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Thermalright Macho Direct Tower Kühler

Artikelnummer 65925

EAN 0814256001168    SKU Macho Direct

Thermalright Macho Direct Tower Kühler

Thermalright https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1025059_0__65925.jpg
über 1.570 verkauft
Beobachter: 38

Artikelbeschreibung

Seit dem 16.12.2015 im Sortiment

Mit dem Macho Direct bietet Thermalright einen leistungsstarken HDT Kühler an. Der Kühler orientiert sich an dem bekannten Macho-Design und richtet sich an besonders preisbewusste Anwender. Der auf ultra-leisen Betrieb optimierte Kühler bietet eine überragende Kühlleistung ohne Schnick-Schnack zu einem äußerst attraktiven Preis.

Die ursprüngliche Konzeption des Macho wurde natürlich beibehalten: Der Kühlkörper ist in Richtung der Gehäuserückwand ausgerichtet, um Inkompatibilitäten bei der Verwendung von Speichermodulen mit hoch bauenden Heatspreadern zu vermeiden. Die Aluminium Kühlrippen sind mit mehreren Luftlöchern versehen, die einem Luftstau zwischen den einzelnen Kühlrippen entgegenwirken.

Der Macho Direct setzt auf das Heatpipe Direct Touch Prinzip. Fünf 6 mm Heatpipes sorgen für eine besonders effiziente Ableitung der Prozessor-Abwärme. Die Heatpipes sind, wie von Thermalright gewohnt, konkav geformt. Dieses von Thermalright patentierte Design der Heatpipes, die bewusst nicht plan geschliffen sind, verleiht dem Macho Direct eine für einen HDT-Kühler überragende Kühlleistung.

Ein weiterer Vorteil des HDT-Designs ist die reduzierte Bauhöhe des Macho Direct. Der HDT-Kühler ist ca. 4 mm niedriger als ein Macho und passt somit auch in Gehäuse, für die ein "normaler" Macho zu hoch ist.

Das spezielle Design der Aluminiumfinnen des Kühlkörpers ermöglicht einen besonders geringen Luftwiderstand und ist für langsam drehende Lüfter optimiert. Die zusätzliche Perforierung der Kühllamellen wirkt einem Hitzestau zwischen den einzelnen Lamellenschichten entgegen und unterstützt somit zusätzlich die effiziente Temperaturreduzierung.

Serienmäßig wird der Macho mit dem temperaturgeregelten Thermalright Lüfter TY 140 Black (PWM) ausgeliefert. Der Lüfter ist speziell für den Macho Direct optimiert. Mit einer Drehzahl von 300 bis 1.300 U/min ist der TY 140 Black besonders geräuscharm).

Der TY 140 Black ist mit einem verschleißarmen "Enhanced Hyper-Flow Bearing" ausgestattet.

Die Förderleistung variiert zwischen 28,7 und beeindruckenden 125 m³/h. Der bewährte Lüfter mit seinem einmaligen Design verfügt über die Montagepunkte eines konventionellen 120 mm Lüfters und weist dabei einen größeren Innendurchmesser als gebräuchliche 140 mm Lüfter auf. Der Lüfter wird mit den beiliegenden, überarbeiteten Klammern am Kühlkörper sicher montiert - spezielle Antivibrations-Pads für eine entkoppelte Befestigung befinden sich im Lieferumfang.

Der Macho Direct wird mit einem Universal Montagekit ausgeliefert, das alle aktuellen Intel - und AMD-Plattformen unterstützt (Intel LGA1156/1155/2011/1150/2011-3/1151 und AMD AM2/AM2+/AM3/FM1/FM2/FM2+).

Um den Einbau des Kühlers bei bereits montiertem Mainboard möglichst einfach zu gestalten, findet sich beim Zubehör natürlich wieder der beliebte Screwdriver mit magnetischer Spitze. Abgerundet wird der Lieferumfang durch die Chill Factor Wärmeleitpaste im Blister-Pack.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Macho Direct
für folgende Sockel geeignet: 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-3, 2066, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, AM5, FM1, FM2, FM2+
Bauart: Tower Kühler
Lüfter vorhanden: Ja
Lüfter dB(A): keine Angabe
Lüfter U/min: 300-1300 U/min
Luftfördermenge: 125 m³/h
Lüfteranschluss: 4-pin PWM
Länge: 129 mm
Breite: 152 mm
Höhe: 158 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 17.05.2016
Produkttester
Ich darf mich ebenfalls zu den glücklichen Gewinnern der Testaktion zählen und habe nun den Thermalright Macho Direkt getestet.
Mein System besteht aus folgenden Komponenten:
Mainboard: ASRock Fatal1ty Z97 Killer
CPU: Intel i7 4790K
Grafikkarte: Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
RAM: 2x8GB G. Skill Trident DDR3-2400
Gehäuse: Corsair Obsidian 450D
Das Paket kam recht zügig und in gutem Zustand an. Der Kühler war sowohl im Karton, als auch in der eigenen Umverpackung gut geschützt.
Beim Auspacken fällt einem sofort die Größe des Kühlkörpers auf. Mit den Maßen von B 152xL 129xH 158mm passt der Kühler gerade noch in mein Gehäuse. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Kühlkörper noch ein Lüfter, Rahmen, Abstandhalter, Schrauben, Wärmeleitpaste, Montageanleitung und ein Schraubenzieher. Die verwendeten Materialien, sowie der Kühlkörper, sehen gut verarbeitet aus. Laut Hersteller lässt sich der Kühler auf allen gängigen Sockeln montieren.

Für jeden Sockeltyp gibt es eine eigene bebilderte Montageanleitung welche es auch einem Neuling erlauben sollte, den Kühler richtig zu montieren. Die ersten Schritte bis zum Aufbringen der Wärmeleitpaste gestalten sich noch recht simpel. Möchte man aber die Paste auftragen, muss man etwas geschickt sein, um die Paste gleichmäßig auf dem Prozessor zu verteilen. Die Paste befindet sich leider nur in einer kleinen Plastiktüte und einen kleinen Spachtel o.Ä. findet man nicht im Lieferumfang. Hat man aber erst die Paste gut verteilt, lässt sich der Kühler recht simpel auf dem Mainboard montieren. Ich hatte erst bedenken, dass der Kühler sich wegen den RAM Bausteinen nicht montieren lässt, aber es hat gepasst. Für den Aufbau habe ich etwa 20 Minuten gebraucht.

Bei meinem ersten Testlauf mit dem neuen Kühler konnte man den Lüfter bei offenem Gehäuse nur hören, wenn man wirklich nah heran ging. Dementsprechend hörte man nichts, sobald das Gehäuse geschlossen war. Auch unter Vollast konnte man den Lüfter im geschlossenen Gehäuse nicht hören.

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Kühlung, bin ich wirklich sehr zufrieden. Ich habe testweise Prime95 laufen lassen und habe im Idle Mode etwa 35°C und unter Vollast etwa 75°C erzielt. Da sich noch ein zweiter Lüfter anbringen lässt, sofern im Gehäuse noch Platz dafür ist, ließe sich die Kühlleistung wohl noch um ein paar Grad verbessern. Meine vorher verwendete Wasserkühlung hat die CPU im Idle Mode auf 30°C und unter Vollast bei 65°C gekühlt. Aber diesen Vergleich zu ziehen wäre so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. Für einen Luft-Kühler sind die erzielten Ergebnisse ganz ordentlich. Bedenkt man dann noch zusätzlich, dass die restlichen verbauten Komponenten auch noch recht viel Wärme erzeugen, so kommt man für diesem Test zu einem guten Ergebnis, obwohl die erreichte Temperatur *eigentlich schlecht* ist. Das liegt alles im Auge des Betrachters.

Abschließend lässt sich also sagen, dass man für den Preis von etwa 35¤ ein wirklich hochwertiges, aber auch leistungsstarkes Produkt erhält. Man muss jedoch die Größe beachten und beim Einbau etwas geschickt sein. Wer nur wenig Geld zur Verfügung hat und bei der restlichen verbauten Hardware keinen High Performance Kühler braucht, für den Ist der Macho Direkt die richtige Wahl.
    
  
4 5
     am 17.05.2016
Produkttester
Hallo liebe Leser,
Zuerst möchte Ich sagen das auch Ich einer von den durch Mindfactory auserwählten Testern bin. Ich hatte das Glück diesen Kühler kostenlos testen zu dürfen. Trotzdem habe Ich mein Bestes getan absolut neutral zu bleiben. Die Kategorien wurden vorgeschrieben.
Mein Testsystem besteht aus folgenden Komponenten: Intel i5 6600K, MSI B150I Gaming Mobo, Sapphire R9 Nano, 8gb Corsair 2133Mhz CL13 Speicher, 256Gb Samsung M2 HD, Corsair CX450M Netzteil, Raijintek Metis Classic (ITX!) Gehäuse.

Kühlleistung
Wohl das Wichtigste zuerst! Obwohl mein Gehäuse sehr klein ist (sogar unter den ITX Gehäusen ist es eines der kleineren) ist der Thermalright Macho Direct fähig meine CPU auch unter voller Last ausreichend zu kühlen. Die Temperaturen schweben gerade so über 50 Grad Celsius was in diesem Gehäuse etwa 10-15 Grad unter den Standard mitgelieferten Kühler liegt!

Lautstärke
Die Laustärke des Kühlers ist relativ niedrig wenn man die gute Kühlleistung in Betracht zieht. Die komplette Systemlautstärke liegt auf 1m Abstand gerade über 34 dB bei hoher Last. Im Idle Betrieb liegt dieser Wert um die 30 dB, was auf mich einen kaum hörbaren Eindruck macht.

Verarbeitung
Was kann man schon dazu sagen&? Ich hatte früher mal ein Aero 8 Kühler der völlig aus Kupfer war aber das waren ja andere Zeiten. Die Materialien machen einen stabilen Eindruck, die Kühlrippen sind nicht verbogen und die Heatpipes sind unten schön gerade gemacht. Wenn es gefühlsmäßig einen Kritikpunkt gibt, dann wohl das es auch auf der CPU Fläche immer noch unterschiedliche Rippen sind. Mir wäre lieber gewesen wenn Thermalright da ein bisschen extra Kupfer spendiert hätte, was nicht weg nimmt das die Leistung des ganzen bei ordentlicher Montage ziemlich gut ist.

Montage
Und schon auf zum nächsten Punkt& die Montage. Hier braucht man schon ein bisschen mehr handwerkliches Geschick als beim ´Stock´ Kühler da (wie üblich bei großen Kühlern) auch die Backplate ersetzt werden muss. Nächstes Hindernis ist das ordentliche Verteilen der (mitgeliefte) Kühlpaste wobei durch die Konstruktion des Kühler (siehe oben) ein Tropfen nicht ausreicht. Am Bestes macht man dies mit einer alten Bankkarte wie Erdnussbutter auf Brot ^^ Dank einen langem (auch mitgelieferten!) Schraubendreher kann man auch ziemlich problemlos eine letzte Schraube mittig unter den Kühlkörper befestigen& danach fühlt man sich wie der absolute Modding Boss ;-) Insgesamt: Manchmal nicht so ganz einfach aber dafür macht es Spaß!

Leistung
Die Leistung ist doch schon beschrieben& Kühlt gut und ist ziemlich leise& Wohl nicht so gut wie manche Kühler (die teueren be quiet! Modelle z.B.) aber schon ziemlich gut.

Preis-/Leistungsverhältnis
In Sachen Preis/Leistungsverhältnis gibt es wohl wenige Kühler die den Thermalright Macho Direct das Wasser reichen können. Wenn man weniger investieren möchte, muss man schon ein paar extra Dezibels in Kauf nehmen. Aber auch da gibt es gute Alternativen. In dieser Preisklasse schlägt der Macho Direct sich aber gnadenlos in Sachen Kühlleistung und Laustärke. Diese Aussage basiert auf dem Betrieb (2) anderer Kühler im (baugleichen) Computer meiner Ehefrau.

Haltbarkeit
Um über die Haltbarkeit etwas zu sagen reichen die 2 Wochen wohl nicht aus& bis jetzt funktioniert alles einwandfrei& wenn nicht poste Ich ein Update.

Fazit
4 aus 5 Sterne... es ist einfach ein gutes Produkt. Nicht das Beste was es gibt aber zu diesem Preis wohl unschlagbar.
    
  
5 5
     am 16.05.2016
Produkttester
Thermalright schickt mit dem Macho Direct nun erstmals einen CPU Kühler mit Heatpipe Direct Touch-Technologie ins Rennen. Im Rahmen der Produkttester-Aktion von Mindfactory und Thermalright war ich einer der Auserwählten, welche diesen Kühler ausprobieren durfte um letztendlich herauszufinden, ob diese etwas umstrittene Technik das halten kann, was sie verspricht.

Das besondere an der Heatpipe Direct Touch-Technologie, kurz HDT, ist, dass die Unterseiten der Heatpipes des Kühlers plan geschliffen sind und dadurch direkten Kontakt zur CPU bekommen und aufgrund dessen die Hitze besser abführen sollen. Allerdings ist diese Technik etwas umstritten, da zum Beispiel kleinere Prozessoren weniger Fläche haben, und unter Umständen keinen Kontakt zu den äußeren Heatpipes bekommt und dadurch die Hitze nicht effektiv abgeführt werden kann.

Ausstattung und Montage

Der Macho Direct ist ein universell einsatzbarer CPU Kühler, und kann demnach mit so gut wie allen gängigen Sockeln verwendet werden. Im Detail heißt das, dass dieser zum einen mit den Intel Sockel 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011 sowie 2011-3, zum anderen aber auch zu den AMD Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+ und FM1 kompatibel ist. Selbstverständlich liegt dem Kühler eine bebilderte und leicht verständliche Anleitung für die jeweiligen Sockel bei.

Thermalright hat dem Kühler außerdem noch einige tolle Sachen beigelegt, die so nicht selbstverständlich sind, beispielsweise liegt ihm 2g der hauseigenen Wärmeleitpaste Chill Faktor bei, welche bei unserem Test jedoch keine Verwendung gefunden hat. Zusätzlich befindet sich noch ein sehr hochwertiger Schraubendreher mit magnetischer Spitze im Paket, mit welchem das Schraubendrehen auch an schwierigen Positionen zum Kinderspiel wird. Natürlich liegen dem Kühler auch alle Schrauben, Halterungen und ähnliche Sachen vor, welche für die Montage benötigt werden. Sogar ein zweites paar Lüfterklemmen spendiert uns Thermalright um bei Bedarf noch einen zweiten Lüfter an dem Kühler anbauen zu können. Und wo wir schon beim Thema Lüfter sind, hier legt Themalright den Silent Lüfter TY-140 in der komplett schwarzen Version bei welcher mit 300 bis 1300 U/Min seine Dienste verrichtet.

Die eigentliche Montage ist mit Hilfe der beiliegenden Anleitung ebenfalls ein Kinderspiel. Je nachdem welcher Sockel genutzt wird, zeigt die Anleitung in welcher Reihenfolge welche Teile genutzt und zusammengebaut werden müssen. Einzig und allein beim Auftragen der Wärmeleitpaste habe ich dieses Mal von meiner favorisierten Erbsenmethode Abstand genommen und die Paste bereits vorab komplett über die CPU verteilt. Die Gefahr war mir einfach zu hoch, dass sich die Wärmeleitpaste durch die minimalen Zwischenräume der Heatpipes nicht optimal verteilt wird.

Testsystem und Vergleichsmodell

Um den Macho Direct vernünftig testen zu können benötigen wir natürlich auch das passende System, in welchem der Kühler seinen Dienst verrichten soll, und natürlich auch ein Vergleichsmodell. Das Testsystem setzt sich in meinem Fall aus den folgenden Komponenten zusammen:

CPU: Intel i5 4690K
Mainboard: Gigabyte G1.Sniper Z97
Arbeitsspeicher: 8GB Corsair Vengeance DDR3 1600 MHz
Grafikkarte: Asus Radeon R9 290X ROG Matrix
Gehäuse: Bitfenix Shinobi

Als Wärmeleitpaste kommt die sehr beliebte Noctua NT-H1 zu Einsatz, welche natürlich auch für den Vergleichskühler verwendet wurde. Apropos Vergleichskühler, in diesem Fall benutze ich den ebenfalls von Thermalright stammenden Macho Rev. A (BW) welche bis auf die Bodenplatte quasi identisch zum Macho Direct ist. Auf diese Art und Weise kann man hervorragend veranschaulichen, in wie weit sich die Kühlleistung alleine durch die HDT verändert.

Ab auf den Prüfstand

Um den jeweiligen Kühler vernünftig bewerten zu können, schicke ich beide Modelle in mehrere Testszenarien. Da ich nach den normalen Durchläufen die CPU auch mit überhöhtem Takt ins Rennen schicken, habe ich vorab bereits die Spannung erhöht welche bereits für eine erhöhte Temperatur sorgen wird. Zusätzlich lasse ich während den Tests zum einen das Programm HW-Monitor, welches uns genauer Angaben zu Temperatur, Spannung und Takt macht, und zum anderen CPU-Z laufen, welches uns nochmals genaue Daten zu CPU und Mainboard gibt.

Für den ersten Test schicke ich die CPU jeweils mit der Standard Taktung von 3,5 GHz in einen einstündigen Prime95 Durchlauf. Dieser wird die CPU eine Stunde lang vollends auslasten und dementsprechend auch die Temperaturen schnell und dauerhaft in höhere Bereiche befördern.

Nach einer Stunden Prime95 mit 3,5 GHz und einer Spannung von 1,21 V zeigte und HWMonitor für den Macho Direct eine Temperaturspitze von 72 °C. Bei dem Vergleichsmodell Macho Rev. A stieg die Temperatur der CPU bis maximal 73 °C. Da die Spannung bereits erhöht wurde, sind dies ganz passable Temperaturen, die so natürlich im Realbetrieb eigentlich nicht erreicht werden.

Natürlich wollte ich auch die jeweilige Lautstärke messen. Dafür habe ich versucht die restlichen, lärmverursachenden Bauteile etwas zu isolieren, um so möglichst genau Daten zu bekommen. Im Idle Betrieb war der TY-140 quasi kaum hörbar, so dass das ich eine Lautstärke von ca. 26 dB messen konnte. Nach dem Prime95 Durchlauf drehte der Lüfter natürlich mit der vollen Geschwindigkeit und erhöhte seine Lautstärke auf ungefähr 38 dB.

Für den zweiten Testdurchlauf habe ich den Takt der CPU um 500 MHz erhöht, so dass diese dann mit glatten 4,0 GHz lief. Nachdem Prime95 wieder eine Stunde lief konnte ich ähnliche Temperaturunterschiede wie bereits unter 3,5 GHz feststellen. Mit dem Macho Direct stieg die Temperatur auf 73 °C, der Macho Rev. A ließ die Temperatur auf maximal 75 °C ansteigen. Auch die Lautstärke verhielt sich sehr identisch zu den vorherigen Messungen. Im Idle Betrieb konnte ebenfalls eine Lautstärke von 26 dB gemessen werden, zum Ende der zweiten Testphase mit Prime95 konnte ich 38 dB messen.

Als letzten Test habe ich eine etwas mehr alltägliche Situation gewählt und mich einige Stunden in virtuellen Schlachtfelder von Battlefield 4 geworfen. Dabei blieb zum einen die CPU auf 4,0 GHz getaktet zum anderen die Spannung mit 1,21 V ebenfalls unverändert.

Um die Ergebnisse besser miteinander vergleichen zu können, habe ich zudem jeweils mit beiden Kühlern für mehrere Stunden die selbe Karte, in diesem Fall "Paracel Storm", gespielt und im Anschluss die Temperaturen über HWMonitor ausgelesen. Mit dem Macho Direct kam wurde mir eine Temperaturspitze von 61 °C angezeigt, mit dem Macho Rev. A ging die Temperatur dagegen bis auf 65 °C rauf. Wie bereits beschrieben habe ich versucht möglichst gleiche Testbedingungen zu schaffen, was aber natürlich bei einem Multiplayer Spiel manchmal nicht hundertprozentig machbar ist. Trotzdem kann man sehr gut erkennen, dass sich der Macho Direct auch hier wieder ein kleines bisschen besser schlägt als der Macho Rev. A

Fazit

Ich muss gestehen, ich war anfangs auch etwas skeptisch, was die HDT Technologie betrifft doch der Macho Direct hat mich eines besseren belehrt. Im Vergleich zu seinem direkten Geschwisterchen mit der Bodenplatte, steht er diesem in nichts nach und konnte teilweise sogar minimal bessere Werte erzielen. Auch was die Geräuschkulisse angeht kann der Macho Direct, beziehungsweise der mitgelieferte hauseigene Lüfter TY-140, überzeugen. Selbst bei maximaler Drehzahl konnte eine sehr angenehme Laufstärke von maximal 38 dB gemessen werden.

Letztendlich ist es wahrscheinlich eine der persönlichen Vorliebe entsprechende Entscheidung ob man einen Kühler mit HDT Technologie kauft oder doch lieber eine Bodenplatte bevorzugt. Im Falle des Macho Direct macht man auf jeden Fall nichts falsch da dieser ähnlich wie der Macho Rev. A mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen kann.
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4 5
     am 16.05.2016
Produkttester
Im Rahmen der Aktion "Tester Keepers" von Mindfactory hatte ich das Glück den Thermalright Macho Direct testen zu dürfen.
Dieser Bericht erscheint ebenfalls auf dem Forum von Mindfactory. Vielen Dank das ich einer der Produkttester sein durfte.


Infos zu meinem System:

Mainboard: Gigabyte Z87X-D3H
CPU: Intel i5 4670K
GPU: MSI Geforce GTX770
RAM: 2x8GB G. Skill Areas DDR3-2400Mhz
Gehäuse: Coolermaster Silencio 550
Lüfter: 1x120mm Front Einlass, 1x120mm Auslass


Inhalt:

1. Verarbeitung
2. Montage
3. Lautstärke
4. Leistung/ Kühlleistung
5. Haltbarkeit
6. Preis/Leistungsverhältnis

1. Verarbeitung

Kurz zur Verpackung: Der Karton war ausreichend von innen mit Luftpolsterfolie ausgefüllt, da zwischen befand sich dann der eigentliche Karton mit dem Kühler. Dieser macht schon was her mit der schwarzen Farbe. Von innen auch reichlich ausgefüllt mit Polsterung.

Der Kühlkörper besitzt die Größen: B 152xL 129xH 158mm, bei einem Gewicht von 650g. Die minimale Drehzahl beträgt 300 und die maximale 1300 U/min (4Pin PWM).
Lautstärke befindet sich laut Hersteller zwischen 15-21 dB.
Er trumpft auf mit folgenden Sockeln: 1150,1151,1155,1156,2011,2011-3,AM2,AM2+,AM3+,FM1,FM2 und FM2+. Die Förderleistung variiert zwischen 28,7 und 125m3/h.

Der Macho Direct besteht aus Aluminiumfinnen und 5x6mm Kupfer Heatpipes Direct Touch (HDT) und einem 150x140x25mm Lüfter. Die Halterungen sehen alle sehr hochwertig aus und sind aus Edelstahl. Von jeder Schraube ist immer eine zusätzlich dabei. Man kann sogar einen weiteren Lüfter anbringen da genug Klammern und Schallendkopplungsnoppen dabei sind.


2. Montage

Die Montage des neuen Lüfters fiel mir leicht von der Hand aber die Demontage meines alten Kühlers war ein wenig kniffelig. Zumal besaß dieser nur Plastik klick Verschlüsse.
Mit der beiliegenden Anleitung hat eigentlich alles wunderbar geklappt, wenn man einmal dahinter gekommen ist. Da diese doch sehr unübersichtliche Bilder enthält.
Mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste durfte man nicht sparen,damit die Spaltmaße zwischen Heatpipe und Heatpipe gut ausfüllen werden, da sonst an den Kannten der HP keine Wärmeübertragung stattfinden kann.

3. Lautstärke

Die Geräusche des Lüfters sind im "Leerlauf" nicht zu hören, auch wenn ich meine Schallgedämmte Tür öffne, selbst unter Volllast höre ich diesen nicht und bin damit sehr zufrieden.

4. Leistung/Kühlleistung

Ich habe die Leistungstest mit Cinebench gemacht. Dort muss der Prozessor Bilder rendern. Hierbei kam ich auf folgende Temperaturen:

685 RPM: 51° C

853 RPM: 50° C

1229 RPM: 50° C

Hierbei ist leider der Temperaturunterschied nicht so groß, da ich die folgende Fördermenge meines einzelnen Gehäuselüfters nicht ausreicht, um mein Gehäuse ausreichend mit Luft zu versorgen.

Mit Prime95 habe ich auch einen Test durchgeführt und ab 6min ging mein Prozessor hoch auf 80°C, wo ich dann den Test abgebrochen habe. Ich werde meinen Test natürlich erweitern, wenn ich neue Gehäuselüfter besitze und die Ergebnisse werde ich hier posten.

5. Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen. Auf jedenfall läuft dieser bis jetzt einwandfrei ohne jegliche Störung. Bis jetzt gelaufene Zeit: ca. 75h.


6. Preis/Leistungsverhältnis

Für den Preis von gut 35¤ ist der Macho Direct vollkommen in Ordnung, aufgrund der fehlenden Bodenplatte. Da der Macho allein auf HDT (Heatpipe Direct Touch) aufgebaut ist.
Der Thermalright Macho Direct ist auch schon ein bisschen älter, da die letzte Auszeichnung die auf dem Karton abgebildet ist von 2013 stammt.

Ich glaube Thermalright hat mit diesen Kühlkörper ein Versuch gestartet, ob Kühler mit HDT gut bei den Kunden ankommt aber leider war dies nicht der Fall (glaube ich).
Da dies das einzige Produkt ist im ganzen Sortiment der CPU Kühler das mit HDT arbeitet.

7. Fazit

Im Endeffekt möchte ich damit sagen: Wer damit leben kann, dass seine CPU nicht zu 100% gekühlt wird, für die ist der Thermalright Macho Direct der richtige Kühler.
Wer aber lieber Games zockt und Videos rendert, sollte sich für einen anderen Kühler entscheiden.

Ich selber lasse den Kühler noch drin, da dieser besser ist als mein alter Arctic Freezer 13.
    
  
5 5
     am 14.05.2016
Produkttester
Im Rahmen der Testers Keepers Aktion 2016 durfte ich innerhalb von 2 Wochen ausgiebig den Thermalright Macho Direct testen. Ich habe meine Bewertung komplett neutral geschrieben und bin keinerlei beeinflusst worden.

In meinem Bericht werde ich auf die folgenden Punkte genauer eingehen:

"Verpackung und Zubehör
" Design
" Verarbeitung
" Montage
" Kühlleistung
" Lautstärke
" Preis-/Leistungsverhältnis
" Fazit

Zu Beginn aber mein eigenes System. Ich habe den Thermalright Macho Direct auf zwei verschiedenen Plattformen getestet und werde unter dem Punkt Kühlleistung jeweils beide Ergebnisse auflisten.

CPU: Intel Core i5 6600k/ Intel Core i7 3770
Mainboard: MSI Z170A G43 Plus/ Asus P8H77-V
Gehäuse: Thermaltake new soprano, gedämmt
GPU: MSI GTX 970 Gaming 4G
Festplatten: 2x HDD + 1x SSD
Arbeitsspeicher: 2x 8GB DDR3 1600/ 2x 8GB DDR4 2133
Lüfter: Vorne 1x 200mm BitFenix Spectre + 1x 120mm Thermaltake vorinstalliert

Verpackung und Zubehör: Nach dem ersten Auspacken des Kühlers wurde ich sofort mit ausreichend Zubehör überrascht. So liegen der Kühlblock selbst, ein 140mm Lüfter, Wärmeleitpaste, je nach Sockel verschiedene Schrauben und Backplates, viele Gummiplättchen zur Entkopplung von Lüftern und sehr positiv zu bemerken, ein Langer Kreuzschlitzschraubenzieher, mit magnetischer Spitze bei. Später musste ich jedoch feststellen, dass ohne diesen beigelegten Schraubenzieher die Montage beinah unmöglich gewesen wäre. Trotz alledem ist das Zubehör bei einem cpu-kühler dieser Preisklasse außerordentlich gut bestückt. Eine Anleitung wird selbstverständlich auch mitgeliefert.

Design: Der Macho Direct ist relativ schlicht gehalten. Er hat silberne Aluminium Lamellen und leider keine schwarze Metallplatte, so wie bei vielen anderen Kühlern der Macho Reihe, auf der Oberseite. Somit wirkt diese etwas billig und gefällt mir eher nicht. Da mein Gehäuse ohnehin kein Fenster besitzt war ich nach dem Einbau trotzdem sehr zufrieden. Das schwarz gesleevte 4-pin Lüfter Kabel hat mich dafür sehr angesprochen. Kleinigkeiten wie die Orangen Kupfer Heatpipes an der Oberseite hätte man ebenfalls silbern bedecken können.
Verarbeitung: In diesem Punkt kann ich nicht meckern. Der Kühler ist sehr gut verarbeitet. Die Lamellen haben keine spitzen Kanten, an denen man sich schneiden könnte. Meinen vorher benutzen Kühler, den Arctic Freezer 13 schlägt er allemal. Auch hier kann das oben genannte Kabel erneut punkten, da das Kabel nicht nur gut aussieht, sondern auch deutlich langlebiger und robuster ist. Innerhalb von 2 Wochen und nur wenigen Ein-/ und Ausbauten konnte ich dies aber nur vermuten und nicht testen.

Montage: Die Installation des Macho Directs gestaltete sich bei beiden Testsystemen relativ leicht. Sowohl auf dem 1151er, als auch 1155er Sockel war diese gleich. Bei der ersten Montage, auf dem i5 6600k, war mir leider noch nicht bewusst, wie exakt der Kühler sitzen musste, damit die mittlere Schraube, "unter" dem Kühlblock, reingedreht werden konnte. Nach etwas Ausleuchten mit einer Taschenlampe und Verschieben des Kühlers hatte ich trotzdem schnell Erfolg. Die Idee, eine Schraube mit einem langen, magnetischen Schraubenzieher zwischen den Lamellen festzuschrauben hat mir sehr gut gefallen. Bei anderen Towerkühlern, beispielsweise von Be Quiet! hatte ich bis jetzt immer Probleme mit Alternativlösungen, wie Muttern, welche unter dem Kühlblock mithilfe von kleinen Zangen festgedreht werden mussten. Ein weiteres, kleines, Problem hatte ich mit den Lüfterklammern. Wie in der Anleitung beschrieben habe ich diese, vor der Verschraubung des Macho Directs auf dem Mainboard, eingesetzt. Leider habe ich das Bild der Anleitung nicht hundertprozentig erkennen können und die Halteklammern falschherum fest gesteckt. Aufgefallen ist mir dies logischerweise erst beim Versuch, den Lüfter anzubringen. Nun musste ich die Klammern wieder heraus zwirbeln, welche sich dabei etwas verbogen. Die Halteklammern konnten den Lüfter dadurch nur in zwei Ecken halten, weshalb dieser etwas wackelte. In Anspruch genommen hat die Montage auf beiden Plattformen ca. 20-25 Minuten. Eine deutlichere Anleitung wäre hilfreich gewesen.

Kühlleistung: Die Kühlleistung des Macho Directs habe ich mithilfe von vier Tests ermittelt. Einen Test mit dem i5 6600k nicht übertaktet, einen weiteren Test mit dem i5 6600k, diesmal jedoch auf 4,5 GHz übertaktet. Außerdem habe ich die Kühlleistung mit meinem i7 3770 getestet und anschließend die Temperaturen während eines einstündigen Spieletestes aufgezeichnet. Es wurde eine Stunde GTA V auf höchsten Einstellungen mit einer GTX 970 gespielt.
Um die reine Prozessorkühlung zu testen habe ich drei Mal einen zwanzig minütigen Stresstest der CPU mit Linx durchgeführt. Die Tmperatur wurde mit dem Programm Speedfan aufgezeichnet. Nun die Ergebnisse bei einer Lüfterdrehzahl von 800 U/min:

i5 6600k:
Idle: 26°C
Stresstest: 49°C

i5 6600k OC:
Idle: 26°C
Stresstest: 61°C

i7 3770:
Idle: 25°C
Stresstest: 45°C
GTA V: 39°C

Die Kühlleistung des Thermalright Macho Directs hat mich komplett überwältigt. Mit einer Drehzahl weit unter dem Maximum habe ich unglaublich niedrige Temperaturen erhalten. Wie man sieht ist deutlich mehr, als eine Übertaktung auf 4,5 GHz möglich. Ich denke, dass 4,8 GHz oder sogar noch höhere Taktraten problemlos laufen. Dabei limitiert mich aber vermutlich mein Mainboard.

Lautstärke: Die Lautstärke des CPU-Kühlers ist komplett in Ordnung. Ich habe ihn dauerhaft auf 800 U/min laufen lassen und mein Netzteil war deutlich lauter. Erst unter voller Drehzahl, also 1300 U/min ist er lauter, als meine restlichen Komponenten. Wie man unter dem Punkt Kühlleistung sieht reicht die von mir gewählte Drehzahl aber mehr, als aus. Positiv aufgefallen sind mir auch die Entkopplungsplättchen für den Lüfter, die im Lieferumfang mit dabei sind. Zu beachten ist auch, dass ich ein gedämmtes Gehäuse besitze, welches wenige Geräusche entweichen lässt. Da ich leider kein Messgerät zur Verfügung hatte kann ich resultierend auch keine Angaben über die Lautstärke in Dezibel machen.

Preis-/Leistungsverhältnis: Das Preisleistungsverhältnis des Kühlers ist sehr gut. Das Zubehörpaket fällt großzügig aus und ist mit anderen Modellen dieser Preisklasse nicht zu vergleichen. Auch an der Verarbeitung kann ich nichts aussetzen. Lediglich Kleinigkeiten, wie die etwas magere Anleitung und eine fehlende schwarze Platte auf der Oberseite des Kühlers fallen negativ auf. Insbesondere, weil diese beiden Punkte die Produktionskosten um höchstens 1-2¤ gesteigert hätten. Im Punkt Kühlleistung hat mich der Kühler komplett überwältigt. Gerade wegen der umstrittenen HDT Technik war ich vorerst skeptisch. Thermalright hat hier aber alles richtig gemacht und bringt einen Kühler für wenig Geld (derzeit etwa 35¤) und viel Leistung auf den Markt.

Fazit: Der Thermalright Macho Direct ist ein außerordentlich guter Kühler in seiner Preisklasse. Sehr gefallen haben mir das große Zubehörpaket und die unschlagbaren Temperaturen. In geplanten Projekten von mir wird der Kühler mit Sicherheit erneut benutzt werden. Über eine Rev. 2 bzw. Rev. B des Kühlers, bei der eine ausführlichere Anleitung, andere Lüfter Montage und eine Schwarze Oberfläche umgesetzt wäre, würde ich mich sehr freuen. Eine absolute Empfehlung an alle, die ein leises System und trotzdem Potential zum Übertakten haben wollen, jedoch nicht viel Geld ausgeben möchten.

Anmerkung: Auf der Verpackung wirbt Thermalright mit keinerlei Komplikationen mit Arbeitsspeichermodulen. In meinen beiden Testsystemen, bei denen jeweils nur zwei von vier RAM Steckplätzen belegt waren trifft dies auch zu. Der erste Arbeitsspeicher Slot war auf dem Asus P8H77-V aber von dem Lüfter belegt und hätte somit nicht genutzt werden können. Ein Bild zur Verdeutlichung des Problems ist unten angehängt.

Bilder: Hier können leider keine Bilder angehängt werden. Daher aber ein Link zur Version meiner Bewertung im Forum. Dort sind die Bilder vorhanden.

https://forum.mindfactory.de/t94010-thermalright-macho-direct-testers-keepers.html
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
3 5
     am 13.05.2016
Produkttester
Zu Beginn dieses Berichts möchte ich hervorheben, dass ich den Thermalright Macho Direct nicht selber gekauft habe, sondern im Rahmen der "Produkttester"-Aktion von Mindfactory gewonnen habe. Dafür möchte ich bei Mindfactory im Voraus bedanken.

Den Macho Direct fand ich von Beginn an optisch äußerst ansprechend, vor allem die Größe des Kühlers hatte ich so nicht erwartet und war positiv überrascht.

Lieferumfang:
Der Macho kommt gut verpackt bei mir an und kann mit einem großen Lieferumfang punkten. Alle Teile sind durch die Bank hochwertig verarbeitet.

Einbau:
Beim Anbringen der Klemmen für den Lüfter hatte ich meine Schwierigkeiten. Diese sind meiner Meinung nach nicht so leicht anzubringen, wie es die Anleitung suggeriert. Hier hätte ein größeres Bild in der Anleitung äußerst gut getan. Das Anbringen der Backplate ging mir jedoch wieder leicht von der Hand. Beim Verteilen der Wärmeleitpaste ist darauf zu achten, dass hier nicht die Erbsen-Methode angewendet werden darf! Dies hätte man zwingend in der Anleitung hervorheben sollen! Lediglich auf der Homepage von Thermalright wird darauf hingewiesen. Das darf so nicht sein. Auch hätte ich mir mehr Inhalt von der WLP gewünscht, da sie gerade so für etwa zwei Anwendungen reicht. Das Anbringen auf das Mainboard war wiederum kein Problem.

Leider musste ich feststellen, dass mein Mainboard nur einen 3Pin CPU-Fan Anschluss hat, der Lüfter vom Macho Direct jedoch einen 4Pin Anschluss benötigt. Laut Internet sollte dies jedoch kein Problem sein. Leider musste ich feststellen, dass dem nicht so ist. Mein PC startet nicht mehr und gibt mir die Warnung "ERROR: CPU Fan has Failed. PC will automatically power down in a few seconds to prevent damage to CPU" aus.
Dieses Problem ist mir nicht neu. Bereits als ich mein neues Gehäuse installiert hatte bekam ich eine Error-Meldung, die mir mitteilte, dass mein Gehäuselüfter nicht funktioniert. Diese Meldung konnte man jedoch noch mit F2 ignorieren. Dies geht jetzt leider nicht mehr. Diesen Fehler hat jedoch nicht der Macho Direct zu verantworten! Bei meinem PC handelt es sich um einen OEM PC von HP. Dieser nimmt lediglich die Komponenten die von Anfang an verbaut werden an. Sehr schade von HP, dass sie ihre Produkte so abhängig machen. Ich habe mich entschlossen den alten CPU-Lüfter(Boxed) anzuschließen und den Macho Direct passiv zu betreiben. Nun kommt keine Fehlermeldung mehr. Dies sollte jedoch nicht Nachmacht werden!

Temperatur:
Ich muss sagen, dass ich vom Macho Direct sehr begeistert bin. Beim Stresstest mit Prime95 konnte der Macho die Temperatur bei ~47°C halten, im passiv Betrieb wohlgemerkt! Zum Vergleich, mein Boxed-Kühler hatte eine Temperatur von 55°C, mit aktivem Lüfter, der noch dazu sehr laut war.

Ich werde mir vermutlich ein neues Mainboard bestellen, um den Macho Direct mit aktivem Lüfter betreiben zu können.

Fazit:
Das Handbuch hätte detailreicher sein können, bzw. bei wichtigen Stellen, wie das oben erwähnte Klammer-Problem, hätte ich mir ein größeres Bild gewünscht. Bei der Kühlleistung bekommt der Kühler schon jetzt von mir 6 von 5 Sternen.

Leider gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Thermalright wirbt mit einer patentierten Heatpipe Direct Touch Technik, welches leider nicht ganz der Wahrheit entspricht. Informiert man sich genauer über dieses Verfahren im Internet, kommen Informationen zutage die nicht ganz so schön sind, gar beängstigend! Ich empfehle den Post "Heatpipe direct touch - die Wahrheit" des Users guckmalrein im Computerbase Forum zu lesen. Dieser öffnet einem die Augen über diese "innovative" Technik von Thermalright.


Zum Schluss lässt sich sagen, dass mir der Kühler von Thermalright gut gefällt. Ich würde jedoch aus den oben genannten Gründen lieber 5-8¤ mehr investieren und einen Thermalright HR-02 Macho Rev. B kaufen. Dieser hat eine vernünftige Bodenplatte.



Meine verbauten Komponenten:
CPU: AMD Athlon II X4 635 GPU: PowerColor Radeon HD 7950 PCS+ RAM: 6GB DDR3-1333
Mainboard: Pegatron 2A99 PSU: be quiet! Straight Power E9 450W Gehäuse: Thermaltake Versa N21
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 13.05.2016
Produkttester
Hallo Leser,
ich war einer der Glücklichen, der einen 10 der Macho Direct CPU Kühler von Thermalright testen durfte, an dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Mindfactory AG, Nanoxia und Thermalright. Jetzt habe ich ihn ausführlich getestet und ich bin wirklich begeistert von den Unterschieden, die dieser Kühler gebracht hat.
Die meisten Werte, die von Thermalright vorgegeben sind, findet man auf der Mindfactory Artikelseite, dazu kommt nur noch die Dezibel Angabe, die zwischen 15-21 dB liegt. Zur Verpackung lässt sich sagen, dass Thermalright auf Nummer sicher geht und den Kühler wirklich sicher in eine Art weichen Schaumstoff verpackt. Bis auf die rauen Außenseiten der Aluminiumlamellen, die man sowieso nur beim Anfassen bemerkt, habe ich nichts an der Verarbeitung zu meckern. Während ich mit den Sockelbauteilen oder dem Tower hantiert habe, hatte ich nie das Gefühl, dass ich mit billiger Qualität arbeite, und bin ziemlich überrascht darüber. Montiert habe ich den Kühler auf einem Gigbyte GA-870A-UD3 mit einem AMD Athlon II x4 640 Prozessor, den ich von 3.0 Ghz auf 3.6 Ghz übertaktet habe. Zur Montage selbst lässt sich nur sagen: Top! Für Leihen ist die beiliegende Anleitung sehr ausführlich in 3 verschiedenen Sprachen geschrieben. Großer Pluspunkt ist auch der beiliegende Schraubenzieher mit Magnetspitze, der dadurch, dass man direkt durch die Lamellen muss, um den Tower am Sockel zu verschrauben, einem sehr viel Fummeln und Ärger erspart. Der Aufbau vom Sockel selbst ist leicht verständlich und kann sogar dank der geriffelten Spacer-Muttern ohne Werkzeug montiert werden. Ich habe lediglich, nachdem ich den Sockel per Hand montiert habe, die Schrauben noch etwas nachgezogen. Die Metallklammern, die anschließend denn 140 mm Lüfter halten, waren mir erst bisschen suspekt und ich dachte, dass sie beim Einsetzen in die kleinen Löcher durchbrechen oder sich verbiegen. Nachdem ich mit etwas mehr Kraft die Klammern an ihre richtige Position gebracht habe, war ich wirklich positiv überrascht, wie robust diese eigentlich sind. Der Lüfter wird anschließend mit Gummipads vom Tower entkoppelt und die Klammern halten diesen wirklich fest an Ort und Stelle, also top für dieses minimalistische Design!
Kommen wir nun zur Leistung:
Um die Kühlleistung zu vergleichen, habe ich 3 verschiedene Programme verwendet, die die CPU wirklich fordern und stressen und die Werte anschließend verglichen. Im Idle unter Windows 10 Pro Lag der Standard Kühler bei 42°C mit etwa 1550 Umdrehungen. Der Macho direkt hingegen hält die Temperatur auf 31°C und bleibt bei 645 Umdrehungen. Also lässt sich hier schon der enorme Unterschied zwischen Temperatur und Lautstärke des Lüfters feststellen, welchen ich deutlich gemerkt habe. Das erste Programm mit dem ich den Prozessor belastet habe war Cinebench R15. Hier lag der Macho Direct mit 46°C und 958 U/min nicht nur 21°C unter der Temperatur des Boxed-Kühlers, sondern war im Gegensatz zu den 3068 U/min des Reverenz-Kühlers auch sehr viel leiser, sodass ich wirklich erstaunt war, da ich den Anstieg auf die fast 1000 Umdrehungen auch kaum bis gar nicht bemerkt habe. Danach habe ich die CPU mit CPU-Z 10 Minuten unter Stress gesetzt. Hier lag die Temperatur des Macho wieder knapp 20°C unter der Temperatur des normalen Kühlers und die Umdrehung des Machos lag hier sogar nur bei 890 U/min, während der Standard Kühler wieder auf 3000 U/min hochging und wieder wirklich bemerkbar laut wurde. Das letzte Programm aber zeigte erst den richtigen Unterschied: Mit Prime 95, das speziell für CPU Auslastung entwickelt wurde, habe ich jeweils 2 Modi getestet. Beim Smal FFTs Test, der die CPU an seine Temperaturgrenzen bringen soll, musste ich den Test nach 3 Minuten beim Boxed-Kühler mit 82°C abbrechen. Mit dem Macho allerdings habe ich das Programm nach 7 Minuten selbst gestoppt, da sich bereits nach 5 Minuten die Temperatur bei 50-51 Grad eingependelt hatte, und das mit 1095 U/min. Im zweiten Modus testete ich die "Blend"-Einstellungen von Prime 95, der diesmal etwas weniger Hitze erzeugt, aber dafür Allgemeiner das System testet. Hier musste ich mit dem Boxed-Kühler wieder nach 6 Minuten mit 80°C abbrechen um Schäden zu vermeiden. Mit dem Macho Direct allerdings ließ ich den Test seine 15 Minuten komplett durchlaufen und wieder pendelte sich die Temperatur bei 50-51°C ein und die Umdrehungen gingen nicht höher als 1095 U/min. Dazu habe ich auch Spiele wie Fallout 4, Overwatch, Battlefield 4 und Darksouls 3 jeweils eine Stunde getestet und bin mit dem Macho nie über 50°C gekommen und die Umdrehungen des Lüfters blieb bis jetzt ebenfalls immer unter 1000 U/min.
Fazit:
Ich bin wirklich positiv überrascht und gebe dem Kühler 5/5 Punkten, weil mich nicht nur die enorme Leistung mit dem extrem leisen Lüfter und wirklich einfache Montage überzeugt hat, sondern, dass der Preis von ca. 35¤ dafür wirklich gerechtfertigt ist und man dafür enorme Leistung bekommt. Außerdem findet man wirklich teurere Lüfter, die weniger für ihr Geld bieten. Ich würde diesen Lüfter immer wieder weiterempfehlen und bin wirklich zufrieden. Ich werde diese Bewertung ebenfalls mit mehreren Bildern, für die, die mehr davon sehen wollen, in das Forum von Mindfactory hochladen.
    
  
5 5
     am 11.05.2016
Produkttester
In meiner Rezension möchte ich auf verschiedene Punkte eingehen, darunter:
- Lieferumfang und Qualität
- Einbau
- Betrieb: Lautstärke und Temperatur
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LIEFERUMFANG und QUALITÄT
Beim Öffnen des gelieferten Pakets und Öffnen der Packung merkte ich, dass der Name "Macho" wirklich zu dem Kühler passt. Er ist wirklich groß, aber das hat erstmal nicht viel zu sagen. Mitgeliefert wurden Platten und Rahmen, Schrauben, Gummiringe und 2g Kühlpaste, um den Kühler auf allen (auch halbwegs) aktuellen Mainboards zu installieren, Kompatibilität sollte also vorhanden sein, sowohl für Intel, als auch AMD.
Der Lüfter sieht hochwertig verarbeitet aus, ebenso wie der Kühlkörper. Keinerlei Macken oder beanstandbare Stellen, liefert einen guten Eindruck.

EINBAU
Als ich den Kühler auspackte und anfing, ihn anzubringen, dachte ich mir erst "Das Ding da soll in dieses Gehäuse passen?!" (Ich habe einen Cooler Master N200 Mini Tower...). Zum Einbau selbst:
Ich habe mich beim Einbau etwas blöd angestellt, kann aber auch an der Anleitung liegen - sie erinnert etwas an Ikea; es gibt zwar Beschreibungen der einzelnen Schritte, jedoch sind die Bildchen teilweise etwas verwirrend gestaltet, nämlich immer vorher-nachher in einem einzigen Bild, darauf muss man erstmal kommen. Aber gut. Mit etwas Geduld beim Auf- und Einbau war es doch möglich, den Kühlkörper samt Lüfter fest auf dem Mainboard anzubringen.
Angemerkt sei noch: Thermalrights Anleitung zum Aufbringen der Wärmeleitpaste ist etwas spartanisch: Aufbringen und verteilen. Für Ottonormalverbraucher ausreichend, allerdings, wer auf höhere Maßstäbe setzt, sollte sich vorher im Netz informieren, denn HDT Kühler sind etwas anders beschaffen, da kann man durch geschicktes Aufbringen der Wärmeleitpaste den Prozessor noch ein paar Grad kühler halten.
Als ich mit dem Einbau fertig war, merkte ich, dass der Macho über den Rand des Gehäuses hinausschaut... Er ist wirklich ein Monster. Scheinbar sind die Größen genormt oder einheitlich, ich konnte dank einer Wölbung im Gehäusedeckel den Mini Tower schließen und den Kühler ohne Probleme in Betriebn nehmen. Einzig eng wurde es mit dem Anschluss des ATX-Netzteils auf dem Mainboard, der ist jetzt stark geknickt. Der Lüfter steht aber über den RAM-Slots, sind als noch Nutzbar.

LAUTSTÄRKE und TEMPERATUR
Ich höre ihn nicht. Wirklich. Der Kühlkörper nimmt die Wärme exzellent auf und der große Lüfter muss nur langsam bis mäßig drehen, um den Kühlkörper kühl zu halten. Davor wurde der PC mit dem Intel Boxed Lüfter betrieben, dieser schaffte es gerade mal, meinen i3 6100 (kein wirklicher Stromfresser mit 50W TDP) auf 75°C zu halten. Mit dem Macho an der Seite bleiben die Temperaturen stets unter 62°C (beide Werte unter Vollast). Ich bin begeistert.

FAZIT:
Von mir erhält der Macho volle 5 von 5 Sterne. Auch wenn die Anleitung etwas seltsam ist (kann auch nur subjetkiv sein), verrichtet er seinen Dienst mit Bravour. Anfangs skeptisch wegen der HDT-Technologie in diesem Preissegment, jedoch liefert Thermalright hier ein solides Produkt mit großen Stärken.
Zur Info: HDT = Heatpipe Direct Touch. Im Vergleich zu herkömmlichen Kühlern, die eine ebene Bodenplatte besitzen, um vollen Kontakt zum Prozessor zu gewährleisten, sitzt hier der Kühler direkt mit unten abgeflachten Heatpipes auf dem Kühler. Das erfordert fertigungstechnisch viel Geschick, was aber Thermalright bewiesen hat.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 30.11.2018
Verifizierter Kauf
Kühlung ist einfach Supper
    
  
4 5
     am 07.08.2018
Verifizierter Kauf
sehr leise, gutes Teil
    
  
5 5
     am 05.12.2017
Verifizierter Kauf
Bin wirklich super zufrieden mit dem Kühler, benutze ihn auf meinem Ryzen 7 1700x und der Kühlt ihn im Leerlauf auf ca 30-40 Grad und bei last geht der maximal auf 55-60 Grad.
Kann ihn nur empfehlen da er wirklich so leise ist und hammer kühlt, man muss extra hinhören ob der überhaupt läuft! Strengstens zu empfehlen.
    
  
5 5
     am 10.09.2017
Verifizierter Kauf
Wuchtiger Kühler, gute Kühl-Leistung! Erwartungen im vollem Umfang erfüllt.
    
  
5 5
     am 28.06.2017
Verifizierter Kauf
Funktioniert einwandfrei. Allerdings ein sehr wuchtiger Kühler, man braucht also ein geräumiges Gehäuse.
    
  
5 5
     am 20.06.2017
Verifizierter Kauf
Nicht unbedingt schön, aber sehr effizient und leise.
Der seitliche Versatz führt bei meinem Board dazu, dass der Kühler die Rams garnicht überbaut.

"Direct" heisst ja in dem Fall, dass die Heatpipes direkt auf dem Heatspreader der CPU aufliegen und kein weiterer "Heatspreader" mehr am Kühler dran ist.

Für viele ein Nachteil, weil die Heatpipes damit nicht unbedingt alle exakt auf der CPU aufliegen. Und auch dazwischen sind leichte Täler, weil die Pipes seitlich nicht ganz eckig, sondern auch im Kontaktbereich zur CPU ganz leicht abgerundet sind.
Für mich war das insgesamt ein Vorteil. Der Kühler ist damit etwas niedriger und passt von der Höhe her exakt in mein Gehäuse.
Die Nachteile am Kontakt zur CPU können durch ein bisschen Wärmeleitpaste ausgeglichen werden. Ausserdem muss der Heatspreader der CPU ja auch noch seinen Job machen dürfen.
Der Höhenunterschied ist übrigend minimal. bei meinem Kühler braucht man schon ein Haarlineal um den zu sehen (geschätzt 0,1mm). Für die Wärmeleitpaste wirklich kein Problem.
    
  
3 5
     am 18.06.2017
Verifizierter Kauf
Sieht Gut aus und kühlt gut. Obwohl der Kühler damit beworben wird das ein Am4 Umrüst-Kit mit geliefert wird passen die Löcher in der Befestigungsplatte nicht zum Mainboard. 3 Löcher passen jedoch ein Loch ist zu (offensichtlich absichtlich). Aber nachdem man das Loch mit einem Metallbohrer auf gemacht hat funktioniert alles wie es soll.
    
  
5 5
     am 30.05.2017
Geniale einfache Montage im bestehenden System, der erste Kühler, wo man das Mainboard nicht ausbauen muss und der sehr leise Lüfter ist das I-Tüpfelchen oben drauf. TOP !
    
  
5 5
     am 10.03.2017
Verifizierter Kauf
zuhause angekommen....riesen ding ...so einen großen kühler hab ich noch nie gesehen...aber die kühleigenschaften sind der hammer..muss nur aufpassen mit der höhe ...nicht für jedes gehäuse geeignet
    
  
5 5
     am 12.02.2017
Verifizierter Kauf
Er kühlt meinen auf 4,60GHz übertakteten i5 6600k gut und leise.
    
  
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