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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 01.04.2026 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Aquarius 8000 Corona
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 4x 120mm (RGB)
Erweiterbare Lüfter: 5x 140mm, 6x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, EATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C, 2x USB 3.2
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 179mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 450mm, Kabelmanagement, kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Ich habe den ENDORFY Aquarius 8000 Corona über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory bekommen. Ich wollte ihn aber nicht einfach nur auspacken, hinstellen und sagen, dass er gut aussieht. Er sollte meinen alten Thermaltake Core V71 wirklich ersetzen, deshalb habe ich ihn komplett aufgebaut und mit meinem System getestet.

Vorher hatte ich den Thermaltake Core V71. Mit dem Tower war ich eigentlich nie unzufrieden. Vom Airflow her war das einer der besten Tower, die ich bisher hatte. Der V71 war riesig, hatte überall Platz und war ursprünglich mal als Basis für eine Custom Wasserkühlung gedacht. Dazu kam es aus Zeitgründen aber nie.

Irgendwann war für mich trotzdem klar, dass der Tower einfach in die Jahre gekommen ist. Nicht weil er schlecht war, sondern weil er nicht mehr wirklich zu dem passt, was man heute von einem modernen Tower erwartet. Vorne kein USB C, sehr groß, sehr schwer und gefühlt fast Schreibtischhöhe. Er war für mich irgendwann eher ein Bunker als ein moderner Tower. Deshalb wollte ich etwas Neueres haben, aber keinen kleinen Tower, bei dem ich beim Einbau oder bei den Temperaturen direkt wieder Abstriche machen muss.

Die Verpackung vom Aquarius hat direkt einen guten Eindruck gemacht. Gerade bei den Glasflächen war mir wichtig, dass alles ordentlich geschützt ist. Das Zubehör war in einer kleineren Tüte im Tower befestigt. Dadurch konnte innen nichts lose herumfliegen und gegen das Glas schlagen. Klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, aber gerade bei einem Tower mit viel Glas finde ich sowas wichtig.

Als der Tower dann wirklich aus der Verpackung draußen war, war mein erster Gedanke einfach wow, was für ein schöner Tower. Auf Bildern sieht er schon gut aus, aber in echt macht er noch mehr her. Die Glasflächen, das vorhandene RGB und die seitlichen Lüfter ergeben ein richtig schönes Bild. Für mich sieht es nicht nach einer kompletten RGB Kirmes aus, sondern einfach nach einem modernen Showcase Tower.

Was mir beim ersten Öffnen direkt gefallen hat war, dass ich nicht erst mit Schrauben kämpfen musste. Der Deckel oben, die Glaswand und auch die andere Seitenwand lassen sich mit wenig Kraft abnehmen und später wieder sauber draufdrücken. Das macht den Umbau angenehmer, weil man nicht dauernd Schrauben suchen oder aufpassen muss, dass einem etwas runterfällt.
Auch beim Zubehör war alles dabei, was man für einen sauberen Aufbau braucht. Gerade bei einem Showcase Tower ist Kabelmanagement wichtig, weil man durch die Glasflächen später alles sieht. Wenn dann vorne überall Kabel herumhängen, bringt einem die ganze Optik nicht viel. Im Aquarius gibt es genug Möglichkeiten, die Kabel nach hinten zu legen und vorne möglichst wenig sichtbar zu haben.

Bei mir war der Umbau etwas größer, weil ich nicht nur den Tower gewechselt habe. Ich habe gleichzeitig auch noch mein Mainboard getauscht und den Rechner komplett neu aufgebaut. Trotzdem hatte ich beim Einbau keine größeren Probleme. Nachdem die Seitenteile und der Deckel ab waren, kam ich überall gut hin. Mainboard, großer Luftkühler, große Grafikkarte, Netzteil und Laufwerke haben alle ihren Platz gefunden.

Der Aquarius ist natürlich nicht so riesig wie mein alter V71. Das merkt man schon. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas mit Gewalt reinpressen muss oder dass ich beim Einbau nicht mehr an wichtige Stellen komme. Für einen modernen Showcase Tower ist der Platz meiner Meinung nach wirklich gut und ausreichend.

Ein paar kleine Sachen sind mir beim Einbau trotzdem aufgefallen. Bei mir war ein Abstandhalter an einer Stelle eingeschraubt, an der er für mein Mainboard nicht sitzen sollte. Ich habe ihn vor dem Einbau entfernt. Wer zum ersten Mal einen PC umbaut oder nicht oft an Mainboards arbeitet, könnte das eventuell übersehen. Dann kann es beim Einbau Probleme geben. Das ist kein Weltuntergang, aber man sollte vor dem Einbau kurz schauen, ob die Abstandhalter wirklich zu den Löchern vom Mainboard passen.

Der Bereich beim Netzteil ist etwas kleiner als ich es von meinem alten Tower gewohnt war. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, wenn ich vorher schon alle modularen Kabel am Netzteil angeschlossen hätte. Das ist aber auch etwas, das ich selbst vorher hätte sehen können. Es war kein großes Problem, aber ein etwas größerer Zugriff wäre beim Verkabeln angenehmer gewesen.

Auch der SSD Käfig im unteren Bereich ist so ein kleiner Punkt. Der Käfig selbst ist gut eingebaut und ich finde die Lösung an sich sogar gut. Wenn man aber keine Halterung oder keinen Rahmen für eine SATA SSD hat und sie direkt dort einbauen möchte, liegen die Anschlüsse ziemlich nah am Metall. Das wäre dann wahrscheinlich etwas fummelig geworden. Mit meinem Rahmen war das kein Problem, aber man sollte es wissen.

Beim Airflow war ich vorher am skeptischsten. Mein alter V71 war durch seine Größe und offene Bauweise einfach eine andere Liga. Deshalb habe ich beim Aquarius bewusst keine zusätzlichen Lüfter eingebaut. Ich wollte wissen, wie der Tower mit der Ausstattung funktioniert, mit der er geliefert wird und nicht erst fünf extra Lüfter reinwerfen und dann sagen der Airflow ist super.
Die drei seitlichen Reverse Lüfter ziehen Frischluft ins Gehäuse und hinten wird die warme Luft wieder rausgeführt. Für nur vier ab Werk verbaute Lüfter macht der Tower wirklich einen guten Job. Er kommt nicht ganz an den V71 ran, das wäre auch unfair zu behaupten. Aber für seine Größe und den Aufbau finde ich das Ergebnis ordentlich.

Nach dem Umbau habe ich den Rechner im Idle, in 3DMark Time Spy und später beim Spielen getestet. Die Grafikkarte lag beim Benchmark ungefähr bei 60 Grad und beim längeren Spielen bei ungefähr 63 Grad. Es gab keinen Hitzestau, keine Abstürze und keine Auffälligkeiten. Für mich war wichtig zu sehen, ob der Tower meine Hardware mit den serienmäßigen Lüftern stabil betreiben kann. Das hat er geschafft.

Mehr Lüfter einzubauen ist natürlich irgendwann ein Gedanke, weil der Tower dafür genug Möglichkeiten bietet. Aber das wäre dann nicht mehr der Zustand, wie man ihn geliefert bekommt. Für diese Bewertung wollte ich deshalb bewusst nur die vorhandenen Lüfter testen.

Im Alltag gefallen mir die Anschlüsse an der Seite sehr gut. Zwei USB A Anschlüsse, USB C, der Kopfhöreranschluss und der leuchtende Einschaltknopf sehen gut aus und sind praktisch erreichbar. Gerade USB C vorne war für mich ein Punkt, der beim alten Tower einfach gefehlt hat.

Auch der Staubfilter unten ist gut gelöst. Man kann ihn leicht herausziehen und reinigen, ohne den ganzen Tower auseinandernehmen zu müssen. Das ist im Alltag deutlich angenehmer, als wenn man den Rechner dafür erst hinlegen oder aufmachen muss.

Vom Preis her finde ich den Aquarius 8000 Corona angemessen. Der Tower wirkt stabil, nichts wackelt, nichts ist lose und alles sitzt fest. Genau so stelle ich mir einen qualitativ guten Tower vor. Zur Haltbarkeit kann ich nach zwei Tagen natürlich noch nicht viel sagen. Nach dem Aufbau und den ersten Tagen am Schreibtisch macht aber alles einen guten Eindruck und ich sehe aktuell nichts, bei dem ich Angst hätte, dass es schnell kaputtgeht oder an Stabilität verliert.
Im Vergleich zum V71 hat der Aquarius weniger Platz und beim Airflow nicht ganz die gleiche Reserve. Dafür ist er deutlich moderner, kleiner, hat USB C vorne und sieht als Showcase Tower einfach wesentlich besser aus.
Ich würde ihn jedem empfehlen, der einen unkomplizierten Einbau, einen funktionierenden Airflow und einfach einen schönen modernen Tower sucht. Gerade wenn man seinen Rechner nicht nur unter den Tisch stellen will, sondern auch mal sagen möchte hier schaut euch meinen schönen Tower an, passt der Aquarius meiner Meinung nach sehr gut.
    
  
4 5
     am 16.06.2026
Produkttester
Hallo zusammen und vielen Dank an Mindfactory an das Vertrauen an mich als Produkttester. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

Das Paket von Mindfactory kam gestern an und voller Vorfreude habe ich mich auf das Projekt gestürzt.

Vorab zu meinem Setup. Tut nicht direkt was zur Sache bezüglich dem Gehäuse , aber evtl bringen die Masse wegen der Grösse jemandem einen Vorteil.

MB: MSI B850 Tomahawk wifi Max
Graka: Gigabyte 5070 TI SFF (bewusst gewählt aufgrund der Grösse des vorigen Gehäuses)

Ich habe mich hier beworben als Produkttester für dieses Gehäuse, da ich immer mit Platzmangel im alten Gehäuse zu kämpfen hatte. Mein altes Gehäuse war das MSI Gungnir 100 R .Spricht nix dagegen.Super Qualität , nur platztechnisch war es für mich einfach zu klein.

Also Paket kam gestern an. Die Verpackung ist absolut super gewählt und aufgrund der Dämmung dürften Transportschäden eigentlich nicht vorkommen.
Alleine das Auspacken macht bereits Freude und ich sage ganz ehrlich : Rein optisch ist das Gehäuse schon ein Knaller. Das Highlight für mich ist die geschwungene , durchsichtige Frontscheibe. Ein richtiger Hingucker.

Sehr positiv ist mir auch das Abbauen der oberen Abdeckung und der beiden Seitenteile aufgefallen. Alles geschieht durch einen Steck-Mechanismus und man benötigt dafür keinerlei Werkzeug.
Die Verarbeitung ist absolut solide . Der Grundrahmen des Gehäuses besteht aus Metall und ist dadurch sehr stabil. Alle Ecken und Kanten sind gerundet , was auch für das spätere Verlegen der Kabel sehr gut ist.
Zudem gefällt mir die Grösse des Gehäuses.

Breite : 240 mm
Höhe : 520 mm
Tiefe : 480 mm

Ein deutlicher Zuwachs zu meinem alten Gehäuse . Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten.
Die Halter für das Mainboard im Faktor ATX sind bereits vorinstalliert . Einer war jetzt falsch eingeschraubt, aber an sowas hänge ich mich nicht auf.
Bohrungen für andere Formate sind natürlich vorhanden. Der Einbau des MB ging relativ fix , da das Gehäuse wirklich viel Platz bietet und man ausreichend Bewegungsspielraum hat.
Wobei ich gleich zum ersten Kritikpunkt kommen muss : Beim Einbau des Mainboards im ATX Faktor bleibt leider die Öffnung zur Kabeldurchführung komplett frei.
Auch über dem MB sind 3 Kabeldurchführungen frei und man bis an die Rückwand sehen. Evtl auch Kabel.
MSI hat sowas durch Gummi-Durchführungen besser gelöst.
Auch wenn die Kanten alle gerundet sind und keine Kabel beschädigt werden , wäre es optisch doch sehr viel schöner gewesen , wenn die " Löcher " geschlossen wären.

Also MB ist eingebaut und es geht an das Verkabeln. Es sind vorab im Gehäuse 3 RGB-Lüfter seitlich an der Front eingebaut und 1 an der Rückseite des Gehäuses. Je 125 mm . Eine Steuerung der Lüfter ist vorinstalliert .
An der Oberseite des Gehäuses findet sich noch Platz für 3 Lüfter ( welche nicht im Lieferumfang sind,ich mir aber definitiv noch nachbestellen werde ) oder optional eine Wasserkühlung in den Dimensionen 360-420mm laut Herstellerangaben .
Da ich die SFF Version meiner Geforce 5070 TI von Gigabyte habe und diese relativ kurz ist bleiben die vorderen Lüfter sehr schön sichtbar.
Grafikkarten bis Länge 450mm Länge können bedenkenlos eingebaut werden. Selbst die Option auf einen vertikalen Einbau ist gegeben.Zubehör hierfür liegt selbstverständlich nicht bei.

Im unteren Teil des Gehäuses wird das Netzteil eingebaut, wie mittlerweile üblich. Die benötigten Kabel können durch ausreichend vorhandene Durchführungen ins innere gezogen werden.
Zudem findet sich hier auch ein Tray, in dem 2 SSD/HDD Festplatten eingebaut werden können.
Zudem gefällt mir, dass sich der untere Staubfilter zur Reingung herausziehen lässt. Das macht es sehr bequem.
Wie vorher erwähnt ist von den Lüftern / On-Off-Switch alles bereits vorab installiert. Also einfach die Kabel nehmen und an das MB anstecken. Eine kurz gehaltene aber verständliche Anleitung dafür liegt dem Gehäuse bei.

Ich habe den PC mittlerweile in Betrieb genommen und ich freue mich wirklich immer mehr. Das Gehäuse sieht super aus. DIe Qualität ist meines Erachtens TOP. Nach wie vor ist die gewundene Frontplate aus Glas ein echter Hingucker.

Es ist ein durchdachtes Gehäuse. Laut mehreren Messungen konnte ich mit Aida64 im Idle einen Abfall der Temperatur um 7 Grad zum vorigen Gehäuse messen. Das ist arg viel.
Und das mit den orginal Lüftern. Diese sind noch dazu nahezu lautlos und sehen dank der RGB-Beleuchtung auch Top aus.

Desweiteren möchte ich an kaufwillige auch noch anmerken, dass der On-Switch an der unteren linken Seite liegt. Die Kaufentscheidung dürfte eher an Leute gehen , die den PC AUF dem Schreibtisch stehen haben.
Sollte der PC links unter dem Schreibtisch stehen muss man in Kauf nehmen dass man sich jedes Mal bücken muss und evtl bissl fummeln muss.

Ein Fazit meinerseits :

+ Verarbeitung / Qualität liegt bei 100% Besser gehts nicht
+ Optik / Haptik 100 % Sieht einfach sehr geil aus .... Das geschwungene Frontpanel aus Glas ist einfach der Brüller....

- Der Einschalter an der linken unteren Seite kann für manche störend sein. Je nach Stellplatz
- Die sichtbaren Kabeldurchlässe hätte man durch Gummi-Abdeckungen verstecken können.


Trotz allem ein für mich sehr tolles Gehäuse . Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung Wenn man mit den Mängeln leben kann. Vielleicht ist es Jammern auf hohem Niveau
Von mir 4,5 von 5 Sternen


Mich freuts sehr
    
  
4 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Ich habe den ENDORFY Aquarius 8000 Corona über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory bekommen. Ich wollte ihn aber nicht einfach nur auspacken, hinstellen und sagen, dass er gut aussieht. Er sollte meinen alten Thermaltake Core V71 wirklich ersetzen, deshalb habe ich ihn komplett aufgebaut und mit meinem System getestet.

Vorher hatte ich den Thermaltake Core V71. Mit dem Tower war ich eigentlich nie unzufrieden. Vom Airflow her war das einer der besten Tower, die ich bisher hatte. Der V71 war riesig, hatte überall Platz und war ursprünglich mal als Basis für eine Custom Wasserkühlung gedacht. Dazu kam es aus Zeitgründen aber nie.

Irgendwann war für mich trotzdem klar, dass der Tower einfach in die Jahre gekommen ist. Nicht weil er schlecht war, sondern weil er nicht mehr wirklich zu dem passt, was man heute von einem modernen Tower erwartet. Vorne kein USB C, sehr groß, sehr schwer und gefühlt fast Schreibtischhöhe. Er war für mich irgendwann eher ein Bunker als ein moderner Tower. Deshalb wollte ich etwas Neueres haben, aber keinen kleinen Tower, bei dem ich beim Einbau oder bei den Temperaturen direkt wieder Abstriche machen muss.

Die Verpackung vom Aquarius hat direkt einen guten Eindruck gemacht. Gerade bei den Glasflächen war mir wichtig, dass alles ordentlich geschützt ist. Das Zubehör war in einer kleineren Tüte im Tower befestigt. Dadurch konnte innen nichts lose herumfliegen und gegen das Glas schlagen. Klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, aber gerade bei einem Tower mit viel Glas finde ich sowas wichtig.

Als der Tower dann wirklich aus der Verpackung draußen war, war mein erster Gedanke einfach wow, was für ein schöner Tower. Auf Bildern sieht er schon gut aus, aber in echt macht er noch mehr her. Die Glasflächen, das vorhandene RGB und die seitlichen Lüfter ergeben ein richtig schönes Bild. Für mich sieht es nicht nach einer kompletten RGB Kirmes aus, sondern einfach nach einem modernen Showcase Tower.

Was mir beim ersten Öffnen direkt gefallen hat war, dass ich nicht erst mit Schrauben kämpfen musste. Der Deckel oben, die Glaswand und auch die andere Seitenwand lassen sich mit wenig Kraft abnehmen und später wieder sauber draufdrücken. Das macht den Umbau angenehmer, weil man nicht dauernd Schrauben suchen oder aufpassen muss, dass einem etwas runterfällt.
Auch beim Zubehör war alles dabei, was man für einen sauberen Aufbau braucht. Gerade bei einem Showcase Tower ist Kabelmanagement wichtig, weil man durch die Glasflächen später alles sieht. Wenn dann vorne überall Kabel herumhängen, bringt einem die ganze Optik nicht viel. Im Aquarius gibt es genug Möglichkeiten, die Kabel nach hinten zu legen und vorne möglichst wenig sichtbar zu haben.

Bei mir war der Umbau etwas größer, weil ich nicht nur den Tower gewechselt habe. Ich habe gleichzeitig auch noch mein Mainboard getauscht und den Rechner komplett neu aufgebaut. Trotzdem hatte ich beim Einbau keine größeren Probleme. Nachdem die Seitenteile und der Deckel ab waren, kam ich überall gut hin. Mainboard, großer Luftkühler, große Grafikkarte, Netzteil und Laufwerke haben alle ihren Platz gefunden.

Der Aquarius ist natürlich nicht so riesig wie mein alter V71. Das merkt man schon. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas mit Gewalt reinpressen muss oder dass ich beim Einbau nicht mehr an wichtige Stellen komme. Für einen modernen Showcase Tower ist der Platz meiner Meinung nach wirklich gut und ausreichend.

Ein paar kleine Sachen sind mir beim Einbau trotzdem aufgefallen. Bei mir war ein Abstandhalter an einer Stelle eingeschraubt, an der er für mein Mainboard nicht sitzen sollte. Ich habe ihn vor dem Einbau entfernt. Wer zum ersten Mal einen PC umbaut oder nicht oft an Mainboards arbeitet, könnte das eventuell übersehen. Dann kann es beim Einbau Probleme geben. Das ist kein Weltuntergang, aber man sollte vor dem Einbau kurz schauen, ob die Abstandhalter wirklich zu den Löchern vom Mainboard passen.

Der Bereich beim Netzteil ist etwas kleiner als ich es von meinem alten Tower gewohnt war. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, wenn ich vorher schon alle modularen Kabel am Netzteil angeschlossen hätte. Das ist aber auch etwas, das ich selbst vorher hätte sehen können. Es war kein großes Problem, aber ein etwas größerer Zugriff wäre beim Verkabeln angenehmer gewesen.

Auch der SSD Käfig im unteren Bereich ist so ein kleiner Punkt. Der Käfig selbst ist gut eingebaut und ich finde die Lösung an sich sogar gut. Wenn man aber keine Halterung oder keinen Rahmen für eine SATA SSD hat und sie direkt dort einbauen möchte, liegen die Anschlüsse ziemlich nah am Metall. Das wäre dann wahrscheinlich etwas fummelig geworden. Mit meinem Rahmen war das kein Problem, aber man sollte es wissen.

Beim Airflow war ich vorher am skeptischsten. Mein alter V71 war durch seine Größe und offene Bauweise einfach eine andere Liga. Deshalb habe ich beim Aquarius bewusst keine zusätzlichen Lüfter eingebaut. Ich wollte wissen, wie der Tower mit der Ausstattung funktioniert, mit der er geliefert wird und nicht erst fünf extra Lüfter reinwerfen und dann sagen der Airflow ist super.
Die drei seitlichen Reverse Lüfter ziehen Frischluft ins Gehäuse und hinten wird die warme Luft wieder rausgeführt. Für nur vier ab Werk verbaute Lüfter macht der Tower wirklich einen guten Job. Er kommt nicht ganz an den V71 ran, das wäre auch unfair zu behaupten. Aber für seine Größe und den Aufbau finde ich das Ergebnis ordentlich.

Nach dem Umbau habe ich den Rechner im Idle, in 3DMark Time Spy und später beim Spielen getestet. Die Grafikkarte lag beim Benchmark ungefähr bei 60 Grad und beim längeren Spielen bei ungefähr 63 Grad. Es gab keinen Hitzestau, keine Abstürze und keine Auffälligkeiten. Für mich war wichtig zu sehen, ob der Tower meine Hardware mit den serienmäßigen Lüftern stabil betreiben kann. Das hat er geschafft.

Mehr Lüfter einzubauen ist natürlich irgendwann ein Gedanke, weil der Tower dafür genug Möglichkeiten bietet. Aber das wäre dann nicht mehr der Zustand, wie man ihn geliefert bekommt. Für diese Bewertung wollte ich deshalb bewusst nur die vorhandenen Lüfter testen.

Im Alltag gefallen mir die Anschlüsse an der Seite sehr gut. Zwei USB A Anschlüsse, USB C, der Kopfhöreranschluss und der leuchtende Einschaltknopf sehen gut aus und sind praktisch erreichbar. Gerade USB C vorne war für mich ein Punkt, der beim alten Tower einfach gefehlt hat.

Auch der Staubfilter unten ist gut gelöst. Man kann ihn leicht herausziehen und reinigen, ohne den ganzen Tower auseinandernehmen zu müssen. Das ist im Alltag deutlich angenehmer, als wenn man den Rechner dafür erst hinlegen oder aufmachen muss.

Vom Preis her finde ich den Aquarius 8000 Corona angemessen. Der Tower wirkt stabil, nichts wackelt, nichts ist lose und alles sitzt fest. Genau so stelle ich mir einen qualitativ guten Tower vor. Zur Haltbarkeit kann ich nach zwei Tagen natürlich noch nicht viel sagen. Nach dem Aufbau und den ersten Tagen am Schreibtisch macht aber alles einen guten Eindruck und ich sehe aktuell nichts, bei dem ich Angst hätte, dass es schnell kaputtgeht oder an Stabilität verliert.
Im Vergleich zum V71 hat der Aquarius weniger Platz und beim Airflow nicht ganz die gleiche Reserve. Dafür ist er deutlich moderner, kleiner, hat USB C vorne und sieht als Showcase Tower einfach wesentlich besser aus.
Ich würde ihn jedem empfehlen, der einen unkomplizierten Einbau, einen funktionierenden Airflow und einfach einen schönen modernen Tower sucht. Gerade wenn man seinen Rechner nicht nur unter den Tisch stellen will, sondern auch mal sagen möchte hier schaut euch meinen schönen Tower an, passt der Aquarius meiner Meinung nach sehr gut.
    
  
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     am 16.06.2026
Produkttester
Hallo zusammen und vielen Dank an Mindfactory an das Vertrauen an mich als Produkttester. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

Das Paket von Mindfactory kam gestern an und voller Vorfreude habe ich mich auf das Projekt gestürzt.

Vorab zu meinem Setup. Tut nicht direkt was zur Sache bezüglich dem Gehäuse , aber evtl bringen die Masse wegen der Grösse jemandem einen Vorteil.

MB: MSI B850 Tomahawk wifi Max
Graka: Gigabyte 5070 TI SFF (bewusst gewählt aufgrund der Grösse des vorigen Gehäuses)

Ich habe mich hier beworben als Produkttester für dieses Gehäuse, da ich immer mit Platzmangel im alten Gehäuse zu kämpfen hatte. Mein altes Gehäuse war das MSI Gungnir 100 R .Spricht nix dagegen.Super Qualität , nur platztechnisch war es für mich einfach zu klein.

Also Paket kam gestern an. Die Verpackung ist absolut super gewählt und aufgrund der Dämmung dürften Transportschäden eigentlich nicht vorkommen.
Alleine das Auspacken macht bereits Freude und ich sage ganz ehrlich : Rein optisch ist das Gehäuse schon ein Knaller. Das Highlight für mich ist die geschwungene , durchsichtige Frontscheibe. Ein richtiger Hingucker.

Sehr positiv ist mir auch das Abbauen der oberen Abdeckung und der beiden Seitenteile aufgefallen. Alles geschieht durch einen Steck-Mechanismus und man benötigt dafür keinerlei Werkzeug.
Die Verarbeitung ist absolut solide . Der Grundrahmen des Gehäuses besteht aus Metall und ist dadurch sehr stabil. Alle Ecken und Kanten sind gerundet , was auch für das spätere Verlegen der Kabel sehr gut ist.
Zudem gefällt mir die Grösse des Gehäuses.

Breite : 240 mm
Höhe : 520 mm
Tiefe : 480 mm

Ein deutlicher Zuwachs zu meinem alten Gehäuse . Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten.
Die Halter für das Mainboard im Faktor ATX sind bereits vorinstalliert . Einer war jetzt falsch eingeschraubt, aber an sowas hänge ich mich nicht auf.
Bohrungen für andere Formate sind natürlich vorhanden. Der Einbau des MB ging relativ fix , da das Gehäuse wirklich viel Platz bietet und man ausreichend Bewegungsspielraum hat.
Wobei ich gleich zum ersten Kritikpunkt kommen muss : Beim Einbau des Mainboards im ATX Faktor bleibt leider die Öffnung zur Kabeldurchführung komplett frei.
Auch über dem MB sind 3 Kabeldurchführungen frei und man bis an die Rückwand sehen. Evtl auch Kabel.
MSI hat sowas durch Gummi-Durchführungen besser gelöst.
Auch wenn die Kanten alle gerundet sind und keine Kabel beschädigt werden , wäre es optisch doch sehr viel schöner gewesen , wenn die " Löcher " geschlossen wären.

Also MB ist eingebaut und es geht an das Verkabeln. Es sind vorab im Gehäuse 3 RGB-Lüfter seitlich an der Front eingebaut und 1 an der Rückseite des Gehäuses. Je 125 mm . Eine Steuerung der Lüfter ist vorinstalliert .
An der Oberseite des Gehäuses findet sich noch Platz für 3 Lüfter ( welche nicht im Lieferumfang sind,ich mir aber definitiv noch nachbestellen werde ) oder optional eine Wasserkühlung in den Dimensionen 360-420mm laut Herstellerangaben .
Da ich die SFF Version meiner Geforce 5070 TI von Gigabyte habe und diese relativ kurz ist bleiben die vorderen Lüfter sehr schön sichtbar.
Grafikkarten bis Länge 450mm Länge können bedenkenlos eingebaut werden. Selbst die Option auf einen vertikalen Einbau ist gegeben.Zubehör hierfür liegt selbstverständlich nicht bei.

Im unteren Teil des Gehäuses wird das Netzteil eingebaut, wie mittlerweile üblich. Die benötigten Kabel können durch ausreichend vorhandene Durchführungen ins innere gezogen werden.
Zudem findet sich hier auch ein Tray, in dem 2 SSD/HDD Festplatten eingebaut werden können.
Zudem gefällt mir, dass sich der untere Staubfilter zur Reingung herausziehen lässt. Das macht es sehr bequem.
Wie vorher erwähnt ist von den Lüftern / On-Off-Switch alles bereits vorab installiert. Also einfach die Kabel nehmen und an das MB anstecken. Eine kurz gehaltene aber verständliche Anleitung dafür liegt dem Gehäuse bei.

Ich habe den PC mittlerweile in Betrieb genommen und ich freue mich wirklich immer mehr. Das Gehäuse sieht super aus. DIe Qualität ist meines Erachtens TOP. Nach wie vor ist die gewundene Frontplate aus Glas ein echter Hingucker.

Es ist ein durchdachtes Gehäuse. Laut mehreren Messungen konnte ich mit Aida64 im Idle einen Abfall der Temperatur um 7 Grad zum vorigen Gehäuse messen. Das ist arg viel.
Und das mit den orginal Lüftern. Diese sind noch dazu nahezu lautlos und sehen dank der RGB-Beleuchtung auch Top aus.

Desweiteren möchte ich an kaufwillige auch noch anmerken, dass der On-Switch an der unteren linken Seite liegt. Die Kaufentscheidung dürfte eher an Leute gehen , die den PC AUF dem Schreibtisch stehen haben.
Sollte der PC links unter dem Schreibtisch stehen muss man in Kauf nehmen dass man sich jedes Mal bücken muss und evtl bissl fummeln muss.

Ein Fazit meinerseits :

+ Verarbeitung / Qualität liegt bei 100% Besser gehts nicht
+ Optik / Haptik 100 % Sieht einfach sehr geil aus .... Das geschwungene Frontpanel aus Glas ist einfach der Brüller....

- Der Einschalter an der linken unteren Seite kann für manche störend sein. Je nach Stellplatz
- Die sichtbaren Kabeldurchlässe hätte man durch Gummi-Abdeckungen verstecken können.


Trotz allem ein für mich sehr tolles Gehäuse . Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung Wenn man mit den Mängeln leben kann. Vielleicht ist es Jammern auf hohem Niveau
Von mir 4,5 von 5 Sternen


Mich freuts sehr
    
  

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