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Artikelnummer 74180

EAN 4719072728625    SKU 7C91-001R

MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

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über 8.480 verkauft
Beobachter: 1593

Artikelbeschreibung

Seit dem 22.06.2020 im Sortiment

Das MSI MAG B550 TOMAHAWK wurde von MSI geschmiedet um auch extremen Gaming Bedingungen stand zu halten. Es zeichnet sich durch seine Stabilität und Robustheit aus und ist durch seine einfache Handhabung gerade für Einsteiger extrem Benutzerfreundlich. Mit dem neuen B550 Chipsatz ausgestattet wurde das MSI MAG B550 TOMHAWK speziell für die Ryzen-CPUs der 3000er-Serie (Matisse) und zukünftige Generationen dieser Baureihe optimiert und unterstützt AMD-Prozessoren für den Sockel AM4. Außerdem bietet das Mainboard eine blitzschnelle Gaming Erfahrung durch PCIe 4.0 und stellt sicher, dass das System für die Zukunft gewappnet ist. Das Mainboard verfügt über vier DDR4 DIMM Slots für bis zu 128GB Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von bis zu 3200 MHz und bis zu 4733+ MHz bei Übertaktung. Die 2,5 Gigabit-LAN-Schnittstelle sorgt für geringe Latenzzeiten und der 7.1 Sound für ein tolles Klangerlebnis beim Gamen.

Die Verwendung des Mainboards ist nur in Verbindung mit den AMD Ryzen™ 3000er Chipsatz (Matisse) möglich. Bitte prüfen Sie die Kompatibilität auf der Herstellerseite. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 155,65*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 12 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

MSI SHOUT OUT

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MAG B550 Tomahawk
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD B550
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: keine Angabe
Grafikausgänge: 1x HDMI, 1x Displayport
MultiGPU Fähigkeit: AMD 2-Way CrossFireX
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 32 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2933, DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3300, DDR4-3333, DDR4-3400, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4200, DDR4-4266, DDR4-4300, DDR4-4400, DDR4-4533, DDR4-4600, DDR4-4800, DDR4-4866, DDR4-5000, DDR4-5100
Anzahl PCIe x16 Slots: 2x PCIe x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 2x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 2x M.2 bis 2280
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 12GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke
Netzwerkadapter: 1x 2500 MBit, 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 6x
Anzahl USB3.2 Gen 1 Anschlüsse (USB 3.0): 5x
Anzahl USB3.2 Gen 2 Anschlüsse (USB 3.1): 2x
Anzahl USB3.2 Gen 2x2 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: nicht vorhanden
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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5 5
     am 21.08.2020
Produkttester
Ja was für eine tolle Aktion, Testers Keepers von Mindfactory!

Wie viele Male habe ich mich hier schon beworben?! Aber diesmal sollte es tatsächlich funktionieren. Ich hatte also diesmal Glück und ja hier schreibe ich nun mein erstes Review in diesem Forum. Also an dieser Stelle schon mal herzlichen Dank an Mindfactory MSI Deutschland für das entgegengebrachte Vertrauen und natürlich für dieses wirklich tolle Mainboard.



Da ich aktuell sowieso am aufrüsten war, kam mir das natürlich sehr gelegen.

Bisher werkelte in meinem Rechner ein Ryzen 5 2600x auf einem Gigabyte x470 Aorus Gaming 7 Mainboard gemeinsam mit einer EVGA GeForce GTX 1080 SC Gaming.

Zu meinen bisherigen Anwendungsschwerpunkten zähltenMultimedia konsumieren und Gaming. IUn letzter Zeit unternehme ich aber vermehrt erste Schritte in CAD und Videobearbeitung, zudem habe ich mir vor etwa einem Jahr einen UWQHD (3440x1440pixel, 100Hz Freesync) Monitor zugelegt, was mir beim Zocken mit der GTX 1080, die bis dahin nur in FullHD glänzen musste, gerade bei Titeln wie The Witcher 3, FarCry 4 & New Dawn und und weiteren, einiges an Qualität einforderte.

Ja, eigentlich hätte ich keine neues Mainboard dafür gebraucht. Das "alte wäre" auch kompatibel gewesen und sicher nicht schlecht ausgestattet. Jedoch habe ich eine Custom Wasserkühlung und es gab einen Leak, weswegen die Flüssigkeit aus dem CPU Block über das ganze Mainboard und die Grafikkarte bis runter zum Netzteil lief, wovon ich erst sehr spät etwas bemerkte. Zwar funktionierten danach alle Komponenten noch, ein mulmiges Gefühl blieb jedoch übrig und der jetztige Gewinn dieses Mainboards kam mir da doch sehr entgegen, um wieder ein sichereres Gefühl zu bekommen. Zudem sind die neuen Features des B550 Chipsets auch nicht zu verachten, PCI Express 4.0 ist sicherlich sehr willkommen.

Und dann war es soweit, das Mainboard wurde mir zugeschickt aber leider konnte ich noch nicht mit dem Aufbau des Rechners beginnen, denn einerseits tat ich mich schwer in der Entscheidung welche CPU ich wohl nehmen soll und andererseits gab es Lieferverzögerungen bei der Grafikkarte, welche ich ziemlich preiswert bekommen konnte.

Die MSI MAG Serie

"MSI Arsenal Gaming" nennt MSI seine Gamiing-Mainboard Einstiegsklasse, was aber wirklich nichts schlimmes heißen muss. Denn besonders die Tomahawk Modelle genießen einen guten Ruf. Daneben gibt es noch MPG ("P"rofessional) als gehobene Mainstreamklasse und MEG("E"nthusiast) für absolute High-End Boliden mit Vollausstattung und Overkill-VRMs. Und was soll ich sagen? Für ein Board der Einstiegsklasse macht es, nicht nur optisch, wirklich einen sehr hochwertigen Eindruck.



Der Packungsinhalt

Dem Board liegen 2x Sata3 Datenkabel, 2x M.2 Befestigungsschrauben, 1x MSI Wappen Sticker, einige Flyer, eine Treiber CD, Quick Installation Guide, eine Registrierungsempfehlung und ein sehr ausführliches, gut erklärtes Handbuch bei.



Eine Übersicht

Auch bei der Ausstattung gibt es Highlights wie z.b. den Key-A Header für USB 3 Typ C Front Anschlüsse, oder einen DIP-Schalter und die RGB Beleuchtung des Mainboards auf Wunsch auch zu deaktivieren, ohne ins BIOS zu müssen oder irgendeine Software zu installieren. Auch hat das Mainboard in sehr viele 4-Pin PWM Lüfter Anschlüsse überall verteilt. Zudem finden sich je 2x 4-pin 12v und 3-pin 5v (addressable, "argb") auf dem Board, je einAdressable oben an der rechten Seite und zwei 4-Pin 12V und der zweite Adressable 3-pin 5V an der Unterkante. Diesem bisher durchweg positiven Eigenschaften folgt nun allerdings auch ein kleines Manko, denn aus meiner Sicht macht es zwar mechanisch keinen Qualitätsunterschied, aber dennoch habe dich beim Installieren einen minderwertigen Eindruck dass an den Rambänken gespart wurde. So lässt sich leider nur eine Seite aufklappen die andere Seite ist starr.

Auch ein bei manchem Gamer noch immer populärer PS/2 Anschluss ist mit von der Partie.

Dazu möchtte ich anmerkn, dass Herstellerüberggreiiend damit zu rechnen ist, dass en sollcher Anschluss heutzzuttage nur noch emuliert wird und wahrscheiiinliich nicht nativ vorliegt, was allerdings keine Gaming-bedingten Nachteiile hat.

Ganz im Gegensatz dazu sind die PCI Express x16 Slots sogar teilweise verstärkt worden, was mir sehr zusagt. Der obere X16 Slot hat eine komplett metallene Ummantelung zur Stabilisierung erhalten, der untere X16 Slot hat immerhin noch zwei metallene Halteklammern, wahrscheinlich weil im oberen Slot schwere Grafikkarten wesentlich wahrscheinlicher landen und im unteren Slot evtl zusätzliche Controllerkarten, wie Sound, Raid, Wifi, USB usw. die ehre leichter daher kommen und der Schwerkraft eher trotzen.



Lüfter Anschlüsse und Steueruung

Der Hammer! Ein Board der Einsteigerklasse mit ! 8x ! PWM Lüfteranschlüssen? Wow!

Schön verteiilt über das Board, so dass egal von wo das Anschlusskabelk auch kommt, es ist garantiiert ein Anschluss iin der Nähe.

Und als wäre das noch nicht genug, so lässt sich im Uefi die Lüftterkurve je Anschluss festlegen und tatsächlich an verschiedene Sensorwerte koppeln, nicht nur an die CPU Temperatur! Ein Feature, das iich nur von Highend Boards kannte.. purer Luxus!

Wer braucht da bitte noch eine extra Lüftersteuerung?

PCIe 4.0 Anbindung

Der obere M.2 Slot und der obere PCIe X16 Slot sind als einzige Schnittstellen auf der gesamten Platine, beide direkt mit den PCIe 4.0 Lanes der CPU verbunden.

Alle anderen Svhnittstellen (PCIe, der untere M.2, USB, Sound, teilen sich die PCIe 3.0 Lanes des B550 Chipsatzes.

Momentan habe ich leider noch keine Vorteile aus PCI Express 4.0 und kann dessen Benefit leider auch nicht Testen, denn sowohl meine m.2 SSD 970 Evo als auch meine Grafikkarte EVGA RTX 2080 Super XC Gaming, unterstützen maximal PCI-Express 3.0.

Jedoch gehe ich davon aus dass selbst mit entsprechender Hardware der aktuellen Generationen davon (rein subjektiv) wenig bis gar nichts spürbar sein dürfte, wenn man nicht gerade miit einer PCIe 4.0 NVME SSD 4k-Videos rendert, was aber eher nicht der Zielgruppe dieses Mainboards entspricht.

Die Nützlichkeit von PCIe 4.0 wird sich in naher Zukunft mit kommenden Generationen allerdings schlagartig ändern, stehen uns doch sowohl von Nvidia als auch an die neue Grafikkarten ins Haus, welche in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollen.

Und da bin "ich" mir, zumindest was AMD angeht, ziemlich sicher, wird PCI Express 4.0 erneut zum Einsatz kommen, bei Nvidia würde es mich positiv überraschen, aber ich halte es für unwahrscheinlich, obwohl es auch dort Sinn machen würde, all die brachiale Leistung muss ja auch irgendwie über den Datenhighway. In beiden Fällen ist man mit diesem Board also bestens vorbereitet. Und genau das wäre mitt meinem alten X470 BOard eben niicht möglich gewesen. Was aber eher am Wunsch AMDs als an der technischen Machbarkeit liegt)

USB

Mit den externen USB-Schnittstellen geizen einige Herrsteller gern, besonders in der Einsteigerklasse. Hier hat MSI sich schon geiziger gezeiigt, als bei diesem Board.

Insgesamt 5x Typ A (2x 2.0, 2x 3.0 & 1x 3.1 Gen 2) und 1x Typ C 3.1 Gen 2, gehen dank der guten Erweiterbarkeit durch 2x 2.0, 1x 3.0 & 1x Key-A Header (für Typ C in der Front), besonders in der Einsteigerklasse völlig klar.

Einer der USB Anshlüsse ist markiert, steckt man hiier einen USB Stick, mit einem passenden Bios drauf, herein und drückt nach Anweisung den Bios Flashback Button am IO Shield, kann man das Bios so flashen. Das IO Shield ist übrigens fest installiert und kann somit auch nicht verloren gehen, in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich!

Videoausgänge

MSI spendiert dem B550 Tomahawk insgesamt drei (HDMI & Display Port und einen internen HDMI Header) Videoausgänge, sollte man also eine Ryzen APU der 4000er Reihe m Sockel platznehmen lassen wollen, wird mindestens 1080p Gaming mit Freesync Support "out-of-the-box" durchaus möglich sein.

Sound

Hier wird der Realtek ALC 1200 Chip verbaut, welcher dem großen Bruder 1220 im Funtionsumfang und der maximallautstärke zwar unterlegen ist, aber dennoch für den Standardgebrauch ausreicht, mir gefällt besonders die optische Schnittsttelle, daran schliesse ich meinen Pioneer Receiver an und bin über alles andere erhaben.

Natürlich habe ich mich auch schon im Vorhinein über dieses Mainboard ausführlich informiert und so ist ein Facebook Freund, eben auch bereits mit einem Review zu diesem Board online gewesen, wodurch ich erfahren konnte dass die verbauten Spannungswandler durchaus dazu in der Lage sind, selbst den 3950X Boliden zu betreiben und dabei nicht zu überhitzen.

Auch von ihm stammt die Information, dass die insgesamt drei Audioausgänge mit maximal 10 Miliwatt (insgesamt addiert 30MW, jedoch nicht kombinierbar) recht mager ausgestattet sind. Wer also zu den "audiophilen"" zählt und ein Headset anschliessen möchte, dass mindestens das gleiche wie dieses Mainboard kostet, dem sei zu ener externen Soundlösung geraten.

Für den normalen User, wie mich, geht der Sound allerdings völlig in Ordnung

Und der Kollege testet unter Laborbedingungen, das ist also qualifiziertes Knowhow und keine mit Halbwissen gespickten Vermutungen. Daher verlasse ich mich auf diese Informationen.

Daher habe ich es mir gespart, die Spannungswandlerkühler abzunehmen um selbst nochmal darunter zu sehen, allerdings beherzigen ich auch seinen Rat und ziehe die Befestigungsschrauben der entsprechenden Kühlkörper auf der Rückseite nach, denn in seinem Fall war das tatsächlich nötig. Und Vorsicht ist ja bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. In meinem Fall wäre es aber dennoch nicht nötig gewesen.


RGB me Baby!

Hier hat MSI wirklich nicht gegeizt, auch wenn man aus mancher Reviewer-Ecke Gemecker hört (z.B Hardware-Journal) dass die ATX-Blende unbeleuchtet sei.

Denn auf diesem Board ist nicht nur der Chipsatzkühler (indirekt, sehr gelungen) beleuuchtet. Nein, es sind insgesamt 4 (!) RGB Header auf dem Board und alle voneinander unabhängig über das MSI Dragoncenter im Tool Mystic Light, also auch über das Uefi Menü einsttellbar. Mein voriiges, 100€ teureres Giigabyte Board, das seinerzeiit als "der RGB Kin" ggehantdeltt wurde hatte zwar 2x 4 Pin RGB, aber diiese waren nicht in zwei Kanäle uuntertteiltt wie hier biem B550 Tomahawk. Ich habe miir einen Spass draus ggemacht und zwei Phanteks Halos RGB Rahmen auf zwei in der Nabe beleuchtete Lüfter montiert und beide über separate RGB Channels angesteuert und was sill ich sagen? Trotz 4-Pin,gar nicht so weit weg von ARGB!



Bios

MSI-typisch sehr aufgeräumt und einfach zurechtzufinden.

Die RGB Steuuerung istt direkt im Hauptmenü verlinkt, die Lüftersteuerung ist der Hammer, man kann wie schon wieter oben beschrieben, die Lüfterkurven von verschiednen Sensoren, nicht nur von der CPU Temperatur, abhängig machen.

Ansonsten kann ich dazu nicht viel sagen, es ist einfach alles da, was man braucht, die Bootreihenfolge kann man sogar schon im Hauptmenü mit der Maus per drag & drop einstellen.

Die Speicherkompatiblität war bei mir von Anfang an gegeben, denn meine Ram Module stehen in der QVL und laufen mit aktiviertem XMP Profil out-of-the-Box mit den vorgegebenen Werten 3600MHz CL18.



Fazit

Ich muss schon sagen, Anfangs war ich etwas skeptisch, weil ich sonst immer High-End-Platinen im Einsaz hatte, aber dieses Board hat mich wirklich überrascht.

Die Anschlussvielfalt, das fest integrierte I/O-Panel, die guten VRMs und deren sehr gute Kühlung, sowie die Kompatiblität zum Ram, die sehr gute Lüfttersteuerung und der Style ansich sind meine persönlichen Highlights. Darüber hinaus gibt es sogar Diagnose LEDs, welche bei evtl. Startproblemen einen groben Hinweis auf die Fehlerquelle zulassen.

Der zuerst negative Eindruck der einseitig starren Rambänke ist meiner Menuung nach bei all den zig Pluspunkten vernachlässigbar, zumal die Module dadurch ja auch nicht herausfallen oder sonstige Nachteile hätten, auch sieht man selbst in einem Show Case mit ordentlch viel Beleuchtung nichts, was das Auge daran stören könnte. Es war eben nur dieses Gefühl bei der Installation, dass jetzt eigentlich schon keine Rolle mehr spielt.
Den Tipp, die VRM Kühler nochmal auf Festigkwit zu prüfen, sollte man allgemein beherzigen. Bei mir war zwar alles ok, aber lieber einmal checken, vor einer langen Fahrt checkt man ja auch den Reifendruck. Besser Vorsicht als Nachsicht.

Ich möchte mich ausdrücklich bei Mindfactory und MSI für diese Gelegenheit bedanken.

Meine persönliche Erfahrung hieraus hat mich dazu bewogen, dieses Mainboard in meinem Hauptrechner zu lassen und diese Runde mal kein Highend Board zu kaufen, denn ich habe alles bekommen, was ich brauche. Mein Ryzen 7 3800XT, der Gskill TridentZ RGB DDR4 3600CL18 Ram, die NVME SSD 970 Evo (PCIe 3.0) und die Evga Geforce 2080 Super arbeiten mit diesem Board absolut Problemlos zusammen. Und wie sagt man so schön? Never change a running System! Ausserdem passt der Style der Platine perfekt zu meinem Gehäuse, einem Lian Li O11 Dynamic XL in Silber-Schwarz.

In desem Sinne kann ich hier eine klare Kaufempfehlung bedenkenlos aussprechen.

Wer mit einer B550 Platine liebäugelt, wird hier ganz sicher nicht enttäuscht.
    
  
4 5
     am 21.08.2020
Produkttester
Das Mainboard wurde mir freundlicherweise von der Mindfactory AG, im Rahmen der Testers Keepers Aktion, zum Testen zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

Verpackung & Zubehör:

Das Gerät kam gut gepolstert und unbeschädigt bei mir an. Die Mainboard Verpackung selbst ist durchdacht aufgebaut. Das Zubehör und ein sehr ausführliches sowie gut verständliches Handbuch befinden sich in einer Art doppelten Boden unter dem Mainboard. Neben dem Handbuch liegen dem Mainboard ein Quickstart Guide, eine Treiber CD, 2 SATA Kabel, 3 Schrauben für den M.2 Slot und ein MSI Aufkleber als Zubehör bei.
Die Aufmachung des Kartons ist in schwarz gehalten. Die Verpackung wirkt recht edel, sodass sie in einem Regal sicherlich auch ganz gut aussieht.

Design und Anschlussmöglichkeiten:

Das Design ist in mattem Schwarz und Grautönen gehalten, was sehr gut zu modernen Systemen passt. Die indirekte RBG Beleuchtung des Chipsatzes wirkt zudem sehr ansprechend. Die Anordnung der Komponenten ist recht sinnvoll gewählt. Weiterhin sind die Steckverbinder für bspw. Systemlüfter, RGB-Steuerung, Front USB usw. am Rand des Mainboards angebracht, wodurch im Gehäuse unnötige Kabelkreuzungen vermieten werden können. Dies erleichtert es, ein sehr aufgeräumtes System aufzubauen.
Interne Anschlussmöglichkeiten sind ebenfalls reichlich vorhanden. Hier sind Anschlüsse für 6 Systemlüfter, eine Wasserpumpe und 4 Anschlüsse für RGB-Beleuchtung (2x 4polig und 2x 3polig) besonders erwähnenswert.

Leichte Abstriche muss man allerdings bei den Front USB-Anschlüssen machen. Zwar sind Anschlüsse für zwei USB 3.2 Type-A und ein USB 3.2 Type-C vorhanden, allerdings "nur" als Gen 1 mit 5 Gbps. Hier wären Gen 2 Anschlüsse wünschenswert gewesen.

Steckplätze für Hardware sind ebenfalls ausreichend vorhanden. Es stehen 2 lange PCIe Steckplätze sowie 2 kurze zur Verfügung. Alle PCIe Anschlüsse unterstützen PCIe 3.0, der erste Slot sogar bis zu PCIe 4.0 mit 16 Lanes, abhängig vom verbauten Prozessor. Die beiden langen PCIe Slots lassen sich zudem mit AMD Crossfire zusammen betreiben, falls man ein Multi-GPU System aufbauen möchte. Nvidia SLI wird hingegen nicht unterstützt. Bei der vollen Bestückung der Steckplätze muss man allerdings aufpassen. Laut Handbuch ist der untere lange PCIe Slot nicht verfügbar, wenn die beiden kurzen PCIe Slots und der zweite M.2 Steckplatz verwendet werden. Ich denke allerdings, dass mit diesem Umstand die meisten Benutzer zurechtkommen werden.

Durch die 6 SATA Anschlüsse lassen sich zusätzliche Peripheriegeräte, wie Blue-Ray Laufwerke und weitere Festplatten, reichlich verbinden. Für schnelle M.2 Festplatten stehen außerdem zwei M.2 Steckplätze zur Verfügung. Der erste sogar mit PCIe 4.0 mit 4 Lanes, sofern ein Prozessor der Ryzen 3000er Reihe verbaut ist.

Verarbeitung und Montage:
Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Passgenauigkeit der Steckverbinder als auch die der Montagebohrungen ist hervorragend, wodurch sich das Mainboard leicht in ein ATX Gehäuse (NZXT) einbauen ließ. Die vorinstallierte I/O-Blende hat auch perfekt in das Gehäuse gepasst. CPU, RAM und die M.2 SSD ließen sich sehr leicht montieren. Auch hier ist die Passgenauigkeit der Steckverbinder ausgezeichnet. Außerdem ist der PCIe 4.0 Steckplatz der Grafikkarte für mehr Stabilität mit einer Steel Armor verstärkt.

Leistung und Inbetriebnahme:

Aktuelle Schnittstellen wie bspw. ein M.2 PCIe 4.0 Slot (Lightning Gen 4), ein PCIe 4.0 Slot für die Grafikkarte und natürlich der AM4 Sockel für die Ryzen 3000er Serie, ermöglichen es ein sehr schnelles System aufzubauen. Mein Ryzen 7 3700X, eine 500GB Gigabyte Aorus NVMe Gen4 M.2 SSD sowie der Arbeitsspeicher vom Typ G.Skill RipJaws V DDR4-3600 MHz, wurden sofort erkannt. Bei dem Arbeitsspeicher musste lediglich das XMP 2.0 Profil im Bios ausgewählt werden, damit die 3600 MHz und die CL16 Timings aktiviert wurden. Im BIOS stehen außerdem reichlich Overclocking Optionen zur Verfügung, mit denen man sein System noch weiter "Tunen" kann.
Die Ergebnisse des Folgenden Festplattenbenchmarks zeigen, wie schnell die Lightning Gen M.2 Schnittstelle funktioniert.
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CrystalDiskMark 7.0.0 x64 (C) 2007-2019 hiyohiyo
[Read]
Sequential 1MiB (Q= 8, T= 1): 4962.922 MB/s [ 4733.0 IOPS]
[Write]
Sequential 1MiB (Q= 8, T= 1): 2520.328 MB/s [ 2403.6 IOPS]
------------------------------------------------------------------------------

Obwohl im Handbuch eine Multi-GPU Unterstützung nur für AMD-Grafikkarten angegeben wurde, habe ich versucht zwei Nvidia Grafikkarten in Betrieb zunehmen. Davon kann ich allerdings nur abraten! Das System hat mit den zwei GPUs nicht mehr gebootet. Auch nach dem Entfernen der zweiten Grafikkarte blieb der Bildschirm dunkel. Ein Reset des BIOS hat letztendlich den Betrieb wieder ermöglicht. Ich betreibe das System nun wieder mit einer Grafikkarte.
Das Mainboard wurde mit der BIOS Version A.00 ausgeliefert. Zwischenzeitlich ist die Version A.20 verfügbar. Leider hat das BIOS-Update via MSI Dragon Center wieder zu einem Ausfall des Systems geführt. Also habe ich erneut ein BIOS Reset durchgeführt. Beim erneuten Reset des Bios habe ich dann langsam auch den dafür benötigten Jumper vermisst, welcher nicht im Lieferumfang enthalten war, sodass ich diesen bei meinem alten System ausgebaut habe. Nach dem Reset hat aber wieder alles funktioniert, die Version ist aber die A.00 geblieben.
Das BIOS an sich ist sehr schön aufgebaut. Es wurde mit einer MSI Oberfläche ausgestattet, welche sich im EASY Mode oder Advance Mode betreiben lässt. Die Einstellmöglichkeiten sind sehr umfangreich und lassen für mich keine Wünsche offen.

Weiterhin kann man sich bei MSI für das Mainboard einige nützliche Software-Tools herunterladen. Das Dragon Center bspw. bietet verschiedenste Einstellmöglichkeiten rund um das Mainboard. Hier kann man zum Beispiel einen Gaming Mode einstellen, welcher den Prozessor beschleunigt. Zudem kann man sich die aktuellen Temperaturen der Komponenten anschauen, aber auch die RGB Beleuchtung konfigurieren. Für diese sind echt coole Effekte einstellbar. Mir gefällt die Einstellung sehr gut, bei welcher die Farbe der LEDs die Temperatur der CPU wiedergibt (grün 50°C, blau 70°C, rot 90°C). Wem die Beleuchtung nicht gefällt, kann diese aber auch abschalten.

Preis-/ Leistungsverhältnis:

Das Preis-/ Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu X570 Mainboards mit ähnlicher Ausstattung gut. Es ist eine ordentliche Spannungsversorgung mit guter, passiver Kühlung vorhanden und man bekommt (ab einer Ryzen 3000 CPU) PCIe 4.0 geboten. Weiterhin stehen 2,5 Gbit LAN und USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbps zur Verfügung. Ein OnBoard WLAN hätte das Paket allerdings noch weiter abgerundet (dieses bekommt man für etwa 10 Euro Aufpreis beim nächstgrößeren Gaming EDGE Modell von MSI geboten).

Fazit:

Bisher bin ich mit dem System im Großen und Ganzen zufrieden. Für die Probleme mit dem BIOS-Update und dem fehlenden Jumper gibt es aber einen Stern Abzug. Dennoch ist die Systemgeschwindigkeit Dank der verbauten Komponenten einfach atemberaubend. Daher erhält das Gerät von mir trotzdem eine klare Kaufempfehlung.
Als nächstes werde ich die Gaming Performance testen... :-)
    
  
4 5
     am 21.08.2020
Produkttester
Vorwort:

Zuerst einmal möchte ich mich bei MINDFACTORY und MSI sehr bedanken, mit diesem Produkt für die Testers Keepers auserwählt worden zu sein.
Das Board wurde zwar für diesen Bericht zur Verfügung gestellt, allerdings wurde mir nicht vorgegeben, wie ich darüber
zu schreiben habe.
Als das Testobjekt MSI MAG B550 TOMAHAWK bei mir eintraf, stand mir lediglich nur ein Ryzen 7 2700X zur Verfügung.
Natürlich wusste ich, dass diese CPU offiziell nicht unterstützt wird.
Ich fand Info's darüber, dass CPU's der Architektur Zen und Zen+ wohl relativ uneingeschränkt laufen würden.
Die Info's waren jedoch wenige und ziemlich dürftig.
Zu dieser Thematik werde ich weiter unten nochmal genauer eingehen.
Dazu möchte ich noch sagen dass ich Technik interessiert bin aber kein Profi.
Meine Anforderungen sind eigentlich nur Leistung und Stabilität bei Gaming. Wobei ich kein Intensivspieler bin.


Versand, Verpackung, Lieferumfang: MSI MAG B550 TOMAHAWK Unboxing Testers Keepers - YouTube

Der Versand durch Mindfactory war problemlos per DHL. Die originale Mainboardverpackung war nochmals mittels
Luftpolster geschützt in einer neutralen Umverpackung.
Das Design der Mainboardverpackung ist vergleichsweise schlicht gehalten.
Leider fällt der Lieferumfang ebenso aus.
Da hätte ich etwas mehr erwartet.
Enthalten sind:

2 Sata Kabel
1 Tüte mit drei Schrauben für M.2
1 roter MSI aufkleber mit dem Drachenlogo der Gaming Serie
1 Benutzerhandbuch
1 Quick Installation Guide
1 Produkt Registrierungskarte
1 Werbeheftchen für weitere MSI Produkte rund ums Gaming
1 DVD mit Treiber/Programme
4 Spargutscheine
Testers Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-pf.jpgTesters Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-pr.jpgTesters Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-zpi.jpg

Der Karton ist einige Zentimeter höher als jener meines MSI B350 PC MATE bei sonst identischen Abmessungen, was ich nicht ganz
verstehen kann. Lieferumfang ist nicht mehr und das MAG B550 ist sogar trotz gleichen Formfaktors in der Höhe einen
Tick kleiner als mein B350 PC MATE


Design:

Das Design ist, wenn man andere Boards von MSI kennt, nichts ungewöhnliches.
Aber bewährt würde ich sagen. Ich war jedenfalls nicht enttäuscht darüber.
Mir hatte der Stil schon bei meinem B350 gefallen.
Mir gefallen bei dem Testobjekt, dass es grau-silberne Streifen gibt, die sich diagonal von oben Links nach unten Rechts ziehen und dabei die
Heatsinks sowohl in Farbe als auch in Form mit einbinden.
Der Heatsink bis über den I/O Bereich ist unbeleuchtet und hat unten links im Eckbereich den MSI Schriftzug.
Dieser Eckteil hebt sich farblich vom Hauptteil ab. und ist Teil des Streifendesigns mit den zwei M.2 Heatsinks.
Auf dem Heatsink vom Chipsatz befindet sich der TOMAHAWK Schriftzug.

Für mich ein gelungenes schlichtes Design, welches sich aufgrunddessen sehr variabel mit verschiedenster
Hardware paaren lässt, ohne dass es Designtechnisch zu Konflikten kommt.
Testers Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-img 20200820 091419.jpg


I/O Panel:

1x PS/2 Maus oder Tastatur
2x USB 2.0
1x Bios Flash Button (use one USB 2.0)
4x USB 3
2x Gen 1 Type A, 1x Gen 2 Type A, 1x Gen 2 Type C
2x LAN
1x 1G, 1x 2,5G
5x Audio
+1x Optical S/PDIF
1x HDMI
1x Displayport
I/O Panel ist von innen durch Extended Heatsink abgedeckt.
Testers Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-img 20200820 091440.jpgTesters Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-img 20200820 091517.jpg

Interne Anschlüsse und andere Daten:

2x RGB 12V
2x ARGB 5V
2x M.2 slots (M-Key)
1x PCIe 4.0/ 3.0 x16 Steel Armor
1x PCIe 3.0 x16
2x PCIe 3.0 x1
6x SATA 6Gb/s
1x 24-pin ATX
1x 8-pin/2x 4-pin ATX 12V
1x 4-pin CPU fan
1x 4-pin pump fan
6x 4-pin system fan
1x Front panel audio
1x TPM module
1x 2 Front USB 3 Gen 1 Type A
1x 1 Front USB 3 Gen 1 Type C
4x USB 2.0
1x Schalter RGB On/Off

1x EZ Debug Led
Phasen: 10+2+1


Montage:

Der Einbau ist simpel, wenn man schon zuvor andere Boards verbaut hat. Da wird es nicht allzugroße Unterschiede geben.
Positiv an dieser Stelle anzumerken ist, dass die I/O Blende bereits fest montiert ist und beim Einbau nicht im Gehäuse geklemmt wird.
Es gibt allerdings eine Stelle auf dem Board, wo man doch mal ins Schwitzen kommen kann.
Wenn das Board eingebaut ist und man darüber Lüfter in der Gehäusedecke hat, kann es in dieser Region ganz schön Eng werden.
Die 2x4 Pin EPS Stecker platzieren zu können war recht einfach. Aber nicht das Entfernen, ich musste dazu extra den Lüfter
oben drüber demontieren.
Mit den Schrauben in der obersten Reihe war es umgekehrt. Einsetzen war erschwert während
das Lösen easy war.
Da ist ein guter Schraubendreher fast unabdingbar. Magnetisch oder mit Schraubenklaue.
Große CPU Lüfter sollte man besser erst relativ zum Schluss montieren, jedoch noch vor der Grafikkarte.
Eine M.2 Nvme sollte man, möchte man den oberen der beiden Slots nutzen, mit als erstes einsetzen. Dies
klappt dann super einfach.


Funktionalität, Bios, Qualität:

Der erste Start erfolgte mit besagtem Ryzen 7 2700X.
Die Konstellation zickte zu Beginn herum, ich war schon fast am aufgeben, als das System dann doch noch
bootete.
Testers Keepers mit MSI MAG B550 TOMAHAWK-bios-r7-2700x.jpg
Was direkt auffiel war, dass ich kein Ethernet hatte. Manuelle Treiberinstallation schlug fehl ->
Es konnte kein Ethernet Adapter gefunden werden.
Beide Ethernet Anschlüsse am Board waren wie tot. Kein Leuchten oder Blinken.
Auch außerhalb von Windows war dies so und auch unter Linux.
Also 2 Möglichkeiten:
Entweder ein Defekt oder es ist eine Ursache des nicht unterstützen Prozessors. Eine Internet Recherche
brachte in dieser Hinsicht keinerlei neuen Erkenntnisse. Ich habe viele Ansätze einer Lösungssuche versucht.

Im Bios gab es ein Menü "AMD Overclocking" welches leer also optionslos war.
Ich vermisste Einstellungen wie PBO.

Spiele liefen wie gewohnt gut. (FH4, COD WZ, GTA V)
Allerdings hatte ich ab und an das Gefühl, dass System braucht manchmal im Idle ein paar sek um Eingaben/Befehle
im Desktopbetrieb umzusetzen. Ab und an gab es Abstürze, wenn auch selten.

Es blieb nur eines: Einen Ryzen der 3. Generation kaufen.
Ich bestellte den Ryzen 5 3600X über Mindfactory.

Nachdem er ankam (Versand war schnell und wie gewohnt gut verpackt) tauschte ich ihn direkt aus.
Der erste Start dauerte einen Moment, bis ich Bild bekam und der PC bootete, was normal ist, wenn man
die CPU gerade getauscht hat.

Und siehe da. Ethernet ist nun sofort da und funktional.
Das Menü "AMD Overclocking" ist nun mit reichlich Optionen gefüllt.
Das System ist jetzt Blitzschnell und agil.
Keine Abstürze mehr.

RAM wird von G-Skill der Aegis 3000 2x 8GB genutzt. Wie bei meinem B350 PC MATE auch, setzte ich die Ramgeschwindigkeit
auf 3200MHz. Wurde sofort problemlos angenommen.
Scheinbar hat nicht jeder das Glück?!
Mein Bios ist auf die neueste Version geupdatet, allerdings ging es bei mir auch vor dem Update problemlos.

Prozessor läuft bei mir im Standardtakt mit PBO.
Zu Testzwecken habe ich einmal auf 4,4 GHz Allcore übertaktet.
Spannung habe ich automatisch gelassen.
Im Idle lief die CPU so mit 1,5v und unter last waren es so um die 1,48.
Die Stabilität und Performance wurde in COD WZ getestet.
60 FPS, V-Sync On. Lief absolut butterweich.
Höher bin ich mit dem Takt nicht gegangen, da ich nur den Wraith Prism Luftkühler nutze.
Im Spielbetrieb bei 4,4 GHz hatte ich ~78c°, Lüfter lief dabei auf 100%.

Mit der richtigen Kühlung geht da sicherlich noch etwas.

Singlecore gab es kaum Steigerung der Performance. Multicore hingegen war es schon eher eine spürbare Verbesserung.
Getestet mit CPU-Z Bench. Ja, es ist kein "richtiger" Benchmark, ich nutze ihn gerne, weil es schnelle Indizien liefert.
Da ich nicht auf der Suche nach dem letzten bisschen bin, ist er für mich ausreichend.

Ich finde leider das Bios von MSI leicht chaotisch. Es könnte etwas übersichtlicher, dafür weniger verspielt sein.
Die Lüftersteuerung ist durch einstellen eines graphischen Diagramms etwas zu fummelig.
Da hätte ich mir gewünscht, alternativ per direkten Eingaben die Kurven bestimmen zu können.
Aber einmal eingestellt, funktioniert die Steuerung gewohnt zufriedenstellend.
Insgesamt bietet das Bios viele Einstellungsmöglichkeiten. Wenn man dies möchte, muss man dazu in entsprechenden
Modus wechseln was auf Tastendruck augenblicklich geschieht.
Ohne es gemessen zu haben, scheinen Temperaturen der Spannungsversorgung vollkommen in Ordnung zu sein.
Tests dazu gibt es auch schon zu genüge, was mein Gefühl bestätigt.

Die Qualität schätze ich als gut ein. Das Board macht einen hochwertigen Eindruck. Über einzelne technische Komponenten kann ich da nichts sagen.
Optisch macht das Board einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Alles sitzt augenscheinlich millimetergenau und
fest. Nichts wackelt. Nichts ist verbogen oder schief/krumm.
Die Heatsinks von den M.2 Steckplätzen haben leicht Spiel wenn keine M.2 verbaut ist. Sobald eine verbaut wird,
ist dort kein Spiel mehr vorhanden.
Der Heatsink muss nicht genutzt werden.


RGB & Software:

Zum einen ist der Heatsink vom Chipsatz von unten RGB beleuchtet zum anderen gibt es
auf dem Board insgesamt 4 Header. Zwei 5V und zwei 12V.
Effekte sind reichlich hinzugekommen verglichen mit meinem B350 PC Mate.
Leider hat man dennoch zu wenige Möglichkeiten diese einzusetzen.
Dazu kommt, dass die Software fehlerbehaftet zu sein scheint.
Zum einen stört es, dass es bei manchen Effekten nicht möglich ist, diese nur auf bestimmten Headern zu aktivieren,
sprich aktivierst du Effekt xy, ist er am Chipsatz sowie allen Headern Aktiv.
Andere Effekte wiederum lassen sich einzelnen "Geräten" zuweisen.
Dies lässt sich nur durch mühsames ausprobieren herausfinden.
Desweiteren, gibt es 3 einrichtbare Beleuchtungsprofile, die jedoch wirkungslos zu sein scheinen.
Auf dem Board gibt es ganz unten einen Art Killswitch für die RGB Header und Heatsink Beleuchtung.


Preis/Leistung, Fazit:

Ich finde den aktuellen Preis von ~160€+ einen ticken zu hoch. Bei Preisvergleichen verschiedener Anbieter
habe ich tatsächlich bei Mindfactory das beste Angebot für dieses Produkt gesehen.

Bei diesem Preis hätte ich mir eine bessere RGB Software gewünscht.
Start und Reset Buttons auf dem Board und evtl auch am I/O shield wären
bei diesem Preis ebenso wünschenswert gewesen.
Apropos I/O.
Dieses hat etwas zu wenig USB Anschlüsse, dafür aber noch einen langsam aussterbenden PS/2
Anschluss.
2x Lan hätte auch nicht sein müssen, einmal 2,5G hätte gereicht.
Schade.
Dann frag ich mich auch, wieso im Lieferumfang noch eine DVD enthalten ist, auf diese könnte man so langsam mal verzichten.

Die meisten Kritikpunkte sind nur in Verbindung mit dem aktuellen Preis für mich relevant.
Wäre das Board etwas günstiger, würde ich dies alles vielleicht erwähnen, jedoch nicht kritisieren.

Alles in allem ist es ein tolles und schickes Board, welches Designtechnisch nicht speziell ist
also nicht aufdringlich oder beherrschend wirkt. Man hier nicht extra seine Resthardware darauf abstimmen müsste.

Die heatsinks sind überall, wo man sie erwartet.
Der Links neben der CPU ist extended, deckt direkt den I/O Bereich ab. Wo bei anderen Boards die Abdeckung
schnödes Plastik ist, dass den I/O Bereich abdeckt und mit dem Heatsink verbindet,
ist es hier ein einziges massives Aluteil. Also Heatsink und I/O Abdeckung in einem.

EZ Debug Led hatte ich schon bei meinem B350 und möchte ich nicht darauf verzichten, sofern durch keine
bessere Option ersetzt.

Mir gefällt, die Zahl der Lüfteranschlüsse, da ich ungern externe Lüftersteuerungen nutze.
Auch deren Verteilung auf dem Board ist super.

In Verbindung mit dem R5 3600X performt das System nun zufriedenstellend und ist super stabil.

Durch PCIE 4 erstmal für die Zukunft gerüstet.

Preis Leistung 4 Sterne
Kaufempfehlung ja
Ich werde das MSI MAG B550 TOMAHAWK weiterhin nutzen.
Die Nutzung mit einer CPU der Architektur Zen+ ist nicht empfohlen. Ich würde fast sagen,
dies schließt die erste Generation mit ein.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 19.08.2020
Produkttester
Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei der Firma Mindfactory für die Gelegenheit bedanken, das MSI MAG B550 Tomahawk testen zu dürfen.

Lieferumfang und erster Eindruck


Die Verpackung des Mainboards, und das ist für viele ja durchaus ein wichtiger Punkt, ist äußerlich in gewohnter Tomahawk-Manier einerseits schlicht, ohne dabei jedoch auf die typische Gamer-Ästhetik zu verzichten. Neben den grundlegenden Informationen darüber, was man da überhaupt in der Hand hält findet man hier ebenso noch die obligatorischen Produktdetails und die hübschen Werbeversprechen. Das heißt hier in konkreter Form, dass MSI als "Official Gaming Partner" der ESL Pro League auftritt. Sagt sich natürlich toll, heißt für unser Produkt natürlich erstmal wenig. Weniger erfreulich ist da dann die doch mehr als deutliche Warnung der California Proposition 65. Dabei handelt es sich um eine Warnung, dass das Produkt potenziell Chemikalien aufweisen kann, die als krebserregend eingestuft werden. Eine Info, die bei mir auch Überraschung ins Gesicht zeichnete, da ich sowas in der Deutlichkeit selten gesehen habe. Hier kann man aber Entwarnung geben: MSI druckt die Info nach eigenen Angaben nur als Absicherung vor abmahnfreudigen Anwälten auf die Produkte. Hoffentlich.

Im Lieferumfang finden wir neben dem gut eingepackten Mainboard noch eine Treiber-CD, die obligatorische Werbung für weitere MSI-Produkte und die ebenso obligatorischen "Danke"-Zettel. Ebenso findet man noch 2 SATA-Kabel, eines davon ist mit 90° angewinkelt, was auf jeden Fall praktisch ist. Darüber hinaus gibt es noch eine Kurzanleitung, in der die Installation der CPU erklärt wird. Das ist gerade für Neulinge und Anfänger vielleicht keine schlechte Idee, wobei ich mir ebenso vorstellen kann, dass da ein Hinweis auf ein Video-Tutorial tatsächlich sinnvoll(er) sein könnte, um sich nicht nur auf schematische Darstellungen zu verlassen. Erfahrene Builder legen diesen Zettel natürlich schnell beiseite, ich persönlich finde es aber gerade für die erwähnten Neulinge eine gute Beilage. Um sich über jedes kleine Detail des Mainboards informieren zu können liegt ebenso ein sehr ausführliches Handbuch bei, das auch, so soll hier mal erfreulicherweise festgehalten werden, gut verarbeitet ist und nicht nach dem ersten Durchblättern so aussieht, als hätte man das Pamphlet gerade unterm Sofa hergezerrt.


Design, Verarbeitung und Ausstattung


Ein Urteil über Design zu fällen ist in der Regel immer schwer, weil es bekannterweise keine objektiven Kriterien gibt. Dennoch möchte ich hier vielleicht das ein oder andere Wort zum Design verlieren. Optisch erinnert das Mainboard eher an die X570er als die B450er Serie. MSI setzt hier auf eine schwarze PCB, das mit grauen und weißen Strichen, Blöcken und/oder Schriftzügen versehen ist. Ich persönlich finde die Optik des Mainboards äußerst ansprechend, weil es im Gesamtpaket (von der RGB-Beleuchtung unter dem Chipset Heatsink mal abgesehen) dann doch eher zurückhaltend bleibt. Das hat natürlich den Vorteil, dass es viel variierbarer im Gehäuse einsetzbar ist als ein Gehäuse, das mit Farben und Effekten geradeso um sich wirft. Am deutlichsten sticht wohl der VRM Heatsink hervor, der nicht gerade klein ist, sich aber meines Erachtens dennoch gut in die Gesamtoptik integriert.

Im Folgenden will ich ein wenig auf die Ausstattung des Boards eingehen (ohne mich zu sehr in Details zu verlieren. Außerdem sollte selbstverständlich sein, dass wir auch einen 24-pin ATX Connector vorfinden&). Bei dem IO bin ich zugegebenermaßen noch etwas unentschlossen, was ich davon halten soll. Schön ist natürlich die fest verbaute Blende, die dem Board einen deutlich hochwertigeren Eindruck gibt. An Anschlüssen ist dabei technisch gesehen auch alles Wichtige dabei (HDMI, DisplayPort, Dual Ethernet, Audio, 2x USB 2.0, 2x USBI 3.2, 2x USB 3.2), dennoch finde ich, dass man gerade bei dem stolzen Preis etwas mehr als 6 Rear USB-Ports erwarten könnte. Ansonsten lässt das Mainboard aber von den Anschlüssen her gesehen kaum Wünsche übrig. Interessant fand ich übrigens, dass sich MSI hier "nur" für die EZ Debug LEDs entschieden hat. Diese LEDs, insgesamt 4 Stück für Boot, VGA, DRAM und CPU, leuchten auf, wenn es beim Posten ein Problem gibt. Das ist natürlich absolut zu begrüßen, andererseits verstehe ich gerade bei dem Preis nicht, warum man sich da nicht für den großen Bruder entschieden hat und einfach eine vollständige debug LED Funktion zu verbauen. Für die Audioenthusiasten: MSI setzt auf den auf Realtek ALC1200 codec, bei welchem es sich um eine leicht abgespeckte Version des ALC1220 Codecs handelt. Ich wage aber mal zu bezweifeln, ob man als Laie hier wirklich einen großen Unterschied hören würde. WIFI-Unterstützung fehlt dem B550 MAG Tomahawk. Meines Erachtens muss das wirklich jeder für sich selbst einschätzen, denn gerade bei der Zielgruppe Gamer/Enthusiasten dürfte die überwiegende Mehrheit so oder so auf kabelgebundene Internet-Lösungen setzen. Klar, da gibt es dann auch immer den odd-one-out, aber unterm Strich gibt es dafür ja auch zahlreiche andere Boards, die WIFI nativ unterstützen. Mir persönlich fehlt die Funktionalität also nicht, ich kann aber verstehen, dass dieser Umstand für den ein oder anderen User ein Ärgerniss darstellen könnte. Unterm Strich könnte man bei dem Preis wahrscheinlich auch WIFI-Support noch mit einpacken, das wird in der Herstellung wohl nicht so einen großen Unterschied machen.

Interessant ist auch der Support für Crossfire dank der zwei full-length PCI Slots. SLI hingegen wird nicht unterstützt, denn dafür fehlt es dem Board an den dafür notwendigen x8/x8 Aufteilung der Lanes. Das dürfte trotzdem für einen Großteil der User verschmerzbar sein, umso mehr wenn man bedenkt, dass SLI in den letzten Jahren auch nicht mehr die Aufmerksamkeit erfährt, die die Technik noch vor 5 oder 10 Jahren hatte. Der obere der full-length PCIe Slots ist dabei in altbekannter MSI-Manier verstärkt, während man sich die paar Cent Aufpreis beim Unteren wohl sparen wollte. Darüber hinaus finden wir auch 2 M.2 Sockets auf dem Board. Der obere der beiden Sockets läuft dabei auf PCIe 4.0 x4. Ärgerlich ist, dass sich der untere Steckplatz Lanes mit PCIe2 und 4 teilt, sodass die M.2 SSD bei Benutzung dieser Lanes auf PCIe 3.0 x2 gedrosselt wird. Auch hier wieder könnte man anführen, dass man bei dem Preis eine etwas sensiblere Lösung hätte finden können, vor allem wenn man bedenkt, dass das bei anderen, zum Teil auch deutlich günstigeren Boards besser gelöst worden ist. So hätte man hier beispielsweise wohl besser die Lanes der SATA-Ports mitbenutzen können, sodass man nicht die Leistung einer der M.2 SSDs opfern müsste. Schön ist hier hingegen, dass MSI die zwei M.2 Slots bereits mit Passivkühlern abdeckt. Ansonsten spendiert MSI hier noch die üblichen 6 SATA3 Ports | nix besonderes, aber der Vollständigkeit halber dennoch erwähnenswert. An der Unterseite des Boards finden wir dann noch 2 RGB Header, mehrere Fan Header, 2x USB 2.0 Header, 1x Front Panel USB 3.2 header und einen LED On/Off Switch.

Das B550 MAG Tomahawk unterstützt zum jetzigen Zeitpunkt, und ich bezweifele, dass sich da noch etwas daran ändert, lediglich Prozessoren der Ryzen 3000er-Serie bzw die Neuauflage aus der Serie 3000XT. Immerhin ist man gut für die Zukunft gesichert, denn man erhält garantierten Support für die kommenden Ryzen 4000 CPUs. Wie üblich finden wir hier 4 DIMM-Slots auf dem Board. Insgesamt ermöglicht MSI den Betrieb von 128GB DDR4 RAM. Nativen Support liefert das Board für Arbeitsspeicher mit 3200Mhz.


Inbetriebnahme und Software


Verbaut habe ich (unter anderem) folgende Hardware:
AMD Ryzen 7 3700x, 2x16GB DDR4-3200MHz, Arctic Freezer 34 eSports Duo
Die Installation unterscheidet sich prinzipiell von vergleichbaren Produkten wenig (bis überhaupt nicht). Dabei gab es bei mir im System absolut keine Probleme; darüber hinaus fand ich die Positionierung der einzelnen Anschlüsse gut nachvollziehbar und logisch, sodass man hier selbst als Anfänger wenig Probleme haben sollte. Gut gelungen finde ich das Click Bios 5 von MSI, das einem die volle Kontrolle über das B550 MAG Tomahawk verleihen soll. Tatsächlich finde ich die Benutzung äußerst intuitiv | bisher hatte ich keine Probleme die Einstellungen zu finden, nach denen ich suchte. Je nach eigenen Vorerfahrungen lässt sich das Click Bios 5 in 2 verschiedenen Modi umherschalten: So gibt es einmal den klassischen Modus für Enthusiasten und Übertakter, die das Blatt selbst in die Hand nehmen wollen und alles bis aufs kleinste Detail einstellen möchten. Für "Normalanwender" oder Neulinge hingegen gibt es den optimierten EZ Mode. Dieser ist etwas übersichtlicher gestaltet und verzichtet auf Detaileinstellungen, um mehr Benutzerfreundlichkeit zu bieten. In meinem Test kam ich auch damit sehr gut zurecht, wobei ich mir vorstellen kann, dass wahre Enthusiasten dann hier doch die ein oder andere Einstellung vermissen werden, sodass sich hier der klassische Modus eher anbietet. Funktionen wie Game-Boost, die per einfachem Klick leichtes Overclocken ermöglichen, sind natürlich nichts neues mehr, aber im Test funktionierte dies durch die Bank weg wirklich gut.


Fazit


Wie bereits erwähnt tu ich mich wirklich schwer, zu dem B550 MAG Tomahawk ein stimmiges Urteil zu finden. Auf den ersten Blick stimmt hier eigentlich alles. Die Funktionalität und der allgemeine Umfang des Boards konnten mich persönlich echt überzeugen. Klar, zu meckern gibt es immer was: Hätte man mehr USB Ports auf dem IO haben können? Jo. Hätte man zur Not auch WIFI-Support integrieren können? Jo. Hätte eine vollstände Debug LED weh getan? Nö. (Ihr seht schon, in welche Richtung das geht). MSI hat hier ja prinzipiell vieles richtig gemacht und das B550 Tomahawk ist mehr als ein grundsolides Board. Nur die Sache mit der Preiseinordnung will sich mir noch nicht ganz erklären, denn da war mir die Konzeptionalisierung der B450er doch deutlich lieber. Dort erhielt man gute Boards für einen guten Preis, indem man auf Premium-Features verzichtete. Hier jedoch bewegt man sich mittlerweile in einem Preissegment, das meines Erachtens einfach zu hoch liegt. Das ist jetzt keine Kritik an dem Board selbst, denn das gilt im Grunde für alle B550er durch die Bank weg. Im Gesamtbild könnte man sogar noch sagen, dass das MAG Tomahawk hier zu den Boards gehört, die noch einen immerhin etwas vertretbareren Preis tragen. Dennoch finde ich, dass der Preissprung im Vergleich zur Vorgängergeneration dann doch etwas heftig kam. Sollte einen das zwangsweise vom Kauf des Boards abhalten? Nicht wirklich. Immerhin ist das Mainboard wirklich gut und sollte auch den Bedürfnissen der Meisten gerecht werden. Aber hey, immerhin muss man sich, nicht wie bei den X570er Boards, mit einem Chipset-Lüfter herumschlagen. Allein das ist für mich Grund genug, die B550er Serie vorzuziehen. Ansonsten liegt man aber preislich schon so nah aneinander, dass der ein oder andere dann auch die paar Euro mehr in die Hand nehmen und auf die "größeren Brüder" schielen dürfte.
    
  
4 5
     am 17.08.2020
Produkttester
Testbericht

Einleitung:
Durch das Stöbern nach neuer Hardware auf Mindfactory.de bin ich auf deren Testers Keepers Programm gestoßen. Hier hat auch gleich die aktuelle Aktion mein Interesse geweckt. Zu verlosen gab es ein aktuelles MSI MAG B550 Tomahawk Mainboard. Da ich mich kürzlich dazu entschlossen hatte meinen betagten und in die Jahre gekommenen Intel Core i7-3770 in die verdiente Rente zu schicken und mir bereits einen AMD Ryzen 7 4750G Pro als Bundle mit CPU-Kühler und Speicher bestellt hatte, kam mir das Gewinnspiel dennoch ganz gelegen. Zwar war bei dem Bundle auch ein Mainboard dabei, dennoch hat das MSI mein Interesse geweckt. Im Gegensatz zum ASUS Mainboard hat es noch die Möglichkeit intern einen USB-C Anschluss an die Front des Gehäuses zu legen. Der Kauf des Sets war sehr kurzentschlossen und ich hatte mich nicht extrem in die aktuellen B550 Mainboard Materie eingelesen. Ich bewarb mich kurzerhand und erhielt am 3. August eine positive Rückmeldung von Mindfactory, ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel und die Dinge nahmen ihren Lauf.
Wenige Tage später konnte ich bereits das Paket mit dem Mainboard in Händen halten.
Einsatzgebiete des Systems sind aktuell
- Bilderverwaltung und Bearbeitung
- Videoverwaltung und Bearbeitung
- VMs
- Internet surfen
- Ab und an mal ein Spiel zocken (Simulationen, Autorennen)
- Bürotätigkeiten
- Wiedergabe von TV/Streaming/OnDemand Video am Beamer
Mindestanforderungen an ein System waren
- Aktueller Prozessor
- Möglichst sparsam und dennoch leistungsstark
- Integrierte Grafik
- Aktuelle Schnittstellen (inkl. USB-C)
- Leiser Betrieb
- Viel Speicherplatz bei Bedarf
In der letzten Vergangenheit habe ich die Entwicklung bei den CPUs wieder etwas aktiver verfolgt. Mich hat es gefreut das AMD wieder zu INTEL aufschließen konnte mit den aktuellen Ryzen Prozessoren und hier wieder ein wenig Bewegung in den doch recht statischen CPU Markt kam. Für Virtualisierungen fand ich die hohe Kernzahl der aktuellen Prozessoren sehr interessant. Die Ankündigung des Ryzen 7 4750G Pro kam hier dann gerade zur rechten Zeit und als ich dann noch ein Upgrade Set mit Board, Prozessor, Kühler und Arbeitsspeicher, zu einem für mich sehr verlockendem Preis gefunden habe, hatte ich einfach zuschlagen müssen.

Wie bereits geschrieben war mein Hauptinteresse am MSI Board der interne USB3.1 Port mit dem man am Gehäuse frontseitiges USB-C hat. Des weiteren wurde in einer aktuellen ct Ausgabe ein ähnliches MSI B550 Mainboard als recht stromsparend benannt, auch im Vergleich zum bereits vorhandenen ASUS TUF Gaming Board. Einen kleinen Nachteil hat es dennoch, dass nicht vorhanden sein von Bluetooth und WI-FI, was ich allerdings über eine kleine PCIe Einsteckkarte von Gigabyte mit einem INTEL AX200 WLAN/Bluetooth Modul gelöst habe.


Auspacken:
Der Umkarton war an einer Stelle eingedrückt, auch die Verpackung des Mainboards hatte einen Drücker, grundsätzlich war dies jedoch kein Problem. Die Hardware war und ist unbeschadet.
Zuerst fällt die Größe der Verpackung ins Auge. Sie ist wesentlich ausladender als die des ASUS Mainboards, ja das ist auch nur mATX, dennoch wirkt die gesamte Verpackung des MSI noch einen Tick wertiger. Auch ist das Innenleben durch die entnehmbare "Schublade" in dem das Mainboard liegt etwas aufgeräumter als das beim ASUS der Fall ist. Beim ASUS wirkt der innere Karton prinzipbedingt instabiler, da dieser die zwei Ebenen zusammenhängend realisiert und nicht wie beim MSI in zwei unabhängigen Teilen.

Das MSI Mainboard hat ein sehr ordentliches Gewicht, was auf die teils doch recht massiven Kühlkörper zurückzuführen ist. Optisch finde ich das Mainboard sehr ansprechend, die mattschwarze Lackierung wirkt sehr hochwertig und edel. Auch die Integrierte ATX-Blende macht auf mich einen guten Eindruck. Die beiden Kühlkörper für die m.2 SSDs klappern ein wenig wenn keine SSD verbaut ist, das stört jedoch nicht weiter. Die Beschriftung des Mainboards ist auch ohne Tadel. Für die Größe der Schrift ist es noch akzeptabel lesbar.
In der Schachtel enthalten sind die folgenden Dinge
- Mainboard mit ATX Blende
- 2 SATA Kabel
- kleines Tütchen mit den m.2 SATA Schrauben
- Quickstart Guide
- Handbuch in verschiedenen Sprachen
- Aufkleber
- Treiber und Software DVD
- MSI Produktflyer
- MSI Registrier Kärtchen
- MSI Reward Programm Kärtchen
Das Mainboard ist ordentlich in einer ESD Folie verpackt.


Installation:
Nachfolgende Hardware habe ich für meinen Test verwendet. Wichtig war mir hier auch der Vergleich der beiden Mainboards.
Verwendete Hardware:
Mainboard: MSI MAG B550 Tomahawk
BIOS: 7C91vA1
Prozessor: AMD Ryzen 7 4750G Pro
Arbeitsspeicher: G-Skill Aegis DDR4-3200 CL16 4x16GB
SSD: Samsung MZ-V7E1T0BW 970 EVO 1 TB NVMe
Netzteil: be quiet! Straight Power 10 500W
CPU Lüfter: be quiet! Pure Rock 2
Gehäuse: be quiet! Pure Base 600 bzw. Fractal Design 6 USB-C

Die Grundsätzliche Installation der Komponenten habe ich noch außerhalb des Gehäuses vorgenommen.
Die Installation der CPU lässt sich problemlos bewerkstelligen. Persönlich finde ich die PINs an INTEL CPUs geschickter gelöst (nur Kontaktflächen keine Beinchen), da sich hier am Prozessor selbst kein Beinchen verbiegen kann, die bei der Anzahl der PINs heutiger Prozessoren ziemlich filigran sind. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
Vor der Installation des CPU Kühlers musste erst die CPU Kühlerhalterungen die werksseitig montiert war demontiert werden. Der be quiet! Pure Rock 2 bringt seine eigene Halterung mit. Das ging einfach und gut von der Hand.
Die Installation der RAM Module finde ich etwas hakelig. Mein altes Gigabyte Mainboard hatte noch an beiden Seiten der RAM Modul Halterung einen Kipphebel. Dadurch ließen sich die Module einfacher montieren. Bei den B550 Boards ist dieser Kipphebel nur noch an einer Seite angebracht. Man muss das RAM Modul erst auf der starren Seite einführen, etwas nach unten drücken bevor man das gesamte RAM Modul mit sanftem Druck einrasten lassen kann.
Da ich einen AMD Ryzen 7 4750G Pro verwende ist der Einsatz einer dezidierten Grafikkarte aktuell nicht vorgesehen. Die PCIe Slots bleiben deshalb aktuell leer. Die Installation der NVMe SSD ging auch leicht von der Hand. Die beiden Schrauben des vorinstallierten Kühlkörpers waren gleich demontiert. Die SSD ließ sich schnell und einfach verbauen und alles wieder ordnungsgemäß zusammenschrauben.

Für den Einbau des Mainboards in das Gehäuse musste ich noch drei Mainboard Abstandshalter versetzen (unterschied mATX -> ATX), mit dem richtigen Werkzeug war dies schnell erledigt. Durch die Standard ATX Abmessungen füllt das Mainboard den Platz im Gehäuse nahezu vollständig aus. Die Schrauben, die das Mainboard an Ort und Stelle halten waren fast alle gut zu erreichen. Nur die oberste Reihe war etwas fummelig einzudrehen, da der Platz zwischen Gehäusedeckel, CPU Kühler und den großen auf dem Mainboard angebrachten Kühlkörpern doch sehr knapp bemessen ist. Ein leicht magnetischer Schraubendreher hat hier zwar geholfen, dennoch war es eine kleine Fummel Arbeit die Schrauben and die richtige Position zu bringen.
Was mir leicht negativ im gedruckten Handbuch aufgefallen ist, das für die einzelnen PIN Anschlüsse auf dem Mainboard zwar Beschreibungen welcher PIN welches Signal führt enthalten sind, allerdings trotz kleinem Übersichtsbild nur schwer erkennbar ist wo sich dieser Anschluss auf dem Mainboard befindet. Wenn man weiß das der grau/schwarze Kringel einem den Weg weisen soll, gehts. In der PDF Version ist der Kringel Rot und hebt sich dadurch deutlicher ab. Man erkennt auf Anhieb wo sich der Anschluss auf dem Mainboard befindet.

Das Anschließen von Reset & Power Swich/LED ging leicht von der Hand, hier war die Beschreibung eindeutig. Hier hatte ich kürzlich bei der Installation eines Fujitsu Mainboards deutlich mehr Probleme da die Orientierung und er PIN1 nicht eindeutig erkennbar waren und im Handbuch auf dem Kopf stehend abgedruckt wurde.
Mittlerweile bin ich noch auf das Fractal Design R6 USB-C umgestiegen, ich wollte unbedingt den frontseitigen USB-C Anschluss am Gehäuse. Des Weiteren wollte ich auch die internen USB 2.0 sowie 3.0 Anschlüsse verwenden. All das wäre beim beQuiet! Pure Base nur mittels zusätzlicher Einschübe möglich gewesen. Die Montage des Boards ist im Fractal Design etwas einfacher, da man etwas mehr Platz zwischen Deckel und dem Mainboard hat (ca. 3cm).


Inbetriebnahme:
Beim ersten Einschalten wurde ich direkt aufgefordert das BIOS aufzusuchen. Hier meldete sich die CPU als AMD Ryzen 4700G Pro, genauso wie im ASUS Board mit dem alten BIOS. Nach zweimaligem Neustart (Windows 10 Installation), wollte der Rechner dann nicht mehr hochfahren. Auf dem Mainboard leuchtete die CPU Warnleute dauerhaft. Also testete ich gleich die Funktion des BIOS Updates per Knopfdruck. Das Mainboard hat wie viele aktuelle AMD Boards einen dezidierten USB Port über den man ein aktuelles BIOS automatisch flashen lassen kann. Man lädt hierzu die aktuelle BIOS Version herunter, kopiert diese auf einen USB Stick. Benennt die Datei im Falle des MSI Boards in MSI.ROM um und drück bei ausgeschaltetem PC die BIOS Flash Taste. Eine kleine Rote LED fängt dann das Blinken an. Bei einem geeigneten USB-Stick sieht man auch dort die Zugriffe anhand der blinkenden LED. Nach gut 5-10 Minuten schalten sich alle LEDs wieder aus und der PC kann mit dem neuen BIOS gestartet werden.
Den gSkill AEGIS Speicher hab ich im MSI Board noch nicht mit 3200Mhz zum Laufen bekommen, hier werde ich noch ein wenig testen müssen, wie und ob ich es hinbekomme. Allerdings war auch hier im Test der ct vom MSI MAG Mortar B550 von Problemen im Zusammenhang mit DDR4-3200 Speicher die Rede. Jedesmal wenn ich im Bios das XMP1-Profil für den Speicher auswähle, fährt der Rechner nicht mehr hoch, ein CMOS Reset hilft nicht, das überflashen mit dem USB Stick BIOS geht. Danach kommt man wieder ins zurückgesetzte BIOS und der Rechner bootet wieder. Das ist für mich aktuell akzeptabel, hoffe das hier etwas mehr Stabilität über ein zukünftiges BIOS Update Einzug hält. An dieser Stelle ist das ASUS Board wesentlich robuster, hier ließ sich der Speichertakt bei 1,35V einfacher auf 3200Mhz einstellen. Selbst bei zu geringer Spannung fuhr das System, im Gegensatz zum MSI, hoch (wenn auch mit Grafikfehlern) und man konnte die BIOS Einstellungen so anpassen das alles lief. Das ist für mich aktuell das größte Problem des Mainboards.

Ansonsten lief die Installation des Systems problemlos ab. Windows und die Treiber waren schnell installiert. Die Windows Software von MSI scheint jedoch im Vergleich zum ASUS Tool stabiler zu laufen. Während des Betriebes hatte ich bei der ASUS Software wenn ich Einstellungen änderte immer wieder Abstürze der Software, gleiches ist mir beim MSI noch nicht passiert.


Betrieb:
Die letzten beiden Wochen hatte ich ziemlich viel um die Ohren, weswegen der Test mit dem ASUS Mainboard bezüglich des Stromverbrauches etwas zu kurz gekommen ist. Der IDLE Stromverbrauch ist mit diesem aber definitiv nie unter die vom MSI erreichten 19,8W gefallen noch in die Nähe gekommen. Der geringste Wert den ich mit dem ASUS Board gesehen hatte waren knapp 35W. Da ich hier aber keine eindeutig vergleichbaren Werte zwischen den beiden Boards habe entschied ich mich dafür hier nur die Werte vom MSI Board aufzuführen.

Stromverbrauch (gemessen mit einem ELV Energy Master Basic):
Aus 0,3W
Idle Ruhender Desktop (Festplatten heruntergefahren): 19,8W
Idle Ruhender Windows Desktop (laufende Festplatten 2x 8TB): 39,6W
Last (Prime 95): 118W

Der Betrieb des Boards/Systems ist abgesehen von den Speicherproblemen bisher unauffällig. Spiele wie Forza Horizon 3 & 4 laufen mit reduzierter Grafik (liegt am Kombiprozessor) ganz ordentlich. Gelegentliche Ruckler sind leider nicht wegzubekommen bisher.
Ein Unterschied zum ASUS Board habe ich dennoch feststellen können. Der Prozessor taktet mit dem MSI Board auf bis zu 1,3GHz herunter, beim ASUS lag der geringste Wert bei 3,6GHz. Dies dürfte auch ein Grund für die wesentlich höheren IDLE Stromverbräuche beim ASUS sein. Die Bios Einstellungen bezüglich der Sleep Modis waren bei beiden Boards gleich.
Die Verwendung des Frontseitigen USB-C Anschlusses (meine zweites Interesse) klappt auch Problemlos. Das kopieren Großer Dateien auf eine externe SSD klappt mit rund 170MB/s zügig. Das Laden meines Mobiltelefones funktioniert auch einwandfrei. In 10 Minuten wurde das Telefon von 75% auf 76% geladen. Aufgrund fehlenden Messequipments konnte ich hier keine Stromstärken messen.

Ich habe beide Displayanschlüsse in Verwendung. Der HDMI Anschluss befeuert meinen 24" Eizo S2431W adäquat. Zusätzlich dient der PC als Bildgeber für unseren AV-Receiver/Beamer. Mein altes Gigabyte Board hatte hier häufig Probleme beim hochstarten (mit dem Denon AVR x4000 genauso wie mit dem Yamaha RX-870A), wenn Beamer und Receiver bereits eingeschaltet waren. Hier half nur wenn man beides komplett vom Netz trennte. Der Rechner startete im Anschluss normal. Wenn man dann unter Windows beides wieder anschaltete funktionierte auch die Ausgabe von Bild und Ton. Eine Fehlersuch war hier erfolglos. Das war auch einer der Gründe wesewegen ich einen neuen Computer wollte. Ich erhoffte mir das dieses Problem endlich der Vergangenheit angehörte, und dies ist zum Glück der Fall. Egal in welcher Konstellation, es funktioniert einfach.

Benchmarks:
Hier hatte ich eine Auffälligkeit. Durch die nicht erreichte Speichergeschwindigkeit habe ich mit dem MSI nur geringere Ergebnisse erreicht als mit dem ASUS Board. Beispielsweise ist das System bei CPU-Z dem AMD Ryzen 7 3700 Referenzsystem in etwa ebenbürtig (101% mit dem MSI zu 110% mit dem ASUS und dem schnellen Speichertiming). Hier liegt also noch einiges an Feintunning vor mir, damit ich die ASUS Werte wieder erreiche. Hier werde ich auch in Zukunft noch einige Optimierungen mit Tests durchführen, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Lautstärke:
Zusammen mit dem Schallgedämmten Fractal Design R6 Gehäuse und dem beQueit Komponenten (Netzteil und CPU-Lüfter) ist ein sehr leiser Betrieb möglich. Am Sofa sitzend ist der Rechner nicht mehr wahrnehmbar (ca. 4m Abstand). Wenn man direkt daneben sitzt hört man ein angenehm leises Rauschen. Den meisten Lärm machen derzeit noch die alten 8TB WD purple und Seagate Festplatten, die demnächst noch gegen neuere, größere und leisere 12 TB WD Platten getauscht werden.


Zusammenfassung:
Zuerst vielen herzlichen Dank Mindfactory für das zur Verfügung stellen des Boards. Dies ist das erste Mal das ich solch einen ausführlichen Testbericht online stelle. Ich hoffe es waren für euch viele hilfreiche Informationen dabei.

Positiv:
- Stromverbrauch
- Interne Schnittstellen (inkl. USB-C Frontanschluss)
- Große passive Kühlkörper
- Schlichte Optik des Board
- Leiser und kühler Betrieb des Boards möglich
Neutral:
- Installation durch große Kühlkörper in manchen Gehäusen leicht eingeschränkt
- Fehlendes WIFI/Bluetooth | einfach Nachrüstbar über Einsteckkarte
Negativ:
- Speicherunterstützung und damit verbundene Instabilität des Systems

Für mich Überwiegen die positiven Aspekte. Habe das ASUS Board mittlerweile verkauft und werde das MSI in meinem Hauptrechner weiter verwenden. Jetzt mit dem neuen Gehäuse reize ich auch die vorhandenen Schnittstellen des Boards nahezu vollkommen aus. Die derzeit noch drei freien SATA Anschlüsse werden sicherlich auch noch ihre Bestimmung finden (zusätzlichen Speicher kann man nie genug haben).
    
  
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     am 07.05.2021
Verifizierter Kauf
Alles in allem bin ich mittlerweile zufrieden und hätte eine höhere Bewertung geben können.

Aufgrund der - bei mir - auftretenden Netzwerkprobleme nur 3 Sterne. Wer, wie ich, Probleme mit dem integrierten Netzwerkadapter hat bzw. hatte, für den lohnt sich das Weiterlesen vielleicht. tl;dr: Netzwerktreiber direkt bei Realtek besorgen, MSI selbst liefert veraltete Treiber.

Nachstehend meine User Experience mit dem Board. Jeder mag für sich beurteilen, ob er die gleichen Fehler gemacht hätte.
- Eingebaut, alles einwandfrei. Gute Anleitung. Gutes Board-Layout.
- Windows installiert. Kein Netzwerk. Ursache: 2,5GbE-Port verwendet. Danach Patchkabel in 1GbE-Port gesteckt, funktioniert.
- Reboot, XMP Profil geladen. Anschließend kein Bild / kein Zugang zum BIOS.
- CMOS Reset Knopf gibt es nicht, daher Reset über 2 Pins in Nähe der Batterie notwendig. Jumper liegt nicht bei, manch einer wird hier ggf. zum Schraubenzieher greifen (Anleitungen dazu sind auf YouTube vorhanden).
- BIOS Firmware (7C91vA64(Beta version)) über Herstellerseite geladen. Flash Prozess einwandfrei und einfach über das BIOS.
- XMP Profil geladen, funktioniert.

Netzwerkprobleme:
- Fehlerbild: Netzwerkzugriff geht vollständig verloren für 5-10 Sekunden. Beim Pingen äußert sich das als "Allgemeiner Fehler".
- Häufigkeit: Pro 2 Stunden zwischen 1-5x. Wenn man im Internet liest, scheint das kein Einzelfall zu sein.
- Neue Treiber bei MSI Website bezogen und installiert - keine Besserung. Treiberversion 10.46.1231.2020 (31.12.2020).
- Verschiedene Treibereinstellungen erfolglos geändert (Energy-Efficient Ethernet, Gigabit autom. deaktivieren. Green Ethernet hatte ich auch noch auf dem Schirm, habe ich aber nicht getestet).
- Der nachfolgende Schritt scheint Stand jetzt das Problem behoben zu haben: Neue Treiber über Realtek "Win10 Auto Installation Program". Installer starten, "Reparieren" wählen. Treiberversion 10.48.315.2021 (15.03.2021).
- Während ich das schreibe, lasse ich seit 2 Stunden Dauerpings laufen. Bisher keine Unterbrechungen im Log. Sollte sich hier etwas Gegenteiliges ergeben, erstelle ich evtl. ein Update. 2,5 GbE nicht getestet.
    
  
5 5
     am 06.05.2021
Verifizierter Kauf
Ich habe mir das MSI MAG B550 Tomahawk für ein Upgrade auf den AMD Ryzen 5600x gekauft. Der Einbau war einfach und ging schnell.
Da ich 2 CPU Lüfter habe das Mainboard aber nur einen CPU Lüfter Stromanschluss, habe ich den zweiten an den vorhanden Wasserpumpenlüfteranschluss angesteckt, ob das gut geht weiß ich nicht aber er läuft bis jetzt ohne Probleme.
Preis/Leistung ist absolut zu empfehlen.
    
  
5 5
     am 01.05.2021
Verifizierter Kauf
Ich habe mich auf der Suche nach einem Mainboard für meinen Ryzen 5800x für das MSI MAG B550 Tomahawk entschieden.

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin begeistert!

Das Mainboard ist sehr gut verarbeitet und ließ sich ohne Probleme in meinen NZXT Elite einbauen. Die Anschlüsse sind für mich soweit ausreichend, wobei ich es gut gefunden hätten wenn noch ein weiterer USB-C Anschluss auf der Rückseite vorhanden wäre. Aber das ist wirklich kein Kritikpunkt.

Das Board ist sofort, ohne ein BIOS Update, mit der CPU gestartet und ließ sich Wunderbar einrichten!

Ich Kann an dieser Stelle eine absolute Empfehlung aussprechen :-)
    
  
5 5
     am 29.04.2021
Verifizierter Kauf
Ich hab mir das MSI MAG B550 Tomahawk für meinen neun AMD Ryzen 7 5800X gekauft, da mein altes Mainboard ZEN 3 nicht unterstützt hat. Der EInbau war sehr einfach und ging schnell. Ich hatte mich im Vorfeld informiert und wusste daher, dass ich das BIOS updaten muss für die neue CPU. Das ging durch Hilfe aus dem WWW sehr schnell und war unkompliziert.
    
  
2 5
     am 29.04.2021
Verifizierter Kauf
Heute früh aufgestanden ganz entspannt den pc eingeschaltet, jeah ne Runde zocken ich hab ja Urlaub. 10min gezockt... Motherboard abgebrannt. Gottseidank hatte ich ein pc mit Sichtfenster so konnte ich das Flammenspiel super verfolgen. Das sowas nicht die Regel ist weiß ich auch aber es Ärgert mich ungemein.
Bis vor dem Vorfall lief es aber 4 Monate ohne Probleme
    
  
5 5
     am 28.04.2021
Verifizierter Kauf
Pro:
- schönes Design ohne zuviel Beleuchtung oder Schnickschnack, Optik ist super
- BIOS-Update (für Ryzen 5000 CPUs) mit USB-Stick ist kinderleicht
- BIOS ist übersichtlich aufgebaut und leicht zu verwenden
- CPU und RAM wurden sofort richtig erkannt und können auf Knopfdruck übertaktet werden.

Contra: nichts

Ein sehr schönes Mainboard und für den Preis absolut zu empfehlen. Läuft mir dem R7 5800x tadellos.
    
  
5 5
     am 27.04.2021
Verifizierter Kauf
Nichts auszusetzen, tut was es soll.
    
  
4 5
     am 22.04.2021
Verifizierter Kauf
Das Mainboard sieht sehr schön aus. Dazu ist das BIOS übersichtlich und Strukturiert aufgebaut und leicht verwendbar. Was ich mir vielleicht noch gewünscht hätte, sind mehr USB Anschlüsse, da nur 6 USB Anschlüsse verfügbar sind. Sonst kann ich es nur weiterempfehlen.
    
  
5 5
     am 21.04.2021
Verifizierter Kauf
Ich habe für meinen R7 5800X ein Mainboard gesucht.
Bei den B550 Mainboards in der Preiskategorie war MSI Tomahawk der Markführer und deswegen war dies für mich der Grund das Mainboard zu holen.

Das einzige was ich noch gerne hätte, wäre ein Anschluss für einen Temperatursensor...leider kann man aber nicht alles bekommen
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 19.04.2021
Verifizierter Kauf
Super Board, sein Preis aufjedenfall wert.
    
  
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