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MSI MAG X870E Tomahawk MAX WIFI PZ AMD X870E So.AM5 DDR ATX Retail

Artikelnummer 9229687

EAN 4711377391283    SKU 7E84-002R

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MSI MAG X870E Tomahawk MAX WIFI PZ AMD X870E So.AM5 DDR ATX Retail

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Artikelbeschreibung

Seit dem 29.10.2025 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MAG X870E Tomahawk MAX WIFI PZ
Mainboard Sockel: So.AM5
Mainboard Chipsatz: AMD X870E
Mainboard Formfaktor: ATX
Arbeitsspeicher Typ: DDR5
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 64 GB
PCIe-Steckplätze: 1x PCIe 3.0 x16, 1x PCIe 4.0 x16, 1x PCIe 5.0 x16
Speicheranschlüsse: 1x M.2 2280/22110, 3x M.2 2280/2260, 4x SATA (6Gb/s)
Grafikanschlüsse: 1x HDMI 2.1, 1x USB-C mit DisplayPort 1.4
Audioanschlüsse: 2x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 5000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 7 802.11a/b/g/n/ac/ax/be
Bluetooth: Bluetooth V5.4
USB-Anschlüsse: 1x USB-C 3.1, 2x USB-A 3.1, 3x USB-A 3.0, 4x USB-A 2.0
Besonderheiten: 2x Befestigungsloch für Antennenanschluss, I/O-Blende integriert, Kühlkörper M.2
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 30.12.2025
Produkttester
Hallo zusammen, ich bin ein Custom-PC-Bauer und arbeite in der 3D-Motion-Graphics-Design-Branche. Mein täglicher Arbeitsablauf dreht sich um aufwendiges Rendern in Octane Render und Cinema 4D, Intensitive Adobe Substance 3D Sessions, Extreme Houdini Simulationen mit GPU, CPU und so viel ram wie möglich (und bezahlbar haha), Compositing in After Effects und gelegentliche 4K-Gaming-Sessions zum Entspannen. Im Laufe der Jahre habe ich Dutzende von Systemen gebaut, von Workstations (oft offenen Systemen AKA Renderfarms mit 3 bis 6 GPUs) mit hoher Kernanzahl bis hin zu schlanken Gaming-Rigs, und kürzlich hatte ich die Gelegenheit, das MSI MAG X870E Tomahawk Max WiFi PZ über Mindfactory zu testen. Ohne jegliche Verpflichtungen | nur meine ehrliche Meinung nach dem Auspacken und Ausprobieren.

Als ich das Board aus der Verpackung nahm, hatte ich sofort den Eindruck, dass es sich um ein Premium-Produkt handelt. MSI hat sich für ein silber-weißes Design auf einer 8-lagigen Leiterplatte in Serverqualität entschieden, die dem Board ein klares, fast futuristisches Aussehen verleiht, ohne dabei auffällig zu sein. Die großen Aluminiumkühlkörper für die VRM- und M.2-Steckplätze sind solide, und der plattenförmige Chipsatzkühler rundet das Ganze schön ab. Das "PZ im Namen steht für Project Zero, was bedeutet, dass die meisten Anschlüsse | wie Strom, Lüfter, SATA und Frontpanel-Header | auf die Rückseite des Boards verlegt wurden. Wenn Sie auf saubere Builds mit möglichst wenigen sichtbaren Kabeln Wert legen, ist dies ein echter Game-Changer. Es passt perfekt zu kompatiblen Gehäusen, bei denen die Kabel hinter dem Motherboard-Einschub verlegt werden, was zu einer Frontansicht im Showroom-Look führt.

Die Verarbeitungsqualität ist das, was dieses Board für mich wirklich auszeichnet. Es scheint, als hätte man bei den Materialien keine Abstriche gemacht. Die Leiterplatte ist dick und stabil, mit 2 oz verdicktem Kupfer für eine bessere Signalintegrität und Wärmeableitung. Die verstärkten PCIe-Steckplätze (Steel Armor auf dem primären Steckplatz) und Speicherslots geben ein solides Klicken von sich, wenn die Komponenten einrasten. Als jemand, der täglich mit Motherboards zu tun hat, schätze ich es, wie robust es sich in der Hand anfühlt | kein Verbiegen, kein billiges Plastikgefühl. Es ist die Art von Board, die Vertrauen weckt, wenn man eine schwere GPU, mehrere GPUs auf einmal oder mehrere NVMe-Laufwerke installiert.

Was die technischen Daten angeht, basiert es auf dem Spitzen-Chipsatz X870E von AMD und unterstützt vollständig die CPUs der Serien Ryzen 9000, 8000 und 7000. Der VRM ist ein 14+2+1-Phasen-Design mit 80-A-Smart-Power-Stages, gekühlt durch verlängerte Kühlkörper und 7-W/mK-Wärmeleitpads. Das ist selbst für die Flaggschiff-Chips der Ryzen-9-Serie mit aktiviertem Precision Boost Overdrive mehr als ausreichend, ohne dass man sich bei langen Renderings Gedanken über thermische Drosselung machen muss. Ich habe ähnliche Konfigurationen in meinen Workstation-Builds gesehen, die mühelos anhaltende Multi-Core-Lasten bewältigen.

Die Konnektivität ist auf dem neuesten Stand der Technik. Wi-Fi 7 und 5G LAN bedeuten extrem niedrige Latenzzeiten für die Übertragung großer Dateien oder Cloud-Renderings | ich hole oft Assets aus Remote-Speichern, und diese Konfiguration würde das im Handumdrehen erledigen. Die Rückseite ist vollgepackt mit Anschlüssen: mehrere USB-40-Gbit/s-Typ-C-Anschlüsse (einschließlich USB4), zahlreiche 10-Gbit/s- und schnellere Optionen, HDMI für die Bildausgabe und eine Clear-CMOS-Taste. Die EZ-Antenne und die magnetischen M.2-Abschirmungen sorgen für einen schönen DIY-Touch.

Ein herausragendes Merkmal für Bastler wie mich ist die Reihe von EZ-DIY-Elementen: EZ-PCIe-Entriegelungsknopf für den schnellen Ausbau der GPU, magnetische M.2-Abschirmungen und das Back-Connect-Layout, das die Kabelverwaltung vereinfacht. Meiner Erfahrung nach sparen diese kleinen Dinge Zeit und Frust beim Zusammenbau, insbesondere in engen Gehäusen.

Vielen lieben Dank an Mindfactory Marketing Team für die Testers Keepers Gelegenheit!

Es war auf jeden Fall meine Ehre! Ich werde in ersten Quartal 2026 ein AM5 mit dem X870E auf jeden Fall bauen, ich muss nur erstmal meine Nieren verkaufen, so ich mir RAM leisten kann :-D

ich werde mich nochmal mit einem Real Life Usage Video und Artikel beschäftigen!
    
  
5 5
     am 28.12.2025
Produkttester
Vielen Dank an Mindfactroy und dem Testers Keepers Programm, die mir dieses Schmuckstück zum Testen überlassen haben.

Ein Mainboard für Enthusiasten, die Technik fühlen wollen nicht nur messen.

Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ ist kein Mainboard, das man sich nebenbei kauft. Es ist ein Board, für das man sich bewusst entscheidet und genau das merkt man ihm in nahezu jedem Detail an. MSI bleibt der TOMAHAWK-Philosophie treu: maximale Alltagstauglichkeit, hohe Stabilität und eine klare technische Linie, ohne sich in Spielereien zu verlieren. Gleichzeitig geht MSI mit dem Back-Connect-Design einen mutigen Schritt nach vorne und richtet sich damit ganz klar an Enthusiasten, die Spaß am PC-Bau haben und Wert auf ein sauberes, durchdachtes System legen.

Design & Verarbeitung sachlich, hochwertig und zeitlos:

Beim ersten Blick auf das Board wird schnell klar, dass hier kein optischer Selbstzweck verfolgt wird. Das schwarze PCB bildet die Basis, ergänzt durch graue, matte Kühlkörper mit klaren Kanten. Keine grellen Farben, kein dominantes RGB, keine optische Ablenkung. Stattdessen wirkt alles ruhig, strukturiert und technisch fast schon wie ein Werkzeug aus dem professionellen Umfeld.
Die Kühlkörper selbst sind massiv ausgeführt und sinnvoll platziert. Sie sitzen dort, wo Wärme entsteht: auf der Spannungsversorgung und über den M.2-Slots. Dabei wirken sie nie überdimensioniert oder störend. Auch große CPU-Kühler oder ausladende Grafikkarten haben hier ausreichend Platz. Das gesamte Layout wirkt ausgereift und vermittelt sofort Vertrauen in die langfristige Haltbarkeit.
Gerade in Zeiten, in denen viele Mainboards optisch immer lauter werden, ist dieser Ansatz erfrischend. Das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ altert optisch nicht schnell und passt sowohl in schlichte Builds als auch in High-End-Systeme mit Glas-Seitenteil.

Back-Connect-Design sauberer geht es kaum:

Das absolute Alleinstellungsmerkmal dieses Boards ist das konsequente Back-Connect-Design. Sämtliche relevanten Anschlüsse vom 24-Pin-ATX-Stecker über CPU-Strom, Lüfteranschlüsse, USB-Header bis hin zum Front-Panel befinden sich auf der Rückseite des Mainboards. Von vorne bleibt eine nahezu komplett freie Fläche.
Im fertigen System ist das Ergebnis beeindruckend. Keine sichtbaren Kabel, keine unruhigen Linien, kein Kabelsalat. Der Innenraum wirkt offen, aufgeräumt und fast schon minimalistisch. Gerade Nutzer, die ihren PC nicht nur nutzen, sondern auch präsentieren möchten, werden diesen Effekt lieben. Zusätzlich verbessert sich der Luftstrom, da keine Kabel den Airflow behindern.
Doch dieses Design ist kein Selbstläufer. Es verlangt Planung, ein kompatibles Gehäuse und etwas Erfahrung beim Aufbau. Ohne passende Aussparungen hinter dem Mainboard-Tray oder ausreichenden Platz kann der Einbau schnell frustrierend werden. Wer sich jedoch im Vorfeld informiert und das richtige Gehäuse wählt, wird mit einem der saubersten PC-Builds belohnt, die aktuell möglich sind.

Einbau & Montage mehr Aufwand, mehr Freude am Ergebnis:

Der Einbau des MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ unterscheidet sich deutlich von klassischen Mainboards. Während man sonst viele Anschlüsse bequem von vorne setzt, arbeitet man hier überwiegend auf der Rückseite des Gehäuses. Das erfordert etwas Geduld und eine gute Planung der Kabelführung.
Empfehlenswert ist, vor der endgültigen Montage alle Kabel probeweise zu verlegen. Besonders ATX- und EPS-Stromkabel sowie Front-Panel- und USB-Kabel sollten ausreichend lang sein. Einige Netzteile liefern Kabel, die gerade so für Standard-Layouts ausgelegt sind beim Back-Connect-Design kann das schnell knapp werden. Hochwertige, modulare Netzteile oder Custom-Cables sind hier klar im Vorteil.
Positiv hervorzuheben ist die logische Anordnung der Anschlüsse. MSI hat sichtbar mitgedacht: Lüfteranschlüsse sitzen dort, wo man sie erwartet, und auch USB-Header sind gut erreichbar. Nach dem Zusammenbau wird man für den Mehraufwand belohnt. Das System wirkt extrem aufgeräumt, professionell und hochwertig ein Ergebnis, das man bei jedem Blick ins Gehäuse zu schätzen weiß.

CPU-Unterstützung & Spannungsversorgung entspannt leistungsstark:

Technisch spielt das Board klar im oberen Segment. Der AM5-Sockel unterstützt aktuelle Ryzen-7000-CPUs, Ryzen-8000G-APUs und ist per BIOS-Update auch für kommende Generationen vorbereitet. Die Spannungsversorgung ist kräftig dimensioniert und bleibt auch unter Dauerlast stabil.
In der Praxis bedeutet das: Selbst leistungsstarke Ryzen-9-Prozessoren lassen sich problemlos betreiben, ohne dass die VRMs an ihre thermischen Grenzen kommen. Gerade Nutzer, die ihren PC für Rendering, Streaming oder lange Gaming-Sessions nutzen, profitieren von dieser Reserve. Das Board fühlt sich nie gestresst an selbst unter hoher Last bleibt alles kontrolliert und ruhig.

RAM-Unterstützung DDR5 ohne Kopfschmerzen:

Beim Arbeitsspeicher zeigt sich das Board erfreulich unkompliziert. DDR5 wird mit hohen Taktraten unterstützt, EXPO-Profile lassen sich mit wenigen Klicks aktivieren und funktionieren zuverlässig. Wer einfach Leistung will, ist hier schnell am Ziel.
Gleichzeitig bietet das BIOS ausreichend Optionen für manuelles RAM-Tuning. Timings, Spannungen und Feineinstellungen sind klar strukturiert und gut erklärt. Auch große RAM-Kapazitäten werden unterstützt, was das Board zusätzlich für Content-Creator, Entwickler und Power-User interessant macht.

Overclocking bodenständig, stabil und alltagstauglich:

Das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ richtet sich nicht an extreme Overclocking-Enthusiasten, die Weltrekorde jagen wollen. Stattdessen liegt der Fokus klar auf alltagstauglichem Overclocking. Leichtes bis moderates CPU-OC, Curve Optimizer und RAM-Tuning funktionieren stabil und nachvollziehbar.
Das MSI-BIOS ist übersichtlich, logisch aufgebaut und auch für weniger erfahrene Nutzer gut verständlich. Man fühlt sich nicht erschlagen, sondern geführt. Genau das macht das Board so angenehm: Es unterstützt den Nutzer, statt ihn mit Optionen zu überfordern.

M.2-Slots & Lane-Sharing Leistung mit Planung:

Mehrere M.2-Slots, darunter auch PCIe-5.0-Unterstützung, sorgen für hohe SSD-Geschwindigkeiten und Zukunftssicherheit. Wie bei allen modernen High-End-Plattformen gilt aber: Die verfügbare Bandbreite muss sinnvoll verteilt werden.
Einige M.2-Slots teilen sich ihre Lanes mit PCIe-Steckplätzen oder SATA-Ports. Werden alle Slots belegt, kann es passieren, dass bestimmte Anschlüsse deaktiviert oder in ihrer Geschwindigkeit reduziert werden. Das ist technisch völlig normal, sollte aber bei der Systemplanung unbedingt berücksichtigt werden. Wer das weiß und einkalkuliert, wird hier keine bösen Überraschungen erleben.

Anschlüsse & Alltag modern und ausgewogen:

Mit 2.5G-LAN, modernem WLAN, zahlreichen USB-Ports inklusive USB-C und PCIe 5.0 für Grafikkarten ist das Board hervorragend für aktuelle und kommende Anforderungen gerüstet. Egal ob Gaming, Streaming, Content Creation oder produktives Arbeiten | das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ fühlt sich in nahezu jedem Szenario zuhause.

Fazit ein Mainboard mit Persönlichkeit:

Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ ist ein Mainboard mit klarer Haltung. Es richtet sich an Nutzer, die Wert auf Technik, Sauberkeit und Stabilität legen und bereit sind, beim Einbau etwas mehr zu planen. Das Back-Connect-Design ist mutig, modern und extrem elegant, verlangt aber das passende Gehäuse und etwas Erfahrung.
Wer diesen Weg geht, wird mit einem der aufgeräumtesten, leistungsstärksten und durchdachtesten AM5-Systeme belohnt, die aktuell möglich sind. Kein Blender, kein RGB-Zirkus, sondern ehrliche Technik mit Enthusiasmus genau das macht dieses Mainboard so besonders.
    
  
5 5
     am 22.12.2025
Produkttester
Moin moin zusammen! Ich hatte das Glück das MAG X870E Tomahawk Max Wifi PZ im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion ausgiebig testen zu dürfen und werde im Folgenden meine Erfahrungen teilen.

Fazit vorweg (falls man nicht an Details interessiert ist):

Design:
Es handelt sich bei dem Mainboard um ein Project Zero Modell ("PZ"), das heißt sämtlich Kabelanschlüsse wurden nach hinten verlegt, um eine möglichst cleane Front (nahezu) ohne sichtbare Kabel zu ermöglichen. Das heißt Anschlüsse für Lüfter, USB, Stromversorgung etc. sind auf der Rückseite zu finden. Was bleibt ist eine extrem aufgeräumte Platine, die mit ihrem weißen PCB und den silbernen Kühlkörpern wirklich toll ausschaut. Mit Ausnahme einer kleinen Anzeige für Fehlercodes, den man gleichzeitig als Temperaturanzeige nutzen kann, wird auf zusätzliche RGB Beleuchtung oder gar Bildschirme verzichtet, ganz nach meinem Geschmack. Für mich handelt es sich hierbei ganz klar um eines der schönsten Mainboards auf dem Markt.

Verarbeitung:
Das ganze Mainboard macht einen extrem wertigen Eindruck. Die oben genannten Kühlkörper sind allesamt aus Aluminium gefertigt und weisen keinerlei Unebenheiten oder Materialfehler auf. Das PCB ist aus 8 Layern gefertigt, wodurch es stabil genug ist, um selbst von Grobmotorikern eingebaut zu werden. Es wackelt nichts, es klappert nichts und es gibt keine losen Teile. Darüber hinaus ist die IO Blende bereits vormontiert, wodurch man sich mögliche Schnitte an den Fingern direkt spart.

Montage:

Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein Project Zero Mainboard. Das heißt für einen Einbau ist es zwingend notwendig, dass das Gehäuse diese Anschlussarten unterstützt. In meinem Fall ist das Gehäuse ein BeQuiet Lightbase 600, das extra hierfür geeignet ist. Der Einbau selbst war sehr einfach. Durch die bereits erwähnte vormontierte I/O Blende musste man nichts weiter tun als das Mainboard auf die vorhergesehenen Abstandshalter legen und festschrauben. Die Anschlüsse für Lüfter, Strom und Pumpe für die Wasserkühlung liegen wie erwähnt auf der Rückseite und sind sehr gut erreichbar (durch Öffnungen im Gehäuse auf der Rückseite) und ließen sich genau so gut anschließen, wie auf konventionellen Mainboards. Gleiches gilt für die CPU und RAM. Da ich zwei NVMEs als Festplatten nutze, habe ich diese beiden installiert. Die erste (mit Windows) auf dem obersten Slot. Zur Montage genügt es, einen kleinen Schieberegler zu betätigen, damit man den Heatsink entnehmen kann und die Festplatte montieren kann. Für die zweite NVME muss man lediglich vier Schrauben demontieren, um an die Anschlüsse für zwei weitere NVMEs zu kommen. Denkbar einfach also. Platz ist genug für insgesamt vier NVMEs.
Zur Montage der Grafikkarte muss man den PCIe erstmal entsichern, was mit Hilfe eines einfachen Knopfes geschieht, dem sogenannten "EZ PCIe Release". Hat man diese nun im Anschluss eingesteckt, wird der Knopf erneut betätigt um ihn zu verriegeln. Insgesamt also eine sehr einfache Montage, die sich im Vergleich zu gewöhnlichen Mainboards lediglich durch die Seite der Anschlüsse unterscheidet.
Speziell für MSI Produkte wie Lüfter und Wasserkühlungen existiert auch ein Anschluss samt mitgelieferter Stecker für MSIs EZ Conn Stecksystem, das RGB und Lüfter über lediglich einen Anschluss statt zwei steuern lässt, was bei einer hohen Anzahl an Lüftern durchaus Kabelsalat ersparen kann.
MSI gewohnt ist das BIOS super aufgeräumt und ich brauchte kein Update um das System stabil zum Laufen zu bringen.

Leistung:

Die Leistung des Mainboards zeichnet sich vor allem durch die Anschlussmöglichkeiten aus: Wir haben hier 4 Steckplätze für NVMEs, wovon zwei sogar mit PCIe 5.0 laufen. Der Grafikkartenanschluss ist ebenfalls mit PCIe 5.0 spezifiziert, wodurch das Mainboard absolut Zukunftssicher ist. Hinzu kommt die Unterstützung für die Ryzen 7000, 8000 und 9000er, die genug Leistung für die nächsten Jahre bieten. Mit etwas Glück wird darüber hinaus vielleicht auch die nächste Generation an Prozessoren unterstützt.
Ich habe nun von einem Intel Alder Lake System auf den 9800X3D aufgerüstet und bin erstaunt über den Leistungszuwachs. Vor allem in Shootern mit hohen FPS hat sich die Leistung in Full HD fast verdoppelt. Herrlich!
Hervorzuheben ist auch die Kühlleistung der "Frozr Guard" Heatsinks für die NVMEs, die selbst beim Verschieben von großen Datenmengen genug Wärme abführen damit die Festplatten keine Leistungseinbrüche erleiden.
Gleiches gilt für die Stabilität des RAMs. Das EXPO Profil wurde sofort erkannt und der RAM lief ohne Probleme mit 6400 MHz und CL 32. Unterstützt werden sogar bis zu 256 GB, was möglicherweise für professionelle Anwendungen durchaus interessant sein kann. Ich bin gespannt inwieweit eine Übertaktung von CPU und RAM noch ein paar Prozent mehr Leistung bringen. Möglich ist das ganze durch MSIs "EZ OC Tuning", das einem dabei unter die Arme greift. Dabei kann man aus mehreren Profilen wählen, um wirklich das letzte Prozent Extraleistung herauszukitzeln.
Ist das System soweit bereit zum Einsatz, kann man mit Hilfe des MSI Center unzählige Anpassungen vornehmen, wie beispielsweise die RGB Beleuchtung oder auch Lüftergeschwindigkeiten steuern oder Hardware Monitoring. Im Gegensatz zu manch anderen Apps ist sie schön übersichtlich und selbsterklärend.

Preis/Leistung:

Für knapp 350 Euro erhält man mit dem MAG X870E Tomahawk MAX WIFI PZ ein absolut schönes und einzigartiges Mainboard, das nicht nur durch das weiß-silberne Design überzeugt, sondern ebenfalls durch die Project Zero Unterstützung, die wirklich schöne, aufgeräumte PCs ermöglicht. Das beste: AMD hat mit dem AM4 Sockel zuvor gezeigt, wie lange Mainboards unterstützt werden können. Wie es aussieht ist das mit AM5 wie bei diesem Mainboard wieder der Fall, wodurch das Mainboard absolut zukunftssicher ist.
Es werden genug USB Anschlüsse (Elf an der Zahl!) angeboten, um wirklich jeden Benutzer zufriedenzustellen.
Das einzige Feature was ich mir noch gewünscht hätte: Ein 2 Pin Anschluss zur Temperaturüberwachung, um Sensoren in Custom-Wasserkühlungen auslesen zu können.
Dennoch ist das Mainboard von mir eine klare Empfehlung und erhält 5 von 5 möglichen Sternen!
    
  
4 5
     am 18.12.2025
Produkttester
MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ

Hey Leute!
Als allererstes möchte ich mich für die Teilnahme am Programm "Testers Keepers (Testen. Bewerten. Behalten)" bedanken.
Vielen Dank an Mindfactory und natürlich an MSI für diese Möglichkeit.

*Ich will nicht lange um den heißen Brei "reden", deshalb halte ich es möglichst kompakt.

Getestet habe ich das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ - ein Mainboard, das nicht nur richtig gut aussieht, sondern auch technisch sehr ordentlich aufgestellt ist.
Verpackung & Lieferumfang
Die Verpackung ist im Vergleich zu ASUS oder Gigabyte eher schlicht gehalten, wirkt aber trotzdem hochwertig. Im Inneren findet man alles, was man für den Start braucht: Schrauben, 2× SATA-Kabel, Kabeladapter für die RGB-Beleuchtung, ein paar Sticker und natürlich das Mainboard selbst. Nichts Überflüssiges, aber auch nichts, was fehlt.

Design
Das Board selbst spielt ganz klar in der Liga seiner Preisklasse und das merkt man sofort. Mit einem Gewicht von rund 1.950 g ist es vermutlich das schwerste Mainboard, das ich bisher in der Hand hatte. Kein Wunder, denn MSI hat hier wirklich viele und vor allem massive Aluminium-Kühlkörper und Abdeckungen verbaut. Alles wirkt sehr stabil, hochwertig und sauber verarbeitet.
Optisch ist das PCB in Grau-Weiß gehalten und passt damit perfekt zu hellen oder weißen Builds. Persönlich mag ich helle Farbtöne ohnehin lieber, Staub fällt einfach weniger auf In meinem Setup fügt sich das Board jedenfalls hervorragend ein.
Kritikpunkt (Design): Das sehr aufgeräumte, zurückhaltende Design ist Geschmackssache. Wer auffällige RGB-Elemente oder eine bunte Optik will, wird hier enttäuscht. Die RGB-Anschlüsse sind vorhanden, aber das Board selbst bleibt sehr dezent. Außerdem ist das hohe Gewicht zwar ein Qualitätsmerkmal, kann beim Einbau in sehr dünne Gehäuse etwas unhandlich sein.

Verarbeitung
Verarbeitung top: die Kühlkörper sitzen perfekt, die Abdeckungen sind massiv und das PCB wirkt langlebig. Die Anschlüsse sind sauber eingelötet, das I/O-Shield ist hochwertig und es gibt keine scharfen Kanten. MSI liefert hier echte Industrial-Qualität, nicht nur hübsche Optik.
Kritikpunkt (Verarbeitung): Bei so vielen Metallabdeckungen sollte man aufpassen, dass bei einzelnen Gehäusekonstruktionen die Montageflächennutzen minimal anders liegen können  das ist selten, aber bei sehr engen Gehäusen kann es fummelig werden. Außerdem: Die matte, helle Oberfläche zieht Fingerabdrücke stärker als dunklere Boards; wer oft umbaut, sieht das schnell.

Montage
Kommen wir zu einem der Hauptgründe, warum dieses Board für mich so spannend ist: die rückseitigen Anschlüsse (Project Zero / PZ).
Ich hatte das Konzept vorher zwar gesehen, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, wie groß der Unterschied in der Praxis ist. Nach dem Einbau kann ich sagen:(I Das Build wirkt extrem clean.
Vorne am Mainboard ist praktisch nichts mehr angeschlossen. USB, RGB, SATA wirklich alles, was man kennt, wandert auf die Rückseite. Das klassische Kabelmanagement ist damit fast schon überflüssig. Einerseits ein bisschen schade, weil ich eigentlich gerne Kabel sauber verlege, andererseits spart man sich enorm viel Zeit und bekommt zusätzlich einen besseren Airflow im Gehäuse. Am Ende überwiegen ganz klar die Vorteile.
Kritikpunkt (Montage): Das Back-Connect-Prinzip verlangt, dass man die Gehäuse-Front- und Seitenteile beim ersten Einbau genau plant falsche Bohrungen oder ungewöhnliche Gehäuse-Layouts können dazu führen, dass nicht alle Anschlüsse perfekt erreichbar sind. Weiterhin sind die mitgelieferten Kabeladapter knapp bemessen wer viele Peripheriegeräte gleichzeitig anschließen will, muss eventuell Nachkaufkabel besorgen.

Leistung
Das Board ist insgesamt sehr gut bestückt. Mir ist persönlich besonders die Stabilität wichtig. MSI setzt hier auf insgesamt 17 Phasen (14 CPU-Phasen, 2 SoC-Phasen und 1 zusätzliche Phase). In Kombination mit den hochwertigen 80A Power Stages ergibt das eine extrem stabile Spannungsversorgung. Gerade für starke CPUs wie einen Ryzen 9 7950X oder 9950X ist das auch unter Dauerlast absolut unkritisch. Die Tomahawk-Serie ist bekannt dafür, auf effiziente statt künstlich aufgeblähte VRMs zu setzen und genau das merkt man hier.
Da ich ausschließlich auf M.2-SSDs setze, war mir dieser Punkt ebenfalls wichtig. Das Board bietet 4× M.2-Slots, davon 2× PCIe Gen 5, was in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist.
Kritikpunkt (Leistung): Einige moderne Boards teilen Bandbreiten (z. B. USB4 und bestimmte M.2-Slots). Bei voller Bestückung kann es notwendig sein, im BIOS gewisse Prioritäten zu setzen, damit eine PCIe-5-SSD wirklich dauerhaft mit voller Bandbreite läuft. Außerdem habe ich beim Testen kleinere BIOS-Eigenheiten, z. B. längere Initial-Times nach BIOS-Updates, bemerkt nichts gravierendes, aber für Nicht-Techies etwas nervig.

I/O & Konnektivität
Auch auf der I/O-Seite ist MSI nicht knauserig. Besonders hervorzuheben sind die zwei USB-C-Ports mit bis zu 40 Gb/s, die man im Alltag durchaus zu schätzen weiß. Zusätzlich sind natürlich genügend USB-A-Ports für Peripherie vorhanden, ebenso HDMI sowie Wi-Fi 7 inklusive der typischen "Hai-Flossen"-Antenne.

Preis-/Leistungsverhältnis
Für den aktuellen Preisbereich (ca. 330|370 €) liefert MSI ein durchaus rundes Paket: starke VRMs, viel M.2-Anbindung, USB4 und Wi-Fi7. Gegenüber Konkurrenten wie ASUS ROG Strix X870E-H oder Gigabyte AORUS ELITE ICE ist das Preis/Leistungs-Verhältnis eigentlich ok, besonders wenn man das saubere Back-Connect-Konzept und die massive Kühlung berücksichtigt ist der preis i.O.
WKritikpunkt (Preis/Leistung): Es gibt günstigere X870E-Boards mit ähnlicher Grundausstattung (z. B. Gigabyte Aorus Modelle), die auf Extras (wie eben Backplate - Anschlüsse) verzichten, aber für reine Gamer mit Standard-Peripherie günstiger sind. Wenn man kein Bedarf an USB4 oder PCIe5-M.2 hat, ist das Tomahawk vielleicht etwas überdimensioniert.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Die Materialwahl und das Kühlkonzept lassen auf lange Haltbarkeit schließen (sehr dicke Aluminium - Kühlkörper). MSI verbaut solide Komponenten, sodass das Board auch unter Dauerlast und häufiger Nutzung sehr langlebig wirken sollte. Im Vergleich zu ASUS ROG Strix X870E-H wirkt die ROG-Variante minimal "feiner" in Software/BIOS-Features, während das Gigabyte AORUS ELITE ICE oft das bessere Preis-/Leistungs-Verhältnis bietet (spreche aus eigene Erfahrung als aktueller AORUS - Nutzer), aber etwas weniger Premium-Finish. In Sachen Haltbarkeit sitzen MSI und ASUS dabei ganz weit vorne.
Kritikpunkt (Haltbarkeit/Vergleich): BIOS-Support und Software-Features sind bei ASUS etwas ausgereifter; bei MSI fehlen manchmal kleine Komfortfeatures in der Software-Suite. Das ist kein Dealbreaker, aber für Nutzer, die viel Feintuning per GUI lieben, ist ASUS leicht im Vorteil.

Fazit
Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ ist ein sehr hochwertiges, durchdachtes Mainboard mit starkem Fokus auf Stabilität, moderne Anschlüsse und ein extrem sauberes Build-Design mit ein paar kleinen Abstrichen (weniger RGB, teils BIOS-Feinheiten). Insgesamt für mich ein klares Kauf-Ja, besonders wenn man viel mit M.2-SSDs und modernen Schnittstellen arbeitet.

Von mir also ehrliche 4 Sterne von 5 (fast perfekt).

Falls die Bewertung euch Hilfreich war, würde ich mich über den Daumen in den Daumen nach oben freuen. M
    
  
5 5
     am 14.12.2025
Produkttester
Testbericht: MSI MAG X870E TOMAHAWK WIFI PZ
Als einer der glücklichen "Testers Keepers" Gewinner darf ich das neue MSI MAG X870E Tomahawk WIFI PZ unter die Lupe nehmen.
1. Design: Design ist natürlich immer etwas Geschmackssache, aber mir gefällt das Silber mit den Chrom-Elementen sehr. Gerade in Zeiten, wo gefühlt alle Boards weiß oder schwarz sind, ist das eine gelungene Abwechslung. Für mich persönlich passt es perfekt, denn zusammen mit einem schwarzen Jonsbo TK-3 und einer RX 7900 XTX von XFX entsteht ein perfekter Schwarz-Silber-Build, der sehr edel wirkt.
Ein Highlight für Nerds: Auf dem Dekoelement über dem 24 Pin Anschluss und dem PCB finden sich die Zahlenreihen 84 79 77 65 72 65 87 75. Für den Laien sind das nur zufällige Zahlen, für uns IT-Begeisterte ein kleines Rätsel. Übersetzt man diesen Dezimal-Code in ASCII, erhält man den Namen des Boards: TOMAHAWK. Solche versteckten "Easter Eggs" zeigen, dass die Designer hier mit Liebe zum Detail am Werk waren.
Project Zero: Das Design wirkt nach dem Einbau ins Gehäuse extrem aufgeräumt und sauber, da hier eben kein Kabel zu sehen ist. Durch das "Project Zero" Design sind die Anschlüsse natürlich nach hinten aufgelötet, sodass man von vorn jetzt viele Lötstellen sehen würde, diese sind sehr sauber verarbeitet und mit schönen Dekoelementen verkleidet.
2. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist extrem gut gelungen. Alle silbernen Kühl- und auch Dekoelemente sind aus Aluminium. Das macht das Board sehr stabil und auch recht schwer. Insgesamt wirkt das Board sehr hochwertig; man findet keine scharfen Kanten oder Ähnliches.
Kühlung: Die Kühlkörper sind alle sehr gut dimensioniert und sorgen dafür, dass z. B. die SSD selbst im Benchmark angenehm kühl bleibt. Die oberste SSD lässt sich auch komplett per Hand wechseln. Dies ist zwar ein nettes Gimmick, aber wie oft wechselt man schon eine M.2 SSD als normaler Benutzer? Wohl recht selten.
Stabilität: Der PCIe-Slot ist mit "Steel Armor" verstärkt. Dies bringt mehr Stabilität für die immer schwerer werdenden Grafikkarten mit sich. Dennoch würde ich jedem empfehlen, seine Grafikkarte zusätzlich zu stützen. Das Board selbst wirkt auch extrem robust, was nicht nur an dem gut verarbeiteten PCB liegt, sondern eben auch an den vielen massiven Kühlkörpern, die auf dem Board verschraubt sind.
3. Montage: Project Zero macht es einfacher und aufgeräumter. Grundsätzlich ist der Einbau erst mal nicht anders als bei einem normalen Board: entsprechende Abstandshalter im Gehäuse verschrauben, Board anschrauben | so weit, so normal. Bei einem normalen Board geht jetzt die Fummelei erst richtig los: Welche Kabel wo lang ziehen? Wie bekomme ich das alles möglichst sauber verlegt? Zum Schluss hat man dennoch sichtbare Kabel und Stecker. Bei diesem hier läuft das natürlich anders. Hier kann man nun in Ruhe auf der Rückseite die Kabel bequem einstecken. Das erleichtert das Anschließen enorm und sieht später auch noch deutlich besser aus.
Features: Der "EZ PCIe Release" genannte Knopf sorgt nicht nur für einen einfachen Einbau der Grafikkarte, sondern auch für einen schönen Ausbau. Nie wieder mit dem Schraubendreher die Grafikkarte lösen! Der Knopf wird auch in geöffneter Position arretiert, so kann man die Grafikkarten mit beiden Händen herausnehmen. Fast so, als hätte man eine helfende Hand. Stellt sich für mich nur die Frage: Warum war das nicht schon immer so?
SSD verbauen: Wie schon erwähnt, lässt sich die obere SSD komplett ohne Werkzeug verbauen und auch wieder wechseln. Bei den drei weiteren SSDs sind die Kühlkörper verschraubt, ohne Werkzeug wird das also nichts. Da man normalerweise aber eher selten SSDs tauscht, wäre es für mich auch okay gewesen, wenn alle SSDs verschraubt gewesen wären.
4. UEFI (BIOS) Das UEFI ist recht übersichtlich; wer schon mal ein MSI Board hatte, findet sich schnell zurecht. Wichtige Einstellungen wie EXPO/A-XMP findet man klar erkennbar auf der ersten Seite. Für Einsteiger natürlich ein Segen. Ich bewege mich viel im UEFI: Lüftersteuerung einstellen, CPU übertakten oder Undervolten | all das kann man hier machen und benötigt dafür keine Extra-Software.
Super finde ich die Funktion, Profile anzulegen. Ich persönlich nutze zwar keine unterschiedlichen Profile, aber allein die Möglichkeit, alle Einstellungen abzuspeichern, hilft sehr. Wer OC betreibt, kennt das ja: Die RAM-Timings waren zu aggressiv und man muss das UEFI zurücksetzen. Jetzt müsste man alle vorgenommenen Änderungen von Hand wieder umsetzen (wie z. B. die Lüfterkurven). Das spart man sich jetzt, wenn man eben vorher ein Profil angelegt hat, wo solche Einstellungen schon drin sind. Auch nett ist die Favoritenfunktion. Einstellungen, die man als Favorit festgelegt hat, findet man nun unter "Favoriten" mit nur einem Klick wieder. Für Übertakter ein Segen, da einem das viele Klicks durch die Menüs erspart. So geht das Optimieren des Systems deutlich fixer von der Hand.
5. Erststart: Der erste Start ging bei mir ungewöhnlich reibungslos von der Hand. CPU, RAM, SSD | alles wurde direkt erkannt und es gab keine Komplikationen. Ungewöhnlich im positiven Sinne ist, dass das Board mit der aktuell auf der MSI-Seite zu findenden UEFI-Version ausgeliefert wurde und so ein Update nicht nötig war.
Im Lieferumfang ist ein USB-Stick enthalten. Diesen sollte man gerne mal nutzen. Er enthält ein Programm von MSI, das einen bei der Installation der wichtigsten Treiber (bis hin zum Chipsatz-Treiber) unterstützt. Des Weiteren sind noch ca. 25 GB Platz auf dem Stick | perfekt, um ihn z. B. zum UEFI-Flashen zu nutzen. Bei mir wird er der ewige Begleiter meines Boards werden. Eine tolle Beigabe und deutlich sinniger als eine Software-CD.
6. MSI Center: Wie viele andere Hardwareanbieter bietet auch MSI natürlich seine eigene Software an, um das Board zu optimieren und zu steuern. Persönlich nutze ich sie tatsächlich nur zum Steuern der RGB-Lüfter. Ich halte schlicht nicht viel davon, meinen PC mit einem Klick zu übertakten. Man erhält nicht annähernd das Ergebnis, wie wenn man selbst optimiert. Auch die Lüftersteuerung benötige ich nicht, da ich das ja im UEFI umsetze. Für Einsteiger aber sicherlich eine nette Software, die vieles über das System preisgibt und einstellen lässt, ohne im UEFI arbeiten zu müssen.
7. Leistung: Technisch ist das Board sehr gut ausgestattet und auch zukunftssicher. Die Spannungsversorgung (14+2+1 Phasen) ist mehr als genug und sollte bei den meisten komplett überdimensioniert sein. So auch bei mir: Mein Ryzen 7 9800X3D lastet diese nicht aus | erst recht nicht, wenn ich ihn auch noch undervolte. Aber gut zu wissen, dass man noch viele Reserven für OC hat, wenn man doch will.
Konnektivität: Mit Wi-Fi 7, 5G LAN, zweimal USB4 und einer Menge USB-Anschlüsse ist man zukunftssicher aufgestellt. Ich persönlich freue mich auch über den Toslink-Anschluss - dafür musste ich bis dato immer eine extra Soundkarte nutzen. Das Board läuft sehr stabil und macht aktuell auch die Übertaktungsversuche mit, ohne Temperatur- oder Stabilitätsprobleme zu bekommen.
8. Langlebigkeit: Zur Langlebigkeit kann ich Stand jetzt natürlich nicht viel sagen, das Board ist ja erst ein paar Tage bei mir. Jetzt zu behaupten, dass es 10 Jahre halten wird, ist natürlich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Verarbeitung, die Kühlung sowie die gute Spannungsversorgung tragen aber dazu bei, dass es nicht am Limit läuft und nicht zu schnell altern sollte. Meine Erfahrung mit MSI Boards ist dahingehend auch sehr positiv. Bis jetzt haben alle jahrelang ihren Dienst getan und mussten nur getauscht werden, um einem modernen Upgrade Platz zu machen. Dementsprechend bin ich da sehr zuversichtlich.
9. Preis-/Leistungsverhältnis: Mit einem Preis von ca. 350 € (Stand: Dezember 2025) ist das X870E Tomahawk PZ kein Schnäppchen. Man bekommt aber für das Geld einiges geboten: gute Verarbeitung, super Kühlung, Anschlussvielfalt und mit AM5 auch eine gewisse Zukunftssicherheit. Auch der Project Zero Ansatz ist noch eine Seltenheit beim X870E Chipsatz. Einziger Punkt gegen das Board wäre im Grunde, dass es genug gute X870 oder auch B850 Boards gibt, die für die meisten vollkommen ausreichend und deutlich günstiger sind | selbst aus dem Hause MSI gibt es hier gute eigene Konkurrenz.
Bei dem MSI MAG X870E TOMAHAWK WIFI PZ handelt es sich eben um ein Enthusiasten-Board, und das merkt man auch überall.
Fazit: Klare Kaufempfehlung für alle Ästheten und Performance-Junkies, die gewillt sind, den Euro mehr zu bezahlen und dafür auch das "Extra mehr" zu bekommen.

Link zum meinem Unboxing Video:

https://www.youtube.com/watch?v=TbMG9GJfAwc
    
  
4 5
     am 31.12.2025
Verifizierter Kauf
Meine Wahl fiel auf die MSI Tomahawk Max WIFI PZ aufgrund der für mich optimalsten Lane-Sharing der M2 Anschlüsse.
Betrieben wird die Platine mit einem AMD 9800X3D mit 64 GB RAM 6000MHZ CL26 und einer Radeon 9070XT.
Dazu kommt eine EVGA Nu Audio Pro, die sich nicht in Betrieb nehmen lässt, Leider.
Ich habe 4 WD SSD's installiert, wo alle mit mindestens PCIe 4.0 laufen ohne das die GPU auf 8x gedrosselt wird.
Pro:
Die PZ Version (Project Zero) hat rückseitige Anschlüsse, klasse Sache.
BIOS zwar gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber hat viele Möglichkeiten zum Anpassen nach der Eingewöhnung.
Expo ließ sich einfach und schnell laden.
Einstellungen, die zu hoch sind, werden zurückgesetzt auf stabilen letzten BIOS Einstellungen.
M2 alle Nutzbar ohne Nachteile bei den PCIe Anschlüsse zu haben, zzgl. haben alle Steckplätze Kühler.
Das Design in Silber ist schick anzusehen.
Post Boot anzeige, kann nicht nur Fehler anzeigen, auch die Temperatur der CPU.
PCIe 5.0 Anschluss hat eine sehr gut durchdachten Verschluss.

Neutral:
Boot dauert lange, vor allem der erste Start.
MSI Center läuft nicht 100 % rund.

Negativ:
Rückseitige Anschlüsse (Brauchen spezielle Gehäuse.) wird nicht darauf hingewiesen.
Position des zweiten PCIe Anschluss zu hoch.
Im Unteren scheint es Probleme mit dem Erkennen der eingesteckten Hardware zu geben.(Meine Soundkarte wird nicht erkannt)
Mystic Light hat Probleme, die Grafikkarte zu erkennen.

Meine Verbesserungsvorschläge:
Denn erweiterten BIOS Bereich etwas übersichtlicher gestalten.
Den 2 PCIe Anschluss könnte eine runter da aktuelle Grafikkarte locker 2,5 Slots einnehmen.

Alles in allem würde ich für das Produkt eine klare Kaufempfehlung geben.
    
  
5 5
     am 30.12.2025
Produkttester
Hallo zusammen, ich bin ein Custom-PC-Bauer und arbeite in der 3D-Motion-Graphics-Design-Branche. Mein täglicher Arbeitsablauf dreht sich um aufwendiges Rendern in Octane Render und Cinema 4D, Intensitive Adobe Substance 3D Sessions, Extreme Houdini Simulationen mit GPU, CPU und so viel ram wie möglich (und bezahlbar haha), Compositing in After Effects und gelegentliche 4K-Gaming-Sessions zum Entspannen. Im Laufe der Jahre habe ich Dutzende von Systemen gebaut, von Workstations (oft offenen Systemen AKA Renderfarms mit 3 bis 6 GPUs) mit hoher Kernanzahl bis hin zu schlanken Gaming-Rigs, und kürzlich hatte ich die Gelegenheit, das MSI MAG X870E Tomahawk Max WiFi PZ über Mindfactory zu testen. Ohne jegliche Verpflichtungen | nur meine ehrliche Meinung nach dem Auspacken und Ausprobieren.

Als ich das Board aus der Verpackung nahm, hatte ich sofort den Eindruck, dass es sich um ein Premium-Produkt handelt. MSI hat sich für ein silber-weißes Design auf einer 8-lagigen Leiterplatte in Serverqualität entschieden, die dem Board ein klares, fast futuristisches Aussehen verleiht, ohne dabei auffällig zu sein. Die großen Aluminiumkühlkörper für die VRM- und M.2-Steckplätze sind solide, und der plattenförmige Chipsatzkühler rundet das Ganze schön ab. Das "PZ im Namen steht für Project Zero, was bedeutet, dass die meisten Anschlüsse | wie Strom, Lüfter, SATA und Frontpanel-Header | auf die Rückseite des Boards verlegt wurden. Wenn Sie auf saubere Builds mit möglichst wenigen sichtbaren Kabeln Wert legen, ist dies ein echter Game-Changer. Es passt perfekt zu kompatiblen Gehäusen, bei denen die Kabel hinter dem Motherboard-Einschub verlegt werden, was zu einer Frontansicht im Showroom-Look führt.

Die Verarbeitungsqualität ist das, was dieses Board für mich wirklich auszeichnet. Es scheint, als hätte man bei den Materialien keine Abstriche gemacht. Die Leiterplatte ist dick und stabil, mit 2 oz verdicktem Kupfer für eine bessere Signalintegrität und Wärmeableitung. Die verstärkten PCIe-Steckplätze (Steel Armor auf dem primären Steckplatz) und Speicherslots geben ein solides Klicken von sich, wenn die Komponenten einrasten. Als jemand, der täglich mit Motherboards zu tun hat, schätze ich es, wie robust es sich in der Hand anfühlt | kein Verbiegen, kein billiges Plastikgefühl. Es ist die Art von Board, die Vertrauen weckt, wenn man eine schwere GPU, mehrere GPUs auf einmal oder mehrere NVMe-Laufwerke installiert.

Was die technischen Daten angeht, basiert es auf dem Spitzen-Chipsatz X870E von AMD und unterstützt vollständig die CPUs der Serien Ryzen 9000, 8000 und 7000. Der VRM ist ein 14+2+1-Phasen-Design mit 80-A-Smart-Power-Stages, gekühlt durch verlängerte Kühlkörper und 7-W/mK-Wärmeleitpads. Das ist selbst für die Flaggschiff-Chips der Ryzen-9-Serie mit aktiviertem Precision Boost Overdrive mehr als ausreichend, ohne dass man sich bei langen Renderings Gedanken über thermische Drosselung machen muss. Ich habe ähnliche Konfigurationen in meinen Workstation-Builds gesehen, die mühelos anhaltende Multi-Core-Lasten bewältigen.

Die Konnektivität ist auf dem neuesten Stand der Technik. Wi-Fi 7 und 5G LAN bedeuten extrem niedrige Latenzzeiten für die Übertragung großer Dateien oder Cloud-Renderings | ich hole oft Assets aus Remote-Speichern, und diese Konfiguration würde das im Handumdrehen erledigen. Die Rückseite ist vollgepackt mit Anschlüssen: mehrere USB-40-Gbit/s-Typ-C-Anschlüsse (einschließlich USB4), zahlreiche 10-Gbit/s- und schnellere Optionen, HDMI für die Bildausgabe und eine Clear-CMOS-Taste. Die EZ-Antenne und die magnetischen M.2-Abschirmungen sorgen für einen schönen DIY-Touch.

Ein herausragendes Merkmal für Bastler wie mich ist die Reihe von EZ-DIY-Elementen: EZ-PCIe-Entriegelungsknopf für den schnellen Ausbau der GPU, magnetische M.2-Abschirmungen und das Back-Connect-Layout, das die Kabelverwaltung vereinfacht. Meiner Erfahrung nach sparen diese kleinen Dinge Zeit und Frust beim Zusammenbau, insbesondere in engen Gehäusen.

Vielen lieben Dank an Mindfactory Marketing Team für die Testers Keepers Gelegenheit!

Es war auf jeden Fall meine Ehre! Ich werde in ersten Quartal 2026 ein AM5 mit dem X870E auf jeden Fall bauen, ich muss nur erstmal meine Nieren verkaufen, so ich mir RAM leisten kann :-D

ich werde mich nochmal mit einem Real Life Usage Video und Artikel beschäftigen!
    
  
5 5
     am 28.12.2025
Produkttester
Vielen Dank an Mindfactroy und dem Testers Keepers Programm, die mir dieses Schmuckstück zum Testen überlassen haben.

Ein Mainboard für Enthusiasten, die Technik fühlen wollen nicht nur messen.

Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ ist kein Mainboard, das man sich nebenbei kauft. Es ist ein Board, für das man sich bewusst entscheidet und genau das merkt man ihm in nahezu jedem Detail an. MSI bleibt der TOMAHAWK-Philosophie treu: maximale Alltagstauglichkeit, hohe Stabilität und eine klare technische Linie, ohne sich in Spielereien zu verlieren. Gleichzeitig geht MSI mit dem Back-Connect-Design einen mutigen Schritt nach vorne und richtet sich damit ganz klar an Enthusiasten, die Spaß am PC-Bau haben und Wert auf ein sauberes, durchdachtes System legen.

Design & Verarbeitung sachlich, hochwertig und zeitlos:

Beim ersten Blick auf das Board wird schnell klar, dass hier kein optischer Selbstzweck verfolgt wird. Das schwarze PCB bildet die Basis, ergänzt durch graue, matte Kühlkörper mit klaren Kanten. Keine grellen Farben, kein dominantes RGB, keine optische Ablenkung. Stattdessen wirkt alles ruhig, strukturiert und technisch fast schon wie ein Werkzeug aus dem professionellen Umfeld.
Die Kühlkörper selbst sind massiv ausgeführt und sinnvoll platziert. Sie sitzen dort, wo Wärme entsteht: auf der Spannungsversorgung und über den M.2-Slots. Dabei wirken sie nie überdimensioniert oder störend. Auch große CPU-Kühler oder ausladende Grafikkarten haben hier ausreichend Platz. Das gesamte Layout wirkt ausgereift und vermittelt sofort Vertrauen in die langfristige Haltbarkeit.
Gerade in Zeiten, in denen viele Mainboards optisch immer lauter werden, ist dieser Ansatz erfrischend. Das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ altert optisch nicht schnell und passt sowohl in schlichte Builds als auch in High-End-Systeme mit Glas-Seitenteil.

Back-Connect-Design sauberer geht es kaum:

Das absolute Alleinstellungsmerkmal dieses Boards ist das konsequente Back-Connect-Design. Sämtliche relevanten Anschlüsse vom 24-Pin-ATX-Stecker über CPU-Strom, Lüfteranschlüsse, USB-Header bis hin zum Front-Panel befinden sich auf der Rückseite des Mainboards. Von vorne bleibt eine nahezu komplett freie Fläche.
Im fertigen System ist das Ergebnis beeindruckend. Keine sichtbaren Kabel, keine unruhigen Linien, kein Kabelsalat. Der Innenraum wirkt offen, aufgeräumt und fast schon minimalistisch. Gerade Nutzer, die ihren PC nicht nur nutzen, sondern auch präsentieren möchten, werden diesen Effekt lieben. Zusätzlich verbessert sich der Luftstrom, da keine Kabel den Airflow behindern.
Doch dieses Design ist kein Selbstläufer. Es verlangt Planung, ein kompatibles Gehäuse und etwas Erfahrung beim Aufbau. Ohne passende Aussparungen hinter dem Mainboard-Tray oder ausreichenden Platz kann der Einbau schnell frustrierend werden. Wer sich jedoch im Vorfeld informiert und das richtige Gehäuse wählt, wird mit einem der saubersten PC-Builds belohnt, die aktuell möglich sind.

Einbau & Montage mehr Aufwand, mehr Freude am Ergebnis:

Der Einbau des MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ unterscheidet sich deutlich von klassischen Mainboards. Während man sonst viele Anschlüsse bequem von vorne setzt, arbeitet man hier überwiegend auf der Rückseite des Gehäuses. Das erfordert etwas Geduld und eine gute Planung der Kabelführung.
Empfehlenswert ist, vor der endgültigen Montage alle Kabel probeweise zu verlegen. Besonders ATX- und EPS-Stromkabel sowie Front-Panel- und USB-Kabel sollten ausreichend lang sein. Einige Netzteile liefern Kabel, die gerade so für Standard-Layouts ausgelegt sind beim Back-Connect-Design kann das schnell knapp werden. Hochwertige, modulare Netzteile oder Custom-Cables sind hier klar im Vorteil.
Positiv hervorzuheben ist die logische Anordnung der Anschlüsse. MSI hat sichtbar mitgedacht: Lüfteranschlüsse sitzen dort, wo man sie erwartet, und auch USB-Header sind gut erreichbar. Nach dem Zusammenbau wird man für den Mehraufwand belohnt. Das System wirkt extrem aufgeräumt, professionell und hochwertig ein Ergebnis, das man bei jedem Blick ins Gehäuse zu schätzen weiß.

CPU-Unterstützung & Spannungsversorgung entspannt leistungsstark:

Technisch spielt das Board klar im oberen Segment. Der AM5-Sockel unterstützt aktuelle Ryzen-7000-CPUs, Ryzen-8000G-APUs und ist per BIOS-Update auch für kommende Generationen vorbereitet. Die Spannungsversorgung ist kräftig dimensioniert und bleibt auch unter Dauerlast stabil.
In der Praxis bedeutet das: Selbst leistungsstarke Ryzen-9-Prozessoren lassen sich problemlos betreiben, ohne dass die VRMs an ihre thermischen Grenzen kommen. Gerade Nutzer, die ihren PC für Rendering, Streaming oder lange Gaming-Sessions nutzen, profitieren von dieser Reserve. Das Board fühlt sich nie gestresst an selbst unter hoher Last bleibt alles kontrolliert und ruhig.

RAM-Unterstützung DDR5 ohne Kopfschmerzen:

Beim Arbeitsspeicher zeigt sich das Board erfreulich unkompliziert. DDR5 wird mit hohen Taktraten unterstützt, EXPO-Profile lassen sich mit wenigen Klicks aktivieren und funktionieren zuverlässig. Wer einfach Leistung will, ist hier schnell am Ziel.
Gleichzeitig bietet das BIOS ausreichend Optionen für manuelles RAM-Tuning. Timings, Spannungen und Feineinstellungen sind klar strukturiert und gut erklärt. Auch große RAM-Kapazitäten werden unterstützt, was das Board zusätzlich für Content-Creator, Entwickler und Power-User interessant macht.

Overclocking bodenständig, stabil und alltagstauglich:

Das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ richtet sich nicht an extreme Overclocking-Enthusiasten, die Weltrekorde jagen wollen. Stattdessen liegt der Fokus klar auf alltagstauglichem Overclocking. Leichtes bis moderates CPU-OC, Curve Optimizer und RAM-Tuning funktionieren stabil und nachvollziehbar.
Das MSI-BIOS ist übersichtlich, logisch aufgebaut und auch für weniger erfahrene Nutzer gut verständlich. Man fühlt sich nicht erschlagen, sondern geführt. Genau das macht das Board so angenehm: Es unterstützt den Nutzer, statt ihn mit Optionen zu überfordern.

M.2-Slots & Lane-Sharing Leistung mit Planung:

Mehrere M.2-Slots, darunter auch PCIe-5.0-Unterstützung, sorgen für hohe SSD-Geschwindigkeiten und Zukunftssicherheit. Wie bei allen modernen High-End-Plattformen gilt aber: Die verfügbare Bandbreite muss sinnvoll verteilt werden.
Einige M.2-Slots teilen sich ihre Lanes mit PCIe-Steckplätzen oder SATA-Ports. Werden alle Slots belegt, kann es passieren, dass bestimmte Anschlüsse deaktiviert oder in ihrer Geschwindigkeit reduziert werden. Das ist technisch völlig normal, sollte aber bei der Systemplanung unbedingt berücksichtigt werden. Wer das weiß und einkalkuliert, wird hier keine bösen Überraschungen erleben.

Anschlüsse & Alltag modern und ausgewogen:

Mit 2.5G-LAN, modernem WLAN, zahlreichen USB-Ports inklusive USB-C und PCIe 5.0 für Grafikkarten ist das Board hervorragend für aktuelle und kommende Anforderungen gerüstet. Egal ob Gaming, Streaming, Content Creation oder produktives Arbeiten | das MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ fühlt sich in nahezu jedem Szenario zuhause.

Fazit ein Mainboard mit Persönlichkeit:

Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ ist ein Mainboard mit klarer Haltung. Es richtet sich an Nutzer, die Wert auf Technik, Sauberkeit und Stabilität legen und bereit sind, beim Einbau etwas mehr zu planen. Das Back-Connect-Design ist mutig, modern und extrem elegant, verlangt aber das passende Gehäuse und etwas Erfahrung.
Wer diesen Weg geht, wird mit einem der aufgeräumtesten, leistungsstärksten und durchdachtesten AM5-Systeme belohnt, die aktuell möglich sind. Kein Blender, kein RGB-Zirkus, sondern ehrliche Technik mit Enthusiasmus genau das macht dieses Mainboard so besonders.
    
  
5 5
     am 22.12.2025
Produkttester
Moin moin zusammen! Ich hatte das Glück das MAG X870E Tomahawk Max Wifi PZ im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion ausgiebig testen zu dürfen und werde im Folgenden meine Erfahrungen teilen.

Fazit vorweg (falls man nicht an Details interessiert ist):

Design:
Es handelt sich bei dem Mainboard um ein Project Zero Modell ("PZ"), das heißt sämtlich Kabelanschlüsse wurden nach hinten verlegt, um eine möglichst cleane Front (nahezu) ohne sichtbare Kabel zu ermöglichen. Das heißt Anschlüsse für Lüfter, USB, Stromversorgung etc. sind auf der Rückseite zu finden. Was bleibt ist eine extrem aufgeräumte Platine, die mit ihrem weißen PCB und den silbernen Kühlkörpern wirklich toll ausschaut. Mit Ausnahme einer kleinen Anzeige für Fehlercodes, den man gleichzeitig als Temperaturanzeige nutzen kann, wird auf zusätzliche RGB Beleuchtung oder gar Bildschirme verzichtet, ganz nach meinem Geschmack. Für mich handelt es sich hierbei ganz klar um eines der schönsten Mainboards auf dem Markt.

Verarbeitung:
Das ganze Mainboard macht einen extrem wertigen Eindruck. Die oben genannten Kühlkörper sind allesamt aus Aluminium gefertigt und weisen keinerlei Unebenheiten oder Materialfehler auf. Das PCB ist aus 8 Layern gefertigt, wodurch es stabil genug ist, um selbst von Grobmotorikern eingebaut zu werden. Es wackelt nichts, es klappert nichts und es gibt keine losen Teile. Darüber hinaus ist die IO Blende bereits vormontiert, wodurch man sich mögliche Schnitte an den Fingern direkt spart.

Montage:

Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein Project Zero Mainboard. Das heißt für einen Einbau ist es zwingend notwendig, dass das Gehäuse diese Anschlussarten unterstützt. In meinem Fall ist das Gehäuse ein BeQuiet Lightbase 600, das extra hierfür geeignet ist. Der Einbau selbst war sehr einfach. Durch die bereits erwähnte vormontierte I/O Blende musste man nichts weiter tun als das Mainboard auf die vorhergesehenen Abstandshalter legen und festschrauben. Die Anschlüsse für Lüfter, Strom und Pumpe für die Wasserkühlung liegen wie erwähnt auf der Rückseite und sind sehr gut erreichbar (durch Öffnungen im Gehäuse auf der Rückseite) und ließen sich genau so gut anschließen, wie auf konventionellen Mainboards. Gleiches gilt für die CPU und RAM. Da ich zwei NVMEs als Festplatten nutze, habe ich diese beiden installiert. Die erste (mit Windows) auf dem obersten Slot. Zur Montage genügt es, einen kleinen Schieberegler zu betätigen, damit man den Heatsink entnehmen kann und die Festplatte montieren kann. Für die zweite NVME muss man lediglich vier Schrauben demontieren, um an die Anschlüsse für zwei weitere NVMEs zu kommen. Denkbar einfach also. Platz ist genug für insgesamt vier NVMEs.
Zur Montage der Grafikkarte muss man den PCIe erstmal entsichern, was mit Hilfe eines einfachen Knopfes geschieht, dem sogenannten "EZ PCIe Release". Hat man diese nun im Anschluss eingesteckt, wird der Knopf erneut betätigt um ihn zu verriegeln. Insgesamt also eine sehr einfache Montage, die sich im Vergleich zu gewöhnlichen Mainboards lediglich durch die Seite der Anschlüsse unterscheidet.
Speziell für MSI Produkte wie Lüfter und Wasserkühlungen existiert auch ein Anschluss samt mitgelieferter Stecker für MSIs EZ Conn Stecksystem, das RGB und Lüfter über lediglich einen Anschluss statt zwei steuern lässt, was bei einer hohen Anzahl an Lüftern durchaus Kabelsalat ersparen kann.
MSI gewohnt ist das BIOS super aufgeräumt und ich brauchte kein Update um das System stabil zum Laufen zu bringen.

Leistung:

Die Leistung des Mainboards zeichnet sich vor allem durch die Anschlussmöglichkeiten aus: Wir haben hier 4 Steckplätze für NVMEs, wovon zwei sogar mit PCIe 5.0 laufen. Der Grafikkartenanschluss ist ebenfalls mit PCIe 5.0 spezifiziert, wodurch das Mainboard absolut Zukunftssicher ist. Hinzu kommt die Unterstützung für die Ryzen 7000, 8000 und 9000er, die genug Leistung für die nächsten Jahre bieten. Mit etwas Glück wird darüber hinaus vielleicht auch die nächste Generation an Prozessoren unterstützt.
Ich habe nun von einem Intel Alder Lake System auf den 9800X3D aufgerüstet und bin erstaunt über den Leistungszuwachs. Vor allem in Shootern mit hohen FPS hat sich die Leistung in Full HD fast verdoppelt. Herrlich!
Hervorzuheben ist auch die Kühlleistung der "Frozr Guard" Heatsinks für die NVMEs, die selbst beim Verschieben von großen Datenmengen genug Wärme abführen damit die Festplatten keine Leistungseinbrüche erleiden.
Gleiches gilt für die Stabilität des RAMs. Das EXPO Profil wurde sofort erkannt und der RAM lief ohne Probleme mit 6400 MHz und CL 32. Unterstützt werden sogar bis zu 256 GB, was möglicherweise für professionelle Anwendungen durchaus interessant sein kann. Ich bin gespannt inwieweit eine Übertaktung von CPU und RAM noch ein paar Prozent mehr Leistung bringen. Möglich ist das ganze durch MSIs "EZ OC Tuning", das einem dabei unter die Arme greift. Dabei kann man aus mehreren Profilen wählen, um wirklich das letzte Prozent Extraleistung herauszukitzeln.
Ist das System soweit bereit zum Einsatz, kann man mit Hilfe des MSI Center unzählige Anpassungen vornehmen, wie beispielsweise die RGB Beleuchtung oder auch Lüftergeschwindigkeiten steuern oder Hardware Monitoring. Im Gegensatz zu manch anderen Apps ist sie schön übersichtlich und selbsterklärend.

Preis/Leistung:

Für knapp 350 Euro erhält man mit dem MAG X870E Tomahawk MAX WIFI PZ ein absolut schönes und einzigartiges Mainboard, das nicht nur durch das weiß-silberne Design überzeugt, sondern ebenfalls durch die Project Zero Unterstützung, die wirklich schöne, aufgeräumte PCs ermöglicht. Das beste: AMD hat mit dem AM4 Sockel zuvor gezeigt, wie lange Mainboards unterstützt werden können. Wie es aussieht ist das mit AM5 wie bei diesem Mainboard wieder der Fall, wodurch das Mainboard absolut zukunftssicher ist.
Es werden genug USB Anschlüsse (Elf an der Zahl!) angeboten, um wirklich jeden Benutzer zufriedenzustellen.
Das einzige Feature was ich mir noch gewünscht hätte: Ein 2 Pin Anschluss zur Temperaturüberwachung, um Sensoren in Custom-Wasserkühlungen auslesen zu können.
Dennoch ist das Mainboard von mir eine klare Empfehlung und erhält 5 von 5 möglichen Sternen!
    
  
4 5
     am 18.12.2025
Produkttester
MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ

Hey Leute!
Als allererstes möchte ich mich für die Teilnahme am Programm "Testers Keepers (Testen. Bewerten. Behalten)" bedanken.
Vielen Dank an Mindfactory und natürlich an MSI für diese Möglichkeit.

*Ich will nicht lange um den heißen Brei "reden", deshalb halte ich es möglichst kompakt.

Getestet habe ich das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ - ein Mainboard, das nicht nur richtig gut aussieht, sondern auch technisch sehr ordentlich aufgestellt ist.
Verpackung & Lieferumfang
Die Verpackung ist im Vergleich zu ASUS oder Gigabyte eher schlicht gehalten, wirkt aber trotzdem hochwertig. Im Inneren findet man alles, was man für den Start braucht: Schrauben, 2× SATA-Kabel, Kabeladapter für die RGB-Beleuchtung, ein paar Sticker und natürlich das Mainboard selbst. Nichts Überflüssiges, aber auch nichts, was fehlt.

Design
Das Board selbst spielt ganz klar in der Liga seiner Preisklasse und das merkt man sofort. Mit einem Gewicht von rund 1.950 g ist es vermutlich das schwerste Mainboard, das ich bisher in der Hand hatte. Kein Wunder, denn MSI hat hier wirklich viele und vor allem massive Aluminium-Kühlkörper und Abdeckungen verbaut. Alles wirkt sehr stabil, hochwertig und sauber verarbeitet.
Optisch ist das PCB in Grau-Weiß gehalten und passt damit perfekt zu hellen oder weißen Builds. Persönlich mag ich helle Farbtöne ohnehin lieber, Staub fällt einfach weniger auf In meinem Setup fügt sich das Board jedenfalls hervorragend ein.
Kritikpunkt (Design): Das sehr aufgeräumte, zurückhaltende Design ist Geschmackssache. Wer auffällige RGB-Elemente oder eine bunte Optik will, wird hier enttäuscht. Die RGB-Anschlüsse sind vorhanden, aber das Board selbst bleibt sehr dezent. Außerdem ist das hohe Gewicht zwar ein Qualitätsmerkmal, kann beim Einbau in sehr dünne Gehäuse etwas unhandlich sein.

Verarbeitung
Verarbeitung top: die Kühlkörper sitzen perfekt, die Abdeckungen sind massiv und das PCB wirkt langlebig. Die Anschlüsse sind sauber eingelötet, das I/O-Shield ist hochwertig und es gibt keine scharfen Kanten. MSI liefert hier echte Industrial-Qualität, nicht nur hübsche Optik.
Kritikpunkt (Verarbeitung): Bei so vielen Metallabdeckungen sollte man aufpassen, dass bei einzelnen Gehäusekonstruktionen die Montageflächennutzen minimal anders liegen können  das ist selten, aber bei sehr engen Gehäusen kann es fummelig werden. Außerdem: Die matte, helle Oberfläche zieht Fingerabdrücke stärker als dunklere Boards; wer oft umbaut, sieht das schnell.

Montage
Kommen wir zu einem der Hauptgründe, warum dieses Board für mich so spannend ist: die rückseitigen Anschlüsse (Project Zero / PZ).
Ich hatte das Konzept vorher zwar gesehen, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, wie groß der Unterschied in der Praxis ist. Nach dem Einbau kann ich sagen:(I Das Build wirkt extrem clean.
Vorne am Mainboard ist praktisch nichts mehr angeschlossen. USB, RGB, SATA wirklich alles, was man kennt, wandert auf die Rückseite. Das klassische Kabelmanagement ist damit fast schon überflüssig. Einerseits ein bisschen schade, weil ich eigentlich gerne Kabel sauber verlege, andererseits spart man sich enorm viel Zeit und bekommt zusätzlich einen besseren Airflow im Gehäuse. Am Ende überwiegen ganz klar die Vorteile.
Kritikpunkt (Montage): Das Back-Connect-Prinzip verlangt, dass man die Gehäuse-Front- und Seitenteile beim ersten Einbau genau plant falsche Bohrungen oder ungewöhnliche Gehäuse-Layouts können dazu führen, dass nicht alle Anschlüsse perfekt erreichbar sind. Weiterhin sind die mitgelieferten Kabeladapter knapp bemessen wer viele Peripheriegeräte gleichzeitig anschließen will, muss eventuell Nachkaufkabel besorgen.

Leistung
Das Board ist insgesamt sehr gut bestückt. Mir ist persönlich besonders die Stabilität wichtig. MSI setzt hier auf insgesamt 17 Phasen (14 CPU-Phasen, 2 SoC-Phasen und 1 zusätzliche Phase). In Kombination mit den hochwertigen 80A Power Stages ergibt das eine extrem stabile Spannungsversorgung. Gerade für starke CPUs wie einen Ryzen 9 7950X oder 9950X ist das auch unter Dauerlast absolut unkritisch. Die Tomahawk-Serie ist bekannt dafür, auf effiziente statt künstlich aufgeblähte VRMs zu setzen und genau das merkt man hier.
Da ich ausschließlich auf M.2-SSDs setze, war mir dieser Punkt ebenfalls wichtig. Das Board bietet 4× M.2-Slots, davon 2× PCIe Gen 5, was in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist.
Kritikpunkt (Leistung): Einige moderne Boards teilen Bandbreiten (z. B. USB4 und bestimmte M.2-Slots). Bei voller Bestückung kann es notwendig sein, im BIOS gewisse Prioritäten zu setzen, damit eine PCIe-5-SSD wirklich dauerhaft mit voller Bandbreite läuft. Außerdem habe ich beim Testen kleinere BIOS-Eigenheiten, z. B. längere Initial-Times nach BIOS-Updates, bemerkt nichts gravierendes, aber für Nicht-Techies etwas nervig.

I/O & Konnektivität
Auch auf der I/O-Seite ist MSI nicht knauserig. Besonders hervorzuheben sind die zwei USB-C-Ports mit bis zu 40 Gb/s, die man im Alltag durchaus zu schätzen weiß. Zusätzlich sind natürlich genügend USB-A-Ports für Peripherie vorhanden, ebenso HDMI sowie Wi-Fi 7 inklusive der typischen "Hai-Flossen"-Antenne.

Preis-/Leistungsverhältnis
Für den aktuellen Preisbereich (ca. 330|370 €) liefert MSI ein durchaus rundes Paket: starke VRMs, viel M.2-Anbindung, USB4 und Wi-Fi7. Gegenüber Konkurrenten wie ASUS ROG Strix X870E-H oder Gigabyte AORUS ELITE ICE ist das Preis/Leistungs-Verhältnis eigentlich ok, besonders wenn man das saubere Back-Connect-Konzept und die massive Kühlung berücksichtigt ist der preis i.O.
WKritikpunkt (Preis/Leistung): Es gibt günstigere X870E-Boards mit ähnlicher Grundausstattung (z. B. Gigabyte Aorus Modelle), die auf Extras (wie eben Backplate - Anschlüsse) verzichten, aber für reine Gamer mit Standard-Peripherie günstiger sind. Wenn man kein Bedarf an USB4 oder PCIe5-M.2 hat, ist das Tomahawk vielleicht etwas überdimensioniert.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Die Materialwahl und das Kühlkonzept lassen auf lange Haltbarkeit schließen (sehr dicke Aluminium - Kühlkörper). MSI verbaut solide Komponenten, sodass das Board auch unter Dauerlast und häufiger Nutzung sehr langlebig wirken sollte. Im Vergleich zu ASUS ROG Strix X870E-H wirkt die ROG-Variante minimal "feiner" in Software/BIOS-Features, während das Gigabyte AORUS ELITE ICE oft das bessere Preis-/Leistungs-Verhältnis bietet (spreche aus eigene Erfahrung als aktueller AORUS - Nutzer), aber etwas weniger Premium-Finish. In Sachen Haltbarkeit sitzen MSI und ASUS dabei ganz weit vorne.
Kritikpunkt (Haltbarkeit/Vergleich): BIOS-Support und Software-Features sind bei ASUS etwas ausgereifter; bei MSI fehlen manchmal kleine Komfortfeatures in der Software-Suite. Das ist kein Dealbreaker, aber für Nutzer, die viel Feintuning per GUI lieben, ist ASUS leicht im Vorteil.

Fazit
Das MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WiFi PZ ist ein sehr hochwertiges, durchdachtes Mainboard mit starkem Fokus auf Stabilität, moderne Anschlüsse und ein extrem sauberes Build-Design mit ein paar kleinen Abstrichen (weniger RGB, teils BIOS-Feinheiten). Insgesamt für mich ein klares Kauf-Ja, besonders wenn man viel mit M.2-SSDs und modernen Schnittstellen arbeitet.

Von mir also ehrliche 4 Sterne von 5 (fast perfekt).

Falls die Bewertung euch Hilfreich war, würde ich mich über den Daumen in den Daumen nach oben freuen. M
    
  
5 5
     am 14.12.2025
Produkttester
Testbericht: MSI MAG X870E TOMAHAWK WIFI PZ
Als einer der glücklichen "Testers Keepers" Gewinner darf ich das neue MSI MAG X870E Tomahawk WIFI PZ unter die Lupe nehmen.
1. Design: Design ist natürlich immer etwas Geschmackssache, aber mir gefällt das Silber mit den Chrom-Elementen sehr. Gerade in Zeiten, wo gefühlt alle Boards weiß oder schwarz sind, ist das eine gelungene Abwechslung. Für mich persönlich passt es perfekt, denn zusammen mit einem schwarzen Jonsbo TK-3 und einer RX 7900 XTX von XFX entsteht ein perfekter Schwarz-Silber-Build, der sehr edel wirkt.
Ein Highlight für Nerds: Auf dem Dekoelement über dem 24 Pin Anschluss und dem PCB finden sich die Zahlenreihen 84 79 77 65 72 65 87 75. Für den Laien sind das nur zufällige Zahlen, für uns IT-Begeisterte ein kleines Rätsel. Übersetzt man diesen Dezimal-Code in ASCII, erhält man den Namen des Boards: TOMAHAWK. Solche versteckten "Easter Eggs" zeigen, dass die Designer hier mit Liebe zum Detail am Werk waren.
Project Zero: Das Design wirkt nach dem Einbau ins Gehäuse extrem aufgeräumt und sauber, da hier eben kein Kabel zu sehen ist. Durch das "Project Zero" Design sind die Anschlüsse natürlich nach hinten aufgelötet, sodass man von vorn jetzt viele Lötstellen sehen würde, diese sind sehr sauber verarbeitet und mit schönen Dekoelementen verkleidet.
2. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist extrem gut gelungen. Alle silbernen Kühl- und auch Dekoelemente sind aus Aluminium. Das macht das Board sehr stabil und auch recht schwer. Insgesamt wirkt das Board sehr hochwertig; man findet keine scharfen Kanten oder Ähnliches.
Kühlung: Die Kühlkörper sind alle sehr gut dimensioniert und sorgen dafür, dass z. B. die SSD selbst im Benchmark angenehm kühl bleibt. Die oberste SSD lässt sich auch komplett per Hand wechseln. Dies ist zwar ein nettes Gimmick, aber wie oft wechselt man schon eine M.2 SSD als normaler Benutzer? Wohl recht selten.
Stabilität: Der PCIe-Slot ist mit "Steel Armor" verstärkt. Dies bringt mehr Stabilität für die immer schwerer werdenden Grafikkarten mit sich. Dennoch würde ich jedem empfehlen, seine Grafikkarte zusätzlich zu stützen. Das Board selbst wirkt auch extrem robust, was nicht nur an dem gut verarbeiteten PCB liegt, sondern eben auch an den vielen massiven Kühlkörpern, die auf dem Board verschraubt sind.
3. Montage: Project Zero macht es einfacher und aufgeräumter. Grundsätzlich ist der Einbau erst mal nicht anders als bei einem normalen Board: entsprechende Abstandshalter im Gehäuse verschrauben, Board anschrauben | so weit, so normal. Bei einem normalen Board geht jetzt die Fummelei erst richtig los: Welche Kabel wo lang ziehen? Wie bekomme ich das alles möglichst sauber verlegt? Zum Schluss hat man dennoch sichtbare Kabel und Stecker. Bei diesem hier läuft das natürlich anders. Hier kann man nun in Ruhe auf der Rückseite die Kabel bequem einstecken. Das erleichtert das Anschließen enorm und sieht später auch noch deutlich besser aus.
Features: Der "EZ PCIe Release" genannte Knopf sorgt nicht nur für einen einfachen Einbau der Grafikkarte, sondern auch für einen schönen Ausbau. Nie wieder mit dem Schraubendreher die Grafikkarte lösen! Der Knopf wird auch in geöffneter Position arretiert, so kann man die Grafikkarten mit beiden Händen herausnehmen. Fast so, als hätte man eine helfende Hand. Stellt sich für mich nur die Frage: Warum war das nicht schon immer so?
SSD verbauen: Wie schon erwähnt, lässt sich die obere SSD komplett ohne Werkzeug verbauen und auch wieder wechseln. Bei den drei weiteren SSDs sind die Kühlkörper verschraubt, ohne Werkzeug wird das also nichts. Da man normalerweise aber eher selten SSDs tauscht, wäre es für mich auch okay gewesen, wenn alle SSDs verschraubt gewesen wären.
4. UEFI (BIOS) Das UEFI ist recht übersichtlich; wer schon mal ein MSI Board hatte, findet sich schnell zurecht. Wichtige Einstellungen wie EXPO/A-XMP findet man klar erkennbar auf der ersten Seite. Für Einsteiger natürlich ein Segen. Ich bewege mich viel im UEFI: Lüftersteuerung einstellen, CPU übertakten oder Undervolten | all das kann man hier machen und benötigt dafür keine Extra-Software.
Super finde ich die Funktion, Profile anzulegen. Ich persönlich nutze zwar keine unterschiedlichen Profile, aber allein die Möglichkeit, alle Einstellungen abzuspeichern, hilft sehr. Wer OC betreibt, kennt das ja: Die RAM-Timings waren zu aggressiv und man muss das UEFI zurücksetzen. Jetzt müsste man alle vorgenommenen Änderungen von Hand wieder umsetzen (wie z. B. die Lüfterkurven). Das spart man sich jetzt, wenn man eben vorher ein Profil angelegt hat, wo solche Einstellungen schon drin sind. Auch nett ist die Favoritenfunktion. Einstellungen, die man als Favorit festgelegt hat, findet man nun unter "Favoriten" mit nur einem Klick wieder. Für Übertakter ein Segen, da einem das viele Klicks durch die Menüs erspart. So geht das Optimieren des Systems deutlich fixer von der Hand.
5. Erststart: Der erste Start ging bei mir ungewöhnlich reibungslos von der Hand. CPU, RAM, SSD | alles wurde direkt erkannt und es gab keine Komplikationen. Ungewöhnlich im positiven Sinne ist, dass das Board mit der aktuell auf der MSI-Seite zu findenden UEFI-Version ausgeliefert wurde und so ein Update nicht nötig war.
Im Lieferumfang ist ein USB-Stick enthalten. Diesen sollte man gerne mal nutzen. Er enthält ein Programm von MSI, das einen bei der Installation der wichtigsten Treiber (bis hin zum Chipsatz-Treiber) unterstützt. Des Weiteren sind noch ca. 25 GB Platz auf dem Stick | perfekt, um ihn z. B. zum UEFI-Flashen zu nutzen. Bei mir wird er der ewige Begleiter meines Boards werden. Eine tolle Beigabe und deutlich sinniger als eine Software-CD.
6. MSI Center: Wie viele andere Hardwareanbieter bietet auch MSI natürlich seine eigene Software an, um das Board zu optimieren und zu steuern. Persönlich nutze ich sie tatsächlich nur zum Steuern der RGB-Lüfter. Ich halte schlicht nicht viel davon, meinen PC mit einem Klick zu übertakten. Man erhält nicht annähernd das Ergebnis, wie wenn man selbst optimiert. Auch die Lüftersteuerung benötige ich nicht, da ich das ja im UEFI umsetze. Für Einsteiger aber sicherlich eine nette Software, die vieles über das System preisgibt und einstellen lässt, ohne im UEFI arbeiten zu müssen.
7. Leistung: Technisch ist das Board sehr gut ausgestattet und auch zukunftssicher. Die Spannungsversorgung (14+2+1 Phasen) ist mehr als genug und sollte bei den meisten komplett überdimensioniert sein. So auch bei mir: Mein Ryzen 7 9800X3D lastet diese nicht aus | erst recht nicht, wenn ich ihn auch noch undervolte. Aber gut zu wissen, dass man noch viele Reserven für OC hat, wenn man doch will.
Konnektivität: Mit Wi-Fi 7, 5G LAN, zweimal USB4 und einer Menge USB-Anschlüsse ist man zukunftssicher aufgestellt. Ich persönlich freue mich auch über den Toslink-Anschluss - dafür musste ich bis dato immer eine extra Soundkarte nutzen. Das Board läuft sehr stabil und macht aktuell auch die Übertaktungsversuche mit, ohne Temperatur- oder Stabilitätsprobleme zu bekommen.
8. Langlebigkeit: Zur Langlebigkeit kann ich Stand jetzt natürlich nicht viel sagen, das Board ist ja erst ein paar Tage bei mir. Jetzt zu behaupten, dass es 10 Jahre halten wird, ist natürlich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Verarbeitung, die Kühlung sowie die gute Spannungsversorgung tragen aber dazu bei, dass es nicht am Limit läuft und nicht zu schnell altern sollte. Meine Erfahrung mit MSI Boards ist dahingehend auch sehr positiv. Bis jetzt haben alle jahrelang ihren Dienst getan und mussten nur getauscht werden, um einem modernen Upgrade Platz zu machen. Dementsprechend bin ich da sehr zuversichtlich.
9. Preis-/Leistungsverhältnis: Mit einem Preis von ca. 350 € (Stand: Dezember 2025) ist das X870E Tomahawk PZ kein Schnäppchen. Man bekommt aber für das Geld einiges geboten: gute Verarbeitung, super Kühlung, Anschlussvielfalt und mit AM5 auch eine gewisse Zukunftssicherheit. Auch der Project Zero Ansatz ist noch eine Seltenheit beim X870E Chipsatz. Einziger Punkt gegen das Board wäre im Grunde, dass es genug gute X870 oder auch B850 Boards gibt, die für die meisten vollkommen ausreichend und deutlich günstiger sind | selbst aus dem Hause MSI gibt es hier gute eigene Konkurrenz.
Bei dem MSI MAG X870E TOMAHAWK WIFI PZ handelt es sich eben um ein Enthusiasten-Board, und das merkt man auch überall.
Fazit: Klare Kaufempfehlung für alle Ästheten und Performance-Junkies, die gewillt sind, den Euro mehr zu bezahlen und dafür auch das "Extra mehr" zu bekommen.

Link zum meinem Unboxing Video:

https://www.youtube.com/watch?v=TbMG9GJfAwc
    
  
5 5
     am 13.12.2025
Verifizierter Kauf
Dies ist ein Ersteindruck von dem Mainboard.

Das Board ist optisch ein absoluter Hingucker. Die Aluminiumelemente machen schon ordentlich etwas her. Dadurch hat das Mainboard auch ein ungewöhnlich hohes Gewicht.

Die Verarbeitung wirkt extrem hochwertig. Wer ein aufgeräumte Optik bevorzugt, kommt an dem Teil nicht vorbei. Inbesondere, da die Anschlüsse sich auf der Rückseite befinden. Bedingt dadurch, ändert sich auch die Handhabung von Board. Aber es wirkt alles stabil und ich hatte nicht das Gefühl, daß Anschlüsse auf der Rückseite fragil wirken und gleich verbiegen. Dennoch ist sicherlich etwas Vorsicht angebracht.

Im Lieferumfang vermisse ich allerdings ein gedrucktes Handbuch. Es lässt sich bei MSI herunterladen. Immerhin in verschieden Sprachen und natürlich auch auf Deutsch.
Mit dabei ist auch ein USB Stick, mit Treibern uns Software, falls kein Zugang zum Internet besteht. Dazu diverse Befestigungsschrauben, für M2. SSDs. SATA Kabel usw.

Ein Nachteil muss ich aber auch erwähnen. Die BIOS Batterie ist nicht freizugänglich und es ist kein Austausch vorgesehen. Das ist im ersten Moment kein Problem, aber diese wird auch nicht ewig halten. Da wäre sicherlich auch eine Lösung auf der Rückseite möglich gewesen oder diese unter abschraubaren Abdeckung zu platzieren.
    
  
5 5
     am 16.11.2025
Verifizierter Kauf
mein Review zum hier gekauften MSI MAG X870E Tomahawk MAX WiFi PZ:

1. Mein Lieblingsaspekt ist natürlich die auf der Rückseite verlegten Anschlüsse. Endlich ein ATX 800 Serie AMD MSI Board, welches diese Funktionalität bietet. Dadurch wird der Airflow im Gehäuse verbessert.
2. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Es ist sehr stabil gebaut mit den 8 Layern des PCB. Auch die Farbgebung/Look gefällt mir gut.
3. Meine Erwartungsansprüche an das Motherboard wurden erfüllt: MSI ist bekannt für ein sehr übersichtliches und stabiles UEFI mit vielen Funktionen. Das war ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich.
4. Einziger Kritikpunkt: Es könnte eine ausführlicheres gedrucktes Handbuch dem Produkt beiliegen. Aber dieses kann man natürlich dann auch online auf MSI Website beziehen.

Weiterempfehlungsrate: 100%
    
  
5 5
     am 15.11.2025
Verifizierter Kauf
Tolles Mainboard!
Nachdem mein vorheriges B650e Board leider das zeitliche gesegnet hatte, musste Ersatz her und die Wahl viel auf das X870E Tomahowk Max.
Das design und die Ausstattung hat mich sofort angesprochen und das Bauen mit den Rückseitigen Anschlüssen war ein Traum.
Board löuft absolut stabil und lässt keine Wünsche offen.
    
  

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