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Artikelbeschreibung

Seit dem 05.10.2017 im Sortiment

***ACHTUNG:****
Derzeit ist die Nutzung des Z370 Mainboards nur in Verbindung mit den Intel® Core™ Prozessoren der 8. Generation möglich. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte den Hersteller. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuestens Stand.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 165,58*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 12 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

Bis zu 200 Euro Cashback auf ASUS Optane

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: TUF Z370-Pro Gaming
Mainboard Sockel: So.1151
Mainboard Chipsatz: Intel Z370
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: Intel HD-Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x DVI, 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: AMD 2-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2800, DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3300, DDR4-3333, DDR4-3400, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000
Anzahl PCIe x16 Slots: 2x PCIe 3.0 x16, 1x PCIe 3.0 x16 (x2)
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC887 8-Channel High Definition Audio CODEC
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 6x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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13 Bewertungen

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5 5
     am 17.06.2018
Verifizierter Kauf
Erfüllt seinen zweck. Bios sieht auch spitze aus.
    
  
5 5
     am 01.05.2018
Verifizierter Kauf
Super Board kann man bedenkenlos kaufen alles da was man braucht.
    
  
5 5
     am 10.04.2018
I. Vorwort

Zunächst danke ich ASUS und der Mindfactory AG (die sich im Übrigen als sehr kulant und verständnisvoll erwiesen haben, besten Dank hierfür!), dass Sie mir das ASUS TUF Z370-Pro Gaming für ein unabhängiges Kurz-Review überlassen haben. Ich werde in diesem Review in manchen Themen meine subjektive Meinung äußern. Diese muss nicht mit den Erfahrungen und Eindrücken, die andere Nutzer dieses Mainboards gemacht haben, übereinstimmen. Dies bitte ich schon im Vorfeld zu akzeptieren und tolerieren.

II. Die Konfiguration & Kompatibilität

Getestet wurde das Mainboard mit den folgenden Komponenten:
CPU: Intel Core-i5 8600K @ Stock
RAM: G.Skill Trident-Z RGB DDR4-3000 CL15
CPU-Kühler Thermalright AXP 200 Muscle mit Thermalright Kryonaut WLP
Gehäuse: Fractal Design Node 605
Interessant ist die Erwähnung des Gehäuses und des Kühlers deshalb, weil die Möglichkeiten in diesem Gehäuse sowohl thermaler als auch räumlicher Natur begrenzt sind.
Kompatibilität
Das ASUS TUF Z370-Pro Gaming ist mit Intel Prozessoren der 8. Generation kompatibel (i3/i5/i7, Sockel 1151). Zu beachten ist hierbei, dass das Board nicht Abwärtskompatibel ist. Der Z370 Chipsatz kann keine Prozessoren unterhalb dieser Generation aufnehmen. Ob eine Aufwärtskompatibilität hinsichtlich Coffee-Lake-S Prozessoren und weiteren kommenden So. 1151 CPUs gegeben ist, steht bisher in den Sternen.
Außerdem ist das Board kompatibel zu allen Gehäusen, die Mainboards des Formfaktors ATX aufnehmen können.
Zudem ist das Mainboard mit etlichen RAMs namhafter Hersteller kompatibel von 2133Mhz bis zu DDR4-4000 (O.C.) und bietet 4 Slots im Dual-Channel-Mode, bis max. 64GB.
Da PCIe-Grafikkarten im Regelfall kompatibel mit sämtlichen Revisionen von PCIe sind, gehe ich hierzu nicht gesondert ein. Unterstützt wird die noch immer aktuelle Revision PCIe-3.0. Das Mainboard unterstützt hierbei sowohl Nvidias 2-Wege/Quad-GPU SLI als auch AMDs 2-Wege/Quad-GPU Crossfire.
Außerdem findet sich 1x M2 1 Sockel (für SSDs sowohl im SATA als auch im PCIe-Mode) und 1x M2 2 Sockel (für SSDs im PCIe x4-Mode) auf der Platine.
Über die Prozessorinterne Grafikeinheit kann das Signal über den DVI-D und/oder den HDMI Port des Boards ausgegeben werden.

III. Unboxing und Design / Layout / Ausstattung

Befassen wir uns zunächst mit den offensichtlicheren Dingen: Den Verpackungsinhalt und das Design / Layout des Mainboards, beginnend mit der Verpackung selbst.
Die Verpackung ist in einem Schwarz/Orange gehalten
mit silberner Schrift.
Typischerweise werden die maßgeblichen Features per
Logoaufdruck beworben. So prangt außer dem TUF
(The Ultimate Force)- Logo und dem ASUS-Schriftzug
neben selbigem die Logos von Intel, Nvidia und AMD
zur Bewerbung der SLI- und Crossfire-X-Unterstützung
sowie DTS (Audio) und HDMI um hier die Wichtigsten zu
nennen.

Auf der Rückseite ist das Layout des Motherboards und die Auflistung der Anschlussmöglichkeiten zu finden.
Nach Öffnung der Verpackung finden wir neben dem Mainboard folgende Inhalte vor:

- 1x Benutzerhandbuch
- 1x I/O-Shield zur Anbringung am Gehäuse
- 2x SATA-Kabel (6 GB/s), davon 1x mit Eck-Anschluss
- M2 Schraubenpaket
- Q-Connector zur vereinfachten Installation der Gehäuseanschlüsse an das Mainboard (An/Aus/Reset/Audio etc.)
- 1x CPU Installations-Tool
- 1x ASUS ROG HB 2-Wege-SLI Brücke
- 1x Blatt mit Stickern, davon 3 zur Abdeckung der Batterie
- 1x Treiber-CD
- und ein Quickinstallations-Guide mit Layoutübersicht sowie Sicherheitsinformationen u. Garantiebedingungen.

Design / Layout
Die Verpackung deutet es schon an. So ist das Design des Boards in den Farben Schwarz, Silber und Orange gehalten. Im oberen Bereich, rechts der RAM-Bänke befindet sich der
TUF-Gaming-Schriftzug der nach dem Einschalten in Orange leuchtet. Wie heutzutage auf Mainboards üblich, sind die Input/Output-Anschlüsse abgedeckt.

Alle Anschlüsse sind gut zugänglich und robust verlötet. Selbst wenn ein Kabel aufgrund Platzmangels unter Spannung steht, muss man sich um die Haltbarkeit der Anschlüsse keine Sorgen machen. Dies kann insbesondere vorkommen, wenn der Platz begrenzt ist, wie in diesem Fall. Auch um den von Foxconn gefertigten Sockel herum findet sich genug Platz und "RAM-Clearance" um auch Turmkühler installieren zu können. Aus Zeitgründen war mir der Test mit einem Noctua NH-D15 jedoch leider nicht möglich, sodass ich hoffe, dass hierzu in anderen Reviews entsprechende Informationen veröffentlicht werden.
Besonders gut ist der Mainboardstromanschluss an der rechten Seite, rechts von den RAM-Speicherbänken, was das Verstecken optisch unansehnlicher Kabel vereinfacht.

Folgende Anschlüsse/Slots befinden sich auf dem Board:
Slots:
4× DDR4 (Coffee Lake: DDR4-2.666; max. 64 GB; OC max. 4.000 MHz)
Dual-Channel
1× PCIe 3.0 x16
1× PCIe 3.0 x16 (elektrisch x8)
1× PCIe 3.0 x16 (elektrisch x2)
Mögliche Konfigurationen: 2-Way NVIDIA SLI & 2-Way AMD CrossFireX
3× PCIe 3.0 x1
Interne Anschlüsse:
6× SATA 6G
1× M.2 (PCIe 3.0 x4 & SATA; 2242 / 2260 / 2280)
1× M.2 (PCIe 3.0 x4; 2242 / 2260 / 2280)
4× USB 3.0 (zwei Header)
4× USB 2.0 (zwei Header)
1× CPU-Fan-Connector (4-Pin)
1× CPU OPT-Fan-Connector (4-Pin)
1× COM Connector
1× TPM Connector
1× System-Panel-Connector
1× MemOK! Button
1× Clear-CMOS-Jumper (2-pin)
2× Chassis-Fan-Connector (4-Pin)
1× AiO PUMP Connector (4-Pin)
1× Front-Panel-Audio-Connector

Anschlüsse I/O:
2× USB 3.1
4× USB 3.0
2× USB 2.0
1× HDMI 1.4b
1x DVI-D
1× Gigabit-LAN (Intel I219-V)
1× S/PDIF (optisch)
5× Audio (Realtek ALC887)
1× universeller PS/2-Port (Tastatur / Maus)

Auf weitere Details der Anordnung gehe ich hier bewusst nicht ein, um den Rahmen des Kurzreviews nicht zu sprengen.

Negativ an der Ausstattung empfinde ich folgende Punkte (auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass man zu einem Preis um die 150€ keine Eier legende Wollmilchsau erwarten kann, jedoch hat die Konkurrenz hier in ähnlicher Preisklasse teilweise mehr zu bieten):
Freunde von Regenbogenfarben (wie ich einer bin) suchen hier vergeblich nach Anschlüssen zur Verwaltung von RGB. Das von ASUS bekannte AuraSync-Feature wurde in diesem Board nicht implementiert. Ich verweise hierbei auf das ASUS TUF Z370-Plus Gaming, das bei etwas anderer Ausstattung die AuraSync-Unterstützung bietet. Außerdem zu Beanstanden ist das wirklich einfach (um nicht zu sagen billig!) verarbeitete IO-Shield. Auf die Problematik gehe ich im weiteren Verlauf des Reviews noch einmal kurz ein, schneide aber jetzt schon einmal an, dass hier meiner Meinung nach ohne nennenswerten Produktionsaufwand etwas robusteres hätte geboten werden können.

Außerdem bedauerlich ist das Fehlen eines M2-Shields für Steckkarten-SSDs. Allerdings kann man auch nicht alles haben.

IV. Einbau

Der Einbau entspricht dem jedes anderen ATX-Boards auch. Warum ich dennoch auf den Einbau eingehen möchte ist die bereits angedeutete Problematik mit dem schlecht verarbeiteten IO-Shield. Das Shield besteht meines Erachtens aus zu dünnem, schlechten Aluminium, was den Einbau nur unnötig erschwerte. Erst ein Zurechtbiegen der Erdungspole auf der Rückseite des Shields machte den Einbau möglich. Das ist nicht nur Nervenaufreibend sondern auch vermeidbar, was es in meinen Augen nur noch ärgerlicher macht. Von einem Premiumhersteller wie ASUS erwarte ich hier mehr Focus auf Wertigkeit. Passungenauigkeiten kann ich bei Mainboards jenseits der 130,-€ Grenze nicht tolerieren.

V. Das BIOS (UEFI)

Kommen wir nun wieder zu den Dingen, die mir an dem Board gefallen. Und hierzu zählt definitiv das BIOS.
So punktet ASUS hier nicht nur mit einem hervorragenden Design im Standardmodus, welches an ein Cockpit eines Luxusklasseboliden oder einer Kontrollbasis erinnert, sondern auch im Advanced-Modus mit einer nahezu beispiellosen Übersichtlichkeit und einem durchdachten Layout inklusive der Menüführung, was die Bedienung auch für Nicht-Enthusiasten stark vereinfacht.
Im letzteren Modus gelangt man an alle nötigen Optionen um das System nach seinen Vorstellungen anzupassen. Hierzu zählt unter anderem der von ASUS bekannte AI-Tweaker mit allen Möglichkeiten, die Konfiguration bis ans Limit zu Overclocken. Hierbei profitiert das TUF-Board von der Expertise von ASUS als einer der Vorreiter des OCs von Intel-"K" Prozessoren.
Unter "Monitor" findet man die Temperaturen und Spannungswerte und unter Q Fan befindet sich die Lüftersteuerung für direkt an das Motherboard angeschlossene Lüfter.
Hier kann man seinen Lüftern feste Geschwindigkeitswerte zuordnen (U/min).

Erwähnenswert finde ich hier, dass auch ASUS standardmäßig die Arbeitsspeicher im von Intel spezifizierten (und in der Funktion garantierten) Standardtakt belässt. Wie nahezu jeder Hersteller, bis auf wenige Ausnahmen, wovon mir an dieser Stelle kurzfristig meines Wissens nach nur MSI bei manchen Boards einfällt, muss hierzu zunächst das XMP Profil verändert/aktiviert werden, sollte man schnelleren RAM als DDR4-2666 besitzen. Hierdurch sollte sich ein Performanceschub ergeben.

VI. Installation / Treiber / Tools / Benutzerfreundlichkeit / Haltbarkeit

Die mitgelieferte CD beinhaltet sämtliche Treiber für Windows 10 sowie diverse Tools. Offiziell unterstützen die wenigsten Mainboardhersteller ältere Windowsversionen mit Ihren Mainboards mit Z370-Chipsatz. Grund hierfür ist die von Intel bereits auch schon in der 7. Generation der CPUs fehlende Unterstützung. Zudem ist Intels Optane-Technologie zur Beschleunigung von Massenspeichern ausschließlich mit Windows 10 kompatibel. Analog zu anderen Mainboardherstellern liegt jedoch die Vermutung nahe, dass auch die Installation der Treiber unter Windows 7 + 8 bis auf die Optane-Unterstützung möglich sein sollte, wenn auch über Umwege (Bitte hierzu vorab belesen!)

Die Installation gestaltet sich sehr einfach, selbst auf bereits bestehenden Betriebssystemen aus der vorherigen Konfiguration. Die automatische Installation führt die Installation der Treiber selbständig aus.

Die Dienstprogramme beinhalten teilweise von ASUS aufgehübschte und als ASUS-Versionen ausgegebene bekannte Tools (wie beispielsweise CPU-Z). Außerdem vorhanden ist die ASUS AI Suite, und das von ASUS bereits bekannte "Turbo LAN"-Tool zur Überwachung und Priorisierung der LAN-Verbindung. Zudem die Programme WinZip zum Entpacken gepackter ".zip"-Dateien und die DAEMON Tools zum einbinden virtueller Laufwerke ins OS.

AI Suite

Die AI-Suite ist das ASUS-eigene OC-Tuningtool zur Performancesteuerung u. Überwachung und bietet neben Energiesparoptionen auch Unterstützung bei BIOS-Updates.
Hier ist es möglich das letzte aus dem System rauszuholen. Es dient außerdem der Überwachung der PC-Parameter und bekommt von den Boardeigenen Sensoren sämtliche Daten zugespielt (Temperatur, Spannung etc.). Zudem besteht hier die Möglichkeit, die am Board angeschlossenen Lüfter zu steuern. Die Bedienung ist auch hier sehr leicht verständlich, optisch schön anzuschauen und gut durchdacht.

Turbo-LAN

Turbo-LAN ist ASUS Tool zur Überwachung und Priorisierung des Netzwerkanschlusses, bei dem es sich übrigens um einen Intel I219-V handelt.

Dieses Tool dürfte insbesondere für Spieler von Onlinespielen, bei denen es vorrangig auf gute Latenzen ankommt (etwa First Person Shooter wie Counter-Strike: Global Offensive oder Call of Duty), sehr interessant sein. Die Software soll praktisch dabei helfen, Pakete von bestimmten Programmen zu priorisieren, sodass etwa Pakete von CS:GO bevorzugt werden vor Programmen, die parallell Daten empfangen/senden, bei denen die Latenz aber eine sehr untergeordnete Rolle spielen (beispielsweise Browser wie Firefox oder Downloadmanager).

Leider war aufgrund Internetproblemen zum Zeitpunkt des Reviews keine Beurteilung über den tatsächlichen Nutzen möglich.

ASUS CPU-Z

Das bekannte Analyse-Tool von CPUID in der ASUS TUF Version. Da es hier wenig neues gibt, werde ich dazu nichts näheres schreiben. Allerdings war es bei mir so, dass die mitgelieferte Version ohnehin Fehler (Bugs) enthält. So war der erste Start problemlos, danach funktionierte jedoch die Anzeige nicht mehr einwandfrei (siehe Screenshot im Forum)

VII. Fazit

Abschließend kann das ASUS TUF Z370-Pro Gaming als ein durchaus gelungenes Mittelklasse-Mainboard bezeichnet werden. Zwar hat das Mainboard in Sachen Features und Ausstattung die ein oder andere Schwäche, jedoch sind diese für die dem Namen nach offensichtliche Zielgruppe des "Gamers" zu vernachlässigen und eher etwas für Enthusiasten. Daher ist das Board für die Anwendungen, auf die es für Gamer ankommt, uneingeschränkt zu empfehlen. Die Verarbeitung im Allgemeinen ist sehr gut und wertig. Es läuft stabil und zuverlässig. Enthusiasten dürften etwas enttäuscht über das fehlende AuraSync-Feature, welches in der "Z370-Plus Gaming"-Variante jedoch vorhanden ist, sein, ebenso über das fehlende M2-Shield, die recht eintönige Beleuchtung der LEDs des Boards und besonders der für ASUS eher schwachen Interpretation eines IO-Shields. Dafür entschädigt jedoch das hervorragende UEFI-Bios, das ASUS bereitstellt und das mit Übersichtlichkeit und Funktionalität punktet. Das können nur wenige genauso gut. Zudem ist der Einbau darüber hinaus sehr unkompliziert, ebenfalls die Installation und auch die mitgelieferten Tools sind in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Design und Funktionalität hervorragend.
Zudem ist im Gegensatz zu den Boards anderer Hersteller meines Wissens nach nicht mit Ärgernissen wie etwa zu heißen VRMs zu rechnen. Positiv außerdem ist die von ASUS ausgesprochene Garantie von 3 Jahren. Warum jedoch im Gegensatz zu TUF-Mainboards bei den TUF-Gaming-Mainboards keine 5 Jahre gewährt werden können, weiß wohl nur ASUS selbst.

Alles in Allem erhält das Mainboard von mir eine klare Kaufempfehlung, insbesondere für Gamer oder Nutzer, die nicht über leicht gehobene Standardkost/Mittelklasse hinaus genießen wollen oder müssen. Enthusiasten und OC-Rekordjäger dürften sich ohnehin eher in Preisklassen jenseits der 180€+ umsehen.

Fazit: Kaufempfehlung 4,5/5,0 Sterne.
    
  
5 5
     am 10.04.2018
Für den ersten PC meiner Tochter ergab eine glückliche Fügung des Schicksals die Nutzung des ASUS TUF Z370-PRO GAMING. Da ich persönlich zurzeit das Asus Z170 Pro Gaming verwende (geköpfter i7, GTX 1070, 27 Gsync) kann ich beides gut vergleichen. Ich würde mich als nicht zur Übertreibung neigenden Enthusiasten bezeichnen, wenn es um PC Gaming geht. Mir persönlich ist es wichtig, dass die Komponenten möglichst fehleranfällig und stabil sind. Auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bestandteilen ist mir wichtig.

Testumgebung
" Corsair Carbide SPEC-ALPHA
" Intel Core i5 8400 6x 2.80GHz So.1151
" 16GB Corsair Vengeance LED rot
" WD SATA VelociRaptor
" be quiet! Pure Power 10

Unboxing

Ohne Übertreibung, dass TUF Z370-PRO GAMING ist zweifelsohne ein sehr schönes Mainboard. Gute und saubere Verarbeitung, viele Designelemente und durch das militärisch anmutenden Digital Tarn auch vom Marketing gut in die Erwartungshaltung gestylt. Ich persönlich finde das im Zusammenspiel der Farben gelb und schwarz schön knackig. Das Ganze wird auch nochmals durch die Anordnung und Wertigkeit der Komponenten unterstrichen (u.a. Spulen, Kondensatoren, MOSFETS). Auch der verstärkte PCIe Slot sieht schön aus und hält auch stärkere Grafikkarten. Ein witziges Gimmick, es gibt verschiedene Aufkleber für die CMOS Batterie, so kann man quasi noch selbst ein wenig das Innenleben verschönern. Allerdings wird die Batterie von jeder normal großen Grafikkarte nach dem Einbau verdeckt (außer man hat vielleicht eine flache WaKü angebracht). Also gute Idee, aber eigentlich auch egal.

Einbau
Der Einbau verlief recht unkompliziert in das Gehäuse, allerdings kann ich bestätigen das die Rückblende nicht komplett bündig ist. Bei den bisherigen Anschlüssen (USB und LAN) hatte ich damit allerdings noch keine Probleme. Schön ist, die mitgelieferten Schrauben sind schwarz und damit sieht das Board nach dem Einbau gleich nochmal schöner aus, da die Schrauben nicht wirklich auffallen. CPU Installation und RAM Einbau funktionierten ohne Probleme. Auch der Einbau der Grafikkarte in den schon erwähnten verstärkten Slot verlief zügig und reibungslos. Fix Kühlpaste und Lüfter rauf, SATA angeschlossen (die Anzahl der SATA Anschlüsse ist absolut ausreichend) und noch schnell das Netzteil angeschlossen. Fertig ist der neue Rechner. Kleine Anmerkung noch, durch eine LED Leiste am linken Boardrand kann man erkennen, wo etwaige Probleme auftreten, etwa ob es Probleme mit dem RAM gibt. Tolles Feature bei der Fehlersuche. Ebenfalls schön, das pulsierende Logo auf dem Board auf der Linken Seite. Das lässt sich gut mit etwaigen weiteren LED synchronisieren, sodass der ganze Rechner atmet.

Inbetriebnahme

Ich habe mich im ersten Schritt für eine Windows 10 Pro Installation entschieden. Diese geht mit einem USB Stick ja recht flink und man kann zügig den Rechner in Betrieb nehmen. Die Installation als solches lief auch recht reibungslos. In Zeiten von SSD, Internet und USB ist allerdings die mitgelieferte Treiber CD in mehrfacher Hinsicht eigentlich nur noch schöner silberner Müll. Die Treiber sind, insbesondere nach dem Intel Meltdown und Spectre Thema veraltet und man muss eh die aktuellen aus dem Internet beziehen. Das wiederum ist ASUS üblich sehr einfach. Unter anderem ist die auf der CD mitgelieferte Version der AI Suite ist nicht sauber lauffähig, dazu aber später noch mehr. Hierzu zwei Wünsche an ASUS:
" Verzichtet auf die CD und legt evtl. einen Treiber Stick bei
" Bitte gebt euch mehr Mühe bei der Beschreibung und Historisierung der Treiber/Zusatzsoftware
" Oder alternativ, gebt uns eine Software welche Treiber und Tools aktuell hält (ähnlich der GeForce Experience)

Das erste Start ins UEFI Bios verlief problemlos, RAM, Grafikkarte und CPU wurden korrekt erkannt. Das ASUS BIOS ist gewohnt gut aufgeräumt und bietet schon wie das von meinem Z170 Pro Gaming gute Einstellungsmöglichkeiten. Das beginnt bei einfachen Presets und geht hin bis zu guten Einstellmöglichkeiten bei denen man selbst Hand an verschieden Werte wie Spannung etc. legen kann. Ich fühlte mich gut aufgehoben und auf ging es an die Installation des OS. Auch hier vorerst keine Überraschung. Windows lies sich ohne Probleme installieren. Nächster Schritt, BIOS Update. Also ins Internet, das neueste BIOS Update heruntergeladen und installiert. Auch das ist über das UEFI Bios extrem einfach und schnell. Zum Testzeitpunkt waren wir bei Version 1101. Danach folgt die erwartet unkomplizierte Installation der Chipsatztreiber und aller weiteren notwendigen Tools aus dem Downloadbereich der ASUS Seite.
Mit einer Sache habe ich allerdings nach wie vor Probleme, ich bekomme die AI Suite nicht ans laufen, auch nicht mit der letzten Version von der Seite. Hier half alles nichts, weder ausschalten der Antivirensoftware, noch ausführen im Administratorenmodus. Das ist sehr bedauerlich, da ich die Vorteile der AI Suite auf meinem aktuellen System sehr schätze. Hierzu gehören für mich diverse Presets und Systeminformationen, aber auch die aus meiner Sicht wirklich gut durchdachte Lösung zur Lüftersteuerung. Hierzu kann man den Hilfe-Bereich folgendes entnehmen: Die von ASUS AI Suite 3 verwendeten neu erschienenen Compiler im Rahmen von Windows Sicherheitsupdates führen zu Konflikten.  allerdings bisher kein Update des Textes von ASUS hierzu. Ich habe jetzt mal das Kontaktformular bemüht, um Hinweise vom Hersteller zu bekommen.
Ein Test des Systems konnte ich allerdings auch ohne AI Suite durchführen. Hier kann ich zufrieden feststellen, dass System läuft in der von mir bereitgestellten Umgebung und mit den zugeführten Komponenten wie eine Katze. Ich stelle keine FPS Drops fest, keine Abstürze und ein flüssiges Spielerlebnis sind gewiss. Ob der recht einfachen Tweaking-Möglichkeiten habe ich auch noch Luft nach oben, sollte es doch noch einmal eng werden.
Als Test habe ich verschiedene Games genutzt, als Shooter Wolfenstein II und PUBG, als Strategiespiel Civilization VI und als Simulation Sims 4. Alle Spiele liefen gemäß den übrigen Komponenten flüssig und am Anschlag der Frequenz des Monitors. Insbesondere PUBG (generell nicht optimale Engine) und Civilization VI (gerade auf großen Karten mit vielen Spielern) sind ja etwas hungriger. Wie im vorherigen Absatz beschrieben, flüssig und ohne FPS Drop (durch den Monitor bin ich reglementiert auf 60 FPS).



Fazit:
Wir haben hier mit dem ASUS TUF Z370-PRO GAMING ein exzellent verarbeitetes Board. Treiber, BIOS und Kompatibilitäten sind hervorragend. Aber die nicht ganz bündige Blende ist ärgerlich. Auch ist das nicht funktionieren der AI Suite ein trauriger Umstand. Aber ich bin guter Dinge, das hier zügig Abhilfe geschaffen wird. Auch sind die Tools und Einstellmöglichkeiten zum Übertakten sehr gut und übersichtlich. Gleiches gilt auch für die verwendeten Teile und deren ggf. benötigten Hitzebeständigkeit. Im Gesamtpaket überzeugt das Board allerdings vom Design bis hin zur Stabilität. Ich gebe aber zu, nichts anderes hätte ich bei meinen bisherigen Erfahrungen mit ASUS (Boards, Grafikkarten, Tablet, etc.) wirklich erwartet. Und da diese Messlatte hoch ist, fällt meine Einzelbewertung so aus:

Design 5/5
Verarbeitung 4,5/5
Ausstattung 5/5
Treiber/Tools 4,5/5
Gesamt 5/5

Nun, würde ich mir das Board ein weiteres Mal kaufen? Ja, auf jeden Fall. ASUS liefert ein tolles Board - in sehenswertem Design - mit ausreichender Ausstattung. Werde ich das Board empfehlen? Ja, auf jeden Fall.

ToDo Liste: Auf jeden Fall noch die Platten gegen SSD tauschen, dieses Board verdient rundum gute Komponenten. Und ich werde auch noch testen, wie gut es unter Linux läuft. Hier werde ich mal eine schlanke Distribution testen. J
    
  
5 5
     am 03.04.2018
Das Verpackungsdesign des TUF z370 Pro-Gaming ist sehr ansprechend. Die TUF Farben im "military style", wie auch auf dem Mainboard an sich wiederzufinden, kommen sehr gut zur Geltung. Auf der Vorderseite des Kartons ist der TUF Gaming Schriftzug nicht zu übersehen. Außerdem findet man dort die Logos der Mainboard- Komponenten die Unterstützt, bzw. verbaut und integriert sind.
Auf der Rückseite ist das Mainboard zu sehen, es wird auf einige Komponenten eingegangen und deren Funktion und nutzen knapp, aber gut erklärt.
Wenn man den Karton öffnet, befindet sich das Mainboard gut befestigt und verpackt in Antistatischer-Folie an erster Stelle. Es wird von Kartonpapier so festgehalten, dass es sich keinen Zentimeter bewegen kann und somit Transportschäden zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen sind.

Unter dem Mainboard befindet sich eine Treiber DVD, eine Betriebsanleitung, TUF Sticker, MB-Sockelschrauben und 2x SATA (6gb) Kabel. Das Zubehör wird einzeln Verpackt geliefert.

Mainboard Design (Anschlüsse)
Das Mainboard besitzt die typischen TUF Farben Gelb, Grau und Schwarz. Es hat ein sehr schönes Design, welches sich über das komplette Mainboard zieht. Angefangen beim Audio Chip, welcher mit TUF Logo versehen wurde, bis hin zum Z370 Chip-Heatsink und dem I/O Armor Shield, welches auch sehr schön designed wurde.

Das Mainboard besitzt einen Intel 1151 v2 Sockel welcher für Intel CPUs der 8. Generation geeignet ist. Außerdem hat es vier Ram-Slots welche eine Geschwindigkeit von bis zu 4000 MHz unterstützen. Für Kühler, egal ob Wasserkühlung oder Luftkühlung gibt es ausreichend Anschlüsse. Auch eine AIO Pumpe kann man an das Mainboard anschließen.

Auf der rechten Seite des Z370 TUF Pro-Gaming befinden sich Gelb/Orangene Leds welche den TUF Schriftzug in mehreren Modi zum Leuchten bringen. Auf RGB Aura Sync wird bei der Pro Version verzichtet. Allerdings bietet diese die ausschlaggebende SLI Funktion. Das Mainboard bietet neben 3 x PCIe 3.0x1 auch 3 x PCIe 3.0x16 von denen einer mit Metall verstärkt wird.
Außerdem kann man 2x M.2 NVME SSD verbauen. Eine Links unterhalb des Z370 Chips, eine oberhalb des metallverstärkten PCIe Anschlusses.

Intel bietet hier eine 1GB LAN-Schnittstelle, welche von einem TUF LANGuard unterstützt wird. Unterhalb dieser LAN-Schnittstelle befinden sich 2x USB 3.1 gen. 2 Anschlüsse, welche von 4 weiteren USB 3.1/3.0/2.0 Schnittstellen ergänzt wird.
Fünf Audioanschlüsse sorgen für einen mehrpoligen Sound, welcher sich wirklich gut anhört. Da das Mainboard bei mir seinen Platz in der Musikproduktion findet, leg ich viel Wert auf Klangqualität und diese ist bei dem Mainboard wirklich gut. Bei Direktanschluss eines Studiokopfhörers ist kaum bis gar kein Grundrauschen zu realisieren, die Audio Latenz wird durch TUF Komponenten auch niedrig gehalten.
Zum Onboard-Videoausgang wird ein HDMI und ein DVI Anschluss zur Verfügung gestellt.

Installation / Inbetriebnahme
Zuerst stand die Installation der Ram-Riegel und der CPU an- welche beide leicht von der Hand gingen. Wie in der Anleitung beschrieben wurden die Komponenten installiert und miteinander verbunden.

Gleich der erste Start funktionierte wunderbar. Da ich bereits eine Festplatte mit installiertem Betriebssystem benutzt habe, hat der sofort funktioniert. Via LAN konnte ich Mainboard und CPU Software und Treiber problemlos installieren, dies waren in meinem Fall eine Intel Software und sechs von ASUS.

Zu der jeweiligen Software kann ich nicht viel sagen außer, dass sie das tun was sie sollen und die Installation jeweils beim ersten Versuch geklappt hat. Die in der CPU integrierte Intel HD Grafik reicht definitiv aus um graphisch simple Programme wie Serato, Ableton oder Fruity Loops Studio mehr als flüssig darzustellen. Auch ist die Bildqualität sehr gut, Qualitätsverlust durch minderwertige Videoausgänge seitens des TUF Mainboards sind auszuschließen.

Die Inbetriebnahme im Allgemeinen wirkte bedienerfreundlich als beim großen Konkurrenten. Wenig - aber ausreichende Software, Sockel war abgedeckt und auch der erste Start und die allgemeine Systemstabilität ist bei weitem besser. Einfache Prozesse, wie man normalerweise auch erwartet, werden ohne große Latenz ausgeführt.

Bios
Das Bios ist gut zu erreichen. Nach dem Start des Computers wird ein TUF Bildschirm mit Tastenkombination für das Bios Menü angezeigt, man hat auch genug Zeit um zu reagieren.

An sich ist das Bios sehr gut aufgebaut. Ohne langes Handbuch studieren habe ich mich sehr schnell zurechtgefunden. Man hat die Möglichkeit sämtliche Sprachen zu wählen, welche in den meisten Fällen auch eine gute Biosübersetzung mitbringen.
Ein großer Vorteil ist das man das Bios mit Maus bedienen kann, natürlich hat man allerdings wie gewohnt die Pfeiltasten, welche zum Navigieren zu Verfügung stehen.
Auch das Design des Bios ist gut umgesetzt. Es ist wirklich sehr übersichtlich, man hat auf der Startseite (EZ-Mode) eine Reihe an Lüfterprofilen welche man allerdings auch im normalbetrieb über ASUS Software regeln kann. Man kann im EZ Modus 3 Tuning Modi einstellen, welche die Performance des PCs beeinflussen. Neben den sonstigen Standardwerten wie CPU Temperatur oder Ram Status, finden wir noch einen Boot-Prioritäts Menü in welchem man sämtliche Laufwerke in der jeweiligen Reihenfolge für den Start angesteuert werden kann.

Aber auch der Advanced Mode ist übersichtlich aufgebaut. Dieser ist auch sowohl mit Pfeiltasten, als auch mit Maus zu bedienen. Hier findet man sämtliche Einstellungen, zum Beispiel für das Übertakten (Ai Tweaker), Temperatursteuerungen oder auch alle anderen Hardwareeinstellungen die man mit dem Bios tätigen kann.
Alle Einstellungen die man in der vergangenen Sitzung im Bios getätigt hat, werden einem beim Verlassen des Bios nochmal angezeigt. Falls man Einstellungen getätigt hat die man doch eher bei den Standardwerten lassen will, kann man das komplette Bios wieder auf Standarteinstellungen zurücksetzen. Wenn man viel im Bios einzustellen hat, kann man sich auch Kategorien zu seinen Favoriten hinzufügen, damit OC Profile oder ähnliches schneller geladen werden können.
Im Bios hat man noch die Möglichkeit alle Lüfter die an das Mainboard angeschlossen sind zu optimieren, ob Gehäuse oder CPU kühler. Hier kann man auch, in einer Kurve welche steigende Temperaturen zu steigender Lüfterdrehzahl gegenüberstellt, verschiedene Profile für verschiedene Anwendungsbereiche erstellen.

Fazit
Im Großen und Ganzen ist es ein sehr solides Mainboard. Die Verarbeitung ist einwandfrei und optisch gibt es wirklich nichts zu bemängeln. Es ist gut für SLI Betreiber, Übertakter, Gamer und auch für Leute die eine Workstation betreiben wollen geeignet, da es über die neusten Standards verfügt. Außerdem bietet ASUS Garantie für den Fall der Fälle, sodass man sich auch auf der sicheren Seite befindet.
    
  
5 5
     am 02.04.2018
Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein ASUS Board für meine neue Gaming Maschine verbaut.

Achtung: Das Board ist, auch wenn der Sockel ebenfalls die Bezeichnung 1151 hat, nur mit der aktuellen achten Core-i-Generation von Intel (Coffee Lake) kompatibel. Eine Liste mit kompatiblen Speichermodulen kann man der Kompatibilitätsliste im Internet auf der ASUS Seite entnehmen.

Das Handbuch ist in Englisch gehalten, da die Fachbegriffe in der Regel eh in Englisch genutzt werden findet man sich hier schnell zurecht. Gut finde ich, dass der Link zur ASUS FAQ per QR-Code im Handbuch abgedruckt und somit für jeden Nutzer eines Smartphones ohne weiteres sofort zu erreichen ist. Praktisch, denn nicht jeder hat immer einen zweiten Computer zur Hand.

Die Verarbeitung ist, wie von ASUS nicht anders gewohnt, sehr gut. Die Platine wurde nach der Produktion ordentlich gereinigt und man findet keine Hinterlassenschaften mehr vom Ätzen oder sonstige Verarbeitungsspuren. Die verwendeten Bauteile sind hochwertig und entsprechen laut Hersteller militärischem Standard.

Gleich aufgefallen ist mir beim Board das Design. Gerade wer viel Wert auf eine saubere und aufgeräumte Optik legt ist mit diesem Board gut beraten. Die schlichten schwarzen Kunststoff-Abdeckung der I/O-Ports an der Rückseite und die mattschwarzen Kühlkörper um den CPU-Sockel in Verbindung mit der dezenten schwarz, grau und gelb gehaltenen Farbgestaltung wirken zusammen sehr gefällig. Insgesamt eine gute Abwechslung zu den dominierenden schwarz/roten oder schwarz/blauen Designs, die man zuhauf auf dem Markt findet.

Schön sind auch die vielen kleinen Details wie der sehr flache Chipsatzkühler hinter den Steckplätzen für die Grafikkarten und die liegend angeordneten SATA-Schnittstellen, das gehörte vor einiger Zeit noch nicht zum Standard und fällt mir daher sofort auf. Auch der Metall-verstärkte erste PCIe X16 Slot fällt sofort auf. Da ist die Gamer-Grafikkarte mit aufwändiger, schwerer Kühllösung gut aufgehoben. Erst beim zweiten oder dritten Blick fielen mir verbesserungswürdige Kleinigkeiten auf. Ein Beispiel: Die orange Beleuchtung des Boards und des TUF GAMING Schriftzuges neben den RAM-Slots kann man im UEFI komplett einschalten, ausschalten oder auch pulsieren lassen, bei meinem Gehäuse mit Seitenfenster ein echtes optisches Highlight. Allerdings wird die Optik durch eine recht helle, grüne LED zerstört, die dauerhaft leuchtet. Hier hätte man dem Farbkonzept meiner Meinung nach treu bleiben und eine orange oder gelbe LED verwenden sollen.

Der Einbau in das Gehäuse gestaltet sich weitgehend problemlos. Einzig die Abdeckung über den hinteren I/O-Ports ist eine kleine Herausforderung. Ohne die Abdeckung ist ein Einführen in die Öffnungen des I/O-Shields kein Problem, doch mit geschieht dies im Blindflug und man muss etwas mehr darauf achten, dass die heraus gebogenen Laschen des I/O-Shields nicht in die USB-Ports oder den HDMI Anschluss rutschen.
Die Position der internen Anschlüsse ist je nach Einsatz (z.B. Lüfter, Stromversorgung, SATA) gut durchdacht und gut erreichbar.

Das UEFI lässt sich in zwei unterschiedlichen Modi anzeigen EZ-Mode und advanced Mode. Im EZ-Mode lassen sich die rudimentären Einstellungen vornehmen wie zum Beispiel Bootreihenfolge, eine grafisch dargestellte Lüfterregelung oder simples Übertakten mit einem Tuning-Wizard.

Erst im advanced Mode findet man alle Einstellmöglichkeiten, die man benötigt um das System wirklich komplett nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu konfigurieren. Was mir auffiel war, dass man die Lüfter nach vordefinierte Presets oder wahlweise manuell regeln kann, den Schwellwert von 60 Prozent kann man bei den Chassis Lüftern aber leider nicht unterschreiten (muss ich noch mit anderen Lüftern gegentesten). Der Lüfter-Anschluss an der Rückseite neben den I/O-Ports ist von ASUS für eine AIO-Wasserkühlung gedacht und läuft daher voreingestellt mit voller Drehzahl, kein schlechtes Konzept, denn viele AIO-Wasserkühlungen können beschädigt werden, wenn nicht die volle Leistung zur Verfügung steht. Dieser Anschluss lässt sich aber im Gegensatz zu den anderen Lüftern komplett manuell steuern ohne eine Einschränkung durch festgelegte Schwellwerte.

Positiv aufgefallen ist mir der EZ-Tuning-Wizard. Von meinen früheren Boards (zum Teil auch ASUS) kannte ich zwar auch automatische Übertaktungsfunktionen, aber der ASUS EZ-Tuning-Wizard setzt hier meiner Meinung nach neue Maßstäbe. Das Tool steckt vor der automatisierten Übertaktung erst einmal die Rahmenbedingungen ab: den Einsatzzweck des Rechners (daily Business oder Gaming), die Verbaute Kühllösung und gibt dann eine Prognose auf das zu erwartende Ergebnis. In meinem Fall wurden 28% CPU und 2% RAM Übertaktung Übertaktung prognostiziert. Tatsächlich wurde die CPU auf knapp über 4,6GHz übertaktet und der FSB minimal auf 103MHz angehoben, sodass der RAM um ca. 80MHz auf 2,746GHz übertaktet wurde. Die Spannungen wurden hierbei nur minimal angehoben und die Prognose stimmte recht gut mit dem Ergebnis überein.

Im Advanced Mode lassen sich mit dem Ai-Tweaker alle Einstellungen zu CPU und Speicher manuell deutlich feiner vornehmen und bieten dadurch natürlich ein weitaus optimierteres Tuning. Ich habe auch hier ein wenig gespielt und konnte ein ähnliches Ergebnis wie der EZ-Wizard erreichen, allerdings mit weniger Spannung.

Ich nutze das Übertakten gleich mal als Einstieg, um hier noch einmal etwas ausführlicher auf die Leistung einzugehen. Im Cinebench R15 ist die Multi Core Leistung verglichen mit meinen anderen Systemen gewaltig gestiegen. Mein alter i5 2500K liefert hier weniger als die Hälfte der Leistung. Mein übertakteter Xeon X5670 liefert bei 3,3GHz trotz 6C/12T auch noch deutlich weniger ab. Der i5 6600K liefert zwar ein gutes Ergebnis, aber es wird doch klar ersichtlich wie viel in zwei Generationen tatsächlich passiert. Die Single Core Leistung wird zwar nicht mehr so deutlich übertroffen, im Multi Core Test zeigt sich dann klar was die zwei zusätzlichen Kerne Leisten. Übertaktet auf 4,6GHz kommen hier noch einmal knapp 20% mehr Leitung dazu. Zur Zeit laufen CPU und RAM jedoch wieder mit Standardeinstellungen, die Leistung des i5 8600K ist auch so brachial genug.
Also wirkliches Highlight des UEFI empfinde ich die Zusammenfassung aller geänderten Einstellungen, die nach Speicherung und Neustart aktiviert werden. Hier kann man noch einmal alles prüfen und bei Bedarf zurückspringen und Änderungen vornehmen.

Nach der Windowsinstallation sind die Treiber dran. Die Treiber-CD startet das Setup-Tool. Hier findet man übersichtlich welche Treiber zur Installation zur Verfügung stehen. Diese lassen sich per Checkbox selektieren, standardmäßig sind alle ausgewählt. Daneben werden auch einige Tools angeboten, wie zum Beispiel ein Virenschutz oder CPU-Z in der ASUS TUF Version, auch hier hat man die freie Auswahl welche Tools man wirklich benötigt und installieren möchte. Leider ist es wie bei allen mitgelieferten Treiber-CDs so, dass sie veraltet sind und Enthusiasten sich die Treiber aus dem Internet herunterladen sollten, hier ist die ASUS-Seite jedoch recht aktuell.
Die Installation von Treibern und Software verläuft problemlos und das System steht nach einem Neustart mit allen relevanten Treibern zur Verfügung.

Über einen Mangel an Anschlüssen kann man sich bei dem Board wirklich nicht beklagen. Für Maus und Tastatur stehen auf der Rückseite sowohl zwei USB2-Ports als auch ein kombinierter PS/2-Port zur Verfügung. Weitere Anschlussmöglichkeiten bieten zwei USB 3.1 Gen2 und vier USB 3.1 Gen1 Ports. Für Sound stehen analoge Ausgänge für bis zu acht Kanälen bereit, dazu noch ein optischer Digitalausgang. Das Bild wird über DVI-D und/oder HDMI 1.4b ausgegeben, wobei der HDMI eine maximale Auflösung bis 4096x2160 Pixel bei 24Hz ausgibt.

Intern stehen weitere zwei USB 3.1 und zwei USB2 Anschlüsse zur Verfügung. Sechs SATA6G und zwei M.2 Steckplätze bieten mehr als genug Anschlussmöglichkeiten für Massenspeicher. Für Grafikkarten stehen insgesamt drei PCIe X16 Steckplätze bereit, von denen der erste mechanisch sechzehnfach angebunden ist, der zweite mechanisch achtfach und der dritte vierfach. Es wird also nur eine Grafikkarte im ersten PCIe X16 Steckplatz voll angebunden. Bei Kombinationen mit zwei oder drei Karten wird X8 und X8 angebunden bzw. X8, X4, X4.

Rundum ein gelungenes Board mit allem was das Herz begehrt: Mehr als ausreichende Leistung, gute Möglichkeiten zum Übertakten (auch für Einsteiger mit dem EZ-Tuning-Wizard), vielfältige Anschlussmöglichkeiten und die super Optik, die eine Alternative zum Einheitsbrei bietet. Für Gamer mit Blick aufs Budget sicherlich eine gute Wahl. Für mich eine echte Empfehlung und mit Sicherheit jeden der fünf Sterne wert.
    
  
     am 01.04.2018
Das ASUS TUF Z370-Pro Gaming Mainboard spielt in der oberen Mittelklasse.
Darüber befindet sich z.B. die ROG oder die STRIX Serie.
Trotz dessen verfügt dieses Mainboard über praktisch alles was der anspruchsvolle Gamer bzw. Nutzer im Alltag benötigt.
Besonderheit sind einige Military Class Komponenten (MOSEFTs, Spulen, Kondensatoren und ESD Guards) welche eine höhere Haltbarkeit, eine höhere Temperaturbeständigkeit und einen gewissen Schutz gegen Stromspitzen aufweisen, wodurch es sich für einen möglichen 24/7 Einsatz eignet. TUF steht in diesem Zusammenhang für „The Ultimate Force“. ASUS gewährt 3 Jahre Garantie auf dieses Board.

Das Design ist eine Mischung aus schlicht und stylisch (je nach Auge des Betrachters natürlich). Die schwarz-gelbe Farbgebung der Platine ist wahrscheinlich an das schwarz-weiße Abspeerband angelehnt welches in den Vereinigten Staaten benutzt wird.
Über dem I/O-Panel befindet sich eine Plastikabdeckung welche durch einen matten Aufdruck „TUF GAMING“ und das TUF-Logo ansprechend wirkt und das Board nochmals aufwertet.

Charakteristisch hervorzuheben ist die kleine Bucht an der rechten Seite in welcher sich vier SATA 6G/s befinden. Oben rechts befindet sich ein Schriftzug (TUF Gaming) welcher von LEDs illuminiert wird. Leider läßt sich die Farbe nicht ändern, aber wer möchte, z.B. weil er ein Gehäuse ohne Seitenfenster besitzt, kann diese Beleuchtung im BIOS ausschalten. Über weitere Beleuchtungen verfügt das Mainboard ebenso wenig wie einen ASUS AURA Header.

Die Verarbeitung ist ASUS-typisch einwandfrei und es gibt keinerlei Anlass zu Kritik.
Alle Kondensatoren, Spulen und MOSFETs sind hochwertig und gut und gerade verlötet. Keine verbogenen Pins, keine Kratzer, die ganze Platine befindet sich in makellosem Zustand.

Die Installation geht einfach von der Hand, Die I/O-Blende im Gehäuse anbringen, das Mainboard entsprechend positionieren und dann mit 9 Schrauben im Gehäuse fixieren.
Für die Installation der CPU gibt es ein kleines Plastiktool welches die korrekte Orientierung desselben sicherstellt, und so verbogene PINs im CPU-Sockel vorbeugt.

Die RAM-Bänke lassen sich nur an einer Seite „öffnen“ wodurch auch hier die Installation leichter von der Hand geht. Der Q-Connector darf auch bei diesem Board nicht fehlen.

Es handelt sich um einen kleinen Adapter für die kleinen Kabel vom jeweiligen Gehäuse für Power, Reset, HDD-LED, Power-LED und ggfs. System-Speaker. Dadurch kann man diese Kabel bei gutem Licht und aus nächster Nähe anschließen, anstatt umständlich im dunklem Gehäuse rumfummeln zu müssen.

Dazu legt ASUS natürlich das Handbuch, eine Treiber-CD, TUF-Aufkleber, 2 schwarze SATA-Kabel und eine SLI-Bridge mit in den Karton. Als kleines Schmankerl gibt es einen 20% Rabatt-Code für CableMod, falls man sein System optisch herausputzen möchte, z.B. schwarz-gelbe Kabelsets für das Netzteil.

Bei dem verbauten Chipsatz Z370 ist darauf zu achten, dass dieser nur Prozessoren der 8000er (Coffee Lake) Reihe von Intel unterstützt.
Grafikkarten lassen sich faktisch alle verwenden welche über einen PCI-Express Anschluss verfügen, der aktuellste ist PCI-E 3.0.
Der obere Grafikkarten-Slot ist mit Metall verstärkt, was einem bei der Verwendung einer heutigen Karte mit schwerem Kühlkörper ein gewisses Gefühl der Sicherheit gibt. Dieser Slot wird auch beim Transport die Grafikkarte sicher halten und nicht abbrechen oder abreißen. Die PCI-E Slots haben an der rechten Seite eine Art Kippschalter wodurch sich eine Grafikkarte auch leichter wieder ausbauen lässt als im Vergleich zu den Plastiknippeln welche bei vielen „billigen“ Board benutzt werden und unter der Grafikkarte verlaufen und zu umständlicher Fummelei führen.
Das Board unterstützt auch Crossfire und SLI, letzteres ist nicht selbstverständlich denn für die SLI Kompatibilität muss der zweite Slot mit 8 Lanes angesprochen werden was zusätzliche Kosten verschlingt und gerne gespart wird. Doch nicht so bei diesem tollen Board. Natürlich kann man auch die integrierte iGPU in den Intel CPUs nutzen. Dafür stellt das Board einen DVI und einen HDMI-Anschluss bereit. Man kann auch z.B. einen Gamingmonitor an die Grafikkarte anschließen, und einen TV an das Board an sich.

Massenspeicher vieler unterschiedlicher Typen lassen sich nutzen, vom optischen Laufwerk, konventionelle SATA HDDs und SSDs, bis hin zu M.2 SSDs. Die benötigten Schrauben befinden sich im Lieferumfang des Boards.
Von den M.2 SSDs (SATA & NVMe) lassen sich sogar gleich zwei Laufwerke verbauen. z.B. die Samsung 960 Evo oder Pro, welche bis zu 6x so schnell sind wie gewöhnliche SSDs.
Ebenso kann man mehrere Laufwerke per RAID0 zusammenschalten um die Geschwindigkeit im Maximalfall zu vervielfachen oder bei Nutzung von RAID1 vor einem Laufwerksausfall gefeit zu sein. Ebenso wird Intels Optane Memory unterstützt.

Arbeitsspeicher sollte entsprechend dem verwendeten Prozessor ausgesucht werden, wobei hier gilt: Je schneller desto besser. Gerade beim Gaming im CPU Limit kann schneller Speicher teilweise 10-15% mehr FPS bringen.

Unterstützt werden bis zu 4000 MHz schnelle DDR4-Speicherriegel, in diesem Test wurde DDR4-3200 MHz CL16 (2x8GB) von G.Skill verwendet.
Es können vier Speicherriegel verbaut werden, bis zu einer Gesamtkapazität von 64GB.
Genutzt werden sollte beide Speicherkanäle um durch den DUAL-Channel Betrieb den doppelten Speicherdurchsatz zu erreichen.

Die meisten RAM-Kits verfügen über ein sogenanntes XMP-Profil in welchem ihre Timings und Frequenzen hinterlegt sind. Dieses XMP-Profil läßt sich im BIOS des TUF-Pro Gaming schon auf der ersten Seite einfach mit einem Mausklick aktiveren.

Dann erfolgt die automatische Übertaktung des Arbeitsspeichers vollautomatisch und sehr zuverlässig. Sollte es Schwierigkeiten geben, verfügt dieses Mainboard rechts über den RAM-Bänken einen „MemOK!“ Taste mit welcher man die Kompatibität und das Funktionieren des Arbeitsspeichers überprüfen kann.

Am Rand neben dem 24-PIN ATX Stromanschluss hat ASUS nützliche Status-LEDs angebracht, welche die einzelnen Schritte des Bootvorgangs anzeigen und durch rotes Leuchten ggfs. zeigen wo es hakt. Das vereinfacht eine potentielle Fehlersuche enorm.
Auch gibt es eine Clear BIOS-Taste, wenn man die BIOS-Einstellungen so verhunzt haben sollte, dass der Rechner nicht mehr hochfährt.

Vollautomatisch funktioniert auch die Übertaktung der CPU. Einfach im BIOS das 5G-Profil auswählen, und falls die CPU „gut genug“ ist, läuft diese fortan mit 5GHz!

Bei dieser Leistung wird natürlich mehr Strom verbraucht und Abwärme erzeugt, wodurch man diese extreme Übertaktung nur aktiveren sollte wenn das Kühlsystem ausreichend dimensioniert ist.
Wer selbst Hand anlegen möchte und Feintuning betreiben möchte kann die Frequenzen, Multiplier, RAM-Timings, Cache-Ratio und fast alle Voltages selbst einstellen und das letzte Quentchen Leistung aus seinem System rausholen.

BIOS Updates werden regelmäßig zur Verfügung gestellt und die Installation dieser ist denkbar einfach. Einfach die gewünschte BIOS-Version von der ASUS Homepage laden. Im BIOS einfach das EZ-Update Tool auswählen, Speicherort des neuen BIOS angeben und der Rest erfolgt automatisch.
Kein Vergleich zu früher, wo nur Experten das BIOS auf die neuste Version bringen konnten.

Anschlüsse bietet dieses Board reichlich. An der I/O-Blende (Gehäuse Rückseite) befinden sich 2x USB 2.0, 4x USB 3.1, 2x USB 3.1 Gen2, DVI, HDMI, Gigabit LAN (mit ESD-Guard), sogar an einen PS/2 Anschluss für alte Tastaturen oder Mäuse hat ASUS gedacht.

Für den guten Ton sorgt die Möglicheit eine 7.1 Surround per Klink oder TOSLINK (optisch) anzuschließen. Unterstützt werden sogar DTS Headsets. Ein Mikrofonanschluss ist natürlich auch vorhanden.

Gespeist wird das Audiosystem von Realteks ALC887 Chip und vier japanischen Kondensatoren. Dadurch können auch größere Kopfhörer kraftvoll bespielt werden.
Die Stereokanäle sind vom Rest des Mainboards abgekoppelt wodurch man unter keinen Störgeräusche durch andere Komponenten mehr leiden muss. So macht das Musikhören Spass, der Rauschabstand des Mikrofonanschlusses geht in Ordnung,


Auf dem Board befinden sich neben den Anschluss für das Audio Frontpanel auch Front USB 2.0 (2x2), USB 3.0 (2x2), COM, ein CPU-OV Jumper für noch mehr Spannung (Achtung diesbezüglich, Coffee Lake CPUs sollten nicht mit >1.4V dauerhaft betrieben werden), und mehrere Lüfteranschlüsse.
Zwei Gehäuselüfter, zwei CPU-Lüfter und 1 AIO Pump Anschluss stehen zur Verfügung um seine eigene Vorstellung der Kühlung zu konfigurieren.
Der AIO Pump Anschluss verfügt über die Besonderheit 1 Ampere liefern zu können, wodurch Wasserpumpen zuverlässig betrieben werden können. Sei es die selbstgebaute Custom-Wasserkühlung oder eine AIO wie die Corsair H150i Pro oder Be Quiet!s Silent Loop Reihe.
Selbstverständlich kann man dort auch einen normalen Gehäuselüfter anschließen.


Alle Lüfteranschlüsse unterstützen den PWM Mode. Der CPU Opt Anschluss kopiert das Signal des eigentlich CPU Lüfter Anschlusses.
D.h. läuft der CPU Lüfter auf 50%, so läuft auch der Lüfter am CPU OPT auf 50%.
Im BIOS kann man zwischen Voreinstellungen Turbo, Standard und Silent wählen, oder aber auch eine eigene Lüfterkurve anlegen.

Gleiches kann man auch in der ASUS AI Suite 3 Software innerhalb von Windows einstellen und konfigurieren. Ebenso kann man die CPU Spannung und den CPU Takt in diesem Softwaretool während des normalen Windowsbetriebes ändern.
Um die aktuellsten Softwareversionen zu verwenden empfehle ich diese direkt von der ASUS Homepage zu laden und nicht die CD zu verwenden.

Fazit:

Für aktuell ca. 158.- bekommt man ein sehr solides Board mit einer Ausstattung die fast keine Wünsche offen lassen.
Falls man allerdings Wert auf RGB Beleuchtung inkl. ASUS Aura Header legt sollte man zum 20.- teureren ASUS Z370 Strix-F greifen, welches dann auch noch 10 Phasen zur Stromversorgung und einen Lüfteranschluss mehr bietet. Falls man mehr als 2x CPU und 3x Gehäuselüfter brauchen sollte.
Das TUF ist ist dagegen 24/7 zertifiziert und bietet einen PS/2 Anschluss welcher dem Strix-F fehlt. Die Wahl zwischen Strix-F und TUF Pro Gaming ist eine schwere Wahl.
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     am 26.03.2018
Das Motherboard TUF Z370-Pro Gaming von der Firma ASUS ist ein hochwertiges Mainboard  wie der Name schon sagt  mit der Ausrichtung an Gamer (sowohl von der Optik als auch von den Produkteigenschaften). Dies beginnt schon mit dem Design, das gem. ASUS im Kampffarbenlook an eine Kampfstation erinnern soll.
Dies wird auch im Namen TUF angespielt; dabei steht TUF für "The Ultimate Force".

Das Design wirkt sehr gelungen. Insbesondere die LEDs (die Modi: orange pulsierend, dauerhaft leuchtend oder nicht leuchtend sind im BIOS steuerbar) sind ein echter Hingucker. Hier lohnt es sich, zu überlegen, ein Gehäuse mit einem entsprechenden Sichtfenster zu kaufen.

Die LEDs leuchten passend zum Mainboard in Orange. Eine Möglichkeit der Farbänderung habe ich nicht gefunden. Wenn weitere Farben genutzt werden sollten (z.B. im FAN oder ähnliches), sollte auf eine passende Farbauswahl geachtet werden.

Analog der militärischen Optik ist auch die Verarbeitung gemäß ASUS nach militärischen Standards erfolgt. Auch wenn die Einhaltung von Standards in dieser Rezession nicht kontrolliert werden kann, wirkt das Mainboard hochwertig verarbeitet und stabil. Verarbeitungsfehler waren nicht erkennbar.

Neben den hochwertigen Komponenten wurden lt. Herstellerangaben diverse Schutzmechanismen für einen sicheren Betrieb eingebaut (unter anderem LAN-Überspannungsschutz bei statischer Elektrizität oder Blitzschlag). Der Einbau ist für ein ATX Tower ausgelegt und stellte kein Problem dar.

Beim Zubehör waren unter anderem eine Bedienungsanleitung, eine CD/DVD, obligatorische Aufkleber, SATA-Kabel, Rückblende sowie der CPU Einbaurahmen dabei. Weiterhin ist eine ASUS SLI HB Bridge für den Anschluss von zwei Graphikkarten beigelegt.

Hilfreich ist der sogenannten Q-Konnektor, wo alle Kabel vom Gehäuse (z.B. An/Ausschalter, Reset-Schalter, LEDs) angeordnet und sauber an das Mainboard angesteckt werden können. Die beiden kleinen Schrauben dienen übrigens zum Anschluss einer M.2 Festplatte (dazu unten mehr).
Achtung: Das Mainboard benötigt einen Intel CPU der 8. Generation und ist somit nicht abwärtskompatibel. Der derzeit stärkste Prozessor ist der i7-8700k.

Ich konnte das Mainboard mit dem i7-8700k von Intel testen und mit meinem alten Mainboard vergleichen (Z170-A mit der CPU i7-7600k). Der Rechner ist im Hinblick auf die Leistung ein echter Knaller geworden und konnte gegenüber meinem alten Rechner deutlich an Performance hinzugewinnen. Auch ohne Benchmarkvergleich ist die Performancesteigerung bei lastintensiven Programmen deutlich spürbar.

Damit ist das Mainboard zusammen mit der CPU auch aus Preis-/Leistungssicht eine echte Empfehlung. Der Kauf von älteren Prozessorgenerationen sollte damit hinterfragt werden.

Insgesamt glänzt das Mainboard mit einer Menge von Anschlussmöglichkeiten. Auf der Rückseite sind die Anschlussmöglichkeiten für Maus und Tastatur (2x USB 2.0 und PS2). Weitere USB-Anschlüsse (immerhin 2 USB 3.1 der 2. Generation mit 10 Gbits pro Sekunde Durchsatz sowie 4 USB 3.1 der 1. Generation) sowie die Audioanschlüsse, LAN und HDMI-DVI Anschlüsse sind vorhanden und gut angeordnet.

Als RAM können DDR4 Speicherbausteine mit max 4000 Mhz verwendet werden. Bitte prüft vor dem Kauf die Empfehlung des Herstellers (Herstellerhomepage), ob die Speicherbausteine kompatibel sind.
Mit vier Steckplätzen können immerhin 64 Gb verbaut werden. Dies ist selbst für den hohen Anspruch ausreichend. Zur Überprüfung der Komptabilität und ob die RAM korrekt eingesetzt sind, bietet das ASUS Mainboard eine Memorie-OK-Taste an.

Ich habe das Mainboard mit einem Luftkühler von Kotetsu ausgestattet. Die Speicherbausteine wurden dabei nicht beeinträchtigt und sind gut einbaubar bzw. zu entnehmen.

Das Mainboard bietet mit internen 6 SATA Anschlüssen ausreichend Anschlussmöglichkeiten für Festplatten und DVD-Laufwerke. Statt einer SSD Festplatte mit SATA Anschluss kann auch eine M.2 SSD Festplatte über die M.2 Schnittstelle angeschlossen werden. Dabei kann immerhin ein Durchsatz von bis zu 32 Gbit pro Sekunde erreicht werden (statt bis zu 6 Gbit pro Sekunde).

Wenn mehrere Festplatten eingebaut sind, können diese in verschiedenen RAID Modus betrieben werden (Raid 0 - Paralleler Betrieb beider Festplatten, Raid 1 - Datenspiegelung gegen Verlust von Daten bei einem Festplattencrash, Raid 5 bei drei oder mehr Festplatten und Raid 10 - eine Kombination aus Raid0 und Raid1).

Für Gamer interessant ist die Möglichkeit, dass zwei Graphikkarten verbaut werden können (inkl. ASUS SLI HB Bridge für NVIDIA-Graphikkarten im Zubehör). Getestet habe ich das Mainboard aber mit der Onboard Graphikkarte (Intel HD-Grafik). Selbst diese ist mit 4K für normale bis hohe Ansprüche ausreichend. Die Onboard Graphikkarte bietet einen DVI und einen HDMI-Anschluss (kein VGA).

Damit können bereits zwei Monitore gleichzeitig angeschlossen werden. Wer also kein Gamer mit hohen Graphikansprüchen ist, kann also getrost auf den Kauf einer zusätzlichen Graphikkarte verzichten. Ebenfalls Onboard sind ein LAN Anschluss mit 1 Gigabit Durchsatz sowie eine 8 Kanal Soundkarte.

Beim Sound wurde wieder besonders viel Wert auf die Belange der Gamer gelegt. So liefert ASUS diverse Einstellungsmöglichkeiten für den perfekten Spieleklang. Die Soundeinstellungsmöglichkeiten über Kopfhörer überzeugen.

Das BIOS ist im Easymodus (default) und im Expertenmodus (F7) nutzbar. Das Layout hat sich zu den Vorgängern (Z170-A) nicht wesentlich verändert. Die Monitoringanzeigen sind übersichtlich dargestellt. Damit richtet sich das BIOS sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene.

Das BIOS wurde mit einem Recovery Modus ausgestattet (sogenanntes CrashFree BIOS). Dabei kann bei Fehlfunktionen das BIOS per Sicherungsdatei auf einem USB- oder DVD-Laufwerk wiederhergestellt werden.

Die Performanceeinstellungen (Übertaktung) ist im Easymode in wenigen Schritten möglich. Hier gibt es bereits vorgefertigte Settings, die für das Übertakten genutzt werden können. Ebenfalls möglich ist hier eine Menüsteuerung mit Abfrage des Computereinsatzes (Internet vs. Gaming/Videoediting) sowie Abfrage der Lüftung, um hier automatisch die optimalen Einstellungen einzustellen. Deutlich mehr Möglichkeiten hat man im Advancemode, aufgrund der vielen Möglichkeiten ist hier die Unterstützung des Handbuchs ratsam.

Das BIOS Update ist über das Internet möglich (alternativ als Dateiauswahl). Auch hier wird man gut durch die Menüsteuerung geführt, so dass dies kein Problem darstellte. Der Systemstart (abgesehen vom normalen Startknopf) kann im BIOS auch über Wake on Lan (WOL) oder zeitgesteuert eingestellt werden.

Bei der Installation der Treiber empfehle ich die beigelegte CD/DVD zu nutzen. Beim Versuch, die Treiber aus dem Internet zu laden, habe ich die LAN-Treiber Installation nicht hinbekommen, von der CD/DVD ging dies ohne Probleme.

ASUS legt eine Software für die Performancesteuerung bei (Monitoring diverser Werte sowie Anpassungsmöglichkeit von CPU, FAN etc. und Übertaktungsmöglichkeit). Dies ist sehr praktisch, insbesondere da man für diese Einstellungen nicht in das BIOS wechseln muss. Als Betriebssystem wird ein 64-bit System vorausgesetzt (z.B. Windows 10 64 bit). Die Funktionsfähigkeiten von älteren 32-bit Betriebssystemen habe ich nicht getestet, sollte aber nicht uneingeschränkt vorausgesetzt werden.

Für meine Ansprüche musste ich mit dem Mainboard keine Abstriche machen und bin hoch zufrieden. Die bekannte Qualität konnte ASUS hier erneut unter Beweis stellen. ASUS bietet hier ein Mainboard sowohl für den Einsteiger als auch für den Fortgeschrittenen. Mit der Zielgruppe Gamer versucht ASUS die wohl anspruchsvollste Zielgruppe im Retailbereich zu erreichen und die Erwartungen halten hier durchaus stand.

Dieses Mainboard ist damit eine echte Kaufempfehlung. Damit vergebe ich verdiente fünf Sterne.
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     am 21.03.2018
Das TUF Z370-Pro Gaming ist ein erstklassiges Motherboard, welches meine Erwartungen als Asus-Fan sogar noch übertroffen hat. Asus setzt auf hohe Benutzerfreundlichkeit und hat somit wieder mal ein Produkt entwickelt mit dem Anfänger, aber auch Enthusiasten, viel anfangen können.

Das beginnt schon beim Design, denn man ist der TUF-Reihe treu geblieben. Der militante Gunmetal Look ist elegant und sinnvoll in die Form des Motherboards eingearbeitet. Weil Asus schon seit ein paar Jahren auf einen automatisierten Lötprozess setzt, sieht man keinerlei unperfekte Lötstellen oder offene Kontakte. Zusätzlich sind alle Leiterbahnen unter der schwarz/orangenen Lackierung versteckt. Die integrierten LED-Bahnen sind atemberaubend, allerdings nicht RGB konfigurierbar. Deswegen sollte man sich das Farbschema seines Computers vorher gut überlegen.

Die Kühllösung für die Energieversorgung der CPU und dem Chipset sind großzügig und sollten kein Problem bei hohen Übertaktungen darstellen. Darauf komme ich später nochmal zurück. Eine tolle Neuerung bei heutigen Motherboards ist die Abdeckung der I/O Ports, welche in diesem Fall aus lackiertem Stahl ist. Das fühlt sich nicht nur hochwertig an und sieht umwerfend aus, sondern versteckt auch die hässlichen Alu-Abschirmungen der Ausgänge, sowie einen Teil der CPU-Kühlkörper. Die Auswahl der Anschlüsse ist gut gewählt, denn neben zwei USB 2.0 und vier 3.0 findet man auch zwei neue 3.1 USB Stecker. Mit diesen lassen sich nicht nur hohe Übertragungsraten mit bis zu 10 GBit/s erreichen, sondern auch das Smartphone oder die Powerbank mit 3 Ampere Fast-chargen. Zum Vergleich: Der neue USB 3.1 Standard lässt den Festplatten-Anschluss SATA III mit nur 6GBit/s alt aussehen. Von diesem gibt es sechs Stück, was mehr als genug ist, denn zusätzlich hat man die Möglichkeit zwei M.2 Festplatten in allen gängigen Größen einzubauen. Hier sollte man beachten, dass dieses Motherboard keine zusätzlichen Kühlkörper für M.2 Festplatten hat. Dieses Feature bieten teurere Modelle von Asus, ist allerdings nicht zwangsweise notwendig.

Aus der Asus TUF-Reihe ist bereits bekannt, dass man nach Militärstandard zertifizierte Widerstände, Kondensatoren, Spulen und MOSFETs bekommt. Dies ist nicht irgendein Marketing-Trick, denn bei genauerer Betrachtung der Komponenten sieht man beispielsweise anhand der integrierten Soundlösung Kondensatoren von Nichicon. Asus spart also nicht an den Komponenten, sondern benutzt stattdessen teure japanische Bauteile. Die 8-Kanal Audiokarte von Realtek wird außerdem durch eine beleuchtete Ader vom restlichen PCB abgeschirmt, wodurch Störgeräusche minimiert werden.

Die Anordnung der Lüfterstecker ist immer ein heikles Thema. Allerdings hat man hier auch wieder mitgedacht, denn auf ein Z370 Motherboard kommen vorwiegend leistungsstarke Prozessoren zum Einsatz. Daher gibt es einen Stecker für die Pumpe einer All-in-One Wasserkühlung. Besonders bei meinem alten Asus Board hat es mich gestört, meine Pumpe wie einen Lüfter ansteuern zu müssen. Für Luftkühler sind zwei Stecker oberhalb der CPU und genug Platz vorhanden, würde ich aber Niemanden empfehlen. Die restlichen Anschlüsse für Lüfter befinden sich in Richtung Front des Gehäuses, wodurch man Radiatoren vorne sowie oben leicht mit Lüftern versorgen kann. In meinem Fall ist das eine AiO-Wasserkühlung mit 240mm Radiator, welche schon in meinem alten PC gute Dienste geleistet hat.

Der oberste PCIe 3.0 Slot wird mit Metall verstärkt, um Schäden durch schwere Grafikkarten zu vermeiden. Außerdem ist es möglich 2-Way Crossfire und SLI zu betreiben. Die vier Ram-Slots sind auch hervorragend ausgestattet, denn es werden bis zu 64Gb DDR4-Ram mit einer maximalen Taktrate von 4000MHz unterstützt. Allerdings geht kein ECC-Speicher, was aber nur relevant ist falls man die selbstkorrigierende Funktion der Chips im Workstation-Betrieb bräuchte.

Mithilfe des Benutzerhandbuchs und des Zubehörs ist es kinderleicht, dass Motherboard einzubauen. Positiv war besonders, dass man wieder einen Stecker zum Sortieren der Front-LEDs inkludiert hat. Dadurch muss man nicht in die Anleitung schauen, um die vielen kleinen Stecker zu montieren. Das einbauen der CPU und der RAM-Sticks ist wie bei allen anderen läufigen Intel-kompatiblen Motherboards standardisiert und sollte kein Problem darstellen. Zwei SATA Kabel, Treiber-CDs, eine SLI-Brücke und Schrauben sind als Zubehör beigelegt. Eine unerwartete Überraschung war der 20% Gutschein für Cable-Mod, was eine geniale Idee ist, denn bei so einem schönen Motherboard braucht es auch passende Kabel. Man sollte vor dem Kauf beachten, dass Z370 Motherboards nur Intel-Prozessoren der 8. Generation unterstützen. Falls man mehrere Festplatten in RAID schalten will, unterstützt der Chipset RAID 0, 1, 5 und 10 für alle Festplattenanschlüsse.

Der UEFI Bios von Asus ist einfach der beste auf dem Markt. Um ihn zu erreichen, drückt man einfach die ENTF- oder F2-Taste beim Boot-Vorgang. Somit erreicht man den EZ-Mode des BIOS, bei welchem die wichtigsten Einstellungen mit moderner Benutzeroberfläche vereinfacht präsentiert werden. Selbst wenn man sich mit den vielen digitalen Stellschrauben nicht auskennt, ist man nicht verloren. Denn so gut wie alle fundamentalen Einstellungen, wie zum Beispiel XMP-Profil für den RAM, Qfan Lüftersteuerung und sogar übertakten, sind mit einem Klick erreichbar. Und selbst dann kann man das Ganze auch automatisieren, denn Asus liefert mit EZ System Tuning vorgefertigte Profile. Neuerungen hier sind zum Beispiel das Auswählen einer CPU-Lüfterart, intelligente Steuerung der Wasserpumpe in Qfan und ein Übertaktungs-Assistent, welcher mithilfe von Fragen ein zugeschnittenes Leistungs-Profil festlegt. Sollte man doch lieber manuelle Einstellungen vornehmen wollen, gibt es alle erdenklichen Einstellungen im Advanced-Mode, welchen man über F7 erreicht.

In meinem Fall wollte ich meinen neuen i7 8700k auf die magischen 5,0 GHz übertakten. Dazu wechselte ich zunächst in den Advanced-Mode>Ai Tweaker des Bios und bereite mich schon auf viel herumtüfteln mit den Spannungseinstellungen und etliche Neustarts vor. Doch dann entdeckte ich die Option Load CPU 5G OC Profile. Diese übertaktet den Prozessor automatisch und versucht die 5,0 GHz als Zielgröße zu erreichen. Alle Einstellungen bezüglich der Spannungsregulation werden dann vom Bios übernommen. Im Stresstest Prime95 gab die Energieversorgung des Motherboards nicht nach und blieb bei maximal 30°C. Allerdings sind Intel-Prozessoren durch ihre schlechte Wärmeleitpaste trotz Wasserkühlung limitiert, wodurch mein i7 über 90°C erreichte. Somit war ich zurück im Bios und musste die Übertaktung wieder ausschalten, was aber kein Problem ist, da der i7 8700k im Turbo schon bei 4,7 GHz läuft. Zum Vergleich mein alter i5 4690k, welcher auch auf einem Asus-Board montiert war, kam nur mit viel Spannung und Überzeugungskraft auf 4,6GHz. Auf den ersten Blick erscheint das nicht als großer Unterschied, aber ich muss sagen, dass es um einiges komfortabler geworden ist einen Prozessor zu übertakten. Kein anderer Hersteller liefert so großen Komfort und Stabilität, was zum einen der Software aber auch den hochwertigen Komponenten zu verdanken ist.

Schlussendlich kann ich das Asus TUF Z370-Pro Gaming nur wärmsten weiterempfehlen. Es bietet alle Features, welche man von einem Motherboard in der oberen Mittelklasse erwartet und beeindruckt durch zukunftssichere Ausstattung, qualitatives Design und hohe Benutzerfreundlichkeit, wie sie nur Asus bieten kann. Ich werde es noch viele Jahre verwenden und denke, dass es diese ohne Probleme meistern wird.
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     am 16.02.2018
Verifizierter Kauf
Ein super Mainboard. Bis jetzt läuft es problemlos. Und es leuchtet auch noch, für alle die, die drauf stehen.
Lieferung von Mindfactory ebenfalls vorbildlich und sehr gut verpackt.
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Testberichte

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ASUS TUF Z370-Pro Gaming Mainboard

Intel® LGA 1151 ATX Gaming-Mainboard mit Unterstützung für DDR4 4000MHz, 32Gbit/s M.2, Intel-Optane-Speicherunterstützung und USB 3.1 Gen 2.

  • ASUS OptiMem: Die sorgfältige Anordnung der Leiterbahnen und Kontakte bewahrt die Signalintegrität und ermöglicht eine verbesserte Speicherübertaktung
  • Exklusive DTS-Custom-Audiotechnologie: Liefert Richtungsinformationen an Ihre Stereo-Kopfhörer und hilft Ihnen dabei, die Position Ihrer Gegner und des Kampfgeschehens zu erfassen
  • TUF-Schutz: SafeSlot, ESD Guards, DDR4-Überspannungsschutz, Digi+ VRM und eine rückwärtige Anschlussblende aus Edelstahl für langfristige Zuverlässigkeit
  • TUF-Komponenten: TUF LANGuard, TUF-Spulen, TUF-Kondensatoren und TUF MOSFETs für maximale Haltbarkeit
  • Fan Xpert 4 Core: Gewährleistet für jeden Lüfter die optimale Balance zwischen Kühlleistung und Geräuschentwicklung.
  • Native M.2-Unterstützung: Integrierte Schnittstelle für die neuesten SSDs, die eine extrem hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 32Gbit/s erreicht

ASUS TUF Z370-Pro Gaming Mainboard
ASUS TUF Z370-Pro Gaming Mainboard
Mach Deine Kampfstation bereit

Machen Sie Ihre Kampfstation bereit

TUF-Gaming-Mainboards werden gebaut, um auf jedem Schlachtfeld zu bestehen und zu siegen. Das TUF Z370-Pro Gaming verkörpert den militärischen Geist von „The Ultimate Force” (TUF) und wurde mit einem Design ausgestattet, das die Herzen Ihrer Gegner mit Furcht erfüllt. Es ist die perfekte Grundlage für Ihre ATX-Kampfstation: Eine stabile, unverwüstliche Macht im Tarnfarben-Look – bereit für die Kämpfe von heute und mit der Langlebigkeit, um mehrfach für die Feldzüge von morgen aufgerüstet zu werden.

Gaming-Sound

Gaming-Sound

Verbessern Sie Ihre Gaming-Fähigkeiten mit dem exklusiven DTS-Custom-Onboard-Audio. DTS Custom nutzt fortschrittliche Emulationstechniken zur Erzeugung von Positionssignalen über Stereo-Kopfhörer und setzt damit neue Maßstäbe. Mit drei Voreinstellungen – Antenne, Klanglandschaft und Taktik – für verschiedene Genres, besitzen Sie in jedem Spiel einen entscheidenden Vorteil.

Lass dein System erstrahlen

Lassen Sie Ihr System erstrahlen

Die farblichen Akzente des TUF Z370-Pro Gaming werden durch eine Kanten-LED ergänzt, die in ausdrucksstarkem Orange leuchtet. Lassen Sie die LEDs dauerhaft leuchten, um eine Always-on-Atmosphäre zu erzeugen, schalten Sie sie ganz aus für ein Spiel in der Dämmerung oder lassen Sie sie lebendig pulsieren – wie eine Maschine, die zu atmen scheint!

Intel-Netzwerk

TUF LANGuard

Turbo LAN

Intel-Netzwerk

Das TUF Z370-Pro Gaming ist mit dem neuesten Intel-Netzwerk ausgestattet. Die Intel-Technologie senkt die Prozessor-Belastung und liefert einen enorm hohen TCP- und UDP-Durchsatz, für eine schnellere, flüssigere Datenübertragung.

TUF LANGuard

TUF LANGuard ist eine Neuentwicklung aus dem Militärbereich, bei der Signalbündelung und SMD-Kondensatoren kombiniert werden, um den Datendurchsatz zu erhöhen sowie das Mainboard vor Blitzeinschlägen oder statischer Elektrizität zu schützen.

Turbo LAN

Turbo-LAN mit der Traffic-Shaping-Technologie cFosSpeed minimiert Verzögerungen und überzeugt mit einer intuitiven Benutzeroberfläche, damit Sie Lags um bis zu 1,45X verringern können – ohne Expertenwissen. Zusätzlich ist ein Game-Modus enthalten, der die spielrelevanten Datenübertragungen priorisiert und den Netzwerkbetrieb optimiert – jedes Mal, wenn Sie spielen!

Multi-GPU-Unterstützung

Multi-GPU-Unterstützung

Dank der Unterstützung von NVIDIA® SLI™ und AMD® CrossFireX™ ermöglicht das TUF Z370-Pro Gaming Konfigurationen mit zwei Grafikkarten, um die volle Leistung der aktuellen Grafik-Technologien auszuschöpfen und Spiele in 4K-Auflösung und höher zu spielen. Das Mainboard wird sogar mit der ASUS SLI HB Bridge geliefert, damit Sie die Leistung Ihrer NVIDIA-Grafikkarten problemlos kombinieren können!

10Gbit/s USB 3.1 Gen 2 integriert

Mit abwärtskompatiblen USB 3.1 Gen 2 Typ-A-Anschlüssen bietet das Mainboard ultimative Flexibilität mit blitzschnellen Datenübertragungsraten von bis zu 10Gbit/s – oder zweimal so schnell wie USB 3.1 Gen 1.

Einzigartige Geschwindigkeit mit der integrierten M.2-Schnittstelle

Mit der Bandbreite von 4x PCI Express 3.0-Lanes unterstützt der M.2-Standard Datenübertragungsraten von bis zu 32 Gbit/s. Er ist die perfekte Wahl für ein Laufwerk, auf dem das Betriebssystem oder Anwendungen installiert sind, da so der PC und die Apps mit maximaler Geschwindigkeit betrieben werden können.

Intel-Optane-Speicherunterstützung

Intel®-Optane™-Speicher ist eine revolutionäre (nicht flüchtige) Datenspeicher-Technologie, die vom TUF Z370-Pro Gaming unterstützt wird. Intel-Optane-Speichermodule beschleunigen den verbundenen Datenspeicher, um den Systemstart zu beschleunigen. Das System arbeitet insgesamt schneller und reaktionsschneller.

TUF-KOMPONENTEN

TUF-KOMPONENTEN

TUF-SPULEN

Zertifizierte TUF-Spulen in Militärqualität liefern der CPU eine konstante Leistung und helfen dabei, die Systemstabilität zu verbessern.

TUF-KONDENSATOREN

+20% höhere Temperaturbeständigkeit, 5X längere Lebensdauer.

TUF MOSFETS

Nach Militärstandard zertifizierte MOSFET's mit geringem RDS(on)** Ein Niedrigerer RDS(on) resultiert in einer höheren Energieeffizienz und verringerter Wärmeentwicklung

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