https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1459733_0__9064268.jpg

32GB Patriot VIPER VENOM DDR5-5600 DIMM CL36 Dual Kit

32GB Patriot VIPER VENOM DDR5-5600 DIMM CL36 Dual Kit

https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1459733_0__9064268.jpg
Der Schutz für Ihre Geräte - Umfangreich und überall geschützt mit dem Geräteschutz.


über 850 verkauft
Beobachter: 12

Artikelbeschreibung

Seit dem 14.07.2022 im Sortiment

Mit dem Viper Venom DDR5 richtet Viper Gaming seinen Blick in die Zukunft. Mit Geschwindigkeiten, die mit den besten Arbeitsspeichern auf dem Markt mithalten können, wird der Viper Venom DDR5 dabei helfen, Ihren Build an seine Grenzen zu bringen. Mit spezialisierten Tuning-Profilen für Intel XMP und AMD EXPO erfüllen Viper Venom DDR5-Module die Anforderungen Ihrer mit DDR5 ausgestatteten Top-Builds.

Der Viper Venom DDR5 wurde mit dem Ziel entwickelt, erstklassige Geschwindigkeiten zu liefern. Außerdem wurde er mit der bahnbrechenden Technologie von Viper gebaut und kann die Grenzen von DDR4-Modulen bei weitem übertreffen, um die doppelte Geschwindigkeit und Bandbreite zu liefern. Mit der innovativen Onboard-Energie- und Wärmemanagementtechnologie von Viper bietet dieses Modul einen effizienten Betrieb und einen geringeren Stromverbrauch für eine längere Lebensdauer des Moduls.

Mit unglaublicher Leistung und Geschwindigkeit zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Viper Venom DDR5 ein DRAM-Modul, das wirklich für die Zukunft von DDR5 optimiert ist.


***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barauszahlung entspricht jeweils dem Nettodarlehensbetrag. Der effektive Jahreszins von 9,90% entspricht einem festen Sollzins von 9,48% p.a. Letzte Rate kann abweichen. Bonität vorausgesetzt. Ein Angebot der Santander Consumer Bank AG, Santander Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
Modellname: VIPER VENOM
Gesamtkapazität: 32GB
Anzahl der Module: 2x
Kapazität der Einzelmodule: 16GB
Art des Speichers: DDR5-5600
JEDEC Norm: PC5-44800U
Speichertyp: on-die ECC
Bauform: DIMM
Speicherinterface: DDR5
Max. Frequenz: 5600MHz
Verpackung: Dual Kit
Spannung: 1.25V
Anschluss des Speichers: 288-pin
Latenz (CL): CL36
RAS to CAS Delay (tRCD): 36
Ras Precharge Time (tRP): 36
Row Active Time (tRAS): 68
Besonderheiten: Temperatursensor, XMP 3.0 Unterstützung

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

(62%)
(62%)
(25%)
(25%)
3 Sterne
(0%)
(0%)
(13%)
(13%)
1 Stern
(0%)
(0%)

8 Bewertungen

4.4 von 5,0  anzeigen

Sie haben Erfahrungen mit diesem Artikel?

Geben Sie eine Bewertung ab

Reklamationsquote:

Reklamationsquote: 1,58%

 
 
5 5
     am 24.06.2023
Produkttester
Das Produkt wurde mir im Rahmen der Testers-Keepers Aktion bereitgestellt.

Als leidenschaftlicher Gamer und PC-Enthusiast bin ich immer auf der Suche nach neuen Komponenten, um meine Gaming/Computer-Erfahrung zu erweitern. Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit hat mein Interesse geweckt, da es mit seinen technischen Spezifikationen und seiner Leistung auf dem Papier herausragt. Zudem ist dies mein erstes DDR5-Kit, welches ich jemals verwendet habe. Nachdem ich es eine Weile getestet habe, möchte ich nun meine Erfahrungen und Meinungen zu diesem Produkt teilen.
Das Produkt habe ich in meinem privaten System verwendet. Das System ist ziemlich neu und beinhaltet folgende Hauptkomponenten:

Mainboard: Gigabyte X670 X AX
Prozessor: AMD Ryzen 9 7959X3D
CPU-Kühler: Dark Rock Pro 4
Grafikkarte: Gigabyte RTX 4090 Windforce
SSD: Samsung 980 Evo Pro (Betriebssystem: Windows 11 Pro)

Die Lieferung des Produkts verlief wie immer ziemlich schnell. Der Arbeitsspeicher kommt ausreichend verpackt in einem kleinen Karton an (Größe ca. A5). Die eigentliche Verpackung des Produkts sieht ziemlich durchdacht aus und das war auch so. Der Inhalt, also der eigentliche Arbeitsspeicher befand sich zusätzlich noch in einer Plastikhülle. Jeder RAM-Riegel hatte seinen eigenen Slot und so konnten sich diese beim Transport auch nicht bewegen. Schäden an der Verpackung oder am Produkt konnte ich nicht feststellen. Zudem liegt auch noch ein Viper-Gaming Sticker mit bei.

Der erste Eindruck, als ich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit in den Händen hielt, war äußerst positiv. Die schwarzen/silbernen Heatspreader verleihen den Modulen ein schlankes und ansprechendes Design, das perfekt zu meinem Gaming-Setup passt. Das Viper-Logo auf den Heatspreadern verleiht dem Kit eine gewisse Aggressivität und lässt es im Inneren meines PCs auffallen. Die Verarbeitungsqualität ist solide, und die Module fühlen sich robust und langlebig an. Dennoch bin ich der Auffassung, dass das Produkt deutlich schöner und noch ansprechender gewesen wäre, wenn das Produkt komplett schwarz wäre. Außerdem gibt es keine RGB-Beleuchtung in dem Kit. Für manche ein ganz großer Kritikpunkt und ein eventueller Grund das Produkt nicht zu kaufen, aber für mich ein ganz klarer positiver Aspekt.

Die Montage bzw. Installation des Produktes verlief unglaublich einfach. Die beiden Riegel mussten nur in die vorgesehen Slots, auf dem Mainboard, eingesteckt werden. Bei dem Einbau merkt man wieder, wie hochwertig und robust sich dieser Arbeitsspeicher anfühlt. Probleme mit dem Dark Rock Pro 4 CPU-Kühler gab es keine. Der Arbeitsspeicher und der Kühler berühren sich nicht und auch beim Aufbau entstehen keinerlei Probleme.

Als ich das Kit in mein System eingebaut hatte, war ich gespannt auf seine Leistung und Geschwindigkeit. Mit einer angegebenen Speicherfrequenz von 5600MHz versprach es schnelle Datenübertragungsraten und eine, im Vergleich zu DDR4, verbesserte Systemleistung. Ich war nicht enttäuscht. Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit hat meine Erwartungen übertroffen und meine Erfahrung auf ein neues Niveau gebracht. Die Ladezeiten meiner Lieblingsspiele waren spürbar schneller (Microsoft Flight Simulator 2020), und das Multitasking lief reibungslos und ohne Verzögerungen. Auch bei rechenintensiven Aufgaben wie Video-Rendering oder Streaming hat das Kit eine beeindruckende Leistung gezeigt. Die hohe Geschwindigkeit des RAMs hat sich wirklich bemerkbar gemacht und mich beeindruckt. Ebenfalls waren die Temperaturen ziemlich niedrig, also im Vergleich zu DDR4-Speicher mit deutlich niedrigeren Speicherfrequenzen.
Als erfahrener Benutzer war ich besonders angetan von dem Übertaktungspotenzial des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kits. Ich hatte mich im Vorfeld über dieses Produkt ein wenig informiert und wusste das daher schon. Ich konnte die Geschwindigkeit noch weiter erhöhen und die Leistung meines Systems voll auslasten. Mit einigen Feinabstimmungen konnte ich die Grenzen meines Systems ausloten und die Leistung auf ein, für mich, neues Niveau bringen. Das Übertakten erfordert natürlich eine gewisse Erfahrung und Vorsicht, aber das Potenzial ist definitiv vorhanden und bietet eine zusätzliche Flexibilität für Enthusiasten wie mich.

Die Kompatibilität und Installation des Kits waren ebenfalls problemlos. Es war mit meinem AMD-System kompatibel, und die EXPO-Technologie erleichterte die Einrichtung erheblich. Es war nur ein einfacher Schritt, die optimierten RAM-Einstellungen zu laden. Die Plug-and-Play-Fähigkeit des Kits war eine Erleichterung und machte die Installation schnell und unkompliziert. Zudem befürchtete ich, aufgrund verschiedener DDR5-Reviews, extrem hohe Ladezeiten beim Booten des Systems. Glücklicherweise war dies bei dem Viper RAM nicht der Fall. Ein weiteres sehr positives Merkmal, ist die Kompatibilität von AMD und Intel CPUs. Die AMD-EXPO Technologie und Intel XMP 3.0 werden beide unterstützt, somit kann man selbst bei einem Prozessor/Mainboardwechsel den selben DDR5 Speicher verwenden.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl von RAM-Modulen ist ihre Stabilität und Zuverlässigkeit. Hier hat mich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit nicht enttäuscht. Während meiner Tests gab es keine Abstürze oder Inkompatibilitätsprobleme. Das Kit erwies sich als stabil und zuverlässig, was für mich als Gamer von entscheidender Bedeutung ist. Ich konnte mich darauf verlassen, dass es auch bei längeren Gaming-Sessions eine konstante und verlässliche Leistung liefert.

In Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich der Meinung, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit seinen Preis wert ist. Es bietet eine erstklassige Leistung und Geschwindigkeit zu einem angemessenen Preis. Wenn man bedenkt, dass RAM ein essentieller Bestandteil eines leistungsfähigen Gaming-Setups ist, halte ich das Preis-Leistungs-Verhältnis für angemessen und fair. Außerdem sind die 32GB RAM mehr als ausreichend.

Abschließend kann ich sagen, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit meine Erwartungen übertroffen hat. Mit seinem, für mich, ansprechenden Design, seiner beeindruckenden Leistung und Geschwindigkeit, seiner Kompatibilität und Stabilität ist es eine hervorragende Wahl für Gamer und PC-Enthusiasten. Es hat mich mit seiner Leistung beeindruckt und wird sicherlich eine wertvolle Ergänzung für jedes leistungsfähige System sein. Somit kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall gegeben. Die Produktqualität und das Gefühl von absoluter Hochwertigkeit sind ebenfalls gegeben. Zudem läuft der Arbeitsspeicher relativ schnell (mit 5600MHz / im Vergleich zu DDR4 Speicher) und dazu auch noch sehr stabil und extrem zuverlässig. Wie schon erwähnt sind 32GB RAM aktuell mehr als genug. Natürlich für den standardmäßigen Gaming-Betrieb. Mich hat das Produkt definitiv überzeugt und ich bin mir sicher, dass auch viele andere ihren Spaß damit haben werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die, von Mindfactory gegebene, Möglichkeit dieses Produkt ausführlich zu testen.
    
  
5 5
     am 13.06.2023
Produkttester
Im Zuge der Aktion: Testers Keepers, wurde mir von Mindfactory dieses Kit bereitgestellt. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Mindfactory!

Die Lieferung des Pakets erfolgte tatsächlich wirklich sehr schnell und kam nur wenige Tage später bei mir an.
Das Paket ist normal aber gut verpackt, keine Beschädigungen weder am Versandkarton, noch am eigentlichen Pappkarton des Herstellers. Die Riegel selbst liegen eingerastet in transparenten Kunststoffblistern. Zumindest sollten sie das. Ein Speicherriegel hat sich aus dieser Fixierung gelöst und war etwas frei unterwegs. Das war aber kein Problem, er befand sich ja noch im sicheren Blister. So viel "Freiraum" entsteht da nicht und es funktionieren auch beide Riegel einwandfrei. Der Paketdienst hatte es wohl besonders eilig, mir diese Lieferung zukommen zu lassen&
Bis auf einen Aufkleber / Sticker liegt dem Paket sonst nichts weiter bei.

Patriot ist ein amerikanisches, privates Unternehmen mit Firmensitz in Kalifornien (USA). Die Patriot-Website ist sehr übersichtlich gestaltet und erklärt die Produkte in englischer sowie in chinesischer Sprache.
Hier ist auch ein Datenblatt ist in englischer Sprache zu finden. Auf der downloadbaren pdf werden einige technische Details und Maße aufgeführt, außerdem wird noch auf eine beschränkte lebenslange Garantie hingewiesen. Leider habe ich auf der Homepage direkt keine weiteren Details hierzu finden können.

Das 32GB Arbeitsspeicher- Kit, Modell: Viper Venom DDR5 (PC5 44800) von Patriot kommt im 2er Set und sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Die Verarbeitung ist sehr gut und macht qualitativ einen hervorragenden Eindruck. Das Design ist wie immer Geschmacksache. In den Farben in anthrazit und weiß gefällt es mir ganz gut und es sollte optisch gesehen auch auf jedes Mainboard passen. Das Viper-Markenlogo sticht in roter Farbe etwas hervor und wirkt etwas abturnend. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.
Gekühlt werden die Kurzzeitspeicher durch einen Aluminiummantel, der weiter nicht besonders auffällig oder imposant wirkt und daher eher schlicht daherkommt. Das Metall liegt gut an, verleiht dem Speicher eine gute Stabilität und deutet schon beim Anfassen auf eine gute Qualität hin.
Eine RGB-Funktion ist bei diesem Kit nicht vorhanden.
Ansonsten sind keine besonderen scharfen Kanten oder ähnliches vorzufinden. Bei einigen Modellen von G.Skill sieht das ja teilwiese schon etwas anders aus. Aber so oft werden die Riegel in der Regel ja nicht angefasst und wenn, kann man ja etwas aufpassen, wenn sie in die Bänke eingedrückt werden.

Laut CPU-Z sind bei diesem Modell sind die übertaktungsfreudigen Speicherchips von SK Hynix verbaut. Und der bunte Aufdruck der Verpackung besagt, dass dieses Set für Intel basierende Systeme genauso gut geeignet ist, wie auch für solche Rechner die von AMD Prozessoren befeuert werden.

Die Montage der beiden RAM-Riegel ist wie gewohnt keine große Sache. Im Handbuch des Mainboardherstellers wird genau darauf hingewiesen, welche Speicherbänke im Dual-System verwendet werden sollten. Hier werden die Riegel einfach nur eingeklipst und fertig. Durch die Kerbe in der Kontaktleiste kann man hier nicht falsch machen. Die eigentlichen Einstellungen der Module werden dann nachher im Bios vorgenommen.

Nach der Hardwaremontage startet der Rechner beim 1. Start nicht voll durch. Er bemerkt beim Booten die neu verbaute Hardware und führt mit einem Piepen einen Neustart durch, wobei dann die Grundeinstellungen geladen werden. Beim nächsten booten kann man sich dann per Tastenkombination ins BIOS einloggen.
Unter der Rubrik Arbeitsspeicher lassen sich dann manuell die einzelnen Werte und Parameter anpassen und einstellen. Bzw. wenn man es einfach und schnell mag auch auf der Hauptseite unter OC-Einstellungen (je nach Mainboard heißt es etwas anders). Dort kann man dann für die Arbeitsspeicher entsprechend voreingestellte Parameter auswählen und laden lassen. Diese sogenannten XPM-Profile sind vom Hersteller bereits "freigeschaltet" worden und sollten auf den meisten Mainboards normalerweise problemlos laufen. Wenn man doch noch mehr Leistung aus dem Speicher rausholen möchte, kann man halt manuell nachjustieren und muss dann aber entsprechend die dauerhafte Stabilität des Systems auch selbst erst testen.

Wie es die Artikelbeschreibung vermuten lässt, taktet dieses Ram-Kit mit bis zu 5600MHz.
Mal sehen, was das Bios dazu sagt, und was am Ende tatsächlich bei rauskommt.
Im Bios finden wir gleich drei vorprogrammierte XMP | Profile vor.
Profil 1: 5600MHz CL36-36-36-68 1,25V
Profil 2: 5200MHz CL36-36-36-68 1,20V
Profil 3: 5000MHz CL36-36-36-68 1,10V

Getestet wurde mit der Hardware:
MSI MEG Z690 Unify welches von einem Intel i9 12900K Prozessor betrieben wird.
Weitere Komponenten sind eine EVGA RTX 2080,
ein Fractal Design Netzteil mit 860W,
eine Samsung M.2 SSD für das Betriebssystem und eine Crucial M.2 2TB SSD für Games,
Betriebssystem: Windows 10 Pro

Die DDR5 Speicher laufen auf allen drei XMP Einstellungen soweit ohne Probleme. Es gab keine Probleme wegen zu hohen Temperaturen oder ähnliches. Die Speicher laufen sehr stabil und sicher, daher kann man ruhig die schnellste Taktung für das System auswählen. Sollte es später doch zu Problemen (Abstürze, Neustarts, Freezes) kommen, sollte das nächst kleinere XMP Profil getestet und verwendet werden. Ich kannte es bisher nur so, dass dem Speicher zwei XMP Profile hinterlegt worden sind. Vermutlich wollte Patriot dem Nutzer hier etwas entgegenkommen und so ein etwas breiteres Spektrum an Sicherheit bieten.
Da ich aber wissen wollte, ob dieses Kit vielleicht noch mehr zu bieten hat, wurde im Bios zu den manuellen Einstellungen gewechselt.
Auch durch etwas Recherche im weltweiten Web wurden die Parameter nach und nach etwas hochgeschraubt, bzw. die Timings Schritt für Schritt verkürzt. Da dieser Prozess auch seine Zeit braucht, ist es logisch, dass man in diesen 2 vorgegebenen Wochen für eine Bewertung nicht alles bis aufs Letzte ausprobieren und ausreizen kann.
In der Praxis lässt sich das Kit aber tatsächlich bis auf 6000MHz hochtakten (1.25V) CL 32-38-38 und läuft bis dato auch sehr stabil.
Angeblich sollen auch 6400MHz drin sein. Das wäre tatsächlich ein enormer Sprung. Aber das habe ich noch nicht ausprobiert und ehrlich gesagt, ich weiß nicht ab man das wirklich so glauben kann und sollte. Möglicherweise werde ich das noch probieren, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen. Also bis dahin ist es nur Spekulation.

Getestet wurden die einzelnen Parameter indem einfach einige Spiele gespielt wurden (Tomb Raider, Assassins Creed, Far Cry&) und dabei das Verhalten des Systems beobachtet wurde.
So im Spiel direkt merkt man eigentlich keinen großen Unterschied. Vielleicht bildet man es nur ein, weil man weiß, der Speicher taktet aktuell schneller. Aber wenn die Spiele problemlos laufen und nicht zicken, ist es schon ein sehr gutes Zeichen.
Übersichtlicher wird es natürlich, wenn man spezielle Programme laufen lässt, die die einzelnen Werte in Zahlenform auf dem Bildschirm werfen. Dafür wurden z.B. 3DMark-Benchmarks, WinRAR oder AIDA64 verwendet. (5600MHz, CL36)
3D Mark Fire Strike: ca. 40233 Punkte
WinRAR: ca. 37976 Punkte
AIDA64: ca. 66,8 ns (Latenz)

Aber dieses Kit erweist sich tatsächlich als sehr experimentierfreudig und lässt wirklich viel mit sich machen. Somit kann dieses Set locker als Geheimtipp gesehen werden. Durch ein paar Klicks können hier im Verhältnis zusätzlich noch sehr viele Megaherzchen rausgeholt werden. Erst recht für den Preis kann man hier überhaupt nicht meckern. Wer es nicht so protzig im Gehäuse mag sondern eher auf eine schlichte Optik setzt, wird mit diesem Set sicher glücklich. Denn wie schon erwähnt, das Design ist schlicht gehalten und RBG bietet dieses Modell nicht.
Wem die 5600MHz nicht reichen kann eigenhändig relativ einfach hochtakten. Wer sich das nicht zutraut oder keine Lust auf solche Spielchen hat, sollte zu Alternativen und schnelleren Speichern greifen.

Patriot bietet in dieser Modell-Reihe noch weitere Speicherriegel an. Hier sind DDR5 Varianten von 5200MHz mit bis 6200MHz verfügbar. Wahlweise mit oder ohne RGB. Nur die 5200er Variante und das 5600er Modell als 16GB-Kit gibt es nicht mit RGB.
Maße: Höhe für den Einsatz von Luftkühlern!!! Ca. 40mm stehen noch über, wenn die Riegel auf dem Mainboard eingerastet sind. 43mm haben die Module mit der Kontaktleiste.


Die Speicherriegel von Patriot gefallen mir ganz gut. Sie laufen stabil und lassen sich leicht übertakten. Die Kapazität mit 32GB ist aktuell immer noch sehr ausreichend, wenn es um das Gaming geht. Für aufwändige Videobearbeitung (z.B. Rendern in After Effects) sollte man schon besser etwas mehr haben. Die Preise für DDR5 Speicher sind zurzeit ja recht human. Wenn man in diesem Segment aufrüsten möchte ist jetzt ein guter Zeitpunkt.
Vergleichbare DDR5 Speicher von Corsair (Vengeance 32GB 5600MHz) sind im Vergleich genauso teuer. Die höher getakteten G.Skill Trident Z5 32GB kosten mit 6400MHz etwa 30¤ mehr. Vor einem Jahr hätte man locker noch das 2-fache dafür zahlen müssen.


Vielen Dank nochmal, dass ich an dieser Aktion teilnehmen durfte.
Schöne Grüße & alles Gute
    
  
5 5
     am 11.06.2023
Produkttester
Ich habe das Patriot Viper Venom 32GB 5600Mhz Kit im Rahmen des Testers Keepers von Patriot gewonnen und getestet. Es handelt sich hierbei um einen 2x16GB Single Rank DDR5 Ram. Ich habe es an meinem eigenen PC getestet und im Folgenden berichte ich von meinen Eindrücken und Erfahrungen von diesem Produkt:

Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit kommt in einer sehr gut eingepackten Verpackung und sieht optisch sehr schlicht aus. In einem sehr schönen matten Schwarz, teilweise Silber und das Logo und die Schrift in einem knackigen Rot. Dieses Modell besitzt keine RGB Beleuchtungen, weshalb es preislich auch günstiger ist und auch meiner Meinung nach ohne RGB Beleuchtung sehr gut aussieht. Die Verarbeitung ist sehr gut und sieht sehr hochwertig und stabil aus. Auch in der Hand fühlt es sich nicht billig an oder gibt einen das Gefühl, als ob es leicht kaputt gehen könnte.
Deswegen war die Montage des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit s auch sehr einfach und lässt sich wie jeder andere DDR5 Ram ins Mainboard einbauen. Ich habe dafür den 2ten und 4ten Ram Slot benutzt, da es auch zweimal 16GB und somit Dual Channel ist. Aufpassen sollte man beim Kauf auch ein passendes Mainboard, dass mit DDR5 Ram läuft, zu benutzen. In kein DDR4 Mainboard kann DDR5 Ram eingebaut werden und auch nicht andersherum!
Zu der Leistung des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kits lässt sich sagen, da es DDR5 Ram ist, dass es deutlich schneller als DDR4 Ram ist. Das Profil im Bios sollte man sofort wechseln, da es Standardmäßig bei meinem Mainboard nur mit 4800Mhz gelaufen ist und somit überhaut nicht das volle Potenzial nutzt. Man kann XMP 3.0 verwenden, was ich auch für die optimale Leistung empfehlen würde, das muss man auch im Bios auswählen. Zudem gibt es 3 weitere Möglichkeiten diesen Ram einzustellen:
Auf 5000Mhz mit 1.1 Volt
Auf 5200Mhz mit 1.2 Volt
Und auf 5600Mhz mit 1.25 Volt
Übertakten lässt sich diese Variante nicht wirklich und würde ich auch nicht empfehlen. Das bedeutet der Ram läuft maximal mit 5600Mhz und 1.25 Volt, was im Vergleich zu anderen DDR5 Ram relativ wenig ist, dennoch ist es ein sehr guter und mehr als ausreichend schneller Ram. Auch die Unterschiede sind kaum bemerkbar zu leicht schnelleren Ram.
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist preislich sehr angemessen an die Leistung und der Optik, da es günstiger als schnellere Modelle ist und auch günstiger als im Vergleich zu Ram mit RGB Beleuchtung. Also das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt auch und bietet für einen guten Preis die Vorteile von der DDR5 Technologie.
Zu der Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen, aber es wäre sehr ungewöhnlich, wenn ausgerechnet dieser Ram eine Abweichung von der Lebensdauer zu anderen Ram hätte.
Als Fazit lässt sich sagen, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit eine gute und günstige Wahl für Budget Builds mit DDR5 Ram und Mainboard ist, um die Vorteile von DDR5 Technologie zu benutzen. Es ist super verarbeitet und sieht gut aus. Es bietet mit 5600Mhz mehr als ausreichend Leistung für die meisten Spiele oder Anwendungen auf dem PC. Für den Preis im Vergleich mit anderen DDR5 Ram ist die Leistung des Produkts auch sehr angemessen und lohnenswert.
    
  
5 5
     am 09.06.2023
Produkttester
Als Anfänger wie ich einer bin kann es schwierig sein, die verschiedenen Speicheroptionen auf dem Markt zu verstehen und zu entscheiden, welches Kit am besten für meine Bedürfnisse geeignet ist. In diesem Testbericht werden ich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit aus der Perspektive eines Anfängers berichten.

Design und Verarbeitung
Das Design des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist schlicht und elegant. Die schwarzen Heatspreader sind mit dem Viper-Logo und dem Schriftzug "Venom" verziert. Die Verarbeitung ist hochwertig und die Heatspreader sind robust. Als Anfänger steht meistens das Design und die Verarbeitung des Kits im Vordergrund jedoch sollte das die Leistung sein.

Leistung
Die Leistung des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist beeindruckend. Mit einer Geschwindigkeit von 5600 MHz und einer Latenzzeit von CL18-22-22-42 bietet es eine hervorragende Leistung für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele. Für mich als Anfänger war es schwierig die Bedeutung dieser Zahlen zu verstehen, weshalb ich mich in die Thematik etwas eingelesen habe um berichten zu können. Kurz gesagt, je höher die Geschwindigkeit und je niedriger die Latenzzeit, desto schneller und reaktionsfähiger wird Ihr System sein.

Kompatibilität
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist mit den meisten modernen Motherboards kompatibel. Es ist jedoch wichtig, die Kompatibilität mit dem Motherboard des Benutzers zu überprüfen, bevor man es kauft. Als Anfänger kann es schwierig sein, die Kompatibilität zu überprüfen. Es ist jedoch wichtig, dass das Kit mit Ihrem Motherboard kompatibel ist, damit es ordnungsgemäß funktioniert.

Overclocking
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist für Overclocking optimiert. Als Anfänger wie ich einer bin kann es schwierig sein, zu verstehen, was Overclocking bedeutet. Kurz gesagt, Overclocking bedeutet, die Geschwindigkeit des Speichers zu erhöhen, um eine höhere Leistung zu erzielen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Overclocking das Risiko von Beschädigungen erhöhen kann und nur von erfahrenen Benutzern durchgeführt werden sollte. Als Anfänger ist es möglicherweise am besten, das Kit nicht zu übertakten, um Schäden zu vermeiden.


Preis
Der Preis des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist angemessen für die Leistung, die es bietet. Man sollte beim Kauf darauf achten, was man für Bedürfnisse hat, um zu entscheiden welcher Arbeitsspeicher zu einem passt. Es ist zu beachten, dass es günstigere Optionen auf dem Markt gibt, die für den durchschnittlichen Benutzer ausreichend sind. Wenn Sie jedoch ein anspruchsvoller Nutzer sind, der eine hohe Leistung und Geschwindigkeit benötigt, womit ich meine, dass sie das Potenzial ausnutzen, kann das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit eine lohnende Investition sein.

Fazit
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist eine hervorragende Wahl für anspruchsvolle Benutzer, die eine hohe Leistung und Geschwindigkeit benötigen. Es bietet eine beeindruckende Leistung, ist robust und langlebig und für Overclocking optimiert. Der Preis ist hoch, aber angemessen für die Leistung, die es bietet. Wenn Sie auf der Suche nach einem High-End-Speicher kit sind, ist das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit definitiv eine Überlegung wert.
    
  
4 5
     am 08.06.2023
Produkttester
Dieses Produkt Review bezieht sich auf das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit, bei welchen es sich um ein 2x16 GB Single Rank DDR5 Kit handelt. Die Primary Timings sind 36-36-36.
Selbst wenn die Timings erstmal Samsung DDR5 B-Die vermuten lassen würden, handelt es sich hierbei um SK Hynix ICs. Dabei ist zu vermerken, dass diese Riegel nur ein JEDEC 4800 Profi bei 1.1V haben.
Ich werde erstmal das Äußerliche und Offensichtliche vorweg nehmen und dann etwas genauer auf die technischen Spezifikationen ein. Ich hab diese Sticks auf eventuellen Puffer für weitere Übertaktung so wie Subtimings getestet.

Die Sticks sind die non-RGB Version und sehen somit schlicht und einfach aus. Mir persönlich gefällt der rot-silberne Mix und ich könnte mir vorstellen, dass man diese z.B. in einem Diablo IV Theme-Build verwenden könnte.
Die Heatsinks fühlen sich robust an und man merkt definitiv, dass man Etwas mit mehr Gewicht in der Hand hat. Bei meinen Tests sind die Sticks nicht heißer als 42°C unter Stress tests gelaufen. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich meinen RAM immer mit 120mm Lüfter betreibe, welcher direkt auf den RAM ausgerichtet ist. Ich habe das Gefühl, dass die PCBs und Heatsinks, welche Patriot hier für die RAM ICs verwendet sehr hochwertig sind.
Die Installation ist ebenfalls sehr einfach. RAM ist natürlich nie besonders schwierig zu installieren, allerdings hilft es, wie robust die Heatsinks sind, da man nie Angst hat etwas zu zerbrechen, selbst wenn man sie mit etwas mehr Kraft in den Slot drückt. Wer schon einmal Corsair Vengeance DDR3 installiert hat, dass sie Heatsinks auch deutlich zerbrechlicher anfühlen können.

Nun zum etwas technischeren Teil des Reviews, welcher mMn der Ausführlichste sein sollte, da nur so das Preisleistungsverhältnis objektiv bewertet werden kann. Optisch sticht dieser RAM nicht so hervor, dass ich persönlich ihn aus ästhetischen Gründen kaufen würde.

Es gibt 3 Profile. Offiziell wird sowohl Intels XMP als auch AMDs EXPO unterstützt. Auf der Verpackung wird dieses auch aktiv beworben.
- 5600Mhz bei 1.25V
- 5200Mhz bei 1.2V
- 5000Mhz bei 1.1V

Wer Wert auf möglichst wenig Stromverbrauch legt, hat hier die freie Auswahl der 3 Profile.
Hierbei ist nochmal zu vermerken, dass der nächste JEDEC Schritt 5200 bei 1.1V wäre, welcher von diesem Kit nicht erreicht wird. Es befindet sich also an der unteren Grenze der RAM-Qualitäts-Skala.
Mit mehr Spannung, könnte man aber noch höhere Frequenzen erreichen. Generell machen sich die meisten Leute bei 1.4-1.5V (mit aktiver Kühlung) keine Sorgen um ihre Hynix basierten DDR5 Kits.

1.25V sind also für DDR5 natürlich relativ wenig und wer sich etwas mit DDR5 beschäftigt hat, weiß natürlich auch, dass absolut jeder Ryzen 7000 Memory Controller mindestens 6000 Mhz schafft.
Bei Alder Lake und Raptor Lake, sind 6000 ebenfalls das Minimum, welches erreicht werden, obwohl die guten Memory Controller auf guten Motherboards auch über 8000Mhz schaffen können.
Der 6000Mhz "sweet spot" ist daher also ziemlich relevant. Somit habe ich mich natürlich auch daran versucht, dieses Kit bei 6000Mhz zu betreiben - denn warum sollte ich eines der 6000Mhz Kits kaufen, wenn es dieses auch schafft?

Erst einmal vorweg - ich habe nur einen Ryzen 7700X und 7800X3D und zwei B650 Boards zur Verfügung habe.
Da beide Memory Controller allerdings deutlich mehr schaffen als dieses Kit, sollte dies keine Rolle spielen. Die Timings, auf die ich mich im folgenden beziehe sind damit allerdings nicht notwendigerweise 1:1 für Intel relevant.
Die Ernüchterung kam dann leider nach einigen Stunden rumprobieren. Selbst bei 1.43V (das Maximum, welches meine MSI Boards erlauben) POSTed das System zwar bei 6000Mhz, aber selbst mit Timings von 40-40-40 oder ALLEN Timings auf AUTO war der RAM in TestMem5 nicht stabil zu bekommen.
Für mich war das sehr enttäuschend, da ich an Hand anderer Reviews weiß, dass doch einige 5600 Kits bis 6200 stabil sind. Ich vermute, dass Patriot hier vorher schon sehr viel binning betrieben hat.

Als nächstes stand dann an bei den 1.43V die besten Timings zu erreichen. Auf 400Mhz kann man verzichten, sollten die Timings weit herunter gehen. Latenz ist besonders für's Gaming in den meisten Szenarios viel wichtiger als Bandbreite.
Hier die erste positive Überraschung - 26-34-34 ist tatsächlich stabil bei 1.43V und 5600Mhz. Der erste Gedanke: Wenn jetzt noch der Rest der Timings im typischen Hynix M-Die Bereich liegt, ist das Kit gerettet und könnte meine Empfehlung bekommen.

Wer schonmal Memory getuned hat weiß, dass als nächstes tRTP und tWR dran sind um die Stabilitätstest zu beschleunigen.
Hier liefen jeweils 12 (tRTP) und 48 (tWR) stabil. Weiter runter konnte ich leider nicht, das hat von stabil in Stresstests direkt zu einem NO-POST geführt. Diese Timings stimmen auch in ungefähr mit dem DDR5 Hynix Guide von Buildzoid überein.
Als nächstes also tRAS. Hier sollten sowohl A-Die als auch M-Die auf 28 runtergehen - selbst bei 6000Mhz. Die 28 (tRAS) sind ebenfalls bei diesem Kit stabil.
tREFI geht bis zum absoluten Maximum von 65536 - da dieses Timing idR nur die Temperatur beeinflusst bzw von Temperatur beeinflusst wird, hat das für mich kein Problem dargestellt. Wer keinen Lüfter für den RAM hat, sollte hier evtl etwas konservativer ran gehen.

Die erste richtige Enttäuschung kam dann bei tRC und tRFC. Nichtmal tRFC1 von 800 hat POSTed. Nur mit DRAM VDDQ Spannung von 1.43 Volt habe ich diese Timings weiter drücken können. Wer dieses Kit also ähnlich verwenden will, sollte nicht nur die DRAM VDD Spannung anheben.
Mit dieser Änderung läuft das Kit dann tatsächlich bei tRFC1 480, tRFC2 380 und tRFCsb 280. Meine tRC musste ich allerdings bei 68 belassen, da mit weniger über längere Stresstests Instabilitäten auftraten.

Da die sekundären und tertiären Timings bei RAM sehr abhängig von den ICs (Hynix M-Die) und sich wenig innerhalb der gleichen Produktreihe unterscheiden (Silicon Lottery), werde ich auf diese Timings nicht allzu genau eingehen.
Hier wird wahrscheinlich nicht viel Puffer für weiteres Tuning, daher keine langgeschwungene Rede - ihr wollt ja sicherlich auch noch das Fazit lesen, wenn ihr's bis hier geschafft habt.
Die Timings, die ich hier explizit weglasse sollten auf AUTO bleiben, da sie für ein Single Rank, Dual DIMM Kit nicht relevant sind. Diese Timings sind für Dual Rank und Quad DIMM.

tRRDL - 8, tRRDS - 4
tFAW - 20 - wer sich von DDR4 noch an 4x tRRDS = tFAW erinnert hat zwar grundsätzlich Recht, aber der Ryzen Memory Controller kann nur auf 20 runter. Wer Intel nutzt, kann und sollte hier mehr rausholen
tWTRL - 16, tWTRS - 6

tRDRDSCL - 4
tRDRDSC - 1
tWRWRSCL - 4
tWRWRSC - 1
tWRRD - 2
tRDWR - 16

Fazit

Die Sticks sind bereits von Patriot stark auf Frequenz gebinnt worden. Daher lässt sich leider nicht mehr als 5600 rausholen. Vielleicht habt ihr mit euren Kits etwas mehr Glück, ich würde mich aber nicht darauf verlassen.
Ob Intel oder AMD, 6000 sollte man schon anpeilen. Für bereits 10€ mehr bekommt man schon ein DDR5 6000Mhz 36-36-36 Kit von der Konkurrenz. Allerdings weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass dieses definitiv nur als Samsung B-Die verkauft wird.
Samsung skaliert schlechter und Timings sind idR ebenfalls deutlich schlechter. Nochmal 10€ drauf, und es gibt ein Hynix Kit mit 32-38-38.
Wer sich mit Timings nicht beschäftigen möchte, wem 6000 Mhz besonders wichtig sind und wer noch ein bisschen Geld übrig hat, der ist besser damit geholfen, eines dieser alternativen Kits zu kaufen und mit EXPO zu betreiben oder dieses ebenfalls zu tunen.

Wer allerdings nicht vom Preis abweichen möchte, wer nicht die RGB Steuer zahlen möchte und wem 5600 genug ist, der hat mit diesem Kit eine super Wahl getroffen.

Ähnliche Kits bei 5600Mhz kommen oft nur mit 40-40-40 Timings oder kosten 15€ für 30-34-34 Timings. Für 95€ (zum Zeitpunkt dieses Reviews), ist dieses Kit in seiner Preisklasse unschlagbar.
Hinweisen möchte ich allerdings darauf, dass sich mein Review auf das Kit mit SK Hynix RAM ICs bezieht, welche manuell nachgetuned werden. Mit Timings von 36-36-36 ist das Kit nicht besonders gut um einfach von Werk aus genutzt zu werden.
Außerdem ist es bei diesen Timings möglich, dass Patriot in diesem Kit sowohl Samsung als auch SK Hynix ICs verwendet. Ich kann keine Aussage darüber geben, welcher RAM hier häufiger verbaut wird, da ich bisher nur ein Kit testen konnte.
Dieses Kit mit getunten Timings performt im Gaming besser als mein 6000Mhz 36-36-36 Samsung Kit (nachdem dieses ebenfalls getuned wurde). Aber nochmal zur Sicherheit - verlasst euch nicht darauf, dass auch ihr SK Hynix bekommt.
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass ich mir mehr gewünscht hätte, aber dennoch nicht enttäuscht bin. Das Kit hatte noch so viel Puffer zum übertakten, dass es mir den Preis definitiv wert wäre.
0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 22.02.2024
Verifizierter Kauf
Guter und günstiger stabiler Ram. Perfekt für den Serverbetrieb wo man nicht die schnellsten Geschwindigkeiten benötigt.
    
  
2 5
     am 15.11.2023
Verifizierter Kauf
Mag es Pech sein oder ein generelles geringes Silikonniveau der Speicherchips, auf jeden Fall ist mir einer der 2 Riegel nach zwei Tagen testen hops gegangen. MemTest64 gestartet und plötzlich friert mir das OS ein. Ich hab ihn dann noch einmal mit nem clear cmos zum booten gebracht. Aber nicht lange danach war Schluss. Mehrfach rumprobiert, der eine Riegel wollte einfach nicht mehr booten. (hab ihm immer 2 min.+ Zeit gegeben damit sich das BIOS fangen kann) - Beim "guten" Riegel war aber spätestens immer nach ca. 30 bis 40 Sekunden der Bootvorgang beendet.

Also RMA aufgemacht und Geld zurück und doch wieder auf eine andere Marke umgeschwenkt. Das war es dann doch erst mal wieder mit Patriot. Pech kann man natürlich immer mal haben. Was mich allerdings verwundert, dass doch jede Menge "Produkttester" genau diese Riegel bewertet haben und einer sogar mit 4/5 Sternen nicht so begeistert war. Zum Bestellzeitpunkt war leider alles andere nicht auf Lager.

Manchmal hat man aber auch einfach nur Pech ;-)
    
  
5 5
     am 24.06.2023
Produkttester
Das Produkt wurde mir im Rahmen der Testers-Keepers Aktion bereitgestellt.

Als leidenschaftlicher Gamer und PC-Enthusiast bin ich immer auf der Suche nach neuen Komponenten, um meine Gaming/Computer-Erfahrung zu erweitern. Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit hat mein Interesse geweckt, da es mit seinen technischen Spezifikationen und seiner Leistung auf dem Papier herausragt. Zudem ist dies mein erstes DDR5-Kit, welches ich jemals verwendet habe. Nachdem ich es eine Weile getestet habe, möchte ich nun meine Erfahrungen und Meinungen zu diesem Produkt teilen.
Das Produkt habe ich in meinem privaten System verwendet. Das System ist ziemlich neu und beinhaltet folgende Hauptkomponenten:

Mainboard: Gigabyte X670 X AX
Prozessor: AMD Ryzen 9 7959X3D
CPU-Kühler: Dark Rock Pro 4
Grafikkarte: Gigabyte RTX 4090 Windforce
SSD: Samsung 980 Evo Pro (Betriebssystem: Windows 11 Pro)

Die Lieferung des Produkts verlief wie immer ziemlich schnell. Der Arbeitsspeicher kommt ausreichend verpackt in einem kleinen Karton an (Größe ca. A5). Die eigentliche Verpackung des Produkts sieht ziemlich durchdacht aus und das war auch so. Der Inhalt, also der eigentliche Arbeitsspeicher befand sich zusätzlich noch in einer Plastikhülle. Jeder RAM-Riegel hatte seinen eigenen Slot und so konnten sich diese beim Transport auch nicht bewegen. Schäden an der Verpackung oder am Produkt konnte ich nicht feststellen. Zudem liegt auch noch ein Viper-Gaming Sticker mit bei.

Der erste Eindruck, als ich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit in den Händen hielt, war äußerst positiv. Die schwarzen/silbernen Heatspreader verleihen den Modulen ein schlankes und ansprechendes Design, das perfekt zu meinem Gaming-Setup passt. Das Viper-Logo auf den Heatspreadern verleiht dem Kit eine gewisse Aggressivität und lässt es im Inneren meines PCs auffallen. Die Verarbeitungsqualität ist solide, und die Module fühlen sich robust und langlebig an. Dennoch bin ich der Auffassung, dass das Produkt deutlich schöner und noch ansprechender gewesen wäre, wenn das Produkt komplett schwarz wäre. Außerdem gibt es keine RGB-Beleuchtung in dem Kit. Für manche ein ganz großer Kritikpunkt und ein eventueller Grund das Produkt nicht zu kaufen, aber für mich ein ganz klarer positiver Aspekt.

Die Montage bzw. Installation des Produktes verlief unglaublich einfach. Die beiden Riegel mussten nur in die vorgesehen Slots, auf dem Mainboard, eingesteckt werden. Bei dem Einbau merkt man wieder, wie hochwertig und robust sich dieser Arbeitsspeicher anfühlt. Probleme mit dem Dark Rock Pro 4 CPU-Kühler gab es keine. Der Arbeitsspeicher und der Kühler berühren sich nicht und auch beim Aufbau entstehen keinerlei Probleme.

Als ich das Kit in mein System eingebaut hatte, war ich gespannt auf seine Leistung und Geschwindigkeit. Mit einer angegebenen Speicherfrequenz von 5600MHz versprach es schnelle Datenübertragungsraten und eine, im Vergleich zu DDR4, verbesserte Systemleistung. Ich war nicht enttäuscht. Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit hat meine Erwartungen übertroffen und meine Erfahrung auf ein neues Niveau gebracht. Die Ladezeiten meiner Lieblingsspiele waren spürbar schneller (Microsoft Flight Simulator 2020), und das Multitasking lief reibungslos und ohne Verzögerungen. Auch bei rechenintensiven Aufgaben wie Video-Rendering oder Streaming hat das Kit eine beeindruckende Leistung gezeigt. Die hohe Geschwindigkeit des RAMs hat sich wirklich bemerkbar gemacht und mich beeindruckt. Ebenfalls waren die Temperaturen ziemlich niedrig, also im Vergleich zu DDR4-Speicher mit deutlich niedrigeren Speicherfrequenzen.
Als erfahrener Benutzer war ich besonders angetan von dem Übertaktungspotenzial des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kits. Ich hatte mich im Vorfeld über dieses Produkt ein wenig informiert und wusste das daher schon. Ich konnte die Geschwindigkeit noch weiter erhöhen und die Leistung meines Systems voll auslasten. Mit einigen Feinabstimmungen konnte ich die Grenzen meines Systems ausloten und die Leistung auf ein, für mich, neues Niveau bringen. Das Übertakten erfordert natürlich eine gewisse Erfahrung und Vorsicht, aber das Potenzial ist definitiv vorhanden und bietet eine zusätzliche Flexibilität für Enthusiasten wie mich.

Die Kompatibilität und Installation des Kits waren ebenfalls problemlos. Es war mit meinem AMD-System kompatibel, und die EXPO-Technologie erleichterte die Einrichtung erheblich. Es war nur ein einfacher Schritt, die optimierten RAM-Einstellungen zu laden. Die Plug-and-Play-Fähigkeit des Kits war eine Erleichterung und machte die Installation schnell und unkompliziert. Zudem befürchtete ich, aufgrund verschiedener DDR5-Reviews, extrem hohe Ladezeiten beim Booten des Systems. Glücklicherweise war dies bei dem Viper RAM nicht der Fall. Ein weiteres sehr positives Merkmal, ist die Kompatibilität von AMD und Intel CPUs. Die AMD-EXPO Technologie und Intel XMP 3.0 werden beide unterstützt, somit kann man selbst bei einem Prozessor/Mainboardwechsel den selben DDR5 Speicher verwenden.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl von RAM-Modulen ist ihre Stabilität und Zuverlässigkeit. Hier hat mich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit nicht enttäuscht. Während meiner Tests gab es keine Abstürze oder Inkompatibilitätsprobleme. Das Kit erwies sich als stabil und zuverlässig, was für mich als Gamer von entscheidender Bedeutung ist. Ich konnte mich darauf verlassen, dass es auch bei längeren Gaming-Sessions eine konstante und verlässliche Leistung liefert.

In Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich der Meinung, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit seinen Preis wert ist. Es bietet eine erstklassige Leistung und Geschwindigkeit zu einem angemessenen Preis. Wenn man bedenkt, dass RAM ein essentieller Bestandteil eines leistungsfähigen Gaming-Setups ist, halte ich das Preis-Leistungs-Verhältnis für angemessen und fair. Außerdem sind die 32GB RAM mehr als ausreichend.

Abschließend kann ich sagen, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit meine Erwartungen übertroffen hat. Mit seinem, für mich, ansprechenden Design, seiner beeindruckenden Leistung und Geschwindigkeit, seiner Kompatibilität und Stabilität ist es eine hervorragende Wahl für Gamer und PC-Enthusiasten. Es hat mich mit seiner Leistung beeindruckt und wird sicherlich eine wertvolle Ergänzung für jedes leistungsfähige System sein. Somit kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall gegeben. Die Produktqualität und das Gefühl von absoluter Hochwertigkeit sind ebenfalls gegeben. Zudem läuft der Arbeitsspeicher relativ schnell (mit 5600MHz / im Vergleich zu DDR4 Speicher) und dazu auch noch sehr stabil und extrem zuverlässig. Wie schon erwähnt sind 32GB RAM aktuell mehr als genug. Natürlich für den standardmäßigen Gaming-Betrieb. Mich hat das Produkt definitiv überzeugt und ich bin mir sicher, dass auch viele andere ihren Spaß damit haben werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die, von Mindfactory gegebene, Möglichkeit dieses Produkt ausführlich zu testen.
    
  
5 5
     am 13.06.2023
Produkttester
Im Zuge der Aktion: Testers Keepers, wurde mir von Mindfactory dieses Kit bereitgestellt. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Mindfactory!

Die Lieferung des Pakets erfolgte tatsächlich wirklich sehr schnell und kam nur wenige Tage später bei mir an.
Das Paket ist normal aber gut verpackt, keine Beschädigungen weder am Versandkarton, noch am eigentlichen Pappkarton des Herstellers. Die Riegel selbst liegen eingerastet in transparenten Kunststoffblistern. Zumindest sollten sie das. Ein Speicherriegel hat sich aus dieser Fixierung gelöst und war etwas frei unterwegs. Das war aber kein Problem, er befand sich ja noch im sicheren Blister. So viel "Freiraum" entsteht da nicht und es funktionieren auch beide Riegel einwandfrei. Der Paketdienst hatte es wohl besonders eilig, mir diese Lieferung zukommen zu lassen&
Bis auf einen Aufkleber / Sticker liegt dem Paket sonst nichts weiter bei.

Patriot ist ein amerikanisches, privates Unternehmen mit Firmensitz in Kalifornien (USA). Die Patriot-Website ist sehr übersichtlich gestaltet und erklärt die Produkte in englischer sowie in chinesischer Sprache.
Hier ist auch ein Datenblatt ist in englischer Sprache zu finden. Auf der downloadbaren pdf werden einige technische Details und Maße aufgeführt, außerdem wird noch auf eine beschränkte lebenslange Garantie hingewiesen. Leider habe ich auf der Homepage direkt keine weiteren Details hierzu finden können.

Das 32GB Arbeitsspeicher- Kit, Modell: Viper Venom DDR5 (PC5 44800) von Patriot kommt im 2er Set und sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Die Verarbeitung ist sehr gut und macht qualitativ einen hervorragenden Eindruck. Das Design ist wie immer Geschmacksache. In den Farben in anthrazit und weiß gefällt es mir ganz gut und es sollte optisch gesehen auch auf jedes Mainboard passen. Das Viper-Markenlogo sticht in roter Farbe etwas hervor und wirkt etwas abturnend. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.
Gekühlt werden die Kurzzeitspeicher durch einen Aluminiummantel, der weiter nicht besonders auffällig oder imposant wirkt und daher eher schlicht daherkommt. Das Metall liegt gut an, verleiht dem Speicher eine gute Stabilität und deutet schon beim Anfassen auf eine gute Qualität hin.
Eine RGB-Funktion ist bei diesem Kit nicht vorhanden.
Ansonsten sind keine besonderen scharfen Kanten oder ähnliches vorzufinden. Bei einigen Modellen von G.Skill sieht das ja teilwiese schon etwas anders aus. Aber so oft werden die Riegel in der Regel ja nicht angefasst und wenn, kann man ja etwas aufpassen, wenn sie in die Bänke eingedrückt werden.

Laut CPU-Z sind bei diesem Modell sind die übertaktungsfreudigen Speicherchips von SK Hynix verbaut. Und der bunte Aufdruck der Verpackung besagt, dass dieses Set für Intel basierende Systeme genauso gut geeignet ist, wie auch für solche Rechner die von AMD Prozessoren befeuert werden.

Die Montage der beiden RAM-Riegel ist wie gewohnt keine große Sache. Im Handbuch des Mainboardherstellers wird genau darauf hingewiesen, welche Speicherbänke im Dual-System verwendet werden sollten. Hier werden die Riegel einfach nur eingeklipst und fertig. Durch die Kerbe in der Kontaktleiste kann man hier nicht falsch machen. Die eigentlichen Einstellungen der Module werden dann nachher im Bios vorgenommen.

Nach der Hardwaremontage startet der Rechner beim 1. Start nicht voll durch. Er bemerkt beim Booten die neu verbaute Hardware und führt mit einem Piepen einen Neustart durch, wobei dann die Grundeinstellungen geladen werden. Beim nächsten booten kann man sich dann per Tastenkombination ins BIOS einloggen.
Unter der Rubrik Arbeitsspeicher lassen sich dann manuell die einzelnen Werte und Parameter anpassen und einstellen. Bzw. wenn man es einfach und schnell mag auch auf der Hauptseite unter OC-Einstellungen (je nach Mainboard heißt es etwas anders). Dort kann man dann für die Arbeitsspeicher entsprechend voreingestellte Parameter auswählen und laden lassen. Diese sogenannten XPM-Profile sind vom Hersteller bereits "freigeschaltet" worden und sollten auf den meisten Mainboards normalerweise problemlos laufen. Wenn man doch noch mehr Leistung aus dem Speicher rausholen möchte, kann man halt manuell nachjustieren und muss dann aber entsprechend die dauerhafte Stabilität des Systems auch selbst erst testen.

Wie es die Artikelbeschreibung vermuten lässt, taktet dieses Ram-Kit mit bis zu 5600MHz.
Mal sehen, was das Bios dazu sagt, und was am Ende tatsächlich bei rauskommt.
Im Bios finden wir gleich drei vorprogrammierte XMP | Profile vor.
Profil 1: 5600MHz CL36-36-36-68 1,25V
Profil 2: 5200MHz CL36-36-36-68 1,20V
Profil 3: 5000MHz CL36-36-36-68 1,10V

Getestet wurde mit der Hardware:
MSI MEG Z690 Unify welches von einem Intel i9 12900K Prozessor betrieben wird.
Weitere Komponenten sind eine EVGA RTX 2080,
ein Fractal Design Netzteil mit 860W,
eine Samsung M.2 SSD für das Betriebssystem und eine Crucial M.2 2TB SSD für Games,
Betriebssystem: Windows 10 Pro

Die DDR5 Speicher laufen auf allen drei XMP Einstellungen soweit ohne Probleme. Es gab keine Probleme wegen zu hohen Temperaturen oder ähnliches. Die Speicher laufen sehr stabil und sicher, daher kann man ruhig die schnellste Taktung für das System auswählen. Sollte es später doch zu Problemen (Abstürze, Neustarts, Freezes) kommen, sollte das nächst kleinere XMP Profil getestet und verwendet werden. Ich kannte es bisher nur so, dass dem Speicher zwei XMP Profile hinterlegt worden sind. Vermutlich wollte Patriot dem Nutzer hier etwas entgegenkommen und so ein etwas breiteres Spektrum an Sicherheit bieten.
Da ich aber wissen wollte, ob dieses Kit vielleicht noch mehr zu bieten hat, wurde im Bios zu den manuellen Einstellungen gewechselt.
Auch durch etwas Recherche im weltweiten Web wurden die Parameter nach und nach etwas hochgeschraubt, bzw. die Timings Schritt für Schritt verkürzt. Da dieser Prozess auch seine Zeit braucht, ist es logisch, dass man in diesen 2 vorgegebenen Wochen für eine Bewertung nicht alles bis aufs Letzte ausprobieren und ausreizen kann.
In der Praxis lässt sich das Kit aber tatsächlich bis auf 6000MHz hochtakten (1.25V) CL 32-38-38 und läuft bis dato auch sehr stabil.
Angeblich sollen auch 6400MHz drin sein. Das wäre tatsächlich ein enormer Sprung. Aber das habe ich noch nicht ausprobiert und ehrlich gesagt, ich weiß nicht ab man das wirklich so glauben kann und sollte. Möglicherweise werde ich das noch probieren, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen. Also bis dahin ist es nur Spekulation.

Getestet wurden die einzelnen Parameter indem einfach einige Spiele gespielt wurden (Tomb Raider, Assassins Creed, Far Cry&) und dabei das Verhalten des Systems beobachtet wurde.
So im Spiel direkt merkt man eigentlich keinen großen Unterschied. Vielleicht bildet man es nur ein, weil man weiß, der Speicher taktet aktuell schneller. Aber wenn die Spiele problemlos laufen und nicht zicken, ist es schon ein sehr gutes Zeichen.
Übersichtlicher wird es natürlich, wenn man spezielle Programme laufen lässt, die die einzelnen Werte in Zahlenform auf dem Bildschirm werfen. Dafür wurden z.B. 3DMark-Benchmarks, WinRAR oder AIDA64 verwendet. (5600MHz, CL36)
3D Mark Fire Strike: ca. 40233 Punkte
WinRAR: ca. 37976 Punkte
AIDA64: ca. 66,8 ns (Latenz)

Aber dieses Kit erweist sich tatsächlich als sehr experimentierfreudig und lässt wirklich viel mit sich machen. Somit kann dieses Set locker als Geheimtipp gesehen werden. Durch ein paar Klicks können hier im Verhältnis zusätzlich noch sehr viele Megaherzchen rausgeholt werden. Erst recht für den Preis kann man hier überhaupt nicht meckern. Wer es nicht so protzig im Gehäuse mag sondern eher auf eine schlichte Optik setzt, wird mit diesem Set sicher glücklich. Denn wie schon erwähnt, das Design ist schlicht gehalten und RBG bietet dieses Modell nicht.
Wem die 5600MHz nicht reichen kann eigenhändig relativ einfach hochtakten. Wer sich das nicht zutraut oder keine Lust auf solche Spielchen hat, sollte zu Alternativen und schnelleren Speichern greifen.

Patriot bietet in dieser Modell-Reihe noch weitere Speicherriegel an. Hier sind DDR5 Varianten von 5200MHz mit bis 6200MHz verfügbar. Wahlweise mit oder ohne RGB. Nur die 5200er Variante und das 5600er Modell als 16GB-Kit gibt es nicht mit RGB.
Maße: Höhe für den Einsatz von Luftkühlern!!! Ca. 40mm stehen noch über, wenn die Riegel auf dem Mainboard eingerastet sind. 43mm haben die Module mit der Kontaktleiste.


Die Speicherriegel von Patriot gefallen mir ganz gut. Sie laufen stabil und lassen sich leicht übertakten. Die Kapazität mit 32GB ist aktuell immer noch sehr ausreichend, wenn es um das Gaming geht. Für aufwändige Videobearbeitung (z.B. Rendern in After Effects) sollte man schon besser etwas mehr haben. Die Preise für DDR5 Speicher sind zurzeit ja recht human. Wenn man in diesem Segment aufrüsten möchte ist jetzt ein guter Zeitpunkt.
Vergleichbare DDR5 Speicher von Corsair (Vengeance 32GB 5600MHz) sind im Vergleich genauso teuer. Die höher getakteten G.Skill Trident Z5 32GB kosten mit 6400MHz etwa 30¤ mehr. Vor einem Jahr hätte man locker noch das 2-fache dafür zahlen müssen.


Vielen Dank nochmal, dass ich an dieser Aktion teilnehmen durfte.
Schöne Grüße & alles Gute
    
  
5 5
     am 11.06.2023
Produkttester
Ich habe das Patriot Viper Venom 32GB 5600Mhz Kit im Rahmen des Testers Keepers von Patriot gewonnen und getestet. Es handelt sich hierbei um einen 2x16GB Single Rank DDR5 Ram. Ich habe es an meinem eigenen PC getestet und im Folgenden berichte ich von meinen Eindrücken und Erfahrungen von diesem Produkt:

Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit kommt in einer sehr gut eingepackten Verpackung und sieht optisch sehr schlicht aus. In einem sehr schönen matten Schwarz, teilweise Silber und das Logo und die Schrift in einem knackigen Rot. Dieses Modell besitzt keine RGB Beleuchtungen, weshalb es preislich auch günstiger ist und auch meiner Meinung nach ohne RGB Beleuchtung sehr gut aussieht. Die Verarbeitung ist sehr gut und sieht sehr hochwertig und stabil aus. Auch in der Hand fühlt es sich nicht billig an oder gibt einen das Gefühl, als ob es leicht kaputt gehen könnte.
Deswegen war die Montage des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit s auch sehr einfach und lässt sich wie jeder andere DDR5 Ram ins Mainboard einbauen. Ich habe dafür den 2ten und 4ten Ram Slot benutzt, da es auch zweimal 16GB und somit Dual Channel ist. Aufpassen sollte man beim Kauf auch ein passendes Mainboard, dass mit DDR5 Ram läuft, zu benutzen. In kein DDR4 Mainboard kann DDR5 Ram eingebaut werden und auch nicht andersherum!
Zu der Leistung des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kits lässt sich sagen, da es DDR5 Ram ist, dass es deutlich schneller als DDR4 Ram ist. Das Profil im Bios sollte man sofort wechseln, da es Standardmäßig bei meinem Mainboard nur mit 4800Mhz gelaufen ist und somit überhaut nicht das volle Potenzial nutzt. Man kann XMP 3.0 verwenden, was ich auch für die optimale Leistung empfehlen würde, das muss man auch im Bios auswählen. Zudem gibt es 3 weitere Möglichkeiten diesen Ram einzustellen:
Auf 5000Mhz mit 1.1 Volt
Auf 5200Mhz mit 1.2 Volt
Und auf 5600Mhz mit 1.25 Volt
Übertakten lässt sich diese Variante nicht wirklich und würde ich auch nicht empfehlen. Das bedeutet der Ram läuft maximal mit 5600Mhz und 1.25 Volt, was im Vergleich zu anderen DDR5 Ram relativ wenig ist, dennoch ist es ein sehr guter und mehr als ausreichend schneller Ram. Auch die Unterschiede sind kaum bemerkbar zu leicht schnelleren Ram.
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist preislich sehr angemessen an die Leistung und der Optik, da es günstiger als schnellere Modelle ist und auch günstiger als im Vergleich zu Ram mit RGB Beleuchtung. Also das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt auch und bietet für einen guten Preis die Vorteile von der DDR5 Technologie.
Zu der Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen, aber es wäre sehr ungewöhnlich, wenn ausgerechnet dieser Ram eine Abweichung von der Lebensdauer zu anderen Ram hätte.
Als Fazit lässt sich sagen, dass das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit eine gute und günstige Wahl für Budget Builds mit DDR5 Ram und Mainboard ist, um die Vorteile von DDR5 Technologie zu benutzen. Es ist super verarbeitet und sieht gut aus. Es bietet mit 5600Mhz mehr als ausreichend Leistung für die meisten Spiele oder Anwendungen auf dem PC. Für den Preis im Vergleich mit anderen DDR5 Ram ist die Leistung des Produkts auch sehr angemessen und lohnenswert.
    
  
5 5
     am 09.06.2023
Produkttester
Als Anfänger wie ich einer bin kann es schwierig sein, die verschiedenen Speicheroptionen auf dem Markt zu verstehen und zu entscheiden, welches Kit am besten für meine Bedürfnisse geeignet ist. In diesem Testbericht werden ich das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit aus der Perspektive eines Anfängers berichten.

Design und Verarbeitung
Das Design des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist schlicht und elegant. Die schwarzen Heatspreader sind mit dem Viper-Logo und dem Schriftzug "Venom" verziert. Die Verarbeitung ist hochwertig und die Heatspreader sind robust. Als Anfänger steht meistens das Design und die Verarbeitung des Kits im Vordergrund jedoch sollte das die Leistung sein.

Leistung
Die Leistung des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist beeindruckend. Mit einer Geschwindigkeit von 5600 MHz und einer Latenzzeit von CL18-22-22-42 bietet es eine hervorragende Leistung für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele. Für mich als Anfänger war es schwierig die Bedeutung dieser Zahlen zu verstehen, weshalb ich mich in die Thematik etwas eingelesen habe um berichten zu können. Kurz gesagt, je höher die Geschwindigkeit und je niedriger die Latenzzeit, desto schneller und reaktionsfähiger wird Ihr System sein.

Kompatibilität
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist mit den meisten modernen Motherboards kompatibel. Es ist jedoch wichtig, die Kompatibilität mit dem Motherboard des Benutzers zu überprüfen, bevor man es kauft. Als Anfänger kann es schwierig sein, die Kompatibilität zu überprüfen. Es ist jedoch wichtig, dass das Kit mit Ihrem Motherboard kompatibel ist, damit es ordnungsgemäß funktioniert.

Overclocking
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist für Overclocking optimiert. Als Anfänger wie ich einer bin kann es schwierig sein, zu verstehen, was Overclocking bedeutet. Kurz gesagt, Overclocking bedeutet, die Geschwindigkeit des Speichers zu erhöhen, um eine höhere Leistung zu erzielen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Overclocking das Risiko von Beschädigungen erhöhen kann und nur von erfahrenen Benutzern durchgeführt werden sollte. Als Anfänger ist es möglicherweise am besten, das Kit nicht zu übertakten, um Schäden zu vermeiden.


Preis
Der Preis des Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist angemessen für die Leistung, die es bietet. Man sollte beim Kauf darauf achten, was man für Bedürfnisse hat, um zu entscheiden welcher Arbeitsspeicher zu einem passt. Es ist zu beachten, dass es günstigere Optionen auf dem Markt gibt, die für den durchschnittlichen Benutzer ausreichend sind. Wenn Sie jedoch ein anspruchsvoller Nutzer sind, der eine hohe Leistung und Geschwindigkeit benötigt, womit ich meine, dass sie das Potenzial ausnutzen, kann das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit eine lohnende Investition sein.

Fazit
Das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit ist eine hervorragende Wahl für anspruchsvolle Benutzer, die eine hohe Leistung und Geschwindigkeit benötigen. Es bietet eine beeindruckende Leistung, ist robust und langlebig und für Overclocking optimiert. Der Preis ist hoch, aber angemessen für die Leistung, die es bietet. Wenn Sie auf der Suche nach einem High-End-Speicher kit sind, ist das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit definitiv eine Überlegung wert.
    
  
4 5
     am 08.06.2023
Produkttester
Dieses Produkt Review bezieht sich auf das Patriot Viper Venom 32GB 5600MHz Kit, bei welchen es sich um ein 2x16 GB Single Rank DDR5 Kit handelt. Die Primary Timings sind 36-36-36.
Selbst wenn die Timings erstmal Samsung DDR5 B-Die vermuten lassen würden, handelt es sich hierbei um SK Hynix ICs. Dabei ist zu vermerken, dass diese Riegel nur ein JEDEC 4800 Profi bei 1.1V haben.
Ich werde erstmal das Äußerliche und Offensichtliche vorweg nehmen und dann etwas genauer auf die technischen Spezifikationen ein. Ich hab diese Sticks auf eventuellen Puffer für weitere Übertaktung so wie Subtimings getestet.

Die Sticks sind die non-RGB Version und sehen somit schlicht und einfach aus. Mir persönlich gefällt der rot-silberne Mix und ich könnte mir vorstellen, dass man diese z.B. in einem Diablo IV Theme-Build verwenden könnte.
Die Heatsinks fühlen sich robust an und man merkt definitiv, dass man Etwas mit mehr Gewicht in der Hand hat. Bei meinen Tests sind die Sticks nicht heißer als 42°C unter Stress tests gelaufen. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich meinen RAM immer mit 120mm Lüfter betreibe, welcher direkt auf den RAM ausgerichtet ist. Ich habe das Gefühl, dass die PCBs und Heatsinks, welche Patriot hier für die RAM ICs verwendet sehr hochwertig sind.
Die Installation ist ebenfalls sehr einfach. RAM ist natürlich nie besonders schwierig zu installieren, allerdings hilft es, wie robust die Heatsinks sind, da man nie Angst hat etwas zu zerbrechen, selbst wenn man sie mit etwas mehr Kraft in den Slot drückt. Wer schon einmal Corsair Vengeance DDR3 installiert hat, dass sie Heatsinks auch deutlich zerbrechlicher anfühlen können.

Nun zum etwas technischeren Teil des Reviews, welcher mMn der Ausführlichste sein sollte, da nur so das Preisleistungsverhältnis objektiv bewertet werden kann. Optisch sticht dieser RAM nicht so hervor, dass ich persönlich ihn aus ästhetischen Gründen kaufen würde.

Es gibt 3 Profile. Offiziell wird sowohl Intels XMP als auch AMDs EXPO unterstützt. Auf der Verpackung wird dieses auch aktiv beworben.
- 5600Mhz bei 1.25V
- 5200Mhz bei 1.2V
- 5000Mhz bei 1.1V

Wer Wert auf möglichst wenig Stromverbrauch legt, hat hier die freie Auswahl der 3 Profile.
Hierbei ist nochmal zu vermerken, dass der nächste JEDEC Schritt 5200 bei 1.1V wäre, welcher von diesem Kit nicht erreicht wird. Es befindet sich also an der unteren Grenze der RAM-Qualitäts-Skala.
Mit mehr Spannung, könnte man aber noch höhere Frequenzen erreichen. Generell machen sich die meisten Leute bei 1.4-1.5V (mit aktiver Kühlung) keine Sorgen um ihre Hynix basierten DDR5 Kits.

1.25V sind also für DDR5 natürlich relativ wenig und wer sich etwas mit DDR5 beschäftigt hat, weiß natürlich auch, dass absolut jeder Ryzen 7000 Memory Controller mindestens 6000 Mhz schafft.
Bei Alder Lake und Raptor Lake, sind 6000 ebenfalls das Minimum, welches erreicht werden, obwohl die guten Memory Controller auf guten Motherboards auch über 8000Mhz schaffen können.
Der 6000Mhz "sweet spot" ist daher also ziemlich relevant. Somit habe ich mich natürlich auch daran versucht, dieses Kit bei 6000Mhz zu betreiben - denn warum sollte ich eines der 6000Mhz Kits kaufen, wenn es dieses auch schafft?

Erst einmal vorweg - ich habe nur einen Ryzen 7700X und 7800X3D und zwei B650 Boards zur Verfügung habe.
Da beide Memory Controller allerdings deutlich mehr schaffen als dieses Kit, sollte dies keine Rolle spielen. Die Timings, auf die ich mich im folgenden beziehe sind damit allerdings nicht notwendigerweise 1:1 für Intel relevant.
Die Ernüchterung kam dann leider nach einigen Stunden rumprobieren. Selbst bei 1.43V (das Maximum, welches meine MSI Boards erlauben) POSTed das System zwar bei 6000Mhz, aber selbst mit Timings von 40-40-40 oder ALLEN Timings auf AUTO war der RAM in TestMem5 nicht stabil zu bekommen.
Für mich war das sehr enttäuschend, da ich an Hand anderer Reviews weiß, dass doch einige 5600 Kits bis 6200 stabil sind. Ich vermute, dass Patriot hier vorher schon sehr viel binning betrieben hat.

Als nächstes stand dann an bei den 1.43V die besten Timings zu erreichen. Auf 400Mhz kann man verzichten, sollten die Timings weit herunter gehen. Latenz ist besonders für's Gaming in den meisten Szenarios viel wichtiger als Bandbreite.
Hier die erste positive Überraschung - 26-34-34 ist tatsächlich stabil bei 1.43V und 5600Mhz. Der erste Gedanke: Wenn jetzt noch der Rest der Timings im typischen Hynix M-Die Bereich liegt, ist das Kit gerettet und könnte meine Empfehlung bekommen.

Wer schonmal Memory getuned hat weiß, dass als nächstes tRTP und tWR dran sind um die Stabilitätstest zu beschleunigen.
Hier liefen jeweils 12 (tRTP) und 48 (tWR) stabil. Weiter runter konnte ich leider nicht, das hat von stabil in Stresstests direkt zu einem NO-POST geführt. Diese Timings stimmen auch in ungefähr mit dem DDR5 Hynix Guide von Buildzoid überein.
Als nächstes also tRAS. Hier sollten sowohl A-Die als auch M-Die auf 28 runtergehen - selbst bei 6000Mhz. Die 28 (tRAS) sind ebenfalls bei diesem Kit stabil.
tREFI geht bis zum absoluten Maximum von 65536 - da dieses Timing idR nur die Temperatur beeinflusst bzw von Temperatur beeinflusst wird, hat das für mich kein Problem dargestellt. Wer keinen Lüfter für den RAM hat, sollte hier evtl etwas konservativer ran gehen.

Die erste richtige Enttäuschung kam dann bei tRC und tRFC. Nichtmal tRFC1 von 800 hat POSTed. Nur mit DRAM VDDQ Spannung von 1.43 Volt habe ich diese Timings weiter drücken können. Wer dieses Kit also ähnlich verwenden will, sollte nicht nur die DRAM VDD Spannung anheben.
Mit dieser Änderung läuft das Kit dann tatsächlich bei tRFC1 480, tRFC2 380 und tRFCsb 280. Meine tRC musste ich allerdings bei 68 belassen, da mit weniger über längere Stresstests Instabilitäten auftraten.

Da die sekundären und tertiären Timings bei RAM sehr abhängig von den ICs (Hynix M-Die) und sich wenig innerhalb der gleichen Produktreihe unterscheiden (Silicon Lottery), werde ich auf diese Timings nicht allzu genau eingehen.
Hier wird wahrscheinlich nicht viel Puffer für weiteres Tuning, daher keine langgeschwungene Rede - ihr wollt ja sicherlich auch noch das Fazit lesen, wenn ihr's bis hier geschafft habt.
Die Timings, die ich hier explizit weglasse sollten auf AUTO bleiben, da sie für ein Single Rank, Dual DIMM Kit nicht relevant sind. Diese Timings sind für Dual Rank und Quad DIMM.

tRRDL - 8, tRRDS - 4
tFAW - 20 - wer sich von DDR4 noch an 4x tRRDS = tFAW erinnert hat zwar grundsätzlich Recht, aber der Ryzen Memory Controller kann nur auf 20 runter. Wer Intel nutzt, kann und sollte hier mehr rausholen
tWTRL - 16, tWTRS - 6

tRDRDSCL - 4
tRDRDSC - 1
tWRWRSCL - 4
tWRWRSC - 1
tWRRD - 2
tRDWR - 16

Fazit

Die Sticks sind bereits von Patriot stark auf Frequenz gebinnt worden. Daher lässt sich leider nicht mehr als 5600 rausholen. Vielleicht habt ihr mit euren Kits etwas mehr Glück, ich würde mich aber nicht darauf verlassen.
Ob Intel oder AMD, 6000 sollte man schon anpeilen. Für bereits 10€ mehr bekommt man schon ein DDR5 6000Mhz 36-36-36 Kit von der Konkurrenz. Allerdings weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass dieses definitiv nur als Samsung B-Die verkauft wird.
Samsung skaliert schlechter und Timings sind idR ebenfalls deutlich schlechter. Nochmal 10€ drauf, und es gibt ein Hynix Kit mit 32-38-38.
Wer sich mit Timings nicht beschäftigen möchte, wem 6000 Mhz besonders wichtig sind und wer noch ein bisschen Geld übrig hat, der ist besser damit geholfen, eines dieser alternativen Kits zu kaufen und mit EXPO zu betreiben oder dieses ebenfalls zu tunen.

Wer allerdings nicht vom Preis abweichen möchte, wer nicht die RGB Steuer zahlen möchte und wem 5600 genug ist, der hat mit diesem Kit eine super Wahl getroffen.

Ähnliche Kits bei 5600Mhz kommen oft nur mit 40-40-40 Timings oder kosten 15€ für 30-34-34 Timings. Für 95€ (zum Zeitpunkt dieses Reviews), ist dieses Kit in seiner Preisklasse unschlagbar.
Hinweisen möchte ich allerdings darauf, dass sich mein Review auf das Kit mit SK Hynix RAM ICs bezieht, welche manuell nachgetuned werden. Mit Timings von 36-36-36 ist das Kit nicht besonders gut um einfach von Werk aus genutzt zu werden.
Außerdem ist es bei diesen Timings möglich, dass Patriot in diesem Kit sowohl Samsung als auch SK Hynix ICs verwendet. Ich kann keine Aussage darüber geben, welcher RAM hier häufiger verbaut wird, da ich bisher nur ein Kit testen konnte.
Dieses Kit mit getunten Timings performt im Gaming besser als mein 6000Mhz 36-36-36 Samsung Kit (nachdem dieses ebenfalls getuned wurde). Aber nochmal zur Sicherheit - verlasst euch nicht darauf, dass auch ihr SK Hynix bekommt.
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass ich mir mehr gewünscht hätte, aber dennoch nicht enttäuscht bin. Das Kit hatte noch so viel Puffer zum übertakten, dass es mir den Preis definitiv wert wäre.
0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 08.05.2023
Verifizierter Kauf
Verpackung und Produkt sind sehr hochwertig und es läuft nach Anpassung im BIOS stabil auf 5600. Jedoch muss man das Profil wechseln sonst läuft er nur auf 4800 und man verliert deutlich an Performance.

Jedoch würde ich jedem empfehlen lieber ein 6000 oder gar 6200 zu kaufen, falls diese nicht teurer als 10-15¤ sind. Ansonsten ist dieser RAM gut.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  

Video

Patriot: moderne und funktionale Hardware

Geburtsjahr des Unternehmens Patriot war 1985, in der San Francisco Bay Area. Mittlerweile unterhält die Firma Büros in den gesamten USA, in Europa und Asien. Verkaufsniederlassungen sind weltweit zu finden. Im Sortimentsfokus des Unternehmens stehen RAM-Speicher und SSDs sowie Speichersticks. Auch Gamer werden mit speziell fürs Gaming ausgelegten Produkte wie Keyboards, Mäusen, Headsets und Zocker-kompatiblen DRAM/SSD sowie Zubehör glücklich - Viper-Gaming ist eine Marke unter dem Dach der Patriot Memory LLC.

Patriot Logo
Patriot Produkte

Patriot - langlebige Produkte für alle

Was Patriot ausmacht, ist neben der hohen Qualität der Produkte auch elegantes, modernes und funktionales Design. Um all das zu erreichen, verwendet Patriot nur hochwertige Komponenten und fertige Produkte werden rigoros getestet, auch die Kompatibilität zu verschiedenen Systemen. So gelang es Patriot nicht nur, Kunden zufriedenzustellen, sondern auch weltweit zu den führenden Herstellern von Speichersystemen zu werden.

Kunden kauften auch: