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Artikelbeschreibung

Seit dem 27.09.2018 im Sortiment

Das MPG Z390 GAMING EDGE AC bildet für Gamer und Overclocker ein perfektes Fundament für ein rasantes System. CORE BOOST sorgt dafür, dass der Prozessor immer mit genügend Strom versorgt wird. Dies schafft geradezu perfekte Bedingungen zum Übertakten von Multicore Prozessoren. Der 8+4 PIN Stromanschluss unterstreicht das Ganze noch einmal.

TWIN Turbo M.2 schafft das perfekte Umfeld für einen superschnellen System-Start. Geschwindigkeiten von bis zu 32 Gb/s, sofern Gen3 x4 genutzt wird, verschaffen dem System einen ordentlichen Turbo und ist somit bis zu fünfmal schneller als eine SATA III Verbindung.

Damit das System auch optisch ein absoluter Hingucker ist, haben Sie die Möglichkeit unter Zuhilfenahme von MSI Mystic Light die Farbgebung des Systems zu personalisieren. Die Mystic Light App ist für PC, Tablet und Smartphone erhältlich.

Der AUDIO BOOST 4 mit Nahimic bietet einen HD-Audioprozessor, einen Verstärker und hochwertige Audiokapazitoren. Der ganze Audiobereich ist vom Rest des Mainboards abgeschirmt, sodass einem hochwertigen Klang nichts im Wege steht.

USB 3.1 sorgt für blitzschnelle Transferraten und ermöglicht so eine rasante Übertragung von Spielen, Musik und Filme. Für einen reibungslosen Systembetrieb sorgt der DDR4 Boost und der Game Boost.

Damit das System auch optisch ein absoluter Hingucker ist, haben Sie die Möglichkeit unter Zuhilfenahme von MSI Mystic Light die Farbgebung des Systems zu personalisieren. Die Mystic Light App ist für PC, Tablet und Smartphone erhältlich.

Eine Innovation ist die Möglichkeit den LAN Port für das Online-Gaming zu nutzen, während andere Online-Anwendungen über das WLAN laufen können. Beste Voraussetzungen zum Zocken also.

***ACHTUNG:****
Derzeit ist die Nutzung des Z390 Mainboards nur in Verbindung mit den Intel® Core™ Prozessoren der 8. Generation und 9. Generation möglich. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte den Hersteller. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 183,55*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 18 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

MSI Z390 Launch

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MPG Z390 GAMING EDGE AC
Mainboard Sockel: So.1151
Mainboard Chipsatz: Intel Z390
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: Intel UHD-Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x HDMI, 1x Displayport
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2800, DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3300, DDR4-3333, DDR4-3400, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4200, DDR4-4266, DDR4-4300, DDR4-4400
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 3.0 x16, 1x PCIe 3.0 x16 (x8), 1x PCIe 3.0 x16 (x4)
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 2x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220P Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: Bluetooth V5
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 3x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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17 Bewertungen

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RMA-Quote: 3%

 
 
5 5
     am 14.04.2019
Verifizierter Kauf
Klappt alles problemlos,. würde ich wieder kaufen. Schön viele Anschlüsse.
Hatte vorher auch ein MSI-Board und nie Probleme.
    
  
5 5
     am 04.04.2019
Ich habe das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC im Rahmen von MSI Test-it 11.0 bekommen und bin ziemlich begeistert davon. Das Mainboard hat eine umfangreiche Ausstattung und unterstützt dabei aktuelle Standards.

Die Optik weiß zu gefallen, auch der sparsame Einsatz von RGB-Bling-Bling passt gut ins Konzept. Das BIOS ist altbewährt und bietet viele Einstellungen, bei dem auch Overclocker nicht zu kurz kommen. Bei der Software geht MSI mit dem Dragon Center einen neuen Weg, ein All-in-One-Tool zu schaffen, das modular aufgebaut ist.

Bei meinem Review habe ich nebem dem MSI MPG Z390 Gaming Edge einen Intel Core i5-9600K, 16 GB Corsair DDR4-RAM (3000 MHz), eine Crucial P1 500 GB und eine Asus Geforce GTX 1080 STRIX verwendet. Das ganze kam in einem Fractal Design Define R6 mit einem bequiet Dark Rock 4 schön zur Geltung. Befeuert wird das ganze System von einem bequiet Dark Power Pro 10 550W.

Bei dem Preis von knapp unter 170 Euro macht man jedenfalls nicht viel verkehrt. Die Qualität passt seit Jahren, konnte das schon einige Jahre mit einigen Boards feststellen. Ich werde das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC weiterempfehlen.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 22.03.2019
Verifizierter Kauf
An sich ein schickes hochwertige Mainboard. Was mich etwas stört, sind die wenigen CPU Anschlüsse hinten (2x 2.0, 2x 3.1 Gen1, 1x 3.1 Gen2 Typ A, 1x 3.1 Gen2 Typ C). Vieles läuft heutzutage über USB. Wenn ich Maus, Tastatur, Headset, Boxen, Drucker anschließe sind die 5 Typ A schon voll. Man will ja nicht die vorderen beiden Anschlüsse permanent belegen. Hierfür der Stern Abzug.
Ansonsten aber tippi toppi und keine Beschwerden!
    
  
5 5
     am 02.03.2019
Verifizierter Kauf
Solides Mainboard, gut bedienbares & übersichtliches Bios, Schlichte recht einfach gehaltene Optik ohne viel bling bling .
    
  
5 5
     am 22.02.2019
Verifizierter Kauf
Tolles Mainboard! WLAN ist auch dabei, hab wohl die Beschreibung nicht aufmerksam genug gelesen also richtig toll!

Zusammen bestellt:

i5-9600k
RX 590 nitro +
asus gaming edge ac z390
Dark Rock 4 Pro
silent base 600
500gb 970 evo
dark power 11 pro 550
benqzowie xl2411p
g433 headset und ne G502
dazu ein LG blue-ray brenner /windoof 10
    
  
5 5
     am 11.02.2019
Kleine Info vorab: Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keepers Aktion, in dessen Rahmen mir dieses Produkt zugesandt wurde und ich es ausgiebig testen durfte und als Dankeschön behalten darf.

Ich betone hiermit ausdrücklich dass diese Bewertung ein persönliches Review meinerseits ist und es in keinster Weise mit Mindfactory zusammenhängt, sondern es sich einzig und allein um meine persönliche Meinung handelt.

Sooodele zunächst einmal möchte ich mich herzlich bedanken, dass mir die Möglichkeit geboten wurde dieses schicke Mainboard zu testen. Vielen lieben Dank!

Verpackung/Lieferumfang:
Die Verpackung ist an sich schon recht schick mir gefällt das Layout und alle wichtigen Besonderheiten sind auf einem Blick zu erfassen. Das Mainboard wird in einer antistatischen Folie geliefert und hat in der Verpackung keinerlei Spiel (um Transportschäden zu vermeiden), dennoch liegt noch eine kleine Polsterung bei um auf Nummer sicherzugehen. Ich hatte vor Kurzem ein weiteres Mainboard bestellt für mein 2. System (Asus Prime B-350 Plus) daher habe ich einen ganz guten aktuellen Vergleich was den Lieferumfang angeht.

Im Lieferumfang enthalten sind:
2-SATA-Kabel
1-LED-Kabel
1-WLAN-Antenne
1-Bluetooth Antenne
2-M2 Schrauben
1-Slot blende
1-Treiber DVD
1-MSI-Drachen Sticker für den Tower
1-MSI Karte zur Registrierung
1-SLI-Brücke
1-Schnellstartguide
1-Bedienungsanleitung

Somit ist also alles dabei für einen schnellen angenehmen Start, ob für Laien oder Profi.

Design:

Also für meinen Geschmack ist das MB ein wirklicher "Eyegasm" ich liebe dieses schlichte Design was dann aber mit der Beleuchtung noch einmal ein Sahnehäufchen bekommt, das MB wird größtenteils in einem schönen Schwarz gehalten mit sehr eleganten Anthrazit Akzenten. Also für das Design gibt es von mir auf jeden Fall eine 1+ hätte man für meinen Geschmack nicht besser machen können.

Verarbeitung:

Das Mainboard wirkt auf mich auf den ersten Blick sehr hochwertig, wie man es eben von MSI gewohnt ist, auf den zweiten Blick ändert sich daran nichts. MSI hat in diesem Mainboard das Nötigste verbaut und das aber perfektioniert. Man hat mehr als genug Platz für Kabelmanagement und selbst mit 4 RAM Riegeln würde dieses Board immer noch nicht "überfüllt" aussehen.

Montage:

Die Montage gestaltet sich als sehr einfach, ein Paar Schrauben rein, festziehen und die Kabel ordentlich verlegen (was mit diesem Mainboard wirklich keine große Herausforderung ist wie bereits oben erwähnt) und fertig.
Man sollte allerdings darauf achten, dass wenn man sich dieses MB zulegt es nur mit Intel CPUs der 8.+9. Gen. läuft!!

System:
CPU: Intel Core i5 9600K 6x 3.70GHz
GPU: Geforce GTX 1060
RAM: G.Skill Ripjaws 16 GB 3200-DIMM dual Kit
CPU Kühler: Scythe Mugen 5 Rev.B Tower Kühler
Netzteil: 600 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+
SSD: Kingston 2,5 240Gb

Leistung:

Es tut, was es soll, es lässt sich über das schön übersichtliche BIOS einfach übertakten, WLAN und Bluetooth funktionieren super. Ich erreiche über das WLAN dieselbe MB/S wie über LAN und ist auch nach mehrstündigen Game Sessions Ruckel- und Absturzfrei gelaufen.

MSI Software:

Im Lieferumfang enthalten ist eine DVD mit allen nötigen Treibern. (Audio, WLAN, Bluetooth, Chipsatz, RGB Steuerung etc.) Über die Softwareprogramme lassen sich alle möglichen Einstellungen zur Personalisierung des Mainboards vornehmen (Sogar zur Grafikkarte) kann man laut MSI aus 16,8 Millionen Farbtönen und 17 LED Effekten wählen oder auch die Beleuchtung komplett deaktivieren, wer da nicht das findet was er bevorzugt, dem ist meiner Meinung nach auch nicht mehr zu helfen. Mit der Dragon Center Software kann man seine Grafikkarten übertakten sein LAN organisieren (Drosselung der Bandbreite für einzelne Programme), was ich persönlich sehr gut finde, da ich meistens während eines Spiel updaten muss in der Zwischenzeit ein anderes Game spiele und somit dabei keine Lags mehr habe!

Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen das Dragon Center zu benutzen und sich selbst mal umzuschauen. Ich bin mir sicher da lässt sich auch für jeden die ein oder andere nützliche Funktion finden.

BIOS:

Das BIOS ist wie von MSI gewohnt sehr übersichtlich und hübsch, das Übertakten von CPU, RAM etc. gestaltet sich hier auch wie gewohnt sehr einfach. Natürlich sollte man wissen, was man tut, bevor man willkürlich im BIOS rumspielt da eine Fehleinstellung das System lahmlegen könnte.
Bevor wir das BIOS verlassen wird noch einmal aufgelistet, welche Änderungen vorgenommen wurden, so hat man die Möglichkeit noch einmal zu überprüfen, ob man sich nicht vielleicht irgendwo vertan, oder etwas ausversehen geändert hat.
Wie bereits bei vielen neueren BIOS kann man auch hier jeden Lüfter separat anwählen und eine Lüfterkurve einstellen (Bei wie viel Grad, welche Leistung des Lüfters erbracht werden soll). Was ich persönlich sehr gut finde, so kann man im IDLE alles soweit runter drehen dass das System nicht mehr hörbar ist.(auch hier sollte man wissen, was man tut bevor sich das System notabschaltet)

Preis/Leistung:

Für Durchschnittlich 180 € (In diversen Onlineshops) ist das wirklich ein TOP Mainboard für jeden Casual Gamer, na klar nach Oben gibt es natürlich keine Grenzen (außer vielleicht das eigene Portmonee).

Pros/Cons:

Pros:
+ Sehr elegantes und fast schon edles Design
+ Frei konfigurierbare RGB Beleuchtung mit Mystic lights
+ Sehr hochwertige Verarbeitung wie von MSI gewohnt
+ Alles was man braucht für ein gutes Mainboard
+ Neueste USB Anschlüsse
+ Kinderleichte Installation selbst für Laien durch die ausführlich beschriebene Anleitung und den Schnellstartguide
+ für den Preis meiner Meinung nach sogar mehr als man erwarten könnte.

Contras:
- Nur mit Intel CPUs der 8. 9. Generation Kompatibel (In diesem Punkt für mich ein kleines Contra da man unter 250 € kaum eine gute CPU für das Board bekommt)
-
Mein Fazit:

Also ich finde für das Geld macht man hier definitiv nichts falsch, ich würde es jedem ans Herz legen, der momentan ein neues MB sucht und Intel AMD bevorzugt, es ist einfach ein wunderschönes Board, welches sich komplett an die eigenen Ansprüche konfigurieren lässt, ob es nun um das Übertakten geht oder die schönen Leuchteffekte ist das Ganze auch sehr einfach und übersichtlich.
Wer nicht unbedingt ein MB mit Discobeleuchtung und Lasershow sucht und stattdessen eher ein vernünftiges System hat macht hier definitiv nichts falsch
    
  
     am 09.02.2019
Erst einmal vielen Dank an Mindfactory, dass ich das MPG Z390 Gaming EDGE AC testen durfte und das es sehr schnell geliefert wurde!
Diese Chance habe ich natürlich genutzt, meinen alten PC aufzurüsten. Ich habe folgende Komponenten dazu gekauft:

Intel Core i7 9700K LGA1151
Corsair Vengeance RGB Pro DDR4 2x8GB 3000MHZ (15-17-17-35 / CMW16GX4M2C3000C15W)
be quiet! PURE Power 11 CM 700 Watt Netzteil mit 80 PLUS Gold-Zertifizierung
Phanteks Eclipse P350X - Midi Tower Schwarz Computer Gehäuse
Samsung 860 Evo MZ-76E500B/EU 2,5 Zoll, intern, SATA III, 500GB SSD

Folgende Komponente habe ich aus meinem "alten PC" übernommen:

Intenso High Performance 240 GB, Solid State Drive (SATA 6Gb/s | M.2-Bauform)
ZOTAC GeForce GTX 1070 AMP Edition ZT-P10700C-10P
Enermax Wasserkühlung Liqmax II 240mm (ELC-LMR240-BS)

Jetzt zu dem MSI Mainboard:

Lieferumfang:

Das Mainboard ist in einem schlichten Design verpackt, so wie man es auch von früheren Produkten kennt.
Neben dem Board sind auch eine I/O Blende, eine 2er SLI HB Bridge M, zwei WLAN Antennen, zwei SATA Kabel, zwei M.2 Schrauben, ein RGB Kabel, User Guide, Quick Installation Guide, MSI Logo Sticker, MSI Entscheidungskarte, Treiber CD und Sticker für das Kabelmanagement vorhanden.
Das Handbuch ist leider nur auf English aber dafür mit Skizzen und Bildern sehr gut erklärt. Es ist auch für Leute geeignet die vielleicht nicht die Besten in Englisch und in Sachen Technik sind.
Die Sticker fürs Kabelmanagement ist eine schöne Sache und auch ausreichend vorhanden. Das Ganze rundet das selbstklebende MSI Logo ab.

Design / Verarbeitung:

Da ich vorher nur ASUS Mainboards besessen habe, bin ich sehr positiv überrascht. Die Kühler von den Transistoren, Spannungswandlern und Chipsatz sind stylisch und haben zu einer Hälfte eine Carbon-Optik und zur anderen Hälfte eine glatte/glänzende Oberfläche. Dadurch wirkt das Board sehr hochwertig. Außerdem lässt das Board in Sachen Anschlüsse keine Wünsche offen, nur die USB-Ports könnten mehr sein. Die I/O Anschlüsse sind ausreichend vorhanden und machen einen guten Eindruck, da z.B. die Kontakte von der WLAN-Antenne vergoldet sind.
Das Board ist mit zwei M.2 Ports, 6 SATA-Ports und drei PCIe X16-Slots bestückt, wobei aber nur 2 mit dem MSI PCIe-Steel-Armor verstärkt sind. Außerdem ist es mit Audio Boost 4, vergoldeten Anschlüssen, nativ USB3.1 Gen2 und ein Intel Wireless AC9442 Modul ausgestattet.
Der LAN-Anschluss kann Geschwindigkeiten von 10, 100 und 1000 Mbit/s und bietet über die Gaming-Netzwerk-Manager-Software von MSI eine Konfiguration des Netzwerk-Traffic.
Die WLAN-Schnittstelle liefert den Standard 802.11 A/b/g/n/ac im 2,4 und 5GHz Band.
Außerdem gehört noch Bluetooth 2.1, 3.0, 4.0 und 5 zur Ausstattung.
Was ich im Gegensatz zu anderen Boards als positiv empfinde ist, dass über den M.2 Ports keine unnötigen Abdeckungen sind. Auch die Platzierung der M.2 Anschlüssen sind sehr gut gewählt ohne das andere Bauteile stören könnten. Der freie Platz um die CPU sticht auch positiv ins Auge, da man diesen auch bei bestimmten Kühlkörpern benötigt.
Die Mystic Light und RGB Erweiterung ist bei diesem Board auch vorhanden und wertet dieses auf. Nicht nur verschiedene Farbeinstellungen erlaubt das Mainboard, sondern auch unterschiedliche Modi für die Beleuchtung. Es beinhaltet 17 verschiedene Modi und Effekte wie Breathing und Gaming/Music-Mode.
Was außerdem noch sehr komfortabel ist, sind die vielen RGB Anschlüsse wie: Zwei 4-pin RGB LED, 3-pin Rainbow LED und einen 3-pin Corsair LED Port.
Das Board besitzt zudem auch noch eine spezielle Unterbodenbeleuchtung, die bei passendem Gehäuse wirklich sehr schön aussieht. Dadurch hat MSI auf der Oberfläche komplett auf Beleuchtung verzichtet.
Das Board macht in Sachen Optik und Design einen wirklich guten und ordentlichen Eindruck!


Montage:

Zuerst habe ich die CPU montiert, was bei dem Sockel LGA 1151 sehr einfach war. Dabei ist nur zu beachten, dass man die CPU mit der markierten Ecke auch an der richtigen Stelle einlegt und dann den Bügel runter drückt und arretiert. Danach habe ich den Schraubenhalter des M.2 Steckplatzes versetzt und die M.2 Speicherkarte befestigt. Anschließend habe ich die I/O Blende in das Gehäuse eingesetzt, die war absolut Passgenau und sitzt ordentlich stramm fest. Darauf folgte der Einbau des Mainboards, erst schräg in die I/0 Blende und dann auf die Schraubenhalter. Das Board sitzt bis auf den Millimeter perfekt im Gehäuse. Zum Schluss wurde das Mainboard mit 9 Schrauben fixiert.
Der nächste Schritt war das Anschließen der Frontpanel-Stiftleiste des Gehäuses, Stromanschlüsse wie ATX-PWR1, CPU PWR1 und CPU PWR2, SATA Anschlüsse, USB 3.1 Gen2 (JUSBC1), USB 2.0 Anschlüsse und zuletzt die Lüfter.
Darauf habe ich die Adapterplatte für die Wasserkühlung auf die Rückseite des Mainboards montiert, wobei die Maße der Löcher perfekt waren. Anschließend habe ich die CPU mit Wärmeleitpaste versehen und die Pumpe der Enermax auf den Sockel gesetzt. Durch die perfekte Verarbeitung von MSI hat alles ohne Probleme funktioniert. Zum Schluss habe ich die RAM-Speicher eingesetzt und die Grafikkarte montiert.

Bios:

Nachdem der PC zusammengebaut war, schaltete ich ihn ein und ich muss sagen: Ich bin begeistert!
Alle Komponenten hat das Mainboard direkt erkannt und es lief fehlerfrei.
Das Bios "Click Bios 5" ist übersichtlich und sehr schön gestaltet. Es gibt unterschiedliche Reiter wie: "Settings, OC, M-Flash, OC Profile, Hardware Monitor, Board Explorer etc."
Im Gegensatz zum Asus ROG Maximus XI Hero ist das Bios viel einfacher und leichter zu bedienen!
Meine RAM-Speicher wurden direkt erkannt und auch richtig getaktet. In der Kopfzeile des Bios wird der DDR Speed, die CPU Geschwindigkeit, die Temperaturen der CPU und des Motherboards angezeigt. Außerdem wird der Bios Mode, die Modelbezeichnung des MB, die Bezeichnung des CPU, die Speichergröße der RAMs, VCore, DDR Voltage, Bios Vers., und Bios Build Date dargestellt.
Also die wichtigsten Daten auf einem Blick.
Die Übertaktung der RAM-Speicher gelang problemlos mit dem XMP Profil auf 3600MHZ. Die CPU konnte ich auf 5GHZ auf allen Kernen übertakten. Ich bin begeistert!
Wer sich nicht mit übertakten gut auskennt, kann den Button Game Boost benutzen und die CPU Geschwindigkeit wird dann leicht beim Gaming angehoben.

Preis/Leistung/Vergleich:

Für aktuell 170€ bekommt man bei diesem Board viel Ausstattung, perfekte Verarbeitung, tolle Optik und ein Board mit sehr guter Leistung auf hohem Niveau. Ich konnte das Mainboard mit dem ASUS ROG Maximus XI HERO vergleichen und es steht in Ausstattung und Leistung dem Asus Board nichts hinter her. Es lässt keine Wünsche offen und somit kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen!
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     am 27.01.2019
Hallo und herzlich willkommen zu meinem Produkttest des MSI MPG Z390 Gaming Edge AC Motherboards. Als erstes möchte ich mich bei der Firma Mindfactory bedanken, die mir das Mainboard zum Testen zur Verfügung gestellt hat.
Das Gaming Edge AC basiert auf Intels Z390 Chipsatz und dem Sockel 1151 und ist somit für Intel Prozessoren der 8. und 9. Generation geeignet. Mit einem Straßenpreis von derzeit rund 180 Euro ist das Board im preislichen Mittelfeld angesiedelt, worauf auch das Kürzel MPG im Namen hindeutet. In MSIs Portfolio steht die MPG Serie für ein "optimiertes Gaming-Erlebnis mit hoher Leistung" und spricht damit wohl den Großteil der Gaming-interessierten Kundschaft an. Mit der Enthusiast Linie MEG und der Mainstream Reihe MAG rundet der taiwanesische Hersteller sein Sortiment nach oben respektive unten ab. Der Übersichtlichkeit halber unterteile ich meine Bewertung in die folgenden 6 Abschnitte:
I. Lieferumfang
II. Design
III. Ausstattung/Features
IV. Software/Bios
V. Performance
VI. Pros & Cons / Fazit

I. Lieferumfang
Das Mainboard verpackt MSI in einen ziemlich schicken, in den Farben schwarz, lila und rot gehaltenen Karton mit mattem Finish. Neben dem Board selbst findet sich folgendes Zubehör in der Box:
- Schnellstartanleitung (Installation von Prozessor, RAM, etc.)
- User Manual (nur auf Englisch)
- Treiber-CD
- SATA-Kabel-Label zum Beschriften
- Ein MSI Badge
- Die obligatorische I/O Blende
- 2x WiFi-Antennen
- Eine Nvidia HB SLI-Bridge
- 2x SATA-Kabel (einmal gerade, einmal Winkelstecker)
- 2x M.2 Schrauben zur Befestigung von M.2 SSDs
- 1x RGB-LED-Verlängerungskabel
Im Großen und Ganzen also alles was man benötigt, wenn auch ein paar zusätzliche SATA-Kabel mehr nicht Schaden würden. Etwas schade finde ich auch, dass nur ein englisches Manual beiliegt, wer sich da etwas schwertut, findet auf MSIs Homepage sicherlich auch eine dt. Version.

II. Design
Das Design des PCB ist hauptsächlich in schwarz gehalten und besitzt Akzente in silber-grau, für meinen Geschmack ein sehr stylisches, zurückhaltendes Design, das elegant und nicht überfrachtet wirkt. Auf den ersten Blick fallen die drei großen Kühlkörper auf, die die kritischen Komponenten wie Northbridge, VRMs etc. kühl halten sollen. Diesen hat MSI ebenfalls ein schnittiges Design verpasst, das sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Als Highlight gibt es letztlich die RGB-Beleuchtung, welche am rechten Rand des PCB untergebracht ist. In einem Zeitalter in dem RGB Effekte vor keinerlei PC-Peripherie mehr halt machen (vor 20 Jahren hätte ich mir Dinge wie leuchtende RAM-Module oder gar Gaming-Chairs nicht einmal im Traum erdacht) ist dies unumgänglich und MSIs Ausführung noch eine der dezenteren Varianten am Markt. Über die Mystic Light Software lässt sich das Board so völlig nach Belieben in das eigene Beleuchtungsschema integrieren. Neben den obligatorischen 16,8 Mio. Farben hat man die Wahl zwischen 17 unterschiedlichen Effekten.

III. Features
Anstatt hier die Tabelle mit den Board-Spezifikationen niederzuschreiben, könnt Ihr alle Details bei MSI finden.
Hier möchte ich auf einige besondere Ausstattungsmerkmale eingehen, die mir besonders aufgefallen sind:
1. WiFi AC & Bluetooth
Der Intel Wireless-AC 9462 Chip unterstützt 802.11 a/b/g/n/ac, MU-MIMO Rx, 2.4GHz/ 5GHz bis zu 433 Mbps sowie Bluetooth 2.1, 2.1+EDR, 3.0,4.0, 5. Auf der einen Seite ist es super praktisch, dass das Board neben dem Gigabit-LAN Anschluss auch WiFi unterstützt, allerdings wäre es schön gewesen, wenn MSI hier einen Controller mit CNVi Unterstützung verwendet hätte, der wesentlich höhere Geschwindigkeiten von bis zu 1.73Gbps ermöglicht hätte. Manch Konkurrent bietet hier im gleichen Preissegment mehr!
2. Neben USB 2.0 und 3.1 Gen 1 bietet das Board auch einen USB 3.1 Gen2 Type-A + C Anschluss | top!
3. Es sind 2 Steckplätze für NVMe PCIe-SSDs im M.2 Format vorhanden, hier ist sogar ein RAID-Verbund möglich. Des Weiteren wird Intel Optane Memory unterstützt. Bis auf die fehlenden M.2-Kühler (deren Effekt kontrovers diskutiert wird) bleiben hier keinerlei Wünsche offen.
4. Zwei der drei PCI Express x16 Steckplätze, die für die Aufnahme von GPUs bestimmt sind, sind extra mit Metallumrahmungen verstärkt. Dieses Feature, von MSI "PCI-E Steel Armor" genannt, soll eine bessere Stabilität bei der Verwendung großer und schwerer Grafikkarten mit entsprechendem 2-/3-Slot-Design bieten und die Karte sowie das Board vorm Verbiegen schützen.
5. Die PCI-E Slots verfügen über große Plastikbügel zum Entriegeln der Karten, dies erleichtert das Handling beim Kartentausch.
6. Ein kleines aber wie ich finde besonders sinnvolles Feature findet sich auf der Rückseite des PCB. Hier hat MSI explizit "Keep-out-zones" weiß markiert, so dass man vor dem Einbau leicht überprüfen kann, ob nicht noch womöglich ein Abstandshalter falsch platziert wurde oder von einer alten Installation übersehen wurde. So kann eine Beschädigung/Kurschluss einfach und schnell vorgebeugt werden.
7. Neben zahlreichen (4 ) Möglichkeiten Gehäuselüfter anzusteuern, verfügt das Board über einen Header speziell zum Anschluss von Wasserpumpen von Flüssigkühlungen.

IV. Software/Bios
Als UEFI verwendet MSI auf dem Gaming Edge AC das hauseigene Click Bios 5. Das User Interface ist markentypisch in schwarz/rot gehalten und wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt und übersichtlich. Man hat die Wahl zwischen dem einsteigerfreundlichen EZ-Mode und dem Advanced-Mode, der Zugriff auf alle Stellschrauben des UEFI bietet und sich an erfahrenere Anwender richtet. Ein tolles Feature ist die Vorschaufunktion für Einstellungen, die die Taktraten von CPU und RAM beeinflussen. Verändert man bspw. den Multiplikator, so lässt sich an einem Balken die Auswirkung auf die Taktung ablesen. Erwähnenswert ist auch die sehr gute Lüftersteuerung, die das Board bietet. Für jeden Anschluss lässt sich eine Fan-Control-Kurve erstellen, die die Lüftergeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Systemtemperatur regelt.
Unter Windows hat MSI den sehr sinnvollen Schritt gemacht, seine Applikationen in einer Software, genannt Dragon Center, zu vereinen. Das Dragon Center bietet Zugriff auf die Mystic Light Steuerung, die Lüftersteuerung, auf OC Funktionen und das MSI Live Update Tool, welches Apps und Bios auf dem neuesten Stand hält. Weiterhin lassen sich hier Gaming Hotkeys definieren und ein spezieller (beschleunigter) Gaming Modus aktivieren. Neben der Lüftersteuerung möchte ich hier noch einmal ausdrücklich die Mystic Light App loben, über die sich Farbe, Helligkeit, Effekte und Geschwindigkeit der RGB LEDs steuern lassen. Die App ist sehr gut gelungen und meines Erachtens besser umgesetzt als z.B. das Pendant von Asus (Aura).

V. Performance
Der Zusammenbau des Systems gestaltete sich sehr unkompliziert und hat wirklich Laune gemacht. Die Anschlüsse auf dem Board sind hervorragend beschriftet und bei Fragen zum Anschluss lässt sich im Manual und im Internet schnell die nötige Antwort finden. Im Bios wurden meine angeschlossenen Komponenten (Intel Core i7 8700K, Corsair Vengeance RGB Pro 32GB, Samsung SSD 970 Evo und 860 Evo sowie eine Asus Strix GTX 1070OC) problemlos erkannt. Die XMP Settings des RAMs liesen sich mit wenigen Clicks im UEFI laden und funktionieren tadellos. Das OCen des i7 macht mit dem Board richtig Laune, da die ganzen Einstellungen sehr übersichtlich sind und ich außerdem die Vorschaufunktion richtig cool finde. Das Board verfügt über eine DDR4 Boost genannte Funktion, die den RAM zusätzlich beschleunigen soll. Leider fehlte mir bisher die Zeit zu testen, ob hier wirklich ein spürbarer Benefit vorhanden ist. Weiterhin gefällt mir an der Dragon Center Software sehr gut, dass sie wenig Systemressourcen auffrisst und das System kaum bremst, was ich wirklich vorbildlich von MSI finde.

VI. Pro & Cons / Fazit
Sehr gut gefallen hat mir:
- Elegantes und übersichtliches Design
- Gut dimensionierte und schicke Kühlkörper
- "Steel Armor" PCI-E Anschlüsse
- "Keep-out-zones"-Markierungen, ein einfaches aber geniales Feature
- Mystic Light RGBs sind dezent und sehr stylisch
- Sehr gelungenes UEFI und sehr gute Software
Weniger gut gefallen hat mir:
- Leider keine CNVi Unterstützung im WiFi Modul
- DDR4 Slots sind nicht mechanisch verstärkt
- I/O Panel nicht vormontiert
- Keine M.2 SSD-Kühlkörper
- Nur zwei SATA Kabel im Lieferumfang

Nachdem ich das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC ausführlich ausprobiert habe kann ich es eigentlich nur wärmstens empfehlen. Es hat mich mit vielen positiven Aspekten überzeugt, vor allem da die negativen Aspekte alles Punkte sind, die meiner Meinung nach nicht schwer wiegen bzw. nur in speziellen Anwendungsszenarien überhaupt zum Tragen kommen. So wäre ein CNVi Modul zwar sehr cool gewesen, in meinem heimischen Anwendungsszenario hängt der Rechner aber sowieso über LAN-Kabel am Router. Ein Wort noch zum Preis/Leistungsverhältnis. Gigabyte hat mit dem Z390 Aorus Pro WiFi ein Board im Angebot, das die beim MSI Board fehlenden Features besitzt und ähnlich teuer ist, also rein auf die Features gerichtet ein besseres P/L-Verhältnis bietet. Aufgrund der sehr guten Software von MSI und persönlichen Erfahrungen mit Gigabyte würde ich trotzdem beim MSI Board bleiben.
Der Test des Mainboards hat mir sehr viel Freude gemacht und ich möchte mich nochmals bei Mindfactory für die tolle Testers Keepers Aktion bedanken. Ich hoffe der Test hilft euch bei eurer Entscheidungsfindung, wenn ihr selbst gerade am Überlegen seid ein neues Intel System zusammenzustellen.
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     am 27.01.2019
Design und Lieferumfang:
10/10


Folgendes Zubehör legt MSI dem Gaming EDGE AC bei:
" 2 SATA-Kabel, eines davon gewinkelt
" 1 4 Pin Verlängerungskabel für 12V RGB 5050 LED-Streifen
" 1 Treiber DVD
" 2 M.2 Schrauben (Die Abstandsbolzen mit den Gewinden sind auf die
höchste Länge auf dem Board vorinstalliert!)
" 1 I/O Shield
" 1 SLI-Brücke
" 1 Manual / Bedienungsanleitung
" 1 Quick-Start-Guide



Schwarz ist neutral und passt in praktisch jedes System. Mit den drei RGB Headern kann zusätzlich individualisiert werden.
Die SLI Bridge ist nicht rot, sondern grau - das passt besser zu jedem Setup. Gefällt mir.
Durch das Gewicht fühlt sich das Board sehr wertig an. Die Kühlkörper sind von guter Qualität und sehen gut aus.
Eckig und kantig, passend zum Namen des Boards.

Das Mitgelieferte Verlängerungskabel für die RGB Header ist zwar lang, aber es ist nur eines im Lieferumfang enthalten. Ich hätte mich gefreut, wenn noch ein Kabel für den 5V aRGB-Header dabeigewesen wäre. Ich habe einfach selbstgelötete Jumper Wires von einem Arduino-Set benutzt.
Die USB 3.0 Rear I/O Ports sind rot statt blau. Der Standard ist Teak-Blau für USB 3.1 Gen 2, Blau für USB 3.1 Gen 1 Schwarz für USB 2.0 und Rot für Fast-Charging Ports. Das Theme von MSI ist nunmal Rot, aber zur besseren Unterscheidung, zumal man das Rear I/O ohnehin fast nie sehen wird, wäre die Beibehaltung der gängigen Farbkodierung besser gewesen. Dasselbe gilt für die Audiobuchsen. Rot oder Pink sind standardmäßig Mikrofon oder Line-In Buchsen. Es steht aber alles im Handbuch, das bei der Installation auch von denjenigen gelesen werden sollte, die nicht zum ersten Mal einen PC zusammenbauen.


Wenn man, wie ich in meinem Test-Setup, einen großen Luftkühler verwendet, dann hat man leider nichts von den tollen Effekten auf der I/O Verkleidung, weil dieser die Sicht darauf verbirgt. Das ist aber kein Design-Fehler dieses Boards, sondern betrifft im Prinzip alle Boards. Es sollte hier nur erwähnt werden.


Verabeitung, Onboard und Rear I/O:

Hochwertige Verarbeitung, mit zwei Metallverstärkten PCI-E 3.0 Slots für dual GPU Setups in nVidia SLI oder AMD Crossfire.


Die Aluminium-Heatsinks sind sehr stabil.
Alle Header und Ports wirken robust und solide. An den Audio- und USB 2.0 Headern hätte ich mir eine Plastikummantelung gewünscht, die den Stecker noch einmal stabilisiert.
Die mitgelieferten RM-SMA WIFI Antennen ermöglichen eine sehr gute WLAN Verbindung dank Antennendiversität. Zuverlässiger, unterbrechungsfreier 5 GHz-Band Empfang ist dadurch sichergestellt. Praktisch, wenn die Möglichkeit ein Kabel zu verlegen nicht gegeben oder gewünscht ist. Allerdings bietet das MSI MPG Gaming Edge AC auch einen Gigabit-LAN Port.
MSI Ultra Fast boot erlaubt das superschnelle Starten von Windows, indem beim Post-Vorgang das Nummerieren von SATA und USB Geräten übersprungen wird. Hier konnte ich eine deutlich kürzere Boot-Up Zeit feststellen.

Das Board bietet "nur vier USB Ports. Davon wiederum sind "nur zwei USB 3.1 Gen 2, also 10 GBit/s Ports. Der Z390 Chipsatz erlaubt sechs solcher Ports. Ich habe viele Laufwerke und hätte mir daher mehr USB Ports am Rear-I/O gewünscht. Es ist aber ohnehin fraglich, ob man so viele USB Laufwerke braucht... Wer bisher per USB an das heimische WLAN Netz angeschlossen war, bekommt durch das Intel WiFi Modul rein rechnerisch einen USB Port zurück.

Die Verbindung der Maus- und Tastatur USB 2.0 Ports ist merkbar starrer als die übrigen USB Ports. Das ist ein nettes Feature, denn diese beiden Peripherie-Geräte wird man nicht wirklich oft umstecken und da ist es gut, dass sie, einmal eingesteckt, fest und sicher sitzen.

Lüfteranschlüsse gibt es ausreichend. Drei befinden sich unten am Board, einer ist in der Mitte, ein weiterer beim CPU Sockel und zwei am oberen rechten Rand. Alle lassen sich per Pulse Width Modulation (PWM) oder über ein Spannungsdelta regeln - im UEFI BIOS oder per Dragon Center Software in Windows.

Auch ein tolles Feature sind die vier weißen LEDs über den Speicherbänken, die bei installierten Modulen aufleuchten. Plus eine weitere rote LED, die aufleuchtet wenn XMP aktiviert ist.


Die Stromversorgung der CPU erfolgt über 10+1 Phasen VRM (Voltage Regulator Module). Die Mosfets werden von den kantig-akzentuierten Heatsinks gekühlt und wurden in meinem Test-Setup nicht heißer als 56°C.
Nach der Spezifikation von JEDEC gewährleistet ein 8 Pin 12V CPU Anschluss eine Leistungsaufnahme von 336 Watt - selbst für extremes Overclocking sollte ein 8 Pin Stecker ausreichen. Respekt, wer soweit kommt! (Intel gibt eine TDP von 95 Watt für einen i9 9900K an.)
Ich habe meinen 9700K auf 5.1 GHz bei 1,37Vcore übertaktet und an der Wandsteckdose eine maximale Leistung von 220 Watt gemessen. Und das mit Grafikkarte, Festplatten und eingeschalteten LED Streifen.


Die bisherigen Kritikpunkte war nur meckern auf hohem Niveau. Ein wirklich negativer Punkt allerdings ist die Abschirmung der Audio-Buchsen am Rear-I/O Panel. Bei allen getesteten Kopfhörern war ein leises, aber deutlich wahrnehmbares Brummen zu hören. Ich zumindest konnte es nur auf eine schlechte Abschirmung zurückführen. Denn es ist der einzige Parameter, den ich nicht beeinflussen konnte. Da ich allerdings nirgendwo anders von diesem Problem gelesen habe, gehe ich fairerweise davon aus, dass es nur mein Test-Board betrifft.



Montage

Die Montage ist relativ einfach und erfolgt durch die Standardbefestigung von ATX Mainbords über neun Schrauben am Gehäuse. Auf dem Board lassen sich High-End Luftkühler wie der Noctua NH-D15 oder der Alpenföhn Olymp montieren. Bei Wasserkühlung, ob AIO-Lösung oder Custom Waterblock, besteht größtmögliche Freiheit bei der Wahl.
Natürlich ist es abhängig vom Gehäuse, aber alle Stecker, Header und Ports sind gut zu erreichen und ermöglichen sauberes Kabelmanagement.

Leistung
Hardwareabhängig, rein subjektiv würde ich sagen 8/10.

Dieses Mainboard implementiert eine Handvoll nützlicher Overclocking-Tools aus dem Intel Z390 Chipsatz. Das MPG Z390 wird standardmäßig mit einem Overvolting-Schutz ausgeliefert, der mittels Jumper ausgeschaltet werden kann (dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und sitzt auch nicht auf den Pins).
MSI bietet mit GameBoost für drei Chips Overclocking-Profile an: i9 9900K: 4.8 - 5.1 GHz, i7 9700K: 4.7 - 5.0 GHz und i5 9600K: 4.4 - 4.7 GHz.
Die Qualität des Siliziums spielt hierbei natürlich eine große - wenn nicht die größte - Rolle und automatische Overclocking-Profile erhöhen im Fall einer weniger gut geeigneten CPU den VCore in ungünstige Höhen. Besser ist, man tastet sich langsam an einen vernünftigen OC-Wert heran und kontrolliert die Spannung an der CPU, um deren Lebensdauer nicht für ein paar MHz unnötig zu verkürzen.
Mit meinem Test-Setup konnte ich auf 5.1 GHz übertakten bei einer Spannung von 1.37 Volt. Dies würde ich aber nicht als 24/7 Einstellung beibehalten. Ein leistungsstarkes Kühlsystem ist vorauszusetzen.

Außerdem verfügt das MSI UEFI-BIOS über eine Alternative zu XMP, genannt: "Memory-Try-It. Das Mainboard testet die eingebauten DIMMs mit verschiedenen Timings und Latencies und ermittelt so das höchstmögliche Overclocking-Potenzial für die DRAM-Riegel.
Falls der Test nicht bestanden wird, kann einfach auf die letzte funktionierende Konfiguration zurückgegriffen werden, die Default-Values geladen oder der Test wiederholt werden. Ein nettes Feature, das ich bisher noch nicht kannte. Mein Corsair Vengeance 32 GB Kit ist für 3000MHz @ 1.35 zertifiziert. Leider hatte ich mit keinem der angebotenen Try-It Einstellungen Glück. Schade, will aber nichts heißen.


Preis-/Leistungsverhältnis
10/10

Das P in MPG steht für Performance. Es ist am oberen Rand der Mittelklasse-Gaming/Enthusiast Boards angesiedelt und bietet in etwa dieselbe Funktionalität und Umfang wie ASUS Prime Z390 oder das Gigabyte AORUS Elite oder ASRock Z390 Extreme4.
Für unter 200 Euro ist das, was dieses Board bietet, absolut spitze. Auch wenn ich beispielsweise USB 3.1 oder 3.0 Steckplätze vermisst habe, lassen sich diese durch zwei interne Erweiterungsmöglichkeiten (also insgesamt 4 USB 3.0 Ports) auf das Board bringen.
RGB, addressable RGB, Overclocking, Memory-Try-It, Fan Control, Intel Optane, PCI-E NVMe SSD Support. Es ist alles vorhanden.
Wer eine große mechanische Festplatte nutzt um beispielsweise darüber auf seine Steam library zuzugreifen, oder diese nutzt, um große Mengen an Daten zu verarbeiten, wie Video-Rohmaterial, der kann durch ein Intel Optane Modul im M.2 Format die Zugriffszeiten drastisch verringern.

Audio. Ein leidiges Thema. Die Nahimic 3 Software bietet viele Möglichkeiten, in Verbindung mit dem Realtek Codec, das perfekte Audio-Setup einzustellen. Zahlreiche Features wie Virtual Surround und Voice Boost stehen zur Verfügung. So liest es sich auf dem Spec-Sheet. Ich hatte mit dem OnBoard Sound keine guten Erfahrungen, aber es kann durchaus sein, dass mein Testexemplar hier einen Fehler hat, der nicht Designbedingt bei allen MPG Gaming EDGE ACs vorhanden ist. Ich habe einen enorm störenden Brummton am Front-Speaker-Out, der in Kopfhörern sowie in über Klinke angeschlossenen Lautsprechern zu hören ist. Es dürfte sich hier um einen Ground-Loop handeln, der durch nicht optimal abgeschirmte Leitungen auf der Platine entsteht. Nach dreistündiger Fehlersuche habe ich aufgegeben. Hier müsste auf eine externe Soundkarte ausgewichen werden, um das Problem zu umgehen.


Vergleich zu anderen Produkten
individuell abhängig, da Features nahezu identisch zu anderen Produkten in diesem Preissegment

Für viele sind bei dem offenbar immer stärker werdenden Hype um RGB die Anschlussmöglichkeiten für die verschiedenen RGB und aRGB Strips ein Kaufgrund. Metallverstärkte PCIe-Slots, 6 Sata-Ports, USB 3.1 Gen 2 und Wasserpumpenanschlüsse sind inzwischen zum Standard geworden, bei RGB ist noch keine einheitliche Lösung entwickelt worden und hier können sich Hersteller noch gegenseitig übertrumpfen. Wer also nicht fünf verschiedene LED-Controller- und Software gleichzeitig bedienen möchte, für den kann die auf dem jeweiligen Board verfügbare Steuerungsmöglichkeit für die Beleuchtung ein ausschlaggebender Kaufgrund sein.

MSI bietet hier mit der Kompatibilität zu Corsairs iCUE Software eine gute Gesamtlösung an. Über das Dragon Center lassen sich Tastatur, Grafikkarte, Bildschirm, AIO-Block, Memorymodule und die drei internen RGB Header steuern und synchronisieren.

Die Lüftersteuerung ist etwas unbeholfen. Im Vergleich zur Software anderer Hersteller wie ASUS lassen sich die Namen der angeschlossenen Lüfter nicht editieren. So ist es erforderlich, dass man immer im Kopf hat welcher Lüfter/Lüftergruppe SYS 1 ist, anstatt softwareseitig diese Bezeichnung in, beispielsweise, Intake Front zu ändern.
Obwohl hier eigentlich genügend Platz gewesen wäre, muss man für die Gehäuselüfter in ein Untermenü wechseln und die einzelnen Lüfter dann über ein Drop-Down Menü auswählen und einstellen. Umständlich.


Fazit:

8/10
Meine Meinung ist gespalten. Einerseits bietet das MSI Z390 Gaming EDGE AC alle Features, die Intel mit dem Z390 Chipsatz Gamern anbietet. USB 3.1 Gen 2 für bis zu 10 GBit/s, DDR4 Boost, Overclocking-freundliche Features wie den extra 4 Pin 12V CPU-Anschluss. Addresseable RGB-Header, M.2 PCI-E und Intel Optane Readiness. Andererseits sind die im Marketingmaterial von MSI beworbenen Audio-Features absolut unbrauchbar, wenn der Soundchip brummt. Am Kopfhörer-Ausgang des Front-Panels konnte ich bei sämtlichen Nahimic-Features keinen Unterschied zwischen "Ein oder "Aus feststellen. Ich möchte aber fair bleiben und schließe hier das 'problem behind the keyboard' nicht aus. Allerdings bin ich bei bisher allen Systemen dort, wo ich den Onboard-Audiochip genutzt habe, immer am besten gefahren wenn ich sämtliche Enhancements ausgeschalten ließ.

Die Zielgruppe für dieses Board wird sehr wahrscheinlich keinen Speicher kaufen, der doppelt soviel kostet wie das Board auf dem er läuft. 4400 MHz RAM klingt nach viel, aber das müssen die passenden Module erst einmal mitmachen.
Das ist im Grunde mein Urteil an dieser Stelle: Die Mainboardhersteller ASUS, GIGABYTE, AsRock und MSI umkämpfen den oberen Mittelklassemarkt der Z390er Boards mit vielversprechenden Marketing-Features, die bei Real-Life Tests entweder keinen Unterschied zwischen An oder Aus erkennen lassen, oder die gar nicht erst nutzbar sind.
Das bedeutet aber nicht, dass es ein schlechtes oder schlechteres Board ist! Im Gegenteil! Abgesehen von den übertriebenen Marketing-Versprechen, handelt es sich um ein solides, featurereiches Board mit sehr guter Verabeitungsqualität und selbst ich mit meinen zahlreichen Festplatten und USB-Peripherie konnte alles unterbringen.
Unter der Annahme, dass das unerträgliche Brummen am Line-Out am Board nur mein Exemplar betrifft, kann ich dieses Board aufgrund seiner wirklichen Funktionalität und dem sehr ansprechendem Design uneingeschränkt empfehlen.
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     am 26.01.2019
Das Mainboard "MPG Z390 GAMING EDGE" von MSI ist einer der aktuelleren (2018 erschienen) High-End Mainboards mit dem Chipsatz Z390.
Dieses konnte ich in den letzten Tagen mit einem neuen Prozessor (i5 9600K), neuen RAM (DDR4 3000 MHz) und einer neuen SSD (Samsung 970 PRO M2) "von Anfang an" testen.


Design (5/5 Sterne):
Beim Auspacken konnte ich auf den ersten Blick ein dunkles Mainboard in Schwarz-Weiß betrachten. An bestimmten Stellen (Stecker & Audio Booster) gibt es auch etwas rote oder gelbe/goldene Farbe, aber an sich kann man das (noch nicht angesteckte) Mainboard schon als dunkel bezeichnen. Da ich jedoch auf solches Design stehe, ist das für mich ein kleiner Pluspunkt.
Angeschlossen jedoch kommen Lichter von kleinen Punkten auf dem Mainboard, die entweder gleichzeitig in verschiedenen Farben leuchten oder aber alleine bei einer Farbe bleiben (z. B. RAM Stecker leuchteten in weiß). Später, nach Installation der Tools für das Mainboard, entdeckte ich das Programm "MSI MysticLight", womit man die Farben anpassen kann.
Am Mainboard ist zudem ein "erweitertes Heatsink Design", was für maximale Kühlung und Performance sorgen soll.


Verarbeitung (5/5 Sterne):
Die Verarbeitung scheint solide zu sein. Die Stecker sind robust und scheinen für jemanden wie mich, der kaum was von Verarbeitung versteht, von guter Qualität zu sein.


Montage (4/5 Sterne):
Da ich mein altes Mainboard ersetzen wollte, hatte ich schon einige Teile im Gehäuse drin: Netzteil, zwei Grafikkarten, TV-Karte, Gehäuse-Kühler und Festplatten.
Zuerst musste ich also mein altes Mainboard ausbauen und das neue Mainboard ins Gehäuse tun. Obwohl in der Benutzeranleitung etwas von "Package of Screws" steht, gab es bei mir in der Tüte nur genau eine Schraube für die Befestigung am Gehäuse | doch zum Glück hatte ich ja noch meine vorherigen Schrauben, weshalb das für mich zu keinem Problem wurde. Die Kabel vom Netzteil, den Kühlern und den Festplatten anzuschließen war sehr einfach, da am Mainboard das meiste beschriftet ist und die Kabel auch nur da reinpassen. Für die Kabel des Gehäuses (eingebauter Kühler, Power Switch, LED, Reset Switch) habe ich dann die Benutzeranleitung nutzen können, wo alles sehr gut durch Bilder dargestellt ist.
Lediglich beim CPU Stromkabel Stecker war ich mit unsicher, da das Mainboard ein 12 Pin Stecker-Slot hat und ich bisher nur 8 Pin Stecker-Slots gesehen habe. Mein Netzteil jedoch hat nur den 8 Pin Stecker, weshalb ich nicht wusste, ob ich jetzt ein neues Netzteil brauche oder die 4 Pins optional sind. In der Benutzeranleitung konnte ich dazu nichts finden, also musste ich selber recherchieren und so herausfinden, dass die 4 Pins doch optional sind.
Die beiden Grafikkarten (PCIe x16, 2 Slots und 3 Slots) zusammen mit der TV-Karte (PCI) haben alle reingepasst, auch wenn es etwas enger wurde. Zudem war danach noch der eine M2 Slot offen, wo ich dann meine SSD einbauen konnte.
Der Computer ist am Anfang nicht gestartet. Nach einem BIOS Reset, konnte der PC wieder booten - jedoch musste ich diesen Schritt bei jeder Hardware-Änderung durchgehen.
2. Grafikkarte eingebaut -> BIOS Reset
2. SSD eingebaut -> BIOS Reset
3. RAM eingebaut -> BIOS Reset


Leistung (4,5/5 Sterne):
Am Anfang habe ich erst alle Treiber und Tools von der Website installiert.
Der Task-Manager hat bei den RAM nur 2133 MHz angezeigt, obwohl die alle auf 3000 MHz laufen können sollten. Durch Recherchen fand ich heraus, dass man im BIOS "XMP" aktivieren soll | habe ich getan, doch der Computer konnte danach nicht booten und hat die BIOS Einstellungen dann resetten lassen.
Das Problem konnte ich dann dank eines BIOS Updates lösen.
Jemand, der nicht viel Ahnung von dem ganzen Zeug hat, hätte hier also große Probleme gehabt oder seine RAM nicht vollkommen nutzen können.
Durch Benchmark Tests habe ich dann sehen können, dass die Leistung meiner Hardware (ausgenommen RAM und CPU) entweder minimal besser wurde oder gleich geblieben ist als mit meinem vorherigen Mainboard (970 Chipsatz).

Mit dem Tool "Dragon Center" habe ich ein Hardware-Monitor, welches Volt, Temperaturen und Geschwindigkeiten (Kühler) anzeigt. Zudem kann ich hier auf "OC" oder "Silent" Mode wechseln, den PC für Spiele optimieren lassen und andere kleinere Sachen ausführen | wobei dann alles automatisch passiert. Hier gibt es jedoch das Problem, dass die CPU Temperatur falsch angezeigt wird (95-100 Grad, im Bios jedoch 70), weshalb ich dem ganzen Programm (zumindest dem Hardware-Monitor) nicht wirklich trauen kann.

Im BIOS gibt es dann noch viele andere Einstellungen, darunter Game Booster und XMP.
Durch den Game Booster wird die FPS im Spiel durch Optimierungen stark gesteigert.
Zudem gibt es hier den einfachen "EZ Mode" für Anfänger und den erweiterten "Advanced" Modus für erfahrenere Leute.
Im "EZ Mode" hat man ein einfaches Fenster mit kleinen Schaltern, wo man viel leichter überblicken kann. Doch im "Advanced" Modus hat man alle Einstellungs-Möglichkeiten, die man sich bei einem BIOS wünscht. Mit dem Hardware-Monitor kann man die Hardware betrachten und auch die Geschwindigkeit der Kühler bei verschiedenen Temperaturen anpassen.

Was das Z390 Chipset besonders macht, sind unter anderem de USB 3.1 Gen 2 Ports und die CNVi Unterstützung.
Die USB 3.1 Gen 2 Ports sind die neuesten USB-Standards und unter anderem doppelt so schnell wie USB 3.0/3.1 Gen 1 (10 GBit/s SuperSpeedPlus). Mit der CNVi Unterstützung hat man Zugriff auf drahtlose Verbindung (in unserem Fall WLAN und Bluetooth).
USB 3.1 Gen 2 konnte ich nicht testen, da ich kein Gerät besitze, was solch schnelle Datenübertragung zulässt. Die CNVi Unterstützung konnte ich jedoch testen mit z. B. WLAN-Hotspot und Bluetooth Verbindung zu meinem Smartphone - es klappt wunderbar.
Durch die Slots und Funktionen am Mainboard können alle meine Hardware (Grafikkarten, CPU, RAM, Kühler, Festplatten (SSD SATA & M2) und Audio-Geräte) ihr vollstes Potenzial ausschöpfen.


Preis-/Leistungsverhältnis (5/5 Sterne):
Das Mainboard ist nicht gerade billig | zu der Zeit, wo ich diese Bewertung geschrieben habe, hatte sie den Preis von 173,92 €.
Ist man gewillt den M2 Stecker zu nutzen, seine Hardware zu übertakten und das gesamte Potenzial vom Computer nutzen zu wollen, dann ist der Mainboard das Geld allemal Wert.
Für Leute/Gamer wie mich, die sich mit dem ganzen Zeug auskennen, ist das Mainboard auf jeden Fall sein Preis wert. Hat man diese Ziele, die ich oben aufgelistet habe, sollte man auch ein ordentliches Mainboard kaufen, um das optimale Grundgerüst zu haben.
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Video

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