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ADATA XPG Invader X Midi Tower ohne Netzteil schwarz

Artikelnummer 9207212

EAN 4711085944795    SKU 75261378

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    ADATA Technology Co., Ltd.
    Landsberger Strasse 302
    80687 Munich
    Deutschland
    iasales_eu@adata.com

ADATA XPG Invader X Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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über 5 verkauft
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Artikelbeschreibung

Seit dem 20.12.2024 im Sortiment

Genießen Sie Ihren Build aus jeder Perspektive
Dank der 3 mm dicken Platte aus gehärtetem Glas vorne und seitlich können Sie mit INVADER X den Stil Ihres Builds aus jedem Blickwinkel betrachten.

Bequeme Reinigung und praktischer Einbau
INVADER X präsentiert die Komponenten Ihres Builds und die lebendige RGB-Beleuchtung durch rahmenlose Platten aus gehärtetem Glas. Sein schlankes Design bietet eine praktische Übersicht, während der magnetische Staubfilter eine einfache Wartung gewährleistet.

Verbesserte Kühlung für bessere Leistung
4 vorinstallierte 120 mm große umgekehrte Lüfterflügel, die für den Lufteinlass seitlich und von unten ausgelegt sind. Mit seinem schlanken Design und den fesselnden Lichteffekten hält INVADER X Ihr System kühl und sieht dabei super aus. Umfangreiche Tests bestätigen, dass dank des Gehäuses die Kühleffizienz optimiert und die GPU- und Motherboard-Temperaturen deutlich gesenkt werden.

Bereit für die nächste Generation
Die mitgelieferte horizontale und vertikale GPU-Montagehalterung bietet anpassungsfähige Konfigurationsmöglichkeiten. Sie unterstützt Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 400 mm und ein 240 mm langes Netzteil und ermöglicht so die Nutzung von Modellen mit einer hohen Wattzahl. INVADER X bietet Spielern die Freiheit, Komponenten ihrer Wahl einzubauen und bietet viel Raum für individuelle Anpassungen und Experimente.

(PCIe 4.0-Riser-Kabel nur bei bestimmten Modellen im Lieferumfang enthalten.)

Unterstützt die neuesten Motherboards
INVADER X bietet eine praktische Installation für Motherboards, deren Anschlüsse auf der Rückseite liegen. Es verfügt über ein brandneues Design mit integriertem Kabelkanal und ist werksseitig mit fünf XPG-Kabelbindern ausgestattet, sodass 36 mm Platz für die Kabelführung bleiben. Dies ermöglicht eine einfache Kabelverwaltung und bietet einen größeren Einbaubereich für Motherboards im Gehäuse.

Entwickelt, um unterschiedliche Konfigurationen zu ermöglichen und eine Vielzahl von Speicheranforderungen zu erfüllen.

MODELLE
INVADER X mit vorinstallierten Lüftern und INVADER X ohne vorinstallierte Lüfter


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: XPG Invader X
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 3x 2.5/3.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 5x 120mm (RGB)
Erweiterbare Lüfter: 2x 140mm, 5x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 2x USB 3.0, 1x USB 3.2 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: beleuchtete Lüfter, CPU-Kühler bis max. 175mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 400mm, Kabelmanagement, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 11.05.2026
Produkttester
Ich habe das Gehäuse im Rahmen der Testers Keepers-Aktion von Mindfactory erhalten.

TL;DR:
Am besten die 25€ günstigere BTF-Variante nehmen
Top Preis-Leistung
PCIe-Riser und Reverse-Lüfter dabei

Modellvarianten

Es gibt vom Adata XPG Invader X insgesamt drei Varianten, jeweils in schwarz und weiß. Ohne Lüfter, mit Lüftern und als BTF-Variante inklusive Lüftern.
Zum Test lag mir die schwarze Version ohne BTF-Ausschnitte aber inklusive Lüftern vor.

Verpackung und Lieferumfang

Das Gehäuse kommt gut verpackt aber wenig außergewöhnlich mit Umkarton und zwei geformten Schaumstoffteilen. In eines davon ist die Schachtel mit Zubehörteilen eingelassen.
In diesem befinden sich neben den üblichen Schrauben und fünf Nylonkabelbindern auch ein Stickerset mit Anime-Girls aus der Frontline XL Saga Series von XPG. Nicht meins, aber wer sein Setup mit einem durchgehenden Theme gestalten möchte, findet bei XPG u.a. auch passende Mousepads.
Größter Bonus ist imho die mitgelieferte Grafikkartenhalterung inklusive PCIe4.0x16-Riserkabel für die vertikale GPU-Montage. Bei dem Preispunkt keine Selbstverständlichkeit, bei anderen Herstellern kostet das 30€ aufwärts extra.
Außerdem gibt es eine kleine Grafikkartenstütze.
Im Case verbaut sind bereits 5 ARGB-Lüfter. 4 davon sind Reverse und 1 normal. Ein Fan-Hub gibt es nicht, die Lüfter sind ab Werk per DaisyChain verbunden.
Eine gedruckte Anleitung liegt ebenfalls bei.

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht aus Glas und Stahl. Die Bleche sind nicht übermäßig dick, aber an den richtigen Stellen gefaltet, um ausreichend Stabilität zu gewährleisten. Das Mainboardtray könnte aber etwas mehr Stabilität vertragen. Hier machen sich dann doch die vielen Cutouts bemerkbar. Die Perforationen sind sauber gearbeitet und bilden ein Muster aus Dreiecken.
Das Glasseitenteil und die Glasfront hat hat einen stabilen Metallrahmen und das Glas wird nicht direkt verschraubt wie bei günstigeren Gehäusen.
Deckel, Seitenteile, PSU-Shroud und PCIe-Slot-Blech lassen sich mit Captive Screws mit Gummiunterlegscheiben werkzeuglos abbauen. Negativ fällt aber auf, dass die PCIe-Slot-Cover zum herausbrechen sind. Es liegen zwar 3 Ersatzcover bei, aber bei häufigen Umbauten unterschiedlicher Grafikkartenorientierung und Mainboardwechseln könnten hier schnell Lücken bleiben.
Die Front ist ebenfalls werkzeuglos entfernbar, wird aber nur eingeklippst und ist nicht geschraubt.
Die Füße nehmen die volle Breite des Gehäuses ein und sind dennoch ventiliert. Also quasi keine Gefahr, dass man einen einzelnen Fuß abbricht und das Gehäuse steht wie eine eins.

Aufbau

Das Gehäuse hat Front und Seitenteil aus Glas. Die rechte Seite besteht aus Stahl mit Lüftungsöffnungen für den Side-Intake. Der Deckel ist perforiert und besitzt einen magnetischen Staubfilter aus grobem Mesh. Da hier meist Exhaust-Lüfter angebracht werden, eine gute Wahl. Das gleiche Mesh wird auch an der Seite verwendet. Da die Lüfter hier aber Intake sind, könnte dies im langfristigen Betrieb der Hauptzugang für Staub im System werden.
Vorsicht ist geboten bei der Verwendung eines Radiators an der Seite. Die verbauten Lüfter schließen bereits auf einer Ebene mit dem Mainboardtray ab. Will man hier einen Radiator verbauen, muss man zwingend die vertikale GPU-Montage wählen!
Der Boden verfügt über einen durchgängigen Staubfilter aus feinem Metallgeflecht, das deutlich feiner ist als oben/seitlich. Dieser filtert sowohl den Boden-Intake als auch den Netzteillüfter. Gut gelöst ist, dass diser seitlich herausnehmbar ist und man das Case nicht auf dem SChreibtisch nach vorne ziehen muss.
Das Mainboardtray hat großzügige Ausschnitte, die evtl. sogar für ein mATX-BTF-Board passen könnten. Die Kabeldurchführungen verfügen aber an keiner Stelle über Gummimanschetten.
Hinter dem Tray befindet sich noch eine Abdeckung, die die Laufwerksplätze beherbergt und quasi direkt hinter dem Prozessor hochläuft. Zur Montage von Laufwerken muss man diese herausschrauben. Einen Laufwerkskäfig im Boden gibt es nicht, es finden aber 3x 2,5" oder 3,5"-Laufwerke Platz.
Das Front-IO bietet neben 2 USB3.0-A auch einen USB3.2-C und einen 3,5mm-Audio-Kombianschluss. Ein Splitter auf zwei einzelne Audiobuchsen liegt nicht bei und es gibt kein USB2.0, ist heutzutage aber auch nicht mehr Standard.

Bauerfahrung

Die Front kann man getrost verbaut lassen. So bleibt das Gehäuse deutlich stabiler und sie stört kaum.
Hinter dem Mainboardtray ist ausreichend Platz für Kabelmanagement. Ich habe jedoch auch keine Laufwerke verbaut, wodurch deren Montageplätze super zum Verlegen und Befestigen von Kabeln freiblieben.
Man sollte aber am besten ein breites Mainboard verwenden, dass bis zu den dritten Standoffs reicht. Ansonsten bleiben recht viele Kabel aufgrund der Kabeldurchführungen ohne Gummimanschetten sichtbar.
Die Auslieferungskonfiguration der Lüfter habe ich aufgelöst, da alle Lüfter-Anschlüsse miteinander verbunden waren. Das kann einen Fan-Header durchaus überfordern, da jeder Lüfter mit bis zu 0,25A spezifiziert ist. Hier hätte Adata gerne nur die drei Seitenlüfter verbinden dürfen.
Zum Einstöpseln des CPU-Stromkabels ist oben ohne Lüfter oder Radiatoren gut Platz, auch wenn ein CPU-Kühler bereits verbaut ist.
Besonders postitv ist, dass die Front-IO-Kabel im Auslieferungszustand bereits sauber von vorne durch einen angeschraubten Kabelkanal auf der Unterseite bis hinter die Seitenlüfter geführt werden und erst im Bereich des Netzteils wieder nach oben kommen. Dadurch hat man keine losen Kabel im Hauptraum rumfliegen.
Ansonsten war der Einbau eines kompletten ATX-Systems mit langer Grafikkarte mit 3 Slots Dicke und drei Lüftern kein Problem und schnell erledigt.
Auch der vertikale Einbau der GPU ist in wenigen Minuten erledigt. Hierzu wird der gesamte Bereich mit den PCIe-Covern komplett ausgetauscht und nur noch das mitgelieferte Riser an zwei Stellen der Netzteilkammer verschraubt.

Optik

Durch den konsequenten Einsatz von Reverse-Blade-Lüftern ist das Gehäuse ein echter Hingucker. Durch das große Seitenteil und die Front aus Glas kommt die Hardware super zur Geltung. Besonders mit vertikalter Grafikkarte hat man damit ein sehr ansprechendes System.
Kleiner Wehrmutstropfen ist, dass die Kabel des Netzteils so gut zu sehen sind, da die gesamte Netzteilkammer oben perforiert ist.
Außerdem ist wie erwähnt das Verstecken von Kabeln manchmal ein Problem. Von einigen Gummimanschetten an Kabeldurchführungen könnte das Gehäuse massiv profitieren.

Airflow, Lautstärke, Temperatur

Bereits die mitgelieferten Lüfter reichten aus, um das Testsystem (Gesamtleistung ca. 500W) mit Frischluft zu versorgen. Die Temperaturen lagen ca. 8 Grad über einem offenen Aufbau. Ein bis zwei zusätzliche Exhaustlüfter im Deckel wirken nochmals und verringern die Temperaturen auf ca. 5 Grad.
Dabei werden die Lüfter nicht aufdringlich.
Auch mit vertikalter GPU ist zwischen GPU-Lüftern und Seitenteil noch genug Platz, dass diese nicht erstickt. Ein 5-Slot-Monster sollte man aber nicht verwenden.
Die CPU mit einem großen Tower-Kühler hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme, die Temperaturen zu halten. Der Bodenlüfter war für die GPU-Temperaturen sehr vorteilhaft.

Fazit und Einordnung

Mit dem Invader X bietet Adata ein gutes Gehäuse der mittleren Preisklasse um die 100€. Besonders die Varianten mit verbauten Lüftern und mitgeliefertem PCIe-Riser bieten viel Leistung für den aufgerufenen Preis, da diese Komponenten normalerweise bereits ca. 60€ ausmachen würden. Noch besser als das hier getestete Produkt, das zum testzeitpunkt fast 120€ kostet, wäre aber die aktualisierte BTF-Variante. Diese ist derzeit für knapp 90€ zu haben und bietet erhöhte Kompatibilität mit BTF-Boards.
Wer also ein Panorama-Case sucht ohne durchgehendes Glas, ist hier bestens aufgehoben. Das Gehäuse ist durchdacht und macht viel Spaß. Ein paar kleinere Abzüge in der B-Note gibt es aber dennoch.
    
  
5 5
     am 09.05.2026
Produkttester
Ich habe im Rahmen Tester Keepers ADATA mitgemacht, und das Gehäuse gewonnen.

Zu meinen PC Specs die ich für den Test benutzt habe:

CPU: AMD Ryzen 9850X3D
AIO: Arctic Liquid Freezer III Pro
Mainboard: GIGABYTE X870E AORUS Elite WIFI7 Mainboard
GPU: Inno3D RTX 5070 Ti iChill

Das Gehäuse kam sehr schnell und gut verpackt bei mir an, ich habe mich nach dem auspacken erstmal an den Umbau gemacht.
Der Umbau lief problemlos ab, das Gehäuse fühlt sich wertig an, was ich etwas schade finde ist, wenn man die PCIe Slots rausbricht kann man diese nicht mehr verwenden.
Das Panorama Fenster hat es mir sehr angetan, vorallem mit den RGB Lüftern, es waren bereits 5 Stk vorinstalliert. 10 Stk. haben gesamt Platz.
Die Lüfter lassen sich gut über Fancontrol oder auch per Mainboard Software steuern.

Was ich auch Positiv anmerken will ist, das das Frontpanel wenn es auf den Tisch steht, unten ist. Somit muss man nicht auf das Gehäuse fassen :)
Platz für Kabelmanagement ist reichlich.

Was mich auch sehr gefallen hat, es war ein Riser Kabel und auch ein entsprechendes Bracket dabei. Auch ein GPU Ständer war im Lieferumfang.

Nun zu den wichtigen Teil die Temperaturen, im Vergleich zu meinem alten Gehäuse (beQuiet PureBase) haben sich die Temperaturen wie folgt geändert:

CPU ist im Cinebech bei im Schnitt 78 Grad gegen 80 Grad im alten Gehäuse

Die GPU im Stresstest FurMark nach 10 min. bei fluffigen 65 Grad anstelle 70. Da hat sich am meisten getan, alleine der Lüfter Boden bringt hier denk ich das meiste.

Ich will mich nochmal bedanken von Mindfactory für das Gehäuse und die super Abwicklung! :)

Fazit zum Abschluss:
Ich bin schwer angetan von dem Gehäuse und werd es auch so als "Daily Driver" behalten, setzt die Komponenten gut in Szene und ist auch von den Lüftern sehr angenehm.
    
  
5 5
     am 11.05.2026
Produkttester
Ich habe das Gehäuse im Rahmen der Testers Keepers-Aktion von Mindfactory erhalten.

TL;DR:
Am besten die 25€ günstigere BTF-Variante nehmen
Top Preis-Leistung
PCIe-Riser und Reverse-Lüfter dabei

Modellvarianten

Es gibt vom Adata XPG Invader X insgesamt drei Varianten, jeweils in schwarz und weiß. Ohne Lüfter, mit Lüftern und als BTF-Variante inklusive Lüftern.
Zum Test lag mir die schwarze Version ohne BTF-Ausschnitte aber inklusive Lüftern vor.

Verpackung und Lieferumfang

Das Gehäuse kommt gut verpackt aber wenig außergewöhnlich mit Umkarton und zwei geformten Schaumstoffteilen. In eines davon ist die Schachtel mit Zubehörteilen eingelassen.
In diesem befinden sich neben den üblichen Schrauben und fünf Nylonkabelbindern auch ein Stickerset mit Anime-Girls aus der Frontline XL Saga Series von XPG. Nicht meins, aber wer sein Setup mit einem durchgehenden Theme gestalten möchte, findet bei XPG u.a. auch passende Mousepads.
Größter Bonus ist imho die mitgelieferte Grafikkartenhalterung inklusive PCIe4.0x16-Riserkabel für die vertikale GPU-Montage. Bei dem Preispunkt keine Selbstverständlichkeit, bei anderen Herstellern kostet das 30€ aufwärts extra.
Außerdem gibt es eine kleine Grafikkartenstütze.
Im Case verbaut sind bereits 5 ARGB-Lüfter. 4 davon sind Reverse und 1 normal. Ein Fan-Hub gibt es nicht, die Lüfter sind ab Werk per DaisyChain verbunden.
Eine gedruckte Anleitung liegt ebenfalls bei.

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht aus Glas und Stahl. Die Bleche sind nicht übermäßig dick, aber an den richtigen Stellen gefaltet, um ausreichend Stabilität zu gewährleisten. Das Mainboardtray könnte aber etwas mehr Stabilität vertragen. Hier machen sich dann doch die vielen Cutouts bemerkbar. Die Perforationen sind sauber gearbeitet und bilden ein Muster aus Dreiecken.
Das Glasseitenteil und die Glasfront hat hat einen stabilen Metallrahmen und das Glas wird nicht direkt verschraubt wie bei günstigeren Gehäusen.
Deckel, Seitenteile, PSU-Shroud und PCIe-Slot-Blech lassen sich mit Captive Screws mit Gummiunterlegscheiben werkzeuglos abbauen. Negativ fällt aber auf, dass die PCIe-Slot-Cover zum herausbrechen sind. Es liegen zwar 3 Ersatzcover bei, aber bei häufigen Umbauten unterschiedlicher Grafikkartenorientierung und Mainboardwechseln könnten hier schnell Lücken bleiben.
Die Front ist ebenfalls werkzeuglos entfernbar, wird aber nur eingeklippst und ist nicht geschraubt.
Die Füße nehmen die volle Breite des Gehäuses ein und sind dennoch ventiliert. Also quasi keine Gefahr, dass man einen einzelnen Fuß abbricht und das Gehäuse steht wie eine eins.

Aufbau

Das Gehäuse hat Front und Seitenteil aus Glas. Die rechte Seite besteht aus Stahl mit Lüftungsöffnungen für den Side-Intake. Der Deckel ist perforiert und besitzt einen magnetischen Staubfilter aus grobem Mesh. Da hier meist Exhaust-Lüfter angebracht werden, eine gute Wahl. Das gleiche Mesh wird auch an der Seite verwendet. Da die Lüfter hier aber Intake sind, könnte dies im langfristigen Betrieb der Hauptzugang für Staub im System werden.
Vorsicht ist geboten bei der Verwendung eines Radiators an der Seite. Die verbauten Lüfter schließen bereits auf einer Ebene mit dem Mainboardtray ab. Will man hier einen Radiator verbauen, muss man zwingend die vertikale GPU-Montage wählen!
Der Boden verfügt über einen durchgängigen Staubfilter aus feinem Metallgeflecht, das deutlich feiner ist als oben/seitlich. Dieser filtert sowohl den Boden-Intake als auch den Netzteillüfter. Gut gelöst ist, dass diser seitlich herausnehmbar ist und man das Case nicht auf dem SChreibtisch nach vorne ziehen muss.
Das Mainboardtray hat großzügige Ausschnitte, die evtl. sogar für ein mATX-BTF-Board passen könnten. Die Kabeldurchführungen verfügen aber an keiner Stelle über Gummimanschetten.
Hinter dem Tray befindet sich noch eine Abdeckung, die die Laufwerksplätze beherbergt und quasi direkt hinter dem Prozessor hochläuft. Zur Montage von Laufwerken muss man diese herausschrauben. Einen Laufwerkskäfig im Boden gibt es nicht, es finden aber 3x 2,5" oder 3,5"-Laufwerke Platz.
Das Front-IO bietet neben 2 USB3.0-A auch einen USB3.2-C und einen 3,5mm-Audio-Kombianschluss. Ein Splitter auf zwei einzelne Audiobuchsen liegt nicht bei und es gibt kein USB2.0, ist heutzutage aber auch nicht mehr Standard.

Bauerfahrung

Die Front kann man getrost verbaut lassen. So bleibt das Gehäuse deutlich stabiler und sie stört kaum.
Hinter dem Mainboardtray ist ausreichend Platz für Kabelmanagement. Ich habe jedoch auch keine Laufwerke verbaut, wodurch deren Montageplätze super zum Verlegen und Befestigen von Kabeln freiblieben.
Man sollte aber am besten ein breites Mainboard verwenden, dass bis zu den dritten Standoffs reicht. Ansonsten bleiben recht viele Kabel aufgrund der Kabeldurchführungen ohne Gummimanschetten sichtbar.
Die Auslieferungskonfiguration der Lüfter habe ich aufgelöst, da alle Lüfter-Anschlüsse miteinander verbunden waren. Das kann einen Fan-Header durchaus überfordern, da jeder Lüfter mit bis zu 0,25A spezifiziert ist. Hier hätte Adata gerne nur die drei Seitenlüfter verbinden dürfen.
Zum Einstöpseln des CPU-Stromkabels ist oben ohne Lüfter oder Radiatoren gut Platz, auch wenn ein CPU-Kühler bereits verbaut ist.
Besonders postitv ist, dass die Front-IO-Kabel im Auslieferungszustand bereits sauber von vorne durch einen angeschraubten Kabelkanal auf der Unterseite bis hinter die Seitenlüfter geführt werden und erst im Bereich des Netzteils wieder nach oben kommen. Dadurch hat man keine losen Kabel im Hauptraum rumfliegen.
Ansonsten war der Einbau eines kompletten ATX-Systems mit langer Grafikkarte mit 3 Slots Dicke und drei Lüftern kein Problem und schnell erledigt.
Auch der vertikale Einbau der GPU ist in wenigen Minuten erledigt. Hierzu wird der gesamte Bereich mit den PCIe-Covern komplett ausgetauscht und nur noch das mitgelieferte Riser an zwei Stellen der Netzteilkammer verschraubt.

Optik

Durch den konsequenten Einsatz von Reverse-Blade-Lüftern ist das Gehäuse ein echter Hingucker. Durch das große Seitenteil und die Front aus Glas kommt die Hardware super zur Geltung. Besonders mit vertikalter Grafikkarte hat man damit ein sehr ansprechendes System.
Kleiner Wehrmutstropfen ist, dass die Kabel des Netzteils so gut zu sehen sind, da die gesamte Netzteilkammer oben perforiert ist.
Außerdem ist wie erwähnt das Verstecken von Kabeln manchmal ein Problem. Von einigen Gummimanschetten an Kabeldurchführungen könnte das Gehäuse massiv profitieren.

Airflow, Lautstärke, Temperatur

Bereits die mitgelieferten Lüfter reichten aus, um das Testsystem (Gesamtleistung ca. 500W) mit Frischluft zu versorgen. Die Temperaturen lagen ca. 8 Grad über einem offenen Aufbau. Ein bis zwei zusätzliche Exhaustlüfter im Deckel wirken nochmals und verringern die Temperaturen auf ca. 5 Grad.
Dabei werden die Lüfter nicht aufdringlich.
Auch mit vertikalter GPU ist zwischen GPU-Lüftern und Seitenteil noch genug Platz, dass diese nicht erstickt. Ein 5-Slot-Monster sollte man aber nicht verwenden.
Die CPU mit einem großen Tower-Kühler hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme, die Temperaturen zu halten. Der Bodenlüfter war für die GPU-Temperaturen sehr vorteilhaft.

Fazit und Einordnung

Mit dem Invader X bietet Adata ein gutes Gehäuse der mittleren Preisklasse um die 100€. Besonders die Varianten mit verbauten Lüftern und mitgeliefertem PCIe-Riser bieten viel Leistung für den aufgerufenen Preis, da diese Komponenten normalerweise bereits ca. 60€ ausmachen würden. Noch besser als das hier getestete Produkt, das zum testzeitpunkt fast 120€ kostet, wäre aber die aktualisierte BTF-Variante. Diese ist derzeit für knapp 90€ zu haben und bietet erhöhte Kompatibilität mit BTF-Boards.
Wer also ein Panorama-Case sucht ohne durchgehendes Glas, ist hier bestens aufgehoben. Das Gehäuse ist durchdacht und macht viel Spaß. Ein paar kleinere Abzüge in der B-Note gibt es aber dennoch.
    
  
5 5
     am 09.05.2026
Produkttester
Ich habe im Rahmen Tester Keepers ADATA mitgemacht, und das Gehäuse gewonnen.

Zu meinen PC Specs die ich für den Test benutzt habe:

CPU: AMD Ryzen 9850X3D
AIO: Arctic Liquid Freezer III Pro
Mainboard: GIGABYTE X870E AORUS Elite WIFI7 Mainboard
GPU: Inno3D RTX 5070 Ti iChill

Das Gehäuse kam sehr schnell und gut verpackt bei mir an, ich habe mich nach dem auspacken erstmal an den Umbau gemacht.
Der Umbau lief problemlos ab, das Gehäuse fühlt sich wertig an, was ich etwas schade finde ist, wenn man die PCIe Slots rausbricht kann man diese nicht mehr verwenden.
Das Panorama Fenster hat es mir sehr angetan, vorallem mit den RGB Lüftern, es waren bereits 5 Stk vorinstalliert. 10 Stk. haben gesamt Platz.
Die Lüfter lassen sich gut über Fancontrol oder auch per Mainboard Software steuern.

Was ich auch Positiv anmerken will ist, das das Frontpanel wenn es auf den Tisch steht, unten ist. Somit muss man nicht auf das Gehäuse fassen :)
Platz für Kabelmanagement ist reichlich.

Was mich auch sehr gefallen hat, es war ein Riser Kabel und auch ein entsprechendes Bracket dabei. Auch ein GPU Ständer war im Lieferumfang.

Nun zu den wichtigen Teil die Temperaturen, im Vergleich zu meinem alten Gehäuse (beQuiet PureBase) haben sich die Temperaturen wie folgt geändert:

CPU ist im Cinebech bei im Schnitt 78 Grad gegen 80 Grad im alten Gehäuse

Die GPU im Stresstest FurMark nach 10 min. bei fluffigen 65 Grad anstelle 70. Da hat sich am meisten getan, alleine der Lüfter Boden bringt hier denk ich das meiste.

Ich will mich nochmal bedanken von Mindfactory für das Gehäuse und die super Abwicklung! :)

Fazit zum Abschluss:
Ich bin schwer angetan von dem Gehäuse und werd es auch so als "Daily Driver" behalten, setzt die Komponenten gut in Szene und ist auch von den Lüftern sehr angenehm.
    
  

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