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Nanoxia Project S mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil silber

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Nanoxia Project S mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil silber

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über 50 verkauft

Artikelbeschreibung

Seit dem 09.06.2016 im Sortiment

Mit dem Project S präsentiert Nanoxia erstmals ein vollwertiges HTPC-Gehäuse mit einem besonderen Dreh. Das edle HTPC-Case bietet hierbei ausreichend Platz für ATX Mainboards und Standard-ATX Netzteile. Zwei 3,5 Zoll HDD sowie drei 2,5 Zoll SSD können in dem edlen Gehäuse untergebracht werden. Die Montage der 3,5 Zoll Laufwerke erfolgt dabei entkoppelt in einem praktischen HDD-Halter, der bei Bedarf jederzeit entnommen werden kann, um Platz für Radiatoren oder zusätzliche Lüfter zu schaffen. Des Weiteren lassen sich jederzeit Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 400mm installieren.

Ausgestattet mit vielen praktischen Features wie den vollmodularen HDD-Halterungen, den magnetischen Staubfiltern, einem Deckel aus kratzfestem, gehärtetem Glas bietet das Project S noch eine weitere Besonderheit. So kann es jederzeit aufrecht hingestellt und als Midi-Tower genutzt werden. Die Verwendung von hochwertigen Materialien bedeutet dem Gehäuse dabei eine besonders hohe Stabilität.

Das absolute Highlight des Project S von Nanoxia ist aber mit Sicherheit das ausgeklügelte Schubladendesign. So lässt sich die Schublade zur Installation oder Wartung des Systems ganz bequem herausziehen – selbst bei vollständig installierter Hardware und im laufenden Betrieb. Der Deckel aus gehärtetem Glas erlaubt zudem einen ungehinderten Blick auf die verbaute Hardware. Da das Glas hierbei besonders kratzfest ist, kann problemlos ein Monitor auf dem Deckel abgestellt werden.

In der Gehäusefront des Gehäuses befindet sich das I/O-Panel mit 2 x 3.0-USB und 1 x 3.1 Typ C USB sowie die obligatorischen Audio-Anschlüsse. Oberhalb davon sind der Power-, Reset- und der LED An/Aus-Schalter lokalisiert. Das edle und dabei doch gewollt schlichte Frontdesign wird nochmals durch eine auffällige RGB LED Leiste hervorgehoben und sorgt so für einen weiteren Blickfang.

Bereits vorinstalliert befindet sich ein 120mm Lüfter aus der CoolForce Lüfter-Serie an der Rückseite des Project S. Insgesamt lassen sich jedoch ganze acht Gehäuselüfter montieren. Die magnetischen Staubfilter an beiden Seiten des Gehäuses sowie ein leicht zu reinigender Filter hinter der Gehäusefront sorgen darüber hinaus dafür, dass Staub nicht ins Innere des Gehäuses eindringen kann.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Project S mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: silber
Einschübe: 2x 3.5/2.5 Zoll (intern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 3x 120mm
Erweiterbare Lüfter: 2x 140mm, 5x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x LED-Switch, 1x MIC, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 170mm, Grafikkarten bis max. 400mm, integrierte RGB-LED-Beleuchtung, Kabelmanagement, Mainboardschlitten, Staubfilter
Länge: 460 mm
Breite: 490 mm
Höhe: 250 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

(67%)
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3 Bewertungen

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Reklamationsquote:

Reklamationsquote: 2,08%

 
 
5 5
     am 15.11.2016
Produkttester
Ich habe die Ehre gehabt das Nanoxia Project S im Zuge der Testers-Keepers Aktion ausgiebig zu testen. In dieser Rezension werde ich neutral und möglichst detailreich meine Erfahrung mit dem Gehäuse beschreiben.
Vorweg möchte ich sagen, dass das erste Case welches ich erhalten habe ein paar kleine optische Makel hatte. Diese waren nicht erheblich, in der Summe aber für ein Case dieser Preisklasse nicht akzeptabel. Es ist aber davon auszugehen, dass dieses Case die Ausnahme war. Das Produkt wird mir anstandslos von MF ersetzt, daher werde ich die Makel in meiner Bewertung nicht berücksichtigen und es bekommt die Rezension, die es verdient.

Nach dem Auspacken habe ich mir zunächst das Design des Gehäuses angeguckt. Die tatsächliche Farbe der Front war von den Bildern im Netz nämlich nicht wirklich zu erschließen, da sie oft eher als weiß dargestellt wurde. Es stellt sich am Ende als ein leicht gebrushtes silber dar, welches bei viel Licht und richtigem Winkel weiß erscheint. Es ist ein schönes silber, nicht das "Jahr 2005-typische PC-silber", wenn ihr wisst was ich meine. Der Rest des Project S ist in schwarz gehalten. Es gibt keinerlei Unebenheiten oder Staub in der Farbe. Die dezente LED Leiste zieht die Augen zwar an, ist aber nicht zu viel "Bling-Bling", was bei einem HTPC Case auch nicht passend wäre.

Das optische Highlight ist aber natürlich die Glasscheibe, welche die gesamte Oberseite des Cases bedeckt. Es ist etwas abgedunkelt, was mir bei dem Echtglas überraschend gut gefällt. Abgedunkelte Plastikfenster anderer Gehäuse gefallen mir persönlich nämlich überhaupt nicht. Hier lässt es das Case aber etwas "seriöser" statt billig erscheinen. Sehr schön!

Da das Gehäuse bei mir als Server/HTPC dient, habe ich es hauptsächlich waagerecht begutachtet und hier auch so beschrieben. Zum Testen habe ich es aber auch einmal senkrecht hingestellt, was ohne Probleme möglich ist. In dieser Ausrichtung sieht man natürlich noch einmal mehr von der Glasplatte. Die dient hier nun als eine komplette Seite. Wenn ihr eure Komponenten sehen wollt, vergesst andere Gehäuse mit einem kleinen Ausschnitt für die Sicht | mit dem Project S seht ihr ALLES. Diese ununterbrochene Glasseite sieht so klasse aus, dass ich kurzzeitig überlegt habe meinen eigenen PC in das Project S einzubauen und es auf meinen Schreibtisch zu stellen. Leider wurde es von der Familie im Wohnzimmer bereits zu lieb gewonnen ;)

Die Glasscheibe stellt sich schnell als Fingerabdruck-Magnet heraus und verschmiert auch sehr schnell. Das ist bei Echtglas nun mal leider zu erwarten. Es gilt also: Glasscheibe entfernen, reinigen, mit Handschuhen wieder Montieren und nie wieder anfassen. Zum montieren sämtlicher Hardware muss die Glasplatte nämlich nicht mal angefasst werden | aber dazu später mehr.

Zusammenfassend passt das Project S optisch, trotz seiner Maße von 46x49x25cm, als HTPC perfekt ins Wohnzimmer. Aber auch als Tower im Office oder Gaming Zimmer fällt der Blick als erstes darauf.


Das Gewicht von ca. 11,70 Kilo lässt schon erahnen, dass hier nicht an Materialien gespart wurde. Als Material des Gehäuses wird Aluminium angegeben. Bei vielen anderen Gehäusen empfand ich das oft als "wabbelig". Beim Project S sind die Seitenwände und der Boden allerdings so dick, dass alles da bleibt wo es sein soll. Hier wird sich nichts so einfach verbiegen. Auch die Glasplatte ist perfekt verarbeitet. Sie ist an den Kanten abgerundet, hat eine ordentliche Höhe und scheint extrem stabil. Nanoxia bezeichnet sie als "kratzfestes, gehärtetes Glas". Eine Angabe wieviel Gewicht die Glasplatte tatsächlich tragen kann habe ich nicht finden können. Jeder Monitor oder vielleicht sogar kleiner Fernseher sollte aber kein Problem darstellen. Alles in allem lassen sich bei genauer Betrachtung keine scharfen Kanten oder grobe Schnitzer in der Verarbeitung erkennen | wie bei einem Gehäuse dieser Preisklasse zu erwarten. Plastik sucht man - von Lüftern und Staubfiltern abgesehen | vergebens.

Kommen wir zum spannenden Teil: Das verbauen von Komponenten im Gehäuse. Hierfür muss das Project S waagerecht hingelegt werden und die vier üblichen Rändelschrauben an der Rückseite entfernt werden. Nun lässt sich das gesamte Hardware-Tray mitsamt Front aus der äußeren Hülle herausrollen. Das Tray mit der Front alleine erinnert mich an eine Testbench, wofür man es sicher gut nutzen kann. Die schöne Glasplatte nicht zu nutzen grenzt aber an ein Verbrechen. Man kommt wirklich sehr einfach in jede Ecke des inneren und kann Hardware sehr schnell austauschen. Der Tray gleitet auf vier Rollen und lässt sich sehr leicht bewegen.

Das Gehäuse bietet Platz für ein ATX Netzteil und Mainboard; natürlich gibt es auch die Möglichkeit mATX und mITX Platinen zu verbauen. An der linken Seite finden zwei 3,5" HDDs Platz, auf dem Tray befinden sich 3 mounting brackets für 2,5" Laufwerke. Alle sind natürlich Modular und lassen sich zum Beispiel für besseren Airflow ausmontieren.

So könnte man den Käfig für die 3,5" Festplatten abnehmen und stattdessen zwei 120mm Lüfter anbringen. Gegenüber, auf der rechten Seite, finden sogar drei 120mm Lüfter Platz. Vorne kann man zwei Lüfter mit Wahlweise 120mm oder 140mm anbringen und auch hinten kann man einen 120er festschrauben. Hier ist bereits ein CoolForce Lüfter vormontiert. Auch Kompakt-WaKüs finden im Case genug Raum. Ein Staubfilter an beiden Seiten und der Front verhindert zudem unnötig viel Staub im Inneren des Systems.

Das Frontpanel bietet neben dem üblichen Ein/Aus und Reset-Knopf noch einen Knopf zum Bedienen der LED Leiste, zwei USB 3.0 Steckplätze, HD-Audio In/Out und einen USB-C Anschluss. Dieser wird per Kabel, welches bereits durch das sehr gute Kabelmanagement geleitet ist, hinten an den USB-C Port des Mainboards gesteckt. Im Grunde wird der USB-C Port eures Mainboards also nur von hinten nach vorne verlegt.

Wie bereits angesprochen gefällt mir das Kabelmanagement sehr gut. Da das Mainboard durch die Rollen des Trays etwas erhöht ist finden sämtliche Kabel darunter, bei den Rollen, ihren Platz. Richtig befestigt kommen sie den Rollen beim zurückschieben des Trays in die äußere Hülle auch nicht in die Quere.

Auf der Rückseite lassen sich 7 Slotblenden für jegliche Grafik- und Erweiterungskarten finden. Eine Ersatzblende hat Nanoxia auch beigelegt, falls doch mal eine abhandenkommen sollte.

Laut Nanoxia finden Prozessorlüfter bis zu 17cm Platz; Grafikkarten sollen sich bis zu einer Länge von 40cm wohl fühlen. Die Werte stimmen und somit sollte so ziemlich jeder CPU-Lüfter und jede GPU in das Gehäuse passen.

Neben tollem Design und guter Verarbeitung ist also auch die Montage von Hardware einfach und macht wirklich Spaß. Trotzdem gibt es ein paar kleine Dinge, die ich noch erwähnen möchte: Das Case ist wirklich recht groß und der Platz bereits sehr gut ausgenutzt. Allerdings wird das Project S hauptsächlich als HTPC Gehäuse beworben und bei einem solchen gehört meiner Meinung nach auch noch in 2016 ein optisches Laufwerk dazu. Ich bin sicher, dass man noch Platz für ein Slimline Laufwerk finden könnte. Perfekt wäre natürlich ein Slot-In Laufwerk. Dieses hätte, wie damals bei der Wii, von der LED Leiste umgeben werden können. So wird nun eben ein externes ODD gekauft.

Außerdem vermisse ich wenigstens noch einen weiteren Platz für eine 3,5" HDD. Das Mounting Bracket hätte beim vorderen Einschub doppelt so groß sein können und damit Platz für insgesamt drei 3,5" Festplatten geboten.


Das soll den Gesamteindruck des Nanoxia Project S aber nicht schmälern. Es hat den Design-Test sämtlicher Parteien meines Haushaltes bestanden, was schon mal keine leichte Aufgabe ist. Die solide Verarbeitung lässt auf eine lange Lebenszeit schließen und wer öfters mal an der Hardware rumschraubt oder upgradet wird die Leichtigkeit der Montage zu schätzen wissen.

Das Gehäuse kostet bei Mindfactory zur Zeit ¤230. Damit ist es sicherlich ein teures Case. Vergleichen wir den Preis aber mit dem was es bietet, so ist es seinen Preis wert.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 31.12.2016
Qualitativ hochwertiges und sehr Praktisches Gehäuse
    
  
5 5
     am 15.11.2016
Produkttester
Ich habe die Ehre gehabt das Nanoxia Project S im Zuge der Testers-Keepers Aktion ausgiebig zu testen. In dieser Rezension werde ich neutral und möglichst detailreich meine Erfahrung mit dem Gehäuse beschreiben.
Vorweg möchte ich sagen, dass das erste Case welches ich erhalten habe ein paar kleine optische Makel hatte. Diese waren nicht erheblich, in der Summe aber für ein Case dieser Preisklasse nicht akzeptabel. Es ist aber davon auszugehen, dass dieses Case die Ausnahme war. Das Produkt wird mir anstandslos von MF ersetzt, daher werde ich die Makel in meiner Bewertung nicht berücksichtigen und es bekommt die Rezension, die es verdient.

Nach dem Auspacken habe ich mir zunächst das Design des Gehäuses angeguckt. Die tatsächliche Farbe der Front war von den Bildern im Netz nämlich nicht wirklich zu erschließen, da sie oft eher als weiß dargestellt wurde. Es stellt sich am Ende als ein leicht gebrushtes silber dar, welches bei viel Licht und richtigem Winkel weiß erscheint. Es ist ein schönes silber, nicht das "Jahr 2005-typische PC-silber", wenn ihr wisst was ich meine. Der Rest des Project S ist in schwarz gehalten. Es gibt keinerlei Unebenheiten oder Staub in der Farbe. Die dezente LED Leiste zieht die Augen zwar an, ist aber nicht zu viel "Bling-Bling", was bei einem HTPC Case auch nicht passend wäre.

Das optische Highlight ist aber natürlich die Glasscheibe, welche die gesamte Oberseite des Cases bedeckt. Es ist etwas abgedunkelt, was mir bei dem Echtglas überraschend gut gefällt. Abgedunkelte Plastikfenster anderer Gehäuse gefallen mir persönlich nämlich überhaupt nicht. Hier lässt es das Case aber etwas "seriöser" statt billig erscheinen. Sehr schön!

Da das Gehäuse bei mir als Server/HTPC dient, habe ich es hauptsächlich waagerecht begutachtet und hier auch so beschrieben. Zum Testen habe ich es aber auch einmal senkrecht hingestellt, was ohne Probleme möglich ist. In dieser Ausrichtung sieht man natürlich noch einmal mehr von der Glasplatte. Die dient hier nun als eine komplette Seite. Wenn ihr eure Komponenten sehen wollt, vergesst andere Gehäuse mit einem kleinen Ausschnitt für die Sicht | mit dem Project S seht ihr ALLES. Diese ununterbrochene Glasseite sieht so klasse aus, dass ich kurzzeitig überlegt habe meinen eigenen PC in das Project S einzubauen und es auf meinen Schreibtisch zu stellen. Leider wurde es von der Familie im Wohnzimmer bereits zu lieb gewonnen ;)

Die Glasscheibe stellt sich schnell als Fingerabdruck-Magnet heraus und verschmiert auch sehr schnell. Das ist bei Echtglas nun mal leider zu erwarten. Es gilt also: Glasscheibe entfernen, reinigen, mit Handschuhen wieder Montieren und nie wieder anfassen. Zum montieren sämtlicher Hardware muss die Glasplatte nämlich nicht mal angefasst werden | aber dazu später mehr.

Zusammenfassend passt das Project S optisch, trotz seiner Maße von 46x49x25cm, als HTPC perfekt ins Wohnzimmer. Aber auch als Tower im Office oder Gaming Zimmer fällt der Blick als erstes darauf.


Das Gewicht von ca. 11,70 Kilo lässt schon erahnen, dass hier nicht an Materialien gespart wurde. Als Material des Gehäuses wird Aluminium angegeben. Bei vielen anderen Gehäusen empfand ich das oft als "wabbelig". Beim Project S sind die Seitenwände und der Boden allerdings so dick, dass alles da bleibt wo es sein soll. Hier wird sich nichts so einfach verbiegen. Auch die Glasplatte ist perfekt verarbeitet. Sie ist an den Kanten abgerundet, hat eine ordentliche Höhe und scheint extrem stabil. Nanoxia bezeichnet sie als "kratzfestes, gehärtetes Glas". Eine Angabe wieviel Gewicht die Glasplatte tatsächlich tragen kann habe ich nicht finden können. Jeder Monitor oder vielleicht sogar kleiner Fernseher sollte aber kein Problem darstellen. Alles in allem lassen sich bei genauer Betrachtung keine scharfen Kanten oder grobe Schnitzer in der Verarbeitung erkennen | wie bei einem Gehäuse dieser Preisklasse zu erwarten. Plastik sucht man - von Lüftern und Staubfiltern abgesehen | vergebens.

Kommen wir zum spannenden Teil: Das verbauen von Komponenten im Gehäuse. Hierfür muss das Project S waagerecht hingelegt werden und die vier üblichen Rändelschrauben an der Rückseite entfernt werden. Nun lässt sich das gesamte Hardware-Tray mitsamt Front aus der äußeren Hülle herausrollen. Das Tray mit der Front alleine erinnert mich an eine Testbench, wofür man es sicher gut nutzen kann. Die schöne Glasplatte nicht zu nutzen grenzt aber an ein Verbrechen. Man kommt wirklich sehr einfach in jede Ecke des inneren und kann Hardware sehr schnell austauschen. Der Tray gleitet auf vier Rollen und lässt sich sehr leicht bewegen.

Das Gehäuse bietet Platz für ein ATX Netzteil und Mainboard; natürlich gibt es auch die Möglichkeit mATX und mITX Platinen zu verbauen. An der linken Seite finden zwei 3,5" HDDs Platz, auf dem Tray befinden sich 3 mounting brackets für 2,5" Laufwerke. Alle sind natürlich Modular und lassen sich zum Beispiel für besseren Airflow ausmontieren.

So könnte man den Käfig für die 3,5" Festplatten abnehmen und stattdessen zwei 120mm Lüfter anbringen. Gegenüber, auf der rechten Seite, finden sogar drei 120mm Lüfter Platz. Vorne kann man zwei Lüfter mit Wahlweise 120mm oder 140mm anbringen und auch hinten kann man einen 120er festschrauben. Hier ist bereits ein CoolForce Lüfter vormontiert. Auch Kompakt-WaKüs finden im Case genug Raum. Ein Staubfilter an beiden Seiten und der Front verhindert zudem unnötig viel Staub im Inneren des Systems.

Das Frontpanel bietet neben dem üblichen Ein/Aus und Reset-Knopf noch einen Knopf zum Bedienen der LED Leiste, zwei USB 3.0 Steckplätze, HD-Audio In/Out und einen USB-C Anschluss. Dieser wird per Kabel, welches bereits durch das sehr gute Kabelmanagement geleitet ist, hinten an den USB-C Port des Mainboards gesteckt. Im Grunde wird der USB-C Port eures Mainboards also nur von hinten nach vorne verlegt.

Wie bereits angesprochen gefällt mir das Kabelmanagement sehr gut. Da das Mainboard durch die Rollen des Trays etwas erhöht ist finden sämtliche Kabel darunter, bei den Rollen, ihren Platz. Richtig befestigt kommen sie den Rollen beim zurückschieben des Trays in die äußere Hülle auch nicht in die Quere.

Auf der Rückseite lassen sich 7 Slotblenden für jegliche Grafik- und Erweiterungskarten finden. Eine Ersatzblende hat Nanoxia auch beigelegt, falls doch mal eine abhandenkommen sollte.

Laut Nanoxia finden Prozessorlüfter bis zu 17cm Platz; Grafikkarten sollen sich bis zu einer Länge von 40cm wohl fühlen. Die Werte stimmen und somit sollte so ziemlich jeder CPU-Lüfter und jede GPU in das Gehäuse passen.

Neben tollem Design und guter Verarbeitung ist also auch die Montage von Hardware einfach und macht wirklich Spaß. Trotzdem gibt es ein paar kleine Dinge, die ich noch erwähnen möchte: Das Case ist wirklich recht groß und der Platz bereits sehr gut ausgenutzt. Allerdings wird das Project S hauptsächlich als HTPC Gehäuse beworben und bei einem solchen gehört meiner Meinung nach auch noch in 2016 ein optisches Laufwerk dazu. Ich bin sicher, dass man noch Platz für ein Slimline Laufwerk finden könnte. Perfekt wäre natürlich ein Slot-In Laufwerk. Dieses hätte, wie damals bei der Wii, von der LED Leiste umgeben werden können. So wird nun eben ein externes ODD gekauft.

Außerdem vermisse ich wenigstens noch einen weiteren Platz für eine 3,5" HDD. Das Mounting Bracket hätte beim vorderen Einschub doppelt so groß sein können und damit Platz für insgesamt drei 3,5" Festplatten geboten.


Das soll den Gesamteindruck des Nanoxia Project S aber nicht schmälern. Es hat den Design-Test sämtlicher Parteien meines Haushaltes bestanden, was schon mal keine leichte Aufgabe ist. Die solide Verarbeitung lässt auf eine lange Lebenszeit schließen und wer öfters mal an der Hardware rumschraubt oder upgradet wird die Leichtigkeit der Montage zu schätzen wissen.

Das Gehäuse kostet bei Mindfactory zur Zeit ¤230. Damit ist es sicherlich ein teures Case. Vergleichen wir den Preis aber mit dem was es bietet, so ist es seinen Preis wert.
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