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Thermalright HR-02 Macho Rev. B Tower Kühler

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Thermalright HR-02 Macho Rev. B Tower Kühler

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Mindfactory Customers Choice Award

über 28.560 verkauft
Beobachter: 33

Artikelbeschreibung

Seit dem 09.11.2014 im Sortiment

Innovate - don't imitate

Seit seinem Erscheinen im Sommer 2011 gilt der Thermalright Macho als erste Wahl, wenn ein besonders leistungsstarker und geräuscharmer CPU-Kühler gesucht wird. Das für den Silent-Betrieb optimierte Design des Kühlkörpers beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung und Entwicklungsarbeit der Thermalright-Ingenieure. Diverse unter unterschiedlichen Markennamen am Markt angebotene Kopien bestätigen die Genialität des Thermalright Entwurfs.

Thermalright hätte jedoch nicht die weltweit führende Position inne, wenn nicht fortlaufend an der Verbesserung der eigenen Produkte gearbeitet werden würde. Getreu dem Motto "innovated - not imitated" setzt der Hersteller beim Macho Rev. B gezielt auf Detailverbesserungen, um ein herausragendes Produkt weiter zu optimieren. Kurz gesagt:

Der bereits 2011 verwendete Slogan "Mehr Kühler braucht kein Mensch" ist auch weiterhin uneingeschränkt gültig.

In Anlehnung an die von der Fachpresse hochdekorierten "IB-E" Flaggschiffe Silver Arrow und Archon X2 verfügt der Macho in der Revision B ebenfalls über eine deutlich vergrößerte, vernickelte und hochglanzpolierte Base in der Abmessung 53 x 40 mm.

Mit diesem - sonst nur den Thermalright High-End Modellen vorbehaltenem Detail - konnte die Kühlleistung des Kühlers noch einmal erheblich gesteigert und der Leistungsvorsprung gegenüber konkurrierenden Modellen weiter vergrößert werden. So ist der Macho Rev. B auch für aktuelle Intel Core i7 Hochleistungs-Prozessoren mit bis zu 8 Kernen bestens gerüstet.

Eine weitere Neuerung des Macho Rev. B betrifft den mitgelieferten Lüfter. Der Kühler wird serienmäßig mit dem temperaturgeregelten Thermalright Lüfter TY 147A (PWM) ausgeliefert. Mit einer Drehzahl von
300 bis 1.300 U/min (+/- 15%) ist der TY 147A nochmals deutlich geräuschärmer als das Vorgängermodell (TY 147: 900 - 1.300 U/Min). Somit ist der Macho Rev. B im Normalbetrieb von außen praktisch nicht wahrnehmbar.

Der TY 147A ist mit einem verschleißarmen "Enhanced Hyper-Flow Bearing" ausgestattet. Die Förderleistung des auf ultra-silent Betrieb optimierten Lüfters variiert zwischen 29 und beeindruckenden 125 m³/h bei einer Geräuschentwicklung von ca. 15 - 21 dB(A). Der bewährte Lüfter mit seinem einmaligen Design verfügt über die Montagepunkte eines konventionellen 120 mm Lüfters und weist dabei einen größeren Innendurchmesser als gebräuchliche 140 mm Lüfter auf. Der Lüfter wird mit den beiliegenden, überarbeiteten Klammern am Kühlkörper sicher montiert - selbstklebende Antivibrations-Pads für eine entkoppelte Befestigung befinden sich im Lieferumfang.

Final wurde der Macho Rev. B auch optisch aufgewertet: Die kupfernen Heatpipes sind nun vernickelt und ergeben in Verbindung mit der schwarz eloxierten Top-Fin eine wohl einmalig edle Optik.

Die ursprüngliche Konzeption des Macho wurde beibehalten: Der Kühlkörper ist in Richtung der Gehäuserückwand ausgerichtet, um Inkompatibilitäten bei der Verwendung von Speichermodulen mit hoch bauenden Heatspreadern zu vermeiden. Die Aluminium Kühlrippen sind mit mehreren Luftlöchern versehen, die einem Luftstau zwischen den einzelnen Kühlrippen entgegenwirken.

Über das spezielle Design der Aluminiumfinnen des Kühlkörpers wird zudem ein besonders geringer Luftwiderstand realisiert. Der ovale Luftkanal in der Mitte des Kühlers sorgt für kontrollierte Luftverwirbelungen innerhalb des Kühlkörpers, wodurch die Abwärme noch effektiver abgeführt werden kann.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: HR-02 Macho Rev. B
für folgende Sockel geeignet: 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-3, 2066, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2, FM2+
Bauart: Tower Kühler
Lüfter vorhanden: Ja
Lüfter dB(A): 15-21 dB(A)
Lüfter U/min: 300-1300 U/min
Luftfördermenge: 28.7-125 m³/h
Lüfteranschluss: 4-pin PWM
Länge: 152 mm
Breite: 129 mm
Höhe: 162 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 10.02.2015
Produkttester
Guten Tag liebe Spieler und PC Freunde,
mein Name ist Arne und ich werde Euch heute den "Macho Rev B" von Thermalright vorstellen.

Das Paket umfasst eine beachtliche Größe , wobei dass Desing nicht zu kurz kam. Saubere Verarbeitung und ein gut durchdachtes Heatpipe System macht aus dem überdimensionalen Kühler ein schönes Extra was in jeden Computer gehört. Der Lüfter selbst ist nicht so spektakulär und gleicht den meisten anderen Lüftern anderer Hersteller.
Nun zu dem Umfang des Paketes selbst. Es gab einen guten Schraubendreher, dem ma in jedem Fall auch für andere Computerarbeiten und sogar für den Haushalt gebrauchen kann.
Dann eine Anleitung wo die Montage gut erklärt wurde und natürlich auch der Kühler.

Die Montage für AMD gestaltet sich etwas umständlicher, da sich der Kühlergrill nicht wie die meisten Anderen seiner Klasse mit dem 3Pin System aufhängen lassen, sondern komplett neu verschraubt werden müssen. Bei Intel war der Einbau hingegen ein Kinderspiel, aufsetzten, verschrauben, fertig.

So nun zu den Fakten.
Der Kühler bringt eine Lautstärke von 12,1 DB mit sich, im Leerlauf und unter Vollast liegt Dieser bei 21,1 DB. Nach einem 10 tägigen Dauerlauf, hat sich die Temperatur unter höchtsten Vorraussetzungen, Heavens Benchmark und 3D Mark nicht über 50 Grad bewegt.
Aber bei einem 24 Stunden Test bei OCT von 3,200 auf 3,800 kam der Lüfter nicht mehr hinterher und der Rechner fuhr sich nach 18 Stunden herab wegen einer zu hoher Temperatur.

Im ganzen eine runde Sache, der Preis stimmt für die Leistung die der Kühler bringt. Der Kühler selbst ist auch für einen guten Gaming Rechner geeignet soviel steht fest, doch für die Spieler dort draußen, die Ihren PC bei weitem mehr durch OC abverlangen, denen rate ich weiterhin, kauft Euch eine Wasserkühlung. Ich gebe diesem Produkt 4,5 Sterne von 5 und freue mich, wenn dieser Bericht Euch zu einem Kauf begeistert hat.

Mit freundlichem Gruße,
Arne
    
  
5 5
     am 07.02.2015
Produkttester
Nach 13 Tagen Einbau und testen möchten Ihnen allen meine Eindrücke vom Thermalright Macho Rev.B. schildern.
Mein System:
Gehäuse: Bitfenix Phenom mATX,
Mainboard: ASUS Maximus 4 Gene-Z
CPU: i5-2500k
GPU: Nvidia Geforce 560Ti

Das Design ist sehr schlicht gehalten, wie man es schon von vielen anderen CPU-Kühlern im mittleren Preissegment gewohnt ist. Beim ersten auspacken habe ich mich gewundert über die enorme Größe des Kühlers aber diese Dimensionen sind perfekt zugeschnitten für ein mATX System(Höhe bitte unbedingt beachten). Der große Unterschied ist der nicht zentrierte Kühlkörper was Vor- und Nachteile mit sich bringt.
Nachteil an diesem Design, ist das dieser Kühler nur mit einem Lüfter betrieben werden kann, was auch von Seiten des Herstellers gedacht ist. Im Lieferumfang befindet sich nur Befestigungsmaterial für einen Lüfter.
Vorteil ist eindeutig durch das versetzen des Kühlkörper, dass der Lüfter genug "Luft" hat um einen optimalen Luftstrom zu erzeugen.

Die Montage des Kühlers ist wegen seiner Größe sehr knifflig aber durch kleine Details recht einfach gehalten. Schön dass von Seiten von Thermalright ein Schraubendreher mitgeliefert wird, der nicht die beste Qualität hat aber völlig ausreicht um ein neues System zusammen zu bauen.
Die Verarbeitung vom Kühler ist aus meiner Sicht einwandfrei. Natürlich sind die Kanten und Ecken etwas scharf kantig aber es gibt keine Möglichkeit sich zu verletzen. Bitte aufpassen die Lamellen vom Kühlkörper lassen sich leicht verbiegen.

Nachdem ich alles eingebaut hatte folgten auch die ersten Teste.
I5-2500k 4,5 GHz (3,1 GHz Normaltakt).
Im Normalbetrieb also Destop oder Office liegt er bei 25°C. Kaum wärmer als die Zimmertemperatur.
Eine Stunde unter Volllast lag er bei 55°C, was bei einer Steigerung von ~45% ein sehr guter Wert ist. Leider hat mein CPU nicht mehr hergegeben sonst hätte ich gerne noch ausprobiert, wieviel Leistung genau noch in dem Kühler steckt.

Der Geräuschpegel ist natürlich auch noch ein wichtiger Bestandteil eines CPU Kühlers. Im Idel wie auch beim zocken werdet Ihr nie was vom Lüfter hören. Auf Vollast ist er dagegen deutlich zu hören aber dieser Zustand wird nur beim extrem overclocking erreicht.

Alles im allen ist es aus meiner Sicht ein gelungener CPU Kühler der sein Geld alle male wert ist. Für diesen Preis macht man mit diesem Kühler, auch mit potenter Hardware nichts falsch.

Noch eine Anmerkung: Leider hatte die niedrige Drehzahl (300rpm) bei meinem Mainboard einen Fehler erzeugt. Ich musste zuerst die Überwachung der Drehzahl abschalten um mein Windows zu starten. Dieser Fehler ist aber ein Problem von ASUS und nicht vom CPU Kühler.
    
  
5 5
     am 04.02.2015
Produkttester
Thermalright hat mit dem Rev. B eine im Detail verbesserte Neuauflage des HR-02 Macho Rev. A auf den Markt gebracht, das besonders Silent-Enthusiasten und sparsame Gamer ansprechen sollte.
Innovated, not imitated steht groß auf der Verpackung geschrieben. Damit möchte Thermalright ihre einzigartig gute Kühlperformance durch ihr stetig verbessertes Produkt bewerben. Und schließlich sollen auch eine ganze Menge Test- und Gütesiegel von diversen Computer-Zeitschriften und IT-Onlinemagazine für sich sprechen. Die ganze Verpackungsseite nimmt es in Anspruch | nicht zu übersehen also. Als ich die Verpackung in den Händen hielt und sie mir genauer betrachtete, war ich durch dieses machohafte Inszenierung etwas skeptisch. Wieder ein Fall von großer Klappe und nichts dahinter oder irre ich mich? Wie gut würde sich der Macho gegen meinen Silver-Arrow (ebenfalls von Thermalright) in der Extreme-Edition schlagen?
Ich habe mir extra vorher noch keine Reviews von einschlägigen Foren gelesen oder geschaut, da mein objektives Review nicht durch externe Meinungen beeinflusst werden sollte.
Thermalright hat ein Paar Schrauben locker

Als der freundliche DHL-Bote mir das erwartete Paket überreichte, bemerkte ich Geklimper und Geklirre im Inneren der in grün-schwarz gehaltene Verpackung des HR-02 Macho Rev. B. Kein gutes Zeichen für ein anständig und bruchsicher verpacktes Paket.
Als ich die Verpackung aufmachte, kullerten mir auch schon etliche Schrauben entgegen und ich hatte Sorgen, dass mir einige Schrauben zur Montage fehlen würden. Doch schnell abgezählt und im Montagehandbuch verglichen waren alle Schrauben da. Die Plastiktüten, in der das Montagekit lag, war sehr mangelhaft zusammengeschweißt worden, sodass sie wohl schon vorher aufgerissen sind.
Die Lüfter und der Kühlkörper waren jedoch gut durch viele weiche Styroporplatten geschützt. Die schwarz-weißen Lüfter wiesen keine groben Mängel an und auch die Kabel des PWM Anschluss wurde professionell mit einem etwas harten, nicht sehr flexiblen Plastik gesleevt.
Der Kühlkühler in den Maßen 162x140x102mm (HxBxT) wurde oben passend in schwarz gehalten. Insgesamt 6x6mm breite Heatpipes durchziehen die Kühllamellen. Dabei sind die Heatpipes hintereinander und parallel zum Luftstrom angeordnet und enden in abgerundeten Spitzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Heatpipes oben unterschiedlich verarbeitet sind. Während 6 der insgesamt 12 Spitzen ziemlich gut verarbeitet wurde, waren die anderen 6 vergleichsweise schlampig verarbeitet. Ich weiß nicht, ob das ein Produktionsfehler ist, aber gefallen tun sie mir nicht. Auch die genickelte Kupferkontaktfläche war an den Seiten nicht unbedingt gewissenhaft verarbeitet worden und sieht einfach nicht nach professioneller Arbeit aus. Auch als die Schutzfolie von der Kontaktfläche angezogen hatte, musste ich die Fläche von Kleberückständen entfernen. Außerdem kommt die Kühlpaste wie Ketchup bei McDonalds in einer Plastiktüte daher. Hier bin ich zumindest anderes gewohnt | vielleicht rechtfertigt das den niedrigen Preis.

Die Montage stellt sich als sehr einfach heraus, denn die Montageanleitung in verschiedenen Sprachen ist detailliert und genau. Dazu sind alle Schrauben sehr einfach zu erreichen und mit der Aussparung im Kühlkörper sind alle Schrauben ruck zuck fest an Ort und Stelle. Der mitgelieferte Schraubenschlüssel hat die perfekte Länge und ist bei der Montage sehr hilfreich. Ich empfehle, den Lüfter erst dann zu montieren, wenn der Kühler fest auf dem Prozessor sitzt. Ansonsten verdeckt der Kühler eine Schraube und ihr könntet Probleme bekommen ihn festzuschrauben.
Ich konnte den Macho in etwas mehr als 15 Minuten einbauen; Anfänger, die sich noch unsicher sind sollten sich aber auf jeden Fall Hilfe holen.
Leider kommt man nicht drum herum den Kühler mit dem Einbau der Lüfterklammern zu verkratzen. Ich bin da sehr vorsichtig rangegangen, dennoch sind da zwei kleine Kratzer entstanden.
Im Gehäuse sieht der Macho dann unscheinbar, aber seriös aus und gleicht dabei einem dicken Würfel, der schlicht und einfach bei mir punkten kann | das ist aber Geschmackssache. Durch das neutrale Schwarz sticht der Macho nicht negativ heraus und kann gut mit den anderen Komponenten in meinem Gehäuse harmonieren. Auch ist der Hr-02 Macho so gebaut, dass die RAM-Bänke trotz Lüfter nicht verdeckt werden. Jedoch dürfen die Kühler der Spannungswandler nicht allzu hoch gebaut sein (max. 45mm) und auch der ATX 12V Stecker darf nicht zu nah am Socket liegen. Ansonsten muss beachtet werden, dass der Kühler mit 162mm Höhe sehr groß ist. Da muss das Gehäuse breit genug sein.

Um die Kühlleistung des HR-02 Macho Rev. B so genau wie möglich beurteilen zu können, habe ich drei verschiedene Testdurchgänge immer mit prime95, OCCT sowie diversen Spielen durchgeführt:

1. CPU @ Standarttakt
2. CPU @ 4,4 Ghz (1,25Vcore)
3. CPU @ Standarttakt: Semipassiv (nur mit 5 Gehäuselüfter)

Dabei habe ich die Testdurchgänge über mehrere Tage verteilt, wobei die Zimmertemperatur immer zwischen 20-25°C lag.

Als ich den CPU Stress Test angeworfen hatte und nach einer halben Stunde auf die Temperaturen schaute, war ich schwer beeindruckt.
Selbst mit übertakteter CPU blieben die Temperaturen größtenteils unter 70°C. In Spielen pendelte sich die Temperatur um die 60°C ein und im Idle kletterte sie erst gar nicht über die 35° Marke. Bei der nicht übertakteten i7 3770K sind die Temperatur-Werte einfach klasse. Mit maximal nur 55°C im Volllast liegen die Temperaturen im absolut grünen Bereich. Auch im semipassiven Betrieb kann der Macho glänzen.
Im direkten Vergleich zum Silberpfeil liegt der Macho nur mit durchschnittlich 5°C hinten. Das kann man verschmerzen, wenn man bedenkt, dass der Macho sogar unter Volllast kaum hörbar bleibt.
Der Lüfter arbeitet hier mit 300-1300 RPM und stört nicht mit Nebengeräuschen oder irgendwelchen Raunen und Rattern.

Fazit

Nach mehr als einer Woche mit dem HR-02 Macho Rev. B im Gehäuse möchte ich an dieser Stelle mein Fazit ziehen. Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem Macho verflog im Laufe der Test-Tage gänzlich. Thermalright hat mir bewiesen, dass sie nur viel Lärm auf ihrer Verpackung machen können; ihr Produkt jedoch sticht mit einzigartiger Ruhe aus.
Und in gelassener Ruhe kann er auch einen Hitzkopf wie den i7 3770K bändigen. Auch leichte Übertaktung macht der Macho mit, ohne dass der Prozessor gleich ausbrennt. Vor allem der semipassive Betrieb ist ein wahrer Trumpf und weiß zu überzeugen. Damit dürften sensible Gehöre mehr als zufrieden gestellt werden.
Was der HR-02 jedoch noch attraktiver macht, ist sein Preis. Zwar treten dementsprechend Mängel in der Produktion auf und es musste an einigen Stellen (vor allem bei der Verpackung) gespart werden, doch die eigentliche Kühlleistung wird dadurch gar nicht beeinflusst. Durch das beiliegende Zubehör, sowie Montagekits für sowohl Intel-, als auch AMD-Systemen, wirkt der Macho trotz des Preises auf dem ersten Blick gar nicht so billig. Zudem hat das Design einige wenige aufwertende Elemente, wie die leicht gebürstete, schwarze Kühllamelle ganz oben.
Das schlichte Designkonzept des Machos muss jedoch nicht jedem gefallen, aber die kompakte und praktische Bauweise des Kühlers überwiegt als deutlicher Vorteil, denn spätestens mit der sehr viel einfacheren Montage, kann man über das Design hinwegsehen. Hier merkt man wirklich, dass Thermalright wert legt auf leichte Zugänglichkeit, trotz einem großen Block-Kühler auf der Mainboard.
Abschließend kann ich den Thermalright HR-02 Macho Rev. B eine klare Empfehlung aussprechen. Im Detail zeigt der Macho kleine Schwächen, doch das Gesamtpaket stimmt allemal. Wer also einen preisgünstigen, aber leistungsstarken Kühler sucht, der kann mit dem Macho definitiv nichts falsch machen. Das beweisen damit nicht nur die vielen Test-Siegel auf der Verpackung.
Der Macho bleibt auf jeden Fall vorerst in meinem System und löst damit meinen Silber-Pfeil ab.
    
  
5 5
     am 25.01.2015
Produkttester
Mit der Revision B des bekannten CPU-Kühlers 'HR-02 Macho' hat das Hause 'Thermalright' kein leichtes Erbe angetreten, da schon Revision A beliebt und gerne empfohlen wurde.
Auf die Frage, ob die Qualitätssteigerung von Revision A auf Revision B gelungen ist, werde ich im folgenden eingehen.

Im puncto Design hat Revision B meiner Meinung nach etwas mehr zu bieten, als der Vorgänger; alle Elemente sind nun einheitlich in silbern gehalten und passen gut zusammen, die Top-Fin kommt in schwarz daher – passend zum Lüfter. Auch auffallend ist die größere Bodenplatte, die auf Hochglanz poliert ist – nicht zuletzt deshalb macht das Design also einiges her.

Die Montage ist durch die enorme Größe dieses Lüfters nicht unbedingt schwierig, definitiv allerdings aber auch kein Kinderspiel. Durch den im Lieferumfang enthaltenen Schraubenzieher ist der Einbau deutlich vereinfacht worden, da man an einer Stelle nicht ohne ein derartiges Hilfsmittel weiterkommt.
Ich kann nur dringlichst darauf hinweisen, dass man vor dem Kauf dieses Lüfters seine Tower-Größe berücksichtigt, da ich mit vorstellen kann, dass es bei Midi bereits Probleme geben kann.

Ist alles entsprechend der Anleitung angebracht, macht der Kühler einen stabilen und hochwertigen Eindruck, er wackelt nicht und alle mitgelieferten Komponenten passen perfekt zu- bzw. ineinander.

Das Preis-/Leistungsverhältnis bewerte ich mit knapp 40 Euro als durchaus gut und angebracht. Sehr zu loben ist hierbei, dass es, je nach Anbieter, kaum eine Differenz zum Preis der Revision A selben Modells gibt, die Leistung aber trotzdem kräftig angekurbelt werden konnte. Auch der Lieferumfang lässt keine Wünsche übrig; neben dem schon erwähnten Schraubenzieher befinden sich Montageteile für jeweils AMD und Intel Plattformen, sowie eine mehr als ausreichende Portion Wärmeleitpaste im Karton.

Im Vergleich zum Standard Intel CPU Kühler (Xeon E3) erreiche ich mit dem HR-02 Macho Rev. B eine bis zu 25% bessere Kühlung. Mit dem 'prime95' Benchmark lag ich nach 20 Minuten bei nur etwa 60° je nach Kern. Natürlich ist diese Zahl von vielen anderen Faktoren abhängig; wenn man allerdings ein wenig auf Abluftrichtung und Kabelmanagement innerhalb des Cases achtet, sollte man keine Probleme damit haben, hervorragende Leistungen zu erzielen.

Meine Einschätzung zur Lautstärke des Lüfters ist sehr positiv, zwar hört man ihn unter Volllast arbeiten, das ist jedoch wohl auch nicht anders zu erwarten und stellt trotzdem keine große Lärmbelästigung dar. Wer ohnehin mit Headset arbeitet, wird bezüglich der Lautstärke also keinerlei Probleme haben. Doch auch ohne Headset geht das Geräusch des Lüfters eher in der anderweitigen Geräuschkulisse unter, als dass man ihn hören könnte.

Alles in allem kann ich den Lüfter nur empfehlen; er passt perfekt zu meinen Ansprüchen, auch bei langen Gaming-Sessions eine sichere Kühlung zu gewährleisten und ist selbst unter Volllast kaum zu bemerken. Die Montage ist für geübte PC-Schrauber denkbar einfach und auch für Laien machbar. Wer also einen Big-Tower besitzt oder sich sicher ist, dass in seinem Midi noch genügend Platz ist, kann sich also guten Gewissens mit dem HR-02 Macho Rev. B begnügen!
    
  
5 5
     am 28.01.2015
Verifizierter Kauf
Da es bereits ausführliche Bewertungen gibt halte ich mich kurz.

Ich bin mit diesem Kühler sehr zufrieden, mein i7 4790k wurde bei mittlerer Arbeitslast nicht wärmer als 30°C.

Da der Kühler sehr groß ist, würde ich mich im Zweifelsfall vor dem Kauf erkundigen, ob dieser in das Gehäuse passt. (Das habe ich nicht gemacht und war heil froh, dass alles passt ;D )
    
  
5 5
     am 28.01.2015
Verifizierter Kauf
Top!

Hält den G3258 @4.2Ghz bei last unter 50°.
Der Lüfter langweilt sich zwischen 300 und 500 U/min und ist absolut unhörbar. (Ich habe sehr sensibles Gehör) (nicht gedämmtes Gehäuse, noch keine Graka vorhanden)

Könnte den Kühler auf einem ASUS H81M-Plus mit 2x Crucial Ballistix Sport montieren. Der Lüfter liegt zwar auf dem 2en Modul auf, ich könnte diesen aber ohne runterdrücken ganz normal spannen.

P/L Top! Optisch ein hingucker!
    
  
5 5
     am 27.01.2015
Ich hatte das große Glück, als Produkttester für den Thermalright Macho Rev. B CPU-Kühler ausgewählt zu werden. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Mindfactory und Thermalright.

Kommen wir nun erstmal zu meinem System
" Motherboard: ASUS M4A87TD Evo
" CPU: AMD Phenom II X4 965 Black Edition (nicht übertaktet)
" CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
" RAM: 2x 2GB Kingston HyperX DDR3-1333, 2x 4GB Kingston HyperX DDR3-1333
" GPU: MSI GeForce GTX460 Hawk
" HDD: 1x Samsung SSD 840 EVO (120 GB), 1x Seagate ST2000DM (2TB), 2x WesternDigital WD10EALX (1TB)
" Case: Nanoxia Deep Silence 3

Wie man sieht, ist mein System nicht mehr ganz taufrisch, wurde aber immer mal wieder etwas aufgerüstet und erfüllt seinen Zweck auch noch zu meiner Zufriedenheit.
Ich muss dazu sagen, dass bisher in meinem Nanoxia Deep Silence 3 ein Scythe Mugen 2 Rev. B gewerkelt hat, mit dem ich auch durchaus zufrieden war. Die Lautstärke war in Ordnung und die Kühlleistung war auch angemessen.
Nun ergab es sich aber, dass ich die Möglichkeit hatte, einen Macho Rev. B testen zu können; also kurz gecheckt ob das Gehäuse den CPU-Kühler auch aufzunehmen vermag - laut Herstelleranhaben von Thermalright und Nanoxia sollte alles passen - und dann fix beworben. Und ich wurde tatsächlich als Tester ausgewählt, um den neuesten Macho auf Herz und Nieren prüfen zu dürfen. Dass die Herstellerangaben jedoch etwas, sagen wir mal, "wohlwollend" sind, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Laut Thermalright hat der CPU-Kühler eine Gesamthöhe von 162mm (inkl. der Heatpipekappen auf dem Deckel) und laut Nanoxia nimmt mein Case CPU-Kühler bis 165mm auf; macht also noch 3mm Luft. Passt also, dachte ich mir, doch erst einmal der Reihe nach&


Kommen wir zum Inhalt und Design
Der Kühler ist übrigens recht einfach aber sicher verpackt und lässt sich auch ohne Probleme auspacken. Zum Lieferumfang gehören neben dem Kühlkörper und dem 4-poligen Lüfter eine Multi-Plattform Backplate nebst Leitschutzfolie, diverse Schrauben und Unterlegscheiben, ein Paar Lüfterklammern, Antivibrationspads, die zwischen Kühlkörper und Lüfter geklebt werden, 2g Chill Factor 3 Wärmeleitpaste, ein Schraubendreher mit magnetischer Spitze und eine gedruckte Montageanleitung. Dort hat sich ein kleiner "Fehler" eingeschlichen: In dem Abschnitt für die AMD-Prozessoren-Montage ist die Rede von dem mitgelieferten 120mm Lüfter. Es handelt sich hierbei jedoch um einen 140mm Lüfter, der, aufgrund seiner Rahmenkonzeption, die Montagepunkte eines 120mm Lüfters hat. Aber dies ist kein wirklicher Kritikpunkt.

Der Macho Rev. B ist wirklich gut verarbeitet und ein kleines Schmuckstück. Es wirkt alles wie aus einem Guss, was nicht zuletzt an den vernickelten Heatpipes liegt. Vergleiche ich dies mit meinem alten Mugen, so gefallen mir die vernickelten Heatpipes einfach deutlich besser. Die Kühllamellen scheinen auch etwas stabiler als die meines Scythe Mugen zu sein, da sie sich nicht so schnell verbiegen.
Zum Abschluss hat man dem Macho Rev. B eine schwarze Deckplatte spendiert, die im hinteren mittleren Bereich ein Loch besitzt, das die spätere Montage erleichtert bzw. überhaupt ermöglicht. Ansonsten sind in der Platte viele kleine Stanzungen, was wahrscheinlich der verbesserten Wärmezirkulation dienen soll.
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Kühler toll aussieht und hervorragend verarbeitet ist.


Nachdem nun alles ausgepackt und der Rechner auf den Operationstisch gelegt wurde, konnte es mit der Montage losgehen
Ich habe mich dazu entschieden, das Mainboard auszubauen, da ich noch die alte Backplate von meinem Mugen entfernen musste und der Ausschnitt im Mainboardschlitten des Nanoxia Deep Silence 3 nicht riesengroß ist. Außerdem ist dieser Ausschnitt dank diverser Kabel auf der Rückseite des Mainboards ohnehin etwas verbaut und eignet sich nur bedingt für den Aus- und Einbau eines Kühlers samt Backplatewechsel. Also Mainboard raus, alte Backplate samt Kühler abmontieren und Platz für etwas Neues schaffen!

Die Montage ist relativ einfach, auch für einen Neuling, der bisher noch keinen CPU-Kühler eingebaut hat. Es bietet sich an, zuerst die beiden Lüfterklammern und die Antivibrationspads anzubringen und dann mit dem Einbau des Kühlers zu starten, wobei sich das Anbringen der Lüfterklammern als etwas "friemelig" herausgestellt hat, da man die Klammern recht ordentlich biegen muss, um sie durch die Löcher im Kühler bekommen zu können. Hat man diese Hürde genommen, legt man die Leitschutzfolie auf die Multi-Plattform Backplate, schiebt die vier Schrauben durch die entsprechende Bohrung und sichert diese mit den großen Plastik-Unterlegscheiben. Dann wird das Mainboard über die Backplate gelegt, die vier überstehenden Schrauben durch die vier Löcher im Mainboard gesteckt und auf der Vorderseite mit vier Rändelschrauben gesichert. Darauf kommt dann der Montagerahmen, der ebenfalls wieder mit vier Schrauben gesichert wird. Zum Schluss wird der Macho Rev. B auf die CPU gesetzt und mit Hilfe einer Befestigungsplatte und zwei Schrauben an Ort und Stelle gehalten, wobei hier der mitgelieferte Schraubendreher durch das Loch im Kühlerblock geführt werden muss, um eine der beiden Befestigungsschrauben erreichen zu können. Vorher aber erst etwas von der Chill Faktor 3 oder einer anderen Wärmeleitpaste diverser anderer Hersteller auf die CPU schmieren! Nun noch den Lüfter mit Hilfe der beiden Lüfterklemmen am Kühlkörper befestigen und fertig&aber Halt, da war doch was, oder?
Richtig, die Gesamthöhe des CPU-Kühlers. Diese beträgt nämlich leider keine 162mm, sondern eher 165mm, wenn man, was sich auch empfiehlt, den Lüfter mit montiert.
Da der Lüfter, zumindest bei mir, über die erste RAM-Bank reicht, aber alle vier Bänke belegt sind, kann ich den Lüfter gar nicht weiter unten positionieren.
Dadurch ergibt sich auch die vom Hersteller abweichende Gesamthöhe, wobei Thermalright hier zwar genaugenommen nicht Unrecht hat, aber doch auf die erhöhte Position des montierten Lüfters hätte hinweisen können. Hat man nun RAM mit höheren Heatspreadern, wie zum Beispiel GeIL Enhance Veloce oder ähnliches, verbaut und kann mit diesen nicht auf andere RAM-Bänke ausweichen, dann kommt man bei der Gesamthöhe des Kühlers inkl. Lüfters vermutlich auch schnell mal an die 170mm-Marke.
Wie man auf dem Bild sehen kann, hat es letztlich bei mir doch noch gepasst, wobei auch kein Millimeter Luft mehr zwischen oberem Lüfterrahmen und gedämmter Seitenwand übrig ist.


Gut, jetzt ist der Macho verbaut, aber wie verhält es sich eigentlich mit Lautstärke und Temperaturen?
Messergebnisse zur Lautstärke kann ich euch leider nicht liefern, dafür fehlt mir einfach das Equipment. Aber meine subjektive Einschätzung fällt durchaus positiv aus: Verglichen mit meinem Mugen 2 Rev. B und dem darauf verbauten Slip Stream 120 PWM ist der Macho Rev. B mit seinem TY 147A noch eine Ecke leiser. Da ich ein gedämmtes Case habe, dringt ohnehin recht wenig Schall nach Außen, aber auch bei geöffneter Seitenwand und ca. 500 UPM ist der Lüfter so gut wie gar nicht zu hören. Und selbst wenn er richtig aufdreht ist er immer noch äußerst leise und erzeugt nur ein leichtes Rauschen des Luftstroms. Die Gehäuselüfter sind dabei an die case-eigene Lüftersteuerung angeschlossen, und drehen dabei mit ca. 700 UPM.
Da das Nanoxia Deep Silence 3 ein gedämmtes Gehäuse ist, ist natürlich auch eine entsprechende Kühlung notwendig, zumal die Luft nur in der Gehäusefront durch schmale Schlitze angesaugt und auf der Rückseite und im Bodenbereich durch je einen 120mm Lüfter herausgedrückt werden kann. Das Deep Silence 3 bietet zwar noch die Option, zwei 120mm Lüfter im hinteren Deckelbereich zu installieren, jedoch habe ich diese beiden Plätze mit Dämmmatten verschlossen, um die Geräuschkulisse möglichst niedrig zu halten.

Zu den Temperaturen kann ich eine objektivere Einschätzung abgeben, da ich diese mit Hilfe von Aida64 ausgelesen und mit Prime95 noch etwas beeinflusst habe. Allerdings hat mir Speedfan an dieser Stelle einen Strich durch die Rechnung gemacht, da ich die Lüftergeschwindigkeit des TY 147A leider nicht manuell regeln konnte und deshalb auf FanXpert von Asus ausgewichen bin.
Im Idle bringt es der Macho Rev. B bei 600 UPM auf 38 °C, was gemessen an meiner Gehäusearchitektur schon ganz gut ist. Im Vergleich dazu liegt der Mugen 2 Rev. B zwei °C über dem Macho.
Unter Last wird es dann zwar einige Grad wärmer, was jedoch keinerlei Probleme für den Macho darstellt. Nach einer Stunde Prime95 und einer Lüfterauslastung von 83%, was 1042 UPM entspricht, liegt die Temperatur bei 48 °C. Auch hier liegt der Mugen wieder drüber, und zwar mit 51 °C. Lässt man den TY 147A mit 1310 UPM, was seiner vollen Leistung entspricht, drehen, kühlt er die CPU im Idle auf frische 34 °C runter, und unter Last auf noch angenehme 45 °C. Damit ist er dann zwar nicht mehr unhörbar, aber immer noch recht leise. Bleibt aber ohnehin die Frage, wie oft der Lüfter nun wirklich in die Situation kommt, voll aufdrehen zu müssen, wenn man ein halbwegs vernünftig belüftetes System hat?


Und nun noch das obligatorische abschließende Fazit
Thermalright liefert mit dem Macho Rev. B einen vernünftigen Tower-Kühler in ansprechendem Design. Die Verarbeitung ist gelungen, es gibt keine scharfen Kanten, nichts ist verbogen, der Macho sieht einfach stimmig aus. Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen und auch die Montage (nur auf einem AM2-Board getestet) ist in relativ kurzer Zeit erledigt. Ein zweiter Lüfter dürfte sich übrigens ebenfalls am Macho Rev. B montieren lassen. Einzig ein zweites paar Lüfterklammern und der entsprechende zweite Lüfter (und optional die Antivibrationspads) gehören nicht zum Lieferumfang. Allerdings ist das nicht weiter tragisch, da mich die Kühlleistung mit nur einem Lüfter bereits voll überzeugt hat. Auch die Lautstärke geht mit einem leichten Luftrauschen ab 1000 UPM voll in Ordnung.
Bei dem Preis für das gelieferte Gesamtpaket, kann man, meiner Meinung nach, nicht meckern.
Einzig die Herstellerangabe zur Höhe könnte zumindest um den Zusatz ergänzt werden, dass mit verbautem Lüfter die Gesamthöhe noch ein paar Millimeter zunimmt.
    
  
5 5
     am 27.01.2015
Verifizierter Kauf
Was soll ich zu diesem Arbeitstier sagen. Absolute Klasse. Der Kühler kühlt meinen 4790K auf unschlagbare 23° im IDLE und ca. 38° unter Vollast. Das sind denke ich sehr gute Werte und ich würde den Kühler jederzeit weiterempfehlen und wiederkaufen!
    
  
5 5
     am 26.01.2015
Hallo Zusammen,

ich bin einer von den Glücklichen, die für Mindfactory den HR-02 Macho Rev.B von Thermalright testen dürfen.

Erstmal mein System:

CPU: Intel 4790K
Board: Asus HeroVII
RAM: TEAMGROUP Xtreem 2x4Gb 2666
Gehäuse: Corsair Carbide 540 mit 6 x 120 Corsair Gehäuselüfter
Kühlung: Corsair H110
Grafik: 2x 770 GTX

Zum Test:

Verpackung, Inhalt, Design, Installationsanleitung, Preis:
Der Kühler ist sicher in einer "unauffälligen" neongrünen Verpackung verpackt. Überall Styropor also da kann nix passieren. Von oben geht es mit dem Lüfter los (4 Pin), über die Bedienungsanleitung bis zum eigentlichen Kühler bis zum Zubehör. Das Montagematerial ist für die gängigsten AMD und Intel Sockel vorhanden (AM2 | FM2 / 775 | 2011.3). Was mir sehr gut gefällt, es liegt ein langer doch schon sehr massiver Magnetkopf-Schraubendreher für die Montage sowie Wärmeleitpaste im Zubehör bei. Man hat sich also hier Gedanken gemacht! Warum nur ein Satz Spangen und nur ein Lüfter beiliegt, gute Frage.
Das Design des Kühlers gefällt mir sehr gut. Die starke vernickelte Bodenplatte (53 x 40 mm), 6 symmetrische und 6 asymmetrische vernickelten Heatpipes lassen die Kühlleistung schon erahnen. Die schwarze Kopfplatte schließt den Kühler und die Pipes als Sichtfläche bei einer vertikalen Montage ab.

Die Installationsanleitung liegt in Deutsch und in Englisch bei. Angefangen bei einer Explosionszeichnung, geht es weiter zur Montage zu den einzelnen Sockeltypen bis zur technischen Erklärung und Maßen. Völlig ausreichend! Das Ganze in A5, hätte aber auch nicht geschadet&.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber dem Lieferumfang, Design und Qualität sehe ich als sehr gut an! Bei dem Preis bleibt da kein großer Wunsch offen!

Installation:
Die reine Installation des Kühlers hat bei mir gerade mal 10 Minuten gedauert. Ich besitze auf der Rückseite am Mainboard eine Gehäuseöffnung, somit ist die Befestigung der Backblade relativ einfach. Schritt für Schritt lt. Installationsanleitung ausführen und als letztes mit dem Magnetkopf-Schraubendreher die letzte Sicherungsschraube durch die Kühleröffnung von oben anziehen. Am kniffligsten war die Installation des Lüfters& die Spangen wollten am Anfang nicht so richtig aber am Ende war alles gut. (Die gelieferte Wärmeleitpaste (Chill Factor 2 Gramm) wurde nicht von mir verwendet.)

Inbetriebnahme, Temperaturen und Geräuschpegel:
Der Kühler wurde bei einer Standard Taktung getestet (max. 4400 Mhz). Es liegt mir ein direkter Vergleich zur Corsair H 110 Wakü vor.

Im Alltag bei einer normalen Taktung sehe ich keine Unterschiede zu meiner Wasserkühlung. Die Temperaturen liegen bei 26 | 29 Grad. Also schon mal gut! Der Lüfter ist unauffällig.

Im Spiel bei einer normalen Taktung bestehen nur minimale Unterschiede zur Wasserkühlung. Da liegen die Werte bei 46 | 51 Grad. Da bleibt meine Wasserkühlung bei max. 43 Grad stehen.

Bei einer Übertaktung um 200 Mhz im Spiel, besteht ein Unterschied zur Wakü. Bis zu 10 Grad. (max. 56 Grad bei einer Luftkühlung)
Mal abgesehen auf die Temperaturen, steigt der Geräuschpegel des eingesetzten Lüfters mit. Habe diesen zu Testzwecken durch einen anderen ersetzt und siehe da, besser.

Fazit:
Design: Sehr Gut
Montage: Gut | Sehr Gut
Qualität: Sehr Gut
Preis Leistung: Sehr Gut
Leistung: Gut | Sehr Gut
Lautstärke: Gut

Anregung:
Ich würde mir einen 2. Lüfter wünschen, der Optional mit verbaut werden könnte. An der Lautstärke des Lüfters (anderes Produkt) könnte man noch arbeiten. Im Großen und Ganzen ist der Thermalright HR-02 Macho Rev.B aus meiner Sicht ein sehr gutes Produkt!
    
  
5 5
     am 26.01.2015
Hallo,

heute möchte ich euch gerne meine Erfahrung und meinen Test zu dem Thermalright Macho in der neusten Revision präsentieren.

Vor diesem Kühler besaß ich einige Kühler von Thermalright wie z.B den ersten Macho und den True Spirit 140 und kann dadurch gute Vergleiche zwischen den einzelnen Kühlern ziehen.


Verpackung und Design:

Thermalright verpackt auch seinen neusten Kühler in einer typisch bunten Verpackung, auf der sämtliche wichtigen Informationen wie z.B. die unterstützten Sockeltypen und der Inhalt der Verpackung zu finden sind.
Dieser ist, auch Thermalright typisch, sehr umfangreich und beinhaltet neben dem eigentlichen Kühler auch Wärmeleitpaste, einen Schraubendreher und sämtliches Zubehör um den Kühler an die unterschiedlichen Sockeltypen anzupassen.

Das Design des aktuellsten Thermalright Machos ist meiner Meinung nach fantastisch.
Die Verarbeitung ist absolut tadellos und die Designelemente wie z.B. die schwarz eloxierte Top Fin machen den Kühler zu einem zeitlosen und doch sehr edlen Hingucker.
Jedoch sollte man die Größe es Kühlers beachten um später keine Platzprobleme im Gehäuse zu bekommen.


Montage:

Da ich schon oftmals Kühler von Thermalright verbaute, hab ich schon eine gewissen Routine in der Montage gehabt.
Neulinge sollten selbstverständlich die Anleitung nutzen, auf der die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei den verschiedenen Sockeltypen in verschiedenen Sprachen und auch mit Bildern dargestellt werden.
Dadurch geht der Aufbau sehr schnell und unkompliziert vonstatten und kann auch problemlos alleine bewältigt werden.

Dabei wird eine Backplate hinten an das Mainboard gelegt und dann von vorne direkt mit dem Gestell verschraubt. Jetzt nur noch den Kühler anschrauben und fertig. Einfacher geht es wirklich nicht.


Leistung, Preis-/Leistungsverhältnis & Lautstärke

Was bei einem Kühler zählt ist selbstverständlich die Leistung. Was kann der Lüfter leisten und wie laut geht er dabei zu Werke?
Zu Beginn kann ich schon sagen, dass der Thermalright Macho auch in seiner neusten Revision, seinen Ruf als leiser und dabei sehr effizienter Kühler absolut verdient.
Im normalen Windows-Betrieb arbeitet der Kühler absolut geräuscharm und kann dort selbst einen Hitzkopf wie den Intel Core i7 4770K auf Zimmertemperatur halten.
Erst unter Volllast wird der Lüfter leicht hörbar aber keinesfalls störend. Dabei hält er den genannten Prozessor im übertakteten Zustand auf unter 60°C. Ein wirklich hervorragendes Ergebniss!
Während dem Test sind mir auch keine Nebengeräusche wie z.B Lüfterrattern oder ähnliches aufgefallen.
Dadurch kann ich den Lüfter selbst Silent-Liebhabern empfehlen!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich bei dem neuen Macho um einen reinrassigen High-End Kühler handelt, der sich vor den anderen Kühlern absolut nicht verstecken muss.
Wenn man dann noch den Preis hinzuzieht, sollte die Entscheidung sehr schnell gefallen sein.

Ich kann diesen Kühler wirklich nur jedem ans Herz legen. Der Kühler arbeitet stehts geräuschlos bzw. geräuscharm und kann dabei selbst hitzige Prozessoren auf anstandslose Temperaturen kühlen. Dabei sieht er noch sehr gut aus, besitzt eine sehr wertige Qualität und kostet im Vergleich zu seiner Leistung wenig Geld.


Fazit:

Design: ++ (eigene Meinung)
Qualität: ++
Montage: ++
Leistung: ++
Lautstärke im Idle: ++
Lautstärke unter Last: +
Preis-/Leistung: ++
    
  
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     am 26.01.2015
Unter folgendem Link zum Mindfactory Forum ist das Review inklusive Bildern und Grafiken zu finden:
https://forum.mindfactory.de/t86898-thermalright-hr-02-macho-rev-b.html


1. Aufbau & Design

Der Thermalright HR-02 Macho in der Revision B besitzt den gleichen Kühlkörper, wie auch schon die Revision A verwendete. Der Aufbau und die Anzahl der Kühlrippen und Heatpipes blieben unverändert. Somit bleibt es bei den Abmessungen von 140 x 162 x 102 mm und insgesamt 12 Heatpipes. Allerdings wurden die Heatpipes vernickelt und die Oberseite schwarz eloxiert. Dies macht den Thermalright HR-02 Macho Rev.B deutlich ansehnlicher und interessanter für einsehbahre Gehäuse. Durch die Farbgebung des Kühlkörpers in schwarz und dem dazugehörigen schwarzen Lüfter mit weißem Rotor ist er farblich mit den meisten Systemen kompatibel. Wünschenswert wäre allerdings gewesen, wenn Thermalright den gesamten Kühlkörper schwarz eingefärbt hätte. Gerne bemängelt wird auch, dass die Heatpipes nicht mit der schwarzen Oberseite abschließen und darüber hinausragen. Dadurch, dass diese vernickelt und nicht schwarz eloxiert sind, setzen sich diese vom schwarzen Hintergrund ab.
Der einzige Unterschied zum Vorgänger, der tatsächlich die Leistung des Kühlers beeinflusst, ist eine Vergrößerung der Bodenplatte. Diese ist nun 53mm lang. Dadurch soll sie eine bessere Kühlung für Haswell-E Prozessoren bieten, deren Heatspreader größer als anderer Prozessoren sind.

Insgesamt macht der Thermalright HR-02 Macho Rev.B einen soliden und qualitativ sehr hochwertigen Eindruck. Die Kühlrippen und die Heatpipes wirken sehr robust und die Bodenplatte ist großzügig gestaltet. Der Lüfter kann PWM gesteuert werden und sieht ansprechend aus. Wie mittlerweile üblich wurde das Lüfterkabel schwarz gesleevt. Für einen CPU Kühler im mittleren Preissegment ist die Verarbeitungsqualität insgesamt sehr hochwertig und das Design ist ansprechend.


2. Lieferumfang

Der Lieferumfang des Thermalright HR-02 Macho Rev.B beinhaltet sämtliche Komponenten, die zum Einbau erforderlich sind. Neben dem Kühlkörper und dem 120mm Lüfter, liegen sämtliche Befestigungsmöglichkeiten für die aktuellen Sockel von AMD und Intel bei. Besonders erfreulich ist ein mitgelieferter Schraubenzieher, der die passende Länge zur Montage aufweist. Bei anderen Towerkühlern steht man oft vor dem Problem, dass der eigene Schraubenzieher aufgrund zu geringer Länge oder zu breitem Griff nicht kompatibel ist. Durch das Beilegen eines passenden Schraubenziehers ist dieses Problem beim Thermalright HR-02 Macho Rev.B nicht existent.
Zwei kleine Kritikpunkte sind dennoch anzubringen. Die Wärmeleitpaste wird leider nur in einem Plastiktütchen beigelegt. Schöner wäre es, wenn sie, wie bei einigen anderen Herstellern, in einer kleinen Spritze beigelegt werden würde. So wäre das Auftragen komfortabler und präziser möglich und die restliche Paste könnte aufbewahrt werden. Weiterhin wünschenswert wäre ein zweites Set Lüfterklammern, sodass der Kühler optional mit einem zweiten Lüfter betrieben werden könnte. Die angeführten Kritikpunkte sind allerdings Klagen auf hohem Niveau" und der Lieferumfang ist durchaus positiv zu bewerten.

Lieferumfang:
- Kühleinheit/Lüfter
- Wärmeleitpaste
- Befestigungsklammern für Lüfter
- Montage-Kit Intel
- Montage-Kit AMD
- Vibrationsdämpfer
- Anleitung



3. Montage

Der Thermalright HR-02 Macho Rev.B ist mit allen gängien Sockeln kompatibel, sowohl mit AMD als auch Intel. Zur Montage muss eine Backplate montiert werden. Bei AMDs AM3+ Sockel muss dazu die Originalbackplate entfernt werden. Die Montage gestaltet sich recht einfach. Es gibt eine Multiplattform Backplate, die mit dem Mainboard verschraubt wird. Auf der Oberseite wird eine herstellerspezifische Halterung (AMD oder Intel) angebracht. Anschließend wird darauf der Kühler aufgesetzt und verschraubt. Der beiliegende stark magnetische Schraubenzieher erleichtert dabei das Schrauben einsetzen.
Die Montage ist einfach gehalten und sollte auch für Anfänger kein Problem sein. Die beiliegende Montageanleitung ist allerdings verbesserungswürdig. Die Bilder sind wenig detailiert und die Beschreibung wird in knappen Sätzen abgehandelt.
Die Montage ist in 10-20 Minuten erledigt. Erfahrene Nutzer bewerkstelligen es sicher auch in unter 10 Minuten. Ist das Mainboard schon in einem Gehäuse verbaut, das keinen ausreichend großen Backplate Ausschnitt auf der Rückseite besitzt, muss man den Ausbau des Boards einplanen. Die Halterung ist sehr stabil und trotz des hohen Kühlergewichts sind auch bei Transporten keine Schäden zu befürchten. Der Thermalright HR-02 Macho Rev.B wurde so konzipiert, dass die RAM Slots frei bleiben. So soll es zu keinen Inkompatibilitäten kommen und auch RAM Speicher mit hohen Kühlern können eingesetzt werden. Auf einem Gigabyte GA-990FXA-UD3 Mainboard allerdings ist zwischen dem Lüfter und dem ersten RAM Slot kein Spielraum mehr, sodass der Rahmen des Lüfters am RAM Riegel leicht anliegt. Vor dem Kauf sollte man also eventuelle Inkompatibilitäten mit den RAM Speichern ausschließen.



4. Leistung

Testsystem

Mainboard: Gigabyte GA-990FXA-UD3
CPU: AMD Phenom II X6 1090T
Grafikkarte: 1024MB Gigabyte GeForce GTX 560 TI OC
Arbeitsspeicher: 8GB Corsair XMS3 DDR3-1333 Quad Kit
Netzteil: OCZ ModXstream Pro 700W

Die Leistungsmessung wurde zur besseren Vergleichbarkeit mit offenem Gehäuse durchgeführt, da die Belüftungsleistungen verschiedener Gehäuse stark variieren.
Zum Vergleich wurde ein Scythe Grand Kama Cross 2 Kühler herangezogen. Dieser liegt im selben Preisbereich, wie der Thermalright HR-02 Macho Rev.B. Zu beachten ist, dass der Scythe Grand Kama Cross 2 ein Topblow Kühler und kein Tower Kühler wie der Thermalright HR-02 Macho Rev.B ist. Topblow Kühler bieten generell eine eher schwächere Kühlleistung, können dafür aber zusätzlich leicht den RAM Speicher und die Spannungswandler des Mainboards kühlen. Außerdem weisen Topblow Kühler meist eine geringere Bauhöhe auf, sodass diese auch in schmaleren Gehäusen Platz finden. So ist der Scythe Grand Kama Cross 2 mit einer Höhe von 140mm nicht ganz so hoch wie der Thermalright HR-02 Macho Rev.B, der in der Höhe 162mm misst.
Die Temperaturen wurden im Idle und nach einem 60 Minuten Prime95 In-place large FFTs Test gemessen. Dieser Test verursacht eine extrem starke Last, die sehr viel Abwärme erzeugt. Solche Lasten treten in der Regel im Alltagsbetrieb nicht auf. Daher sind diese Temperaturen eher unrealistisch, zeigen aber sehr gut das volle Leistungspotenzial der Kühler.
Für die bessere Vergleichbarkeit wurde die Lüfterregelung deaktiviert und beide Lüfter mit vollen Drehzahlen betrieben, die bei beiden Lüftern bei 1300 U/min liegt.

Standardtakt

Wird der Prozessor im Standardtakt von 3.2 GHz betrieben, sind keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Kühlern festzustellen. Im Idle liegen beide bei 32°C . Unter Last weist der Thermalright HR-02 Macho Rev.B eine leicht bessere Performance auf und liegt mit 47°C um 2°C unter dem Scythe Grand Kama Cross 2.

Overclocked

Im Overclocking Test wurde der Multiplikator auf 20.5 gesetzt, was bei einem Bustakt von 200 MHz eine Taktung von 4.1 GHz ergibt. Dazu musste die VCore Spannung um 125mV auf 1.500V angehoben werden. Außerdem wurde die Northbridge von 2 GHz auf 2.6 GHz übertaktet und die Northbridge Spannung von 1.100V auf 1.200V angehoben.
Beim Overclocking kann der Thermalright HR-02 Macho Rev.B sein ganzes Potential entfalten. Er unterbietet den Scythe unter Last um 70°C um ganze 6°C. Durch die niedrigeren Temperaturen erhält man einen höheren Spielraum beim Overclocking und eine verlängerte Lebenszeit der CPU.
üüDer Thermalright HR-02 Macho Rev.B zeigte in den Tests eine gute und gerade im Overclocking beeindruckende Kühlleistung. Die Leistung liegt auf High-End Niveau und das, obwohl er preislich im mittleren Segment angesiedelt ist. Somit kann man selbst bei stärkerem Overclocking bedenkenlos zum Thermalright HR-02 Macho Rev.B greifen.



5. Lautstärke

Die Bewertung der Lautstärke fand rein subjektiv statt. Der Thermalright HR-02 Macho Rev.B läuft im Idle mit einer Lüfterdrehzahl von ca. 500-600 U/min. Der Lüfter ist bei diesen Drehzahlen angenehm leise und in einem geschlossenen Gehäuse kaum wahrnehmbar. Sind Gehäuselüfter verbaut, übertönen diese meist den Thermalright Lüfter. Unter Vollast bei der vollen Drehzahl von 1300 U/min nimmt die Lautstärke zwar zu, bleibt aber weiterhin in einem angenehmen Bereich. Für Silententhusiasten ist der Kühler zwar nur bedingt geeignet, aber hier werden ohnehin eher gute Wasserkühlungen eingesetzt. Für andere Käufergruppen sollte er durchaus geeignet sein und wird nicht störend auffallen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Lautstärke angenehm leise ist und auch unter Last nicht störend wird. Somit kann der Thermalright HR-02 Macho Rev.B im Bereich Lautstärke positiv bewertet werden.




6. Fazit

Der Thermalright HR-02 Macho Rev.B ist ein hervorragender CPU Kühler. Die Kühlleistung ist auf High-End Niveau und kann auch mit teureren CPU Kühlern konkurrieren. So kann er auch für ambitionierteres Overclocking eingesetzt werden. Der Kühler und das Zubehör sind qualitativ hochwertig gestaltet. Es gibt sicherlich leisere CPU Kühler, doch die Lautstärke des Thermalright fällt nie unangenehm auf und gerade im Idle ist er kaum wahrnehmbar. Auch die Montage ist realtiv einfach gehalten.
Kritikpunkte gibt es nur wenige, wie die etwas zu knapp gehaltene Montageanleitung, die fehlenden Lüfterklammern für einen optionalen zweiten Lüfter oder die Aufbewahrung der Wärmeleitpaste in einem Plastiktütchen, statt in einer Spritze. Diese Punkte sind aber eher als Verbesserungsvorschläge anzusehen und ändern nichts daran, dass der Thermalright HR-02 Macho Rev.B zu den besten Kühlern seines Preissegments gehört.
Käufer, die einen gut verarbeiteten CPU Kühler mit starker Leistung, einfacher Montage und angenehmer Lautstärke zu einem guten Preis suchen, können beim Thermalright HR-02 Macho Rev.B zugreifen.
    
  
5 5
     am 26.01.2015
Verifizierter Kauf
groß aber sehr gute kühlung
    
  
5 5
     am 25.01.2015
Produkttester
Mit der Revision B des bekannten CPU-Kühlers 'HR-02 Macho' hat das Hause 'Thermalright' kein leichtes Erbe angetreten, da schon Revision A beliebt und gerne empfohlen wurde.
Auf die Frage, ob die Qualitätssteigerung von Revision A auf Revision B gelungen ist, werde ich im folgenden eingehen.

Im puncto Design hat Revision B meiner Meinung nach etwas mehr zu bieten, als der Vorgänger; alle Elemente sind nun einheitlich in silbern gehalten und passen gut zusammen, die Top-Fin kommt in schwarz daher – passend zum Lüfter. Auch auffallend ist die größere Bodenplatte, die auf Hochglanz poliert ist – nicht zuletzt deshalb macht das Design also einiges her.

Die Montage ist durch die enorme Größe dieses Lüfters nicht unbedingt schwierig, definitiv allerdings aber auch kein Kinderspiel. Durch den im Lieferumfang enthaltenen Schraubenzieher ist der Einbau deutlich vereinfacht worden, da man an einer Stelle nicht ohne ein derartiges Hilfsmittel weiterkommt.
Ich kann nur dringlichst darauf hinweisen, dass man vor dem Kauf dieses Lüfters seine Tower-Größe berücksichtigt, da ich mit vorstellen kann, dass es bei Midi bereits Probleme geben kann.

Ist alles entsprechend der Anleitung angebracht, macht der Kühler einen stabilen und hochwertigen Eindruck, er wackelt nicht und alle mitgelieferten Komponenten passen perfekt zu- bzw. ineinander.

Das Preis-/Leistungsverhältnis bewerte ich mit knapp 40 Euro als durchaus gut und angebracht. Sehr zu loben ist hierbei, dass es, je nach Anbieter, kaum eine Differenz zum Preis der Revision A selben Modells gibt, die Leistung aber trotzdem kräftig angekurbelt werden konnte. Auch der Lieferumfang lässt keine Wünsche übrig; neben dem schon erwähnten Schraubenzieher befinden sich Montageteile für jeweils AMD und Intel Plattformen, sowie eine mehr als ausreichende Portion Wärmeleitpaste im Karton.

Im Vergleich zum Standard Intel CPU Kühler (Xeon E3) erreiche ich mit dem HR-02 Macho Rev. B eine bis zu 25% bessere Kühlung. Mit dem 'prime95' Benchmark lag ich nach 20 Minuten bei nur etwa 60° je nach Kern. Natürlich ist diese Zahl von vielen anderen Faktoren abhängig; wenn man allerdings ein wenig auf Abluftrichtung und Kabelmanagement innerhalb des Cases achtet, sollte man keine Probleme damit haben, hervorragende Leistungen zu erzielen.

Meine Einschätzung zur Lautstärke des Lüfters ist sehr positiv, zwar hört man ihn unter Volllast arbeiten, das ist jedoch wohl auch nicht anders zu erwarten und stellt trotzdem keine große Lärmbelästigung dar. Wer ohnehin mit Headset arbeitet, wird bezüglich der Lautstärke also keinerlei Probleme haben. Doch auch ohne Headset geht das Geräusch des Lüfters eher in der anderweitigen Geräuschkulisse unter, als dass man ihn hören könnte.

Alles in allem kann ich den Lüfter nur empfehlen; er passt perfekt zu meinen Ansprüchen, auch bei langen Gaming-Sessions eine sichere Kühlung zu gewährleisten und ist selbst unter Volllast kaum zu bemerken. Die Montage ist für geübte PC-Schrauber denkbar einfach und auch für Laien machbar. Wer also einen Big-Tower besitzt oder sich sicher ist, dass in seinem Midi noch genügend Platz ist, kann sich also guten Gewissens mit dem HR-02 Macho Rev. B begnügen!
    
  
5 5
     am 24.01.2015
Verifizierter Kauf
Zuerst mal mein System:
ASRock Fatal1ty Z97 Killer
Thermalright HR-02 Macho Rev.B
Intel Core i5 4690K
8GB (2x 4096MB) G.Skill Ares DDR3-2133 DIMM CL10-12-12-31

Verpackung/Design:
Sehr schönes Design, Verpackung schön, dass ein Schraubenzieher beiliegt ist sehr praktisch. Sieht auch besser aus aus die Rev.A. meiner Meinung nach. passt gut ins Gehäuse!

Einbau/Inbetriebnahme:
Einbau verlief sehr einfach! Top! Schneller Einbau, Lüfter anstecken, fertig!

Funktionalität:
Ein wahrlich gelungener Kühler. Faszinierend leise bei sehr guten Temperaturen. Die Intel-CPU im Idle um die 27°C, unter Volllast keine 45°C. Sowas kann sich sehen lassen.

Fazit:
Für den Preis einfach super. Gute Kühlung ohne Dröhnen in den Ohren. so muss es sein! Top!
    
  
Zeige 711 bis 720 (von insgesamt 740 Bewertungen)

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