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Corsair ML120 Pro 120x120x25mm 400-2000 U/min 16-37dB(A) schwarz

Artikelnummer 8730417

EAN 0843591072090    SKU CO-9050040-WW

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Corsair ML120 Pro 120x120x25mm 400-2000 U/min 16-37dB(A) schwarz

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über 990 verkauft
Beobachter: 4

Artikelbeschreibung

Seit dem 04.07.2016 im Sortiment

Schwarzer 120-mm-PWM-Lüfter von Corsair mit Magnetschwebe-Lager, 400 - 2.400 U/Min, max. 127 m³/h & Vibrationsdämpfern


Aktionen und wichtige Informationen

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Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Modell: ML120 Pro
Lüftergröße: 120x120x25mm
Lüfterfördervolumen (m3h): 20.4-127.4
Luftdruck: 0.20-4.20mmH2O
Lautstärke: 16-37dB(A)
Lüfteransschluß: 4-pin PWM
Besonderheiten: magnetisch-barometrisches Lager
Lüfterdrehzahl ca.: 400-2000 U/min
Farbe: schwarz

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 27.08.2016
Produkttester
Einleitung/Kurzfassung:
In den letzten 14 Tagen habe ich im Rahmen der "Corsair Testers Keepers"-Aktion den ML120 Pro getestet, bevor ich hier jedoch großartig auf einzelne Kriterien eingehe, möchte ich schon einmal vorwegsagen, dass der Lüfter definitiv nichts für empfindliche Ohren und Kunden ohne Möglichkeit zur Lüftersteuerung ist. Mein Motherboard hat zwar eine integrierte Lüftersteuerung, diese hat den Lüfter allerdings überhaupt nicht bzw. nur marginal runtergeregelt. Daher griff ich zu SpeedFan und siehe da schon schnurrte er wie ein Kätzchen.

Design/Verpackung:
Nun zu meiner eigentlichen Bewertung. Fangen wir mit dem Design und der Verpackung an. Als ich die Verpackung zum ersten Mal in der Hand hielt, habe ich mich gleich über das unüblich hohe Gewicht gewundert und stellte nach dem Auspacken fest, dass der Lüfter ein wahres Schwergewicht ist. Optisch finde ich den Lüfter selbst nicht sehr ansprechend, da mich sein Design eher an das Armaturenbrett eines PKW erinnert. Auch das Lüfterblatt ist nicht ganz mein Geschmack. Es sieht aus, als wenn man lediglich Kohlefasern in eine Form gepresst und dann noch schnell ein wenig abgeschliffen hätte. Positiv aufgefallen ist mir die angestrebte Entkoppelung des Lüfters durch die Gummieinlagen, die jegliche Übertragung von Vibrationen verhindern. Zur Verpackung kann ich sagen, dass diese mir sehr gefällt. Sie wirkt sehr edel und ist äußerst stabil. Allerding muss man um den Lüfter an sich erstmal herauszubekommen beinahe den ganzen Einschub auseinandernehmen. Hier gibt es also noch ein wenig Verbesserungspotential.

Verarbeitung:
Das nächste Kriterium, welches ich ansprechen möchte ist die Verarbeitung. Da habe ich nichts zu bemängeln. Der Rahmen ist sehr stabil, das Lüfterblatt ebenfalls, es klappert und wackelt nichts. Das Kabel ist mehr als einfach nur lang genug und zum Bändigen liegen Kabelbinder bei. Mit Schulnoten als Bewertungsmaßstab würde ich hier eine 1+ mit Sternchen verteilen.

Montage:
Nachfolgend gehe ich auf die, wie bei anderen Lüftern auch, kinderleichte Montage ein. Zur Montage liegen 4 Schrauben und 2 Kabelbinder bei. Nun braucht man nur noch einen vernünftigen Schraubenzieher und kann den Lüfter einbauen. Da er schon entkoppelt ist fällt das lästige Gefummel mit Unterlegern aus Gummi und Co weg. Ich selbst habe den Lüfter an 2 für mich wichtigen Positionen getestet und stellte dabei mit Hilfe der Temperaturüberwachung von SpeedFan fest, dass er am Seitenteil in saugender Stellung am Effektivsten arbeitet. Er versorgt dabei meine Grafikkarte bei hungrigen Spielen wie Grand Theft Auto 5, Scrap Mechanic oder The Vanishing of Ethan Carter Redux mit kühler Luft. Sein bestes Ergebnis waren fast 14°C weniger bei Grand Theft Auto 5 als mit einem Arctic F12 in gleicher Stellung. Dabei muss ich aber auch anmerken, dass der F12 ein 3-Pin- und der ML120 Pro ein 4-Pin-Lüfter ist. Daher kann ich die Drehzahl des F12 nicht verändern, die des ML120 Pro hingegen schon. Das habe ich auch getan und ihn auf 50% seiner maximalen Drehleistung von mehr als 2400 Umdrehungen pro Minute begrenzt.

Leistung:
Da ich eben schon ein wenig darauf einging, fahre ich mit der Leistung des Lüfters fort. Hierzu kann ich sagen, dass mir das Standardprofil des Lüfters komplett missfällt. Mit deaktivierter Lüftersteuerung dreht der Lüfter mit sehr hohen Drehzahlen und das von Beginn an. Meistens waren es so um die 1600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute. Dabei ist der Lüfter allerdings so laut, dass ich mir gesagt habe: ""Entweder du machst mit Lüftersteuerung weiter oder er landet in der Ecke und verrottet dort."" Ich habe mich natürlich für die erste Variante entschieden, damit ich eine aussagekräftige Bewertung schreiben kann, die die positiven und negativen Aspekte des Lüfters aufzeigt. Jedenfalls habe ich den Lüfter dann mit meiner integrierten Lüftersteuerung getestet, die überhaupt keinen bzw. nur einen marginalen Einfluss auf die Drehzahl hatte. Daher rührt auch die Verwendung von SpeedFan, welches unter Windows 10 nur mit Trickserei beim Hochfahren startet und dann auch noch ewig brauch um die Informationen einzulesen. Wenn ich den Lüfter also weiterverwenden möchte, was definitiv der Fall ist, da mich der Luftstrom den er erzeugt überzeugt hat, sollte ich mir eine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung anschaffen. Zum Luftstrom kann ich sagen, dass dieser mir sehr zusagt. Da der Lüfter zu den ""Static Pressure""-Lüftern gehört, erzeugt er einen sehr hohen Luftdruck, bei einem handelsüblichen Luftfördervolumen. Mich persönlich stört das nicht, da er sich preislich im gleichen Segment, wie beispielsweise Lüfter von beQuiet! bewegt.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Das war auch schon das Stichwort für das Preis-/Leistungsverhältnis auf, welches ich nun eingehen möchte. Von den Leistungsdaten her sind die Drehzahl und der Luftdruck gegenüber üblichen Lüftern wie die von Noctua, Noiseblocker, BitFenix und Co zwar erhöht, jedoch unterscheiden sich die restlichen Angaben zum ML120 Pro kaum von denen anderer Hersteller und Modelle. Preis-technisch bewegt sich der ML120 Pro im Bereich von beQuiet!s Silent Wings und dem BitFenix Spectre Pro. Aus meiner Sicht ist der Preis gerechtfertigt auch aufgrund des innovativen Magnetschwebelagers, welches die Geräuschentwicklung gegenüber üblicher Lager definitiv reduziert.

Temperatur und Lautstärke:
Um meine Bewertung abzurunden gehe ich nun auf das Kriterium Temperatur und Laustärke ein, welches ich zuvor schon in einigen anderen Kriterien teilweise mit angesprochen hatte. Durch den hohen Luftdruck den der Lüfter erzeugt bzw. erzeugen kann, war es zumindest bei mir so, dass die Leerlauf-Temperatur im Durchschnitt um ca. 3°C gesunken ist. Während ich bei hungrigen Spielen und Anwendungen vorher immer damit rechnen musste, dass an heißen Tagen vielleicht der Treiber meiner Grafikkarte unerwartet beendet wird, so habe ich jetzt keinerlei Probleme mehr. Der Lüfter leistet ganze Arbeit und schafft es bestenfalls mein System gut 14°C kühler zu halten als der F12. Somit brauche ich auch ein Runtertakten der Grafikkarte bei 80°C, wie es bei NVIDIA üblich ist, nicht mehr zu befürchten und kann fast konstant Grand Theft Auto 5 mit 120 Frames pro Sekunde spielen. Zur Lautstärke kann ich nur wiederholen, dass mir das Standardprofil komplett missfällt, da es von Anfang an mit viel zu hohen Drehzahlen startet. Negativ ist außerdem auch, dass zumindest die Lüftersteuerung meines ASUS-Motherboards wenn überhaupt nur marginalen Einfluss auf die Drehzahlen hatte und da spielte das gewählte Profil (Leise, Standard, Turbo) keine Rolle. Das ist wirklich sehr schade. Aber es gibt ja genügend Alternativen und wie bereits mehrfach erwähnt ging ich dann zu SpeedFan über, was für mich jedoch keine dauerhafte Lösung sein wird, da es zu lange zum Starten braucht und ich das Gebrumme und Gesumme des Lüfters bei Drehzahlen über 54% nicht ertragen mag.

Fazit:
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich diesen Lüfter nur kaufen würde, wenn ich eine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung hätte und/oder mir die Lautstärke völlig egal wäre. Da mir jedoch die Laustärke meines Systems sehr wichtig ist und ich keine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung habe, hätte ich mir den Lüfter außerhalb des Produkttests wahrscheinlich nicht gekauft und zu einer Alternative gegriffen.
    
  
4 5
     am 25.08.2016
Produkttester
Diese Bewertung bezieht sich auf den Lüfter ML120 Pro von Corsair, welcher mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt wurde.

Design:
Die Verpackung ist äußerst ansprechend gestaltet und gesellt sich zu der von Corsair bereits bekannten Designsprache mit Schwarz und Gelb. Nimmt man die Verpackung erstmals in die Hand wundert man sich über das hohe Gewicht und es kommt unweigerlich das Gefühl in einem auf, hier ein wirkliches Premiumprodukt in den Händen zu halten. Das Design des Lüfters selbst ist meiner Meinung nach ebenfalls sehr gelungen. Er ist großteils in schlichtem Schwarz gehalten mit einem großen Corsair Logo in der Mitte des Lüfters und grauen Gummiecken, welche gleichzeitig als Virbrationsdämpfer fungieren. Auf diesen Virbationsdämpfern sind wiederum schwarze Eckstücke angebracht die dazu dienen, den Lüfter mit Schrauben zu befestigen. Hier zeigt Corsair Kreativität, denn diese Eckstücke sind wechselbar und außer in Schwarz auch noch in den Farben Rot, Blau und Weiß zu erhalten. Leider werden diese Eckstücke aber bisher nicht einzeln zum Verkauf angeboten.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist sehr gut, was man bereits am im Vergleich zur Konkurrenz relativ hohen Gewicht feststellt. Das Plastik ist hart und ausreichend dick gestaltet was zu einer sehr hohen Verwindungssteifigkeit führt. Man kann hier viel Kraft aufwenden, ohne das etwas knarzt oder man Angst bekommen könnte den Lüfter zu zerbrechen. Die Rotorblätter sind ebenfalls sehr stabil gestaltet, fühlen sich jedoch etwas rau an. Möglicherweise steht das in Verbindung mit besserer Aerodynamik, um dies aber abschließend zu bewerten kenne ich mich nicht gut genug aus. Löst man den Corsairaufkleber auf der Rückseite des Lüfter ab kommt ein blaues PCB zum Vorschein, auf welchem die 4 Kabel des 4 Pin PWM Connectors angelötet sind. Die Lötarbeiten sehen professionell aus und wurden zusätzlich noch mit etwas Hartsilikon überklebt, an den Lötstellen sollte also nichts verrutschen. Das Kabel selbst ist ca. 60cm lang und ungesleeved, dafür sitzt der 4 Pin PWM Connector aber bombenfest am Ende des Kabels.

Montage:
Die Montage gestaltet sich wie bei jedem anderen 120mm Lüfter über vier Schrauben an den Ecken des Lüfters oder über Klemmdrähte an Kühlkörpern. Wirklich positiv hat mich jedoch überrascht, dass im Gegensatz zu anderen Lüftern, auch bei mehrmaliger Montage und Demontage, der Einsatz der Schrauben nur sehr wenig Plastik herausfrisst und so auch nach einigem Ein- und Ausbau stets ein kräftiger Zug herszustellen ist. Ein weiteres Plus ist die eingebaute Vibrationsdämfung durch die Gummistücke an allen Enden. Dies macht zusätzliche Unterlegscheiben überflüssig und dadurch die Montage etwas schneller und einfacher.

Leistung:
Von der Leistung auf dem Papier war ich zunächst etwas enttäuscht. Ich habe die Leistungsdaten des ML120 Pro mit einem Arctic F12 PWM verglichen. Man sollte meinen ein unfairer Vergleich da der F12 nur ca. 1/4 so viel kostet wie der der ML120 Pro. Wenn man die Herstellerangaben vergleicht kommt aber kein großer Unterschied heraus:

Max. Luftfördervolumen: F12: 74 cfm/ML120 Pro: 75 cfm
Max. Lautstärke: F12: 30 db(A)/ML120 Pro: 37db(A)
Max. Drehzahl: F12: 1350 RPM/ML 120 Pro: 2400 RPM

Man sieht hier also, dass ein wirklich nennenswerter Unterschied nur im Bereich der max. Drehzahl besteht. Das dies aber wichtig sein kann werden wir im nächsten Punkt nocheinmal feststellen.

Temperatur und Lautstärke:

Vorweg möchte ich sagen, das ich kein professionelles Equipment besitze um db(A), Luftfördervolumen oder Temperatur genau zu messen. Bei der Lautstärke habe ich mich auf meinen subjektiven Eindruck verlassen, da auch die dB-Messung per Handy nur sehr inkonstante Werte lieferte. Subjektiv ist der Lüfter sehr leise bei gleicher Drehzahl auch gefühlt etwas leiser als der F12. Um die Temperatur verlässlich zu testen habe ich jeweils drei prime95 Durchgänge mit jeweils einer halben Stunde Laufzeit und dem F12 als auch dem ML120 Pro als CPU-Lüfter durchgeführt. Dabei habe ich die Prozessortemperatur mittels HWMonitor ausgelesen. Bei einer maximalen Lüfterdrehzahl von 1350 RPM ergaben sich keine signifikanten Temperaturunterschiede zwischen den beiden Lüftern. Habe ich die maximale Drehzahl des ML120 Pro auf 2400 RPM erhöht ergaben sich Temperaturunterschiede von bis zu 6°C. Dies ist meiner Meinung nach schon ein deutlicher Unterschied, der jedoch mit einem erhöhten Geräuschpegel einhergeht. Gerade an heißen Sommertagen hat man aber hier noch die Möglichkeit etwas mehr Kühlung herauszuholen und den Rest des Jahres kann man einfach die Drehzahl limitieren und hat somit einen leisen Rechner mit Reserven für heißere Tage.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Insgesamt finde ich das Preis-/Leistungsverhältnis nur durchschnittlich. Gerade wenn man ihn mit dem Arctic F12 vergleicht bietet der ML120 Pro nur wenig Mehrwert. Der Durchschnittsuser wird sich aber denke ich auch keinen Lüfter für knapp 20¤ kaufen. Für Übertakter, die ihre CPU per Luft am Limit betreiben wollen oder SilentFans die Leistungsreserven möchten ist dieser Lüfter denke ich doch zu empfehlen. Sollte sich im Langzeittest herausstellen, dass durch die Magnetaufhängung und der damit verbundenen geringen Reibung (kein Kontakt der sich bewegenden Teile) eine längere Lebensdauer bei hohen Drehzahlen gewährleistet ist könnte sich das Preis-/Leistungsverhältnis noch etwas zu Gunsten des ML120 Pro bewegen.

Fazit:
Innovative Technik (Magnetaufhängung), schönes Design, sehr gute Verarbeitung, tolle Ideen (integrierte Vibrationsdämpfung) und starke Leistung sprechen für den ML120 Pro. Für absolute Silent Fans gibt es in diesem Preisbereich viel Konkurrenz, die was allein die Lautstärke angeht besser abschneidet. Daher ist dieser Lüfter eher eine Empfehlung für Enthusiasten, welche primär Leistung suchen, jedoch bei niedrigeren Temperaturen auf Stille nicht verzichten möchten. Wenn man in diese Zielgruppe passt kann ich diesen Lüfter uneingeschränkt empfehlen.
    
  
4 5
     am 24.08.2016
Produkttester
Kurz vorab: Ich habe den Corsair ML120 Pro im Rahmen der Testers Keepers Aktion 2016 erhalten und möchte im folgenden Bericht auf verschiedene Kriterien eingehen.

Design:
Viel Freiraum ist bei der Gestaltung eines Gehäuselüfters logischerweise nicht vorhanden, da bestimmte Normen zu erfüllen sind, um reibungslosen Einbau zu gewährleisten.
Der Lüfter ist schlicht gehalten und zum Großteil schwarz, mit kleinen Akzenten wie dem weißen Corsair-Logo und den Anti-Vibrations-Gummipuffern. Diese austauschbaren Ecken ermöglichen einem das Anpassen des Lüfters an das eigene Farbkonzept. Es sind aber, bis auf die bereits verbauten, ebenfalls schwarzen, leider keine weiteren im Lieferumfang enthalten und müssen gesondert gekauft werden.

Verarbeitung:
Direkt beim Auspacken hat man das Gefühl, ein stabiles und wertiges Produkt in der Hand zu halten, da der Lüfter für die Größe auffällig schwer ist. Vermutlich ist dies auf die Verwendung von dichteren Kunststoffen und die Vollgummipuffern zurückzuführen. Auch die generelle Verarbeitung der einzelnen Teile überzeugt durch genaue Passform und saubere Kanten ohne Produktionsreste oder ähnliches.

Montage:
Die Montage eines Gehäuselüfters hängt zum Großteil von dem verwendeten Gehäuse ab. Der Lüfter besitzt wie erwartet vier Löcher um ihn in einem der dafür vorgesehenen Plätzen im Gehäuse zu verschrauben. Die mitgelieferten Schrauben sind jedoch sehr kurz und ich konnte den Lüfter nur mit den beim Gehäuse enthaltenen Schrauben montieren. Das 4-Pin Kabel ist am Gehäuse des Lüfters durch eine Lasche geführt, was verhindert, dass das Kabel irgendwie in den drehenden Lüfter kommt.

Leistung (Temperatur/Lautstärke):
Nun zum interessanten Teil des Berichts: der Leistung. Corsair verwendet ein sogenanntes magnetisches Lager, um einen leisen Betrieb, lange Lebensdauer sowie hohe Leistung zu erreichen. Gleichzeitig sollen die Rotoren hohen statischen Druck und hohen Luftstrom liefern.
Ich betreibe den Lüfter als Ergänzung zu 1x120mm und 1x140mm Gehäuselüftern an der Lüftersteuerung meines Gehäuses.
Die meiste Zeit laufen diese Lüfter auf Stufe 1 und sind dabei kaum hörbar. Sowohl die Standard Lüfter als auch der neue Corsair 'ML120' Lüfter. Was jedoch deutlich auffällt, ist, dass der neue 'ML120' Lüfter bei gleicher Spannung einen merklich stärkeren Luftstrom erzeugt, als die anderen Lüfter.
Auf den Stufen 2 und 3 der Lüftersteuerung ist es meiner Meinung nach nicht möglich, dass die Lüfter keine Geräusche erzeugen oder verursachen. Schon wenn die Luft durch den Staubfilter strömt, kommt es zur Geräuschentwicklung. Auch die Rotoren welche bei hohen Drehzahlen die Luft befördern fangen an, die Luft in Schwingungen zu versetzen, welche man ab einer gewissen Stärke bei allen Lüftern hört (ähnlich wie wenn man einen Stock durch die Luft schlägt). Dieses Geräusch lässt sich nicht wirklich vermeiden, da die Ursache (Verdrängung und Bewegung der Luft) gleichzeitig Ziel eines Lüfters ist.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Der Preis des 'ML120' liegt im oberen Mittelfeld der 120mm Gehäuselüfter, dabei deckt er aber einen sehr großen Drehzahlbereich ab und hat schon bei niedriger Drehzahl ein hohes Luftfördervolumen. Die genauen Werte dazu lassen sich anhand der Produktspezifikationen vergleichen. Subjektiv kann ich den Lüfter jedem empfehlen, der einen leisen und gleichzeitig starken Gehäuselüfter sucht. Noch dazu bietet Corsair auf die Lüfter der ML-Serie 5 Jahre Garantie. Wer jedoch etwas Geld sparen möchte kommt sicher auch mit 'normalen' Lüftern zurecht.
    
  
4 5
     am 24.08.2016
Produkttester
Vorwort:
Meine Bewertung des ML120 Pro, welchen ich freundlicherweise durch das Mindfactory Testers Keepers Event erhalten habe, beruht auf einem intensiven Testen über 10 Tage hinweg. Eines vorweg, der Lüfter ist nicht für Leute geeignet, die ihn einfach nur anschließen wollen und dann ein perfektes Ergebnis erwarten. Mit einigen kleinen Einstellungen erhält man jedoch ein richtig gutes Produkt (siehe Punkt Lautstärke).


Design 4/5
Corsair hat sich für ein simples Design ohne besonders auffallende Kurven oder Kanten entschieden. Im Vergleich zu den meisten anderen Herstellern ist der Sticker des Firmenlogos in der Mitte des Lüfters minimalistisch und klein gehalten und wirkt daher nicht so aufdringlich, sobald sich der Lüfter dreht. Das Stromkabel ist komplett in schwarz und angenehm unauffällig.


Verarbeitung 3/5
Wie von Corsair gewohnt, ist die Verarbeitung gut, der Kunststoffrahmen wirkt jedoch sehr klump und wiegt deutlich mehr als andere Rahmen. Dies führt zu einem insgesamt recht schweren Lüfter. Das Stromkabel ist zwar schön simpel, für den Preis hätte ich mir jedoch ein gesleevtes Kabel gewünscht. Der Lüfter hat neben jedem der Schraubenlöscher ein Hartgummipolster, um Vibrationen zu vermeiden.


Montage 5/5
Bei der Montage gibt es keinerlei Besonderheiten und sie funktioniert wie bei jedem anderen Lüfter auch, was in meinen Augen mehr als ausreichend ist.


Leistung und Temperatur 5/5
Er tritt bei mir im direkten Vergleich gegen den SP120 QE ebenfalls von Corsair an, welcher bei mir schon seit mehreren Jahren "tapfer" seine Pflicht erfüllt. Getestet wurde bei mir in 2 Systemen, einmal als CPU-Lüfter zum anderen auch auf einem Radiator.

Da sich der Temperaturunterschied in beiden Systemen im gleichen Umfeld befand, beziehe ich mich hier nur auf mein Hauptsystem, welches einen i7 3770k @ 4,5Ghz mit einem single loop Radiator kühlt, welcher für den Test jeweils nur mit einem Lüfter betrieben wurde.

Für die ersten beiden Tests wurden beide Lüfter auf ca. 600 RPM (Umdrehungen pro Minute) als auch auf 1200 RPM betrieben. Der Corsair SP120 QE erzielte bei 600 RPM eine Temperatur von 68 Grad (ML120 Pro 67 Grad) und bei 1200 RPM 66 Grad (ML120 Pro ~65 Grad). Im Vergleich erreichte der ML120 Pro also durchschnittlich 1-2 Grad geringere Temperaturen.

Im Anschluss wurde der ML120 Pro nochmals mit maximaler Drehzahl betrieben (~2400 RPM), beim SP120 QE ist mit 1200 RPM Schluss. Hierbei fiel die Temperatur auf beachtliche ~61 Grad. Natürlich hat diese Leistung auch Abstriche, bitte werfen Sie daher einen Blick auf die nächste Kategorie.


Lautstärke 3/5
Durch das magnetische Getriebe erreicht der Lüfter einen flüsterleisen Betrieb im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich, ich spreche hierbei von ca 600-1100 RPM. Darüber hinaus wird der Lüfter immer stärker hörbar und mit voller Drehzahl handelt es sich um den lautesten Lüfter, den ich persönlich je erlebt habe.

Ein weiteres Problem tritt bei Lüftersteuerungen mit Spannungskontrolle auf. Das magnetische Getriebe erzeugt hierbei sehr auffällige Geräusche im unteren Drehzahlbereich, welche bei gleicher Drehzahl aber mit Nutzung über einen PWM-Anschluss nicht auftreten.


Preis-/Leistungsverhältnis 4/5
Sollte einem das Design gefallen, so ist der Preis mit seinen 20 ¤ für die gelieferte Leistung und Qualität ausreichend, persönlich würde ich aber eher zu einem der LED-Modelle greifen, da sich diese, je nach Sonderpreis, im gleichen Preisfeld bewegen.


Fazit 4/5
Corsair hat hier einen ziemlich guten Lüfter zusammengestellt. Er liefert einen hohen statischen Druck, was ihn ideal zum Betrieb mit dickeren CPU-Kühlern als auch Radiatoren eignet. Für einen leisen Betrieb sollte man sich aber unbedingt den Aufwand machen und den Lüfter über einen PWM-Anschluss betreiben, da er mit Spannungssteuerung ein nerviges Geräusch erzeugt. Außerdem sollte man sich ein eigenes Lüfterprofil erstellen, um die maximale Drehzahl einzustellen. Wer sich diese Mühe nicht macht, wird stark unter der Lautstärke zu leiden haben.
    
  
4 5
     am 22.08.2016
Produkttester
Willkommen zu meinem Review des Corsair ML120 Pro!

Vorweg: Den Lüfter habe ich durch das Testers Keepers Event zum Testen gewonnen. Vielen vielen Dank an das Mindfactory Team für diese Chance!

Über folgende Themen werde ich reden:
1. Verpackung und Lieferumfang
2. Design
3. Verarbeitung
4. Montage
5. Temperatur und Lautstärke
6. Leistung
7. Preis-/Leistungsverhältnis

Und zum Schluss ziehe ich noch ein kleines Fazit.


1. Verpackung und Lieferumfang
Der erste Eindruck der Verpackung ist wichtig. Daher hat sich Corsair gedacht, warum erstellen wir nicht eine auffällige, aber elegante Verpackung?
Die Verpackung ist in einem hellen Grau und Schwarz gekleidet, auffällig machen tut es aber erst die Akzentfarbe: Gelb!
Auf der Verpackung selbst erkennt man auf der Vorderseite den Namen des Herstellers, den Produktnamen, sowie den Lüfter und simple Informationen darüber, was er alles mit sich bringt!
Auf der Rückseite hingegen werden die Informationen deutlich erläutert:
1. Der Lüfter besitzt ein Magnetlager, wodurch der Rotor buchstäblich schwebt, und nicht auf Kugeln rollt wie handelsübliche Gehäuselüfter und dadurch weniger Lärm produziert, mehr Leistung bringt und länger durchhält.
2. Außerdem besteht Corsair hier auf ein individuelles Rotordesign, welches einen perfekten Airflow bietet. Durch diese Eigenschaft ist er in jedem PC eine wichtige Komponente.
3. Wenn eine Lüftersteuerung bereitsteht, kann man den ML120 Pro selbstverständlich von 400-2400 rpm ansteuern.
4. Die Ecken des Lüfters sind austauschbar gegen eine Auswahl von verschiedenen Farben (hier: Rot, Blau, Weiß) und sind seperat erhältlich.
Kommen wir zum Lieferumfang.
Zuerst wäre da der Lüfter selbst. In aller Pracht liegt er in der kleinen Box, das 4-pin PWM-Kabel versteckt unter einer kleinen Abdeckung. Beiliegend ist ein kleines Tütchen mit vier Schrauben zum Befestigen und zwei kurze Kabelbinder.
Wozu die gut sind? Natürlich um den Rest des Lüfterkabels ordentlich zur Seite zu legen, falls es zu lang sein sollte! Mehr gibt es zum Umfang nicht zu sagen, es wurde sehr simpel gehalten.
Eine Anleitung zum Anschrauben (auch wenn es selbstverständlich ist, wenn man sich auskennt) wäre aber nett gewesen.


2. Design
Hier fasse ich es mal kurz zusammen:
Corsair hat sich auch hier ein simples, aber konfigurierbares Design ausgedacht, welches nicht zu auffällig wirkt.
Standardmäßig sind schwarze Ecken verbaut, die man durch seperat erhältliche, andersfarbige Ecken austauschen kann. Ich belasse es bei dem Schwarz.
In der Mitte des Rotors ist das Corsair Logo zu erkennen. Soweit zum Design.


3. Verarbeitung
Der gesamte Aufbau des Lüfters ist ein wenig sperrig, würde ich behaupten. Könnte aber daran liegen, dass ich noch nie einen 120'er verbaut habe.
Der Rotor und die Halterung geben zusammen einen stabilen Eindruck, auch wenn diese "nur" aus hartem Kunststoff bestehen.
Leider ist der ML120 aufgrund des Magnetlagers schwerer als andere, handelsübliche Lüfter mit Kugellager, was nach dem Einbau aber keine negativen Eindrücke hinterlassen sollte.


4. Montage
Der Einbau war ein bisschen kniffelig. Zum einen hatte ich nicht viel Platz zwischen CPU-Lüfter und der Außenwand des Gehäuses, und zum anderen war der Anschluss schwer zu erreichen, da der CPU-Lüfter sehr groß ist.
Als ich dann nach 2 Minuten das Kabel richtig befestigt hatte (Ja, 2 Minuten. Ich habe große Hände :D), platzierte ich den ML120 an der Außenwand. Die mitgelieferten Schrauben sind sehr robust und halten den Lüfter in seiner Position.
Weil in meinem Gehäuse wegen der kurzen Netzteil-Kabel kein wirkliches Kabelmanagement vorhanden ist, war es (für mich) nicht schlimm, dass ich das Kabel des ML120 um den CPU-Lüfter legte. Vor dem ML120 selbst wäre eine blöde Idee.


5. Temperatur und Lautstärke
Hier kommt der Stein richtig ins Rollen. Nach Montage des Lüfters und Einschaltung des PC's, dachte ich, ich habe hier ein Flugzeug irgendwo abheben hören. Standardmäßig steht der ML120 im BIOS auf "Turbo". Somit lief er auf ca. 1650 rpm,
was für mich eindeutig zu laut ist, da er alle anderen Lüfter übertönt hat. Weil mir diese Lautstärke auf die Nerven ging, habe ich ihn auf "Silent" umgestellt. Jetzt läuft er mit ca. 1150 rpm und ist nur noch sehr leicht wahrnehmbar, wenn man wirklich
ganz genau hinhört.
Zu den Temperaturen. Die Durchschnitts-Temperatur in meinem Gehäuse beträgt ca. 28°C.
Der CPU läuft mit ~42°C (~72°C unter voller Auslastung), die Grafikkarte mit ~49°C (~81°C unter voller Auslastung).
Nach Einbau des Lüfters hat sich einiges getan:
Der CPU läuft mit ~38°C (~67°C unter voller Auslastung), die Grafikkarte mit ~46°C (~77°C unter voller Auslastung) und die Durchschnitts-Temperatur ist auf ~25°C gefallen.
Schon erstaunlich was für einen Einfluss der ML120 hat.
Die Tests belaufen sich auf 4 Tage und wurden mit FurMark und Prime95 getestet.


6. Leistung
Der Stromverbrauch liegt hier bei ca. 0.225 A, wodurch wir auf eine elektrische Leistung von ungefähr 2 W kommen.
Dies ist ein sehr schönes Ergebnis: Mit wenig Energieverbrauch massive Luftströme erzeugen.
Damit kommen wir direkt zu dem Preis-/Leistungsverhältnis.


7. Preis-/Leistungsverhältnis
Der Corsair ML120 Pro ist auf Mindfactory momentan für 20,15¤ zzgl. Versand (7,99¤) erhältlich. Finde ich persönlich schon recht happig für einen Lüfter. Aber dafür bringt er Features mit, bei denen "Standard"-Lüfter nicht mithalten können.
Das Magnetlager ist bei weniger als 40% Leistungsaufwand des Rotors kaum zu hören. Ab 40% wird es schon etwas lauter, dafür könnte man aber glauben, der PC wird gleich abheben, weil der Airflow wirklich enorm ist.
Durch diese Kraft wird die Luftzirkulation im Gehäuse sozusagen durchgewirbelt.
Preis und Leistung sind hier sehr gut balanciert worden von Corsair!


Fazit
Der Corsair ML120 Pro, im schlichten, konfigurierbaren Design und Features wie ein Magnetlager oder der massive Airflow, ist ein echtes Monster unter den Lüftern. Kleine Leistungsaufnahme, aber große Kraft!
Ich persönlich empfehle den ML120 Pro jeden, dessen Gehäuse keinen wirklichen Airflow besitzt (z.B. mein PC hat nur einen Lüfter an der Front um Luft einzulassen, dadurch kommt die Luft zwar rein, aber nicht raus).
Allerdings sollte man sich bei Bedarf mit der Lautstärke zurechtfinden.


Im Großen und Ganzen eine klare Empfehlung, 4 von 5 Punkten!
    
  
4 5
     am 21.08.2016
Produkttester
Hab den Lüfter nun seit einer Woche und bin bisher recht zufrieden damit.
Der Lüfter kommt in einer wertigen Pappschachtel zusammen mit Befestigungsschrauben. Die Luftschraube und die Halterung sind aus dichtem Hartplastik gefertigt, wodurch der Lüfter beim ersten Herausnehmen durch sein Gewicht einen wertigen Eindruck vermittelt. Die Ecken mit Befestigungslöchern liegen auf Anti-Vibrations-Gummidämpfern und können nach Bedarf gegen gegen verschiedenfarbige separat erhältliche Ecken getauscht werden. Das Kabel ist ca. 30cm lang, schwarz und ungesleeved und hat einen 4-Pin Lüfteranschluss.
Die Verarbeitung ist gut. Alle Teile liegen perfekt auf, nichts klackert, nichts hat Spiel. Die Luftschraube dreht sich ohne weiteres, kein klackern, kein Schleifen, doch dazu später mehr. Einzig und allein optisch gibt es etwas zu beanstanden. Offensichtlich wurden Luftschraube und Gehäuse im Spritzgussverfahren hergestellt, vorne am Gehäuse sind noch mehrere kreisförmige Oberflächenunregelmäßigkeiten zu erkennen. Auch die Luftschraube hat hinten eine unsaubere Oberfläche. Zusätzlich sind die Gummidämpfer unsauber ausgeschnitten, was doch das sonst wertige Aussehen des Lüfters trübt.
Auch wenn sich diese Mängel nicht auf die Leistung des Lüfters auswirken, finde ich doch, dass so etwas bei dem Preis nicht sein muss.
Zur Montage sind in besagten Ecken Standard-120mm Befestigungslöcher vorhanden, womit sich der Lüfter von innen mit kurzen oder von außen mit langen Schrauben im Gehäuse befestigen lässt. Ich habe den Lüfter einfach mit Kabelbinder vorne in die 5,25' Slotblenden gehängt, weil sonst kein vernünftiger Platz übrig war.

Zur Leistung:
Das besondere an dem Lüfter ist laut Hersteller das Magnetlager, das mittels Magnetschwebetechnik für einen leisen Betrieb, eine höhere Leistung und eine längere Lebensdauer sorgen soll.
Tatsächlich sind bei dem Lüfter im Betrieb auch keine Laufgeräusche wie Schleifen oder Rattern oder Klackern zu hören. Bis ca. 900 RPM ist der Lüfter auch flüsterleise und hat dafür auch einen adäquaten Luftdurchsatz.
An dieser Stelle ist wichtig anzumerken, dass es sich um einen Static-Pressure-Lüfter handelt, der für den Einsatz auf einem Kühlkörper oder Radiator vorgesehen ist, wo ein große und starke Luftströme benötigt werden. Die Maximaldrehzahl beträgt bei meinem Exemplar 2500 RPM und spätestens an dieser Stelle ist auch Schluss mit Silent. Der Lüfter scheffelt wie ein Taifun und hört sich auch so an. Wenn der Lüfter frei steht, hört man deutlich den Luftwiederstand der Rotorblätter, sitzt der Lüfter jedoch auf einem Objekt auf, hört man nur den Luftstrom an sich. Selbst bei 40% Leistung dreht der Lüfter bei 1200 RPM und ist deutlich hörbar.
Somit ist der Lüfter wohl eher für professionelle Anwendungen gedacht, wo Lautstärke keine Rolle spielt. Für den durchschnittlichen Prozessorkühler oder die Custom-Wasserkühlung ist er eher etwas Overkill. Da tut es ein SP120 Silent Edition auch.

Mein Fazit: Ein solider static-pressure-Lüfter, für jeden, der maximale Leistung will oder dank Magnetlager das absolut leiseste bei 500 RPM. Über die schlichte Optik lässt sich streiten, gerade aufgrund der Verarbeitung. Für Optik-Modder oder Durchschnittsbenutzer gibt es vermutlich vernünftigere Alternativen, wie den SP-120. Preislich liegt der Lüfter im selben Bereich, wie etablierte, vergleichbare Lüfter von Noctua oder Noiseblocker. Auch vom Anwendungsbereich und der Leistung fällt der Lüfter in das gleiche Segment der Hochleistungs-SP-Lüfter. Von daher halte ich den Preis für angebracht.
    
  
4 5
     am 27.08.2016
Produkttester
Einleitung/Kurzfassung:
In den letzten 14 Tagen habe ich im Rahmen der "Corsair Testers Keepers"-Aktion den ML120 Pro getestet, bevor ich hier jedoch großartig auf einzelne Kriterien eingehe, möchte ich schon einmal vorwegsagen, dass der Lüfter definitiv nichts für empfindliche Ohren und Kunden ohne Möglichkeit zur Lüftersteuerung ist. Mein Motherboard hat zwar eine integrierte Lüftersteuerung, diese hat den Lüfter allerdings überhaupt nicht bzw. nur marginal runtergeregelt. Daher griff ich zu SpeedFan und siehe da schon schnurrte er wie ein Kätzchen.

Design/Verpackung:
Nun zu meiner eigentlichen Bewertung. Fangen wir mit dem Design und der Verpackung an. Als ich die Verpackung zum ersten Mal in der Hand hielt, habe ich mich gleich über das unüblich hohe Gewicht gewundert und stellte nach dem Auspacken fest, dass der Lüfter ein wahres Schwergewicht ist. Optisch finde ich den Lüfter selbst nicht sehr ansprechend, da mich sein Design eher an das Armaturenbrett eines PKW erinnert. Auch das Lüfterblatt ist nicht ganz mein Geschmack. Es sieht aus, als wenn man lediglich Kohlefasern in eine Form gepresst und dann noch schnell ein wenig abgeschliffen hätte. Positiv aufgefallen ist mir die angestrebte Entkoppelung des Lüfters durch die Gummieinlagen, die jegliche Übertragung von Vibrationen verhindern. Zur Verpackung kann ich sagen, dass diese mir sehr gefällt. Sie wirkt sehr edel und ist äußerst stabil. Allerding muss man um den Lüfter an sich erstmal herauszubekommen beinahe den ganzen Einschub auseinandernehmen. Hier gibt es also noch ein wenig Verbesserungspotential.

Verarbeitung:
Das nächste Kriterium, welches ich ansprechen möchte ist die Verarbeitung. Da habe ich nichts zu bemängeln. Der Rahmen ist sehr stabil, das Lüfterblatt ebenfalls, es klappert und wackelt nichts. Das Kabel ist mehr als einfach nur lang genug und zum Bändigen liegen Kabelbinder bei. Mit Schulnoten als Bewertungsmaßstab würde ich hier eine 1+ mit Sternchen verteilen.

Montage:
Nachfolgend gehe ich auf die, wie bei anderen Lüftern auch, kinderleichte Montage ein. Zur Montage liegen 4 Schrauben und 2 Kabelbinder bei. Nun braucht man nur noch einen vernünftigen Schraubenzieher und kann den Lüfter einbauen. Da er schon entkoppelt ist fällt das lästige Gefummel mit Unterlegern aus Gummi und Co weg. Ich selbst habe den Lüfter an 2 für mich wichtigen Positionen getestet und stellte dabei mit Hilfe der Temperaturüberwachung von SpeedFan fest, dass er am Seitenteil in saugender Stellung am Effektivsten arbeitet. Er versorgt dabei meine Grafikkarte bei hungrigen Spielen wie Grand Theft Auto 5, Scrap Mechanic oder The Vanishing of Ethan Carter Redux mit kühler Luft. Sein bestes Ergebnis waren fast 14°C weniger bei Grand Theft Auto 5 als mit einem Arctic F12 in gleicher Stellung. Dabei muss ich aber auch anmerken, dass der F12 ein 3-Pin- und der ML120 Pro ein 4-Pin-Lüfter ist. Daher kann ich die Drehzahl des F12 nicht verändern, die des ML120 Pro hingegen schon. Das habe ich auch getan und ihn auf 50% seiner maximalen Drehleistung von mehr als 2400 Umdrehungen pro Minute begrenzt.

Leistung:
Da ich eben schon ein wenig darauf einging, fahre ich mit der Leistung des Lüfters fort. Hierzu kann ich sagen, dass mir das Standardprofil des Lüfters komplett missfällt. Mit deaktivierter Lüftersteuerung dreht der Lüfter mit sehr hohen Drehzahlen und das von Beginn an. Meistens waren es so um die 1600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute. Dabei ist der Lüfter allerdings so laut, dass ich mir gesagt habe: ""Entweder du machst mit Lüftersteuerung weiter oder er landet in der Ecke und verrottet dort."" Ich habe mich natürlich für die erste Variante entschieden, damit ich eine aussagekräftige Bewertung schreiben kann, die die positiven und negativen Aspekte des Lüfters aufzeigt. Jedenfalls habe ich den Lüfter dann mit meiner integrierten Lüftersteuerung getestet, die überhaupt keinen bzw. nur einen marginalen Einfluss auf die Drehzahl hatte. Daher rührt auch die Verwendung von SpeedFan, welches unter Windows 10 nur mit Trickserei beim Hochfahren startet und dann auch noch ewig brauch um die Informationen einzulesen. Wenn ich den Lüfter also weiterverwenden möchte, was definitiv der Fall ist, da mich der Luftstrom den er erzeugt überzeugt hat, sollte ich mir eine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung anschaffen. Zum Luftstrom kann ich sagen, dass dieser mir sehr zusagt. Da der Lüfter zu den ""Static Pressure""-Lüftern gehört, erzeugt er einen sehr hohen Luftdruck, bei einem handelsüblichen Luftfördervolumen. Mich persönlich stört das nicht, da er sich preislich im gleichen Segment, wie beispielsweise Lüfter von beQuiet! bewegt.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Das war auch schon das Stichwort für das Preis-/Leistungsverhältnis auf, welches ich nun eingehen möchte. Von den Leistungsdaten her sind die Drehzahl und der Luftdruck gegenüber üblichen Lüftern wie die von Noctua, Noiseblocker, BitFenix und Co zwar erhöht, jedoch unterscheiden sich die restlichen Angaben zum ML120 Pro kaum von denen anderer Hersteller und Modelle. Preis-technisch bewegt sich der ML120 Pro im Bereich von beQuiet!s Silent Wings und dem BitFenix Spectre Pro. Aus meiner Sicht ist der Preis gerechtfertigt auch aufgrund des innovativen Magnetschwebelagers, welches die Geräuschentwicklung gegenüber üblicher Lager definitiv reduziert.

Temperatur und Lautstärke:
Um meine Bewertung abzurunden gehe ich nun auf das Kriterium Temperatur und Laustärke ein, welches ich zuvor schon in einigen anderen Kriterien teilweise mit angesprochen hatte. Durch den hohen Luftdruck den der Lüfter erzeugt bzw. erzeugen kann, war es zumindest bei mir so, dass die Leerlauf-Temperatur im Durchschnitt um ca. 3°C gesunken ist. Während ich bei hungrigen Spielen und Anwendungen vorher immer damit rechnen musste, dass an heißen Tagen vielleicht der Treiber meiner Grafikkarte unerwartet beendet wird, so habe ich jetzt keinerlei Probleme mehr. Der Lüfter leistet ganze Arbeit und schafft es bestenfalls mein System gut 14°C kühler zu halten als der F12. Somit brauche ich auch ein Runtertakten der Grafikkarte bei 80°C, wie es bei NVIDIA üblich ist, nicht mehr zu befürchten und kann fast konstant Grand Theft Auto 5 mit 120 Frames pro Sekunde spielen. Zur Lautstärke kann ich nur wiederholen, dass mir das Standardprofil komplett missfällt, da es von Anfang an mit viel zu hohen Drehzahlen startet. Negativ ist außerdem auch, dass zumindest die Lüftersteuerung meines ASUS-Motherboards wenn überhaupt nur marginalen Einfluss auf die Drehzahlen hatte und da spielte das gewählte Profil (Leise, Standard, Turbo) keine Rolle. Das ist wirklich sehr schade. Aber es gibt ja genügend Alternativen und wie bereits mehrfach erwähnt ging ich dann zu SpeedFan über, was für mich jedoch keine dauerhafte Lösung sein wird, da es zu lange zum Starten braucht und ich das Gebrumme und Gesumme des Lüfters bei Drehzahlen über 54% nicht ertragen mag.

Fazit:
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich diesen Lüfter nur kaufen würde, wenn ich eine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung hätte und/oder mir die Lautstärke völlig egal wäre. Da mir jedoch die Laustärke meines Systems sehr wichtig ist und ich keine hardwaregesteuerte Lüftersteuerung habe, hätte ich mir den Lüfter außerhalb des Produkttests wahrscheinlich nicht gekauft und zu einer Alternative gegriffen.
    
  
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     am 25.08.2016
Produkttester
Diese Bewertung bezieht sich auf den Lüfter ML120 Pro von Corsair, welcher mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt wurde.

Design:
Die Verpackung ist äußerst ansprechend gestaltet und gesellt sich zu der von Corsair bereits bekannten Designsprache mit Schwarz und Gelb. Nimmt man die Verpackung erstmals in die Hand wundert man sich über das hohe Gewicht und es kommt unweigerlich das Gefühl in einem auf, hier ein wirkliches Premiumprodukt in den Händen zu halten. Das Design des Lüfters selbst ist meiner Meinung nach ebenfalls sehr gelungen. Er ist großteils in schlichtem Schwarz gehalten mit einem großen Corsair Logo in der Mitte des Lüfters und grauen Gummiecken, welche gleichzeitig als Virbrationsdämpfer fungieren. Auf diesen Virbationsdämpfern sind wiederum schwarze Eckstücke angebracht die dazu dienen, den Lüfter mit Schrauben zu befestigen. Hier zeigt Corsair Kreativität, denn diese Eckstücke sind wechselbar und außer in Schwarz auch noch in den Farben Rot, Blau und Weiß zu erhalten. Leider werden diese Eckstücke aber bisher nicht einzeln zum Verkauf angeboten.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist sehr gut, was man bereits am im Vergleich zur Konkurrenz relativ hohen Gewicht feststellt. Das Plastik ist hart und ausreichend dick gestaltet was zu einer sehr hohen Verwindungssteifigkeit führt. Man kann hier viel Kraft aufwenden, ohne das etwas knarzt oder man Angst bekommen könnte den Lüfter zu zerbrechen. Die Rotorblätter sind ebenfalls sehr stabil gestaltet, fühlen sich jedoch etwas rau an. Möglicherweise steht das in Verbindung mit besserer Aerodynamik, um dies aber abschließend zu bewerten kenne ich mich nicht gut genug aus. Löst man den Corsairaufkleber auf der Rückseite des Lüfter ab kommt ein blaues PCB zum Vorschein, auf welchem die 4 Kabel des 4 Pin PWM Connectors angelötet sind. Die Lötarbeiten sehen professionell aus und wurden zusätzlich noch mit etwas Hartsilikon überklebt, an den Lötstellen sollte also nichts verrutschen. Das Kabel selbst ist ca. 60cm lang und ungesleeved, dafür sitzt der 4 Pin PWM Connector aber bombenfest am Ende des Kabels.

Montage:
Die Montage gestaltet sich wie bei jedem anderen 120mm Lüfter über vier Schrauben an den Ecken des Lüfters oder über Klemmdrähte an Kühlkörpern. Wirklich positiv hat mich jedoch überrascht, dass im Gegensatz zu anderen Lüftern, auch bei mehrmaliger Montage und Demontage, der Einsatz der Schrauben nur sehr wenig Plastik herausfrisst und so auch nach einigem Ein- und Ausbau stets ein kräftiger Zug herszustellen ist. Ein weiteres Plus ist die eingebaute Vibrationsdämfung durch die Gummistücke an allen Enden. Dies macht zusätzliche Unterlegscheiben überflüssig und dadurch die Montage etwas schneller und einfacher.

Leistung:
Von der Leistung auf dem Papier war ich zunächst etwas enttäuscht. Ich habe die Leistungsdaten des ML120 Pro mit einem Arctic F12 PWM verglichen. Man sollte meinen ein unfairer Vergleich da der F12 nur ca. 1/4 so viel kostet wie der der ML120 Pro. Wenn man die Herstellerangaben vergleicht kommt aber kein großer Unterschied heraus:

Max. Luftfördervolumen: F12: 74 cfm/ML120 Pro: 75 cfm
Max. Lautstärke: F12: 30 db(A)/ML120 Pro: 37db(A)
Max. Drehzahl: F12: 1350 RPM/ML 120 Pro: 2400 RPM

Man sieht hier also, dass ein wirklich nennenswerter Unterschied nur im Bereich der max. Drehzahl besteht. Das dies aber wichtig sein kann werden wir im nächsten Punkt nocheinmal feststellen.

Temperatur und Lautstärke:

Vorweg möchte ich sagen, das ich kein professionelles Equipment besitze um db(A), Luftfördervolumen oder Temperatur genau zu messen. Bei der Lautstärke habe ich mich auf meinen subjektiven Eindruck verlassen, da auch die dB-Messung per Handy nur sehr inkonstante Werte lieferte. Subjektiv ist der Lüfter sehr leise bei gleicher Drehzahl auch gefühlt etwas leiser als der F12. Um die Temperatur verlässlich zu testen habe ich jeweils drei prime95 Durchgänge mit jeweils einer halben Stunde Laufzeit und dem F12 als auch dem ML120 Pro als CPU-Lüfter durchgeführt. Dabei habe ich die Prozessortemperatur mittels HWMonitor ausgelesen. Bei einer maximalen Lüfterdrehzahl von 1350 RPM ergaben sich keine signifikanten Temperaturunterschiede zwischen den beiden Lüftern. Habe ich die maximale Drehzahl des ML120 Pro auf 2400 RPM erhöht ergaben sich Temperaturunterschiede von bis zu 6°C. Dies ist meiner Meinung nach schon ein deutlicher Unterschied, der jedoch mit einem erhöhten Geräuschpegel einhergeht. Gerade an heißen Sommertagen hat man aber hier noch die Möglichkeit etwas mehr Kühlung herauszuholen und den Rest des Jahres kann man einfach die Drehzahl limitieren und hat somit einen leisen Rechner mit Reserven für heißere Tage.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Insgesamt finde ich das Preis-/Leistungsverhältnis nur durchschnittlich. Gerade wenn man ihn mit dem Arctic F12 vergleicht bietet der ML120 Pro nur wenig Mehrwert. Der Durchschnittsuser wird sich aber denke ich auch keinen Lüfter für knapp 20¤ kaufen. Für Übertakter, die ihre CPU per Luft am Limit betreiben wollen oder SilentFans die Leistungsreserven möchten ist dieser Lüfter denke ich doch zu empfehlen. Sollte sich im Langzeittest herausstellen, dass durch die Magnetaufhängung und der damit verbundenen geringen Reibung (kein Kontakt der sich bewegenden Teile) eine längere Lebensdauer bei hohen Drehzahlen gewährleistet ist könnte sich das Preis-/Leistungsverhältnis noch etwas zu Gunsten des ML120 Pro bewegen.

Fazit:
Innovative Technik (Magnetaufhängung), schönes Design, sehr gute Verarbeitung, tolle Ideen (integrierte Vibrationsdämpfung) und starke Leistung sprechen für den ML120 Pro. Für absolute Silent Fans gibt es in diesem Preisbereich viel Konkurrenz, die was allein die Lautstärke angeht besser abschneidet. Daher ist dieser Lüfter eher eine Empfehlung für Enthusiasten, welche primär Leistung suchen, jedoch bei niedrigeren Temperaturen auf Stille nicht verzichten möchten. Wenn man in diese Zielgruppe passt kann ich diesen Lüfter uneingeschränkt empfehlen.
    
  
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     am 24.08.2016
Produkttester
Kurz vorab: Ich habe den Corsair ML120 Pro im Rahmen der Testers Keepers Aktion 2016 erhalten und möchte im folgenden Bericht auf verschiedene Kriterien eingehen.

Design:
Viel Freiraum ist bei der Gestaltung eines Gehäuselüfters logischerweise nicht vorhanden, da bestimmte Normen zu erfüllen sind, um reibungslosen Einbau zu gewährleisten.
Der Lüfter ist schlicht gehalten und zum Großteil schwarz, mit kleinen Akzenten wie dem weißen Corsair-Logo und den Anti-Vibrations-Gummipuffern. Diese austauschbaren Ecken ermöglichen einem das Anpassen des Lüfters an das eigene Farbkonzept. Es sind aber, bis auf die bereits verbauten, ebenfalls schwarzen, leider keine weiteren im Lieferumfang enthalten und müssen gesondert gekauft werden.

Verarbeitung:
Direkt beim Auspacken hat man das Gefühl, ein stabiles und wertiges Produkt in der Hand zu halten, da der Lüfter für die Größe auffällig schwer ist. Vermutlich ist dies auf die Verwendung von dichteren Kunststoffen und die Vollgummipuffern zurückzuführen. Auch die generelle Verarbeitung der einzelnen Teile überzeugt durch genaue Passform und saubere Kanten ohne Produktionsreste oder ähnliches.

Montage:
Die Montage eines Gehäuselüfters hängt zum Großteil von dem verwendeten Gehäuse ab. Der Lüfter besitzt wie erwartet vier Löcher um ihn in einem der dafür vorgesehenen Plätzen im Gehäuse zu verschrauben. Die mitgelieferten Schrauben sind jedoch sehr kurz und ich konnte den Lüfter nur mit den beim Gehäuse enthaltenen Schrauben montieren. Das 4-Pin Kabel ist am Gehäuse des Lüfters durch eine Lasche geführt, was verhindert, dass das Kabel irgendwie in den drehenden Lüfter kommt.

Leistung (Temperatur/Lautstärke):
Nun zum interessanten Teil des Berichts: der Leistung. Corsair verwendet ein sogenanntes magnetisches Lager, um einen leisen Betrieb, lange Lebensdauer sowie hohe Leistung zu erreichen. Gleichzeitig sollen die Rotoren hohen statischen Druck und hohen Luftstrom liefern.
Ich betreibe den Lüfter als Ergänzung zu 1x120mm und 1x140mm Gehäuselüftern an der Lüftersteuerung meines Gehäuses.
Die meiste Zeit laufen diese Lüfter auf Stufe 1 und sind dabei kaum hörbar. Sowohl die Standard Lüfter als auch der neue Corsair 'ML120' Lüfter. Was jedoch deutlich auffällt, ist, dass der neue 'ML120' Lüfter bei gleicher Spannung einen merklich stärkeren Luftstrom erzeugt, als die anderen Lüfter.
Auf den Stufen 2 und 3 der Lüftersteuerung ist es meiner Meinung nach nicht möglich, dass die Lüfter keine Geräusche erzeugen oder verursachen. Schon wenn die Luft durch den Staubfilter strömt, kommt es zur Geräuschentwicklung. Auch die Rotoren welche bei hohen Drehzahlen die Luft befördern fangen an, die Luft in Schwingungen zu versetzen, welche man ab einer gewissen Stärke bei allen Lüftern hört (ähnlich wie wenn man einen Stock durch die Luft schlägt). Dieses Geräusch lässt sich nicht wirklich vermeiden, da die Ursache (Verdrängung und Bewegung der Luft) gleichzeitig Ziel eines Lüfters ist.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Der Preis des 'ML120' liegt im oberen Mittelfeld der 120mm Gehäuselüfter, dabei deckt er aber einen sehr großen Drehzahlbereich ab und hat schon bei niedriger Drehzahl ein hohes Luftfördervolumen. Die genauen Werte dazu lassen sich anhand der Produktspezifikationen vergleichen. Subjektiv kann ich den Lüfter jedem empfehlen, der einen leisen und gleichzeitig starken Gehäuselüfter sucht. Noch dazu bietet Corsair auf die Lüfter der ML-Serie 5 Jahre Garantie. Wer jedoch etwas Geld sparen möchte kommt sicher auch mit 'normalen' Lüftern zurecht.
    
  
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     am 24.08.2016
Produkttester
Vorwort:
Meine Bewertung des ML120 Pro, welchen ich freundlicherweise durch das Mindfactory Testers Keepers Event erhalten habe, beruht auf einem intensiven Testen über 10 Tage hinweg. Eines vorweg, der Lüfter ist nicht für Leute geeignet, die ihn einfach nur anschließen wollen und dann ein perfektes Ergebnis erwarten. Mit einigen kleinen Einstellungen erhält man jedoch ein richtig gutes Produkt (siehe Punkt Lautstärke).


Design 4/5
Corsair hat sich für ein simples Design ohne besonders auffallende Kurven oder Kanten entschieden. Im Vergleich zu den meisten anderen Herstellern ist der Sticker des Firmenlogos in der Mitte des Lüfters minimalistisch und klein gehalten und wirkt daher nicht so aufdringlich, sobald sich der Lüfter dreht. Das Stromkabel ist komplett in schwarz und angenehm unauffällig.


Verarbeitung 3/5
Wie von Corsair gewohnt, ist die Verarbeitung gut, der Kunststoffrahmen wirkt jedoch sehr klump und wiegt deutlich mehr als andere Rahmen. Dies führt zu einem insgesamt recht schweren Lüfter. Das Stromkabel ist zwar schön simpel, für den Preis hätte ich mir jedoch ein gesleevtes Kabel gewünscht. Der Lüfter hat neben jedem der Schraubenlöscher ein Hartgummipolster, um Vibrationen zu vermeiden.


Montage 5/5
Bei der Montage gibt es keinerlei Besonderheiten und sie funktioniert wie bei jedem anderen Lüfter auch, was in meinen Augen mehr als ausreichend ist.


Leistung und Temperatur 5/5
Er tritt bei mir im direkten Vergleich gegen den SP120 QE ebenfalls von Corsair an, welcher bei mir schon seit mehreren Jahren "tapfer" seine Pflicht erfüllt. Getestet wurde bei mir in 2 Systemen, einmal als CPU-Lüfter zum anderen auch auf einem Radiator.

Da sich der Temperaturunterschied in beiden Systemen im gleichen Umfeld befand, beziehe ich mich hier nur auf mein Hauptsystem, welches einen i7 3770k @ 4,5Ghz mit einem single loop Radiator kühlt, welcher für den Test jeweils nur mit einem Lüfter betrieben wurde.

Für die ersten beiden Tests wurden beide Lüfter auf ca. 600 RPM (Umdrehungen pro Minute) als auch auf 1200 RPM betrieben. Der Corsair SP120 QE erzielte bei 600 RPM eine Temperatur von 68 Grad (ML120 Pro 67 Grad) und bei 1200 RPM 66 Grad (ML120 Pro ~65 Grad). Im Vergleich erreichte der ML120 Pro also durchschnittlich 1-2 Grad geringere Temperaturen.

Im Anschluss wurde der ML120 Pro nochmals mit maximaler Drehzahl betrieben (~2400 RPM), beim SP120 QE ist mit 1200 RPM Schluss. Hierbei fiel die Temperatur auf beachtliche ~61 Grad. Natürlich hat diese Leistung auch Abstriche, bitte werfen Sie daher einen Blick auf die nächste Kategorie.


Lautstärke 3/5
Durch das magnetische Getriebe erreicht der Lüfter einen flüsterleisen Betrieb im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich, ich spreche hierbei von ca 600-1100 RPM. Darüber hinaus wird der Lüfter immer stärker hörbar und mit voller Drehzahl handelt es sich um den lautesten Lüfter, den ich persönlich je erlebt habe.

Ein weiteres Problem tritt bei Lüftersteuerungen mit Spannungskontrolle auf. Das magnetische Getriebe erzeugt hierbei sehr auffällige Geräusche im unteren Drehzahlbereich, welche bei gleicher Drehzahl aber mit Nutzung über einen PWM-Anschluss nicht auftreten.


Preis-/Leistungsverhältnis 4/5
Sollte einem das Design gefallen, so ist der Preis mit seinen 20 ¤ für die gelieferte Leistung und Qualität ausreichend, persönlich würde ich aber eher zu einem der LED-Modelle greifen, da sich diese, je nach Sonderpreis, im gleichen Preisfeld bewegen.


Fazit 4/5
Corsair hat hier einen ziemlich guten Lüfter zusammengestellt. Er liefert einen hohen statischen Druck, was ihn ideal zum Betrieb mit dickeren CPU-Kühlern als auch Radiatoren eignet. Für einen leisen Betrieb sollte man sich aber unbedingt den Aufwand machen und den Lüfter über einen PWM-Anschluss betreiben, da er mit Spannungssteuerung ein nerviges Geräusch erzeugt. Außerdem sollte man sich ein eigenes Lüfterprofil erstellen, um die maximale Drehzahl einzustellen. Wer sich diese Mühe nicht macht, wird stark unter der Lautstärke zu leiden haben.
    
  
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     am 22.08.2016
Produkttester
Willkommen zu meinem Review des Corsair ML120 Pro!

Vorweg: Den Lüfter habe ich durch das Testers Keepers Event zum Testen gewonnen. Vielen vielen Dank an das Mindfactory Team für diese Chance!

Über folgende Themen werde ich reden:
1. Verpackung und Lieferumfang
2. Design
3. Verarbeitung
4. Montage
5. Temperatur und Lautstärke
6. Leistung
7. Preis-/Leistungsverhältnis

Und zum Schluss ziehe ich noch ein kleines Fazit.


1. Verpackung und Lieferumfang
Der erste Eindruck der Verpackung ist wichtig. Daher hat sich Corsair gedacht, warum erstellen wir nicht eine auffällige, aber elegante Verpackung?
Die Verpackung ist in einem hellen Grau und Schwarz gekleidet, auffällig machen tut es aber erst die Akzentfarbe: Gelb!
Auf der Verpackung selbst erkennt man auf der Vorderseite den Namen des Herstellers, den Produktnamen, sowie den Lüfter und simple Informationen darüber, was er alles mit sich bringt!
Auf der Rückseite hingegen werden die Informationen deutlich erläutert:
1. Der Lüfter besitzt ein Magnetlager, wodurch der Rotor buchstäblich schwebt, und nicht auf Kugeln rollt wie handelsübliche Gehäuselüfter und dadurch weniger Lärm produziert, mehr Leistung bringt und länger durchhält.
2. Außerdem besteht Corsair hier auf ein individuelles Rotordesign, welches einen perfekten Airflow bietet. Durch diese Eigenschaft ist er in jedem PC eine wichtige Komponente.
3. Wenn eine Lüftersteuerung bereitsteht, kann man den ML120 Pro selbstverständlich von 400-2400 rpm ansteuern.
4. Die Ecken des Lüfters sind austauschbar gegen eine Auswahl von verschiedenen Farben (hier: Rot, Blau, Weiß) und sind seperat erhältlich.
Kommen wir zum Lieferumfang.
Zuerst wäre da der Lüfter selbst. In aller Pracht liegt er in der kleinen Box, das 4-pin PWM-Kabel versteckt unter einer kleinen Abdeckung. Beiliegend ist ein kleines Tütchen mit vier Schrauben zum Befestigen und zwei kurze Kabelbinder.
Wozu die gut sind? Natürlich um den Rest des Lüfterkabels ordentlich zur Seite zu legen, falls es zu lang sein sollte! Mehr gibt es zum Umfang nicht zu sagen, es wurde sehr simpel gehalten.
Eine Anleitung zum Anschrauben (auch wenn es selbstverständlich ist, wenn man sich auskennt) wäre aber nett gewesen.


2. Design
Hier fasse ich es mal kurz zusammen:
Corsair hat sich auch hier ein simples, aber konfigurierbares Design ausgedacht, welches nicht zu auffällig wirkt.
Standardmäßig sind schwarze Ecken verbaut, die man durch seperat erhältliche, andersfarbige Ecken austauschen kann. Ich belasse es bei dem Schwarz.
In der Mitte des Rotors ist das Corsair Logo zu erkennen. Soweit zum Design.


3. Verarbeitung
Der gesamte Aufbau des Lüfters ist ein wenig sperrig, würde ich behaupten. Könnte aber daran liegen, dass ich noch nie einen 120'er verbaut habe.
Der Rotor und die Halterung geben zusammen einen stabilen Eindruck, auch wenn diese "nur" aus hartem Kunststoff bestehen.
Leider ist der ML120 aufgrund des Magnetlagers schwerer als andere, handelsübliche Lüfter mit Kugellager, was nach dem Einbau aber keine negativen Eindrücke hinterlassen sollte.


4. Montage
Der Einbau war ein bisschen kniffelig. Zum einen hatte ich nicht viel Platz zwischen CPU-Lüfter und der Außenwand des Gehäuses, und zum anderen war der Anschluss schwer zu erreichen, da der CPU-Lüfter sehr groß ist.
Als ich dann nach 2 Minuten das Kabel richtig befestigt hatte (Ja, 2 Minuten. Ich habe große Hände :D), platzierte ich den ML120 an der Außenwand. Die mitgelieferten Schrauben sind sehr robust und halten den Lüfter in seiner Position.
Weil in meinem Gehäuse wegen der kurzen Netzteil-Kabel kein wirkliches Kabelmanagement vorhanden ist, war es (für mich) nicht schlimm, dass ich das Kabel des ML120 um den CPU-Lüfter legte. Vor dem ML120 selbst wäre eine blöde Idee.


5. Temperatur und Lautstärke
Hier kommt der Stein richtig ins Rollen. Nach Montage des Lüfters und Einschaltung des PC's, dachte ich, ich habe hier ein Flugzeug irgendwo abheben hören. Standardmäßig steht der ML120 im BIOS auf "Turbo". Somit lief er auf ca. 1650 rpm,
was für mich eindeutig zu laut ist, da er alle anderen Lüfter übertönt hat. Weil mir diese Lautstärke auf die Nerven ging, habe ich ihn auf "Silent" umgestellt. Jetzt läuft er mit ca. 1150 rpm und ist nur noch sehr leicht wahrnehmbar, wenn man wirklich
ganz genau hinhört.
Zu den Temperaturen. Die Durchschnitts-Temperatur in meinem Gehäuse beträgt ca. 28°C.
Der CPU läuft mit ~42°C (~72°C unter voller Auslastung), die Grafikkarte mit ~49°C (~81°C unter voller Auslastung).
Nach Einbau des Lüfters hat sich einiges getan:
Der CPU läuft mit ~38°C (~67°C unter voller Auslastung), die Grafikkarte mit ~46°C (~77°C unter voller Auslastung) und die Durchschnitts-Temperatur ist auf ~25°C gefallen.
Schon erstaunlich was für einen Einfluss der ML120 hat.
Die Tests belaufen sich auf 4 Tage und wurden mit FurMark und Prime95 getestet.


6. Leistung
Der Stromverbrauch liegt hier bei ca. 0.225 A, wodurch wir auf eine elektrische Leistung von ungefähr 2 W kommen.
Dies ist ein sehr schönes Ergebnis: Mit wenig Energieverbrauch massive Luftströme erzeugen.
Damit kommen wir direkt zu dem Preis-/Leistungsverhältnis.


7. Preis-/Leistungsverhältnis
Der Corsair ML120 Pro ist auf Mindfactory momentan für 20,15¤ zzgl. Versand (7,99¤) erhältlich. Finde ich persönlich schon recht happig für einen Lüfter. Aber dafür bringt er Features mit, bei denen "Standard"-Lüfter nicht mithalten können.
Das Magnetlager ist bei weniger als 40% Leistungsaufwand des Rotors kaum zu hören. Ab 40% wird es schon etwas lauter, dafür könnte man aber glauben, der PC wird gleich abheben, weil der Airflow wirklich enorm ist.
Durch diese Kraft wird die Luftzirkulation im Gehäuse sozusagen durchgewirbelt.
Preis und Leistung sind hier sehr gut balanciert worden von Corsair!


Fazit
Der Corsair ML120 Pro, im schlichten, konfigurierbaren Design und Features wie ein Magnetlager oder der massive Airflow, ist ein echtes Monster unter den Lüftern. Kleine Leistungsaufnahme, aber große Kraft!
Ich persönlich empfehle den ML120 Pro jeden, dessen Gehäuse keinen wirklichen Airflow besitzt (z.B. mein PC hat nur einen Lüfter an der Front um Luft einzulassen, dadurch kommt die Luft zwar rein, aber nicht raus).
Allerdings sollte man sich bei Bedarf mit der Lautstärke zurechtfinden.


Im Großen und Ganzen eine klare Empfehlung, 4 von 5 Punkten!
    
  
4 5
     am 21.08.2016
Produkttester
Hab den Lüfter nun seit einer Woche und bin bisher recht zufrieden damit.
Der Lüfter kommt in einer wertigen Pappschachtel zusammen mit Befestigungsschrauben. Die Luftschraube und die Halterung sind aus dichtem Hartplastik gefertigt, wodurch der Lüfter beim ersten Herausnehmen durch sein Gewicht einen wertigen Eindruck vermittelt. Die Ecken mit Befestigungslöchern liegen auf Anti-Vibrations-Gummidämpfern und können nach Bedarf gegen gegen verschiedenfarbige separat erhältliche Ecken getauscht werden. Das Kabel ist ca. 30cm lang, schwarz und ungesleeved und hat einen 4-Pin Lüfteranschluss.
Die Verarbeitung ist gut. Alle Teile liegen perfekt auf, nichts klackert, nichts hat Spiel. Die Luftschraube dreht sich ohne weiteres, kein klackern, kein Schleifen, doch dazu später mehr. Einzig und allein optisch gibt es etwas zu beanstanden. Offensichtlich wurden Luftschraube und Gehäuse im Spritzgussverfahren hergestellt, vorne am Gehäuse sind noch mehrere kreisförmige Oberflächenunregelmäßigkeiten zu erkennen. Auch die Luftschraube hat hinten eine unsaubere Oberfläche. Zusätzlich sind die Gummidämpfer unsauber ausgeschnitten, was doch das sonst wertige Aussehen des Lüfters trübt.
Auch wenn sich diese Mängel nicht auf die Leistung des Lüfters auswirken, finde ich doch, dass so etwas bei dem Preis nicht sein muss.
Zur Montage sind in besagten Ecken Standard-120mm Befestigungslöcher vorhanden, womit sich der Lüfter von innen mit kurzen oder von außen mit langen Schrauben im Gehäuse befestigen lässt. Ich habe den Lüfter einfach mit Kabelbinder vorne in die 5,25' Slotblenden gehängt, weil sonst kein vernünftiger Platz übrig war.

Zur Leistung:
Das besondere an dem Lüfter ist laut Hersteller das Magnetlager, das mittels Magnetschwebetechnik für einen leisen Betrieb, eine höhere Leistung und eine längere Lebensdauer sorgen soll.
Tatsächlich sind bei dem Lüfter im Betrieb auch keine Laufgeräusche wie Schleifen oder Rattern oder Klackern zu hören. Bis ca. 900 RPM ist der Lüfter auch flüsterleise und hat dafür auch einen adäquaten Luftdurchsatz.
An dieser Stelle ist wichtig anzumerken, dass es sich um einen Static-Pressure-Lüfter handelt, der für den Einsatz auf einem Kühlkörper oder Radiator vorgesehen ist, wo ein große und starke Luftströme benötigt werden. Die Maximaldrehzahl beträgt bei meinem Exemplar 2500 RPM und spätestens an dieser Stelle ist auch Schluss mit Silent. Der Lüfter scheffelt wie ein Taifun und hört sich auch so an. Wenn der Lüfter frei steht, hört man deutlich den Luftwiederstand der Rotorblätter, sitzt der Lüfter jedoch auf einem Objekt auf, hört man nur den Luftstrom an sich. Selbst bei 40% Leistung dreht der Lüfter bei 1200 RPM und ist deutlich hörbar.
Somit ist der Lüfter wohl eher für professionelle Anwendungen gedacht, wo Lautstärke keine Rolle spielt. Für den durchschnittlichen Prozessorkühler oder die Custom-Wasserkühlung ist er eher etwas Overkill. Da tut es ein SP120 Silent Edition auch.

Mein Fazit: Ein solider static-pressure-Lüfter, für jeden, der maximale Leistung will oder dank Magnetlager das absolut leiseste bei 500 RPM. Über die schlichte Optik lässt sich streiten, gerade aufgrund der Verarbeitung. Für Optik-Modder oder Durchschnittsbenutzer gibt es vermutlich vernünftigere Alternativen, wie den SP-120. Preislich liegt der Lüfter im selben Bereich, wie etablierte, vergleichbare Lüfter von Noctua oder Noiseblocker. Auch vom Anwendungsbereich und der Leistung fällt der Lüfter in das gleiche Segment der Hochleistungs-SP-Lüfter. Von daher halte ich den Preis für angebracht.
    
  

Das sagt die Presse

Excellent

18.09.2016

"Excellent"

"Die ML-Serie überzeugt aber als moderne PWM-Lüfterserie mit bemerkenswertem Regelbereich und entsprechend hoher Flexibilität. Dafür haben sich ML120 Pro und ML140 Pro auch unseren Exzellent-Hardware-Award verdient."

HardwareLuxx - 18.09.2016

Video

Wenn die NASA einen Lüfter für Computergehäuse entwerfen würde – so sähe er aus.

Die Lüfter der Corsair ML Series mit Magnetschwebetechnik und maßgeschneiderten Rotoren bieten eine unübertroffene Leistung und einen leisen Betrieb.

Dank ihres innovativen Designs ermöglichen die Lüfter der ML Series sowohl einen hohen statischen Druck als auch einen hohen Luftstrom für ein optimales Lüftererlebnis.

Magnetlager

Nutzt die Magnetschwebetechnik, um einen leiseren Betrieb, eine unübertroffene Leistung und eine längere Lebensdauer zu gewährleisten.

Maßgeschneidertes Rotordesign

Bietet die perfekte Balance zwischen hohem statischem Druck und einem hohen Luftstrom und arbeitet selbst in den anspruchsvollsten Umgebungen einwandfrei.

Großer Regelbereich

Der Regelbereich von 2.000 Umdrehungen pro Minute überlässt Ihnen die Wahl zwischen absoluter Laufruhe und extremer Leistung.

Farbanpassung

Austauschbare Ecken auf Anti-Vibrations-Gummidämpfern erlauben es Ihnen, Ihre Lüfter auf Ihr System abzustimmen und sorgen für einen leisen Betrieb bei hohen Geschwindigkeiten.

Mit einem Regelbereich von 2.000 Umdrehungen pro Minute überlassen die Lüfter der ML Series Ihnen die Wahl zwischen absoluter Laufruhe und Luftstrom ohne Kompromisse.

Austauschbare Ecken auf Anti-Vibrations-Gummidämpfern sorgen für einen leiseren Betrieb bei hohen Geschwindigkeiten.

Corsair - High-Performance und starkes Design

Höchste Qualität vereint sich mit innovativem Design. Seit 1994 entwickelt Corsair Hardware und Peripheriegeräte im Bereich Gaming und gehört zu einem der führenden Hersteller. Ob Speicherriegel, Lüfter, Präzisions-Mäuse, kabellose Headsets oder hochperformantes Netzteil, statten Sie Ihren Computer mit Corsair-Produkten aus und genießen Sie die Vorteile von High-Performance im stylischen Design. Sowohl für Enthusiasten als auch für E-Sportler bietet Corsair die optimalen Komponenten.

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Corsair Gaming

High-End-Performance

In einem Corsair Crystal 680X Gehäuse ist Ihr anspruchsvolles System bestens aufgehoben. Das ATX-Smart-Gehäuse aus gehärtetem Glas überzeugt mit einem perfekten Luftstrom für effiziente Kühlung. Und die brillanten RGB-Lichteffekte zeigen guten Geschmack. Passend dazu können Sie mit dem 16 GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3000 Speicherkit Ihren Hochleistungs-PC mühelos übertakten. Ein zusätzlicher Corsair LL120 RGB 120 x 120 x 25mm Lüfter sorgt nicht nur für eine präzise Kühlung, das RGB-Licht spielt mit herrlichen visuellen Effekten, abgestimmt auf Ihr Gehäuse. In Corsair vereint sich neueste Technologie mit modernstem Design. Überzeugen Sie sich selbst!

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