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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Endorfy Aquarius 8000 Corona Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 01.04.2026 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Aquarius 8000 Corona
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 4x 120mm (RGB)
Erweiterbare Lüfter: 5x 140mm, 6x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, EATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C, 2x USB 3.2
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 179mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 450mm, Kabelmanagement, kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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Reklamationsquote:

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5 5
     am 03.07.2026
Produkttester
Ich habe das Produkt im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion erhalten und konnte es dadurch ausführlich testen.

Das Endorfy Aquarius 8000 Corona ist ein geräumiges Midi-Tower-Gehäuse, welches sich im mittleren Preissegment positioniert und durch ansprechendes Design, hochwertige Verarbeitung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht.

Das relativ schwere Gehäuse wird im Originalkarton geliefert, das Produkt ist ordentlich verpackt und von allen Seiten ausreichend geschützt. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gehäuse außerdem alle wichtigen Schrauben und weiteres Zubehör für das Kabelmanagement sowie eine übersichtliche, bebilderte Kurzanleitung. Das mitgelieferte Zubehör ist absolut ausreichend, um direkt ohne jede Verzögerung mit dem Aufbau des neuen Systems loszulegen.

Nach dem Auspacken fällt mir als Erstes das ansprechende Design auf. Die auffälligste Eigenschaft sind eindeutig die abgerundeten Kanten, die man von allen Seiten bestaunen kann. Die durchsichtige Glas-Front und das Seitenfenster gehen vollständig ineinander über. Das macht optisch insgesamt richtig was her und gefällt mir persönlich sehr gut. Man bekommt hier einen komplett freien Blick auf die verbauten Hardware-Komponenten geboten. Schönes Design findet man auch im Inneren des Gehäuses. Die Gehäuseelemente sind komplett in Schwarz gehalten, was für einen sehr cleanen Look sorgt. Außerdem sind ab Werk bereits vier ARGB-Lüfter verbaut, die für coole Farbeffekte sorgen.

Die Verarbeitung kann mich, gemessen am fairen Preis, absolut überzeugen. An den Elementen lässt sich nur wenig aussetzen, das Gehäuse wirkt sehr wertig und stabil. Es wackelt absolut nichts und die gesamte Konstruktion macht einen durchdachten Eindruck. So lässt sich feststellen, dass auch alle Kanten im Inneren abgerundet und sauber verarbeitet sind. Sehr komfortabel ist auch der komplett werkzeuglose Zugriff über ein praktisches Metall-Clipsystem, womit sich das Top-Panel und die Seitenteile blitzschnell abnehmen und wieder einsetzen lassen. Die verbaute Hardware ist somit jederzeit von allen Seiten mit wenigen Handgriffen erreichbar. Bemerkenswert sind die zahlreichen Möglichkeiten für gutes Kabelmanagement und die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards. Das dient nicht nur der Optik, sondern ermöglicht es, für einen optimierten Airflow zu sorgen. Praktische Staubfilter und eine unkomplizierte Netzteilmontage von hinten runden den positiven Eindruck ab.

Die Platzverhältnisse sind in dem großen Gehäuse extrem üppig bemessen und bieten ordentlich Freiheit. Ich konnte meine Hardware angenehm verbauen und alle Kabel sauber verlegen. Man muss sich hier beim Einbau zu keiner Zeit einschränken und hat genug Bewegungsspielraum. Aufgrund der Position des I/O-Panels unten an der linken Seite ist das ein Gehäuse, welches eher auf den Schreibtisch gehört, womit das I/O-Panel samt der Anschlüsse jederzeit bequem erreichbar bleibt. Wenn man den PC stattdessen unter den Tisch stellt, wäre die Erreichbarkeit der Anschlüsse im Alltag doch deutlich eingeschränkt.

Laut Hersteller passen riesige Grafikkarten bis 450 mm Länge und große 420-mm-Radiatoren problemlos hinein. Man hat hier also volle Flexibilität für künftige Upgrades und muss auch in Zukunft nicht mit Einschränkungen rechnen. Meine derzeitige Grafikkarte liegt deutlich unter dieser Länge und fand ganz entspannt ihren Platz, sodass davor noch massig Spielraum vorhanden ist. Auch mit dem Einbau des CPU-Kühlers, der eine Höhe von 155 mm hat, gab es keinerlei Probleme, da das Gehäuse ausreichend breit konstruiert ist. Insgesamt ist im Inneren noch mehr als genug Spielraum vorhanden. Auch die saubere und dezente Montage der HDDs/SSDs im sichtgeschützten Bereich hat mich überzeugt. Einziger Kritikpunkt: Auch wenn HDDs mittlerweile nicht mehr so gefragt sind, so hätte ich mir doch eine bessere Entkopplung gewünscht, um meine verbleibenden HDDs etwas leiser zu bekommen.

Im Betrieb drehen die vier Lüfter dank PWM-Steuerung und Fan-Stop-Funktion im Idle absolut lautlos vor sich hin. Bei normaler Nutzung bleibt das System dadurch flüsterleise. Unter Last bieten sie einen überzeugenden Luftstrom und liefern eine ansehnliche Lichtshow ab. Der verbaute RGB-/Lüftercontroller bietet die Möglichkeit, die Farbmodi umzuschalten und individuell anzupassen. Auf Wunsch können auch noch weitere Lüfter eingebaut werden, falls man die Kühlleistung oder die Optik später noch erweitern möchte. Im Vollausbau könnte man auf unglaubliche zehn Lüfter kommen, wobei man an den meisten Einbaupositionen frei zwischen 120 mm oder 140 mm entscheiden kann.

Ich empfehle das Gehäuse insbesondere für anspruchsvolle Gamer und Enthusiasten, die modernes Design, viel Platz für Upgrades und sinnvolle Features suchen.

Highlights:
" Ansprechendes Design mit gebogenem Glaspanel
" 4 hochwertige ARGB-Lüfter mit PWM-Steuerung und Fan-Stop
" Integrierter Controller zur bequemen Steuerung der Farbmodi
" Üppiges Platzangebot für große Grafikkarten und Back-Connect-Boards
" Praktische Features wie werkzeugloses Clipsystem und ausziehbarer Staubfilter
" Hervorragende Verarbeitung und stabile Konstruktion
" Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
    
  
5 5
     am 25.06.2026
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers von Mindfactory wurde mir freundlicherweise das Endorfy Aquarius 8000 Corona zum Testen zur Verfügung gestellt.

Versand, Verpackung und Lieferumfang
Das Gehäuse wird im eigenen Karton versandt und ist mit Styropor ausreichend gesichert, so dass beim Versand eigentlich nichts schiefgehen. Dies merkt man vor allem beim Auspacken, was mit die größte Hürde beim Test war, weil das Gehäuse sehr fest in der Verpackung sitzt und man ordentlich Kraft benötigt um dieses aus der Verpackung zu bekommen.
Im Lieferumfang enthalten ist das Gehäuse, vier vorinstallierte ARGB-Gehäuselüfter (drei Lüfter saugen von der Seite die Luft ein, ein Lüfter bläst die Luft nach hinten raus), eine bebilderte Montageanleitung sowie passende Schrauben und Accessoires zum Kabelmanagement in einer Plastiktüte die sich im Gehäuse befindet. Für das ARGB-Management befindet sich bereits ein ARGB-Controller und Splitter im Gehäuse verbaut. Die entsprechenden Gehäuselüfter sind bereits angeschlossen und insgesamt bietet das Gehäuse mit dem Controller und dem Splitter die Möglichkeit bis zu 9 ARGB-Lüfter darüber zu steuern.

Verarbeitung und Design
Das Gehäuse ist mit seinen Abmessungen (Breite: 23,9cm x Höhe 49,7cm x Tiefe 52cm) schön groß und bieten ordentlich Platz für die Hardware. Grafikkarten werden mit bis zu einer Länge von 45 cm unterstützt. Auf der Oberseite befindet sich eine luftdurchlässige Mesh-Blende. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ebenfalls diese Mesh-Öffnungen als Aussparung für die drei Reverse-Gehäuselüfter die die Luft in das Gehäuse saugen, während auf der Rückseite eine entsprechende Aussparung für den vierten Gehäuselüfter befindet. Die Front und das linke Seitenteil sind maßgebend für den Namen des Gehäuses: Aquarius. Sie bestehen aus zwei leicht getönten Glasscheiben die mit einem kleinen Spalt zwischen diesen ineinander übergehen. Das Gehäuse an der Vorder- und Rückseite einen durchgehenden Fuß und steht zwischen diesen "in der Luft". Grund dafür ist der, sowohl nach links als auch nach rechts, herausnehmbare Staubfilter. Durch diesen saugt das Netzteil die Frischluft an.
Zusätzlich hierzu können im Gehäuse sowohl an die Ober- als auch die Unterseite weitere Lüfter eingebaut werden.
Möchte man eine Wasserkühlung verbauen bietet die Oberseite Platz für bis zu 420mm-Radiatoren. CPU-Kühler haben laut Datenblatt eine maximale Höhe bis zu 179mm. Damit ist man sehr flexibel hinsichtlich Kühlung der CPU und für jeden sollte etwas dabei sein.
Das Gehäuse besteht aus zwei Kammern: die Hauptkammer in der die Komponenten verbaut werden und auf der Rückseite die zweite Kammer die genug Platz für das Kabelmanagement bietet. Wenn man möchte könnte man noch eine dritte Kammer erwähnen, in der das Netzteil, Unterstützung bis zu 44cm, und die Festplatten verbaut werden. Zwischen den beiden Kammern gibt es genug Aussparungen um die Kabel ohne Probleme zu verlegen. Die verlegten Kabel kann man auch daran mit den mitgelieferten Klappbändern sichern für ein optimales Kabelmanagement.
Das Gehäuse unterstützt den Einbau für Back-Connect Mainboards hinsichtlich aufgeräumter Hauptkammer und einfacherer beziehungsweise "unsichtbarer" Verkabelung. Mein aktuelles Motherboard unterstützt dies leider nicht, jedoch definitiv das nächste!
Zusätzlich bietet das Gehäuse die Möglichkeit zum vertikalen Einbau der Grafikkarte | entsprechendes Montagematerial ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
Die einzelnen Bestandteile sind massiv und hochwertig verarbeitet. Während der Montage sind mir keine scharfen Kanten oder ähnliches aufgefallen. Die Spaltmaße passen überall bis auf den Übergang auf der Oberseite der beiden Glasscheiben. Diese minimale Abweichung fällt aber nicht ins Gewicht, da diese durch die obere Abdeckung abgedeckt wird. Das angegebene Gewicht von 9,5kg ist schon ordentlich, aber dafür erhält man eindeutig Qualität. Die abnehmbaren Seitenteile und die Oberseite sind dadurch sehr wertig und können, meiner Meinung nach, unabsichtlich so gut wie nicht verbogen werden.
Das IO-Panel befindet sich unterhalb des linken Sichtfensters aus Glas und beinhaltet alles was ein moderner PC haben muss: Kopfhörer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C und 2x USB 3.2. Das IO-Panel war auch der Grund, warum mich dieses Gehäuse bereits vor dem Test sehr interessiert hat. Mit seinen Anschlüssen deckt es alle wichtigen Anschlüsse ab, jedoch hat mich die Position im Vorfeld etwas abgeschreckt.
Über Geschmack und Design lässt sich bekanntlich streiten, aber ich finde die Optik des Gehäuses wirklich gelungen. Durch den Aquarium-Look hat man einen super schönen Einblick in das Gehäuse und ich habe meine Komponenten sprichwörtlich von einer ganz neuen Seite durch das Frontglas sehen können. Durch die ARGB-Lüfter bekommt man zusätzlich eine schöne passende Beleuchtung die das Ganze abrundet. In Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung hat man hier wirklich ein sehr schönes Gehäuse für einen fairen Preis von aktuell 128,99€ das man definitiv nicht unter einem Tisch verstecken muss, sondern auf diesem eine sehr gute Figur abgibt.

Einbau und Montage
Der Einbau und die Montage war durch die Größe sehr angenehm und kinderleicht | jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, wird hier keine großen Probleme haben. Bevor man die Seitenteile entfernen kann, muss man jedoch die Oberseite entfernen. Alle Teile werden mit ein bisschen Kraft geclipt. Durch die hohe Wertigkeit der Materialien kann hier aber nichts schief gehen und mögliche Beschädigungen durch häufiges clipen kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen, da auch die Clips aus Metall bestehen.
Hat man die Seiten entfernt gelangt man in den großzügigen Innenraum für die Hardware und die Rückseite für das Kabelmanagement. Bereits vorinstalliert sind die entsprechenden Abstandhalter für das Mainboard. Unterstützt werden hier alle gängigen Formfaktoren.
Im System verbaut wird ein Ryzen 5600x, eine Gigabyte RTX 3070, 32GB DDR4 Ram, eine 240mm Wasserkühlung von Deepcool sowie drei Festplatten (1x NVME, 1xSSD, 1xHDD) und ein MSI A750GF.
Der Einbau des Mainboards war kinderleicht, wenn man bedenkt, dass die Wasserkühlung noch am Mainboard montiert war. Für die 3070 ist mehr als genug Platz im Gehäuse und sie wirkt sogar ein bisschen verloren, da noch sehr viel Platz nach vorne übrig ist. Ähnliches gilt für die Wasserkühlung.
Das Netzteil kann über zwei verschiedene Möglichkeiten eingebaut werden: entweder man schiebt das Netzteil von der Seite in das Gehäuse und verschraubt dieses oder man nimmt die Blende, an der das Netzteil verschraubt wird, ab und befestigt zuerst das Netzteil an dieser. Anschließend kann das Netzteil von hinten in das Gehäuse eingeschoben werden, was, meiner Meinung nach, den Einbau sehr erleichtert, da die Kabel nicht abgeknickt werden bzw. unter Spannung stehen beim Festschrauben.
Für die Festplatten gibt es einen extra Tray der herausnehmbar ist, was die Montage immens vereinfacht. Bei den Kabeldurchführungen für das IO-Panel etc. hätte ich mir größere Aussparrungen am Gehäuse gewünscht, damit die Montage dort noch einfacher vonstattengeht. Bei den Kabeldurchführungen zur hinteren Kammer wären Manschetten als Abdeckung für die Kabel noch das Sahnehäubchen gewesen, aber durch die sehr gute Qualität kann hier nichts schief gehen hinsichtlich aufgeschnittenen Kabeln oder gar der Hände. Dies fällt im fertigen Zustand aber gar nicht so sehr auf, da dies durch die dunkle Rückwand/Seitenteil gut kaschiert wird. Die leicht getönten Glasscheiben helfen hierbei ebenfalls.

Praxistest
Durch die beiden Glasscheiben war ich skeptisch hinsichtlich der Kühlung im Gehäuse. Diesbezüglich habe ich parallel einen Stresstest von einer Stunde von der CPU und der GPU durchführen lassen und diese mit meinem alten Gehäuse (Aerocool Mirage V2) verglichen und war positiv überrascht. Obwohl im alten Gehäuse mehr Lüfter verbaut waren sind die Temperaturen sogar leicht gesunken. GPU (76,7°C -> 74°C), CPU (66°C ->64°C) und GPU Hot Spot (92,4°C -> 90°C) zeigen leicht verbesserte Werte. In Zukunft sehe ich mich noch weitere Lüfter verbauen, damit nicht nur die Kühlung verbessert wird, sondern durch die zusätzlich ARGB-Beleuchtung das Gehäuse noch schöner wird.
Die Optik wächst mir immer mehr ans Herz und möchte das Aquarium nicht mehr missen und auch das verbaute IO-Panel stört mich tatsächlich weniger als gedacht | nämlich gar nicht. Jedoch wird dadurch indirekt die Position des Gehäuses vorgegeben. Im Idealfall rechts auf dem Tisch, ausgeschlossen ist links unter dem Tisch, da hier sonst das Panel verdeckt ist.

Fazit:
Qualität, Design, einfache Montage aufgrund der Größe in Kombination mit dem Preis machen das Endorfy Aquarius 8000 Corona für mich eine absolute Bereicherung im Gehäusemarkt und eine absolute Kaufempfehlung. Einzig die Position des IO-Panels kann ein möglicher Dealbreaker sein, jedoch sollte man sich diesem im Vorfeld bewusst sein.
Aktuell wüsste ich nicht, was ich an dem Gehäuse vermisse beziehungsweise und daher ist es für mich eine eindeutige 5/5 Bewertung.
    
  
5 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Aquarius 8000 Corona Review
Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory für die Möglichkeit bedanken, das neue Endorfy
Aquarius 8000 Corona testen zu dürfen.
Design, Verarbeitung und Optik
Das unbestreitbare Highlight des Endorfy Aquarius 8000 Corona ist das durchgehende
Panorama-Sichtfenster aus gehärtetem Glas. Endorfy setzt hier auf ein gebogenes Glaselement
an der vorderen linken Ecke. Dadurch entfällt die sonst oft übliche vertikale Metallecke
komplett, was dem Gehäuse eine fließende Optik verleiht.
Die Verarbeitung des Stahlchassis ist sauber, es gibt keine scharfen Kanten. Das Gehäuse wiegt
leer fast 9 Kilogramm, wodurch Vibrationen hochdrehender Lüfter oder HDDs vorgebeugt
werden. Im unteren Bereich liegt ein umlaufendes Mesh-Gitter, welches den Netzteiltunnel
optisch abgrenzt und gleichzeitig funktional einbindet.
Belüftung
Die "Corona" Version kommt mit 4 vorinstallierten Lüftern der Corona Edition. Drei dieser Lüfter
sind als Intake an der rechten Gehäuseseite neben dem Mainboard-Tray montiert, der übrige
Lüfter dient als Abluftlüfter.
Um dem typischen Airflow-Problem von Glaskästen entgegenzuwirken, nutzt Endorfy ein Zwei
Kammer-System mit Perforationen im unteren Mesh-Bereich sowie großflächigen Öffnungen im
Deckel und am rechten Seitenteil. Frischluft wird primär über die Seite und den Gehäuseboden
eingesaugt. Das Gehäuse bietet enormen Spielraum für eigene Kühlkonzepte: Insgesamt lassen
sich bis zu zehn 120-mm- oder neun 140-mm-Lüfter im Gehäuse unterbringen. Das Aquarius
bietet im Deckel Platz für bis zu 420mm Radiatoren und an der Seite bis zu 360mm Radiatoren,
um für optimale Kühlung zu sorgen.
Platzangebot & Hardware-Kompatibilität
Im Innenraum des Midi-Towers wird schnell klar, dass dieses Gehäuse für ausgewachsene High
End-Systeme konzipiert wurde. Das Aquarius 8000 schluckt Mainboards von Mini-ITX über
klassischen ATX-Standard bis hin zu breiten E-ATX-Platinen (bis 280 mm Breite). Auch
monumentale Grafikkarten stellen kein Problem dar: Mit einer maximalen GPU-Länge von bis zu
450 mm passen selbst die größten Custom-Modelle der aktuellen Flaggschiff-Generationen
problemlos hinein, ohne dass man mit dem seitlichen Radiator oder Ausgleichsbehältern
kollidiert.
Für Luftkühler steht eine maximale CPU-Kühler-Höhe von 179mm zur Verfügung. Auch für das
Netzteil bietet das Gehäuse genügend Platz, so passen Netzteile von bis zu 440mm länge rein.
Was die Laufwerke angeht gibt es einen beiliegenden Festplattenkäfig der Platz für eine 3,5zoll
Festplatte und 2 2,5 Zoll oder 3 2,5 Zoll bietet.
Ein weiteres modernes Feature für die Optik ist die vollständige Kompatibilität mit Back
Connect-Mainboards. Das Gehäuse besitzt die passenden Aussparungen im Mainboard
Schlitten, sodass Kabel komplett auf der Rückseite angeschlossen werden können und im
Hauptraum nicht mehr sichtbar sind. Außerdem bietet das Gehäuse die Option die GPU Vertikal
einzubauen. Das Riserkabel dafür muss man aber zusätzlich kaufen.
Handling und Kritik
Der Einbau der Hardware gestaltet sich durch den großzügigen Platz recht entspannt. Man hat zu
jeder Zeit genug Platz, um den 8-Pin-EPS-Stecker der CPU oben links am Mainboard zu
befestigen oder dickere Kabelstrenge zu verstecken. Das I/O Panel bietet mit zwei USB-A-Ports,
einem schnellem USB-C 3.1 Anschluss mit 10 Gb/s und einer kombinierten Klinkenbuchse für
Audio-Geräte eine zeitgemäße Ausstattung.
Da aber nicht alles positiv sein kann kommen wir nun zu den 3 Punkten, welche mir mehr oder
weniger negativ aufgefallen sind.
1. Fehlende Gummidurchführungen: Die Kabeldurchführungen vom Hauptraum zur
hinteren Kammer sind zwar sauber entgratet sodass keine Kabel aufgeschnitten werden,
besitzen jedoch keine Gummimanschetten. Wer kein Back-Connect-Mainboard nutzt,
schaut also direkt auf die Kabelstränge in der hinteren Kammer. Das kann den Look des
sonst sehr cleanen Gehäuses etwas abflachen.
2. I/O Konflikt und Placement: Endorfy hat sich aus Designgründen dazu entschieden, das
I/O-Panel an der unteren Seite des Gehäuses zu platzieren. Durch diese Platzierung ist
man gezwungen das Gehäuse auf den Tisch zu stellen. Das sollte allerdings weniger das
Problem sein, da man sich ein solches Gehäuse primär dafür kauft es zur Show zu
stellen. Mein Problem mit der Platzierung des I/O-Panels ist, dass die Kabel im Gehäuse
recht weit hinten anliegen und so das Verlegen der Netzteil Kabel erschweren kann oder
den Bodenlüftern in die quere kommen. Wenn man hier allerdings mit etwas Geduld und
Feingefühl voran geht, sollte dieses Problem schnell keines mehr sein.
3. Staubfilter (und Lautstärke): Im Normalbetrieb laufen die vorinstallierten Lüfter mit nur
600 | 700 U/min recht leise. Sobald man allerdings mehr Kühlung benötigt, zum Beispiel
beim Gaming, drehen die Lüfter auf und sind ohne Kopfhörer doch gut zu hören. Das ist
allerdings ein Mangel den man außer Acht lassen kann, da andere Lüfter, unter Volllast,
nicht leiser sind. Was man aber beachten sollte ist, dass nur am Gehäuseboden ein
herausnehmbarer feiner Staubfilter ist. An Deckel und Seite lediglich das Mesh als
Staubschutz vorhanden.
Fazit
Mit dem Aquarius 8000 Corona hat Endorfy ein äußerst gelungenes Gehäuse auf den Markt
gebracht. Für einen Marktpreis von 130¤ erhält man hier ein modernes Showcase Gehäuse,
welches die Kühlleistung meistert. Das gebogene Panoramaglas ist optisch einfach schön
anzusehen, und der Support für Back-Connect Mainboards sowie bis zu 420mm Radiatoren
setzt das Gehäuse mit teureren Konkurrenten gleich. Wer mit den fehlenden Gummierungen an
den Kabeldurchlass-Öffnungen leben kann, bekommt hier eine erstklassige Basis für einen
spektakulären Gaming-PC.
Alles in Allem gebe ich dem Gehäuse 4,5 von 5 Sternen
    
  
4 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Ich habe den ENDORFY Aquarius 8000 Corona über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory bekommen. Ich wollte ihn aber nicht einfach nur auspacken, hinstellen und sagen, dass er gut aussieht. Er sollte meinen alten Thermaltake Core V71 wirklich ersetzen, deshalb habe ich ihn komplett aufgebaut und mit meinem System getestet.

Vorher hatte ich den Thermaltake Core V71. Mit dem Tower war ich eigentlich nie unzufrieden. Vom Airflow her war das einer der besten Tower, die ich bisher hatte. Der V71 war riesig, hatte überall Platz und war ursprünglich mal als Basis für eine Custom Wasserkühlung gedacht. Dazu kam es aus Zeitgründen aber nie.

Irgendwann war für mich trotzdem klar, dass der Tower einfach in die Jahre gekommen ist. Nicht weil er schlecht war, sondern weil er nicht mehr wirklich zu dem passt, was man heute von einem modernen Tower erwartet. Vorne kein USB C, sehr groß, sehr schwer und gefühlt fast Schreibtischhöhe. Er war für mich irgendwann eher ein Bunker als ein moderner Tower. Deshalb wollte ich etwas Neueres haben, aber keinen kleinen Tower, bei dem ich beim Einbau oder bei den Temperaturen direkt wieder Abstriche machen muss.

Die Verpackung vom Aquarius hat direkt einen guten Eindruck gemacht. Gerade bei den Glasflächen war mir wichtig, dass alles ordentlich geschützt ist. Das Zubehör war in einer kleineren Tüte im Tower befestigt. Dadurch konnte innen nichts lose herumfliegen und gegen das Glas schlagen. Klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, aber gerade bei einem Tower mit viel Glas finde ich sowas wichtig.

Als der Tower dann wirklich aus der Verpackung draußen war, war mein erster Gedanke einfach wow, was für ein schöner Tower. Auf Bildern sieht er schon gut aus, aber in echt macht er noch mehr her. Die Glasflächen, das vorhandene RGB und die seitlichen Lüfter ergeben ein richtig schönes Bild. Für mich sieht es nicht nach einer kompletten RGB Kirmes aus, sondern einfach nach einem modernen Showcase Tower.

Was mir beim ersten Öffnen direkt gefallen hat war, dass ich nicht erst mit Schrauben kämpfen musste. Der Deckel oben, die Glaswand und auch die andere Seitenwand lassen sich mit wenig Kraft abnehmen und später wieder sauber draufdrücken. Das macht den Umbau angenehmer, weil man nicht dauernd Schrauben suchen oder aufpassen muss, dass einem etwas runterfällt.
Auch beim Zubehör war alles dabei, was man für einen sauberen Aufbau braucht. Gerade bei einem Showcase Tower ist Kabelmanagement wichtig, weil man durch die Glasflächen später alles sieht. Wenn dann vorne überall Kabel herumhängen, bringt einem die ganze Optik nicht viel. Im Aquarius gibt es genug Möglichkeiten, die Kabel nach hinten zu legen und vorne möglichst wenig sichtbar zu haben.

Bei mir war der Umbau etwas größer, weil ich nicht nur den Tower gewechselt habe. Ich habe gleichzeitig auch noch mein Mainboard getauscht und den Rechner komplett neu aufgebaut. Trotzdem hatte ich beim Einbau keine größeren Probleme. Nachdem die Seitenteile und der Deckel ab waren, kam ich überall gut hin. Mainboard, großer Luftkühler, große Grafikkarte, Netzteil und Laufwerke haben alle ihren Platz gefunden.

Der Aquarius ist natürlich nicht so riesig wie mein alter V71. Das merkt man schon. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas mit Gewalt reinpressen muss oder dass ich beim Einbau nicht mehr an wichtige Stellen komme. Für einen modernen Showcase Tower ist der Platz meiner Meinung nach wirklich gut und ausreichend.

Ein paar kleine Sachen sind mir beim Einbau trotzdem aufgefallen. Bei mir war ein Abstandhalter an einer Stelle eingeschraubt, an der er für mein Mainboard nicht sitzen sollte. Ich habe ihn vor dem Einbau entfernt. Wer zum ersten Mal einen PC umbaut oder nicht oft an Mainboards arbeitet, könnte das eventuell übersehen. Dann kann es beim Einbau Probleme geben. Das ist kein Weltuntergang, aber man sollte vor dem Einbau kurz schauen, ob die Abstandhalter wirklich zu den Löchern vom Mainboard passen.

Der Bereich beim Netzteil ist etwas kleiner als ich es von meinem alten Tower gewohnt war. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, wenn ich vorher schon alle modularen Kabel am Netzteil angeschlossen hätte. Das ist aber auch etwas, das ich selbst vorher hätte sehen können. Es war kein großes Problem, aber ein etwas größerer Zugriff wäre beim Verkabeln angenehmer gewesen.

Auch der SSD Käfig im unteren Bereich ist so ein kleiner Punkt. Der Käfig selbst ist gut eingebaut und ich finde die Lösung an sich sogar gut. Wenn man aber keine Halterung oder keinen Rahmen für eine SATA SSD hat und sie direkt dort einbauen möchte, liegen die Anschlüsse ziemlich nah am Metall. Das wäre dann wahrscheinlich etwas fummelig geworden. Mit meinem Rahmen war das kein Problem, aber man sollte es wissen.

Beim Airflow war ich vorher am skeptischsten. Mein alter V71 war durch seine Größe und offene Bauweise einfach eine andere Liga. Deshalb habe ich beim Aquarius bewusst keine zusätzlichen Lüfter eingebaut. Ich wollte wissen, wie der Tower mit der Ausstattung funktioniert, mit der er geliefert wird und nicht erst fünf extra Lüfter reinwerfen und dann sagen der Airflow ist super.
Die drei seitlichen Reverse Lüfter ziehen Frischluft ins Gehäuse und hinten wird die warme Luft wieder rausgeführt. Für nur vier ab Werk verbaute Lüfter macht der Tower wirklich einen guten Job. Er kommt nicht ganz an den V71 ran, das wäre auch unfair zu behaupten. Aber für seine Größe und den Aufbau finde ich das Ergebnis ordentlich.

Nach dem Umbau habe ich den Rechner im Idle, in 3DMark Time Spy und später beim Spielen getestet. Die Grafikkarte lag beim Benchmark ungefähr bei 60 Grad und beim längeren Spielen bei ungefähr 63 Grad. Es gab keinen Hitzestau, keine Abstürze und keine Auffälligkeiten. Für mich war wichtig zu sehen, ob der Tower meine Hardware mit den serienmäßigen Lüftern stabil betreiben kann. Das hat er geschafft.

Mehr Lüfter einzubauen ist natürlich irgendwann ein Gedanke, weil der Tower dafür genug Möglichkeiten bietet. Aber das wäre dann nicht mehr der Zustand, wie man ihn geliefert bekommt. Für diese Bewertung wollte ich deshalb bewusst nur die vorhandenen Lüfter testen.

Im Alltag gefallen mir die Anschlüsse an der Seite sehr gut. Zwei USB A Anschlüsse, USB C, der Kopfhöreranschluss und der leuchtende Einschaltknopf sehen gut aus und sind praktisch erreichbar. Gerade USB C vorne war für mich ein Punkt, der beim alten Tower einfach gefehlt hat.

Auch der Staubfilter unten ist gut gelöst. Man kann ihn leicht herausziehen und reinigen, ohne den ganzen Tower auseinandernehmen zu müssen. Das ist im Alltag deutlich angenehmer, als wenn man den Rechner dafür erst hinlegen oder aufmachen muss.

Vom Preis her finde ich den Aquarius 8000 Corona angemessen. Der Tower wirkt stabil, nichts wackelt, nichts ist lose und alles sitzt fest. Genau so stelle ich mir einen qualitativ guten Tower vor. Zur Haltbarkeit kann ich nach zwei Tagen natürlich noch nicht viel sagen. Nach dem Aufbau und den ersten Tagen am Schreibtisch macht aber alles einen guten Eindruck und ich sehe aktuell nichts, bei dem ich Angst hätte, dass es schnell kaputtgeht oder an Stabilität verliert.
Im Vergleich zum V71 hat der Aquarius weniger Platz und beim Airflow nicht ganz die gleiche Reserve. Dafür ist er deutlich moderner, kleiner, hat USB C vorne und sieht als Showcase Tower einfach wesentlich besser aus.
Ich würde ihn jedem empfehlen, der einen unkomplizierten Einbau, einen funktionierenden Airflow und einfach einen schönen modernen Tower sucht. Gerade wenn man seinen Rechner nicht nur unter den Tisch stellen will, sondern auch mal sagen möchte hier schaut euch meinen schönen Tower an, passt der Aquarius meiner Meinung nach sehr gut.
    
  
4 5
     am 16.06.2026
Produkttester
Hallo zusammen und vielen Dank an Mindfactory an das Vertrauen an mich als Produkttester. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

Das Paket von Mindfactory kam gestern an und voller Vorfreude habe ich mich auf das Projekt gestürzt.

Vorab zu meinem Setup. Tut nicht direkt was zur Sache bezüglich dem Gehäuse , aber evtl bringen die Masse wegen der Grösse jemandem einen Vorteil.

MB: MSI B850 Tomahawk wifi Max
Graka: Gigabyte 5070 TI SFF (bewusst gewählt aufgrund der Grösse des vorigen Gehäuses)

Ich habe mich hier beworben als Produkttester für dieses Gehäuse, da ich immer mit Platzmangel im alten Gehäuse zu kämpfen hatte. Mein altes Gehäuse war das MSI Gungnir 100 R .Spricht nix dagegen.Super Qualität , nur platztechnisch war es für mich einfach zu klein.

Also Paket kam gestern an. Die Verpackung ist absolut super gewählt und aufgrund der Dämmung dürften Transportschäden eigentlich nicht vorkommen.
Alleine das Auspacken macht bereits Freude und ich sage ganz ehrlich : Rein optisch ist das Gehäuse schon ein Knaller. Das Highlight für mich ist die geschwungene , durchsichtige Frontscheibe. Ein richtiger Hingucker.

Sehr positiv ist mir auch das Abbauen der oberen Abdeckung und der beiden Seitenteile aufgefallen. Alles geschieht durch einen Steck-Mechanismus und man benötigt dafür keinerlei Werkzeug.
Die Verarbeitung ist absolut solide . Der Grundrahmen des Gehäuses besteht aus Metall und ist dadurch sehr stabil. Alle Ecken und Kanten sind gerundet , was auch für das spätere Verlegen der Kabel sehr gut ist.
Zudem gefällt mir die Grösse des Gehäuses.

Breite : 240 mm
Höhe : 520 mm
Tiefe : 480 mm

Ein deutlicher Zuwachs zu meinem alten Gehäuse . Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten.
Die Halter für das Mainboard im Faktor ATX sind bereits vorinstalliert . Einer war jetzt falsch eingeschraubt, aber an sowas hänge ich mich nicht auf.
Bohrungen für andere Formate sind natürlich vorhanden. Der Einbau des MB ging relativ fix , da das Gehäuse wirklich viel Platz bietet und man ausreichend Bewegungsspielraum hat.
Wobei ich gleich zum ersten Kritikpunkt kommen muss : Beim Einbau des Mainboards im ATX Faktor bleibt leider die Öffnung zur Kabeldurchführung komplett frei.
Auch über dem MB sind 3 Kabeldurchführungen frei und man bis an die Rückwand sehen. Evtl auch Kabel.
MSI hat sowas durch Gummi-Durchführungen besser gelöst.
Auch wenn die Kanten alle gerundet sind und keine Kabel beschädigt werden , wäre es optisch doch sehr viel schöner gewesen , wenn die " Löcher " geschlossen wären.

Also MB ist eingebaut und es geht an das Verkabeln. Es sind vorab im Gehäuse 3 RGB-Lüfter seitlich an der Front eingebaut und 1 an der Rückseite des Gehäuses. Je 125 mm . Eine Steuerung der Lüfter ist vorinstalliert .
An der Oberseite des Gehäuses findet sich noch Platz für 3 Lüfter ( welche nicht im Lieferumfang sind,ich mir aber definitiv noch nachbestellen werde ) oder optional eine Wasserkühlung in den Dimensionen 360-420mm laut Herstellerangaben .
Da ich die SFF Version meiner Geforce 5070 TI von Gigabyte habe und diese relativ kurz ist bleiben die vorderen Lüfter sehr schön sichtbar.
Grafikkarten bis Länge 450mm Länge können bedenkenlos eingebaut werden. Selbst die Option auf einen vertikalen Einbau ist gegeben.Zubehör hierfür liegt selbstverständlich nicht bei.

Im unteren Teil des Gehäuses wird das Netzteil eingebaut, wie mittlerweile üblich. Die benötigten Kabel können durch ausreichend vorhandene Durchführungen ins innere gezogen werden.
Zudem findet sich hier auch ein Tray, in dem 2 SSD/HDD Festplatten eingebaut werden können.
Zudem gefällt mir, dass sich der untere Staubfilter zur Reingung herausziehen lässt. Das macht es sehr bequem.
Wie vorher erwähnt ist von den Lüftern / On-Off-Switch alles bereits vorab installiert. Also einfach die Kabel nehmen und an das MB anstecken. Eine kurz gehaltene aber verständliche Anleitung dafür liegt dem Gehäuse bei.

Ich habe den PC mittlerweile in Betrieb genommen und ich freue mich wirklich immer mehr. Das Gehäuse sieht super aus. DIe Qualität ist meines Erachtens TOP. Nach wie vor ist die gewundene Frontplate aus Glas ein echter Hingucker.

Es ist ein durchdachtes Gehäuse. Laut mehreren Messungen konnte ich mit Aida64 im Idle einen Abfall der Temperatur um 7 Grad zum vorigen Gehäuse messen. Das ist arg viel.
Und das mit den orginal Lüftern. Diese sind noch dazu nahezu lautlos und sehen dank der RGB-Beleuchtung auch Top aus.

Desweiteren möchte ich an kaufwillige auch noch anmerken, dass der On-Switch an der unteren linken Seite liegt. Die Kaufentscheidung dürfte eher an Leute gehen , die den PC AUF dem Schreibtisch stehen haben.
Sollte der PC links unter dem Schreibtisch stehen muss man in Kauf nehmen dass man sich jedes Mal bücken muss und evtl bissl fummeln muss.

Ein Fazit meinerseits :

+ Verarbeitung / Qualität liegt bei 100% Besser gehts nicht
+ Optik / Haptik 100 % Sieht einfach sehr geil aus .... Das geschwungene Frontpanel aus Glas ist einfach der Brüller....

- Der Einschalter an der linken unteren Seite kann für manche störend sein. Je nach Stellplatz
- Die sichtbaren Kabeldurchlässe hätte man durch Gummi-Abdeckungen verstecken können.


Trotz allem ein für mich sehr tolles Gehäuse . Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung Wenn man mit den Mängeln leben kann. Vielleicht ist es Jammern auf hohem Niveau
Von mir 4,5 von 5 Sternen


Mich freuts sehr
    
  
5 5
     am 03.07.2026
Produkttester
Ich habe das Produkt im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion erhalten und konnte es dadurch ausführlich testen.

Das Endorfy Aquarius 8000 Corona ist ein geräumiges Midi-Tower-Gehäuse, welches sich im mittleren Preissegment positioniert und durch ansprechendes Design, hochwertige Verarbeitung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis besticht.

Das relativ schwere Gehäuse wird im Originalkarton geliefert, das Produkt ist ordentlich verpackt und von allen Seiten ausreichend geschützt. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gehäuse außerdem alle wichtigen Schrauben und weiteres Zubehör für das Kabelmanagement sowie eine übersichtliche, bebilderte Kurzanleitung. Das mitgelieferte Zubehör ist absolut ausreichend, um direkt ohne jede Verzögerung mit dem Aufbau des neuen Systems loszulegen.

Nach dem Auspacken fällt mir als Erstes das ansprechende Design auf. Die auffälligste Eigenschaft sind eindeutig die abgerundeten Kanten, die man von allen Seiten bestaunen kann. Die durchsichtige Glas-Front und das Seitenfenster gehen vollständig ineinander über. Das macht optisch insgesamt richtig was her und gefällt mir persönlich sehr gut. Man bekommt hier einen komplett freien Blick auf die verbauten Hardware-Komponenten geboten. Schönes Design findet man auch im Inneren des Gehäuses. Die Gehäuseelemente sind komplett in Schwarz gehalten, was für einen sehr cleanen Look sorgt. Außerdem sind ab Werk bereits vier ARGB-Lüfter verbaut, die für coole Farbeffekte sorgen.

Die Verarbeitung kann mich, gemessen am fairen Preis, absolut überzeugen. An den Elementen lässt sich nur wenig aussetzen, das Gehäuse wirkt sehr wertig und stabil. Es wackelt absolut nichts und die gesamte Konstruktion macht einen durchdachten Eindruck. So lässt sich feststellen, dass auch alle Kanten im Inneren abgerundet und sauber verarbeitet sind. Sehr komfortabel ist auch der komplett werkzeuglose Zugriff über ein praktisches Metall-Clipsystem, womit sich das Top-Panel und die Seitenteile blitzschnell abnehmen und wieder einsetzen lassen. Die verbaute Hardware ist somit jederzeit von allen Seiten mit wenigen Handgriffen erreichbar. Bemerkenswert sind die zahlreichen Möglichkeiten für gutes Kabelmanagement und die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards. Das dient nicht nur der Optik, sondern ermöglicht es, für einen optimierten Airflow zu sorgen. Praktische Staubfilter und eine unkomplizierte Netzteilmontage von hinten runden den positiven Eindruck ab.

Die Platzverhältnisse sind in dem großen Gehäuse extrem üppig bemessen und bieten ordentlich Freiheit. Ich konnte meine Hardware angenehm verbauen und alle Kabel sauber verlegen. Man muss sich hier beim Einbau zu keiner Zeit einschränken und hat genug Bewegungsspielraum. Aufgrund der Position des I/O-Panels unten an der linken Seite ist das ein Gehäuse, welches eher auf den Schreibtisch gehört, womit das I/O-Panel samt der Anschlüsse jederzeit bequem erreichbar bleibt. Wenn man den PC stattdessen unter den Tisch stellt, wäre die Erreichbarkeit der Anschlüsse im Alltag doch deutlich eingeschränkt.

Laut Hersteller passen riesige Grafikkarten bis 450 mm Länge und große 420-mm-Radiatoren problemlos hinein. Man hat hier also volle Flexibilität für künftige Upgrades und muss auch in Zukunft nicht mit Einschränkungen rechnen. Meine derzeitige Grafikkarte liegt deutlich unter dieser Länge und fand ganz entspannt ihren Platz, sodass davor noch massig Spielraum vorhanden ist. Auch mit dem Einbau des CPU-Kühlers, der eine Höhe von 155 mm hat, gab es keinerlei Probleme, da das Gehäuse ausreichend breit konstruiert ist. Insgesamt ist im Inneren noch mehr als genug Spielraum vorhanden. Auch die saubere und dezente Montage der HDDs/SSDs im sichtgeschützten Bereich hat mich überzeugt. Einziger Kritikpunkt: Auch wenn HDDs mittlerweile nicht mehr so gefragt sind, so hätte ich mir doch eine bessere Entkopplung gewünscht, um meine verbleibenden HDDs etwas leiser zu bekommen.

Im Betrieb drehen die vier Lüfter dank PWM-Steuerung und Fan-Stop-Funktion im Idle absolut lautlos vor sich hin. Bei normaler Nutzung bleibt das System dadurch flüsterleise. Unter Last bieten sie einen überzeugenden Luftstrom und liefern eine ansehnliche Lichtshow ab. Der verbaute RGB-/Lüftercontroller bietet die Möglichkeit, die Farbmodi umzuschalten und individuell anzupassen. Auf Wunsch können auch noch weitere Lüfter eingebaut werden, falls man die Kühlleistung oder die Optik später noch erweitern möchte. Im Vollausbau könnte man auf unglaubliche zehn Lüfter kommen, wobei man an den meisten Einbaupositionen frei zwischen 120 mm oder 140 mm entscheiden kann.

Ich empfehle das Gehäuse insbesondere für anspruchsvolle Gamer und Enthusiasten, die modernes Design, viel Platz für Upgrades und sinnvolle Features suchen.

Highlights:
" Ansprechendes Design mit gebogenem Glaspanel
" 4 hochwertige ARGB-Lüfter mit PWM-Steuerung und Fan-Stop
" Integrierter Controller zur bequemen Steuerung der Farbmodi
" Üppiges Platzangebot für große Grafikkarten und Back-Connect-Boards
" Praktische Features wie werkzeugloses Clipsystem und ausziehbarer Staubfilter
" Hervorragende Verarbeitung und stabile Konstruktion
" Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
    
  
5 5
     am 25.06.2026
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers von Mindfactory wurde mir freundlicherweise das Endorfy Aquarius 8000 Corona zum Testen zur Verfügung gestellt.

Versand, Verpackung und Lieferumfang
Das Gehäuse wird im eigenen Karton versandt und ist mit Styropor ausreichend gesichert, so dass beim Versand eigentlich nichts schiefgehen. Dies merkt man vor allem beim Auspacken, was mit die größte Hürde beim Test war, weil das Gehäuse sehr fest in der Verpackung sitzt und man ordentlich Kraft benötigt um dieses aus der Verpackung zu bekommen.
Im Lieferumfang enthalten ist das Gehäuse, vier vorinstallierte ARGB-Gehäuselüfter (drei Lüfter saugen von der Seite die Luft ein, ein Lüfter bläst die Luft nach hinten raus), eine bebilderte Montageanleitung sowie passende Schrauben und Accessoires zum Kabelmanagement in einer Plastiktüte die sich im Gehäuse befindet. Für das ARGB-Management befindet sich bereits ein ARGB-Controller und Splitter im Gehäuse verbaut. Die entsprechenden Gehäuselüfter sind bereits angeschlossen und insgesamt bietet das Gehäuse mit dem Controller und dem Splitter die Möglichkeit bis zu 9 ARGB-Lüfter darüber zu steuern.

Verarbeitung und Design
Das Gehäuse ist mit seinen Abmessungen (Breite: 23,9cm x Höhe 49,7cm x Tiefe 52cm) schön groß und bieten ordentlich Platz für die Hardware. Grafikkarten werden mit bis zu einer Länge von 45 cm unterstützt. Auf der Oberseite befindet sich eine luftdurchlässige Mesh-Blende. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ebenfalls diese Mesh-Öffnungen als Aussparung für die drei Reverse-Gehäuselüfter die die Luft in das Gehäuse saugen, während auf der Rückseite eine entsprechende Aussparung für den vierten Gehäuselüfter befindet. Die Front und das linke Seitenteil sind maßgebend für den Namen des Gehäuses: Aquarius. Sie bestehen aus zwei leicht getönten Glasscheiben die mit einem kleinen Spalt zwischen diesen ineinander übergehen. Das Gehäuse an der Vorder- und Rückseite einen durchgehenden Fuß und steht zwischen diesen "in der Luft". Grund dafür ist der, sowohl nach links als auch nach rechts, herausnehmbare Staubfilter. Durch diesen saugt das Netzteil die Frischluft an.
Zusätzlich hierzu können im Gehäuse sowohl an die Ober- als auch die Unterseite weitere Lüfter eingebaut werden.
Möchte man eine Wasserkühlung verbauen bietet die Oberseite Platz für bis zu 420mm-Radiatoren. CPU-Kühler haben laut Datenblatt eine maximale Höhe bis zu 179mm. Damit ist man sehr flexibel hinsichtlich Kühlung der CPU und für jeden sollte etwas dabei sein.
Das Gehäuse besteht aus zwei Kammern: die Hauptkammer in der die Komponenten verbaut werden und auf der Rückseite die zweite Kammer die genug Platz für das Kabelmanagement bietet. Wenn man möchte könnte man noch eine dritte Kammer erwähnen, in der das Netzteil, Unterstützung bis zu 44cm, und die Festplatten verbaut werden. Zwischen den beiden Kammern gibt es genug Aussparungen um die Kabel ohne Probleme zu verlegen. Die verlegten Kabel kann man auch daran mit den mitgelieferten Klappbändern sichern für ein optimales Kabelmanagement.
Das Gehäuse unterstützt den Einbau für Back-Connect Mainboards hinsichtlich aufgeräumter Hauptkammer und einfacherer beziehungsweise "unsichtbarer" Verkabelung. Mein aktuelles Motherboard unterstützt dies leider nicht, jedoch definitiv das nächste!
Zusätzlich bietet das Gehäuse die Möglichkeit zum vertikalen Einbau der Grafikkarte | entsprechendes Montagematerial ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
Die einzelnen Bestandteile sind massiv und hochwertig verarbeitet. Während der Montage sind mir keine scharfen Kanten oder ähnliches aufgefallen. Die Spaltmaße passen überall bis auf den Übergang auf der Oberseite der beiden Glasscheiben. Diese minimale Abweichung fällt aber nicht ins Gewicht, da diese durch die obere Abdeckung abgedeckt wird. Das angegebene Gewicht von 9,5kg ist schon ordentlich, aber dafür erhält man eindeutig Qualität. Die abnehmbaren Seitenteile und die Oberseite sind dadurch sehr wertig und können, meiner Meinung nach, unabsichtlich so gut wie nicht verbogen werden.
Das IO-Panel befindet sich unterhalb des linken Sichtfensters aus Glas und beinhaltet alles was ein moderner PC haben muss: Kopfhörer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C und 2x USB 3.2. Das IO-Panel war auch der Grund, warum mich dieses Gehäuse bereits vor dem Test sehr interessiert hat. Mit seinen Anschlüssen deckt es alle wichtigen Anschlüsse ab, jedoch hat mich die Position im Vorfeld etwas abgeschreckt.
Über Geschmack und Design lässt sich bekanntlich streiten, aber ich finde die Optik des Gehäuses wirklich gelungen. Durch den Aquarium-Look hat man einen super schönen Einblick in das Gehäuse und ich habe meine Komponenten sprichwörtlich von einer ganz neuen Seite durch das Frontglas sehen können. Durch die ARGB-Lüfter bekommt man zusätzlich eine schöne passende Beleuchtung die das Ganze abrundet. In Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung hat man hier wirklich ein sehr schönes Gehäuse für einen fairen Preis von aktuell 128,99€ das man definitiv nicht unter einem Tisch verstecken muss, sondern auf diesem eine sehr gute Figur abgibt.

Einbau und Montage
Der Einbau und die Montage war durch die Größe sehr angenehm und kinderleicht | jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, wird hier keine großen Probleme haben. Bevor man die Seitenteile entfernen kann, muss man jedoch die Oberseite entfernen. Alle Teile werden mit ein bisschen Kraft geclipt. Durch die hohe Wertigkeit der Materialien kann hier aber nichts schief gehen und mögliche Beschädigungen durch häufiges clipen kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen, da auch die Clips aus Metall bestehen.
Hat man die Seiten entfernt gelangt man in den großzügigen Innenraum für die Hardware und die Rückseite für das Kabelmanagement. Bereits vorinstalliert sind die entsprechenden Abstandhalter für das Mainboard. Unterstützt werden hier alle gängigen Formfaktoren.
Im System verbaut wird ein Ryzen 5600x, eine Gigabyte RTX 3070, 32GB DDR4 Ram, eine 240mm Wasserkühlung von Deepcool sowie drei Festplatten (1x NVME, 1xSSD, 1xHDD) und ein MSI A750GF.
Der Einbau des Mainboards war kinderleicht, wenn man bedenkt, dass die Wasserkühlung noch am Mainboard montiert war. Für die 3070 ist mehr als genug Platz im Gehäuse und sie wirkt sogar ein bisschen verloren, da noch sehr viel Platz nach vorne übrig ist. Ähnliches gilt für die Wasserkühlung.
Das Netzteil kann über zwei verschiedene Möglichkeiten eingebaut werden: entweder man schiebt das Netzteil von der Seite in das Gehäuse und verschraubt dieses oder man nimmt die Blende, an der das Netzteil verschraubt wird, ab und befestigt zuerst das Netzteil an dieser. Anschließend kann das Netzteil von hinten in das Gehäuse eingeschoben werden, was, meiner Meinung nach, den Einbau sehr erleichtert, da die Kabel nicht abgeknickt werden bzw. unter Spannung stehen beim Festschrauben.
Für die Festplatten gibt es einen extra Tray der herausnehmbar ist, was die Montage immens vereinfacht. Bei den Kabeldurchführungen für das IO-Panel etc. hätte ich mir größere Aussparrungen am Gehäuse gewünscht, damit die Montage dort noch einfacher vonstattengeht. Bei den Kabeldurchführungen zur hinteren Kammer wären Manschetten als Abdeckung für die Kabel noch das Sahnehäubchen gewesen, aber durch die sehr gute Qualität kann hier nichts schief gehen hinsichtlich aufgeschnittenen Kabeln oder gar der Hände. Dies fällt im fertigen Zustand aber gar nicht so sehr auf, da dies durch die dunkle Rückwand/Seitenteil gut kaschiert wird. Die leicht getönten Glasscheiben helfen hierbei ebenfalls.

Praxistest
Durch die beiden Glasscheiben war ich skeptisch hinsichtlich der Kühlung im Gehäuse. Diesbezüglich habe ich parallel einen Stresstest von einer Stunde von der CPU und der GPU durchführen lassen und diese mit meinem alten Gehäuse (Aerocool Mirage V2) verglichen und war positiv überrascht. Obwohl im alten Gehäuse mehr Lüfter verbaut waren sind die Temperaturen sogar leicht gesunken. GPU (76,7°C -> 74°C), CPU (66°C ->64°C) und GPU Hot Spot (92,4°C -> 90°C) zeigen leicht verbesserte Werte. In Zukunft sehe ich mich noch weitere Lüfter verbauen, damit nicht nur die Kühlung verbessert wird, sondern durch die zusätzlich ARGB-Beleuchtung das Gehäuse noch schöner wird.
Die Optik wächst mir immer mehr ans Herz und möchte das Aquarium nicht mehr missen und auch das verbaute IO-Panel stört mich tatsächlich weniger als gedacht | nämlich gar nicht. Jedoch wird dadurch indirekt die Position des Gehäuses vorgegeben. Im Idealfall rechts auf dem Tisch, ausgeschlossen ist links unter dem Tisch, da hier sonst das Panel verdeckt ist.

Fazit:
Qualität, Design, einfache Montage aufgrund der Größe in Kombination mit dem Preis machen das Endorfy Aquarius 8000 Corona für mich eine absolute Bereicherung im Gehäusemarkt und eine absolute Kaufempfehlung. Einzig die Position des IO-Panels kann ein möglicher Dealbreaker sein, jedoch sollte man sich diesem im Vorfeld bewusst sein.
Aktuell wüsste ich nicht, was ich an dem Gehäuse vermisse beziehungsweise und daher ist es für mich eine eindeutige 5/5 Bewertung.
    
  
5 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Aquarius 8000 Corona Review
Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory für die Möglichkeit bedanken, das neue Endorfy
Aquarius 8000 Corona testen zu dürfen.
Design, Verarbeitung und Optik
Das unbestreitbare Highlight des Endorfy Aquarius 8000 Corona ist das durchgehende
Panorama-Sichtfenster aus gehärtetem Glas. Endorfy setzt hier auf ein gebogenes Glaselement
an der vorderen linken Ecke. Dadurch entfällt die sonst oft übliche vertikale Metallecke
komplett, was dem Gehäuse eine fließende Optik verleiht.
Die Verarbeitung des Stahlchassis ist sauber, es gibt keine scharfen Kanten. Das Gehäuse wiegt
leer fast 9 Kilogramm, wodurch Vibrationen hochdrehender Lüfter oder HDDs vorgebeugt
werden. Im unteren Bereich liegt ein umlaufendes Mesh-Gitter, welches den Netzteiltunnel
optisch abgrenzt und gleichzeitig funktional einbindet.
Belüftung
Die "Corona" Version kommt mit 4 vorinstallierten Lüftern der Corona Edition. Drei dieser Lüfter
sind als Intake an der rechten Gehäuseseite neben dem Mainboard-Tray montiert, der übrige
Lüfter dient als Abluftlüfter.
Um dem typischen Airflow-Problem von Glaskästen entgegenzuwirken, nutzt Endorfy ein Zwei
Kammer-System mit Perforationen im unteren Mesh-Bereich sowie großflächigen Öffnungen im
Deckel und am rechten Seitenteil. Frischluft wird primär über die Seite und den Gehäuseboden
eingesaugt. Das Gehäuse bietet enormen Spielraum für eigene Kühlkonzepte: Insgesamt lassen
sich bis zu zehn 120-mm- oder neun 140-mm-Lüfter im Gehäuse unterbringen. Das Aquarius
bietet im Deckel Platz für bis zu 420mm Radiatoren und an der Seite bis zu 360mm Radiatoren,
um für optimale Kühlung zu sorgen.
Platzangebot & Hardware-Kompatibilität
Im Innenraum des Midi-Towers wird schnell klar, dass dieses Gehäuse für ausgewachsene High
End-Systeme konzipiert wurde. Das Aquarius 8000 schluckt Mainboards von Mini-ITX über
klassischen ATX-Standard bis hin zu breiten E-ATX-Platinen (bis 280 mm Breite). Auch
monumentale Grafikkarten stellen kein Problem dar: Mit einer maximalen GPU-Länge von bis zu
450 mm passen selbst die größten Custom-Modelle der aktuellen Flaggschiff-Generationen
problemlos hinein, ohne dass man mit dem seitlichen Radiator oder Ausgleichsbehältern
kollidiert.
Für Luftkühler steht eine maximale CPU-Kühler-Höhe von 179mm zur Verfügung. Auch für das
Netzteil bietet das Gehäuse genügend Platz, so passen Netzteile von bis zu 440mm länge rein.
Was die Laufwerke angeht gibt es einen beiliegenden Festplattenkäfig der Platz für eine 3,5zoll
Festplatte und 2 2,5 Zoll oder 3 2,5 Zoll bietet.
Ein weiteres modernes Feature für die Optik ist die vollständige Kompatibilität mit Back
Connect-Mainboards. Das Gehäuse besitzt die passenden Aussparungen im Mainboard
Schlitten, sodass Kabel komplett auf der Rückseite angeschlossen werden können und im
Hauptraum nicht mehr sichtbar sind. Außerdem bietet das Gehäuse die Option die GPU Vertikal
einzubauen. Das Riserkabel dafür muss man aber zusätzlich kaufen.
Handling und Kritik
Der Einbau der Hardware gestaltet sich durch den großzügigen Platz recht entspannt. Man hat zu
jeder Zeit genug Platz, um den 8-Pin-EPS-Stecker der CPU oben links am Mainboard zu
befestigen oder dickere Kabelstrenge zu verstecken. Das I/O Panel bietet mit zwei USB-A-Ports,
einem schnellem USB-C 3.1 Anschluss mit 10 Gb/s und einer kombinierten Klinkenbuchse für
Audio-Geräte eine zeitgemäße Ausstattung.
Da aber nicht alles positiv sein kann kommen wir nun zu den 3 Punkten, welche mir mehr oder
weniger negativ aufgefallen sind.
1. Fehlende Gummidurchführungen: Die Kabeldurchführungen vom Hauptraum zur
hinteren Kammer sind zwar sauber entgratet sodass keine Kabel aufgeschnitten werden,
besitzen jedoch keine Gummimanschetten. Wer kein Back-Connect-Mainboard nutzt,
schaut also direkt auf die Kabelstränge in der hinteren Kammer. Das kann den Look des
sonst sehr cleanen Gehäuses etwas abflachen.
2. I/O Konflikt und Placement: Endorfy hat sich aus Designgründen dazu entschieden, das
I/O-Panel an der unteren Seite des Gehäuses zu platzieren. Durch diese Platzierung ist
man gezwungen das Gehäuse auf den Tisch zu stellen. Das sollte allerdings weniger das
Problem sein, da man sich ein solches Gehäuse primär dafür kauft es zur Show zu
stellen. Mein Problem mit der Platzierung des I/O-Panels ist, dass die Kabel im Gehäuse
recht weit hinten anliegen und so das Verlegen der Netzteil Kabel erschweren kann oder
den Bodenlüftern in die quere kommen. Wenn man hier allerdings mit etwas Geduld und
Feingefühl voran geht, sollte dieses Problem schnell keines mehr sein.
3. Staubfilter (und Lautstärke): Im Normalbetrieb laufen die vorinstallierten Lüfter mit nur
600 | 700 U/min recht leise. Sobald man allerdings mehr Kühlung benötigt, zum Beispiel
beim Gaming, drehen die Lüfter auf und sind ohne Kopfhörer doch gut zu hören. Das ist
allerdings ein Mangel den man außer Acht lassen kann, da andere Lüfter, unter Volllast,
nicht leiser sind. Was man aber beachten sollte ist, dass nur am Gehäuseboden ein
herausnehmbarer feiner Staubfilter ist. An Deckel und Seite lediglich das Mesh als
Staubschutz vorhanden.
Fazit
Mit dem Aquarius 8000 Corona hat Endorfy ein äußerst gelungenes Gehäuse auf den Markt
gebracht. Für einen Marktpreis von 130¤ erhält man hier ein modernes Showcase Gehäuse,
welches die Kühlleistung meistert. Das gebogene Panoramaglas ist optisch einfach schön
anzusehen, und der Support für Back-Connect Mainboards sowie bis zu 420mm Radiatoren
setzt das Gehäuse mit teureren Konkurrenten gleich. Wer mit den fehlenden Gummierungen an
den Kabeldurchlass-Öffnungen leben kann, bekommt hier eine erstklassige Basis für einen
spektakulären Gaming-PC.
Alles in Allem gebe ich dem Gehäuse 4,5 von 5 Sternen
    
  
4 5
     am 23.06.2026
Produkttester
Ich habe den ENDORFY Aquarius 8000 Corona über die Testers Keepers Aktion von Mindfactory bekommen. Ich wollte ihn aber nicht einfach nur auspacken, hinstellen und sagen, dass er gut aussieht. Er sollte meinen alten Thermaltake Core V71 wirklich ersetzen, deshalb habe ich ihn komplett aufgebaut und mit meinem System getestet.

Vorher hatte ich den Thermaltake Core V71. Mit dem Tower war ich eigentlich nie unzufrieden. Vom Airflow her war das einer der besten Tower, die ich bisher hatte. Der V71 war riesig, hatte überall Platz und war ursprünglich mal als Basis für eine Custom Wasserkühlung gedacht. Dazu kam es aus Zeitgründen aber nie.

Irgendwann war für mich trotzdem klar, dass der Tower einfach in die Jahre gekommen ist. Nicht weil er schlecht war, sondern weil er nicht mehr wirklich zu dem passt, was man heute von einem modernen Tower erwartet. Vorne kein USB C, sehr groß, sehr schwer und gefühlt fast Schreibtischhöhe. Er war für mich irgendwann eher ein Bunker als ein moderner Tower. Deshalb wollte ich etwas Neueres haben, aber keinen kleinen Tower, bei dem ich beim Einbau oder bei den Temperaturen direkt wieder Abstriche machen muss.

Die Verpackung vom Aquarius hat direkt einen guten Eindruck gemacht. Gerade bei den Glasflächen war mir wichtig, dass alles ordentlich geschützt ist. Das Zubehör war in einer kleineren Tüte im Tower befestigt. Dadurch konnte innen nichts lose herumfliegen und gegen das Glas schlagen. Klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, aber gerade bei einem Tower mit viel Glas finde ich sowas wichtig.

Als der Tower dann wirklich aus der Verpackung draußen war, war mein erster Gedanke einfach wow, was für ein schöner Tower. Auf Bildern sieht er schon gut aus, aber in echt macht er noch mehr her. Die Glasflächen, das vorhandene RGB und die seitlichen Lüfter ergeben ein richtig schönes Bild. Für mich sieht es nicht nach einer kompletten RGB Kirmes aus, sondern einfach nach einem modernen Showcase Tower.

Was mir beim ersten Öffnen direkt gefallen hat war, dass ich nicht erst mit Schrauben kämpfen musste. Der Deckel oben, die Glaswand und auch die andere Seitenwand lassen sich mit wenig Kraft abnehmen und später wieder sauber draufdrücken. Das macht den Umbau angenehmer, weil man nicht dauernd Schrauben suchen oder aufpassen muss, dass einem etwas runterfällt.
Auch beim Zubehör war alles dabei, was man für einen sauberen Aufbau braucht. Gerade bei einem Showcase Tower ist Kabelmanagement wichtig, weil man durch die Glasflächen später alles sieht. Wenn dann vorne überall Kabel herumhängen, bringt einem die ganze Optik nicht viel. Im Aquarius gibt es genug Möglichkeiten, die Kabel nach hinten zu legen und vorne möglichst wenig sichtbar zu haben.

Bei mir war der Umbau etwas größer, weil ich nicht nur den Tower gewechselt habe. Ich habe gleichzeitig auch noch mein Mainboard getauscht und den Rechner komplett neu aufgebaut. Trotzdem hatte ich beim Einbau keine größeren Probleme. Nachdem die Seitenteile und der Deckel ab waren, kam ich überall gut hin. Mainboard, großer Luftkühler, große Grafikkarte, Netzteil und Laufwerke haben alle ihren Platz gefunden.

Der Aquarius ist natürlich nicht so riesig wie mein alter V71. Das merkt man schon. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas mit Gewalt reinpressen muss oder dass ich beim Einbau nicht mehr an wichtige Stellen komme. Für einen modernen Showcase Tower ist der Platz meiner Meinung nach wirklich gut und ausreichend.

Ein paar kleine Sachen sind mir beim Einbau trotzdem aufgefallen. Bei mir war ein Abstandhalter an einer Stelle eingeschraubt, an der er für mein Mainboard nicht sitzen sollte. Ich habe ihn vor dem Einbau entfernt. Wer zum ersten Mal einen PC umbaut oder nicht oft an Mainboards arbeitet, könnte das eventuell übersehen. Dann kann es beim Einbau Probleme geben. Das ist kein Weltuntergang, aber man sollte vor dem Einbau kurz schauen, ob die Abstandhalter wirklich zu den Löchern vom Mainboard passen.

Der Bereich beim Netzteil ist etwas kleiner als ich es von meinem alten Tower gewohnt war. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, wenn ich vorher schon alle modularen Kabel am Netzteil angeschlossen hätte. Das ist aber auch etwas, das ich selbst vorher hätte sehen können. Es war kein großes Problem, aber ein etwas größerer Zugriff wäre beim Verkabeln angenehmer gewesen.

Auch der SSD Käfig im unteren Bereich ist so ein kleiner Punkt. Der Käfig selbst ist gut eingebaut und ich finde die Lösung an sich sogar gut. Wenn man aber keine Halterung oder keinen Rahmen für eine SATA SSD hat und sie direkt dort einbauen möchte, liegen die Anschlüsse ziemlich nah am Metall. Das wäre dann wahrscheinlich etwas fummelig geworden. Mit meinem Rahmen war das kein Problem, aber man sollte es wissen.

Beim Airflow war ich vorher am skeptischsten. Mein alter V71 war durch seine Größe und offene Bauweise einfach eine andere Liga. Deshalb habe ich beim Aquarius bewusst keine zusätzlichen Lüfter eingebaut. Ich wollte wissen, wie der Tower mit der Ausstattung funktioniert, mit der er geliefert wird und nicht erst fünf extra Lüfter reinwerfen und dann sagen der Airflow ist super.
Die drei seitlichen Reverse Lüfter ziehen Frischluft ins Gehäuse und hinten wird die warme Luft wieder rausgeführt. Für nur vier ab Werk verbaute Lüfter macht der Tower wirklich einen guten Job. Er kommt nicht ganz an den V71 ran, das wäre auch unfair zu behaupten. Aber für seine Größe und den Aufbau finde ich das Ergebnis ordentlich.

Nach dem Umbau habe ich den Rechner im Idle, in 3DMark Time Spy und später beim Spielen getestet. Die Grafikkarte lag beim Benchmark ungefähr bei 60 Grad und beim längeren Spielen bei ungefähr 63 Grad. Es gab keinen Hitzestau, keine Abstürze und keine Auffälligkeiten. Für mich war wichtig zu sehen, ob der Tower meine Hardware mit den serienmäßigen Lüftern stabil betreiben kann. Das hat er geschafft.

Mehr Lüfter einzubauen ist natürlich irgendwann ein Gedanke, weil der Tower dafür genug Möglichkeiten bietet. Aber das wäre dann nicht mehr der Zustand, wie man ihn geliefert bekommt. Für diese Bewertung wollte ich deshalb bewusst nur die vorhandenen Lüfter testen.

Im Alltag gefallen mir die Anschlüsse an der Seite sehr gut. Zwei USB A Anschlüsse, USB C, der Kopfhöreranschluss und der leuchtende Einschaltknopf sehen gut aus und sind praktisch erreichbar. Gerade USB C vorne war für mich ein Punkt, der beim alten Tower einfach gefehlt hat.

Auch der Staubfilter unten ist gut gelöst. Man kann ihn leicht herausziehen und reinigen, ohne den ganzen Tower auseinandernehmen zu müssen. Das ist im Alltag deutlich angenehmer, als wenn man den Rechner dafür erst hinlegen oder aufmachen muss.

Vom Preis her finde ich den Aquarius 8000 Corona angemessen. Der Tower wirkt stabil, nichts wackelt, nichts ist lose und alles sitzt fest. Genau so stelle ich mir einen qualitativ guten Tower vor. Zur Haltbarkeit kann ich nach zwei Tagen natürlich noch nicht viel sagen. Nach dem Aufbau und den ersten Tagen am Schreibtisch macht aber alles einen guten Eindruck und ich sehe aktuell nichts, bei dem ich Angst hätte, dass es schnell kaputtgeht oder an Stabilität verliert.
Im Vergleich zum V71 hat der Aquarius weniger Platz und beim Airflow nicht ganz die gleiche Reserve. Dafür ist er deutlich moderner, kleiner, hat USB C vorne und sieht als Showcase Tower einfach wesentlich besser aus.
Ich würde ihn jedem empfehlen, der einen unkomplizierten Einbau, einen funktionierenden Airflow und einfach einen schönen modernen Tower sucht. Gerade wenn man seinen Rechner nicht nur unter den Tisch stellen will, sondern auch mal sagen möchte hier schaut euch meinen schönen Tower an, passt der Aquarius meiner Meinung nach sehr gut.
    
  
5 5
     am 18.06.2026
Verifizierter Kauf
Geiles Teil, Viel Platz und man hat genug Anschlüsse frei
    
  
4 5
     am 16.06.2026
Produkttester
Hallo zusammen und vielen Dank an Mindfactory an das Vertrauen an mich als Produkttester. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

Das Paket von Mindfactory kam gestern an und voller Vorfreude habe ich mich auf das Projekt gestürzt.

Vorab zu meinem Setup. Tut nicht direkt was zur Sache bezüglich dem Gehäuse , aber evtl bringen die Masse wegen der Grösse jemandem einen Vorteil.

MB: MSI B850 Tomahawk wifi Max
Graka: Gigabyte 5070 TI SFF (bewusst gewählt aufgrund der Grösse des vorigen Gehäuses)

Ich habe mich hier beworben als Produkttester für dieses Gehäuse, da ich immer mit Platzmangel im alten Gehäuse zu kämpfen hatte. Mein altes Gehäuse war das MSI Gungnir 100 R .Spricht nix dagegen.Super Qualität , nur platztechnisch war es für mich einfach zu klein.

Also Paket kam gestern an. Die Verpackung ist absolut super gewählt und aufgrund der Dämmung dürften Transportschäden eigentlich nicht vorkommen.
Alleine das Auspacken macht bereits Freude und ich sage ganz ehrlich : Rein optisch ist das Gehäuse schon ein Knaller. Das Highlight für mich ist die geschwungene , durchsichtige Frontscheibe. Ein richtiger Hingucker.

Sehr positiv ist mir auch das Abbauen der oberen Abdeckung und der beiden Seitenteile aufgefallen. Alles geschieht durch einen Steck-Mechanismus und man benötigt dafür keinerlei Werkzeug.
Die Verarbeitung ist absolut solide . Der Grundrahmen des Gehäuses besteht aus Metall und ist dadurch sehr stabil. Alle Ecken und Kanten sind gerundet , was auch für das spätere Verlegen der Kabel sehr gut ist.
Zudem gefällt mir die Grösse des Gehäuses.

Breite : 240 mm
Höhe : 520 mm
Tiefe : 480 mm

Ein deutlicher Zuwachs zu meinem alten Gehäuse . Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten.
Die Halter für das Mainboard im Faktor ATX sind bereits vorinstalliert . Einer war jetzt falsch eingeschraubt, aber an sowas hänge ich mich nicht auf.
Bohrungen für andere Formate sind natürlich vorhanden. Der Einbau des MB ging relativ fix , da das Gehäuse wirklich viel Platz bietet und man ausreichend Bewegungsspielraum hat.
Wobei ich gleich zum ersten Kritikpunkt kommen muss : Beim Einbau des Mainboards im ATX Faktor bleibt leider die Öffnung zur Kabeldurchführung komplett frei.
Auch über dem MB sind 3 Kabeldurchführungen frei und man bis an die Rückwand sehen. Evtl auch Kabel.
MSI hat sowas durch Gummi-Durchführungen besser gelöst.
Auch wenn die Kanten alle gerundet sind und keine Kabel beschädigt werden , wäre es optisch doch sehr viel schöner gewesen , wenn die " Löcher " geschlossen wären.

Also MB ist eingebaut und es geht an das Verkabeln. Es sind vorab im Gehäuse 3 RGB-Lüfter seitlich an der Front eingebaut und 1 an der Rückseite des Gehäuses. Je 125 mm . Eine Steuerung der Lüfter ist vorinstalliert .
An der Oberseite des Gehäuses findet sich noch Platz für 3 Lüfter ( welche nicht im Lieferumfang sind,ich mir aber definitiv noch nachbestellen werde ) oder optional eine Wasserkühlung in den Dimensionen 360-420mm laut Herstellerangaben .
Da ich die SFF Version meiner Geforce 5070 TI von Gigabyte habe und diese relativ kurz ist bleiben die vorderen Lüfter sehr schön sichtbar.
Grafikkarten bis Länge 450mm Länge können bedenkenlos eingebaut werden. Selbst die Option auf einen vertikalen Einbau ist gegeben.Zubehör hierfür liegt selbstverständlich nicht bei.

Im unteren Teil des Gehäuses wird das Netzteil eingebaut, wie mittlerweile üblich. Die benötigten Kabel können durch ausreichend vorhandene Durchführungen ins innere gezogen werden.
Zudem findet sich hier auch ein Tray, in dem 2 SSD/HDD Festplatten eingebaut werden können.
Zudem gefällt mir, dass sich der untere Staubfilter zur Reingung herausziehen lässt. Das macht es sehr bequem.
Wie vorher erwähnt ist von den Lüftern / On-Off-Switch alles bereits vorab installiert. Also einfach die Kabel nehmen und an das MB anstecken. Eine kurz gehaltene aber verständliche Anleitung dafür liegt dem Gehäuse bei.

Ich habe den PC mittlerweile in Betrieb genommen und ich freue mich wirklich immer mehr. Das Gehäuse sieht super aus. DIe Qualität ist meines Erachtens TOP. Nach wie vor ist die gewundene Frontplate aus Glas ein echter Hingucker.

Es ist ein durchdachtes Gehäuse. Laut mehreren Messungen konnte ich mit Aida64 im Idle einen Abfall der Temperatur um 7 Grad zum vorigen Gehäuse messen. Das ist arg viel.
Und das mit den orginal Lüftern. Diese sind noch dazu nahezu lautlos und sehen dank der RGB-Beleuchtung auch Top aus.

Desweiteren möchte ich an kaufwillige auch noch anmerken, dass der On-Switch an der unteren linken Seite liegt. Die Kaufentscheidung dürfte eher an Leute gehen , die den PC AUF dem Schreibtisch stehen haben.
Sollte der PC links unter dem Schreibtisch stehen muss man in Kauf nehmen dass man sich jedes Mal bücken muss und evtl bissl fummeln muss.

Ein Fazit meinerseits :

+ Verarbeitung / Qualität liegt bei 100% Besser gehts nicht
+ Optik / Haptik 100 % Sieht einfach sehr geil aus .... Das geschwungene Frontpanel aus Glas ist einfach der Brüller....

- Der Einschalter an der linken unteren Seite kann für manche störend sein. Je nach Stellplatz
- Die sichtbaren Kabeldurchlässe hätte man durch Gummi-Abdeckungen verstecken können.


Trotz allem ein für mich sehr tolles Gehäuse . Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung Wenn man mit den Mängeln leben kann. Vielleicht ist es Jammern auf hohem Niveau
Von mir 4,5 von 5 Sternen


Mich freuts sehr
    
  

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