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EAN 4719867047412    SKU AZZA THOR 320

Artikelbeschreibung

Seit dem 12.02.2018 im Sortiment

Alles außer langweilig! Das verspricht das THOR 320 aus dem Hause AZZA. Hier treffen ein futuristisches Design auf modernste RGB Beleuchtung, welches Gamer-Herzen zum höherschlagen verleitet. Selbstverständlich hat AZZA darauf geachtet, dass Sie genügend Platz haben Ihr System in dem THOR 320 zu platzieren. So finden Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 380 mm Ihren Platz und gewährleisten Ihnen Gaming-Erfahrungen auf höchstem Niveau. Ob HDD oder SSD, die multifunktionalen Halterungen geben Ihnen die völlige Freiheit der Entscheidung. So finden entweder bis zu zwei HDDs und zwei SSDs, oder aber gleich ganze vier SSDs im THOR 320 Platz.

Auch im Punkt der Belüftung übergibt AZZA Ihnen die Entscheidung. Es können bis zu drei Lüfter mit 120 mm oder zwei Lüfter mit 140 mm platziert werden. Selbst wenn Sie auf ein mit Flüssigkeit betriebenen Kühlsystem setzen, haben Sie mit dem THOR 320 die Möglichkeit dazu. Abnehmbare, magnetische Staubschutznetze sorgen dafür, dass Ihr System immer auf Hochglanz poliert einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Damit dies auch richtig wahrgenommen wird, besteht die Seitenscheibe aus gehärtetem Glas.

Doch das eigentliche Highlight des THOR 320 ist die RGB Beleuchtung. Veranstalten Sie mit Ihrem Computer ein privates Lichterspiel oder versetzen Sie sich, unter Zuhilfenahme der richtigen Lichtfarbe, in die passende Gaming-Stimmung. Damit Sie auch sofort starten können, spendiert AZZA Ihnen zwei bereits vorinstallierte RGB Lüfter an der Vorder- und Rückseite. Aber das ist noch nicht alles. Die RGB Beleuchtung geht stilistisch eine Symbiose mit dem Design des Gehäuses ein. So erstrahlen an der Gehäusefront und am Gehäusedeckel jeweils ein RGB LED Streifen. Auch die Seite wird, mittels RGB LED beleuchtetem AZZA-Logo, grandios in Szene gesetzt. Der kompletten RGB Ausstattung bedarf es keiner weiteren Software. Alles wird ganz einfach und so wie es Ihnen am meisten zusagt, mit der RF Fernbedienung gesteuert.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Thor 320 mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 2x 120mm
Erweiterbare Lüfter: 4x 140mm, 5x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 2x USB 3.0
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: Grafikkarten bis max. 380mm, Kabelmanagement, RGB LED Beleuchtung, Tempered Glass Sichtfenster, variable Lüfteranzahl
Länge: 465 mm
Breite: 205 mm
Höhe: 538 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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8 Bewertungen

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4 5
     am 17.07.2018
Dieses Gehäuse wurde mir von Mindfactory gestellt, um ein Produkttest durchzuführen.

Ein Gehäuse mit ausreichend Airflow wurde gesucht. Mein aktuelles Gehäuse mit geschlossener Seite, hatte durchgehend bei 90-100°C die Lust, unter Volllast in die Knie ging.
Die Folge war eine offene Seite der nur als Staubfänger liebäugelte. 80°C unter Vollast war somit der Alltag in heißen Sommerstunden.
Getestet wurde das Gehäuse ca. zehn Tage lang, da ich eventuelle Produktionsfehler, wie z.B. ausfallende LEDs ausschließen wollte.


Lieferumfang:

Das Gehäuse kam in seiner originalen Verpackung ohne zusätzliche Umverpackung an. Handbuch, zwei Kabelbinder aus Plastik, Schrauben und ein RGB-Remote (Fernbedienung zur RGB- und Lüftersteuerung) verstaut im Netzteilschacht.
Zusätzlich zwei vorinstallierte AZZA RGB Gehäuselüfter.



Das Gehäuse:

Futuristisches Design, mit cool beleuchtetem AZZA-Schriftzug an der linken Seite und einem Leuchtstreifen der von der unteren Front bis zum hinteren Teil der oberen Seite verläuft. Hauptsächtlich wurde Plastik verarbeitet. Dennoch wirkt es in sich hochwertig und robust.
Linke Seite aus tempariertem Glas, rechte Seite gefertigt aus Metall. Welches Metall genau kann ich nicht erahnen, aber da die Seite sehr leicht ist vermute ich auf Aluminium.
Die Unterseite wurde leicht mit einem Gummi versehen, damit das Gehäuse nicht ständig hin- und herrutscht.
An der oberen Seite und an der Front sind jeweils ein viereckig, paralleloggramartige Meshgitter eingelassen, die dem Airflow zu gute kommen. Dahinter versteckt sich jeweils ein magnetischer Staubfilter, praktisch!
Top-Panel ausgestattet mit 2x USB 3.0 und je 1x Kopfhörer/Microphonjack. Eine Taste für den Neustart wird vergebens gesucht. Eine Power-Taste ist aber vorhanden, ein Glück!

Das Innere ist komplett in schwarz gehalten und fällt auf den ersten Blick geräumig aus. Reicht aber, um alles angenehm einbauen zu können.
Einzig auf der Rückseite des Mainboards ist ziemlich wenig Platz sämtliche Kabel zu verstauen, ohne diese zu erdrücken. Man sollte sich schon vorher überlegen, wo man welches Kabel wo lang legen möchte. Außerdem sind die Löcher, um die Kabel von Vorne nach Hinten zu verlegen, nicht mit so einem Gummi-Sichtschutz-Ding verziert.
Wer eine Wasserkühlung besitzt bzw. es vor hat sich eine anzuschaffen, der kann in diesem Gehäuse an den zwei folgenden Stellen den Radiator befestigen.
An der Front kann ein 240/280mm Radiator und oben ein 240/280/360mm Radiator verbaut werden.
Das Gehäuse unterstützt Mainboards des Typs ATX und Micro-ATX. Maximale Höhe des CPU-Kühlers darf 155mm betragen und die maximale der Grafikkarte 380mm. Das Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten) versteckt sich unter einem PSU-Shroudcover.


Leistung/Test:

Testsystem:
- AMD Ryzen 5 2600x
- Palit GTX 1070
- 8GB DDR4-3200 DualChannel
- MSI x370 Gaming Pro Carbon
- 120 GB SSD / 1TB HDD
- Raumtemperatur ca 20-25°C
- Standard Gehäuselüfter
- BeQuiet Pure Rock CPU-Kühler (Ausrichtung: Blowout nach oben)

Im Idle liegt das Testsystem auf der niedrigsten Lüftereinstellung am Case bei ca 37-41°C für die CPU und 32-37°C für das Mainboard. Das System wird bei vollen Auslastungen mit maximalen Lüfterdrehzahlen getestet.


3D Mark:
CPU: ~61°C / Mainboard: ~52°C

Cinebench CPU:
CPU: ~78°C / Mainboard: ~54°C

Cinebench OpenGL:
CPU: ~55°C / Mainboard: ~49°C

Prime95 Volllast (10 Minuten):
CPU: ~76°C / Mainboard: ~61°C



Fazit:

Schönes, kompaktes Gehäuse für den perfekten Start in die Welt der RGB-Effekte. Für den Preis hat AZZA ein echt schönes Gehäuse entworfen.
    
  
5 5
     am 17.07.2018
Vielen Dank an Mindfactory und Azza das ich als Produkttester ausgewählt wurde.

Das Gehäuse wird in einer schlichten Verpackung geliefert, welche gleichzeitig den Transportkarton darstellt. Darin ist es noch mal extra in Folie eingepackt und mit Styropor gepolstert. Das Glas des Seitenfensters ist, auf beiden Seiten, mit einer Folie vor Kratzern geschützt. Im Lieferumfang enthalten sind:
" Das Gehäuse mit zwei vormontierten Lüftern
" Kurz-Bedienungsanleitung
" Diverse Schrauben
" Zwei Kabelbinder
" Die Fernbedienung für die Beleuchtung

Aussehen & Design: 5 Sterne
Wer ein Gehäuse mit außergewöhnlichem Design sucht ist hier genau an der richtigen Stelle. Von Vorne gesehen wirkt der THOR 320 modern und kantig. Die komplette Front und der Deckel sind aus mattschwarzem Plastik gefertigt mit Mesh-Alu Lüftergitter. Durch eine RGB-LED Zierleiste, welche sich von unten nach oben, und weiter nach hinten zieht, peppt AZZA das Teil farbig auf. Oben befinden sich, zusammen mit den beiden USB 3.0, die Audio Anschlüsse und der Einschalter. Auf einen Reset-Knopf wurde verzichtet. Die linke Seitenwand besteht aus gehärtetem Glas und bietet einen sehr schönen Blick ins Innere des Computers. Mit einer materialstarken Kante fügt sich das Glas ins Gehäuse. Alle Schrauben sind ebenfalls schwarz lackiert oder mit schwarzem Plastik überzogen. Selbst die Kabel fallen durch das schwarze Material nicht weiter auf.

Verarbeitung: 5 Sterne
Wie bei jedem Gehäuse gibt es doch ein paar scharfe Ecken und Kanten, an denen man sich bei Unachtsamkeit schneiden kann. Alle Materialien sind wirklich sehr sauber verarbeitet worden. Wo die Vorderkante den Übergang nach oben bildet, sieht man weder Naht noch Verbindung und man könnte meinen, es wäre aus einem Guss. Nur an den Seiten ist zu erkennen, wo die beiden Gehäuseteile auf einander treffen. Das obere Mesh-Alu-Lüftergitter ragt allerdings am hinteren Ende minimal über den Rand hinaus. Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau ;).

Einbau und Anschluss: 5 Sterne
Alle Haltebolzen für das Mainboard sind bereits vormontiert. Lediglich ein Bolzen fehlt mir für mein ATX-Board. Dieser liegt bei den Schrauben bei, ist allerding im Gegensatz zu allen anderen Bolzen und Schrauben nicht schwarz lackiert. An dieser Stelle sollte man bei der Montage behutsam vorgehen, da nur wenige Gewindegänge im Metall greifen. Als Erstes clipsen wir die ATX-Blende (IO-Blende) fest, bevor das Mainboard wieder ausgebaut werden muss. Das Kabel der RGB-Beleuchtung am hinteren Lüfter muss noch einmal neu verlegt werden, da dieses beim Einbau stört. Gut das AZZA alles steckbar konstruiert hat. Die Schrauben greifen sehr gut in die Gewinde der Haltebolzen und lassen sich angenehm festziehen ohne diese zu überdrehen. Für PCI-Geräte schiebt man die Abdeckung durch Lösen der zwei Schrauben nach oben und entfernt die Blende(n). Die Schraube(n) kann man einfach wieder zum Befestigen verwenden. Das Netzteil kann einfach auf der Rückseite eingeschoben und am Gehäuse verschraubt werden. Von der Sichtseite her ist es absolut unsichtbar.
Die SSDs (bzw. 2,5 Festplatten) verschwinden ganz elegant hinter der rechten Seitenwand. Eine schöne und saubere Lösung, die dabei noch lange Verlegungswege spart :). Für 3,5 HDDs benötigt man noch nicht einmal Schrauben, diese werden einfach in die dafür vorgesehene Halterung eingeschoben und verriegeln sich von selbst. Mit je einer Schraube auf beiden Seiten wird diese im Schlitten fixiert.

Modularität: 4 Sterne
Die Möglichkeiten sind wirklich groß. Eine Wasserkühlung kann in der Front (mit einer maximalen Höhe von 280mm) platziert werden. Für Lüfter wurden auch genug Platzierungsmöglichkeiten geschaffen, sodass man hier sehr variabel ist. Eine längere Grafikkarte ist bei diesem Gehäuse auch gar kein Problem, da nach vorne genug Freiraum (380mm) vorhanden ist. Alle Kabel verschwinden durch passende Aussparungen hinter der rechten Seitenwand und kommen an den richtigen Stellen wieder zum Vorschein. Diese müssen parallel verlegt werden, da die Seitenwand flach am Gehäuse aufsitzt. Netzteil und Festplatten sind ebenfalls von Blicken ins Gehäuse geschützt. Hier können vier bis sechs 2,5 und bis zu zwei 3,5 Geräte verbaut werden. Leider fehlt der 5,25 Einschub für ein DVD / Blu-Ray Laufwerk.

Beleuchtung & Lüfter: 5 Sterne
Für die individuelle Farbgebung steht eine RF-Fernbedienung zur Verfügung. Diese ist sogar mit einem Magneten versehen um sie an der rechten Seitenwand zu befestigen. Neben den sechs Schnelltasten für die vordefinierten Farben wurden auch verschiedene Modis programmiert. Diese sind in der Geschwindigkeit variabel. Die Helligkeit und weitere Farben können per Knopfdruck einfach verändert werden. Alle LEDs ergeben eine gleichmäßige leuchtende Fläche.
Der Frontlüfter kühlt zum einen Teil die Festplatten unter der Abdeckung und zum anderen sorgt er für Frischluft im THOR. Der hintere Lüfter drückt die warme Luft nach außen und unterstützt in meinem Fall den CPU-Kühler. Die Lüfter sind wirklich sehr laufruhig und sind ein Eyecatcher. Das Netzteil am Boden nimmt sich die Frischluft von unten und leitet diese ebenfalls auf die Rückseite des Computers. Ein gut durchdachtes Cooling-System, dem durch zusätzliche Lüfter noch mehr Leistung zur Verfügung stehen würde.

Fazit: 4,8 Sterne
Mit dem THOR 320 ist AZZA ein modernes und stylisches Gehäuse gelungen. Wer auf einen 5,25 Einschub verzichten kann und auf nette Beleuchtungsfeatures steht ist hiermit gut bedient. Mit dem durchdachten modularen System ist für alle Komponenten genug Platz und Freiraum. Fast alle Kabel werden durch vordefinierte Löcher versteckt und verlaufen über die rückwärtige Seite. Durch hochwertige Materialien und gute Verarbeitung stimmt das Preis- / Leistungs-Verhältnis hier auf jeden Fall.
    
  
5 5
     am 15.07.2018
Vor 10 Tagen habe ich das AZZA Thor 320 Gehäuse über die Mindfactory Produkttester Aktion erhalten und mich direkt voller Vorfreude daran gemacht das Gehäuse intensiv zu testen.
Dass ich das AZZA Thor 320 Gehäuse kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat keinerlei Einfluss auf meine Rezension.

Lieferung / Verpackung:
Das Paket kam nach dem Versand sehr rasch mit DHL geliefert.
Der Karton war groß, aber relativ leicht (hatte mir das Gehäuse schwerer vorgestellt)
Der braune Karton war mit Marken-/ Modellnamen sowie einer Abbildung des Gehäuses bedruckt, somit wusste ich gleich was geliefert wird.
Das AZZA Thor 320 wurde mit Schaumstoffteilen gut in der Verpackung gehalten und war mit einer durchsichtigen Plastiktüte überzogen um es vor Staub zu schützen.
Die Seitenscheibe war beidseitig mit Folie geschützt.
Das Zubehör war in einer durchsichtigen Plastiktüte mit Klebeband im Innenraum befestigt.

Lieferumfang:
Zum Lieferumfang gehören:
- Das Gehäuse mit Tempered Glass Seitenscheibe
- 2 AZZA Hurricane RGB Lite 120mm Lüfter (vorinstalliert)
- 2 3.5 Festplattenrahmen für den Laufwerkseinschub (vorinstalliert)
- 2 2.5 Festplattenrahmen zur Befestigung an der Rückseite der Gehäuseinnenwand (vorinstalliert)
- 1 Kabelstrang für RGB, Lüfter, USB-Ports, Power Button, usw. (vorinstalliert
- Eine Kurzanleitung (englisch)
- 1 Päckchen diverser Schrauben
- 2 Kabelbinder (hätten mehr sein können)
- 1 Fernbedienung für die RGB Beleuchtung

Installation:
Für den ersten Funktionstest habe ich lediglich ein altes Mainboard und ein Standard Netzteil installiert. Das habe ich nur gemacht, damit ich nicht meine ganze Hardware umbaue, und am Ende funktioniert das Ganze nicht, weil der Power Button defekt ist, etwas mit dem Kabelstrang nicht in Ordnung ist, oder oder oder. Und natürlich weil es mir nicht schnell genug ging das AZZA Thor 320 Gehäuse endlich leuchten zu sehen.
Nachdem das ohne Probleme lief, habe ich folgende Komponenten eingebaut:
- Ein Gigabyte AORUS X470 Gaming 5 WIFI Mainboard im ATX Format
- Als CPU einen AMD Ryzen 5 2600 Prozessor
- 2 x G.Skill Ripjaw 8GB DDR4 3200 MHz Riegel
- Eine Corsair H100 AIO Wasserkühlung (für die CPU)
- Ein Coolermaster V700 700W Netzteil (vollmodular)
- Eine Samsung 960 Evo M2 SSD 256 GB mit Windows 10 pro
- Eine WD 3.5 1TB Festplatte für Daten
- Eine Palit GeForce GTX 1070ti dual Grafikkarte

Die Installation verlief ohne größere Probleme.
Das Netzteil einzubauen war zwar etwas Gefummel, weil der Festplattenrahmen sehr nah am Einbauplatz des Netzteils liegt und die Kabelstränge genau in diese Richtung laufen, hat aber am Ende funktioniert. Ich musste es zwar nochmal aus- und wieder einbauen, da ich in meinem vollmodularen Netzteil nur die mir notwendig erschienenen Kabel eingesteckt hatte und die RGB LED Beleuchtung einen alten 4 Pin Stromanschluss braucht, welchen ich nicht mehr hineingefummelt bekommen habe, aber da kann AZZA ja nix für.
Die Kabeldurchführungen hätten auch gerne mit Gummis abgedeckt sein dürfen, was aber in der Preisklasse auch nicht Standard ist.
Auch Befestigungsmöglichkeiten für Kabelbinder sind ziemlich wenig vorhanden.
Die Slot-Blenden müssen herausgebrochen werden was ich nicht gut finde.
Die Front sowie den Deckel ab zu bekommen hat mir ein paar Schweißperlen auf die Stirn getrieben, da ich dachte dass jeden Augenblick etwas abbricht. Erstaunlicher Weise habe ich es geschafft die Blenden ab und auch wieder hin zu bekommen, ohne etwas ab zu brechen.
Die Installation der AIO Wasserkühlung hat ohne Probleme funktioniert, jedoch liegt jetzt der magnetische Staubschutz nicht mehr sauber auf, da die Schraubenköpfe der AIO im Weg sind, aber das ist nur minimal.
Beim Schließen des Gehäuses fiel mir auf, dass die am Gehäuse befestigten Gumminippel mit den Gewinden für die Rändelschrauben nicht hundertprozentig in die Bohrungen der Glasscheibe passen, aber mit ein wenig drücken gehen Sie rein.

Design:
Das Gehäuse ist offensichtlich für die Zielgruppe Gamer / Modder konzipiert.
Mit seinen harten Kanten, der Seitenscheibe aus getöntem Tempered Glass, den LED-Beleuchteten Streifen am Gehäuse, sowie den zwei RGB Lüftern wird die Zielgruppe auch jeden Fall aufmerksam werden. Sehr gut gelöst fand ich das beleuchtete AZZA Logo hinter der Glasscheibe auf der Netzteilabdeckung, welches sich auch abnehmen lässt.
Der ein oder andere geschickte Modder wird hier sicherlich ein eigenes Logo anbringen, welches dann gut beleuchtet zur Geltung kommt.
Das matte schwarz gefällt mir ganz gut und hält zudem Fingerabdrücke ab.
Der Power-Button und die USB / Audio Anschlüsse sind für jemanden wie mich, der sein Gehäuse auf dem Schreibtisch stehen hat, nicht optimal platziert, da das Gehäuse ziemlich hoch ist. Für diejenigen bei denen das Gehäuse unter dem Schreibtisch steht ist die Platzierung hingegen optimal.

Verarbeitung:
Das ganz am Anfang angesprochene Gewicht hat natürlich auch seine Gründe.
Das Gehäuse ist zum Großteil aus Kunststoff gefertigt.
Die Frontblende und den Deckel muss ich hoffentlich nicht allzu oft öffnen, ich vermute nämlich das wird nicht allzu oft gutgehen, ohne dass etwas abbricht.
Ansonsten ist das Gehäuse sauber verarbeitet.
Weder scharfe Grate am Blech, noch Gussnasen an den Kunststoff Teilen, was auch nicht bei jedem Gehäuse selbstverständlich ist.

Temperaturen / Airflow / Lautsärke
Da ich bis auf die AIO Wasserkühlung keine weiteren Lüfter verbaut habe, blieb das Gehäuse ziemlich leise.
Die Luft kann aufgrund des großen Volumens im Innenraum gut zirkulieren und wird auch nicht durch Kabel, Festplatten oder Ähnlichem gestört, da sich das alles hinter der Gehäuseinnenwand befindet.
Die Temperaturen bewegten sich in einem normalen Bereich.

Preis / Leistung:
In dem Preissegment 80  90 Euro findet man nicht besonders viele Gehäuse mit einer Tempered Glass Seitenscheibe, LED Beleuchtung am Gehäuse und 2 RGB Lüftern.
Zwar gibt es einige Details die das Gehäuse nochmal deutlich aufgewertet hätten, aber im Vergleich kann sich das AZZA Thor 320 doch sehen lassen.
Für den Preis auf jeden Fall unter meinen Top 3.

Fazit:

Mir hat das Gehäuse sehr gut gefallen, auch wenn es mir persönlich etwas zu groß für meinen Schreibtisch ist.
Alle die viel Wert auf Optik und Design bei gleichzeitig geringem Preis legen und für die eine Tempered Glass Seitenwand sowie RGB LED Beleuchtung wichtig ist, machen mit dem AZZA Thor 320 Gehäuse absolut nichts falsch.
In dieser Preisklasse also auf jeden Fall empfehlenswert.
Ich kann für dieses Gehäuse guten Gewissens 5 Sterne vergeben, da alles was AZZA hätte besser machen können, außerhalb dieser Preisklasse liegen würde.
    
  
4 5
     am 12.07.2018
Danke an Mindfactory, dass ich dieses doch sehr ansprechende Gehäuse testen durfte.
Es kam flott an und auch, wenn ich bedenken bezüglich der Glasscheibe hatte, die übrigens nicht wirklich gesichert ist, kam alles heile an.

Ein sehr großer Karton wurde mir von DHL überreicht, welcher sich aber als nicht sonderlich schwer entpuppte. Dagegen war mein Fractal Design ein Schwergewicht aber das CoolerMaster Masterbox500 war bisher das leichteste Gehäuse, welches ich testen konnte, wobei es sich bei diesem ebenfalls um einen Midi Tower handelte dieser ist jedoch winzig im Vergleich zu den anderen beiden Gehäusen.

Wirklich spannend war das Gehäuse natürlich nicht verpackt. Die üblichen Schaumstoffseiten und eine dünne Tüte um das Gehäuse, mehr gibt es nicht zum auspacken. Die Glasscheibe ist von beiden Seiten mit einer Schutzfolie versehen und ist leicht getönt. Im inneren des Gehäuses findet man dann eine Tüte mit Anleitung und eine Tüte mit Schrauben und die Tüte mit der Fernbedienung für die RGB Lüftersteuerung, nichts Außergewöhnliches aber reicht auch so.

der erste Eindruck wie es ausgepackt vor mir stand, war durchaus positiv. Es ist kein Brotkasten oder 0815 Office PC aber das lässt sich natürlich bereits an den Bildern erahnen. Das Materiel fühlt sich gut an und ist nicht anfällig für Fingerabdrücke. Im Innenraum ist ausreichend Platz für eine Custom Wasserkühlung, wenn man solche nutzen möchte.

Bei mir zog etwas ältere Hardware in das Gehäuse ein:
- i7 4790k
- Gigabyte GA-Z97X-UD5H Ultra Durable
- 16gb DDR3 Ram 4x4Gb
- 1070 ti von Gainward
- 1 x 750gb Samsung 850 Evo
- 2 x 512gb Intenso SSD
- BeQuiet Pure Power 550watt modular
- 3 x Anidees AI Aurelola 120 mm RGB Lüfter (denn mehr RGB, ist immer gut)


Ich fange mal mit den negativen Punkten an, die mir leider auf Anhieb aufgefallen sind:

-In Sachen Zubehör, kommt das Gehäuse etwas mikrig daher, mit nur 2 Kabelbindern bei einem etwas unter 90¤ Gehäuse, kann man hier schon von geizig sprechen.
-Es gibt keine Anleitung zur Fernbedienung für die Lüfter- und Farbsteuerung, diese ist nach einigem Rumprobieren zwar selbstverständlich aber es wäre sicher nicht zuviel Aufwand gewesen, eine kleine 4seitige Anleitung beizufügen, dies wurde leider versäumt.
-Für Kabelmanagement ist nicht gerade viel Platz aber mit zusätzlichen Kabelbindern und etwas quetschen schafft man es gerade so. Leider hatte ich persönlich Probleme, das dicke Powerkabel für das Mainboard ordentlich stramm zu bekommen war ziemliches Gefummel.
-Die Bedienungsanleitung ist ein dünnes Heftchen, welches lieblos geknickt in der Tüte lag. Keine ordentliche Broschüre, keine Farbe, einfach nur langweilig. Dagegen kam das günstigere CoolerMaster Gehäuse sogar mit Lack beschichteter Front auf der Anleitung daher.

Mir ist bewusst, dass es sich dabei um Meckern auf hohem Nivea handelt aber so etwas billiges hinterlässt einen schlechten Eindruck.

-Die Front zu entfernen, um weitere Lüfter ein oder Auszubauen, ist wie bei vielen Gehäusen ein schmaler Grat zwischen Bloß nichts kaputt machen und jetzt geh endlich ab. Die Anleitung hilft hier auch nicht, da half nur Probieren, Drücken, Ziehen und dann erleichtert sein, dass man das nicht zu häufig machen muss. Es kam leider schon vor, dass die Frontanschlusskabel bei einem etwas zu festen Ruck, beschädigt wurden, daher sollte man sich hier nicht verleiten lassen, zu rabiat vorzugehen.
-Nur 2 USB Anschlüsse + Klinke für Headset und Mikro, das war es dann auch mit den Anschlüssen. Anscheinend rechtfertigt die tempered glass Front den Preis und macht dafür überall Abstriche, wo teilweise selbst 60¤ Gehäuse punkten.
-Mir persönlich fehlt auch ein Reset Knopf, für den Fall, dass der Hauptpowerschalter mal den Geist aufgibt.
-Eine Sache die auch andere Rezensenten bemängelt haben: Die Slotblenden können nur herausgebrochen werden. Hier punkteten das Fractal und CoolerMaster Gehäuse mit verschraubbaren Blenden. Ich bin absolut kein Fan davon, Blenden herausbrechen zu müssen, zumal mir so etwas nur bei extrem günstigen Gehäusen untergekommen ist.
Hier schädigt wohl das Design in Kombination mit den 2 vorinstallierten RGB Lüftern und die Glassfront den Preis und macht an anderen wichtigen Punkten Abstriche.

Dafür sieht es aber auch wirklich sehr schick aus und lässt einen einige Punkte runter schlucken.

Ob die Staubfilter, die ziemlich grob sind und die relativ dichten Lufteinschlüsse am Gehäuse ausreichen werden, nicht nach 2 Monaten komplett eingestaubtes Innenleben zu haben, wird sich noch zeigen.
Temperaturprobleme hatte ich eigentlich erwartet aber mit der richtigen Kühlung und Drehzahl, kommt es nicht zu Überhitzung der Komponenten. Zu erwähnen wäre hier, dass ich lediglich mit Lüftkühlung arbeite und hier ein BeQuiet Dark Rock Pro und zu den 2 vorinstallierten noch 3 weitere Gehäuselüfter dazu kommen, was das System natürlich nicht super Silent macht. Die Gainward Grafikkarte gehört leider auch nicht zu den leisesten Modellen.
Wer also auf Ruhe aus ist, weiter suchen, das Gehäuse besitzt absolut keine Dämmeigenschaften.

Wie sich die Lüfter über längere Zeit schlagen werden, wird sich zeigen. Bei meinem Fractal Design R5 fingen die vorinstallierten Lüfter nach einem halben Jahr an zu rattern, was natürlich bei dem Preis von über 90¤ nicht in Ordnung ist. Die vom Azza laufen derzeit noch ohne solche Anzeichen, dafür reichen 14 Tage testen natürlich nicht aus um eine Langzeitmeinung abzugeben! Sollte sich diesbezüglich etwas ändern, wird es eine Bearbeitung beziehungsweise Ergänzung der Bewertung geben.

Eine der nervigsten Aktivitäten bei jeder Inbetriebnahme eines Gehäuses, ist immer wieder der Einbau der Blende des Mainboards. Wenn man hier ein billiges Mainboard kauft, welches mit weichem Blech daher kommt, kann es ziemlich fummelig werden aber wer die Preisklasse 80¤ aufwärts wählt, wird sicherlich kein billig Board kaufen.

Was mir sehr gefällt bei dieser Art Gehäuse ist, dass das Netzteil unter einem Blech verschwindet und man dort auch, falls man kein modulares Netzteil sein Eigen nennt, die überschüssigen Kabel verstecken kann. Hier macht das Azza Thor 320 auf jedenfall alles richtig.

Für Leute, die gerne ihre RGB beleuchtete Hardware bewundern wollen, ist die Glasscheibe natürlich super, solange diese auch ganz bleibt. Im dunklen Zimmer hat man dank der RGB Lüfter und dem Streifen, der sich von vorne bis nach oben zieht ein nettes Lichtspiel, welches man mit der Fernbedienung steuern kann. Direktes anwählen von bestimmten Farben ist leider nicht möglich und beschränkt sich auf Rot, Lila,Weiß, Blau und helleres Blau, Grün und Gelb. Ich persönlich kann dem heftigen Geblinke und Farbwechsel nichts abgewinnen und bevorzuge eine durchgehend gleichbleibende Beleuchtung in einer Farbe ;) Finde es aber super, dass man je nach Setup schon seine passende Farbe findet.

Zum Fazit kann man sagen, wer ein Gehäuse mit Glasfront, RGB Lüftern und besonderem Design sucht, wird hier auf jedenfall fündig. Wer eher zu den echten Enthusiasten gehört, der greift sicherlich eher zu einem Gehäuse im 3stelligen Bereich aber für den Einstieg ins RGB und Casedesign, kann man mit dem Azza Thor 320 nicht viel falsch machen. Wer es jedoch ruhig und absolut silent will, greift lieber zu einem Gehäuse mit guter Dämmung, welches dieses hier wie auch in der Beschreibung erwähnt, nicht hat.

Bei dem und den Abstrichen, kann man an sich nicht viel falsch machen!
    
  
5 5
     am 11.07.2018
Ich habe das AZZA Thor 320 ohne große Erwartungen schnell per DHL geliefert bekommen, nachdem ich als Produkttester ausgewählt wurde.
Meine Bewertung ist einfach grob gesagt ein Text, der den Weg des Gehäuses von Anfang bis zur Abgabe dieser Bewertung begleitet. Grobe Kriterien:
- Design, Verarbeitung, Montage, Ausstattung, Kühleigenschaften, Leistung, Preis-/Leistungsverhältnis, Haltbarkeit und Fotos

Ich habe außerdem nach jedem Abschnitt ein +, ein / oder ein - gesetzt.
+ = sehr gut, alles problemlos möglich
/ = gut, mit Komplikationen verbunden aber nicht unbnedingt störend
- = schlecht bzw. hat mich selber zu Problemen geführt

Haltbarkeit/Verarbeitung/Design
Schon beim Auspacken war ich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt, dass das Gehäuse nicht 8x verpackt ist, sondern einfach mit etwas Styropor links und rechts, jedoch trotzdem sehr sicher, in eineml großen Karton verpackt war. Die Glasscheibe war natürlich von Innen und Außen noch einmal mit etwas Folie bedeckt, die jedoch leicht abzuziehen war. Die Scheibe "hängt" auf 4 "Gummihaltern", welche später noch mit 4 Daumenschrauben fixiert werden. Die Scheibe gibt keinerlei Vibrationen an das Gehäuse ab oder ähnliches. Die 4 Schrauben, sowie die Ränder der Scheibe sind außerdem alle in schwarz gehalten und passen damit gut zum Design. +
Vorder- und Oberseite, welche wie auf den Bildern gezeigt RGB-Streifen enthalten, sind meiner Meinung nach schwer bzw. schwerer abnehmbar. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil aber ich habe jedesmal, nachdem ich sie abgenommen habe, nachgedacht, ob nicht etwas abgebrochen ist. Dabei ist jedoch nichts kaputt gegangen. Die RGB-Streifen in diesen Beiden Teilen haben ein längeres Kabel, welch einem keine Angst geben muss beim Entfernen der Teile zu reißen. /
Die beiden magnetischen Staubfilter für Vorne und Oben sind gut verarbeitet und halten auch gut. Jedoch muss man überlegen, ob man die schrauben vor oder hinter dem Staubfilter anbringt. Ich habe den vorderen Lüfter nicht abgenommen und der Staubfilter liegt deswegen auf den Schrauben, was jedoch nicht zu einem Nachteil des Staubfilters wird. Beim Netzteil-Staubfilter habe ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Ich dachte da wäre auch ein magnetischer oder ein rausziehbarer Staubfilter. Jedoch war da nur ein grober Filter, der mit 6 oder 8 Haken fixiert ist. Dies ist bis jetzt zwar noch kein wirklicher Nachteil aber der "Filter" ist dadurch schon leicht verbogen, da er eben nicht wiklich fest sitzt. +

Ausstattung:
Nachdem ich die Seiten + Staubfilter betrachtet habe, habe ich mir das Zubehör angeschaut. Das Zubehör ist eine kleine Tüte mit Schrauben, unsortiert, und eine Fernbedienung für die RGB-Steuerung. In der Tüte befanden sich 3 weitere Abstandshalter, für mATX-Boards wie meins, 4 große 5-Eck Schrauben für das Netzteil, "viele", ca. 20 normale Schrauben mit rundem Kopf und noch ein paar Normale. Nirgendwo steht, wie viele nun wirklich beigelegt sind oder für was welche Schrauben geeignet sind. Abstandshalter und Netzteilschrauben sind klar aber die anderen Beiden waren anfangs ein Problem. Ich dachte zunächst, dass die mit rundem Kopf, welche auch am meisten vorhanden waren, für Festplatten/SSDs (3,5, 2,5 Zoll), ... gedacht sind und die anderen "normalen" für das Mainboard. Also habe ich die Festplatten damit angebracht, ohne Probleme. Jedoch kam es beim Mainboard mit den anderen Schrauben zu Problemen. Weshalb ich für das Mainboard auch die selben Schrauben wie für die Festplatten benutzt habe. Die weniger-vorkommenden "normalen" Schrauben habe ich bis heute gar nicht verwendet. -
Montage:
Der Einbau der Komponenten war problemlos möglich, außer anfangs mit dem Mainboard. Auf der Rückseite bietet sich auch locker genug Platz für nicht-modulare Netzteile wie meins. Ich dachte zuerst, dass die ganzen Kabel da nicht rein passen, jedoch war das problemlos möglich. Außerdem habe ich die 2 mit gelieferten Kabelbinder verwendet, was aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre. /
Meine Grafikkarte konnte ich in meinem alten Gehäuse schwieriger einbauen. Ich hatte vorher das Sharkoon VG5w, welches für den Preis nicht schlecht aber eben klein war. In Dem AZZA Thor 320 war dies jedoch komplett problemlos möglich. +f
Meine Komponenten:
-i5 6500, standardtakt - boxed Kühler
-MSI b150m MORTAR
-2x4GB HyperX Fury DDR4 @ 2133MHz CL15
- 240GB OCZ T150
-1TB WD Blue
-6GB Gigabyte GTX 1060 G1 Gaming
- 400w Corsair Vengeance
Hinter dem Mainboard ist auch eine sehr große Ausschattung, um CPU-Kühler problemlos, während das Mainboard eingebaut ist zu wechseln. +
Nun komme ich zu meinem einzigen aber anfangs nervigen Problem:
Einer der Abstandshalter wollte nicht "reingehen". Ich habe natürlich den Abstandshalter auch gewechselt aber es war das Gewinde am Gehäuse schuld. Ich habe den Abstandshalter dann leider mit einer kleinen Zange langsam anziehen müssen. Dies hat dann aber gut funktioniert, jedoch müssten die Gewinde besser verarbeitet werden. -
Im Großen und Ganzen bietet das AZZA Thor 320 erstmal auf jedenfall sehr viel Platz für Komponenten. Es sieht dazu noch gut aus. Die RGB-Steurung hat keine Probleme bereitet. Das Logo an der Netzteilabdeckung, die 2 LED-Ketten Oben und Vorne, die Lüfter und meine Grafikkarte leuchten durchgehend Weiß. Da alles andere schwarz ist, bietet das Gehäuse auch viele Designmöglichkeiten. Ich habe jedoch nicht wirklich getestet, ob die Netzteilabdeckung abnehmbar ist. Ich glaube jedoch das sie genietet, also nicht abnehmbar ist. +
Ich benutze in meinem System nur die beiden vorinstallierten Lüfter, da mein Mainboard nur über 2x PWM-Anschlüssen verfügt. Jedoch entsteht durch die beiden Lüfter trotzdem ein guter Airflow und meine Komponenten werden genauso gut, wenn nicht sogar besser wie mit 3 Lüftern vorher gekühlt. Die Lüfter sind dazu noch sehr leise und sehen echt gut aus. > Empfehlenswert, bis jetzt. +
Das Gehäuse bietet viele Möglichkeiten, auch für AIO Waserkühlungen Oben und Vorne. Außerdem ist das Gehäuse sehr gut, obwohl das Ober- und das Vorderteil aus Plastik besteht, verarbeitet. Keine Vibrationen, die Standfüße sind groß/hoch und sehr rutschfest. +
Zu meinem vorhertigen Sharkoon VG5w gibt es keine verbesserte Kühlleistung, was jedoch nicht am Gehäuse liegt. Das Sharkoon VG5w hatte eben schon 3 Lüfter vorinstalliert, aber oben keine Öffnungen. Wie jedoch schon gesagt bietet das AZZA Thor 320 viel Platz für Radiatoren oder auch einfache Lufkühlungen, was bei meinem System aber nicht nötig ist. +
Als letztes noch zur Fernbedienung:
Die Fernbedienung bietet Knöpfe zur Helligkeit, zur Farbe und zum Modus. Ich weiß zwar immernoch nicht für was genau der Knopf in der Mitte namens "DEMO" zu gebrauchen ist, ist aber auch egal. Es gibt viele Modi zur Auswahl, welche meiner Meinung nach aber nicht unbedingt nötig sind. Lieber eine genauere Anleitung zu den Schreiben und zu der Fernbedienung, den Modi bzw. für was welcher Knopf ist. Was beides gar nicht beschrieben wird. Es gibt evtl. eine genauere Anleitung im Internet, welche ich aber nicht gesucht oder benutzt habe. So etwas sollte beim Gehäuse bei liegen, meiner Meinung nach. /
Ich bin mit dem AZZA Thor 320 sehr zufrieden. Das P-/L-Verhätnis dieses Gehäuses ist sehr gut. Ich würde mir das Gehäuse so wie es ist auf jeden fall wieder kaufen. Mit kleinen Problemlösungen von AZZA, wie die Gewinde der Abstandshalter oder eine etwas mehr ausführliche Anleitung wäre das einfach für ~80€ echt eines der besten Gehäuse. +
Es gab zwar wie beschrieben bei der Montage ein paar kleine Mangel aber es hat trotzdem spaß gemacht das Gehäuse auszustatten und nach der fertigen Montage haben die Probleme auch keine Auswirkung auf die Kühleistung oder auf das Design mehr. Das ganze Gehäuse steht fest, vibriert nicht, sieht gut aus, ist überall, außer bei den Plastikteilen oben und vorne, perfekt verarbeitet, leuchtet in jeder Farbe die man sich wünscht und bietet einfach ein gutes Gesamtpaket. +
    
  
5 5
     am 10.07.2018
Ich habe das Gehäuse in der Aktion "Testers Keepers" gewonnen und wollte nun nach etwas über einer Woche im Test, meine Eindrücke mitteilen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Verpackung und Versand
2. Verarbeitung und Design
3. Montage
4. Kompatibilität/ Ausstattung
5. Kühleigenschaften und Leistung
6. Preis-/Leistungsverhältnis
7. Haltbarkeit & Vergleich
8. Fazit


1. Verpackung und Versand

Der Versand ging Mindfactory üblich sehr fix, das Paket war nach Ankündigung bereits nach einem Tag bei mir.
Das Gehäuse wird in einem Standard Gehäuse Karton geliefert, mit aufgedruckten Abbildungen des Gehäuses Vorne und Funktionserklärungen an den Seiten.
Es ist im inneren Sicher in einem dicken und weichen Kunsthoffalter eingefasst, womit sichergestellt wird, das der Tower mit der Glasscheibe auch intakt ankommt.

Zusätzlich ist das Gehäuse in Plastikfolie eingewickelt, um es vor Staub beim Transport zu beschützen.
Nach dem Entfernen der Plastikfolie sieht man, das auch die Glasscheibe beidseitig mit Klebefolie gegen Staub und Kratzer geschützt ist.
Mit insgesamt acht Kilogramm ist das Gehäuse kein Leichtgewicht, aber wirklich schwer ist es damit auch nicht.


2. Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut. Der Farbe ist Schwarz, durch und durch - die Kunststoffteile und ebenfalls das Gehäuseinnere sind komplett in schwarz gehalten, was es zusammen mit der großen Seitenglasscheibe sehr hochwertig Aussehen lässt.

Der Tower verfügt über ein schlichtes aber Stylisches Design, besonders der Große RGB Leuchtstreifen, der auf der oberen und der vorderen Kunststoffabdeckung angebracht ist, gibt dem Tower einen sehr schönes Aussehen. Zusammen mit dem ebenfalls RGB Beleuchteten Azza-Logo, das sich hinter der Glasscheibe auf der Netzteilabdeckung befindet, sieht das insgesamt sehr cool aus.

Das von Vorne gesehene rechte Seitenteil ist aus Schwarzem Blech, das Rechte besteht aus einer großen Glasscheibe, die mit vier Schrauben in Gummifassungen gehalten wird.
Die Kunstoffteile oben und vorne, auf denen auch die RGB LED Streifen zu sehen sind, sitzen sicher mit Clips auf dem stabilen Metallrahmen und können einfach entfernt werden, um außen Lüfter zu verschrauben oder um Kabel zu verlegen.

Die Lufteingänge an den Kunststoffteilen Oben und Vorne sind mit einem leichtem Schaumstoff Staubgeschützt, aber noch leicht durchsichtig.
Ebenfalls sind die Lufteingänge direkt am Gehäuse oben und vorne durch zwei große, magnetisch haftende Staub-Matten geschützt, welche sich sehr schnell entfernen und wieder anbringen lassen.

Alle anderen mitgelieferten Gehäuseschrauben sind zum Glück Daumenschrauben und können auch ohne Schraubendreher montiert werden.

Ich konnte beim Einbau keine Scharfen Kanten finden, einziger Nachteil sind die Slot-blenden, da diese zum ausbrechen sind, was ich persönlich nicht so mag.


3. Montage

Die Montage und Transplantation meines PC's vom alten ins neue Thor 320 verlief ohne Probleme. Da dieses Gehäuse über keine internen Laufwerkskäfige verfügt, hat man sehr viel Platz alles zu verbauen. Soviel das man Oben und Vorne jeweils einen 360er Radiator verbauen könnte, das habe ich aber nicht gemacht.

Mein Ryzen 1600x, der auf einem Gigabyte AB350-Gaming 3 mit 16GB DDR4 Hyper-X und einer Geforce 1800 zusammenarbeitet,sieht nach dem Umzug vom etwas kleinerem Gehäuse nun wesentlich aufgeräumter auf.
Der Einbau des Mainboards war kein Problem, wie üblich muss man zuvor die Abstandshalter anpassen, die sind gut verschraubt, lassen sich aber einwandfrei lösen.

Hinter dem Mainboard ist eine große Aussparung, so das man eine Backplate auch nach dem Einbau des Mainboards wechseln kann. Es sind reichlich Ösen zur Befestigung von Kabelbindern oder Haltern vorhanden, um die Kabel hinter dem Mainboard ordentlich sortieren zu können. Nur die etwas unter zwei Zentimeter Platzabstand sind etwas knapp, aber mit etwas gezurre bekommt man alle Kabel einigermaßen ordentlich unter (Ich werde noch mal extra ein Paket Kabelbinder kaufen, um das nochmal etwas schicker zu gestalten).

Meine Fractal Design Kelvin AiO Wasserkühlung ließ sich problemlos einbauen, die ist mit einem 120mm Radiator aber auch ziemlich klein, aber macht in anderen Gehäuse aufgrund der dicke gerne Ärger.Ich habe Sie vorne relativ weit oben angebracht. Ein Test zeigt aber das Sie selbst neben meiner langen Asus Strix 1080 auch mittig befestigt werden kann und mit drei Zentimetern Abstand noch genug Platz zur Grafikkarte da ist.
Das Gehäuse kann mit Grafikkarten mit einer maximalen Länge von 380 Millimetern verbaut werden, was selbst für die größten Grafikmonster ausreicht.

Vorne ist Platz für Radiatoren bis 280 mm, drei 120mm Lüfter oder zwei 140mm Lüfter, Oben kann auch ein großer 360 mm Radiator befestigt werden, wahlweise drei 120mm oder zwei 140mm Lüfter.
Wer einen Towerluftkühler verwenden möchte kann einen mit einer maximalen Höhe von bis zu 155mm nutzen.
Mit dem 120mm Platz hinten kann man also bis zu sieben 120mm Lüfter anbringen, für alle die nie genug Luft bewegen können, sicher ein Spaß. Naja, mit fünf 120mm Lüftern bin ich auch mal still.

Die Festplatten ließen sich auch sehr einfach einbauen, meine beiden 2,5 Zoll sind in die hinteren Schlitten eingebaut und meine 3,5" WD Red ist in eine der entsprechenden Ports gewandert. Ich Habe noch drei Plätze für Festplatten frei, falls ich noch aufrüsten möchte. Den genaueren Aufbau beschreibe ich im nächsten Abschnitt.

Die Mindfactory Angabe, wobei bis zu sechs 2,5 Zoll Laufwerke installiert werden können, funktioniert, indem man auch die 3,5" Einschubschächte mit 2,5" Festplatten mit Adapterrahmen bestückt.

Das Netzteil hat eine komplette Abdeckung zum Restteil des Gehäuses, womit es seine Wärme nicht unnötig ins Gehäuseinnere abgibt, was sehr gut ist.

Die Kabel lassen sich sehr gut durch etliche vorhanden Öffnungen führen, so das das innere sehr schön aufgeräumt und frei von unnötigen Kabeln ist, die keiner sehen muss. Hinter dem Netzteil ist ausreichen Platz, falls man ein nicht modulares Netzteil nutzt, so wie ich, in dem unnötige Kabelstränge nicht abnehmbar sind. Die lassen sich da drinnen gut verstecken.

Die Montage mit diesem Gehäuse hat Spaß gemacht, da man wirklich ausreichend Platz für alles hat und der Aufbau gut durchdacht designt wurde..


4. Kompatibilität/ Ausstattung

Das Gehäuse hat Oben und Vorne einen schicken RGB LED Streifen, das Azza Logo unten auf der Netzteilabdeckung ist ebenfalls RGB beleuchtet.
Zum Zubehör gehören zwei Azza Hurricane Light RGB Lüfter, die vorne und hinten vormontiert sind.
Die RGB Beleuchtung lässt sich insgesamt mit der beigelegten Fernbedienung steuern, soweit man alles an den mitgelieferten Adapter anschließt. Die Lüfter können ebenfalls direkt an ein Mainboard mit RGB Steuerung oder andere RGB Steuermodule angeschlossen werden, da diese über einen normalen Zwölf Volt Vier-Pin LED Anschluss verfügen. Die Lüfter werden im Daisy Chain Verfahren, also in Reihe aneinander geschlossen, im Grunde wie man es von einer Lichterkette kennt.

Dies funktioniert leider nicht mit den RGB Streifen am Gehäuse und dem Logo, da diese jeweils leider einen vier-Pin Sonderstecker haben, der nur an dem mitgelieferten Adapter angeschlossen werden kann, was sehr schade und nicht zu ende Gedacht ist. Der Adapter hat noch einen Zwölf Volt Molex Anschluss.
Ebenfalls sind die keine Adressierbaren LED's, die einen Regenbogeneffekt darstellen könnnen, was man aber in dieser Preisklasse auch nicht erwarten kann.

Die Einstellungsmöglichkeiten der mitgelieferten Fernbedienung sind beschränkt aber ausreichend. Man kann sieben voreingestellte Farben wählen, oder sich durch ca. 35 verschieden Blink und Anzeigemodi klicken.
Leider hat die Fernbedienung keinen Speicher für einen Lieblingsmodus.
Zum Glück folgen die LED Lüfter aber brav der Mainboardsteuerung und können dann auch theoretisch 16.8 Millionen anstatt der sieben Farben mit der Fernbedienung darstellen.
Ich habe die Azza Lüfter zusammen mit meinen T.RGB Lüftern an die Enermaxx Lüftersteuerung angeschlossen, was einwandfrei funktioniert und eine Synchrone Farbdarstellung aller Lüfter zur Folge hat. Mit der Gigabyte RGB Fusion Software arbeiten die Lüfter auch einwandfrei zusammen. Das sollte somit mit Asus Aura und MSI Mysticlight auch funktionieren.

Oben am Gehäuseteil sind der Powerschalter, ein Audioausgang, ein Mikrofoneingang sowei zwei USB 3 Anschlüsse vorhanden. Ich vermisse den Reset-Schalter, der einfach eingespart wurde. Kleiner Minuspunkt, ein bis Zwei USB Ports mehr könnten auch nicht schaden.

Man hat vier Plätze für 2,5 Zoll Festplatten, im Gehäuse sind zwei Plätze und hinter dem Mainboard sind noch zwei Schlitten befestigt, die mit einer Daumenschraube fixiert sind, in der ebenfalls zwei 2,5 Zoll Geräte Platz finden.
Hinter dem Netzteil unter der Abdeckung, sind zwei Einschübe für zwei 3,5" Festplatten. Die Plätze haben jeweils einen Einschub-Kunststoffschlitten, der mit den vorhandenen Dornen nur in die Festplatten eingerastet und dann ins Gehäuse geschoben wird, er hält per Clips und benötigt keine Schrauben zum fixieren.

Das sollte auch für Speicherfreudige Systeme mit sechs Festplattenports ausreichend Platz haben.
Das Gehäuse ist für Micro ATX oder ATX Mainboards kompatibel.


5. Kühleigenschaften und Leistung

Mein System ist im AZZA Gehäuse etwas Kühler als in meinem vorherigem Midi Tower, was sicherlich an dem Platzangebot und dem dadurch verbessertem Luftfluss liegt.

Das System arbeitet leise und ist hinter der Glasscheibe kaum zu hören, was ich, da der Tower direkt auf meinem Schreibtisch steht, sehr gut hören kann. Ich bin auch sehr empfindlich für Störgeräusche, aber aus dem Tower kommt nur ein beruhigendes, leises surren.
Dafür das das System keinerlei Dämmmaterial hat, ist es ziemlich leise.

Unter den Tower Füßen sind Gummipads angebracht, die übertragene Vibrationen dämpfen, was gut funktioniert.


6 - 8. Preis-/Leistungsverhältnis; Haltbarkeit & Vergleich; Fazit

Ich fasse das mal zusammen.

Nach dem Zusammenbau weiß man was man für ein Paket für die knapp 90 Euro bekommt :

- Ein echt schicker RGB Beleuchteter Midi Tower
- Viel Platz im inneren, Perfekt für Modder und Wasserkühler mit Platz für zwei Radiatoren
- Gutes Kabelmanagement durch Netzteilabdeckung und gut durchdachte Öffnungen im Towerblech
- Mit bis zu sechs Festplattenplätzen ausreichen Platz für Speicher
- bis zu sieben 120mm Lüfter oder vier 140mm Lüfter sorgen für gute Kühlmöglichkeiten
- Tower steht stabil auf seinen Gummifüßen und wackelt nicht

Fazit : Ein für den Preis unschlagbar guter Tower, der sich aufgrund des Stils und des Platzangebotes auch nicht vor teureren Mitbewerbern verstecken muss, verglichen mit meinem Vorgänger Tower, der auch in dem Preisbereich lag, ein echtes Plus für mich.

Ich denke das alle, die ein Gehäuse mit ausreichend Platz, ein wenig RGB Beleuchtung mit schicker Seiten Glasscheibe suchen, mit diesem Gehäuse sehr glücklich werden.

Daher kann ich das nur einwandfrei empfehlen und trotz einiger Kleinigkeiten, die kaum ins Gewicht fallen, mit fünf Sternen bewerten.

Weiter so, Azza !
    
  
     am 10.07.2018
Hallo Ich wurde zum Tester für das AZZA THOR 320 Gehäuse ausgewählt und hatte die Möglichkeit dieses Produkt jetzt eine Woche zu testen, da ich von AZZA schon, dass vorherige Model -Photios 250 genutzt hatte, war ich mir sicher, dass ich mit diesem Produkt auch zufrieden sein werde. Ich fand an AZZA schon immer die Qualität, die man für den Preis bekommen hat sehr gut. Man bekommt für den Preis ein sehr gutes Gehäuse mit ausreichend Platz und sogar mit Echtglas, was nicht bei vielen Herstellern der Fall ist. Kommen wir erstmal zu der Bewertung für das THOR 320 Gehäuse,

Inhaltsverzeichnis:
-Design
-Verarbeitung
-Montage
-Kompatibilität und Ausstattung
-Kühleigenschaften
-Preis-/Leistungsverhältnis
-Haltbarkeit & Vergleich
-Fazit

Zum Design:
Ein wirklich großartiges Gehäuse, genau wie ich es mir vorgestellt habe. Keine aufdringlichen Extras etc., da ich eher auf schlichteres Design stehe, passt dieses Gehäuse 1A zu meiner Wohneinrichtung und ist ein echter Blickfang auf dem Schreibtisch. Anfangs war ich nicht so der Fan davon, aber bei diesem Gehäuse wäre es echt viel zu schade es unter dem Schreibtisch verweilen zu lassen. Des Weiteren ist der große Blick des Inneren des Rechnern Zucker für die Augen, da die RGBs beliebig eingestellt werden können.

Verarbeitung:
Zur Verarbeitung kann ich nicht sehr viel schreiben. Außen besteht das Gehäuse aus Kunststoff, aber man muss dazu sagen, dass dies sehr gut verarbeitet ist und extrem gut mit dem echten Glas an der Seite harmoniert. Die Scheibe lässt keine Geheimnisse vom Innenleben des Rechners offen, was mir sehr gut gefällt und jedem anderen auch gefallen könnte der sehr viel Wert auf gute Qualität für kleines Geld legt. Es gibt weder innen noch außen scharfen Kanten, an denen man sich verletzen könnte. Alles wurde meiner Meinung nach perfekt verarbeitet und wirkt sehr robust.

Montage:
Die Montage ist auch sehr einfach und bequem gewesen, da im Gehäuse sehr viel Platz ist und es dadurch zur keinen Komplikationen gekommen ist. Die Gehäusekabel konnte man ohne Probleme von hinten durchziehen, sodass vorne so wenig Kabel wie möglich sichtbar ist. Das Netzteil konnte man unten wo die Abdeckung ist ohne Probleme einsetzen und anschrauben. Die dicken Kabel vom Netzteil konnte man auch ohne Gequetsche hinterm Gehäuse verstauen, sodass vorne nur das Nötigste zu sehen ist. Meine HDD und SSD konnte ich ganz einfach, dank den Schiebeslots, anschrauben und wieder an die passende Stelle reinschieben. Für das Mainboard waren genug Abstandhalter vormontiert, sodass man keine extra Abstandhalter einschrauben musste. Das Mainboard drauf und befestigen. Die vorinstallierten Lüfter waren auch einfach anzuschließen. Die Kabel waren lang genug, um diese durch den hinteren Teil des Gehäuses zu ziehen. Die Grafikkartenhalterung am hinteren Teil des Gehäuses ist auch ziemlich stabil, da sie durch mehrere Schrauben gehalten wird. Das sorgt dafür, dass sich die Grafikkarte fest an ihrer Position befindet und nicht hin und her wackelt. Man musste die Bügel einfach wegbiegen und die Grafikarte einsetzen.

Kompatibilität / Ausstattung:
Wie erwähnt gibt es im vorderen und hinteren Teil des Gehäuses reichlich Platz. Soweit ich richtig gesehen habe, können bis zu sechs Festplatten problemlos angeschraubt werden (vielleicht sogar mehr). Man kann sie hinten im Gehäuse einbauen oder vorne im Gehäuse, wo sie durch die Glasscheibe dann sichtbar sind. Auch eine Nvidia Geforce Gtx 1060 mit einer Länge von ca. 25-26 cm passt problemlos rein. Dank des umfangreichen Platzes kann man auch ein vernünftiges Kabel Management anwenden, womit der Blick ins Gehäuse dann deutlich besser wirkt, als wenn man die Kabel einfach so im vorderen Gehäuse teils rumliegen hat. Ein Muss für jeden der auf Optik achtet. Die eingebauten RGB Lichter innerhalb und außerhalb des Gehäuses und die Lüfter sind von top Qualität. Es wird eine extra Fernbedienung mitgeliefert, um die RGB Lichter zu steuern. Auch die Fernbedienung fühlt sich sehr qualitativ hochwertig an. Wenn man ein bestimmtes Setup zuhause hat, es auch behalten will und nur ein neues Gehäuse braucht, ist das hier perfekt. Es passt zu fast jedem Gaming Setup.

Kühleigenschaften:
Die mitgelieferten RGB Lüfter von AZZA sind hier komplett ausreichend. Sie sind ziemlich leise, sodass man sie während des Betriebs so gut wie gar nicht hört. Also ist es kein Muss Kopfhörer oder ein Headset zu tragen, um den Lärm zu unterdrücken. Bei der Nutzung von Kopfhörern oder Headsets ist wirklich gar nichts mehr zu hören (wobei ich ehrlich sagen muss, dass meine Grafikkarte und CPU Lüfter nicht mehr die leisesten sind). Man braucht auch kein extra Lüfter, das Gehäuse wird ohne Probleme immer kühl gehalten. Auch vom Aussehen sind die Lüfter schön anzusehen.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Wenn ihr auf der Suche nach einem Gehäuse seid, was euch viel Platz bietet und dabei noch gut aussieht, dann ist das hier die erste Wahl. Vom Aussehen her ist es unschlagbar, was man für so einen geringen Preis bekommt. Für die ca. 80¤ bekommt man hier ein qualitativ hochwertiges Gehäuse, was für einen Durchschnittsuser klar zahlbar ist. Was ich auch erwähnenswert finde ist, dass man für diesen Preis zwei Lüfter bekommt im Wert von ca. 30¤ was den Preis des Gehäuses noch mehr rechtfertigt.

Haltbarkeit & Vergleich:
Ich möchte das Gehäuse AZZA THOR 320 mit meinem alten Gehäuse, das AZZA Photios 250, vergleichen. Ich besitze das AZZA Photios 250 fast schon seit ca. 2 Jahren und es hat sich nichts Negatives anmerken lassen, seit Tag 1 der Nutzung. Es hat seinen vorgegebenen Nutzungszweck bis heute hin erfüllt gehabt und ich hätte es wahrscheinlich noch einige Jahre weiterhin nutzen können. Ich glaube, dass ich das Selbe von diesem Gehäuse auch erwarten kann, da ich denke, dass sich AZZA immer positiv weiterentwickelt und somit ihre Produkte auch. Ich schreibe diese Bewertung nach einwöchiger Nutzung und kann bezüglich des Gehäuses nichts Negatives von mir geben. Bisher habe ich einige Rechner zusammenbauen müssen und deswegen mit einigen Gehäusen zu tun gehabt, wobei ich leider auch sehr viel Negatives erfahren habe, gerade wenn es um das Thema Platz und Räumlichkeit des inneren des Gehäuses ging. Die meisten Gehäuse gehen zu viel auf Optik und vernachlässigen die Qualität. Dies ist bei AZZA zum Glück nicht der Fall, da deren Einteilung sehr ausgewogen ist. AZZA arbeitet nach dem Motto: Qualität vor Quantität.

Fazit: Top Gehäuse zu einem top Preis. Ich bin mit diesem Produkt sehr zufrieden gestellt worden, weshalb ich auch weiterhin bei AZZA bleiben werde und es nur jedem empfehlen kann.
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     am 06.07.2018
Mir wurde das Gehäuse in der Aktion "Testers Keepers" zur Verfügung gestellt und durfte das Gehäuse auf Herz und Nieren testen:

Bewertung Azza Thor CSAZ-320 Midi-Tower-Gehäuse
Index
1. Verpackung / Unboxing
2. Design / Optik / Haptik
3. Ausstattung / Spezifikationen
4. Montage
5. Erkenntnisse während und nach der Montage
6. Fazit

1. Als es an der Tür klingelte und der Postbote mir den Karton rüber schob, dachte ich schon: Was für ein riesiges Teil, schwer muss es wohl sein. Doch weit gefehlt. Der Karton samt Inhalt ist relativ leicht (6-7kg). Sicher verpackt, aber in so wenig Verpackung wie möglich, ist das Thor bei mir angekommen.
Also direkt an die Arbeit. Der Karton ist schlicht gehalten. Eine grafische Darstellung des Gehäuses auf den beiden großen Seiten. An den kleinen Seiten wird die Ausstattung angegeben (hierzu mehr in Punkt 3).
Den Karton von oben geöffnet, ist das Gehäuse in eine Plastikfolie eingeschlagen und in zwei Schaumstoffbacken eingesetzt. Es lässt sich locker aus dem Karton ziehen, da das Thor ein relativ leichtes Gewicht hat. Alles notwendige Zubehör befindet sich im Gehäuse und muss nicht einzeln im Karton zusammen gesucht werden.

2. Ausgepackt und aufgestellt. Das Design ist futuristisch gehalten, mit vielen Ecken und Kanten Außen und Innen sehr aufgeräumt mit vielen Montagemöglichkeiten (siehe Punkt 3). Leider erscheint die Oberfläche der Front und des Deckels etwas plastisch und wirkt etwas billig. Eine eloxierte Oberfläche oder eine entsprechende Folie in diesem Design hätte ihm mit Sicherheit besser gestanden. Aber je länger ich mir das Thor ansehe, desto mehr geht dieser Kritikpunkt unter. Es macht einfach eine gute Figur. Die Oberflächen sind unempfindlich und auch Fingerabdrücke bleiben nicht zurück. Der Powerbutton, die zwei USB3.0 Anschlüsse und die beiden Audioanschlüsse sind auf dem Deckel montiert und dort sehr gut zu erreichen. Die große getönte Seitenscheibe erlaubt einen Einblick in den großzügigen Innenraum, der viel Platz für die Hardware und Zubehör bereithält. Das Netzteil wurde auch beim Thor räumlich vom Mainboard getrennt und bietet hier Platz für ein beleuchtetes Azza Logo. Man muss ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Somit ist das Thor für Modder und Gaming-Enthusiasten, die gerne zeigen was sie haben, perfekt geeignet.

3. Das Azza Thor 320 lässt fast keine Wünsche für einen Modder offen. Mit einer Größe von 538mm x205mm x 465mm (H/B/T) liegt es für mein Empfinden noch gerade so im Bereich eines Midi-Towers. Es können 6x 2,5 und 2x 3,5 Drives intern verbaut werden (wobei die beiden 3,5 Drives je ein 2,5 Slot ersetzen; im weiteren Verlauf gibt es dazu aber auch Bilder). Auf ein externes 3,5 wurde beim Thor verzichtet und ist aus meiner Sicht in der heutigen Zeit auch nicht mehr notwendig. Um einen guten Airflow zu gewährleisten können intern bis zu 7x Lüfter (davon zwei bzw. drei im Deckel, einer auf der Rückseite und zwei bzw. drei in der Front) verbaut werden (Kombinationsmöglichkeiten: 3x 120mm oder 2x 140mm im Deckel, 3x 120mm oder 2x 140mm in der Front und 1x 120mm Rückseite). Zwei 120mm Lüfter mit RGB sind bereits im Lieferumfang enthalten. Wer lieber auf eine Wasserkühlung setzt: Das Thor 320 unterstützt Wasserkühlungen mit einer Radiatorgröße von 360mm im Deckelbereich und 280mm im Frontbereich. Zudem glänzt das Thor-Gehäuse mit einer RGB-Steuerung, die ohne Software mit einer Fernbedienung zu handhaben ist. Grafikkarten werden bis zu einer maximalen Länge von 380mm unterstützt. Es ist also ausreichend Platz im Innenraum verfügbar. Im Außenbereich auf der Deckeloberseite sind der Power-Button, zwei USB 3.0 Ports, sowie Audio-Out und Mic-In verbaut.

Es ist soweit alles vormontiert. Die große getönte Seitenscheibe lässt sich mit 4 Rändelschrauben ohne Werkzeug einfach öffnen. Aber Vorsicht beim Abnehmen; da die Seitenscheibe aus Glas gefertigt ist besteht Bruchgefahr. Die Scheibe sollte daher mit einer Hand an der unteren Kante gesichert werden, auch wenn sie zum Teil von den Gummiträgern gehalten wird. Die beiden 120mm RGB-Gehäuselüfter sind bereits vormontiert. Einer in der Front an der untersten Stelle (hier wird zum einen der Bereich des Netzteils und der 3,5 HDD-Schlitten belüftet und zum Teil auch noch der Innenraum) und der andere im hinteren Bereich in der späteren Montagehöhe der CPU. Wenn man das Thor dreht und das andere Seitenteil entfernen möchte, kann man dies ebenfalls werkzeuglos mit 2 Rändelschrauben tun. Das Seitenteil ist leicht und kann ohne Probleme abgezogen werden (Alle Kanten des Azza Thor sind glatt und es besteht keine Verletzungsgefahr). Hier kommen jetzt der Einbauschacht mit entsprechendem Lüftungsgitter für das Netzteil, die zwei 3,5 HDD-Schlitten, zwei 2,5 HDD-Befestigungen und die Kabel Power-Steuerung, USB3.0 und der RGB-Beleuchtung im Deckel und der Front zum Vorschein.

Der Deckel und die Front lassen sich etwas fummelig entfernen (eventuell nur beim ersten Mal). Für den Deckel ist im hinteren Bereich eine Griffaussparung vorhanden, um diesen dann nach oben ziehen zu können. Da man ja nichts abbrechen möchte, zieht man erstmal nicht so feste. Aber da tut sich erst einmal nichts. Nach ein bisschen ziehen und wackeln, konnte ich den Deckel und anschließend auch die Front entfernen (auf jeden Fall sinnvoll für die spätere Montage). Wenn die Deckel runter sind kann man nun auch die großen Öffnungen für die bis zu 140mm großen Lüfter erkennen. Diese sind abgedeckt mit einem Gitter, um den Eintritt von Staub und Schmutz zu vermeiden. Die Gitter sind einfach abzunehmen und bleiben dank der Magnetstreifen dort, wo man sie befestigt (funktioniert im Frontbereich bei der senkrechten Montage genauso). Die Montage von Lüftern und Wakü-Radiatoren ist in den Bereichen variabel gehalten. Hier sind keine einfachen klassischen Bohrlöcher für die Lüfter gesetzt worden, sondern entsprechende Freileisten. Hier können dann Lüfter variabel in der Höhe versetzt und verschraubt werden. Daher können auch Lüfter und Radiatoren verschiedener Größen miteinander kombiniert werden. Deckel und Front haben für den entsprechenden Luftauslass auch noch zum Staubschutz eine Art Feinflies (aus Baumwolle oder Synthetik konnte ich jetzt nicht feststellen) verbaut. Somit wird der Eintritt von Staub minimiert.

4. Somit sei zur Ausstattung nun genügend gesagt worden. Nun kann zur Montage übergegangen werden.

Als Spender verwende ich hier mein altes, schweres und klobiges Apevia X-Telstar. Es spendet uns:
- Asus P8P67
- Intel Core i5 2400 4x 3.10 GHz Boxed
- Corsair 240GB XTi ForceGT SATA
- Corsair 90GB ForceGT SATA
- Western Digital Blue 1TB SATA
- Corsair XMS3 DDR3-1600 8GB RAM
- Corsair TX650 PSU
- EVGA Geforce GTX960 SSC
- CoolerMaster ML120L RGB-Edition

Für die Montage wurden alle Deckel und Seitenteile entfernt.
1) Mainboard:
Zuerst montiere ich das Mainboard. Dafür wird das Gehäuse auf die Seite gelegt. Die Mainboardträger sind bereits vormontiert. Die entsprechenden Schrauben für die Montage sind beiliegend. Insgesamt muss nur wenig in dem Gehäuse geschraubt werden, aber wenn etwas geschraubt werden muss, sind die Schrauben in der Gehäusefarbe gehalten. Die Blende vom Mainboard wie gewohnt in die freie Öffnung setzen, Mainboard platzieren und festschrauben. Das Gehäuse fasst normale ATX-Mainboards, bis zu den kleineren µATX.

2) Netzteil:
Als nächstes folgt das Netzteil. Das Gehäuse wieder aufstellen und umdrehen. Es sollten Netzteile bis zu 18cm Länge mindestens rein passen. Mein Corsair ist 16cm lang und hat kein Kabelmanagement. Daher ist es schon etwas fummelig, das Netzteil in den Schacht zu bekommen. Die Kabelpeitsche nimmt hier schon viel Platz weg. Um alle Kabel, die für den Betrieb nicht notwendig sind unterzubringen, musste leider einer der beiden HDD-Schlitten für 3,5 weichen. Hier habe ich alle restlichen Kabel untergebracht. Ansonsten sitzt das Netzteil gut und der Lüfter vom Netzteil kann durch das Gitter im Boden nach unten ab lüften.

3) HDD / SSDs:
Mein eigentlicher Plan war es, damit es im Hauptbereich des Gehäuses nicht so leer aussieht, meine roten Corsair SSDs unterzubringen. Diese habe ich am Anfang auch schon dort montiert. An der Stelle werden die SSDs von der Rückseite her mit je bis zu vier Schrauben gehalten. Was mir allerdings erst später aufgefallen ist, das ich nur einseitig gewinkelte SATA Kabel habe. Die 6GB/s SATA-Ports am Mainboard liegen übereinander, somit müssen hier definitiv gerade Enden ran. Und da die SSDs leider zu weit von den perfekt platzierten Kabelöffnungen liegen, komme ich mit meinen gewinkelten Steckern nicht bis zu den SSDs ran. Somit musste ich die Lage der SSDs doch leider hinter das Mainboard auf die zwei HDD-Träger verlegen. Hier ist zu beachten, die SSDs von hinten zu verschrauben, auch wenn die HDD-Träger eine Verschraubung von der Seite ermöglichen. Da die Träger aber so eng zusammen sitzen, ist für die Schrauben im Stoßbereich kein Platz. Und Schrauben raus und wieder rein drehen verschwendet so viel Zeit. Meine 3,5 WD Blue hab ich auf einem der noch übrig gebliebenen HDD-Schlitten montiert. Diese kann sogar werkzeuglos montiert werden (Azza schreibt im Handbuch, bitte festschrauben, aber wo soll die Platte schon hin).

4) CPU-Lüfter:
Da ich bis dato nur den Intel-Boxed-Lüfter verwendet habe, empfand ich, dass es jetzt an der Zeit ist, was Neues auszuprobieren. Da der Boxed-Lüfter unter Last doch relativ laut war, wollte ich keinen normalen Lüfter mehr haben. Somit springe ich über zu einer Instant-Wasserkühlung von CoolerMaster. Der Radiator lässt sich einwandfrei und ohne Probleme im Deckelbereich montieren. Die Schläuche sind lang genug, um auch im Frontbereich anzusetzen. Variabilität top.

5) Grafikkarte:
Nun montiere ich die Grafikkarte. Im Thor ist es möglich, Grafikkarten bis zu einer maximalen Länge von 380mm zu montieren. Also Platz satt. Da meine GTX960 eine Dualslot-Karte ist, muss ich hier erst die Verriegelung für die PCI-Slots am Gehäuse öffnen (mit zwei Rändelschrauben auch werkzeuglos möglich) und die entsprechenden Slots (Slot 2 & 3) herausbrechen. Leider ist nur Slot 1 mit einer abnehmbaren Blende versehen. Ersatzblenden liegen hier leider keine bei. In der Regel ist das ja kein Problem, da man in den seltensten Fällen wieder zu einer Single-Slot-Karte zurückgeht. Hier hat es sicher was mit dem Thema Gewichtsreduktion zu tun, das nicht verwendete Slot herausgebrochen werden müssen. Theoretisch ist ein Tripple-SLI im Gehäuse möglich. Nach der Montage der Grafikkarte kann der Schieber für die PCI-Slots wieder geschlossen werden. Dieser ist für eine werkzeuglose Montage gedacht. Bei leichten Sachen, wie einer PCIe-WLAN-Karte oder eine PCIe-SSDs, stimme ich da auch zu. Aber für so schweres Gerät wie eine Grafikkarte bevorzuge ich doch Schrauben, um einen sicheren Sitz zu gewähren. Azza sieht hier auch eine Schraubenmontage vor, da entsprechende Bohrlöcher in dem Schieber enthalten sind.

6) Kabelverlegung / Lüfter anschließen:
Nachdem die Hardware verbaut wurde, kann jetzt mit der Verlegung der Kabel begonnen werden. Hier bieten sich zahlreiche Öffnungen und Kabelwege an, um den Strom im gesamten Gehäuse zu verteilen. Ebenfalls sind auf der Rückseite diverse Öffnungen und Schlitze vorhanden, um Kabel mit Kabelbindern zu fixieren. Azza hat dem Thor zwei Kabelbinder beigelegt. Das empfinde ich als ein bisschen zu wenig. Im gesamten habe ich ungefähr 15 Kabelbinder verwendet, um die Kabel so zu führen und zu halten, dass sie nicht im Weg sind oder von Vorne her zu sehen wären. Während der Kabelmontage ist mir dann noch aufgefallen, dass der hintere Lüfter mit dem Kabel ungünstig montiert wurde (Kabelführung unten rechts. Sinnvoll ist aber oben rechts, da dort direkt ein Sprung in den Hintergrund mit dem 12V CPU-Anschluss möglich ist). Diesen habe ich dann noch entsprechend gedreht. Die Lüfter werden, da hier keine Lüftersteuerung vorhanden ist, direkt am Mainboard angeschlossen. Für den hinteren Lüfter stellt mein Mainboard einen entsprechenden Anschluss bereit. Ebenfalls für den obenliegenden Lüfter der Wakü und den unten liegen Lüfter in der Front. Für die Kabelführungen sind in alle Fällen genügend Öffnungen und Durchführungsmöglichkeiten vorhanden.

7) RGB Montage / Anschluss Deckel:
Um die RGB-Beleuchtung zu montieren, müssen nun der Deckel und die Front wieder montiert werden. Die Front aufsetzen und nicht vergessen das Kabel vorher durch die Öffnung zu führen (ebenfalls die Gitter, falls demontiert, wieder drauf setzen). Für den Deckel, die Kabelpeitsche durch die Öffnung nach unten führen. Den USB3.0 Anschluss auf dem Mainboard suchen und den Stecker von den Deckelanschlüssen aufstecken (sitzt bei mir mittig rechts am Board unter dem Hauptstromanschluss). Audio und Powerbutton können durch die untere Öffnung eingeführt werden. Allerdings wäre hier eine weitere Öffnung im hinteren Bereich (aus optischen Gründen) noch sinnvoll gewesen, da jetzt das Audio-Kabel sichtbar am Mainboardboden verläuft. Die RGB-Stecker nochmal miteinander verbinden und an einen 4-PIN-Molex Stecker klemmen. Die Steuerung für die CPU-RGB wurde ebenfalls entsprechend Herstellerangaben angeklemmt. Die RGB-Beleuchtung ist wohl auch mit den Azza RGB-Lüftern erweiterbar. Wenn diese im Zubehör gekauft werden, können diese mit in die bestehende Azza RGB-Steuerung eingebunden werden.

5. Wie es halt so üblich ist, kommt bei eine Montage auf unbekanntem Terrain, auch mal zu Schwierigkeiten. Der Wechsel der SSDs und die Montage mit den Schrauben sind zwar ärgerlich, aber zu vertreten. Da konnte Azza ja nichts dafür, dass ich nur gewinkelte SATA-Kabel habe. Der Innenraum auf der Mainboardseite ist mit bis zu 155mm CPU-Höhe recht großzügig ausgelegt. Auf der Rückseite hätte ich mit da vielleicht auch noch einen halben Zentimeter mehr gewünscht. Jemand, wie ich, der kein Netzteil mit Kabelmanagement verwendet, kommt dann mit allen Kabeln für die Stromversorgung und der dicken Kabelpeitsche aus dem Deckel kommend eventuell in Schwierigkeiten. Ich habe noch gerade so mit etwas Drücken das Seitenteil wieder drauf bekommen. Man unterschätzt einfach die Anzahl und die Dicke der Kabel. Auch die Kabel für die RGB-Beleuchtung müssen ja noch irgendwo hin. Da fällt es zum Ende gehend schwer, noch Ordnung zu halten.

Im Großen und Ganzen ist die Montage eigentlich gut verlaufen und konnte zügig vorgenommen werden. Im kompletten hatte die Demontage und die Montage im neuen Gehäuse ca. 1 Âœ Std. gedauert.

Nachdem gebaut wurde, muss dann ja noch getestet werden. Nach Anschluss in seiner eigentlichen Wirkungszone konnte ich das Thor mit Inhalt in Betrieb nehmen. Der Start erfolgt reibungslos. Alle RGB-Beleuchtungen leuchteten munter vor sich her. Mit der beiliegenden Fernbedienung kann die RGB-Beleuchtung ohne einen Kontroller mit notwendiger Software bedient werden. Auf der Fernbedienung sind die Farben Weiß, Rot, Grün, Blau, Gelb, Hellblau und Violett hinterlegt (diese können aber auch einzeln mit den Auf- und Ab-Tasten geregelt werden). Zusätzlich kann die Helligkeit geregelt rauf oder runter geschraubt werden. Mit der Mode Taste kann man flimmern oder blinken wählen. Mit den Speed-Tasten kann hier noch die Geschwindigkeit bestimmt werden. Im Demo-Mode werden ala Strobo alle möglichen Modi durchgespielt. Es ist auf jeden Fall für Jeden was dabei. Natürlich kann man die Beleuchtung auch ausschalten.

Beim Test der Beleuchtung ist das System ja gelaufen. Leider ist die Geräuschkulisse zu hören, da das Gehäuse in dem Sinne nicht gedämmt ist und die Glasscheibe nur außen aufsitzt. Die Azza Lüfter könnten daher etwas leiser sein. Da diese ja in meinem Fall vom Mainboard gesteuert werden, ist das eher eine Konfigurationssache.

6. Mein Fazit für das Azza Thor CSAZ-320:
Im Großen und Ganzen macht das Azza Thor CSAZ-320 einen guten Job. Es bringt eine Menge RGB und ein futuristisches, aber nicht übertriebenes Design mit. Die erst billig wirkende Oberfläche entpuppt sich als sehr widerstandsfähig und doch passend. Das Thor glänzt mit den zahlreichen Möglichkeiten der Kabeldurchführung und der flexiblen Montage von Belüftungssystemen (Wasserkühlung mehr als Willkommen).

Durch die hohe Tiefe und Länge des Systems ist man sehr flexibel mit der zu verbauenden Hardware. Für alle, die das Netzteil wechseln möchten: Bitte auf ein modulares umsteigen. Es erspart einem viel Ärger im Bereich Ordnung und Übersicht halten.

Natürlich kann das Azza Thor 320 nicht mit einem Konkurrenten wie dem Dark Base 700 mithalten. Aber für den kleinen Preis erhält man auf jeden Fall ein System, das sich hinter einem Dark Base in Punkto Optik und Modularität nicht verstecken muss. Ich würde das System auf jeden Fall empfehlen und auch nochmal kaufen.

Ich hoffe mit der angebrachten Kritik und positiven Punkten bei einer Kaufentscheidung geholfen zu haben.
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