Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail - AMD Sockel AM4 - Hardware,

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Das GIGABYTE GA-AB350-Gaming wurde als intelligente Grundlage für die brandneuen AMD Ryzen™ sowie 7te Generation der A-Serie/Athlon™ Prozessoren konzipiert. Mit dem B350 Chipsatz kommen High-Speed USB 3.1-Anschlüsse, ein schneller M.2 SSD-Port und moderne DDR4-Slots, rasanter Datenaustausch auf allen Ebenen. Drei integrierte Grafikausgänge bieten ein interessantes Multimonitor-Setup, alternativ unterstützt der PCIe 3.0 x16-Slot modernste High-End Grafikkarten. Im Zusammenspiel mit den zukunftsträchtigen AMD Ryzen™ Prozessoren ergibt das ein effizientes und leistungsstarkes System für aktuelle und kommende Spiele-Blockbuster sowie VR-Titel.

Damit nichts den Spielspaß trüben kann, sind für eine sichere Stabilität und Haltbarkeit nur hochwertige Materialien und Bauteile verwendet worden. Auch bei der integrierten Soundkarte ist diese Philosophie weitergeführt worden, kristallklarer Sound in allen erdenklichen Situationen hinterlassen ein eindrucksvolles Hörerlebnis. Qualität sorgt auch für niedrige Temperaturen der Komponenten, ergänzt durch innovative Features wie Dual-Bios, intelligente Lüfter-Anschlüsse und clever verteilte Temperatursensoren. Dual-Bios sichert den weiteren Betrieb, sollten Einstellungen am absoluten Maximum mal versagen. Lüfter, Wasserpumpen und AiO-Wasserkühlungen werden komfortabel von den Anschlüssen erkannt und entsprechend angesteuert.

Ein umfangreiches Software-Paket ergänzt das einsteigerfreundliche UEFI-Bios und bietet gleichzeitig komfortable Experteneinstellungen. Die rote LED-Beleuchtung komplettiert das individuelle System und macht es zu einem optischen Highlight.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Mainboard Modell: GA-AB350-Gaming
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD B350
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: AMD Radeon Grafik Unterstützung
Grafikausgänge: 1x DVI, 1x HDMI
MultiGPU Fähigkeit: nicht geeignet
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-2933, DDR4-3200
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: 1x
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC887 8-Channel High Definition Audio CODEC
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 3x 3,5mm Klinke
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: nicht vorhanden
Bluetooth: nicht vorhanden
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 6x
5 Sterne: Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

(23%)

4 Sterne: Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

(38%)

3 Sterne: Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

(8%)

2 Sterne: Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

(23%)

1 Sterne: Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail

(8%)

Durchschnittliche Bewertung:

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geschrieben am 01.07.2017 von Icewolf77
4 5

Über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory durfte ich dieses Board testen und beurteilen.

Das neue Gigabyte Gigabyte GA-AB350-Gaming AMD B350 Mainboard im ATX Format ist ausgelegt auf die neuen AMD Ryzen Prozessoren mit AM4 Sockel sowie die 7te Generation der A-Serie/Athlon™ Prozessoren.

Sehen wir uns zunächst den Lieferumfang des Boards an:

4x einseitig gewinkelte SATA-Kabel
Bedienungsanleitung
Slotblende
Installationsanleitung (Multilingual)
Software CD mit Norton Internet Security (OEM Version) und cFos Speed
Mainboard

Relativ spartanisch, aber völlig ausreichend. Die bebilderte Installationsanleitung sollte auch Laien den Einbau einfach ermöglichen.

Das Mainboard selbst ist in schickem Schwarz gehalten und siedelt sich im unteren Preissegment an. Deshalb ist auch hier die Ausstattung eher gering. Anschlußtechnisch erwarten einen aber immerhin 4 Speicherslots für bis zu 64GB RAM. Supported werden hier nach Ryzen Spec DDR4 Rams mit 2667/2400 oder 2133 MHz. Das Mainboard schafft auch bis zu 3200, was aber nicht empfehlenswert ist, da es nach Ryzen Spec noch nicht unterstützt wird. Das kommt vielleicht in einem der folgenden BIOS Updates hinzu.

Eine detaillierte Liste kompatibler Speicherriegel findet sich auf der Gigabyte Homepage.

Für die Grafikkarte gibt es einen PCIe 3.0 mit 16 Lanes.
Der zweite lange Slot ist leider nur mit 4 Lanes angebunden und somit zwar Crossfire tauglich, aber nicht geeignet.

Erfreulich sind die 6 SATA 3 Ports, von denen 2 die SATA-Fähigkeiten der AMD CPUs verwenden. Da ist Gigabyte einer der wenigen Hersteller, die das Feature auch nutzen. Trotzdem bleiben 2 Ports des B350 ungenutzt und bei Anschluß des M.2 Slots werden zwei weitere deaktivert.

USB Technisch sind 2 USB 3.1 Gen2 Ports (rot) vorhanden, 4 USB 3.1 Gen 1 Ports und 2 USB 2.0/1.1 an der Slotblende, 2 USB 3.1 Gen 1 und 4 USB 2.0/1.1 noch über Header auf dem Board, z.B. für Front USB Anschlüsse am Gehäuse)

Für integrierte Grafik gibt es noch einen DVI-D und einen HDMI Anschluss (der auch 4k supported) sowie einen PS/2 Keyboard/Mouse Port.

Natürlich gibt es auch Onboard HD Audio, realisiert über den eher durchschnittlichen ALC887 Codec von Realtek.

Der LAN-Port bietet gängige 1 GBit, auch hier nichts aufregendes. Immerhin kommt der Realtek Chip mit cFos Speed, was niedrigere Latenzen und schnelleren Datendurchsatz verspricht.

Smart Fan 5 für PWM Steuerung der zusätzlichen Lüfter, 6 Temperatur-Sensoren (in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich), DUAL BIOS (so kann beim Flashen eigentlich nichts schiefgehen) und 4 Hybrid Fan Headers runden die Specs ab.

Insgesamt also eher schwach ausgestattet, dafür aber auch ein kleiner Preis. Für den normalen Hausgebrauch und für Gamer ohne hohe Ansprüche auf jeden Fall gut geeignet.

Die Verarbeitung ist sehr gut, auch die Aufteilung der einzelnen Komponenten auf dem Board ist ähnlich der X370 Oberklasse und so gestaltet, dass man problemlos große Grafikkarten und Kühler unterbringt. Alles wirkt sehr aufgeräumt und qualitativ hochwertig. Long Life Solid Capacitors wurden verbaut, auch hier sollte man langfristig keine Probleme bekommen. De Spannungswandlerkühlung erscheint mir besser gelöst als beim Gaming-3, dort ist sie etwas dürftig geraten, schnell werden da sehr hohe Temperaturen erreicht. Hier ist ein größerer Kühlkörper verbaut. Eine gute Gehäusebelüftung sollte man trotzdem bei diesem Board einplanen.

Etwas problematisch gestaltet sich auch die Installation eines Kühlers mit Backplate, da die verbaute Originalplatte verklebt ist und erst mühsam mit Fön und viel Geduld entfernt werden muss. Das scheint aber bei allen AM4 Boards der Fall zu sein, deshalb will ich das bei diesem Board auch nicht schlechter bewerten.

Fazit: Für den kleinen Preis bekommt man natürlich auch nur wenig Ausstattung. Wer sich darüber im Klaren ist, kann mit diesem Board trotzdem sehr gut einen der neuen AMD Prozessoren betreiben und hat alles dabei, was man wirklich benötigt.

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geschrieben am 26.06.2017 von reasu
2 5

Dieses Review wurde von der Mindfactory AG im Rahmen der "Testers Keepers"-Produkttestaktion unterstützt.


Erster Eindruck

Das Board kommt in Gigabyte-typisch schlichter Verpackung, die mich sehr an die meiner vorherigen Gigabyte-Boards erinnert. Eine Inspektion der Packungsrückseite zeigt die wichtigsten unterstützten Technologien - USB 3.1 Gen 2, PCIe M.2 und Gigabit-LAN von Realtek. Nach dem Öffnen fallen mir sofort zwei gerade und zwei einseitig gewinkelte schwarze SATA-Kabel entgegen, darunter finde ich das Board, auf dem Schwarz farblich über rote Akzente dominiert. Auch die I/O-Blende ist mattschwarz beklebt. Darunter findet sich die Anleitung, mit Hochglanzcover und Treiber-CD, ausschließlich auf Englisch, sowie eine 8-seitige ausführliche Setup Anleitung auf Französisch. Immerhin die Schnellinstallationsanweisungen gibt es in deutscher Sprache.

Packungsinhalt:

• GA-AB350-Gaming Mainboard
• Vier SATA-Kabel
• I/O-Blende
• Bedienungsanleitung (Englisch/Französisch)
• Schnellinstallationsanweisungen (multilingual)
• Treiber-CD


Design und Verarbeitung

Bis jetzt nutzte ich überwiegend Mittelklasse-Mainboards, und das sich in der unteren Mittelklasse ansiedelnde AB350-Gaming reiht sich Designtechnisch da sehr gut ein. Das simple, schwarze Finish lässt das Board nicht billig wirken, und die entschieden dezenten roten Akzente lassen es zwar in einem zeittypisch buntem und LED-beladenen High-End-Gaming-PC fehl am Platz wirken, helfen aber einer wertigen Ausstrahlung. Passend hierzu verzichtet das Mainboard auch auf eigene Design-LED oder besondere Anschlüsse zur Unterstützung von Beleuchtung. Ein wertiges Gefühl vermittelt einem auch das aufgeräumte Layout. Alle Anschlüsse für die Front finden sich am unteren Ende in Reih und Glied, direkt neben den vier SATA-Ports, von dene zwei abgewinkelt sind, der M.2-Anschluss ist zwischen den PCIe-Slots eingereiht. Die Kühler glänzen durch gute Verarbeitung, weisen keinerlei scharfe Kanten oder Farbfehler auf, auch die I/O-Elemete stehen stabil auf dem Board.


Features

Zunächst eine Liste der unterstützten Funktionen und Technologien:
• CPU-Sockel AM4 - für Ryzen CPUs
• Sata 6GB/s
• PCIe 3.0 x16
• Gigabit-LAN
• HDMI & DisplayPort - zum Ausgeben eines Grafiksignals der APU's, die später dieses Jahr für die AM4 Plattform erscheinen werden
• UEFI BIOS
• USB 3.1 Gen. 2 - bis zu doppelte Datenübertragungsrate gegenüber USB 3.0
• RAID 0,1 und 10 - für schnellere und sicherere Datenspeicherung
• Dual BIOS - für mehr Sicherheit beim Übertakten, Flashen und sonstigen Basteleien


Schnell jedoch vermisse ich hier mehrere Features, die zwar einzeln für die Mehrheit der User insignifikant wären, aber so definitiv die Schwachstelle des Mainboards darstellen.
• DVI für onboard-Grafiklösungen - Wenn später dieses Jahr die Ryzen APU's auf den Markt kommen, wird sicher der ein- oder andere budgetbewusste Gamer diese mit der B350 Plattform verbinden wollen, da es der günstigste Chipsatz mit Übertaktungsmöglichkeiten ist. Dieses Board ist dafür aufgrund des Fehlens der populärsten Anschlussart weniger geeignet als vergleichbare Modelle von (https://www.mindfactory.de/product info.php/ASRock-AB350-Pro4-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144065.html) ASRock, (https://www.mindfactory.de/product info.php/MSI-B350-PC-MATE-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1161977.html) MSI oder (https://www.mindfactory.de/product info.php/Gigabyte-GA-AB350-Gaming-3-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144083.html) GIGABYTE selber.
• CrossFireX zur Unterstützung multipler Grafikkarten - Gamer, die sich für mehr Grafikpower durch mehr Grafikkarten interessieren, würden eher das Enthusiast-Chipset X370 wählen. Tun sie das aber doch nicht, kommt dieses Board im Gegensatz zu preislichen Komkurrenten von (https://www.mindfactory.de/product info.php/MSI-B350-PC-MATE-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1161977.html) MSI oder (https://www.mindfactory.de/product info.php/Asus-Prime-B350-Plus-AMD-B350-So-AM4-Dual-Channel-DDR4-ATX-Retail 1144071.html) ASUS nicht in Frage.
• Audio - Im AB350-Gaming kommt der sehr minimalistische ALC887 Audiocodec zum Einsatz, der zum Beispiel die Audioqualität von Blue-Rays herunterskaliert, und auch einen digitalen Audio-Ausgang durch z.B. Toslink lässt das Board vermissen. Zumindest einen besseren Codec finden wir in quasi jedem vergleichbaren Board, Toslink nur in GIGABYTEs eigenem Konkurrenten.

Zun Verfassungszeitpunkt ist keines dieser Boards mehr als 5¤ teurer als das AB-350 Gaming.


Was hat dieses Board nun für Features, die es für sich allein beanspruchen kann?

Das einzige was mir hier in den Kopf kommt, ist die offizielle Unterstützung von DDR4-Ram mit 3200mHz Takt, was ziemlich signifikant wäre, wenn Ryzen-Prozessoren nicht mit Dual-Rank 2667mHz RAM genau so schnell arbeiten würden. (https://www.golem.de/news/ram-overclocking-getestet-ryzen-profitiert-von-ddr4-3200-und-dual-rank-1704-127262.html, http://www.pcgameshardware.de


UEFI-BIOS und Software

Ausstattung des Testsystems:

• Corsair Carbide SPEC Case / 3x Noiseblocker BlacksilentFan 120mm
• Gigabyte GA-AB850 Gaming
• AMD Ryzen 1500x
• EKL Alpenföhn Sella / Noiseblocker BlacksilentFan 80mm
• 1x8GB Micron Ballistix Sport DDR4-2400 @ 2667 GHz
• Inno3d GTX 960 @ 1,45 GHz
• 3TB Toshiba 7200rpm HDD
• Windows 7 Professional x64
• Corsair CS550m 550w 80+Gold

Beim ersten Booten des Testsystems wird das einzige installierte Massenspeichermedium nicht sofort gebootet, sondern es geht ins UEFI. Leider ist dies nicht nur nervig, weil das Bios keine USB-Peripheriegeräte erkennt. Also eine alte PS/2 Tastatur herausgesucht und mühsam das richtige Bootmedium gewählt. Windows bootet, und da Microsoft Ryzen-Chipsets nicht mehr offiziell auf Win 7 unterstützt, müssen auch hier alle Treiber manuell per PS/2-Tastatur installiert werden. Kein Problem, wenn man mit der Problematik vertraut ist, und die Treiber mit einem anderen Hardware-Setup vorher ins Startmenu, oder einfach in den Autostart geschoben hat.

Schauen wir uns zunächst Gigabytes unterstützende Software an - das Gigabyte "App Center". Es beinhaltet alle möglichen kleinen Utilities, zum Blockieren von Zugriff auf den PC über USB, für eine Fernsteuerung des PC's vom Smartphone aus (die ich nach einem Test gegenüber (https://www.unifiedremote.com) Unified Remote unterlegen fand), für Kontrolle der QuickCharge Fähigkeit neuer Smartphones sowie die "üblichen" Backup/OC/Lüftersteuerungstools.
Für mich am interessantesten allerdings, ist das Tool zum Flashen eines Bios-Updates, mit dem ich hoffe, die USB-Probleme im UEFI zu beheben. Die neueste Bios-Revision auf dem Stable Channel (F4) herunter geladen und mit dem "@Bios" genannten Tool versucht über das aktuelle Bios (F3) zu flashen, leider stürzte mir das Tool bei allen fünf Versuchen an verschiedenen(!) Stellen ab.

Also Bios auf herkömmlichen Weg geflasht, USB-Maus funktioniert, und das UEFI weiß zu gefallen. Klar strukturiert, mit ausblendbaren Hilfetexten und einem optionalen "Simple Mode" ist das UEFI angenehm zu navigieren. Erhöhen des RAM-Takt klappt problemlos, und temperaturbasierte Lüftergeschwindigkeitspläne sind schnell eingestellt. Wake on Lan/Mouse/Keyboard funktioniert wie erwartet. Auch GPU-Overclocking mit Gigabyte OC Guru (Tool von Gigabytes Grafikkarten-Abteilung, unabhängig vom Mainboard) funktioniert problemlos.


Fazit

Nach der Lösung mehrerer Probleme, die man teils nur mit Ach und Krach als Kinderkrankheiten der AM4-Plattform abstempeln kann, läuft das Mainboard nun seit einer Woche täglich und stabil, auch bei Vollauslastung der CPU und GPU beim 3D-Zeichnen, Rendern und Spielen. Weiternutzen werde ich das Board trotzdem höchstens in einem Zweitrechner, primär, da mir persönlich Audio-Features fehlen.

In Zahlen erreicht das Board für mich somit nicht mehr als 2 von 5 Punkten, hauptsächlich, da das AB 350-Gaming im Vergleich zur Konkurrenz zu wenig Features anbietet.

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geschrieben am 25.06.2017 von ImAlive
4 5

Ich habe das neue Mainboard von GIGABYTE mit der Bezeichnung AB350-GAMING getestet.
Dieses Mainboard besitzt einen AM4 Sockel, welcher die neuen AMD Ryzen CPUs unterstützt.
Auch wird die 7. Generation der AMD A-Serie APUs unterstützt. (40)

Das Mainboard beinhaltet Steckplätze für den aktuellen DDR-4 Arbeitsspeicher.

Es wurde eine klassische On-Board Soundkarte (ALC887) und eine LAN-Karte von Realtek verbaut, die mit cFosSpeed ausgestattet ist, was einen erhöhten Datendurchsatz und eine niedrigere Latenz verspricht.

Die USB-Schnittstellen bestehen aus 4x USB 3.1 der ersten Generation sowie 2x USB 3.1 der zweiten Generation und 2x USB 2.0/1.1 am Back-Panel. Diese sind mit einem USB 3.1 Gen. 1 und 4 weiteren USB 2.0/1.1 Schnittstellen erweiterbar (Front-Panel).

Das Kühlsystem besteht aus 6 Temperatur Sensoren und 4 Lüftersteckplätzen.
Zusätzlich zum BIOS kann man mithilfe von GIGABYTEs Programm Smartfan 5 die Lüfter, falls sie PWM fähig sind, kontrollieren und so beispielsweise die Geräuschkulisse bei nicht leistungsaufwendigen Tätigkeiten verringern.

Das Design besteht aus einem schönen rot-schwarzen Gaming-Stil und beinhaltet rote LED-Leuchten.
Die Leuchten kann man beliebig ein oder ausschalten.
Ansonsten hat GIGABYTE das Mainboard schlicht und einfach gehalten, was ich Persönlich gut finde. Für wen diese Aufmachung zu wenig ist, kann für ca. 10¤ mehr zum GIGABYTE Gaming 3 Model mit mehr LED Lichter und schöneren Kühlkörpern greifen.

Die Montage des Mainboards verlief wie bei fast allen Mainboards einfach. Es passt ins Gehäuse, wie es passen muss, außerdem passen die anzuschließenden Gerätschaften auch allesamt problemlos.

Das BIOS ist ein DualBIOS, welches bei Komplikationen einen Ersatz anbietet und hauptsächlich für die Übertaktung oder das Flashen des BIOS seine Vorteile bietet.
Das umfangreiche BIOS bietet zudem eine coole und übersichtliche Oberfläche, die wie das Mainboard selbst in rot-schwarzer Farbe ausgestattet ist. Das BIOS bietet die standardmäßigen Übertaktungs-Optionen, hat also keine besonderen Features. Auch das Übertakten mit P-States ist nicht möglich, was aber bei fast jedem B350-Board der Fall ist.

Was man bei neuen Architekturen immer erwarten muss sind Bugs oder andere Anlaufschwierigkeiten. Hierbei ist es definitiv wichtig, dass der Hersteller schnelle und zeitgerechte BIOS-Updates liefert. Hier kann das Mainboard leider nicht mit jenen von anderen Herstellern mithalten. Insgesamt bietet GIGABYTE 3 BIOS-Versionen zum Download an, welche alle im Abstand von zwei Monaten erschienen sind. Das ist, verglichen mit anderen Herstellern, eine ziemlich lange Zeit, während der man auf die AGESA Updates von AMD warten muss, welche unter Anderem beim Problem helfen, dass eine hohe Arbeitsspeicher-Taktung nicht erreicht werden kann.

GIGABYTE bietet für Leute, die gerne Einstellungen direkt im Betriebssystem vornehmen möchten, zusätzlich ein Programm.
Es wird ein APP Center angeboten, welches viele Programme und Funktionen anbietet. Von BIOS Einstellungen bis hin zum Game Booster oder Color Temperature, die angebotenen Apps unterstützen den Benutzer im Alltag und könnean ganz nützlich sein.

Beim Kauf dieses Mainboards bietet GIGABYTE zusätzlich eine OEM Version des Anti-Viren Programms Norton Internet Security, welches das System überwacht und vor Viren schützen soll.

Meiner Meinung nach ist das Preis/Leistungsverhältnis für ca. 100¤ ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, dass das Mainboard fast alles umfasst, was man benötigt. Außerdem ist das Mainboard mit hochwertigem Material gefertigt und verspricht laut GIGABYTE eine lange, energieeffiziente und strapazierfähige Verwendung dank der Insist on Ultra Durable Komponenten. Letztlich sollte man sich allerdings fragen, ob das Mainboard die eigenen Ansprüche im Bereich Overclocking und Support erfüllt und ob man nicht doch zu einem teureren greifen möchte.

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geschrieben am 22.06.2017 von Hendrik
2 5

Testers Keepers Aktion  Testbericht von Hendrik H.
Viel Schatten, nur wenig Licht
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zur Einleitung möchte ich gleich ein vorwegnehmen, dass dieses Review
auf der ersten verfügbaren BIOS-Version basiert. Mittlerweile gibt es
mehr, allerdings ist es nicht möglich, ein BIOS-Update mit einer
Pro-Version (Education leider auch) von Windows 10 zu machen. Ebenso
fehlen noch einige, teils immens wichtige, Funktionen. Ich werde darauf
noch eingehen, bitte dies aber zu beachten.


Testsystem
~~~~~~~~~~
Zum Testen benutze ich meine Alltags-Hardware. Das heißt, ich verbaue
einen Ryzen5 1600X, darauf einen BeQuiet BK008, 2x 8GB DDR4-3000 Corsair
Vengeance LPX in schwarz, eine Geforce 1050Ti von Gigabyte, eine SanDisk
UltraII SSD mit 250GB sowie eine 2TB Samsung ST2000 HDD.


Verpackung und Design
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Für viele User stellt das optische Design des Mainboards einen Kaufgrund
dar, weswegen Gigabyte bei diesem Board auf eine LED-Beleuchtung namens
AmbientLED setzt. Damit ist es möglich, sein Board auf der Innenseite
mit einem hellen Streifen beleuchten zu lassen. Die Farbe der LEDs soll
eingestellt werden können, dazu benötigt man das Gigabyte App-Center.
Und hier ist bereits der Knackpunkt #1.
Es ist auf einem Windows 10 Pro sowie Education zwar möglich, dieses zu
installieren, die nachzuinstallierenden Apps werden allerdings nicht
gefunden. Somit ist ein BIOS-Update über den Weg einer Gigabyte-App
versperrt. In Video-Tutorials sieht man, wie das Center normalerweise
aussehen sollte, bei mir bleibt alles leer (Stand 15.06.2017) und füllt
sich auch nicht, wenn man noch eine App aus dem DL-Bereich der App wie
auch bei Gigabyte herunterlädt und installiert. Nach dem Start der App
erscheint auch ein PopUp mit der Meldung, dies wäre keine gültige
Anwendung für dieses System. Es trägt sich, trotz nicht durchgelaufenem
Setup auch im Startmenü ein, sodaß das erste nach Anmeldung eine
Fehlermeldung ist. Großes Kino. -.-
Somit kann ich das Feature der RGB-Beleuchtung (sowie andere wichtige!)
nicht testen und muss mit einem roten Licht leben. Einziger Vorteil: die
LEDs sind abschaltbar.

Von der technischen Seite hätte man die SATA-Ports näher aneinander
legen können, so muss man doch die Kabel verteilen und hat nicht nur
einen Strang versteckt, wo alle Kabel rauskommen.
Interessant, wenn auch kurios, finde ich doppelt vorhandene Pins für die
PowerLED. Ein Zwei-Pin und ein Drei-Pin, wovon der mittlere unbelegt
ist. Hmm.... naja. ISt halt so. Dafür bietet es aber auch genug
USB-Ports, um sie nach außen zu führen. 4x USB2.0 sowie 2x USB3.0. Wobei
ich mir einen weiteren USB3 gewünscht und dafür einen USB2-Steckplatz
geopfert hätte. Immerhin bietet es ja auch hinten noch insgesamt 6x USB.

Für große Kühler ist auch gerade mal so eben Platz, obwohl es ein normal
großes ATX-Gehäuse ist. Mein BeQuiet BK008 stößt ganz knapp an die mit
Heatspreader versehenen RAMs. Für größere Kühler, spätestest für höher
taktente R7, ist da wahrscheinlich Feierabend. Für den Stock-Kühler oder
kleinere Modelle für R3 und R5 wird es hingegen bestimmt wunderbar reichen.

Die Verpackung ist nett, aber auch nichts besonderes. Ich kenne zwar
selber Menschen, welchen gerade die Verpackung wichtig ist, kenne aber
deren Präferenzen nicht. Somit kann ich da nicht drauf eingehen.
In der Verpackung selber sind zwei SATA-Kabel, das Board, das
I/O-Shield, eine Schnellinstallationsanleitung sowie die in englicher
Sprache verfassten Garantiebedingungen. Eine mehrsprachige
Benutzeranleitung gibt es leider nicht, auch auf der Supportseite steht
nur eine 2seitige Schnellinstallationsanleitung zum Download bereit.
Aber diese ist ja beigelegt.


Einbau und Einrichtung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Einbau gestaltet sich, je nach Gehäuse, einfach wie bei jedem
anderen Board. CPU drauf, Kühler drauf, RAM rein und ab ins Gehäuse.
Idealerweise ist der AM4 so angeordnet, dass man nach unten in Richtung
Grafikkarte genug Platz, um die Klammer einer Kühlers zu verschließen.
Ich verbaue den Kühler aber immer zuerst ein und dann das Board.
Die Einrichtung im BIOS wird der nächste Tropfen für das Fass.
Man kann es auf deutsch umstellen und die Übersetzung ist sogar gut,
aber hier sind wir schon beim ersten Problem. Es gibt BIOS-Updates,
keine Frage. Dazu müsste man aber im AppCenter eine App starten, die ich
ja nicht starten kann. Alternativ kann man auch eine Startdiskette
verwenden, da efiflash.exe, autoexec.bat und ein BIOS herunterladbar
sind. Idealerweise gibt es aber keinen Floppy-Anschluss und Medien im
Jahre 2017 schlicht nicht zu beschaffen. Somit ist man als Windows
Pro-User auf die Version festgenagelt, mit welcher es ausgeliefert
wurde. Da fangen die Probleme beim Arbeitsspeicher an, gehen über
weitere Verbesserungen und bei neuen Features hört es auf.
So steht bspw. Virtualisierung nicht zur Verfügung und ist per default
deaktiviert. Somit fällt das Board für mich, der viel mit Hyper-V
arbeitet und darauf angewiesen ist, aus. Q-Flash zum BIOS-Update (in
meiner BIOS-Version!) lässt auch nur in die Bootpartition schreiben und
das auch nur auf dem ersten SATA-Gerät.
Zumindest laufen meine 2x 8GB Corsair DDR4-3000 (C15!) ohne Probleme mit
2666MHz bei 15-15-15-15-36 und 1.35V. Das geht schonmal besser als bei
meinem Alltags-ASUS.


Dauerbetrieb und Benchmarks
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eigentlich war ja ein Test über mehrere Tage geplant, in denen ich mich
mit diesem Gerät ausführlich beschäftige. Aber allein schon die
Geschichte mit der fehlenden Virtualisierung macht es für mich
unmöglich, dies zu tun, da ich schlicht darauf angewiesen bin und ich
ständiger Wechsel von CPU, Board, RAM und Grafikkarte nicht in mein
Zeitbudget passt. Somit belasse ich es bei ein paar Benchmarks, der
Stromverbrauch über Dauer im Netzwerkbetrieb in einem Active Directory
fällt leider aus. Zu früh auf den Markt geschmissener Software sei Dank. :-(
Auch die ausführliche Messung der Netzwerkleistung fällt aus, da es sich
im Dauerbetrieb für meine Zwecke leider nicht eignet. Ich habe nichts
gegen früh auf den Markt geschmissene Hardware, aber gewisse
Grundfunktionen müssen schlicht gegeben sein. Im Jahre 2017 gehört die
Unterstützung für Windows 10 Pro definitiv dazu, ebenso die
Virtualisierung. Diese per default auf off zu haben, mag vielleicht
sogar Gründe haben. Aber für mich und auch viele Entwickler sowie
Administratoren ist das ein definitives No-Go. Sorry, das sollte
out-of-the-box schon funktionieren.
Genug der Kritik, hier mal harte Fakten.

SiSoft Sandra
Lesedurchsatz HDD: 164MB/s
Lesedurchsatz SSD: 475MB/s
Schreibdurchsatz mangels leerem Laufwerk nicht möglich



Prozessorgesamtleistung: 133.32GOPS
Dhrystone Integer AVX2: 201.12GIPS
Dhrystone Lange-Integer AVX2: 201.21GIPS
Whetstone Fließkomma FP32 AVX: 97.22GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP64 AVX: 80.33GFLOPS


Dhrystone Gesamtleistung-int: 201.16GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP32/FP64:88.37GFLOPS
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.
Base 10 Ergebnis Multiplikator:1GOPS = 1000MOPS, 1MOPS = 1000kOPS,
1kOPS = 1000OPS, usw.


Prozessorgesamtleistung: 22.22GOPS
Dhrystone Integer: 33.52GIPS
Dhrystone Lange-Integer: 33.53GIPS
Whetstone Fließkomma FP32: 16.2GFLOPS
Whetstone Fließkomma FP64: 13.39GFLOPS
Threadanzahl: 6
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.
Base 10 Ergebnis Multiplikator:1GOPS = 1000MOPS, 1MOPS = 1000kOPS,
1kOPS = 1000OPS, usw.


Prozessorleistung: 103.860W
Prozessorgesamtleistung: 1283.61MOPS/W
Dhrystone Integer: 1936.42MIPS/W
Dhrystone Lange-Integer: 1937.31MIPS/W
Whetstone Fließkomma FP32: 936.03MFLOPS/W
Whetstone Fließkomma FP64: 773.47MFLOPS/W
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.


Prozessorgesamtleistung: 36.10MOPS/MHz
Dhrystone Integer: 54.46MIPS/MHz
Dhrystone Lange-Integer: 54.48MIPS/MHz
Whetstone Fließkomma FP32: 26.32MFLOPS/MHz
Whetstone Fließkomma FP64: 21.75MFLOPS/MHz
Ergebnisse: Höhere Werte sind besser.


cineBench r15
1212 Punkte

Kurzfazit
~~~~~~~~~
Für einen Spielerechner, welcher nicht in einer Domäne eingebunden ist
oder virtualisieren muss, und deswegen nicht auf Windows 10 Pro
angewiesen ist, kann man dieses Board sicherlich empfehlen. Es bietet
für den Preis von aktuell um die 110¤ (Geizhals-Preisvergleich v.
16.06.2017) die Leistung, welche man von diesen Chipsätzen erwarten
kann. Die OC-Tauglichkeit habe ich nicht überprüft, bin aber mit der
Datentransferrate zufrieden.
Wäre die Software nicht so unausgereift, würde es mein ASUS Prime
X370-Pro sicherlich ersetzen, aber so wandert es in die Abstellkammer,
bis ich vielleicht mal einen Spielerechner baue oder die Software weiter
ausgereift ist. Gegen Jahresende werde ich es sicherlich nochmal in
einem anderen System probieren, so fällt es aber mit insgesamt 2 von 5
Punkten klar durch. Schade Gigabyte, das geht auch anders.

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geschrieben am 21.06.2017 von Lorenz
4 5

Im Voraus meiner Produktbewertung möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, dieses Mainboard im Rahmen der testen-bewerten-behalten-Aktion testen zu dürfen!

Die Lieferung des Produkts erfolgte schnell und war sicher gepolstert. Die Verpackung wirkt ansprechend und individuell. Der Lieferumfang war vollständig dabei: Mainboard, Treiber-CD, Anleitung, Blende und die vier beigelegten SATA-Kabel waren sicher verpackt.

Das Design des Mainboards wird vor allem durch eine schlichte schwarz-rote Farbgebung bestimmt, die mir sehr gefallen hat. Wer wert auf farbliches Design legt, kann sich überall die restlichen Hardware-Komponenten in den passenden Farben besorgen.
Durch das einfache, jedoch elegante Design passt das Mainboard jedoch sowieso zu so ziemlich allen Gehäusen und anderen PC-Parts.

Auch die Verarbeitung hinterließ einen positiven Eindruck auf mich: alles war sehr sauber, ohne erkennbare Mängel verarbeitet und lässt das Mainboard wie teure Maßarbeit aussehen.
Alle Anschlüsse und Stellen zum verschrauben sind problemlos verwendbar und sowohl angenehm als auch widerstandsfrei zu nutzen.

Für einige könnte es ein Hindernis sein, dass die detaillierte Anleitung zu Sicherheitsvorkehrungen, Einbau, Hardware und Software nur auf englisch beiliegt und nicht auf deutsch. Jedoch ist die Erklärung gut mit Grafiken/Bildern unterlegt, sodass man auch mit wenigen Englisch-Kenntnissen alles verstehen sollte. Und falls doch nicht, ist der Kontakt zum Kundensupport gleich mit dabei.

Für die Montage selber habe ich als Laie mir lieber erstmal alles durchgelesen und dann vorsichtig alle Schritte befolgt. Für Ausbau der alten Komponenten und Einbauen des neuen Mainboards habe ich deshalb mit allem drum und dran ca zwei Stunden gebraucht. Ich bin mir aber sicher, dass etwas erfahrenere Bastler am PC nur 1 Stunde oder sogar weniger gebraucht hätten.
Kompliziert war die Prozedur jedenfalls nicht. Die lange Bauzeit kommt eher durch vorsichtiges Verhalten als durch Unverständnis zustande.

Was die Features des Mainboards angeht, so kann ich mich nicht beschweren: Die Soundkarte wirft klaren und hochwertigen Sound aus und alle anderen Basis-Funktionen arbeiten perfekt auf Anhieb.
Auch die angepriesene intelligente Lüfter-Technik funktioniert spätestens nach einem Update auf das aktuelle BIOS einwandfrei und lässt mich mit meinem sonst sehr lauten Lüfter endlich ein bisschen besser arbeiten. Die Möglichkeit, den CPU zu übertakten habe ich - zumindest mit ein paar ersten Tests, in denen ich die Takt-Frequenz erhöht habe  auch schon erfolgreich nutzen können. Zu tiefergehenden Tests zu diesem Thema bin ich bisher leider noch nicht gekommen. Ich bin aber zuversichtlich, dass man mit diesem Feature noch einiges aus den Ryzen-Prozessoren rausholen kann! Auch bin ich glücklich, dass ich noch nicht auf das Dual-BIOS zurückgreifen musste, da bisher alles funktioniert hat. Es ist aber beruhigend zu wissen, noch ein Backup-BIOS zu haben, falls etwas schiefgeht.
Da ich bisher nur mit WLAN arbeiten kann, konnte ich leider auch die beworbene Online-Multiplayer-Funktion des eingebauten LAN-Adadpters noch nicht nutzen. Die Idee ist allerdings sehr entgegenkommend für Gamer wie mich.

Leider habe ich keinen relevanten Leistungsvergleich zum neuen Mainboard, da ich davor eine ganz andere Mainboard-Generation und dem entsprechend auch ganz andere Hardware hatte.
Es ist aber beeindruckend, wie viel mehr man mit AM4 und DDR4 aus seinem PC herausholen kann, als ich das mit meinem AM3 Board jemals konnte.

Das einzige, was mich am Mainboard ein bisschen genervt hat, war, dass ich das BIOS erst zwei mal updaten musste, bevor alles auch richtig funktioniert hat. Seitdem habe ich allerdings keinerlei Probleme mehr damit und bin zuversichtlich, dass mit zukünftigen Updates sogar noch mehr möglich sein wird.

- Lorenz

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geschrieben am 21.06.2017 von Haci
5 5

alles funktioniert wie von Gigabyte gewohnt. 3200 mhz ram erkennt das board als 3000 mHz
was reichlich ist, hab allerdings noch nicht nach bios update geschaut. hab es vor über 3 Monaten eingebaut also gibt es schon bios updates bei Gigabyte. mach ich morgen :-).

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geschrieben am 21.06.2017 von Heiko
3 5

Das nachfolgende Produktreview umfasst das GIGABYTE GA-AB350-Gaming Mainboard. Es wurde mir durch die Testers-Keepers Aktion von Mindfactory kostenlos zur Verfügung gestellt. Hierzu möchte ich Mindfactory, die eine entsprechende Auswahl trafen, und GIGABYTE, die die Mainboards kostenlos zur Verfügung stellt, nochmals danken!

Wie kam es zum Produkttest:
Der Produkttest des GIGABYTE GA-AB350-Gaming Mainboard wurde von Mindfactory und Gigabyte angeboten. Nach dem Versand began das Katz und Maus Spiel mit dem Lieferdienst Hermes. Leider war ich an diesem Tag nicht anzutreffen und anstelle es in den PaketShop (wie üblich in 50 Meter Luftlinie) zu hinterlegen, wurde es wieder mitgenommen. Drei Tage nach dem ersten Versuch konnte ich das sehr gut verpachte Mainboard annehmen.

(Besondere) Technische Daten:
Das GIGABYTE GA-AB350-Gaming Mainboard besitzt den AM4-Sockel für den neuen AMD Ryzen CPU. Es können vier DDR4-Speicher, jeweils in zweier Paarung eingesetzt werden. Zudem sind zwei PCIe 16x Slots verfügbar. Wobei für den Einbau einer externen Grafikkarte immer der erste (obige) Slot verwendet werden muss. Ein solcher Einbau ist bei der Verwendung des AMD Ryzen zwingend erforderlich, da er eigene Grafikeinheit, wie z.B. die i-Serie von Intel, besitzt. Beim Einbau einer zweiten Grafikkarten ist die zweite nur mit vierfacher Geschwindigkeit angebunden, wenn der darüber liegende PCIe 1x Slot nicht belegt ist, ansonsten mit zweifacher. Das Mainboard besitzt (wie alle auf dem Markt erhältlichen Boards) zwei obsolete Grafikausgänge (HDMI, DVI), die in Kombination mit dem AMD Ryzen jedoch nicht funktionieren.

Das Board kann eine SSD im M.2-Format der Länge 42, 60, 80 und 110 mm aufnehmen, wobei preisbewusste Käufer lieber eine SSD mit SATA-Anschluss verwenden sollten. Diese besitzen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als SSDs im M.2-Format.

Das GIGABYTE GA-AB350-Gaming besitzt weiterhin sechs SATA-Steckplätze, für HDDs, SSDs oder weitere Laufwerke. Für den Soundchip werden spezielle Hochleistungskondensatoren verwendet, die eine bessere und reinere Ausgabe produzieren. Das Mainboard hat nur drei Klinkerstecker für den Sound. Einen Ausgang (grün) einen Mikrofoneingang (pink) und zusätzlicher Line in (blau) verfügbar.

An der linken Seite befinden sich ein eingebauter LEDs-Stripe, der in meiner Konfiguration nur in rot leuchtet. Das Mainboard besitzt vier Fan Pin Header zur Steuerung von Lüftern. An einem kann eine Wasserpumpe und/oder externe LED-Stripe, bis max. 2 Ampere, betrieben werden können. Es hat 14 USB-Steckplätze (2x 3.1 Gen 2, 6x 3.1 Gen 1, 6x 2.0/1.1) zur freien Verfügung. Leider sind keine USB-Steckplätze im neuen Typ-Format-C zu vorhanden, was als kleiner Mangel aufzufassen ist.

Für weitere technische Details wird auf die Spezifikation verwiesen.

Meine Ausstattung:
Für den nachfolgenden Test wurden die folgenden Komponenten verwendet:
- SSD: 1050GB Crucial MX300
- CPU: AMD Ryzen 7 1700X
- RAM: 2x 8 GB Samsung M378A1K43CB2-CRC DDR4-2400 DIMM CL17
- Mainboard: GIGABYTE GA-AB350-Gaming
- Grafikkarte: NVIDIA GTX460 (bis eine 1080 TI erschwinglich ist)
- Netzteil: 500 Watt be quiet! Pure Power
- Gehäuse: be quiet! Pure Base 600

Unboxing:
Die Hochglanzverpackung erinnert an den Kultfilm 'Zurück in die Zukunft'. Gewissermaßen etwas aus der Zeit gefallen (;-)), was Geschmackssache ist. Sie ist typisch handlich, vollständig in schwarz gehalten und stabil gebaut. Nach dem ersten Öffnen fallen sofort die beigelegten vier schwarzen SATA-6G Kabel auf, die auf dem eigentlichen Mainboard liegen. Darunter befindet sich das, in Anti-Statik-Folie verpackte, schwarze Mainboard. Hier stechen die in rot gehaltenen DDR- und PCIe-Slots auf schwarz/braunen Untergrund positiv heraus. Darunter befindet sich ein weißer Trennkarton. Im untersten Fach befinden sich die drei beigelegten Handbücher, die Gehäuseblende, ein Aufkleber und eine Treiber CD.

Insgesamt kommen mir die Beilagen und die Aufmachung der Verpackung spartanisch vor, was sicherlich dem Preis von unter 100 Euro geschuldet ist. Ein Mainboard aus Hochpreissegment kann nicht mit dem Segment, um 100 Euro verglichen werden.

Einbau:
Der Einbau verlief problemlos. Es müssen keine Besonderheiten beachtet werden. Der Einbau der CPU, des CPU-Kühlers und des Arbeitsspeichers sollte außerhalb des Gehäuses durchgeführt werden. Vor dem Einbau müssen die zusätzlichen CPU Stromanschlüsse ans Board angebracht werden. Leider ist die entsprechende Buchse an jedem Mainboard ungünstig platziert, was den nachträglichen Einbau, insbesondere bei einem großen CPU-Kühler, unmöglich macht. Danach die Schrauben (handfest!) anziehen und die restliche Verkabelung anbringen. Besonders positiv hervorzuheben ist das aufgedruckte und mit Polarität versehene Schema des darüberliegenden Anschlussfelds für die Gehäuseverkabelung (Power-LED, HDD-LED, usw.). Es vermeidet elegant die Verpolung der verbauten Gehäuse LED's, was ein leuchten verhindert.

Bios Einstellungen:
Das Bios wirkt auf dem ersten Blick wie jedes andere Bios. Was sehr schnell ins Auge sticht sind die wenigen Optionen zum OC oder zum Einstellen der Stromsparfunktionen. Da ich bisher nur ein anderes AM4-Board in der Hand hatte, kann ich diese Aussage nicht werten.

Es fällt jedoch auf, dass das Mainboard zwar die Stromsparfunktion ErP, zur Verringerung des Bedarfs im Ruhezustand besitzt, jedoch kein Option zur Verringerung des Energiebedarfs in den C-States. Somit kann der CPU nicht in den Tiefschlaf gehen, sobald er im laufenden Desktop für längere Zeit keine Arbeit verrichten muss. Dies spiegelt den Energieverbrauch von 120 bis 60 Watt, bei einer CPU-Temperatur von 19 Grad (Zimmertemperatur 25,7 Grad) wieder.

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass keine Möglichkeit besteht ein Bios-Update im Bios durchzuführen. Was insbesondere für den Ryzen CPU aktuell vom Vorteil ist, siehe FMA3-Bug. Ein Update über das APP Center von Gigabyte ist jedoch sehr einfach möglich (siehe später mehr).

Windows 10:
Die Windows 10 Installation verlief problemlos. Durch die sehr neue Hardware bringt Windows 10 nur wenige Treiber mit. Somit empfiehlt es sich die Treiber über die Webseite zu laden und nacheinander zu installieren. Eine Alternative und weniger zeitfressende Möglichkeit ist die einmalige Installation des APP Center's. Dieses kann alle benötigten Treiber mit wenigen Mausklicks nachinstallieren. Auch können die Utility Programme, z.B. Ambient LED zur Ansteuerung der (optionalen) LEDs, einfach hinzugefügt werden.

Das Programm registriert weiterhin Updates aller installierten Gigabyte Programme und Treiber und gibt eine entsprechende Meldung bei Verfügbarkeit aus. Auch ein Update des Bios kann einfach erledigt werden. Diese Einfachheit ist sehr schön, jedoch finde ich ein Bios Update unter Windows problematisch. Eine weitere Fehlerquelle, wie z.B. ein Absturz des Betriebssystems, kann das Update stören und das Mainboard zum teuren Briefbeschwerer degradieren. Hier kann das Duale-Bios von Gigabyte wiederum helfen.

Das Programm zur Ansteuerung der optionalen LED-Strips konnte ich nicht testen. Mir fehlen leider entsprechende Stripes für den Test. Jedoch soll an dieser Stelle auf den maximalen Ausgangsstrom von 2 Ampere hingewiesen werden! Wird dieser überschritten, kann das Board beschädigt werden. Laut Handbuch entsprechen 2 Ampere 2 Meter Stripe. Was jedoch nicht immer stimmt. Mir sind bereits Stripes mit der Spannweite von 0,3 bis 1,4 Ampere pro Meter unter die Hände gekommen. Spezifikation genau lesen und die einfache Division von 2/(Ampere pro Meter) ist gleich maximale Länge durchführen.

Ein weiteres Programm ermöglicht die Steuerung der Gehäuselüfter. Hierzu muss eine Kurve in X (Temperatur) und Y (Lüftergeschwindigkeit in Prozent) verschoben werden. Dies ist sehr einfach und intuitiv zu handhaben. Das Bios wird für solche Aktion nicht mehr länger benötigt.

Linux:
Die Installation von Linux lief problemlos und um einiges schneller als Windows. Die Inbetriebnahme sowie die ersten Gehversuche bis zum fertig eingerichteten Linux waren sehr flott und angenehm. Jedoch hat das bekannte Gigabyte-Problem in Kombination mit dem neuen AMD Ryzen zugeschlagen. Aus mir unerklärlichen Gründen hat das Betriebssystem urplötzlich den Dienst verweigert und mit einem eingefrorener Bildschirm geantwortet. Einzig der Reset-Knopf war der Retter...

Performance:
Die Kombination aus AMD Ryzen, DDR4-Speicher, SSD und einem schnellen Mainboard beflügelt das Arbeiten. Die Performance ist unbeschreiblich und sowohl qualitativ als auch quantitativ messbar.

Fazit:
Das Mainboard ist aktuell für unter 100 Euro Straßenpreis verfügbar und setzt alle notwendigen Features problemlos um. Die gegebene Ausstattung passt zum angegebenen Preis sehr gut und richtet sich vorzüglich an preisbewusste Nutzer/Gamer, die auch auf Features wie die ansteuerbare LED Beleuchtung Wert legen. Das Mainboard hatte mit meiner oben genannten Konfiguration keinerlei Probleme. Einzig die fehlende Stromsparfunktion zum C-State ist problematisch und führt auf Dauer zu einer höheren Stromrechnung. Dies sollte Gigabyte beim nächsten Bios-Update berücksichtigen. Daneben sollte die Kompatibilität in Bezug auf Linux verbessert werden. Bis dato können die Gigabyte Mainboards für Linux Anwender nicht empfohlen werden. Auch fehlt mir der USB Typ-Format-C Stecker.
Besonders positiv ist die extrem hohe Geschwindigkeit anzumerken. Alles läuft viel flüssiger und extrem schnell.

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geschrieben am 20.06.2017 von Mike
4 5

Ich habe das "GA-AB350-Gaming" Mainboard von Gigabyte im Rahmen der "Testers Keepers" Produkttersteraktion von Mindfactory erhalten.

Das Design ist überwiegend schwarz (braun) gehalten mit roten Akzenten und passt damit optisch sehr gut zu diverser gängiger Hardware. Entscheidet man sich für den Corsair Venegance Arbeitsspeicher, kann man je ein Set in Rot und Schwarz in die farblich passenden Slots einsetzen, da diese sich nur durch die Kühler farblich unterscheiden und identische Geschwindigkeiten und Latenzzeiten haben. Die I/O Blende ist matt schwarz lackiert.

Das Board bietet eine Vielzahl von Features, besonders hervorzuheben sind jedoch die onboard Soundkarte von Realtek, welche einen sehr klaren Klang ohne Störgeräusche liefert und es durchaus erlaubt auf eine zusätzliche Soundkarte zu verzichten, sowie die 6 Temperatursensoren, welche an allen wichtigen Stellen wie z.B. dem PCI Express Slot für die Grafikkarte platziert sind.

Gigabyte bewirbt ausserdem eine cFosSpeed Funktion des eingebauten Lan Adapters von Realtek, welche Online Multiplayer Spielen eine höhere Priorität zukommen lassen soll als VoIP/Multimedia und Filesharing die niedrigste. Der Vorteil sollen niedrigere Pings sein, jedoch konnte ich dies nicht testen, da ich zur Zeit auf W-Lan angewiesen bin. Mir stellt sich jedoch die Frage welcher Spieler während des Spielens solche Dienste nutzt, abgesehen von Diensten wie Teamspeak oder Discord, welche man als Teil des Spiels werten kann. Wenn cFosSpeed jedoch die Priorität von Windows 10 Updates drosseln kann während man spielt o.Ä dann wäre ich für dieses Feature durchaus dankbar.

Das B350 Chipset erlaubt es die Ryzen CPUs zu übertakten, jedoch hatte ich nur sehr kurzzeitig einen CPU+RAM ausgeliehen um die BIOS Features zu testen, ein starkes Übertakten mit Stabilitätstests über einen längeren Zeitraum war mir deshalb nicht möglich. Ich habe jedoch den Ryzen 5 1600 (nicht X) ohne die Spannung zu erhöhen auf 3,6ghz (alle Cores) laufen gehabt und keinerlei Schwankungen etc. feststellen können.

Das BIOS ist sehr übersichtlich und auch für Leihen (zumindest mit Hilfe der Anleitung) verständlich. Besonders gefallen hat mir die "Smart Fan 5" Funktion, welche es erlaubt Lüfterprofile für jeden Gehäuselüfter sowie den CPU Lüfter einzeln anzupassen. Der Vorteil dieser Funktion ist, dass man das stufenweise hoch und runter Regeln der Lüfter vermeiden kann. Des weiteren verfügt das Board über ein Dual-Bios, welches eine Wiederherstellung nach Fehlgeschlagenen Overclocks oder anderen Missgeschicken erlaubt.

Was die Verarbeitung angeht, hat sich Gigabyte sehr stark verbessert im Vergleich zu den älteren Mainboards (Sockel AM3 und älter), die PCI Express Locks sind nun solide und einfach zu bedienen. Die PCI Express Slots selbst machen dem "Ultra Durable" Versprechen alle Ehre, denn selbst schwere Grafikkarten (getestet mit einer Gigabyte R9 280 Windforce OC) machen dem Board nichts aus. Ausserdem wirbt Gigabyte mit einer neuen Glasfaserschicht, welche das Board besser vor Luftfeuchtigkeit schützen soll.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts kostet das Mainboard 94,85¤, womit es im Mittelfeld der Mainboards mit dem B350 Chipsets liegt. Angesichts der umfangreichen Ausstattung und soliden Verarbeitung würde ich das Preis/Leistungsverhältnis als gut bis sehr gut bezeichnen.
Jedoch wurde das Board durch das AB-350-Gaming 3 abgelöst, welches zu einem ähnlichen Preis Angeboten wird.

Sollte noch Spielraum im Budget sein, würde ich ein Mainboard mit dem X370 Chipset empfehlen wie z.B. Das GA-AX-370 Gaming K3 welches ebenfalls von Gigabyte stammt. Diese Boards kosten ca. 40-50¤ mehr, sind jedoch besser fürs Übertakten geeignet, haben bessere Kühler auf dem Mainboard selbst und für SLI/Crossfire geeignet.

Zu beanstanden sind ledeglich Kleinigkeiten:
Die 4 beigelegten SATA Kabel sind bestenfalls als Notlösung zu gebrauchen und ich würde ausdrücklich empfehlen hochwertigere Kabel zu nutzen.

Die Bedienungsanleitung ist nur auf englisch, die Garantiebedingungen (?) nur auf französisch... die Einbau-Anleitung ist jedoch u.A. auf deutsch.

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geschrieben am 16.06.2017 von finnigan01
4 5

Testsystem:

Prozessor: AMD Ryzen 5 1600x
Arbeitsspeicher: 8GB Crucial DDR4 -2400
Grafikkarte: 6GB KFA² GeForce GTX 1060 OC
Kühler: EKL Alpenföhn Sella

Das "Gigabyte GA-AB350-Gaming" ist ein Mainboard mit AM4-Sockel und damit die Basis für alle neuen AMD Ryzen Prozessoren. Angesichts des guten Preis/Leistungs-Verhältnisses der Ryzen-Technologie, die zur Konkurrenz von Intel aufschließen konnte, jedoch einen geringeren Preis anbietet, sind die neuen AMD-Prozessoren mit Sicherheit für viele Kunden interessant geworden. Für potenzielle Gamer mit Mittelklasse-Budget sind insbesondere die Ryzen 5 von Interesse, die als 1400, 1500X (jeweils 4 Kerne) sowie 1600 und 1600X (jeweils 6 Kerne) auf dem Markt sind. Zusammen mit dem günstigeren B350-Chipsatz, den dieses Mainboard von Gigabyte mit sich bringt, wird dem Kunden also Sparpotenzial geboten, ohne große Leistungseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Das Board verfügt über ein ansprechendes Design und verleiht dem Innenleben mit seiner Schwarz-Grau-Roten Farbgebung einen coolen Look. Wer also ein Gehäuse mit Glaswand hat und Wert auf die Optik legt, kann mit dem GA-AB350-Gaming das Aussehen weiter aufwerten. Für Freunde des gepflegten Schnickschnacks bietet das Mainboard zudem eine rote LED-Beleuchtung - allerdings recht dezent. Neben meiner blauen Lüfterbeleuchtung kommt diese kaum zur Geltung. Die Verarbeitung der Teile macht dabei einen sehr stabilen Eindruck und dank der innovativen Glasfaser-Technologie von Gigabyte sollen mittel- und langfristig Schäden durch Feuchtigkeit vermieden werden.

Die Montage gestaltet sich auch für unerfahrenere Bastler als unproblematisch. Natürlich hängt der Einbau ins Gehäuse letztlich auch vom eigenen Case ab, das Board selbst jedoch stellt keine großen Schwierigkeiten dar. Geradezu selbsterklärend und intuitiv, bietet die Gebrauchsanweisung ansonsten auch alle nötigen Informationen, um die nötigen Komponenten anzuschließen. Grafikkarte und Arbeitsspeicher rasten ein, sobald die korrekte Position erreicht ist, beim Lüfter sollte darauf geachtet werden, dass er auf den AM4-Sockel passt (oder ggf. ein geeignetes Modul mitgeliefert wird). Manchmal muss man sich unter Umständen jedoch trauen, etwas mehr Druck auszuüben, als man in seiner Übervorsichtigkeit beim Handling mit solcher Technologie zunächst wagt. Das Board verfügt über vier Lüfteranschlüsse, die automatisch erkennen, welche Art von Kühlung jeweils verbaut wurde. Dank "Smart Fan 5" kann man im UEFI-BIOS schließlich verschiedene Einstellungen zur Lüftersteuerung tätigen. Dabei erkennt das Board auch hier automatisch, ob die Steuerung über sog. Pulsweitenmodulation (PWM, bei 4-poligen Steckern) oder über die Spannung (bei 3-poligen) funktioniert. Auch hier ist die Bedienung relativ selbsterklärend. Neben voreingestellten Profilen werden dem Nutzer dabei viele Möglichkeiten zur optimalen Ausnutzung geboten.

Alle Ryzen-Prozessoren bieten die Möglichkeit zum Übertakten an, das Gigabyte GA-AB350-Gaming ist dafür ebenfalls geeignet. Im UEFI lässt sich die Leistung von CPU und Arbeitsspeicher mit wenigen Hand-griffen vornehmen. Einzige Schwierigkeit ist die Veränderung der Spannung, die mit sog. Offset-Angaben arbeitet. Man stellt hier also einen negativen Offset ein, um Spannung abzuziehen  und umgekehrt. Ich bin kein Overclocking-Experte, doch für Kunden wie mich liefert Gigabyte die App "EasyTune" mit, die das Ganze erleichtert und auch mit vorgegebenen Profilen arbeitet. Auch das AMD Ryzen Master Tool bietet die Möglichkeit, mit den Taktraten zu spielen. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie not-wendig Übertakten für ihn ist und welche Risiken er dafür eingehen will.

Neue Technologie birgt natürlich immer die Gefahr, dass noch nicht alles reibungslos funktioniert. Und tatsächlich hatten die Ryzen-Prozessoren und die Mainboard-Chipsätze offenbar vor allem Probleme mit dem Arbeitsspeicher. Vor allem schnellere DDR4 wurden häufig auf 2400MHz oder weniger runtergedrosselt. Neue BIOS-Updates sollen das Problem inzwischen angegangen sein, doch mein Arbeitsspeicher hat ohnehin eine Taktfrequenz von 2400MHz und funktioniert mit dem Board genauso wie er soll. Ob die Funktionalität bei schnellerem Arbeitsspeicher eingeschränkt ist, kann ich daher leider weder bestätigen noch widerlegen. Allerdings hatte ich beim ersten Start tatsächlich zunächst Probleme, den PC zum Laufen zu bringen. Die Lösung war jedoch simpel: Einen anderen Steckplatz für den Arbeitsspeicher ausprobieren.

Die BIOS-Funktionalität ist dennoch der einzige Wermutstropfen, der den Gesamteindruck des ansonsten sehr zufriedenstellenden Boards etwas trübt. Zunächst lief mein CPU-Lüfter auch im Leerlauf auf voller Leistung (und war demnach sehr laut)  offenbar, weil die Temperatur vom Mainboard nicht korrekt ausgelesen wurde. Ein Problem, das dem Hersteller vermutlich bekannt war und ein BIOS-Update beheben sollte. Ich habe also mit der mitgelieferten Software @BIOS die aktuelle BIOS Version F4 geladen und installiert und in der Tat, die Temperaturanzeige hat deutlich sinnvollere Werte angezeigt und mein Lüfter schnurrte leise wie eine Katze vor dem Kamin. Leider funktionierte daraufhin das ganze System nicht mehr ohne Schwierigkeiten. Windows 10 fror ständig ein, der Netzwerkempfang war unregelmäßig und der PC ließ sich nicht mehr hinunterfahren. Im nächsten Schritt habe ich mir also das neuste BIOS-Update F5c heruntergeladen. Da sich dieses noch im Beta-Status befindet, war dies jedoch mit etwas mehr Aufwand verbunden, als lediglich die mitgelieferte Software aufzurufen. Also galt es, einen USB-Stick bootfähig zu machen und dann das BIOS mit der Version F5c zu flashen. Dies hat glücklicherweise reibungslos geklappt und seitdem funktioniert das Mainboard auch ohne Probleme.

Das "Gigabyte GA-AB350-Gaming" bietet hervorragende Voraussetzungen für einen Mittelklasse-PC und macht, sobald alles läuft wie es soll, in Kombination mit meinem Ryzen 5 1600x sehr viel Spaß. Es müssen allerdings noch die Kinderkrankheiten beseitigt werden - doch da ich seit dem Update auf die Beta-Version des neusten BIOS-Updates über keinerlei Probleme mehr klagen kann, bin ich guter Dinge, dass die Schwierigkeiten in naher Zukunft beseitigt werden können.

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geschrieben am 14.06.2017 von Markus
5 5

Hier meine ausführliche Bewertung des GIGABYTE GA-AB350-Gaming nach knapp 5 Tagen Gebrauch.

Derzeitige Hardware/Betriebssystem:
Board: Asus Prime B350M-A –--> GIGABYTE GA-AB350-Gaming
Grafikkarte: MSI R9 280 Gaming 3G
Prozessor: Ryzen 5 1600X
Arbeitsspeicher: 8 GB DDR4 G.Skill Ripjaws
Festplatte: 2 x 250 GB SSD Samsung
Tower: Coomas CM690III ATX
Betriebssystem: Windows 10 Home 64bit

Zur Verpackung und zum Inhalt:
Das Board befindet sich mit allen Zubehörteilen gut verpackt im typischen Karton.
Nach Anheben des Kartondeckels stößt man sofort auf das Board an sich, geschützt durch eine mit Aufkleber versiegelte Antistatikfolie.
Darunter befinden sich alle weiteren Zubehörteile wie eine CD mit den Treibern, die Anleitung in Englisch, ein Quick-Installation-Guide, genügend Aufkleber für SATA-Kabel-Beschriftung, I/O-Shield, (nur) 2 SATA-Kabel etc.
Auf der Verpackungsrückseite werden die eigentlichen Highlights des Boards bereits hervor gehoben:
4k Support, USB 2.0 + USB 3.0, HD-Audio, PCIe Gen 3, Wärmesensoren, Lüftersteuerung

Verarbeitung/Optik/Haptik/Ausstattung:
Das Board ist astrein verarbeitet. Nichts wackelt oder wirkt billig.
Alle zu kühlenden Teile sind mit Kühlkörpern versehen.
Alle Stecker für Lüfter, Tower-Schalter/Funktionen, Festplatten und sonstige Stromversorgung sind optimal erreichbar und zur Genüge vorhanden.
4 x Lüfteranschlüsse, CPU-Sockel, 4 x DDR4 Slots, 6 x SATA-Anschlüsse und 3 x PCIe, einer davon Gen 3.
Trotz der allgemein guten Haptik und einem super Eindruck hinsichtlich der gesamten Materialqualität, Verarbeitung und Ausstattung muss man sagen, dass man es hier nicht mit einem der „durchgestylten“, mit RGB-Beleuchtung überhäuften, teuren „Designerboards“ zu tun hat.
Hier bekommt man, was man auch wirklich braucht. Kein Schnick-Schnack und keine Spielereien. Unter diesem Aspekt ein Board für Puristen mit Blick für das Wesentliche.


Einbau und Installation:
Auspacken, kurzen Überblick über Zubehör /Kabel bekommen und der Einbau ist ein Klacks! Keine Besonderheiten – weder im Positiven, noch im Negativen.
Knackpunkt ist dabei meiner Erfahrung nach häufig das Anbringen des Prozessors mit dem oftmals riesigen Kühlkörper (in meinem Fall der be quiet! BK013 Shadow Rock 2). Auch das hat keine Probleme bereitet!
Die Rückblende für Line In/Out, USB etc. lässt sich problemlos einklicken und hält direkt bombenfest ohne zu wackeln. Da habe ich schon andere Erfahrungen gemacht!

Inbetriebnahme/Installation/Software:
Sofort nach Einbau aller Komponenten und erstem Start wie erwartet der erleichternde Boot-Screen.
Direkt erst mal ins BIOS um Design und Funktionen zu prüfen! Ein Bios-Update war nicht von Nöten! Optisch sehr reizvoll und durchaus schick präsentiert sich die Bios-Oberfläche. Eine moderne Mausoberfläche mit diversesten Einstellmöglichkeiten. Vom Übertakter bis hin zum Energiesparfetischisten sollte, denke ich, jeder auf seine Kosten kommen. Vor allem Overclocking funktioniert hiermit sowohl sehr einfach, als auch effektiv. Vieles kann man auch automatisch anpassen bzw. das Übertakten nach vorgegebenen Settings durchführen. Ich muss an der Stelle zugeben, dass ich meinen Prozessor (noch) nicht übertaktet habe.
Zudem läuft das BIOS stabil und schnell, was ich von meinem Vorgängerboard ganz und gar nicht behaupten kann. Aufhänger oder eingefrorenes Bild nach vielen schnellen Klicks und Einstellungen konnte ich keine feststellen.
Alle Hardwarekomponenten wurden sofort erkannt.
6 Temperatursensoren sind vorhanden. Alle funktionieren soweit einwandfrei, wennglich auch Temperaturabweichungen von bis zu 10 Grad zu meinem alten System angezeigt werden.
Im Windows hat man die Möglichkeit, viele BIOS-Settings, vor allem z.B. eine detaillierte Lüftersteuerung, schnell und praktisch vorzunehmen (Smart Fan 5). Tolle Software mit intuitiv bedienbarer Oberfläche!

Laufender Betrieb:
Meine beiden aktuellen Spieltitel Battlefield 1 und GTA 5 mussten ran für den Performance-Check:
Beide Spiele liefen sofort auf Anhieb und soweit fehlerfrei. Bemerkenswerte Leistungssteigerungen konnte ich nicht ausmachen. Allerdings habe ich damit auch nicht gerechnet, zumal ich auch die optimalen, übrigen Hardwarevoraussetzungen bzw. Ansprüche nicht voll und ganz erfüllen kann.
Das LAN-Modul mitsamt Treibern ist tadellos schnell und zuverlässig.
Onboard-Sound funktioniert und ist qualitativ ohne Beanstandungen.


Natürlich bewerte ich jetzt nach nur gut 4 Tagen Arbeitseinsatz! In dieser Zeit habe ich das Board jedoch nur positiv erlebt. Der Preis von 80,00 ¤ - 100,00 ¤ befindet sich dabei an einer preislich günstigen Untergrenze und das Board ist damit wirklich nicht überteuert. Vor allem in Sachen Design, Verarbeitung und Optionsvielfalt bekommt man hier schon sehr viel geboten. Man ist definitiv in Besitz eines hochqualitativen Produktes mit durchweg exquisiter Verarbeitung.
Ob ich das Board kaufen würde, wenn ich es nicht bei diesem Gewinnspiel bekommen hätte?
Ich denke schon.
Nicht nur, dass es eine super Grundlage für mein AMD-System bildet, sondern ist es zudem absolut preiswert und kommt ohne überflüssige Effekthascherei aus.
Ich bezeichne ich mich auch eher als „Casual“ und mein PC ist im allgemeinen in Sachen Komponenten beim Kauf eher maximal auf „Mid-End“ ausgelegt.
Für jeden Gamer, der sein System übertaktet und sehr hungrig auf optimierte Leistung ist wird das Board auf jeden Fall nahezu perfekt sein und kann in dieser Hinsicht nur empfohlen werden!

Ich vergebe 9,5 von 10 Punkte.
0,5 Punkte Abzug für keinen erkennbaren Leistungszuwachs zu meinem Vorgängerboard

Die Bewertung ist natürlich teilweise mehr oder weniger subjektiv und aus Sicht eines Nicht-Profis und Nicht-Progamers und spiegelt nur meine (über einen relativ kurzen Zeitpunkt) gesammelte Erfahrung wieder.

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