Verifizierter Kauf
Nachdem ich endlich einen kaum verfügbaren i7 8700k ergattern konnte, stellte sich mir die Frage "welches Asus Board?".
Ich entschied mich für das Asus ROG Strix Z370-H Gaming, welches mein Z87-A, auf dem ein I7-4770k arbeitet, ersetzen soll. Lieferung von Mindfactory war, wie gewohnt, schnell und gut!
Zum Board selbst:
Ich für meinen Teil brauche kein bunt leuchtendes Board mit Schickimicki und Bling-Bling, sondern beschränke mich auf das wesentliche und da ist dieses Board, mitsamt der Ausstattung und zu diesem Preis, bei den Z370ern ein sehr gutes und dennoch ansehnliches Mainboard.
Für meine eigenen Rechner vertraue ich seit jeher auf Asus-Boards, verbaue aber auch, beruflich oder für Freunde und Bekannte, Boards anderer Hersteller. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass andere Hersteller dickere Grundplatinen als Asus verbauen, das der Funktion zwar keinen Abbruch tut, sich aber etwas stabiler und robuster anfühlt, gerade wenn man vorhat, die CPU per Luft, mit einem doch sehr ausladenden Kühler, zu kühlen.
Als Zubehör liegen dem Asus ROG Strix Z370-H Gaming zwei SATA-Kabel, das Handbuch, ein Quickstart Guide, eine Treiber-CD, eine Lüfter Halterung, eine CPU-Installationshilfe, sowie ein gedämmtes Backplate bei. Ein ROG Sticker, sowie ein Satz ROG Sticker zur Kabelbeschriftung, sind ebenfalls Bestandteil der Ausstattung. Was ich etwas vermisst habe, war ein Adapter zum einfacheren Anbringen der Gehäuse-/Tower-Bedienelemente am Mainboard, welcher früheren Asus Boards immer beilag
Der Einbau in mein Define R5 Gehäuse war kinderleicht. Das Board funktioniert mit den ebenfalls verbauten 2 x 8Gb Corsair Vengeance LPX DDR4 3000 Dimm CL 15-17-17-35 und dem Intel i7 8700k, der von einem Noctua NH-D15 gekühlt wird, reibungslos. Das BIOS liegt in der aktuellsten Version vor, eine Aktualisierung des Selben war bei mir also nicht nötig.
Die Schutzfolie auf den roten Kühlkörpern sollte man noch entfernen, diese ist leider nicht so einfach als Solche zu erkennen.
Das Logo von Asus ROG beim Start des Rechners, ist ein nettes Gimmick, kann aber im Bedarfsfall per BIOS abgeschaltet werden.
Das BIOS/UEFI an sich, ist, wie üblich bei Asus, sehr übersichtlich und leicht verständlich. Auch dies ist im ROG Style (rot) gehalten, man bekommt insgesamt den Eindruck, kein Board von der Stange zu haben. Die Steuerung des Lüfters musste ich in meinem Falle ein wenig nachjustieren, da mein Noctua NH15 mit den Standardeinstellungen doch etwas laut war. Auch die restlichen Einstellungen, wie das Übertakten oder Undervolten, sind leicht verständlich und gut zu finden!
Ich kann zu diesem Board (nach zwei Tagen) nur eine Empfehlung aussprechen. Wer Bluetooth und WLAN nicht on Board benötigt, macht mit diesem Board nix falsch. Es sei denn, es muss blinken und leuchten. Dann ist dieses Board, mit dem lediglich beleuchteten ROG Logo, doch fast schon Understatement.
Pro:
- Preislich attraktiv!
- Stylisch! Aber nicht zu kunterbunt, was im geschlossenen Gehäuse ohne Plexiglaswand eh nicht zu sehen ist
- Gute Verarbeitung! Z.B. verstärkte PCIe Steckplätze
- 8 rückwärtige USB Anschlüsse
- 2x M2 SSD Ports
- BIOS: leicht verständlich und übersichtlich
Contra:
Wenn es denn ein Contra gibt, dann höchstens der fehlende Adapter zur Installation der Gehäuse-Bedienelemente am Mainboard. Da man diese Fitzelei aber üblicherweise nur einmal macht, ist das kein echter Minuspunkt. Schon gar nicht, wenn man nicht so dicke Finger hat, wie ich.
Also: klare Kaufempfehlung, De facto 5 Sterne!!!