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RGB FUSION

 
 

Stellen Sie die Farbe ein, die Ihren Stil unterstreicht

Die Mainboards der Modellreihe 200 von AORUS unterstützen das fortschrittlichste LED-System, das derzeit auf dem Markt zu finden ist. Mit mehr Möglichkeiten zur Anpassung als jemals zuvor und einer komfortablen sowie intuitiven Benutzeroberfläche dank der RGB Fusion-App werden Sie jede Menge Spaß dabei haben, Ihren AORUS an Ihre Anforderungen anzupassen. LED-Enthusiasten stehen nun mehr Möglichkeiten bereit, da sie mehrere Zonen unabhängig voneinander anpassen können. Für eine höhere Funktionalität können die hellen und lebendigen LEDs so konfiguriert werden, dass sie die Temperatur oder die Last des PCs anzeigen. Für eine weitere Anpassung der LEDs werden nun RGBW-Lichtleisten unterstützt, um authentischere und lebendigere Weißtöne zu ermöglichen.

 

 
 

Lichtgestaltung mit mehreren Zonen

 
 

• 16,8 Mill. RGB-Farben
• 6 Lichtzonen
• 8 programmierbare Abschnitte
• 8 unterschiedliche Lichteffekte
• 2 RGBW-Licht-Stiftleisten
• Akzent-LED mit austauschbarem Overlay
• Erweiterter Modus für vielfältige Anpassungsmöglichkeiten

Lichtzone, programmierbare Abschnitte und Wellenmodus können je nach Modell variieren.


 
 

Umgebungsbeleuchtung

 
 

Drei unterschiedliche Lichtzonen sind mit hellsten RGB-LEDs ausgestattet und zwar für CPU, Speicher, Gehäuse, Audio, PCI-Express und Chipsatz sowie Akzent-LED-Zonen. Wenn alles vollständig eingerichtet ist, erscheint Ihr System in einem völlig neuen Licht.


 
 

Austauschbares Overlay für Akzent-LED

 
 

AORUS bietet Ihrem System mit dem Akzent-LED-Overlay noch mehr Farben und Lebendigkeit. Dieses Overlay vervollständigt die RGB Fusion-Technologie in Mainboards von AORUS und verleiht Ihrem Gaming-Rechner mehr Pep und Stil. Mit dem austauschbaren Overlay können Nutzer unterschiedliche Muster und Designs nutzen und ihr System so einzigartig machen.

Das Foto oben dient nur zu Referenzzwecken.

 
 

RGB Fusion (Erweiterter Modus)

 
 

Mit der brandneuen RGB Fusion-Software haben Nutzer Zugriff auf unterschiedliche voreingestellte LED-Lichtkonfigurationen mit Farbauswahl.
Sie können selbst die LEDs so einrichten, dass Sie mit Ihrer Lieblingsmusik synchronisiert werden oder sie zur Anzeige der CPU-Temperatur die Farbe wechseln.
Für echte Lichtexperten gibt es den erweiterten Modus, der vollständig durch einen einzelnen Bereich angepasst werden kann. Dieser bietet eigene Effekte und Farbübergänge in Kombination mit speziellen Übergangszeiten.
Anschließend können Sie Ihr Lichtprofil ganz einfach speichern und mit anderen teilen.


 
 

Smart Fan 5

 
 

Mit Smart Fan 5 können Nutzer sicherstellen, dass ihr Spielecomputer seine Leistung aufrechterhalten kann und gleichzeitig gekühlt wird. Smart Fan 5 ermöglicht Nutzern, ihre Lüfteranschlüsse auszutauschen, um die unterschiedlichen Temperatursensoren an unterschiedlichen Positionen auf dem Mainboard widerzuspiegeln. Und das ist längst noch nicht alles: Mit Smart Fan 5 wurden weitere Hybrid-Lüfteranschlüsse eingeführt, die sowohl Lüfter mit PWM- als auch mit Spannungsmodus unterstützen, damit das Mainboard besser auf die Flüssigkeitskühlung reagiert.


 
 

Alle Pin-Anschlüsse für Hybrid-Lüfter

 
 

• Hybrid-Lüfteranschlüsse erkennen, ob das Kühlgerät den PWM- oder den Spannungs-Modus verwendet, und wechselt automatisch die Einstellungen.
• Unterstützt bis zu 2 Amp bei integriertem Überspannungsschutz - ein Muss für High-End-Hochstrom-Enthusiasten.


 
 

Neue Smart Fan 5-Software

 
 

Wählen Sie aus unterschiedlichen Modi, von ruhigem Betrieb bis Hochgeschwindigkeit, den Modus aus, der dem Nutzungsszenario Ihres Systems entspricht.
Für jeden Lüfter oder jede Pumpe können Sie die intuitive Lüfterkurve verwenden, um Auslöseschwellen und entsprechende Lüftergeschwindigkeiten auszuwählen.


 
  Vollständig kompatible Sensoren und Lüfter
Jeder Lüfter (mit Ausnahme des CPU-Lüfters) kann so angepasst werden, dass er bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gemäß einer angegebenen Temperatur-Eingangsquelle betrieben werden kann.

Lüfterkurve
Passen Sie die Lüfterkurven basierend auf speziellen Temperaturen über die intuitive grafische Benutzeroberfläche an.
 

Erweiterte BIOS-Schnittstelle

 
 

Die erweiterte BIOS-Schnittstelle besitzt auch die erweiterten Funktionen, die in der Smart Fan 5-Oberfläche zu finden sind, darunter: Möglichkeit zum Einrichten von Auslöseschwellen basierend auf unterschiedlichen Temperatursensoren auf der Platte, Definition der Lüfterkurve und Einstellung der Temperaturintervalle, wodurch sich die Geräusche der Lüfterrotation bei plötzlichen Temperaturänderungen vermeiden lassen - und all das, ohne Windows laden zu müssen.


 
 

Sound Blaster X-Fi MB5 + ALC 1220 120 dB SNR HD-Audio mit intelligenter Kopfhörerverstärkung

 
 

ALC 1220 120 dB SNR HD-Audio

 
 

Der ALC1220 ist ein leistungsstarker Mehrkanal-HD-Audio-Codec mit bis zu 120 dB SNR für kristallklares Audio. Er bietet hochwertige Funktionen, wie beispielsweise intelligente Kopfhörerverstärkung, 104 dB SNR-Aufnahme für präzise Sprach-Chats und eine DSD128-Hardwaredekodierung. So profitieren Benutzer von einer optimalen Audioqualität auf ihren PCs.


 
 

Intelligente Kopfhörerverstärkung

 
 

Diese Funktion erkennt automatisch die Impedanz der am Kopf getragenen Audiogeräte - egal, ob es sich um Ohrhörer oder hochwertige Kopfhörer handelt. Somit wird eine optimale Klangdynamik gewährleistet, indem Probleme wie niedrige Lautstärke oder Klangverzerrungen vermieden werden.


 
 

Kreative X-Fi MB5-Software

 
 

Der Sound Blaster X-Fi MB5 bietet Ihnen alles, was Sie für ein bestmögliches Audioerlebnis benötigen. Es handelt sich dabei um eine umfassende Suite an Tools mit modernster Technologie, höchster Audioqualität sowie Effekten und Funktionen, die keine Wünsche offen lassen. Dank der SBX Pro Studio™ Technologie-Suite profitieren Sie von einem unübertroffenen Klangerlebnis.


 
 

Killer™ E2500 Gaming-Netzwerk

 
 

Der Killer™ E2500 ist mit einem leistungsstarken, adaptiven Gigabit-Ethernet-Controller ausgestattet, der bessere Leistung für Online-Spiele und Online-Medien bietet als die Standardlösungen.


 
 

Turbo B-Clock

 
 

Integriertes Tuning IC mit erweiterter Leistung
Das Turbo B-Clock Tuning IC in Mainboards der Modellreihe 200 von AORUS ermöglicht Übertaktern, die BCLK-Frequenz in einen gewünschten Wert zu ändern. Mit der neuen Option zur Anpassung des linearen Bereichs von Tuning IC sind nun Bereiche zwischen 90 MHz und 500 MHz möglich, sodass Übertakter nicht auf die 5 %-Bereiche herkömmlicher Bänder beschränkt sind.

* Der Turbo B-Clock-Übertaktungsbereich kann gemäß den CPU-Leistungen variieren.


 
 

Support für DDR4 XMP von bis zu 3866 MHz und darüber hinaus*

 
 

AORUS bietet eine getestete und bewährte Plattform, die eine ordnungsgemäße Kompatibilität mit Profilen von bis zu 3866 MHz und darüber hinaus sicherstellt. Um diese Leistungssteigerung zu erhalten, müssen Benutzer lediglich sicherstellen, dass ihr Speichermodul XMP-fähig ist und die XMP-Funktion auf ihrem Mainboard von AORUS aktiviert ist.


 
 

Was ist XMP?

 
 

DDR4-Speichermodule sind ab einer Stock-Frequenz von 2133 MHz verfügbar. Aber da die Frequenzanpassung erheblich viel Arbeit und Wissen bedeutet, codieren Speicheranbieter XMP-Profile, die automatisch die Zeiten der unterstützten Speichermodule ändern können, damit Sie mit Ihrer CPU arbeiten und eine erhöhte Leistung erzielen.
* Der XMP Profile-Support kann je nach Speichermodul variieren. Rufen Sie www.gigabyte.de auf, um die gesamte validierte Speicher-Supportliste aufzurufen.
Produktfunktionen können je nach Modell variieren.

 
 

Aktualisiertes BIOS: Einfach, intelligent und benutzerfreundlich

 
 

Das BIOS ist wichtig für Benutzer beim ersten Setup, um optimale Einstellungen vornehmen zu können. Mit einer neuen grafischen Benutzeroberfläche zur Verwendung von Funktionalitäten konnte GIGABYTE das BIOS neu definieren, um Benutzern beim Einrichten ihres neuen Systems ein besseres Erlebnis zu ermöglichen.
* Fotos dienen nur zu Referenzzwecken. Produktfunktionen können je nach Modell variieren.


 
 

 

 

Freuen Sie sich mit dem GIGABYTE Z270X Gaming K5 auf eine Top-Performance. Entwickelt für die innovativen Intel® Core™ Prozessoren der siebten und sechsten Generation können Sie Ihr System mit dem Z270X Gaming K5 Mainboard auf eine völlig neue Leistungsebene heben. Zahlreiche moderne Features unterstützen Sie bei Ihren täglichen Aufgaben.

Dank der DDR4-Unterstützung eignet sich das moderne Mainboard von GIGABYTE insbesondere für Gaming-Enthusiasten und Overclocker. Insgesamt bietet das Z270X Gaming K5 Platz für vier DDR4-Speicher mit einer Gesamtkapazität von bis zu 64GB. Darüber hinaus stehen Ihnen zahlreiche Anschlüsse zur Verfügung. Darunter auch ein USB 3.1 Gen 2 Typ-A Anschluss sowie drei USB 3.1 Gen 1.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 182,88*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 18 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Mainboard Modell: Aorus GA-Z270X-Gaming K5
Mainboard Sockel: So.1151
Mainboard Chipsatz: Intel Z270
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: Intel HD-Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x HDMI, 1x Displayport
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2800, DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3300, DDR4-3333, DDR4-3400, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3666, DDR4-3733, DDR4-3800, DDR4-3866
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: 1x
Anzahl PCIe x4 Slots: 1x
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 4x
5 Sterne: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail

(86%)

4 Sterne: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail

(7%)

3 Sterne: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail

(7%)

2 Sterne

2 Sterne: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail

(0%)

1 Stern

1 Sterne: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail

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Durchschnittliche Bewertung:

Durchschnittlicher Bewertung: 4,8 von 5

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geschrieben am 29.03.2017 von Dennis
5 5

Hallo allerseits!

Vorwort:

Ich war einer der Auserwählten der Testers-Keepers-Aktion um das Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Mindfactory sowie bei Gigabyte für die Gelegenheit bedanken, dieses tolle Produkt testen und behalten zu dürfen.
Das Mainboard kommt mir sehr gelegen, da ich vor kurzem von einem i5-6600k auf einen i7-7700k umgestiegen bin und immer das Gefühl hatte, dass mein alter 170er Mainboard nicht wirklich gut mit dem Chip harmoniert.
Während des Tests war für mich deswegen auch besonders der Vergleich zu meinem alten Mainboard (Asus Z170 Pro Gaming) recht interessant.
Ich persönlich bin leidenschaftlicher Gamer und könnte mir auch eine Zukunft als Content-Creator vorstellen, aber auch der technische Aspekt an Computern reizt mich sehr, weshalb ich mich schon lange mit dem Thema OC beschäftige.
Das Board ist perfekt für meine Ansprüche geeignet, ich würde es definitiv in die Enthusiast-Gaming-Sparte einordnen.

System:

Mainboard: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5
CPU: Intel i7-7700k
Cooling: Scythe Mugen 4
Grafikkarte: Palit GeForce GTX 1080 GameRock
RAM: G.Skill RipJaws 2x8GB DDR-4 3000
Speicher: Samsung 850 Evo SSD
Audio: Asus Xonar DGX
Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 3
Monitor:Acer XB270HU 1440p 144hz
Betriebssystem: Windows 10 Pro 64 bit

Verpackung, Design, Zubehör sowie erster Eindruck:

Erstmal ein Lob an Mindfactory, das Paket war mit reichlich Luftkissen gefüllt, dem Produkt konnte also nichts passieren.

Die Verpackung macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Aorus-typische Falke lässt direkt vermuten, dass es sich hier um ein leistungsfähiges Stück Hardware handelt.
Ansonsten ist das Design eher schlicht und unaufgeregt gehalten.
Auf der Rückseite findet sich eine gut strukturierte Übersicht der Features, die das Board mit sich bringt.


Das Zubehör fällt nicht gerade üppig aus, aber das nötigste und essentielle ist vorhanden:
- I/O Blende
- 4 SATA Kabel
- One-G Connector
- Quick Start Guide
- Handbuch inkl. Installations CD
- Aufkleber

Vielleicht der einzige Kritikpunkt: Keine SLI-Bridge

Das Board überzeugt beim ersten anschauen sowie anfassen direkt mit hervorragender Qualität, vor allem für den Preis. Besonders die verstärkten PCIe-Slots haben mir sehr gefallen, sicherlich sinnvoll für große und schwere Grafikkarten, wie beispielsweise die GeForce 1080 GTX.
Generell kann man sagen, dass das Board schon recht "Fancy" ist. Gigabyte spart nicht am am Design und stattet das Gaming K5 mit reichlich schwarz gefärbten Kühlelementen aus, das kantige Design gibt dem Board einen "sportlichen" Touch.
Mein altes Board hat - trotz des sogar niedrigeren Preises damals - optisch leider kaum was zu bieten, dementsprechend hinterlässt das Gaming K5 direkt einen guten Eindruck, da Optik sowie Haptik stimmen.
Ein absolutes Highlight für mich: Die RGB-Beleuchtung (siehe Video). Über das gesamte Board sind LEDs verteilt, die sich im übrigen komfortabel im UEFI verändern und steuern lassen.


Montage:

Die Montage verlief unspektakulär, man hat durchweg ein sicheres Gefühl beim montieren der Komponenten aufgrund der spürbaren Robustheit des Mainboards.
Für geübte Hände war auch der Einbau des Boards im Gehäuse kinderleicht. Abstandshalter an den für das Mainboard vorgesehenen Stellen befestigen, Board drauflegen, festschrauben.
Das Handbuch ist gut strukturiert, es wird einem einfach und logisch erklärt, welcher Stecker wo eingesteckt werden muss.

Inbetriebnahme, UEFI, Performance:

An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich bewusst darauf verzichte, die einzelnen Anschlüsse aufzuzählen. Diese sowie weitere Details diverser Features können leicht auf der Website nachgelesen werden.
Nachdem alle Komponenten verbaut sind und mit der PSU verbunden wurden, starten wir den Rechner. Der Bootvorgang klappte beim ersten mal direkt ohne Probleme. Falls die Frage aufkommen sollte: Nein, ich habe das OS nicht neu aufgesetzt, dieser Schritt wird mit WX obsolet, vor allem wenn man den Sockel nicht wechselt.
Durch betätigen der ENTF-Taste gelangen wir ins UEFI. Nun haben wir zwei Modi, mit denen wir hantieren können. Den EZ-Modus, sowie den Classic Modus. Während für den Classic Modus ein gewisses Grundwissen von Nöten wäre, da man wirklich sehr viele Einstellungen nach belieben ändern kann, ist der EZ-Modus für jedermann leicht zu verstehen und ermöglicht es auch Laien, mit wenigen Klicks die Performance ihres Systems zu steigern.
Der Classic Modus bietet selbst OC-Profis jede menge Spielraum, mir ist vor allem aufgefallen, dass einem beim Gaming K5 deutlich mehr Optionen zur Verfügung stehen als beim Asus Z170 Pro Gaming.
Auf meinem alten Board wurde mein i7-7700k recht heiß, beim Spielen war der Prozessor trotz gutem TIM schnell auf 80°. Natürlich ist mir bewusst, dass das Gigabyte Board in Sachen Temperatur nun keine Wunder vollbringen wird, allerdings konnte ich ohne OC die VCore auf 1.18 setzen, was im Endeffekt dazu beigetragen hat, die Temperatur zu senken. Auf meinem alten Board war 1.255 das Maximum der Gefühle.
Sobald mein Delid-Tool ankommt sollten die Temperaturen nochmal um weitere 20° im Schnitt fallen, danach sollten auch 5GHz pro Core kein Problem mehr sein. Werde den Post dann gerne mit den Resultaten updaten.
Anbei noch ein Screenshot der Temperaturen nach 1h Realbench Stresstest, eine deutliche Verbesserung gegenüber meinem alten Board dank der niedrigeren Spannung.


Wie vorhin schon erwähnt wurden auf dem Board sehr viele LEDs verbaut. Diese lassen sich leicht im UEFI via RGB Fusion verstellen. Eine schön anzusehende Spielerei, besonders wenn man ein Gehäuse mit Sichtfenster besitzt.
Die LEDs lassen sich nach belieben verstellen, es stehen neben einfarbiger Dauerbeleuchtung auch verschiedene andere Modi zur Verfügung.

Zwar bei jedem besseren Mainboard Standard, aber verdient trotzdem eine Erwähnung: Smart Fan 5. Koppelt die Geschwindigkeit der Im Gehäuse befindlichen Lüfter an Sensoren auf dem Mainboard und erhöht bzw. verringert deren Geschwindigkeit.
Funktioniert in der Praxis einwandfrei.
Erwähnenswert wäre auch noch, dass man Vordefinierte OC-Profile auswählen kann. Die funktionieren auch in der Tat besser als ich es gedacht hätte, aber geübte Overclocker sollten trotzdem lieber zum manuellen Übertakten greifen, da die Spannung bei den Profilen doch recht hoch angesetzt ist.

Anfangs war ich bezüglich der Leistungsfähigkeit des Boards noch etwas skeptisch, da im vergleich zu meinem alten Board (10) im Gaming K5 nur 4+3 CPU-Phasen verbaut sind. In der Regel gilt, desto mehr, desto besser für's übertakten, da sich so die erhöhte Spannung auf mehrere Wandler ausdehnen kann und dadurch das Board nicht zu heiß wird. Ich konnte aber keinen Nachteil gegenüber meinem alten Board feststellen, wie eben schon erwähnt brauch das Gigabyte sogar weniger Saft für die gleiche Leistung, was in niedrigeren Temperaturen resultiert.
Wenn ich in Zukunft für Freunde und Bekannte PC's baue, werde ich definitiv zum Gaming K5 greifen, sofern der Besitzer übertakten möchte. Das Board hat mich absolut überzeugt.

PS.: nach erster Inbetriebnahme die Website des Herstellers besuchen und die neuste Version vom BIOS runterladen und flashen. Im Falle des Gaming K5 ist die VCore beim i7-7700k mit Standard-BIOS auf 1,3v getaktet, viel zu hoch. Wird durch Updaten auf Version F4 behoben.

Pro & Contra, Fazit:

PRO:
- Optik sowie Haptik
- Build-Quality
- Smart Fan 5
- Vielfalt an OC-Optionen
- Leicht zu bedienen, auch für Laien
- Preis/Leistungsverhältnis
- RGB-Lighting

CON:
- Zu wenig Zubehör (Stichwort SLI)

Ich kann das Board mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich bin super Happy und möchte an dieser Stelle nochmal Mindfactory sowie Gigabyte danken.
Das Produkt hat mich voll und ganz überzeugt, ich werde in Zukunft öfter ein Auge auf Hardware von Gigabyte werfen, die GTX 1080 Ti Aorus Extreme Edition soll es wohl ganz schön in sich haben :)
Ein absoluter No-Brainer, wenn die Qualität auf dem selben Niveau wie bei dem Mainboard ist.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 28.03.2017 von Simon
5 5

geschrieben am 28.03.2017 von Simon  (Verifizierter Kauf)

Sieht hochwertig und ansprechend aus. Das Bios lässt sich mit der Maus bedienen und ist übersichtlich gestaltet. Die integrierte RGB-Steuerung erfüllt seinen Zweck gut.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 26.03.2017 von Andreas
5 5

Hallo zusammen,

Zunächst ein paar einleitende Worte zum Mainboard Hersteller Gigabyte, dem wir dieses Board aus der AORUS Gaming Serie zu verdanken haben.

Gigabyte ist ein taiwanesischer Hersteller von Computerhardware (vorallem Motherboards und Grafikkarten). Das Unternehmen wurde 1986 als kleines
Marktforschungs- und Entwicklungsteam gegründet und hat sich zum führenden Spezialisten für Grafikkarten und Mainboards entwickelt. Um die
Produktpalette noch zu erweitern wurde das Angebot noch um Notebooks, Desktop-PCs, Netzwerkprodukte, Ausstattungen von Rechenzentren, Smartphones
und auch Home-Entertainment- Produkte ergänzt.


Zunächst einige Infos zur Testumgebung:

Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 mit BIOS F4
Intel Core i5-7600K @4.4Ghz OC
Seasonic Platinum Series 1050W ATX 2.3
SilentiumPC Fortis 3 HE1425 Malik Customs Edition CPU Kühler
G.Skill Trident Z RGB DIMM Kit 32GB, DDR4-3000, CL15-16-16-35
KFA² GeForce GTX 970 Hall Of Fame, 4GB GDDR5
Apacer AST280 M.2 SSD mit 240GB
Banchetto 101 Benchtable
OS: Windows 10 Enterprise



Kommen wir nun zum eigentlichen Testobjekt, dem Gigabyte Aorus GA-Z270X- Gaming K5 Mainboard.

Einige Worte zum Design des Boards:

Das Mainboard kommt mit einem schwarzen PCB daher und die Kühler der Spannungswandler und so gut wie alle weiteren Bauteile sind ebenfalls in schlichtem schwarz gehalten. Lediglich der AORUS Schriftzug ist in silber ausgeführt, was optisch sehr ansprechend wirkt. Die Anschlüsse sind übersichtlich und logisch platziert und allesamt gut beschriftet, sodaß man sich direkt zurecht findet.
Das Board ist im ATX Formfaktor ausgeführt, sodaß es in die meisten gängigen PC Gehäuse hinein passt.
Die Verpackung steht dem Design des Mainboards in nichts nach: In dezentem schwarz mit oranger Schrift kommt sie sehr ansprechend daher. Das Gaming K5 Mainboard kommt wie üblich in Antistatikfolie verpackt daher. Unter dem Board befindet sich das übliche Zubehör wie z.B. ein SATA Kabel und die I/O Blende sowie das Benutzerhandbuch und eine Treiber CD

Die technischen Daten im Überblick:


Unterstützt 7th/ 6th Generation Intel® Core" Processors
Dual Channel Non-ECC Unbuffered DDR4, 4 DIMMs
Fast USB 3.1 Gen 2 mit USB Type-C" und Type-A
3-Way Graphics Unterstützung mit Dual Armor und Ultra Durable Design
Triple NVMe PCIe SSDs in RAID 0 Support
NVMe PCIe Gen3 x4 U.2 Connector
Dual Ultra-Fast M.2 with PCIe Gen3 x4 & SATA Interface
Intel® Optane Memory Ready
Sound Blaster X-Fi MB5 + ALC 1220 120dB SNR HD Audio
Killer" E2500 Gaming Network
USB DAC-UP 2 with Adjustable Voltage
RGB FUSION LED Light Show Design
Tauschbare Overlay für Accent LED
Smart Fan 5 bietet mehrere Temperatur Sensoren und Hybrid Lüfter Anschlüsse
Intel Thunderbolt 3 AIC Unterstützung
GIGABYTE UEFI DualBIOS
APP Center inkl. EasyTune und Cloud Station Utilities



Verarbeitung:

Die gute Verarbeitung des Produkts fällt direkt beim Auspacken des Produkts auf und gibt keinen Grund zur Kritik. Alles macht einen qualitativ guten und sauberen Eindruck


Montage:

Auch hier gibt es keinerlei Schwierigkeiten, über die üblichen Montagelöcher konnte ich das Board problemlos sowohl in einem Midi PC Gehäuse, als auch auf einem Banchetto 101 Benchtable montieren.


Leistung:

Zunächst habe ich Windows 10 installiert und einige Benchmark Programme, sowie die Treiber und Tools, die sich auf der mitgelieferten CD befanden. Danach habe ich das aktuelle BIOS F4 mittels enthaltenem Programm aufgespielt und mich dem UEFI (vormals BIOS) gewidmet, wo man sehr viele Einstellungen vornehmen kann. Das Mainboard richtet sich in erster Linie an ambitionierte Gamer und User, die ihre Hardware gern übertakten möchten. Demzufolge bieten sich dem User eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Viele dieser Settings lassen sich bequemerweise auch direkt unter Windows vornehmen. Bei den Dienstprogrammen, welche sich auf der mitgelieferten CD befanden, ist selbstredend auch ein Programm dabei, welche die Konfiguration der RGB LED Beleuchtung in vielfacher Weise erlaubt. Aus 16.8 Millionen Farbvarianten lassen sich die Lieblingsfarbtöne einstellen und dies sogar separat für verschiedene Bereiche des Mainboards. Das sieht wirklich klasse aus und erlaubt somit eine individuelle Anpassung an die vorhandene Hardware und den indivuduellen Geschmack jeden Users. Natürlich ist es möglich die Beleuchtung gänzlich zu deaktieren, wenn man kein Fan der Beleuchtung ist.
Der eingesetzte G.Skill RAM (32GB, 4 Module) wurde übrigens einwandfrei erkannt und konnte mit dem XMP Profil problemlos wie vom Hersteller vorgesehen auf 3000Mhz betrieben werden.
Des weiteren ist es möglich die CPU und auch den RAM mittels mitgelieferter Programme auf einfache Weise zu übertakten. Aber auch Experten kommen hier auf ihre Kosten, denn unter den erweiterten Einstellungen lassen sich alle Feinheiten bis ins kleinste Detail einstellen. Es werden mehr als 15 Tools auf der CD mitgeliefert, auf jedes im einzelnen einzugehen würde hier den Rahmen sprengen, daher beschränke ich mich darauf einige der Features zu erläutern und verweise für alle Details auf die Homepage des Herstellers.


Das Board ist im schlichten schwarzen Design gehalten und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und auch die Verarbeitung ist top.
Ein Highlight des Boards ist u.a. die LED-Beleuchtung (RGB), welche man über den Treiber individuell steuern kann, dazu später mehr.
Das Aorus GA-Z270X verfügt über 4 Steckplätze für DDR4 RAM bis maximal 64 GB. über 3 PCIe slots, 2 ANschlüsse für interne SSD- Karten sowie 3 Sata Express
bzw. 6 SATA Anschlüsse.



Nachdem das Board nun auf dem Benchtable verschraubt ist, ein Luftkühler und CPU montiert, die M.2 SSD an ihrem Platz, sowie das Netzteil
eingebaut und alle erforderlichen Kabel verbunden sind, die Grafikkarte installiert wurde, konnte der Spaß losgehen.
Über die mitgelieferte DVD werden die Treiber und die Einstellungssoftware für das Board installiert.

Über die Software kann man verschiedene Einstellungen vornehmen u.a.:
LED Beleuchtung (Farbe, Fading, Blinken etc.)
Es können auch viele BIOS Settings direkt unter Windows eingestellt werden. Eine genaue Anleitung zum Bios ist im Lieferumfang enthalten.



Fazit:


Das Gigabyte Aorus GA-Z270X- Gaming K5 Mainboard macht einen soliden Eindruck und entspricht den Erwartungen, die man an ein Board der Marke Gigabyte stellen kann.
Die LED Beleuchtung ist ein nettes Gimmick, was über die Software auch ausschaltbar ist, falls es jemanden stört. Die Beleuchtung ist aber
im großen und Ganzen sehr diskret und kann je nach Geschmack in der Farbe und Helligkeit variiert werden. Im Betrieb hat sich dieses Mainboard als stabil erwiesen.

Das Mainboard kostet derzeit ca. 175 EUR was angemessen ist.

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geschrieben am 26.03.2017 von Stefan
5 5

Ich habe das Gigabyte AORUS z270 Gaming K5 mit Vorfreude erwartet. Zuletzt hatte ich auf das ASRock Z270 Pro 4 gesetzt, welches mit ca. 120,- ¤ deutlich günstiger ist als die Variante von Gigabyte. Das AORUS K5 ist auf den Mittelklasse-Markt ausgerichtet und für etwas weniger als 180,- Euro zu haben.


Setup:
Getestet wird in einem Mittelklasse-Gaming-PC mit der folgenden Hardware:
Intel i5 7600K @4,80 Ghz
16GB (2x8) Crucial Ballistix Sport 2.400)
XFX Radeon RX 480 GTR 8GB Black Edition


Verpackung:
Der Karton macht optisch einen guten Eindruck. Das Markenzeichen  der Adler  dominiert die Oberseite der Verpackung. Er ist später noch auf Elementen des Boards, sowie auf dem Boot-Screen wiederzufinden.

Mitgeliefert werden neben dem Mainboard noch die üblichen (4) SATA-Kabel, Treiber-CD, ein netter AORUS-Aufkleber und ein Quick-Guide zur Inbetriebnahme. Die Anleitung ist knapp gehalten, aber dafür übersichtlich und orientiert sich an dem Aufbau des BIOS. So ist eine kurze Erläuterung für die einzelnen Menüpunkte schnell gefunden.

Besonders hervorzuheben sind noch der mitgelieferte Quick-Connector und die Anschlussblende.


Design/Optik:
Der erste Eindruck des K5 ist natürlich geprägt von der hervorragenden Optik. Auch die Verarbeitung sieht hochwertig aus. Die K5-Variante ist überwiegend in schwarz gehalten und enthält nur sehr wenige, kleine weiße Elemente.

Die Anschlussblende sieht auf den Abbildungen recht dunkel und hochwertig aus. In Wirklichkeit reflektiert das Material jedoch stark und passt optisch nicht so gut zum restlichen Erscheinungsbild. Ich hätte mir ein tiefes Schwarz gewünscht.


Verarbeitung:
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Bohrungen für die Abstandshalte und die Backplate passen haargenau, Kondensatoren sind gerade aufgesetzt. Die PCIe-Anschlüsse sind verstärkt und sollen dadurch stabiler sein. Ich hatte jedoch noch nie Probleme mit "normalen" PCIe-Slots.


Montage
Das Board bekommt sein neues zu Hause in einem Fractal Design R5. Im Gehäuse sind die Positionen für die Abstandshalter je Formfaktor angegeben, was viel Zeit sparen kann. Das ASRock Pro stand ein wenig über und für die äußersten Schrauben gab es keine Bohrung. Das Gigabyte hingegen passt auf Anhieb wie angegossen und kann komplett fixiert werden.
Die Anschluss-Blende entspricht dem üblichen Standard und ist schnell eingesetzt.

Die Anschlüsse für die Strom und SATA sind gut erreichbar, sodass die Kabel gut unsichtbar verlegt werden können. Die Wasserkühlung ist schnell montiert. Ein Tower-Kühler wie z.B. der Thermalright Macho hätte ebenfalls genug Platz  auch ohne die Heatspreader vom RAM entfernen zu müssen.

Der Quick-Connector vereinfacht den Anschluss des Gehäuse-Frontpanels enorm. Langes Suchen von kleinen Bezeichnungen auf dem Board und mühsames Rumgefrickel mit kleinen Pins ist somit hinfällig.

Genug Anschlüsse für PWM-Lüfter sind vorhanden.


Inbetriebnahme
Der erst Start läuft problemlos. Alle Komponenten werden im UEFI/BIOS erkannt und funktionieren problemlos. Einziger Wermutstropfen ist das Onboard-LAN. Für den Killer" 2500 Chip hat Windows 10 keine Standard-Treiber und somit nach dem Start keine Internetverbindung.

Die Installation der Treiber musste somit von CD erfolgen. Wer kein optisches Laufwerk mehr besitzt, gerät in eine Zwickmühle. Die Installation der Software von der Treiber-CD war sehr langwierig. Auch nachdem die Setup-Dateien auf die Festplatte kopiert und von dort aus gestartet wurden, dauerte die Installation überdurchschnittlich lange.

Das BIOS/UEFI bietet die Standard-Features in einem mittelmäßig übersichtlichen Layout. Die nützlichsten Features sind die Smart-Fan-5 Lüfter-Steuerung, sowie das RGB-Setup zur Einstellung der benutzerdefinierten Mainboard-Beleuchtung. Mit Smart-Fan 5 können alle Lüfter separat ausgewählt und konfiguriert werden. Das RGB-Fusion-Setup im UEFI bietet deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten als die Desktop-Version. Für das erste Setup jedoch ausreichend.


Preis-/Leistungsverhältnis
In Mittelklasse-Systemen spart man gerne am Mainboard  weshalb das Gaming K5 mit knapp unter 180,- Euro etwas teuer ausfällt. Die Auswirkungen des Mainboards auf die Gesamtperformance ist aber eher gering und daher fallen Kriterien wie Stabilität, Usability und Optik mehr ins Gewicht. Das Board funktioniert seit der ersten Minute einwandfrei. Alle Features wie XMP, die OC-Profile etc. laufen reibungslos und stabil. Dazu sieht es einfach sehr gut aus. Im Puncto Usabilty kann noch ein wenig nachgeholfen werden. Das BIOS hätte übersichtlicher gestaltet werden können - hier und da werden Tooltips vermisst oder sind zu unpräzise.


Fazit:
Wer Wert auf gutes Aussehen bei einem Mittelklasse-System legt, darf gerne zugreifen. Für Gehäuse ohne Window bspw. kann man zu einem günstigeren Konkurrenzmodell greifen.


Pro:
+ Optik/Verarbeitung
+ Intelligenge Lüfter-Steuerung
+ OC-Profile
+ Einfacher Einbau

Contra:
- Preis

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geschrieben am 26.03.2017 von Stefan
5 5

Ich habe das Gigabyte AORUS z270 Gaming K5 mit Vorfreude erwartet. Zuletzt hatte ich auf das ASRock Z270 Pro 4 gesetzt, welches mit ca. 120,- ¤ deutlich günstiger ist als die Variante von Gigabyte. Das AORUS K5 ist auf den Mittelklasse-Markt ausgerichtet und für etwas weniger als 180,- Euro zu haben.


Setup:
Getestet wird in einem Mittelklasse-Gaming-PC mit der folgenden Hardware:
Intel i5 7600K @4,80 Ghz
16GB (2x8) Crucial Ballistix Sport 2.400)
XFX Radeon RX 480 GTR 8GB Black Edition


Verpackung:
Der Karton macht optisch einen guten Eindruck. Das Markenzeichen  der Adler  dominiert die Oberseite der Verpackung. Er ist später noch auf Elementen des Boards, sowie auf dem Boot-Screen wiederzufinden.

Mitgeliefert werden neben dem Mainboard noch die üblichen (4) SATA-Kabel, Treiber-CD, ein netter AORUS-Aufkleber und ein Quick-Guide zur Inbetriebnahme. Die Anleitung ist knapp gehalten, aber dafür übersichtlich und orientiert sich an dem Aufbau des BIOS. So ist eine kurze Erläuterung für die einzelnen Menüpunkte schnell gefunden.

Besonders hervorzuheben sind noch der mitgelieferte Quick-Connector und die Anschlussblende.


Design/Optik:
Der erste Eindruck des K5 ist natürlich geprägt von der hervorragenden Optik. Auch die Verarbeitung sieht hochwertig aus. Die K5-Variante ist überwiegend in schwarz gehalten und enthält nur sehr wenige, kleine weiße Elemente.

Die Anschlussblende sieht auf den Abbildungen recht dunkel und hochwertig aus. In Wirklichkeit reflektiert das Material jedoch stark und passt optisch nicht so gut zum restlichen Erscheinungsbild. Ich hätte mir ein tiefes Schwarz gewünscht.


Verarbeitung:
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Bohrungen für die Abstandshalte und die Backplate passen haargenau, Kondensatoren sind gerade aufgesetzt. Die PCIe-Anschlüsse sind verstärkt und sollen dadurch stabiler sein. Ich hatte jedoch noch nie Probleme mit "normalen" PCIe-Slots.


Montage
Das Board bekommt sein neues zu Hause in einem Fractal Design R5. Im Gehäuse sind die Positionen für die Abstandshalter je Formfaktor angegeben, was viel Zeit sparen kann. Das ASRock Pro stand ein wenig über und für die äußersten Schrauben gab es keine Bohrung. Das Gigabyte hingegen passt auf Anhieb wie angegossen und kann komplett fixiert werden.
Die Anschluss-Blende entspricht dem üblichen Standard und ist schnell eingesetzt.

Die Anschlüsse für die Strom und SATA sind gut erreichbar, sodass die Kabel gut unsichtbar verlegt werden können. Die Wasserkühlung ist schnell montiert. Ein Tower-Kühler wie z.B. der Thermalright Macho hätte ebenfalls genug Platz  auch ohne die Heatspreader vom RAM entfernen zu müssen.

Der Quick-Connector vereinfacht den Anschluss des Gehäuse-Frontpanels enorm. Langes Suchen von kleinen Bezeichnungen auf dem Board und mühsames Rumgefrickel mit kleinen Pins ist somit hinfällig.

Genug Anschlüsse für PWM-Lüfter sind vorhanden.


Inbetriebnahme
Der erst Start läuft problemlos. Alle Komponenten werden im UEFI/BIOS erkannt und funktionieren problemlos. Einziger Wermutstropfen ist das Onboard-LAN. Für den Killer" 2500 Chip hat Windows 10 keine Standard-Treiber und somit nach dem Start keine Internetverbindung.

Die Installation der Treiber musste somit von CD erfolgen. Wer kein optisches Laufwerk mehr besitzt, gerät in eine Zwickmühle. Die Installation der Software von der Treiber-CD war sehr langwierig. Auch nachdem die Setup-Dateien auf die Festplatte kopiert und von dort aus gestartet wurden, dauerte die Installation überdurchschnittlich lange.

Das BIOS/UEFI bietet die Standard-Features in einem mittelmäßig übersichtlichen Layout. Die nützlichsten Features sind die Smart-Fan-5 Lüfter-Steuerung, sowie das RGB-Setup zur Einstellung der benutzerdefinierten Mainboard-Beleuchtung. Mit Smart-Fan 5 können alle Lüfter separat ausgewählt und konfiguriert werden. Das RGB-Fusion-Setup im UEFI bietet deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten als die Desktop-Version. Für das erste Setup jedoch ausreichend.


Preis-/Leistungsverhältnis
In Mittelklasse-Systemen spart man gerne am Mainboard  weshalb das Gaming K5 mit knapp unter 180,- Euro etwas teuer ausfällt. Die Auswirkungen des Mainboards auf die Gesamtperformance ist aber eher gering und daher fallen Kriterien wie Stabilität, Usability und Optik mehr ins Gewicht. Das Board funktioniert seit der ersten Minute einwandfrei. Alle Features wie XMP, die OC-Profile etc. laufen reibungslos und stabil. Dazu sieht es einfach sehr gut aus. Im Puncto Usabilty kann noch ein wenig nachgeholfen werden. Das BIOS hätte übersichtlicher gestaltet werden können - hier und da werden Tooltips vermisst oder sind zu unpräzise.


Fazit:
Wer Wert auf gutes Aussehen bei einem Mittelklasse-System legt, darf gerne zugreifen. Für Gehäuse ohne Window bspw. kann man zu einem günstigeren Konkurrenzmodell greifen.


Pro:
+ Optik/Verarbeitung
+ Intelligenge Lüfter-Steuerung
+ OC-Profile
+ Einfacher Einbau

Contra:
- Preislich an der Obergrenze

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geschrieben am 26.03.2017 von Björn
5 5

Das GIGABYTE Z270X GAMING K5 ist ein Oberklasse Gaming Board der Aorus Serie, welches sich laut Gigabyte an Enthusiast Gamer richtet und das Einsteiger Modell in die Oberklasse darstellt. Gigabyte hat das Board mit vielen Features und einer Menge Anschlüsse versehen. Ganz oben auf der Liste das RGB Fusion welches das Board in unterschiedlichen Farben leuchten lässt. Dazu aber später mehr. Fangen wir mit dem Unboxing an.

Die Verpackung
Die Verpackung an sich ist relative schlicht gehalten. Von vorne sehen wir den Adler / Falken sowie die Bezeichnung des Mainboards. Auf der Rückseite haben wir ein paar detaillierte Informationen zu den einzelnen Features des Mainboards. Der Karton ist etwas größer als der meines MSI Gaming Pro Carbon, ist aber dennoch nicht übertrieben. Packen wir das ganze doch einfach aus!

Der Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind:
" I/O-Blende
" Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
" Quick-Installation-Guide
" 4 SATA-Kabel
" SATA-Kabel-Etiketten
" One G Connector
" und natürlich das Mainboard sowie ein kleiner Aufkleber.

Ich habe mich sehr über den One G Connector gefreut. Anders als bei meinem MSI Z170A Gaming Pro Carbon, der diesen eben nicht mitliefert, erleichtert dieser das verkabeln der Gehäuse Anschlüsse und LEDs erheblich. Ansonsten ist für alles gesorgt um gleich mit dem Zusammenbau zu beginnen. Was mir gut gefallen hat, die I/O Blende hat ein Antistatisches Polster, somit können keine kleineren Ströme von der I/O Blende auf die Port gelangen. Auch die üppige Anzahl von 4 SATA Kabeln ist positiv zu erwähnen. Kritik finde ich lediglich in der nicht vorhandenen SLI Bridge, das Board kann 3 Wege SLI da hätte ich mir auch zumindest eine SLI Bridge gewünscht. Ebenso wäre für ein vernünftiges Kabelmanagement noch ein paar Beschriftungsaufkleber für die SATA Kabel schön gewesen. Nichts desto trotz ist der Lieferumfang mehr als ausreichend.

Anschlüsse
An Anschlüssen mangelt es dem Gigabyte Board nicht. So finden wir auf der Rückseite:
" 1x PS/2
" 1 x DisplayPort
" 1x HDMI 1.4
" 1 x USB Type-C" port, mit USB 3.1 Gen 2 Support
" 3x USB 3.1 Gen1
" 1x USB 3.1 Gen2 Type A
" 2x USB 2.0
" Gigabit-LAN (Rivet Netwroks Killer E2500)
" 5x Audiobuchsen
" 1 optischer Digitalausgang (Toslink)

auf dem Board selbst haben wir:
" 3x PCI E 16x (Slot 1 mit 16, Slot 2 mit 8x und Slot 3 mit 4x)
" 6x SATA-6GBit/s-Ports (davon 2 in einem SATA Express Anschluss)
" 2 x M.2 Socket 3
" 1 x U.2 Connector
" 1 x Trusted Platform Module (TPM) Header
" 2 x USB 3.1 Gen 1 Header
" 2 x USB 2.0/1.1 Header
" 2 CPU FAN Anschlüsse (4 PIN)
" 3 System FAN Anschlüsse (4 PIN)
" 4 DDR4 RAM Bänke
" CPU Sockel 1151
Jeweils einer der SYS-Fan und CPU-Fan Anschlüsse ist für Wasserkühlung geeignet. Hier kann man Pumpen ec. anschließen. Außerdem handelt es sich bei allen Anschlüssen um 4 Pin Stecker. Die Anordnung dieser Anschlüsse ist tadellos. Oftmals haben Hersteller die verrückte Idee Fan Anschlüsse auf die Mitte des Boards zu platzieren, wo Sie dann meist verstauben. Dies ist beim Gigabyte Board nicht der Fall alle Anschlüsse wurden an den Rand des Boards verlegt.

Das Design
Das GAMING K5 ist komplett in schwarz gehalten und mit schwarz meine ich wirklich schwarz. Die Kühlelemente für die Spannungswandler sowie für den Chipsatz kommen in einem futuristischen kantigen Design daher. Wie die meisten Gaming Board Hersteller verdeckt auch Gigabyte das Rearpanel unter einer Plastikabdeckung, wodurch die Optik etwas aggressiver und moderner wirkt. Anders als bei den Gaming 5 - 9 Versionen ist die Plastikabdeckung in schwarz und nicht in Weiß. Allein durch diese Abdeckung wirken Mainboards deutlich hochwertiger. Mit Abdeckung sieht es einfach besser aus. Sichtbar wird dies wenn wir das Board gegenüber meinem MSI Z170A Gaming Pro Carbon legen.

Für Zusätzliche Effekte sorgt das RGB Fusion Feature. Hierbei handelt es sich um eine RGB Beleuchtung die über das gesamte Board verteilte RGB LEDs steuern kann.

Was mir persönlich nicht gefällt bzw. ich mir anders gewünscht hätte ist das Aorus Logo auf dem Chipsatz Kühler. Sobald man eine Grafikkarte installiert ist dieses leider nicht mehr sichtbar. Gerade bei so Aufwendigen kantigen Designs wäre es schön wen man davon doch mehr sehen könnte. Alternativ hätte das Aorus Logo auch auf der Rearpanelabdeckung Platz gefunden wo es ebenfalls besser zur Geltung gekommen wäre. Ansonsten ist das Design an sich schlüssig und kann überzeugen.

Der Einbau
Der Einbau des Mainboards geht genauso leicht wie bei allen anderen Mainboards. Maßgeblich für einen einfachen Einbau sind der Platz und die Funktionen des Gehäuses. Jedoch können kleine Details wie der One G Connector auch durch das Mainboard dazu beigesteuert werden wie komfortable der Einbau ist. Man sollte beim Einbau eine möglichst logische Reihenfolge der Montage beachten. So gehe ich meistens vor:

1. CPU auf den Sockel
2. I/O Blende am Gehäuse Verbauen
3. Mainboard ins Gehäuse
4. RAM stecken und Gehäuse Anschlüsse verkabeln
5. Kühlung für CPU Montieren
6. Strom und Lüfter Verkabeln
7. Sata verkabeln
8. M2 SSD Montieren
9. Grafikkarte einbauen

Mit dieser Reihenfolge klappt das ohne Probleme. Was ich hier nochmal erwähnen möchte ist das die Anordnung der Anschlüsse am Mainboard wirklich super sind. Einzig der USB 3.0 Header hätte abgewinkelt sein können. (zumindest einer der beiden). Ansonsten ging der Einbau und das Anschließen der Komponenten wirklich leicht von der Hand.

BIOS
Kommen wir nun zu einem interessanten Teil. Dem BIOS. Gigabyte setzt hier auf das neu entwickelte UEFI Bios welches noch intuitiver und leichter zu bedienen sein soll. Seit dem ersten Release des Boards sind diverse BIOS Updates herausgekommen. Grundsätzlich installiere ich immer zu Beginn die aktuellste BIOS Version welche aktuell die F4 ist. Das BIOS Update ist dank ein paar Utilitys kein großer Aufwand. Wir benötigen das Gigabyte APP Center, das @Bios Utility und das BIOS selbst.

Das @BIOS Utility starten wir über das APP Center und folgen den Anweisung. Dank Gigabytes Dual BIOS ist das Update auch nicht besonders kritisch da im Fehlerfall einfach das geschützte zweite BIOS geladen werden kann. Generell empfiehlt es sich immer das BIOS aktuell zu halten da oft neue Geräte in die Kompatibilitätsliste mit aufgenommen wurden, oder Verbesserungen der Stabilität durchgeführt wurden. Haben wir das aktuelle BIOS installiert gibt es ein Paar Einstellungen die man immer kontrollieren und entsprechend anpassen sollte.

1. Hat man ein DDR4 Speicher mit mehr als 2400MHZ MUSS XMP aktiviert werden
2. Die Boot Optionen kontrollieren und hier Einstellungen für den UEFI Boot tätigen
3. Nicht benötigte Hardware OnBoard ausschalten (in meinem Fall die IGPU)

Um in das BIOS zu gelangen müssen wir beim starten des PCs die entf Taste drücken. Danach stellt man die Oben erwähnten Punkte korrekt ein. Das BIOS hat einmal einen EZ Mode der mit verschiedenen Widgets arbeitet. Ich persönlich finde mich aber im Klassischen Modus besser zurecht. Nach dem wir alles gespeichert haben startet der PC neu und Bootet ins Windows.

Alles in allem finde ich das BIOS nicht so übersichtlich gestaltet wie das Click Bios 5 von MSI. Dennoch sind alle Menüpunkt sinnvoll strukturiert und man findet sich nach kurze Eingewöhnung schnell zu Recht.

Features
Gigabyte hat eine Menge Features rund um das Board entworfen. So haben wir ein dual BIOS, die System FAN 5 Steuerung, den Systemviewer, das RGB Fusion und noch viele andere nette kleine Sachen.
Das Feature was mich am meisten beeindruckt hat ist das RGB Fusion welches alle Boards der Aorus Klasse haben. Es ist ähnlich wie das Mystic Light von MSI, Punktet aber durch deutlich bessere Leuchtkraft und der Tatsache das nicht ständig eine APP im Hintergrund laufen muss. Gigabyte speichert die Informationen der Konfiguration der RGB Beleuchtung im BIOS ab. RGB Fusion besteht aus mehreren LEDs die auf dem Board verteilt sind. So haben wir, auf der rechten Seite zum Beispiel einen Leuchtstreifen, welchen man auf Wunsch mit anderen Abdeckungen versehen kann umso ein noch individuelleres Design zu bekommen. Was auch sehr nett ist, all diese Einstellungen lassen sich mit Hilfe einer APP auf jedem IOS oder Android Smartphone konfigurieren. Die APP bekommt man kostenlos aus den jeweiligen APP Stores.

Braucht man es? Nein! Will man es? Ich denke ja. Gerade wenn man ein Gehäuse mit Sichtfenster hat und seine Hardware auch etwas zur Schau stellen möchte finde ich solche Features wirklich toll.
Was ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat ist der Systemviewer und die Smart FAN 5 Steuerung. Hier kann man die Geschwindigkeit der Gehäuse Lüfter an Temperatur Sensoren koppeln, wovon es insgesamt 6 Stück auf dem Mainboard gibt. So habe ich meine Rear Gehäuse Lüfter an die Temperatur der PCB gekoppelt. Hat man nun noch einen Lüfter in der Nähe des Chipsatzes würde sich die Kopplung dieses Lüfters an die Temperatur des Chipsatzes lohnen. So werden nicht alle Gehäuse Lüfter anhand einer "System Temperatur" gesteuert.

Performance & Overclocking
Die Performance des Gigabyte Z270X Gaming K5 ist wirklich Top. Im Speicher Test erreiche ich bessere Transferraten als beim MSI. Als ich mir das Board am Anfang genauer angeschaut haben stellte ich fest das es weniger Spannungswandler hat als das MSI Z170A Gaming Pro Carbon. Daher waren meine Erwartung an CPU OC nicht besonders hoch. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt.

Das Übertakten mit dem Mainboard ist extrem einfach da Gigabyte für die Prozessoren der I5 und I7 Serie vorgefertigte Settings hat. Wählt man diese aus wird automatisch der Multiplikator gesetzt. Die Spannung wird nicht mit angehoben. So konnte ich ohne Änderung der Core Voltage auf smarte 4.2 GHz übertakten. Die VCore war dann bei 1.2V was ein TOP Wert ist.
Um höhere Taktraten zu erzielen musste ich die VCore auf 1.275V anheben und die maximale Leistungsaufnahme auf Turbo stellen. So habe ich 4.4GHz erreicht. Zum Vergleich: Derselbe Takt auf dem alten Board lief nur mit 1.304V. Höher habe ich dann nicht mehr getaktet.

Man kann also durchaus sagen das Overclocking mit dem Gigabyte Z270X Gaming K5 absolut einfach ist und man auch ordentliche Resultate erwarten kann.

Fazit
Kommen wir zu meinem Fazit. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Gigabyte und Mindfactory bedanken die mir freundlicherweise das Mainboard zur Verfügung gestellt haben. Es ist das erste Gigabyte Board welches ich in meinen Händen hatte und auf Herz und Nieren testen konnte. Zuvor wurden immer Boards von MSI oder ASUS gekauft. Hat mich das Board überzeugt?
Ja hat es. Die Performance und die Ausstattung sind TOP. An Zubehör bekommt man alles was wirklich notwendig ist. Kleine Abstriche bei einer SLI Bridge. Die Verfügbare Software zu dem Board ist riesig. Hier muss man sich ein wenig durchkämpfen um die für einen selbst wichtigen Programme und Tools zu finden. Wirklich begeistert bin ich von der RGB Beleuchtung und der Smart FAN Steuerung. Überrascht war ich von den OC Möglichkeiten.
Die Tatsache das der schön gestaltete Chipsatz Kühler keine Beachtung findet sobald eine Grafikkarte eingebaut wurde finde ich etwas Schade. Ebenso wünsche ich mir für künftige Updates noch ein paar RGB Effekte mehr. Bei dem Gigabyte Z270X Gaming K5 ist leider keiner der USB3.0 Header abgewinkelt dadurch lässt sich das Kabel für das Gehäuse nicht ganz so schön verlegen wie die SATA Kabel. Hier meckern wir aber auf hohen Niveau.
Wer so wie ich noch nie ein Gigabyte Board hatte sollte durchaus mal ein Auge darauf werfen. Für aktuell ca 175¤ bekommt man ein super Board geliefert. Bei meinen nächsten Kaufentscheidungen werde ich definitiv Gigabyte mit in die Auswahl schicken.

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geschrieben am 25.03.2017 von Dominic
5 5

Erst einmal möchte ich mich bei Mindfactory für die Chance bedanken, dieses Board zu testen!
Nun zum Review:
Da ich mir denke, dass die allgemeinen technischen Angaben des Boards klar sein sollten, gehe ich im Folgenden auf die verschiedenen Punkte Versand und Verpackung, Aufmachung des Produktkartons, Design und Verarbeitung, Einbau, Tägliche Nutzung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis und Haltbarkeit ein, bevor ich schließlich mein Fazit ziehe.

1. Versand & Verpackung:
Nachdem ich Mindfactory meine neuen Adressdaten gegeben hatte und diese umgehend auch in das System überführt wurden, habe ich noch am gleichen Tag eine Versandbestätigung erhalten! Top! Das Paket kam auch direkt am nächsten Tag und sehr zu meiner Freude, war das Motherboard gut verpackt in einem Karton, der auch eine angemessene Größe hat. Warum betone ich das? Oft genug wird beim Onlineversand einfach der erstbeste Karton genommen, der dann viel zu groß oder im schlimmeren Fall zu klein ist und die Ware somit nicht schützt. Doch genug zum Teil Versand & Verpackung auf zum nächsten Punkt.

2. Aufmachung des Produktkartons:
Der Karton des Motherboards ist wie für Gamingprodukte üblich komplett auf Aufmerksamkeit getrimmt. Irgendwie muss man sich im Regal schließlich von der Konkurrenz abheben und so wird hier eine Fülle an Schlagwörtern auf den Karton gedruckt. Ausführlich werden auf der Rückseite in der unteren linken Ecke die genauen Spezifikationen des Motherboards aufgelistet. Öffnet man den Karton stößt man auf die Standardverpackung, die man von anderen Motherboards kennt. Das Board selbst liegt in einer antistatischen Folie und lässt sich einfach aus dem Karton nehmen und aus der Folie entfernen.

3. Design und Verarbeitung:
Das Board wirkt nicht nur beim ersten Kontakt hochwertig. Als ich es aus der Folie entnommen hatte, habe ich es mir einmal genauer angeschaut. Die Plastikabdeckung der hinteren Ports, auf die ich im Punkt Montage noch einmal kurz eingehe, wertet das Board erheblich auf, da man so später, wenn es im Case eingebaut ist, nicht direkt auf das bekannte hässliche Viereck von Ports schaut. Die LED-Streifen die über das Board laufen, erkennt man bereits wenn es nicht eingebaut ist und sehen durch das Layout auch so bereits gut aus. Von der Verarbeitung her ist das Board dem Preis angemessen verarbeitet. Die Bohrungen für die Schrauben sind sauber durchgeführt, die Kanten sind schön gearbeitet und was mir sehr positiv aufgefallen ist, sind die Clamps, die bspw später die Grafikkarte halten werden. Diese waren bei früheren Boards von bspw Asrock (dem Extreme 4) so instabil gebaut, dass diese mir direkt beim Einbauen kaputtgegangen sind. Hier kann dies nicht so einfach passieren, da die Verarbeitung wirklich hochwertig ist. Insgesamt macht das Board also einen guten Eindruck.

4. Montage:
Als ich das Board für den Produkttest gewonnen habe, habe ich mich wie ein Kind an Weihnachten gefreut. Denn mit dem Gewinn ging auch die Möglichkeit einher, meinen PC ganz auseinander zu nehmen und neu von Grund auf zusammenzubauen. Meine Lieblingsbeschäftigung! Das Board ließ sich einfach mit den richtigen Schrauben aus der Verpackung nehmen und einbauen. Das Plastikgehäuse, das über die Ports ragt, war mit Folie abgeklebt. Die Folie abzuziehen war gar nicht mal einfach, da diese wirklich gut klebte. Für das neue Motherboard habe ich mir extra das Sharkoon DG 7000 in blau gekauft. Die Blende um die Ports musste man hier gut durch den Gehäuserücken drücken, aber sobald dies geschehen war, konnte das Board ganz einfach an Ort und Stelle gerückt werden. Ebenfalls positiv überrascht war ich vom Layout des Boards. Beispielsweise war es bei meinem alten Board ein richtiges Problem den Anschluss der CPU-Fan an meinem Thermaltake True Spirit 140 (17cm hoch und wirklich breit) vorbei zu legen und in den Anschluss auf dem Motherboard zu stecken. Dies war hier nicht der Fall. Platz war genügend vorhanden. Zudem ist der Abstand auf der anderen Seite zwischen CPU Kühler und Ram-Riegeln groß genug, sodass auch Ram-Riegel mit Heatsync ohne weiteres neben einem größeren CPU-Kühler stehen können. Die beiliegende Anleitung hat dann noch einmal die ganzen mini-Anschlüsse für Reset, Power-LED usw sehr groß dargestellt, sodass man hier wirklich nichts falsch machen kann. Fazit zum Einbau: ein Traum.

5. Tägliche Nutzung:
Alle Funktionen des Boards wurden direkt nach dem Einbau richtig erkannt. Das Bios-Menü ist übersichtlich gestaltet, sodass ich nach nur ein paar Sekunden auch die Einstellung gefunden hatte um die LED-Farben des Boards zu wechseln. Die Einstellung des Bios sind wirklich umfangreich, gleichzeitig ist das Menü jedoch intuitiv und übersichtlich gestaltet. Cool sind die Lichteffekte wie bspw. Intelligent, dass die Farbe der LEDs basierend auf der Systemtemperatur verändert (wird es rot, würde ich mal über eine alternative Form der Kühlung nachdenken&. ). Ebenfalls gefällt mir die Einstellung, dass das Licht pulsiert, auch wenn es mich beim Zocken eher ablenkt. Daher habe ich einfach die durchgängige Beleuchtung aktiviert. Bezüglich Performance bzw. dem Chiptiming, lässt sich hier heutzutage in meinen Augen kaum noch ein großer Unterschied zwischen Herstellern feststellen, sodass es mir eher auf die Zusatzfeatures wie den Soundchip oder den verbauten LAN Chip sowie die Anzahl an Ports ankommt. Soundtechnisch muss ich sagen, dass mir der Realtek ALC1220 Codec sehr gut gefällt und im Zusammenspiel mit meinen Lautsprechern einen super klaren Sound erzeugt. In wie fern da der Burr Brown Amp etwas mit zu tun hat kann ich jedoch nicht beurteilen. Bezüglich des LAN-Chips wird hier auf der Schachtel mit einem Killer E2500 LAN Chip geworben. Ob er tatsächlich schneller und eher fürs Gaming ausgelegt ist konnte ich in meinen Tests nicht feststellen. So oder so kommen bei mir die 50mb down und 12mb up durch. Was die Anzahl und Art der Back Panel Connectors angeht, muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Wie immer ist ein PS/2 Port sowie ein Display- und HDMI Port dabei. Schön zu sehen, dass auch an einen USB Type-C Port gedacht wurde. Zudem haben wir 3 USB 3.1 Gen 1 und einen USB 3.1 Gen 2 Type A Port mit drin. 5 Audio Jacks für Surround-Systeme, einen optischen Anschluss und einen RJ-45 Anschluss. Mein Bedarf ist gedeckt.
6. Preis-Leistungs-Verhältnis: Schaut man nun auf die bereits besprochenen Punkte zurück und hält sich den normalen Retailpreis vor Augen (ich gebe hier bewusst keinen Preis an, da er sich mit der Zeit garantiert verändern wird), so liefert Gigabyte wirklich viel bang for the buck. Es fängt mit einer hochwertigen Verpackung an. Geht über die solide Verarbeitung des Boards und des super Designs, über das in meinen Augen perfekt gestaltete Bios-Menü zu den gesamten Zusatzfeatures. Erwähnenswert sind hier erneut die Backpanel Connectors, die sehr zeitgemäß ausfallen. Demnach finde ich, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis top ausfällt und man getrost zu diesem Board greifen kann.

7. Haltbarkeit und Vergleich:
Da ich das Board mittlerweile erst seit ca. einer Woche benutze kann ich zu diesem Punkt noch nicht viel sagen. Hier muss man sich dann wohl auf den Namen der Firma Gigabyte verlassen, die bisher eigentlich immer haltbare Produkte geliefert haben und es sich meiner Meinung nach bei einem Board dieser Preisklasse gar nicht leisten dürfen, ein Board auf den Markt zu bringen, dass nach wenig Benutzung bereits in die Knie geht. Bisher habe ich in meinen PCs, wie bereits erwähnt stets ASRock Boards eingebaut, war aber vor allem mit dem letzten Board, dem Z77 Extreme 4 überhaupt nicht zufrieden. Nach kurzer Zeit hatte ich hier einen Wackler im Audiojack, sodass ich ständig Mitteilung samt nervigem Windowsgeräusch bekommen habe, dass ich ein Produkt in den Audiojack gestöpselt bzw. wieder herausgezogen hätte. Das war so nervig, dass ich mir das Board erneut bestellt habe. Hier ging dann beim Einbau, da ich nicht vorsichtig war, direkt die Clamp für die Grafikkarte kaputt, sodass die Grafikkarte dann ein kleinen Teil der Sicherheit im Case verloren hat. Zudem waren die Anschlüsse nicht so gut gestaltet wie beim Z270. Der Einbau des ASRock Z77 war entsprechend ein Horror.

8. Fazit:
Das Board kam gut verpackt an und ließ sich super einbauen. Die Möglichkeit die Beleuchtung auf das jeweilige System anzupassen und mit interessanten Animationen zu versehen finde ich eine gute Addition, die das System aufwertet und zudem im Glanz auf dem Schreibtisch erscheinen lässt. Mit den Anschlüssen, dem Sound und LAN-Chip bin ich zufrieden und das Bios-Menü trifft den Nagel auf den Kopf. Umfangreich aber dennoch einfach, übersichtlich und intuitiv in der Bedienung. Als langjähriger ASRock-Kunde hat mich Gigabyte nun für sich gewinnen können. Das Board ist das Highlight meines PCs und ich bin super glücklich damit.

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geschrieben am 24.03.2017 von Daniel (NOoOkie)
5 5

Hi und servus zusammen,

Heute bekommt Ihr einmal meine Erfahrung mit dem Gigabyte z270x gaming K5 in einem Testbericht überliefert.


Als erstes möchte Ich euch darauf aufmerksam machen, dass die Leistung eines jenen Produkts dieser Sparte immer im gesamten großen Paket gesehen werden sollte. Deshalb anbei ein Überblick zu meinem gesamten Testsetup beginnend mit dem Kern des Geschehens der Hardware.


Mein Setup:

Mainboard: Gigabyte z270x gaming K5
CPU: Intel I7 7700K Kaby Lake
CPU Kühler: NZXT Kraken X62
Arbeitsspeicher: 16GB DDR4 G. Skill Trident Z RGB 2400 MHz
Grafikkarte: Asus GTX 1080 Strix Advanced Gaming A8G
SSD: Crucial MX 300 525GB
Gehäuselüfter: NZXT AER +HUE plus Modul
Gehäuse: NZXT S340 elite


Peripherie:

Monitor: Asus PG278QR 165hz, wqhd sowie Nvidia g-sync
Tastatur: Corsair K70 RGB Rapidfire
Maus: Roccat Kone EMP
Sound: Logitech 7.1 surround System


Zu meiner Person:

Als ehemaliger ESL Pro series Player in diversen namhaften Teams, mit langjähriger Erfahrung im Bereich competitive Gaming und der damit verbundenen obersten Priorität, das letzte Quantum Leistung aus der Hardware heraus zu kitzel, werde Ich euch einen Überblick zum genannten Produkt verschaffen.


Verpackung und Design:

Das Mainboard kommt ordentlich und hochwertig verpackt in der OVP daher, und beginnt hier schon beim ersten Ansehen und Anfassen mit dem Vermitteln einer Kampfansage an diverse andere Hersteller. Denn wie heißt es doch so schön?: "Das Auge isst mit" diesen Grundsatz hat Gigabyte hier wohl ganz groß geschrieben. Und eine Verpackung gezaubert, die euch genau das suggerieren soll. Nämlich ein hochwertiges und sauber verarbeitetes Produkt erworben zu haben.


Verarbeitung:

Nimmt man das Board aus der Verpackung heraus, bestätigt sich genau dieser erste Eindruck eines sehr sauber und hochwertig verarbeiteten Produktes. Das PCB (Platine) ist sehr aufgeräumt und übersichtlich wie auch durchdacht aufgebaut. Man erkennt sofort die hohen Produktionsstandards von Gigabyte und kann es kaum erwarten, das "Teil" in sein Case einzubauen. Dies gestaltet sich nicht sonderlich anspruchsvoll, da die passiven Kühlkörper sowie Mosfets und Kondensatoren bedacht im Vergleich zu anderen Herstellern viel Spielraum für Euer Werkzeug lassen, um das Mainboard ohne Schaden anzurichten zu verschrauben.

Nachdem alles verbaut sowie verkabelt ist, folgt nach Vorfreude auf die erste Inbetriebnahme des Systems, der wohl spannendste Moment. Der heiß erwartete Moment "Der Startknopf wird gedrückt".


Leistung und Benutzerfreundlichkeit:

Man findet sich unmittelbar nach Systemstart im wohl sortierten und übersichtlichen Bootmenü wieder, was keine Zweifel offen lässt. Per ENTFERNEN Taste gelangt man im Handumdrehen in das Hauseigene UEFI BIOS. Welches in der Standardansicht gut sortiert und verständlich erscheint. Und wir hier keine große Umstellung von AMI BIOS sowie Phoenix BIOS Systemen feststellen können. Was wiederum heißt, man muss sich keine Sorgen machen, dass man sich bei Umstellung auf Gigabyte im Biosirrgarten nicht mehr zurecht findet.

Das einfach zu handhabende BIOS bietet alles, was das Herz begehrt! Ob nun als Leihe, der einfach gesagt, nur will, dass die "Kiste" läuft, bis hin zum Overclocker, der das letzte bisschen Leistung aus seinen Komponenten herausholen möchte. Wo wir auch schon bei einem meiner Meinung nach sehr wichtigen Punkt angelangt sind. Das BIOS bietet wirklich jedem entsprechende umfangreiche Funktionen an. Ob Anfänger oder Profi; hier finden sich für Jedermann vereinfachte Optionen wie voreingestellte Profile zum automatischen Übertakten von RAM und CPU, sowie last but not least jede erdenkliche erweiterte Einstellung zum extreme Overclocking. Welche das Board auch prompt und meinen Erwartungen gemäß meisterte. Aufgrund der vorbildlichen Auswahl an Materialien und Verarbeitung der Kühlkörper hielten sich hier auch die Temperaturen der hitzeanfälligen Bauteile wie North/Soutbridge absolut im Rahmen.


Software:

Nach erfolgreicher Installation aller benötigter Treiber sowie dem Betriebssystem was sich ebenfalls als anfängerkompatibel erwies, hat man mit den hauseigenen Programmen kinderleicht die Möglichkeit, etwa ein Biosupdate sowie die RGB Funktionen als auch diverse andere Einstellungen über den laufenden Betrieb direkt in den APP Einstellungen neu zu konfigurieren. Was erwartungsgemäß unverzüglich und beim ersten Anlauf geklappt hat.

Eine Funktion davon, die mir besonders gut gefallen hat, ist das spielend einfache Einstellen der Lüfter (Smart Fan Einstellungen): Hier kann man im laufenden Betrieb die Lüfter-kurven aller verbauten Lüfter einfach gestaltet selbst einstellen und vordefinieren.


Preis-/Leistungsverhältnis:

Die Leistung und Qualität des Mainboards, die hier erbracht werden, sind bei diesem Preis Leistungsverhältnis als sehr gut darzustellen. Man bekommt eine solide Grundbasis, auf der sich das System hervorragend aufbauen lässt und keine Wünsche offen lässt. In meinem Fall wurde jedwede Hardware sofort und fehlerlos erkannt. Das System läuft stabil sowie tadellos. Wer Wert auf eine RGB Beleuchtung legt, dem bleiben hier keine Wünsche unerfüllt !

Als letztes möchte Ich aber darauf hinweise,n dass diese von mir gesammelte Erfahrung je nach verbauter Hardware sowie Treibvierversionen natürlich anders ausfallen kann. Und deshalb immer auf kompatible Bausteine geachtet werden muss.

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geschrieben am 23.03.2017 von Michael
5 5

Hey liebe Leute,
Ich darf euch hiermit einen Testbericht zum GIGABYTE Z270X GAMING K5 Mainboard abgeben!
Vorab ein Riesen Dank an Mindfactory, Sie stellen mir das Mainboard zum ausführlichen Test zur Verfügung!


Zu meiner Person:


Oft sitze ich am PC und spiele recht viel, also bin ich ein Gamer durch und durch ausser die Freundin die geht meist vor! ;-)
Wenn es heißt, ein Kumpel oder ein Familienmitglied braucht einen neuen PC oder hat Probleme mit seinem bestehenden, komme ich ins Spiel.
Allein dieses Jahr habe ich schon 2 PC's zusammen gebaut, einen low budget Rechner mit einer GTX 1050 Ti aber auch einen Mittelklasse highend PC mit einem i7 6700K.
Etwas Erfahrungen mit Übertaktung habe ich bei meinem alten Rechner mit i7 2600K gesammelt.


Zunächst zu meinem Setup:


Intel Core i7 7700K
Antec H2o 920 Wasserkühlung
Zotac 980 Ti AMP! Extreme
GIGABYTE Z270X Gaming K5
16 GB DDR4 G.Skill 3000 Trident Z RGB
Soundblaster Z
Samsung 250 SSD Evo
Corsair RM 1000i
AZZA Onyx 260x Gehäuse

Peripherie:
Asus 27" 120HZ Full HD Monitor (mit Nvidia 3D)
Logitech G910 Orion Spark Tastatur
Logitech G502 Maus
Razor Vespula Mauspad
Tritton Pro+ 5.1 Headset
Logitech 5.1 Soundsystem


Allgemeines und Einbau:


Ich darf die hervorragende Verarbeitung von dem Mainboard GIGABYTE Z270X GAMING K5 betonen es macht Spaß es sich an zu schauen!
Ich habe bereits vor kurzem einem Kumpel ein GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 verbaut und war einfach erstaunt wie super das Design und die Verarbeitung des Mainboards aussah. Auch die Haptik der Kühler und die Lackierung ist einfach ein Traum!
Genial finde ich auch die Rückseite für die Anschlüsse, viele Hersteller geben einfach eine 0815 Rückplatte mit, nicht aber GIGABYTE nein die Rückplatte ist sehr schick bedruckt und es macht tierischen Spass das ganze einzubauen!
Bei diesem Mainboard ist die Rückplatte in Hochglanz gehalten und mit einem etwas dickeren Schaumgummi auf der Innenseite als Puffer oder Schutz versehen.

Zum Einbau selbst kann ich nichts negatives äussern, alles ist da wo andere es auch haben, die Stecker für Strom etc. Rasten gut ein und gehen leichtgängig hinein. Während man alles anschliesst sieht man wo einige LED's sitzen und man will das Teil endlich einschalten!!!

Sehr gut sind die menge der Anschlüsse selbst und ich sehe zum ersten mal 2x M.2 und 2x interne USB 3.0 Anschlüsse aber das sollte bei einem Oberklasse Mainboard Standard sein denke ich.

Sobald man endlich alles eingebaut hat freut man sich wie ein kleines Kind das ganze anzuschalten...


BIOS / Übertaktung:


Wie ich es schon kenne, das UEFI von Gigabyte ist sehr sortiert und einfach zu handhaben aufgebaut. Im erweiterten Modus lassen sich selbstverständlich jegliche Einstellungen vornehmen, um die CPU und den RAM zu übertakten. Ein nettes Feature ist auch, dass das Mainboard eine Art automatische Übertaktung besitzt, so kann man seinem Rechner schonmal einen einfachen und gut funktionierenden Buff (verbesserung) verpassen.

Für meinen i7 7700K gibt es zB. Schon voreingestellte Takt Erhöhungen von 4600, 4800 und 5000. Hab meinen mal auf 4800 gestellt und es läuft hervorragend!
Für meine G.Skill Trident Z RGB 3000 ist auch ganz easy ein Profil hinterlegt um diese vom Standard Takt (2133) auf seine 3000 MHz hoch zu takten, also für einen leihen sogar machbar!


Software:


Beim betrachten des verbauten Maindoards innerhalb meines Gehäuses ist es einfach nur herrlich dem ganzen zuzuschauen!
Ein sehr nettes Feature ist das recht intuitiv zu bedienende Programm von GIGABYTE, dort kann man dann während der Rechner läuft einfach alle LED's individuell einstellen.
Gigabyte liefert hier jegliche notwendige App um seinen Rechner zu übertakten, überwachen und einzustellen. Das alles ist auch recht übersichtlich wie es gestaltet ist.

Das System startet hervorragend schnell (Mann kann auch das Bios dank Einstellung im "fast mode" noch schneller booten lassen), das Bios braucht nicht sehr lang um zum Windows weiter zu gehen, des weiteren denke ich macht meine SSD das ganze dank des neuen Mainboards einen ticken schneller aber nur gefühlt.
Dank des neuen DDR 4 kann man nochmal durch schnellere Verarbeitungen profitieren, die Programme starten schneller, das Spiel lädt schneller und alles läuft so schön "flüssig" keine grossartige warterei mehr es macht einfach spass damit zu arbeiten!
Beispielsweise Division ist beim ersten Ladevorgang rund doppelt so schnell als vorher!

Auch erwähnenswert ist, dass ich einen Antec 920 H2O Kühler habe, dort benötigte ich vorher eine Software die immer im Hintergrund laufen musste.
Mit dem Mainboard kann man eine Kalibrierung machen, er erkennt dann alles und dann kann mann die Lüfter über die Gigabyte Software steuern, welche echt schön aufgebaut ist!



Benchmarks:

Habe kurze Benchmarks erstellt

3D Mark Advanced Edition
Time Spy Direct X 12 6056 Punkte
Der PC ist nun laut 3D Mark auf einem 4K Gaming PC Niveau!

Cinebench Multicore R15 905 Punkte


Fazit:


Da ich das GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 bei meinem Kumpel bereits testen durfte habe ich einen kleinen Vergleich. Auch ein ASRock Fatal1ty Z170 Gaming K4 verbaute ich vor kurzem, welches ähnlich wie das GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 ist und auch in der selben Preisklasse spielt.

Ich denke für normale Gamer die jetzt nicht extrem ihren Rechner übertakten wollen und die nicht unbedingt das Farbenspiel benötigen, reicht ein K3 zB. vollkommen aus... ich kann zumindest keinen signifikanten Unterschied bemerken da mir leider zu sehr die Erfahrung fehlt.

Aber wer ein hervorragendes Produkt mit einem Wunderschönen Design und tolle Intuitive Bedienung will, der soll unbedingt zu diesem Produkt greifen, denn so ein Geiles Design ist das Geld schon wert und mit meinen G.Skill Trident Z RGB ist das Farbenspiel noch besser!

Der Mehrwert an sich ist aber meiner Meinung Nach nicht wirklich gerecht, wenn ich bedenke das dass K3 etwa 50-60¤ weniger kostet würde ich das Geld eher in eine bessere Grafikkarte investieren. Ich persönlich finde das man etwas auf die Performance des Mainboards verzichten kann, dafür dann lieber für 60¤ mehr eine 1070 OC anstatt eine Standardisierte 1070 kaufen sollte oder ähnliches (Das ganze aus Sicht eines Gamers).

Trotzdem bedanke ich mich für das testen dieses Produktes und hoffe das ich euch weiterhelfen konnte!

Viel Spaß beim zusammenbauen eurer neuen Komponenten!!!
Euer Wooomaster ;-)

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geschrieben am 21.03.2017 von Christoph
3 5

Äußerlichkeiten

Verpackung
Die Verpackung ist ein schlichter Karton, auf den auf der Oberseite das Logo der AORUS-Serie, die Bezeichnung des Boards und die wichtigsten technischen Details gedruckt wurden.
Auf der Rückseite befinden sich Abbildungen und kurze Erläuterungen der Features, sowie eine Tabelle mit Spezifikationen.
Im Inneren befindet sich das Mainboard und darunter das Zubehör.

Erster Eindruck
Beim Auspacken des Boards und des Zubehörs fällt einem gleich auf, dass alles sehr aufgeräumt wirkt. Man könnte fast sagen, es wirkt etwas leer. Insgesamt enthält der Karton 10 Teile. Zwei Plastiktüten mit Kabeln, drei Papierheftchen, eine CD, einen Aufkleber, ein Tütchen mit einem Plastikteil (Auflösung folgt), eine Blende und das Mainboard. Dies sind alle benötigten Teile, aber auch nicht mehr (den AORUS-Aufkleber mal Außen vor).

Mainboard-Design
Beim Auspacken des Mainboards verbreitet sich Vorfreude. Aus der Tüte entspringt ein Blickfang, in Schwarztönen gefärbt.
Das Mainboard ist sehr schön gestaltet. Es dominieren mattes Schwarz auf der Platine und metallene Logos, Namenszüge und Abdeckungen der Steckplätze. Was mir allerdings am besten gefällt, sind die Schwarzchrom-Teile, wie die Verstärker, Ethernet und Turbo B-Clock Chips, sowie der CPU-Halter.
Zusätzlich hierzu gibt es am rechten Rand noch eine Kunststoffleiste mit Muster, die zwar interessant aussieht, doch die Funktion dieser Leiste erschließt sich erst, wenn man die Beleuchtung einschaltet.
Das Beleuchtungskonzept ist sehr ausgewogen. Es gibt dezente punktuelle, aber auch markante Beleuchtung, deren Highlight das leuchtende Muster am rechten oberen Rand ist.


Innere Werte

Technisches Design
Das Z270X-Gaming K5 gefällt mir aus technischer Sicht recht gut.
Alle Bauteile sind sauber angebracht und es sind keine Ausreißer in der Bestückung erkennbar.
Die Ausstattung und Platzierung der Bauteile ist gut gelungen, bis auf eine Ausnahme. Leider wurden die Bauteile, wahrscheinlich aufgrund des IO-Schildes und des Passivkühlers, zu nah an den Sockel gesetzt. Hierdurch passt z.B. ein großer Wasserkühler incl. Pumpe (Corsair H100i V2) nicht mehr auf den Sockel, weshalb ich mir für diesen Test noch einen Luftkühler kaufen musste.
Die Metallmäntel der Steckplätze unterstützen hier die Stabilität des Boards beim Ein- und Ausbau der Komponenten und bieten einen optischen Mehrwert. Die zwei enthaltenen USB2-Header finde ich zu wenig, doch dies scheint bei fast allen aktuellen Modellen so zu sein. Die Beleuchtung ist über das UEFI oder die RGB Fusion App einstellbar. Leider hat die Einstellung RGB 255 255 255, also Weiß, einen sehr starken Blauanteil, was diese Einstellung für mich unbrauchbar macht.

Leistung
Die Leistung eines Mainboards zu beziffern ist nicht unbedingt leicht. Ein Benchmark allein sagt nicht so viel aus. Da ich von einem Z170 auf ein Z270 Board umgestiegen bin, kann ich zumindest sagen, dass hierdurch keinerlei Leistungseinbrüche zu verzeichnen sind. Meine Benchmarks zeigen minimale Verbesserungen, die ich allerdings aufgrund von möglichen Messtoleranzen nicht weiter beachte.


Inbetriebnahme

Einbau
Der Einbau ging schnell und einfach. Alle Befestigungspunkte sind gut erreichbar. Das Board machte einen stabilen Eindruck und es bog sich nicht wesentlich durch. Meine Grafikkarte ist fast so lang wie das Mainboard breit ist. Dadurch lassen sich die SATA-Anschlüsse noch einigermaßen nutzen. Bei längeren Grafikkarten kann man die SATA-Kabel nur nach Ausbau der Grafikkarte bequem anschließen.

UEFI
Im UEFI angelangt habe ich verschiedene Einstellungen vornehmen wollen. Die Menüführung habe ich als akzeptabel empfunden. Dies kann allerdings auch daran liegen, dass ich bereits ähnliche UEFI-Systeme im Einsatz hatte. Was ich allerdings sagen muss ist, dass ich noch kein UEFI oder BIOS erlebt habe, welches ich als intuitiv bedienbar bezeichnen würde.

Treiber und Programme
Nachdem ich alle Treiber und die enthaltenen Utilities installiert habe, habe ich diese kurz getestet. Von den installierten Utilities werden wahrscheinlich die wenigsten regelmäßig genutzt, weshalb ich hier nur auf zwei kurz eingehen werde.

System Information Viewer (SIV) dient der Steuerung der Lüfter. Hier kann man vordefinierte Profile nutzen. Unter der Rubrik Smart Fan Advanced konnte ich früher selbst die Geschwindigkeit der Lüfter einstellen. Diese Rubrik bleibt allerdings bei mir leer, es wird nichts angezeigt.
RGB Fusion stellt die Steuerung der Beleuchtung zur Verfügung. Hier können verschiedene Farben und Modi eingestellt werden.


Besonderheiten
Besonders möchte ich hier zwei Dinge erwähnen. Zum einen das eingangs erwähnte Plastikteil, welches ein Adapter für das Front Panel ist. Hier können alle Anschlüsse mühelos und einfach eingesteckt werden, um anschließend den ganzen Adapter als ein Stecker auf den Header zu stecken. Sowas hätte ich vor einigen Jahren schon erfinden sollen.
Zum anderen die I/O-Blende. Über die typischen silbernen Blenden ärgere ich mich schon lange. Alles muss heutzutage einem bestimmten Design entsprechen, doch die Blenden sind immer langweilig silbern. Dies ist hier nicht der Fall, denn die Blende ist passend zu den genannten Chips auf dem Board in Schwarzchrom


Fazit
Das Gigabyte Z270X-Gaming K5 gefällt mir, bis auf die Probleme mit meiner Hardware und den Blaustich bei weißer Lichteinstellung, gut. Wenn ich ein ATX-Board für einen Kaby Lake Prozessor brauche und diesen ggf. übertakten möchte, kann ich dieses Board bedingt empfehlen. Ein Umstieg von Z170 zu Z270 würde ich nicht empfehlen, da mir dafür die Anhaltspunkte für ein Leistungsplus fehlen.

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