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MSI X570-A PRO AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

Artikelnummer 73143

EAN 4719072652524    SKU 7C37-003R

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MSI X570-A PRO AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

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Mindfactory Customers Choice Award

Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI
über 13.930 verkauft
Beobachter: 484

Artikelbeschreibung

Seit dem 21.06.2019 im Sortiment

Die Mainboards der PRO-Serie von MSI sind als Basis für Business-Systeme gedacht und wurden designt, um einen professionellen Workflow zu schaffen. Sie vereinen höchste Qualität, verlässliche Stabilität und sind hoch funktional.

Das Mainboard unterstützt Dual-Channel-DDR4 Speicher mit 4 DIMMs und bis zu 128 GB Speicherkapazität. Die Module können bis zu 4400+ MHz Leistung bringen und sind für Overclocking geeignet.

Mit PCIe und M.2 Standard der vierten Generation werden unglaubliche Geschwindigkeiten von bis zu 64 GB/s möglich. Deshalb sind Sie mit einem MSI X570-A PRO Mainboard zukunftsfähig aufgestellt.

Das MSI X570-A PRO Mainboard mit AMD AM4-Sockel unterstützt AMD Ryzen™ CPUs der dritten und zweiten Generation und außerdem für Ryzen™ Prozessoren mit integrierter Radeon™ Vega-Grafik sowie Ryzen™ Prozessoren der ersten Generation mit Radeon™ Vega-Grafik.

***ACHTUNG:****
Für die Verwendung des Mainboards in Verbindung mit den AMD Ryzen™ 3000er Chipsatz kann ein BIOS-Update notwendig sein. Bitte prüfen Sie die Kompatibilität auf der Herstellerseite. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


Aktionen und wichtige Informationen

Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI

Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: X570-A PRO
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD X570
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: AMD Radeon Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: AMD 2-Way CrossFireX
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 32 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-1866, DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2667, DDR4-2800, DDR4-2933, DDR4-3000, DDR4-3066, DDR4-3200, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4266, DDR4-4400
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 4.0 x16, 1x PCIe 4.0 x16 (x4)
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 12GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.2 Gen 1 Anschlüsse (USB 3.0): 4x
Anzahl USB3.2 Gen 2 Anschlüsse (USB 3.1): 2x
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl USB3.2 Gen 2x2 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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Reklamationsquote: 2,09%

 
 
5 5
     am 20.09.2019
Produkttester
Das MSI X570-A PRO wurde mir im Rahmen einer Testers Keepers Aktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt.
Dafür erstmal vielen Dank!

Mein altes System wollte ich sowieso aufrüsten, da kam mir das Board gerade recht.

Lieferumfang:
- Natürlich das Mainboard an sich
- Ein Quick Installation Guide, der leider nur ein Faltblatt ist. Früher gab es noch richtige Handbücher
- 2 SATA-Kabel
- 2 M.2 Schrauben
- Eine schwarze IO-Blende
- Die obligatorische CD mit den Treibern und Tools
- Ein Aufkleber mit dem msi-Logo
- Ein Hinweiszettel als Hinweis auf die Produktregistrierung
- Werbung für andere msi Produkte

Ersteindruck:
Schon beim Auspacken macht das Mainboard ein gutes Bild.
Es ist schlicht in schwarz und grau gehalten und wirkt aufgeräumt.
RGB-Elemente oder Farbspielereien gibt es keine.
Die Verarbeitung wirkt direkt gut, allerdings habe ich auch bei anderen Mainboards
noch keine wirklich schlechte Verarbeitung gesehen.

Features:
Doch worauf es ankommt sind ja die "inneren Werte" und da bringt das X570-A PRO schon einiges mit.

Zuerst natürlich den neuen X570 Chipsatz mit der direkten Unterstützung der aktuellen AMD Prozessoren der Ryzen 3000-Serie.
Zwar können auch ältere Boards per BIOS Update die nötige Kompatibilität erhalten,
aber eine native Unterstützung ist mir persönlich lieber und bietet entsprechend eher die Möglichkeit noch weitere
Ryzen Generationen zu unterstützen.
Für Ryzen Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit bringt das Board einen HDMI 1.4 Port mit.

Ein weiteres Highlight ist Lightning Gen4, also der aktuelle Standard für PCIe und M.2, wobei das Board zwei M.2 Steckplätze bietet.
Hier muss man beachten, dass es verschiedene Bauformen gibt und die beiden M.2 Steckplätze nicht exakt die gleichen Formate unterstützen.
Der erste Slot unterstützt die Formate 2242, 2260, 2280 und 22110 während der zweite Slot nur 2242, 2260 und 2280 unterstützt.
Das ist jedoch ausreichend für die meisten SSDs.

Für weitere SSDs oder Festplatten bietet das Board 6 SATA 6BG/s Anschlüsse,
dabei gibt es auch direkte RAID Unterstützung von RAID 0, 1 und 10.

Dem Arbeitsspeicher stehen 4 Plätze zur Verfügung, die im Dual Channel betrieben werden können.
Unterstützt werden bis zu 128 GB mit bis zu 4400 MHz Takt, mit und ohne ECC.

Für Grafikkarten stehen ein PCIe 16x und ein PCIe 4x zur Verfügung und das Board unterstützt auch Crossfire,
also die parallele Nutzung von zwei Grafikkarten.

Natürlich auch dabei ist ein Gigabit LAN Anschluss und ein 7.1 Soundsystem mit optischen S/PDIF Ausgang.

USB wird im Standard 3.2 geliefert, dabei gibt es "hinten" insgesamt fünf Anschlüsse vom Typ A (4x Gen1 und 1x Gen2)
und sogar einen vom Typ C (Gen2). Für die Front gibt es noch mal 4x Gen 1 Typ A, sowie 4x USB 2.0.

Einbau & Montage:
Das Board an sich lässt sich einbauen wie jedes andere Board auch.
Mit seinen Maßen von 30.4 cm x 24.3 cm ist es nicht das kleinste Board, sitzt aber stabil auf den neun Befestigungsplätzen.
Wenn man etwas mehr Kraft anwenden muss, z.B. bei dem Stromanschluss beim Board biegt es sich auch nicht besonders.
Ich hatte nie die Angst, dass es brechen könnte.

Der extra dazu gekauft Ryzen 5 3600 rutscht einfach in den AM4 Slot, der Boxed Kühler lässt sich direkt in das Board schrauben.
Schön ist hier die Verstärkung des Boards durch eine Backplate. So kann man das Board beim Festschrauben gut anfassen und es hält
so auch größere Kühler, als den bei der CPU mitgelieferten Wraith Stealth.

Hier muss man jedoch auch beim Kühler der Boxed Version darauf achten, dass der Kühler nicht in die Bänke für den
Arbeitsspeicher ragt. Schon der Boxed Kühler hat eine Wulst für den AMD Schriftzug, der es verhindert, nachträglich einen Riegel
in den 1. Slot zu schieben. Also entweder zuerst den Speicher rein, oder hier aufpassen.

Ähnliches gilt für den PCIe 16x Slot für die Grafikkarte, der direkt bei den SATA Anschlüssen liegt.
Die Datenkabel für die SSDs oder HDDs daher besser vor dem Einbau der Grafikkarte in die SATA Anschlüsse stecken.
Ansonsten ragt die Grafikkarte schnell direkt bis über die SATA Anschlüsse und es kann dann sehr eng werden.
Bei mir ist es eine alte Sapphire Radeon R9 280X Tri-X OC, die den Platz verschlingt.

Keine Probleme gibt es beim Einbau der neuen Samsung 970 EVO Plus in den M.2 Slot. Zuerst die Halterung für die Schraube in
die richtige Position bringen (diese ist im Loch für die 110mm Karten), SSD in den Slot schieben und mit einer der beiden
M.2 Schrauben befestigen, die dem Board beiliegen.

Dem Board liegt auch eine kleine Anleitung für den Einbau bei. Dort wird gezeigt, wie man den Prozessor und den Arbeitsspeicher
richtig einsetzt. Ebenso ist ein Bild der Pin Belegung für die Power und die Reset Taste,
sowie die Power LED und die HDD LED abgebdruckt.
Außerdem ist bei jedem Segment noch jeweils ein QR Code, der zu einem Anleitungsvideo bei Youtube führt.
Video und Anleitung sind dabei jedoch nicht speziell für das msi X570-A PRO, man kann also z.B. nicht erkennen,
wo man die richtigen Pins findet.

Sollte bei der Montage irgendwas nicht passen - der Arbeitsspeicher steckt nicht richtig in der Bank oder ist defekt - gibt es kein
Piepkonzert. Das Board hat dafür ein Feld mir vier LEDs. Je eine LED für Boot, CPU, GPU und RAM. Leuchtet dort eine LED, weiß man
direkt wo der Fehler liegt.

Leuchtet nichts, ist alles gut und das System kann in Betrieb genommen werden.

Durch das übersichtliche BIOS kann schnell geprüft werden, ob alles richtig erkannt wird, also auch meine beiden alten SSDs.
Die neuen BIOS machen optisch einiges her und bieten auch Mausunterstützung.
Das Booten von USB ist somit ganz schnell eingestellt.
Die Installation von Windows 10 Pro auf der 970 EVO Plus dauert dann nur wenige Minuten.

Leistung:
Das Board hält, was man sich von einem günstigen X570 Board verspricht.
Wenn man wie ich von einem älteren System aufrüstet ist der Unterschied direkt spürbar.
Und wer kauft sich einfach ein neues Board, wenn er nicht aufrüstet?

Bei mir ging der Sprung von einem Intel Xeon E3-1231 v3 @3.4GHz, mit 8GB DDR3 Arbeitsspeicher und SATA SSD auf einen
Ryzen 5 3600 mit 16GB Crucial Ballistix Sport LT V2 DDR4-3000 und einer Samsung SSD 970 EVO Plus für den M.2 Slot.
Also weiterhin eher gute Mittelklasse als High End.

Der Unterschied ist jedoch deutlich spürbar. Das verdankt man insbesondere der SSD im M.2 Slot.
Nach dem blitzschnellen Bootvorgang ist Windows direkt bereit. Office startet in gut einer Sekunde.
So wie der Sprung von einer HDD auf eine SATA-SSD deutlich spürbar ist, bringt der Sprung auf eine flotte M.2 SSD
wieder einen deutlichen Schub.

Preis/Leistung & Fazit:
Das msi X570-A PRO ist eins der günstigsten X570 Boards auf dem Markt, muss sich aber beileibe nicht verstecken.
Es bietet die nötigen Standards wie M.2 Anschlüsse, 4 Bänke für bis zu 128 GB DDR4 Speicher, Gigabit LAN und eben
beziehungsweise vor allem die direkte Unterstützung der 3. Generation der Ryzen Prozessoren.
Zusätzlich kann es noch mit vielen USB Anschlüssen und 7.1 Sound aufwarten.
Leider nicht dabei sind WiFi und Bluetooth.
Ebenfalls sind keine RGB Spielereien vorhanden, auch wenn das Board diese mit Mystic Light steuern kann.

Insgesamt ein gutes Board, wenn man nichts Extremes machen möchte.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 18.09.2019
Produkttester
Ein kleines Vorwort

Ich habe das MSI X570-A PRO im Rahmen des Testers Keepers-Programms testen dürfen.
Vielen Dank Mindfactory!

Nun zur Bewertung:

Was wird mitgeliefert?

-Das Mainboard
-Eine minimalistische Installationsanleitung + warnenden Beipackzettel
-2 SATA-Kabel
-Die IO-Blende
-Eine Treiber-DVD
-Ein Aufkleber mit MSI-Logo
-Etwas MSI-Werbung
-2 *einzeln verpackte* M.2-Schräubchen

Design

Mit dem MSI X570-A PRO wird man keine Schönheitswettbewerbe gewinnen; es ist aber auch nicht hässlich, sondern einfach nur schlicht.
So wurden auf unnötige Design-Elemente, wie z.B. RGB-Beleuchtung, verzichtet.
Damit das nicht zu langweilig ist, gibt es ein dezentes Schwarz/Grau-Muster.
Wer mehr auffallen möchte, kann zum abseits der Optik sehr ähnlichen oder gar baugleichen, ca. 10€ teureren MSI MPG X570 GAMING greifen.
Für mich reicht es völlig aus, da das Mainboard in einem „normalen“ Gehäuse ohne Glas verschwunden ist.

Verarbeitung

Das Mainboard wirkte beim Auspacken sehr robust; ohne Zweitexemplar werde ich das aber nicht näher testen.

Beim Aufkleber des Produktnamens hatte jemand einen schlechten Tag; er klebt auffällig schief. Ist das ein Problem? Nein, da es hier eh nicht um Aussehen geht.

Montage

Das MSI X570-A PRO ist ein ausgewachsenes ATX-Board. Es braucht also genug Platz beim Einbau.
Die Verteilung der Anschlüsse hat hierbei ein paar Stärken und Schwächen gezeigt.
Gut:
- Auf Höhe der PCIe-Anschlüsse gibt es keine vertikalen Anschlüsse. Die dort verbauten SATA/USB-Buchsen gehen zur Seite ab und blockieren damit keine lange Grafikkarte beim Einbau.
- Wenn man nur 2 RAM-Module einbaut, muss man nicht in der Anleitung nachlesen, wo man diese einbauen sollte. Es steht direkt neben den Steckplätzen.
- Ähnlich ist einfach ist der Anschluss des System-Panels. Hier ist die Pin-Belegung direkt auf dem Board abgedruckt.
Schlecht:
- Häufig hat man auf Höhe des IO-Panels einen Lüfter, der die Abwärme rauspustet. Dort in der Nähe gibt es aber keinen dafür passenden Anschluss. Die reihen sich alle im unteren Bereich des Mainboards auf. Eine Verlängerung muss also her.
- Die separat zu installierende IO-Blende kann auch nervig werden. Das leicht teurere Gigabyte X570 Gaming X würde dagegen als Ganzes eingebaut werden können.

Leistung

Das aktuelle Alleinstellungsmerkmal des X570-Chipsatzes ist natürlich PCIe 4.0.
Dies gibt es hier in drei Varianten:
-PCIe 4.0x16 beim Steckplatz PCI E1 (z.B. für die Grafikkarte)
-PCIe 4.0x4 beim x16 langen Steckplatz PCI E3 (z.B. 2. Grafikkarte oder SSD-Adapter)
-PCIe 4.0x4 beim SSD-Steckplatz M2 1
Um diese Schnittstelle vollwertig nutzen zu können, ist ein Ryzen-Prozessor der 3000er-Reihe nötig. (Die APU-Varianten 3200G und 3400G zählen hier nicht, da diese auf einer älteren Generation aufbauen!)
Bei älteren Prozessoren gibt es stattdessen an allen Steckplätzen PCIe 3.0; bei den APU-Varianten mit dem G hinter der Zahl verringert sich PCI E1 auf PCIe 3.0x8.

Den Rest bilden drei PCIe 3.0x1-Steckplätze. Hierbei gibt es zu beachten, dass sich PCI E2 und PCI E4 ausschließen.
Das ist ein sinnvoller Kompromiss, da PCI E2 durch eine über 2 Einheiten hohe Grafikkarte in PCI E1 überdeckt werden würde
PCI E4 wird wiederum schon bei einer normalen Grafikkarte auf PCI E3 unbenutzbar.
Zusammengefasst:
eine dicke Grafikkarte → PCI E4 frei
zwei 2 hohe Grafikkarten → PCI E2 frei
2 dicke Grafikkarten → kein Steckplatz frei

Es gibt leider nur 2 M.2-Steckplätze, dafür sind diese gut platziert:
-M2 1 mit der heißlaufenden PCIe 4.0x4-SSD ist über der Grafikkarte platziert und ist daher vor deren heißer Abluft geschützt.
-M2 2 mit PCIe 3.0x4 oder SATA sitzt dagegen im unteren Bereich auch mit gutem Abstand zur (einzelnen) Grafikkarte.
Wer mehr M.2-SSDs nutzen möchte, kann ca. 40€ für das Biostar Racing X570GT8 dazulegen. Dort soll es ganze 3 M.2-Steckplätze geben. Oder man verbaut einen Adapter in den PCI E3-Slot.

Wi-Fi oder Bluetooth gibt es hier nicht, sondern erst ab ca. 30€ extra. (MSI MPG X570 GAMING EDGE WIFI)

An anderer Stelle wurde hier aber nicht gespart; bis zu 16 USB-Anschlüsse sind inklusive:
8x intern:
-2x2 USB3.2 Gen 1
-2x2 USB2.0
8x extern:
-2x USB3.2 Gen 2 (1x Typ A, 1x Typ C)
-4x USB3.2 Gen 1 (4x Typ A)
-2x USB2.0 (2x Typ A)
Auch die Audioanschlüsse sind für diese Preisklasse üppig, mit 7.1 + Mikrofon und optischem S/PDIF.

Auf dem Board ist ein 4 Pin- und ein 8 Pin-Stromanschluss für die CPU.
Sind beide notwendig? Da ist das Handbuch leider sehr undeutlich.
„Make sure that all the power cables are securely connected to a proper ATX power
supply to ensure stable operation of the motherboard.“
Ich habe es einfach getestet:
Der 8 Pin-Anschluss alleine reicht, mit 8+4 fühlten sich die IO-seitigen Spannungswandler aber kühler an.

Benchmark

Mein altes System bestand aus einem 2400G mit PCIe 3.0-SSD. Ich benutzte es unter Anderem zur App-Programmierung auf Android-Studio.
Im ersten Schritt habe ich die PCIe 3.0-SSD in das neue Mainboard mit einem 3700X umgesteckt.
Im zweiten Schritt habe ich eine Corsair MP600 mit PCIe 4.0 installiert und sowohl Ubuntu als auch meine Projektordner umziehen lassen.
Dazu habe ich drei alltagsbezogene Tests ausgesucht, um den Einfluss der neuen Komponenten auf die App-Entwicklung zu testen:
- Starten von Android Studio (Splashscreen bis Ende der Gradle-Ausführung)
SSD PCIe 3.0, 2400G: 26s
SSD PCIe 3.0, 3700X: 13s (-13s)
SSD PCIe 4.0, 3700X: 12s (-1s)
- Kompilieren mit „Rebuild Project“
SSD PCIe 3.0, 2400G: 16s
SSD PCIe 3.0, 3700X: 8s (-8s)
SSD PCIe 4.0, 3700X: 8s (leichte Verbesserung in der Nachkommastelle)
- „Debug App“ inklusive Start des Emulators
SSD PCIe 3.0, 2400G: 10s
SSD PCIe 3.0, 3700X: 8s (-2s)
SSD PCIe 4.0, 3700X: 7s (-1s)
Das Ergebnis lässt sich leicht zusammenfassen:
Starten und Kompilieren lasten den Prozessor voll aus und skalieren gut mit dessen Leistung.
Eine Upgrade der SSD bringt hier dadurch eher wenig.
Erst wenn der Prozessor so schnell ist, dass er zwischendurch auf Daten der SSDs warten müsste, wäre die schnellere SSD gerechtfertigt. (Ein Test für den kommenden Threadripper?)

Ich behalte die SSD trotzdem, da ich mir in absehbarer Zukunft zwei Anwendungen anschaffen werde, die meiner Einschätzung nach von der Mehrleistung profitieren könnten. (Star Citizen, Microsoft Flight Simulator 2019/2020 → kürzere Ladezeiten – hoffentlich)

Haltbarkeit/Wartung

Der X570-Chipsatz hat sich PCIe 4.0 mit einem Nachteil erkämpft:
Die Rückkehr der Chipsatzlüfter! (→ Verschleißteile)
Beim MSI X570-A PRO ist dieser immerhin relativ weit unten, etwas von der Grafikkarte entfernt eingebaut.
Wenn man nah an das Mainboard herangeht, kann man den Lüfter hören.
Im Gehäuse unter meinem Tisch kann ich ihn aber kaum ausmachen.

Auch ungünstig, aber nur alle paar Jahre störend: Die Batterie wird von der Grafikkarte verdeckt.
Diese müsste zum Batteriewechsel also ausgebaut werden.
Vorbildlicherweise gibt es eine BIOS-Update-Funktion, die nur einen USB-Stick und ein Netzteil benötigt. (also auch ohne CPU, RAM, GPU o.Ä.)
Gerade weil die X570-Platform noch relativ jung ist und ein paar Kinderkrankheiten hat, würde ich ein Update auf das neuste BIOS empfehlen.

Preis-/Leistungsverhältnis/Fazit

Das MSI X570-A PRO ist eines der „günstigen“ X570-Motherboards.
Man muss daher ein paar Abstriche bei den Funktionen, wie z.B. Wi-Fi oder den M.2-Steckplätzen, machen. Trotzdem bietet es das, was den X570-Chipsatz besonders macht:
PCIe 4.0
Ist es das Wert? Das kommt sehr auf die persönlichen Anforderungen an.
Bei meinem Anwendungsfall gab es mit der schnelleren SSD eher keine Leistungsvorteile. Ich wäre ohne dieses Geschenk von Mindfactory bei meinem alten B350-Board geblieben.
Anwendungen, die von schnellen SSDs profitieren, könnten dagegen ein Grund für so ein Board sein, müssen aber den Kauf eines neuen Boards und einer passenden PCIe 4.0-SSD rechtfertigen. (zusammen >400€!)

Wer jetzt ein neues System zusammenstellt, sollte es sich aber lieber zweimal überlegen, ob er an der falschen Stelle spart und sich mit dem Kauf eines alten Boards für zukünftige Upgrades Optionen verbaut.
So gibt es auch noch weitere Features, wie schnellere unterstützte Arbeitsspeicher.

Wenn man wiederum ein sehr knappes Budget hat, sollte man vielleicht lieber auf ein kompatibles Board der Vorgängergeneration setzen.

Zusammengefasst:
Wer sich für das MSI X570-A PRO entscheidet, bekommt ein vernünftiges Mainboard der neusten Generation zum – für Mainboards im Allgemeinen – mittelhohem Preis mit leichten Abstrichen, aber einem ansonsten guten (technischen) Design. Ob einem der X570-Aufpreis für PCIe 4.0 es wert ist, muss man selbst entscheiden.
    
  
5 5
     am 17.09.2019
Produkttester
Danksagung

Als aller erstes möchte ich mich ganz herzlich bei Mindfactory und MSI bedanken, für die Wahl als Tester der TESTER & KEEPER Aktion. Es hat mich freut und auch sehr viel Spaß gemacht!

Einleitung

Mit der dritten Generation der leistungsstarken RYZEN Prozessoren stellt AMD erstmals Prozessoren mit 7Nm Technik dem Consumermarkt vor. Mit der RYZEN 3000er Serie haben auch gleichzeitig auch einen neuer Chipsatz, der X570, Einzug gehalten. Mit der neuen Prozessorgeneration stehen nun unter anderem Features wie PCI E x16 4.0, eine höhere Taktrate bei DDR4 uvm. zur Verfügung.

Im Rahmen der TESTER & KEEPER Aktion von Mindfactory und MSI darf ich hier das MSI X570-A Pro vorstellen und auf Herz und Nieren testen. In meinem Test werde ich einige Male Bezug auf das MSI B450 Gaming Pro Carbon AC nehmen, welches ich ursprünglich für mein neues AM4 System erworben habe. Die Bezüge werden sich aber nicht auf die Leistungsfähigkeit, sonder eher auf die Verarbeitungsqualität und Materialauswahl beziehen, um eine kleine Vergleichbarkeit, der verschiedenen Modelle, des Herstellers zu erlangen. Neben der Verarbeitungsqualität werde ich auf Leistung, Ausstattung, Software und Inbetriebnahme eingehen. Zusätzlich werde ich noch eine Temperaturanalyse des Boards bei Leerlauf, sowie Last durchführen. Hierfür verwende ich neben den Messwerten, die ausgelesen werden können, ein Infrarotthermometer (Center 350).

Bevor ich mit dem Review beginne, möchte ich noch kurz mein neues System vorstellen:

CPU: AMD RYZEN 5 3600 6* 3,6 GHz
CPU Kühler: BeQuiet Dark Rock 4 (TDP 200W)
DDR: Corsair Vengance LPX DDR4-3200 (CMK16GX4M2Z3200C16)
Mainboard: MSI X570-A Pro
Grafik: Sapphire AMD RX480 8GB OC+
Netzteil: ENERMAX Triathlor ECO 650W
Gehäuse: CoolerMaster - Modell unbekannt

Unboxing

Das MSI X570-A Pro präsentiert sich in einem unauffälligen, schwarzen Karton. Auf der Front dominiert der Modellschriftzug (X570-A Pro), eingelassen in einer in einer stilistischen Diamantform. Darüber thront das MSI Logo, rechts davon das Logo des neuen Lightning M.2 Generation 4, links das Pro Series Logo. Im unteren Bereich des der Frontkatonage sind das AMD Ryzenlogo, sowie die Kompatibilität der CPUs angegeben. Rechts unten nochmal der Schriftzug "X570, sowie den Verweis auf die neue PCIe Generation 4. Auf der Rückseite ist eine Abbildung des Board zu finden, sowie einige Keyfeatures. Darunter gehören der neue PCIe und M.2 Anschluss der 4ten Generation, AudioBoost 4, DDR4-, sowie CoreBoost und das Frozen Heatsink Design. Darunter finden sich die Spezifikation des Mainboards und eine Abbildung des I/O Shields, sowie ein QR Code für die Betriebsanleitung. Kleines Manko: Der Link zur Anleitung scheint veraltet zu sein und endet deswegen im Leeren. Hab das ganze nochmal bei meinem B450 Board überprüft. Hier geht der QR Code.

Kommen wir aber nun zum Inneren:

Öffnet man den Karton, erhält man sofort einen Blick auf das, in der ESD Tüte verpackte Mainboard, welches in einer Art Karton Schublade liegt, die man leicht anheben kann. Unter der weißen Schachtel befindet sich das Zubehör.

Mitgeliefert werden:

" Zwei SATA Kabel in schwarz, einmal gewinkelt (90°) und eines mit geradem Anschluss,
" Ein aus Blech gestanztes I/O Shield mit schwarzen Front
" Zwei M.2 Schrauben für Festplatten
" Ein MSI Sticker für das PC Gehäuse
" Eine Treiber DVD
" Etwas MSI Werbung, Hinweis auf Produktregistrierung, Quick Start-Guide sowie Case Stand off notification

Ein gedrucktes Handbuch ist nicht vorhanden, ist aber auf der Produktwebsite in Englisch oder chinesisch verfügbar. Benutzerhandbuch ist verständlich geschrieben und enthält viele Abbildungen, sowie einige QR Codes mit Links zu YouTube Videos, welches die Montage zeigen.

Fazit zum Unboxing:

Schlicht verpacktes Mainboard mit durchschnittlichem Zubehörumfang. Eine gedruckte Betriebsanleitung, wie sie beim B450 Gaming Pro Carbon AC vorhanden ist, sucht man hier vergebens, sei es aus Kosten- oder Umweltschutzgründen. Die Anleitung und der Quickstart Guide sind sehr gut gemacht und leicht verständlich. Etwas negativ ist mir folgendes aufgefallen. Mein Board scheint im Werk nicht ganz korrekt verpackt worden zu sein. Man findet überall auf dem Karton im Inneren leichte Schleifspuren und Abdrücke der Kühlkörper. Auf der Unterseite haben die Pins der RAM Slots die ESD Tüte beschädigt und durchstoßen.


Design und Verarbeitung

Das MSI X570-A Pro präsentiert sich in einem dezenten schwarzton, welches mit silbernen Querstreifen geschmückt ist. Auf den Spannungswandlern findet man einen schlichten, ebenfalls in schwarz gehaltenen Kühlkörper. Auf dem X570 Chipsatz thront ebenfalls ein, in schwarz gehaltener Kühlkörper mit einer aktiveren Kühlung. Nettes Gimmick: Vereinzelt sind Leiterbahnen in einem dezenten Orange gehalten.

Die Verarbeitungsqualität des PCB (Printet Circuit Board) ist einwandfrei. MSI wirbt hier selbst mit "PCB auf Serverqualität. Die Auswahl der Bauteile machen einen hochwertigen Eindruck und es scheint so, als würde MSI die gleichen hochwertigen Bauteile verwenden, wie beim B450 Gaming Pro Carbon AC oder anderen höherpreisigen X570 Modellen, dies gilt zumindest für Kondensatoren und kleineres ICs, sowie Transistoren. Alles ist ordentlich verarbeitet, Lötstellen sind ebenfalls einwandfrei, soweit wie ich das als angehender Elektroingenieur beurteilen kann ;).

Ausstattung/ Anschlüsse

An Bord haben wir einem AM4 Sockel, welcher die 2. und 3 Generation der AMD Ryzen Prozessoren unterstützt. Rechts neben dem CPU Sockel findet man vier DDR4 Slots die eine maximale Taktfrequenz von 4400MHz (OC) unterstützen. Hierbei können maximal 128GB installiert werden. Des Weiteren finden wir zwei M.2 Slots, wobei aber nur der obere die Generation 4 unterstützt. Neben den zwei M.2 Anschlüssen findet man 6 SATA Anschlüsse für Festplatten. Für Grafikkarten findet man zwei PCIe x16 4.0 Anschlüsse, die einen Crossfire-Betrieb erlauben. Für Erweiterungskarten hat man drei PCIe 3.0 x1 Slots zur Verfügung.

Bei den USB Anschlüssen stehen einem Insgesamt, zwei Mal USB 3.2 (Gen2, A+C), 8 Mal USB 3.2 (Gen1)(6 auf I/O Shield ) und 6 Mal USB 2.0 (2 auf I/O Shield), verteilt auf PCB und Back Panel. Neben den USB Anschlüssen auf dem I/O Shield, findet man hier ein Gigabit LAN-Anschluss, ein PS2 Anschluss für Maus/Tastatur, ein HDMI Ausgang, ein optischen Ausgang für Audio, sowie 5 Mal normalen 3,5mm Klinke Anschlüsse für Audio Lautsprecher bzw. Micro. Zusätzlich findet man noch einen Taster für die Flash BIOS Funktion. Mit der Flash BIOS Funktion ist es möglich, ein BIOS Update durchzuführen, ohne das eine CPU, RAM oder Grafikkarte eingebaut ist. Es wird lediglich eine Spannungsversorgung über das Netzteil benötigt. Einfach USB Stick mit dem BIOS Update in den vorgesehenen USB Anschluss einstecken, Taster drücken, das war`s. Einfacher geht es nicht.

Auch erwähnenswert sind die Debugging/Toubleshooting LEDs auf der Höhe der Stromversorgung. Sie zeigen im Fehlerfall an, welches Bauteil betroffen ist. Zum Beispiel CPU, DDR usw& Ein sehr hilfreiches Feature.

Audiotechnisch haben wir den Realtek ALC1220 verbaut, der wieder bei sehr vielen Modellen von MSI zum Einsatz kommt und eine gute Audioqualität liefern soll. Später dazu mehr.

Neben den oben genannten Anschlüssen finden sich natürlich noch weitere Anschlüsse für Lüfter, Spannungsversorgung, RGB Beleuchtung. Eine genaue Beschreibung kann unter dem folgenden Link entnommen werden unter "Übersicht:

https://de.msi.com/Motherboard/X570-A-PRO/Specification

Montage/Inbetriebnahme/BIOS

Die Montage des Boardes hat sich sehr einfach gestaltet. Alle relevanten Schritte waren im Quickstart Guide sehr gut dokumentiert. Auch die Pinbelegung vom Frontpanel war hier sehr schnell zu finden. Als Kühler habe ich, anstatt dem Boxed AMD Kühler, einen BeQuiet Dark Rock 4 verwendet. Die Montage des, doch sehr großen, Kühlers habe ich im ausgebauten Zustand vorgenommen, was vom Hersteller auch so empfohlen wird. Montage im Gehäuse selbst war mit einer kleinen Ausnahme problemlos. Beim ersten Versuch hat sich eine Halteklammer des I/0 Shield in LAN Buchse verkeilt, worauf ich das Board nochmal neu ausrichten musste. Ebenfalls ist die gut dokumentierte Anleitung in digitaler Form zu erwähnen. Gut strukturiert und bebildert, allerdings nur in Chinesisch und Englisch geschrieben.

Die vorhandenen Stecker sind alle, bis auf eine kleine Ausnahme, logisch und funktional angeordnet. Kleiner Kritikpunkt sind hier die Anschlüsse für die Gehäuselüfter. Diese befinden sich an der untern Kante des Motherboard, vier an der Zahl. Somit musste ich das Kabel vom oberen Gehäuselüfter, von ganz oben nach ganz unten legen. Hier hätte ich mir einen Anschluss in der Nähe des CPU Fan gewünscht.

Die Inbetriebnahme hat auf technischer Seite einwandfrei funktioniert. CPU und Festplatten wurden sofort erkannt. Beim Arbeitsspeicher musste ich noch manuell auf die richtige Taktfrequenz einstellen. Hat aber problemlos funktioniert.

Beim BIOS handelt es sich um ein UEFI mit grafischer Oberfläche, welches über Tastatur und Maus bedient werden kann. Hier können alle relevanten Daten und Messwerte eingesehen werden. Hier ist auch die Overcklocking Funktion für CPU und Arbeitsspeicher zu finden. Unter anderem findet man hier die Steuerung, der einzelnen Lüfter. Man kann nicht nur feste Werte vorgeben, sonder auch Drehzahl-zu-Temperatur Profile hinterlegen, was eine externe Lüftersteuerung nahezu überflüssig macht.

Software/Leistung/Audio

Für die Leistungsmessung habe ich mit den verschiedenen Userszenarien aus dem MSI Dragon Center verwendet und einen Test in Cinebench R20 durchgeführt. Das Temperaturverhalten wurde mit Prime95 und HWInfo64 durchgeführt bzw. überwacht, sowie ein Infrarotthermometer für Oberflächen bzw. Kühlkörper.

Software

Das MSI Dragon Center ist ein Overclocking und Kontrollprogramm von MSI für euren PC. Hier können verschiedene "User Scenario", wie es MSI nennt, also bestimmte Overcklocking/undercklocking Profile eingestellt werden. Darunter zählen: Extreme Performance, Balanced, Silent und Costum. Die Einstellungen umfassen neben CPU und DDR Eigenschaften, auch die individuelle Einstellung der Lüfter. Ebenfalls lassen sich im Dragon Center das Mystic Light und True Color einstellen.


Leistung:

Nun zu den Tests mit Cinebench R20:

Performance:

CPU wird auf ca. 4,2 GHz gehalten. Achtung: Gute Kühlung vorausgesetzt.

Multicore: 3631 Punkte
Singlecore: 476 Punkte

Silent:

Multicore: 3433 Punkte
Singlecore: 299 Punkte

Balanced

Multicore: 3153 Punkte
Singlecore: 417 Punkte

Temperatur:

Temperaturen habe ich einmal Idle und einmal unter Volllast gemessen, jeweils im Performance Modus um die Spannungswandler gut zu belasten.

Raumtemperatur: 25° C

Idle:

System: 38 ° C
CPU: 35,8 ° C
VR MOS: 43 ° C
Chipsatz: 48 ° C

Vollast CPU 100%, 15min Prime95

System: 39 ° C
CPU: 61,5 ° C
VR MOS: 50 ° C
Chipsatz: 58° C


Messwerte Infrarotthermomessung

Kühlkörper VR: 42-46 ° C
DDR: 35 ° C

Fazit: Mit den MSI Dragon Center lassen sich in einer sehr einfachen Art und Weise eine gute Performancesteigerung erreichen. Auch Leistungstechnisch macht das Board einen guten Eindruck. Genauere Vergleiche bzw. Leistungsdaten zu anderen X570 Boards habe ich leider nicht.

In meinem kurzen Test hat sich das Board temperaturtechnisch unauffällig verhalten. Spannungswandler und Chipsatz Temperaturen waren absolut in Ordnung, allerdings war die GPU nicht belastet. Entgegen aller Befürchtungen ist der Chipsatzlüfter im Grunde genommen nicht wahrnehmbar. Er läuft in den meisten Fällen auf einer sehr kleinen Drehzahl oder ist komplett aus.

Audio

Voll und ganz überzeugt bin ich von der Onboardaudio mit dem Realtek ALC1220 Chip. Toller Sound, sehr gute Einstellmöglichkeiten über Equalizer. Kein Vergleich zu meinem alten GA970 Motherboard von Gigabyte.



Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Zur Haltbarkeit kann ich aktuell noch nichts sagen. Es handelt sich um das erste MSI Motherboard, das bei mir zum Einsatz kommt. Die Verarbeitung ist, wie auch schon beim B450 Pro Gaming Carbon Ac einwandfrei und macht einen wertigen Eindruck.



Preis/Leistung + Fazit

Für rund 170€ erhaltet ihr den Einstieg in die Welt von PCIe 4.0 mit dem X570 Chipsatz. Damit gehört das MSI X570 A-Pro zu den Einsteigerboards für die neuen AM4 Ryzen 3000 Serie. Wer sich einen neuen PC zusammenstellen will und auf der Suche ist nach einem soliden, zukunftssicheren Board ohne viel schnick schnack, auf die 4. Generation von PCIe und M2 nicht verzichten möchte, ist hier genau richtig. Zusätzlich erwarten euch tolle Features wie das BIOS Flashback und eine sehr gute Onboardaudio. Abstriche müssen etwas bei der Ausstattung gemacht werden. Mir persönlich fehlen allerdings Bluetooth und einen größeren VRM Kühler, um das Overcklockingpotential zu erhöhen, vor allem in Betracht auf die 8 und 12 Kerner. Nichts desto trotz ist das MSI X570 ein tolles Motherboard, mit einem tollen Preis/Leistungsverhältnis, welches ich bedenkenlos weiterempfehlen.


Unboxing Video ist hier zu finden:

https://youtu.be/ts bhN2BhDo


Vielen Dank fürs durchlesen. Hoffe es hat euch gefallen.

Viele Grüße
Patrick
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 16.09.2019
Produkttester
Absolut empfehlenswert!

Hier mein Produkttest MOTHERBOARD msi X570-A PRO BUSINESS ELEGANCE Socket AM4

Bei dem msi X570-A PRO handelt es sich um ein Mainboard der Extraklasse für alle AMD® Ryzen 3,5 und 7 und den AMD® Ryzen 9 mit 3.8GHz. Momentan ist es
bereits schon für unter 200€ zu bekommen und zeichnet sich aus durch solide Verarbeitung und absolute Spitze in Bezug auf Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Lieferumfang enthalten sind folgende Komponenten:

Die kunstoffbeschichtete Metall-ATX-Rückblende,
2 Schrauben für M.2-Module,
2 SATA-Kabel für SSD/HDDs, CD mit Treiber und Updates
(diese Dateien sowie Handbuch, BIOS-Updates stehen auch ohne Anmeldung hier aktualisiert zum Download bereit
Support fur X570-A PRO | Motherboard - The world leader in motherboard design | MSI Deutschland )
ein msi True Gaming Sticker und eine Broschüre, ein msi Hinweisschreiben zur Montage und eine Kurzanleitung zum Einbau. Die Punkte die nicht mit den Gehäuseschrauben
in Berührung kommen dürfen sind nochmal ausdrücklich in dem Montagehinweis und auf dem Mainboard markiert.
Testers Keepers Aktion mit den MSI X570 aus KW34-img 3649.jpgTesters Keepers Aktion mit den MSI X570 aus KW34-img 1749.jpgTesters Keepers Aktion mit den MSI X570 aus KW34-img 3647.jpgTesters Keepers Aktion mit den MSI X570 aus KW34-img 3648.jpg
Das Mainboard selbst mit dem AMD® X570 Chipset besitzt GEN 4 PCI-E Slots die ausreichend von dem Prozessorsockel entfernt sind um auch größere
Prozessorkühler als den von AMD bei den Prozessoren mitgelieferten Standard-Box-Kühlern zu installieren.
Es sind 1 x PCI-E X16, 1 x PCI-E X4 und 3 PCI-E X1 Slots vorhanden, 6 x SATAIII - Anschlüsse (2 SATA-Kabel im Lieferumfang) und 2 M.2-Slots.
Die auf dem Board integrierte Netzwerkkarte ist eine Realtek® 8111H Gigabit LAN Controller Card. Das Mainboard besitzt einen für X570-Boards üblich im Board integrierten Lüfter und ins Design des Boards angepasste Kühlkörper, die in lackiertem Metall
umgesetzt wurden, die Komponenten wirken hochwertig und ich konnte auch keine scharfkantigen Metallkanten finden.

Das Design des Mainboards ist modern in schwarz mit weißer Schrift auf dem Board und passt sehr gut zu den bei mir im Test verwendeten schwarzen Kingston
Predator DDR4 Modulen (16GB HyperX Predator DDR4-3000 DIMM CL15 Quad Kit HX430C15PB2K4/16 4x4GB 288 pin)
Als CPU wurde beim Test der AMD Ryzen 5 3600 verwendet der als Vertreter der 6-Core-Prozessoren auf einen fantasischen Single Thread Wert von 2818 aufweisen
kann (TDP 65W, 3.6-4.2GHz(Turbo Speed) Multi Thread Rating 19977), diese Kombination von Mainboard und CPU ist mit unter 400€ momentan herausragend in Bezug
auf Preis-Leistungs-Verhältnis mit absoluter Höchstleistung im Bereich Rechen-Power, bestens geeignet für High-Performance-Gaming als auch Video-Editing.
Im Vergleich mit Intel-basierten Systemen muss man für diese Rechenleistung als CPU ein System mit intel Core i9-9900K mit 3.6GHz bestücken um vergleichbare
Werte beim Passmark-Benchmark zu erhalten (Single Thread Rating: 2895, Multi Thread Rating: 20195) und momentan deutlich tiefer in die Tasche greifen, Board
und CPU kosten da zusammen in etwa das Doppelte.

Auf der Rückseite befinden sich hochwertige Anschlüsse, üppige 4 USB 3.2 (Gen-1 Typ-A) und 2 USB 2.0 Ports, sowie zusätzlich 1 USB-C-Anschluss
(USB 3.2 Gen-2 Typ-C) und 1 USB 3.2 (Gen-2 Typ-A) Anschluss.
2
Der HDMI1.4-Anschluß ist für den Betrieb in Verbindung mit einer Radeon Vega Grafikkarte und Gen2 AMD Ryzen mit Radeon Grafikprozessor ausgelegt
(enden im Namen auf "G", wie der Ryzen 3200G oder Ryzen 5 3400G), unterstützt dabei Auflösungen bis 4K (4096x2160) bei 24Hz.

Die beiden M.2 Anschlüsse unterstützen 2242/2260/2280 M.2 Module, der M2 1 Anschluss auch 22110 M.2 Module, der AMD X570 Chipsatz unterstützt auch
Konfigurationen mit RAID0, RAID1 und RAID10 Storage für SATA und M.2 NVME Speicher Konfigurationen.

Für die Audio-Anschlüsse ist eine Realtek ALC1220 Codec Karte mit 7.1 Channel High Definition Audio verbaut, an der Rückblende befindet sich auch ein
optischer S/PDIF Glasfaser Ausgang zum Anschluss von elektrisch entkoppelten Audio-Systemen.

Als Netzwerkkarte wurde ein Realtek 8111H Gigabit LAN Controller verbaut. Das Mainboard erlaubt auch den gleichzeitigen Betrieb von 2 Grafikkarten
(2-way AMD Crossfire Technologie).

Erwähnenswert ist auch auf dem Board ein Front-Anschluß für eine serielle Schnittstelle und ein Trusted Platform Module.

Auf der Rückseite befindet sich auch noch praktischerweise ein Flash-Bios-Button, der auch das BIOS-Update ohne CPU, Speicher oder Grafikkarte unterstützt.

Das Board unterstützt abhängig von der verwendeten CPU bis zu 128GB DDR4 Speicher in 4 DDR4 Speicherbänken, im Prinzip alle gängigen DDR4-Module im
Bereich 1866-3200MHz, es wird auch ECC memory (im non-ECC mode) unterstützt.

Das Bios wurde im August 2019 nochmal aktualisiert, durch die Lüfterregelung wird ja dynamisch die Kühlung der CPU-Auslastung angepasst.

Hier das Unboxing Video mit dem Lieferumfang: https://youtu.be/a1PEDG6MJv4
    
  
4 5
     am 29.11.2022
Verifizierter Kauf
Die Verarbeitung und die Qualität des Mainboards macht einen guten Eindruck.
Das BIOS ist leicht zu verstehen und wer ein wenig Ahnung hat wird sich hier leicht zurecht finden.

Anschlüsse für eine AIO Wasserkühlung und deren Lüfter sind gut angebracht und machen ein verlegen der Kabel sehr leicht.
Angeschlossene Lüfter laufen ruhig und leise und die Pumpe ist auch nicht zu hören. Ich erwähne das nur weil ich ein Asus Mainboard hatte bei dem alles auf "Volldampf" lief egal was im BIOS eingestellt wurde.

Alles was an Anschlüssen, für einen guten PC benötigt wird ist auf diesem Mainboard vorhanden.

Ich ziehe allerdings 1 Stern ab, da dieses Mainboard (wie fast alle) das Problem mit den Rambänken hat.
Diese sind so nah an dem CPU-Sockel, dass von dem AMD Prism Lüfter (bei der CPU dabei) die Kühlrippen vom Speicher der ersten Bank abgedeckt/blockiert werden.
Was natürlich dazu führt das die CPU nicht gut gekühlt wird und die Temperatur soweit ansteigt das der Lüfter volle Pulle Gass gibt. Wer also den Boxed Lüfter der CPU nutzen will, sollte sich darauf einstellen das min. die erste Rambank frei sein sollte.

in diesem Sinne.. bleibt gesund und habt Spaß :)
    
  
4 5
     am 24.11.2022
Verifizierter Kauf
Ein sehr schön verarbeitetes und schnörkelloses Board mit einem, zumindest für mich, sinnvollem und übersichtlichen BIOS. Ich hatte anhand der Produktbilder erst ein wenig Angst, dass die Kabellänge der Gehäuselüfter nicht ausreichen würde, da das Board alle Fan-Anschlüsse an der Unterseite besitzt. Eine, wie sich herausstellte unbegründete Angst und so kann ich auch die Übersichtlichkeit der Anschlussplatzierung loben. RAM-Einbau verlief auch problemlos (komme von einem ASRock B-460m und hatte dort tatsächlich Probleme, da die Riegel doch viel Druck brauchten um richtig einzurasten). Wünschenswert wäre eventuell, dass MSI für die etwas Unerfahrenen die Dual Channel Slots im, wie ich sonst finde, guten Quck Installation Guide direkt aufführt. Ein kleines Manko waren für mich die S-ATA Buchsen. Da meine SSD auf der Rückwand verbaut ist, brauchte ich ein Kabel mit geraden Anschlüssen, da es sonst weder am Gehäuse, noch am Board passen würde (ich hatte glücklicherweise noch eines liegen).
    
  
5 5
     am 16.11.2022
Verifizierter Kauf
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis!
    
  
2 5
     am 15.11.2022
Verifizierter Kauf
nach 8 Monaten defekt und zwei CPu gekillt... sonst ein tolles Board
    
  
4 5
     am 27.10.2022
Verifizierter Kauf
Preiswertes Board, leider Probleme mit den USB Ports, zumindest bei mir. Startet zeitgemäß etwas zögerlich ins Windows, aber insgesamt ok. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, ist denke ich sehr gut aufgehoben. Danke MSI.
    
  
5 5
     am 14.10.2022
Verifizierter Kauf
Läuft super. Viele Anschlüsse. Es war bei mir sogar schon auf die 5. Generation geupgradet. Preis Leistungsverhältnis ist top.
    
  
5 5
     am 07.10.2022
Verifizierter Kauf
ich bin sehr glücklich damit.
    
  
4 5
     am 23.09.2022
Verifizierter Kauf
Gute Qualität, übersichtliches BIOS.
Nur leider dauert der Boot mit diesem Board etwas länger, daher ein Punkt Abzug.
Ansonsten sehr zufrieden.
    
  
5 5
     am 12.09.2022
Verifizierter Kauf
Nachfolge für mein Vorgängersystem - brauchte ne neue GraKa, dabei stellte sich heraus, ein Upgrade des Boards auf höheren PCIe Standard war notwendig und ebenso ein neuer CPU.
Daher für dieses Board entschieden, als Kompromiss aus benötigter Leistung und dem Preis (OC Features sind für mich weniger relevant).
Das Board macht was es soll, und das zuverlässig!
    
  
4 5
     am 08.09.2022
Verifizierter Kauf
Ryzen 5800x, RX 6700 XT, 3600er Ram und alles läuft Stabil,
RGB Anschlüsse weites gehend unbrauchbar bei mir Leuchtete alles konstant grün Änderungen wollte das Mainboard nicht umsetzen, könnte aber auch an den NZXT Lüftern liegen mit denen ich keine gute Erfahrung gemacht habe.
Ansonsten alles Top bisher gutes günstiges x570 Board.
    
  
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