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EAN 4719072517113    SKU 7A33-011R

Artikelbeschreibung

Seit dem 15.05.2017 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: X370 GAMING PLUS
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD X370
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: AMD Radeon Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x DVI, 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-1866, DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2667, DDR4-2933, DDR4-3200+
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 2.0 x16, 2x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC892 8-Channel High Definition Audio CODEC
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 6x 3,5mm Klinke
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 5x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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34 Bewertungen

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RMA-Quote: 3%

 
 
5 5
     am 03.08.2018
Verifizierter Kauf
Bin sehr zufrieden ! OC geht ohne Probleme , schönes UEFI Menü , zahlreiche Einstellungen . Läuft stabil , ist günstig . Mein 1500x läuft auf dem Board auf 4Ghz ohne Probleme.
    
  
3 5
     am 26.06.2018
Verifizierter Kauf
Das MB ist eigentlich ok ...
aber für die meistverkauften DDR4 Rams hätte ich mir schon gewünscht das sie kompatibel mit dem Board sind .
MSI hängt mit den BIOS updates hinterher.
Also "eher" keine Kaufempfehlung
    
  
1 5
     am 24.05.2018
Verifizierter Kauf
Kam heute an. Bin sehr enttäuscht. Liebloser Karton. Inhalt: ein Motherboard! sonst nichts. Keine IO Blende, keine Etikettenkleber, rein garnichts! Beschriftung sehr schlecht! Rot auf Schwarz kann man nicht entziffern.
Vermute mal das Board hat schon jemand anderer gehabt.
So jetzt das X470 Gaming Pro bestellt. Mal sehn ob es besser geht.
0 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 12.04.2018
Verifizierter Kauf
Richtig gutes Mainboard. Bios einfach zu bedienen. 100% Weiterempfehlungswert.
    
  
4 5
     am 14.02.2018
Guten Morgen/Abend/Tag ihr Lieben,
ich durfte heute für Euch einen ausführlichen Test des MSI x370 Gaming Plus Mainboards machen, da ich mit etwas Glück, Produkttester bei dem Event "Testen, Bewerten, Behalten" von Mindfactory sein durfte. Ich werde mich in diesem Testbericht danach orientieren ob das MSI x370 Gaming Plus für Jeden etwas ist, sprich für jeden Hardware Profi und auch für all die Einsteiger Gamer.
Bewerten werde ich das ganze nach; Versanddauer, Verpackung, Inhalt, Mainboard Design, Treiber, BIOS, Leistung, Handhabung, Preis-/Leistung, Haltbarkeit/Vergleich zu anderen Mainboards und einem anschließenden Fazit und einem Praxisbericht nach 10 Tagen Nutzung des MSI x370.

Versand
Kommen wir nun zum ersten Teil der Bewertung, nämlich dem Versand.
Das MSI x370 Gaming Plus wird innerhalb von 2-3 Werktagen, mit dem Paketversand der DHL, bei euch ankommen.
Ihr habt nun 2-3 Tage gespannt gewartet und erhaltet endlich euer neues MSI x370 Gaming Plus.
Das Mainboard ist recht Standartmäßig, in einem mittel großen Karton verpackt.

Inhalt
Ihr öffnet das Päckchen und obenauf liegt direkt das schöne X370 nochmal extra in einer Schutzfolie verpackt. Darunter findet ihr eine Treiber CD und das Wichtigste: das Handbuch.
Mit 2 Sata Anschlusskabeln, der I/O blende und einer SLI Brücke ist das Zubehör ziemlich übersichtlich gehalten. Die beiliegenden Unterlagen braucht ein Anfänger unbedingt zum Anschließen, da auf dem Mainboard selbst keine Beschriftung zu finden ist.
Habt ihr dies nun alles aufmerksam begutachtet, widmet ihr euch endlich eurem Board zu.

Design
Das Design ist schlicht aber edel gehalten worden, man findet keinen unnötigen Schnick Schnack wie auf vielen anderen Gaming Mainboards in dieser Preisklasse. Die Hauptfarben sind hier Rot und Schwarz, welche das Mainboard sehr futuristisch wirken lassen.
Neben den Halterungen für den CPU Lüfter findet ihr 4 DDR4 Slots für maximal 64 GB Ram, wobei jedes Modul eine Einzelkapazität von 16 GB Ram hat.
Der Sockel ist ein AM4, wo man Problemlos seinen Ryzen drauf platzieren kann.
Unterstütze Speichermodule sind: DDR4-1866, DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2667, DDR4-2933, DDR4-3200. Das MSI x370 Gaming Plus verfügt über 3 PCIe Slots.
Die Treiber für das X370, befinden sich alle auf der beiliegenden CD und sind per Express Installation auch für jeden Neuling sehr einfach zu installieren.
Hat man das Mainboard nun eingebaut und die Treiber installiert, werden viele Anfänger, so wie auch Profis, das Bedürfnis haben es zu Overclocken. Dazu muss man nun ins BIOS gehen. Für die Profis gar kein Problem, aber auch für die Anfänger sollte es ein leichtes Unterfangen sein, da das BIOS sehr schlicht und übersichtlich gehalten wurde. Man findet sich sehr gut zurecht, egal was man bezweckt zu tun.

Verarbeitung
Das MSI x370 Gaming Plus ist von der Verarbeitung, anderen Mainboards nicht unähnlich, jedoch kann es mit seinen PCI-E Slots aus Steel Amor punkten, welche VGA Karten davor schützen, sich über Zeit zu verbiegen.

Leistung / Features
Zur Leistung kann ich nicht so viel Positives sagen. Mein PC braucht trotz guter Hardware mit dem MSI X370 Gaming Plus genau 18 Sekunden zum Hochfahren, was vorher deutlich geringer war. Das Mainboard wird unter Pro Gamern kein neues Must-Have werden, jedoch ist es absolut der Hammer, dass man für einen Preis von 100-120 Euro ein Mainboard mit 3 Grafikkarten Anschlüssen bekommt. Dazu kommen farblich abgestimmte LEDs, welche dem Mainboard das gewisse Etwas geben. Die MSI Mystic light Software ist sehr einfach gehalten und bietet viele verschiedene Funktionen. Das Board unterstützt AMD Ryzen Prozessoren und 7te Gen. A-Serien / Athlon Prozessoren für den AM4 Sockel. Hinzu kommt, dass MSI ein Board für 100 Euro auf den Markt bringt, welches VR Ready ist und über eine Audio Boost, DDR4 Boost und einen VR Boost verfügt. Das MSI x370 ist ein Multi GPU Mainboard mit Steel Amor PCI-E Slots, welches Nvidia SLI und AMD Crossfire unterstützt

10 Tage später...
Ich sage vorweg, dass ich das Board nicht Übertaktet habe.
Das Board wurde von mir einmal mit Grafikkarte (1080 TI) und einmal nur mit der Onboard Grafik getestet. Ich habe einmal Playerunknown´s und Counter Strike gespielt und mir dabei die FPS und die Temperatur genauer angeschaut.
Die Onboard Grafik hat PuBg so wie gut nicht gepackt, was zu erwarten war. Auf Low-Settings hatte ich ca 20-40 Fps und die Temperatur hat es bis zu 79,5 Grad Celsius gejagt. Wer also das Board, beispielsweise in einen Arbeits-PC baut und trotzdem damit spielen möchte, braucht hier definitiv eine Grafikkarte zur Unterstützung der Leistung.
Counter Strike hingegen mit deutlich weniger Anforderungen war durchaus spielbar. Bei mittleren Grafikeinstellungen, lag die Onboardgrafik bei 65-74 Fps und die Temperatur war im normalen Bereich (61-72 Grad Celsius). Die Kühler lassen sich übrigens auch im BIOS regeln, was ich erst bei dem Test als wirklich nützlich empfand.
Mit Grafikkarte nun wieder drauf, ließen sich beide Spiele auf höchster Grafik mit 144 Fps und 280 Fps spielen. Die Temperatur betrug nun bei CS nur noch 40 Grad und bei PubG 65 Grad. Schwankungen hatte ich hier nicht, allerdings habe ich beide Spiele auch jeweils nur eine Stunde am Stück gespielt.
Ich habe leider kein offenes Gehäuse oder ein Gehäuse mit Plexiglas Seite, daher sind für mich die LED´s unnötig gewesen. Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde solche Features pushen nur den Stromverbrauch. Trotzdem habe ich einfach mal zum Testen meine Gehäuseseite abgenommen, um mir einmal das Bling Bling anzuschauen. Das Feature des Mystic Light Sync war recht einfach mit der App zu koordinieren und sah auch ganz hübsch aus. Wer also auch Wert auf die Erscheinung seines PCs im Innenraum gibt wird hier nicht enttäuscht. Ansonsten lässt man diese Funktion, so wie ich, einfach außen vor.
Viele, die momentan noch auf Intel setzten und überlegen aufzurüsten werden wahrscheinlich zwei Mal nachdenken, ob sie nun wirklich wegen eines Boards auf AMD wechseln sollten. Ich benutze selbst schon länger AMD und habe das Board mit einem Ryzen 7 1700x benutzt, es hat mich überzeugt und ich bin mir sicher, dass es euch auch so gehen wird, solltet ihr den Wechsel wagen. Für 105 Euro, bekommt man wirklich alles was das Herz begehrt und der Leistung sind keine Grenzen gesetzt.
Was soll man noch sagen? Ich wurde überzeugt und werde das MSI X370 in meinem PC verbaut lassen. Die vielen Features sorgen einfach dafür, dass auch ein Mittelklasse Mainboard mit Individualität überzeugen kann.
Getestet wurde das Mainboard mit einem Ryzen 7 1700x Prozessor, einer Nvidia GeForce 1080 TI, 2x 8 GB DDR4 Ram von Crucial und einer 250GB SSD von Samsung.

BIOS
Ich habe mich vorerst mit dem BIOS des X370 beschäftigt und musste feststellen, dass ich wie viele andere auch erst ein BIOS Update vornehmen musste, damit meine RAM fehlerfrei erkannt wurde (2x 8 GB von Crucial ). Das war etwas nervig, ging jedoch schnell und danach funktionierte alles einwandfrei. Mein altes Mainboard von Gigabyte konnte ich nur in Englisch bedienen, daher gibt es ein großes Plus meinerseits für das X370 welches 8 verschiedene Sprachen in den Einstellungen vorweist, darunter auch Deutsch. Das erleichterte mir die Bedienung sehr. Insgesamt hat das BIOS zwei Ansichtsmöglichkeiten; einfach und fortgeschritten. In der einfachen Ansicht findet man Einstellungen zur Bootreihenfolge, Informationen zu RAM/ CPU/ Lüfter etc. In der fortgeschrittenen Ansicht findet man alle Einstellungen zu den OC-Modi und Einstellungen zur Leistungsregelung und Steigerung. Mein Highlight war allerdings die Such - Funktion des BIOS, das kannte ich bisher noch nicht und ist absolut praktisch! Im vereinfachten Modi des BIOS findet man zudem den Game Boost und die Ram XMP Einstellungen, mit welchen man sein Board und seine Ram auf einen Klick übertackten kann.

Software / Treiber :
Zu diesem Punkt kann man nichts Negatives sagen. Das Installieren der Treiber ist einfach gehalten. Eine Treiber CD liegt im Verpackungsinhalt bei. Jedem Anfänger ist es möglich, per Express Installation sein Board schnell und aufwandslos einzurichten. Für Gamer, die gerne die volle Kontrolle über ihre Leistung haben, legt MSI noch einen drauf und bietet zu den Treibern ein App Packet mit einigen nützlichen Features. Darunter befindet sich zum Beispiel CPU-Z, dass sicherlich einige von euch kennen. Des Weiteren hat man verschiedene Tools zum Übertakten, Lan Manager, X-Boost und Tools zur Einstellung und Nutzung von Virtual Reality.
Sollte euer PC über kein CD Laufwerk mehr verfügen, könnt ihr auch ganz bequem die aktuellen Treiber online downloaden und separat auf eurem PC installieren. Auch hier ist der Aufwand sehr gering.

Einbau und Handhabung:
Das Mainboard kann einfach und benutzerfreundlich mit Beihilfe des Handbuches eingebaut werden. Auch Leuten, die dies vorher noch nie alleine gemacht haben, sollte es einfach von der Hand gehen, da im Handbuch mit vielen Bildern erklärt wird, wo was genau hinmuss und welche Panels vorher entfernt werden müssen (Beispiel CPU Lüfter). Für Menschen, die Probleme mit der englischen Sprache habe, könnte sich dies jedoch als schwierig erweisen.

Preis-/Leistungsverhältnis
Alles in allem bin ich der Meinung, dass das Preis-/Leistungsverhältnis von MSI hier gut kalkuliert wurde. Das Mainboard bietet alles was man braucht und nicht mehr, ausgenommen der besonderen Eigenschaft, dass auf dem MSI X370 Gaming Plus 3 Grafikkarten ihren Platz finden können. Es ist ein gutes Board um seinem Ryzen ein neues zu Hause zu bieten. Auch die Ausstattung der 4 Ram Slots, ist mehr als ausreichend.
LEDs sind kein "Muss" aber finden auch hier einen dezenten Platz und lassen das Board futuristisch und modern wirken.

Haltbarkeit / Vergleich zu anderen Boards
Wer sich für das MSI X370 entscheiden sollte, wird zumindest die nächsten 2-3 Jahre bedient sein. Das Board reicht mit Abstand für alle aktuellen Games. Es sind drei Grafikkarten Slots vorhanden, welche dafür sorgen sollten, dass euer Board auch in späteren Jahren, eurem PC die entsprechende Leistung verschafft. Sollte in den nächsten Jahren, die USB Gen.2 aussterben, seid ihr auch hier abgesichert, da euer Board über die neue Gen. 3.1 verfügt.
Das MSI x370 Gaming Plus ist definitiv einen zweiten Blick wert, falls man sich beim ersten noch nicht verliebt hat. Es überzeugt im Vergleich zu anderen Mainboards mit Features, wie den verschiedenen Boost Möglichkeiten, was jedem Spieler die Möglichkeit gibt, sein Board individuell einzurichten. Grade für den geringen Preis überrascht es mit Eigenschaften, wie den 3 Grafikkarten Slots, was grade für Streamer oder High-End Gamer ein klasse Feature sein sollte. Fakt ist: es ist das preiswerteste X370 Mainboard, welches momentan auf dem Markt erhältlich ist und es lohnt sich!

Fazit:
Das MSI x370 Gaming Plus Mainboard ist ein absolutes Top Mittelklasse Mainboard.
Die Verarbeitung ist super, das Farbenspiel zwischen Rot und Schwarz wirkt edel, ist aber immer noch Geschmackssache! Das BIOS ist einfach zu Handhaben und auch Overclocking ist für jeden Anfänger einfach durchzuführen (selbst mit Null Erfahrung).
Die LED Beleuchtung ist auch mehr Geschmackssache als ein wirklicher Plus Punkt.
Was mich etwas gestört hat war die RAM Kompatibilität, aber das soll kein Punkt sein in dem man sich gegen das Mainboard entscheidet.
Der Preis für dieses Board ist gerechtfertigt und sollte man sich entscheiden es sich anzulegen ist es jeden Cent wert.
Ich hoffe meine Bewertung hat Euch in eurer Entscheidung weitergeholfen. Ich persönlich würde das MSI X370 Gaming Plus jedem weiter empfehlen der grade jetzt 2018 ein Board sucht, um gängige Spiele spielen zu können. Natürlich müsst ihr auf euren anderen Komponenten gucken, jedoch steht Euch schon mal mit dem Mainboard nichts am Spielspaß im Weg.
In diesem Sinne, frohes Gaming und viel Spaß mit dem MSI x370 Gaming Plus Mainboard
Eure Jenny
2 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 08.02.2018
Produktbewertung: MSI X370 Gaming Plus

Hiermit möchte ich meine Erfahrungen mit dem MSI Motherboard X370 Gaming Plus teilen.
Als Testsystem benutze ich folgende Komponenten:

Motherboard: MSI X370 Gaming Plus
Prozessor: AMD Ryzen 1500X
Arbeitsspeicher: 2x 8GB G.Skill Ripjaws V F4 2400MHz
Kühlung: be quiet! Pure Rock 150 W TDP
Grafikkarte: Gigabyte G1 GTX 970 Windforce
Festplatten: 1xSamsung SSD EVO830 120GB und 2xSamsung SSD EVO840 250GB
Netzteil: Sharkoon WPM 600 Watt
Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Pro

Erstmal vielen Dank an Mindfactory für die sehr schnelle Lieferung, wirklich vorbildlich.

In diesem Test habe ich folgende Kriterien bewertet und Kategorien beschrieben:

- Verpackung und Lieferumfang
- Design und Verarbeitung
- Einbau und Handhabung
- Features und Leistungsmerkmale und Bios, Software / Treiber
- Preis- / Leistungsverhältnis und Fazit

Verpackung und Lieferumfang:
Bei der Verpackung gibt es nichts auszusetzen, sie ist robust und das Mainboard durch ein Karton-Inlay ausreichend für den Transport gesichert. Das Board liegt verpackt in einer antistatischen Folie und durch das Inlay vom restlichen Inhalt getrennt.
Macht man den Karton voller Vorfreude auf, erwartet einem ein wirklich schickes Board, nimmt man das Board und das Inlay heraus kommt eine erste Ernüchterung auf. Denn das Zubehör ist wirklich überschaubar, um nicht zu sagen nicht ausreichend. Man findet folgendes Zubehör vor:

- Ein Handbuch in vier Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, und Russisch.
- Software CD/DVD.
- Zwölf Labels um die SATA-Kabel zu markieren und beschriften.
- Eine MSI-Registrierungskarte.
- Quick Installation Guide.
- Kurzanleitung für RAM-Speicher- und Lüfter-Installation.
- SLI-Brücke.
- 2 SATA-Kabel.
- Eine Slotblende im schicken, zum Board passenden, Design.

Schaut man sich das mitgelieferte Zubehör aus der Perspektive der angepriesenen Features an ist es definitiv zu wenig. Ein Haufen Aufkleber (absolut geniale Idee) für insgesamt ZWEI Sata-Kabel! Wenn man bedenkt, dass das Board 6 Sata-Anschlüsse aufweist sind 2 mitgelieferte Kabel zu wenig. Denke nicht, dass die Produktionskosten eines Kabels zu einer Preisexplosion führen würden.
Erschwerend ist, dass auch kein USB 3 geschweige denn USB 3.1 Slotblech oder Frontkabel beiliegt.
Mir fehlen auch 5050-LED-Leuchtbänder, MSI wirbt mit RGB Mystic Light Extension und Handy App-Steuerung, aber als Nutzer ist man gezwungen auch hier nachzurüsten. Darüber hinaus gibt es keine zusätzlichen Strom- oder Lüfter-Kabel.
Denke MSI würde gut beraten sein hier deutlich nachzubessern.
Fazit: **

Design und Verarbeitung:
Die Vorderseite der Verpackung ist in MSI typischen Farben, Rot und Schwarz gehalten. Zu sehen ist eine LAVA-Landschaft und natürlich das MSI Drachen-Logo. Auf der Rückseite ist das Board abgebildet, selbst Details sind hier sehr gut zu erkennen. Darüber hinaus werden Highlights angepriesen und kurz beschrieben. Das Design gefällt mir sehr gut.
Kommen wir zum eigentlichem, nämlich dem Motherboard. Ausgepackt sieht es tatsächlich genauso schick aus wie auf den Bildern der Hochglanz Verpackung. Das Design ist wirklich gelungen, das Board ist überwiegend in rot-schwarzen Farben gehalten, aufgepeppt mit einzelnen Crome-Highlights wie zum Beispiel auf den PCI-E Steckplätzen. Die Kühlkörper sind angemessen groß und gehen optisch nochmal hervor. Die Passivkühlung der Transistoren durch Kühlkörper ist sehr gut und somit also auch für schlecht belüftete Gehäuse geeignet. Darüber hinaus arbeitet MSI mit Leuchtdioden um dem Nutzer den Status der Leistung bzw. einer Fehlermeldung zu signalisieren.
Insgesamt macht das Board einen hochwertigen und ansprechenden Eindruck.
Fazit: *****

Einbau und Handhabung:
Die Handhabung und der Einbau sollten selbst für ungeübte Bastler leicht von der Hand gehen. Positiv zu erwähnen ist hier die gute Anordnung der Anschlüsse und die gute Anleitung im Handbuch, welche mit großen Bildern aufwartet. Generell führt einem das Handbuch mit guten Anleitungen durch die komplette Installationsphase. Einzig das Bios könnte besser und ausführlicher beschrieben sein.
Sämtliche Anschlüsse (SATA-, Gehäuse-, Strom,- und Lüfteranschlüsse sind mit Kabeln gut zu erreichen. Keine Transistoren oder Kühlkörper die hier im Weg sitzen - sehr gut. Die Slotblende für die hinteren Anschlüsse passt perfekt. Die Löcher für die Verschraubung des Boards sind sehr gut zu erreichen. Einziges Manko ist, dass die vorgefertigte CPU-Lüfterhalterung richtungstechnisch vorgegeben ist und somit für einige Gehäuse nicht optimal ausgerichtet werden kann. Mit meinem be quiet!  Pure Rock Kühler bin ich gezwungen den Kühler quer zum übrigen Luftstrom einzubauen. Zur eigentlichen Montage des Kühlers kann ich Entwarnung geben. Der Kühler lässt sich ohne Gewaltanwendung einbauen und sitzt trotzdem fest. Ansonsten kann ich nur empfehlen einen Noctua Kühler zu nehmen der variabler im Einbau ist. Die CPU lässt sich ohne Schwierigkeiten einsetzen und auch die RAM-Sockel sind so gut positioniert, dass sich CPU Kühler und RAM nicht in die Quere kommen.
Zwei negativ zu erwähnende Punkte sind:
- Die nur sehr knappe Erklärung der Status-Leuchtdioden. Es gibt vier Dioden die einen Fehler in folgenden Kategorien anzeigt: CPU, DRAM, VGA und BOOT. Mehr wird leider nicht angegeben und das heißt: Ab jetzt muss der Nutzer selbst suchen und denken. Dies könnte durchaus besser gelöst werden, indem Lösungsvorschläge im Handbuch gemacht werden.
- Es sollten noch Dioden aufleuchten die den Status der GPU, DIMM/RAMM und PCI-e x16 anzeigen, jedoch leuchtet nicht ein einziger auf, weder beim Boot-Vorgang noch bei laufendem Betrieb.
Fazit: ****

Features und Leistungsmerkmale:
Die Features liegen klar auf der Hand. Das Board wendet sich an Spieler, denn der neue Chipsatz X370 mit dem neuen AMD Ryzen Prozessor ist seit langem wieder konkurrenzfähig. Lobenswert ist hier der Realtek HD Audio-Prozessor, welcher 7.1 unterstützt und der Realtek PCIe LAN Anschluß.
Viele Features sind direkt auf Gamer abgezielt die gern das Maximum aus ihren Komponenten heraus kitzeln wollen. Hier wäre die OC also overclocking-möglichkeiten zu erwähnen. Das Board unterstützt DDR4 Boost mit welchem man im Bios den RAM übertakten kann.
Darüber hinaus sind die wichtigsten Features: USB 3.0 / 3.1 und USB-C Anschlüsse, Gaming LAN, Turbo M.2 Anschluss, SLI und Crossfire. Virtual Reality VR und RGB sind auch für Spieler gedacht und ein absolut wichtiges Feature.
Die Leistung des Boards sagt mir absolut zu. Gerade die einfache Möglichkeit durch Game-Boost das Board zu übertakten gefällt mir. Der Chipsatz läuft stabil und schnell und dank DDR4, SSD und USB-3.1 Unterstützung läuft das ganze System sehr schnell und lädt Windows in nur 3-5 Sekunden. Brandaktuelle Spiele wie Playerunknowns Battlegrounds laufen mit meinem Setup einwandfrei und mit hohen Frameraten. Ich bin mit der Leistung und der Stabilität sehr zufrieden.

Benutzerfreundlichkeit der Software und Treiber:
MSI legt eine DVD mit Treiber und Utilities bei. Die Treiber lassen sich ohne Probleme installieren. Die AMD Treiber fügen sich nahtlos ins System ein, selbst mit der Nvidia Grafikkarte gibt es keine Probleme. Überraschend ist die Größe der AMD Chipsatz Treiber von über 1 GB.
Im Detail sind also Treiber vorhanden für: Chipsatz X370, LAN und Audio.
Windows lädt die mitgelieferten Treiber schnell.
Die Software setzt sich aus Folgenden Programmen zusammen: Google Crome, Google Drive, MSI Wallpaper, Super Charger, Norton Internet Security und 7-Zip. Die beiden Google-Programme sind Geschmackssache wobei ein Google Drive nach meiner Meinung schon sehr komfortabel ist. Die Wallpaper App bietet hübsche und grafisch aufwendig gemachte Hintergrundbilder an. Der Super Charger ist ein Dienstprogramm zur Optimierung von Ladevorgängen am USB-Port. Norton Internet Security ist ein hochwertiges Antivirenprogram allerdings nur in einer 60 tägigen Probeversion, die sich aber auch freischalten lässt. 7-Zip ist ein Dateikomprimierungsprogramm.
MSI rundet die Software mit einem hausinternen App-Paket ab. Hier gibt es eine Menge zu erforschen. Interessant sind die Overclocking-tools und Gaming-tools: Dragon-Eye, Gaming App, Gaming LAN Manager, X-Boost und das Analyse-tool CPU-Z MSI Gaming. Diese Apps optimieren die Leistung deiner Komponenten. Interessant ist für Spieler zudem der XSplit Gamecaster, welcher einem das Streamen von Livespielen ermöglicht. Natürlich sind auch VR-Programme vorhanden.
Abschließen möchte ich mit den in meinen Augen wichtigsten Programmen, nämlich dem MSI Command Center und das Live Update 6. Das Command Center gibt dem Nutzer einen guten Überblick über das System, hier insbesondere die Temperaturen und die Spannungsversorgung. Das Live-Update 6 scannt die Treiber-signatur und lädt automatisch die neuesten Treiber herunter. Am komfortabelsten ist das Live-Update, welches auch das Bios flashen kann.

BIOS:
Das Bios hat eine Sprachauswahlliste mit mehr als acht Sprachen. Deutsch lässt sich also sehr leicht einstellen und erleichtert die Einrichtung ungemein. Das Bios ist in eine einfache und fortgeschrittene Ansicht aufgeteilt. Die einfache Ansicht bietet Einstellungen wie Bootreihenfolge, diverse Controller ein-/ausschalten sowie Infos zu CPU, RAM, Festplatte und Lüfter. Hier ist auch eine automatische Overclockfunktion implementiert  der Game Boost und die RAM XMP-Profile, welche durch nur einen Klick zu aktivieren sind. Im fortgeschrittenen Modus hat man wie üblich den Zugriff auf jegliche Parameter des Systems. Grundsätzlich ist das Menü recht übersichtlich gehalten, jedoch finden sich manche Menüpunkte an unerwarteter Stelle wieder. Darüber hinaus fehlen mir einige Einstellungen in Bezug auf den PCI-e-Lanes.
Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass man unbedingt ein BIOS-Update durchführen sollte um die fehlerfreie Unterstützung der RAM-module zu gewährleisten.
Fazit (Features, Benutzerfreundlichkeit und BIOS): ***+

Preis- / Leistungsverhältnis:
In Bezug auf das Preis- / Leistungsverhältnis komme ich zusammenfassend auf ein ausgeglichenes Ergebnis. Denke, dass der Preis angemessen ist. Das Board läuft sehr stabil und hat sehr gutes Potential, jedoch die fehlenden Zubehörteile. Das etwas unfertige Bios und die fehlenden Fehlerlösungen machen die Pluspunkte wieder zunichte. Zusammenfassend geht der Preis für ein gutes Board in Ordnung.

Fazit:
Abschließend komme ich zum Fazit. Zusammengefasst kann man das MSI X370 Gaming Plus fast jedem ans Herz legen. Es bedient die Ansprüche der Gamer, ist durch seine vielen Anschlussmöglichkeiten aber auch interessant für jeden Mainstream PC. Dank dem Audio-Prozessor Realtek 7.1ch, dem Realtek Gigabit LAN Chip und dem Chipsatz X370 ist man für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Dieses Board bietet auch Erweiterungsmöglichkeiten durch etwa SLI oder Crossfire support.
Einzig das recht überschaubare Zubehör und das aktuelle Bios lassen zu wünschen übrig.
Von 5 möglichen Sternen gibt es für dieses Board 3 1/2 (***+) Sterne.
0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
     am 07.02.2018
Kurzfassung:
Alles in Allem finde ich das MSI X370 Gaming PLUS ein sehr schönes und gelungenes mittelpreisiges Mainboard, was fast keine Wünsche offen lassen sollte.
Egal, ob man nur einen neuen Office-PC mit ggf. Onboard-Grafik aufbauen und dabei aber nicht auf neue Technologien, wie schneller M.2-Festplatte und USB-C verzichten möchte, oder ob man das System an seine Grenzen mit den aktuellsten Ryzen-Prozessoren und maximaler Performance bringen möchte. UND: es gibt App-gesteuerter LED-Beleuchtung!

Hier nun meine Ausführliche Bewertung:

Lieferumfang:
Das MSI X370 Gaming Plus Mainboard wird von Mindfactory, wie gewohnt, innerhalb weniger Werktage geliefert.
Der Karton des Boards ist optisch ansprechend, farblich orientiert er sich an erkaltender Lava.
Wie gewohnt sind die wichtigsten Kenndaten auf der Rückseite aufgedruckt, auf der Vorderseite findet man nebst der Bezeichnung lediglich die wichtigsten Kenndaten und ein paar Logos.
Nach dem Öffnen des Kartons präsentiert sich das Mainboard in seiner Antistatiktüte, darunter das restliche Zubehör: Das Handbuch, die Treiber-CD, Backplate, SLI-Kabel, 2 Sata-Kabel (wovon eines einen 90°Stecker besitzt), eine Schnellstartanleitung, Garantiekarte und 12 SATA-Kabel-Label zur Beschriftung der Kabel.
Es wäre schön gewesen, wenn ein paar mehr als nur die 2 SATA-Kabel im Lieferumfang gewesen wären.

Erster Eindruck:
Nach dem Auspacken des Boards fühlt man direkt, dass man ein hochwertiges Stück Technik in der Hand hält. Das Layout ist sauber und übersichtlich, farblich abgestimmt und die Komponenten und Stecker sind ordentlich verlötet.
Die Grundfarbe ist ein mattes schwarz, welches mit roten Akzenten abgesetzt ist.
Die RAM-Steckplätze sind abwechseln in rot und schwarz gehalten, Der Chipsatzkühler ist schwarz mit einem weißen MSI-Logo und roten stilisierten Blitzen.
Die Spannungswandler in der Nähe des CPU-Sockels sind ebenfalls schwarz mit roten Akzenten.

Ausstattung:
Zwei der 3 PCI-E 16x-Steckplätze sind mit MSIs Steel Armor (Ein Metallrahmen um den Slot um diesen vor Brechen zu schützen) verstärkt wurden.
Nebst insgesamt 3 Grafikkarten, egal ob von AMD oder nVidia, kann man noch 3 weitere PCI-E x1-Karten aufstecken, wie etwa weitere SATA-, USB- oder Netzwerk-Controller.
Das Board hat neben 6 SATA3-Anschlüsse für Festplatten, SSDs und optische Laufwerke auch einen M.2-Steckplatz für NVMe-Speicher (Also Festplatten im weitesten Sinne die jedoch noch um ein vielfaches schneller als SSDs sind).
Der M.2 Steckplatz ist allerdings leider sehr nah am ersten Grafikkartensteckplatz. Ich konnte es aufgrund fehlender Mittel zwar nicht testen, aber ich befürchte, die Position kann ein Platzproblem verursachen.
Außerdem kann man 6 Lüfter (oder 5 und eine WaKü-Pumpe) anschließen um das komplette System kühl zu halten.
Weiter wären da noch: TPM-Modul, Serial und LPT-Port-Header, diverse Diagnose-LEDs, Front-USB2- und 3.1 UND ein RGB-LED-Anschluss!
Mit diesem ist es möglich eine bis zu 2m lange RGB-LED-Leiste anzuschließen um dem Gehäuseinneren eine persönliche, über eine App personalisierbare Note zu geben.
An der Rückseite hat man neben der altbekannten Standard-Anschlüsse, wie z.B. 2x USB2.0, 5x USB3.1 und 1x USB-C auch noch einen wiederbelebten PS/2-Anschluss, der jetzt für Gamepads und nicht wie früher für Tastatur oder Maus genutzt werden soll.

Ist das Board mit einem Prozessor der A-Serie und keinem Ryzen bestückt, kann man auch die 2 vorhandenen HDMI- und DVI-Anschlüsse verwenden, ohne erst eine Grafikkarte stecken zu müssen.
Ein Gigabit-Netzwerkanschluss mit besonders hohem Schutz vor Überspannungen und 8-Kanal-Sound sind ebenfalls vorhanden.

Zum Zubehör kann man nicht viel weiter sagen, außer, dass die Backplate, also die IO-Blende für die Rückseite des Computers, durch die die hinteren Anschlüsse des Mainboards ragen, ebenfalls in schwarz/rot gehalten wurde - wie auch das Board selbst.



Handhabung:
Wie auch im Video zu sehen ist die Montage der Komponenten auf dem Board kein Problem: um den AM4-Sockel für den Prozessor ist ausreichend Platz, dass man sich nicht die Finger brechen muss.
Auch alle anderen Anschlüsse sind gut zu erreichen.
Selbst mit einem großen Kühler kommt man an alle umliegenden Anschlüsse im eingebauten Zustand heran. Nur der 8PIN CPU-Anschluss ist, wie immer, nicht ganz leicht im Nachhinein zu erreichen.


Zum BIOS:
Das BIOS ist, wie jetzt so ziemlich jedes, grafisch zu bedienen. Das heißt, man kann sich mit Tastatur und Maus fortbewegen um an den Funktionen, Modulen und Taktungen zu schrauben.
Zu Beginn erwartet einen der EZ-Modus, also ein easy übersichtlich gestallter Übersichtsbildschirm, der die wichtigsten Kenndaten, wie Temperatur und aktueller Takt sofort sichtbar macht. Ein Game-Boost, der die Taktrate des Prozessors umgehend um 400MHz erhöht und die Lüfter heulen lässt ist mit nur einem Klick zu erreichen. Außerdem ist ein Wechsel der Bootgeräte sofort mit einem Schubsen an der Maus möglich.

Wer diese Werte oder Einstellungen später im Betriebssystem wieder sehen oder jemandem zeigen möchte, kann jederzeit mit der F12-Taste ein Bildschirmfoto der aktuellen Ansicht anfertigen - dazu muss allerdings ein USB-Stick angesteckt sein. (Mit dem MSI Command Center ist dies in Windows allerdings auch möglich, genauso wie die wichtigsten BIOS-Einstellungen zu verändern, ohne neu starten zu müssen)


Sehr gelungen ist die Möglichkeit die automatische Lüftersteuerung in einem Diagramm seinen Bedürfnissen und Wünschen anzupassen.

Wechselt man mit F7 in die erweiterte Ansicht, bekommt man Zugriff auf die OC-Profile und alle Einstellungen und Funktionen des Boards um die Leistung anzuheben. Hat man passende Einstellungen gefunden (in meinem Fall mit dem Ryzen 5 1600X von 3,6GHz auf 4GHz), kann man diese Einstellungen in einem OC-Profil ablegen um es jederzeit zu laden. Auch ist es möglich, dass das Board bei nicht mehr funktionierenden Werten automatisch das Standard-Profil laden kann um den BIOS-Zugang immer wieder zu ermöglichen.

Features und Leistung:
Das bereits weiter oben erwähnte MSI Command Center ist nur eines der von MSI mitgelieferten praktischen Programme. Weiter zu erwähnen wären da noch:
CPU-Z in einer speziellen in den typischen Farben gehaltenen MSI Edition, die MSI Gaming App die das Ansteuern der ansteckbaren, optionalen LED-Leiste ermöglicht, sowie ein schnelles Wechseln der Taktung und das konfigurieren eventuell vorhandener MSI Peripherie.
Weitere Programme, wie etwa der MSI Gaming Lan Manager (zur Optimierung/Priorisierung des Netzwerkverkehrs, was zum Beispiel Downloads beim Spielen verlangsamt um das Spiel nicht zu stören) und ein Programm zum Erzeugen einer virtuellen Festplatte im Arbeitsspeicher (hach..wie früher..) sind ebenfalls dabei.

Mein Fazit:
Design und Verarbeitung
Platzierung aller Anschlüsse
Kompatibilität
einfach zu Übertakten
RGB-Anschluss
Preis
Leistung

Lieferumfang
evtl. M.2-Steckplatz

Alles in Allem finde ich das MSI X370 Gaming PLUS ein sehr schönes und gelungenes mittelpreisiges Mainboard, was fast keine Wünsche offen lassen sollte.
Egal, ob man nur einen neuen Office-PC mit ggf. Onboard-Grafik aufbauen und dabei aber nicht auf neue Technologien, wie schneller M.2-Festplatte und USB-C verzichten möchte, oder ob man das System an seine Grenzen mit den aktuellsten Ryzen-Prozessoren und maximaler Performance bringen möchte. Mit App-gesteuerter LED-Beleuchtung.
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     am 06.02.2018
Die folgende Rezession wurde im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory erstellt.

1. Design

Das "MSI X370 Gaming Plus" ist von der Grundfarbe Schwarz, wobei kleine rote Akzente auf einigen Teilen wie z.B. dem PCI-E Slot gesetzt wurde. Die Kombination der Farben, sowie die Dezente dunkelrote Musterung gefällt mir persönlich sehr gut. Leider ist die Beschriftung auf der Hauptplatine ebenfalls in Dunkelrot, was das Lesen dieser ungemein erschwert.
Die äußeren Anschlüsse sind ebenfalls in Schwarz/Rot gehalten. Zumindest bei den 6 Aux-Anschlüssen empfinde ich das störend, da eine Unterscheidung nur möglich ist, wenn man sich unter seinen Schreibtisch und hinter den PC begibt, um dann die Zeichen auf der ebenfalls Schwarz/Roten Alu-Schablone abzulesen.



2. Lieferumfang

Außer dem Mainboard natürlich liegen der Verpackung 2 SATA-Kabel plus ein Satz Cable Lable zur Markierung dieser bei. Des Weiteren die Alu-Schablone zur Abdeckung der äußeren Anschlüsse, eine SLI Kabel von Nvidia, eine CD mit Treibern, ein schnell Installations Guide und das Benutzerhandbuch.



3. Verarbeitung

Die Verarbeitung des Mainboards macht einen soliden ersten Eindruck, der auch im weiteren Testverlauf bestehen bleibt. Die Steel Armor Verstärkung der PCI-E Slots leistet beste Arbeit und vermittelt nicht nur durch ihren Namen ein sicheres Gefühl, sie hält auch was sie verspricht. Die von mir verwendete Zotac GTX1080 AMP Extreme, mit einer Größe von 325mm x 148mm und einem Gewicht von 1,35 Kg, hält bombenfest ohne großes Absinken. Zu meiner Freude, denn nur so bin ich auch gewillt eine zweite Grafikkarte anzuschließen und die SLI-Unterstützung des Mainboards zu nutzen, ohne Angst zu haben zu müssen, dass meine Grafikkarten anfangen miteinander zu kuscheln. (Was mir bereits einmal passiert ist und den Ausfall der Lüfter an einer der Grafikkarten zu Folge hatte). Ein kleines Manko ist leider die Positionierung der M.2 Slots, da dieser unter der Grafikkarte liegt und so nicht direkt zugänglich ist und so auch keine optimale Kühlung der NVMe SSD stattfinden kann.
Die Ram-Riegel passen, auch ohne zusätzliche Steel Armor Protection, hervorragend und ohne Probleme in ihre farblich gekennzeichneten Slots und auch die CPU ließ sich kinderleicht einbauen und fest Einbauen.
Ansonsten kam das Mainboard natürlich in einem Top Zustand an, es gab keine Kratzer und keine losen oder lockeren Pins.

4. Benutzerfreundlichkeit der Software und Treiber

Auf der mitgelieferten CD von MSI finden sich nicht nur die essenziellen Treiber, die für das Einrichten des PCs notwendig sind, sondern auch eine große Auswahl an Zusatzprogrammen von MSI für die Optimierung des PCs und von Drittanbietern wie z.B. Google mit seinem Browser Chrome.
Im Gesamtpacket erhält man dann Programme wie das Command-Center, die MSI-Gaming APP mit der man die CPU Frequenz auslesen oder die Lüfter steuern kann, oder Live-Update 6 welches das BIOS immer aktuell hält. Die Programme sind einfach aufgebaut und die Bedienung funktioniert nahezu Intuitiv. Ebenso ist die Konfiguration der Mobil Verbindung zum Handy, durch das Command-Center, ein Kinderspiel.
Ich persönlich bin immer ein wenig skeptisch, wenn es darum geht Programme aus dem Internet zu laden, welche meinen PC durchleuchten, um die CPU Leistung etc. auszulesen oder Hardware Einstellungen verändern können. Deshalb bin ich ein großer Fan einer einfachen altmodischen CD vom Hersteller, auf der sich alle Zusatzprogramme befinden die ich benötigen könnte.


5.Bios

Das Click-Bios von MSI zeigt alle wichtigen Informationen auf einen Schlag. Es gibt 2 verschiedene Modi mit denen man an seinem System herumspielen kann. Den EZ Mode und den Advanced-Modus. Dort könnt ihr nach Herzenslust die richtigen Einstellungen für das System vornehmen. Besonders schön ist das A-XMP für euren Arbeitsspeicher, wo ihr aus einer riesigen Liste die richtigen Settings für euer Ram aussuchen könnt.
Eine Überraschung war die Suchfunktion im Bios, die ich bei meinem alten Mainboard von für CPUs mit 1151 Sockel vermisst habe.

6.Komfort und Einbau

Da dies mein erstes Mainboard für AMD Prozessoren ist, war ich von der CPU Halterung ein wenig überrascht. Kein Rahmen der meine CPU bombenfest einspannt. Dennoch ging der Einbau einfach von Statten und meine anfängliche Skepsis verflog.
Die Positionierung des Anschlusses M.2 Anschlusses direkt unter der Grafikkarte erschien mir ebenfalls nicht optimal durchdacht. Da so zuerst die Graka ausgebaut werden müsse, falls man die NVMe mal tauschen oder von Staub befreien möchte. Weil die Hitzeentwicklung dieser kleinen Speicher bis zu 100° betragen kann, kann mir kaum vorstellen, dass ausreichend Kühlung unter einer riesigen Grafikkarte, wie z.B. der Zotac GTX 1080 AMP Extreme, stattfinden kann. Der weitere Einbau verlief jedoch ohne Probleme.



7. Features und Leistungen

Das MSI X370 Gaming Plus liegt mit seiner Ausstattung im guten oberen Teil des Mittelfeldes, was für den Großteil der Gamer komplett ausreichend ist. Dank Overclocking kommt dieses Mainboard auch für Nutzer des z.B. Ryzen 1800X in Frage. Die Möglichkeit Nvidia 2-Way-SLI bzw. AMD 3-Way CrossFireX zu nutzen gibt Spielraum nach oben. Die Arbeitsspeicher Slots mit einer maximalen Kapazität der Einzelmodule von 16Gb, ist mehr als ausreichend, da ihr so bis zu 64Gb DDR4 Ram haben könnt, was absurd ist und zurzeit niemand wirklich braucht. Die Möglichkeit 7.1 Anlagen anzuschließen ist zwar eine nette Beigabe, jedoch wird dafür auf den optischen Ausgang verzichtet, was ich ziemlich Schade finde. Die Audio Qualität ist ebenfalls nicht schlecht und auch um einiges besser als die meines aktuellen Mainboards mit 1151 Sockel, jedoch nutze ich eine zusätzliche Soundkarte und damit kann der Mainboard eigene 7.1 Chip bei weitem nicht mithalten.
Die 6 SATA Anschlüsse sind mehr als ausreichend und mit dem Typ-C USB 3.1 Anschluss wurde der aktuelle Standard eingehalten. Die somit insgesamt 10 USB 3.1 (sowohl intern als auch extern) sind ausreichend. Der VR Boost bringt eine kleine Verbesserung mit sich, der besonders bei schnellen Spielen wie Superhot VR oder Fallout VR alles ein wenig flüssiger laufen lässt. Ein Wunder ist jedoch zu erwarten und die Grundvorrausetzungen für VR werden auf keinen Fall dadurch ersetzt. Wer also keinen aktuellen Prozessor, sowie eine starke Grafikkarte vorweisen kann wird so oder so nicht in den Genuss von VR kommen können.
Die Mystic Light Sync ist ein witziges Spielzeug an dem man sich durchaus erfreuen kann. Die App Steuerung funktioniert ebenfalls ganz gut. Wer bereits ein Gehäuse mit verglaster Seite besitzt und sich Mühe beim Kabelmanagement gibt, kann seinen PC so in Glanz und Gloria jedem Präsentieren. Für alle anderen ist das eher eine Zugabe die vernachlässigt werden kann.



7.1 Testsystem/Overclocking

Das Testsystem läuft mit einem Ryzen 1800X und wird durch eine Arctic Freezer 240 gekühlt. Das Adapterstück wird von Arctic kostenfrei bei Vorlage des Kaufbelegs zugesandt. Als Arbeitsspeicher wurden zwei HyperX Fury 8Gb DDR4 Riegel verbaut. Die Grafikkarte war eine Zotac GTX 1080 AMP! Extreme.

AMD empfiehlt bei Overclocking keine Spannung über 1.35 Volt, da sonst die Lebensdauer des Prozessors stark sinkt. Es kann sowohl über das Bios als auch über AMDs "Ryzen Master"- Software übertaktet werden. Ich persönlich bevorzuge die Übertaktung im Betriebssystem, anstelle der im Bios. Laut AMD sollte es für einen Großteil der Käufer möglich sein zwischen 3,9 und 4,1 Ghz über alle Kerne hinweg zu erreichen. Dabei sollte jedoch die Temperatur immer im Auge gehalten werden. Des Weiteren besteht immer die Gefahr von irreparablen Schäden an der CPU.



8. Preis/Leistungsverhältnis

Für aktuelle 107 Euro, ist dies durchaus ein empfehlenswertes Mainboard. Wer also auf Ryzen umsteigen möchte fährt hiermit nicht schlecht. Die Ausstattung ist recht annehmbar und besonders die Steel Armor und die Möglichkeit für Overclocking machen dieses Mainboard zu einem guten Kandidaten für jemanden, der nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen möchte.


9. Fazit

Das MSI X370 Gaming Plus ist durchaus ein gelungenes Mainboard. Es ist mir allem Nötigen ausgestattet, um seinem Besitzer einige Jahre treue Dienste zu leisten. SLI und Overclocking geben dem Nutzer die Möglichkeit auch später noch weiter aufzurüsten. Das BIOS ist übersichtlich und einfach in der Handhabung und die Suchfunktion sowie der Board Explorer, mit dem man die einzelnen Schnittstellen überprüfen kann, sind tolle Features.
Ich bin sehr zufrieden und werde das MSI X370 auch als neues Herzstück meines Computers nutzen.

Pro:
-Günstiger Preis
-sehr viele USB Anschlüsse
-SLI und CrossFireX fähig
-Overclocking
-viele Lüfteranschlüsse plus Steuerung
-RGB-Beleuchtung
-Steel Armor
-7.1 Soundchip

Contra:
-M.2 Steckplatzpositionierung
-kein optischer Ausgang
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     am 06.02.2018
Design
Das MSI X370 Gaming Plus wird in mattschwarz mit roten Akzenten geliefert, was mir persönlich sehr gefällt, da mein System komplett in schwarz/rot gehalten ist- samt Kabelsätze für das Netzteil. Optisch macht es natürlich viel her, wenn auch keine Beschriftungen zu finden sind, sondern nur die rohe Mainboardoberfläche zu sehen ist. Was ich als bisheriger Gigabyte-Nutzer ein wenig vermisse ist die Schnelllösung zum Verbinden der Gehäusekabel (Power-Led, HDD-Led, Reset usw.). Somit war ein einfaches Abziehen und wieder Aufstecken leider nicht möglich. Wie gesagt das ist meine Meinung und vielleicht ein Verbesserungsvorschlag an MSI.

Lieferumfang
Neben dem Mainboard selbst liegen auch einige Dokumente bei, darunter das sehr ausführliche Benutzerhandbuch und 12 Sticker, die zur Beschriftung der SATA-Kabel dienen. Dies finde ich sehr praktisch, wenn man mehrere Laufwerke im System verbaut hat ist die Zuordnung doch wesentlich einfacher. Zudem befinden sich neben der Treiber-CD und der I/O-Blende auch noch 2 SATA-Kabel im Lieferumfang. Ebenfalls geliefert wird eine SLI-Brücke, um durch die zwei vorhandenen PCIe 3.0-Slots, den Betrieb von 2 Grafikkarten parallel zu ermöglichen.
Auch ein Notizzettel für Speicherbelegung und CPU Lüftermontage liegt bei was sehr sinnvoll ist, wenn ein kein Profi das System zusammenbaut, oder das erste Mal ein AMD-System baut.

Verarbeitung
Absolut top behaupte ich, keinerlei losen Teile oder grobe Schnitzer. Schön sind auch die Metallverstärkten PCI-e Steckplätze für die Grafikkarte, damit diese stabil sitzt und sich nicht so einfach absenken kann. Nur den M.2-Steckplatz hätte ich mir an einer anderen Stelle gewünscht und nicht unterhalb der Grafikkarte. Ist zwar kein großes Problem nur beim Wechseln der SSD heißt es erstmal Grafikkarte raus, dann SSD raus und das Ganze dann wieder rein.

Benutzerfreundlichkeit der Software und Treiber
Alles was man braucht ist auf der mitgelieferten DVD mit drauf, egal ob Treiber oder die typische MSI-Software, wie Live-update, Command-Center, Gaming Lan Manager, Ramdisk usw. Für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten (z.B. Gaming Lan Manager der Software von CFos mitinstalliert oder die Ramdisk). Im Zeitalter von SSD´s, egal ob M.2 oder Sata, ist das völlig hinfällig.
Für den Test habe ich bei der ersten Installation erstmal das Gesamtpaket installiert womit mir auch gleich Google Chrome mit aufs System kam (den mag ich persönlich gar nicht).
Aber alles in allem gibt es bei der Installation keinerlei Probleme. Auch das Konfigurieren des Command Center, z.B. zum Zugriff mit dem Handy (Ios oder Android only), damit man die Spannungen, Temperaturen etc. auslesen kann und auch den PC steuern, kann läuft Problemlos.

Bios
Da ich zum ersten Mal in meinen ganzen 20 Jahren PC-Geschichte mit einem Mainboard mit Click-Bios zu tun hatte, tat ich mich anfangs kurz schwer aber, wenn man sich zurecht gefunden hat gibt es am Bios selber nichts zu meckern finde ich. Die zwei Einstellungsmodi EZ-Modus (einfacher Modus) und Advanced-Modus (fortgeschrittener Modus) helfen dabei, je nachdem wie ausführlich man die Einstellungen haben will. Da ich kein Übertakter bin reichen die vorhanden Einstellungen voll und ganz aus. Es sind aber genug Einstellungen vorhanden für denjenigen, der dann doch übertakten will. Auch die im Bios einstellbare Lüftersteuerung ist sehr gut, da man jeden angeschlossenen Lüfter der entweder per PWM-Signal (Smartmode) steuern lassen kann, bei dem die Geschwindigkeit noch separat einstellbar ist, oder man stellt das Ganze einfach gleich manuell nach seinen Vorlieben ein. Ich habe das Ganze auf angepasstem Smartmode laufen und das System ist trotz 4 Gehäuselüfter und dem CPU-Lüfter richtig leise.
Ein Feature, welches ich sehr interessant finde, ist der sogenannte Board Explorer. Der Board Explorer zeigt ein Bild vom Mainboard. Mit der Maus kann man auf die Schnittstellen gehen und schauen für was diese da sind, oder auch ob sie belegt bzw. nicht belegt sind - ein sehr tolles Feature. Im BIOS gibt es noch ein einen sehr interessanten Punkt, den Secure Erase+. Dieser ist dafür da, um SSDs zu bereinigen, wenn diese mal langsamer werden. Somit sind die SSDs praktisch wieder wie neu. Was mich persönlich auch begeistert hat ist, dass das BIOS eine Suchfunktion hat. Ich weiß nicht ob andere Hersteller dies auch haben, aber das ist ziemlich praktisch und verkürzt logischerweise die Suche nach einer bestimmten Einstellung.

Komfort bei der Handhabung
Der Einbau des Mainboards bzw. der Hardware allgemein ging fix von der Hand. Das Handbuch ist zwar auf Englisch, aber alles Wichtige ist gut verständlich und mit Bildern dargestellt. Gerade der Anschluss der HDD LED, Power LED, Reset Switch usw. war gut verständlich mit einem Bild beschrieben. Die 6 SATA Ports an der Seite sind gut erreichbar und positiv zu erwähnen. Bei den DDR4 Modulen bitte auf das Beiblatt im Lieferumfang achten, damit auch ein Dual-Channel Betrieb garantiert werden kann.

Was soll ich dazu sagen, zusammenstecken, einbauen, Windows drauf und alles läuft wunderbar. Wie oben schon beschrieben habe ich dann nach einer Woche eine Clean-Installation gemacht, ohne die meisten MSI-Tools, womit ich sehr zufrieden bin.

Features und Leistung
Insgesamt ist das X370 Gaming Plus sehr gut ausgestattet. Es sind 3 PCIe-Slots (2 davon PCIe 3.0) verbaut, wodurch mit der mitgelieferten nvidia SLI Brücke das Betreiben von 2 Grafikkarten parallel ermöglicht wird. Es gibt 6 SATA-Anschlüsse: 2x USB 2.0, 5x USB 3.1 und 1x USB 3.1 Type C. Auch ein 7.1 Soundchip ist mit an Bord, der für den Otto-Normalanwender alles erfüllt was man braucht und klanglich richtig gut ist.
Somit ist alles an Anschlüssen vorhanden was benötigt wird für den Betrieb.

Preis/Leistungverhältniss
Gut  Günstig  MSI
Mehr kann man fast bei knapp 110¤ nicht sagen. Für jeden, der sich gerne ein Ryzen Setup zusammenstellen möchte und nicht viel Geld in die Hand nehmen möchte, bekommt hier auch gutes Mainboard zu einem unschlagbaren Preis mit annehmbarer Ausstattung. OC Potential hat das Board, falls dort Probleme auftreten sollten, werden diese nachgereicht. Einzig der meiner Meinung nach unglücklich platzierte M.2 Steckplatz ist eine kleine Schwäche.

Fazit
Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem hier getesteten Mainboard, welches mich nach über 10 Jahren Intel wieder zurück in die AMD-Welt gebracht hat. Mir lässt es im Zusammenspiel mit dem Ryzen7 1700 und 16Gig Ram und M.2 SSD einfach keine Wünsche offen, was Speed, Leistung etc. betrifft.
Gutes Mainboard für den Einstieg in die AMD-Welt
+ Verarbeitung
+ Stabiliät
+ Ram Kompatibilität

- M.2 Steckplatzanordnung
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     am 06.02.2018
Einleitung
Zu Beginn erstmal meine ersten Eindrücke durch die Angaben des Internets zum Mainboard, ohne das Mainboard physikalisch in der Hand zu haben. Das Mainboard ist wie üblich von MSI in Schwarz und Rot gehalten. An sich ist es schwarz, hat jedoch rote Streifen die das Mainboard so aussehen lassen als ob es Adern hätte. Dazu sind noch einige Anschlüsse in rot wie die USB 3.0 Anschlüsse, aber sowohl auch einige RAM Steckplätze. Das Mainboard soll anscheinend eine RGB Funktion besitzen, welche man jedoch nicht auf den Bildern sieht. CPUs können alle mit den AM4 Sockel verwendet werden, also vom Ryzen 3 1200 bis zum Ryzen 7 1800x, die AMD A-Serie, wie auch die AMD Athlon Prozessoren der 7. Generation.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des Mainboards ist sehr gelungen, man hält es in der Hand und glaubt kaum, dass der Preis so niedrig ist  jedoch ist das Gegenteil der Fall. Das Mainboard ist für den Preis praktisch unschlagbar. Es sieht nicht nur so aus, sondern ist auch hochwertiger als der Preis es darstellt. Für den Preis kriegt man bei diesem Mainboard alles was man braucht und darüber hinaus noch viel mehr. Wovon ich bei diesem Mainboard wirklich begeistert bin ist die Steel Armor für den PCI-Express und für den M.2 Slot. Die Steel Armor schützt die genannten Steck Verbindungen. Beim M.2 Steckplatz schützt diese vor Schäden und schirmt sowohl fremde Signale, sowie EMI ab. Das Einbauen des Mainboards war wirklich sehr einfach. Ein paar schrauben und es war es dran, dann noch alles anschließen, wobei die Anleitung einen auch noch unterstützt.

Design
Das Mainboard ist, wie schon erwähnt, schwarz mit roten Streifen, welche wie Adern aussehen. Die Silberne Steel Armor an den PCI und M2 Slot/s stechen raus, da diese in Silber gehalten sind, aber das Mainboard an sich in Schwarz. Die Verpackung erinnert an einen vulkanisch artigen Boden, wobei GAMING PLUS in diesem vulkanischen Design geschrieben wurde. Auf der Vorderseite der Verpackung sieht man direkt die Unterstützung von VR Geräten und Ryzen CPUs.

Features
Das Mainboard hat eine RGB Beleuchtung, welche 4 verschiedene Einstellungen hat, um die Farben darzustellen, wie beispielsweise die Atmung. Bei der Atmung wird die Beleuchtung langsam dunkler und langsam heller. MSI bietet bei der RGB noch 2 Features an. Das erste Feature, die sogenannte Mystic Light Erweiterung, ist eine Erweiterung der RGB Beleuchtung durch RGB Streifen (beispielsweise für das Gehäuse), diese brauchen jedoch einen 4 PIN Anschluss um am Mainboard angeschlossen werden zu können. Das Besondere hierbei ist, dass man hierfür keine herkömmlichen Controller braucht um die Farben einzustellen. Das zweite Feature ist das Mystic Light Sync, das Mystic Light Sync ist dafür da das auch andere RGB Geräte wie Tastatur, Maus, CPU Kühler oder sogar der Lüfter, alle über ein Programm einzustellen sind.

BIOS
Kommen wir nun zu dem BIOS des Mainboards. Das BIOS des Mainboards hat erstmal zwei verschiedene Modi. Zum einen den EZ Modus, welcher für Easy steht und dann noch den Advanced Modus oder auf Deutsch auch einfach Fortgeschrittener Modus. Dazu ist es auch mit der Maus bedienbar. Der Easy Modus ist erstmal gut für die Personen, die sich mit dem BIOS noch nicht so gut auskennen (das gibt eine gute Einführung in das BIOS). Für die Leute, die sich mit dem Übertakten eines Prozessors nicht auskennen, hat das BIOS links oben einen Button der Game Boost heißt. Dies ist ein vordefiniertes Übertaktungsprofil, wo man nur drauf klicken muss um es zu aktivieren. Dazu gibt es noch eine Hardware Übersicht, wobei man die Lüfter einstellen kann und auch hier gibt es schon vordefinierte Profile. Man kann die Lüfter beispielweise die ganze Zeit auf voller Geschwindigkeit laufen lassen oder einstellen, dass sie sich schrittweise bei einer bestimmten Temperatur schneller drehen. Man kann per Mausklick oder durch die F7 Taste vom Easy Mode zum Advanced Mode Switchen. Beim Advanced Mode kann man so einiges ändern, wie beispielsweise das der 2. Monitor über die integrierte Grafikeinheit läuft und nicht über die Grafikkarte, wie der erste Monitor. Natürlich kann man hier auch die Übertaktungseinstellungen ändern, was wahrscheinlich für die meisten interessant sein wird. Ein Feature, welches hier nur MSI besitzt, ist der sogenannte Board Explorer. Der Board Explorer zeigt dir ein Bild von dem Mainboard. Mit der Maus kann man auf die Schnittstellen gehen und schauen für was diese da sind, oder auch ob sie belegt oder nicht belegt sind  ein sehr tolles Feature. Im BIOS gibt es noch ein Feature Secure Erase+, diese ist dafür da, um SSDs zu bereinigen, wenn diese mal langsamer werden was völlig normal bei SSDs ist. Somit sind die SSDs praktisch wie neu. Was mich persönlich auch begeistert hat, dass das BIOS eine Suchfunktion hat. Ich weiß nicht ob andere Hersteller dies auch haben, aber das ist ziemlich praktisch und verkürzt logischerweise die Suche nach einer bestimmten Einstellung.

Software
Jetzt kommen wir zu den Softwares des Mainboards, MSI bietet hier diverse Softwares an. Die XBoost Software gibt dem Rechner nochmal einen Boost, was der Name auch schon sagt. Die Performance des Systems kann laut MSI bis zu 30% gesteigert werden. Es gibt hierzu unterschiedliche Profile, welche man aktivieren oder auch deaktivieren kann. Beim Gamingmodus gibt es unterschiedliche Modi, wie beispielsweise den Gaming- oder auch den Officemodus. Es ist denke ich mal klar, dass die grafische Leistung beim Gamingmodus höher ist, als bei beispielsweise dem Office Modus. Dann gibt es noch das MSI Command Center. Das Command Center ist sozusagen ein BIOS auf dem Desktop, da viele Einstellungen im Command Center auch im Bios verfügbar sind, wie beispielsweise die Lüfter Steuerung. Der Standard Benutzer bräuchte nicht einmal ins BIOS zu gehen, um die Lüftungsgeschwindigkeit oder die Übertaktung einzustellen. MSI bringt zum Mainboard noch ein Software Update Programm, welches deine Programme Up-to-Date hält. Somit sind auch die wichtigen Sicherheitsupdates sofort installiert. Man kann das BIOS ganz einfach über diese Software Updaten. Zu guter Letzt gibt es die Software CPU-Z, CPU-Z. Diese kennen bestimmt die Meisten. Diese CPU-Z Version ist jedoch anders, da es die CPU-Z MSI Gaming Edition ist. Diese Software zeigt dir alles an, was du über deinen Rechner wissen musst (wie die Leistung deiner CPU, deine BIOS Version oder vieles mehr). Alles in einem: MSI bringt mit dem Mainboard so einige Programme mit, welche kein Problem bei der Bedienung darstellen sollte.

Komfort bei der Handhabung
Das Mainboard ist leicht zu handhaben, ein paar wenige Schrauben und das Mainboard ist im Gehäuse. Die Anleitung hilft sehr gut beim Einstecken der restlichen Komponenten. Jemand der nicht zum ersten Mal einen Rechner zusammenbaut wird damit keine Schwierigkeiten haben. Was mich hierbei überrascht hat ist, dass die SATA Anschlüsse an die Seite des Mainboards zeigen und nicht Standardmäßig nach oben. Dies ist sehr praktisch beim Kabel Management.

Preis-/ Leistungsverhältnis & Haltbarkeit
Das Preis-/ Leistungsverhältnis bei diesem Mainboard ist wirklich sehr gut, für weniger als 120 Euro kriegt man hier bei MSI alles was man braucht. Man hat nützliche Softwares, programmierbare LEDs, ein Benutzerfreundliches / Anfängerfreundliches BIOS und ausreichend Anschlüsse sind auch da. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die MSI Produkte, sei es Mainboard, Grafikkarte oder auch Notebooks, lange halten da MSI stets hochwertige Komponenten für Ihre Produkte verwendet.

Fazit
Das Mainboard ist vom Preis  Leistungsverhältnis unschlagbar für den Preis von rund 110 Euro. Die Softwares vom Mainboard sind nicht nur ein nice to have, sondern sind auch praktisch. Das BIOS ist leicht zu verwenden und man findet sich gut zurecht als Anfänger. Es ist übersichtlich und mit der Suchfunktion findet man alles was man braucht. Ein Nachteil hat es am Mainboard doch, es sind nur wenige SATA Kabel mitgeliefert. Aber ich denke mal das ist eine Sache, bei der man ein Auge zudrücken kann.

Hier ist der Link zum Unboxing Video:
https://youtu.be/eNUkQfpPwcI
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