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MSI MPG Z890I Edge TI WIFI Intel Z890 So.1851 DDR5 Mini-ITX Retail

Artikelnummer 9202053

EAN 4711377274494    SKU 7E33-001R

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    5706 Eindhoven
    Niederlande
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MSI MPG Z890I Edge TI WIFI Intel Z890 So.1851 DDR5 Mini-ITX Retail

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über 5 verkauft
Beobachter: 7

Artikelbeschreibung

Seit dem 22.11.2024 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MPG Z890I Edge TI WIFI
Mainboard Sockel: So.1851
Mainboard Chipsatz: Intel Z890
Mainboard Formfaktor: Mini-ITX
Arbeitsspeicher Typ: DDR5
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 64 GB
PCIe-Steckplätze: 1x PCIe 5.0 x16
Speicheranschlüsse: 1x M.2 2230, 3x M.2 2280, 2x SATA (6Gb/s)
Grafikanschlüsse: 1x HDMI 2.1, 2x USB4 mit DisplayPort
Audioanschlüsse: 2x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 5000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 7 802.11a/b/g/n/ac/ax/be
Bluetooth: Bluetooth V5.4
USB-Anschlüsse: 1x USB-C 3.1, 7x USB-A 3.1
Besonderheiten: 2x Befestigungsloch für Antennenanschluss, I/O-Blende integriert, Kühlkörper M.2
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 27.02.2026
Produkttester
1. Lieferumfang und erster Eindruck
Im Lieferumfang des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI sind neben dem Mainboard selbst enthalten: ein RGB-Splitterkabel, ein Erweiterungsmodul, eine Wi-Fi-Antenne, ein USB-Stick mit Treibern, zwei SATA-Kabel, ein Kabel für den I/O-Frontanschluss des Gehäuses, ein USB-C-Frontpanel-Kabel sowie ein Päckchen mit Schrauben für die M.2-SSDs.

Sowohl das Mainboard als auch das restliche Zubehör machen auf den ersten Blick für mich einen hochwertigen Eindruck. Ich konnte keinerlei Produktionsfehler oder Beschädigungen feststellen. Der Lieferumfang ist, wie bereits erwähnt, sehr umfangreich und bietet mit dem Erweiterungsmodul auch interessante technische Details an. Auf das Modul werde ich nachfolgend dabei noch näher eingehen. Zusammenfassend hat mich der Lieferumfang des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI voll überzeugt.

2. Design und technische Details
Das vorliegende Mainboard besitzt den Formfaktor Mini-ITX (170 × 170 mm). Bereits beim Auspacken hat mich das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI optisch positiv überrascht. Farblich ist es in einem silbergrauen Stil gehalten: Die Kombination aus metallisch-silbernen Oberflächen der Kühlkörper wirkt sehr hochwertig und edel. Design und Farbgebung begeistern mich besonders, da sie insgesamt keineswegs den Eindruck von billigem Plastik vermitteln.

Trotz seiner kompakten Abmessungen ist mir zudem das vergleichsweise hohe Gewicht des Mainboards aufgefallen. Dieses ist vor allem auf das hochwertige und massive Kühldesign zurückzuführen. Der LGA-1851-Sockel wird an drei Seiten von leistungsstarken Kühlkörpern umgeben: Auf der linken Seite befindet sich ein größerer Kühlkörper mit integriertem Lüfter, der über eine Heatpipe mit dem oberen Kühlkörper der Spannungswandler verbunden ist und die zehn Phasen mehr als ausreichend kühlt. Im unteren Bereich ist zudem ein weiterer Kühlkörper (M.2 Shield Frozr) für insgesamt zwei M.2-SSDs verbaut.

Aufgrund des Mini-ITX-Formats verfügt das Mainboard über insgesamt nur zwei DDR5-Speicherplätze mit einer maximalen Kapazität von 128 GB und Taktraten von bis zu 8.600 MHz (OC). Zur allgemeinen Ausstattung zählen vier M.2-Slots, darunter einmal PCIe 5.0 sowie dreimal PCIe 4.0. Ebenfalls erwähnenswert sind der verstärkte PCIe-5.0-Slot für die Grafikkarte, zwei SATA-Anschlüsse, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, 5G-LAN sowie der Realtek-ALC4080-Soundchip. Extern stehen 1× HDMI 2.1, 2× Thunderbolt 4 mit DisplayPort 2.1, 1× USB-C 3.1 sowie 7× USB-A 3.1 zur Verfügung.

Die technische Besonderheit des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI ist das sogenannte "Erweiterungsmodul". Auf dem Mainboard befindet sich hierfür eine separate Schnittstelle, in die das Modul eingesteckt werden kann. Dadurch stehen zusätzliche Anschlüsse zur Verfügung, darunter ein weiterer M.2-Slot, zwei SATA-Anschlüsse sowie zwei USB-C-Ports. Insgesamt bietet das Mainboard damit eine beeindruckende Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten, die für den Mini-ITX-Formfaktor durchaus bemerkenswert ist. Meiner Ansicht nach ist dies sehr positiv zu bewerten, da man trotz der kompakten Bauweise kaum Abstriche bei der Ausstattung machen muss. Die Idee des optionalen Erweiterungsmoduls gefällt mir grundsätzlich sehr gut, da jeder selbst entscheiden kann, ob die zusätzlichen Anschlüsse benötigt werden oder nicht | auch wenn das Modul optisch aus meiner Sicht nicht besonders ansprechend aussieht.

3. Montage und Praxis
Das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI habe ich mit folgender Hardware getestet:

- Intel Core Ultra 5 245K
- 32GB Corsair Vengeance DDR5
- Thermalright Peerless Assassin 120 SE
- RTX 4070 Super
- Thermale View 170 TG
- 2x PCIe 4.0 NVMe SSD

Aufgrund des Mini-ITX-Formfaktors habe ich mich für das weiße View 170 TG von Thermaltake als Gehäuse entschieden. Selbstverständlich kann das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI in jedes PC-Gehäuse eingebaut werden, das den Mini-ITX-Formfaktor unterstützt. Die Montage des Mainboards zusammen mit meinen übrigen Komponenten verlief problemlos. Auch der Thermalright Peerless Assassin 120 SE ließ sich trotz seiner Größe ohne Schwierigkeiten auf dem Sockel installieren. Besonders hervorzuheben ist die Kühllösung der beiden vorderen M.2-Slots. Der Kühlkörper lässt sich dank eines durchdachten Klick-Systems werkzeuglos entfernen. Direkt darunter befindet sich der einzige PCIe-5.0-Slot. Entfernt man zwei weitere Schrauben, kommt ein zusätzlicher M.2-Slot zum Vorschein, der allerdings nur PCIe 4.0 unterstützt. Die Umsetzung dieser Kühllösung ist MSI aus meiner Sicht hervorragend gelungen, da sich eine SSD schnell und unkompliziert verbauen lässt. Die beiden weiteren M.2-Slots auf der Rückseite des Mainboards sowie auf dem Erweiterungsmodul habe ich nicht genutzt. Beim Slot auf dem Erweiterungsmodul ist zudem zu beachten, dass ausschließlich eine NVMe-SSD ohne Heatsink verbaut werden kann. Dies stellt zugleich meinen einzigen Kritikpunkt am Erweiterungsmodul dar: Der Abstand zwischen Arbeitsspeicher und SSD beträgt lediglich etwa einen Zentimeter. Dadurch kann maximal ein Wärmeleitpad auf der M.2-SSD angebracht werden, was sich unter Last negativ auf die Temperaturentwicklung und damit auch auf die Leistung der SSD auswirken könnte.

In der Praxis konnte mich das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI von Anfang an überzeugen. Das BIOS ist übersichtlich gestaltet und bietet zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Neben klassischen Overclocking-Funktionen stehen auch diverse Optionen zur Verfügung, um das System energieeffizienter zu konfigurieren. Auf Overclocking habe ich bewusst verzichtet und stattdessen ein Undervolting vorgenommen, das problemlos und wie gewünscht funktionierte. Mit meinem Intel Core Ultra 5 245K sowie dem Arbeitsspeicher hatte ich weder Temperatur- noch Stabilitätsprobleme. In dieser Hinsicht bin ich mit dem Mainboard sehr zufrieden. Empfehlenswert ist es jedoch, stets die aktuelle BIOS-Version von der MSI-Website zu installieren. Dank des leistungsstarken Kühldesigns dürfte das Board auch leistungsfähigere Prozessoren wie einen Intel Core Ultra 7 oder Core Ultra 9 problemlos betreiben können. Auch hinsichtlich der Netzwerkverbindung kann ich nichts Negatives berichten: Sowohl WLAN als auch LAN liefen stabil und mit hoher Geschwindigkeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die 5G-LAN-Unterstützung, dies ist in der Preisklasse leider nicht immer der Standard ist.

4. Fazit
Insgesamt ist das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI ein gelungenes Mainboard im Mini-ITX-Formfaktor. Es überzeugt durch seine umfangreiche Ausstattung, einem leistungsfähigen Kühldesign sowie eine hochwertige Verarbeitung. Besonders hervorzuheben sind die 5G-LAN-Unterstützung, die insgesamt sieben USB-3.1-Anschlüsse und vier M.2-Steckplätze. Der direkte Konkurrent, das ASUS ROG Strix Z890-I Gaming WIFI, bietet hier im Vergleich lediglich drei USB-3.1-Anschlüsse und zwei M.2-Steckplätze. Das Design ist selbstverständlich Geschmackssache. Schade ist lediglich nur, dass MSI keine schwarze Variante anbietet, sodass man hierfür gegebenenfalls auf andere Hersteller ausweichen muss. Der Preis von 362 ¤ (Stand: 02/2026) erscheint angesichts des generell höheren Preisniveaus im Mini-ITX-Segment sowie der gebotenen Ausstattung angemessen. Zusammenfassend handelt es sich beim MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI um ein sehr gutes High-End-Mainboard, das ich für einen leistungsstarken Mini-PC uneingeschränkt empfehlen kann.
    
  
5 5
     am 27.02.2026
Produkttester
Der Test des MSI MPG Z890I Edge TI WIFI erfolgte im Rahmen des Testers Keepers Programms. Einen Einfluss auf das Ergebnis hatte dies allerdings nicht.

Kurzzusammenfassung:

Pro:
- Schickes und durchdachtes Boarddesign
- Lieferumfang
- Einzeln verpackte Kabel und co.
- Vorinstallierte I/O Blende
- Bedienknöpfe auf I/O Shield
- Umfangreiche Anschlüsse mit modernsten Übertragungsstandards auf dem I/O Shield
- Xpander
- Einfache Handhabung des Haupt-M.2 Kühlkörpers
- Deutlich und übersichtlich bedruckt
- M.2 Slot auf der Rückseite
- 4 M.2 Slots
- sehr viele Steckplätze auf dem Board


Kontra:
- Verpackungsdesign
- Keine einfache Entriegelung der Grafikkarte (designbedingt vermutlich derzeit nicht anders umsetzbar)
- Lediglich eine SSD ist einfach einzubauen bzw. zu wechseln
- Kühlleistung der SSDs könnte durch beidseitige Kühlkörper besser sein (allerdings würde das vermutlich auf Kosten der Anzahl der SSD Steckplätze gehen)
- begrenzte Kühlleistung der VRM Kühler, damit begrenzte OC Fähigkeit
- ggf. Kompatibilitätsprobleme mit größeren CPU Kühlern (Luft)

Verpackung (bedingt relevant)
Die Verpackung unterscheidet sich erstmal nicht nennenswert von anderen Boards oder Herstellern, und erfüllt grundsätzlich ihren Zweck, nämlich das Board und den sonstigen Lieferumfang sicher zu verstauen. Allerdings, und deshalb spreche ich diesen Punkt an, ist das Farbschema der Front auffällig unpassend. Anstatt so wie alle anderen Seiten die Front in einem simplen Weiß zu belassen oder wie bei der Rückseite grau zu bedrucken, weiß in Verbindung mit der silbernen Schrift ein sehr schönes Design ergeben hätte, wurde ein Farbverlauf von Himmelblau zu einem hellen Minzgrün gewählt, der sich spätestens mit dem orangenen Warnaufdruck beißt. Letztlich ist das natürlich ein nachrangiger Faktor, der aber dennoch sofort ins Auge sticht.

Lieferumfang
Der Verpackungsinhalt fällt üppig aus. Zum Lieferumfang gehören neben dem Board selbst, zwei SATA Kabel, eines davon mit zwei geraden Steckern, das andere mit einem geraden, und einem abgewinkelten Stecker, eine WIFI Antenne, ein 5-in-1 Xpander USB Kabel mit einem 5-in-1 Xpander, ein 1-zu-3 EZ Conn Kabel und ein EZ Front Panel Kabel. Erfreulicherweise wird das Board zudem mit drei M2 Schrauben geliefert. Nach eigener Erfahrung wird hier auch gerne mal gespart, insbesondere auch an den M2 Abstandshülsen, die hier auf Grund des Formfaktors aber natürlich nicht weiter relevant sind. Abgerundet wird das Zubehörpaket mit einem
Des Weiteren findet sich neben dem üblichen Informationsbogen zu den relevanten EU-Regularien ein Quick Installation Guide und ein Aufkleberbogen. Letzterer enthält neben MSI Logos und Lucky Abbildungen Markierungsstreifen für die Lüfter-, RGB- und SATA-Kabel.
Zu guter Letzt ist auch noch ein USB Stick beigelegt, der die notwendigen Dienstprogramme und Treiber beinhaltet.


Verarbeitung
Das Board macht insgesamt einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck, was sich insbesondere in den Lötpunkten zeigt. Mir sind dennoch zwei Lötpunkte am ATX Power Anschluss aufgefallen, die sich optisch merklich von den anderen unterscheiden. Möglicherweise wurde hier nachgearbeitet.

Design
Hinsichtlich des Designs muss ich MSI ein Kompliment aussprechen. Natürlich verschwindet so ein kleines ITX Board ohnehin in den Tiefen eines kleinen Gehäuses, von daher könnte man das Aussehen vernachlässigen, dennoch ist das hier nicht passiert. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Board farblich und formtechnisch, bezüglich der Kühlkörper, aufeinander abgestimmt. Die Kühlkörper wurden zudem detailliert mit Schriftzügen, Logos und sonstigen Designelementen bedruckt. Alles in allem ein sehr schönes Board, sofern man helle Farben beim PC Bau bevorzugt.



Anschlüsse
Hier überzeugt das Z890I auf ganzer Linie. Mit gleich sieben USB-A 3.2 Gen 2 und drei USB-C mit USB4 Standard Anschlüssen lässt sich eine ganze Reihe von externen Geräten anschließen. Ergänzt wird das Ganze durch einen HDMI und Ethernet 5G Anschluss. Hinzu kommen natürlich die standardmäßigen Audio Anschlüsse, sowie ein S/PDIF Out. Auch die WLAN Antenne findet hier ihre Anschlüsse.
Besonders positiv hervorzuheben sind die drei sich ebenfalls auf dem I/O Panel befindenden Knöpfe, mit denen das BIOS geflashed und CMOS zurückgesetzt werden kann. Wer schon einmal das Problem hatte, an die tief im System verbaute CMOS Batterie zu kommen, wird sich an diesem Knopf erfreuen. Das BIOS kann mit dem dafür vorgesehenen Knopf geflasht werden, ohne dass eine CPU überhaupt eingebaut wurde. Es reicht die bloße Stromversorgung.
Der dritte Knopf ist erstmal unbelegt, kann aber dann im EFI zum Ein-/Ausschalten der LED, für die Lüftersteuerung, zum Neustarten oder zum Starten im abgesicherten Modus programmiert werden. Selbige Programmierung ist auch am Gehäuse möglich, sofern neben dem Einschaltknopf ein weiterer vorhanden ist.
Alles in allem bleiben hier keine Wünsche offen.


Features
Auch hier weißt das Board einige nützliche Funktionen auf. Bei anderen Mainboards muss der mit Schrauben gesicherte Kühlkörper in der Regel ausgebaut, die M.2 SSD eingesetzt und festgeschraubt, und im Anschluss der Kühlkörper wieder eingesetzt und ebenso festgeschraubt werden. Dies entfällt hier. Mit einem einfach Schiebehebel lässt sich der Kühlkörper entfernen und ebenso schnell wieder einsetzen. Das beschleunigt den Einbau ungemein.
Möchte man hingegen alle M.2 Slots belegen, in Summe wären das vier Stück, muss doch zum Schraubendreher greifen. Denn die SSD werden nicht direkt auf dem Board montiert, sondern auf einem kleinen Aufsteckboard, welches dann wiederrum vom bereits erwähnten M.2 Kühlkörper verdeckt wird. Dieses kleine Board lässt sich mit zwei Schrauben lösen. Auf dessen Unterseide befindet sich ein weiterer M.2 Steckplatz. Auch die dort verbaute SSD verfügt über einen Kühlkörper. Dieser schwebt direkt über dem Mainboard, wodurch diese sekundär SSD wie in einem Sandwich zwischen diesem und dem Aufsteckboard verschwindet. Man sollte sich entsprechend gut überlegen, welche SSD man wo unterbringt, da ein Austausch unterschiedlich viel Arbeit verursacht.

Was mir auch besonders gut gefällt, sind die EZ Debug LEDs, die zwischen dem RAM Riegel- und dem Xpander-Steckplatz unverdächtig versteckt sind. Hiermit lässt sich, zumindest in der Theorie, einfach erkennen, wo ggf. ein Fehler zu suchen ist. Es sollte dann jedenfalls eine LED für den Bereich "Boot", "VGA", "DRAM", oder "CPU" leuchten. Ob sich dies in der Praxis bewährt, konnte ich nur ansatzweise austesten, nämlich mit dem Weglassen der RAM Riegel, allerdings kann zumindest die grundsätzliche Idee dahinter überzeugen.
Ebenso erfreulich ist die einfache Verbindung des Mainboards mit dem mitgelieferten Kabel mit der Fronblende des Gehäuses. Leider muss man sich bei diesem Anschluss häufig mit Einzelpin-Steckern auseinandersetzen und die jeweilige Belegung mühsam herausfinden. Dies entfällt hier vollständig.
Positiv fällt auch die Übersichtlichkeit des Boards aus. Jeder Steckplatz ist gut lesbar durch aufgedruckte Bezeichnungen gekennzeichnet, sodass selbst für einen unerfahrenen Nutzer beim Zusammenbau keine Ungereimtheiten entstehen sollten. Dies betrifft ebenso die I/O Blende, auf der sogar die jeweilige Geschwindigkeit der Schnittstelle angegeben ist.

Natürlich besteht bei einem ITX Board immer das Problem alle Anschlüsse unterzubringen. Dies wurde hier sehr elegant gelöst. Auf der Vorderseite befindet sich unter dem M.2 SSD Steckplatz nochmal ein kleines Board, wie weiter oben bereits erwähnt, auf dem sich vier weitere Steckverbindung, u.a. für Lüfter und AiO, befinden. Trotzdem ragt dieses gestapelte Konstrukt nicht über den Hauptkühlkörper der MOSFETs hinaus, sondern schließt sogar bündig mit diesem ab. Diese Höhe kann ggf. die Verwendung einiger CPU Kühler verhindern. Es ist also auf jeden Fall vorher zu überprüfen, ob die Cooling Pipes eines CPU Kühlers zu stark in Richtung der GPU ragen und damit mit dem M.2 SSD Kühler kollidieren.

Ein weiterer Steckplatz für eine M.2 befindet sich auf der Rückseite des Boards. Dies ist auf der einen Seite natürlich eine sehr elegante Lösung, der eventuelle Wechsel der dort verbauten SSD hat aber natürlich zur Folge, dass das gesamte Board vorher ausgebaut werden muss.

Im Hauptkühlkörper befindet sich noch eine kleine Öffnung mit rund 2,5 cm Durchmesser. Darunter versteckt sich ein kleiner Lüfter, dessen Lüfterkurve jedoch nur im Bios, und nicht in der MSI Software "MSI Center" anpassbar ist.

Zu guter Letzt ist der Xpander positiv hervorzuheben. Hierbei handelt es sich um eine Platine, die senkrecht neben den RAM Riegel eingesteckt werden kann. Auf diesem Xpander befinden sich zahlreiche weitere Steckverbindungen, u.a. zwei SATA Buchsen und ein weiterer Steckplatz für eine M.2 SSD. Eine Schraube ist erstaunlicherweise sogar bereits vorinstalliert.

Einzig negativ fällt die Grafikkarten Entriegelung aus. Gerade bei großen Grafikkarten besteht immer die Schwierigkeit mit einem Finger unter die GPU zu kommen und dort die Entriegelung zu betätigen. Natürlich befindet sich hier der Steckplatz für die Grafikkarte direkt am Rand des Boards, von daher erreicht man den Entriegelungshebel im ausgebauten Zustand deutlich leichter, als bei einem ATX Board. Allerdings sieht die Sache im eingebauten Zustand schon wieder deutlich anders aus. Hier wäre eine andere Lösung, z.B. mit einem Druckknopf an benachbarter Stelle schön gewesen. Fairerweise kann natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass das Platzangebot sehr gut ausgenutzt wurde, und daher ggf. gar kein anderer Lösungsmechanismus nutzbar ist, ohne gleichzeitig auf andere Features verzichten zu müssen. Hierfür gibt es also allenfalls einen Abzug in der B-Note.


Montage
Zur Montage lässt sich nichts Außergewöhnliches sagen. Die jeweiligen Aufnahmepunkte hinterlassen allesamt einen sehr guten Eindruck.


Leistung
Auch hier ist das Thema M.2 SSD noch einmal anzusprechen. So angenehm der einfach abnehmbare Kühlkörper auch ist, wird die SSD hier im Gegensatz zum MPG B850I EDGE TI WIFI nur von einer Seite gekühlt. Dafür ist der Kühlkörper deutlich größer dimensioniert.
Im Leistungstest wurde entsprechend auch eine vergleichsweise erhöhte Temperatur festgestellt. Im Dauerbetrieb fällt dies sicherlich nicht auf, aber ggf. kann es zu Leistungsreduzierungen kommen, während dies mit einem beidseitigen Kühlkörper vermieden werden könnte.

Das EFI ist recht umfangreich und mehr oder weniger leicht verständlich. Es gehört natürlich immer einiges an Aufwand dazu, sich hier in die Details einzuarbeiten, aber MSI hat zumindest alles sehr übersichtlich gestaltet.

Das MSI Center weißt wenig Überraschendes auf. Die Funktionen sind mehr oder weniger deckungsgleich mit früheren Versionen bzw. von anderen Boards.

Der Leistungstest wurde mit dem AIDA64 Memory Latency Test durchgeführt. Im Ergebnis wurden gute 90.2 ns erreicht. Geht besser, aber natürlich auch schlechter. Auch bei Cinebench R24 CPU Single Core wurden gute, aber auch keine herausragenden Ergebnisse erzielt.

Overclocking ist möglich, da aber der Kühlkörper relativ zu klein ausfällt, sind die OC Möglichkeiten begrenzt.

Das Board ist auf bis zu 128 GB DDR5 RAM ausgelegt.


Fazit
Je nach Betrachtungswinkel ist das Board schlichtweg genial oder einfach nur dem Preis angemessen. In Summe kann das Z890I EDGE TI WIFI jedenfalls in Gänze überzeugen. Jedes einzelne Feature ergibt Sinn und weiß den Nutzen zu erhöhen. Besonders die Detaillösungen wie der einfach abnehmbare Kühlkörper, das bedruckte und vorinstallierte I/O Shield oder der Xpander bereiten Freude.
Im Zusammenspiel des Leistungsvermögens mit dem Design dürften beim Nutzer kaum Wünsche offen bleiben.
Allerdings ist dieses Urteil nur unter der Einschränkung zulässig, dass hier der Formfaktor Berücksichtigung findet. Das Board ist für ein ITX hervorragend ausgestattet und lässt zumindest hinsichtlich Anschlussmöglichkeiten keine Wünsche offen, jedoch ist die Leistung gleichzeitig eben gerade durch den Formfaktor beschränkt. Ein größerer Kühlkörper würde z.B. die OC Möglichkeiten verbessern oder ggf. den Einbau eines größeren und damit ggf. leiseren Lüfters für die VRMs ermöglichen. Ebenso ließe sich ein einfacherer Quick Release Button für die Grafikkarte bei einem größeren Board leichter etablieren. Da für Nutzer von ITX Boards diese Einschränkung aber in der Regel hinnehmbar sein sollten, führen die genannten negativen Aspekte nicht zu einer Abwertung des Gesamtergebnisses: 5 Sterne
    
  
5 5
     am 22.02.2026
Produkttester
1. Einleitung & Testsystem

Thirst things first: Das Mainboard wurde mir im Rahmen der Mindfactory "Testers-Keepers" Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung ist unabhänig und spiegelt ausnahmslos meine eigene Meinung wider.

Ich werde das Gerät in einem Komplett neuen System verbauen, dies beinhaltet einen Intel Core Ultra 7 265K + 32GB DDR5 7200MTs RAM und einer RX 9070XT.
Gehäuse ist ein Thermaltake The Tower 300


2. Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wurde es von Mindfactory wie gewohnt in einem Karton mit guter Polsterung. Das Mainboard selbst war in einem dafür typischen Karton. Insgesammt sowohl vom Händler als auch vom Hersteller gut verpackt.

Im Mainboard Karton war wie zu erwarten das Mainboard + dazugehörige Kabel und Adapter, dies ist gerade bei sehr kleinen Boards absolut wichtig, da man diese ansonsten nachbestellen müsste. Auch dazugehörige Kurzanleitung war beigefügt.

Hervorheben möchte ich das die Wifi antenne seperat im Karton nochmals mit Schaumstoff verpackt war um diese zu schützen. Auch schrauben für die M.2 SSDs (3 stück) sind vorhanden was mich persönlich extrem gefreut hatte da die neuen SSD ganz oft diese nicht mehr beinhalten.


3. Design und Verarbeitung

Desgin ist natürlich immer absolute Geschmackssache, ich bin selbst eher auf der Seite "Schwarz ist sexy" aber bei dem Board muss ich wirklich sagen das mir das Silber / Weiß extrem gut gefällt.

Schon beim Auspacken fällt direkt das gewicht ins auge und dies ist absolut nicht negativ zu werten. Es ist schwer für die Größe. Aber dadurch merkt man auch die wertigkeit.

Es ist massiv gerade bei den kühlkörpern ist mehr definitiv auch mehr. Ich konnte auch nach mehrfachen suchen (ja ich habe wirklich danach gesucht) keine stelle finden die unschön verarbeitet ist oder "wackelig" ganz im gegenteil, die Kühlkörper sind fest und wackeln auch nicht, dies hatte ich leider schon bei anderen Boards.


4. Anschlüsse und Ausstattung

Anschlüsse hat das Board meiner meinung nach extrem viele, gerade für die größe sind viele anschlüsse auch am Board.

Was mich ja massiv überrascht hat war das dies Board einfach mal 3 M.2 plätze hat, selbst mein Desktop Mainboard von ASUS hat nur 2.

Auch am Backpanel gibt es viele anschlüsse: 7x USB finde ich schon sehr viel für so ein Mini teil. Aber auch 3x USB-C ist nicht umbedingt default heutzutage.

Was ich explizit erwähnen muss sind die anschlüsse für WIFI, bei vielen anderen Herstellern muss man diese verschrauben und hier sind sie einfach gesteckt. Sowas geniales habe ich wirklich selten erlebt, ich bin wirklich hin und weg.

Für ein Mini-ITX System alles in allem absolut perfekt, ausreichend für so ziemlich alles was man hat und genug um täglich wirklich 0 Probleme zu haben.

Alle angeschlossenen Geräte wie M.2 SDD, USB, USB-C wurden anstandslos erkannt und haben direkt funktioniert.


5. Einbau im Mini-ITX-System

Ja der einbau, was soll man sagen? Wenn man Pranken hat wie ein Bär tut man sich schwer.

Es ist natürlich alles extrem eng und klein, dies ist aber auch zu erwarten. oft hilft eine kleine Zange um stecker einfach anzustecken.

Aber man muss sagen das System ist vom Hersteller auch gut durchdacht. Die anschlüsse sind so das man sie einigermasen gut erreicht.

Hier kann ich weder Positiv noch Negativ berichten.


6. BIOS / UEFI und Einrichtung

Ja wenn man ihn zusammengebaut hat ist die Stunde der Wahrheit. Geht er an oder bleibt alles dunkel?

Ich hatte in meinem fall sorgen ob der RAM direkt erkannt wird, da ich diesen fehler bei meinem vorherigen Intel System hatte. In diesem fall war es absolut kein Problem, der erste Boot dauerte insgesammt etwas länger (circa 30 - 45s). Nach diesem Start ging es dann schneller.

Das BIOS update habe ich per USB Stick und dem Button am Back panel gemacht, auch hier gab es keinerlei probleme. Nach circa 5 Min war das Update dann auch schon durch.

Wenn er startet zeigt er natürlich beim ersten Boot das ein neuer CPU installiert wurde, bestätigen und ab ins Bios (Ja ich weiß es ist eigentlich UEFI).

Das UEFI ist sehr einfach aufgebaut, viele informationen sind direkt auf der Hauptseite zu sehen. Geht man durch die unterpunkte findet man auch schnell die einstellungen für XMP und lüftersteuerung. Alles in allem gut aufgeräumt, nicht zu sehr verschachtelt.


7. Inbetriebnahme und erster Start

Nachdem ich die einstellungen im BIOS gesetzt habe ging es auch schon an die Installation von Windows, USB dran und los gehts. Alles perfekt gelaufen.

Nach der Installation erwartet Microsoft ja einen Account, dies geht aber nur wenn man WIFI oder LAN eingesteckt hat. Da MSI aber hier einen USB dazu legt kann man diesen anstecken und treiber direkt nach der installation hinzufügen und zack hat das gerät auch schon internet.

Wie gesagt gut gelaufen und insgesammt doch recht einfach und intuitiv.

Die Bootzeit war mit meiner SSD absolut im perfekten bereich. Nach dem Boot logo hat es circa 6s gedauert bis Windows da war, also kaffee zwischen drin machen ist hier definitiv nicht drin.


8. Stabilität und Benchmarks

Nach dem einrichten ging es direkt an die Benchmarks und danach ans Zocken ;) muss ja geprüft werden.

Sowohl die Benchmark ergebnisse als auch das zocken absolut 0 Problem. Das board bleibt bei guter belüftung auch absolut leise.

Die Spannungswandler sind selbst unter CPU vollasst absolut okay von den Temperaturen. Mit der Stabilität hatte ich absolut keine Probleme. Auch nach längerem Benchmark (20 min) ist das Board nicht übermäsig heiß geworden.

Im vergleich mit anderen subjektiv villeicht sogar kühler, ich vermute hier das der lüfter auf dem Board selbst einen guten anteil hier daran hat. Hörbar ist dieser im Betrieb absolut garnicht. Dies war am anfang eher eine sorge meinerseits.

Ich hatte das Board am ersten tag wirklich massiv unter beschuss genommen, Benchmarks, neustarts (gerade Windows Updates) da ich eine relativ alte Windows 11 ISO hatte musste ich hier durch.

Wie jeder PC musste auch dieses schmuckstück durch den absoluten Horrortest bei mir und zwar Cyberpunk 2077 und Fallout 4 mit etwa 1000 Mods ;) aber auch hier ohne zicken durchgehalten. Mein AMD System hatte da schon so manches mal echte probleme.


10. Positiv aufgefallen

Die verarbeitung, definitiv die verarbeitung des Geräts, nichts zu meckern. Auch der beiligende USB finde ich super. Ansonsten denke ich habe ich alles wichtige bereits erwähnt.


11. Kritikpunkte

Leider wo es licht gibt, gibt es auch schatten. Die Kabel die dabei sind, sind teilweise wirklich Steif, kaum biegbar und daher teilweise nicht so gut zu verlegen, aber ist jetzt auch nichts wo ich sagen würde das ware ein Show Stopper.

Die Adapter sind in meinem fall etwas kurz gewesen, könnte in meinem fall aber auch daran liegen das ich ein relativ großes gehäuse hatte.


12. Fazit

Ja was soll ich sagen? Also die verabritung bombe, das Gerät tut was es soll und dies tut es auf jeden fall gut.

Preislich ist das Board definitv eher für Enthusiasten und leute die ein absolutes Mini system bauen möchten. Der Preis ist hoch, auf jeden fall aber ich finde es lohnt sich durchaus. Gerade das es ein Helles board ist macht es auf jeden fall etwas anders.

Du suchst ein kleines board das aber auf jeden fall bei den großen mitspielt? Dann ist genau das das richtie für dich!

Ich benutze es für die Tägliche Arbeit, ich sitze viel am PC und bin auch darauf angewiesen das es absolut Stabil läuft und dies tut es auf jeden fall. Es ist klein und kann auch durchaus unter dem Tisch verschwinden, obwohl es eigentlich zu schön ist um es zu verstecken.

Ich programmiere auf dem Gerät nutze aber auch um 3D Objekte zu drucken. Bisher gab es bei nichts von all dem Probleme oder einschränkungen.


Für wen ist dieses Mainboard geeignet?

In meinem fall ist es so das ich zuhause selbst wenig platz habe und mir dies natürlich absolut gelegen kommt. Aber auch für Workstations ist das Board durchaus interresant. Täglicher Workload absolut null problem.

Natürlich auch für Gamer, mit der richtigen GPU. Wie ich finde hat das Board hier absolute seine stärken, egal welcher CPU von Intel (natürlich der Socket) ist absolut kein thema, die spannungswandler sind gut gekühlt und halten die Spannung für den CPU immer stabil.

Wichtig ist hierbei aber auch zu beachten das es auf dem Mainboard lediglich einen PCIE x16 Steckplatz gibt. Falls mehr gebraucht wird ist das nicht geeignet.

Es gibt tatsächlich aber einen Anwendungsbereich der in letzter Zeit wieder mehr in den fokus rückt und zwar LAN Parties, was gibt es besseres als sein Gaming Setup unter den Arm zu klemmen und ab auf die LAN Party. Es gibt Gehäuse die einen tragegriff haben und sich natürlich besonders für Mini-ITX eigenen.

Würde ich das Mainboard empfehlen? Ja das würde ich, Verarbeitung Top. Benutzung auch absolut Top!
    
  
5 5
     am 14.02.2026
Produkttester
Als Fachinformatiker schraube ich seit Jahren an PCs rum, aber ein Mini-ITX-Build ist jedes Mal wieder ein kleines Puzzle. Für meinen aktuellen SFF-Rechner wollte ich ein modernes Board mit möglichst wenig Kompromissen, und so bin ich beim MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI gelandet. Nach ein paar Tagen Aufbau, Treiber-Setup und Alltagseinsatz kann ich ganz gut einschätzen, was daran richtig Spaß macht | und was mich auch genervt hat.

Design / Optik
Optisch ist das Board typisch MSI "MPG": eher clean, viel Metall, wenig Bling. Die silbrig-hellen Heatsinks (TI-Look) passen super zu neutralen Builds. RGB ist vorhanden, aber nicht so aufdringlich. Mir gefällt vor allem, dass es nicht nach Gaming-Kirmes aussieht, sondern eher nach "Premium-Hardware". Für Mini-ITX wirkt es vollgepackt, aber nicht chaotisch.

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist wirklich stark. Die Kühlkörper sitzen fest, die M.2-Abdeckungen wirken solide, und insgesamt fühlt sich das Board steif an | wichtig, weil ITX-Boards beim Einbau gerne mal flexen. Nichts klappert, nichts wirkt scharfkantig. Auch die Anschlüsse am I/O-Panel sitzen sauber. Das ist so ein Board, das man in die Hand nimmt und sofort merkt: okay, das ist nicht die Einsteigerklasse.

Lieferumfang
Im Karton ist was drin: Antennen für WLAN, Kabel, Schrauben/Clips für M.2, Handbuch-Kram und vor allem diese 5-in-1 Xpander Card. Die Karte ist im ITX-Kontext sinnvoll, weil sie zusätzliche Anschlüsse raus holt, die sonst einfach keinen Platz hätten. Ich war erst skeptisch, ob das wieder so ein "Marketing-Gadget" ist, aber im Alltag fand ich sie praktisch.

Montage / Einbau
Hier kommt der erste Punkt, wo man merkt: ITX bleibt ITX. Wer schon mal ein kleines Gehäuse verkabelt hat, weiß, wie eng es werden kann. Das Board selbst lässt sich gut verschrauben und alle Slots fühlen sich stabil an. RAM klickt sauber ein, der PCIe-Slot wirkt verstärkt. Aber: Die vielen M.2-Plätze und Abdeckungen bedeuten auch, dass man beim Einbau öfter schraubt als bei einem ATX-Board. Wenn man später noch mal an eine SSD will, muss man teilweise wieder Abdeckungen lösen. Nicht schlimm, aber man sollte es wissen.

Ich habe CPU, RAM und Kühler erst außerhalb vom Case montiert, dann Board rein, Netzteilkabel vorverlegen, und erst danach GPU. So gings stressfrei. Positiv: Die Beschriftung der Header ist gut lesbar. Negativ: Manche Stecker sitzen ITX-typisch so, dass dicke Kabel im kleinen Case schnell "im Weg" sind.

Features / Technik im Alltag
Für ein ITX-Board ist die Ausstattung heftig. Mehrere M.2-Slots sind super, gerade wenn man einmal OS-SSD, Game-SSD und vielleicht noch eine schnelle Scratch-Disk nutzen will. Dazu kommt modernes WLAN (für mich vor allem als Backup wichtig, falls ich mal schnell ohne Kabel testen muss) und schnelles LAN. Der große Pluspunkt im Alltag ist für mich Thunderbolt/USB4: Dock dran, schnelle externe SSD dran, fertig. Wer viel mit Daten jongliert oder ein kleines Setup am Schreibtisch liebt, merkt den Unterschied.

BIOS / Setup
MSI-BIOS ist Geschmackssache, ich komme damit gut klar. XMP-Profile waren schnell gesetzt, Lüfterkurven sind übersichtlich, und die grundlegenden Optionen findet man ohne ewiges Suchen. Was ich gut fand: Nach dem ersten Start lief alles stabil, kein Rumgezicke mit Boot-Loops. Was mich weniger begeistert: Es gibt sehr viele Menüs, und manche Begriffe sind eher für Leute, die eh schon tief drin sind. Für Einsteiger kann das erschlagend wirken.

Leistung
Zur reinen Leistung: Das Board macht genau das, was es soll | es bremst nichts aus. CPU-Leistung hängt natürlich an der CPU, aber die Spannungsversorgung wirkt souverän. Auch unter Last blieb das System bei mir stabil, keine Abstürze, keine WHEA-Fehler. Speicher lief mit dem gesetzten Profil ohne Stress. Bei Storage merkt man die schnellen M.2-SSDs sofort, gerade beim Kopieren großer Dateien und beim Entpacken. Für meinen Arbeitsalltag (VMs, Docker, bisschen Coding, bisschen Gaming) passt das sehr gut.

Kühlung / Temperaturen
ITX und Temperaturen sind immer ein Thema. Die VRM-Kühler sind groß genug, und ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendwas "wegkocht". Klar: Im kleinen Case entscheidet am Ende der Airflow. Mit einem vernünftigen CPU-Kühler und einem sauberen Lüfterlayout war alles im grünen Bereich. Die M.2-Abdeckungen helfen, aber man sollte trotzdem darauf achten, dass im Case etwas Luft bewegt wird | sonst staut sich die Wärme.

Stabilität / Haltbarkeit
Zur Haltbarkeit kann man nach ein paar Tagen natürlich nur begrenzt was sagen, aber der Eindruck ist: das Board ist solide gebaut. Keine wackeligen Ports, keine dünnen Bleche, keine "billigen" Schalter. Wenn man nicht gerade ständig Hardware wechselt, sehe ich hier keinen Grund zur Sorge. Und MSI-Boards hatte ich in der Vergangenheit auch schon lange im Einsatz, ohne dass was ausfiel.

Vergleich zu ähnlichen Produkten
Im ITX-Bereich gibt es Boards, die günstiger sind, aber dann fehlen oft genau die Sachen, die ich hier schätze: richtig viel M.2-Flexibilität, sehr gutes I/O und moderne Konnektivität. Andere High-End-ITX-Boards sind ähnlich teuer, bieten aber manchmal weniger Zusatz-Features oder wirken beim Lieferumfang knapper. Die Xpander Card ist hier ein echter Differenzierer, weil man damit praktisch "mehr Board" bekommt, ohne auf Mini-ITX zu verzichten.

Preis/Leistung
Ja, billig ist das Ganze nicht. Wer nur einen kleinen Office-PC baut, ist hier komplett overkill. Aber wenn man bewusst ein leistungsfähiges SFF-System will, relativiert sich der Preis: Du bekommst moderne Standards, viele Erweiterungsmöglichkeiten und ein Board, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt. Für mich ist es eher eine Investition, damit ich in zwei Jahren nicht wieder alles umbauen muss, nur weil Ports oder Slots fehlen.

Was mich gestört hat
Zwei Dinge: Erstens der Schraub-Aufwand bei den vielen Abdeckungen | es ist sauber gelöst, aber nicht "mal eben". Zweitens ist ITX einfach fummelig, und manche Anschlüsse wären in einem größeren Formfaktor komfortabler erreichbar. Außerdem: Wer gar nichts mit Thunderbolt/USB4, mehreren M.2 oder Wi-Fi anfängt, zahlt hier Features mit, die er nicht nutzt.

Fazit
Unterm Strich bin ich sehr zufrieden. Das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI fühlt sich wie ein echtes Premium-ITX-Board an: starke Verarbeitung, gute Ausstattung, moderne Anschlüsse und genug Optionen, um auch ein ernsthaft schnelles System zu bauen. Es ist nicht das günstigste, und der Einbau ist ITX-typisch etwas frickelig, aber wenn man ein kompaktes, leistungsfähiges Setup will, ist das Ding für mich eine Empfehlung. Vielen Dank das ich das Mainboard testen durfte.
    
  
5 5
     am 27.02.2026
Produkttester
1. Lieferumfang und erster Eindruck
Im Lieferumfang des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI sind neben dem Mainboard selbst enthalten: ein RGB-Splitterkabel, ein Erweiterungsmodul, eine Wi-Fi-Antenne, ein USB-Stick mit Treibern, zwei SATA-Kabel, ein Kabel für den I/O-Frontanschluss des Gehäuses, ein USB-C-Frontpanel-Kabel sowie ein Päckchen mit Schrauben für die M.2-SSDs.

Sowohl das Mainboard als auch das restliche Zubehör machen auf den ersten Blick für mich einen hochwertigen Eindruck. Ich konnte keinerlei Produktionsfehler oder Beschädigungen feststellen. Der Lieferumfang ist, wie bereits erwähnt, sehr umfangreich und bietet mit dem Erweiterungsmodul auch interessante technische Details an. Auf das Modul werde ich nachfolgend dabei noch näher eingehen. Zusammenfassend hat mich der Lieferumfang des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI voll überzeugt.

2. Design und technische Details
Das vorliegende Mainboard besitzt den Formfaktor Mini-ITX (170 × 170 mm). Bereits beim Auspacken hat mich das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI optisch positiv überrascht. Farblich ist es in einem silbergrauen Stil gehalten: Die Kombination aus metallisch-silbernen Oberflächen der Kühlkörper wirkt sehr hochwertig und edel. Design und Farbgebung begeistern mich besonders, da sie insgesamt keineswegs den Eindruck von billigem Plastik vermitteln.

Trotz seiner kompakten Abmessungen ist mir zudem das vergleichsweise hohe Gewicht des Mainboards aufgefallen. Dieses ist vor allem auf das hochwertige und massive Kühldesign zurückzuführen. Der LGA-1851-Sockel wird an drei Seiten von leistungsstarken Kühlkörpern umgeben: Auf der linken Seite befindet sich ein größerer Kühlkörper mit integriertem Lüfter, der über eine Heatpipe mit dem oberen Kühlkörper der Spannungswandler verbunden ist und die zehn Phasen mehr als ausreichend kühlt. Im unteren Bereich ist zudem ein weiterer Kühlkörper (M.2 Shield Frozr) für insgesamt zwei M.2-SSDs verbaut.

Aufgrund des Mini-ITX-Formats verfügt das Mainboard über insgesamt nur zwei DDR5-Speicherplätze mit einer maximalen Kapazität von 128 GB und Taktraten von bis zu 8.600 MHz (OC). Zur allgemeinen Ausstattung zählen vier M.2-Slots, darunter einmal PCIe 5.0 sowie dreimal PCIe 4.0. Ebenfalls erwähnenswert sind der verstärkte PCIe-5.0-Slot für die Grafikkarte, zwei SATA-Anschlüsse, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, 5G-LAN sowie der Realtek-ALC4080-Soundchip. Extern stehen 1× HDMI 2.1, 2× Thunderbolt 4 mit DisplayPort 2.1, 1× USB-C 3.1 sowie 7× USB-A 3.1 zur Verfügung.

Die technische Besonderheit des MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI ist das sogenannte "Erweiterungsmodul". Auf dem Mainboard befindet sich hierfür eine separate Schnittstelle, in die das Modul eingesteckt werden kann. Dadurch stehen zusätzliche Anschlüsse zur Verfügung, darunter ein weiterer M.2-Slot, zwei SATA-Anschlüsse sowie zwei USB-C-Ports. Insgesamt bietet das Mainboard damit eine beeindruckende Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten, die für den Mini-ITX-Formfaktor durchaus bemerkenswert ist. Meiner Ansicht nach ist dies sehr positiv zu bewerten, da man trotz der kompakten Bauweise kaum Abstriche bei der Ausstattung machen muss. Die Idee des optionalen Erweiterungsmoduls gefällt mir grundsätzlich sehr gut, da jeder selbst entscheiden kann, ob die zusätzlichen Anschlüsse benötigt werden oder nicht | auch wenn das Modul optisch aus meiner Sicht nicht besonders ansprechend aussieht.

3. Montage und Praxis
Das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI habe ich mit folgender Hardware getestet:

- Intel Core Ultra 5 245K
- 32GB Corsair Vengeance DDR5
- Thermalright Peerless Assassin 120 SE
- RTX 4070 Super
- Thermale View 170 TG
- 2x PCIe 4.0 NVMe SSD

Aufgrund des Mini-ITX-Formfaktors habe ich mich für das weiße View 170 TG von Thermaltake als Gehäuse entschieden. Selbstverständlich kann das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI in jedes PC-Gehäuse eingebaut werden, das den Mini-ITX-Formfaktor unterstützt. Die Montage des Mainboards zusammen mit meinen übrigen Komponenten verlief problemlos. Auch der Thermalright Peerless Assassin 120 SE ließ sich trotz seiner Größe ohne Schwierigkeiten auf dem Sockel installieren. Besonders hervorzuheben ist die Kühllösung der beiden vorderen M.2-Slots. Der Kühlkörper lässt sich dank eines durchdachten Klick-Systems werkzeuglos entfernen. Direkt darunter befindet sich der einzige PCIe-5.0-Slot. Entfernt man zwei weitere Schrauben, kommt ein zusätzlicher M.2-Slot zum Vorschein, der allerdings nur PCIe 4.0 unterstützt. Die Umsetzung dieser Kühllösung ist MSI aus meiner Sicht hervorragend gelungen, da sich eine SSD schnell und unkompliziert verbauen lässt. Die beiden weiteren M.2-Slots auf der Rückseite des Mainboards sowie auf dem Erweiterungsmodul habe ich nicht genutzt. Beim Slot auf dem Erweiterungsmodul ist zudem zu beachten, dass ausschließlich eine NVMe-SSD ohne Heatsink verbaut werden kann. Dies stellt zugleich meinen einzigen Kritikpunkt am Erweiterungsmodul dar: Der Abstand zwischen Arbeitsspeicher und SSD beträgt lediglich etwa einen Zentimeter. Dadurch kann maximal ein Wärmeleitpad auf der M.2-SSD angebracht werden, was sich unter Last negativ auf die Temperaturentwicklung und damit auch auf die Leistung der SSD auswirken könnte.

In der Praxis konnte mich das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI von Anfang an überzeugen. Das BIOS ist übersichtlich gestaltet und bietet zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Neben klassischen Overclocking-Funktionen stehen auch diverse Optionen zur Verfügung, um das System energieeffizienter zu konfigurieren. Auf Overclocking habe ich bewusst verzichtet und stattdessen ein Undervolting vorgenommen, das problemlos und wie gewünscht funktionierte. Mit meinem Intel Core Ultra 5 245K sowie dem Arbeitsspeicher hatte ich weder Temperatur- noch Stabilitätsprobleme. In dieser Hinsicht bin ich mit dem Mainboard sehr zufrieden. Empfehlenswert ist es jedoch, stets die aktuelle BIOS-Version von der MSI-Website zu installieren. Dank des leistungsstarken Kühldesigns dürfte das Board auch leistungsfähigere Prozessoren wie einen Intel Core Ultra 7 oder Core Ultra 9 problemlos betreiben können. Auch hinsichtlich der Netzwerkverbindung kann ich nichts Negatives berichten: Sowohl WLAN als auch LAN liefen stabil und mit hoher Geschwindigkeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die 5G-LAN-Unterstützung, dies ist in der Preisklasse leider nicht immer der Standard ist.

4. Fazit
Insgesamt ist das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI ein gelungenes Mainboard im Mini-ITX-Formfaktor. Es überzeugt durch seine umfangreiche Ausstattung, einem leistungsfähigen Kühldesign sowie eine hochwertige Verarbeitung. Besonders hervorzuheben sind die 5G-LAN-Unterstützung, die insgesamt sieben USB-3.1-Anschlüsse und vier M.2-Steckplätze. Der direkte Konkurrent, das ASUS ROG Strix Z890-I Gaming WIFI, bietet hier im Vergleich lediglich drei USB-3.1-Anschlüsse und zwei M.2-Steckplätze. Das Design ist selbstverständlich Geschmackssache. Schade ist lediglich nur, dass MSI keine schwarze Variante anbietet, sodass man hierfür gegebenenfalls auf andere Hersteller ausweichen muss. Der Preis von 362 ¤ (Stand: 02/2026) erscheint angesichts des generell höheren Preisniveaus im Mini-ITX-Segment sowie der gebotenen Ausstattung angemessen. Zusammenfassend handelt es sich beim MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI um ein sehr gutes High-End-Mainboard, das ich für einen leistungsstarken Mini-PC uneingeschränkt empfehlen kann.
    
  
5 5
     am 27.02.2026
Produkttester
Der Test des MSI MPG Z890I Edge TI WIFI erfolgte im Rahmen des Testers Keepers Programms. Einen Einfluss auf das Ergebnis hatte dies allerdings nicht.

Kurzzusammenfassung:

Pro:
- Schickes und durchdachtes Boarddesign
- Lieferumfang
- Einzeln verpackte Kabel und co.
- Vorinstallierte I/O Blende
- Bedienknöpfe auf I/O Shield
- Umfangreiche Anschlüsse mit modernsten Übertragungsstandards auf dem I/O Shield
- Xpander
- Einfache Handhabung des Haupt-M.2 Kühlkörpers
- Deutlich und übersichtlich bedruckt
- M.2 Slot auf der Rückseite
- 4 M.2 Slots
- sehr viele Steckplätze auf dem Board


Kontra:
- Verpackungsdesign
- Keine einfache Entriegelung der Grafikkarte (designbedingt vermutlich derzeit nicht anders umsetzbar)
- Lediglich eine SSD ist einfach einzubauen bzw. zu wechseln
- Kühlleistung der SSDs könnte durch beidseitige Kühlkörper besser sein (allerdings würde das vermutlich auf Kosten der Anzahl der SSD Steckplätze gehen)
- begrenzte Kühlleistung der VRM Kühler, damit begrenzte OC Fähigkeit
- ggf. Kompatibilitätsprobleme mit größeren CPU Kühlern (Luft)

Verpackung (bedingt relevant)
Die Verpackung unterscheidet sich erstmal nicht nennenswert von anderen Boards oder Herstellern, und erfüllt grundsätzlich ihren Zweck, nämlich das Board und den sonstigen Lieferumfang sicher zu verstauen. Allerdings, und deshalb spreche ich diesen Punkt an, ist das Farbschema der Front auffällig unpassend. Anstatt so wie alle anderen Seiten die Front in einem simplen Weiß zu belassen oder wie bei der Rückseite grau zu bedrucken, weiß in Verbindung mit der silbernen Schrift ein sehr schönes Design ergeben hätte, wurde ein Farbverlauf von Himmelblau zu einem hellen Minzgrün gewählt, der sich spätestens mit dem orangenen Warnaufdruck beißt. Letztlich ist das natürlich ein nachrangiger Faktor, der aber dennoch sofort ins Auge sticht.

Lieferumfang
Der Verpackungsinhalt fällt üppig aus. Zum Lieferumfang gehören neben dem Board selbst, zwei SATA Kabel, eines davon mit zwei geraden Steckern, das andere mit einem geraden, und einem abgewinkelten Stecker, eine WIFI Antenne, ein 5-in-1 Xpander USB Kabel mit einem 5-in-1 Xpander, ein 1-zu-3 EZ Conn Kabel und ein EZ Front Panel Kabel. Erfreulicherweise wird das Board zudem mit drei M2 Schrauben geliefert. Nach eigener Erfahrung wird hier auch gerne mal gespart, insbesondere auch an den M2 Abstandshülsen, die hier auf Grund des Formfaktors aber natürlich nicht weiter relevant sind. Abgerundet wird das Zubehörpaket mit einem
Des Weiteren findet sich neben dem üblichen Informationsbogen zu den relevanten EU-Regularien ein Quick Installation Guide und ein Aufkleberbogen. Letzterer enthält neben MSI Logos und Lucky Abbildungen Markierungsstreifen für die Lüfter-, RGB- und SATA-Kabel.
Zu guter Letzt ist auch noch ein USB Stick beigelegt, der die notwendigen Dienstprogramme und Treiber beinhaltet.


Verarbeitung
Das Board macht insgesamt einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck, was sich insbesondere in den Lötpunkten zeigt. Mir sind dennoch zwei Lötpunkte am ATX Power Anschluss aufgefallen, die sich optisch merklich von den anderen unterscheiden. Möglicherweise wurde hier nachgearbeitet.

Design
Hinsichtlich des Designs muss ich MSI ein Kompliment aussprechen. Natürlich verschwindet so ein kleines ITX Board ohnehin in den Tiefen eines kleinen Gehäuses, von daher könnte man das Aussehen vernachlässigen, dennoch ist das hier nicht passiert. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Board farblich und formtechnisch, bezüglich der Kühlkörper, aufeinander abgestimmt. Die Kühlkörper wurden zudem detailliert mit Schriftzügen, Logos und sonstigen Designelementen bedruckt. Alles in allem ein sehr schönes Board, sofern man helle Farben beim PC Bau bevorzugt.



Anschlüsse
Hier überzeugt das Z890I auf ganzer Linie. Mit gleich sieben USB-A 3.2 Gen 2 und drei USB-C mit USB4 Standard Anschlüssen lässt sich eine ganze Reihe von externen Geräten anschließen. Ergänzt wird das Ganze durch einen HDMI und Ethernet 5G Anschluss. Hinzu kommen natürlich die standardmäßigen Audio Anschlüsse, sowie ein S/PDIF Out. Auch die WLAN Antenne findet hier ihre Anschlüsse.
Besonders positiv hervorzuheben sind die drei sich ebenfalls auf dem I/O Panel befindenden Knöpfe, mit denen das BIOS geflashed und CMOS zurückgesetzt werden kann. Wer schon einmal das Problem hatte, an die tief im System verbaute CMOS Batterie zu kommen, wird sich an diesem Knopf erfreuen. Das BIOS kann mit dem dafür vorgesehenen Knopf geflasht werden, ohne dass eine CPU überhaupt eingebaut wurde. Es reicht die bloße Stromversorgung.
Der dritte Knopf ist erstmal unbelegt, kann aber dann im EFI zum Ein-/Ausschalten der LED, für die Lüftersteuerung, zum Neustarten oder zum Starten im abgesicherten Modus programmiert werden. Selbige Programmierung ist auch am Gehäuse möglich, sofern neben dem Einschaltknopf ein weiterer vorhanden ist.
Alles in allem bleiben hier keine Wünsche offen.


Features
Auch hier weißt das Board einige nützliche Funktionen auf. Bei anderen Mainboards muss der mit Schrauben gesicherte Kühlkörper in der Regel ausgebaut, die M.2 SSD eingesetzt und festgeschraubt, und im Anschluss der Kühlkörper wieder eingesetzt und ebenso festgeschraubt werden. Dies entfällt hier. Mit einem einfach Schiebehebel lässt sich der Kühlkörper entfernen und ebenso schnell wieder einsetzen. Das beschleunigt den Einbau ungemein.
Möchte man hingegen alle M.2 Slots belegen, in Summe wären das vier Stück, muss doch zum Schraubendreher greifen. Denn die SSD werden nicht direkt auf dem Board montiert, sondern auf einem kleinen Aufsteckboard, welches dann wiederrum vom bereits erwähnten M.2 Kühlkörper verdeckt wird. Dieses kleine Board lässt sich mit zwei Schrauben lösen. Auf dessen Unterseide befindet sich ein weiterer M.2 Steckplatz. Auch die dort verbaute SSD verfügt über einen Kühlkörper. Dieser schwebt direkt über dem Mainboard, wodurch diese sekundär SSD wie in einem Sandwich zwischen diesem und dem Aufsteckboard verschwindet. Man sollte sich entsprechend gut überlegen, welche SSD man wo unterbringt, da ein Austausch unterschiedlich viel Arbeit verursacht.

Was mir auch besonders gut gefällt, sind die EZ Debug LEDs, die zwischen dem RAM Riegel- und dem Xpander-Steckplatz unverdächtig versteckt sind. Hiermit lässt sich, zumindest in der Theorie, einfach erkennen, wo ggf. ein Fehler zu suchen ist. Es sollte dann jedenfalls eine LED für den Bereich "Boot", "VGA", "DRAM", oder "CPU" leuchten. Ob sich dies in der Praxis bewährt, konnte ich nur ansatzweise austesten, nämlich mit dem Weglassen der RAM Riegel, allerdings kann zumindest die grundsätzliche Idee dahinter überzeugen.
Ebenso erfreulich ist die einfache Verbindung des Mainboards mit dem mitgelieferten Kabel mit der Fronblende des Gehäuses. Leider muss man sich bei diesem Anschluss häufig mit Einzelpin-Steckern auseinandersetzen und die jeweilige Belegung mühsam herausfinden. Dies entfällt hier vollständig.
Positiv fällt auch die Übersichtlichkeit des Boards aus. Jeder Steckplatz ist gut lesbar durch aufgedruckte Bezeichnungen gekennzeichnet, sodass selbst für einen unerfahrenen Nutzer beim Zusammenbau keine Ungereimtheiten entstehen sollten. Dies betrifft ebenso die I/O Blende, auf der sogar die jeweilige Geschwindigkeit der Schnittstelle angegeben ist.

Natürlich besteht bei einem ITX Board immer das Problem alle Anschlüsse unterzubringen. Dies wurde hier sehr elegant gelöst. Auf der Vorderseite befindet sich unter dem M.2 SSD Steckplatz nochmal ein kleines Board, wie weiter oben bereits erwähnt, auf dem sich vier weitere Steckverbindung, u.a. für Lüfter und AiO, befinden. Trotzdem ragt dieses gestapelte Konstrukt nicht über den Hauptkühlkörper der MOSFETs hinaus, sondern schließt sogar bündig mit diesem ab. Diese Höhe kann ggf. die Verwendung einiger CPU Kühler verhindern. Es ist also auf jeden Fall vorher zu überprüfen, ob die Cooling Pipes eines CPU Kühlers zu stark in Richtung der GPU ragen und damit mit dem M.2 SSD Kühler kollidieren.

Ein weiterer Steckplatz für eine M.2 befindet sich auf der Rückseite des Boards. Dies ist auf der einen Seite natürlich eine sehr elegante Lösung, der eventuelle Wechsel der dort verbauten SSD hat aber natürlich zur Folge, dass das gesamte Board vorher ausgebaut werden muss.

Im Hauptkühlkörper befindet sich noch eine kleine Öffnung mit rund 2,5 cm Durchmesser. Darunter versteckt sich ein kleiner Lüfter, dessen Lüfterkurve jedoch nur im Bios, und nicht in der MSI Software "MSI Center" anpassbar ist.

Zu guter Letzt ist der Xpander positiv hervorzuheben. Hierbei handelt es sich um eine Platine, die senkrecht neben den RAM Riegel eingesteckt werden kann. Auf diesem Xpander befinden sich zahlreiche weitere Steckverbindungen, u.a. zwei SATA Buchsen und ein weiterer Steckplatz für eine M.2 SSD. Eine Schraube ist erstaunlicherweise sogar bereits vorinstalliert.

Einzig negativ fällt die Grafikkarten Entriegelung aus. Gerade bei großen Grafikkarten besteht immer die Schwierigkeit mit einem Finger unter die GPU zu kommen und dort die Entriegelung zu betätigen. Natürlich befindet sich hier der Steckplatz für die Grafikkarte direkt am Rand des Boards, von daher erreicht man den Entriegelungshebel im ausgebauten Zustand deutlich leichter, als bei einem ATX Board. Allerdings sieht die Sache im eingebauten Zustand schon wieder deutlich anders aus. Hier wäre eine andere Lösung, z.B. mit einem Druckknopf an benachbarter Stelle schön gewesen. Fairerweise kann natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass das Platzangebot sehr gut ausgenutzt wurde, und daher ggf. gar kein anderer Lösungsmechanismus nutzbar ist, ohne gleichzeitig auf andere Features verzichten zu müssen. Hierfür gibt es also allenfalls einen Abzug in der B-Note.


Montage
Zur Montage lässt sich nichts Außergewöhnliches sagen. Die jeweiligen Aufnahmepunkte hinterlassen allesamt einen sehr guten Eindruck.


Leistung
Auch hier ist das Thema M.2 SSD noch einmal anzusprechen. So angenehm der einfach abnehmbare Kühlkörper auch ist, wird die SSD hier im Gegensatz zum MPG B850I EDGE TI WIFI nur von einer Seite gekühlt. Dafür ist der Kühlkörper deutlich größer dimensioniert.
Im Leistungstest wurde entsprechend auch eine vergleichsweise erhöhte Temperatur festgestellt. Im Dauerbetrieb fällt dies sicherlich nicht auf, aber ggf. kann es zu Leistungsreduzierungen kommen, während dies mit einem beidseitigen Kühlkörper vermieden werden könnte.

Das EFI ist recht umfangreich und mehr oder weniger leicht verständlich. Es gehört natürlich immer einiges an Aufwand dazu, sich hier in die Details einzuarbeiten, aber MSI hat zumindest alles sehr übersichtlich gestaltet.

Das MSI Center weißt wenig Überraschendes auf. Die Funktionen sind mehr oder weniger deckungsgleich mit früheren Versionen bzw. von anderen Boards.

Der Leistungstest wurde mit dem AIDA64 Memory Latency Test durchgeführt. Im Ergebnis wurden gute 90.2 ns erreicht. Geht besser, aber natürlich auch schlechter. Auch bei Cinebench R24 CPU Single Core wurden gute, aber auch keine herausragenden Ergebnisse erzielt.

Overclocking ist möglich, da aber der Kühlkörper relativ zu klein ausfällt, sind die OC Möglichkeiten begrenzt.

Das Board ist auf bis zu 128 GB DDR5 RAM ausgelegt.


Fazit
Je nach Betrachtungswinkel ist das Board schlichtweg genial oder einfach nur dem Preis angemessen. In Summe kann das Z890I EDGE TI WIFI jedenfalls in Gänze überzeugen. Jedes einzelne Feature ergibt Sinn und weiß den Nutzen zu erhöhen. Besonders die Detaillösungen wie der einfach abnehmbare Kühlkörper, das bedruckte und vorinstallierte I/O Shield oder der Xpander bereiten Freude.
Im Zusammenspiel des Leistungsvermögens mit dem Design dürften beim Nutzer kaum Wünsche offen bleiben.
Allerdings ist dieses Urteil nur unter der Einschränkung zulässig, dass hier der Formfaktor Berücksichtigung findet. Das Board ist für ein ITX hervorragend ausgestattet und lässt zumindest hinsichtlich Anschlussmöglichkeiten keine Wünsche offen, jedoch ist die Leistung gleichzeitig eben gerade durch den Formfaktor beschränkt. Ein größerer Kühlkörper würde z.B. die OC Möglichkeiten verbessern oder ggf. den Einbau eines größeren und damit ggf. leiseren Lüfters für die VRMs ermöglichen. Ebenso ließe sich ein einfacherer Quick Release Button für die Grafikkarte bei einem größeren Board leichter etablieren. Da für Nutzer von ITX Boards diese Einschränkung aber in der Regel hinnehmbar sein sollten, führen die genannten negativen Aspekte nicht zu einer Abwertung des Gesamtergebnisses: 5 Sterne
    
  
5 5
     am 22.02.2026
Produkttester
1. Einleitung & Testsystem

Thirst things first: Das Mainboard wurde mir im Rahmen der Mindfactory "Testers-Keepers" Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung ist unabhänig und spiegelt ausnahmslos meine eigene Meinung wider.

Ich werde das Gerät in einem Komplett neuen System verbauen, dies beinhaltet einen Intel Core Ultra 7 265K + 32GB DDR5 7200MTs RAM und einer RX 9070XT.
Gehäuse ist ein Thermaltake The Tower 300


2. Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wurde es von Mindfactory wie gewohnt in einem Karton mit guter Polsterung. Das Mainboard selbst war in einem dafür typischen Karton. Insgesammt sowohl vom Händler als auch vom Hersteller gut verpackt.

Im Mainboard Karton war wie zu erwarten das Mainboard + dazugehörige Kabel und Adapter, dies ist gerade bei sehr kleinen Boards absolut wichtig, da man diese ansonsten nachbestellen müsste. Auch dazugehörige Kurzanleitung war beigefügt.

Hervorheben möchte ich das die Wifi antenne seperat im Karton nochmals mit Schaumstoff verpackt war um diese zu schützen. Auch schrauben für die M.2 SSDs (3 stück) sind vorhanden was mich persönlich extrem gefreut hatte da die neuen SSD ganz oft diese nicht mehr beinhalten.


3. Design und Verarbeitung

Desgin ist natürlich immer absolute Geschmackssache, ich bin selbst eher auf der Seite "Schwarz ist sexy" aber bei dem Board muss ich wirklich sagen das mir das Silber / Weiß extrem gut gefällt.

Schon beim Auspacken fällt direkt das gewicht ins auge und dies ist absolut nicht negativ zu werten. Es ist schwer für die Größe. Aber dadurch merkt man auch die wertigkeit.

Es ist massiv gerade bei den kühlkörpern ist mehr definitiv auch mehr. Ich konnte auch nach mehrfachen suchen (ja ich habe wirklich danach gesucht) keine stelle finden die unschön verarbeitet ist oder "wackelig" ganz im gegenteil, die Kühlkörper sind fest und wackeln auch nicht, dies hatte ich leider schon bei anderen Boards.


4. Anschlüsse und Ausstattung

Anschlüsse hat das Board meiner meinung nach extrem viele, gerade für die größe sind viele anschlüsse auch am Board.

Was mich ja massiv überrascht hat war das dies Board einfach mal 3 M.2 plätze hat, selbst mein Desktop Mainboard von ASUS hat nur 2.

Auch am Backpanel gibt es viele anschlüsse: 7x USB finde ich schon sehr viel für so ein Mini teil. Aber auch 3x USB-C ist nicht umbedingt default heutzutage.

Was ich explizit erwähnen muss sind die anschlüsse für WIFI, bei vielen anderen Herstellern muss man diese verschrauben und hier sind sie einfach gesteckt. Sowas geniales habe ich wirklich selten erlebt, ich bin wirklich hin und weg.

Für ein Mini-ITX System alles in allem absolut perfekt, ausreichend für so ziemlich alles was man hat und genug um täglich wirklich 0 Probleme zu haben.

Alle angeschlossenen Geräte wie M.2 SDD, USB, USB-C wurden anstandslos erkannt und haben direkt funktioniert.


5. Einbau im Mini-ITX-System

Ja der einbau, was soll man sagen? Wenn man Pranken hat wie ein Bär tut man sich schwer.

Es ist natürlich alles extrem eng und klein, dies ist aber auch zu erwarten. oft hilft eine kleine Zange um stecker einfach anzustecken.

Aber man muss sagen das System ist vom Hersteller auch gut durchdacht. Die anschlüsse sind so das man sie einigermasen gut erreicht.

Hier kann ich weder Positiv noch Negativ berichten.


6. BIOS / UEFI und Einrichtung

Ja wenn man ihn zusammengebaut hat ist die Stunde der Wahrheit. Geht er an oder bleibt alles dunkel?

Ich hatte in meinem fall sorgen ob der RAM direkt erkannt wird, da ich diesen fehler bei meinem vorherigen Intel System hatte. In diesem fall war es absolut kein Problem, der erste Boot dauerte insgesammt etwas länger (circa 30 - 45s). Nach diesem Start ging es dann schneller.

Das BIOS update habe ich per USB Stick und dem Button am Back panel gemacht, auch hier gab es keinerlei probleme. Nach circa 5 Min war das Update dann auch schon durch.

Wenn er startet zeigt er natürlich beim ersten Boot das ein neuer CPU installiert wurde, bestätigen und ab ins Bios (Ja ich weiß es ist eigentlich UEFI).

Das UEFI ist sehr einfach aufgebaut, viele informationen sind direkt auf der Hauptseite zu sehen. Geht man durch die unterpunkte findet man auch schnell die einstellungen für XMP und lüftersteuerung. Alles in allem gut aufgeräumt, nicht zu sehr verschachtelt.


7. Inbetriebnahme und erster Start

Nachdem ich die einstellungen im BIOS gesetzt habe ging es auch schon an die Installation von Windows, USB dran und los gehts. Alles perfekt gelaufen.

Nach der Installation erwartet Microsoft ja einen Account, dies geht aber nur wenn man WIFI oder LAN eingesteckt hat. Da MSI aber hier einen USB dazu legt kann man diesen anstecken und treiber direkt nach der installation hinzufügen und zack hat das gerät auch schon internet.

Wie gesagt gut gelaufen und insgesammt doch recht einfach und intuitiv.

Die Bootzeit war mit meiner SSD absolut im perfekten bereich. Nach dem Boot logo hat es circa 6s gedauert bis Windows da war, also kaffee zwischen drin machen ist hier definitiv nicht drin.


8. Stabilität und Benchmarks

Nach dem einrichten ging es direkt an die Benchmarks und danach ans Zocken ;) muss ja geprüft werden.

Sowohl die Benchmark ergebnisse als auch das zocken absolut 0 Problem. Das board bleibt bei guter belüftung auch absolut leise.

Die Spannungswandler sind selbst unter CPU vollasst absolut okay von den Temperaturen. Mit der Stabilität hatte ich absolut keine Probleme. Auch nach längerem Benchmark (20 min) ist das Board nicht übermäsig heiß geworden.

Im vergleich mit anderen subjektiv villeicht sogar kühler, ich vermute hier das der lüfter auf dem Board selbst einen guten anteil hier daran hat. Hörbar ist dieser im Betrieb absolut garnicht. Dies war am anfang eher eine sorge meinerseits.

Ich hatte das Board am ersten tag wirklich massiv unter beschuss genommen, Benchmarks, neustarts (gerade Windows Updates) da ich eine relativ alte Windows 11 ISO hatte musste ich hier durch.

Wie jeder PC musste auch dieses schmuckstück durch den absoluten Horrortest bei mir und zwar Cyberpunk 2077 und Fallout 4 mit etwa 1000 Mods ;) aber auch hier ohne zicken durchgehalten. Mein AMD System hatte da schon so manches mal echte probleme.


10. Positiv aufgefallen

Die verarbeitung, definitiv die verarbeitung des Geräts, nichts zu meckern. Auch der beiligende USB finde ich super. Ansonsten denke ich habe ich alles wichtige bereits erwähnt.


11. Kritikpunkte

Leider wo es licht gibt, gibt es auch schatten. Die Kabel die dabei sind, sind teilweise wirklich Steif, kaum biegbar und daher teilweise nicht so gut zu verlegen, aber ist jetzt auch nichts wo ich sagen würde das ware ein Show Stopper.

Die Adapter sind in meinem fall etwas kurz gewesen, könnte in meinem fall aber auch daran liegen das ich ein relativ großes gehäuse hatte.


12. Fazit

Ja was soll ich sagen? Also die verabritung bombe, das Gerät tut was es soll und dies tut es auf jeden fall gut.

Preislich ist das Board definitv eher für Enthusiasten und leute die ein absolutes Mini system bauen möchten. Der Preis ist hoch, auf jeden fall aber ich finde es lohnt sich durchaus. Gerade das es ein Helles board ist macht es auf jeden fall etwas anders.

Du suchst ein kleines board das aber auf jeden fall bei den großen mitspielt? Dann ist genau das das richtie für dich!

Ich benutze es für die Tägliche Arbeit, ich sitze viel am PC und bin auch darauf angewiesen das es absolut Stabil läuft und dies tut es auf jeden fall. Es ist klein und kann auch durchaus unter dem Tisch verschwinden, obwohl es eigentlich zu schön ist um es zu verstecken.

Ich programmiere auf dem Gerät nutze aber auch um 3D Objekte zu drucken. Bisher gab es bei nichts von all dem Probleme oder einschränkungen.


Für wen ist dieses Mainboard geeignet?

In meinem fall ist es so das ich zuhause selbst wenig platz habe und mir dies natürlich absolut gelegen kommt. Aber auch für Workstations ist das Board durchaus interresant. Täglicher Workload absolut null problem.

Natürlich auch für Gamer, mit der richtigen GPU. Wie ich finde hat das Board hier absolute seine stärken, egal welcher CPU von Intel (natürlich der Socket) ist absolut kein thema, die spannungswandler sind gut gekühlt und halten die Spannung für den CPU immer stabil.

Wichtig ist hierbei aber auch zu beachten das es auf dem Mainboard lediglich einen PCIE x16 Steckplatz gibt. Falls mehr gebraucht wird ist das nicht geeignet.

Es gibt tatsächlich aber einen Anwendungsbereich der in letzter Zeit wieder mehr in den fokus rückt und zwar LAN Parties, was gibt es besseres als sein Gaming Setup unter den Arm zu klemmen und ab auf die LAN Party. Es gibt Gehäuse die einen tragegriff haben und sich natürlich besonders für Mini-ITX eigenen.

Würde ich das Mainboard empfehlen? Ja das würde ich, Verarbeitung Top. Benutzung auch absolut Top!
    
  
5 5
     am 14.02.2026
Produkttester
Als Fachinformatiker schraube ich seit Jahren an PCs rum, aber ein Mini-ITX-Build ist jedes Mal wieder ein kleines Puzzle. Für meinen aktuellen SFF-Rechner wollte ich ein modernes Board mit möglichst wenig Kompromissen, und so bin ich beim MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI gelandet. Nach ein paar Tagen Aufbau, Treiber-Setup und Alltagseinsatz kann ich ganz gut einschätzen, was daran richtig Spaß macht | und was mich auch genervt hat.

Design / Optik
Optisch ist das Board typisch MSI "MPG": eher clean, viel Metall, wenig Bling. Die silbrig-hellen Heatsinks (TI-Look) passen super zu neutralen Builds. RGB ist vorhanden, aber nicht so aufdringlich. Mir gefällt vor allem, dass es nicht nach Gaming-Kirmes aussieht, sondern eher nach "Premium-Hardware". Für Mini-ITX wirkt es vollgepackt, aber nicht chaotisch.

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist wirklich stark. Die Kühlkörper sitzen fest, die M.2-Abdeckungen wirken solide, und insgesamt fühlt sich das Board steif an | wichtig, weil ITX-Boards beim Einbau gerne mal flexen. Nichts klappert, nichts wirkt scharfkantig. Auch die Anschlüsse am I/O-Panel sitzen sauber. Das ist so ein Board, das man in die Hand nimmt und sofort merkt: okay, das ist nicht die Einsteigerklasse.

Lieferumfang
Im Karton ist was drin: Antennen für WLAN, Kabel, Schrauben/Clips für M.2, Handbuch-Kram und vor allem diese 5-in-1 Xpander Card. Die Karte ist im ITX-Kontext sinnvoll, weil sie zusätzliche Anschlüsse raus holt, die sonst einfach keinen Platz hätten. Ich war erst skeptisch, ob das wieder so ein "Marketing-Gadget" ist, aber im Alltag fand ich sie praktisch.

Montage / Einbau
Hier kommt der erste Punkt, wo man merkt: ITX bleibt ITX. Wer schon mal ein kleines Gehäuse verkabelt hat, weiß, wie eng es werden kann. Das Board selbst lässt sich gut verschrauben und alle Slots fühlen sich stabil an. RAM klickt sauber ein, der PCIe-Slot wirkt verstärkt. Aber: Die vielen M.2-Plätze und Abdeckungen bedeuten auch, dass man beim Einbau öfter schraubt als bei einem ATX-Board. Wenn man später noch mal an eine SSD will, muss man teilweise wieder Abdeckungen lösen. Nicht schlimm, aber man sollte es wissen.

Ich habe CPU, RAM und Kühler erst außerhalb vom Case montiert, dann Board rein, Netzteilkabel vorverlegen, und erst danach GPU. So gings stressfrei. Positiv: Die Beschriftung der Header ist gut lesbar. Negativ: Manche Stecker sitzen ITX-typisch so, dass dicke Kabel im kleinen Case schnell "im Weg" sind.

Features / Technik im Alltag
Für ein ITX-Board ist die Ausstattung heftig. Mehrere M.2-Slots sind super, gerade wenn man einmal OS-SSD, Game-SSD und vielleicht noch eine schnelle Scratch-Disk nutzen will. Dazu kommt modernes WLAN (für mich vor allem als Backup wichtig, falls ich mal schnell ohne Kabel testen muss) und schnelles LAN. Der große Pluspunkt im Alltag ist für mich Thunderbolt/USB4: Dock dran, schnelle externe SSD dran, fertig. Wer viel mit Daten jongliert oder ein kleines Setup am Schreibtisch liebt, merkt den Unterschied.

BIOS / Setup
MSI-BIOS ist Geschmackssache, ich komme damit gut klar. XMP-Profile waren schnell gesetzt, Lüfterkurven sind übersichtlich, und die grundlegenden Optionen findet man ohne ewiges Suchen. Was ich gut fand: Nach dem ersten Start lief alles stabil, kein Rumgezicke mit Boot-Loops. Was mich weniger begeistert: Es gibt sehr viele Menüs, und manche Begriffe sind eher für Leute, die eh schon tief drin sind. Für Einsteiger kann das erschlagend wirken.

Leistung
Zur reinen Leistung: Das Board macht genau das, was es soll | es bremst nichts aus. CPU-Leistung hängt natürlich an der CPU, aber die Spannungsversorgung wirkt souverän. Auch unter Last blieb das System bei mir stabil, keine Abstürze, keine WHEA-Fehler. Speicher lief mit dem gesetzten Profil ohne Stress. Bei Storage merkt man die schnellen M.2-SSDs sofort, gerade beim Kopieren großer Dateien und beim Entpacken. Für meinen Arbeitsalltag (VMs, Docker, bisschen Coding, bisschen Gaming) passt das sehr gut.

Kühlung / Temperaturen
ITX und Temperaturen sind immer ein Thema. Die VRM-Kühler sind groß genug, und ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendwas "wegkocht". Klar: Im kleinen Case entscheidet am Ende der Airflow. Mit einem vernünftigen CPU-Kühler und einem sauberen Lüfterlayout war alles im grünen Bereich. Die M.2-Abdeckungen helfen, aber man sollte trotzdem darauf achten, dass im Case etwas Luft bewegt wird | sonst staut sich die Wärme.

Stabilität / Haltbarkeit
Zur Haltbarkeit kann man nach ein paar Tagen natürlich nur begrenzt was sagen, aber der Eindruck ist: das Board ist solide gebaut. Keine wackeligen Ports, keine dünnen Bleche, keine "billigen" Schalter. Wenn man nicht gerade ständig Hardware wechselt, sehe ich hier keinen Grund zur Sorge. Und MSI-Boards hatte ich in der Vergangenheit auch schon lange im Einsatz, ohne dass was ausfiel.

Vergleich zu ähnlichen Produkten
Im ITX-Bereich gibt es Boards, die günstiger sind, aber dann fehlen oft genau die Sachen, die ich hier schätze: richtig viel M.2-Flexibilität, sehr gutes I/O und moderne Konnektivität. Andere High-End-ITX-Boards sind ähnlich teuer, bieten aber manchmal weniger Zusatz-Features oder wirken beim Lieferumfang knapper. Die Xpander Card ist hier ein echter Differenzierer, weil man damit praktisch "mehr Board" bekommt, ohne auf Mini-ITX zu verzichten.

Preis/Leistung
Ja, billig ist das Ganze nicht. Wer nur einen kleinen Office-PC baut, ist hier komplett overkill. Aber wenn man bewusst ein leistungsfähiges SFF-System will, relativiert sich der Preis: Du bekommst moderne Standards, viele Erweiterungsmöglichkeiten und ein Board, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt. Für mich ist es eher eine Investition, damit ich in zwei Jahren nicht wieder alles umbauen muss, nur weil Ports oder Slots fehlen.

Was mich gestört hat
Zwei Dinge: Erstens der Schraub-Aufwand bei den vielen Abdeckungen | es ist sauber gelöst, aber nicht "mal eben". Zweitens ist ITX einfach fummelig, und manche Anschlüsse wären in einem größeren Formfaktor komfortabler erreichbar. Außerdem: Wer gar nichts mit Thunderbolt/USB4, mehreren M.2 oder Wi-Fi anfängt, zahlt hier Features mit, die er nicht nutzt.

Fazit
Unterm Strich bin ich sehr zufrieden. Das MSI MPG Z890I EDGE TI WIFI fühlt sich wie ein echtes Premium-ITX-Board an: starke Verarbeitung, gute Ausstattung, moderne Anschlüsse und genug Optionen, um auch ein ernsthaft schnelles System zu bauen. Es ist nicht das günstigste, und der Einbau ist ITX-typisch etwas frickelig, aber wenn man ein kompaktes, leistungsfähiges Setup will, ist das Ding für mich eine Empfehlung. Vielen Dank das ich das Mainboard testen durfte.
    
  

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