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Artikelbeschreibung

Seit dem 16.01.2019 im Sortiment

Mit derm ETS-T50A-FSS aus dem Hause ENERMAX statten Sie Ihr System mit einem Hochleistungs-CPU-Kühler aus, welcher vor Innovationen nur so trotzt. Gerade bei Gaming Systemen wird immer anspruchsvollere Hardware verbaut, welche immer mehr Leistung bringt. Eine Steigerung der Leistung bringt in vielen Fällen auch eine Steigerung der Temperatur im Gehäuseinneren mit sich. Gerade bei intensiven Rechenprozessen der CPU, bedingt durch anspruchsvolle Software und hochauflösenden Games, ist eine ausgereifte Kühlung für den Anwender ein absolutes Muss.

ENERMAX ist sich des Umstandes bewusst und hat bei der Entwicklung des ETS-T50A-FSS auch nach Links und Rechts geschaut, um durch ausgeklügelte, innovative Technologie das Beste aus dem Kühlergebnis herauszuholen. Das Pressure Differential Flow Design erhöht den Luftstrom um bis zu 15 %. Dies wird möglich, da der Luftstrom durch konische Tunnel geleitet wird, was eine Beschleunigung mit sich bringt. Der nächste Geniestreich war es, sich die aus der Luftindustrie bekannte Vortex Generator Flow (VGF) - Technologie anzueignen. Hierbei wird die Luft so dicht wie nur möglich an die Heatpipes entlang geleitet. Kleine Spoiler an den Lamellen machen diesen Prozess möglich.

Die Heat Pipe Direct Touch (HDT) - Technologie lässt die Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass durch die nichtexistierende Bodenplatte die Wärmeübertragung ohne zusätzlichen Widerstand stattfindet. Mit dem ETS-T50A-FSS ist ENERMAX ein weiteres bekanntes Problem aus der Welt des Gamings angegangen. Die Heatpipes zeichnen sich durch ein asymmetrisches Design aus, was zur Folge hat, dass auch hohe RAM-Module genug Platz haben, um in Ihrem System untergebracht ohne blockiert zu werden. Im Endeffekt kann dieses Design zu einer echten Leistungssteigerung beitragen.

Damit Sie nicht durch eine hohe Geräuschkulisse abgelenkt werden, zeichnen sich die 14cm High Pressure Lüfter, durch den Einsatz der Twister Lager Technologie nicht nur durch eine lange Lebensdauer von bis zu 160.000 Stunden aus, sondern auch durch einen sehr laufruhigen Betrieb. Selbst die Beschichtung ist auf die Optimierung der Temperatur ausgelegt. Das Thermal Conductive Coating ist eine dünne Schutzschicht, die eine Oxidation verhindert und somit die Wärmeübertragung nicht beeinträchtigt. Der Air Guide sorgt für einen Luftstrom, der auf Ihr System zugeschnitten ist. Hier haben Sie die Möglichkeit den Luftstrom so zu lenken, wie Sie es für notwendig halten.


Enermax ETS-T50 AXE. Geeignet für: Prozessor, Typ: Kühler, Unterstützte Prozessorsteckplätze: LGA 1150 (Buchse H3), LGA 1151 (Buchse H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1366.... Nennspannung: 12 V. Breite: 144,2 mm, Tiefe: 109,5 mm, Höhe: 163 mm

Technische Daten

Leistung:
Geeignet für: Prozessor
Typ: Kühler
Unterstützte Prozessorsteckplätze: LGA 1150 (Buchse H3), LGA 1151 (Buchse H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1366 (Socket B), LGA 2011-v3 (Socket R), LGA 2066, Socket 755, Buchse AM2+, Socket AM3+, Buchse AM4, Socket FM1, Socket FM2+
Lüfter Durchmesser: 14 cm
Rotationsgeschwindigkeit (min.): 500 RPM
Rotationsgeschwindigkeit (max.): 1000 RPM
Geräuschpegel (langsame Geschwindigkeit): 13 dB
Geräuschpegel (hohe Geschwindigkeit): 22 dB
Mindestluftstrom: 29,78 cfm
Maximaler Luftstrom: 94,21 cfm
Minimum Luftdruck: 0,57 mmH2O
Maximum Luftdruck: 2,13 mmH2O
Luftstrom: 55,45 m³/h
Unterstützung der Pulsweitenmodulation: Ja
Anzahl Lüfter: 1 Lüfter
Wärmerohr Durchmesser: 6 mm
Anzahl Wärmerohre: 5
Thermal Design Power (TDP): 230 W
Ventilator-Anschluss: 4-polig
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF): 160000 h
Energie:
Nennspannung: 12 V
Gewicht & Abmessungen:
Breite: 144,2 mm
Tiefe: 109,5 mm
Höhe: 163 mm
Gewicht: 1,39 kg
Abmessungen Gebläse (B x T x H): 140 x 140 x 25 mm
Heizbecken Abmessungen (W x D x H): 135,2 x 65 x 160 mm
Verpackungsbreite: 220 mm
Verpackungstiefe: 175 mm
Verpackungshöhe: 130 mm
Verpackungsinhalt:
Montageset: Ja
Wärmeleitpaste: Ja

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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22 Bewertungen

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4 5
     am 22.03.2019
Ich möchte mich vielmals bedanken bei dem Testers Keepers Programm mitwirken zu dürfen.
Ich durfte den Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler testen und bewerten.

Ich bin kein professioneller PC-Komponente Tester, habe in meinem Leben dennoch mehrere PCs zusammengebaut und einigen Stabilitäts-Tests unterzogen. Ich denke, dass ich der Lage bin diverse Komponente für den PC zu überprüfen und zu beurteilen, ob diese ihren Zweck gut erfüllen oder nicht.

Ich habe durch das Testers Keepers Programm den zuvor benannten Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler kostenlos erhalten. Der kostenfreie Erhalt des Kühlers beeinflusst meine Bewertung in keinster Weise und ich bewerte den gesamten Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler neutral.

Mein genutztes Testsystem:

Asus 970 Pro Gaming Aura Mainboard
AMD FX 8350 CPU
AMD Sapphire RX 580 Nitro+
2 x G.Skill Ripjaw X 8GB 1600 MHZ Kits
Kingston A400 SSD 240GB
Be Quiet! 500 Watt Pure Power 10
Game Max Falcon Gehäuse
2 x 12 cm Lüfter

Der Kühler befand sich in einem optisch ansprechenden roten Karton. An den Seiten des Aufbewahrungskartons wurde die Spezifikation, der Inhalt des Kartons und eine kurze Einleitung ersichtlich.

Der Kühler befand sich in einer guten Polsterung, wodurch Transportschäden in der Regel auszuschließen sind. Im Lieferumfang sind eine Bedienungsanleitung und dazugehöriges Montagezubehör erhalten. Eine Wärmeleitpaste befand sich ebenfalls im Lieferumfang und gehört zum Zubehör des Kühlers.

Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler ist in einer schwarzen Farbe gehalten und lässt sich durch seine neutrale Farbe gut mit den anderen Komponenten integrieren.

Die Montage war weder herausfordernd noch schwierig und ist für den Käufer sehr leicht zu bewerkstelligen. Für ungeübte PC-Schrauber sind in der Bedienungsanleitung sämtliche Vorgänge ausführlich beschrieben, was die Montage erleichtert.

In meinem Fall habe ich den Kühler auf einem AM3+ Sockel angebracht. Die Backplate wird mit vier Schrauben an der Mainboard Rückseite angebracht. Von der Vorderseite werden aus Plastik bestehende Abstandshalter auf die Schrauben gesteckt. Im Anschluss kommt die Montageplatte für den Kühler auf diese Schrauben drauf. Um alle Teile in ihrer Positon zu lassen gibt es kleine Plastikscheiben die mit etwas Druck auf den Schrauben befestigt werden.

Im nächsten Schritt muss der Air Guide entfernt werden. Der Air Guide ist mit vier Plastiknasen am Kühler befestigt. Es befindet sich ein zusätzliches Schutzpapier am Kühlerboden. Dieses Schutzpapier am Kühlerboden muss zunächst entfernt werden, um die im Packungsinhalt mitgelieferte Wärmeleitpaste auftragen zu können. Leider war die Verpackungstube der Wärmeleitpaste so fest verschlossen, dass diese nur mithilfe einer Zange geöffnet werden konnte. Der Deckel ließ sich sonst nicht entfernen. Der Verschluss der Warmeleitpastentube sollte leichter zu öffnen sein, so dass man kein zusätzliches Werkzeug dafür benötigt.

Der Kühlkörper wird mit zwei Schrauben an der Montageplatte befestigt und der Air Guide kann wieder aufgesteckt werden.

Der Lüfter wird mit zwei größeren Halteklammern am Kühlkörper befestigt und der PWM Stecker auf das Mainboard gesteckt.

Mir gefällt am Air Guide, dass man ihn in vier Richtungen montieren kann. Dadurch lässt sich die Luft individuell Steuern und man bekommt einen Luftstrom an der Stelle, an der dieser benötigt wird.

Ich finde es sehr vorteilhaft, dass sich zwischen Lüfter und Arbeitsspeicher ein wenig Platz befindet. Somit ist es möglich auch einen Arbeitsspeicher mit einem in der Regel großen Kühlkörper zu benutzen und zu verbauen.

Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler war für mich im Idle und im geschlossenen Gehäuse nicht hörbar. Nur, wenn man mit dem Ohr sehr nah an das Gehäuse geht kann man ein leises Knattern und einen leichten Luftstrom vernehmen. Läuft der Kühler Lüfter auf 100% kann man ihn jedoch sehr deutlich wahrnehmen. Auf der Höchstleistung verschwindet das zuvor erwähnte Knattern. Eine Vibration fiel mir nicht auf.

Da so gut wie jeder Lüfter auf in seiner Maximalleistung von 100% ziemlich laut sein kann, werte ich diesen Punkt nicht negativ, sondern neutral. Leider bin ich nicht im Besitz von einem Dezibel-Messgerät und kann aus diesem Grund keine genauen Daten über eine gemessene Lautstärke aufzeigen.

Das Design des Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler bewerte ich als mittelmäßig und nicht herausstechend. Mir gefällt, dass er komplett schwarz gehalten ist. Die Verarbeitung des Kühlers erscheint sehr gut. Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler wirkt weder minderwertig noch instabil.

Der in meinen Augen wichtigste Teil eines Kühlers ist die Kühlleistung. Ich habe einige Daten gesammelt und wie folgt aufgelistet:

FX-8350
VCore - 1,39v
Mhz - 4216
RPM Idle - 510
Temperatur Idle - 24-33c
Cinebench 1. Durchlauf - 872 RPM | 57c
Cinebecnh 2. Durchlauf - 898 RPM | 58c
Prime 95 small FFTs - 1051 RPM | 58c

VCore - 1,42v
Mhz - 4424
RPM Idle - 550
Temperatur Idle - 28-36c
Cinebench 1. Durchlauf - 1000 RPM | 64c
Cinebecnh 2. Durchlauf - 1043 RPM | 65c
Prime 95 small FFTs - 1064 RPM | 67c

VCore - 1,46v
Mhz - 4628
RPM Idle - 576
Temperatur Idle - 31-39c
Cinebench 1. Durchlauf - 1059 RPM | 70c
Cinebecnh 2. Durchlauf - 1059 RPM | 70c
Prime 95 small FFTs - 1062 RPM | 72c


Direkt nach dem ersten Durchlauf wurde der Cinebench Testlauf gestarten. Nach dem zweiten Durchlauf von Cinebench wurde der Prime Test durchgeführt und lief 5 Minuten.

Mein FX könnte bis zu 4800 Mhz hochgetaktet werden. Dies ist aber eine Region, die der Kühler definitiv nicht gekühlt bekommt. Mein Eindruck war, dass der Kühler nicht für das Übertakten entwickelt wurde, eventuell wäre er nur für sehr moderates Übertakten brauchbar. Ich habe bewusst diesen FX Prozessor ausgewählt und keinen Ryzen, da der FX sehr viel Wärme abgeben kann und sich die Kühlleistung des Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler besser bewerten lässt.

Der Kühler ist nicht schlecht und kann sich in dieser Preisklasse auf jeden Fall sehen lassen. Die Kühlleistung ist in Ordnung, aber nicht überragend und auch das Design des Kühlers ist ansprechend. Leider vermisse ich zwei weitere Halter für einen zusätzlichen Lüfter. Der Air Guide ist eine nette Idee und die Umsetzung ist gut, allerdings ist er in meinem Gehäuse nicht wirklich notwendig. In der Regel wird die Luft durch einen zusätzlichen Lüfter am hinterem Gehäuseteil nach außen befördert.

Alles in allem ist der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler sehr solide und für HomeOffice und leichtes Übertakten gut geeignet.
    
  
5 5
     am 13.03.2019
Produktbewertung ENERMAX ETST50 AXE Silent Edition
In den vergangenen Wochen konnte ich den CPU Kühler "AXE ETS-T50A-FSS" von Enermax ausgiebig und gründlich testen. Anmerken möchte ich im Vorfeld, dass ich kein Experte bin, der tagtäglich PC-Bauteile testet und vergleicht. Da ich jedoch viele Jahre Erfahrung im Zusammen- und Umbau mit Computern habe, kann ich durchaus die einzelnen Aspekte des Lüfters objektiv beurteilen. Verwendet habe ich das 140mm "Silent Edition" Kühler Modell. Mein Vorab-Fazit: Ein toller, leistungsstarker Kühler, der mein Set-Up hervorragend ergänzt. Aber schauen wir uns den Kühler doch detaillierter an.

Da ich beim Spielen und Arbeiten eine möglichst ruhige Atmosphäre haben will, war mir im Vorhinein wichtig, dass der Kühler möglichst unauffällig arbeitet. Nachdem ich den Lüfter eingebaut habe, war ich daher sehr gespannt auf das Ergebnis: Der Lüfter arbeitet sehr ruhig, selbst bei rechenintensiven Prozessen bleibt die Lautstärke in einem angenehmen Bereich. Herstellermäßig ist eine Höchstlautstärke von 22db angegeben | subjektiv bin ich jedoch sehr zufrieden. Lautstärketests, zum Beispiel über entsprechende Apps, habe ich nicht durchgeführt, aber dazu gab mir der Kühler auch keinen Grund!

Ein weiterer Aspekt ist die Effizienz des Lüfters: Wie hoch ist der Luftdurchsatz und wie wirkungsvoll ist der Kühler? Enermax hat sich in dieser Hinsicht etwas sehr Interessantes einfallen lassen. Durch das sogenannte "Pressure Differential Flow Design" wurde der Luftdurchsatz um bis zu 15% erhöht. Hinter dieser zugegebenermaßen sehr komplizierten Bezeichnung verbirgt sich eine schlaue Bauweise, durch die die Luft innerhalb des Lüfters beschleunigt wird. Außerdem leitet der Lüfter die Luft sehr dicht an den Heatpipes vorbei, was den Kühleffekt des Lüfters noch einmal merklich erhöht. Diese Technologie nennt man auch "Vortel Generator Flow" und kommt aus einem Bereich, der mich auf den ersten Blick doch gewundert hat: Aus der Luftfahrtindustrie. Baulich umgesetzt wurde diese innovative Technologie, indem man kleine Spoiler an den Lamellen angebracht hat. Der Effekt: Viel mehr Luft strömt durch den Kühler, und das kommt seiner Leistung zu Gute. Als Poweruser lag es mir daher sehr am Herzen, dass der Kühler sehr effizient arbeitet | und das macht er auch zu meiner Zufriedenstellung! Die Kühlleistung reicht mit 500 bis 1000 RPM für meine Arbeiten vollkommen aus. Grundsätzlich gilt: Bei der Suche nach dem richtigen Kühler sollte jeder auf den verbauten CPU und die gewünschte Nutzung achten.

Vibrationen sind mir innerhalb der Testphase nicht aufgefallen. Das könnte unter anderem an den Gummiaufklebern liegen, die auf dem Lüfter angebracht sind.

Ein weiterer Aspekt, der dem einen oder anderen Nutzer möglicherweise am Herzen liegt, ist die Optik des Lüfters. Hier gilt zu sagen, dass der Lüfter insgesamt in Schwarz gehalten ist, was ihm eine elegante, edle Optik verleiht. Ästhetisch hält der Lüfter mit teureren Modellen durchaus mit. Der Lüfter ist durch sein dezentes Design sicherlich mit verschiedenen anderen Bauteilen kombinierbar und fällt nicht negativ ins Auge. Zu loben ist außerdem die solide Verpackung, die den Lüfter sicher an sein Ziel | also höchstwahrscheinlich Deinen Rechner | bringt. Auf der Verpackung sind alle wesentlichen Spezifikationen des Lüfters angegeben. In der Verpackung war der Lüfter mit dem mitgelieferten Zubehör ordentlich verpackt. Dadurch sind Schäden, die innerhalb des Versandwegs auftreten könnten, praktisch ausgeschlossen. Die Verarbeitungsqualität ist, soweit ich sie beurteilen kann, gut. Mängel konnte ich innerhalb des Zeitraums, in dem ich den Lüfter bereits verwende, nicht erkennen. Der haptische Eindruck war durchweg positiv, der Lüfter sieht daher nicht nur gut aus | er fühlt sich auch gut im Umgang und Einbau an.

Schauen wir uns nun an, wie die meine Montageerfahrung war. Da ich bereits einige Computer zusammen- und umgebaut habe, habe ich mit der Zeit eine gewisse Intuition zum Einbau bestimmter Computerkompetenten entwickeln. Doch auch für Menschen, die im Umgang mit Computerhardware unerfahren sind, ist gesorgt: Die Anleitung erklärt alle nötigen Schritte einfach und verständlich. Zu aller erst habe ich die Halteplatte unter dem Mainboard angebracht. Mithilfe eines Rings habe ich die Platte anschließend an der Oberseite meines Mainboards angebracht. Auf diesem Ring habe ich später den Kühlturm installiert. Zuvor muss jedoch auf dem CPU sorgfältig und sparsam eine bestimmte Menge Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Dann habe ich den Kühlturm auf dem Prozessor platziert und zusammengeschraubt. Als letztes habe ich den Lüfter am Kühlturm befestigt. Der Montageprozess ist meiner Meinung nach für jeden einfach machbar.

Das Preisleistungsverhältnis des Prozessors ist gut. Dieser Aspekt hängt sicherlich auch damit zusammen, welche persönlichen Anforderungen man an den Prozessor hat. Für den Preis von rund 35 Euro sind die Kühlleistung sowie die geringe Lautstärke auf jeden Fall ordentlich. Nicht zu vergessen ist das ordentliche Design, das in meinem Fall perfekt zu den restlichen Komponenten passt. Daher empfehle ich den Kühler jedem, dem die technischen Daten ausreichen und auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis Wert legt.

Herstellermäßig liegt der Fokus | neben der tollen Optik, der durchdachten Bauweise und den guten "technischen" Parametern auf einer sehr hohen Lebensleistung. Laut Hersteller beträgt durch die "Twister-Lager Technologie" für bis zu 160.000 Stunden MTBF.

Einen Vergleich zu anderen Lüftern kann ich nur bedingt und auf Basis meiner subjektiven Erfahrungen anstellen. Im Gegensatz zu meinem vorigen Lüfter ist das vorliegende Modell von Enermax gerade bei hoher CPU-Belastung wesentlich ruhiger. Insbesondere fällt kein Brummen oder Ähnliches auf, das definitiv einen Minuspunkt bei meinem alten Lüfter darstellte. Wer den Lüfter detaillierter einem Vergleich unterziehen will, der findet im Internet | insbesondere im englischsprachigen Raum | sicherlich das eine oder andere interessante Review.

Zusammenfassend empfehle ich den Lüfter sehr. Klar, ist der Preis von 35 Euro nicht herausragend hoch. Doch das sagt noch nichts über die definitiv überzeugende Leistung des Lüfters aus. Durch sein ansehnliches Design passt es gut zu meinen restlichen Bauteilen. Die Montage gestaltete sich insgesamt unkompliziert und schnell. Auch die Leistung des Lüfters entspricht voll meinen Erwartungen, nicht nur in Sachen Luftdurchlass und Effizienz, sondern auch in Puncto Lärmpegel und Vibration. Eine Leistungssteigerung durch den Lüfter konnte ich definitiv feststellen. Da ich jedoch kein Experte, sondern ein mehr oder weniger gewöhnlicher Heimanwender bin, überlasse ich die Analyse der Leistung anderen. Abschließend bin ich gespannt, wie lange der Lüfter ordnungsgemäß funktionieren wird, da ich in Vergangenheit negative Erfahrungen mit bestimmten Lüftern gesammelt habe. Ein Lüfter vom PC-Zubehörhersteller Enermax war jedoch nicht dabei.
    
  
5 5
     am 13.03.2019
Testbericht zum Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

Einleitung
Die folgende Produktbewertung des Enermax CPU-Kühlers findet im Rahmen des Testers-Keepers-Programm von Mindfactory in der Kooperation mit Enermax statt. Zunächst möchte ich sowohl Mindafctory als auch Enermax für die Möglichkeit danken ein interessantes Produkt tsten zu dürfen

Testsystem
Als Testsystem habe ich einen Mainstream-PC verwendet, welcher zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat aber dennoch für einen solchen Test ausreichend ist.
- Gehäuse: AeroCool V3X Advance Evil Blue Edition Midi Tower ohne Netzteil schwarz/blau
- Prozessor: Intel Core i7 6700K zu 4,69 GHz übertaktet
- RAM: 8Gb Crucial DDR4, 2133 MHz Singel Channel
- Graphikkarte: Inno3D NVIDEA GeForce GTX 1070
- Alter CPU-Kühler: Arctic Freezer i11
- Mainboard: MSI Z170A Gaming M7
Alle Restlichen Komponenten (SSD, HDD, etc.) werde ich jetzt nicht hier auflisten, da diese für den Test keine große Rolle spielen.

Verpackung/Lieferumfang
Zunächst erst einmal das äußere ei der Lieferung. Die Verpackung ist schlicht gehalten in Rot/schwarz und birgt alle auf den ersten Blick wichtigen Features, sowie die Alleinstellungsmerkmale des Produkts, etwa das abnehmbare Rotorblatt oder den gerichteten Airflow dank eines speziellen Aufsatzes. Im Lieferumfang selber ist noch das Montagezubehör für alle gängigen Mainstream Plattformen enthalten:
CPU-Kühlkörper
Lüfter
Lüftungsgitter
Enermax Wärmeleitpaste
Bedienungsanleitung
Alle nötigen Montageelemente für sämtliche aktuellen Intel und AMD Sockel
Unboxing
Die Lieferung brauchte zwar verhältnismäßig lang für Mindfactory, allerdings geschah diese im Rahmen einer Aktion, weshalb ich darüber hinwegsehen kann. In dem Karton befand sich dann der Kühler in seiner Originalverpackung von Enermax sehr gut gepolstert.

Auf der Verpackung selber sind zunächst alle wesentlichen Merkmale des Kühlers bildlich und auch mit kleinen Texten an den Seiten beschrieben. Im inneren befinden sich dann drei "Kammern". In der größten und damit auch in der mittleren Kammer liegt der Kühlblock welcher mit einer kleinen Schutzabdeckung von Stößen geschützt wird. Darüber liegt der 140 mm Lüfter und die Bedienungsanleitung. An den Seiten befindet sich jeweils ein weiteres Fach in dem Sich sämtlicher Zubehör für die Montag finden lässt.

Bedienungsanleitung
In der Bedienungsanleitung ist die Montage der einzelnen Bestandteile auf die unterschiedlichen Plattformen sehr gut erklärt und in kleinen Bildern dargestellt. Des Weiteren sind auch noch alle Sicherheitshinweise sowie die allgemeinen Produkthinweise in allen gängigen Sprachen aufgeführt.

Optik
Meiner Meinung nach ist dieser Kühler rein optisch sehr gut gelungen. Die geschwärzten Lamellen des Kühlblockes passen so gut wie in jedes System und sehen auch in einem Gehäuse mit Sichtfenster sehr gut aus. Obwohl der Kühlblock mit Lüfter und Lüftungsgitter zu einem der größeren CPU-Kühler zählt, sieht man ihm die Größe nicht sofort an. Im Gehäuse sieht er dann aber doch sehr wuchtig aus.
Der Kühlblock hat den Vorteil, dass die fünf Doppel-Heat Pipes nicht wie bei anderen Kühlern nur indirekt mit der CPU verbunden ist, sondern die Heat Pipes sind in den unteren Kühlblock integriert und haben somit einen direkten Kontakt zur Wärmeleitpaste.

Montage
Mit Hilfe der Anleitung ist es ein Einfaches den Kühler zu montieren. Die Montage war in meinem System recht einfach, da ich auf dem ATX Mainboard viel Platz zum arbeiten hatte. Allerdings war der Platz im Gehäuse selbst nicht so viel, sodass ich schon ein wenig fummeln musste. Von Vorteil ist dabei auf jeden Fall ein sehr langer Schraubendreher allerding lässt sich der Kühler auch mit einem etwas kürzeren befestigen.

Auf einem ATX Mainboard ist auf jeden Fall genug Platz zwischen Kühler, Arbeitsspeicher und GPU, allerdings denke ich, dass das auf kleinen Mainboards kritisch werden könnte. Des Weiteren sollte man vorher schauen ob der Kühler auch in das Gehäuse passt, da dieser sehr hoch ist und somit nicht unbedingt in jedes Gehäuse passt. Ich habe selber die Erfahrung bei diesem Kühler gemacht, dass das Gehäuse zu niedrig ist.

Die Wärmeleitpaste lässt sich sehr leicht verteilen (Ich mache immer eine dünne Schicht auf die CPU damit diese sehr gut verteilt ist; ich weiß es gibt unterschiedliche Philosophien). Es wäre aber dennoch von Vorteil, wenn Enermax der Wärmeleitpaste einen kleinen Spachtel beilegen würde um die Paste besser verteilen zu können (ob dieser dann benutzt wird bleibt ja dann jedem selbst überlassen).


Besonderheit
Der Kühler hat eine große Besonderheit: Er besitzt auf der Rückseite des Kühlblocks eine abnehmbares Lüftungsgitter welches in einer Halterung um 360° gedreht werden kann. Durch die schrägstehenden Lamellen in diesem Gitter lässt sich der Luftstrom sehr gut steuern, sodass die warme Luft nicht direkt in Gehäuseinnere geblasen wird, sondern man diesen damit direkt aus dem Gehäuse leiten oder zumindest in die Richtung eines anderen Lüfters, welcher dann die warme Luft aus dem Gehäuse bläst.

Praxistest
In meinem System ist normalerweise ein Arctic Freezer i11 verbaut, welcher unter hoher Belastung sehr laut werden kann und ich muss sagen, dass ich im Vergleich mit dem Kühler von Enermax echt begeistert bin. Auch wenn ich die Lüfterleistung auf 100% stelle, habe ich im Vergleich zu dem alten Kühler nur ein leichtes Rauschen neben mir gehört und in 2 Metern Entfernung war der Lüfter fast geräuschlos. Bei einem Belastungstest mit Prime95 habe ich mit dem alten Kühler schon nach fünf Minuten sehr hohe und kritische Werte erreicht, wobei ich mit dem Kühler auf 100% Literleistung auch 15 Minuten Stresstest immer noch keine kritischen Temperaturen erreichen konnte.

Fazit
Ich bin von dem Produkt von Enermax sehr angenehm überrascht und bin der Meinung, dass es sich um ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis handelt, da dieser Kühler mit nicht einmal 40¤ zu den günstigeren Modellen bei den CPU-Kühlern zählt. Auch optisch überzeugt mich dieser Kühler auf ganzer Linie und ich würde den Kühler auf jeden Fall wieder benutzen und auch weiterempfehlen. Es ist zwar nicht so clean im Gehäuse als wenn eine Wasserkühlung verbaut ist, aber für einen Luftkühler sieht er alle mal sehr gut aus.

Was aber am wichtigsten ist, ist ja die Kühlleistung und die Lautstärke. Die Kühlleistung ist auf jeden Fall ausreichend, aber ich denke, wenn man jetzt einen Prozessor aus Intels Extrem-Reihe oder der AMD-Threadripper Reihe nehmen würde, denke ich das dieser Kühler schon an seine Grenzen kommen würde. Die Lautstärk ist auch vollkommen in Ordnung da die Vibrationen durch Gummiunterlagen komplett abgefedert werden und somit nicht auf das Gehäuse übertragen werden können. Auch ansonsten macht der Lüfter keine großen Geräusche und man kann diesen Kühler ruhig für einen Silent-PC benutzen.
    
  
5 5
     am 11.03.2019
Ich habe diesen CPU-Kühler von Mindfactory als Testprodukt, der "Testers Keepers" Aktion erhalten. Dafür erstmal vielen Dank an Mindfactory für die Möglichkeit, diesen CPU-Kühler testen zu dürfen.

Erstmal zur Lieferung: Diese dauerte zwar etwas länger (wurde ca. eine Woche nach Bestätigung erst losgeschickt), dies sehe ich aber nicht als großen Kritikpunkt, da es eine Aktion ist und man da auch etwas längere Bearbeitungszeit einplanen sollte.

Lieferumfang:
- CPU-Kühlkörper
- Lüfter
- Lüftungsgitter
- alle nötigen Befestigungsmaterialien zur Montage für sämtliche Intel und AMD Sockel (passende Sockel siehe Produktbeschreibung auf Mindfactory)
- Enermax Wärmeleitpaste
- Bedienungsanleitung

Mein Testsystem:
-CPU: Ryzen 5 2600
GPU: NVIDIA GTX 1070 ti von Asus Strix
Ram: 16Gb GSkill Aesis
Mainboard: Asus b450 M Pro TUF Gaming

Unboxing:
Der Kühler kam in einem ziemlich großen Karton, indem sich die Originalverpackung des Enermax befand. Alles war gut verpackt und auch die OVP des Kühlers sieht sehr ansprechend aus. Auf der Verpackung ist der Kühler und die genaue Bezeichnung abgebildet. Außerdem sind noch die wichtigsten Informationen und Besonderheiten beschrieben. öffnet man diese Verpackung sieht man schon wie groß der Kühler ist. Die Verpackung ist in 3 Teile geteilt, eine kleine Box mit allem Befestigungsmaterial, in der Mitte der Kühler und auf der anderen Seite die Bedienungsanleitung. Dies gefällt mir sehr gut da so alles viel ordentlicher erscheint als bei anderen Herstellern.

Bedienungsanleitung:
Die Anleitung beschreibt den Einbau für AMD und Intel Sockel. Es sind alle Montageschritte mit Bildern und einer kurzen Beschreibung dargestellt, sodass man nach kurzer Einlesezeit den Kühler theoretisch gut montieren kann. Die Bedienungsanleitung ist in sämtlichen Sprachen dargestellt und ist gut verständlich beschrieben.

Optik:
Ich finde den Kühler optisch sehr ansprechend, da auch der Kühlkörper in Schwarz gestaltet ist. Dies gefällt mir deutlich besser als die anderen, meist silberglänzenden Kühler und passt somit auch optisch in so gut wie jedes System. Des Weiteren sticht auch die sehr gute Verarbeitung ins Auge. Allerdings sollte man die Größe des Kühlers immer im Hinterkopf behalten und dann selbst entscheiden ob er in das vorhandene System passt.

Montage:
Die Montage gestaltet sich in der Praxis aber etwas kniffeliger, da es ein sehr großer Kühler ist (was natürlich sehr gut für die Kühlleistung ist). Man benötigt also einen sehr langen Schraubendreher, so dass man gut an die Befestigungsschrauben des Kühlers drankommt, dies ist aber auch alles auf garkeinen Fall kein Hexenwerk und lässt sich mit ein wenig Geschick gut durchführen.

Ich habe den Kühler in 2 Systemen getestet, dabei eines mit einem micro ATX Mainboard. Auf diesem wird es natürlich etwas eng und Ich würde den Kühler aufgrund der Größe, bei einem MB mit diesem Formfaktor nicht unbedingt empfehlen. Im zweiten System mit ATX Mainboard war der Platz auf dem Board nicht das Problem, es lässt sich alles gut erreichen und es ist auch genügend Platz zur GPU und Ram. Allerdings sollte man im Voraus die Maße des Gehäuses überprüfen, denn durch die große Aufbauhöhe passt dieser Kühler sicher nicht in jedes Gehäuse.

Besonderheit:
Dieser Kühler verfügt über ein Lüftungsgitter auf der Rückseite, dieses lässt sich einfach abnehmen und um bis zu 360 Grad drehen. Der Sinn dieses Gitters ist das durch die schräggestellten Lamellen des Gitters, die Luft auf dem schnellsten Wege aus dem Gehäuse "gelenkt" werden kann. Dies ist meiner Meinung nach eine sehr gute Funktion da die warme Luft dann nicht ins Gehäuse geblasen wird, sondern auf direktem Wege hinaus befördert wird.

Praxistest:

In meinem Hauptsystem ist eine AIO Wasserkühlung verbaut und in einem zweiten System ein Alpenföhn Brocken ECO. Auf Grund dessen konnte ich die Kühlleistung und Lautstärke gut in einem Vergleich testen und muss sagen, dass ich schon echt begeistert bin von dem Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition CPU Kühler. Die Kühlleistung ist sehr gut, dies lässt sich aber natürlich aufgrund der Größe schon erahnen. Natürlich kommt dieser Luftkühler nicht auf die Kühlleistung wie eine Wasserkühlung, muss sich aber auf keinen Fall verstecken, denn ich kam trotz sämtlichen Belastungstests mit einem I7 2600K und einem AMD Ryzen 5 2600 nicht einmal in einen kritischen Bereich. Die Kühlleistung überzeugt auf jeden Fall voll und ganz!

Auch die Lautstärke ist sehr angenehm, dadurch das der 140mm Lüfter mit 500-1000 RPM dreht. Also wenn man keinen kompletten silent PC haben möchte, ist dieser Lüfter eine sehr gute Wahl.

Insgesamt ist der "Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition" ein sehr gelungener und optisch schöner CPU-Kühler, der in einem gut gestalteten Karton verpackt ist und im PC mit guter Kühlleistung und geringer Geräuschentwicklung überzeugt, allerdings durch die Größe erst seinen Platz in ausreichend großen Gehäusen finden muss. Außerdem ist das Lüftungsgitter auf der Rückseite ein Highlight was mich persönlich sehr von dem Produkt überzeugt. Mit dem Preis/ Leistungsverhältnis bin ich vollkommen zufrieden. Es wird sehr viel geboten für einen echt fairen Preis.

Aufgrund der oben genannten Fakten vergebe Ich 5 von 5 Sternen, mit der Info, dass man gucken sollte, ob er ins Gehäuse passt.
    
  
5 5
     am 09.03.2019
Verifizierter Kauf
Gestern hab ich das Paket erhalten und gleich in meinen Pc eingebaut.

Kurz und kanpp ;) Der Cpu Kühler ist sein Geld wert.
-Läuft etwas kühler als der AMD Wraith prism
-deutlich leiser
-besserer Airflow
-Gute Verarbeitung
-Guter Preis
-nicht riesen Groß

zu meiner Hardware:

MB: Msi x470 pro gaming
CPU: Amd Ryzen 7 2700x
RAM: 32Gb Corsair Vengeance LPX CMK16GX4M2B3000C15
GPU: Asus Gtx 1070 ti ROG Strix
Gehäuse: Corsair Crabide 200r

Meine CPU läuft mit aktivierten Precision Boost Overdrive
Der Pc selbst steht in meinem Schreibtisch (der nur nach hinten offen ist) neben einem Nas und einer Fritzbox die 24/7 laufen.

Anfangs hatte ich den Wraith prism Kühler von AMD drauf, der für einen Boxed Kühler eigentlich ganz okay ist.

Nun zu den Enermax Kühler
Die Montage war relativ leich, gab keine Probleme. Auch mit dem Arbeitsspeicher gab es keinen Stress.
es fühlte sich alles wertig an. Auch die Optik ist meiner meinung nach gelungen

Der Lüfter läuft im idle so gut wie geräuschlos.
Auch nach 1-2 Stunden zocken (Battlefield 5 auf max) ist nur ein recht leises Hintergrundgeräusch warnehmbar. Ich vermute mal das hier die Grafikkarte weitaus lauter war.

Im Idle läuft der Enermax im schnitt mit 530 U/min bei einer Temperatur von 42,8°C
Bei BF5 läuft der Kühler im schnitt mit 900 U/min bei einer Temperatur von 64°C

Bei dem Stresstest Prime95 kam der Kühler an seine Grezen. Hier hatte ich 84,8°C bei 1000 U/min. Allerdings konnte ich feststellen das der Cpu takt dank des besseren Kühlers im Schnitt um 50 mhz pro Kern mehr war als bei dem Boxed Kühler.


Einen Weiteren Positiven effekt merkte ich bei der Grafikkarte, diese blieb im Druchschnitt 5°C kühler als vorher. Ich denke mal das liegt an der Airflow des Kühlers.

Ich würde mir diesen Kühler wieder kaufen, da das Preis/leistungs verhältniss passt und der Kühler für seine Größe eine Ordentliche Kühlleistung hat, auch was die Lautstärke angeht ist er sehr leise.
    
  
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     am 07.03.2019
Zunächst erstmal Vielen Dank an Mindfactory, dass Ich für die Testers and Keepers Aktion ausgewählt wurde.
Hier ist meine persönliche Bewertung:


Mein Testsystem:
CPU: AMD Ryzen 5 2600x
CPU Kühler: Wraith Spire ( Standard Kühler von dem 2600x )
GPU: Zotac RTX 2070 Mini
RAM: G.Skill DDR4 3466Mhz 2 x 4Gb ( Im Betrieb bei 3333Mhz
Mainboard: MSI Mortar B450m
Gehäuse: Jonsbo UMX4
Gehäuse Lüfter: 3 mal 120mm Lüfter (Zwei von unten einwärts und einer links oben auswärts)

Die Bewertung ist eingeteilt in:
- Design und Verarbeitung
- Montage
- Lautstärke
- Vibration
- Luftdurchsatz und Kühlung
- Vergleichstest
- Haltbarkeit
- Preis/Leistung
- Fazit


Design und Verarbeitung:
Das Design wirkt weder sehr schlicht noch sehr auffällig. Der CPU-Kühler ist bis auf die Klammern zur Befestigung des Lüfters am Kühlkörper und der Kontaktfläche zum CPU in einem matten Schwarz gehalten und wirkt sehr edel.
Durch ein asymmetrisches Design wird für die RAM-Sticks auf der rechten Seite von der CPU Platz geschaffen. Was aber dazu führt, dass links von der CPU weniger Platz ist.
Bei genauerem betrachten der Lamellen kann man erahnen, dass sich die Entwickler dieses CPU-Kühlers technisch etwas ausgedacht haben. Auch das Design der obersten Platte des Kühlkörpers zielt auf diesen Eindruck ab.
Die 5 Heatpipes (6mm) bestehen aus Kupfer und die Kühlrippen aus Aluminium. Der Lüfter und der Air Guide bestehen aus Plastik.
Bei der Suche nach optischen Makeln habe ich mit der Taschenlampe Drei kleine Stellen gefunden, an welchen der Lack fehlt. Dazu muss ich sagen, dass die Stellen wirklich sehr klein sind und auch hinter dem Lüfter verschwinden. Unter dem Aufkleber, welcher in der Mitte des Lüfters sitzt befinden sich ein paar kleine Luftbläschen. Sonst wirkt der Kühler im ganzen, sowohl optisch als auch haptisch sehr hochwertig. Ich denke auch, dass solche Makel auch bei anderen CPU-Kühlern in der selben Preisklasse auffindbar sind.
Im Vergleich zu dem Wraith Spire wirkt er groß und mächtig.
Leider fehlt bei dem CPU-Kühler eine RGB Beleuchtung.


Montage:
Die Anleitung erscheint sehr ersichtlich.
Zuerst bringt man unter und über dem Mainboard die Befestigungsplatten für den Kühler an. Dann folgt das Auftragen einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste auf die CPU. Leider habe ich an dieser Stelle einen kleinen Spachtel vermisst, aber ich konnte mir mit einem Stück Plastik, welches ich aus einer alten Bankkarte ausgeschnitten habe aushelfen.
Danach schraubt man zunächst nur den Kühlkörper ohne Lüfter und Air Guide an. Man kommt an die linke Schraube etwas schwieriger ran und braucht für beide Schrauben auf jeden Fall einen Langen Schraubenzieher. Zum Schluss steckt man den Lüfter und den Air Guide an den Kühlkörper ran und schließt den Lüfter am Mainboard an. So ungefähr ist die Anleitung auch aufgebaut.
Die Montage lief sehr schnell ab und war einfach. Ich habe nur 15 Minuten für den CPU Kühlerwechsel benötigt.


Lautstärke:
Als ich meinen PC gestartet habe ist mir sofort aufgefallen, dass mein PC leiser wurde!
Mit 13 bis 22 dB gehört dieser Kühler auch zu den leisesten auf dem Markt in seiner Größe.
Hierzu auch noch eine kleine Information: Den Unterschied von Beispielsweise 22 und 26 dB kann man deutlich hören.

Vibration:
Beim Einbau sind mir Gummiaufkleber auf dem Lüfter/Air Guide aufgefallen. Diese sollen mögliche Vibrationen davon aufhalten weiter geleitet zu werden.
Mir sind beim abtasten keine nervigen Vibrationen aufgefallen.


Luftdurchsatz und Kühlung:
Ich denke, dass der Hersteller sich mit der Luftstromangabe etwas geirrt hat und die Zahlen in cfm und m³/h verwechselt hat, da 94,21 m³/h 55,45 cfm ergeben und nicht umgekehrt. Also beträgt der maximale Luftdurchsatz 94,21 in m³/h.
Der Luftdurchsatz von diesem CPU-Kühler ist ganz solide im Vergleich zu anderen CPU Kühlern.
Wenn man den Aufbau des Kühlkörpers betrachtet merkt man, dass die Ingenieure von Enermax etwas echt feines hingezaubert haben. Durch Vortex Generatoren ( kleine Spoiler auf den Kühllamellen ) wird die Luft so dicht wie möglich an die Heatpipes getrieben, sodass die wärme effizienter abgetrieben werden kann. Durch den Air Guide kann man die warme abgetriebene Luft in Richtung der absaugenden Gehäuselüfter führen, damit sich das Gehäuseinnere weniger erwärmt. Die 5 Heatpipes sind aus Kupfer, was bekanntlich gut Wärme leitet. Die Heatpipes liegen direkt auf dem CPU an und sollen so auch die Hitze besser abnehmen.
An sich kann der ETS-T50 Silent Edition gut kühlen, wer aber jedoch seine CPU übertakten will, sollte zu potenteren Modellen greifen.

Vergleichstest:
Ich habe einen simplen und realen Test für den Vergleich des Wraith Spire mit dem ETS T50 Silent Edition ausgeführt. 45 Minuten lang habe ich Battlefield 5 laufen lassen und habe dann über einige Sekunden die Temperatur beobachtet und einen Durchschnittswert berechnet.
Gemessen wurde mit HWMonitor.
Wraith Spire: 74° C
Enermax ETS T50 Silent Edition: 61° C
Differenz: 13° C
Da ich ein relativ kleines Gehäuse besitze und die angezogene Luft erst durch die Grafikkarte erwärmt wird, würde ich sagen, dass das Ergebnis ganz gut ausgefallen ist für den CPU-Kühler von Enermax.


Haltbarkeit:
Der Hersteller gibt 160 000 h MTBF an. Was heißen soll, dass dieser Kühler bzw. Lüfter diese Anzahl an Stunden ohne Ausfälle beschreiten soll.
Um ehrlich zu sein denke ich, dass der CPU-Kühler genügend Jahre seinen Dienst erbringen wird, sodass man sich um die Haltbarkeit keine Sorgen machen muss.


Preis/Leistung:
Leider kann man durch die falsche Luftdurchsatz Angabe bei Vergleichsseiten nicht auf diesen CPU-Kühler stoßen, wenn man seine Suche durch den Luftdurchsatz eingrenzt.
Da ich sowieso auf der Suche nach einem neuen CPU-Kühler war habe ich oft Preise verglichen und bin auch auf den ETS-T50 Silent Edition gestoßen.
Tatsächlich kam er in meine engere Auswahl und vergleichbare Produkte waren dann entweder teurer, schwächer oder sahen nicht so edel aus wie dieser hier.
Leider fehlt bei dem ETS T50 Silent Edition eine RGB Beleuchtung, welche das Sahnehäubchen gewesen wäre. Bei aufgerundet 35¤ kann man aber davon gut absehen.


Fazit:
Für 35¤ bekommt man hier einen CPU-Kühler, welcher in jeder Disziplin ganz solide da steht.
Technisch hat der CPU-Kühler ein paar nette Features dabei.
Der Kühler sieht edel aus und da er schwarz ist kann er sich in nahezu jedes Gehäuse optisch eingliedern.
Kühlleistung bringt er auch nicht zu wenig.
Von mir auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.


Zum Schluss möchte ich nochmal Mindfactory und Enermax danken, dass ich an dieser Aktion teilnehmen konnte und würde ähnliche Tests gerne wieder machen.
    
  
     am 07.03.2019
Ich habe im Rahmen einer Tester / Keepers | Aktion die Möglichkeit bekommen, den CPU-Kühler Enermax ETS-T50 Silent Edition zu testen.
Aufgabe des neuen Kühlers ist es, den Boxed-Kühler des AMD 2400G zu ersetzen und dabei leiser zu sein und zudem Reserven für Übertaktungen zu bieten. Wobei man dem Boxed-Kühler schon zugutehalten muss, dass dieser im geschlossenen Gehäuse nur unter Last und dann gedämpft wahrnehmbar ist.

--Auspacken / Umfang:
Der Kühler kommt in einer hochwertigen Verpackung, auf der alle wichtigen Daten aufgeführt sind. Die angegebenen 230W TDP sollen für den 2400G mit seinen 65W TDP wohl ausreichen.
Die Verpackung ist durchdacht und robust. So ist der Kühler gut geschützt sowie unbeschadet angekommen.
Der Diffusor an der Abluftseite ist vormontiert. Der Lüfter muss später mit beiliegenden Halteklammern angebracht werden. Neben Montagekits für AMD und Intel ist eine kleine Tube Wärmeleitpaste "Dow Coming TC-5121" dabei. Diese liegt in ausreichender Menge vor, so dass auch mindestens zwei weitere Montagen möglich sein sollten.
Der Kühler wirkt hochwertig und edel. Dieser Eindruck entsteht durch den einheitlichen schwarzen Mattlack. Die Lamellen sind gleichmäßig angeordnet und nichts ist verbogen. Die Heatpipes sind an der Kontaktstelle blank und haben einen direkten Kontakt zur CPU.
Bling-Bling in Form von (RGB-) Beleuchtung ist nicht vorhanden.

--Einbau:
Der Einbau gestaltet sich bei einem AM4-System recht einfach. Es gibt zwei leicht verbesserungswürdige Punkte in der Anleitung. Dazu kommen wir sofort.
Erst muss die Halteplatte unter dem Mainboard montiert werden. In unserem Fall musste dafür die vorhandene Platte entfernt werden. Jetzt muss auf der Anleitung mit Adlerauge ermittelt werden wie herum die Platte am Mainboard montiert werden muss. Das ist je nach AMD/Intel verschieden und das Bild in der Anleitung fast zu klein, um die Lage der Platte zu erkennen. Die Platte unter dem Mainboard wird mit dem Ring für die Oberseite an dem Mainboard befestigt. An diesem Ring wird dann später der Kühlturm angeschraubt.
Damit der Kühler mit den zwei Schrauben an dem Ring befestigt werden kann, muss der Diffusor demontiert werden. Nur so ist der Zugang zu beiden Schrauben möglich. Wer einen langen Kreuzschlitz besitzt, kann diesen Punkt überspringen, da eben für solche Werkzeuge ein entsprechender Platz zwischen Diffusor und Kühllamellen gelassen wurde.
Nach dem sparsamen Auftragen der Wärmeleitpaste kann der Kühlturm auf die CPU aufgesetzt und verschraubt werden.
Danach wird der Diffusor wieder an den Turm geklickt und der Lüfter mit Haltebügeln am Kühlturm befestigt. Hier ist der zweite Punkt, in der die Bebilderung etwas undeutlich ist. Für Geübte dürfte es kein Problem sein, Ungeübte müssen ggf. zur Lupe greifen.
Nun kam bei uns ein kurzer Schreck. Der Kühler ist mit dem 140er Lüfter recht hoch. Und auf den ersten Blick schien es in dem Gehäuse eng zu werden. Im Verhältnis zum Boxed-Kühler ist der ETS-T50 deutlich größer. Im Gehäuse ist der Unterschied dann extrem. Wo vorher reichlich Luft war, ist jetzt fast Kontakt zur seitlichen Scheibe.
Aber es passt, und durch den gleichmäßigen Mattlack sieht es gut aus.
Auf dem Asus B350 Prime Plus bleibt rund 1 cm Abstand zu den Speicherriegeln. Zudem wäre in der Höhe auch rund 1 cm Platz zu dem Arbeitsspeicher. Wobei die eingesetzten Ballistix Sport auch nicht sehr hoch gebaut sind.

--Betrieb:
Die Lüfterkurven des Mainboards wurden nicht angepasst. Damit sind beide Kühler mit den gleichen Kurven gelaufen und wie man unten sehen wird, gäbe es für den Enermax Optimierungspotential in zwei Richtungen: Silent und Frosting
Die Werte wurden mit CPUID HWMonitor ausgelesen und jeweils der MAX-Wert der Messzeit genommen. Vor jeder Messung wurde der Rechner 10 Minuten im Idle belassen. Nach 10 Minuten waren die Werte bereits einige Zeit rel. konstant. Wobei die Reaktionen mit dem Boxed-Kühler deutlich schneller waren. Zur Beginn der Messzeit wurden die Werte genullt und dann das jeweilige Tool gestartet. Nach 5 Minuten wurden die Max-Werte abgelesen. Auch hier hätte der Boxed-Kühler keine 5 Minuten benötigt. Bei dem großen Enermax Kühlturm sind die Temperaturänderungen deutlich gedämpfter.
Für die CPU wurde der Wert aus dem CPUID -Block zum 2400G gewählt. Die CPU- Angabe aus dem Mainboard-Block lagen deutlich niedriger.
Temperatur CPU[°C]
Boxed:
Idle : ..........46
Prime 95 :..94
Furmark : ..78
Cinebench: 95
ARK : ..........74

Enermax ETS-T50:
Idle : ..........40
Prime 95 : ..85
Furmark : ...62
Cinebench: 78
ARK : ..........68

CPU-Fan RPM / Gehäuse-Fan RPM
Boxed:
Idle : ...........1433 / 1027
Prime 95 : ..2636 / 1220
Furmark : ...2657 / 1240
Cinebench: 2311 / 1207
ARK : ..........2647 / 1238

Enermax ETS-T50:
Idle : ...........538 / 907
Prime 95 : ..774 / 1117
Furmark : ...789 / 1134
Cinebench: 745 / 1094
ARK : ...........778 / 1117

Die Zeiten bis zur Beruhigung der Temperaturen waren beim Enermax ETS-T50 deutlich länger. Wie man sieht, ist die CPU-Temperatur auch bei allen Szenarien deutlich niedriger. Dabei wurde die maximale Drehzahl des Lüfters nicht annähernd erreicht.
Die höchsten Werte beim Cinebench sind während des CPU-Tests entstanden. In den weiteren GPU-lastigen Tests ging die Temperatur in beiden Fällen wieder runter. Dies hätte ich so bei einer APU nicht erwartet.
Interessant ist die Temperatur der NVME-SSD. Diese liegt bei dem Mainboard direkt unterhalb des CPU-Sockels. Beim Prime95 ist die Temperatur mit dem Boxed-Kühler höher. Dieser hat die SSD wohl eher aufgewärmt. In den anderen Benchmark ist das Maximum beim ETS-T50 leicht höher. Wenn die SSD also mal belastet wird, geht die Temperatur kurz höher. Dies ist vor allem bei ARK zu sehen. Da die Temperatur sehr schnell wieder sinkt, ist in dem gut durchlüfteten Gehäuse die Kühlung durch den CPU-Lüfter anscheinend wenig relevant.
Die Temperatur der am Gehäuseboden befestigten SATA-SSD bleiben bis auf 2°C konstant.

--Fazit
AMD hat bei dem Boxed-Kühler sehr effizient gearbeitet. Im Office-Betrieb nicht zu hören, beim Spielen hörbar, aber bei den Temperaturen alles im Rahmen und beim Stresstest im Grenzbereich. Wobei auch im Grenzbereich die Lärmbelästigung nicht extrem wird.
Der ETS-T50 geht das Ganze souveräner und vor allem noch deutlich leiser an. Sprich, er ist nicht hörbar. Es werden also Möglichkeiten der Optimierung geboten, die vorher nicht bestanden. Man kann das System extrem leise gestalten. Man könnte die Lüfterkurven so ändern, dass die Temperaturen extrem niedrig bleiben und somit der Chip geschont wird. Oder man kann die Reserven fürs Overlocking nutzen. Da die APU mit ARK in HD an ihre Grenzen kommt und Übertaktungen der Grafikeinheit bei stärkerer Leistungsaufnahme (und damit auch Wärmeabgabe) in einigen Fällen mit ansprechenden Ergebnissen berichtet wurden, steht dieser Weg jetzt offen.
In Summe ist der Kühler sehr gut verarbeitet. Kühlt gut sowie leise und ist meiner Meinung nach für den Preis ein sehr gutes Angebot. Die etwas klein bebilderte Einbauanleitung ist zu verschmerzen.
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     am 06.03.2019
Hallihallo, ich darf nun zum ersten Mal meine Eindrücke im Rahmen des großzügigen Testers Keepers-Programms mit euch teilen. Ich hoffe damit einige Fragen von Kaufinteressierten beantworten zu können. Viel Spaß beim Lesen!

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Review: Enermax ETS T50 Axe Silent Edition

EINLEITUNG:
Die folgende Produktbewertung geschieht im Rahmen des Testers Keepers-Programm. Der getestete CPU-Kühler wurde also von Mindfactory kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Die nachfolgende Review bleibt davon jedoch unbeeinflusst, und es werden reine subjektive Wahrnehmungen sowie eine objektive Bewertung anhand bestimmter Kriterien wiedergegeben.

TESTSYSTEM:
Gehäuse: InterTech M-908 mit Infinity Mirror
Mainboard: MSI X470 GAMING PRO CARBON
Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 2700X
Arbeitsspeicher (RAM): 2x 8GB Corsair Vengeance RGB PRO DDR4 auf 3200Mhz
GPU: MSI GTX 1080 Ti Armor mit verbautem Arctic Accelero Xtreme IV (installiert im untersten PCI-E-Slot)
Alle restlichen Komponenten sind für den Test eines CPU-Kühlers mehr oder minder irrelevant. Kleiner Hinweis noch: Die Grafikkarte mit dem fetten Kühlkörper passte nach Installation des Enermax nicht mehr in den primären PCI-E-Slot mit x16-Anbindung, wurde daher in den sekundären PCI-E-x8-Slot gesteckt, was bei einer GTX 1080 Ti in Sachen Bandbreite aber nicht limitiert und somit nicht die Performance beeinflusst.
Die Spezifikationen des Kühlers führe ich hier bewusst nicht an, da diese oben aus dem Datenblatt entnommen werden können.

VERPACKUNG/LIEFERUMFANG:
Das Offensichtliche zuerst. Die Verpackung ist schlicht gehalten in rot/schwarz und birgt alle auf den ersten Blick wichtigen Features, sowie die Alleinstellungsmerkmale des Produkt, etwa das abnehmbare Rotorblatt oder den gerichteten Airflow dank eines speziellen Aufsatzes. Optimalerweise hat man sogar die gesamten Spezifikationen mitsamt einer bemaßten Skizze mit drei Ansichten auf der Packung untergebracht. Im Lieferumfang sind eigentlich alle gewohnten Standardteile dabei, also Abstandhalter, Schrauben, Muttern, Backplate, und eine universelle Frontplate (nennt man das so?). Auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste ist dabei, welche für den Integrated Heat Spreader des 2700X gerade so ausreichte. Wie hochwertig Wärmeleitpaste letztlich aber ist, lässt sich in einem Zeitraum von 14 Tagen nicht sicher bestimmen.

MONTAGE/EINBAU:
Bevor man einen neuen CPU-Kühler installieren kann, muss der alte natürlich erstmal runter. In meinem Fall war das der AMD Wraith Prism Stock Cooler des Ryzen 2700X. Diesen zu deinstallieren war dank minderwertiger Wärmeleitpaste und dem leicht fehlkonstruierten AM4-Sockel alles andere als einfach. Umso entspannter war jedoch die Installation des Enermax-Kühlers. In einer gefalteten Anleitung ist übersichtlich und schrittweise alles erklärt und bebildert. Auch die Komponenten aus dem Lieferumfang lassen kaum Fehler zu. Besonders nennenswert fand ich die gefederten Schrauben zur Befestigung des Kühlkörpers an dem Montagerahmen. Diese müssen nicht wie bei der Konkurrenz nach eigenem Ermessen festgedreht werden, sondern lassen sich nur bis zu einem gewissen Punkt einschrauben | den Rest erledigen dann die Federn. So ist ein einheitlicher Anpressdruck gegeben, aber weniger erfahrene Käufer laufen nicht in Gefahr, durch Überziehen der Schrauben das Board oder andere Teile zu beschädigen. Auch der Lüfter und der Air Guide lassen sich bequem anbringen. Am Luftausgang kann man sich für eine Richtung entscheiden | im Falle meines Gehäuses (siehe oben) wurde der Air Guide nach oben gerichtet -, und wird dann einfach an den Kühlkörper angeclipst. Beim Rotor zum Lufteinsaugen muss man wie bei anderen Produkten auch auf kleine Metallklemmen zurückgreifen. Zwar ist es zunächst etwas schwierig die richtige Orientierung der Klemmen zu bestimmen, dafür sitzen diese dann aber bei richtiger Ausführung wie angegossen. Wer sehr hohen RAM verbaut hat, kann auch ohne Probleme den Lüfter etwas weiter oben einklemmen ohne großartig Airflow zu verlieren. Das RAM-Problem wird jedoch aufgrund der cleveren Konstruktion sowieso weitestgehend dezimiert. Doch dazu mehr im Abschnitt "Design/Verarbeitung".

DESIGN/VERARBEITUNG:
Eines Vorweg, zu bemängeln habe ich hier gar nichts, das Design gefällt mir persönlich, fügt sich mit seinem mattschwarz super in mein Rig ein. Der Kühlkörper an sich ist von dem Kaliber, wie es sich für diese TDP-Klasse gehört, aber auch nicht zu wuchtig wie etwa ein Macho von Thermaltake. Gegen diesen wirkt der ETS T50 eher schlank und rank. Die fünf Heatpipes gehen beidseitig in den Lamellentrakt über, wobei beide Abteile vollständig schwarz lackiert sind. Auf der Kontaktseite kommen jedoch die blanken Kupferheatpipes zum Vorschein und liegen direkt auf der Paste/dem Heatspreader auf. Clevererweise "lehnt sich die Heatpipe-Lamellen-Konstellation etwas zur Seite, wodurch man nicht so schnell in die Bredouille kommt, was große RAM-Riegel angeht. Hätte ich mein Board voll mit Corsair RGB-RAM bestückt, hätte ich trotzdem noch ein wenig Spalt zwischen dem ersten Slot und dem Rotorgehäuse des Enermax. Bei meinem alten Alpenföhn lag der Lüfter quasi auf dem RIegel auf und hat sich dort abgestützt, das ist hier löblicherweise nicht der Fall. Ein weiterer wichtiger Punkt des Designs ist der Lüfter, der zur Reinigung ohne Mühe abnehmbar (!) ist, und dank Gumminoppen sogar entkoppelt an den Kühlkörper angeklemmt wird. Der patentierte Air Guide drückt die ausgehende Luft sogar wahlweise etwas nach unten oder nach oben, je nachdem wo im Case der Luftauslass platziert ist. Das ist nicht nur neuartig, sondern trägt auch wie vom Hersteller gewollt zu einem sauberen Airflow im Case bei.

VIBRATIONEN/LAUTSTÄRKE:
Vibrationen die sich in nervigen Schnarren oder Ähnlichem äußern konnte ich nicht feststellen. Bei aufgelegter Hand im Betrieb war der Kühlkörper auch überraschend bewegungsarm, was wohl dem entkoppelten Rotorgehäuse geschuldet ist, wie bereits im vorherigen Abschnitt erläutert. Mangels Sone-Messgerät kann ich bezüglich der Lautstärke aber natürlich nur die Eindrücke weitergeben, die mein Gehör zulässt. Im normalen Desktopbetrieb mit offenem Gehäuse ist der Enermax bei genauem Hinhören nur schwer von den übrigen Geräuschen zu unterscheiden. Dreht der Lüfter unter Volllast wie in Prime95 oder Cinebench auf, wird die Sache schon klarer. Von störend kann hier aber keine Rede sein. Selbst der hitzige Ryzen 2700X bleibt so schön kühl, ohne dass er von einem Turbinengebläse gekühlt werden muss. Dem Namenszusatz "Silent Edition" kommt Enermax mit diesem Produkt voll und ganz nach. Mit geschlossenem Gehäuse hört man bestenfalls nur noch ein leises Rauschen. Wenn etwas zu hören ist, dann ist es mitnichten der CPU-Kühler, sondern viel eher die Grafikkarte oder die Gehäuselüftung . Wer wie ich mit geschlossenen Kopfhörern am PC sitzt, sollte ohnehin nichts vom Lüfter hören, geschweige denn es liegt Sound an. Zum Vergleich: Die unglaublich minderwertigen Gehäuselüfter meines InterTech-Gehäuses habe ich bei mittlerem Spielsound, mit geschlossenen Kopfhörern und geschlossenem PC-Case noch deutlich wahrnehmen können. Der Enermax braucht sich hier jedoch keiner Schuld bewusst sein.

LUFTDURCHSATZ/KÜHLUNG:
Da ich eine Privatperson bin und kein professioneller Tester für PC-Komponenten, habe ich natürlich weder Messgeräte für den Luftdurchsatz, noch für Temperaturen im PC-Innenbereich. Ich teile daher meine persönlichen Erfahrungen mit dem Produkt. In Sachen Kühlung sieht aber alles bestens aus, was für einen gerade mal 35 Euro teuren Kühler schon beachtlich ist. Mit der Hand konnte man den Luftdurchsatz aber recht gut überprüfen. Der Air Guide sorgt beispielsweise tatsächlich dafür, dass die Luft gerichtet aus dem Gehäuse rausfließt, was ich in der Form noch nicht gesehen habe. Prinzipbedingt entsteht am Übergangspunkt zwischen Lüfter und Lamellen aber ein ordentlicher Schwall verwirbelte Luft. Ob das für die Kühlung des Innenraums nun gut oder schlecht ist, kann ich leider nicht beurteilen. Nun zu den Messwerten. Im BIOS wurde eine recht flache lineare Lüfterkurve von 30 bis 100% Drehkraft festgelegt, mit sehr hohen Stepup/-down-Times von 0,7s um eine gleichmäßigere Geräuschentwicklung zu gewährleisten. Im BIOS hielt der Enermax meine CPU bei fast schon Raumtemperatur (28°C). Der AMD Werkslüfter lag hier bei 40°C. Im Idle-Betrieb auf dem Desktop lag die Temperatur schon bei 41,8°C, der AMD lag hier fast bei 50 Grad (48°C). Nun zum Wichtigen: Der Volllasttest. Getestet wurde sowohl mit mehreren aufeinander folgenden Cinebench R15-Läufen, sowie dem neuen Cinebench R20 von Maxon. Hier blieb der Lüfter aber trotz acht belasteter Kerne erstaunlich ruhig und bei um die 70 Grad Celsius. Für die Dauerbelastung habe ich den Stresstest von CPU-Z herangezogen. Nach fast 15 Minuten pendelte sich die Temperatur hier bei einem Spitzenwert von 70,7°C ein und konnte den Echtzeit-Score durchgehend halten. Beim Werkskühler sank der Score mit der Zeit etwas ab, was man aber von Stock Coolern nicht anders gewohnt ist. Alles in allem also eine respektable Kühlleistung für den Preis. Kein Highend-Wert, aber dafür stets leise und mit Kühlpotenzial für manuelles Overclocking.

PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS:
Dieser Abschnitt wird von allen mit Abstand der kürzeste. Für 35 Euro bei Mindfactory bekommt man hier einen Kühler, der zwar nicht an Highend-Produkte von bequiet etc. herankommt, aber trotzdem mehr als leise genug arbeitet und selbst hitzköpfige Prozessoren von AMD vorbildlich im Zaum hält. Dazu ist das Produkt überraschend hochwertig und macht in seiner schlichten schwarzen Lackierung auch durchaus was her. Keinerlei Kritik in Sachen PLV!

VERGLEICH MIT ANDEREN KÜHLERN:
Hier kann ich bisher auf Vergleichswerte zu einem EKL Alpenföhn Brocken 2 (ähnliche Bauweise), einem EKL Silvretta Low-Profile-Kühler, sowie dem AMD Wraith Prism Stock Cooler zurückgreifen. In der Rangliste würde ich den Enermax auf dem zweiten Platz hinter dem Brocken von EKL einordnen, zumindest in Sachen Lautstärke. Denn in Sachen Design und Bauweise bringt der getestete Enermax einfach aktuellere Erkenntnisse aus diesem Marktsegment mit. Der Brocken 2 erschien etliche Jahre davor und somit etwas "altehrwüriger" unterwegs. Im Vergleich zu dem Werkskühler von AMD sowie dem Low Profile-Silvretta von EKL zeigt der Enermax klare Vorteile auf, sowohl in Bezug auf Lautstärke, als auch in der exzellenten Kühlleistung.

FAZIT:
Fassen wir einmal zusammen. Der Kühler hat den Anspruch "silent zu sein und kommt diesem auch voll nach. Zwar gibt es leisere Alternativen, diese kosten aber auch gerne mal etwas mehr oder nehmen mehr Platz ein. Die Kühlleistung ist ebenfalls hervorragend und ermöglicht selbst bei AMD Raum für moderates Übertakten, ohne dabei laut zu werden. Das design ist schlicht, kommt aber hochwertig und schnittig daher. Dank entkoppelter Montage kann der Lüfter auch ohne Vibrationen abzugeben sein Werk verrichten. Zur Reinigung kann der Rotor sogar einfach abgenommen werden, was ein großes Plus ist! Der Air Guide Aufsatz ist zudem eine gern gesehene Ergänzung. Auch Platzprobleme in Verbindung mit den RAM-Bänken sollte man in den meisten Fällen dank der schlauen Konstruktion wohl nicht befürchten müssen. Wer also auf der Suche nach einem günstigen, leisen und leistungsstarken Kühler mit schwarzen Design und ohne RGB-Schnickschnack sucht, braucht hier nicht lange nachzudenken. Auf einer Skala von 1 - 10 hätte sich der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition wohl seine 9 wohl verdient.

PRO:
Schlichtes, einheitlich schwarzes Design mit netten Akzenten
Recht schlank im Vergleich zu anderen Kühlern mit vergleichbarer Kühlleistung
Sehr leise, aber auch sehr leistungsfähig

CONTRA:
Wärmeleitpaste ließ sich nur mit einer kleinen Zange öffnen
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     am 06.03.2019
Moin Technikinteressierte | Moin Nerds ;)

Im Rahmen der Produkttesteraktion 2019 bekam ich einen schönen CPU-Kühler der Marke ENERMAX in meine Finger. Seine Produktbezeichnung lautet: ETST50 AXE Silent Edition. Dadurch das ich meine Rechner seit über 15 Jahren selber zusammenbaue, war mir klar, dieses Review, bzw. dieser Kühler braucht eine kleine aber entscheidende Steroid Gabe, um so zu funktionieren wie er es eigentlich bauartbedingt können müsste.
Mir war halt klar, dass ENERMAX bei einem Endpreis von ca. 35¤ irgendwo Abstriche machen musste!

Doch bevor ich mit dem Review hier richtig loslege, möchte ich kurz anmerken in welchen Umfeld er bei mir werkelt. Da dies einen Unterschied in Messung und Kühlleistung mit sich bringen kann!!!
Die Arbeitsumgebung ;)

Das Gehäuse: Ein be quiet! Silent Base 801 mit Sichtfenster, schallgedämmter Midi -Tower ist passend für CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 185 mm. Die originalen Lüfter habe ich durch 7x Cooltek Silent Fan 140mm Blue mit 13,9db ersetzt. Wobei 6 dieser Lüfter nur im 7 Volt Betrieb laufen. Außerdem haben noch 2 140mm Lüfter eines kleinen europäischen Konkurrenzanbieters ihren Platz im Gehäuseboden gefunden. Sie dürften so bei ca. 10-12db liegen.
Der Tower wurde von mir noch mit Dämmung nachbehandelt (fast eine große Platte gestückelt) und jeder Gehäuselüfter werkelt entweder hinter einem Gummi- oder Silikon- Entkoppler.

Die CPU: AMD FX 8370e ohne Turbo. Die CPU arbeitet mit einer Offsetspannung und werkelt von 0,988V-1,022V bei 7x267Mhz Systemtakt (1869Mhz) bis 1,344V bei 17x267Mhz(4539Mhz) | auf allen 8Kernen. Sie erreicht dadurch im CinebenchR15
einen Single Core von 107 und einen Multi Core von genau 720.
Spannungswandler: Werden mit einer Offsetspannung von +0,16250V, bei einer Geschwindigkeit von 2403Mhz, im NB-+HT- Takt gequält.

Arbeitsspeicher:16 GB HyperX 2400Mhz @2136Mhz mit einer Latenz von 11-13-13-30
OS: Win10 1809 Enterprise mit allen Updates bis dato.
Grafikkarte: RX 580 Nitro+ 8GB
Festplatten: Eine 120GB SSD HyperX wird von 2x 1TB Enterprise HD mit 128MB Cache unterstützt und von 2 externen 1TB Festplatten via USB 3.0 ergänzt.

Das Schlangenöl | oder das Steroid fürs Review hatte ich mir schon vor Erhalt des Kühlers bestellt und für den Test fest eingeplant. Es ist nicht ganz profane Wärmeleitpaste mit einer Wärmeleitfähigkeit von 12,5 W/mK.
Beigelegt war übrigens Dow Corning TC-5121 mit einer Wärmeleitfähigkeit(oder vielleicht doch eher Dämmfähigkeit) von 2,5 W/mk, laut Fremdhersteller PDF. Enermax hat auf seinem Karton aber sehr fair auf das verwendete Produkt hingewiesen! Perfekt!!!

Design & Verarbeitung:
Doch eins nach dem Anderen. Erhalten hab ich den ENERMAX ETST50 AXE Silent Edition Kühler in einem ansprechenden Karton auf dem alle wesentlichen Produktangaben enthalten waren. Der CPU-Kühler samt Zubehör war sicher und übersichtlich verpackt, so das nichts aneinander reiben, bzw. sich Stoßschäden oder Kratzer zuziehen konnte. Beim Auspacken konnte ich auch den ersten Blick auf den Airguard | eine klasse Idee zum Lenken und zum Verdichten des Luftstroms erhaschen. Ehrlicherweise hatte ich so etwas vorher noch nicht gesehen. Auch viel mir gleich auf, dass bei diesem Kühler sehr wenig Luft an den Seiten entweichen kann, was zu einem schönen gerichteten Luftstrom zum hinteren Gehäuselüfter beiträgt. Von der Haptik war nichts scharfkantig oder mangelhaft verarbeitet. Im Gegenteil | selbst hinter dem Airguard waren gummierte Vierecke verklebt die wie die verklebten gummierten Unterlegscheiben am Lüfter Vibrationen schon im Keim ersticken sollten!!!
Doch wo so viel Licht bei ca. 35¤ ist, da gibt auch ein wenig Schatten. Als erstes viel mir ein scheinbar unterschiedlicher Schwarzton oben auf dem Kühler auf, der sich aber unter zu Hilfenahme von Fensterreiniger und einem Mikrofasertuch restlos(!!!) beseitigen ließ.
Als nächstes war bei dem CPU-Lüfter angepriesen worden, dass man die Lüfter Blätter samt Kappe vom Rest des Lüfters trennen könne. Ich bin ja eher Typ Grobmechaniker | aber mein Verstand hat mir nach einem größeren Kraftaufwand Einhalt geboten. Auf der anderen Seite wäre anzumerken, dass dadurch bei mir Lüftervibrationen mal so etwas von ausgeschlossen waren ;). Zur Einordnung möchte ich aber anmerken, dass man den Lüfter an der entscheidenden Stelle gut mit einem Druckluftspray säubern kann
Schön wäre noch ein langer Kreuzschlitzschraubendreher gewesen da die eine Schraube zum Montieren des Kühlers sonst schwer zu erreichen ist. Und | na ja | Wärmeleitpaste halt& Doch das war mir von vornherein klar!
Bevor ich dies vergesse! In vorletzten Nachteil sind übrigens noch zwei dicke Vorteile versteckt. Dadurch das der Kühler seine Fläche versetzt zu den Heatpipes führt gibt es mit Arbeitsspeicher, von der Einbauhöhe keinerlei Probleme. Und der Airguard ist näher am hinteren Gehäuselüfter was ein plus an Kühlleistung bedeutet, aber etwa auf Sockel 2011ér Systemen den darunter liegenden Arbeitsspeicher nicht behindert. Auf die sehr gut gelöste Montagelösung des Kühlers komme ich im nächsten Punkt der Montage zu sprechen.

Montage:
Zuerst sei kurz erwähnt, was wir hier eigentlich Montieren. Fünf doppelt geführte Heatpipes a 6mm mit einem Kampfgewicht von 864 Gramm inklusive Lüfter. Von der Konnektivität ist bei AMD seit Sockel AM2 alles dabei ausgenommen Serversockel und TR-4. Bei Team Blau sieht es ähnlich aus da geht von Sockel 775 über Sockel115x und von Sockel 2011 | Sockel 2066 alles! Mit einer gigantischen Kühlfähigkeit von bis zu 230 Watt.
Kleiner Tipp für Interessierte: Erden | nein | Nylon Antistatik Handschuhe - ja ;-)
Nachdem der Rechner stromfrei, die Staubfilter und Gehäuse Seitenteile abgebaut waren baute ich zunächst erst mal die Grafikkarte und die SSD | Halterung nebst SSD aus, damit ich den CPU | Kühler, ohne Mainboard Ausbau installieren konnte.
Nachdem das Vormodell mit 6 Heatpipes, vernickelten Boden und ebenfalls 14cm Lüfter aus dem Weg war(meine Erwartungen an ENERMAX sind also hoch), fing ich an die CPU mit einer Mischung aus Entfetter und Alkohol zu reinigen. Danach baute ich den Kühler, strickt nach Anweisung auf. Die abgerundeten Schrauben fallen in einer Position bombenfest in die dafür vorgesehene Öffnung rein, ohne das sie sich später beim Befestigen mitdrehen könnten!!! Das war in sofern bemerkenswert, da für AM3+ und AM4 die Schraublöcher halboffen ineinander übergingen. Gehalten werden sie dann erst mal von vier Gummi Unterlegscheiben, die so bemessen sind, das die Schrauben schön in Position gehalten werden. Diese waren übrigens gerändelt, so dass man sie erst vorsichtig über das Gewinde drehen und dann über den glatten Hals der Schraube schieben konnte. Darüber kommen kommen auf der Vorderseite des Mainboards weitere vier weitere Kunststoff | Abstandshalter die ebenfalls eine kleine innere Fixierung besaßen. So bleiben sie schön mittig zum Schraubenkörper. Danach vorsichtig den oberen Teil der Kühler Halterung auflegen | um ihn dann mit vier gerändelten Muttern zu fixieren.
Dabei sollte man darauf achten, dass die aufgezeichneten Kreise der Löcher am Mainboard unter den Kunststoff | Abstandshaltern verschwinden. Dann sitzt der Kühler hinterher auch mittig und gerade auf der CPU!!!
Nun habe ich die CPU mit der anderen Wärmeleitpaste versehen und den Kühler ohne Lüfter und Airguard mit der Halterung verschraubt. Auf der Seite zum Arbeitsspeicher ein Kinderspiel | auf der anderen Seite ging es überraschenderweise dann doch leicht schräg mit einem normal langen Schlitzschraubenzieher. Bis auf dieses Gefrickel und dem Punkt, das man den Lüfter lieber vorher bei ungünstiger Lage des Stromanschlusses (abweichend zur Anleitung) einstecken sollte, hat auch hier ENERMAX sonst alles sehr gut gelöst! Man schraubt nämlich ein hohles Röhrchen links und rechts auf eine kleine Gewindestange, was für eine sehr gute Stabilität und Halt des CPU-Kühlers sorgt.
Der Lüfter hat übrigens ein super schön langes Kabel, was es möglich macht, dass man den Rest davon super auf der Gehäuserückseite verschwinden lassen kann. Das spätere Reinigen wird damit zum Kinderspiel. Nach dem der Lüfter montiert ist, bleibt es nur noch den Airguard ein zu haken und das drehbare Gitter bestmöglich Richtung hinteren Gehäuselüfter auszurichten.

Vibrationen:
Nope&Never ;-)

Luftdurchsatz:
50m³/h | 94m³/h | bei 500 - 1000U/Min
Da der Lüfter bei mir aber von 550U/Min | 1073U/Min gedreht hat(ausgelesen mit Aida64),
kann man durchaus von einem Luftdurchsatz von 100m³/h ausgehen!

Lautstärke:
Dafür musste ich ein paar Apps auf einem Nokia 7 Plus probieren.
Das Smartphone verfügt über 3 Mikrofone. Benutzte App Werte:
Raum ohne Lärm von draußen 18db.
Staubsauger volle Leistung / 2m Entfernung 87db.
Stärkeres Tippen auf mechanischer Tastatur ergab Ausschläge von über
60db.
Bauch und Magengrummeln nach Essen von Sauerkraut bei Lautstärkemessung Rechner + 12db.

Es funktioniert wohl ganz gut und verlässlich!
Gemessen habe ich im offenen Gehäuse, direkt mit allen anderen Lüftern am voll laufenden CPU-Lüfter, 50db. Diesen Wert kann man aber sofort wieder vergessen, da im Gehäuse die Schallwellen reflektiert werden.
Um einen REALISTISCHEN WERT bei offenen Gehäuse zu ermitteln habe ich das Smartphone, auf Höhe des CPU-Lüfters, im Abstand von 0,75cm im 90°Grad Winkel positioniert! Ergebnis: 28db mit allen anderen Gehäuselüfter, bei 1073U/Min(CPU-Kühler).

Bei normal geschlossenen Gehäuse ergab sich gerade mal ein Wert von max. 24db, ohne HD Geräusche in 1m Entfernung, im absoluten Lastszenario, bei 1073U/Min(CPU-Kühler).

Bei gleicher Messentfernung ergab die Idle Messung 20db-22db.

Ergebnis: Selbst wenn der Lüfter mit Volldampf läuft, ist er vom restlichen Lüftersäuseln kaum raus zu hören.



Kühlung:
Fairerweise möchte ich hier nochmal anmerken, dass ich eine Wärmeleitpaste mit einem 5x besseren Wärmeleitwert wie der Hersteller des Kühlers verwendet habe.

Ich mache es mal kurz und trocken&Im Idle kann es bei 1% Systemauslastung unter Raumtemperatur gehen. Dieses Review wird ja nochmal analog im Mindfactory Forum mit Bildern erscheinen. Gemessen bei 21°Celsius Raumtemperatur, 12°Celsius mit Bildbeweis. Klar, springt der Virenscanner kurz an oder ich schaue ein YouTube Video sind es in etwa Raumtemperatur(+-5°Celsius).

Während des 2. 15 minütigen Lasttest (alle 8 Kerne auf 100%), via Aida64, stellte sich bei mittlerweile 26°Celsius Raumtemperatur (hatte dafür extra nochmal meinen großen Heizkörper aufgedreht) folgendes Ergebnis ein:
Motherboard: 31°C
CPU:51°C
North Bridge:56°C

Auch dazu wird ein Bild gepostet, da meine alte CPU bei 8x 4,5Ghz, bei 1,344V, sehr vorsichtig geschätzt, im Schnitt ca.115 Watt konsumieren dürfte.


Kommen wir also zum Preis/Leistungsverhältnis:
Bei der hier vorgelegten Verarbeitungsqualität und erreichbaren Kühlleistung, kann ich diese einfach nur als überragend bezeichnen. Dieser CPU-Kühler ist, wenn man sich die Mühe macht, den Kompromiss beim Preis von ca. 35¤ zu finden, einfach der absolute Preis Leistungshammer. Von mir nochmal ein ganz großes Lob an Mindfactory, dass Ihr euch genau diesen Kühler als Produkttest herausgesucht habt!!!! Klar war ich froh, mich als Tester bewerben zu können. Aber nur so war ich auf den Kühler aufmerksam geworden!
Als sich dann 2 Tage nach dem Stichtag, zur Auswahl der Tester nichts rührte und der Kühler nicht verfügbar war, hatte ich Ihn mir nämlich bei einer anderen Firma, als angeblich lieferbar bestellt. Hätte da noch eine knappe Woche auf das Produkt warten müssen, weil er auch dort nicht lieferbar war. Sprich den CPU-Kühler wollte ich unbedingt!
Mir war halbwegs klar, was dort für welchen Preis angeboten wird und wo die eigentliche Schwachstelle des Lüfters, für den Preis, liegen dürfte. Deshalb bin ich auch vorher bei gegangen und habe sehr genau nach einer Wärmeleitpaste mit eben solchen Werten gesucht.

Wertigkeit & Haltbarkeit:
Werde mit diesem Kühler auch auf AM4 noch viel Freude haben. Im Gegensatz zu meinen alten Kühler, kann ich diesen nämlich auf den neuen Sockel montieren. Bei der Verarbeitungsqualität und einer Lebensleistung von 160000 Std. für den Lüfter werde ich mit diesem Lüfter noch Jahre Freude haben. Was soll der denn etwa bei einem 3000ér Ryzen
8-Kern Prozessor mit 16 Threads nicht kühlen? Das wird doch leichter als beim bestehenden System!

Vergleich zu ähnlichen Produkten:

Auch hier kann ich den Punkt kurz gestalten. Ein eher günstiger Anbieter aus Asien wollte etwas vernünftiges bauen und haute einen Lüfter für 59,90¤ raus. Einen alten Testbericht findet ihr unter: https://www.planet3dnow.de/vbulletin/threads/390493-Weltpremiere-CPU-Kuehler-Xilence-M612-Pro
Beim Xilence-M612-Pro musste ich noch ein wenig an der unteren Mainboardhalterung feilen, damit er überhaupt sicher auf den AM3+ Sockel umziehen konnte. Von der Kühlleistung dieses Lüfters kann sich jeder überzeugen | auch bei 140Watt Last.
Nun kommt Jahre später Enermax mit diesem Kühler& Hätte ich die Wahl würde ich zum Enermax greifen, da er zwar nur genauso gut mit einer Heatpipe weniger kühlt | jedoch bei gleicher Kühlleistung schöner aussieht, besser mit meinem jetzigen Gehäuse harmoniert und leiser als mein letzter CPU-Kühler arbeitet!


Fazit:
Hochwertige Wärmeleitpaste kaufen und nicht versuchen den Lüfter auseinander zu nehmen. Und ich kaufe mir definitiv nochmal einen Kreuzschlitzschraubendreher mit einem sehr langen Hals.
Ansonsten kneife ich es mir nach diesem Monsterreview nochmal alle positiven Punkte raus zu kramen ;) Für mich, unter Erwägung des Preises | besser kann man sein Geld kaum anlegen!

Schlussbemerkung: Nein, ich habe kein Flüssigmetall verwendet und nenne meine Bezugsquelle nur nicht, weil dieses Produkt definitiv nicht bei Mindfactory angeboten wird. So etwas würde ich unredlich finden und ich bitte diesbezüglich um Verständnis.
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     am 06.03.2019
Im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory zusammen mit Enermax durfte ich den Enermax AXE ETS-T50A-FSS in der Silent Edition ausgiebig testen.
Dementsprechend erstmal ein Dankeschön an Mindfactory und Enermax, der Community eine Chance zu geben, ein neues Produkt zu testen und dann auch noch selber etwas davon zu haben.
Der Enermax ETS-T50A ist neben dem schwarzen Kühlblock mit einem 140mm Lüfter und einem Gitter zur Adjustierung des Luftstroms ausgestattet. Die angegebene TDP beträgt 235 Watt. Des Weiteren "trotze" der T50A vor Innovationen, unter anderem beispielsweise dem bereits genannten Gitter oder dem Direktkontakt der Heat Pipes (Heat Pipe Direct Touch/HDT).
Diese und weitere Innovationen, Erneuerungen und Charakteristiken sollen diesen CPU Kühler zu einem optimalen Produkt für Gaming orientierte Nutzer mit anspruchsvollen Bedürfnissen machen.

Mein System, in welchem ich den Kühler eingebaut und ausgiebig getestet habe, besteht aus den folgenden Komponenten, als Betriebssystem nutze ich Windows 10 Home.
AMD Ryzen 7 2700x
MSI B450 GAMING PRO CARBON AC
Corsair Vengeance 16 GB DDR4 3000mhz CL15
ASUS GeForce STRIX 1060 STRIX OC

[ 512GB Samsung 960 Evo M.2 NVME SSD
Seagate 3TB HDD
be quiet! Pure Power 10 500 Watt Non-Modular 80+ Silver
Creative Sound BlasterX Ae-5 Hi-Res Gaming Soundkarte / DAC | RGB, PCIe (interne Soundkarte) ]

zusätzliche Lüfter: 2x be quiet! Silent Wings 140mm (Front)
1x be quiet! Silent Wings 120mm (Back)

Alles verbaut im Fractal Design Meshify C (Midi Tower).


Mein Review werde ich unterschiedliche Abschnitte unterteilen, die sich jeweils auf ein anderes Augenmerk des Kühlers fokussieren.

1. Unboxing, Bestandteile
2. Äußerliche/optische Eigenschaften des Kühlers
3. Montage und benötigtes Werkzeug
4. Prüfsystem und Vorstellung der Games & Benchmarks
5. Benchmarks & Temperaturen
6. Anmerkungen zu Lautstärke, Kühlung, Drehzahl
7. Vergleich zum AMD Wraith Prism (Boxed Kühler)
8. Fazit, Pro/Contra


1. Unboxing und Bestandteile

Der Enermax AXE ETS-T50A kommt in einer gut aussehenden, wertigen Box aus Pappe, gehalten in Schwarz und Rot. In dieser Box finden sich der Kühlblock mit bereits angebrachtem Luftzug-Gitter, dem Lüfter und einer kleinen Schachtel mit den Accessoires, bestehend aus einer Back Plate, mehreren Washern, Position Screws, Muttern (Nuts), Abstandshaltern (Stand-offs), Schrauben für den Intel Sockel LGA 2011/2066, zwei Mounting Plates für Intel Sockel, zwei Fan Clips, einer Mounting Plate für AMD Sockel und einer kleinen Tube Wärmeleitpaste. Des Weiteren ist noch eine übersichtliche, kurz gehaltene Anleitung beigelegt. Alles schön und sauber verpackt. Die Bodenplatte des Kühlkörpers ist abgeklebt, andere Kühler haben bereits Wärmeleitpaste aufgetragen - meiner Meinung nach besser gelöst von Enermax!
Das Gitter zur Regulierung des Luftstroms ist bereits am Kühler befestigt, jedoch muss es zur Montage vorerst abgenommen und nach der Befestigung des Kühlers wieder festgemacht werden, da es sonst eine der beiden Schrauben verdecken würde. Es ist etwas umständlich, dass dieses Gitter bereits montiert ist, jedoch ist es so einfach ab zu machen, kein großes Problem.


2) Äußerliche bzw. optische Eigenschaften und Merkmale des Kühlers

Der Kühlkörper ist in Schwarz gehalten und sieht designtechnisch einfach sehr gut aus. Das matte schwarz würde in eigentlich fast jedes System passen. Details wie die ergonomische Pfeileinkerbung, oder das Färben der Copper Heat Pipes runden das Gesamtbild des Kühlers ab. Auch das Gitter sieht sehr gut aus, passt zum Kühler, und ist, wie bereits gesagt, ein sehr gutes Feature. Der Lüfter könnte besser aussehen, die Finnen des Kühlers sehen beispielweise bei den be quiet! Lüftern besser aus. Im Betrieb kommt dies aber sowieso nicht groß zu tragen.
Auf dem Lüfter ist das Enermax Logo mit Schriftzug zu sehen, was leider unter Betrieb nicht gut aussieht, da es nicht symmetrisch ist und der Schriftzug somit etwas unregelmäßig drehend rüberkommt. Dies könnte auch auf die niedrige Drehzahl im Idle zurückführbar sein, be quiet! aber löst dies beispielweise durch einen Schriftzug, der beim Drehen des Lüfters kreisähnlich erscheint. Ein Kleiner, jedoch berechtigter Kritikpunkt. Könnte man etwas anders machen.
Das Kabel des Kühlers ist nicht gesleeved, was ich schade finde, da dies bei meinem boxed Kühler von AMD der Fall war und es optisch nochmal besser aussieht. Die Handhabung und Verarbeitung ist auch nicht zu bemängeln, keine Makel. Die Heat Pipes sind asymmetrisch, jedoch hat das mit der RAM Kompatibilität auch seinen Grund.

Insgesamt ist die Optik sehr ansprechend mit ein paar kleinen Makeln, die aber das Gesamtbild des Kühlers nicht groß beeinträchtigen. Abgesehen von diesen Kritikpunkten ist die Optik insbesondere in dieser Preisklasse für fast jeden PC geeignet.

2. Montage und benötigtes Werkzeug

Die Montage war einfach, bei mir musste ich erstmal die vorhandene Backplate lösen, um die Backplate für den T50A mit vier Schrauben, vier Washern und Abstandshaltern zu befestigen. Daraufhin kamen die Muttern zum Einsatz, wurden auf die Abstandshalter geschraubt/gedreht. Dann kam direkt der Kühlkörper zum Einsatz, das bereits montierte Gitter musste mit einem leichten Handgriff gelöst werden und man konnte schon mal Wärmeleitpaste auf den Heat Spreader auftragen, ich habe zuerst die beigelegte, dann, für den eigenen Gebrauch nach dem Test, Thermalgrizzly Kryonaut genommen. Vorerst musste die Folie von der Bodenplatte des Kühlers entfernt werden. Dann begann die eigentliche Installation; man musste einfach nur den Kühler mit den bereits montierten Schrauben auf die vorgesehen Fassungen setzen und festschrauben. Hier kommt aber ein Kritikpunkt auf. Ich persönlich besitze Wera Schraubendzieher und die und diese waren schwer zu benutzen, da sie zu kurz waren. Man braucht einen (sehr) langen Schraubenzieher, den, wie ich, nicht alle haben werden, um die Schraube ohne Komplikationen festzudrehen. Notfalls könnte Enermax auch einen dazulegen, dann wäre das kein Problem gewesen. Somit nutzt sich der Schraubenzieher und die Schraube unnötigerweise ab. Dieses Problem tritt nur auf einer Seite auf. Die Schraube, die näher an den (vom Sockel aus rechten) RAM Bänken liegt, lässt sich einfach, reindrehen. Nach dem Befestigen des Kühlkörpers montiert man einfach das Gitter und den Lüfter. Mit den Spangen, die der Befestigung des Lüfters dienen, hatte ich anfangs Probleme; nachdem ich es aber einmal richtig gemacht habe bzw. verstanden habe, ging es aber. Zum Ende hin kann man das Lüftergitter nach belieben ausrichten und das war's.
Insgesamt einfach und unkompliziert, kleine Komplikationen wie das Problem mit dem langen Schraubenzieher stören etwas.

3. Prüfsystem und Vorstellungen der Games & Benchmarks

Ich teste in dem oben genannten System bei normaler Raumtemperatur. Das Gehäuse wird durch zwei 140mm Silent Wings 3 in der Front und einem 120mm SW3 hinten im Gehäuse belüftet. Die Lüfter sind im BIOS auf "Auto" eingestellt und laufen ungefähr etwas unter 1000 RP/M.

Die Temperaturen teste ich mit dem Prime95, dem CPU-Z (Stress+Bench) und dem Cinebench R15 Benchmark. Dazu kommen noch ein paar Spiele, der Benchmark aus Far Cry New Dawn und das Rendern eines Videos mit Adobe Premiere Elements.

Gemessen wurde alles mit dem Argus Monitor und dem AMD Ryzen Master.
Temperaturen sind immer auf alle Kerne bezogen. Als Referenz zum Enermax T50 nehme ich den boxed Kühler von AMD und verschiedene Modi, einmal den Auto Mode und ein manueller OC sowie das Gehäuse im geschlossenen und offenen Zustand. Für den RAM ist das XMP Profile 2 eingestellt (2933mhz, CL15).


4. Ergebnisse der Games & Benchmarks


Alle Spiele wurden in 1920x1080p getestet. Die Benchmarks (und der Idle "Test") liefen mindestens 5 Minuten.

1) AMD Wraith Prism (Boxed), Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

Idle: 36-38° @4,0ghz (~2269 RPM)
Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 68° (nach ~20Min.) @3,825 | 3,850ghz
Overwatch (hoch-ultra): ~50° @~3,95ghz
Far Cry New Dawn Benchmark: 59° @~3,875ghz
Cinebench R15: 1564 Punkte, 70-74° @~3,850ghz
CPU-Z Benchmark Multithread: 4678.1 Punkte, 67° @3,9ghz
CPU-Z Stress Test Multithread: 4600 Punkte, 74° @3,8ghz
Prime95 (Stufe 1/ Small FFTS): 79° @3,7ghz
Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 65-67° @3,85 | 4,00ghz

2) Enermax ETS-T50A-FSS, Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), Enermax Dow Corning TC-5121 (mitgelieferte Wärmeleitpaste)

Idle: 32° @4,0ghz
Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 52° @3,95ghz
Overwatch (hoch-ultra): 45° @4,0ghz
Far Cry New Dawn Benchmark: 51° @3,9ghz
Cinebench R15: 1724 Punkte, 62° @3,750ghz
CPU-Z Benchmark Multithread: 4786.7 Punkte, 60° @3,875ghz
CPU-Z Stress Test Multithread: ~4745 Punkte, 66° @3,875ghz
Prime95 (Stufe 1)/ Small FFTS): 69° @3,775ghz (~1000 RPM)
Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 55-60° @3,925ghz

3) Enermax ETS-T50A-FSS, Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

Idle: 33° @4,05 | 4,2ghz
Battlefield 5 (hohe Einstellungen): ////
Overwatch (hoch-ultra): 42-44° @4,0ghz
Far Cry New Dawn Benchmark: 53° @3,95ghz
Cinebench R15: 1699 Punkte, ~63° @3,825/3,850ghz
CPU-Z Benchmark Multithread: 4749.1 Punkte, 65° @3,85ghz
CPU-Z Stress Test Multithread: 4725 Punkte, 67° @3,825/3,850ghz
Prime95 (Stufe 1): 71° @3,725/3,750ghz
Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 60° @3,9ghz


4) Enermax ETS-T50A-FSS, Offenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

Idle: 31° @4,0ghz
Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 48° @3,95ghz
Overwatch (hoch-ultra): 40-42° @4,0ghz
Far Cry New Dawn Benchmark: 47° @3,9ghz
Cinebench R15: 1724 Punkte, max. 62° @3,750ghz
CPU-Z Benchmark Multithread: 4765.5 Punkte, max. 59° @3,875ghz
CPU-Z Stress Test Multithread: 4765 Punkte, 63° @3,875ghz
Prime95 (Stufe 1): 67,5° @3,775ghz
Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 51-60° @3,9ghz

Die Temperaturen sind alle so gut wie möglich gemessen worden, können jedoch gut möglich um ein paar Grad abweichen.


5. Der Kühler läuft im Idle sehr leise, man bemerkt ihn fast gar nicht. Unter 100% Last hört man ein leichtes brummen bzw. summen, aber noch immer im akzeptablen Raum. Ich habe noch eine etwas ältere 3TB HDD eingebaut, die beim Boot des Systems sogar am lautesten ist. Die Silent Wings 3 sind meines Erachtens nach noch leiser, kosten aber auch fast 20 Euro pro Stück, was preislich natürlich nicht vergleichbar ist. Zwei dieser kosten schon mehr als der CPU Kühler mit Lüfter, dafür macht der Lüfter einen sehr guten Eindruck.
Für diese Preiskategorie ist die Lautstärke angenehm leise.

Die Temperaturen sind auch sehr gut. Alles ist im guten Rahmen. Insbesondere im Vergleich zum Boxed Kühler schneidet der T50 sehr gut ab.

Läuft Prime 95 liegt die Drehzahl bei ungefähr 1000 RP/M. Man hört den Lüfter dann zwar, aber ich empfinde dies als nicht sonderlich störend. Da läuft meine HDD lauter. Im Idle ist der Kühler so gut wie stumm, man hört ihn ganz leicht, aber für diese Preiskategorie ist das sehr stark.

6. Vergleich zum AMD Boxed Kühler "Wraith Prism" des Ryzen 7 2700x

Aufgrund des Designs und der RGB Beleuchtung hatte ich seit meines Kaufes meiner Ryzen CPU den Boxed Lüfter in Benutzung, da er noch ausreichte und einfach gut aussieht. Mit dem Enermax T50A, der design technisch den Wraith Prism überragt, obwohl er keine RGB Beleuchtung hat bzw. ich die Version ohne besitze, habe ich nun eine sehr gute Alternative.
Der Wraith Prism lief relativ laut, was insbesondere im Idle sehr gestört hat. Dieses Problem habe ich dank des T50A nun nicht mehr. Zur Lautstärke kommt auch noch die verbesserte Kühlung hinzu, die sich beispielweise in Prime 95 um 10° (!) verbessert hat. Auch im Idle ist der Enermax Kühler um die 8° kühler. Der Airflow des Cases wurde zudem auch noch verbessert, da der Wraith Prism vertikal saß.

Insgesamt ist der T50A ein sehr gelungenes Upgrade, das mir jetzt auch eine gute Basis für höhere Taktraten bietet. Des Weiteren ist kann ich den PC jetzt beinahe geräuschlos auch über Nacht laufen lassen.

7. Fazit zum Enermax AXE ETS-T50A Silent Edition
Insgesamt überzeugt mich der T50A beinahe komplett. Ich finde nur kleine Kritikpunkte, die jedoch nicht gravierend sind. In seiner Preiskategorie ist er meiner Meinung nach durchaus eine Empfehlung, jedoch müsste man ihn nochmal gegen den be quiet! Pure Rock antreten lassen, da dieser nicht unbedeutend ist, insbesondere in der niedrigen bis mittleren Preiskategorie der Luftkühler. Ich würde eigentlich 4.5 Punkte geben, aber da das nicht geht runde ich auf 5 Sterne. Die genannten Kritikpunkte sind alle lösbar, insbesondere durch Enermax.

Danke nochmal an Mindfactory und Enermax!
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