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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 01.04.2026 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Aquarius 8000 Corona
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 4x 120mm (RGB)
Erweiterbare Lüfter: 5x 140mm, 6x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, EATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C, 2x USB 3.2
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 179mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 450mm, Kabelmanagement, kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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5 5
     am 03.07.2026
Produkttester
Ich habe das Produkt im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion erhalten und konnte es dadurch ausführlich testen.

Das Endorfy Aquarius 8000 Corona ist ein geräumiges Midi-Tower-Gehäuse, welches sich im mittleren Preissegment positioniert und durch ansprechendes Design, hochwertige Verarbeitung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht.

Das relativ schwere Gehäuse wird im Originalkarton geliefert, das Produkt ist ordentlich verpackt und von allen Seiten ausreichend geschützt. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gehäuse außerdem alle wichtigen Schrauben und weiteres Zubehör für das Kabelmanagement sowie eine übersichtliche, bebilderte Kurzanleitung. Das mitgelieferte Zubehör ist absolut ausreichend, um direkt ohne jede Verzögerung mit dem Aufbau des neuen Systems loszulegen.

Nach dem Auspacken fällt mir als Erstes das ansprechende Design auf. Die auffälligste Eigenschaft sind eindeutig die abgerundeten Kanten, die man von allen Seiten bestaunen kann. Die durchsichtige Glas-Front und das Seitenfenster gehen vollständig ineinander über. Das macht optisch insgesamt richtig was her und gefällt mir persönlich sehr gut. Man bekommt hier einen komplett freien Blick auf die verbauten Hardware-Komponenten geboten. Schönes Design findet man auch im Inneren des Gehäuses. Die Gehäuseelemente sind komplett in Schwarz gehalten, was für einen sehr cleanen Look sorgt. Außerdem sind ab Werk bereits vier ARGB-Lüfter verbaut, die für coole Farbeffekte sorgen.

Die Verarbeitung kann mich, gemessen am fairen Preis, absolut überzeugen. An den Elementen lässt sich nur wenig aussetzen, das Gehäuse wirkt sehr wertig und stabil. Es wackelt absolut nichts und die gesamte Konstruktion macht einen durchdachten Eindruck. So lässt sich feststellen, dass auch alle Kanten im Inneren abgerundet und sauber verarbeitet sind. Sehr komfortabel ist auch der komplett werkzeuglose Zugriff über ein praktisches Metall-Clipsystem, womit sich das Top-Panel und die Seitenteile blitzschnell abnehmen und wieder einsetzen lassen. Die verbaute Hardware ist somit jederzeit von allen Seiten mit wenigen Handgriffen erreichbar. Bemerkenswert sind die zahlreichen Möglichkeiten für gutes Kabelmanagement und die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards. Das dient nicht nur der Optik, sondern ermöglicht es, für einen optimierten Airflow zu sorgen. Praktische Staubfilter und eine unkomplizierte Netzteilmontage von hinten runden den positiven Eindruck ab.

Die Platzverhältnisse sind in dem großen Gehäuse extrem üppig bemessen und bieten ordentlich Freiheit. Ich konnte meine Hardware angenehm verbauen und alle Kabel sauber verlegen. Man muss sich hier beim Einbau zu keiner Zeit einschränken und hat genug Bewegungsspielraum. Aufgrund der Position des I/O-Panels unten an der linken Seite ist das ein Gehäuse, welches eher auf den Schreibtisch gehört, womit das I/O-Panel samt der Anschlüsse jederzeit bequem erreichbar bleibt. Wenn man den PC stattdessen unter den Tisch stellt, wäre die Erreichbarkeit der Anschlüsse im Alltag doch deutlich eingeschränkt.

Laut Hersteller passen riesige Grafikkarten bis 450 mm Länge und große 420-mm-Radiatoren problemlos hinein. Man hat hier also volle Flexibilität für künftige Upgrades und muss auch in Zukunft nicht mit Einschränkungen rechnen. Meine derzeitige Grafikkarte liegt deutlich unter dieser Länge und fand ganz entspannt ihren Platz, sodass davor noch massig Spielraum vorhanden ist. Auch mit dem Einbau des CPU-Kühlers, der eine Höhe von 155 mm hat, gab es keinerlei Probleme, da das Gehäuse ausreichend breit konstruiert ist. Insgesamt ist im Inneren noch mehr als genug Spielraum vorhanden. Auch die saubere und dezente Montage der HDDs/SSDs im sichtgeschützten Bereich hat mich überzeugt. Einziger Kritikpunkt: Auch wenn HDDs mittlerweile nicht mehr so gefragt sind, so hätte ich mir doch eine bessere Entkopplung gewünscht, um meine verbleibenden HDDs etwas leiser zu bekommen.

Im Betrieb drehen die vier Lüfter dank PWM-Steuerung und Fan-Stop-Funktion im Idle absolut lautlos vor sich hin. Bei normaler Nutzung bleibt das System dadurch flüsterleise. Unter Last bieten sie einen überzeugenden Luftstrom und liefern eine ansehnliche Lichtshow ab. Der verbaute RGB-/Lüftercontroller bietet die Möglichkeit, die Farbmodi umzuschalten und individuell anzupassen. Auf Wunsch können auch noch weitere Lüfter eingebaut werden, falls man die Kühlleistung oder die Optik später noch erweitern möchte. Im Vollausbau könnte man auf unglaubliche zehn Lüfter kommen, wobei man an den meisten Einbaupositionen frei zwischen 120 mm oder 140 mm entscheiden kann.

Ich empfehle das Gehäuse insbesondere für anspruchsvolle Gamer und Enthusiasten, die modernes Design, viel Platz für Upgrades und sinnvolle Features suchen.

Highlights:
" Ansprechendes Design mit gebogenem Glaspanel
" 4 hochwertige ARGB-Lüfter mit PWM-Steuerung und Fan-Stop
" Integrierter Controller zur bequemen Steuerung der Farbmodi
" Üppiges Platzangebot für große Grafikkarten und Back-Connect-Boards
" Praktische Features wie werkzeugloses Clipsystem und ausziehbarer Staubfilter
" Hervorragende Verarbeitung und stabile Konstruktion
" Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
    
  
5 5
     am 25.06.2026
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers von Mindfactory wurde mir freundlicherweise das Endorfy Aquarius 8000 Corona zum Testen zur Verfügung gestellt.

Versand, Verpackung und Lieferumfang
Das Gehäuse wird im eigenen Karton versandt und ist mit Styropor ausreichend gesichert, so dass beim Versand eigentlich nichts schiefgehen. Dies merkt man vor allem beim Auspacken, was mit die größte Hürde beim Test war, weil das Gehäuse sehr fest in der Verpackung sitzt und man ordentlich Kraft benötigt um dieses aus der Verpackung zu bekommen.
Im Lieferumfang enthalten ist das Gehäuse, vier vorinstallierte ARGB-Gehäuselüfter (drei Lüfter saugen von der Seite die Luft ein, ein Lüfter bläst die Luft nach hinten raus), eine bebilderte Montageanleitung sowie passende Schrauben und Accessoires zum Kabelmanagement in einer Plastiktüte die sich im Gehäuse befindet. Für das ARGB-Management befindet sich bereits ein ARGB-Controller und Splitter im Gehäuse verbaut. Die entsprechenden Gehäuselüfter sind bereits angeschlossen und insgesamt bietet das Gehäuse mit dem Controller und dem Splitter die Möglichkeit bis zu 9 ARGB-Lüfter darüber zu steuern.

Verarbeitung und Design
Das Gehäuse ist mit seinen Abmessungen (Breite: 23,9cm x Höhe 49,7cm x Tiefe 52cm) schön groß und bieten ordentlich Platz für die Hardware. Grafikkarten werden mit bis zu einer Länge von 45 cm unterstützt. Auf der Oberseite befindet sich eine luftdurchlässige Mesh-Blende. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ebenfalls diese Mesh-Öffnungen als Aussparung für die drei Reverse-Gehäuselüfter die die Luft in das Gehäuse saugen, während auf der Rückseite eine entsprechende Aussparung für den vierten Gehäuselüfter befindet. Die Front und das linke Seitenteil sind maßgebend für den Namen des Gehäuses: Aquarius. Sie bestehen aus zwei leicht getönten Glasscheiben die mit einem kleinen Spalt zwischen diesen ineinander übergehen. Das Gehäuse an der Vorder- und Rückseite einen durchgehenden Fuß und steht zwischen diesen "in der Luft". Grund dafür ist der, sowohl nach links als auch nach rechts, herausnehmbare Staubfilter. Durch diesen saugt das Netzteil die Frischluft an.
Zusätzlich hierzu können im Gehäuse sowohl an die Ober- als auch die Unterseite weitere Lüfter eingebaut werden.
Möchte man eine Wasserkühlung verbauen bietet die Oberseite Platz für bis zu 420mm-Radiatoren. CPU-Kühler haben laut Datenblatt eine maximale Höhe bis zu 179mm. Damit ist man sehr flexibel hinsichtlich Kühlung der CPU und für jeden sollte etwas dabei sein.
Das Gehäuse besteht aus zwei Kammern: die Hauptkammer in der die Komponenten verbaut werden und auf der Rückseite die zweite Kammer die genug Platz für das Kabelmanagement bietet. Wenn man möchte könnte man noch eine dritte Kammer erwähnen, in der das Netzteil, Unterstützung bis zu 44cm, und die Festplatten verbaut werden. Zwischen den beiden Kammern gibt es genug Aussparungen um die Kabel ohne Probleme zu verlegen. Die verlegten Kabel kann man auch daran mit den mitgelieferten Klappbändern sichern für ein optimales Kabelmanagement.
Das Gehäuse unterstützt den Einbau für Back-Connect Mainboards hinsichtlich aufgeräumter Hauptkammer und einfacherer beziehungsweise "unsichtbarer" Verkabelung. Mein aktuelles Motherboard unterstützt dies leider nicht, jedoch definitiv das nächste!
Zusätzlich bietet das Gehäuse die Möglichkeit zum vertikalen Einbau der Grafikkarte | entsprechendes Montagematerial ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
Die einzelnen Bestandteile sind massiv und hochwertig verarbeitet. Während der Montage sind mir keine scharfen Kanten oder ähnliches aufgefallen. Die Spaltmaße passen überall bis auf den Übergang auf der Oberseite der beiden Glasscheiben. Diese minimale Abweichung fällt aber nicht ins Gewicht, da diese durch die obere Abdeckung abgedeckt wird. Das angegebene Gewicht von 9,5kg ist schon ordentlich, aber dafür erhält man eindeutig Qualität. Die abnehmbaren Seitenteile und die Oberseite sind dadurch sehr wertig und können, meiner Meinung nach, unabsichtlich so gut wie nicht verbogen werden.
Das IO-Panel befindet sich unterhalb des linken Sichtfensters aus Glas und beinhaltet alles was ein moderner PC haben muss: Kopfhörer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C und 2x USB 3.2. Das IO-Panel war auch der Grund, warum mich dieses Gehäuse bereits vor dem Test sehr interessiert hat. Mit seinen Anschlüssen deckt es alle wichtigen Anschlüsse ab, jedoch hat mich die Position im Vorfeld etwas abgeschreckt.
Über Geschmack und Design lässt sich bekanntlich streiten, aber ich finde die Optik des Gehäuses wirklich gelungen. Durch den Aquarium-Look hat man einen super schönen Einblick in das Gehäuse und ich habe meine Komponenten sprichwörtlich von einer ganz neuen Seite durch das Frontglas sehen können. Durch die ARGB-Lüfter bekommt man zusätzlich eine schöne passende Beleuchtung die das Ganze abrundet. In Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung hat man hier wirklich ein sehr schönes Gehäuse für einen fairen Preis von aktuell 128,99€ das man definitiv nicht unter einem Tisch verstecken muss, sondern auf diesem eine sehr gute Figur abgibt.

Einbau und Montage
Der Einbau und die Montage war durch die Größe sehr angenehm und kinderleicht | jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, wird hier keine großen Probleme haben. Bevor man die Seitenteile entfernen kann, muss man jedoch die Oberseite entfernen. Alle Teile werden mit ein bisschen Kraft geclipt. Durch die hohe Wertigkeit der Materialien kann hier aber nichts schief gehen und mögliche Beschädigungen durch häufiges clipen kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen, da auch die Clips aus Metall bestehen.
Hat man die Seiten entfernt gelangt man in den großzügigen Innenraum für die Hardware und die Rückseite für das Kabelmanagement. Bereits vorinstalliert sind die entsprechenden Abstandhalter für das Mainboard. Unterstützt werden hier alle gängigen Formfaktoren.
Im System verbaut wird ein Ryzen 5600x, eine Gigabyte RTX 3070, 32GB DDR4 Ram, eine 240mm Wasserkühlung von Deepcool sowie drei Festplatten (1x NVME, 1xSSD, 1xHDD) und ein MSI A750GF.
Der Einbau des Mainboards war kinderleicht, wenn man bedenkt, dass die Wasserkühlung noch am Mainboard montiert war. Für die 3070 ist mehr als genug Platz im Gehäuse und sie wirkt sogar ein bisschen verloren, da noch sehr viel Platz nach vorne übrig ist. Ähnliches gilt für die Wasserkühlung.
Das Netzteil kann über zwei verschiedene Möglichkeiten eingebaut werden: entweder man schiebt das Netzteil von der Seite in das Gehäuse und verschraubt dieses oder man nimmt die Blende, an der das Netzteil verschraubt wird, ab und befestigt zuerst das Netzteil an dieser. Anschließend kann das Netzteil von hinten in das Gehäuse eingeschoben werden, was, meiner Meinung nach, den Einbau sehr erleichtert, da die Kabel nicht abgeknickt werden bzw. unter Spannung stehen beim Festschrauben.
Für die Festplatten gibt es einen extra Tray der herausnehmbar ist, was die Montage immens vereinfacht. Bei den Kabeldurchführungen für das IO-Panel etc. hätte ich mir größere Aussparrungen am Gehäuse gewünscht, damit die Montage dort noch einfacher vonstattengeht. Bei den Kabeldurchführungen zur hinteren Kammer wären Manschetten als Abdeckung für die Kabel noch das Sahnehäubchen gewesen, aber durch die sehr gute Qualität kann hier nichts schief gehen hinsichtlich aufgeschnittenen Kabeln oder gar der Hände. Dies fällt im fertigen Zustand aber gar nicht so sehr auf, da dies durch die dunkle Rückwand/Seitenteil gut kaschiert wird. Die leicht getönten Glasscheiben helfen hierbei ebenfalls.

Praxistest
Durch die beiden Glasscheiben war ich skeptisch hinsichtlich der Kühlung im Gehäuse. Diesbezüglich habe ich parallel einen Stresstest von einer Stunde von der CPU und der GPU durchführen lassen und diese mit meinem alten Gehäuse (Aerocool Mirage V2) verglichen und war positiv überrascht. Obwohl im alten Gehäuse mehr Lüfter verbaut waren sind die Temperaturen sogar leicht gesunken. GPU (76,7°C -> 74°C), CPU (66°C ->64°C) und GPU Hot Spot (92,4°C -> 90°C) zeigen leicht verbesserte Werte. In Zukunft sehe ich mich noch weitere Lüfter verbauen, damit nicht nur die Kühlung verbessert wird, sondern durch die zusätzlich ARGB-Beleuchtung das Gehäuse noch schöner wird.
Die Optik wächst mir immer mehr ans Herz und möchte das Aquarium nicht mehr missen und auch das verbaute IO-Panel stört mich tatsächlich weniger als gedacht | nämlich gar nicht. Jedoch wird dadurch indirekt die Position des Gehäuses vorgegeben. Im Idealfall rechts auf dem Tisch, ausgeschlossen ist links unter dem Tisch, da hier sonst das Panel verdeckt ist.

Fazit:
Qualität, Design, einfache Montage aufgrund der Größe in Kombination mit dem Preis machen das Endorfy Aquarius 8000 Corona für mich eine absolute Bereicherung im Gehäusemarkt und eine absolute Kaufempfehlung. Einzig die Position des IO-Panels kann ein möglicher Dealbreaker sein, jedoch sollte man sich diesem im Vorfeld bewusst sein.
Aktuell wüsste ich nicht, was ich an dem Gehäuse vermisse beziehungsweise und daher ist es für mich eine eindeutige 5/5 Bewertung.
    
  
5 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Aquarius 8000 Corona Review
Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory für die Möglichkeit bedanken, das neue Endorfy
Aquarius 8000 Corona testen zu dürfen.
Design, Verarbeitung und Optik
Das unbestreitbare Highlight des Endorfy Aquarius 8000 Corona ist das durchgehende
Panorama-Sichtfenster aus gehärtetem Glas. Endorfy setzt hier auf ein gebogenes Glaselement
an der vorderen linken Ecke. Dadurch entfällt die sonst oft übliche vertikale Metallecke
komplett, was dem Gehäuse eine fließende Optik verleiht.
Die Verarbeitung des Stahlchassis ist sauber, es gibt keine scharfen Kanten. Das Gehäuse wiegt
leer fast 9 Kilogramm, wodurch Vibrationen hochdrehender Lüfter oder HDDs vorgebeugt
werden. Im unteren Bereich liegt ein umlaufendes Mesh-Gitter, welches den Netzteiltunnel
optisch abgrenzt und gleichzeitig funktional einbindet.
Belüftung
Die "Corona" Version kommt mit 4 vorinstallierten Lüftern der Corona Edition. Drei dieser Lüfter
sind als Intake an der rechten Gehäuseseite neben dem Mainboard-Tray montiert, der übrige
Lüfter dient als Abluftlüfter.
Um dem typischen Airflow-Problem von Glaskästen entgegenzuwirken, nutzt Endorfy ein Zwei
Kammer-System mit Perforationen im unteren Mesh-Bereich sowie großflächigen Öffnungen im
Deckel und am rechten Seitenteil. Frischluft wird primär über die Seite und den Gehäuseboden
eingesaugt. Das Gehäuse bietet enormen Spielraum für eigene Kühlkonzepte: Insgesamt lassen
sich bis zu zehn 120-mm- oder neun 140-mm-Lüfter im Gehäuse unterbringen. Das Aquarius
bietet im Deckel Platz für bis zu 420mm Radiatoren und an der Seite bis zu 360mm Radiatoren,
um für optimale Kühlung zu sorgen.
Platzangebot & Hardware-Kompatibilität
Im Innenraum des Midi-Towers wird schnell klar, dass dieses Gehäuse für ausgewachsene High
End-Systeme konzipiert wurde. Das Aquarius 8000 schluckt Mainboards von Mini-ITX über
klassischen ATX-Standard bis hin zu breiten E-ATX-Platinen (bis 280 mm Breite). Auch
monumentale Grafikkarten stellen kein Problem dar: Mit einer maximalen GPU-Länge von bis zu
450 mm passen selbst die größten Custom-Modelle der aktuellen Flaggschiff-Generationen
problemlos hinein, ohne dass man mit dem seitlichen Radiator oder Ausgleichsbehältern
kollidiert.
Für Luftkühler steht eine maximale CPU-Kühler-Höhe von 179mm zur Verfügung. Auch für das
Netzteil bietet das Gehäuse genügend Platz, so passen Netzteile von bis zu 440mm länge rein.
Was die Laufwerke angeht gibt es einen beiliegenden Festplattenkäfig der Platz für eine 3,5zoll
Festplatte und 2 2,5 Zoll oder 3 2,5 Zoll bietet.
Ein weiteres modernes Feature für die Optik ist die vollständige Kompatibilität mit Back
Connect-Mainboards. Das Gehäuse besitzt die passenden Aussparungen im Mainboard
Schlitten, sodass Kabel komplett auf der Rückseite angeschlossen werden können und im
Hauptraum nicht mehr sichtbar sind. Außerdem bietet das Gehäuse die Option die GPU Vertikal
einzubauen. Das Riserkabel dafür muss man aber zusätzlich kaufen.
Handling und Kritik
Der Einbau der Hardware gestaltet sich durch den großzügigen Platz recht entspannt. Man hat zu
jeder Zeit genug Platz, um den 8-Pin-EPS-Stecker der CPU oben links am Mainboard zu
befestigen oder dickere Kabelstrenge zu verstecken. Das I/O Panel bietet mit zwei USB-A-Ports,
einem schnellem USB-C 3.1 Anschluss mit 10 Gb/s und einer kombinierten Klinkenbuchse für
Audio-Geräte eine zeitgemäße Ausstattung.
Da aber nicht alles positiv sein kann kommen wir nun zu den 3 Punkten, welche mir mehr oder
weniger negativ aufgefallen sind.
1. Fehlende Gummidurchführungen: Die Kabeldurchführungen vom Hauptraum zur
hinteren Kammer sind zwar sauber entgratet sodass keine Kabel aufgeschnitten werden,
besitzen jedoch keine Gummimanschetten. Wer kein Back-Connect-Mainboard nutzt,
schaut also direkt auf die Kabelstränge in der hinteren Kammer. Das kann den Look des
sonst sehr cleanen Gehäuses etwas abflachen.
2. I/O Konflikt und Placement: Endorfy hat sich aus Designgründen dazu entschieden, das
I/O-Panel an der unteren Seite des Gehäuses zu platzieren. Durch diese Platzierung ist
man gezwungen das Gehäuse auf den Tisch zu stellen. Das sollte allerdings weniger das
Problem sein, da man sich ein solches Gehäuse primär dafür kauft es zur Show zu
stellen. Mein Problem mit der Platzierung des I/O-Panels ist, dass die Kabel im Gehäuse
recht weit hinten anliegen und so das Verlegen der Netzteil Kabel erschweren kann oder
den Bodenlüftern in die quere kommen. Wenn man hier allerdings mit etwas Geduld und
Feingefühl voran geht, sollte dieses Problem schnell keines mehr sein.
3. Staubfilter (und Lautstärke): Im Normalbetrieb laufen die vorinstallierten Lüfter mit nur
600 | 700 U/min recht leise. Sobald man allerdings mehr Kühlung benötigt, zum Beispiel
beim Gaming, drehen die Lüfter auf und sind ohne Kopfhörer doch gut zu hören. Das ist
allerdings ein Mangel den man außer Acht lassen kann, da andere Lüfter, unter Volllast,
nicht leiser sind. Was man aber beachten sollte ist, dass nur am Gehäuseboden ein
herausnehmbarer feiner Staubfilter ist. An Deckel und Seite lediglich das Mesh als
Staubschutz vorhanden.
Fazit
Mit dem Aquarius 8000 Corona hat Endorfy ein äußerst gelungenes Gehäuse auf den Markt
gebracht. Für einen Marktpreis von 130¤ erhält man hier ein modernes Showcase Gehäuse,
welches die Kühlleistung meistert. Das gebogene Panoramaglas ist optisch einfach schön
anzusehen, und der Support für Back-Connect Mainboards sowie bis zu 420mm Radiatoren
setzt das Gehäuse mit teureren Konkurrenten gleich. Wer mit den fehlenden Gummierungen an
den Kabeldurchlass-Öffnungen leben kann, bekommt hier eine erstklassige Basis für einen
spektakulären Gaming-PC.
Alles in Allem gebe ich dem Gehäuse 4,5 von 5 Sternen
    
  
5 5
     am 03.07.2026
Produkttester
Ich habe das Produkt im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion erhalten und konnte es dadurch ausführlich testen.

Das Endorfy Aquarius 8000 Corona ist ein geräumiges Midi-Tower-Gehäuse, welches sich im mittleren Preissegment positioniert und durch ansprechendes Design, hochwertige Verarbeitung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht.

Das relativ schwere Gehäuse wird im Originalkarton geliefert, das Produkt ist ordentlich verpackt und von allen Seiten ausreichend geschützt. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gehäuse außerdem alle wichtigen Schrauben und weiteres Zubehör für das Kabelmanagement sowie eine übersichtliche, bebilderte Kurzanleitung. Das mitgelieferte Zubehör ist absolut ausreichend, um direkt ohne jede Verzögerung mit dem Aufbau des neuen Systems loszulegen.

Nach dem Auspacken fällt mir als Erstes das ansprechende Design auf. Die auffälligste Eigenschaft sind eindeutig die abgerundeten Kanten, die man von allen Seiten bestaunen kann. Die durchsichtige Glas-Front und das Seitenfenster gehen vollständig ineinander über. Das macht optisch insgesamt richtig was her und gefällt mir persönlich sehr gut. Man bekommt hier einen komplett freien Blick auf die verbauten Hardware-Komponenten geboten. Schönes Design findet man auch im Inneren des Gehäuses. Die Gehäuseelemente sind komplett in Schwarz gehalten, was für einen sehr cleanen Look sorgt. Außerdem sind ab Werk bereits vier ARGB-Lüfter verbaut, die für coole Farbeffekte sorgen.

Die Verarbeitung kann mich, gemessen am fairen Preis, absolut überzeugen. An den Elementen lässt sich nur wenig aussetzen, das Gehäuse wirkt sehr wertig und stabil. Es wackelt absolut nichts und die gesamte Konstruktion macht einen durchdachten Eindruck. So lässt sich feststellen, dass auch alle Kanten im Inneren abgerundet und sauber verarbeitet sind. Sehr komfortabel ist auch der komplett werkzeuglose Zugriff über ein praktisches Metall-Clipsystem, womit sich das Top-Panel und die Seitenteile blitzschnell abnehmen und wieder einsetzen lassen. Die verbaute Hardware ist somit jederzeit von allen Seiten mit wenigen Handgriffen erreichbar. Bemerkenswert sind die zahlreichen Möglichkeiten für gutes Kabelmanagement und die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards. Das dient nicht nur der Optik, sondern ermöglicht es, für einen optimierten Airflow zu sorgen. Praktische Staubfilter und eine unkomplizierte Netzteilmontage von hinten runden den positiven Eindruck ab.

Die Platzverhältnisse sind in dem großen Gehäuse extrem üppig bemessen und bieten ordentlich Freiheit. Ich konnte meine Hardware angenehm verbauen und alle Kabel sauber verlegen. Man muss sich hier beim Einbau zu keiner Zeit einschränken und hat genug Bewegungsspielraum. Aufgrund der Position des I/O-Panels unten an der linken Seite ist das ein Gehäuse, welches eher auf den Schreibtisch gehört, womit das I/O-Panel samt der Anschlüsse jederzeit bequem erreichbar bleibt. Wenn man den PC stattdessen unter den Tisch stellt, wäre die Erreichbarkeit der Anschlüsse im Alltag doch deutlich eingeschränkt.

Laut Hersteller passen riesige Grafikkarten bis 450 mm Länge und große 420-mm-Radiatoren problemlos hinein. Man hat hier also volle Flexibilität für künftige Upgrades und muss auch in Zukunft nicht mit Einschränkungen rechnen. Meine derzeitige Grafikkarte liegt deutlich unter dieser Länge und fand ganz entspannt ihren Platz, sodass davor noch massig Spielraum vorhanden ist. Auch mit dem Einbau des CPU-Kühlers, der eine Höhe von 155 mm hat, gab es keinerlei Probleme, da das Gehäuse ausreichend breit konstruiert ist. Insgesamt ist im Inneren noch mehr als genug Spielraum vorhanden. Auch die saubere und dezente Montage der HDDs/SSDs im sichtgeschützten Bereich hat mich überzeugt. Einziger Kritikpunkt: Auch wenn HDDs mittlerweile nicht mehr so gefragt sind, so hätte ich mir doch eine bessere Entkopplung gewünscht, um meine verbleibenden HDDs etwas leiser zu bekommen.

Im Betrieb drehen die vier Lüfter dank PWM-Steuerung und Fan-Stop-Funktion im Idle absolut lautlos vor sich hin. Bei normaler Nutzung bleibt das System dadurch flüsterleise. Unter Last bieten sie einen überzeugenden Luftstrom und liefern eine ansehnliche Lichtshow ab. Der verbaute RGB-/Lüftercontroller bietet die Möglichkeit, die Farbmodi umzuschalten und individuell anzupassen. Auf Wunsch können auch noch weitere Lüfter eingebaut werden, falls man die Kühlleistung oder die Optik später noch erweitern möchte. Im Vollausbau könnte man auf unglaubliche zehn Lüfter kommen, wobei man an den meisten Einbaupositionen frei zwischen 120 mm oder 140 mm entscheiden kann.

Ich empfehle das Gehäuse insbesondere für anspruchsvolle Gamer und Enthusiasten, die modernes Design, viel Platz für Upgrades und sinnvolle Features suchen.

Highlights:
" Ansprechendes Design mit gebogenem Glaspanel
" 4 hochwertige ARGB-Lüfter mit PWM-Steuerung und Fan-Stop
" Integrierter Controller zur bequemen Steuerung der Farbmodi
" Üppiges Platzangebot für große Grafikkarten und Back-Connect-Boards
" Praktische Features wie werkzeugloses Clipsystem und ausziehbarer Staubfilter
" Hervorragende Verarbeitung und stabile Konstruktion
" Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
    
  
5 5
     am 25.06.2026
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers von Mindfactory wurde mir freundlicherweise das Endorfy Aquarius 8000 Corona zum Testen zur Verfügung gestellt.

Versand, Verpackung und Lieferumfang
Das Gehäuse wird im eigenen Karton versandt und ist mit Styropor ausreichend gesichert, so dass beim Versand eigentlich nichts schiefgehen. Dies merkt man vor allem beim Auspacken, was mit die größte Hürde beim Test war, weil das Gehäuse sehr fest in der Verpackung sitzt und man ordentlich Kraft benötigt um dieses aus der Verpackung zu bekommen.
Im Lieferumfang enthalten ist das Gehäuse, vier vorinstallierte ARGB-Gehäuselüfter (drei Lüfter saugen von der Seite die Luft ein, ein Lüfter bläst die Luft nach hinten raus), eine bebilderte Montageanleitung sowie passende Schrauben und Accessoires zum Kabelmanagement in einer Plastiktüte die sich im Gehäuse befindet. Für das ARGB-Management befindet sich bereits ein ARGB-Controller und Splitter im Gehäuse verbaut. Die entsprechenden Gehäuselüfter sind bereits angeschlossen und insgesamt bietet das Gehäuse mit dem Controller und dem Splitter die Möglichkeit bis zu 9 ARGB-Lüfter darüber zu steuern.

Verarbeitung und Design
Das Gehäuse ist mit seinen Abmessungen (Breite: 23,9cm x Höhe 49,7cm x Tiefe 52cm) schön groß und bieten ordentlich Platz für die Hardware. Grafikkarten werden mit bis zu einer Länge von 45 cm unterstützt. Auf der Oberseite befindet sich eine luftdurchlässige Mesh-Blende. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ebenfalls diese Mesh-Öffnungen als Aussparung für die drei Reverse-Gehäuselüfter die die Luft in das Gehäuse saugen, während auf der Rückseite eine entsprechende Aussparung für den vierten Gehäuselüfter befindet. Die Front und das linke Seitenteil sind maßgebend für den Namen des Gehäuses: Aquarius. Sie bestehen aus zwei leicht getönten Glasscheiben die mit einem kleinen Spalt zwischen diesen ineinander übergehen. Das Gehäuse an der Vorder- und Rückseite einen durchgehenden Fuß und steht zwischen diesen "in der Luft". Grund dafür ist der, sowohl nach links als auch nach rechts, herausnehmbare Staubfilter. Durch diesen saugt das Netzteil die Frischluft an.
Zusätzlich hierzu können im Gehäuse sowohl an die Ober- als auch die Unterseite weitere Lüfter eingebaut werden.
Möchte man eine Wasserkühlung verbauen bietet die Oberseite Platz für bis zu 420mm-Radiatoren. CPU-Kühler haben laut Datenblatt eine maximale Höhe bis zu 179mm. Damit ist man sehr flexibel hinsichtlich Kühlung der CPU und für jeden sollte etwas dabei sein.
Das Gehäuse besteht aus zwei Kammern: die Hauptkammer in der die Komponenten verbaut werden und auf der Rückseite die zweite Kammer die genug Platz für das Kabelmanagement bietet. Wenn man möchte könnte man noch eine dritte Kammer erwähnen, in der das Netzteil, Unterstützung bis zu 44cm, und die Festplatten verbaut werden. Zwischen den beiden Kammern gibt es genug Aussparungen um die Kabel ohne Probleme zu verlegen. Die verlegten Kabel kann man auch daran mit den mitgelieferten Klappbändern sichern für ein optimales Kabelmanagement.
Das Gehäuse unterstützt den Einbau für Back-Connect Mainboards hinsichtlich aufgeräumter Hauptkammer und einfacherer beziehungsweise "unsichtbarer" Verkabelung. Mein aktuelles Motherboard unterstützt dies leider nicht, jedoch definitiv das nächste!
Zusätzlich bietet das Gehäuse die Möglichkeit zum vertikalen Einbau der Grafikkarte | entsprechendes Montagematerial ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
Die einzelnen Bestandteile sind massiv und hochwertig verarbeitet. Während der Montage sind mir keine scharfen Kanten oder ähnliches aufgefallen. Die Spaltmaße passen überall bis auf den Übergang auf der Oberseite der beiden Glasscheiben. Diese minimale Abweichung fällt aber nicht ins Gewicht, da diese durch die obere Abdeckung abgedeckt wird. Das angegebene Gewicht von 9,5kg ist schon ordentlich, aber dafür erhält man eindeutig Qualität. Die abnehmbaren Seitenteile und die Oberseite sind dadurch sehr wertig und können, meiner Meinung nach, unabsichtlich so gut wie nicht verbogen werden.
Das IO-Panel befindet sich unterhalb des linken Sichtfensters aus Glas und beinhaltet alles was ein moderner PC haben muss: Kopfhörer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C und 2x USB 3.2. Das IO-Panel war auch der Grund, warum mich dieses Gehäuse bereits vor dem Test sehr interessiert hat. Mit seinen Anschlüssen deckt es alle wichtigen Anschlüsse ab, jedoch hat mich die Position im Vorfeld etwas abgeschreckt.
Über Geschmack und Design lässt sich bekanntlich streiten, aber ich finde die Optik des Gehäuses wirklich gelungen. Durch den Aquarium-Look hat man einen super schönen Einblick in das Gehäuse und ich habe meine Komponenten sprichwörtlich von einer ganz neuen Seite durch das Frontglas sehen können. Durch die ARGB-Lüfter bekommt man zusätzlich eine schöne passende Beleuchtung die das Ganze abrundet. In Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung hat man hier wirklich ein sehr schönes Gehäuse für einen fairen Preis von aktuell 128,99€ das man definitiv nicht unter einem Tisch verstecken muss, sondern auf diesem eine sehr gute Figur abgibt.

Einbau und Montage
Der Einbau und die Montage war durch die Größe sehr angenehm und kinderleicht | jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, wird hier keine großen Probleme haben. Bevor man die Seitenteile entfernen kann, muss man jedoch die Oberseite entfernen. Alle Teile werden mit ein bisschen Kraft geclipt. Durch die hohe Wertigkeit der Materialien kann hier aber nichts schief gehen und mögliche Beschädigungen durch häufiges clipen kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen, da auch die Clips aus Metall bestehen.
Hat man die Seiten entfernt gelangt man in den großzügigen Innenraum für die Hardware und die Rückseite für das Kabelmanagement. Bereits vorinstalliert sind die entsprechenden Abstandhalter für das Mainboard. Unterstützt werden hier alle gängigen Formfaktoren.
Im System verbaut wird ein Ryzen 5600x, eine Gigabyte RTX 3070, 32GB DDR4 Ram, eine 240mm Wasserkühlung von Deepcool sowie drei Festplatten (1x NVME, 1xSSD, 1xHDD) und ein MSI A750GF.
Der Einbau des Mainboards war kinderleicht, wenn man bedenkt, dass die Wasserkühlung noch am Mainboard montiert war. Für die 3070 ist mehr als genug Platz im Gehäuse und sie wirkt sogar ein bisschen verloren, da noch sehr viel Platz nach vorne übrig ist. Ähnliches gilt für die Wasserkühlung.
Das Netzteil kann über zwei verschiedene Möglichkeiten eingebaut werden: entweder man schiebt das Netzteil von der Seite in das Gehäuse und verschraubt dieses oder man nimmt die Blende, an der das Netzteil verschraubt wird, ab und befestigt zuerst das Netzteil an dieser. Anschließend kann das Netzteil von hinten in das Gehäuse eingeschoben werden, was, meiner Meinung nach, den Einbau sehr erleichtert, da die Kabel nicht abgeknickt werden bzw. unter Spannung stehen beim Festschrauben.
Für die Festplatten gibt es einen extra Tray der herausnehmbar ist, was die Montage immens vereinfacht. Bei den Kabeldurchführungen für das IO-Panel etc. hätte ich mir größere Aussparrungen am Gehäuse gewünscht, damit die Montage dort noch einfacher vonstattengeht. Bei den Kabeldurchführungen zur hinteren Kammer wären Manschetten als Abdeckung für die Kabel noch das Sahnehäubchen gewesen, aber durch die sehr gute Qualität kann hier nichts schief gehen hinsichtlich aufgeschnittenen Kabeln oder gar der Hände. Dies fällt im fertigen Zustand aber gar nicht so sehr auf, da dies durch die dunkle Rückwand/Seitenteil gut kaschiert wird. Die leicht getönten Glasscheiben helfen hierbei ebenfalls.

Praxistest
Durch die beiden Glasscheiben war ich skeptisch hinsichtlich der Kühlung im Gehäuse. Diesbezüglich habe ich parallel einen Stresstest von einer Stunde von der CPU und der GPU durchführen lassen und diese mit meinem alten Gehäuse (Aerocool Mirage V2) verglichen und war positiv überrascht. Obwohl im alten Gehäuse mehr Lüfter verbaut waren sind die Temperaturen sogar leicht gesunken. GPU (76,7°C -> 74°C), CPU (66°C ->64°C) und GPU Hot Spot (92,4°C -> 90°C) zeigen leicht verbesserte Werte. In Zukunft sehe ich mich noch weitere Lüfter verbauen, damit nicht nur die Kühlung verbessert wird, sondern durch die zusätzlich ARGB-Beleuchtung das Gehäuse noch schöner wird.
Die Optik wächst mir immer mehr ans Herz und möchte das Aquarium nicht mehr missen und auch das verbaute IO-Panel stört mich tatsächlich weniger als gedacht | nämlich gar nicht. Jedoch wird dadurch indirekt die Position des Gehäuses vorgegeben. Im Idealfall rechts auf dem Tisch, ausgeschlossen ist links unter dem Tisch, da hier sonst das Panel verdeckt ist.

Fazit:
Qualität, Design, einfache Montage aufgrund der Größe in Kombination mit dem Preis machen das Endorfy Aquarius 8000 Corona für mich eine absolute Bereicherung im Gehäusemarkt und eine absolute Kaufempfehlung. Einzig die Position des IO-Panels kann ein möglicher Dealbreaker sein, jedoch sollte man sich diesem im Vorfeld bewusst sein.
Aktuell wüsste ich nicht, was ich an dem Gehäuse vermisse beziehungsweise und daher ist es für mich eine eindeutige 5/5 Bewertung.
    
  
5 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Aquarius 8000 Corona Review
Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory für die Möglichkeit bedanken, das neue Endorfy
Aquarius 8000 Corona testen zu dürfen.
Design, Verarbeitung und Optik
Das unbestreitbare Highlight des Endorfy Aquarius 8000 Corona ist das durchgehende
Panorama-Sichtfenster aus gehärtetem Glas. Endorfy setzt hier auf ein gebogenes Glaselement
an der vorderen linken Ecke. Dadurch entfällt die sonst oft übliche vertikale Metallecke
komplett, was dem Gehäuse eine fließende Optik verleiht.
Die Verarbeitung des Stahlchassis ist sauber, es gibt keine scharfen Kanten. Das Gehäuse wiegt
leer fast 9 Kilogramm, wodurch Vibrationen hochdrehender Lüfter oder HDDs vorgebeugt
werden. Im unteren Bereich liegt ein umlaufendes Mesh-Gitter, welches den Netzteiltunnel
optisch abgrenzt und gleichzeitig funktional einbindet.
Belüftung
Die "Corona" Version kommt mit 4 vorinstallierten Lüftern der Corona Edition. Drei dieser Lüfter
sind als Intake an der rechten Gehäuseseite neben dem Mainboard-Tray montiert, der übrige
Lüfter dient als Abluftlüfter.
Um dem typischen Airflow-Problem von Glaskästen entgegenzuwirken, nutzt Endorfy ein Zwei
Kammer-System mit Perforationen im unteren Mesh-Bereich sowie großflächigen Öffnungen im
Deckel und am rechten Seitenteil. Frischluft wird primär über die Seite und den Gehäuseboden
eingesaugt. Das Gehäuse bietet enormen Spielraum für eigene Kühlkonzepte: Insgesamt lassen
sich bis zu zehn 120-mm- oder neun 140-mm-Lüfter im Gehäuse unterbringen. Das Aquarius
bietet im Deckel Platz für bis zu 420mm Radiatoren und an der Seite bis zu 360mm Radiatoren,
um für optimale Kühlung zu sorgen.
Platzangebot & Hardware-Kompatibilität
Im Innenraum des Midi-Towers wird schnell klar, dass dieses Gehäuse für ausgewachsene High
End-Systeme konzipiert wurde. Das Aquarius 8000 schluckt Mainboards von Mini-ITX über
klassischen ATX-Standard bis hin zu breiten E-ATX-Platinen (bis 280 mm Breite). Auch
monumentale Grafikkarten stellen kein Problem dar: Mit einer maximalen GPU-Länge von bis zu
450 mm passen selbst die größten Custom-Modelle der aktuellen Flaggschiff-Generationen
problemlos hinein, ohne dass man mit dem seitlichen Radiator oder Ausgleichsbehältern
kollidiert.
Für Luftkühler steht eine maximale CPU-Kühler-Höhe von 179mm zur Verfügung. Auch für das
Netzteil bietet das Gehäuse genügend Platz, so passen Netzteile von bis zu 440mm länge rein.
Was die Laufwerke angeht gibt es einen beiliegenden Festplattenkäfig der Platz für eine 3,5zoll
Festplatte und 2 2,5 Zoll oder 3 2,5 Zoll bietet.
Ein weiteres modernes Feature für die Optik ist die vollständige Kompatibilität mit Back
Connect-Mainboards. Das Gehäuse besitzt die passenden Aussparungen im Mainboard
Schlitten, sodass Kabel komplett auf der Rückseite angeschlossen werden können und im
Hauptraum nicht mehr sichtbar sind. Außerdem bietet das Gehäuse die Option die GPU Vertikal
einzubauen. Das Riserkabel dafür muss man aber zusätzlich kaufen.
Handling und Kritik
Der Einbau der Hardware gestaltet sich durch den großzügigen Platz recht entspannt. Man hat zu
jeder Zeit genug Platz, um den 8-Pin-EPS-Stecker der CPU oben links am Mainboard zu
befestigen oder dickere Kabelstrenge zu verstecken. Das I/O Panel bietet mit zwei USB-A-Ports,
einem schnellem USB-C 3.1 Anschluss mit 10 Gb/s und einer kombinierten Klinkenbuchse für
Audio-Geräte eine zeitgemäße Ausstattung.
Da aber nicht alles positiv sein kann kommen wir nun zu den 3 Punkten, welche mir mehr oder
weniger negativ aufgefallen sind.
1. Fehlende Gummidurchführungen: Die Kabeldurchführungen vom Hauptraum zur
hinteren Kammer sind zwar sauber entgratet sodass keine Kabel aufgeschnitten werden,
besitzen jedoch keine Gummimanschetten. Wer kein Back-Connect-Mainboard nutzt,
schaut also direkt auf die Kabelstränge in der hinteren Kammer. Das kann den Look des
sonst sehr cleanen Gehäuses etwas abflachen.
2. I/O Konflikt und Placement: Endorfy hat sich aus Designgründen dazu entschieden, das
I/O-Panel an der unteren Seite des Gehäuses zu platzieren. Durch diese Platzierung ist
man gezwungen das Gehäuse auf den Tisch zu stellen. Das sollte allerdings weniger das
Problem sein, da man sich ein solches Gehäuse primär dafür kauft es zur Show zu
stellen. Mein Problem mit der Platzierung des I/O-Panels ist, dass die Kabel im Gehäuse
recht weit hinten anliegen und so das Verlegen der Netzteil Kabel erschweren kann oder
den Bodenlüftern in die quere kommen. Wenn man hier allerdings mit etwas Geduld und
Feingefühl voran geht, sollte dieses Problem schnell keines mehr sein.
3. Staubfilter (und Lautstärke): Im Normalbetrieb laufen die vorinstallierten Lüfter mit nur
600 | 700 U/min recht leise. Sobald man allerdings mehr Kühlung benötigt, zum Beispiel
beim Gaming, drehen die Lüfter auf und sind ohne Kopfhörer doch gut zu hören. Das ist
allerdings ein Mangel den man außer Acht lassen kann, da andere Lüfter, unter Volllast,
nicht leiser sind. Was man aber beachten sollte ist, dass nur am Gehäuseboden ein
herausnehmbarer feiner Staubfilter ist. An Deckel und Seite lediglich das Mesh als
Staubschutz vorhanden.
Fazit
Mit dem Aquarius 8000 Corona hat Endorfy ein äußerst gelungenes Gehäuse auf den Markt
gebracht. Für einen Marktpreis von 130¤ erhält man hier ein modernes Showcase Gehäuse,
welches die Kühlleistung meistert. Das gebogene Panoramaglas ist optisch einfach schön
anzusehen, und der Support für Back-Connect Mainboards sowie bis zu 420mm Radiatoren
setzt das Gehäuse mit teureren Konkurrenten gleich. Wer mit den fehlenden Gummierungen an
den Kabeldurchlass-Öffnungen leben kann, bekommt hier eine erstklassige Basis für einen
spektakulären Gaming-PC.
Alles in Allem gebe ich dem Gehäuse 4,5 von 5 Sternen
    
  
5 5
     am 18.06.2026
Verifizierter Kauf
Geiles Teil, Viel Platz und man hat genug Anschlüsse frei
    
  

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