https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1317275_0__73141.jpg

Artikelnummer 73141

EAN 4719072652470    SKU 7B93-001R

MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

MSI https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1317275_0__73141.jpg
Der Schutz für Ihre Geräte - Umfangreich und überall geschützt mit dem Geräteschutz.


über 6.800 verkauft
Beobachter: 700

Artikelbeschreibung

Seit dem 21.06.2019 im Sortiment

***ACHTUNG:****
Für die Verwendung des Mainboards in Verbindung mit den AMD Ryzen™ 3000er Chipsatz kann ein BIOS-Update notwendig sein. Bitte prüfen Sie die Kompatibilität auf der Herstellerseite. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 265,87*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 24 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD X570
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: AMD Radeon Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: AMD 2-Way CrossFireX
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 32 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2667, DDR4-2800, DDR4-2933, DDR4-3000, DDR4-3066, DDR4-3200, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4266, DDR4-4400
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 4.0 x16, 1x PCIe 4.0 x16 (x4)
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 2x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110, 1x M.2 (belegt von WLAN-Modul)
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 12GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth: Bluetooth V5.0 +
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.2 Gen 1 Anschlüsse (USB 3.0): nicht vorhanden
Anzahl USB3.2 Gen 2 Anschlüsse (USB 3.1): 2x
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl USB3.2 Gen 2x2 Anschlüsse: 4x
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

(81%)
(81%)
(11%)
(11%)
(3%)
(3%)
(2%)
(2%)
(3%)
(3%)

176 Bewertungen

4.6 von 5,0  anzeigen

Sie haben Erfahrungen mit diesem Artikel?

Geben Sie eine Bewertung ab

Reklamationsquote

:

RMA-Quote: 3,32%

 
 
5 5
     am 10.09.2019
Produkttester
Meinung zum "MPG GAMIN PRO CARBON WIFI" von MSI.

Das Mainboard wurde mir im Zuge einer "Testers Keepers" Aktion überlassen.
Beworben habe ich mich, da dieses Board laut Datenblatt meinen Wünschen entspricht.
Im Folgenden Test konnte ich mich davon überzeugen, dass es hält was es verspricht.

Dieses Board wurde seit etwas über 2 Wochen von mir getestet, ausprobiert und normal zum Arbeiten, Surfen und für mein Hobby PC-Spiele genutzt.

Es arbeitet mit folgenden Komponenten:
CPU: AMD Ryzen 3700x
Kühlung: be quiet! Dark Rock TF Topblow
Ram: Trident Z 3600Mhz Cl15
Grafikkarte: AMD Radeon 5700 XT
SSD: Samsung M2 SSD Evo 970 1 TB
Netzteil: Be Quiet Straight Power 11 750 Watt


Design, optisch/technisch:

Das Design dieses Boards hat mir auf Anhieb gut gefallen, optisch und technisch.

Technisch habe ich besonders Wert auf die Unterbringung eines Anschlusses für eine Wasserpumpe auf dem Board und verhältnismäßig viele Anschlussmöglichkeiten für Lüfter, Sata, M2-SSDs und schnelles Netzwerk gelegt.
Außerdem auf eine verlässliche Kühlung und einen guten Soundchip sowie einen Chipsatz-Lüfter mit Abschaltautomatik.
Das ist alles vorhanden und gut designend für mein dafürhalten.
Die Optik war für mich eigentlich zweitrangig und LED-Beleuchtung ist etwas, dass ich ehrlich nie groß beachtet habe, daher ist dieses Board konsequenter weise auch erst mein 2. Mainboard mit LED Beleuchtung.
Es war bisher einfach ein Thema das vollkommen an mir vorbeiging.

Dieses Stück Hardware aber, hat mich beim Einschalten schon merklich fasziniert.
Es sieht wirklich so aus, als ob es ein elektronisches Leben führte.
Meine Frau hatte, beim Blick auf das kurzerhand angefertigte Video, des zu diesem Zeitpunkt nur mit Ram bestückten Boards, auch gleich die passende Frage parat
" WAS IST DAS ?".

Dieser "Es lebt!" Effekt wird sicher durch meinen persönlichen Build gestützt, tiefschwarz mit matt reflektierendem Metall und den Blick führend, ins dunkle, unsichtbare Abseits der Wasserkühlung und Festplattenkäfige und dann, beim rauszoomen, sieht man es ist ein PC.
Ja, da kann eine von Science-Fiktion faszinierte Person schon mal kurz träumen.
Für diesen Effekt kann ich also schlecht das Board allein verantwortlich machen, im positiven, aber es ist jenes Teil im Build welches letztlich diesen Effekt hervorruft und mir gefällt es nun doch sehr. Sollte es mal nicht überzeugen, kann man es ja immer noch abschalten.

Technisch:

Technisch ist das Design meiner Meinung nach richtig gut gemacht.
Alle notwendigen Anschlüsse sind vorhanden und am richtigen Platz.
Einige Nutzer mögen sagen, der Anschluss für eine Wasserpumpe gehört nach unten, aber spätestens beim Einbau mit der ganzen Verkabelung, merkt man, auch dieser sitzt an der richtigen Stelle.
Genauso wie die Anschlüsse für die Lüfter-, USB- und alle anderen Anschlüsse. Alle haben bei der Nutzung gut funktioniert und sind leicht zu erreichen.
Der Chipsatzlüfter, der ja für viele ein Grund war aufzuhorchen, nimmt in meinem Build eine reine Sicherheitsfunktion ein und läuft, außer kurz beim Einschalten, nie.
Die beiden M2-Anschlüsse wurden sicher unter einer Kühlung untergebracht und arbeiten wie zu erwarten unglaublich schnell.
Die Ram-Kompatibilität ist laut Datenblatt ebenfalls herausragend und läuft auch bei mir mit 4 Modulen und 3600Mhz sowie Cl 16!
Die Stromversorgung macht einen soliden Eindruck, ich habe nie Temperaturen über 56° gesehen.


Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist wertig, es ist stabil und flexibel. Dazu gleich mehr.
Die Haptik überzeugt, glatte Flächen, Metall, relativ wenig Kunststoff und sauber hervorgehobene Leiterbahnen.
Dazu Metallkühler, verstärke PCI-E Anschlüsse und eine sauberere, aufgeräumte Platine.
Auch, dass das ganze wirklich stabil und Flexibel ist und nicht nur den Anschein hat, habe ich ungewohnt schon getestet.

Eine, beim Umstecken der Sata-Anschlüsse, im Wege stehende Grafikkarte hat beim Ausbau, mit starkem Druck auf die Mainboard-Sicherung, trotz Verkantung am Gehäuse keinerlei Schaden verursacht und alles funktioniert weiterhin einwandfrei.
Lüftertausch, das häufige Wechseln des Rams, mehrmaliger Grafikkartentausch hochfrequentes umstecken der Lüfter, alles ging sauber und mit normaler Funktion einher.


Montage:
Die Monate war auch für mich einfach, wo ich sonst nur am PC arbeite und selten etwas zusammenbaue.

Alle, nach meinem Empfinden, verstärkten Bohrungen für die Montage sind leicht zu erreichen und gut zu erkennen.
Die Anschlüsse für die Peripherie sind alle an ihrem Platz, das heißt über eine rückwärtige Verkabelung gut zu erreichen.
Dazu sind die Systemkühler-Anschlüsse passend über das Board verteilt, so konnte bei mir mit nur einem Range Extender an jeder Position im Gehäuse ein Kühler verbaut werden,
Beim Einstecken der Anschlüsse für USB, Sound, Resette und Powerbutton, kurz der Gehäuseverkabelung, sollte man aber schon genauer ins Handbuch schauen.
Eine Unregelmäßigkeit gibt es, an den Anschlüssen.
Plus und Minus wandert an einem Anschluss-Verbund munter hin und her. Darauf muss man achten, wenn man sowas nicht gerade jeden Tag macht.
Man sollte auch im Hinterkopf behalten, das Board und der Chipsatz sind noch genauso wie die CPU.
Das bedeutet es werden noch einige Updates kommen.
Ich habe daher auch einiges ausprobiert und möchte den Tipp geben, Sata 1 und 3 statt 3 und 5 zu verwenden. Bzw. sauber von Sata 1 zu 6 durchzuarbeiten. Bei mir hat dies zu einer Verbesserung der Performance geführt. Nicht viel, aber messbar.

Leistung:
Die Leistung ist mit meinem System generell sehr gut, auch und vor Allem im Vergleich zu den gleichen Systemen oder Systeme mit sehr ähnlichem Aufbau von "Userbenchmark"
Meine Hardware:
MSI Gaming Pro Carbon Wifi / AMD Ryzen 3700x / Trident Z 3600Mhz Cl15 / AMD Radeon 5700 XT / Samsung M2 SSD Evo 970 1 TB / Be Quiet Straight Power 11 750 Watt
Die Performance ist laut "Userbenchmark" durchgehend "Outstanding" also weit über Durchschnitt.
In den einzelnen Disziplinen:
Gaming - UFO ~ 113%
Desktop - UFO ~ 150%
Workstation - UFO ~ 145%
UFO ist dabei die höchste und zugegeben sehr abstrakte Leistungsbewertung
Mir ist klar, diese Klassifizierung allein ist nicht besonders aussagekräftig bzw. stellt keine gute Vergleichbarkeit für User mit anderen Komponenten dar, daher finden sich auch die % Angaben in der Auflistung. Diese kann jeder gut nachvollziehen, sollte man sein System auf der Seite "Userbenchmark" testen wollen.

Mit diesen Ergebnissen und durch weitere Benches sowie den Alltagsgebrauch ist es für mich sicher, dieses Board ist eine gute Basis.
Jede Komponente läuft schnell und stabil auf diesem Board.
Mein Ram z.B. rennt bei Vollbestückung mit 4 mal 8 GB, also insgesamt 32GB, anstandslos mit 3600Mhz CL 16 15 15 35 50.
Das Board stellt sogar gerne cl 14 13 13 31 42 ein, diese Einstellung ist aber noch zu optimistisch, zumal dies nicht nur außerhalb der JEDEC-Spezifikationen ist, sondern auch gleich außerhalb der Spezifikationen des OC-Rams.
Vlt. zeigt es ja wo die Reise noch hingeht, ich erwarte jedenfalls noch bessere Frequenzen in der Zukunft. An das wirkliche Ramtuning hatte ich mich bisher einfach noch nicht machen können.


Preis/Leistungsverhältnis:
Alle X570 Mainboards weisen eine Verteuerung gegenüber der letzten Generation auf.
Auf der Habenseite steht hier vor allem PCI-E 4, aber auch eine bessere Stromversorgung und die Gewissheit, 16 Kerne werden auf diesem Produkt laufen.
Außerdem gibt es hiermit den neuesten Chipsatz von AMD. im Grunde kauft man hier also etwas mehr Zukunftssicherheit als mit den alten Boards und mir wäre es das wert.


Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
Zur Haltbarkeit kann ich schon mal sagen, dass auch eine unbeabsichtigt und unnötig hohe Belastung beim Umbau der Komponenten dem Board nichts anhaben konnte.
Meine Prognose für die Zukunft ist ebenfalls positiv, da die M2 SSDs sicher und aktiv gekühlt untergebracht werden, die Stromverteilung in meinem Build immer kühl bleibt und auch der Chipsatz-Lüfter lange halten wird, da er in meinem gut belüfteten Gehäuse fast nie läuft.
Im direkten Vergleich zum Asus ROG Strix X570-E Gaming, welches mein erstes Board mit LED Beleuchtung war, kann ich hier rein von der Userexperience her nicht begründen, warum ich bereit war dafür so viel mehr Geld auszugeben.
1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 25.08.2019
Produkttester
Hi, und noch eine glückliche Testers Keepers Rezension, yippie! Danke an Mindfactory und an MSI!

Specs:
Das Board basiert, wie der Name schon verrät auf dem X570 Chipsatz von AMD. Hiermit wird man üblicherweise die kürzlich erschienen Ryzen 3000 CPUs betreiben wollen, da sich derzeit nur mit diesen der aktuelle PCI 4.0 Standard betreiben lässt. Einige der günstigeren X470 Vorgänger-Mainboards, wurden nachträglich durch die Herstellern ebenfalls für einen Betrieb mit PCI 4.0 ausgezeichnet. Sparfüchse sollten sich diesbezüglich informieren. Allerdings wird dies bei den meisten älteren Boards mit einem BIOS Update verbunden sein. Wer sich um sowas keine Gedanken machen möchte und dafür lieber ein paar Taler mehr auf den Tisch legt ist mit X570 gut bedient.
Die vier RAM-Slots sind wie bei den Vorgängermodellen topologisch als Daisy Chain (gleiche Ausrichtung, nebeneinander) angeordnet, was durch eine optimierte Bus-Länge zum Prozessor für's Übertakten nicht verkehrt ist.
Unterstützte Taktraten bewegen sich laut Hersteller im Bereich 1866 bis 4400+ Mhz. Dabei können jeweils zwei Riegel im Dual-Channel Mode betrieben werden. Die maximale Kapazität liegt hier bei 128 GB.
PCI Erweiterungsslot sind auf dem Board zwei 16x Varianten verbaut, von denen einer mit 16, der andere mit 4 PCI 4.0 Lanes angebunden ist. Pro Lane ist hiermit theoretisch eine Geschwindigkeit von 2 GByte/s zu erreichen (man beachte, dass ich manche Angaben in Bits, andere in Bytes mache).
Zusätzlich gibt es noch zwei 1x PCI 3.0 Slots. Außerdem Crossfire Support.
Datenspeicher lassen sich über zwei passiv gekühlte M.2 Slots mit je 4x PCI 4 Lanes, oder über einen der 6x SATA Anschlüsse (6 Gb/s) anbinden.
Wo wir schon bei Anschlüssen sind...an USB wurde hier definitiv nicht gespart. Im Gegensatz zum vorherigen Chipsatz wurde USB 3.2 Gen 2 mit 10Gbit/s eingeführt.
Auf der Rückseite, am I/O-Panel sind an USB 3.2 2x Gen1 Typ A, 3x Gen2 Typ A und 1x Gen2 Typ C und 2x USB 2.0 Anschlüsse verbaut. Die Front hat weitere 4x Gen1 TypA und 4x USB 2.0 zu bieten. Gut so. USB kann man nie genug haben.
Weiterhin verfügt das Board über einen 1x Intel I211AT Gigabit LAN controller. Meines Erachtens für fast alle Belange derzeit völlig ausreichend. Mehr Geschwindigkeit geben die meisten Route momentan ohnehin nicht her.
Dann haben wir den schon im Namen beworbenen Intel Wi-Fi 6 AX200 mit Bluetooth 5. Mit WIFI 6 kann man hier sorglos in die Zukunft schauen, da gibts im Gegensatz zum Vorgänger einige Verbesserungen, wie etwas höhere Reichweite und mit 2-Way-MU-MIMO eine theoretisch Geschwindigkeit von 2,4 GBit/s. Allerdings braucht man hierfür natürlich auch das passende Gegenstück (Router). Bluetooth ist natürlich ein cooles Plus um sein Handy oder Peripherigeräte mit dem PC zu koppeln.
Für den Onboard Sound ist ein Realtek ALC1220 Codec verantwortlich, der ein ganz gutes Signal-Rausch Verhältnis von 120dB und einen eingebauten Verstärker für Kopfhörer Output bietet. Audiogeräte lassen sich über analog über 7.1 + Mikrofon oder digital über einen optischen S/PDIF Ausgang auf dem Backpanel anschließen. Für die Front gibts noch mal einen Headphone- und Mic-Anschluss.
Außerdem verfügt das Board über eine Onboard GPU, die über einen Rückseitigen HDMI Anschluss erreicht werden kann und maximal 4096x2160 Pixel bei 24 Hz ausspuckt.

Im Lieferumfang ist außerdem:
natürlich das Board selber
1x WLAN-Antenne
2x SATA-Datenkabel
1x 3-Pin-RGB-Verlängerungskabel
1x 3-Pin-CORSAIR-RGB-Verlängerungskabel
1x 4-Pin-RGB-Y-Kabel
1x Handbuch
und 1x Treiber-DVD
enthalten. Nicht üppig, aber durchaus ausreichend.

Design & Qualität
Das schlichte Design in schwarz/grau gefällt mir gut, auf etwa S-förming angeordneten Kühlkörpern findet sich die versprochene Carbon-Optik. Den "Carbon" Schriftzug an der Oberseite und Drachen über dem Chipsatzkühler ist für meine Wahrnehmung etwas kitschig. Gut, letzterer ist nunmal das Logo von MSI, gefällt mir auf seinem roten Schild aber wesentlich besser. Die Kombination mit in Gaming Rechnern heutzutage kaum noch wegzudenkenden LEDs sollte bei dem dunklen Design nicht schwerfallen. Mir schwebt da was mit dezentem Weiß vor...
In der linken Oberen Ecke, sowie an der rechten Mainboard Kante finden sich zwei solcher LED Streifen. Die seitlichen LEDs könnten für meinen Geschmack etwas heller sein und haben lediglich eine etwas verlorene atmosphärische Komponente in den hinteren Ecken des Gehäuses.
Die ganze Elektronik ist auf einer dicken, fetten, stabilen Leiterplatte (PCB) untergebracht. 10+2+1 Phasen sollten eine solide und langlebige Spanungsversorgung, auch bei Overclocking liefern (im Vergleich: das MSI MPG X570 GAMING PLUS hat 8+2+1 Phasen).
Das alles macht auf mich einen hochwertigen Eindruck und das Board zu einem ganz schönen Klotz. Die Heatspreader sind ebenfalls solide Verbaut. Da kann man das Board fast ins Gehäuse schmeißen und es wackelt nichts.

Installation
Da ich mich dann doch besser für den sachgerechten Einbau entschieden habe verlief alles ohne nennenswerte Vorfälle. Das Handbuch schafft hier bei Unsicherheiten Abhilfe. Alle nötigen Anschlüsse sind vorzüglich am Rand des Mainboards untergebracht, gut beschriftet und lassen sich bequem erreichen. Einzige, kleinere Wehrmutstropfen könnten sich einerseits bei großem CPU Kühlkörper aus schlecht erreichbaren RAM Slots ergeben. Andererseits sind die M.2 Slots, die durch den erweiterten Chipsatz Kühler passiv mitgekühlt werden, schlecht nachzurüsten. Wenn man sich schon ein X570 Board zulegt wird man auch ein Auge auf aktuelle SSDs mit PCI 4.0 geworfen haben. Da es hier in der nächsten Zeit allerdings noch Bewegung geben wird, denke ich, dass sich Geduld auszahlt. Hier kann man sich später auf etwas fummelige Schrauberei gefasst machen, da vor Installation auf dem PRO CARBON der Chipsatz Kühlkörper entfernt werden muss.
Nach Inbetriebnahme lohnt es sich üblicherweise das BIOS auf Aktualität zu prüfen. Die Version auf meine Board entsprach dem Stand der Zeit . Trotzdem habe ich mir das M-FLASH Verfahren zum Updaten mal unter die Lupe genommen: Runterladen, in den Root eines USB Sticks schieben, im BIOS die Option M-Flash wählen, warten bis der Neustart im Flash-Modus erfolgt ist, Datei auswählen und Go. Also alles easy. Das schwierigste an der ganzen Geschichte war tatsächlich die korrekte Versionsnummer/Datum rauszufinden, da diese in unterschiedlicher Art und Weise auf der MSI Website und im BIOS angegeben sind und absolut nicht eindeutig ist. Alternativ kann das BIOS noch von installiertem OS über das 'Dragon Center' oder nur mit rudimentärer Stromversorgung über den Flash BIOS Button.
Etwas Kopfzerbrechen hat mir leider der optische Ausgang Realtek Onboard Sounds bereitet. Trotz DTS und Dolby unterstützung meiner Anlage ist es leider nicht trivial digitalen Ausgabesound zu bekommen. Das ist kein ungewöhnliches Problem und ist darauf zurückzuführen, dass uncodiert lediglich 2.1 Kanäle über den optischen Ausgang übertragen werden und die Lizenzierung der entsprechenden Codecs kostet. Auch die 'Nahimic' Software von MSI schafft das keine Abhilfe. Trotzdem finde ich, dass heutzutage, nachdem sich die Zeit digitaler Medien wie der DVD schon fast dem Ende neigt(!), digitaler Surroud Sound zum Gamen dazu gehört und keine so großen Komplikationen bei der Installation bereiten sollte.
Die Einstellungs- und Überwachungsmöglichkeiten im UEFI des PRO CARBON sind sehr vielfältig und man kann sich hier leicht in den Menüs verlieren. Direkt ins Auge sticht der 'Game Boost', eine Auto-OC Option für den Prozessor und 'A-XMP' das Analogon für den Arbeitsspeicher.
Wer lieber manuell Hand anlegen möchte wird im 'Advanced Mode' des BIOS mit einer vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten verwöhnt. Die Kapitel in der Bedinungsanleitung sind hierfür allerdings begrenzt und man muss sich den Großteil seines Know-Hows aus den Tiefen des Internets suchen.

Meinung
Alle Anschlussmöglichkeiten sind gut platziert, machen einen soliden Eindruck, sind zahlreich und funktionieren einwandfrei. Abgesehen von den genannten Komplikationen bei der Installation gefällt mir der Realtek ALC1220 Sound und kommt klar und differenziert über meine Lautsprechern und Kopfhörer (Beyerdynamic Soul BYRD) rüber. Der Ethernet Adapter ist einwandfrei, was bei solch einer etablierten Technologie nicht anders sein sollte. Der WLAN Adapter ebenso. Mein altes TP-Link Modul TL-WN78IND hatte trotz Router im Nebenzimmer gelegentliche Aussetzer und schlechten Empfang. Mit dem hier verbauten Intel AX200 nebst Antenne hatte ich keinerlei solcher Probleme und mit WIFI 6 ist man für die Zukunft bestens gerüstet. Der Chipsatz Kühler, der bei nahezu allen X570 Mainboards zu finden ist und von vielen argwöhnisch Betrachtet wurde, lief bei mir gelegentlich. Allerdings sprang er nur selten in Situationen an, in denen er nicht unter der Geräuschkulisse anderer Kühler unterging (bspw. bei hoher Netzwerklast). Insofern fühle ich mich durch diesen Knirps nicht belästigt, allerdings ist meine System auch nicht auf einen besonders geräuscharmen Betrieb ausgelegt.
Bei der mitgelieferten Software gibt es jedoch Verbesserungsbedarf: Die Auto-OC Option 'Game Boost' im BIOS hat mich gar nicht begeistert. Nach Aktivierung wird die Regelung des Prozessor Kühlers deaktiviert und er läuft durchgehend auf Volldampf. Auch scheinen die hier angewandten Profile nicht ganz ausgereift zu sein. In Cinebech R20 konnte ich im ersten Druchlauf zwar ein Plus von 3 % rausholen, der zweite Durchlauf endete allerdings schon mit einem unfreiwilligen Neustart des Systems. Ich kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, wo das Problem liegt. Die CPU Temperatur bewegte sich nämlich in einem absolut akzeptablen Bereich jedoch sah mir die CPU Spannung verdächtig niedrig aus... Ähnliches gilt für das OC Profile des 'Dragon Centers' mit diesem verringert sich der Wert in Cinebench sogar noch um einige wenige Prozentpunkte. Also empfehle ich OC interessierten wärmstens die Auto-Funktionen links liegen zu lassen und die Einstellungen für CPU und RAM selbst vorzunehmen. Die Strukturierung des BIOS ist zwar nicht die übersichtlichste, aber das hindert ganz und gar nicht daran, dass man sich an den mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten so richtig austoben kann.
Das Dragon Center selbst, dass außer für Performance Einstellungen aus dem OS heraus Angelpunkt für LED-Justierung und Hardware Monitoring ist scheint mir noch nicht ganz ausgereift und zusammengewürfelt. Das Fehlen einer Art 'Zurück' Buttons macht die Bedienung unintuitiv und für Hardware-Monitoring wäre eine kompaktere Darstellung, bspw. für den zweiten Bildschirm angenehm. Den Mystic Light fähigen Arbeitsspeicher konnte ich erst ansteuern, nachdem ich den 'Dragon Center' Installer der MSI Site verwendet und Mystic Light Sync über diesen runtergeladen habe.

summa sumarum
Die Anschlussmöglichkeiten und Ausstattung des PRO CARBON Mainboards ist mehr als vielfältig. Ich würde das Board am ehesten als einen 'Allrounder Plus' bezeichnen. Das soll heißen, dass das Board alles kann, was der anspruchsvolle Gamer tagtäglich braucht und hier und da auch noch ein bisschen mehr. Beispielsweise sind Standards wie WIFI 6 und PCI 4 für SSDs und Grafikkarten noch kaum verbreitet und für Bluetooth wird wohl auch nur der eine oder andere regelmäßige Verwendung haben. Budget-bewusste Menschen, die genau wissen, was sie benötigen werden vermutlich auch mit tiefpreisigerem oder älterem (X470) Sortiment sehr glücklich werden. Wer allerdings auf Nummer sich gehen will und für das Prestige des X570 Chips bereit ist noch ein paar Taler mehr draufzulegen findet im PRO CARBON die eierlegende Wollmilchsau. Auch wenn die von MSI gelieferte Software und Komfortfunktionen ein paar Macken haben funktionieren die essentiellen Bestandteile, sprich die Hardware und wichtigen Komponenten des BIOS sehr gut und man kann bedenkenlos zugreifen.

Fünf Sterne (4.5 hätte ich bevorzugt) gebe ich deshalb, da die Mängel, die ich an dem Board entdeckt habe mit etwas Aufwand lösbar waren und für mich nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Auch werden viele User nicht alle Features dieses Boards benötigen. Doch wer genau diese Kombination sucht, wird mit dem Produkt sehr glücklich werden. Andernfalls ist die Auswahl an anderen Mainboards groß genug.
2 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 25.08.2019
Produkttester
Hallo,
auch ich hatte das Glück im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory ein MSI X570 Gaming Pro Carbon WiFi Mainboard zu testen.
Folgende Punkte sollen dabei betrachtet werden:
- Design
- Verarbeitung
- Montage
- Leistung
- Preis/Leistungsverhältnis
- Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

1. Design
Das Board ist dezent in dunklen Farben gehalten Es ist mit einem schwarz-grauen Muster überzogen, welches ein bisschen an Kohlefaser erinnert. Lediglich einer der Aluminiumblöcke über den VRM ist in einem helleren Grau lackiert. RGB Akzente sind sehr dezent am Rand des Boards vorhanden. Zu viel *Bling*Bling* gibt es hier nicht. Viel Platz nimmt der große Kühlkörper im unteren Teil des Boards ein, in den der Lüfter sowie die Abdeckungen für die M2 Slots integriert sind. Die einzigen Farbakzente sind in der IO-Blende enthalten. Hier wird ein wenig mit der Farbe rot gespielt.

2. Verarbeitung
Das Board ist überraschend schwer beim ersten Anheben. Das Gewicht wird durch die mächtigen Aluminium - Kühlkörpern verursacht. Diese sind sehr schwer, haben aber durch die sehr schlanken Finnen, welche man im Profil erkennen kann, eine sehr große Oberfläche. Trotz des ungleich verteilten Gewichts biegt sich das Board nicht durch. Auch der Kühlkörper im unteren Bereich des Boards macht einen sehr soliden Eindruck.

3. Montage
Das Board ist ein klassisches ATX Board und sollte somit in die meisten Gehäuse passen. Das Board wird für erste Tests mit einem Ryzen 3700X bestückt, der wiederum durch den "boxed" Kühler Wraith Prism gekühlt wird. Eine große seitliche Gewichtsbelastung durch einen der Top-CPU-Kühler z.B.: von Noctua oder BeQuiet gibt es also erstmal nicht. Die Installation von CPU und zugehürigem Kühler gehen problemlos von der Hand. Die RAM - Bänke scheinen auch weit genug vom Sockel entfernt zu sein, so dass bei einer Vollbestückung mit 4 Riegeln keine Probleme mit einem voluminösen CPU Kühler zu erwarten ist.
Der Einbau in mein Case, ein sehr altes zudem kleines Cooltek Sharkoon, war ebenfalls problemlos. Dadurch, dass die Blende schon vormontiert ist, entällt ein weiterer Schritt des Einbaus, was in dieser Preiskategorie aber auch zu erwarten ist. Für das Kabel-Management von Vorteil sind die um 90° abgewinkelten SATA und USB 3.1 Anschlüsse. Eine solche Gestaltung wäre für den 24 poligen Anschluss der ATX - Spannungsversorgung auch sehr hilfreich gewesen.
Die Blenden / Kühlkörper für die M2 Laufwerke lassen sich leicht entfernen und die Laufwerke problemlos installieren.

4. Leistung
Zum Zeitpunkt der Tests hat AMD noch große Probleme ein ordentliches BIOS zu liefern. Dies betrifft alle Hersteller. AMD Hat aktuell ein AGESA mit Version 1.0.0.3 ABB veröffentlicht (Stand 15.08), MSI hängt mit dem Support ein wenig zurück. Auf der Homepage ist als neueste Version ein BIOS verfügbar welches auf die AMD Version 1.0.0.3 A referenziert. Andere Hersteller haben hier bereits die aktuelle Version von AMD implementiert und zur Verfügung gestellt. Da liegen also zwei Versionen dazwischen. Aus den Unzulänglichkeiten der BIOS Verfügbarkeit folgen mehrere Probleme:
1. Precision Boost Overdrive wird augenscheinlich nicht vernünftig umgesetzt. In den wenigsten Fällen wird der angegebene Maximaltakt der benutzten CPU erreicht (single core Last mit optimaler Kühlung; AMD hat dazu sogar noch eine Pressemitteilung rausgebracht, welche die im Voraus kommunizierten Taktraten etwas relativieren). Meine eigene CPU erreichte mit dem Standard "optimized settings" die angegebene 4,4GHz "nur" im Cinebench R15 single-core Test auf den drei "besten" Kernen. Bei Belastung durch einen multicore Benchmark Cinebench R15 werden um die 4,3 GHz mit den besten vier Kernen erreicht.
2. Der zweite Punkt betrifft den RAM Support: Positiv ist hier, dass das XMP Profil der verwendeten Speicher problemlos ausgelesen und aktiviert werden konnte. Es wurden die Crucial Ballistix LT Sport 3000MHz / CL15 verwendet, welche auf den Micron E-Dies basieren. Diese sind von der Performance nicht die besten, jedoch was Preis / Leistung angeht zurzeit das Optimum. Vorteilhaft ist auch die "Memory Try It!" Funktion des MSI BIOS, welche eine schnelle Prüfung bietet ob eine Frequenz / Latenz Kombination überhaupt bootbar ist. Allerdings ist der Ram Support mit einem noch nicht fertigen BIOS eher eine Lotterie, als ein systematisches Ausloten der Grenzen.
Werte die per Auslesen der RAM Speicher zum Beispiel mit Typhoon und der anschließenden Kalkulation mit DRAm Calculator gefunden werden sind schwierig umzusetzen. Die Timings welche man manuell im BIOS einstellt sind teilweise instabil. Dies erstaunt dann im Vergleich zu anderen Boards, wo die gleichen RAM Kits besser performen. Während dies für Nutzer mit technischem Verständnis und dem Willen für manuelles OC sowieso eine Selbstverständlichkeit ist, führt dies bei Nutzern die den PC einfach einschalten und betreiben wollen zu Frustration, da die Ram-Speicher somit meistens weit unter der Nennleistung arbeiten.
Einen Test für die pci-e4 Schnittstelle konnte ich zur Veröffentlichung dieser Bewertung noch nicht durchführen. Auf dem Markt gibt es noch keine einzige Grafikkarte, welche genügend Last erzeugen würde um eine pci-e4 x16 Schnittstelle an die Grenzen zu führen. Selbst eine 2080 ti belastet die Vorgänger-Schnittstelle noch nicht zu 100%. Gleiches gilt für die beiden M2 Slots: Aktuell gibt es auf dem Markt nur sehr wenige pci-e4 SSD welche zudem noch so teuer sind, dass es sich nicht lohnt eine solche zu erstehen.
Audio: Der verbaute Audiochip stellt im Moment den gehobenen Standard dar, was die Konfiguration der meisten Boards angeht. 
LAN: Es gibt aktuell zwei verschiedene Chips die über die x570er Boards verwendet werden. Den Realtek und den Intel Chip dieses Board ist mit dem vermeintlich besseren Intel Chip ausgestattet. Beide Chips sind jedoch nach demselben Protokoll spezifiziert und sollten dementsprechend eigentlich keine unterschiedliche Leistung haben. Im täglichen Einsatz sollte eine 1GBit Verbindung jedoch selten ein Nadelöhr darstellen.
Wie gesagt alle hier beschriebenen Punkte liegen im Moment vermeintlich an der ungenügenden Zuverlässigkeit / Performance des BIOS.
Im Design des Boards gibt es jedoch einen gravierenden Nachteil, der mir während der Testphase aufgefallen ist: Der Jumper zum flashen des CMOS befindet sich in der Mitte der Platine zwischen den beiden pci-e Slots für die Grafikkarten. Wenn ich eine Karte im primären Slot, der x16 elektrisch angebunden ist, betreibe kann ich das BIOS nicht mehr flashen. Meine Karte hat dabei eine Höhe von 2,5 Slots. Dies führt nun dazu, dass ich meine Grafikkarte im sekundären Slot betreiben muss, welcher nur mit x4 angebunden ist. Um Stabilitäten und Performance auszuloten ist dies allerdings ein deutlicher Nachteil, wenn die Benchmarks hier mit einer künstlich gedrosselten Karte arbeiten müssen. Und während der Testphase in der die Grenzen der CPU / BIOS getestet werden sollen, kommt es des Öfteren mal zu einem Bluescreen, welcher einen CMOS Reser benötigt. Es wäre weitaus besser diesen Jumper an das untere Ende des Boards zu verlegen.
5. Preis / Leistung
Hier kommen wir zum einzigen Kritikpunkt von mir. Dieses Board hätte zum Zeitpunkt des Tests 252€ gekostet. Okay, alle x570er Boards sind im Moment sehr teuer. Doch ein Board mit vergleichbarer (in Teilen sogar besseren) Ausstattung gibt es schon für 20-45€ weniger in Form des Gigabyte Aorus Elite oder dem ASUS TUF Gaming WiFi. Noch dazu sind die Hersteller im Moment bei der Versorgung mit BIOS Versionen schneller, so dass die Performance dieser Boards noch einmal deutlich besser ist. Die Ausstattung des Boards ist dennoch für mich ausreichend. Die VRMs sind gut genug um sogar den potentiellen 16 Kerner von AMD zu versorgen. Die Kühlung dieser VRM durch die schon beschriebenen Aluminiumkörper ist ebenfalls gut. Die Temperaturen stiegen selbst in Benchmarks noch nicht in bedenkliche Regionen. Die Anzahl der USB und SATA Schnittstellen ist höher als von mir benötigt. Ich bekomme zudem noch einen PS/2 Anschluss der heutzutage auch nicht mehr Standard ist, aber durchaus noch seine Vorteile hat. WiFi ist für mich nicht notwendig und werde ich wahrscheinlich auch gar nicht benutzen, da ich hier eine vernünftige LAN-Verkabelung im Haus habe.
6. Haltbarkeit / Vergleich
Diesen Punkt kann ich nicht vernünftig bewerten. Mein letztes Board ist jetzt seit 8 Jahren im Betrieb (ein Z77 Chipsatz von Intel). Keine Ahnung, ob dieses Board an diese Zeit rankommt. Einen Vergleich kann ich überhaupt nicht durchführen, da es auch seit der genannten Zeit das erste Board ist, welches ich selber mal wieder im Einsatz habe.
Video
Zuletzt sei hier noch mein Unboxing Video erwähnt, welches ebenfalls für die Tester gefordert war:
YouTube
    
  
5 5
     am 21.08.2019
Produkttester
Hallo liebe Leser,

dank der "Testers Keepers"-Aktion von Mindfactory durfte ich das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi testen und bewerten.

Meine Hardware:
- MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi
- Ryzen 7 3700x
- Corsair Vengeance LPX 3200 CL16
- Palit GTX 1060 Grafikkarte
- M.2 SSD 128GB
- be quiet! SP 500 W
-RGB Lüfter und Stripes

Der erste Eindruck + Lieferumfang:
Das Paket kam unversehrt und ziemlich zügig an.
Beim Auspacken waren neben dem Board noch Sticker (für die Kabelbeschriftung + MSI Logo), Wifi Antenne mit Standfuß, Werbung, 2x M.2 Schraube, das Benutzerhandbuch, Treiber CD, 2x SATA Kabel (1x mit Abgeknicktem Stecker, beide 6 GB fähig), ein 4 Pin RGB Y Kabel (1x weiblicher und 2 männliche Stecker), ein 3 PIN RGB Verlängerungskabel (ca. 80cm) , ein 3 Pin Verlängerungskabel für den Corsair Stecker (ca. 50cm).
Alles war separat Verpackt und sah im ersten Moment auch in Ordnung aus, aber leider mussten wir feststellen, dass ein Pin am beiliegenden Y- Kabel verbogen war. Ich konnte ihn aber mit einer kleinen Zange problemlos wieder geradebiegen.

Beim X570 fallen natürlich sofort die Carbon Akzente als erstes auf, alles ist dezent gehalten und wirken nicht aufdringlich. Auch das typische MSI Drachenlogo findet sich an dem Grafikkarten-Slot wieder. Die Carbon Beschichtung wird durch mehrere abziehbare Folien geschützt und sieht sauber Verarbeitet und hochwertig aus.
Das Board bietet neben 4 Slots für DDR4 Ram (Dual-Channel) auch Platz für eine zweite Grafikkarte (PCIE 3/4 - 16/8+8) und hat einen integrierten Lüfter für den Chipsatz.

Der Einbau:
Vor dem Einbau verschaffte ich mir einen kurzen Überblick im Benutzerhandbuch. Dabei hätte ich mir aber gewünscht, dass man auf der ersten Seite direkt eine Seitenzahl für die deutsche Sprache erhält und sich nicht erst durch die englisch- und französischsprachige Bedienungsanleitung wühlen muss.
Alle Stecker und Anschlüsse werden Bildlich erklärt und sind auch für einen Laien wie mich verständlich. Allerdings gibt es einen Anschluss am Board bei dem ich mir nicht sicher bin wofür er denn ist, da er auch nicht im Handbuch aufgelistet wird (direkt links über dem oberen PCIe Slot, unter dem CPU).

Der Einbau des MSI Boards ging relativ flott und bis auf einen "Einbau-Fehler" - problemlos.
Der Fehler passierte beim Einbau der M.2 SSD unter einer der Abdeckungen. Das MSI X570 Board besitzt zwei Steckplätze für je eine M.2 und wir bauten unsere ältere SSD in den ersten Slot und wunderten uns, dass das BIOS die SSD überhaupt nicht erkannte. Nach ein bisschen Google-Suchen fanden wir im MSI-Forum heraus, dass der 1. Steckplatz nur mit NVME SSD Karten kompatibel ist. An dieser Stelle vermissen wir einen deutlichen Hinweis im Handbuch (Das würde Zeit und Nerven schonen!) !
Positiv aufgefallen ist die vormontierte I/O Blende, so kann man diese nicht vergessen und sie ließ sich leichter zusammen mit dem Board einbauen, als so manche lose Blende in der Vergangenheit. Danke hierfür, so muss niemand mehr wegen einer verklemmten I/O Blende bluten .
Einen guten Eindruck machten die bereits vormontierten Kühlkissen an den SSD Kühlblenden. Die Montage der SSD ging dabei selbst problemlos, Schrauben ab, m.2 rein, Folie vom Kühlpad entfernen, runterdrücken, verschrauben, fertig.

Beim Verkabeln der Lüfter fiel auf, dass es leider keinen Fan Anschluss auf der linken oberen Seite des Boards gibt, also mussten wir die Lüfter Kabel über das Board führen, da diese leider zu kurz waren, um sie dahinter verstecken zu können. Insgesamt sind ausreichend Lüfterplätze auf dem Board vorhanden, aber dann ärgert es einen erst recht, wenn man für den hinteren trotzdem eine Verlängerung braucht, wenn das Kabel vom Lüfter eher kurz gehalten ist.

Für mich Persönlich gibt es leider auch einen kleinen Punktabzug beim Design des Grafikkarten-Slots. Durch das Einbauen verdeckt die Grafikkarte das Drachenlogo und die Carbon Beschichtung fast vollständig. Ausgerechnet diese Stelle für das Logo zu verwenden ist also wirklich unglücklich gewählt und die Optik leidet ein wenig darunter. Natürlich ändert das nichts an der Leistung des Mainboards und ist nur meine subjektive Meinung. Die GPU Slots sehen insgesamt stabil aus.

Da das Board genügend RGB Steckplätze besitzt habe ich noch zwei digitale LED Stripes (Typ WS2812) mit dem X570 verbunden.


Inbetriebnahme + MSI Dragon Center (Mystic Light) :

Das Flashen des BIOS war wie erwartet zuverlässig, ging schnell (nachdem wir mit dem M.2 Problem etwas zu kämpfen hatten), dabei ist das BIOS ordentlich Strukturiert, Umfangreich und bietet viele Funktionen. Es hat sofort CPU und RAM korrekt erkannt, nach dem Umbau in den Slot 2 auch die SSD. Beim ersten Start hat der PC etwas gebraucht bis ich im BIOS war, das ist allerdings vollkommen normal. Folgende Starts gingen zügiger, dauern aber immernoch im Vergleich zu älteren Chipsätzen recht lange. Das kenne ich allerdings bereits von den x470 Boards und ist bei x570 weder nennenswert besser, noch schlechter. Beim einstellen im BIOS (OC) kann die lange Startzeit jedoch sehr nervig sein.

Bei der ersten Inbetriebnahme fiel auf, dass die RGB Beleuchtung am X570 doch eher schlicht gehalten wurde und irgendwie nicht so "farben-froh" rüber kommt wie man es vermuten könnte. Durch die Kabel am rechten Rand (Grafikkarten Stecker, Stromkabel, SATA Anschluss und Frontpanel) ist die seitliche RGB Beleuchtung kaum bis gar nicht zu sehen. Evtl. kann hier mit sauber und guten Sleeves nachgeholfen werden, ich war jedenfalls ein wenig enttäuscht.
Für die Einstellung der Komponenten nutzten wir das Hauseigene MSI Programm "Dragon Center", welches man Kostenlos auf der MSI Homepage herunterladen kann. Mystic Light, zum Ansteuern der RGB, wurde mit nur einem Klick eigenständig von Dragon Center installiert- kein separater Download nötig! Ich war überrascht, dass ein "No Name"- LED-Strip von Mystic Light problemlos angenommen wurde, man muss also hier nicht teure LEDs kaufen, man kann auch selbst auf Meterware zurück greifen, selbst zuschneiden und einfach dem Programm sagen, wie viele LEDs in reihe sind. Super!
Positiv fiel beim Dragon Center außerdem auf, dass wir die voreingestellten Lüfterkurven für das Board und den Chip Lüfter (rotiert ab 55°) sofort ohne Anpassungen, aus dem Programm, übernehmen konnten. Wer dennoch lieber selber Einstellungen am Board vornehmen will, kann das über ein eigens erstelltes Profil machen.

Die ersten Benchmarks fielen zu Gunsten des X570 aus, sind aber aufgrund der eigenen Peripherie noch nicht ans Maximum herangekommen. Da ist also noch Luft nach oben. Die Stock-Testwerte waren jedoch vielversprechend. Boost bis 4.35GHz bei 61°C ohne irgendwas einstellen zu müssen oder Ahnung von zu haben, TOP. Leider hält der Boost unter Last nicht sehr lange, weshalb ich mich selbst ans OC getraut habe.
Das bereits eingebaute Kühlpad an dem SSD Slot hat uns ebenfalls überrascht, denn während des Tests unter Volllast ist die Wärme Abgabe deutlich zu spüren und zu messen. Kein Vergleich zum Vorgängerboard, wo die M.2 offen verbaut war. Die SSD hat nun unter Last knapp 18°C weniger, was ich dem Kühler optisch zunächst nicht zugetraut hätte. Ob der Kühlkörper auch Gen 4 SSDs auf angenehmen Temperaturen halten kann, konnte ich leider nicht testen. Aber die Kühlung sollte definitiv einen Spürbaren Effekt haben.

CPU OC:
Positiv zu nennen ist, dass der CPU vom Board mit den Standard Übertaktungsfunktionen bereits ohne Probleme auf bis zu 4.35 GHz boostet. Die CPU Temperatur wird dabei mit knapp 61-65°C im Prime95 Belastungstest angezeigt. Ich konnte den CPU auf Basis 4.3 GHz (3.6 Stock) einstellen und das Board und CPU kommen problemlos damit klar. Dabei erreicht der CPU nun nach 30 Minuten Prime ca 71-73°C. Bei der Einstellung 4.4 ging der PC leider nicht mehr fehlerfrei an. Der CPU liefert Power ohne Ende, was sich auch durch sehr gute Frametimes in Spielen bemerkbar macht. Ein manuelles Übertakten ist definitiv nicht nötig, das Board holt schon einiges an Mehrleistung auf den Standarteinstellungen aus dem CPU heraus. Ich konnte insgesamt zum alten System nur ein paar wenige FPS herausholen (R5 1600), habe aber deutlich bessere Frametimes. Die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS sind sehr gut und umfangreich. Wer will, kann nahezu alles bis ins kleinste Detail einstellen. Im BIOS selbst sind einige Erklärungstexte, diese empfand ich als hilfreich.

RAM OC:
Mein RAM wurde bereits beim ersten Start vom BIOS erkannt und ich musste lediglich oben links das XMP Profil aktivieren. Das findet wirklich jeder und es ist sehr einfach, TOP! Zusätzlich kann man diverse von MSI vorbereitete RAM Profile ausprobieren, um zu sehen, ob der RAM nicht noch flotter laufen kann. Das macht RAM OC auch für Anfänger etwas freundlicher. Natürlich kann man den RAM bis ins kleinste Detail von Hand einstellen, hier sollte man aber genauestens wissen, was man tut.

GPU OC:
Ich konnte die GPU mit dem MSI Afterburner auf das maximum übertakten. Das OC Tool ist dabei sehr gut und stellt eine gute Kurve ein, man muss danach lediglich den GPU RAM von Hand einstellen und sich herantasten. Das Tool hatte auch keine Probleme mit meiner GPU von Palit. Durch den Board/CPU/RAM-Wechsel könnte ich zum vorigen System sogar leicht bessere Werte erreichen. Ich finde es bemerkenswert, dass ein Board selbst hier durchaus einen spürbaren Unterschied machen kann.

Chipsatzkühler:
Ich habe derzeit keine PCIe 4 Geräte am Board verbaut und der Chipsatz hat bei einer Raumtemperatur von 22°C auch unter Last nur 48-50°C. Der Lüfter springt erst bei 55°C an laut Lüfterkurve. Da er also in meinem System standartmäßig aus ist, erzeugt er auch keinen Lärm. Wenn er durch das betreiben entsprechender Hardware jedoch wärmer wird und der Lüfter dann angeht, ist das auch keine erhebliche Lärmquelle. In meinem Test habe ich den Lüfter auf 100% gestellt und ich habe ihn im geschlossenen Gehäuse nicht gehört. Wenn ich mein Ohr ans Gehäuse gehalten habe, konnte ich ihn leise hören, aber er ist nicht ansatzweise so laut, wie viele es befürchten.

Fazit:
Für knapp 260 Euro erhält man ein hochwertiges und schickes Mainboard, mit allen Funktionen, die man braucht und mehr. Übertakten ist mit diesem Board in jedem Fall möglich, die Temperaturen am Board sind im Stockbetrieb gut genug, um alles ein wenig nach oben zu schieben. Ich bin jedoch beim CPU bei diesem Test an den mitgelieferten Kühler gebunden, trotzdem sind 4.35 GHz auf Stocklüftung eine Ansage bei den Temperaturen. Andere Boards in dem Preissegment lassen die CPU deutlich wärmer werden bei gleichen Einstellungen. Alles am Board funktioniert soweit ich dies testen konnte mindestens wie angegeben und die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ich bin rundum zufrieden und kann das Board zu diesem Preis klar empfehlen. Abzüge gibt es wegen den fehlenden Warnhinweisen zur SSD im Slot 1 sowie dem fehlenden Fanslot für die Rückseite. Besonderes Lob gibt es für die gute Steuerbarkeit der LED Beleuchtung mit MysticLight, die Programme sind vielfältig, gut einstellbar und die Software ist bisher nicht abgestürzt, was bei der Konkurrenz öfter mal passiert.

4,5+ von 5 Sternen!

Zuletzt natürlich nochmal ein großes Dankeschön an Mindfactory! Das testen hat uns viel Spaß gemacht!
    
  
4 5
     am 19.08.2019
Produkttester
Seid gegrüßt liebe Leser dieses kleinen Artikels.

Dieser kleinen Review vorwegnehmen möchte ich, dass ich das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard - welches ich im folgenden Text oft mit "MB" für Motherboard abkürzen werde - freundlicherweise kostenlos von Mindfactory in ihrer TestersKeepers Aktion zum Testen, Rezensieren und anschließenden Behalten überlassen bekommen habe.

Dieser Umstand wird mich allerdings nicht in meiner Kritikfähigkeit hemmen oder in sonstiger Weise weder positiv oder negativ gegenüber dem MB/Produkt beeinflussen.


Meine Review zu diesem Produkt möchte ich grob in zwei Teile gliedern.
Im ersten Abschnitt werde ich versuchen, so objektiv wie es mir möglich ist, das Board anhand der groben von Mindfactory vorgegebenen Richtlinien zu beschreiben und eine, eher von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Board distanzierte, Einschätzung zu dem Board abzugeben.
Im Anschluss möchte ich eher meine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem MB in diese Review mit einfließen lassen, um diesen Text mit einer eigenen Note zu kolorieren.



Featureliste:


Das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard im ATX-Formfaktor kommt mit AMDs neuem X570 Chipsatz samt semi-aktiver Chipsatzkühlung auf dem Board daher und bietet mit dem AM4 Sockel jeder CPU der AMD Ryzen-Familie, ob erste, zweite oder die - zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Review - neuen dritten Generation der Ryzen CPUs ein Zuhause.
Vor allem wird gleich "Out of the Box die neue 3. Gen unterstützt, so dass kein unter Umständen kompliziertes flashen des BIOS oder gar ältere CPUs dieser Familie notwendig sind, um das Board überhaupt auf die neueren 3. Gen CPUs vorzubereiten.
Um hier einmal Todd Howard zu zitieren: "It just works!
Dennoch möchte ich hier dringend dazu raten das BIOS dennoch upzudaten, aufgrund von Leistungsverbesserungen und wenn ich mich recht erinnere, war das BIOS was auf dem Board vorinstalliert war vom Anfang diesen Jahres.
Das Updaten des BIOS verläuft ziemlich unkompliziert und konflikfrei, allerdings nur über m-Flash, was heißen soll nur mittels zuvor herunter geladener BIOS Software auf einem USB Stick.

Vorhanden sind 4 DDR4 Speicherplätze die bis zu 128GB RAM in der Dual-Channel-Speicherarchitektur - also so dass ihr je 2 x 2 RAM Module parallel betreiben könnt - unterbringen könnt.
Unterstützt werden dabei eine Vielzahl gäniger Speicher-Clockfrequenzen, angefangen von 1866Mhz bis 4400Mhz.
Um sich sicher zu sein ob dieses MB einen spezielles RAM Modul unterstützt sollte die Kompatibilität zuvor recherchiert werden.

Mit der neueren 3. Generation der Ryzen CPUs bietet das MB auch 1 PCIe 4.0 x16 Steckplatz an, der, selbstverständlich wie auch der weitere PCIe 4.0 Steckplatz der allerdings nur x4 Lanes bietet, zu PCIe 3.0 abwärtskompatibel ist.
Wer das Board hingegen mit einem Ryzen der zweiten oder ersten Generation ausstattet muss damit rechnen, dass PCIe Geräte nur mit den PCIe 3.0 Speeds laufen werden.
Um die Aufzählung zu komplettieren sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass natürlich auch 2 weitere PCIe 3.0 x 1 Steckplätze sich zwischen den größeren Steckplätzen befinden und genutzt werden können.

Für reichlich Massenspeicheranbindungsmöglichkeiten ist ebenfalls gut gesorgt, mit 6x 6GB/s SATA Anschlüssen sowie 2x M.2 Steckplätze in verschiedenen Größen.
Die M.2 Steckplätze verhalten sich ebenfalls (wie zuvor bei den PCIe Steckplätzten beschrieben) unterschiedlich, je nachdem welcher Prozessor verwendet wird. Für PCIe 4.Support/Geschwindigkeiten wird ein Ryzen der dritten Generation benötigt, alles andere wird mit PCIe 3.0 bedient.

Um die Featureliste halbwegs zu komplettieren seien noch der Intel I211ATGigabit LAN Controller, der exzellente Soundchip von Realtek ALC1220, sowie das in meinen Augen noch bessere Doppelpaket aus Bluetooth und Wifi mit dem Intel Wi-Fi 6 AX200 sowie das dezente Backlight LED des MBs, erwähnt.



Design:


Das Design des MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard kommt, wie der Name bereits erahnen lässt, in MSIs gut etabliertem Carbon Look daher, der bereits durch die Umverpackung dem Kunden alle nötigen Assoziationen suggeriert, die größtenteils tatsächlich auf das Board zutreffen.
Die Umverpackung glänzt durch die nächtlichen neon Schlieren der Rücklichter (auf dem Board repräsentiert durch die Bachlight LEDs) eines aufgemotzten Sportwagens (der Carbon Look des Boards), das gerade zu danach schreit "Bau mich in deinen PC, und alle anderen werden nur deine Rücklichter sehen...
Der Carbon Look des MBs wirkt meiner Meinung nach am besten in einem dunklen Case, dass mit ein wenig mehr LEDs als nur die auf dem Board verbauten Backlight LEDs beleuchtet wird, um die feinen silber schwarzen Akzente besser aufblitzen zu lassen.
Die vielen passiven Heatspreader, wie über der CPU gelegen oder rund um den Chipsatz sowie die die M.2 Kühler geben neben ihrer reinen Funktion dem Board auch ästhetische Elemente die es von der darunter liegenden Preisklasse deutlich abheben, und auch zur darüber liegenden Preisklasse abgrenzen, denn bei diesen Boards wird noch deutlich mehr verdeckt was dem Look noch mal mehr Plastizität verleiht.



Verarbeitung:


Die Verarbeitung ist mehr als solide.
Ich habe in den vergangenen 10 Jahren nur 5 Mainboards verbaut, aber meine dennoch sagen zu können, dass bei diesem Board an Material auf jeden Fall nicht gespart wurde. Die Heatspreader sind solide, was natürlich auch ihrer Funktion zugute kommt, mehr Masse bedeutet natürlich auch eine höhere Abwärmeleistung.
Die Hauptplatine scheint mir auch im Vergleich zu meinen anderen Boards dichter zu sein, sie lässt nur sehr wenig Flex und ich habe mir beim Einbauen zum ersten Mal keine sorgen gemacht, dass ich als Grobmotoriker entweder die Schrauben zu fest anziehe und mir dadurch das Board bricht, oder wenn ich Teile wie die GPU Platine aufsetzte, ich zu zu viel drück ausübe und mir dabei etwas bricht.


Leistungsanalyse +Preis-/Leistungsverhältnis:



Dies ist mein erstes AMD Board, aufgrund des generellen Ryzen Hypes zur Zeit, seit 7 Jahren. Wenn man bedenkt, dass AMD Boards generell etwas teurer sind als die direkt vergleichbaren Intel Boards, dafür die jeweiligen unterstützten CPUs günstiger, finde ich den Preis von rund aktuell 250€ sehr gerechtfertigt und fair.
Ich würde dieses Board in die mittlere Preiskategorie eintaxieren. Und für diese finde ich die gebotenen Features mehr als ausreichend.

Die WiFi / Bluetooth Kombo ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich, und wenn man sie gebrauchen kann, ist sie mir auf jeden Fall mehr als willkommen. Das WiFi 6 mit ax hat mich wirklich überzeugt, zumindest so weit, dass ich es als vollwertige Alternative anerkennen würde zu LAN. Und auch das Bluetooth 5 hat mich überzeugt und bietet mir mehr Möglichkeiten. Besser und verlässlicher als das 0815 Standard Bluetooth- oder WiFi-USB-Stick ist die mitgelieferte Antenne auf jeden Fall, und es gibt weniger konnektivitäts Konflikte in Windows, wenn der Chipsatz direkt mit dem MB verbunden ist.

Ein im Netz heiß umstrittener Punkt bei dieser Generation der Boards ist der viel beschworene Chipsatzkühler. Er ist vorhanden und er erzeugt tatsächlich einen Geräuschpegel der hörbar wäre, wenn man nicht noch andere Luft- oder Wasserkühlungen verbaut hätte. Denn von diesen, wird der kleine Wicht bei mir zumindest unter Last übertönt. Und selbst den Geräuschpegel den er verursacht, verursacht er auch nur wenn er an ist, was unter Standardeinstellungen nicht vor 65 °C passiert, und wenn der Chipsatz unter dieser Temperatur ist, werden eure weiteren Kühler höchstwahrscheinlich bereits schneller / lauter laufen. Glückliche Leser mit einem komplett passiv gekühlten System können dies allerdings monieren, allerdings gibt es von denen wahrscheinlich nicht viele, und die die es gibt greifen eher auf höhere Preiskategorien zurück.
Meine persönlichen 5 cent zum Thema Chipsatzkühler kann man weiter unten im eher philosophischen Teil lesen.


Meinungsteil:


Kommen wir zu dem Teil auf den ich mich eigentlich am meisten freue, dem Meinungsteil.
Sicherlich ist weiter oben nicht alles ganz Meinungsfrei, allerdings wie man feststellen wird endet spätestens hier der halbwegs objektive Teil.

Zuerst möchte ich berichten, dass das Board das mir geliefert wurde einen eher leichten Defekt mit größerer Wirkung hat. So das Board an jedem M.2 Platz einen passenden Standoff, der in das MB verschraubt ist mittels einem Gewinde das in das MB eingelassen ist.
Bei meinem speziellen Board allerdings, ist dieser Standoff wohl so stark werksseitig verschraubt worden, dass der standoff gleich das Gewinde aus dem MB heraus gedreht hat. Sprich der Standoff ist nutzlos, und somit leider auch dieser gesamte M.2 Platz.
Sehr ärgerlich. Da mir das Board kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, kann ich auch kein Ersatz erwarten vermute ich, das ist ok. Das fließt auch nicht weiter negativ in meine Bewertung ein, da ich davon ausgehe, dass jeder Kunde der das Board kauft und selbigen Verarbeitungsfehler vorfindet das Board umgehend reklamiert und von Seitens Mindfactory auch anstandslos ein Ersatz bekommt.
Ich hoffe mal unter den glücklichen TestersKeepers Gewinnern bin ich der Einzige der so ein Montags-Board bekommen hat.

Zum Thema Chipsatzkühler:
Ich persönlich verstehe die Sorge um die Lautstärke, allerdings was mir eher Sorgen bereitet ist nicht der Noise, sondern die Lebensdauer des Lüfters. Warum erwähne ich das nicht im Analyseteil? Weil es reine spekulation ist, und erst der Test der Zeit beweisen wird, wie langlebig dieses Bauteil ist.
Es ist nun doch noch nicht sooo lange her, dass wir solche aktiv Kühler auf unseren Boards hatten, und wie das oftmals ausging wissen wir sicherlich noch. Es sammelt sich Staub darin, dann wird der Lüfter lauter, weil er ineffizienter wird und eines Tages, kurz nach Ende der Garantie gibt der kleine Kerl den Geist auf, und mit ihm auf Dauer der Chipsatz.
Braucht man überhaupt einen semi aktiven Kühler auf einem Chipsatz? Naja, von dem was ich gehört habe kann man knapp ohne auskommen, bei genügend Zuluft im inneren des Case, aber ich verstehe warum die Boardhersteller lieber einen aktiven oder in dem Falle semi aktiven Kühler verbauen. Nicht jedes Case ist gleich gut belüftet oder gar aufgebaut, also lieber zur Sicherheit eine Einheit drauf setzten, die, so fern es nötig wird aktiv kühlen kann. Dennoch bleibt die Sorge wegen eventuell beeinträchtigter Lebensdauer, bei mir zumindest.

Zum Thema x570, ob ob diese Features für den Normalverbraucher zur Zeit Sinn ergeben:

Meine Meinung dazu ist klar: Nein. Ich würde im Moment nicht empfehlen auf x570 umzusatteln. Es gibt im Moment einfach nicht genügend für den Konsumermarkt verbaubare Hardware, die PCIe, das ja irgendwo das Größe Feature von x570 ist, überhaupt unterstützt. Hier und da ein paar SSDs mit bisher noch nicht so großem Performancegewinn, die nächste GPU für den Konsumer die es schafft die Datenmengen zu verarbeiten die der zusätzliche Speed zur verfügung stellen könnte, ohne dabei in Flammen aufzugehen, sehe ich auch noch nicht.
Also vielleicht als sicheres Zukunftsupgrade? Ja, wenn man umbedingt jetzt ein Board braucht, nur zu. Schlecht ist es ja nicht. Es verbraucht halt etwas unnötig mehr Strom, den der Chipsatz frisst, auch wenn er seine Features nicht aktiv unterbringen kann. Aber wer das verkraften kann, und sofort ein Board braucht, dem kann ich zumindest nichts gravierend schlechtes sagen. Meine Empfehlung wäre eher, so fern dies möglich ist, vielleicht noch eine Generation abzuwarten.

Zum Thema BIOS, DragonCenter Software und Overclocking:
Das Bios finde ich ist recht gut gelungen. Sehr übersichtlich, wenn auch nicht sehr responsiv, da ist eine gewisse Latenz zwischen Maus und Tastatureingaben, bevor angezeigt wird was man möchte. Ist kein Beinbruch, aber etwas lästig manchmal.
Die Overclocking Features die das Board bietet sind mannigfaltig. Verschiedene OC Profile speichern zu können ist super, vor allem wenn man sich gerade hoch testet, und man als Backup noch weitere stabile OCs speichern kann, für den Fall der fälle, dass man doch irgendwas verpfuscht hat.
Wovon ich keineswegs begeistert bin allerdings ist der sogenannte "Gaming-Mode innerhalb des BIOS, das aber auch von der DragonCenter Software nach Reboot aktiviert werden kann, und nicht vertauscht werden sollte mit dem gleichnamigen Gaming Modus der Software, die allerdings nur ein paar Sachen optimiert, aber nicht per Mausklick ein OC-Profil lädt, das mit dem Board gleich mitkommt. Dieser GamingMode bringt einen OC von 450 Mhz mit sich. An sich ganz ok, schaltet auch die automatische Lüftersteuerung des CPU Fans aus und zwingt ihn auf hochtouren zu laufen. Was vor allem für unerfahrene Nutzer sicherlich sinnvoll ist. Allerdings& kommt es mir so vor als würde dieser OC AMDs Precision Boost komplett abschalten, und die CPUs halt auf +450 fixen. In meinem Fall, mit einem Ryzen 3700x der standardmäßig auf 3.6Ghz läuft, und man den GamingMode aktiviert, läuft die CPU dann standhaft auf 4.05Ghz. Gut und schön. Aber ohne GamingMode und mit Pecision Boost läuft die selbe CPU 80% der Zeit auf 4.3Ghz und die restliche Zeit auf 4.2Ghz, zumindest hab ich sie noch nicht tiefer gesehen. Und das bei.. sagen wir mal semi-optimaler CPU Kühlung. Also entweder übersehe ich den Sinn darin, oder dieses Feature wurde irgend wo her gezombiet wo es Sinn ergibt, weil die CPU kein Precision Boost hat.. sagen wir mal einer Intel Plattform. Wer weiß


Dieser kleine Monolog signalisiert allerdings auch schon das Ende meiner Review zum MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard.

Ich möchte mich bei allen Lesern die es hier runter verschlagen hat bedanken, und auch noch einmal ganz herzlichen Dank an Mindfactory, dass ihr mir diese Gelegenheit geboten habt.
    
  
5 5
     am 10.05.2021
Verifizierter Kauf
Tolles Mainboard. Bin mit der AMD Ryzen 9 3900x Kompatibilität sehr zufrieden.
Die LED Funktionen sind sehr gut steuerbar. Wer es mag hat damit eine schöne Beleuchtung.
Das integrierte WLAN funktioniert super. Ich betreibe es mit 5 Ghz und habe eine sehr starke Leistung.
Overclocking funktioniert sowohl mit der Windows Software als auch im UEFI sehr gut. Egal ob Profi oder Amateur, da kommen alle auf ihre Kosten.

Mein Ryzen 9 3900x läuft auf diesem Board mit 4,2 - 4,3 Ghz stabil unter allen Bedingungen.

Einziges Manko für mich ist die fehlende Schnellstartoption des Mainboards. Andere MSI Mainboards haben das, selbst in den Low Budget Versionen. Dadurch startet ein von mir vor kurzem zusammengebauter Low Budget Office Rechner um Welten schneller als mein Rechner mit diesem Mainboard. Es performt gut, sobald es hochgefahren ist, aber das dauert leider etwas. Dadurch geht der Effekt des NVME Speichers natürlich verloren.

Von mir gibt´s echte 4,5 Sterne.
    
  
5 5
     am 13.04.2021
Verifizierter Kauf
Sehr gutes Mainbord, kann ich empfehlen.
    
  
5 5
     am 01.04.2021
Verifizierter Kauf
Supper schnelle Lieferung
    
  
5 5
     am 12.03.2021
Verifizierter Kauf
RTX 2080, Ryzen 7 3800X, 32GB 3200 DDR4 RAM wurden sofort erkannt, sehr übersichtliches BIOS und krankhaft gutes Internet über das eingebaute WLAN Modul (ca. 4-6ms maximaler "Pingverlust" würde ich schätzen, kann aber auch an meiner Entfernung zum Router liegen, ich habe durchschnittlich ein Ping von 15ms). Verarbeitung erstklssig, ich würde wieder zu MSI greifen, super Produkt mMn!
    
  
5 5
     am 02.03.2021
Verifizierter Kauf
Die Qualität des Boards entspricht dem, was ich für den Preis erwartet habe. Viele Anschlussmöglichkeiten, WIFI und BT an Board - jedoch nur mit angesteckter Antenne. Läuft mit einem Ryzen 5800 X problemlos bis jetzt.
RGB sieht nett aus, brauche ich jedoch nicht.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 28.02.2021
Verifizierter Kauf
sehr stabil gute Qualität
    
  
2 5
     am 28.02.2021
Verifizierter Kauf
Gut verarbeitet, macht einen soliden Eindruck.
Viele Anschlüsse, darunter zwei M.2 Anschlüsse.

Aber: Erstes Board wahr Defekt: CPU-LED und bootete nicht, Bildschirm schwarz.
Das Austausch Board funktioniert, meistens: Ab und an bootet es nicht und hat auch die CPU-LED an, dann am Netzteil aus- und anschalten, dann bootet es wieder.

Meine Erwartungsansprüche sind nur teils erfüllt. Ich suche noch den Fehler, warum es nicht regelmäßig normal bootet.
Derzeit kann ich das MB nicht weiterempfehlen.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 23.02.2021
Verifizierter Kauf
Qualität und Optik hervorragend ! Erwartungen wurden erfüllt genug Steckplätze vorhanden Beleuchtung des Bords setzt ein sehr schönen Akzent
auf jeden Fall empfehlenswert!
    
  
3 5
     am 13.02.2021
Verifizierter Kauf
Negativ:
1. Achtung bei Bios Update: Default CPU Spannung wird auf 4,1V gesetzt. Was bei Temperaturproblemen führt und zu Überhitzung führen kann.
2. Bei manchen Boards kommt es dazu, dass bei Vollbelegung der DIMM Steckplätze diese nicht mehr erkannt werden. Bis hin das das Hochfahren verhindert wird (EZ Debug LED's leuchten auf).
3. SATA Steckplätze sind nicht erreichbar bei gesteckter GPU.

Positiv: Verarbeitung, Ausstattung, W-Lan Antenne hat guten Empfang, Aussehen, Materialanmutung Top
    
  
5 5
     am 30.01.2021
Verifizierter Kauf
Super Mainboard mit WIFI und Bluetooth. Leider unterstützt es kein USB-C Anschluss an meinem Tower, dass ist der einzige Manko.
    
  
Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 176 Bewertungen)

Video

MSI - Der Pionier im Gaming

Als eine der weltweit führenden Marken im Gaming-Bereich entwickelt MSI - Micro-Star International - Produkte für höchste Ansprüche. Design und Innovation vereinen sich zu Hardware-Komponenten, die von professionellen Gamern hochgeschätzt werden. 1986 in Taiwan gegründet, ist beste Qualität und Performance stets das Ziel der Entwickler. MSI hat nicht nur weltweit Partnerschaften mit über 15 Profi-eSports-Teams, die Hersteller nehmen auch selbst aktiv an internationalen Gaming-Turnieren teil. Seien Sie selbst bei der Masters Gaming Arena dabei, dem renommierten Gaming-Event von MSI!

MSI Logo
MSI Produkte

Einzigartige Spieleerlebnisse

Als begeisterter Gamer gehört eine MSI GeForce GTX 1660 Ti Gaming X 6G Grafikkarte unbedingt zu Ihrer Ausstattung. Beeindruckende Innovationen wie Turing-Shader, eine starke Performance und GeForce Experience™ sorgen für einzigartige Spieleerlebnisse auf höchstem Niveau. Auch die MSI Radeon RX Vega 56 AIR BOOST 8G Grafikkarte wartet mit bahnbrechenden Funktionen auf. Erleben Sie Ihre Spielewelt lebendig wie nie zuvor. Sogar VR-Abenteuer sind möglich. Ist Ihnen auf dem Office-Rechner gute Qualität wichtig, nutzen Sie die 1GB MSI GeForce GT 710 LP Passiv Grafikkarte.

Kunden kauften auch: