https://image11.macovi.de/images/product_images/320/1144347_0__69518.jpg

EAN 4719331801366    SKU GA-AB350-Gaming

Artikelbeschreibung

Seit dem 23.02.2017 im Sortiment

Das GIGABYTE GA-AB350-Gaming wurde als intelligente Grundlage für die brandneuen AMD Ryzen™ sowie 7te Generation der A-Serie/Athlon™ Prozessoren konzipiert. Mit dem B350 Chipsatz kommen High-Speed USB 3.1-Anschlüsse, ein schneller M.2 SSD-Port und moderne DDR4-Slots, rasanter Datenaustausch auf allen Ebenen. Drei integrierte Grafikausgänge bieten ein interessantes Multimonitor-Setup, alternativ unterstützt der PCIe 3.0 x16-Slot modernste High-End Grafikkarten. Im Zusammenspiel mit den zukunftsträchtigen AMD Ryzen™ Prozessoren ergibt das ein effizientes und leistungsstarkes System für aktuelle und kommende Spiele-Blockbuster sowie VR-Titel.

Damit nichts den Spielspaß trüben kann, sind für eine sichere Stabilität und Haltbarkeit nur hochwertige Materialien und Bauteile verwendet worden. Auch bei der integrierten Soundkarte ist diese Philosophie weitergeführt worden, kristallklarer Sound in allen erdenklichen Situationen hinterlassen ein eindrucksvolles Hörerlebnis. Qualität sorgt auch für niedrige Temperaturen der Komponenten, ergänzt durch innovative Features wie Dual-Bios, intelligente Lüfter-Anschlüsse und clever verteilte Temperatursensoren. Dual-Bios sichert den weiteren Betrieb, sollten Einstellungen am absoluten Maximum mal versagen. Lüfter, Wasserpumpen und AiO-Wasserkühlungen werden komfortabel von den Anschlüssen erkannt und entsprechend angesteuert.

Ein umfangreiches Software-Paket ergänzt das einsteigerfreundliche UEFI-Bios und bietet gleichzeitig komfortable Experteneinstellungen. Die rote LED-Beleuchtung komplettiert das individuelle System und macht es zu einem optischen Highlight.


Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: GA-AB350-Gaming
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD B350
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: AMD Radeon Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x DVI, 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: nicht geeignet
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2933, DDR4-3200
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: 1x
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC887 8-Channel High Definition Audio CODEC
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 3x 3,5mm Klinke
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 6x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

(29%)
(29%)
(35%)
(35%)
(12%)
(12%)
(18%)
(18%)
(6%)
(6%)

17 Bewertungen

3.6 von 5,0  anzeigen

Sie haben Erfahrungen mit diesem Artikel?

Geben Sie eine Bewertung ab

Reklamationsquote

:

RMA-Quote: 4%

 
 
4 5
     am 09.09.2017
Verifizierter Kauf
Alle in Ordnung und gut. Voll zufrieden.
    
  
5 5
     am 08.09.2017
Verifizierter Kauf
...riecht beim Auspacken streng aber macht einen sehr wertigen Eindruck !

Schick in Rot-schwarz, sehr aufgeräumt !

Sehr gut: Verarbeitung !

Ein PCI-Steckplatz so weit weg von der GraKa (darunter), dass ich meine Soundkarte noch entspannt platzieren konnte !

Feines BIOS, kinderleicht zu bedienen, mit selbsterklärender Oberfläche - Gigabyte eben !

Weniger gut:

Nur 2 interne USB 2.0-Steckplätze...
Für ein E-ATX-Gehäuse mit Multileser und 4 USB-Front-Anschlüssen genau EINER zu wenig...
Aber da hätte ich mich ja auch vorher belesen können...Macht keinen Punktabzug.

Überflüssig:
LED-Beleuchtung des Boards... :-)
    
  
5 5
     am 08.09.2017
Verifizierter Kauf
Sehr tolles Mainboard für kleines Geld. Verarbeitung und Ausstattung ist für den Preis wirklich gut. Nach Bios Update läuft auch der Arbeitsspeicher auf 3200 mhz zusammen mit dem Ryzen 5 1600 einfach nur Klasse. Bin sehr zufrieden und würde es jederzeit wieder kaufen. Allgemein bin ich von Gigabyte boards noch nie entäuscht worden. Klare Kaufempfehlung!
    
  
3 5
     am 24.08.2017
Verifizierter Kauf
Gemischte Gefühle

Ich setze traditionell auf Gigabyte Boards. Villeicht war der Ryzen Launch für die Hersteller zu schnell? Ich habe das Gefühl hier ist einiges noch in der Beta-Phase.

Positiv:
- System läuft stabil (R7 1700X)
- Bios übersichtlich
- Layout OK

Negativ:
- RAM läuft max auf 2666 stabil
- App Center in Windows ein Alptraum (Bedienbarkeit)
- LED App scheint nicht zu gehen (Einstellungen bewirken keine Änderung der Farbe)
- Lüfter App speichert manuelle Settings nicht
- Von Zeit zu Zeit erscheint ein Poup, das ein Audiostecker eingesteckt wurde

Ich hoffe, das nächste Bios Update bringt Besserung.
    
  
4 5
     am 01.07.2017
Über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory durfte ich dieses Board testen und beurteilen.

Das neue Gigabyte Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 Mainboard im ATX Format ist ausgelegt auf die neuen AMD Ryzen Prozessoren mit AM4 Sockel sowie die 7te Generation der A-Serie/Athlon™ Prozessoren.

Sehen wir uns zunächst den Lieferumfang des Boards an:

4x einseitig gewinkelte SATA-Kabel
Bedienungsanleitung
Slotblende
Installationsanleitung (Multilingual)
Software CD mit Norton Internet Security (OEM Version) und cFos Speed
Mainboard

Relativ spartanisch, aber völlig ausreichend. Die bebilderte Installationsanleitung sollte auch Laien den Einbau einfach ermöglichen.

Das Mainboard selbst ist in schickem Schwarz gehalten und siedelt sich im unteren Preissegment an. Deshalb ist auch hier die Ausstattung eher gering. Anschlußtechnisch erwarten einen aber immerhin 4 Speicherslots für bis zu 64GB RAM. Supported werden hier nach Ryzen Spec DDR4 Rams mit 2667/2400 oder 2133 MHz. Das Mainboard schafft auch bis zu 3200, was aber nicht empfehlenswert ist, da es nach Ryzen Spec noch nicht unterstützt wird. Das kommt vielleicht in einem der folgenden BIOS Updates hinzu.

Eine detaillierte Liste kompatibler Speicherriegel findet sich auf der Gigabyte Homepage.

Für die Grafikkarte gibt es einen PCIe 3.0 mit 16 Lanes.
Der zweite lange Slot ist leider nur mit 4 Lanes angebunden und somit zwar Crossfire tauglich, aber nicht geeignet.

Erfreulich sind die 6 SATA 3 Ports, von denen 2 die SATA-Fähigkeiten der AMD CPUs verwenden. Da ist Gigabyte einer der wenigen Hersteller, die das Feature auch nutzen. Trotzdem bleiben 2 Ports des B350 ungenutzt und bei Anschluß des M.2 Slots werden zwei weitere deaktivert.

USB Technisch sind 2 USB 3.1 Gen2 Ports (rot) vorhanden, 4 USB 3.1 Gen 1 Ports und 2 USB 2.0/1.1 an der Slotblende, 2 USB 3.1 Gen 1 und 4 USB 2.0/1.1 noch über Header auf dem Board, z.B. für Front USB Anschlüsse am Gehäuse)

Für integrierte Grafik gibt es noch einen DVI-D und einen HDMI Anschluss (der auch 4k supported) sowie einen PS/2 Keyboard/Mouse Port.

Natürlich gibt es auch Onboard HD Audio, realisiert über den eher durchschnittlichen ALC887 Codec von Realtek.

Der LAN-Port bietet gängige 1 GBit, auch hier nichts aufregendes. Immerhin kommt der Realtek Chip mit cFos Speed, was niedrigere Latenzen und schnelleren Datendurchsatz verspricht.

Smart Fan 5 für PWM Steuerung der zusätzlichen Lüfter, 6 Temperatur-Sensoren (in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich), DUAL BIOS (so kann beim Flashen eigentlich nichts schiefgehen) und 4 Hybrid Fan Headers runden die Specs ab.

Insgesamt also eher schwach ausgestattet, dafür aber auch ein kleiner Preis. Für den normalen Hausgebrauch und für Gamer ohne hohe Ansprüche auf jeden Fall gut geeignet.

Die Verarbeitung ist sehr gut, auch die Aufteilung der einzelnen Komponenten auf dem Board ist ähnlich der X370 Oberklasse und so gestaltet, dass man problemlos große Grafikkarten und Kühler unterbringt. Alles wirkt sehr aufgeräumt und qualitativ hochwertig. Long Life Solid Capacitors wurden verbaut, auch hier sollte man langfristig keine Probleme bekommen. De Spannungswandlerkühlung erscheint mir besser gelöst als beim Gaming-3, dort ist sie etwas dürftig geraten, schnell werden da sehr hohe Temperaturen erreicht. Hier ist ein größerer Kühlkörper verbaut. Eine gute Gehäusebelüftung sollte man trotzdem bei diesem Board einplanen.

Etwas problematisch gestaltet sich auch die Installation eines Kühlers mit Backplate, da die verbaute Originalplatte verklebt ist und erst mühsam mit Fön und viel Geduld entfernt werden muss. Das scheint aber bei allen AM4 Boards der Fall zu sein, deshalb will ich das bei diesem Board auch nicht schlechter bewerten.

Fazit: Für den kleinen Preis bekommt man natürlich auch nur wenig Ausstattung. Wer sich darüber im Klaren ist, kann mit diesem Board trotzdem sehr gut einen der neuen AMD Prozessoren betreiben und hat alles dabei, was man wirklich benötigt.
    
  
2 5
     am 26.06.2017
Dieses Review wurde von der Mindfactory AG im Rahmen der "Testers Keepers"-Produkttestaktion unterstützt.


Erster Eindruck

Das Board kommt in Gigabyte-typisch schlichter Verpackung, die mich sehr an die meiner vorherigen Gigabyte-Boards erinnert. Eine Inspektion der Packungsrückseite zeigt die wichtigsten unterstützten Technologien - USB 3.1 Gen 2, PCIe M.2 und Gigabit-LAN von Realtek. Nach dem Öffnen fallen mir sofort zwei gerade und zwei einseitig gewinkelte schwarze SATA-Kabel entgegen, darunter finde ich das Board, auf dem Schwarz farblich über rote Akzente dominiert. Auch die I/O-Blende ist mattschwarz beklebt. Darunter findet sich die Anleitung, mit Hochglanzcover und Treiber-CD, ausschließlich auf Englisch, sowie eine 8-seitige ausführliche Setup Anleitung auf Französisch. Immerhin die Schnellinstallationsanweisungen gibt es in deutscher Sprache.

Packungsinhalt:

• GA-AB350-Gaming Mainboard
• Vier SATA-Kabel
• I/O-Blende
• Bedienungsanleitung (Englisch/Französisch)
• Schnellinstallationsanweisungen (multilingual)
• Treiber-CD


Design und Verarbeitung

Bis jetzt nutzte ich überwiegend Mittelklasse-Mainboards, und das sich in der unteren Mittelklasse ansiedelnde AB350-Gaming reiht sich Designtechnisch da sehr gut ein. Das simple, schwarze Finish lässt das Board nicht billig wirken, und die entschieden dezenten roten Akzente lassen es zwar in einem zeittypisch buntem und LED-beladenen High-End-Gaming-PC fehl am Platz wirken, helfen aber einer wertigen Ausstrahlung. Passend hierzu verzichtet das Mainboard auch auf eigene Design-LED oder besondere Anschlüsse zur Unterstützung von Beleuchtung. Ein wertiges Gefühl vermittelt einem auch das aufgeräumte Layout. Alle Anschlüsse für die Front finden sich am unteren Ende in Reih und Glied, direkt neben den vier SATA-Ports, von dene zwei abgewinkelt sind, der M.2-Anschluss ist zwischen den PCIe-Slots eingereiht. Die Kühler glänzen durch gute Verarbeitung, weisen keinerlei scharfe Kanten oder Farbfehler auf, auch die I/O-Elemete stehen stabil auf dem Board.


Features

Zunächst eine Liste der unterstützten Funktionen und Technologien:
• CPU-Sockel AM4 - für Ryzen CPUs
• Sata 6GB/s
• PCIe 3.0 x16
• Gigabit-LAN
• HDMI & DisplayPort - zum Ausgeben eines Grafiksignals der APU's, die später dieses Jahr für die AM4 Plattform erscheinen werden
• UEFI BIOS
• USB 3.1 Gen. 2 - bis zu doppelte Datenübertragungsrate gegenüber USB 3.0
• RAID 0,1 und 10 - für schnellere und sicherere Datenspeicherung
• Dual BIOS - für mehr Sicherheit beim Übertakten, Flashen und sonstigen Basteleien


Schnell jedoch vermisse ich hier mehrere Features, die zwar einzeln für die Mehrheit der User insignifikant wären, aber so definitiv die Schwachstelle des Mainboards darstellen.
• DVI für onboard-Grafiklösungen - Wenn später dieses Jahr die Ryzen APU's auf den Markt kommen, wird sicher der ein- oder andere budgetbewusste Gamer diese mit der B350 Plattform verbinden wollen, da es der günstigste Chipsatz mit Übertaktungsmöglichkeiten ist. Dieses Board ist dafür aufgrund des Fehlens der populärsten Anschlussart weniger geeignet als vergleichbare Modelle von (https://www.mindfactory.de/product info.php/ASRock-AB350-Pro4-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144065.html) ASRock, (https://www.mindfactory.de/product info.php/MSI-B350-PC-MATE-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1161977.html) MSI oder (https://www.mindfactory.de/product info.php/Gigabyte-GA-AB350-Gaming-3-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144083.html) GIGABYTE selber.
• CrossFireX zur Unterstützung multipler Grafikkarten - Gamer, die sich für mehr Grafikpower durch mehr Grafikkarten interessieren, würden eher das Enthusiast-Chipset X370 wählen. Tun sie das aber doch nicht, kommt dieses Board im Gegensatz zu preislichen Komkurrenten von (https://www.mindfactory.de/product info.php/MSI-B350-PC-MATE-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1161977.html) MSI oder (https://www.mindfactory.de/product info.php/Asus-Prime-B350-Plus-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144071.html) ASUS nicht in Frage.
• Audio - Im AB350-Gaming kommt der sehr minimalistische ALC887 Audiocodec zum Einsatz, der zum Beispiel die Audioqualität von Blue-Rays herunterskaliert, und auch einen digitalen Audio-Ausgang durch z.B. Toslink lässt das Board vermissen. Zumindest einen besseren Codec finden wir in quasi jedem vergleichbaren Board, Toslink nur in GIGABYTEs eigenem Konkurrenten.

Zun Verfassungszeitpunkt ist keines dieser Boards mehr als 5¤ teurer als das AB-350 Gaming.


Was hat dieses Board nun für Features, die es für sich allein beanspruchen kann?

Das einzige was mir hier in den Kopf kommt, ist die offizielle Unterstützung von DDR4-Ram mit 3200mHz Takt, was ziemlich signifikant wäre, wenn Ryzen-Prozessoren nicht mit Dual-Rank 2667mHz RAM genau so schnell arbeiten würden. (https://www.golem.de/news/ram-overclocking-getestet-ryzen-profitiert-von-ddr4-3200-und-dual-rank-1704-127262.html, http://www.pcgameshardware.de


UEFI-BIOS und Software

Ausstattung des Testsystems:

• Corsair Carbide SPEC Case / 3x Noiseblocker BlacksilentFan 120mm
• Gigabyte GA-AB850 Gaming
• AMD Ryzen 1500x
• EKL Alpenföhn Sella / Noiseblocker BlacksilentFan 80mm
• 1x8GB Micron Ballistix Sport DDR4-2400 @ 2667 GHz
• Inno3d GTX 960 @ 1,45 GHz
• 3TB Toshiba 7200rpm HDD
• Windows 7 Professional x64
• Corsair CS550m 550w 80+Gold

Beim ersten Booten des Testsystems wird das einzige installierte Massenspeichermedium nicht sofort gebootet, sondern es geht ins UEFI. Leider ist dies nicht nur nervig, weil das Bios keine USB-Peripheriegeräte erkennt. Also eine alte PS/2 Tastatur herausgesucht und mühsam das richtige Bootmedium gewählt. Windows bootet, und da Microsoft Ryzen-Chipsets nicht mehr offiziell auf Win 7 unterstützt, müssen auch hier alle Treiber manuell per PS/2-Tastatur installiert werden. Kein Problem, wenn man mit der Problematik vertraut ist, und die Treiber mit einem anderen Hardware-Setup vorher ins Startmenu, oder einfach in den Autostart geschoben hat.

Schauen wir uns zunächst Gigabytes unterstützende Software an - das Gigabyte "App Center". Es beinhaltet alle möglichen kleinen Utilities, zum Blockieren von Zugriff auf den PC über USB, für eine Fernsteuerung des PC's vom Smartphone aus (die ich nach einem Test gegenüber (https://www.unifiedremote.com) Unified Remote unterlegen fand), für Kontrolle der QuickCharge Fähigkeit neuer Smartphones sowie die "üblichen" Backup/OC/Lüftersteuerungstools.
Für mich am interessantesten allerdings, ist das Tool zum Flashen eines Bios-Updates, mit dem ich hoffe, die USB-Probleme im UEFI zu beheben. Die neueste Bios-Revision auf dem Stable Channel (F4) herunter geladen und mit dem "@Bios" genannten Tool versucht über das aktuelle Bios (F3) zu flashen, leider stürzte mir das Tool bei allen fünf Versuchen an verschiedenen(!) Stellen ab.

Also Bios auf herkömmlichen Weg geflasht, USB-Maus funktioniert, und das UEFI weiß zu gefallen. Klar strukturiert, mit ausblendbaren Hilfetexten und einem optionalen "Simple Mode" ist das UEFI angenehm zu navigieren. Erhöhen des RAM-Takt klappt problemlos, und temperaturbasierte Lüftergeschwindigkeitspläne sind schnell eingestellt. Wake on Lan/Mouse/Keyboard funktioniert wie erwartet. Auch GPU-Overclocking mit Gigabyte OC Guru (Tool von Gigabytes Grafikkarten-Abteilung, unabhängig vom Mainboard) funktioniert problemlos.


Fazit

Nach der Lösung mehrerer Probleme, die man teils nur mit Ach und Krach als Kinderkrankheiten der AM4-Plattform abstempeln kann, läuft das Mainboard nun seit einer Woche täglich und stabil, auch bei Vollauslastung der CPU und GPU beim 3D-Zeichnen, Rendern und Spielen. Weiternutzen werde ich das Board trotzdem höchstens in einem Zweitrechner, primär, da mir persönlich Audio-Features fehlen.

In Zahlen erreicht das Board für mich somit nicht mehr als 2 von 5 Punkten, hauptsächlich, da das AB 350-Gaming im Vergleich zur Konkurrenz zu wenig Features anbietet.
    
  
     am 25.06.2017
Ich habe das neue Mainboard von GIGABYTE mit der Bezeichnung AB350-GAMING getestet.
Dieses Mainboard besitzt einen AM4 Sockel, welcher die neuen AMD Ryzen CPUs unterstützt.
Auch wird die 7. Generation der AMD A-Serie APUs unterstützt. (40)

Das Mainboard beinhaltet Steckplätze für den aktuellen DDR-4 Arbeitsspeicher.

Es wurde eine klassische On-Board Soundkarte (ALC887) und eine LAN-Karte von Realtek verbaut, die mit cFosSpeed ausgestattet ist, was einen erhöhten Datendurchsatz und eine niedrigere Latenz verspricht.

Die USB-Schnittstellen bestehen aus 4x USB 3.1 der ersten Generation sowie 2x USB 3.1 der zweiten Generation und 2x USB 2.0/1.1 am Back-Panel. Diese sind mit einem USB 3.1 Gen. 1 und 4 weiteren USB 2.0/1.1 Schnittstellen erweiterbar (Front-Panel).

Das Kühlsystem besteht aus 6 Temperatur Sensoren und 4 Lüftersteckplätzen.
Zusätzlich zum BIOS kann man mithilfe von GIGABYTEs Programm Smartfan 5 die Lüfter, falls sie PWM fähig sind, kontrollieren und so beispielsweise die Geräuschkulisse bei nicht leistungsaufwendigen Tätigkeiten verringern.

Das Design besteht aus einem schönen rot-schwarzen Gaming-Stil und beinhaltet rote LED-Leuchten.
Die Leuchten kann man beliebig ein oder ausschalten.
Ansonsten hat GIGABYTE das Mainboard schlicht und einfach gehalten, was ich Persönlich gut finde. Für wen diese Aufmachung zu wenig ist, kann für ca. 10¤ mehr zum GIGABYTE Gaming 3 Model mit mehr LED Lichter und schöneren Kühlkörpern greifen.

Die Montage des Mainboards verlief wie bei fast allen Mainboards einfach. Es passt ins Gehäuse, wie es passen muss, außerdem passen die anzuschließenden Gerätschaften auch allesamt problemlos.

Das BIOS ist ein DualBIOS, welches bei Komplikationen einen Ersatz anbietet und hauptsächlich für die Übertaktung oder das Flashen des BIOS seine Vorteile bietet.
Das umfangreiche BIOS bietet zudem eine coole und übersichtliche Oberfläche, die wie das Mainboard selbst in rot-schwarzer Farbe ausgestattet ist. Das BIOS bietet die standardmäßigen Übertaktungs-Optionen, hat also keine besonderen Features. Auch das Übertakten mit P-States ist nicht möglich, was aber bei fast jedem B350-Board der Fall ist.

Was man bei neuen Architekturen immer erwarten muss sind Bugs oder andere Anlaufschwierigkeiten. Hierbei ist es definitiv wichtig, dass der Hersteller schnelle und zeitgerechte BIOS-Updates liefert. Hier kann das Mainboard leider nicht mit jenen von anderen Herstellern mithalten. Insgesamt bietet GIGABYTE 3 BIOS-Versionen zum Download an, welche alle im Abstand von zwei Monaten erschienen sind. Das ist, verglichen mit anderen Herstellern, eine ziemlich lange Zeit, während der man auf die AGESA Updates von AMD warten muss, welche unter Anderem beim Problem helfen, dass eine hohe Arbeitsspeicher-Taktung nicht erreicht werden kann.

GIGABYTE bietet für Leute, die gerne Einstellungen direkt im Betriebssystem vornehmen möchten, zusätzlich ein Programm.
Es wird ein APP Center angeboten, welches viele Programme und Funktionen anbietet. Von BIOS Einstellungen bis hin zum Game Booster oder Color Temperature, die angebotenen Apps unterstützen den Benutzer im Alltag und könnean ganz nützlich sein.

Beim Kauf dieses Mainboards bietet GIGABYTE zusätzlich eine OEM Version des Anti-Viren Programms Norton Internet Security, welches das System überwacht und vor Viren schützen soll.

Meiner Meinung nach ist das Preis/Leistungsverhältnis für ca. 100¤ ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, dass das Mainboard fast alles umfasst, was man benötigt. Außerdem ist das Mainboard mit hochwertigem Material gefertigt und verspricht laut GIGABYTE eine lange, energieeffiziente und strapazierfähige Verwendung dank der Insist on Ultra Durable Komponenten. Letztlich sollte man sich allerdings fragen, ob das Mainboard die eigenen Ansprüche im Bereich Overclocking und Support erfüllt und ob man nicht doch zu einem teureren greifen möchte.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 22.06.2017
Testers Keepers Aktion  Testbericht von Hendrik H.
Viel Schatten, nur wenig Licht
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zur Einleitung möchte ich gleich ein vorwegnehmen, dass dieses Review
auf der ersten verfügbaren BIOS-Version basiert. Mittlerweile gibt es
mehr, allerdings ist es nicht möglich, ein BIOS-Update mit einer
Pro-Version (Education leider auch) von Windows 10 zu machen. Ebenso
fehlen noch einige, teils immens wichtige, Funktionen. Ich werde darauf
noch eingehen, bitte dies aber zu beachten.


Testsystem
~~~~~~~~~~
Zum Testen benutze ich meine Alltags-Hardware. Das heißt, ich verbaue
einen Ryzen5 1600X, darauf einen BeQuiet BK008, 2x 8GB DDR4-3000 Corsair
Vengeance LPX in schwarz, eine Geforce 1050Ti von Gigabyte, eine SanDisk
UltraII SSD mit 250GB sowie eine 2TB Samsung ST2000 HDD.


Verpackung und Design
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Für viele User stellt das optische Design des Mainboards einen Kaufgrund
dar, weswegen Gigabyte bei diesem Board auf eine LED-Beleuchtung namens
AmbientLED setzt. Damit ist es möglich, sein Board auf der Innenseite
mit einem hellen Streifen beleuchten zu lassen. Die Farbe der LEDs soll
eingestellt werden können, dazu benötigt man das Gigabyte App-Center.
Und hier ist bereits der Knackpunkt #1.
Es ist auf einem Windows 10 Pro sowie Education zwar möglich, dieses zu
installieren, die nachzuinstallierenden Apps werden allerdings nicht
gefunden. Somit ist ein BIOS-Update über den Weg einer Gigabyte-App
versperrt. In Video-Tutorials sieht man, wie das Center normalerweise
aussehen sollte, bei mir bleibt alles leer (Stand 15.06.2017) und füllt
sich auch nicht, wenn man noch eine App aus dem DL-Bereich der App wie
auch bei Gigabyte herunterlädt und installiert. Nach dem Start der App
erscheint auch ein PopUp mit der Meldung, dies wäre keine gültige
Anwendung für dieses System. Es trägt sich, trotz nicht durchgelaufenem
Setup auch im Startmenü ein, sodaß das erste nach Anmeldung eine
Fehlermeldung ist. Großes Kino. -.-
Somit kann ich das Feature der RGB-Beleuchtung (sowie andere wichtige!)
nicht testen und muss mit einem roten Licht leben. Einziger Vorteil: die
LEDs sind abschaltbar.

Von der technischen Seite hätte man die SATA-Ports näher aneinander
legen können, so muss man doch die Kabel verteilen und hat nicht nur
einen Strang versteckt, wo alle Kabel rauskommen.
Interessant, wenn auch kurios, finde ich doppelt vorhandene Pins für die
PowerLED. Ein Zwei-Pin und ein Drei-Pin, wovon der mittlere unbelegt
ist. Hmm.... naja. ISt halt so. Dafür bietet es aber auch genug
USB-Ports, um sie nach außen zu führen. 4x USB2.0 sowie 2x USB3.0. Wobei
ich mir einen weiteren USB3 gewünscht und dafür einen USB2-Steckplatz
geopfert hätte. Immerhin bietet es ja auch hinten noch insgesamt 6x USB.

Für große Kühler ist auch gerade mal so eben Platz, obwohl es ein normal
großes ATX-Gehäuse ist. Mein BeQuiet BK008 stößt ganz knapp an die mit
Heatspreader versehenen RAMs. Für größere Kühler, spätestest für höher
taktente R7, ist da wahrscheinlich Feierabend. Für den Stock-Kühler oder
kleinere Modelle für R3 und R5 wird es hingegen bestimmt wunderbar reichen.

Die Verpackung ist nett, aber auch nichts besonderes. Ich kenne zwar
selber Menschen, welchen gerade die Verpackung wichtig ist, kenne aber
deren Präferenzen nicht. Somit kann ich da nicht drauf eingehen.
In der Verpackung selber sind zwei SATA-Kabel, das Board, das
I/O-Shield, eine Schnellinstallationsanleitung sowie die in englicher
Sprache verfassten Garantiebedingungen. Eine mehrsprachige
Benutzeranleitung gibt es leider nicht, auch auf der Supportseite steht
nur eine 2seitige Schnellinstallationsanleitung zum Download bereit.
Aber diese ist ja beigelegt.


Einbau und Einrichtung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Einbau gestaltet sich, je nach Gehäuse, einfach wie bei jedem
anderen Board. CPU drauf, Kühler drauf, RAM rein und ab ins Gehäuse.
Idealerweise ist der AM4 so angeordnet, dass man nach unten in Richtung
Grafikkarte genug Platz, um die Klammer einer Kühlers zu verschließen.
Ich verbaue den Kühler aber immer zuerst ein und dann das Board.
Die Einrichtung im BIOS wird der nächste Tropfen für das Fass.
Man kann es auf deutsch umstellen und die Übersetzung ist sogar gut,
aber hier sind wir schon beim ersten Problem. Es gibt BIOS-Updates,
keine Frage. Dazu müsste man aber im AppCenter eine App starten, die ich
ja nicht starten kann. Alternativ kann man auch eine Startdiskette
verwenden, da efiflash.exe, autoexec.bat und ein BIOS herunterladbar
sind. Idealerweise gibt es aber keinen Floppy-Anschluss und Medien im
Jahre 2017 schlicht nicht zu beschaffen. Somit ist man als Windows
Pro-User auf die Version festgenagelt, mit welcher es ausgeliefert
wurde. Da fangen die Probleme beim Arbeitsspeicher an, gehen über
weitere Verbesserungen und bei neuen Features hört es auf.
So steht bspw. Virtualisierung nicht zur Verfügung und ist per default
deaktiviert. Somit fällt das Board für mich, der viel mit Hyper-V
arbeitet und darauf angewiesen ist, aus. Q-Flash zum BIOS-Update (in
meiner BIOS-Version!) lässt auch nur in die Bootpartition schreiben und
das auch nur auf dem ersten SATA-Gerät.
Zumindest laufen meine 2x 8GB Corsair DDR4-3000 (C15!) ohne Probleme mit
2666MHz bei 15-15-15-15-36 und 1.35V. Das geht schonmal besser als bei
meinem Alltags-ASUS.


Dauerbetrieb und Benchmarks
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eigentlich war ja ein Test über mehrere Tage geplant, in denen ich mich
mit diesem Gerät ausführlich beschäftige. Aber allein schon die
Geschichte mit der fehlenden Virtualisierung macht es für mich
unmöglich, dies zu tun, da ich schlicht darauf angewiesen bin und ich
ständiger Wechsel von CPU, Board, RAM und Grafikkarte nicht in mein
Zeitbudget passt. Somit belasse ich es bei ein paar Benchmarks, der
Stromverbrauch über Dauer im Netzwerkbetrieb in einem Active Directory
fällt leider aus. Zu früh auf den Markt geschmissener Software sei Dank. :-(
Auch die ausführliche Messung der Netzwerkleistung fällt aus, da es sich
im Dauerbetrieb für meine Zwecke leider nicht eignet. Ich habe nichts
gegen früh auf den Markt geschmissene Hardware, aber gewisse
Grundfunktionen müssen schlicht gegeben sein. Im Jahre 2017 gehört die
Unterstützung für Windows 10 Pro definitiv dazu, ebenso die
Virtualisierung. Diese per default auf off zu haben, mag vielleicht
sogar Gründe haben. Aber für mich und auch viele Entwickler sowie
Administratoren ist das ein definitives No-Go. Sorry, das sollte
out-of-the-box schon funktionieren.
Genug der Kritik, hier mal harte Fakten.

SiSoft Sandra
Lesedurchsatz HDD: 164MB/s
Lesedurchsatz SSD: 475MB/s
Schreibdurchsatz mangels leerem Laufwerk nicht möglich



Prozessorgesamtleistung: 133.32GOPS
Dhrystone Integer AVX2: 201.12GIPS
Dhrystone Lange-Integer AVX2: 201.21GIPS
Whetstone Fließkomma FP32 AVX: 97.22GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP64 AVX: 80.33GFLOPS


Dhrystone Gesamtleistung-int: 201.16GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP32/FP64:88.37GFLOPS
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.
Base 10 Ergebnis Multiplikator:1GOPS = 1000MOPS, 1MOPS = 1000kOPS,
1kOPS = 1000OPS, usw.


Prozessorgesamtleistung: 22.22GOPS
Dhrystone Integer: 33.52GIPS
Dhrystone Lange-Integer: 33.53GIPS
Whetstone Fließkomma FP32: 16.2GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP64: 13.39GFLOPS
Threadanzahl: 6
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.
Base 10 Ergebnis Multiplikator:1GOPS = 1000MOPS, 1MOPS = 1000kOPS,
1kOPS = 1000OPS, usw.


Prozessorleistung: 103.860W
Prozessorgesamtleistung: 1283.61MOPS/W
Dhrystone Integer: 1936.42MIPS/W
Dhrystone Lange-Integer: 1937.31MIPS/W
Whetstone Fließkomma FP32: 936.03MFLOPS/W
Whetstone Fließkomma FP64: 773.47MFLOPS/W
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.


Prozessorgesamtleistung: 36.10MOPS/MHz
Dhrystone Integer: 54.46MIPS/MHz
Dhrystone Lange-Integer: 54.48MIPS/MHz
Whetstone Fließkomma FP32: 26.32MFLOPS/MHz
Whetstone Fließkomma FP64: 21.75MFLOPS/MHz
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.


cineBench r15
1212 Punkte

Kurzfazit
~~~~~~~~~
Für einen Spielerechner, welcher nicht in einer Domäne eingebunden ist
oder virtualisieren muss, und deswegen nicht auf Windows 10 Pro
angewiesen ist, kann man dieses Board sicherlich empfehlen. Es bietet
für den Preis von aktuell um die 110¤ (Geizhals-Preisvergleich v.
16.06.2017) die Leistung, welche man von diesen Chipsätzen erwarten
kann. Die OC-Tauglichkeit habe ich nicht überprüft, bin aber mit der
Datentransferrate zufrieden.
Wäre die Software nicht so unausgereift, würde es mein ASUS Prime
X370-Pro sicherlich ersetzen, aber so wandert es in die Abstellkammer,
bis ich vielleicht mal einen Spielerechner baue oder die Software weiter
ausgereift ist. Gegen Jahresende werde ich es sicherlich nochmal in
einem anderen System probieren, so fällt es aber mit insgesamt 2 von 5
Punkten klar durch. Schade Gigabyte, das geht auch anders.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 21.06.2017
Im Voraus meiner Produktbewertung möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, dieses Mainboard im Rahmen der testen-bewerten-behalten-Aktion testen zu dürfen!

Die Lieferung des Produkts erfolgte schnell und war sicher gepolstert. Die Verpackung wirkt ansprechend und individuell. Der Lieferumfang war vollständig dabei: Mainboard, Treiber-CD, Anleitung, Blende und die vier beigelegten SATA-Kabel waren sicher verpackt.

Das Design des Mainboards wird vor allem durch eine schlichte schwarz-rote Farbgebung bestimmt, die mir sehr gefallen hat. Wer wert auf farbliches Design legt, kann sich überall die restlichen Hardware-Komponenten in den passenden Farben besorgen.
Durch das einfache, jedoch elegante Design passt das Mainboard jedoch sowieso zu so ziemlich allen Gehäusen und anderen PC-Parts.

Auch die Verarbeitung hinterließ einen positiven Eindruck auf mich: alles war sehr sauber, ohne erkennbare Mängel verarbeitet und lässt das Mainboard wie teure Maßarbeit aussehen.
Alle Anschlüsse und Stellen zum verschrauben sind problemlos verwendbar und sowohl angenehm als auch widerstandsfrei zu nutzen.

Für einige könnte es ein Hindernis sein, dass die detaillierte Anleitung zu Sicherheitsvorkehrungen, Einbau, Hardware und Software nur auf englisch beiliegt und nicht auf deutsch. Jedoch ist die Erklärung gut mit Grafiken/Bildern unterlegt, sodass man auch mit wenigen Englisch-Kenntnissen alles verstehen sollte. Und falls doch nicht, ist der Kontakt zum Kundensupport gleich mit dabei.

Für die Montage selber habe ich als Laie mir lieber erstmal alles durchgelesen und dann vorsichtig alle Schritte befolgt. Für Ausbau der alten Komponenten und Einbauen des neuen Mainboards habe ich deshalb mit allem drum und dran ca zwei Stunden gebraucht. Ich bin mir aber sicher, dass etwas erfahrenere Bastler am PC nur 1 Stunde oder sogar weniger gebraucht hätten.
Kompliziert war die Prozedur jedenfalls nicht. Die lange Bauzeit kommt eher durch vorsichtiges Verhalten als durch Unverständnis zustande.

Was die Features des Mainboards angeht, so kann ich mich nicht beschweren: Die Soundkarte wirft klaren und hochwertigen Sound aus und alle anderen Basis-Funktionen arbeiten perfekt auf Anhieb.
Auch die angepriesene intelligente Lüfter-Technik funktioniert spätestens nach einem Update auf das aktuelle BIOS einwandfrei und lässt mich mit meinem sonst sehr lauten Lüfter endlich ein bisschen besser arbeiten. Die Möglichkeit, den CPU zu übertakten habe ich - zumindest mit ein paar ersten Tests, in denen ich die Takt-Frequenz erhöht habe  auch schon erfolgreich nutzen können. Zu tiefergehenden Tests zu diesem Thema bin ich bisher leider noch nicht gekommen. Ich bin aber zuversichtlich, dass man mit diesem Feature noch einiges aus den Ryzen-Prozessoren rausholen kann! Auch bin ich glücklich, dass ich noch nicht auf das Dual-BIOS zurückgreifen musste, da bisher alles funktioniert hat. Es ist aber beruhigend zu wissen, noch ein Backup-BIOS zu haben, falls etwas schiefgeht.
Da ich bisher nur mit WLAN arbeiten kann, konnte ich leider auch die beworbene Online-Multiplayer-Funktion des eingebauten LAN-Adadpters noch nicht nutzen. Die Idee ist allerdings sehr entgegenkommend für Gamer wie mich.

Leider habe ich keinen relevanten Leistungsvergleich zum neuen Mainboard, da ich davor eine ganz andere Mainboard-Generation und dem entsprechend auch ganz andere Hardware hatte.
Es ist aber beeindruckend, wie viel mehr man mit AM4 und DDR4 aus seinem PC herausholen kann, als ich das mit meinem AM3 Board jemals konnte.

Das einzige, was mich am Mainboard ein bisschen genervt hat, war, dass ich das BIOS erst zwei mal updaten musste, bevor alles auch richtig funktioniert hat. Seitdem habe ich allerdings keinerlei Probleme mehr damit und bin zuversichtlich, dass mit zukünftigen Updates sogar noch mehr möglich sein wird.

- Lorenz
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 21.06.2017
alles funktioniert wie von Gigabyte gewohnt. 3200 mhz ram erkennt das board als 3000 mHz
was reichlich ist, hab allerdings noch nicht nach bios update geschaut. hab es vor über 3 Monaten eingebaut also gibt es schon bios updates bei Gigabyte. mach ich morgen :-).
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 17 Bewertungen)

Testberichte

Video

Kunden kauften auch: