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Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

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Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

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über 130 verkauft

Artikelbeschreibung

Seit dem 16.01.2019 im Sortiment

Mit derm ETS-T50A-FSS aus dem Hause ENERMAX statten Sie Ihr System mit einem Hochleistungs-CPU-Kühler aus, welcher vor Innovationen nur so trotzt. Gerade bei Gaming Systemen wird immer anspruchsvollere Hardware verbaut, welche immer mehr Leistung bringt. Eine Steigerung der Leistung bringt in vielen Fällen auch eine Steigerung der Temperatur im Gehäuseinneren mit sich. Gerade bei intensiven Rechenprozessen der CPU, bedingt durch anspruchsvolle Software und hochauflösenden Games, ist eine ausgereifte Kühlung für den Anwender ein absolutes Muss.

ENERMAX ist sich des Umstandes bewusst und hat bei der Entwicklung des ETS-T50A-FSS auch nach Links und Rechts geschaut, um durch ausgeklügelte, innovative Technologie das Beste aus dem Kühlergebnis herauszuholen. Das Pressure Differential Flow Design erhöht den Luftstrom um bis zu 15 %. Dies wird möglich, da der Luftstrom durch konische Tunnel geleitet wird, was eine Beschleunigung mit sich bringt. Der nächste Geniestreich war es, sich die aus der Luftindustrie bekannte Vortex Generator Flow (VGF) – Technologie anzueignen. Hierbei wird die Luft so dicht wie nur möglich an die Heatpipes entlang geleitet. Kleine Spoiler an den Lamellen machen diesen Prozess möglich.

Die Heat Pipe Direct Touch (HDT) – Technologie lässt die Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass durch die nichtexistierende Bodenplatte die Wärmeübertragung ohne zusätzlichen Widerstand stattfindet. Mit dem ETS-T50A-FSS ist ENERMAX ein weiteres bekanntes Problem aus der Welt des Gamings angegangen. Die Heatpipes zeichnen sich durch ein asymmetrisches Design aus, was zur Folge hat, dass auch hohe RAM-Module genug Platz haben, um in Ihrem System untergebracht ohne blockiert zu werden. Im Endeffekt kann dieses Design zu einer echten Leistungssteigerung beitragen.

Damit Sie nicht durch eine hohe Geräuschkulisse abgelenkt werden, zeichnen sich die 14cm High Pressure Lüfter, durch den Einsatz der Twister Lager Technologie nicht nur durch eine lange Lebensdauer von bis zu 160.000 Stunden aus, sondern auch durch einen sehr laufruhigen Betrieb. Selbst die Beschichtung ist auf die Optimierung der Temperatur ausgelegt. Das Thermal Conductive Coating ist eine dünne Schutzschicht, die eine Oxidation verhindert und somit die Wärmeübertragung nicht beeinträchtigt. Der Air Guide sorgt für einen Luftstrom, der auf Ihr System zugeschnitten ist. Hier haben Sie die Möglichkeit den Luftstrom so zu lenken, wie Sie es für notwendig halten.


 

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3 5
     am 25.02.2019
Produkttester
Prüfbericht ETS-T50 Axe Silent

Der folgende Prüfbeitrag des CPU-Kühlers ETS-T50 Axe Silent von Enermax wurde durch das großzügige Testers-Keepers-Programm ermöglicht, das Mindfactory-Kunden die Möglichkeit bietet ausgewählte Produkte zu prüfen, den Prüfvorgang zu dokumentieren und letzten Endes damit belohnt werden, dass sie das Produkt behalten dürfen.
Ziel dieses Prüfbeitrages ist, die Ergebnisse eines selbstgeführten Prüfverfahrens vorzustellen und diese subjektiv zu bewerten. Im Rahmen dessen ist der Beitrag wie folgt untergliedert:
1. Beschreibung des Entpackvorgangs
2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
3. Prüfsystem und Prüfmethode
4. Montage
5. Lautstärke und Kühlung
6. Fazit
Als erstes beginnt der Beitrag mit der Beschreibung des Entpackvorgangs. Dieser geht auf Faktoren wie Verpackung und Öffnen des Produktes ein. Anschließend daran folgt die optische Beschreibung des CPU-Kühlers hinsichtlich Aussehens und Verarbeitung. Danach wird das Prüfsystem und die Prüfmethode vorgestellt, denen der ETS-T50 Axe Silent unterzogen wurde. Die optische Beschreibung des CPU-Kühlers, sowie die Vorstellung des Prüfsystems unterstützen die Verbalisierung der Montage, um auf Aspekte wie Schwierigkeit der Montage und Genauigkeit der Anleitung einzugehen. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse hinsichtlich Lautstärke und Kühlung vorgestellt. In einem letzten Fazit werden die Ergebnisse in einem finalen, subjektiven Urteil ausgewertet.

1. Beschreibung des Entpackvorgangs
Die Verpackung des CPU-Kühlers wurde, bevor sie verschickt wurde, nochmals in einen verhältnismäßig größeren Karton mit Luftpolstern eingepackt, sodass eine sichere Ankunft garantiert wurde. Bereits beim Auspacken des ersten Kartons begrüßt einen das hauptsächlich in schwarz und rot gestaltete Paket in ansprechender Optik. Der Schein sollte weiterhin beim weiteren Auspacken bewahrt werden, da der CPU-Kühler kompakt in das Paket eingelegt wurde. Der Form des CPU-Kühlers angepasst wurde weitere Kartonstücke um das Produkt gelegt, um Wackeln und Schütteln beim Transport zu verhindern. Der Kühlkörper nahm bei dabei den größten Platz ein, während der Lüfter darüber platziert wurde. Eine Schaumplatte darüber füllte den verbliebenen Raum zu Transportzwecken. Montageteile wurden kompakt in einem kleinen Nebenfache in einer quadratischen Verpackung gehalten. Somit kann festgehalten werden, dass das "Unboxing" bereits einen guten Eindruck hinterließ.

2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
Der ETS-T50 Axe Silent zeigt sich im kompletten Schwarz. Vom Kühlkörper bis zum Lüfter mit der Ausnahme von der Kontaktstelle zwischen CPU und den Hitzeleitungen ist der CPU-Kühler einfarbig vernickelt. Mit den Maßen 135,2 x 65 x 160 mm für den Kühlkörper und 140 x 140 x 25 mm für den Lüfter gleicht der ETS-T50 Axe Silent im Vergleich zu den herkömmlichen Intel-Kühlern in Sachen Größen einem großen Ziegelstein. Bereits vor der Montage und der Auswahl in das Prüfteam bestand die Sorge, dass der genannte CPU-Kühler nicht in das Testsystem passen würde, also wird hier ausdrücklich empfohlen, die Maße vor dem Kauf nochmals zu überprüfen. Die Verarbeitung des Kühlkörpers wirkt hochwertig und ist nach Angaben des Herstellers aus Aluminium, während Lüfter und der Luftausgangleiter aus Kunststoff bestehen. Von der Seitenansicht kann man erkennen, dass der Kühler asymmetrisch aufgebaut wurde. Die Hitzeleitungen schieben somit den Kühler von den Speichereinschüben, die sich üblicherweise rechts von der CPU befinden, nach links Richtung Gehäuseluftausgang. Lüfter und Luftausgangleiter werden an den zwei länglichen Seiten befestigt, wobei der Luftausgangsleiter um 360° gedreht werden kann, um die Luftzirkulation in die gewünschte Richtung zu lenken. Oberhalb des Kühlköpers enden die Hitzeleitungen in kleinen runden, stumpfen Erhebungen. Das Montagezubehör, dass vollständig mitgeliefert und ebenfalls schwarz ist, besteht entweder aus Kunststoff oder Metall. Hinzu kommt eine Spritze mit Thermalpaste und die Montageanleitung.

3. Prüfsystem und Prüfmethode
Der ETS-T50 Axe Silent wurde im folgenden System eingebaut und geprüft:
" CPU: Intel Core i7-7700
" Mainboard: MSI H110M PRO-VD
" GPU: Gigabyte GTX 1050 Ti OC
" RAM: 2x 4GB Crucial Technology CT4G4DFS8213.C8FHP
" Systemlaufwerk: 128GB Intenso Top III 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC (3812430)
" Speicherlaufwerk: WD 1TB WD10EZRZ
" CPU-Kühler: Enermax AXE ETS-T50A-FSS
" Gehäuse: Zalman Z3 Plus mit 4x 120mm Lüfter
" Betriebssystem: Windows 10 Home

Um Ergebnisse in realistischen Situationen zu erzielen, wurde der CPU-Kühler in drei Bedingungen geprüft. Die erste begrenzte die Leistung des Lüfters auf 500 Umdrehungen pro Minute, die zweite setze die Umdrehungszahl auf den Maximalwert von 1000. Dabei wurde die CPU-Leistung auf 100% durch das Programm Prime95 gestellt und die daraus resultierende CPU-Temperatur mit dem Programm HWMonitor abgelesen. Die letzte Prüfbedingung war die Kühlleistung während des Spiels Final Fantasy XV. Auch hier wurde sowohl auf 500 und 1000 Umdrehungen geprüft und mit HWMonitor die CPU-Temperatur beobachtet. Die daraus entstehende Lautstärke in allen Prüfsituationen wurde mithilfe des Programms Decibel X auf dem Iphone 6 Plus 10 cm vom Gehäuse entfernt gemessen.

4. Montage
Vor dem Kauf des ETS-T50 Axe Silent sollten Käufer überprüfen, ob der jeweilige Sockel vom Mainboard unterstützt wird, da sonst eine Montage unmöglich wird. Dabei können Markenunterschiede wie Intel und AMD eine große Rolle spielen. Dieser Kühler unterstützt LGA 1150 (Buchse H3), LGA 1151 (Buchse H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1366 (Socket B), LGA 2011-v3 (Socket R), LGA 2066, Socket 755, Buchse AM2+, Socket AM3+, Buchse AM4, Socket FM1 und Socket FM2+. Neben dieser Vielzahl der unterstützen Sockel bereiten die genannten Markenunterschiede keine Probleme, da der Kühler sowohl für Intel als auch AMD kompatibel ist.
Die Montage erfolgt nach Bedienungsanleitung größtenteils problemlos, jedoch auch aufgrund der Größe sehr aufwendig. Es kann bei der Befestigung der Montageplatte angemerkt werden, dass diese mithilfe der Schrauben, Mutterscheiben und Abstandsbolzen vor dem Einbau des Kühlkörpers hält. Im Vergleich dazu ist die Montierung des Akasa AK-CCE-7105EP CPU-Kühler mit Lüfter eindeutig schwieriger, da die Montageplatte unter dem Mainboard gehalten werden muss, während von oben in die Platte reingeschraubt wird. Mit den Intelmontageplatten wird schließlich ein stabiler Untersatz für den Kühler gebildet. Bei der Montage des Kühlers selbst stellt sich jedoch ein Problem ein. Es besteht Platzmangel, wenn man den Kühler auf das Mainboard innerhalb des Gehäuses baut. Daher wird empfohlen, entweder den Kühler auf das Mainboard außerhalb des Gehäuses zu montieren oder Speicher und Grafikkarte herauszubauen, um Platz zu schaffen. Trotz dessen ist die Befestigung des Kühlkörpers allein aufwendig, da man an die entsprechenden Schrauben mit einem langen Schraubenzieher gelangen muss. Hinzu kommt das Problem der Befestigung des Luftausgangsleiters und des Lüfters. Bei geringem Platz zwischen Gehäusewand und Kühlkörper kann der Luftausgangsleiters noch reingeschoben und befestigt werden. Beim Lüfter müssen die Lüfterschellen erst angebracht werden, bevor der Lüfter an den Kühlkörper geheftet wird. Dieser Schritt wird nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt, ist jedoch leicht zu erschließen. Sind Luftausgangsleiter und Lüfter montiert, schließt der Anschluss des Lüfters an das Mainboard die Montage ab, nachdem auch wieder Speichermodul und Grafikkarte eingebaut wurden. Überraschenderweise konnte das Testsystem auch geschlossen werden, da davon ausgegangen wurde, dass der Kühler zu groß sei. Diese Annahme rührt davon her, dass obwohl das Gehäuse Zalman Z3 Plus eine Breite von 192 mm hat und der Kühler eine Höhe von 163 mm besitzt, die 192 mm von außen gemessen wurden. Innerhalb des Gehäuses müssen die Erhebung des Mainboards vom Gehäuse sowie der Abstand von Mainboard und den Abstandsbolzen des CPU-Kühlers in Betracht gezogen werden. Letzten Endes passt der CPU Kühler Millimeter genau in das Testsystem.
Enermax ermöglicht mit der Kühlergestaltung auch eine Unterstützung der Luftzirkulation, da direkt hinter der Laufausgangsleitung sich noch Platz für ein Gehäuselüfter befindet. Damit kann zusätzlich Wärme aus dem Gehäuse transportiert werden.

5. Lautstärke und Kühlung
Zur Annäherung an die Lautstärkeergebnisse wurde die Geräuschentwicklung mit der Interferenz von vier Gehäuselüfter, dem Speicherlaufwerk und ohne die Interferenz von genannten Komponenten gemessen. Dabei entstand mit Interferenz bei 500 Umdrehungen pro Minute eine Lautstärke von ca. 38-40 db. Ohne Interferenz lief der ETS-T50 Axe Silent bei 28-30 db Geräuschentwicklung. Bei 1000 Umdrehungen pro Minute entstand mit Interferenz eine Laustärke von 47-50 db, während ohne Interferenz der Wert auf 38-40 db sank. Die gleichen Werte konnten während des Spiels Final Fantasy XV verzeichnet werden.
Hinsichtlich Temperatur konnte bei 500 Umdrehungen pro Minute ein Wert von 33-36°C im Ruhemodus beobachtet werde. Unter Ruhemodus wird hier ein Zustand verstanden, in dem keine Programme laufen. Im 20-minütigem Stresstest durch Prime95 bei einer CPU-Auslastung von 100% steigen die Temperaturen in den ersten 40 Sekunden von 35°C auf 70°C, stabilisieren sich danach auf 60°C. Ab der 12. Minute schwanken die Temperaturen zwischen 57°C und 70°C.
In der Prüfsituation von 1000 Umdrehungen pro Minute entstehen im Ruhemodus 30-33°C. Im 20-minütigem Stresstest steigt die Temperatur von 30°C auf 52°C, schwankt jedoch bis zur 7. Minute zwischen 52°C und 66°C. Schließlich stabilisiert sich der Wert zwischen 58-62°C.
Während des Spiels Final Fantasy XV lassen sich bei 500 Umdrehungen pro Minute schwankende Temperaturen zwischen 36°C und 60°C verzeichnen, die sich dann bei 60-61°C festlegen.
Bei 1000 Umdrehungen pro Minute schwanken die Werte zwischen 38°C und 56°C, bis sie sich bei 54 57°C festsetzen.

6. Fazit
Enermax bietet mit dem ETS T50 Axe Silent eine leise Variante in der ETS T50 Reihe. Möchte man seine CPU-Kühlung von einem herkömmlichen Intel-Kühler verbessern, erzielt man eindeutige Werte, die zeigen, dass der ETS T50 Axe Silent besser und leiser kühlt. Jedoch wird dieser CPU-Kühler bei einem Preis von 34,84 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.15 Uhr) von dem be quiet! Shadow Rock Slim Tower Kühler für 35,93 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.19 Uhr) überschattet. Der letztere ist genauso leise wie der ETS T50 Axe Silent, kühlt jedoch bei denselben Prüfsituationen die CPU um 5°C runter.
Daher kann keine Kaufempfehlung gegeben werden, da für einen Euro Unterschied ein besserer CPU-Kühler angeboten wird.
    
  
3 5
     am 22.02.2019
Produkttester
Ich war Teil des Testers Keepers Programm und durfte den Kühler auf Herz und Nieren testen. Das habe ich getan. Lest hier meinen Bericht:

Zu testen ist der neue Enermax ETS- T50 AXE in der Silent Edition. Silent Edition deshalb, da der Kühler in der Silent Edition mit einem 140 mm Lüfter ausgestattet ist, welcher einen sehr leisen Betrieb erlauben soll. Enermax ist dabei nicht nur bekannt aus der Netzteilfraktion, sondern auch im Kühlsegment zu Hause. Somit ist der ETS- T50 AXE der neuste Coup der Kühler aus dem Hause Enermax um einen möglichst leisen Betrieb zu ermöglichen und die Kühlleistung hoch zu halten. Enermax verspricht eine TDP von bis zu 230 W+ TDP und ist gleichermaßen für Intel als auch AMD Sockel ausgelegt. Welche Sockel genau angesprochen werden, ist bitte dem Produktdatenblatt zu entnehmen. Im Folgenden Verlauf wird der Kühler auf Herz und Nieren geprüft und ein abschließendes Fazit gegeben. Diese Punkte werden dabei als Testkriterien herangezogen.
1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
2. Testsystem und Montage
3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
4. Fazit
1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
Schon bei der Verpackung wird klar, dass Enermax Wert auf eine dezente aber dennoch hochwertige Hülle legt. Somit ist die Verpackung keineswegs aufdringlich, sondern schlicht gehalten und es fühlt sich einfach gut an. Sobald die Hüllen fallen gelassen werden, offenbart sich dann aber eine Schönheit aus tiefschwarzem vernickeltem Metall. Der Kühlkörper macht einen sehr hochwertigen und vornehmen Eindruck. Damit legt Enermax vermutlich auch ein Augenmerk auf Nutzer, welche eine gewisse zeitlose und dennoch hervorragende Optik in ihrem Computer Case verbauen wollen. Mit von der Partie sind dann der 140 mm große Silent Lüfter mit einem 4 Pin Anschluss und ein sogenannter Air Guide. Dieser soll dem Nutzer einen gewissen Luftstrom bieten. Der Nutzer kann durch aufsetzen dieser Blende, den Luftstrom gezielter aus dem Case befördern. Der Air Guide ist dabei aus schwarzem Kunstsoff und wird von hinten mittels Halteclipsen auf den Kühler montiert. Der Silent Fan in seiner 140 mm Größe, wird dabei von vorn auf den Kühler, mittels Metallklammern geklemmt. Da alles in einem schönen und eleganten Schwarz gehalten ist, ergibt sich ein stimmiges und sehr schönes Bild. Aber nicht nur die Nutzer, welche viel Wert auf die Optik legen, nein auch die Haptik Fans kommen bei diesem Enermax Kühler auf Ihre Kosten. Eins sollte gesagt sein. Er fühlt sich extrem wertig und sehr gut verarbeitet an. Es macht Spaß ihn in den Händen zu halten und einfach nur anzusehen. Der Single-Tower Kühler ist von seiner Form asymmetrisch gehalten und fällt mit 16,3 cm Höhe so groß bzw. klein aus, dass er vermutlich in die meisten handelsüblichen Tower Gehäuse passt. Neben der Höhe ist er insgesamt 144,2 mm lang und 109,5 mm breit. Der Kühler verfügt über insgesamt fünf Heatpipes. Dabei besteht die Kontaktfläche vom Kühler auf die CPU aus Kupfer. Die insgesamt fünf Heatpipes des Kühlers haben direkten Kontakt auf die CPU und nutzen keine extra Bodenplatte. Diese sogenannte Heatpipe direct touch Methode soll eine bessere Wärmeübertragung zwischen CPU und Heatpipe gewährleisten und wird inzwischen von diversen Herstellern verwendet. Böse Zungen behaupten das so Kosten eingespart werden.

Lieferumfang
Neben der Montageanleitung, dem Montagezubehör und einer Wärmeleitpaste in Spritzenform, gibt es nichts weiter im Lieferumfang!
2. Testsystem und Montage
Das System welches in diesem Test herangezogen wurde, besteht aus einem
1. Intel I7 8700 K (@ 3,7 GHz stock, nicht geköpft)
2. ASUS Z370- F Mainboard (stock)
3. GSkill RipJaws V 16 GB DDR 4
4. ASUS RTX 2070 Strix OC (stock)
5. 2 x Samsung EVO 860 SSD
6. Betriebssystem WIN 10
7. Raijintek Orcus 360 mm AIO (primär)
8. Gehäuse: INWIN 303
9. Enermax ETS -TS50 AXE Silent FAN. (sekundär)
Dieses System bildet ein Gaming Setup und befindet sich derzeit im Werkszustand, also nicht übertaktet, um eine faire Review zu diesem Kühler geben zu können.
Die Montage des Kühlers ist denkbar einfach gehalten. Jeder der schon einmal einen Kühler verbaut hat, wird hier schon fast Intuitiv den Kühler auf dem Mainboard befestigen können. Das Aufwendigste ist, die richtige Seite der Metallbackplate für seinen eigenen Sockel ausfindig zu machen. Die Backplate hat eine Seite für Intel und eine Seite für AMD. Jeweils mit dem dazugehörigen Herstellernamen versehen. Einmal auf die richtige Seite gedreht, die dazugehörigen Schrauben zur Hand genommen, auf die Bohrungen des Mainboards von hinten gelegt und schon ist die Hälfte der Arbeit getan. Im Anschluss den Kühler über die Montagebrücke festgeschraubt und der Kühler sitzt (Nicht vergessen eine Wärmeleitpaste entweder auf den Kühler oder die CPU vor der Montage aufzutragen). Die Schrauben der Montagebrücke sind gefedert und somit ist klar zu spüren wann der Kühler seinen festen Sitz erreicht hat. Wichtig zu wissen, auf dem Kühlerboden schaut auf einer der Beiden Schraubenseiten ein kleiner Metallsteg hervor. Dieser Steg muss ich Richtung der RAM Riegel montiert werden. Keine Angst, die beigelegte Anleitung ist sehr einfach gehalten, so dass auch nicht geübte Nutzer keine Scheu vor der Montage haben brauchen. Durch den Single-Tower Aufbau des Kühlers haben selbst höhere RAM Riegel immer noch ausreichend Platz und kommen sich auch mit dem montierten Lüfter nicht in den Weg. Apropos Lüfter. Nachdem nun der Kühlkörper erfolgreich befestigt wurde, so wird abschließend der 140 mm große Lüfter montiert (auf Seite der RAM Riegel) und nach Wunsch zusätzlich der Air Guide (links vom Kühler) um die erzeugte Luft gezielter aus dem Case zu befördern. Der Lüfter an sich wird mit zwei Metallklammern an den Kühler geklippt, der Air Guide hat dafür Kunststoffclips vorgesehen. Alles sehr einfach und schön durchdacht.

3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
Um einen Überblick über die Kühlleistung, die Temperaturen aber auch über die auftretende Geräuschentwicklung geben zu können, wich die AIO Raijintek Orcus 360 mm aus dem System, dem neuen Kühler von Enermax. Nachdem der ETS | T50 AXE Silent eingebaut wurde, wurden zwei Szenarien der Lüftersteuerung gefahren. Zum einen die Silent Variante mit 500 RPM (Rounds per minute) und zum anderen der Lüfter auf maximal (1000 RPM). Beide Szenarien wurden hierbei im BIOS eingestellt um zu erkennen wie sich die Kühlleistung in beiden extrem Varianten schlägt. Das Mittel kann dadurch abgeleitet werden.

In Spielen wie Assassins Creed Odyssee oder Ghost Recon Wildlands ergaben sich teilweise Temperaturen unter Last und bei maximaler Drehleistung von 92 Grad | 93 Grad Celsius auf mehreren Kernen, so dass von einem Test im Silent Mode Abstand genommen wurde.
Die Lautstärke des Lüfters ist dabei im Silent Mode kaum wahrnehmbar. Es sei denn, der Nutzer hält das Ohr direkt an den Lüfter. Im Höchstleistungsmodus hingegen ist der Lüfter unter Volllast schon deutlich hörbarer, dennoch nicht aufdringlich und eher mit einem angenehmen Luftstrom zu vergleichen. Ähnlich wie die eLoop Noiseblocker auf mittlerer Umdrehung. Von daher können die vom Hersteller beschrieben Werte hinsichtlich der Geräuschentwicklung von 13 | 22 dBA folgerichtig sein. Einziges Manko im Bezug auf Geräuschempfindliche Personen, sind die nicht ganz gleichförmig bleibenden Nebengeräusche. Gerade im Silent Mode ist ein nicht ganz akkurater unrunder Lauf des Lüftermotors zu vernehmen. Nutzer mit vielen Lüftern im Gehäuse, werden dies aber vermutlich nicht wahrnehmen. Menschen welche jedoch einen absoluten Silent Rechner gewohnt sind, werden das leider nicht hinnehmen wollen. Dennoch sollte gesagt werden, dass das es hierbei auch stark auf das Gehäuse ankommen wird, indem sich der Kühler befindet. Schalldämmung, offenes Case etc. etc.

4. Fazit
Da in dem Testsystem sowohl eine AIO von Raijintek mit 360 mm, als auch einen Luftvariante von Enermax getestet werden konnten, fällt schnell auf, dass die AIO die Nase vorn hat. Das ist nicht auf die Geräuschentwicklung zu münzen, sondern viel mehr auf die Kühlleistung. Und diese ist das ausschlaggebende Kriterium. Der Kühler von Enermax ist top verarbeitet und macht einen sehr durchdachten und hochwertigen Eindruck. Er lässt sich sehr sehr einfach montieren und sieht einfach nur schön aus. Dennoch kann er einen Intel I7 8700K nur bedingt kühlen. Zugegebener maßen ist der Intel 8700 K für seine Wärmeentwicklung bekannt, was die Aufgabe für den Kühler erschwert. Für normale Office Anwendungen oder ein Betrieb abseits von CPU hungrigen Spielen mag der Enermax ETS- T50 Silent auch einen 8700 K in Schach halten, darüber hinaus wird es schnell kritisch. Folge, die CPU taktet herunter und bringt nicht die volle Leistung. Deshalb sollte der Kühler vorzugsweise auf einer CPU montiert werden, welche keine derartige Wärmeentwicklung in Spielen aufweist. Dennoch ist der Kühler sehr gelungen und spiegelt für die Leistung ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Positiv:
- Die Optik, ein sehr schöner schwarzer Kühler
- Sehr gut verarbeitet
- Einfach zu montieren
- Schlanke Bauart und dabei Platz auch für höhere RAM Riegel
- Air Guide für gezieltere Wärmeabfuhr
- Preis/ Leistung
Negativ:
- Bedingt für einen Intel 8700 K in Verbindung mit Spielen fähig
- Lüfter/ Motorgeräusche bei niedriger Drehzahl (Silent Mode)
    
  
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     am 25.02.2019
Produkttester
Prüfbericht ETS-T50 Axe Silent

Der folgende Prüfbeitrag des CPU-Kühlers ETS-T50 Axe Silent von Enermax wurde durch das großzügige Testers-Keepers-Programm ermöglicht, das Mindfactory-Kunden die Möglichkeit bietet ausgewählte Produkte zu prüfen, den Prüfvorgang zu dokumentieren und letzten Endes damit belohnt werden, dass sie das Produkt behalten dürfen.
Ziel dieses Prüfbeitrages ist, die Ergebnisse eines selbstgeführten Prüfverfahrens vorzustellen und diese subjektiv zu bewerten. Im Rahmen dessen ist der Beitrag wie folgt untergliedert:
1. Beschreibung des Entpackvorgangs
2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
3. Prüfsystem und Prüfmethode
4. Montage
5. Lautstärke und Kühlung
6. Fazit
Als erstes beginnt der Beitrag mit der Beschreibung des Entpackvorgangs. Dieser geht auf Faktoren wie Verpackung und Öffnen des Produktes ein. Anschließend daran folgt die optische Beschreibung des CPU-Kühlers hinsichtlich Aussehens und Verarbeitung. Danach wird das Prüfsystem und die Prüfmethode vorgestellt, denen der ETS-T50 Axe Silent unterzogen wurde. Die optische Beschreibung des CPU-Kühlers, sowie die Vorstellung des Prüfsystems unterstützen die Verbalisierung der Montage, um auf Aspekte wie Schwierigkeit der Montage und Genauigkeit der Anleitung einzugehen. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse hinsichtlich Lautstärke und Kühlung vorgestellt. In einem letzten Fazit werden die Ergebnisse in einem finalen, subjektiven Urteil ausgewertet.

1. Beschreibung des Entpackvorgangs
Die Verpackung des CPU-Kühlers wurde, bevor sie verschickt wurde, nochmals in einen verhältnismäßig größeren Karton mit Luftpolstern eingepackt, sodass eine sichere Ankunft garantiert wurde. Bereits beim Auspacken des ersten Kartons begrüßt einen das hauptsächlich in schwarz und rot gestaltete Paket in ansprechender Optik. Der Schein sollte weiterhin beim weiteren Auspacken bewahrt werden, da der CPU-Kühler kompakt in das Paket eingelegt wurde. Der Form des CPU-Kühlers angepasst wurde weitere Kartonstücke um das Produkt gelegt, um Wackeln und Schütteln beim Transport zu verhindern. Der Kühlkörper nahm bei dabei den größten Platz ein, während der Lüfter darüber platziert wurde. Eine Schaumplatte darüber füllte den verbliebenen Raum zu Transportzwecken. Montageteile wurden kompakt in einem kleinen Nebenfache in einer quadratischen Verpackung gehalten. Somit kann festgehalten werden, dass das "Unboxing" bereits einen guten Eindruck hinterließ.

2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
Der ETS-T50 Axe Silent zeigt sich im kompletten Schwarz. Vom Kühlkörper bis zum Lüfter mit der Ausnahme von der Kontaktstelle zwischen CPU und den Hitzeleitungen ist der CPU-Kühler einfarbig vernickelt. Mit den Maßen 135,2 x 65 x 160 mm für den Kühlkörper und 140 x 140 x 25 mm für den Lüfter gleicht der ETS-T50 Axe Silent im Vergleich zu den herkömmlichen Intel-Kühlern in Sachen Größen einem großen Ziegelstein. Bereits vor der Montage und der Auswahl in das Prüfteam bestand die Sorge, dass der genannte CPU-Kühler nicht in das Testsystem passen würde, also wird hier ausdrücklich empfohlen, die Maße vor dem Kauf nochmals zu überprüfen. Die Verarbeitung des Kühlkörpers wirkt hochwertig und ist nach Angaben des Herstellers aus Aluminium, während Lüfter und der Luftausgangleiter aus Kunststoff bestehen. Von der Seitenansicht kann man erkennen, dass der Kühler asymmetrisch aufgebaut wurde. Die Hitzeleitungen schieben somit den Kühler von den Speichereinschüben, die sich üblicherweise rechts von der CPU befinden, nach links Richtung Gehäuseluftausgang. Lüfter und Luftausgangleiter werden an den zwei länglichen Seiten befestigt, wobei der Luftausgangsleiter um 360° gedreht werden kann, um die Luftzirkulation in die gewünschte Richtung zu lenken. Oberhalb des Kühlköpers enden die Hitzeleitungen in kleinen runden, stumpfen Erhebungen. Das Montagezubehör, dass vollständig mitgeliefert und ebenfalls schwarz ist, besteht entweder aus Kunststoff oder Metall. Hinzu kommt eine Spritze mit Thermalpaste und die Montageanleitung.

3. Prüfsystem und Prüfmethode
Der ETS-T50 Axe Silent wurde im folgenden System eingebaut und geprüft:
" CPU: Intel Core i7-7700
" Mainboard: MSI H110M PRO-VD
" GPU: Gigabyte GTX 1050 Ti OC
" RAM: 2x 4GB Crucial Technology CT4G4DFS8213.C8FHP
" Systemlaufwerk: 128GB Intenso Top III 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC (3812430)
" Speicherlaufwerk: WD 1TB WD10EZRZ
" CPU-Kühler: Enermax AXE ETS-T50A-FSS
" Gehäuse: Zalman Z3 Plus mit 4x 120mm Lüfter
" Betriebssystem: Windows 10 Home

Um Ergebnisse in realistischen Situationen zu erzielen, wurde der CPU-Kühler in drei Bedingungen geprüft. Die erste begrenzte die Leistung des Lüfters auf 500 Umdrehungen pro Minute, die zweite setze die Umdrehungszahl auf den Maximalwert von 1000. Dabei wurde die CPU-Leistung auf 100% durch das Programm Prime95 gestellt und die daraus resultierende CPU-Temperatur mit dem Programm HWMonitor abgelesen. Die letzte Prüfbedingung war die Kühlleistung während des Spiels Final Fantasy XV. Auch hier wurde sowohl auf 500 und 1000 Umdrehungen geprüft und mit HWMonitor die CPU-Temperatur beobachtet. Die daraus entstehende Lautstärke in allen Prüfsituationen wurde mithilfe des Programms Decibel X auf dem Iphone 6 Plus 10 cm vom Gehäuse entfernt gemessen.

4. Montage
Vor dem Kauf des ETS-T50 Axe Silent sollten Käufer überprüfen, ob der jeweilige Sockel vom Mainboard unterstützt wird, da sonst eine Montage unmöglich wird. Dabei können Markenunterschiede wie Intel und AMD eine große Rolle spielen. Dieser Kühler unterstützt LGA 1150 (Buchse H3), LGA 1151 (Buchse H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1366 (Socket B), LGA 2011-v3 (Socket R), LGA 2066, Socket 755, Buchse AM2+, Socket AM3+, Buchse AM4, Socket FM1 und Socket FM2+. Neben dieser Vielzahl der unterstützen Sockel bereiten die genannten Markenunterschiede keine Probleme, da der Kühler sowohl für Intel als auch AMD kompatibel ist.
Die Montage erfolgt nach Bedienungsanleitung größtenteils problemlos, jedoch auch aufgrund der Größe sehr aufwendig. Es kann bei der Befestigung der Montageplatte angemerkt werden, dass diese mithilfe der Schrauben, Mutterscheiben und Abstandsbolzen vor dem Einbau des Kühlkörpers hält. Im Vergleich dazu ist die Montierung des Akasa AK-CCE-7105EP CPU-Kühler mit Lüfter eindeutig schwieriger, da die Montageplatte unter dem Mainboard gehalten werden muss, während von oben in die Platte reingeschraubt wird. Mit den Intelmontageplatten wird schließlich ein stabiler Untersatz für den Kühler gebildet. Bei der Montage des Kühlers selbst stellt sich jedoch ein Problem ein. Es besteht Platzmangel, wenn man den Kühler auf das Mainboard innerhalb des Gehäuses baut. Daher wird empfohlen, entweder den Kühler auf das Mainboard außerhalb des Gehäuses zu montieren oder Speicher und Grafikkarte herauszubauen, um Platz zu schaffen. Trotz dessen ist die Befestigung des Kühlkörpers allein aufwendig, da man an die entsprechenden Schrauben mit einem langen Schraubenzieher gelangen muss. Hinzu kommt das Problem der Befestigung des Luftausgangsleiters und des Lüfters. Bei geringem Platz zwischen Gehäusewand und Kühlkörper kann der Luftausgangsleiters noch reingeschoben und befestigt werden. Beim Lüfter müssen die Lüfterschellen erst angebracht werden, bevor der Lüfter an den Kühlkörper geheftet wird. Dieser Schritt wird nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt, ist jedoch leicht zu erschließen. Sind Luftausgangsleiter und Lüfter montiert, schließt der Anschluss des Lüfters an das Mainboard die Montage ab, nachdem auch wieder Speichermodul und Grafikkarte eingebaut wurden. Überraschenderweise konnte das Testsystem auch geschlossen werden, da davon ausgegangen wurde, dass der Kühler zu groß sei. Diese Annahme rührt davon her, dass obwohl das Gehäuse Zalman Z3 Plus eine Breite von 192 mm hat und der Kühler eine Höhe von 163 mm besitzt, die 192 mm von außen gemessen wurden. Innerhalb des Gehäuses müssen die Erhebung des Mainboards vom Gehäuse sowie der Abstand von Mainboard und den Abstandsbolzen des CPU-Kühlers in Betracht gezogen werden. Letzten Endes passt der CPU Kühler Millimeter genau in das Testsystem.
Enermax ermöglicht mit der Kühlergestaltung auch eine Unterstützung der Luftzirkulation, da direkt hinter der Laufausgangsleitung sich noch Platz für ein Gehäuselüfter befindet. Damit kann zusätzlich Wärme aus dem Gehäuse transportiert werden.

5. Lautstärke und Kühlung
Zur Annäherung an die Lautstärkeergebnisse wurde die Geräuschentwicklung mit der Interferenz von vier Gehäuselüfter, dem Speicherlaufwerk und ohne die Interferenz von genannten Komponenten gemessen. Dabei entstand mit Interferenz bei 500 Umdrehungen pro Minute eine Lautstärke von ca. 38-40 db. Ohne Interferenz lief der ETS-T50 Axe Silent bei 28-30 db Geräuschentwicklung. Bei 1000 Umdrehungen pro Minute entstand mit Interferenz eine Laustärke von 47-50 db, während ohne Interferenz der Wert auf 38-40 db sank. Die gleichen Werte konnten während des Spiels Final Fantasy XV verzeichnet werden.
Hinsichtlich Temperatur konnte bei 500 Umdrehungen pro Minute ein Wert von 33-36°C im Ruhemodus beobachtet werde. Unter Ruhemodus wird hier ein Zustand verstanden, in dem keine Programme laufen. Im 20-minütigem Stresstest durch Prime95 bei einer CPU-Auslastung von 100% steigen die Temperaturen in den ersten 40 Sekunden von 35°C auf 70°C, stabilisieren sich danach auf 60°C. Ab der 12. Minute schwanken die Temperaturen zwischen 57°C und 70°C.
In der Prüfsituation von 1000 Umdrehungen pro Minute entstehen im Ruhemodus 30-33°C. Im 20-minütigem Stresstest steigt die Temperatur von 30°C auf 52°C, schwankt jedoch bis zur 7. Minute zwischen 52°C und 66°C. Schließlich stabilisiert sich der Wert zwischen 58-62°C.
Während des Spiels Final Fantasy XV lassen sich bei 500 Umdrehungen pro Minute schwankende Temperaturen zwischen 36°C und 60°C verzeichnen, die sich dann bei 60-61°C festlegen.
Bei 1000 Umdrehungen pro Minute schwanken die Werte zwischen 38°C und 56°C, bis sie sich bei 54 57°C festsetzen.

6. Fazit
Enermax bietet mit dem ETS T50 Axe Silent eine leise Variante in der ETS T50 Reihe. Möchte man seine CPU-Kühlung von einem herkömmlichen Intel-Kühler verbessern, erzielt man eindeutige Werte, die zeigen, dass der ETS T50 Axe Silent besser und leiser kühlt. Jedoch wird dieser CPU-Kühler bei einem Preis von 34,84 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.15 Uhr) von dem be quiet! Shadow Rock Slim Tower Kühler für 35,93 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.19 Uhr) überschattet. Der letztere ist genauso leise wie der ETS T50 Axe Silent, kühlt jedoch bei denselben Prüfsituationen die CPU um 5°C runter.
Daher kann keine Kaufempfehlung gegeben werden, da für einen Euro Unterschied ein besserer CPU-Kühler angeboten wird.
    
  
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     am 22.02.2019
Produkttester
Ich war Teil des Testers Keepers Programm und durfte den Kühler auf Herz und Nieren testen. Das habe ich getan. Lest hier meinen Bericht:

Zu testen ist der neue Enermax ETS- T50 AXE in der Silent Edition. Silent Edition deshalb, da der Kühler in der Silent Edition mit einem 140 mm Lüfter ausgestattet ist, welcher einen sehr leisen Betrieb erlauben soll. Enermax ist dabei nicht nur bekannt aus der Netzteilfraktion, sondern auch im Kühlsegment zu Hause. Somit ist der ETS- T50 AXE der neuste Coup der Kühler aus dem Hause Enermax um einen möglichst leisen Betrieb zu ermöglichen und die Kühlleistung hoch zu halten. Enermax verspricht eine TDP von bis zu 230 W+ TDP und ist gleichermaßen für Intel als auch AMD Sockel ausgelegt. Welche Sockel genau angesprochen werden, ist bitte dem Produktdatenblatt zu entnehmen. Im Folgenden Verlauf wird der Kühler auf Herz und Nieren geprüft und ein abschließendes Fazit gegeben. Diese Punkte werden dabei als Testkriterien herangezogen.
1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
2. Testsystem und Montage
3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
4. Fazit
1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
Schon bei der Verpackung wird klar, dass Enermax Wert auf eine dezente aber dennoch hochwertige Hülle legt. Somit ist die Verpackung keineswegs aufdringlich, sondern schlicht gehalten und es fühlt sich einfach gut an. Sobald die Hüllen fallen gelassen werden, offenbart sich dann aber eine Schönheit aus tiefschwarzem vernickeltem Metall. Der Kühlkörper macht einen sehr hochwertigen und vornehmen Eindruck. Damit legt Enermax vermutlich auch ein Augenmerk auf Nutzer, welche eine gewisse zeitlose und dennoch hervorragende Optik in ihrem Computer Case verbauen wollen. Mit von der Partie sind dann der 140 mm große Silent Lüfter mit einem 4 Pin Anschluss und ein sogenannter Air Guide. Dieser soll dem Nutzer einen gewissen Luftstrom bieten. Der Nutzer kann durch aufsetzen dieser Blende, den Luftstrom gezielter aus dem Case befördern. Der Air Guide ist dabei aus schwarzem Kunstsoff und wird von hinten mittels Halteclipsen auf den Kühler montiert. Der Silent Fan in seiner 140 mm Größe, wird dabei von vorn auf den Kühler, mittels Metallklammern geklemmt. Da alles in einem schönen und eleganten Schwarz gehalten ist, ergibt sich ein stimmiges und sehr schönes Bild. Aber nicht nur die Nutzer, welche viel Wert auf die Optik legen, nein auch die Haptik Fans kommen bei diesem Enermax Kühler auf Ihre Kosten. Eins sollte gesagt sein. Er fühlt sich extrem wertig und sehr gut verarbeitet an. Es macht Spaß ihn in den Händen zu halten und einfach nur anzusehen. Der Single-Tower Kühler ist von seiner Form asymmetrisch gehalten und fällt mit 16,3 cm Höhe so groß bzw. klein aus, dass er vermutlich in die meisten handelsüblichen Tower Gehäuse passt. Neben der Höhe ist er insgesamt 144,2 mm lang und 109,5 mm breit. Der Kühler verfügt über insgesamt fünf Heatpipes. Dabei besteht die Kontaktfläche vom Kühler auf die CPU aus Kupfer. Die insgesamt fünf Heatpipes des Kühlers haben direkten Kontakt auf die CPU und nutzen keine extra Bodenplatte. Diese sogenannte Heatpipe direct touch Methode soll eine bessere Wärmeübertragung zwischen CPU und Heatpipe gewährleisten und wird inzwischen von diversen Herstellern verwendet. Böse Zungen behaupten das so Kosten eingespart werden.

Lieferumfang
Neben der Montageanleitung, dem Montagezubehör und einer Wärmeleitpaste in Spritzenform, gibt es nichts weiter im Lieferumfang!
2. Testsystem und Montage
Das System welches in diesem Test herangezogen wurde, besteht aus einem
1. Intel I7 8700 K (@ 3,7 GHz stock, nicht geköpft)
2. ASUS Z370- F Mainboard (stock)
3. GSkill RipJaws V 16 GB DDR 4
4. ASUS RTX 2070 Strix OC (stock)
5. 2 x Samsung EVO 860 SSD
6. Betriebssystem WIN 10
7. Raijintek Orcus 360 mm AIO (primär)
8. Gehäuse: INWIN 303
9. Enermax ETS -TS50 AXE Silent FAN. (sekundär)
Dieses System bildet ein Gaming Setup und befindet sich derzeit im Werkszustand, also nicht übertaktet, um eine faire Review zu diesem Kühler geben zu können.
Die Montage des Kühlers ist denkbar einfach gehalten. Jeder der schon einmal einen Kühler verbaut hat, wird hier schon fast Intuitiv den Kühler auf dem Mainboard befestigen können. Das Aufwendigste ist, die richtige Seite der Metallbackplate für seinen eigenen Sockel ausfindig zu machen. Die Backplate hat eine Seite für Intel und eine Seite für AMD. Jeweils mit dem dazugehörigen Herstellernamen versehen. Einmal auf die richtige Seite gedreht, die dazugehörigen Schrauben zur Hand genommen, auf die Bohrungen des Mainboards von hinten gelegt und schon ist die Hälfte der Arbeit getan. Im Anschluss den Kühler über die Montagebrücke festgeschraubt und der Kühler sitzt (Nicht vergessen eine Wärmeleitpaste entweder auf den Kühler oder die CPU vor der Montage aufzutragen). Die Schrauben der Montagebrücke sind gefedert und somit ist klar zu spüren wann der Kühler seinen festen Sitz erreicht hat. Wichtig zu wissen, auf dem Kühlerboden schaut auf einer der Beiden Schraubenseiten ein kleiner Metallsteg hervor. Dieser Steg muss ich Richtung der RAM Riegel montiert werden. Keine Angst, die beigelegte Anleitung ist sehr einfach gehalten, so dass auch nicht geübte Nutzer keine Scheu vor der Montage haben brauchen. Durch den Single-Tower Aufbau des Kühlers haben selbst höhere RAM Riegel immer noch ausreichend Platz und kommen sich auch mit dem montierten Lüfter nicht in den Weg. Apropos Lüfter. Nachdem nun der Kühlkörper erfolgreich befestigt wurde, so wird abschließend der 140 mm große Lüfter montiert (auf Seite der RAM Riegel) und nach Wunsch zusätzlich der Air Guide (links vom Kühler) um die erzeugte Luft gezielter aus dem Case zu befördern. Der Lüfter an sich wird mit zwei Metallklammern an den Kühler geklippt, der Air Guide hat dafür Kunststoffclips vorgesehen. Alles sehr einfach und schön durchdacht.

3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
Um einen Überblick über die Kühlleistung, die Temperaturen aber auch über die auftretende Geräuschentwicklung geben zu können, wich die AIO Raijintek Orcus 360 mm aus dem System, dem neuen Kühler von Enermax. Nachdem der ETS | T50 AXE Silent eingebaut wurde, wurden zwei Szenarien der Lüftersteuerung gefahren. Zum einen die Silent Variante mit 500 RPM (Rounds per minute) und zum anderen der Lüfter auf maximal (1000 RPM). Beide Szenarien wurden hierbei im BIOS eingestellt um zu erkennen wie sich die Kühlleistung in beiden extrem Varianten schlägt. Das Mittel kann dadurch abgeleitet werden.

In Spielen wie Assassins Creed Odyssee oder Ghost Recon Wildlands ergaben sich teilweise Temperaturen unter Last und bei maximaler Drehleistung von 92 Grad | 93 Grad Celsius auf mehreren Kernen, so dass von einem Test im Silent Mode Abstand genommen wurde.
Die Lautstärke des Lüfters ist dabei im Silent Mode kaum wahrnehmbar. Es sei denn, der Nutzer hält das Ohr direkt an den Lüfter. Im Höchstleistungsmodus hingegen ist der Lüfter unter Volllast schon deutlich hörbarer, dennoch nicht aufdringlich und eher mit einem angenehmen Luftstrom zu vergleichen. Ähnlich wie die eLoop Noiseblocker auf mittlerer Umdrehung. Von daher können die vom Hersteller beschrieben Werte hinsichtlich der Geräuschentwicklung von 13 | 22 dBA folgerichtig sein. Einziges Manko im Bezug auf Geräuschempfindliche Personen, sind die nicht ganz gleichförmig bleibenden Nebengeräusche. Gerade im Silent Mode ist ein nicht ganz akkurater unrunder Lauf des Lüftermotors zu vernehmen. Nutzer mit vielen Lüftern im Gehäuse, werden dies aber vermutlich nicht wahrnehmen. Menschen welche jedoch einen absoluten Silent Rechner gewohnt sind, werden das leider nicht hinnehmen wollen. Dennoch sollte gesagt werden, dass das es hierbei auch stark auf das Gehäuse ankommen wird, indem sich der Kühler befindet. Schalldämmung, offenes Case etc. etc.

4. Fazit
Da in dem Testsystem sowohl eine AIO von Raijintek mit 360 mm, als auch einen Luftvariante von Enermax getestet werden konnten, fällt schnell auf, dass die AIO die Nase vorn hat. Das ist nicht auf die Geräuschentwicklung zu münzen, sondern viel mehr auf die Kühlleistung. Und diese ist das ausschlaggebende Kriterium. Der Kühler von Enermax ist top verarbeitet und macht einen sehr durchdachten und hochwertigen Eindruck. Er lässt sich sehr sehr einfach montieren und sieht einfach nur schön aus. Dennoch kann er einen Intel I7 8700K nur bedingt kühlen. Zugegebener maßen ist der Intel 8700 K für seine Wärmeentwicklung bekannt, was die Aufgabe für den Kühler erschwert. Für normale Office Anwendungen oder ein Betrieb abseits von CPU hungrigen Spielen mag der Enermax ETS- T50 Silent auch einen 8700 K in Schach halten, darüber hinaus wird es schnell kritisch. Folge, die CPU taktet herunter und bringt nicht die volle Leistung. Deshalb sollte der Kühler vorzugsweise auf einer CPU montiert werden, welche keine derartige Wärmeentwicklung in Spielen aufweist. Dennoch ist der Kühler sehr gelungen und spiegelt für die Leistung ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Positiv:
- Die Optik, ein sehr schöner schwarzer Kühler
- Sehr gut verarbeitet
- Einfach zu montieren
- Schlanke Bauart und dabei Platz auch für höhere RAM Riegel
- Air Guide für gezieltere Wärmeabfuhr
- Preis/ Leistung
Negativ:
- Bedingt für einen Intel 8700 K in Verbindung mit Spielen fähig
- Lüfter/ Motorgeräusche bei niedriger Drehzahl (Silent Mode)
    
  

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