Verifizierter Kauf
Hallo liebes Mindfactory Team und potentielle Käufer dieses Mainboards:
Vorwort
Mit der Veröffentlichung der neuen Coffee-Lake Prozessoren kam mir der Wunsch eines Upgrades meines alten X79 (Sockel 2011) Systems auf Z370. Ich habe dieses Mainboard seit gut einer Woche in 2 PCs im Einsatz und werde es nun wieder bei einem System für meinen Bruder einsetzen. (Gerade für ihn bei Mindfactory bestellt.)
Die Randdaten meines PC´s (Mein Testsystem)
Mainboard: Asus ROG STRIX Z370-H Gaming
Prozessor: Intel core I7 8700k
Arbeitsspeicher: 16GB Corsair Vengeance DDR4 2666
Grafikkarte: ASUS Strix 1080 Advanced Gaming
Netzteil: Corsair HX750i
SSD: WD Blue (SSD) 1TB
Gehäuse: InWin 805 rot
Ich hatte in meinem privaten Rechner bisher fast ausschließlich Asus Mainboards im Einsatz und war sehr gespannt was Asus hier wieder auf die Beine gestellt hat.
Design
Das Asus ROG STRIX Z370-H Gaming wird als normale ATX Größe gefertigt und kommt in einem Schwarz/Rotem Design daher. Für mich optimal da ich den PC in einem rot schwarzen Design gestallten wollte. Es gibt genügend SATA (6), M.2 (2) und PCIe Anschlüsse (Keine alten PCI).
Verarbeitung
Das Mainboard kommt in einem Karton gut verpackt. Bei PC Komponenten welche sehr provokativ auf Design getrimmt sind, bin ich immer sehr vorsichtig. Nicht selten wird zwecks des Designs an der Qualität der Verarbeitung gespart. Auf den ersten Blick lässt sich aber nichts Negatives erkennen. Die Lötstellen sind sauber verarbeitet. Es gibt keine scharfen oder schiefen Kanten.
Asus wirbt mit der Verwendung von sehr langlebigen Bauteilen welches sich aber erst mit der Zeit zeigen wird.
Alles in allem macht das Board einen guten Eindruck
Software und Treiber
Ich bin Persönlich ein Verfechter davon, so wenig Zusatzsoftware und Treiber wie nötig extra zu installieren. Windows selbst konnte bei mir die meisten wichtigen Treiber u.a. für Netzwerk selbstständig installieren.
Die restlichen darunter der Treiber für die Soundkarte habe ich über die Website von ASUS runtergeladen und installiert.
Zusätzlich habe ich noch die Software von ASUS für die Steuerung der Beleuchtung installiert da mein System ASUS Aura-Sync fähig ist. So kann ich mit nur einer Einstellung alle RGB LEDS steuern.
Außerdem gibt es Software zum einfachen übertakten von RAM und CPU.
BIOS
Das UEFI Bios ist wie von Asus gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Man findet dort leicht die Einstellungen für die Boot Reihenfolge und sonstige Einstellungen. Vieles lässt sich schon von dort ohne Zusatzsoftware steuern wie zum Beispiel die Drehzahl der Lüfter. Das meiste kann intuitiv gemacht werden ohne umständliches nachlesen im Benutzerhandbuch.
Features und Leistung
Neben dem guten optischen Design und der positiv ausfallenden Funktionalität des BIOS bietet es u. a. dank AURA SYNC ein Feature welches mir bei der Konfiguration meines PCs sehr viel Zeit gespart hat. Selbst leuchtet das Mainboard aber nur einfarbig in Rot.
Auch auf die M.2 Slots will ich nicht mehr verzichten müssen.
Mehrere USB 3.1 Anschlüsse sind verbaut worden.
Wer für seine Erweiterungskarte z.B. Soundkarte noch einen PCI Anschluss braucht sucht hier lange. Es ist keiner mehr vorhanden. Dennoch ist Ein PS2 Anschluss für eine alte Tastatur und Maus ist vorhanden. Über den Sinn dieser Konfiguration lässt sich etwas streiten.
Handhabung/ Einbau
Das Mainboard lässt sich wie die meisten Mainboards kinderleicht einbauen. Es verfügt über den ATX Standard und hat alle gängigen internen USB / Sound / RAM Steckplätze.
Der Prozessor lässt sich wie von ASUS Mainboards bekannt sehr leicht einsetzen.
Preis / Leistungsverhältnis
Das Mainboard befindet sich im mittlerem Preissegment der erhältlichen ASUS Mainboards. Nicht wenig Geld, doch bekommt man dafür ein grundsolides Mainboard. Es ist sowohl optisch als auch technisch sehr gut. Somit finde ich den Preis gerechtfertigt.
Abschließendes Fazit
Ein optisch sowie technisch gutes Mainboard. Es muss nicht das teuerste Topmodel sein, sollte aber auch vielleicht nicht das Preisgünstigste sein. Ein Gesundes Mittelmaß eben. Es ist nichts gravierend Negatives aufgefallen. Außer dass:
1. es keine PCI Steckplätze gibt aber dennoch ein alter PS2 Anschluss verbaut ist
2. Der 2. M.2 Steckplatz nicht mehr die volle Länge verfügbarer M.2 Karten unterstützt.
3 1-2 Sata Slots durch die Grafikkarte verdeckt werden können d.h. man muss die Grafikkarte vorher entfernen um umzustecken.
Daher würde ich dem Mainboard zusammengefasst 4,5 bis 4,7 von 5 Sternen geben.
Ich würde es wieder Weiterempfehlen und für Freunde und Familie je nach Bedarf erneut verbauen.