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Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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über 260 verkauft

Artikelbeschreibung

Seit dem 07.03.2016 im Sortiment

Die Modelle der CoolForce Serie wenden sich insbesondere an Fans von wassergekühlten Systemen und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Installation von Radiatoren und anderen Komponenten. Das Gehäuse bietet ein besonders edles Front-Design, das gleichermaßen schlicht gehalten und doch - dank vorinstallierter LEDs - ein echter Hingucker ist. Besonders hervorzuheben sind zudem die komplett in Schwarz gehaltenen Design-Ecken des Gehäuses, die den Power-Button einrahmen.

Das CoolForce 2 bietet viele praktische Features, wie das Nanoxia AirCover und die Nanoxia ModuWand. Als besonderes High-"light" sind hinter der Gehäusefront ab Werk gleich zwei Rigid LED Leisten vorinstalliert, die in typischem Nanoxia-Grün leuchten. Ein Window-Seitenteil erlaubt den ungehinderten Einblick auf die verbaute Hardware.

Insbesondere die ModuWand zählt zu den herausragenden Features des Gehäuses. Diese kann bei Bedarf entfernt werden, um längere Grafikkarten zu installieren oder aber mit Lüftern, Laufwerken oder Ausgleichsbehälter/Pumpe für ein Wasserkühlungssystem bestückt werden.

Die Front des Gehäuses ist eher schlicht gehalten, optisch auffällig sind die durch die Luftschlitze durchscheinenden LED-Leisten, sowie das grün beleuchtete Nanoxia-Logo. Zwei Schächte zur Installation von optischen Laufwerken stehen zur Verfügung. Die optischen Laufwerke werden selbstverständlich werkzeuglos montiert. An der Unterseite der Front findet sich der LED On/Off-Button, mit deren Hilfe man die Rigid LED Leisten jederzeit ganz bequem abschalten kann.

An der Oberseite befindet sich das I/O-Panel des Gehäuses. In der von vorne gesehen linken "Ecke" finden sich 2 x USB 3.0 und 1 x USB 2.0 Anschlüsse, in der rechten "Ecke" sind HD-Audio Anschlüsse zu finden, sowie die 3-Stufen Lüftersteuerung (5V, 7V, 12V). Der Power-Button ist zentral zwischen den beiden "Ecken" lokalisiert.

Ebenfalls im Gehäusedeckel findet sich das praktisches Nanoxia "Air Cover". Diese Abdeckung kann ganz bequem entfernt werden, wenn im Deckel Lüfter oder Radiatoren installiert werden sollen. Hierdurch wird gewährleistet, dass der schlichte Look des Gehäuses gewahrt wird, ohne auf sinnvolle Features und Belüftungsmöglichkeiten zu verzichten.

Die Seitenteile sind mit geräuschreduzierenden Dämmmaterialien versehen. Diese sind darauf ausgelegt, auftretende Störgeräusche zu minimieren. Die Festplatten und das Netzteil werden entkoppelt montiert. Das Gehäuse steht auf gummierten, entkoppelnden Füßen - dadurch werden Vibrationen komplett aufgefangen. Durch die Verwendung von Materialien höchster Güte wird zudem gewährleistet, dass das Gehäuse extrem stabil ist.

Drei 140 mm Lüfter aus der CoolForce Lüfter-Serie sind bereits vorinstalliert. Zwei Stück rotieren hinter der Gehäusefront, der dritte Ventilator findet sich an der Gehäuserückseite. Wenn das AirCover entfernt wird, lassen sich unter dem Deckel zusätzlich drei 120 oder 140 mm Lüfter verbauen. Weitere Lüfter können an der ModuWand und am Gehäuseboden montiert werden. Somit lassen sich maximal neun Lüfter im CoolForce 2 installieren. Die vorinstallierte 3-Stufen Lüftersteuerung ermöglicht das Regeln von bis zu drei Gehäuselüftern.

Das CoolForce 2 ist als Einsteiger-Gehäuse für Wasserkühlungsenthusiasten konzipiert. Hinter der Gehäusefront finden 240 mm Radiatoren oder Kompakt-Wasserkühlungen Platz, unter dem Gehäusedeckel können "ganz bequem" Systeme bis zu 360 mm installiert werden.

Der Gehäusedeckel verfügt über spezielle, seitliche Befestigungspunkte, die eine größtmögliche Kompatibilität, insbesondere auch bei Verwendung besonders dicker Radiatoren ermöglichen. Hierbei ist darauf zu achten, dass es ggf. nötig sein kann, Low-Profile RAM zu verbauen.

Für Fans von SSDs finden sich gleich vier dedizierte Montagepunkte im Gehäuse - drei an der frontseitig gesehen linken Seite, einer an der Rückseite des Mainboard-Trägers. Die ModuWand bietet zudem die Möglichkeit, zwei 2,5" oder 3,5" Laufwerke zu montieren - bei Bedarf sogar jeweils zwei Laufwerke (2 x 2.5", 2 x 3,5") pro Seite.
Ein vollmodularer HDD-Käfig für zwei 3,5" Festplatten findet sich zwischen der ModuWand und der Front. Dieser verfügt über Halteschienen, um mit den separat im Handel verfügbaren HDD-Käfigen die Festplattenkapazität des Gehäuses bei Bedarf nochmals deutlich zu erweitern. Im Lieferumfang enthalten sind spezielle SATA-Kombikabel um ein problemloses Verkabeln der Festplatten auf der ModuWand oder an den 2,5" Haltern zu ermöglichen. Diese sind ebenfalls separat im Handel erhältlich.
Im CoolForce 2 lassen sich jederzeit Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 300 mm installieren. Durch den Verzicht auf die ModuWand können sogar Karten mit 430 mm Einbaulänge untergebracht werden. An der Gehäuserückseite finden sich zusätzlich vier gummierte Schlauchführungen für externe Wasserkühllösungen. Neben High-End Grafikkarten lassen sich aktuelle CPU-Kühler bis zu 185 mm Einbauhöhe problemlos unterbringen. An der Gehäuserückseite finden sich gleich acht PCI-Erweiterungsslots - der Einbau eines Multi-GPU Systems ist somit ohne Schwierigkeiten möglich.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: CoolForce 2 mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 5.25 Zoll (extern), 4x 3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 3x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 140mm
Formfaktor: ATX, mATX, MINI ITX, XL-ATX
Erweiterungsslots: 8x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 1x USB 2.0, 2x USB 3.0
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 185mm, Grafikkarten bis max. 430mm, Netzteil unten
Länge: 525 mm
Breite: 220 mm
Höhe: 483 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 17.05.2016
Produkttester
Hier auch meine Bewertung für das Nanoxia Cool Force 2! : Vielen Dank an Mindfactory für die coole Tester Keepers Aktion, bei welcher ich Glück hatte und so ein Gehäuse bekommen habe!
Ich hatte an einem Dienstag die Versandbestätigung bekommen, und am Mittwoch hat schon der Hermesbote an der Haustür geklingelt. Top Lieferung!
Dann ging es erstmal ans Auspacken, das Gehäuse liegt gut verstaut mit Styropor-Platten geschützt in einem weiß-schwarzen Karton, auf dem schon verlockend abgedruckt ist, was das Case alles bietet!
Mir kam ein schlichtes schwarzes Gehäuse, mit einem Window-Kit entgegen. Vorne befinden sich sogar grüne LEDs die soagar das Nanoxia-Logo beleuchten, die LEDs sind mit einem An/Aus schalter versehen sind.
Dann aber ein Schock im Window-Kit war ein 3cm langer tiefer Kratzer, dies ist aber für mich nicht weiter tragisch da der Rechner sowieso unter dem Schreibtisch steht.
Die Montage verlief einfach, die Schrauben haben eine gute Qualität und waren in einer großen Stückzahl enthalten. Zudem waren gut durchdachte, gesleevte SATA-Strom-Kombinations Kabel dabei, die ein sauberes Kabelmanagement erlaubten. Es ist Platz für 4 3,5 Zoll Festplatten und 6 2,5 Zoll Festplatten. Außerdem können noch ganz "oldschool" zwei Laufwerke in der Front montiert werden, dies ist aber durch die wirklich guten Schnellverschlüsse sehr einfach. Die Festplatten werden auf Festplattenschlitten geschraubt und in den Schacht im Gehäuse eingeschoben, dadurch wird das Festplattenrattern von herkömmlichen HDDs gut gedämpft. Positiv anzumerken ist auch die gute Dämmung des Gehäuses: so wurde die verbaute Hardware (i7 2700k , MSI GTX 560ti, Noctua NHD-14 und die relativ laute Western Digital Green 2TB HDD) nahezu unhörbar. Der große Noctua NHD-14 ist im Gehäuse problemlos einbaubar. Zudem kann man im Deckel einen bis zu 360mm großen Radiator installieren. Der Einbau eines Radiators wäre auch sehr einfach durch das abnehmbare Nanoxia Air Cover welches sich im Deckel des Gehäuses befindet. Auch positiv zu bemerken ist der mögliche Einbau zweier SSDs auf der Rückseite. Negativ zu bemerken ist jedoch das die zwei Usb 3.0 Anschlüsse an der Front keinen abwärtskompatiblen Stecker zu USB 2.0 mitbringen, dies sollte eigentlich in dieser Preisklasse geboten werden da sogar günstige 30¤ Gehäuse dies besitzten. Der Airflow des Gehäuses ist gut, der Prozessor der bei Normaltakt mit 3,5Ghz läuft und auf 4,0 Ghz übertaktet wurde hatte im alten Gehäuse (Sharkoon Rex 3 economy) ohne Lüfter an der Rückseite 75°C unter Last und im neunen Nanoxia mit in der Rückseite installiertem Lüfter unter Last 65°C. Das Preisleistungsverhältnis ist in Ordnung, hier könnte man höchstens das Window-Kit bemängeln, welches nur aus einem günstigen Plexiglas besteht für nur 20¤ mehr habe ich schon um einiges bessere Window-Kits gesehnen. Positiv ist dem Gehäuse allerdings anzusehen das es für den vergleichsweise geringen Preis von 85¤ schon ein eingebaute Dämmung hat. Welches meistens erst in Gehäusen ab 100¤ enthalten ist. Zudem ist das leichte verlegen der Kabel positiv anzumerken dies sollte in dieser Preisklasse aber auch Standart sein. Über die Haltbarkeit des Gehäuses kann ich bisher noch nichts sagen.
Als Fazit kann ich sagen, dass es ein nettes Gehäuse ist, welches aber teils nicht wirklich akzeptable Teile für die Preisklasse hat. Positiv ist dem Gehäuse die Lautstärke und gute Kühlung anzumerken, allerdings kann ich mir vorstellen das es mit seinem grünen LEDs nicht jedermanns Geschmack trifft.
    
  
5 5
     am 16.05.2016
Produkttester
1. Verpackung und Zubehör
Auf der Umverpackung werden neben einer Explosionszeichnung des Towers die wichtigsten Features des CoolForce2 angegeben. Das Zubehörpaket ist komfortabel. Neben einen branchenüblichen umfangreichen Befestigungsset (Abstandshalter, Schrauben und Kabelbinder) gehört neben zwei SATA-Anschlusskabeln (gewinkelt und gerade) auch eine EPS-Verlängerung neben dem sehr verständlich formulierten Handbuch zum Lieferumfang.

2. Erster Eindruck
Der Tower besticht durch eine elegante Optik. Die schwarze Kunststofffront ähnelt gebürstetem Aluminium, die gummigepufferten Standfüße in Chromoptik erinnern an wertige HiFi-Anlagen, das in seinen Abmessungen eher klein geratene seitliche Sichtfenster erlaubt einen Blick in das Herz des Rechners. Die beiden Seitenwände können werkzeuglos entfernt werden, da sie jeweils mit zwei Rändelmuttern befestigt sind.
Die Bedienmöglichkeiten an der Frontseite sind breit gefächert. Neben dem obligatorischen I/O-Panel, drei USB-Ports (1x 2.0, 2x 3.0), einem Reset-Knopf und dem Audio-Ausgang befindet sich noch eine Lüftersteuerung auf der Oberseite und in der unteren linken Ecke der Frontseite können die bereits werksseitig hinter der Frontpartie vormontierten LED-Leisten ein- und ausgeschaltet werden.

3. Vollmodulare Konzeption
Die vollmodulare Konzeption des Gehäuses erlaubt größtmögliche Flexibilität. Der standardmäßig hinter der sogenannten Modu-Wand verborgene Festplattenkäfig ist ebenso wie die Modu-Wand selbst mit wenigen Schrauben befestigt. Beide Komponenten können somit leicht entfernt werden, falls man beispielsweise die beiden werksseitig montierten 140mm-Lüfter an der Frontseite durch einen verdeckt eingebauten Radiator ersetzen, hier einen Ausgleichsbehälter einbauen oder aber eine überlange Grafikkarte montieren möchte. Mit Modu-Wand passen Grafikkarten bis zu einer Länge von ca. 31 cm in das Gehäuse, der Ausbau erlaubt eine Ausdehnung bis auf ca. 43 cm. Auch bei einem Ausbau des Festplattenkäfigs stehen noch bis zu 4 Montageplätze für 2,5"-Laufwerke zur Verfügung.

4. Kühlung
Die flexible Raumaufteilung und die vorbereiteten Montageplätze erlauben zusätzlich zu den drei bereits vorhandenen auffallend grünen 140mm-Lüftern die Montage von bis zu 6 weiteren 120-140 mm-Lüftern. Alternativ ist viel Platz für den Einbau von Radiatoren. CPU-Kühler können laut Herstellerangaben bis zu einer Höhe von 185mm problemlos montiert werden.
Für größere Custom-WaKü-Projekte hat Nanoxia bereits 4 Öffnungen mit Gummidichtungen in der Gehäuserückseite vorgesehen.
Mein Testsystem mit ausgebauter Modu-Wand, ausgebautem Festplattenkäfig, CPU mit Corsair H60-Kühlung und abgewandeltem offenen Gehäusedeckel hat auch im Dauerbetrieb bzw. unter Volllast nicht zuletzt durch den optimierten Airflow im Gehäuse zu konstant angenehmen Temperaturen geführt.

5. Weitere Details
Neben den Schnellverschlüssen für die 5,25"-Laufwerke und den entkoppelt montierbaren Festplatten ist das Kabelmanagement zu erwähnen. Zusätzlich zu 3 bereits vorhandenen Klettbindern sind mehrere Ösen vorhanden, an denen die sich im Zubehör befindlichen Kabelbinder montieren lassen. Der für das Kabelmanagement vorgesehene Bereich hat eine Tiefe von knapp 2 cm.
Die Seitenteile des Gehäuses werden jeweils durch Bitumenplatten schallgedämmt. Das Netzteil wird auf kleinen Gummipuffern montiert und ist auch zur Rückseite hin durch einen dünnen Schaumgummistreifen entkoppelt montierbar. Dies zusammen macht das Gehäuse sozusagen flüsterleise.
Die Luftansaugöffnungen sind durch Staubfilter bedeckt, die sich leicht reinigen lassen und Kühllamellen und Lüfter vor übermäßiger Verschmutzung bewahren. Im Gegensatz zum schubladenartig eingeschobenen Filter auf der Gehäuseunterseite ist der Filter auf der Gehäusevorderseite mehrfach verschraubt und lässt sich nur mit einigem Aufwand ausbauen.
Der nicht schallgedämmte Gehäusedeckel ("Air-Cover") lässt sich entfernen. Darunter können optional bis zu 3 Gehäuselüfter oder alternativ ein bis zu 360 mm großer Radiator montiert werden. Diese Lösung ist insoweit inkonsequent, als der Deckel luftundurchlässig ist. Hier wäre eine Lösung z.B. analog zur Thermaltake Core-Reihe (abnehmbarer Filter auf der Gehäuseoberseite, Fixierung durch Magnetstreifen) logischer gewesen und hätte gleichzeitig den Airflow des Gehäuses zusätzlich begünstigt. Für mein Testsystem habe ich das sogenannte Nanoxia Air-Cover zu Vergleichszwecken entfernt und durch einen magnetfixierten Filter ersetzt.

6. Kritik
Neben dem bereits erwähnten inkonsequent umgesetzten Air-Cover ist noch das Frontcover zu nennen, das mitsamt der Anschlüsse vom Gehäuse entfernt wird. Hier gibt es heutzutage praktischere Lösungen, bei denen die Anschlüsse fest mit dem Gehäuse verbunden sind und das Cover komplett entfernt und zur Seite gelegt werden kann. Dadurch, dass das Cover noch an den Kabeln hängt, ist es bei Montagearbeiten leider schnell im Weg.

7. Fazit
Das CoolForce 2 ist ein solide verarbeitetes Gehäuse, bei dem die positiven Eigenschaften die wenigen Kritikpunkte klar überwiegen. Es sieht wertig aus, ist schallgedämmt und scharfe Ecken und Kanten sucht man vergeblich. Die Montage erfolgt überwiegend werkzeugfrei und die sich durch das modulare Konzept ergebende Flexibilität in der Nutzung lässt kaum Wünsche eines Schrauberherzes offen. Darüber hinaus bieten Design und Beleuchtung zu einem vergleichsweise günstigen Preis auch noch etwas fürs Auge. Unterm Strich eine klare Kaufempfehlung!

tl;dr
Nanoxia hat mit dem CoolForce 2 einen Miditower auf dem Markt geworfen, der sowohl dem Durchschnittsuser als auch dem gestandenen Gamer und Wasserkühlungsenthusiasten eine Reihe nützlicher Features bietet, die dieses Gehäuse bei einem Verkaufspreis von rund 85 Euro zu einer interessanten Kaufalternative machen.
    
  
5 5
     am 13.05.2016
Produkttester
Unboxing/Packungsinhalt:
Das Gehäuse ist gut in Styropor verpackt und kam ohne jegliche Schäden bei mir an. Zusätzlich zum Gehäuse gehören:
2x SATA-Kabel (1x gewinkelt, 1x gerade)
1x EPS-Verlängerung
Diverse Schrauben für Lüfter, Festplatten, PCI Slots und Mainboard
5x Kabelbinder und 3x Klettverschlüsse

Der erste Eindruck des Gehäuses fällt sehr positiv aus, mit hochwertiger Haptik und ansprechendem Design. Es ist vollkommen schwarz lackiert, sowie außen als auch innen. Das Seitenfenster hat eine unaufdringliche Größe, sollte die einzelnen Komponenten jedoch sehr gut zur Geltung bringen. Im Vorwege sind bereits 3 140mm Lüfter installiert (2x Front, 1x Rear), welche per 3-Pin Anschluss an der 3-Stufigen Lüftersteuerung angeschlossen werden. Es wirkt innen sehr Groß und bietet viel Platz für Große Komponenten.

Design:
Das Gehäuse tritt sehr dezent auf. Es besteht aus Stahl, nur die abnehmbare Front besteht aus Plastik, besitzt bis auf den Rahmen aber längs gebürstete Edelstahloptik. Ein Highlight bieten die Vorinstallierten LED Leisten, welche hinter der Plastikfront leicht nach außen scheinen. Diese können unterhalb der Front per Knopfdruck ein- und Ausgeschaltet werden. Obenauf liegen 1x USB 2.0, 2x USB 3.0, Ein- Ausschalter, kleiner Resetknopf, Regler für die 3-Stufige Lüftersteuerung, sowie 2x 3,5mm Klinkenbuchsen für Headsets.
Das Toppanel besitzt eine große Plastikabdeckung worunter 3x 140mm Lüfterslots liegen. Diese ist in Matt-schwarz gehalten, und bringt zusammen mit der Plastikfront leichte Unruhe in den Rest des Stahldesigns. Die Seitenteile sind schlicht, auf der linken Seite mit dezentem Acrylfenster, wirken um einiges Hochwertiger als die Plastikteile, umso bedauerlicher ist es, dass die Spaltmaße auf der rechten Seite leicht unstimmig sind. Dies verschlechtert das Gesamtbild aber kaum, da es erst bei genauerer Betrachtung auffällt. Ähnliches ist mir bei der Plastikfront aufgefallen, da der Rahmen aus vielen Elementen besteht.
Schön finde ich, dass das Gehäuse auch auf der Rückseite sowie im gesamten Innenraum schwarz lackiert ist.

Montage:
Die Seitenteile sind sehr einfach per 2x Thumbscrews befestigt und mit leichter Führung herauszuschieben. Die Toppanel Abdeckung wird hinten einmal hochgeklickt und ebenfalls herausgeschoben. Die Front ist sehr fest mit verschiedenen Plastikpins befestigt und wird mit starkem Ruck einfach abgezogen. Man muss jedoch mit den Kabeln aufpassen und vor allem auf die Anschlüsse der LED-Leisten achten, da diese mit der Front verbunden sind. Beim Einbau fiel sofort die Montagezone für das Mainboard auf. CPU-Kühler und Backplates können dadurch problemlos durch die Rückseite montiert werden. Da alle Schrauben beiliegen, war der Einbau des Mainboards sehr leicht, ebenso wie der Einbau der Sound und Grafikkarte, da die ATX-slots ohne herausbrechen von Platzhaltern etc. per Thumbscrew gelöst und geöffnet werden können. Wird ein Steckplatz wieder frei, schiebt man die Leisten einfach wieder rein, schraubt sie mit einer Thumbscrew fest und
der Slot ist wieder Geschlossen. Ebenso einfach ist die Montag von SSDs auf der linken Seite des Gehäuses. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, ein sehr flaches, am besten das mitgelieferte SATA-Kabel zu nehmen, da das Seitenteil sonst nicht richtig schließt. Für HDDs werden 2 Schienen einfach aus dem Käfig gezogen worauf die HDDs verschraubt und dann wieder eingesetzt werden. Das verschrauben fiel mir etwas schwer, da diese durch gutgemeinte Gummis verschraubt werden sollen, wobei die Schrauben jedoch nicht immer hielten oder die Gummis Kaputt gingen. Man sollte darauf achten Schrauben mit großem Kopf zu verwenden und diese nicht zu fest zu drehen, um die Gummis zu schonen. Die Installation einer dritten Festplatte ist kompliziert, da der Käfig nur Platz für 2 HDDs bietet. Nun musste ich die Front lösen, mit 4 Schrauben die Frontlüfterkonstruktion lösen, den Festplattenkäfig ausbauen um die unteren Schrauben für den 3ten HDD Slot an der Moduwand zu erreichen. Ist dies gelungen schaut es jedoch sehr gut aus. Das Netzteil wird unten platziert und ist auch durch eine Gummierung vom Gehäuse zur Geräuschdämmung entkoppelt.
Die Abschließende Verkabelung ist gut auf der Rückseite zu verstecken, da es viele gummierte Kabelöffnungen gibt und das Gehäuse sehr viel Platz bietet. Auch mit vielen Kabeln schließt die Rückwand ohne unter Spannung zu sein.

Kompatibilität:
Das Gehäuse bietet für einen Midi-Tower extrem viel Platz für jegliche Komponenten. Ein 420/360mm Radiator oder 3x 140/120mm Lüfter können im Toppanel verbaut werden. Dazu auch eine externe Wakü, da es 2x kleine und 2x große Kabelausgänge für Kühlschläuche gibt. Zum Testen habe ich mich jedoch für Luftkühlung entschieden und einen Thermalright Macho x2 verbaut, welcher in mein altes Thermaltake v9 leider nicht passte. In das Nanoxia Coolforce 2 passt er jedoch problemlos. Auch lange Grafikkarten finden ihren Platz. Erstaunlich ist auch, dass das Gehäuse ganze 8 ATX-Slots hat, so können auch große SLI-Systeme verbaut werden. Insgesamt können 6x 2,5" SSDs verbaut werden und 4x 3,5" HDDs sowie 2x 5,25" Laufwerke. Unterm Strich hat das Gehäuse Platz für alles was man braucht.

Leistung:
Die Seitenteile sind gut gedämmt, wodurch das Gehäuse etwas schwerer ist, jedoch auch leiser. Im Toppanel ist leider keine Dämmung vorhanden und wenn man das Plastikteil entfernt wird der Rechner wahrnehmbar lauter, wobei er immer noch leiser als der Standard ist. Die Kühlleistung ist gut, dennoch empfehle ich Unten einen weiteren Intake-Lüfter zu platzieren, da die beiden in der Front bei der geschlossenen Front nur wenig Luft ziehen können. Ist die Lüftersteuerung auf Mid eingestellt, sind die Vorinstallierten Lüfter sehr leise, es besteht kein Bedarf diese auszutauschen. Die Lüfter sind unten als auch in der Front mit Staubfiltern geschützt, wobei sich der untere leicht herausziehen und reinigen lässt. Die vorderen Filter müsse erst von den Lüftern losgeschraubt werden.

Fazit:
Das Gehäuse braucht sich nicht verstecken, es bietet Platz für alles was ein System braucht. Bis auf die Spaltmaße ist es solide verarbeitet, hat keine scharfen Kanten und ist dank Entkoppelung und Bitumen-Dämmung in den Seitenteilen sehr leise. Die Grundausstattung bietet 3 140mm Lüfter, welche per Lüftersteuerung regelbar sind. Zudem kommen Kabelbinder und Klettverschlüsse für sauberes Kabelmanagement. Für den Preis von ca. 85¤ ist mir kein besserer, vor allem vielseitiger Midi-Tower bekannt. Klare Kaufempfehlung.
    
  
5 5
     am 12.05.2016
Produkttester
1. Die Verpackung
Das Gehäuse kommt sehr gute gesichtert bei einem an, es wurde ausreichend mit Styropor von allen Seiten geschützt.
Der Karton selber ist hervorragen beschriftet, man kann also sämtliche Details des
Gehäuses ablesen und nachvollziehen.

2. Das Gehäuse
Zunächst einmal zu den Maßen des Towers:
Er besitzt eine Gesamthöhe ( also mit kleinen gummi Füßen drunter ) von ca. 483 mm.
Eine gesamt Breite von 220 mm.
Eine gesamt Tiefe, welches ich auch als Länge bezeichnet habe, von 525 mm.
Dabei ist zu beachten, dass das Gehäuse einen CPU-Kühler mit einer Gesamthöhe von 185 mm beherbergen kann. Dabei wurde nun aber schon die höhe des Prozessors berücksichtig.
Die maximale Länge der Grafikkarte, welche verbaut werden kann varriert zwischen 300 mm und 430 mm, das liegt daran das man eine Trennwand zwischen Festplattenkäfig und dem restlichen Innenraum herrausschrauben kann.
In dem Gehäuse können:
2 x 140 mm Lüfter vorne verbaut werden,
1 x 140 mm Lüfter hinten,
3 x 120/140 mm Lüfter oben

3. Der Aufbau
Das Gehäuse ( Midi Tower ) macht auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck, es besteht aus Stahl / Kunststoff, ohne viel schnick schnack und das Gehäuse ist solide aufgebaut, dabei besteht die Front aus gebürstetem Kunststoff und man kann es ganz einfach durch leichtes ziehen, von dem Gehäuse lösen um zB die Lüfter zu wechseln. Dabei kann man sehen, dass hinter der Front LED´s verarbeitet sind. Weiter bietet der Tower ein kleines Sichtfenster auf der linken Seite, wenn man vor dem Tower steht und auf die Front blickt.
Das gesamt Gewicht des Towers beträgt 9,9 Kg welches aufgrund der verbauten Schalldämmung entstanden ist. Hierbei wurde das Material Bitumen verwenden, welches
seine Arbeit hervorragend verrichtet. Zusätzlich finden man schon vorinstallierte Abstandhalter aus Gummi an der Stelle an der man das Netzteil platziert ( also unten ), wodurch eine zusätzliche Vibration an das Gehäuse verhindert wird.
Geeignete Mainboard zum verbauen wären zB. : XL-ATX, ATX, M-ATX, Mini-ITX
Staubfilter befinden sich an der vorder Seite sowie auf der unter Seite. Den Filter auf der unter Seite kann man bequem herrausziehen und säubern.
Desweiteren bietet das Gehäuse:
2 x 5,25 Zoll Schächte an
6 x 2,5 Zoll Schächte an
4 x 3,5 Zoll Schächte an
Um genügend Festplatten und Laufwerke zu verbauen.
Zusätzlich bietet das Gehäuse platz für 8 PCI - Erweiterungen.
Wenn man nun auf den Tower schaut, sieht man auf über den Laufwerkschächten den Power-Button, 2x 3.0 USB Anschlüsse, einmal 2.0 USB Anschluss, den Reset Knopf und den Lüftungsregler welcher drei Stufen besitzt, L M H ( Langsam, Mittel, Hoch ).
Rechts daneben befinden sich zwei Anschlüsse für ein Mikrofon und ein Headset.
Wenn man den Tower von vorne betrachtet, sieht man unten links noch einen Knopf, der regelt die LED Beleuchtung an der Front.
Das Gehäuse bietet ein angenehmes Kabelmanagment, und zwischen Außen - und Mittelplatte hat man 19 mm Platz für seine Kabel. Es sind genügend Löcher für das durchziehen von Kabeln vorhanden, dabei sind die Löcher mit Gummi überzogen und drei Klettverschlüsse bzw Schlaufen sind vorhanden um direkt die Kabel zusammen zu binden.
Der schon erwähnte Festplattenkäfig ermöglicht ein schnelles und einfaches einbauen durch ein Klicksystem.
Auf dem "Dach" des Gehäuses befindet sich eine abnehmbare Klappe, unter der sich dann die Vorrichtung für die drei 120 / 140 mm Lüfter befindet.

4. Der Lieferumfang
Es sind 3 Lüfter vorinstalliert, einer Hinten und zwei Vorne.
Wie bereits erwähnt gibt es noch zwei vorplatzierte LED-Streifen hinter der Frontblende.
Ansonsten sind sämtliche Schrauben vorhanden sowie einige Kabelbinder.

5. Preis-/ Leistungsverhältnis
Also wer sich dieses Gehäuse für knapp 84¤ Kauft, hat etwas für sehr lange Zeit gekauft.
Es ist extrem robust, super verarbeitet, sehr leise und biete eine hohe Kompertibilität mit sämtlichen Mainboard und anderem.
Desweiteren ist die Monatge sämtlicher Hardware sehr einfach, da man genug Platz hat und man sich sowie die Finger nicht verdrehen muss um überall dran zu kommen.
Wie schon oben erwähnt, besitzt das Gehäuse bereits drei Lüfter, und man kann noch mind. drei weitere verbauen, das erhöht enorm die KÜhlleistung und die Lautstärke ist dabei kaum wahrzunehmen.
    
  
5 5
     am 25.12.2016
Verifizierter Kauf
Schönes, gut verarbeitetes Gehäuse. Egal was noch von mir kommt Design und Optik stimmen.

Wenn man eine Arctic Liquid Freezer 240 verbauen möchte wird es richtig eng.
Nach stundenlangem Rumprobierens habe ich mich dazu entschlossen das DVD-Laufwerk nicht mit einzubauen .
Der Radiator also oben angebaut.Jetzt muss auch der obere Deckel ab um dem System Luft zu geben.
Sieht, meiner Meinung nach blöd aus, wen der der obere Deckel ab ist und man nur auf das Grobmaschige Sieb schauen kann, auserden kann so jede Menge Staub ins System eindringen. Da kann man sicherlich noch nachbessern.
Ich habe in den oberen Deckel ein Muster gefräst und Löcher gebohrt und zwischen Gehäuse und Deckel etwas Vlies gelegt . Fertig
    
  
5 5
     am 06.10.2016
Verifizierter Kauf
Schickes Gehäuse mit viel Platz für Komponenten und Platz zum aufrüsten. Selbst meine custom-Wakü mit 2 Radiatoren finden problemlos Platz in dem Miditower.
    
  
5 5
     am 23.08.2016
Verifizierter Kauf
tolles gehäuse. viel platz. würde es wieder kaufen
    
  
5 5
     am 22.08.2016
Verifizierter Kauf
Ein sehr gutes und kompaktes Gehäuse.
Es hat richtig Spaß gemacht, hier die eigene Hardware zu verbauen und das Ergebnis am Schluss zu bewundern. Nicht nur, dass es dank guter Modulation besonders gut aufgebaut, nein, es ist zudem sehr leise.

Ich kann dieses Gehäuse wärmstens empfehlen.
    
  
5 5
     am 20.08.2016
Verifizierter Kauf
modern, top kabelmanagement, super leise lüfter, einfach anzuschließen. mehr geht nicht
    
  
5 5
     am 01.08.2016
Hier gekauft, aber mit anderem Konto.

Wahnsinns Tower, sehr viel Platz für jede viele Konfiguration und sehr schwer. Steht fest und wirkt an jeder Stelle hochwertig verarbeitet. Hatte noch das Seitenteil mit Fenster dazubestellt. WaKü "Alphacool Eisbaer 360" ließ sich problemlos oben einbauen inkl 3 Lüftern. Mein neues "Asus ROG Rampage V Edition 10" mit "i7 6800K" sowie "Corsair AXi Series AX860i" ließen sich auch einfac heinbauen. Die integrierte Lüftersteuerung funktioniert. Steuere damit eigentlich nur die 2 mitgelieferten und 2 zusätzliche Lüfer für die HDDs, der Rest wird von Asus geregelt.

Die Anleitung ist etwas dürftig und kann durchaus detailreicher und umfangreicher sein bei so einem Tower. Wenn man den untersten 5,25 Slot (von 4) verwendet, und der Knopf zum Öffnen rechts am Laufwerk ist, drückt die zuklappende Front-Magnettür diesen beim Selbigen. Es ist der Innenrahmen der Klappe selbst (nicht die Dämmung), die den Knopf drückt. Das Laufwerk fährt dann innen einmal aus (paar Millimeter) und schließt sich wieder. Die Tür bleibt dabei, dank Magnet, geschlossen.

Aber da man am Ende auch so zurecht kommt (4x 5,25 Schächte, brauche z.Zt. nur einen) ziehe ich dafür nichts ab. Der Tower ist einfach sehr gut durchdacht, bietet viele Möglichkeiten, liefert viel Zubehör mit und ist einfach sehr gut verarbeitet mit der Dämmung und allen Features.

Höre trotz WaKü und auch einen "Noctua NF-A14 industrialPPC-3000 PWM" (3000 U, im Towerbodens Luftzufuhr, keinerlei Lüftergeräusche. Sobald dieser aber bspw. maximal aufdreht, hört man ihn natürlich. Andere Silent Lüfter bei 1000-2000 U vielleicht eher nicht.

Bin sehr zufrieden mit dem Tower, kann ihn nach nun 3 Tagen zusammenbauen und testen nur weiterempfehlen!
0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 23.07.2016
Verifizierter Kauf
Bin mit diesem Artikel sehr zufrieden,
kein Kabelsalat, mann kann alles schön verstecken.
Habe das Erstemal ein PC zusammen gebaut,
und alles läuft super, werde nur noch Sachen von Mindfactory bestellen.
Einfach nur empfehlenswert.
    
  
5 5
     am 09.07.2016
Verifizierter Kauf
Schickes Gehäuse mit richtig genialen Kabelmanagment!
Die Moduwand war mein Hauptgrund diese Gehäuse zu kaufen, einfach sehr praktisch genauso wie die ssd Plätze!


Kann ich echt empfehlen!
    
  
5 5
     am 22.05.2016
Verifizierter Kauf
Sehr gutes Gehäuse klare kaufempfehlung !

Kabelmangament war nie einfacher ^^, ich bin zwar nicht so der Ordnungsfeti. aber mit dem Gehäuse ist es eig. schon ein muss die ganzen Löcher dafür zu benutzen :D:D:D

lg
Alex
    
  
4 5
     am 17.05.2016
Produkttester
Hier auch meine Bewertung für das Nanoxia Cool Force 2! : Vielen Dank an Mindfactory für die coole Tester Keepers Aktion, bei welcher ich Glück hatte und so ein Gehäuse bekommen habe!
Ich hatte an einem Dienstag die Versandbestätigung bekommen, und am Mittwoch hat schon der Hermesbote an der Haustür geklingelt. Top Lieferung!
Dann ging es erstmal ans Auspacken, das Gehäuse liegt gut verstaut mit Styropor-Platten geschützt in einem weiß-schwarzen Karton, auf dem schon verlockend abgedruckt ist, was das Case alles bietet!
Mir kam ein schlichtes schwarzes Gehäuse, mit einem Window-Kit entgegen. Vorne befinden sich sogar grüne LEDs die soagar das Nanoxia-Logo beleuchten, die LEDs sind mit einem An/Aus schalter versehen sind.
Dann aber ein Schock im Window-Kit war ein 3cm langer tiefer Kratzer, dies ist aber für mich nicht weiter tragisch da der Rechner sowieso unter dem Schreibtisch steht.
Die Montage verlief einfach, die Schrauben haben eine gute Qualität und waren in einer großen Stückzahl enthalten. Zudem waren gut durchdachte, gesleevte SATA-Strom-Kombinations Kabel dabei, die ein sauberes Kabelmanagement erlaubten. Es ist Platz für 4 3,5 Zoll Festplatten und 6 2,5 Zoll Festplatten. Außerdem können noch ganz "oldschool" zwei Laufwerke in der Front montiert werden, dies ist aber durch die wirklich guten Schnellverschlüsse sehr einfach. Die Festplatten werden auf Festplattenschlitten geschraubt und in den Schacht im Gehäuse eingeschoben, dadurch wird das Festplattenrattern von herkömmlichen HDDs gut gedämpft. Positiv anzumerken ist auch die gute Dämmung des Gehäuses: so wurde die verbaute Hardware (i7 2700k , MSI GTX 560ti, Noctua NHD-14 und die relativ laute Western Digital Green 2TB HDD) nahezu unhörbar. Der große Noctua NHD-14 ist im Gehäuse problemlos einbaubar. Zudem kann man im Deckel einen bis zu 360mm großen Radiator installieren. Der Einbau eines Radiators wäre auch sehr einfach durch das abnehmbare Nanoxia Air Cover welches sich im Deckel des Gehäuses befindet. Auch positiv zu bemerken ist der mögliche Einbau zweier SSDs auf der Rückseite. Negativ zu bemerken ist jedoch das die zwei Usb 3.0 Anschlüsse an der Front keinen abwärtskompatiblen Stecker zu USB 2.0 mitbringen, dies sollte eigentlich in dieser Preisklasse geboten werden da sogar günstige 30¤ Gehäuse dies besitzten. Der Airflow des Gehäuses ist gut, der Prozessor der bei Normaltakt mit 3,5Ghz läuft und auf 4,0 Ghz übertaktet wurde hatte im alten Gehäuse (Sharkoon Rex 3 economy) ohne Lüfter an der Rückseite 75°C unter Last und im neunen Nanoxia mit in der Rückseite installiertem Lüfter unter Last 65°C. Das Preisleistungsverhältnis ist in Ordnung, hier könnte man höchstens das Window-Kit bemängeln, welches nur aus einem günstigen Plexiglas besteht für nur 20¤ mehr habe ich schon um einiges bessere Window-Kits gesehnen. Positiv ist dem Gehäuse allerdings anzusehen das es für den vergleichsweise geringen Preis von 85¤ schon ein eingebaute Dämmung hat. Welches meistens erst in Gehäusen ab 100¤ enthalten ist. Zudem ist das leichte verlegen der Kabel positiv anzumerken dies sollte in dieser Preisklasse aber auch Standart sein. Über die Haltbarkeit des Gehäuses kann ich bisher noch nichts sagen.
Als Fazit kann ich sagen, dass es ein nettes Gehäuse ist, welches aber teils nicht wirklich akzeptable Teile für die Preisklasse hat. Positiv ist dem Gehäuse die Lautstärke und gute Kühlung anzumerken, allerdings kann ich mir vorstellen das es mit seinem grünen LEDs nicht jedermanns Geschmack trifft.
    
  
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