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Artikelbeschreibung

Seit dem 22.12.2017 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modellname: SPEC-Omega mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 2.5 Zoll (intern), 3x 3.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 2x 120mm
Erweiterbare Lüfter: 4x 120mm, 4x 140mm
Formfaktor: ATX, mATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 2x USB 3.0
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: beleuchtete Lüfter, CPU-Kühler bis max. 170mm, Grafikkarten bis max. 370mm, Kabelmanagement, Staubfilter, variable Lüfteranzahl
Länge: 495 mm
Breite: 232 mm
Höhe: 516 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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3 5
     am 20.06.2018
Verifizierter Kauf
Die Verarbeitung ist sehr gut daran ist nicht`s auszusetzen nur der Raum für das Kabelmangemant ist eindeutig zu schmal und das Netzteil ist zu nah am HDD-Käfig dran
    
  
4 5
     am 18.02.2018
Vorwort
Ich möchte euch gerne das Corsair Spec Omega Case vorstellen, welches ich im Rahmen des Testers Keepers Programm erhalten habe und gebe hier eine unabhängige Bewertung ab.

Das Corsair Spec Omega Case besticht durch sein asymetrisches und modernes Design und die Verarbeitung hochwertiger Materialien.
Er zählt zur Klasse der Mid Tower, verarbeitet sind Glas, Stahl, Metallgewebe und Plastik und bietet Platz für Mini-ITX, Micro-ATX, und ATX Mainboards.

Der Tower ist kein Leichtgewicht mit 7,5kg, dafür bietet er eine gute Stabilität, Tragegriffe wären wünschenswert, aber das haben die wenigsten Gehäuse.

Wie immer gibt es solide 5 Jahre Garantie von Corsair, Daumen hoch. Das Gehäuse soll der legitime Nachfolger des Corsair Spec Alpha Gehäuses sein, auch die Designs ähneln sich sehr.

Verpackung
Das Gehäuse kam sehr gut verpackt in einem großen Pappkarton, welcher außen eine Zeichnung des enthaltenen Gehäuses zeigt und sicher geschützt durch Schaumstoff an allen Seiten, insbesondere das Fenster, welches aus gehärtetem Glas besteht. Durch die sichere Verpackung beschränkt sich die Beschädigungsgefahr beim Transport auf ein Minimum.

Im Lieferumfang sind Kabelbinder zwecks Kabelmanagement, allerhand Schrauben in schwarz passend zum Gehäuse, ein kleiner Schlüssel zum Aus- und Einbau des Glasfensters und eine über 60 seitige, sehr ausführliche Bedienungsanleitung enthalten.

Aufbau/Design
Beim Gehäuse wurde auf eine Seitentür und Schalldämmung verzichtet, allerdings ist die Verarbeitung im Ganzen sehr gut und ich konnte keine Mängel feststellen.

Auf der Vorderseite befindet sich ein kleines Glasfenster, welches ein wenig durch den vorverbauten, roten 120mm Gehäuselüfter beleuchtet wird. Auf der Rückseite befindet sich ein schwarzer Gehäuselüfter der gleichen Größe.

Des Weiteren ein rot beleuchteter Streifen direkt neben dem vorderen Glasfenster und das Front Panel mit 2 USB 3.0 Anschlüssen, Audioanschluss, Reset Knopf und dem beleuchteten Power Knopf.

Die Oberseite des Gehäuses besteht zur Hälfte aus einem Metallgewebe und ist passend zur Front designed. Bei Bedarf lässt sich die Oberseite auch abnehmen, falls man dort weitere Gehäuselüfter verbauen möchte.
Sehr schön ist der eingebaute Staubfilter auf der Unterseite des Gehäuses, welcher sich einfach herausnehmen lässt und dadurch super einfach zu reinigen ist.

Zum Öffnen des Gehäuses einfach mittels des mitgelieferten Schlüssels das Glasfenster abschrauben, dies gestaltete sich kinderleicht, könnte allerdings für ungeschickte Leute zu einem Problem werden, da man mit dem Schlüssel das Glas schnell beschädigen könnte. Einzig störend beim Wiedereinbau des Glasfensters sind die Gumminoppen um die Schrauben herum, die gerne mal abfallen.

Auf dem Boden des Gehäuses befindet sich ein kleiner Käfig mit Platz für 2x 3,5" HDDs, welcher sich bei Bedarf auch spielend leicht im Gehäuse verschieben lässt. Allerdings könnten sich die HDDs leichter in den Käfig schieben oder klicken lassen, war etwas Fummelarbeit.

Die SSDs werden gesondert auf der Rückseite des Boards hochkant in eine der 3 dafür vorgesehenen Slots geschoben ohne Schrauben zu benötigen, sie werden lediglich festgeclippt, was den Ein- und Ausbau einfach gestaltet. Die Clips machen einen nicht sehr hochwertigen Eindruck, aber sie funktionieren gut, also nichts zu bemängeln.

Möglichkeiten, um Kabel verschwinden zu lassen, bietet das Corsair Spec Omega Case mehr als genug, was ein schönes Kabelmanagement ermöglicht und das Gehäuse durch das Fenster ein wenig sauberer aussehen lässt. Auf den ersten Blick erscheint der Platz für Kabel hinter dem Board sehr spärlich, misst gerade mal knapp 2 cm, dieser ist für mich persönlich aber mehr als ausreichend. Schön sind die dicken Gummierungen um die Löcher herum, damit die Kabel auf Dauer auch unversehrt bleiben.

Einbau/Montage
Der Einbau der Komponenten ist sehr leicht, das Gehäuse bietet durch intelligente Lösungen mehr Platz im Inneren, wie man auf den ersten Blick vermutet und man findet nahezu keine scharfen Kanten im Innenraum, wodurch sich die Verletzungsgefahr auf ein Minimum beschränkt.

Hier ein großer Pluspunkt: Für die gesamte Montage wird eigentlich kein Werkzeug benötigt, lediglich ein Schraubendreher.

Hervorragend ist der große CPU-Ausschnitt durch welchen sich der CPU Lüfter auch einfach ein- und ausbauen lassen, auch wenn das Mainboard bereits verbaut ist.

Für neue Benutzer andere Mainboard-Typen gibt es nahe des Mainboardbereichs entsprechende Markierungen, um den Einbau der entsprechenden Mainboard-Typen zu vereinfachen.

Zwischen CPU-Kühler und Gehäuse blieb nicht mehr viel Platz, aber der Dark Rock Pro ist ja schon einer der richtig großen CPU-Kühler, hat sich jetzt zu meinem Vorgänger-Gehäuse dem Corsair C-70 nicht großartig geändert.

Auf der Rückseite ist bereits zu sehen, dass das Gehäuse bis zu 7 PCI Slots bietet, also theoretisch Platz für bis zu 3 Grafikkarten. Besitzer von großen Grafikkarten werden sich hier freuen, die maximale Länge der Grafikkarte beträgt hier stolze 37cm. Eine sehr große Verbesserung sind die großen Löcher neben den PCI Slots, um neue Grafikkarten festzuschrauben und festzuziehen.

Die Kabel für das Front Panel sind eher klassisch gehalten, schwarz ummantelt passend zum Gehäuse, nichts Besonderes.

Das Netzteil wird, wie gewohnt, am Gehäuseboden festgeschraubt, allerdings musste ich in meinem Fall den HDD-Käfig etwas verschieben, da das Netzteil ein wenig groß ist. Mit Netzteilen, welche die Kabel fest installiert haben, könnte es hier ein paar Probleme geben.

Für Leute, die ausschließlich mit SSDs arbeiten, ist das kein Problem, der HDD-Käfig lässt sich einfach herausnehmen und im Handumdrehen ist genug Platz für Netzteil und Kabel.

Auf Wunsch können jede Menge Gehäuselüfter oder aber Wasserkühlungen/Radiatoren, abgesehen von den zwei vorhandenen Lüftern, eingebaut werden:

Frontseite:3x 120-mm-Lüfter / 2x 140-mm-Lüfter
Rückseite: 1x 120-mm-Lüfter
Deckel: 2x 120-mm-Lüfter / 2x 140-mm-Lüfter
Frontseite:240-mm- / 280-mm / 360-mm-Radiator
Rückseite: 120-mm-Radiator
Deckel: 240-mm- / 280-mm-Radiator

Die Temperaturen von CPU und Grafikkarte unter Last überschreiten die 67 Grad nicht. Was die Lautstärke angeht, liegt das Gehäuse ebenfalls im guten Mittelfeld.

Fazit
Das Corsair Spec Omega Case liegt preislich bei knapp unter 100 Euro. Für sein Geld erhält man ein schnittiges, außergewöhnliches und unverkennbares Design mit ausgezeichneter Verarbeitung, meiner Meinung nach eines der Besseren von Corsair. Einziges Manko ist die Staubanfälligkeit, dort könnten wesentliche Teile wie das Metallgitter oben besser geschützt sein.

Das Gehäuse bietet viele Optionen in Sachen Kühlung und durch das große Seitenfenster und durch die kleine Frontscheibe lassen sich sehr gut aufwändige Builds perfekt in Szene setzen. In Sachen Kabel-Management gibt es wohl bessere Gehäuse auf dem Markt, allerdings kann man sich hier in Sachen Preis-Leistung absolut nicht beschweren.
Für mich eine klare Kaufempfehlung.
    
  
4 5
     am 16.02.2018
Ich freue mich im Rahmen der Testers Keepers-Aktion ausgewählt worden zu sein, das Corsair SPEC-Omega aus der Corsair Carbide Series in Schwarz zu testen und meine Erfahrungen hier festzuhalten. Das Gehäuse misst 495 mm x 232 mm x 516mm (LxBxH), wiegt 7,56 kg und kostet zurzeit ca.95¤ hier bei Mindfactory, womit es preislich in der guten Mittelklasse angesiedelt ist. Auf der offiziellen Produktseite findet man ein kurzes Vorstellungsvideo und auf der allgemeinen Garantieseite von Corsair wird für die Carbide Serie eine Garantie von 2 Jahren gelistet. Außerdem gibt es das Modell auch in den Varianten Rot und Weiß.

Verpackung und Lieferumfang
Die Verpackung besteht aus einem Karton mit Schaumstoffeinlagen, welche für einen sicheren Transport des Gehäuses und vor allem des Seitenteils aus Hartglas sorgen. Beiliegend ist eine kleine Tüte, welche die Anleitung, einen Garantiehinweis und einen Sechskantschlüssel enthält. Das restliche Zubehör befindet sich in einem kleinen Pappkarton im Laufwerksschacht, der über die Rückseite des Gehäuses zugänglich ist. In diesem befinden sich genügend Schrauben zur Befestigung von Lüftern, SSDs und HDDs, sowie einige Kabelbinder. Die Mainboard-Abstandhalter sind bereits eingebaut, ebenso wie die zwei mitgelieferten 120 mm-Lüfter.

Design und Verarbeitung
Nach dem Auspacken fallen sofort die Stärken des SPEC-Omega ins Auge. Das moderne, kantige Design des Gehäuses ist gut durchdacht und konsequent umgesetzt. Von dem geteilten, zur Hälfte durchsichtigen Frontpanel mit dem roten Leuchtstreifen und dem von innen angeleuchteten Corsair-Logo bis zu den ungewöhnlich gewinkelten Gehäusefüßen. Das Kerngehäuse ist aus solidem Stahl und die Front- und Topelemente aus hartem, mattem Kunststoff, welches stabil und kratzfest wirkt. Alle Materialien fühlen sich hochwertig an und sind passgenau. Besonders schön ist natürlich das komplett aus temperiertem Glas bestehende Seitenteil, welches etwa 4 mm dick ist, mit vier gummierten Sechskantschrauben befestigt wird und eine tolle Sicht auf das Innere bietet. Nur der Frontlüfter ist beleuchtet, was zusammen mit dem Leuchtstreifen des Frontpanels für eine schöne Ausleuchtung der Vorderseite sorgt, allerdings ist von der Seite nicht allzu viel davon zu sehen, weshalb ich mir noch ein paar LED-Leuchtstreifen bestellt habe, um das tolle Hartglasfenster mehr zur Geltung zu bringen, wie auf den Bildern zu erkennen ist. Ein paar zusätzliche LED-Lüfter sollten ebenfalls einen guten Effekt erzielen.

Montage
Beide Seitenteile, Front- und Toppanel sind abnehmbar und ermöglichen den leichten Zugang zu allen Teilen. Toppanel und Rückseite sind mit Schrauben befestigt, welche leicht per Hand gelöst werden können. Das Frontpanel ist mit insgesamt 8 Plastikclips gesichert, was etwas fummelig ist- aber kein Problem. Die Sechskantschrauben der Glasseite sind hier etwas unpraktisch, da diese nicht ohne Werkzeug entfernt werden können, außerdem hätte ich mir einen schmalen Rand gewünscht, sodass man nicht auf das Glas fassen muss. Fingerabdrücke sind jedoch kaum zu sehen. Die HDD- und SSD-Schächte sind über die Rückseite leicht erreichbar und schraubenlos. Der Käfig für die 3,5 Zoll Einschübe kann abgeschraubt und herausgenommen werden, die 2,5 Zoll Halterungen machen mit nur einem Clip und einer Feder einen etwas wackeligen Eindruck, funktionieren aber gut. Durch das Fehlen eines Laufwerksschachts ist genügend Platz für Lüfter, Radiatoren und Kabelführung. Lediglich der Platz für die Kabel hinter dem Netzteil ist etwas knapp bemessen, hier hatte ich mit meinem nicht-modularen Netzteil etwas Probleme. Besitzer eines modularen Netzteils sollte das weniger stören. Auch auf der Rückseite des Gehäuses hätte ich mir ein paar Millimeter mehr Tiefe gewünscht um alle Kabel problemlos unterbringen zu können.

Kompatibilität und Ausstattung
Das Gehäuse bietet Einschübe für 3 x 2,5 Zoll und 2 x 3,5 Zoll Festplatten oder SSDs und Platz für alle gängigen Mainboard Formfaktoren bis ATX. Auch bis zu sechs Gehäuselüfter, Radiatoren bis 360 mm, CPU-Kühler bis 170 mm Höhe, Grafikkarten bis 370 mm Länge, Netzteile bis 200 mm Höhe, ein Frontpanel mit zwei USB3.0-Anschlüssen, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss und einen per Einschub herausnehmbaren Staubfilter für den Netzteillüfter finden Platz. Damit ist es für die meisten Hardwarekombinationen gerüstet. Leider ist der Lufteinlass für das Netzteil die einzige Öffnung, die mit einem Staubfilter versehen ist. Dämmung ist leider keine vorhanden.

Kühleigenschaften und Lautstärke
Das SPEC-Omega bietet viel Platz für bis zu sechs Lüfter, davon 3 x 120 mm oder 2 x 140 mm vorne, 2 x 120 mm oder 2 x 140 mm oben, sowie 1 x 120 mm hinten. Für Wasserkühlungen kann an der Vorderseite ein Radiator von bis zu 360 mm angebracht werden, an der Oberseite bis zu 240 mm und auch an der Rückseite kann eine kleine 120 mm CPU-Wasserkühlung befestigt werden, was ich in meinem Fall genutzt habe. Standardmäßig sind zwei 120 mm-Lüfter verbaut, jeweils einer an Vorder- und Rückseite, was für guten Airflow innerhalb des Gehäuses sorgt und für alle normalen Systeme vollkommen ausreichend ist. An der Vorderseite wird die Luft leider nur durch das kleine untere Dreieck angesaugt, da die restliche Front verschlossen ist, hier wäre etwas mehr Ansaugfläche wünschenswert. Erfreulicherweise sind die Lüfter sehr leise, man hört lediglich ein sanftes Summen. Das Netzteil bezieht seine Kühlluft von der Gehäuseunterseite und nicht aus dem von der restlichen Hardware erwärmten Inneren.

Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
Das Corsiar SPEC-Omega ist ein gutes Mittelklassegehäuse mit sehr gelungenem Design, welches vor allem durch das tolle Seitenfenster aus temperiertem Glas besticht, hat aber auch einige Schwachpunkte. Wer sich das futuristische Gebilde kaufen möchte, kann sich über viel Platz für Lüfter und Radiatoren, einfach zugängliche und schraubenlos austauschbare Festplatteneinschübe, eine schöne Frontansicht und ein schönes, großes Seitenfenster freuen, muss aber Abstriche bei der Kabelunterbringung und dem Airflow machen und auf Staubfilter für alle Komponenten ausgenommen dem Netzteil verzichten. Unterm Strich ein ordentliches Gesamtpaket, muss aber in dieser Preisklasse durchaus mit einiger Konkurrenz rechnen. Wer sich einfach nur einen guten Gaming-PC bauen möchte und modernes Design mag, macht hier wenig falsch. Airflow- und Feinstaubfanatiker sollten sich eventuell nach etwas Anderem umsehen. Eine gute Alternative wäre das Corsair Carbide Air 740, welches mehr Platz, besseren Airflow und guten Staubschutz bietet, allerdings muss dafür mit einem Preis von ca.130 ¤ etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Wer ein ähnlich gutes Gehäuse zu einem moderateren Preis sucht, ist mit dem Meshify C von Fractal für ca. 75 ¤ gut bedient, muss aber weniger Kühlkapazitäten in Kauf nehmen und auf futuristisches Design verzichten.

Ich hoffe ich konnte einen guten Überblick über das Gehäuse verschaffen und bei der durchaus schwierigen Entscheidung der Gehäusewahl behilflich sein.
    
  
3 5
     am 16.02.2018
Durch Mindfactory durfte ich dieses Gehäuse in Zusammenarbeit mit Corsair testen.
Zunächst werde ich das Design des Corsair Spec Omega Gehäuse erläutern. Wie bei jedem Gehäuse, spielt das Design eine entscheidende Rolle für die Kaufentscheidung. Bei diesem Gehäuse stechen vor allem die vielen Ecken und Kanten ins Auge, wodurch ein kantiges, aber auch modernes Design entsteht, welches vor allem Gamer ansprechen könnte. Neben den Ecken besitzt diese Gehäuse auch ein Sichtfenster aus temperiertem Echtglas. Einerseits hat dieses oben und unten zwei kleine schwarze Balken, welche Montagelöcher verdecken, andererseits ist sie aber nur so dunkel, dass RGB-Hardware wie z. B. der G.Skill Trident Z RGB sehr gut zum Vorschein kommt. Darüber hinaus steht das Gehäuse auf stylischen, leicht erhöhten Standfüßen, wodurch unter anderem eine bessere Kühlung des Netzteiles gewährleistet ist. Zu erwähnen ist auch, dass dieses Gehäuse in drei verschiedenen Farbvarianten erhältlich ist (schwarz, schwarz/rot und weiß). Ich durfte die schwarze Version testen. Die matte Farbe lässt das Gehäuse im Vergleich zu anderen Produkten dieser Kategorie um einiges hochwertiger wirken. Das Frontpanel besitzt einen auffälligen, hellen, roten LED-Streifen in Verbindung mit einem roten LED-Lüfter und einer kleinen Kunststoffscheibe. Dadurch wirkt das Design um einiges moderner als bei anderen Gehäusen, wie z. B. das be quiet! Silent Base 600. Die Kunststoffscheibe bietet den weiteren praktischen Vorteil, dass LED-Lüfter sehr gut zum Vorschein kommen. Trotzdem wäre aber eine RGB-Beleuchtung bei dieser Preiskategorie wünschenswert. Praktisch sind auch die gummierten Kabeldurchführungen, welche die Kabel zwar wunderbar verdecken, aber für meinen Geschmack viel zu weit von einem Standard ATX-Mainboard entfernt sind.

Die Verarbeitung bei diesem Gehäuse ist top. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken an denen man sich schneiden könnte. Der Gehäuseinnenraum besteht aus massivem Metall, welches eine sehr hohe Stabilität bietet. Die Gehäusefront und der Gehäusedeckel bestehen beide aus festem Kunststoff, welches einen kratzfesten Eindruck gibt. Die temperierte Glasscheibe ist über Gummiringe an den vier Schrauben befestigt, wodurch die Scheibe nicht zerkratzt wird. Das andere Seitenpanel besteht aus Aluminium, welches bündig abschließt. Des Weiteren ist der Festplattenkäfig sehr stabil und die SSD & HDD- Slots sind so gut verarbeitet, dass sie mehrere Aus- und Einbauvorgänge ohne Schaden zu nehmen aushalten.

Die Montage der einzelnen Komponenten gestaltet sich unter anderem durch Schraubenzieher Durchführungen kinderleicht. Lange Grafikkarten wie meine ASUS Rog Strix GTX 1070 finden problemlos Platz in dieses Gehäuse. Tower-Kühler wie der be quiet! Dark Rock 3 haben ebenfalls in diesem Gehäuse genug Platz. Sehr praktisch ist auch die Werkzeuglose SSD & Festplattenmontage. Aber ein sehr großer Minuspunkt bei der Montage bringt das linke Glas-Seitenpanel mit sich. Dieses ist mit vier Schrauben befestigt, wofür leider ein Imbus Schlüssel notwendig ist. Immerhin ist dieser zwar im Lieferumfang enthalten, aber eine leichtere De- und Montage der Scheibe erreicht dieser keinesfalls. Bei anderen Gehäusen wie z. B. dem be quiet! Silent Base 600, lässt sich das Sichtfenster mit Handschrauben entnehmen. In diesem Fall kann ich Corsair nicht verstehen, da das rechte Seitenpanel wiederum mit solchen Handschrauben befestigt ist. Neben der etwas umständlichen Montage der Glasscheibe ist ein weiter großer Minuspunkt, der geringe Platz für Kabelmanagement. Das rechte Seitenteil, besitzt keinerlei Vertiefung um Kabel zu verstauen, was bedeutet, dass diese beim Netzteil oder auch bei langen Kabeln im Festplattenkäfig untergebracht werden müssen. Daher muss hier klar gesagt werden, wer auf gesleevte Kabel steht, sollte unbedingt ein vollmodulares Netzteil nehmen und diese direkt anschließen, da nur Kabelverlängerungen nicht genügend Platz zum Verstauen haben. Das Front IO-Panel bietet genug Anschlussmöglichkeiten. Neben den Audioanschlüssen, Power- und Reset-Button, befinden sind darunter auch zwei USB-3.0 Buchsen, was mir sehr gut gefällt, weil bei diesem Gehäuse endlich mal auf den älteren USB-2.0 Standard verzichtet wurde. Eine Sache die dem ganzen aber noch eine bessere Note verschafft hätte, wäre ein USB-3.1 Type-C Anschluss, welche eine noch bessere Kompatibilität schaffen würde. Denn neue Mainboards wie das ASUS Rog Strix Z370-E, besitzen schon einen USB-3.1 Front Panel Konnektor und es ist schade, dass dieser bei diesem Gehäuse keine Verwendung findet.

Nun zu den Kühleigenschaften des Corsair Spec Omega. Es sind zwei Standard 120 mm Lüfter vorinstalliert, wobei der in der Front mit roten LEDs ausgestattet ist. Ein Nachteil an diesen Lüftern ist, dass es ganz einfache 3-Pol DC-Lüfter sind. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn anstatt dessen 4-Pol PWM Lüfter verbaut worden wären, da diese einen höheren Funktionsumfang bei der internen Mainbord-Lüftersteuerung geben. Andersherum ist aber sehr positiv, dass dieses Gehäuse den zusätzlichen Einbau von zu vier weiteren 120 mm -und 140 mm Lüftern unterstützt. Und nun, zu zwei sehr Negativen Aspekten, den Staubfiltern und dem Airflow. Zunächst die Staubfilter. Nur das Netzteil hat einen kleinen und leicht herausnehmbaren Staubfilter, die Gehäusefront oder Deckel besitzen gar keinen. Dies ermöglicht eindringen von Staub in das Gehäuse, was ziemlich unpraktisch ist, vor allem, weil man dann aufwendig seine Komponenten von innen reinigen muss. Der Airflow mit den mitgelieferten Lüftern leidet sehr stark unter der nur kleinen Öffnung zum Lufteinsaugen. Dadurch kann der vordere Lüfter nicht genug frische und kalte Luft in das Gehäuse hinein befördern. In der Folge davon, werden die Komponenten nicht richtig gekühlt, wodurch automatisch höhere Temperaturen im Gehäuseinneren herrschen. Andere Gehäuse, wie z. B das be quiet! Silent Base 600 besitzen in der Front auf beiden Seiten zwei große Lufteinlassschlitze, welche eine gleichmäßige Luftzufuhr garantieren.

Zuletzt gebe ich noch mein persönliches Fazit ab:
Optisch gesehen macht dieses Gehäuse auf oder unter dem Schreibtisch auf jeden Fall etwas her. Wer aber eine gute Kühlleistung will, welche vor allem beim Übertakten notwendig ist, schlägt bei diesem Gehäuse leider vollkommen fehl. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist nur einigermaßen ok. Das viele, mitgelieferte Zubehör, mit genug Schrauben und Kabelbindern, ist auf jeden Fall super. Aber von dem Funktionsumfang her, im Vergleich zur Konkurrenz, ist dieses Gehäuse meiner Meinung nach einfach ein bisschen zu teuer. Abgesehen von der fehlenden Netzteilabdeckung, welche Geschmacksache ist, bieten vergleichbare andere Gehäuse wie z. B. das be quiet! Silent Base 600 oder auch das günstigere be quiet! Pure Base 600 einen höheren Funktionsumfang. Ich kann diese Gehäuse nur weiterempfehlen an Leute, bei denen das Design vollkommen den Wunschvorstellungen entspricht. Anderenfalls sollte man sich für ein gleichwertiges und alternatives Gehäuse entscheiden.
    
  
4 5
     am 13.02.2018
Ich habe das Gehäuse von Mindfactory in Zusammenarbeit mit Corsair, zugeschickt bekommen und durfte es testen. Ich versuche nun alle Aspekte des Gehäuses, objektiv zu zeigen bzw. zu erläutern.
Das Design des Corsair Spec Omega ist wie bei jedem anderen Gehäuse, geschmackssache. Doch wer auf eckige und aggressive Gehäuse, die ,,Ich bin ein Gamer'' schreien, steht, ist bei diesem Gehäuse genau richtig. Es kommt in verschiedenen Farben (Schwarz, Schwarz/Rot und Weiß). Ich habe die schwarze Variante zum Testen bekommen. Die Farbe ist schön matt, was mir persönlich sehr gefällt. Es lässt das Gehäuse sehr hochwertig wirken. Es besitzt viele Linien, Ecken und Kanten. Zudem hat es ein Sichtfenster aus temperiertem Glas. Sogar das Frontpanel besteht teilweise aus Glas, wodurch man sich einen Blick von vorne erblicken kann. Wer RGB Lüfter einbauen will, kann also die Pracht seiner Lüfter bewundern. Das Glas macht einen stabilen, sehr hochwertigen Eindruck und es sieht einfach Klasse aus. Es ist nicht wirklich abgedunkelt, das heißt man kann seine Teile auch mit wenig Beleuchtung, sehr gut sehen. Zudem sind die Schrauben sehr Flach und nicht so wie beim NZXT S340 Elite lang und dick. Dies sieht sehr gut aus und lenkt nicht von den Innereien eures PC's ab. Aber dafür muss man bei der Funktionalität Abstriche machen, dazu mehr später. Am Frontpanel sind zudem LED's eingebaut, die je nach Gehäuse-Farbe in einer anderen Farbe leuchten (Bei Schwarz und Schwarz/Rot in Rot, bei Weiß in Weiß). RGB wäre auch toll gewesen, da nicht jeder auf das Standard Gamer Schwarz/Rot steht. Super sind die Gummi Abdeckungen für die Stromkabel, welche aber für meinen Geschmack etwas zu weit weg vom Mainboard sind. Leider fehlt eine Abdeckung für das Netzteil, was bei diesem Preis eigentlich vorhanden sein sollte. Auch schön wäre es gewesen, wenn man seine SSD's, irgendwie präsentieren hätte können. Denn es wäre wirklich genug Platz dafür da gewesen, bzw. hätte man eine Netzteil-Abdeckung gehabt wäre es auch kein Problem gewesen.

Der Rahmen des Gehäuses besteht aus einem sehr stabilen Metall. Es ist jedoch nicht zu schwer, und macht den Transport ziemlich einfach. Es besitzt keine scharfen Kanten und ist sehr schön ausgeschnitten. Man muss sich also keine Sorgen um Schnitte an den Händen machen. Die Front und Top Panels bestehen aus harten Kunststoff, aber machen auch einen sehr stabilen und vor allem kratzresistenten Eindruck. Jedoch sollte man es nicht gewaltsam versuchen, auszutesten. Die 2,5'' HDD & SSD Slots sind auch gut verarbeitet. Ihr müsst also keine Angst haben, dass etwas beim Einbau bzw. Ausbau kaputtgeht. Das Glas ist schön dick (in etwa 4mm) und ist aus temperiertem Glas, welches sehr hochwertig ist.
Die Montage im Gehäuse verlief problemlos ab. Es ist genug Platz zum Montieren und für Kabelmanagement da. Aber dennoch sollte man seine Kabel gut managen, da man beim rechten Seiten-Panel, keine Erhöhung bzw. Vertiefung hat. Nun zum Glas-Panel. Leider braucht man, um das Glas Seitenstück abzunehmen, einen Inbus Schlüssel. Falls man keinen hat, muss man sich erst einen besorgen. Auch ist das Wiederanbringen sehr lästig, da man keine Stütze hat. Ich empfehle das Glas liegend herauszunehmen bzw. wieder anzubringen. Andere Gehäuse haben Schrauben, die man ganz einfach mit der Hand abschrauben und abnehmen kann. Hier muss ich leider einen Minuspunkt vergeben. Da keine Netzteil-Abdeckung vorhanden ist, sollte der Einbau des Netzteils auch sehr schnell und einfach sein. Einfach einschieben, verschrauben und anstecken. Es ist auch genug Platz für sehr lange Grafikkarten (max. 37cm) vorhanden. Meine GTX 1080 Palit Jetstream passt problemlos rein. Und Festplatten und SSD's kann man ganz einfach ohne Werkzeuge einbauen. Tower-Kühler für die CPU passen auch ohne jegliche Probleme, außer sie überschreiten eine Höhe von 170mm, dann wird es kritisch. Aber wer eine WaKü benutzt sollte sowieso keine Probleme mit der Höhe haben.

Nun zu den Lüftungs- Möglichkeiten im Gehäuse. Hinten ist ein mitgelieferter schwarzer Lüfter montiert und vorne ein roter bzw. weißer LED Lüfter. Beide sind 120 mm groß und im Betrieb sehr, sehr leise. Für das Netzteil hat man einen leicht herausnehmbaren Staubfilter, welches das Reinigen sehr vereinfacht bzw. unnötig macht, da kein Staub durchdringt. Leider fehlt mir aber genau so einer an der Vorder- und Oberseite. Vorne passt ein Radiator mit 3x 120 mm oder 2x 140 mm rein und Oben passen 2x 120 mm oder 2x 140 mm rein. Das Frontpanel hat 2x USB 3.0, Audio, einen Power On und Reset Switch. Was ich gut finde ist, dass Ersatzschrauben und Kabelbinder mitgeliefert werden. Diese sind im HDD Cage im Gehäuse zu finden. Um dieses kleine Paket herauszuholen, drückt man die zwei Plastikstücke nach Innen und zieht.

Leider kommen wir zu etwas sehr Negativen. Zu dem allgemeinen Airflow, der im Gehäuse herrscht. Die Front Lüfter können kaum Luft einziehen, da nur eine sehr kleine Stelle unten Luft durchlassen. Hier hätte man sich eine deutlich bessere Lösung ausdenken müssen. Denn dies beeinflusst die allgemeine Temperatur der Komponenten sehr. Ich würde vorschlagen zumindest bei der CPU zu einer WaKü zurückzugreifen, da sehr wenig Luft in das Gehäuse gesaugt werden kann.

Jetzt zu dem Fazit, dass ich gezogen habe:
Das Gehäuse tut optisch was es soll. Gut aussehen. Aber bei der Durchlüftung muss man hier leider Minuspunkte vergeben. Es ist fast ein Unterschied von 6° Celsius den ich mit dem offenen Frontpanel, bei mir gemessen habe. Und dies ist eine Menge. Vor allem, wenn man übertakten will und sich so etwas nicht leisten kann. Das Preis-/ Leistungsverhältnis könnte besser sein. Für diesen Preis bekommt man andere Gehäuse die mehr bieten. Die eventuell besser aussehen und/oder eine bessere Durchlüftung haben. Zudem sollte bei diesem Preis eine Netzteil-Abdeckung vorhanden sein. Denn andere Gehäuse die 30 % weniger kosten, haben sogar eines. Ich kann es leider nicht ohne schlechtes Gewissen, problemlos weiterempfehlen, da man für den Preis wirklich mehr erwartet. Gute Alternativen wären das S340 Elite von NZXT, oder das Meshify C von Fractal. Meiner Meinung nach müsste Corsair mit dem Preis heruntergehen, um konkurrieren zu können. Trotzdem bekommt man ein solides Gehäuse, mit 2 Lüftern und genug Zubehör. Wenn einen das Design anspricht, sollte man zuschlagen.
    
  

Testberichte

Das sagt die Presse

Gold Award

Januar 2018

"Gold Award"

Ocaholic - Januar 2018

Silber Award

Januar 2018

"Silber Award"

hardwareinside.de - Januar 2018

Preis-/Leistungs-Verhältnis

Januar 2018

"Preis-/Leistungs-Verhältnis"

gamezoom - Januar 2018

Video

DAS ULTIMATIVE MODELL

Das SPEC-OMEGA der Carbide Series ist ein Mid-Tower-PC-Gehäuse mit einem markanten Look, Front- und Seitenplatten aus einzigartigem gehärtetem Glas sowie einem Direct Airflow Path-Kühllayout. Er ist das ultimative Gerätemodell.

UNVERWECHSELBARER STIL

Das einzigartige asymmetrische und kantige Design gibt dem SPEC-OMEGA einen modernen und dynamischen Look - ein System, das die Blicke auf sich zieht.

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