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Gigabyte Aorus K9 Optical Adomax/Flaretech Optical RED USB Deutsch schwarz (kabelgebunden)

Artikelnummer 8924512

EAN 4719331550615    SKU AORUS K9 OPTICAL

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Gigabyte Aorus K9 Optical Adomax/Flaretech Optical RED USB Deutsch schwarz (kabelgebunden)

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Artikelbeschreibung

Seit dem 11.06.2019 im Sortiment

Die GIGABYTE AORUS K9 Optical bietet ein optimales Gaming Erlebnis, durch ihre optischen Flaretech-Switches, die mit einem Auslöseweg von gerade einmal zwei Millimetern besonders schnell und präzise sind. Dadurch das die AORUS K9 Optical keine freiliegenden Metallverbindungen besitzt, sind Staub und Flüssigkeiten nahezu kein Problem und tragen genau wie die bis zu 100 Millionen Anschlägen zu der äußerst langen Lebensdauer bei. Jeder Schalter lässt sich frei programmieren und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung mit 16,7 Millionen Farben und diversen Effekten. Außerdem ist die K9 Optical nicht nur schneller und langlebiger als herkömmliche mechanische Tastaturen, sondern auch modular. Kombinieren Sie die Schalter nach Belieben oder tauschen Sie die W, A, S, D, ESC und 4 Pfeiltasten mit Gaming-Tasten aus PBT.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Aorus K9 Optical
Typ: kabelgebunden
Anschluss: USB
Sprache: Deutsch
Switch Typ: Adomax/Flaretech Optical RED
Multimediatasten: nicht vorhanden
Farbe: schwarz
Besonderheiten: Anti Ghosting, FN-Taste, spritzwassergeschützt

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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4 5
     am 15.08.2019
Produkttester
Das Design, mit optischem Hauptaspekt:
Normalerweise bin ich kein Fan von beleuchteten Gaming-Tastaturen, da diese meist übers Ziel hinausschießen und einfach überladen sind. Bei der Gigabyte K9 Optical wurde das ordentlich gelöst. Man hat hier nur einen kleinen (zwei Tasten breiten) "AORUS"-Schriftzug und diesen typischen Gigabyte-Gaming-Adlerkopf über dem NUM-Pad. Beim "AORUS"-Schriftzug hätte ich mir gewünscht, dass man bei diesem auch die Beleuchtung abschalten beziehungsweiße ändern kann. Soweit ich das gesehen habe, leuchtet er immer, solange die Tastatur an ist, in weißem Licht. Ansonsten haben wir bei der K9 Optical eine glatte schwarze Oberfläche, auf der die ebenfalls schwarzen Tasten "schweben". Was mir aber beim schwarzen Material der Tasten aufgefallen ist, ist, dass man darauf relativ lange Fingerabdrücke sehen kann. Ich habe keine besonders "schmierigen" Finger, kann aber immer wieder minimale Abdrücke erkennen. Siehe dazu das Bild der "Enter-Taste". Wahrscheinlich liegt das einfach an der Kombination der glatten Oberfläche und dunklen Farbe. Auf meiner Vorgänger-Tastatur, die etwas rauer und heller ist, bemerke ich dabei nichts. Gleich noch eine Ergänzung zu den schwarzen Tasten, wobei ich das weder als positiv, noch negativ werten will, da der "Witz" der Tastatur die LED-Beleuchtung ist: Sobald die Beleuchtung der Tastatur aus ist, und das Zimmer nicht sehr gut beleuchtet ist, dann fällt es mir teilweiße schwer die Beschriftung der Tasten zu erkennen. Sobald die LED-Beleuchtung aber eingeschalten ist, dann sieht die Tastatur einfach klasse aus. Man bekommt wirkliche satte Farben zu sehen. Persönlich gefällt mir die blaue Beleuchtung am besten. Die Fotos wurden absichtlich in Nah-Aufnahme gemacht, damit man das kräftige Blau auch richtig auf den Bildern sieht.

Die Verarbeitung und bauliche Eigenschaften:
Bei der Verarbeitung gibt es absolut nichts zu meckern. Die Spaltmaße sind immer identisch und die komplette Tastatur wirkt sehr hochwertig. Die ausgewählten Materialien fühlen sich sehr gut an. Das "Gehäuse", das alles zusammenhält müsste nach meinem Gefühl Metall sein und die glatte Oberfläche fühlt sich auch nach Metall mit einem sehr dünnen Kunststoffüberzug an. Das Gewicht ist mit 1180g angegeben und das merkt man auch. Durch das relativ hohe Gewicht und den kleinen Gummifüßen auf der Rückseite rutscht diese Tastatur überhaupt nicht und bietet dadurch auch in den hitzigsten Gaming-Sessions einen richtig guten Halt. Ansonsten haben wir auf der Rückseite die obligatorischen ausklappbaren Standbeine, die die Schräglage der Tastatur anpassen lassen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man noch eine "höhere" Lage einbaut, da ich meine Tastaturen gerne etwas steiler habe. Außerdem gibt es ein paar Aussagen des Herstellers zur Verarbeitung. Die Haltbarkeit der Tastatur ist mit 100 Millionen Anschlägen angegeben. Das sollte den meisten auf jeden Fall ausreichen. Eine weitere nicht zu vernachlässigbare Eigenschaft ist der Spritzwasser-Schutz. Mir persönlich ist das sehr wichtig, da bei mir bereits zwei Tastaturen aufgrund von Kaffee und Wasser gestorben sind. Ich habe testweiße ein paar Tropfen Wasser auf die Tastatur gegeben und man erkennt fast einen leichten Lotuseffekt, bei dem das Wasser einfach abperlt. Ansonsten ist die Tastatur sehr dicht und lässt kaum Raum für offene Ritzen, in die Flüssigkeit fließen könnte. Sollte doch mal Schmutz oder Flüssigkeit unter die Tasten fließen, dann lassen sich diese wirklich leicht mit dem mitgelieferten Werkzeug entfernen. Man rutscht einmal unter die Taste und zieht sie einfach ab. Man kann hier nicht nur die Tastenkappe entfernen, man kann auch die komplette Einheit der Taste tauschen. Im Lieferumfang sind dafür neun weitere solcher Einheiten, inklusive neun Tastenkappen für die wichtigsten Tasten für Gamer (WASD, Pfeiltasten, ESC). Hier gefällt mir wirklich gut, dass diese neon-orange sind und somit der Tastatur nochmal einen optischen Kick geben.
Außerdem kann man noch die simple Kabelführung erwähnen, bei der man einfach drei verschiede "Ausgänge" für das USB-Kabel wählen kann. Damit lässt sich das leicht störende Kabel (grundsätzlich bei Kabel-Tastaturen!) etwas aus dem Weg schaffen. Es wäre noch ein bequemer Zusatz, wenn die Tastatur eine Handauflage hätte. Die Handauflage führt dazu, dass die Hand etwas gerader auf der Tastatur liegt, was bei längeren Sessions auf jeden Fall als angenehm bezeichnet werden könnte.

Die Software:
Grundsätzlich benötigt man keine Software um die Leuchtmodi durchzuschalten. Hier reicht ein Tipp auf die FN und F1 Taste, damit der nächste Modus aktiviert wird. Damit man die Beleuchtung aber besser kontrollieren kann, benötigt man die Software RGBFusion 2.0 vom Hersteller. Das Programm ist auch sehr schlicht gehalten, wobei man links die Tastatur und rechts das Leuchtmuster, sowie Farbe sieht. Sehr cool finde ich, dass man auch einzelne Tasten auswählen kann und diesen dann eigene Farben geben kann. Mir persönlich ergeht es in manchen Online-Spielen so, dass ich kurz auf die Tastatur schauen muss, um bestimmte Tasten für Aktionen zu finden. Hier reicht mein "Gedächtnis" der Finger nicht mehr aus und hervorstehende Farben würden mir diesen Blick erleichtern. Leider habe ich keine Funktion gefunden, dass die Tastatur je nach Spiel und Status leuchtet (zum Beispiel rot blinkende Tastatur, wenn man wenig Lebenspunkte hat). Dieses Feature, das es bei anderen Herstellern gibt, vermisse ich leider.

Die beworbenen Features und Highlights:
Auf das Feature, auf das ich am meisten gespannt war, ist die "0.03ms Debounce Time". Dieser Effekt ist wahrscheinlich wissenschaftlich messtechnisch besser wahrnehmbar, aber ich muss zugeben, dass ich diesen Effekt auch subjektiv wahrnehme. Als ich das erste Mal auf dieser Tastatur tippte, kam es mir fast so vor, als würde die Taste an meinem Finger kleben, da die Taste wirklich sehr schnell wieder oben ist. Ich habe meine alte (80 Euro-)Tastatur daneben gelegt und man spürt tatsächlich einen Unterschied. Ob dieses Feature jetzt spielentscheidend ist, würde ich nicht behaupten, aber es fühlt sich wirklich gut an. Ein weiteres beworbenes Feature ist das "Chatterproof", was ich eher als Klappersicher übersetzen würde. Ob damit gemeint ist, dass die Tastatur weniger klappert, kann ich bestätigen, oder ob damit gemeint ist, dass Staub und Schmutz die Übertragung nicht behindern können, und eher als "Geplapperfest" übersetzt wird, würde ich nach meinen ersten Eindrücken auch bestätigen, da die Übertragung optisch durchgeführt wird und somit immer sauber und präzise sein sollte.

Das Drücken der Tasten:
Der Tastenweg der Tastatur ist mit 4 Millimeter und der Aktivierungsweg ist mit 2 Millimetern angegeben. Das heißt, dass man die Taste 4 Millimeter drücken kann, aber bereits nach 2 Millimetern ein Signal ausgelöst wird. Das merkt man, da ein Tastendruck schon bei einer leichten Berührung ausgelöst wird. Hier wurde eine gute Balance zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Drücken der Taste getroffen. Es löst nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam aus. Grundsätzlich würde ich die Tastatur auf jeden Fall als sehr reaktiv beschreiben, wobei sich die Geräusche hier im Rahmen halten.

Das Preis-/Leistungsverhältnis:
Ab einem Preis von ca. 110 Euro bekommt man eine solide Tastatur. Das Leuchten ist wirklich ganz nett und die grundsätzliche Verarbeitung ist erstklassig. Wenn man keine Gaming-Integration braucht und wirklich trockene Finger hat, die keine Spuren hinterlassen, kann man mit der K9 Optical nichts falsch machen. Sollte es in Zukunft eine K9 Optical mit Handauflage und gesonderten Spezialtasten für Multimedia geben, dann kann ich diese fast zu 100 % jedem empfehlen, der eine hochwertige und besondere Tastatur sucht. Auch an das Tipp-Gefühl gewöhnt man sich wirklich schnell, so dass ein Umstieg auch wirklich leicht fällt.
Abschließend bedanke ich mich noch bei Gigabyte und Mindfactory, dass mir die Chance gewährt wurde ein neues Produkt zu testen und erwähne weiterhin, dass mein Test nicht durch den Umstand beeinflusst wurde, dass ich dieses Produkt kostenlos zum Test bekommen habe.
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4 5
     am 15.08.2019
Produkttester
Zunächst möchte ich mich bei der Firma Mindfactory dafür bedanken, dass ich bei "Testen, bewerten und behalten" mitmachen durfte.

Tastaturen gibt es ja wie Sand am Meer, doch welche ist die Richtige für mich? Ich durfte die Gigabyte AORUS K9 testen und kann euch schon vorweg sagen,
dass es sich hierbei um eine sehr gute Tastatur mit mittleren Einschränkungen handelt. Auf letztere werde ich noch genauer eingehen, der Software beispielsweise kann ich leider nichts Positives abgewinnen.



Lieferumfang:

Geliefert wird die Tastatur in einem handelsüblichen Karton, auf dem man einen Überblick erhält. Ist aber wie bei jeder anderen Tastatur auch. Beim Auspacken findet man dann allerdings jede Menge Zubehör im Karton.
Insgesamt 9 Extra-Tasten, die in einem orangenen PBT Kunststoff gehalten sind, liegen der Packung bei. Im Gegensatz zu den vorinstallierten handelt es sich dabei nicht um Flaretech RED Switches,
sondern um die Blue Variante. Die Tasten, die via Caps getauscht werden können, sind ESC, W, A, S, D, und die 4 Pfeiltasten. Je nachdem, welche man als Gamer halt benutzt.
Zum Entfernen der Switches liegt eine Zange bei. Ansonsten noch eine kleine Übersicht der FN- Tasten und ein Users Guide.

Design:

Beim Rausnehmen der Tastatur aus ihrer Verpackung spürte ich direkt ihr enormes Gewicht. Hier wirkt alles sehr hochwertig und stabil. Ansonsten ist das Design relativ schlicht gehalten.
Vorn leuchtet ein AORUS Schriftzug in Weiß und oben rechts das Logo neben den Num Lock LEDs. Schade, dass man das vordere Logo nicht farblich anpassen kann.
Sondertasten sucht man hier vergeblich, was ich persönlich nicht schlimm finde. Über die FN-Taste können allerdings einige Sonderfunktionen bedient werden, die auf der zweiten Ebene von F1-F9 liegen.
Was mir direkt im Vergleich zu meiner alten Razer Blackwidow aufgefallen ist, ist, dass der Abstand vom Gehäuse zu den Tasten sehr hoch ist.
Die fehlende Handballenauflage, die ich eigentlich nie benötigte, hätte ich mir bei dieser Bauhöhe dann irgendwie doch gewünscht. Lobenswert zu erwähnen ist auf jeden Fall die Kabelführung.
An drei verschiedenen Positionen kann das Kabel unter der Tastatur entlang gelegt werden. Je nachdem, wo z.B. der Monitor steht, kommt man dann also nicht mit dem Standfuß in die Quere.
Die RGB Beleuchtung kann über die RGB Fusion Software in sechs verschiedenen Arten betrieben werden. Da sollte für jeden schon ein Favorit dabei sein.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Tastatur ist sehr gut! Ich finde weder Spaltmasse noch scharfe Kanten an der Tastatur. Alle verbauten Materialien fühlen sich sehr hochwertig an.
Die Tastatur hat - wie bereits erwähnt - ein stattliches Gewicht und liegt deswegen wie ein kleiner Stein auf dem Schreibtisch. Ich persönlich finde das gut, denn so verrutscht sie nicht ständig aus Versehen in einer hitzigen Gaming Session.
Das Ganze wird noch unterstützt von den Gumminoppen unter der Tastatur. Selbst die Enden der Ausgeklappten Standfüße sind mit einem Gummi überzogen.
Gerade bei billigen Tastaturen wird an den Caps gespart und man fühlt sich beim tippen nicht wohl. Hier ist es anders. Die Caps fühlen sich sehr gut an.
Die PBT Tasten sind sogar noch ein Stück angenehmer als die verbauten. Die Tasten sitzen fest und machen nicht den Eindruck, dass sie in den nächsten Jahren mehr Spiel bekommen oder
sich lösen werden. Das Kabel ist mit einem Stoff-Sleeve umhüllt und ist so vor Knicken oder eventuellen Beschädigungen bestens geschützt. Hier - muss ich wirklich sagen - hat Gigabyte alles richtig gemacht.

Software:

Nachdem wir jetzt über die gute Verarbeitung gesprochen haben, kommt das genaue Gegenteil. Die Software ist wirklich die mit Abstand schlechteste, die ich in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen habe.
Aber kurz erklärt, warum ich der Meinung bin: Tastatur ausgepackt, angeschlossen und sie wurde direkt erkannt. Allerdings natürlich mit dem RGB Modus Wave, der zwar schön anzusehen ist, aber auf Dauer zum Tippen eher stört.
Also ab auf die Gigabyte Seite und die aktuellen Treiber runtergeladen. AORUS Engine und RGB Fusion. Ok, beim ersten Start festgestellt, dass ich die AORUS Engine gar nicht benötige.
Dann RGB Fusion geöffnet. Was beim ersten Mal knapp eine Minute gedauert hat bis das Programm geöffnet war. Egal, habe ich mir gedacht, da ich die Tastatur einmal einstelle und dann muss ich dort nicht mehr dran.
Es gibt insgesamt sechs Profile. Einen Static Mode für durchgängige Beleuchtung, einen Pulse Mode für eine pulsierende Aufblendung, einen Ripple Mode, wo das Leuchten wie in Wellen gedrückten Tasten wegschwimmt |
eine Laola quasi, einen Reactive Mode, in dem die Tasten im Gegensatz zum Ripple Mode nur aufleuchten und nach der eingestellten Dauer verblassen und der Wave Mode, der schön anzusehen ist,
aber mit beim Schreiben einfach nur ablenkt, da unter meinen fingern alles unruhig ist durch die wechselnden Farben. Der letzte Modus schaltet die Beleuchtung gänzlich aus. Aber dafür holt man sich ja keine RGB Tastatur, oder?
Alle Profile einmal ausprobiert und mir gedacht, dass ich mir doch einfach mal ein paar Profile anlege. Eines mit einer durchgängigen Farbe, einmal aus Spaß für den Videoschnitt um zu schauen ob
man so eventuell ein teures Logic Keyboard ersetzen kann, indem ich für jede Taste einzelne Farben entsprechend einer Schnitttastatur hinterlege (auch wenn die Schnitt Funktionen nicht abgebildet sind).
Aber man weiß als Cutter ja auch so, welche Funktion auf welcher Taste liegt und ein Profil für meinen 2-jährigen Sohn habe ich auch noch angelegt, denn der ist sofort hin und weg, wenn etwas leuchtet.

Fangen wir also an mit dem ersten Profil:

Im Static Modus die verschiedenen Farben ausprobiert. Dabei festgestellt, dass die Tastatur zwar 16,8 Millionen Farbvarianten besitzt, aber manche Farben einfach nicht so gut von den RGB LED dargestellt werden.
Sobald man die Sättigung im Farbkreis von außen nach innen verschiebt, merkt man, dass die LED in Stufen geregelt werden. Auch beim Brightness Schieber wirkt es so.
Trotzdem eine Farbe ausgewählt und dann zum nächsten Profil. Das Profil für meinen Sohn: Ripple! Ok, hier muss ich eigentlich nicht viel einstellen, weil er eh alle fünf bis zehn Sekunden eine andere Farbe sagt und
ich dann darauf reagiere. Dafür kann man unter dem Farbkreis gut die acht fertigen Farben nehmen. Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Rosa. An diesem Modus gibt es nichts auszusetzen.

Ok und jetzt zum spaßigsten Teil des Tests. Die einzelnen Tasten an eine Schnitttastatur anzupassen.

Wieder zurück im Static Modus und angefangen, die Tasten anzupassen. Hier bemerkt man, dass manche Farben nicht so gut wiedergegeben werden können.
Gerade in den Mischbereichen wie Gelb oder Rosa. Es wirkt ein wenig verwaschen. Es hat dann keine 2 min gedauert bis die Software sich komplett aufgehangen hat. Und mit ihr auch direkt mal die Tastatur...
Nichts ging mehr. Also Neustart und auf einen einmaligen Ausfall der Software hoffen. Beim Neustart sehe ich dann einen Kreis mit dem Text "Loading..." als Windows startet. Allerdings geht das nicht mehr weg...
Also nochmal ein Neustart. Windows Taste gedrückt, aber: Nichts passiert. Also geschaut, ob es an der Tastatur liegt oder am PC. ALT+TAB und es passiert auch hier nichts...
Also mit der Maus den Neustart getätigt und erstmal den USB Port gewechselt. Zwar wurde die Tastatur nach dem Neustart wieder erkannt aber alle von mir eingestellten Profile waren verschwunden...
also wieder von vorne starten. Wieder dauerte es keine 2 Minuten bis alles down war... Nach einem Neustart wurde die Tastatur dann wieder nicht erkannt.
So, also erstmal auf der Gigabyte AORUS Seite nochmals die neuste Firmware runtergeladen. Aber auch die schaffte keine Besserung.

Dann gibt es als nächsten Kritikpunkt, dass die Tasten zum Auswählen so klein im Software-Menü angezeigt werden, dass man nie genau weiß, ob es jetzt wirklich die richtige Taste ist, die ausgewählt wurde.
Sobald mehrere Tasten ausgewählt wurden, hat die Software entweder nicht alle farblich übernommen oder hat sich mal wieder aufgehangen.

Ich frage mich, was da bei Gigabyte schief gelaufen sein muss, wenn das keiner der Angestellten bemerkt und behebt, BEVOR die Tastatur inkl. Software auf den Markt kommt...

Dann habe ich es endlich geschafft - nach mehreren Anläufen - die Farben so anzupassen, wie ich es ursprünglich bereits getan hatte. Doch hier kommt schon das nächste Problem:
Auf dem Profil aus Versehen - weil mein Sohn gerne wieder Tasten drücken wollte - nur einmal den Modus geändert und ohne auf Apply zu gehen, ist das Profil wieder vollständig zurückgesetzt,
das ursprünglich erarbeitete Profil, das ich angelegt und gespeichert hatte, ist also einfach weg. Deswegen lass ich das lieber. Klar man kann es abspeichern, aber ich geh doch davon aus, dass wenn ich etwas ausprobieren möchte
nicht jedes Mal die alte Version wieder neu laden muss. Ich bestätige die Änderungen ja gar nicht. Schalter Deaktivieren oder verändern kann man hier übrigens leider nicht auch nicht.
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass der AORUS Schriftzug an der vorderen Seite und die NUM/Cap/SCR- LOCK Lampen nicht Farblich angepasst werden können. Diese Leuchten immer weiß.

BITTE BITTE liebes Gigabyte Team! Bessert hier auf jedenfall nach!

Features/ Highlights:

Eines der Highlights sind natürlich die optischen Flaretech-Schalter. Schon beim geringsten Betätigen reagieren diese durch die optische Lichtbrücke. So wurde der Betätigungsweg im Gegensatz zu den Cherry MX RED
von 0,5mm auf 0,3mm verkürzt. Aber Achtung! Es erfordert ein wenig Übung wenn man Cherry MX Blue Switches vorher sein Eigen nannte.
Mir ist es mehrfach passiert, dass ich im Game nur leicht mit dem Handballen auf die Windowstaste gekommen bin und schon auf dem Desktop war. Deswegen würde ich mir z.B. von der Gigabyte Software wünschen,
dass man eventuell Tasten bei bestimmten Anwendungen deaktivieren kann. Gerade wenn man bei den MX Blue immer einen gewissen Druckpunkt hatte, ist es am Anfang gewöhnungsbedürftig.
Doch einmal dran gewöhnt, will man den kurzen Betätigungsweg nicht mehr missen. Ob die Flaretech Schalter jetzt 50 Millionen Anschläge oder 100 Millionen überleben, ist glaube ich eher nebensächlich.
Außerdem ist die Möglichkeit, die Tasten zu wechseln, eines der absoluten Highlights. Gerade die mitgelieferten Flaretech Blue Switches an den WASD Stellen machen Sinn.
Ich liebe es, ein kleines Feedback zu bekommen, wenn ich eine Taste drücke. Die Tasten geben zwar einen MX Blue typischen "Klick" ab,
sind aber trotzdem sehr viel leiser als die MX Blue von Cherry. Ein weiteres Highlight ist für viele Gamer mit Sicherheit, dass die Tastatur spritzwassergeschützt ist. Wer kennt es nicht: Man sitzt den Abend vor dem PC,
die Mitspieler starten schon mal das Spiel und man kommt gerade noch rechtzeitig vor Spielbeginn wieder zurück an den PC. Und während man gerade noch einen Schluck trinken möchte,
geht auch schon das erste Gefecht los und man verschüttet ein wenig vom Getränk über die Tastatur. Hier muss man sich keine Sorgen mehr machen.
Das Entfernen der Tasten zum Reinigen geht auch problemlos mit der mitgelieferten Zange.

Betätigungskraft, Tastenwege:

Wie schon bei den Highlights beschrieben, ist die Betätigungskraft sehr gering. In dem Moment, in dem man mehr oder weniger fast den Finger auf den Tasten hat, werden sie schon ausgelöst.
Gerade in FPS Shootern haben die kurzen Betätigungswege einen enormen Vorteil. Für Vielschreiber würde ich aber eher zu den Blue Switches tendieren, da man dabei noch ein kleines Feedback bekommt.
Mir passiert es leider sehr schnell, dass ich alle Finger auf der Tastatur habe und beim Schreiben gerne mal der zweite Buchstabe vor dem ersten landet, da ich sie fast zeitgleich drücke.
Man muss sich also hier im Klaren sein, dass die Tastatur fürs Gaming ausgelegt ist oder man gewöhnt sich mit der Zeit einfach daran.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Vom Preis Leistungsverhältnis finde ich die Gigabyte AORUS sehr gut. Mittlerweile kosten die Tastaturen der anderen Hersteller auch gerne mal 150¤ oder 180¤. Sie befindet sich mit 115¤ im unteren Preissegment
der Beleuchteten Tastaturen. Für den Preis bekommt man dann allerdings eine Verarbeitungsqualität die ohne Probleme mit den teuren Produkten mithalten kann.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich:

Ich vergleiche die Gigabyte AORUS K9 mit einer Razer Blackwidow (Ohne RGB) der ersten Generation von 2013. Beide Tastaturen haben vor und Nachteile.
Während sich die Tastatur von Gigabyte hochwertiger anfühlt, gefällt mir die Bauhöhe und die Ergonomie der Blackwidow besser. Auch wenn ich kein Freund von Sondertasten bin,
habe ich durch den Platz an der linken Seite doch etwas, um den kleinen Finger abzulegen. Die Schalter miteinander zu vergleichen, macht nur bedingt Sinn.
Während die Gigabyte sofort reagiert, kann ich bei der Blackwidow durch die Blue Switches eher taktil arbeiten. Ich stelle mich im Game an meine Position, von der ich weiß,
dass da mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand entlangkommen könnte, und drücke die Taste schon leicht an.
Erst bei Kontakt wird sie voll durchgedrückt und ich bekomme das Feedback der Blue Switches über den "Klick" mit. Hier muss ich nicht mehr vordrücken, sondern die Tastatur reagiert sofort.
Die Gigabyte hat dann natürlich noch die RGB Beleuchtung, die im Dunkeln natürlich viel schöner anzusehen ist als die dunkle Blackwidow, bei der lediglich das Razer Logo grün leuchtet.
Mittlerweile hat meine Blackwidow schon fünf oder sechs Jahre auf dem Buckel und treue Dienste geleistet. Deswegen schätze ich mal, dass wohl auch die Gigabyte sehr lange halten wird.

Fazit:

Wenn Gigabyte die Software verbessert, dann bekommt der Käufer ein Sehr Gutes Produkt. So gebe ich der Tastatur nur eine Schulnote von 3!
    
  
4 5
     am 13.08.2019
Produkttester
*Vorwort*

Zunächst einmal vielen Dank an Mindfactory, die mir die Gigabyte AORUS K9 Optical Tastatur im Rahmen des Testers-Keepers-Programms kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Die zuständigen Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit und haben Fragen schnell beantwortet. Kurz nach der Benachrichtigung, dass ich zu den Auserwählten gehöre, war die Tastatur auch schon auf dem Weg zu mir. Top!

An dieser Stelle sei aber auch gleich erwähnt, dass dies die Bewertung natürlich in keiner Weise beeinflusst. Sowohl ich als auch meine Freundin haben die Tastatur nun gut eine Woche nach bestem Wissen und Gewissen getestet und werden hier wahrheitsgemäß unsere Erfahrungen wiedergeben.

Eigentlich besitze ich mit der Corsair K95 RGB Platinum (daheim) und der HyperX Alloy Elite RGB (im Büro) bereits zwei mechanische Tastaturen, mit denen ich sehr zufrieden bin. Diese werden im Folgenden auch als Referenz dienen. Dennoch habe ich mich darauf gefreut, die K9 zu testen, da ich wissen wollte, wie sich die optischen Flaretech Switches im Vergleich zu den Cherry MX schlagen.

So viel Vorweg: für rund 115€ bekommt man eine solide, gut verarbeitete Gaming-Tastatur mit ein paar Abzügen in der B-Note. Aber schauen wir uns das gute Stück einmal im Detail an.

*Lieferumfang*

Da die Wenigsten vorhaben dürften, sich die Verpackung einzurahmen und an die Wand zu hängen, werde ich es mir sparen hierüber viele Worte zu verlieren und wir widmen uns gleich dem Inhalt.

Es gibt die AORUS K9 in zwei unterschiedlichen Varianten; einmal mit taktilen, blauen und einmal mit den linearen, roten Flaretech Switches. Bekommen habe ich sie in der zuletzt genannten Ausführung mit deutschem Tastatur-Layout.

Neben der Tastatur befinden sich noch neun orangene PBT-Keycaps mit im Karton (WASD, ESC, Pfeiltasten). Diese austauschbaren „Gaming-Tasten“ gehören bei vielen mechanischen Tastaturen inzwischen zum Standardzubehör. Häufig sind diese farblich leicht abgesetzt und haben ein Profil auf den Tasten, damit man nicht so leicht abrutscht beim Zocken. Bei der K9 sind die zusätzlichen Keycaps aus hochwertigem Kunststoff einwandfrei verarbeitet und fühlen sich haptisch sehr gut an. Sie haben zwar kein Profil, sind aber dennoch sehr griffig. Mit dem knalligen Orange hat man es allerdings etwas übertrieben, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Was mich hieran hauptsächlich stört ist, dass die Farbe mit den meisten eingestellten Beleuchtungen nicht wirklich harmoniert. Daher haben wir die zusätzlichen Caps auch nicht in Verwendung.

Wenn man sie dennoch benutzen möchte, lassen sich die Tasten mit dem beigelegten Keycap-Puller leicht austauschen. Ein kleines Highlight ist, dass man mit Werkzeug nicht nur die Tasten, sondern mit der anderen Seite auch gleich die Switches entfernen und durch die neun mitgelieferten blauen Switches ersetzen kann.

Darüber hinaus findet man in der Verpackung noch eine faltbare Installationsanleitung und eine Übersicht zu den Tastenkombinationen mit der FN-Taste.

*Design und Verarbeitung*

Optisch fällt die Tastatur in die Kategorie schwarz, schlicht, schön. Sie ist designtechnisch längst nicht so überladen und „over the top“ wie andere Gaming-Peripherie, was mir persönlich gut gefällt. Lediglich der beleuchtete AORUS Schriftzug auf der Vorderseite und das Logo oben rechts setzen leichte Akzente.

Trotz der kompakten Größe ist die Tastatur mit 1180 Gramm relativ schwer (allerdings immer noch etwas leichter als die K95 und die Alloy). Das hohe Gewicht dürfte vor allem auf den robusten Metallkorpus zurückzuführen sein, was dazu führt, dass die Tastatur insgesamt sehr wertig wirkt und bombensicher auf dem Schreibtisch steht, ohne zu verrutschen.

Generell kann man bei der AORUS K9 in Sachen Verarbeitung kaum etwas bemängeln. Das USB-Kabel ist ummantelt, mit 1,80m ausreichend lang und macht einen sehr soliden Eindruck. Leider ist es fest verbaut und kann nicht abgenommen werden, wie es bei anderen Tastaturen zum Teil der Fall ist. So ließe sich das Keyboard einfacher transportieren und man könnte das Kabel bei einem Defekt einfach austauschen und müsste nicht gleich die gesamte Tastatur entsorgen.

Die Keycaps gefallen mir besser als die der Alloy Elite. Sie sind gut verarbeitet und das verwendete Plastik fühlt sich angenehm und hochwertig an. Bei der HyperX-Tastatur hat mich immer ein wenig gestört, dass die Keycaps relativ glatt und glänzend sind, was dazu führt, dass man leichter abrutscht und ständig irgendwelche Flecken oder Fingerabdrücke auf den Tasten sieht.

Lediglich bei der Ausstattung hat mich die AORUS K9 nicht gänzlich überzeugt. Zwar verfügt sie über einen praktischen Kabelkanal auf der Unterseite, um für ein wenig mehr Ordnung auf dem Schreibtisch zu sorgen, allerdings gibt es dann doch ein paar Dinge, die ich vermisse. Auf zusätzliche Makrotasten muss man ebenso verzichten wie auf dedizierte Medientasten. Ersteres finde ich nicht wirklich schlimm, die fehlenden Medientasten fallen hingegen etwas mehr ins Gewicht. Zwar lässt sich Musik beim Zocken auch per Tastenkombination steuern, allerdings benötigt man hierzu beide Hände, was nicht sonderlich praktisch ist. Bei der Alloy und der K95 geht es dank der gesonderten Tasten dann doch alles etwas einfacher und erfordert im Spielbetrieb weniger Aufmerksamkeit. Vor allem ein kleines Rädchen zum Anpassen der Lautstärke, wie es die anderen beiden Tastaturen haben, wäre wünschenswert gewesen. Einen zusätzlichen USB-Anschluss, um zum Beispiel das Headset oder die Maus direkt über das Keyboard anzuschließen sucht man hier leider ebenfalls vergeblich.

Auch in Sachen Ergonomie ist die AORUS K9 nicht optimal, da im Lieferumfang keine Handballenauflage enthalten ist. Bei einer Tastatur in der Preisklasse sollte das eigentlich nicht der Fall sein. Die relativ hohen Tasten und der Anstiegswinkel bei ausgeklappten Standfüßen können leider in einer etwas unnatürlichen Handhaltung resultieren. Beim Spielen ist dies sicher nicht ganz so entscheidend, da man nur eine Hand und einen Bereich der Tastatur benutzt (auch wenn ich anfangs ein paar Mal versehentlich die Leertaste ausgelöst habe), aber besonders beim Verfassen längerer Texte kann es doch problematisch werden. Ich habe verhältnismäßig große Hände und mich relativ schnell dran gewöhnt, aber wer viel Wert auf Komfort legt oder leicht Probleme mit den Handgelenken bekommt, muss sich ggf. noch zusätzlich eine Handballenauflage anschaffen oder gleich zu einer anderen Tastatur greifen.

*Switches (Gaming & Schreiben)*

Kommen wir nun zum eigentlichen Herzstück der Tastatur; den optischen Flaretech Switches. Inzwischen gibt es auf dem Markt eine Vielzahl verschiedener Switches von unterschiedlichen Herstellern. Mein persönlicher Favorit sind die Cherry MX Brown, da ich nicht nur viel zocke, sondern auch am PC arbeite und häufig längere Texte verfassen muss. Für mich sind sie der perfekte Allrounder und ich bin in beiden Bereichen sehr zufrieden. Aber das ist natürlich alles subjektiv und ich kann jedem nur empfehlen, einfach mal ins Geschäft zu gehen und die verschiedenen Switches durchzuprobieren oder einen Switch-Tester zu bestellen, bevor man sich eine Tastatur zulegt.

Die Flaretech Red lassen sich am ehesten mit den roten Cherry Switches vergleichen. Beides sind lineare Switches, ohne das für mechanische Tastaturen typische Klickgeräusch und taktiles Feedback. Beide Switches haben einen Betätigungspunkt von 2mm und einen Gesamtweg von 4mm bis zum Anschlag. Sie sind optimal für Gamer, da sie sich durch die sanftere Bewegung ohne Widerstand auf dem Schaltweg schneller mehrfach auslösen lassen. Das Besondere an den Flaretech Switches ist, dass sie nicht über Kontakte aus Metall, sondern einen Infrarotstrahl und Fotosensoren auslösen. Die Entprellzeit liegt laut Angaben des Herstellers bei gerade einmal 0,03ms im Vergleich zu den < 5ms bei den Cherry Switches. Sie sind also noch schneller wieder in der Ausgangsposition und lassen sich folglich auch schneller erneut betätigen.

Ich spiele inzwischen hauptsächlich League of Legends, habe zum Testen der Tastatur allerdings auch mal wieder ein paar Shooter probiert. Tatsächlich lösen die Flaretech Switches trotz vergleichbarem Schaltweg gefühlt schneller aus als die Cherry Switches. Wobei man fairerweise aber auch sagen muss, dass wir uns hier in einem Bereich bewegen, der für die Wenigsten wirklich entscheidend sein dürfte. Die Tastatur macht einen nicht zu einem besseren Gamer. Das gilt insbesondere für alte Männer wie mich, die nicht mehr mit dem allerbesten Reaktionsvermögen gesegnet sind. Insofern sollte die Geschwindigkeit für die meisten nicht das entscheidende Kaufkriterium für diese Tastatur.

Auch beim Schreiben von Texten vermag die K9 durchaus zu überzeugen. Die Tasten haben einen angenehmen Anschlag und lassen sich ohne großen Kraftaufwand betätigen. Alle Eingaben werden präzise registriert, auch wenn man mehrere Tasten gleichzeitig betätigt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist es auch kein Problem relativ Flott zu tippen, ohne auf die Tastatur zu schauen. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die Flaretech Switches für lineare Switches vergleichsweise laut sind und zum Teil einen leichten metallischen Nachhall haben. Die Lautstärke ist für den Einsatz in den eigenen vier Wänden noch akzeptabel, aber im Büro würde ich die Tastatur zum Beispiel nicht verwenden. Die Switches sind auf jeden Fall etwas lauter als die Cherry MX Browns, die zum Schreiben auch weiterhin mein Favorit bleiben. Das heißt nicht, dass die Flaretech Switches schlechter wären, sondern ist einfach eine persönliche Präferenz, da die MX Browns nicht ganz so leichtgängig sind.

Allerdings haben die Flaretech Switches auch noch ein paar Vorzüge. Laut Hersteller überleben sie aufgrund der Bauweise 100 Millionen Tastenanschläge – doppelt so viele wie Cherry MX Switches. Ob diese Angabe wirklich stimmt, kann natürlich nur ein Langzeittest bestätigen. Sollte dann doch mal ein Switch kaputt gehen, kann man ihn im Vergleich zu anderen Tastaturen einfach austauschen. Zudem hat man durch die austauschbaren Switches mehr Individualisierungsmöglichkeiten und kann die Tastatur relativ gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Da sich an der Oberfläche keine freiliegenden Kontakte aus Metall befinden, ist die Tastatur zudem Spritzwassergeschützt. Eigentlich hatte ich nicht vor das selbst zu testen, aber dank der Dame des Herzens hat die Tastatur den Tollpatsch-Test dann doch noch unfreiwillig bestanden.

*Beleuchtung & Software*

Die RGB-Beleuchtung der AORUS K9 verfügt über fünf Effekte (Rainbow Wave, Pulse, Ripple, Reactive und Static), die sich einfach über die Tastatur (Fn+F1) auswählen lassen. Die Farben für die statische Beleuchtung (Rot, Gelb, Grün, Blau, Lila, Weiß) können ebenfalls per Tastenkombination (Fn+Leertaste) gewechselt werden. Die in den Switches verbauten LEDs gehören nicht unbedingt zu den hellsten. Zudem muss erwähnt werden, dass die Tasten nicht gleichmäßig ausgeleuchtet sind, wenn sich zusätzliche Symbole oder Beschriftungen auf den Keycaps befinden. Dies liegt daran, dass LEDs im vorderen Bereich des Switches verbaut sind. Ganz so tragisch ist das allerdings nicht, denn bei den Tastaturen mit Cherry MX Switches hat man dieses „Problem“ ebenfalls. Unterm Strich gefällt mir die Beleuchtung meiner Corsair K95 und HyperX Alloy Elite aber noch mal ein Stück besser.

Um den fünf speicherbaren Profilen die Effekte zuzuweisen, diese noch weiter anzupassen oder einzelnen Tasten individuelle Farben zuzuweisen, braucht man schließlich die RGB Fusion Software, die auf der AORUS Website heruntergeladen werden kann. Leider ist das Programm nicht sonderlich gut. Irgendwie wirkt die Software ein wenig in die Jahre gekommen, ist optisch nicht sonderlich ansprechend gestaltet und generell ein wenig fummelig. Es ist auch nicht gerade förderlich, dass das Programm sich gerne mal aufhängt und dann alle Änderungen verloren sind und man wieder von vorne anfangen darf. Außerdem bietet RGB Fusion weniger Einstellungsmöglichkeiten als Produkte der Konkurrenz. Es lassen sich zum Beispiel nicht mehrere Effekte übereinander lagern und der vordere Schriftzug wird immer weiß beleuchtete und lässt sich über die Software nicht ansprechen. Für die Tastenbelegung und für die Erstellung von Makros benötigt man dann mit der AORUS Engine sogar noch ein weiteres Programm, das ebenfalls auf der Herstellerseite heruntergeladen werden kann, aber leider auch nicht besser ist als RGB Fusion. Die Software läuft nicht sonderlich stabil, ist langsam, fummelig, zu klein geraten und bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als vergleichbare Programme.

Vom Kauf abraten würde ich deswegen trotzdem nicht. Die Software ist nicht zwingend erforderlich, wenn man mit den voreingestellten Standardprofilen zufrieden ist und die selbst wenn nicht, werden die meisten Nutzer sie wohl nicht ständig offen habe und Dinge anpassen, wenn sie einmal ihr Lieblings-Setup gefunden haben. Dennoch bleibt zu hoffen, dass Gigabyte hier noch einmal nachbessert. Die Programme der Konkurrenz sind auch nicht perfekt (nicht sonderlich intuitiv, vereinzelte Bugs), aber Corsairs iCue ist zum Beispiel um Längen besser und wesentlich komfortabler als die Gigabyte Software.

*Fazit*

Da der Testbericht doch etwas länger geworden ist, hier noch einmal ein kleiner Überblick über die Stärken und Schwächen der Tastatur.

Pros
+ Materialien und Verarbeitung
+ angenehme Haptik
+ schnelle und präzise Switches
+ zum Schreiben und vor allem Gaming gut geeignet
+ austauschbare Switches
+ Spritzwassergeschützt

Cons
- relativ laut
- keine dedizierten Medientasten
- kein USB Passthrough
- Ergonomie (keine Handballenauflage)
- LEDs könnten heller sein
- Ausleuchtung der Tasten
- Software

Für ca. 115€ bekommt man mit der Gigabyte AORUS K9 eine sehr gut verarbeite Tastatur zu einem akzeptablen Preis, die dank ihrer schnellen und präzisen Switches vor allem durch Performance überzeugt und somit für Gamer interessant sein dürft. Leichte Abstriche muss man jedoch bei der Ausstattung und Ergonomie machen und die Beleuchtung und Software könnten etwas besser sein. Aber die perfekte Tastatur gibt es bekanntlich nicht, daher muss jeder selbst schauen, was für ihn ein bei einer Tastatur am wichtigsten ist. Wir werden sie auf jeden Fall am PC meiner Freundin auch weiterhin benutzen.
    
  
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     am 06.08.2019
Produkttester
Vorwort
Als leidenschaftlicher Gamer habe ich, dank des Testers Keepers Programms, die Möglichkeit die Gigabyte AORUS K9 Optical | RED zu testen. Aktuell habe ich eine HyperX Alloy Elite RGB-MX mit roten Switches und bin mit dieser auch recht zufrieden. Jedoch ist sie eher "klobig" und die Gigabyte AORUS K9 Optical eben nicht, weshalb ich mich auch als Produkttester für diese Tastatur beworben habe. Vorab vielen Dank dafür.


First Look
Es gibt die Tastatur in folgenden Ausführungen:
- Gigabyte AORUS K9 Optical | RED
o Tastatur mit RED-Switches ausgestattet und 9x BLUE-Switches als Ersatz
- Gigabyte AORUS K9 Optical | BLUE
o Tastatur mit BLUE-Switches ausgestattet und 9x RED-Switches als Ersatz
Bei der hier angelieferten Tastatur handelt es sich um die Gigabyte AORUS K9 Optical | RED Edition. Die Tastatur ist in einem entsprechend nicht zu großen Karton angeliefert worden. Der Karton ist für mein empfinden auch weder zu groß noch zu klein, also genau passend. Der Karton ist zum Schutz der Tastatur noch mit Luftpolsterkissen gefüllt, somit sollte dem sicheren Transport nichts im Wege standen haben. Der Karton war recht schwer, was sich sehr wahrscheinlich auf die Hochwertigkeit des Produktes schieben lässt.

Der Gigabyte AORUS K9 Optical Karton selbst ist schwarz und zusätzlich farbig bedruckten Pappcover umhüllt. Für Leute die etwas zum Anschauen brauchen, sehr schön, für mich persönlich nicht so wichtig. Beim Öffnen des eigentlichen Kartons der AORUS K9 sind mir sofort die zusätzlichen PBT Keycaps, die Spezialzange und der extra Plastikschutz über der Tastatur und der PBT Keycaps ins Auge gesprungen. Insgesamt ein durchaus durchdachtes Verpackungsdesign | kompakt und sicher.


Lieferumfang
Im Lieferumfang der Tastatur sind folgende Dinge enthalten:
- die Tastatur
- neun austauschbare PBT Keycaps + Switches (W, A, S, D, ESC & die 4 Pfeiltasten + BLUE-Switches)
- Spezialzange zum Austauschen der PBT Keycaps und Switches
- Users-Guide K9 Optical (faltbarer Flyer)
- "Multi-media key guide" mit den wichtigsten Tastenkombinationen der FN Tasten als Pappkarte


Design und Verarbeitung
Als Pluspunkt der Tastatur sehe ich definitiv die robuste Bauart des Tastaturgehäuses, leider kein Aluminiumgehäuse, jedoch sehr robust. Die Tastatur in diesem kompakten und schlichten Design bringt laut Hersteller sage und schreibe ca. 1,2kg auf die Waage. Meiner HyperX Alloy Elite RGB nochmal 400g mehr, von daher bin ich das mittlerweile gewohnt. Ich finde es aber gut, dass die Tastaturen nicht mehr über den Tisch fliegen, wenn man ggfs. mal mit der Hand verrutscht oder hektischere Bewegungen auf der Tastatur macht. Ich finde hierdurch spürt man wieder die Hochwertigkeit des Produktes. Die Tastatur verfügt noch über eine "Art" Kabelmagement. Man Kann am hinteren Ende der Tastatur welchen Ausgang mit dem Kabel man gehen möchte | links, mitte oder rechts | was der Tastatur einen sicheren Stand, auch bei ausgefahrenen Standfüßen gewährleistet. Ich persönlich präferiere es die Füße der Tastatur immer ausgefahren zu lassen. Fühlt sich ergonomischer für mich an, aber sicherlich auch eine Sache des Geschmacks. Das Kabel ist mit einem Stoffsleeve umhüllt und fühlt sich sehr robust und gut verarbeitet an. Das Kabel ist leider nicht modular, wie ich es mir schon bei manch alter Tastatur gewünscht hätte. Dadurch ist die Tastatur natürlich direkt im Eimer, wenn denn einmal das Kabel defekt sein sollte, was hierbei eher länger dauern wird. Die PBT Keycaps sind sehr schlicht und einfach gehalten. Das Schreiben und Zocken mit der Tastatur fühlt sich an "wie aus einem Guss" | also sehr, sehr smooth. Im Großen und Ganzen hat mich die Tastatur auf den ersten, sowie auf den zweiten Blick überzeugt. Allerdings hätte ich mir die W, A, S, D - Tasten noch in geriffelter Form (Oberfläche) gewünscht. Dies ist nämlich bei meiner HyperX Alloy Elite RGB-MX der Fall, die diese von Haus aus als Austausch dabeihat. Dies dient als Prävention abzurutschen oder als Hilfe zur Suche der Tasten bei Nacht.


Software
Die Software RGB FUSION 2.0 von Gigabyte - steht frei zum Download bereit und soll die Tastatur mit entsprechenden Profilen (mehrere Profile z.B. für unterschiedliche Spiele o.ä.) zwecks Beleuchtung versorgen. Gesagt, getan. Software runtergeladen, installiert und gestartet.

Man kann über die "Quick selection" folgende Tastengruppen auswählen, um diese mit Beleuchtungsmodis zu versehen:
- ALL
- WASD
- ARROW KEYS
- Number column
- Function Key
- Number key

Oder jede Taste einzeln anklicken, um diese mit einer Farbe zu belegen.

Beleuchtungsmodis gibts folgende:
- STATIC | einfarbig
- PULSE | pulsierendes Aufleuchten der eingestellten Farbe
- RIPPLE | bei Tastendruck leuchtet die Taste auf und streut über die ganze Tastatur
- REACTIVE | die gedrückte Taste leuchtet auf und verschwindet wieder
- WAVE | wie der Name schon sagt | eine Welle nach rechts, nach links, nach oben oder nach unten
- OFF | stellt die Beleuchtung der Tastatur aus

Mit dieser Software kann man zusätzlich noch Schnellig- und Helligkeit für die jeweiligen Beleuchtungseffekte auswählen.

Ich wollte mir mehrere Profile anlegen und habe dieses auch prompt getan. Nur ist mir die Software beim erstellen der Profile öfters mal abgeschmiert und die Einstellungen sind verloren gegangen. Dieser Fehler trat auf, wenn ich mehrere Tasten (mehr als 4-6 Tasten) gleichzeitig mit einer neuen Farbe versehen wollte. Ich weiß nicht, ob es an meiner Rechnerkonfiguration lag oder ob dieses Problem bei anderen auch auftaucht. Des Weiteren muss die Software im Hintergrund laufen, sonst funktioniert die Beleuchtungsprofile "natürlich" nicht. Ich meine, dass ich bei meiner HyperX Alloy Elite RBG-MX 3 Profile in der Software speichern kann und diese dann über die Tastatur immer wieder aufrufen kann. Meiner Meinung nach hat HyperX die Beleuchtungsmöglichkeiten besser geregelt. Kommt immer darauf an wie viel einem die RBG Funktion an einer Tastatur bedeutet. Ich pesönlich finde, dass es natürlich etwas hermacht, aber es ist auch kein Muss für eine gute Tastatur. Wichtig sind die Tasten der Tastatur. Womit wir zum nächsten Punkt kommen


Betätigungskraft, Tastenwege
Verglichen mit den Cherry MX-RED Switches meiner HyperX Alloy Elite RGB-MX finde ich die Flaretech Optical Switches nochmal eine Nummer besser, jedoch sind sie auch um einiges Lauter als die der HyperX. Die Cherry MX Switches haben eine Entprellzeit von 5MS und die der Gigabyte AORUS K9 Optical eine Entprellzeit von .03MS. Somit sind diese noch schneller im Anschlag als meine jetzige und ich glaube, dass die Schnelligkeit des Tastendrucks in den meisten Onlinegames von Vorteil sein kann. Ich werde natürlich kein professioneller E-Sportler mehr jedoch macht es einfach Spaß, dass die Tastatur "quasi" sofort reagiert, wenn man die Taste anschlägt. Die Tasten zu betätigen fühlt sich insgesamt etwas weniger hochwertig an und der "Plastiksound" unterstützt dies noch. Jedoch vollkommen in Ordnung. Man redet hier auch über einen Gebrauchsgegenstand.

Ich habe noch die beigefügten BLUE Switches testweise eingesetzt, aber muss jedoch sagen, dass diese Switches gar nichts für mich sind, da man hier den Tastendruck deutlich spürt und die Tasten noch lauter als die RED Switches sind. Somit habe ich diese direkt wieder ausgetauscht und bin beim Auslieferungszustand, was die Switches angeht, geblieben.
Die Tastenwege sind recht kurz und man kommt problemlos an alle möglichen und nützlichen Kombinationen. Das einzige was mich ein wenig stört ist die Tatsache, dass die FN-Taste sich auf der rechten Seite der Leertaste zwischen der "WinLK" = Windowstaste Lock und der "STRG" befindet. Von Laptops ist man es meist gewohnt, dass diese sich auf der linken, unteren Tastaturseite befindet.

Ich weiß jedoch noch nicht ganz welche Tastatur ich in Zukunft zum zocken nehmen werde. Ich muss noch schauen, welche Tasten bzw. welche Switches sich für mich bewähren werden.


Features / Highlights
Das Highlight dieser Tastatur sind definitiv die mitgelieferten, zusätzlichen Flaretech Optical Switches | BLUE. Das wechseln der Switches und der PBT Keycaps funktioniert, dank Spezialzange für PBT Keycaps auf der einen Seite und für die Switches auf der anderen Seite (mit Beschriftung | eingraviert), problemlos. Leider finde ich die BLUE Switches nicht so optimal. Dies ist jedoch einfach Geschmackssache und kommt auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen an. Manche mögen es den Tastendruck zu spüren | manche nicht. Dadurch, dass man dem einzelnen die Möglichkeit gibt entsprechende Switches auszutauschen, passt sich der Hersteller durchaus an den Benutzer von heute an und gibt ihm somit einige Customizing Möglichkeiten.


Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis-/Leistungsverhältnis entspricht genau meinen Erwartungen was die Qualität und Verarbeitung des Produktes angeht. Man bekommt für seine 114,85¤ eine hochwertige Tastatur mit der Intention zum Gaming. Die Tastatur und die Keycaps machen einen soliden Eindruck und enttäuschen auch bei längerer Benutzung nicht. Wie bereits oben erwähnt, fühlt es sich manchmal etwas weniger hochwertig an.


Haltbarkeit & Vergleich
Dadurch, dass ich eine HyperX Alloy Elite (ca. 130¤) besitze, kann ich die HyperX durchaus zum Vergleich heranziehen und muss sagen, dass sich beide Tastaturen lohnen. Wer etwas mehr Robustheit haben möchte, sollte zur Alloy Elite greifen, da sie entsprechend ein Aluminiumgehäuse besitzt. Wer jedoch auf Kompaktheit und Schnörkellosigkeit setzt ist bei der Gigabyte AORUS K9 Optical vollkommen richtig und kommt auf seine Kosten. Switch-technisch kann ich leider keine Tipps geben, da man dort auf sein eigenes Empfinden "hören" muss. Tastaturen sind häufig eine Sache des Geschmacks und dieser entscheidet am Ende über PRO oder CONTRA. Der Eine mag es so, der Andere so. Ich bin mit beiden Tastaturen vollends zufrieden und werde wahrscheinlich zwischendurch immer mal wechseln um mich dann am Ende auf eine festzulegen.

Ich denke, dass beide Tastaturen in Sachen Haltbarkeit anderen Tastaturen einiges Voraus haben und man mit diesen Tastaturen eine Zeit verweilen kann. Am Ende entscheidest du, welche Tastatur die Richtige für dich ist.

In diesem Sinne: Happy Fragging!
    
  
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     am 04.08.2019
Produkttester
Die AORUS K9 Optical von Gigabyte wurde mir freundlicherweise von Mindfactory über die "Testers Keepers" Aktion zur Verfügung gestellt. Die Tatsache, dass die Tastatur kostenlos war beeinflusst allerdings nicht meine nachfolgende Bewertung. Vielen Dank an dieser Stelle aber noch mal an Mindfactory.

Kommen wir nun zur Bewertung und gleich zu Beginn zum ersten Eindruck. Die Verpackung in der die K9 geliefert wird ist schlicht gehalten ein Aufkleber auf der Front zeigt an welche Version man sich ausgesucht hat. In meinem Fall war das die Ausführung mit Red Switches. Bei der Verpackung wurde auf unnötiges folieren und eintüten verzichtet was ich sehr positiv finde.

-Lieferumfang

Wenn man dann die Verpackung geöffnet hat liegta der Tastatur einiges an Zubehör bei. Neben den beiden Kurzanleitungen in Verschiedenen Sprachen und einem Kunststoff Tool zum wechseln der Tasten und Switches beinhaltet der Lieferumfang auch 9 Tasten in Orange (4x Pfeil-, W, A, S, D, und die Esc Taste) und 9 andere Switches bei. Leider habe ich keine verbindliche Beschreibung gefunden welcher Art die 9 extra Switches sind sie fühlen sich auf jeden Fall anders an. Weder auf der Seite von Gigabyte noch in der Produktbeschreibung auf Mindfactory habe ich etwas dazu gefunden) . Lediglich bei der Beschreibung des Tools steht dabei "for Blue or Red" also gehe ich davon aus das es sich bei den 9 um Blue Switches handelt.

-Design

Die Tastatur sieht sehr schick aus das Logo oben rechts ist ein echter Blickfang und die indirekte Beleuchtung der Tasten kommt auch gut. Die K9 ist kompakte und sollte auch auf kleinen Schreibtischen gut ihren Platz finden. Die Farben der RGB Beleuchtung kommen gut und deutlich durch lediglich bei den Zahlentasten werden die Satzzeichen nicht eben so stark beleuchtet wie die größeren Zahlen das sieht etwas merkwürdig aus.

-Verarbeitung

"Ganz schön schwerer Brocken" war mein erster Gedanke als ich das Teil aus der Verpackung genommen habe. Für die Größe der K9 hat sie schon ein ordentliches Gewicht. In meinen Augen aber positiv da ich für gewöhnlich meine Tastaturen nicht herum trage. Dadurch ergibt sich ein stabiler Stand auf dem Schreibtisch. Mir ist die K9 nie auch nur eine Millimeter verrutscht. Die Tastenoberfläche fühlt sich gut an die Orangen PBT Gaming Keys sogar noch mal eine Ecke besser. Auch die restlichen Oberflächen) lassen nicht auf billige Verarbeitung schließen. Das Kabel hat eine Sleeve aus Stoff ist aber leider nicht modular also gilt auch hier Kabel defekt | Tastatur defekt. Sehr schade.

-Software

Nun die Software ist wohl leider mein erster großer Kritikpunkt. Beim ersten Anschluss hat es gefühlt sehr lange gedauert bis die Tastatur als solche von meinem System erkannt wurde. Das kann an meinem System liegen hatte ich aber bis jetzt noch bei keinem anderen Gerät. Ich habe die Zeit nicht gestoppt aber es war so lange das ich schon dachte die Tastatur wäre kaputt. Als sie dann aber von Windows erkannt wurde hat alles sofort funktioniert. Die Software kann man sich ohne Probleme auf der offiziellen Seite von Gigabyte herunterladen und hier gingen meine Probleme los. Zum einen verstehe ich nicht warum ich zwei Programme laden muss eines für die Makros und Tastenbelegung und eine um die RGB zu steuern. Das Programm zur pBelegung der Tasten und Einrichtung für Makros ist derart unübersichtlich und nur in englischer Sprache verfügbar, dass ich schon nach kurzer Zeit aufgeben habe. Die Software für die RGB ist einfacher und etwas besser geschrieben leider aber trotzdem sehr hackelig. Sicher wenn man nur einen Regenbogen blink Effekt einstellen will kein Thema. Ich habe allerdings ein eigenes Layout das ich gerne auch so wieder bei der K9 gehabt hätte. Das ging leider nur bedingt. Egal wie oft ich bei der Esc und Strg Taste links auch Blau eingestellt habe nach dem Speichern sind die beiden Tasten immer wieder Rot beleuchtet. Dazu kommt das man den AORUS Schriftzug unten in der Mitte nicht in der Farbe verändern kann genau wie die Lämpchen für Numlock, Caplock und SCRLock oben rechts. Diese leuchten immer gleich was man auch macht. Das zerstört ein wenig die Optik und manchen vielleicht sogar das "Lichtkonzept". Mir selbst ist das nicht ganz so wichtig aber ich wollte es erwähnt haben.

-Features/ Highlights

Ein ganz klares Highlight der Tastatur sind die Switches. Ich bin kein Profi Spieler und mit Sicherheit macht die K9 aus mir keinen besseren Gamer aber selbst für mich sind die Tastenwege deutlich spürbar und fühlen sich sehr sauber an. Das Geräusch beim Tippen sorgt schon irgendwie für einen Flow in den man sich schreibt. Die Tatsache das die Tastatur Spritzwasser geschützt sein soll habe ich nicht getestet finde ich aber sehr gut da ich manchmal schon ein Tollpatsch bin. Für die 100 Millionen Anschläge war das Wochenende leider zu kurz also kann ich dazu nichts weiter sagen finde aber grundsätzlich Produkte gut bei denen auf Haltbarkeit gebaut wird hier hätte meiner Meinung nach ein Modulares Kabel noch mal extra beigetragen. Ein weiteres Highlight sind für mich die schon beschriebenen Extra Keys in Orange die gefallen mir sehr gut da ich mir eh schon immer die WASD in einer anderen Farbe beleuchten lasse. Was mir ein wenig fehlt sind extra belegbare Gaming Tasten.

-Betätigungskraft, Tastenwege

Wie oben schon erwähnt sind die Anschläge einfach ein Genuss. Für mich genau die richtigen Switches. Klar das ist absolut subjektiv aber für mich ist der Kraftaufwand und der Anschlag genau richtig.

-Preis-/Leistungsverhältnis

114Euro ist natürlich eine Ansage. Man bekommt aber ein gutes Gesamtproduckt für sein Geld. Zu einem sehr gut fehlt mir tatsächlich nur ein für mich qsehr wichtiger Bestandteil und zwar die Handballenauflage. Ich kann nicht ganz verstehen warum bei einem Produkt in dieser Preisklasse dieses Ergonomie Bauteil fehlt. Unterm Strich wird das Fehlen einer Auflage und die mittelmäßige Software der Grund sein aus dem ich nur vier Sterne vergeben werde statt fünf.

-Haltbarkeit & Vergleich

Die AORUS K9 macht einen sehr Stabilen Eindruck ich habe keine Bedenken, dass die 100 Millionen Anschläge nicht im Bereich des möglichen sind. Auch hier noch mal der Hinweis auf des Kabel meine Erfahrungen nach ist das die Schwachstelle an vielen Produkten.

Vergleichen möchte ich die K9 mit der Logitech G910 Orion Spectrum meine bisherige Tastatur. Die beiden liegen im Moment bei Mindfactory preislich praktisch genau gleich auf. Im Vergleich verliert die K9 für mich leider knapp was an den schon beschriebenen Punkten liegt. Fehlende Handauflage und nicht ausgereifte Software. Dazu hat die G910 auch noch frei belegbar Gaming Tasten und eine extra Multimedia Steuerung. Das wichtigste aber nämlich die Tastenanschläge gefallen mir persönlich bei der AORUS K9 besser. Also wenn hier auf Seiten von Gigabyte vielleicht noch etwas an der Software nachgebessert wird könnte sich für mich das Ranking auch noch ändern.

-Fazit

Für mich ist die AORUS K9 auf jeden Fall ihr Geld wert klar es gibt den ein oder anderen Punkt der mir persönlich nicht so gut gefallen hat aber unterm Strich muss jeder selbst entscheiden wie wichtig diese Punkte für ihn oder sie selbst sind. Ich habe die Tastatur in verschiedenen aktuellen Spielen getestet und in alle hatte ich eine positive Erfahrung mit der K9. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle die Wert auf beeindruckend gute Switches legen und auf eine Handballenauflage verzichten können.
    
  
4 5
     am 15.08.2019
Produkttester
Das Design, mit optischem Hauptaspekt:
Normalerweise bin ich kein Fan von beleuchteten Gaming-Tastaturen, da diese meist übers Ziel hinausschießen und einfach überladen sind. Bei der Gigabyte K9 Optical wurde das ordentlich gelöst. Man hat hier nur einen kleinen (zwei Tasten breiten) "AORUS"-Schriftzug und diesen typischen Gigabyte-Gaming-Adlerkopf über dem NUM-Pad. Beim "AORUS"-Schriftzug hätte ich mir gewünscht, dass man bei diesem auch die Beleuchtung abschalten beziehungsweiße ändern kann. Soweit ich das gesehen habe, leuchtet er immer, solange die Tastatur an ist, in weißem Licht. Ansonsten haben wir bei der K9 Optical eine glatte schwarze Oberfläche, auf der die ebenfalls schwarzen Tasten "schweben". Was mir aber beim schwarzen Material der Tasten aufgefallen ist, ist, dass man darauf relativ lange Fingerabdrücke sehen kann. Ich habe keine besonders "schmierigen" Finger, kann aber immer wieder minimale Abdrücke erkennen. Siehe dazu das Bild der "Enter-Taste". Wahrscheinlich liegt das einfach an der Kombination der glatten Oberfläche und dunklen Farbe. Auf meiner Vorgänger-Tastatur, die etwas rauer und heller ist, bemerke ich dabei nichts. Gleich noch eine Ergänzung zu den schwarzen Tasten, wobei ich das weder als positiv, noch negativ werten will, da der "Witz" der Tastatur die LED-Beleuchtung ist: Sobald die Beleuchtung der Tastatur aus ist, und das Zimmer nicht sehr gut beleuchtet ist, dann fällt es mir teilweiße schwer die Beschriftung der Tasten zu erkennen. Sobald die LED-Beleuchtung aber eingeschalten ist, dann sieht die Tastatur einfach klasse aus. Man bekommt wirkliche satte Farben zu sehen. Persönlich gefällt mir die blaue Beleuchtung am besten. Die Fotos wurden absichtlich in Nah-Aufnahme gemacht, damit man das kräftige Blau auch richtig auf den Bildern sieht.

Die Verarbeitung und bauliche Eigenschaften:
Bei der Verarbeitung gibt es absolut nichts zu meckern. Die Spaltmaße sind immer identisch und die komplette Tastatur wirkt sehr hochwertig. Die ausgewählten Materialien fühlen sich sehr gut an. Das "Gehäuse", das alles zusammenhält müsste nach meinem Gefühl Metall sein und die glatte Oberfläche fühlt sich auch nach Metall mit einem sehr dünnen Kunststoffüberzug an. Das Gewicht ist mit 1180g angegeben und das merkt man auch. Durch das relativ hohe Gewicht und den kleinen Gummifüßen auf der Rückseite rutscht diese Tastatur überhaupt nicht und bietet dadurch auch in den hitzigsten Gaming-Sessions einen richtig guten Halt. Ansonsten haben wir auf der Rückseite die obligatorischen ausklappbaren Standbeine, die die Schräglage der Tastatur anpassen lassen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man noch eine "höhere" Lage einbaut, da ich meine Tastaturen gerne etwas steiler habe. Außerdem gibt es ein paar Aussagen des Herstellers zur Verarbeitung. Die Haltbarkeit der Tastatur ist mit 100 Millionen Anschlägen angegeben. Das sollte den meisten auf jeden Fall ausreichen. Eine weitere nicht zu vernachlässigbare Eigenschaft ist der Spritzwasser-Schutz. Mir persönlich ist das sehr wichtig, da bei mir bereits zwei Tastaturen aufgrund von Kaffee und Wasser gestorben sind. Ich habe testweiße ein paar Tropfen Wasser auf die Tastatur gegeben und man erkennt fast einen leichten Lotuseffekt, bei dem das Wasser einfach abperlt. Ansonsten ist die Tastatur sehr dicht und lässt kaum Raum für offene Ritzen, in die Flüssigkeit fließen könnte. Sollte doch mal Schmutz oder Flüssigkeit unter die Tasten fließen, dann lassen sich diese wirklich leicht mit dem mitgelieferten Werkzeug entfernen. Man rutscht einmal unter die Taste und zieht sie einfach ab. Man kann hier nicht nur die Tastenkappe entfernen, man kann auch die komplette Einheit der Taste tauschen. Im Lieferumfang sind dafür neun weitere solcher Einheiten, inklusive neun Tastenkappen für die wichtigsten Tasten für Gamer (WASD, Pfeiltasten, ESC). Hier gefällt mir wirklich gut, dass diese neon-orange sind und somit der Tastatur nochmal einen optischen Kick geben.
Außerdem kann man noch die simple Kabelführung erwähnen, bei der man einfach drei verschiede "Ausgänge" für das USB-Kabel wählen kann. Damit lässt sich das leicht störende Kabel (grundsätzlich bei Kabel-Tastaturen!) etwas aus dem Weg schaffen. Es wäre noch ein bequemer Zusatz, wenn die Tastatur eine Handauflage hätte. Die Handauflage führt dazu, dass die Hand etwas gerader auf der Tastatur liegt, was bei längeren Sessions auf jeden Fall als angenehm bezeichnet werden könnte.

Die Software:
Grundsätzlich benötigt man keine Software um die Leuchtmodi durchzuschalten. Hier reicht ein Tipp auf die FN und F1 Taste, damit der nächste Modus aktiviert wird. Damit man die Beleuchtung aber besser kontrollieren kann, benötigt man die Software RGBFusion 2.0 vom Hersteller. Das Programm ist auch sehr schlicht gehalten, wobei man links die Tastatur und rechts das Leuchtmuster, sowie Farbe sieht. Sehr cool finde ich, dass man auch einzelne Tasten auswählen kann und diesen dann eigene Farben geben kann. Mir persönlich ergeht es in manchen Online-Spielen so, dass ich kurz auf die Tastatur schauen muss, um bestimmte Tasten für Aktionen zu finden. Hier reicht mein "Gedächtnis" der Finger nicht mehr aus und hervorstehende Farben würden mir diesen Blick erleichtern. Leider habe ich keine Funktion gefunden, dass die Tastatur je nach Spiel und Status leuchtet (zum Beispiel rot blinkende Tastatur, wenn man wenig Lebenspunkte hat). Dieses Feature, das es bei anderen Herstellern gibt, vermisse ich leider.

Die beworbenen Features und Highlights:
Auf das Feature, auf das ich am meisten gespannt war, ist die "0.03ms Debounce Time". Dieser Effekt ist wahrscheinlich wissenschaftlich messtechnisch besser wahrnehmbar, aber ich muss zugeben, dass ich diesen Effekt auch subjektiv wahrnehme. Als ich das erste Mal auf dieser Tastatur tippte, kam es mir fast so vor, als würde die Taste an meinem Finger kleben, da die Taste wirklich sehr schnell wieder oben ist. Ich habe meine alte (80 Euro-)Tastatur daneben gelegt und man spürt tatsächlich einen Unterschied. Ob dieses Feature jetzt spielentscheidend ist, würde ich nicht behaupten, aber es fühlt sich wirklich gut an. Ein weiteres beworbenes Feature ist das "Chatterproof", was ich eher als Klappersicher übersetzen würde. Ob damit gemeint ist, dass die Tastatur weniger klappert, kann ich bestätigen, oder ob damit gemeint ist, dass Staub und Schmutz die Übertragung nicht behindern können, und eher als "Geplapperfest" übersetzt wird, würde ich nach meinen ersten Eindrücken auch bestätigen, da die Übertragung optisch durchgeführt wird und somit immer sauber und präzise sein sollte.

Das Drücken der Tasten:
Der Tastenweg der Tastatur ist mit 4 Millimeter und der Aktivierungsweg ist mit 2 Millimetern angegeben. Das heißt, dass man die Taste 4 Millimeter drücken kann, aber bereits nach 2 Millimetern ein Signal ausgelöst wird. Das merkt man, da ein Tastendruck schon bei einer leichten Berührung ausgelöst wird. Hier wurde eine gute Balance zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Drücken der Taste getroffen. Es löst nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam aus. Grundsätzlich würde ich die Tastatur auf jeden Fall als sehr reaktiv beschreiben, wobei sich die Geräusche hier im Rahmen halten.

Das Preis-/Leistungsverhältnis:
Ab einem Preis von ca. 110 Euro bekommt man eine solide Tastatur. Das Leuchten ist wirklich ganz nett und die grundsätzliche Verarbeitung ist erstklassig. Wenn man keine Gaming-Integration braucht und wirklich trockene Finger hat, die keine Spuren hinterlassen, kann man mit der K9 Optical nichts falsch machen. Sollte es in Zukunft eine K9 Optical mit Handauflage und gesonderten Spezialtasten für Multimedia geben, dann kann ich diese fast zu 100 % jedem empfehlen, der eine hochwertige und besondere Tastatur sucht. Auch an das Tipp-Gefühl gewöhnt man sich wirklich schnell, so dass ein Umstieg auch wirklich leicht fällt.
Abschließend bedanke ich mich noch bei Gigabyte und Mindfactory, dass mir die Chance gewährt wurde ein neues Produkt zu testen und erwähne weiterhin, dass mein Test nicht durch den Umstand beeinflusst wurde, dass ich dieses Produkt kostenlos zum Test bekommen habe.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 15.08.2019
Produkttester
Zunächst möchte ich mich bei der Firma Mindfactory dafür bedanken, dass ich bei "Testen, bewerten und behalten" mitmachen durfte.

Tastaturen gibt es ja wie Sand am Meer, doch welche ist die Richtige für mich? Ich durfte die Gigabyte AORUS K9 testen und kann euch schon vorweg sagen,
dass es sich hierbei um eine sehr gute Tastatur mit mittleren Einschränkungen handelt. Auf letztere werde ich noch genauer eingehen, der Software beispielsweise kann ich leider nichts Positives abgewinnen.



Lieferumfang:

Geliefert wird die Tastatur in einem handelsüblichen Karton, auf dem man einen Überblick erhält. Ist aber wie bei jeder anderen Tastatur auch. Beim Auspacken findet man dann allerdings jede Menge Zubehör im Karton.
Insgesamt 9 Extra-Tasten, die in einem orangenen PBT Kunststoff gehalten sind, liegen der Packung bei. Im Gegensatz zu den vorinstallierten handelt es sich dabei nicht um Flaretech RED Switches,
sondern um die Blue Variante. Die Tasten, die via Caps getauscht werden können, sind ESC, W, A, S, D, und die 4 Pfeiltasten. Je nachdem, welche man als Gamer halt benutzt.
Zum Entfernen der Switches liegt eine Zange bei. Ansonsten noch eine kleine Übersicht der FN- Tasten und ein Users Guide.

Design:

Beim Rausnehmen der Tastatur aus ihrer Verpackung spürte ich direkt ihr enormes Gewicht. Hier wirkt alles sehr hochwertig und stabil. Ansonsten ist das Design relativ schlicht gehalten.
Vorn leuchtet ein AORUS Schriftzug in Weiß und oben rechts das Logo neben den Num Lock LEDs. Schade, dass man das vordere Logo nicht farblich anpassen kann.
Sondertasten sucht man hier vergeblich, was ich persönlich nicht schlimm finde. Über die FN-Taste können allerdings einige Sonderfunktionen bedient werden, die auf der zweiten Ebene von F1-F9 liegen.
Was mir direkt im Vergleich zu meiner alten Razer Blackwidow aufgefallen ist, ist, dass der Abstand vom Gehäuse zu den Tasten sehr hoch ist.
Die fehlende Handballenauflage, die ich eigentlich nie benötigte, hätte ich mir bei dieser Bauhöhe dann irgendwie doch gewünscht. Lobenswert zu erwähnen ist auf jeden Fall die Kabelführung.
An drei verschiedenen Positionen kann das Kabel unter der Tastatur entlang gelegt werden. Je nachdem, wo z.B. der Monitor steht, kommt man dann also nicht mit dem Standfuß in die Quere.
Die RGB Beleuchtung kann über die RGB Fusion Software in sechs verschiedenen Arten betrieben werden. Da sollte für jeden schon ein Favorit dabei sein.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Tastatur ist sehr gut! Ich finde weder Spaltmasse noch scharfe Kanten an der Tastatur. Alle verbauten Materialien fühlen sich sehr hochwertig an.
Die Tastatur hat - wie bereits erwähnt - ein stattliches Gewicht und liegt deswegen wie ein kleiner Stein auf dem Schreibtisch. Ich persönlich finde das gut, denn so verrutscht sie nicht ständig aus Versehen in einer hitzigen Gaming Session.
Das Ganze wird noch unterstützt von den Gumminoppen unter der Tastatur. Selbst die Enden der Ausgeklappten Standfüße sind mit einem Gummi überzogen.
Gerade bei billigen Tastaturen wird an den Caps gespart und man fühlt sich beim tippen nicht wohl. Hier ist es anders. Die Caps fühlen sich sehr gut an.
Die PBT Tasten sind sogar noch ein Stück angenehmer als die verbauten. Die Tasten sitzen fest und machen nicht den Eindruck, dass sie in den nächsten Jahren mehr Spiel bekommen oder
sich lösen werden. Das Kabel ist mit einem Stoff-Sleeve umhüllt und ist so vor Knicken oder eventuellen Beschädigungen bestens geschützt. Hier - muss ich wirklich sagen - hat Gigabyte alles richtig gemacht.

Software:

Nachdem wir jetzt über die gute Verarbeitung gesprochen haben, kommt das genaue Gegenteil. Die Software ist wirklich die mit Abstand schlechteste, die ich in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen habe.
Aber kurz erklärt, warum ich der Meinung bin: Tastatur ausgepackt, angeschlossen und sie wurde direkt erkannt. Allerdings natürlich mit dem RGB Modus Wave, der zwar schön anzusehen ist, aber auf Dauer zum Tippen eher stört.
Also ab auf die Gigabyte Seite und die aktuellen Treiber runtergeladen. AORUS Engine und RGB Fusion. Ok, beim ersten Start festgestellt, dass ich die AORUS Engine gar nicht benötige.
Dann RGB Fusion geöffnet. Was beim ersten Mal knapp eine Minute gedauert hat bis das Programm geöffnet war. Egal, habe ich mir gedacht, da ich die Tastatur einmal einstelle und dann muss ich dort nicht mehr dran.
Es gibt insgesamt sechs Profile. Einen Static Mode für durchgängige Beleuchtung, einen Pulse Mode für eine pulsierende Aufblendung, einen Ripple Mode, wo das Leuchten wie in Wellen gedrückten Tasten wegschwimmt |
eine Laola quasi, einen Reactive Mode, in dem die Tasten im Gegensatz zum Ripple Mode nur aufleuchten und nach der eingestellten Dauer verblassen und der Wave Mode, der schön anzusehen ist,
aber mit beim Schreiben einfach nur ablenkt, da unter meinen fingern alles unruhig ist durch die wechselnden Farben. Der letzte Modus schaltet die Beleuchtung gänzlich aus. Aber dafür holt man sich ja keine RGB Tastatur, oder?
Alle Profile einmal ausprobiert und mir gedacht, dass ich mir doch einfach mal ein paar Profile anlege. Eines mit einer durchgängigen Farbe, einmal aus Spaß für den Videoschnitt um zu schauen ob
man so eventuell ein teures Logic Keyboard ersetzen kann, indem ich für jede Taste einzelne Farben entsprechend einer Schnitttastatur hinterlege (auch wenn die Schnitt Funktionen nicht abgebildet sind).
Aber man weiß als Cutter ja auch so, welche Funktion auf welcher Taste liegt und ein Profil für meinen 2-jährigen Sohn habe ich auch noch angelegt, denn der ist sofort hin und weg, wenn etwas leuchtet.

Fangen wir also an mit dem ersten Profil:

Im Static Modus die verschiedenen Farben ausprobiert. Dabei festgestellt, dass die Tastatur zwar 16,8 Millionen Farbvarianten besitzt, aber manche Farben einfach nicht so gut von den RGB LED dargestellt werden.
Sobald man die Sättigung im Farbkreis von außen nach innen verschiebt, merkt man, dass die LED in Stufen geregelt werden. Auch beim Brightness Schieber wirkt es so.
Trotzdem eine Farbe ausgewählt und dann zum nächsten Profil. Das Profil für meinen Sohn: Ripple! Ok, hier muss ich eigentlich nicht viel einstellen, weil er eh alle fünf bis zehn Sekunden eine andere Farbe sagt und
ich dann darauf reagiere. Dafür kann man unter dem Farbkreis gut die acht fertigen Farben nehmen. Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Rosa. An diesem Modus gibt es nichts auszusetzen.

Ok und jetzt zum spaßigsten Teil des Tests. Die einzelnen Tasten an eine Schnitttastatur anzupassen.

Wieder zurück im Static Modus und angefangen, die Tasten anzupassen. Hier bemerkt man, dass manche Farben nicht so gut wiedergegeben werden können.
Gerade in den Mischbereichen wie Gelb oder Rosa. Es wirkt ein wenig verwaschen. Es hat dann keine 2 min gedauert bis die Software sich komplett aufgehangen hat. Und mit ihr auch direkt mal die Tastatur...
Nichts ging mehr. Also Neustart und auf einen einmaligen Ausfall der Software hoffen. Beim Neustart sehe ich dann einen Kreis mit dem Text "Loading..." als Windows startet. Allerdings geht das nicht mehr weg...
Also nochmal ein Neustart. Windows Taste gedrückt, aber: Nichts passiert. Also geschaut, ob es an der Tastatur liegt oder am PC. ALT+TAB und es passiert auch hier nichts...
Also mit der Maus den Neustart getätigt und erstmal den USB Port gewechselt. Zwar wurde die Tastatur nach dem Neustart wieder erkannt aber alle von mir eingestellten Profile waren verschwunden...
also wieder von vorne starten. Wieder dauerte es keine 2 Minuten bis alles down war... Nach einem Neustart wurde die Tastatur dann wieder nicht erkannt.
So, also erstmal auf der Gigabyte AORUS Seite nochmals die neuste Firmware runtergeladen. Aber auch die schaffte keine Besserung.

Dann gibt es als nächsten Kritikpunkt, dass die Tasten zum Auswählen so klein im Software-Menü angezeigt werden, dass man nie genau weiß, ob es jetzt wirklich die richtige Taste ist, die ausgewählt wurde.
Sobald mehrere Tasten ausgewählt wurden, hat die Software entweder nicht alle farblich übernommen oder hat sich mal wieder aufgehangen.

Ich frage mich, was da bei Gigabyte schief gelaufen sein muss, wenn das keiner der Angestellten bemerkt und behebt, BEVOR die Tastatur inkl. Software auf den Markt kommt...

Dann habe ich es endlich geschafft - nach mehreren Anläufen - die Farben so anzupassen, wie ich es ursprünglich bereits getan hatte. Doch hier kommt schon das nächste Problem:
Auf dem Profil aus Versehen - weil mein Sohn gerne wieder Tasten drücken wollte - nur einmal den Modus geändert und ohne auf Apply zu gehen, ist das Profil wieder vollständig zurückgesetzt,
das ursprünglich erarbeitete Profil, das ich angelegt und gespeichert hatte, ist also einfach weg. Deswegen lass ich das lieber. Klar man kann es abspeichern, aber ich geh doch davon aus, dass wenn ich etwas ausprobieren möchte
nicht jedes Mal die alte Version wieder neu laden muss. Ich bestätige die Änderungen ja gar nicht. Schalter Deaktivieren oder verändern kann man hier übrigens leider nicht auch nicht.
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass der AORUS Schriftzug an der vorderen Seite und die NUM/Cap/SCR- LOCK Lampen nicht Farblich angepasst werden können. Diese Leuchten immer weiß.

BITTE BITTE liebes Gigabyte Team! Bessert hier auf jedenfall nach!

Features/ Highlights:

Eines der Highlights sind natürlich die optischen Flaretech-Schalter. Schon beim geringsten Betätigen reagieren diese durch die optische Lichtbrücke. So wurde der Betätigungsweg im Gegensatz zu den Cherry MX RED
von 0,5mm auf 0,3mm verkürzt. Aber Achtung! Es erfordert ein wenig Übung wenn man Cherry MX Blue Switches vorher sein Eigen nannte.
Mir ist es mehrfach passiert, dass ich im Game nur leicht mit dem Handballen auf die Windowstaste gekommen bin und schon auf dem Desktop war. Deswegen würde ich mir z.B. von der Gigabyte Software wünschen,
dass man eventuell Tasten bei bestimmten Anwendungen deaktivieren kann. Gerade wenn man bei den MX Blue immer einen gewissen Druckpunkt hatte, ist es am Anfang gewöhnungsbedürftig.
Doch einmal dran gewöhnt, will man den kurzen Betätigungsweg nicht mehr missen. Ob die Flaretech Schalter jetzt 50 Millionen Anschläge oder 100 Millionen überleben, ist glaube ich eher nebensächlich.
Außerdem ist die Möglichkeit, die Tasten zu wechseln, eines der absoluten Highlights. Gerade die mitgelieferten Flaretech Blue Switches an den WASD Stellen machen Sinn.
Ich liebe es, ein kleines Feedback zu bekommen, wenn ich eine Taste drücke. Die Tasten geben zwar einen MX Blue typischen "Klick" ab,
sind aber trotzdem sehr viel leiser als die MX Blue von Cherry. Ein weiteres Highlight ist für viele Gamer mit Sicherheit, dass die Tastatur spritzwassergeschützt ist. Wer kennt es nicht: Man sitzt den Abend vor dem PC,
die Mitspieler starten schon mal das Spiel und man kommt gerade noch rechtzeitig vor Spielbeginn wieder zurück an den PC. Und während man gerade noch einen Schluck trinken möchte,
geht auch schon das erste Gefecht los und man verschüttet ein wenig vom Getränk über die Tastatur. Hier muss man sich keine Sorgen mehr machen.
Das Entfernen der Tasten zum Reinigen geht auch problemlos mit der mitgelieferten Zange.

Betätigungskraft, Tastenwege:

Wie schon bei den Highlights beschrieben, ist die Betätigungskraft sehr gering. In dem Moment, in dem man mehr oder weniger fast den Finger auf den Tasten hat, werden sie schon ausgelöst.
Gerade in FPS Shootern haben die kurzen Betätigungswege einen enormen Vorteil. Für Vielschreiber würde ich aber eher zu den Blue Switches tendieren, da man dabei noch ein kleines Feedback bekommt.
Mir passiert es leider sehr schnell, dass ich alle Finger auf der Tastatur habe und beim Schreiben gerne mal der zweite Buchstabe vor dem ersten landet, da ich sie fast zeitgleich drücke.
Man muss sich also hier im Klaren sein, dass die Tastatur fürs Gaming ausgelegt ist oder man gewöhnt sich mit der Zeit einfach daran.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Vom Preis Leistungsverhältnis finde ich die Gigabyte AORUS sehr gut. Mittlerweile kosten die Tastaturen der anderen Hersteller auch gerne mal 150¤ oder 180¤. Sie befindet sich mit 115¤ im unteren Preissegment
der Beleuchteten Tastaturen. Für den Preis bekommt man dann allerdings eine Verarbeitungsqualität die ohne Probleme mit den teuren Produkten mithalten kann.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich:

Ich vergleiche die Gigabyte AORUS K9 mit einer Razer Blackwidow (Ohne RGB) der ersten Generation von 2013. Beide Tastaturen haben vor und Nachteile.
Während sich die Tastatur von Gigabyte hochwertiger anfühlt, gefällt mir die Bauhöhe und die Ergonomie der Blackwidow besser. Auch wenn ich kein Freund von Sondertasten bin,
habe ich durch den Platz an der linken Seite doch etwas, um den kleinen Finger abzulegen. Die Schalter miteinander zu vergleichen, macht nur bedingt Sinn.
Während die Gigabyte sofort reagiert, kann ich bei der Blackwidow durch die Blue Switches eher taktil arbeiten. Ich stelle mich im Game an meine Position, von der ich weiß,
dass da mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand entlangkommen könnte, und drücke die Taste schon leicht an.
Erst bei Kontakt wird sie voll durchgedrückt und ich bekomme das Feedback der Blue Switches über den "Klick" mit. Hier muss ich nicht mehr vordrücken, sondern die Tastatur reagiert sofort.
Die Gigabyte hat dann natürlich noch die RGB Beleuchtung, die im Dunkeln natürlich viel schöner anzusehen ist als die dunkle Blackwidow, bei der lediglich das Razer Logo grün leuchtet.
Mittlerweile hat meine Blackwidow schon fünf oder sechs Jahre auf dem Buckel und treue Dienste geleistet. Deswegen schätze ich mal, dass wohl auch die Gigabyte sehr lange halten wird.

Fazit:

Wenn Gigabyte die Software verbessert, dann bekommt der Käufer ein Sehr Gutes Produkt. So gebe ich der Tastatur nur eine Schulnote von 3!
    
  
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     am 13.08.2019
Produkttester
*Vorwort*

Zunächst einmal vielen Dank an Mindfactory, die mir die Gigabyte AORUS K9 Optical Tastatur im Rahmen des Testers-Keepers-Programms kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Die zuständigen Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit und haben Fragen schnell beantwortet. Kurz nach der Benachrichtigung, dass ich zu den Auserwählten gehöre, war die Tastatur auch schon auf dem Weg zu mir. Top!

An dieser Stelle sei aber auch gleich erwähnt, dass dies die Bewertung natürlich in keiner Weise beeinflusst. Sowohl ich als auch meine Freundin haben die Tastatur nun gut eine Woche nach bestem Wissen und Gewissen getestet und werden hier wahrheitsgemäß unsere Erfahrungen wiedergeben.

Eigentlich besitze ich mit der Corsair K95 RGB Platinum (daheim) und der HyperX Alloy Elite RGB (im Büro) bereits zwei mechanische Tastaturen, mit denen ich sehr zufrieden bin. Diese werden im Folgenden auch als Referenz dienen. Dennoch habe ich mich darauf gefreut, die K9 zu testen, da ich wissen wollte, wie sich die optischen Flaretech Switches im Vergleich zu den Cherry MX schlagen.

So viel Vorweg: für rund 115€ bekommt man eine solide, gut verarbeitete Gaming-Tastatur mit ein paar Abzügen in der B-Note. Aber schauen wir uns das gute Stück einmal im Detail an.

*Lieferumfang*

Da die Wenigsten vorhaben dürften, sich die Verpackung einzurahmen und an die Wand zu hängen, werde ich es mir sparen hierüber viele Worte zu verlieren und wir widmen uns gleich dem Inhalt.

Es gibt die AORUS K9 in zwei unterschiedlichen Varianten; einmal mit taktilen, blauen und einmal mit den linearen, roten Flaretech Switches. Bekommen habe ich sie in der zuletzt genannten Ausführung mit deutschem Tastatur-Layout.

Neben der Tastatur befinden sich noch neun orangene PBT-Keycaps mit im Karton (WASD, ESC, Pfeiltasten). Diese austauschbaren „Gaming-Tasten“ gehören bei vielen mechanischen Tastaturen inzwischen zum Standardzubehör. Häufig sind diese farblich leicht abgesetzt und haben ein Profil auf den Tasten, damit man nicht so leicht abrutscht beim Zocken. Bei der K9 sind die zusätzlichen Keycaps aus hochwertigem Kunststoff einwandfrei verarbeitet und fühlen sich haptisch sehr gut an. Sie haben zwar kein Profil, sind aber dennoch sehr griffig. Mit dem knalligen Orange hat man es allerdings etwas übertrieben, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Was mich hieran hauptsächlich stört ist, dass die Farbe mit den meisten eingestellten Beleuchtungen nicht wirklich harmoniert. Daher haben wir die zusätzlichen Caps auch nicht in Verwendung.

Wenn man sie dennoch benutzen möchte, lassen sich die Tasten mit dem beigelegten Keycap-Puller leicht austauschen. Ein kleines Highlight ist, dass man mit Werkzeug nicht nur die Tasten, sondern mit der anderen Seite auch gleich die Switches entfernen und durch die neun mitgelieferten blauen Switches ersetzen kann.

Darüber hinaus findet man in der Verpackung noch eine faltbare Installationsanleitung und eine Übersicht zu den Tastenkombinationen mit der FN-Taste.

*Design und Verarbeitung*

Optisch fällt die Tastatur in die Kategorie schwarz, schlicht, schön. Sie ist designtechnisch längst nicht so überladen und „over the top“ wie andere Gaming-Peripherie, was mir persönlich gut gefällt. Lediglich der beleuchtete AORUS Schriftzug auf der Vorderseite und das Logo oben rechts setzen leichte Akzente.

Trotz der kompakten Größe ist die Tastatur mit 1180 Gramm relativ schwer (allerdings immer noch etwas leichter als die K95 und die Alloy). Das hohe Gewicht dürfte vor allem auf den robusten Metallkorpus zurückzuführen sein, was dazu führt, dass die Tastatur insgesamt sehr wertig wirkt und bombensicher auf dem Schreibtisch steht, ohne zu verrutschen.

Generell kann man bei der AORUS K9 in Sachen Verarbeitung kaum etwas bemängeln. Das USB-Kabel ist ummantelt, mit 1,80m ausreichend lang und macht einen sehr soliden Eindruck. Leider ist es fest verbaut und kann nicht abgenommen werden, wie es bei anderen Tastaturen zum Teil der Fall ist. So ließe sich das Keyboard einfacher transportieren und man könnte das Kabel bei einem Defekt einfach austauschen und müsste nicht gleich die gesamte Tastatur entsorgen.

Die Keycaps gefallen mir besser als die der Alloy Elite. Sie sind gut verarbeitet und das verwendete Plastik fühlt sich angenehm und hochwertig an. Bei der HyperX-Tastatur hat mich immer ein wenig gestört, dass die Keycaps relativ glatt und glänzend sind, was dazu führt, dass man leichter abrutscht und ständig irgendwelche Flecken oder Fingerabdrücke auf den Tasten sieht.

Lediglich bei der Ausstattung hat mich die AORUS K9 nicht gänzlich überzeugt. Zwar verfügt sie über einen praktischen Kabelkanal auf der Unterseite, um für ein wenig mehr Ordnung auf dem Schreibtisch zu sorgen, allerdings gibt es dann doch ein paar Dinge, die ich vermisse. Auf zusätzliche Makrotasten muss man ebenso verzichten wie auf dedizierte Medientasten. Ersteres finde ich nicht wirklich schlimm, die fehlenden Medientasten fallen hingegen etwas mehr ins Gewicht. Zwar lässt sich Musik beim Zocken auch per Tastenkombination steuern, allerdings benötigt man hierzu beide Hände, was nicht sonderlich praktisch ist. Bei der Alloy und der K95 geht es dank der gesonderten Tasten dann doch alles etwas einfacher und erfordert im Spielbetrieb weniger Aufmerksamkeit. Vor allem ein kleines Rädchen zum Anpassen der Lautstärke, wie es die anderen beiden Tastaturen haben, wäre wünschenswert gewesen. Einen zusätzlichen USB-Anschluss, um zum Beispiel das Headset oder die Maus direkt über das Keyboard anzuschließen sucht man hier leider ebenfalls vergeblich.

Auch in Sachen Ergonomie ist die AORUS K9 nicht optimal, da im Lieferumfang keine Handballenauflage enthalten ist. Bei einer Tastatur in der Preisklasse sollte das eigentlich nicht der Fall sein. Die relativ hohen Tasten und der Anstiegswinkel bei ausgeklappten Standfüßen können leider in einer etwas unnatürlichen Handhaltung resultieren. Beim Spielen ist dies sicher nicht ganz so entscheidend, da man nur eine Hand und einen Bereich der Tastatur benutzt (auch wenn ich anfangs ein paar Mal versehentlich die Leertaste ausgelöst habe), aber besonders beim Verfassen längerer Texte kann es doch problematisch werden. Ich habe verhältnismäßig große Hände und mich relativ schnell dran gewöhnt, aber wer viel Wert auf Komfort legt oder leicht Probleme mit den Handgelenken bekommt, muss sich ggf. noch zusätzlich eine Handballenauflage anschaffen oder gleich zu einer anderen Tastatur greifen.

*Switches (Gaming & Schreiben)*

Kommen wir nun zum eigentlichen Herzstück der Tastatur; den optischen Flaretech Switches. Inzwischen gibt es auf dem Markt eine Vielzahl verschiedener Switches von unterschiedlichen Herstellern. Mein persönlicher Favorit sind die Cherry MX Brown, da ich nicht nur viel zocke, sondern auch am PC arbeite und häufig längere Texte verfassen muss. Für mich sind sie der perfekte Allrounder und ich bin in beiden Bereichen sehr zufrieden. Aber das ist natürlich alles subjektiv und ich kann jedem nur empfehlen, einfach mal ins Geschäft zu gehen und die verschiedenen Switches durchzuprobieren oder einen Switch-Tester zu bestellen, bevor man sich eine Tastatur zulegt.

Die Flaretech Red lassen sich am ehesten mit den roten Cherry Switches vergleichen. Beides sind lineare Switches, ohne das für mechanische Tastaturen typische Klickgeräusch und taktiles Feedback. Beide Switches haben einen Betätigungspunkt von 2mm und einen Gesamtweg von 4mm bis zum Anschlag. Sie sind optimal für Gamer, da sie sich durch die sanftere Bewegung ohne Widerstand auf dem Schaltweg schneller mehrfach auslösen lassen. Das Besondere an den Flaretech Switches ist, dass sie nicht über Kontakte aus Metall, sondern einen Infrarotstrahl und Fotosensoren auslösen. Die Entprellzeit liegt laut Angaben des Herstellers bei gerade einmal 0,03ms im Vergleich zu den < 5ms bei den Cherry Switches. Sie sind also noch schneller wieder in der Ausgangsposition und lassen sich folglich auch schneller erneut betätigen.

Ich spiele inzwischen hauptsächlich League of Legends, habe zum Testen der Tastatur allerdings auch mal wieder ein paar Shooter probiert. Tatsächlich lösen die Flaretech Switches trotz vergleichbarem Schaltweg gefühlt schneller aus als die Cherry Switches. Wobei man fairerweise aber auch sagen muss, dass wir uns hier in einem Bereich bewegen, der für die Wenigsten wirklich entscheidend sein dürfte. Die Tastatur macht einen nicht zu einem besseren Gamer. Das gilt insbesondere für alte Männer wie mich, die nicht mehr mit dem allerbesten Reaktionsvermögen gesegnet sind. Insofern sollte die Geschwindigkeit für die meisten nicht das entscheidende Kaufkriterium für diese Tastatur.

Auch beim Schreiben von Texten vermag die K9 durchaus zu überzeugen. Die Tasten haben einen angenehmen Anschlag und lassen sich ohne großen Kraftaufwand betätigen. Alle Eingaben werden präzise registriert, auch wenn man mehrere Tasten gleichzeitig betätigt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist es auch kein Problem relativ Flott zu tippen, ohne auf die Tastatur zu schauen. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die Flaretech Switches für lineare Switches vergleichsweise laut sind und zum Teil einen leichten metallischen Nachhall haben. Die Lautstärke ist für den Einsatz in den eigenen vier Wänden noch akzeptabel, aber im Büro würde ich die Tastatur zum Beispiel nicht verwenden. Die Switches sind auf jeden Fall etwas lauter als die Cherry MX Browns, die zum Schreiben auch weiterhin mein Favorit bleiben. Das heißt nicht, dass die Flaretech Switches schlechter wären, sondern ist einfach eine persönliche Präferenz, da die MX Browns nicht ganz so leichtgängig sind.

Allerdings haben die Flaretech Switches auch noch ein paar Vorzüge. Laut Hersteller überleben sie aufgrund der Bauweise 100 Millionen Tastenanschläge – doppelt so viele wie Cherry MX Switches. Ob diese Angabe wirklich stimmt, kann natürlich nur ein Langzeittest bestätigen. Sollte dann doch mal ein Switch kaputt gehen, kann man ihn im Vergleich zu anderen Tastaturen einfach austauschen. Zudem hat man durch die austauschbaren Switches mehr Individualisierungsmöglichkeiten und kann die Tastatur relativ gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Da sich an der Oberfläche keine freiliegenden Kontakte aus Metall befinden, ist die Tastatur zudem Spritzwassergeschützt. Eigentlich hatte ich nicht vor das selbst zu testen, aber dank der Dame des Herzens hat die Tastatur den Tollpatsch-Test dann doch noch unfreiwillig bestanden.

*Beleuchtung & Software*

Die RGB-Beleuchtung der AORUS K9 verfügt über fünf Effekte (Rainbow Wave, Pulse, Ripple, Reactive und Static), die sich einfach über die Tastatur (Fn+F1) auswählen lassen. Die Farben für die statische Beleuchtung (Rot, Gelb, Grün, Blau, Lila, Weiß) können ebenfalls per Tastenkombination (Fn+Leertaste) gewechselt werden. Die in den Switches verbauten LEDs gehören nicht unbedingt zu den hellsten. Zudem muss erwähnt werden, dass die Tasten nicht gleichmäßig ausgeleuchtet sind, wenn sich zusätzliche Symbole oder Beschriftungen auf den Keycaps befinden. Dies liegt daran, dass LEDs im vorderen Bereich des Switches verbaut sind. Ganz so tragisch ist das allerdings nicht, denn bei den Tastaturen mit Cherry MX Switches hat man dieses „Problem“ ebenfalls. Unterm Strich gefällt mir die Beleuchtung meiner Corsair K95 und HyperX Alloy Elite aber noch mal ein Stück besser.

Um den fünf speicherbaren Profilen die Effekte zuzuweisen, diese noch weiter anzupassen oder einzelnen Tasten individuelle Farben zuzuweisen, braucht man schließlich die RGB Fusion Software, die auf der AORUS Website heruntergeladen werden kann. Leider ist das Programm nicht sonderlich gut. Irgendwie wirkt die Software ein wenig in die Jahre gekommen, ist optisch nicht sonderlich ansprechend gestaltet und generell ein wenig fummelig. Es ist auch nicht gerade förderlich, dass das Programm sich gerne mal aufhängt und dann alle Änderungen verloren sind und man wieder von vorne anfangen darf. Außerdem bietet RGB Fusion weniger Einstellungsmöglichkeiten als Produkte der Konkurrenz. Es lassen sich zum Beispiel nicht mehrere Effekte übereinander lagern und der vordere Schriftzug wird immer weiß beleuchtete und lässt sich über die Software nicht ansprechen. Für die Tastenbelegung und für die Erstellung von Makros benötigt man dann mit der AORUS Engine sogar noch ein weiteres Programm, das ebenfalls auf der Herstellerseite heruntergeladen werden kann, aber leider auch nicht besser ist als RGB Fusion. Die Software läuft nicht sonderlich stabil, ist langsam, fummelig, zu klein geraten und bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als vergleichbare Programme.

Vom Kauf abraten würde ich deswegen trotzdem nicht. Die Software ist nicht zwingend erforderlich, wenn man mit den voreingestellten Standardprofilen zufrieden ist und die selbst wenn nicht, werden die meisten Nutzer sie wohl nicht ständig offen habe und Dinge anpassen, wenn sie einmal ihr Lieblings-Setup gefunden haben. Dennoch bleibt zu hoffen, dass Gigabyte hier noch einmal nachbessert. Die Programme der Konkurrenz sind auch nicht perfekt (nicht sonderlich intuitiv, vereinzelte Bugs), aber Corsairs iCue ist zum Beispiel um Längen besser und wesentlich komfortabler als die Gigabyte Software.

*Fazit*

Da der Testbericht doch etwas länger geworden ist, hier noch einmal ein kleiner Überblick über die Stärken und Schwächen der Tastatur.

Pros
+ Materialien und Verarbeitung
+ angenehme Haptik
+ schnelle und präzise Switches
+ zum Schreiben und vor allem Gaming gut geeignet
+ austauschbare Switches
+ Spritzwassergeschützt

Cons
- relativ laut
- keine dedizierten Medientasten
- kein USB Passthrough
- Ergonomie (keine Handballenauflage)
- LEDs könnten heller sein
- Ausleuchtung der Tasten
- Software

Für ca. 115€ bekommt man mit der Gigabyte AORUS K9 eine sehr gut verarbeite Tastatur zu einem akzeptablen Preis, die dank ihrer schnellen und präzisen Switches vor allem durch Performance überzeugt und somit für Gamer interessant sein dürft. Leichte Abstriche muss man jedoch bei der Ausstattung und Ergonomie machen und die Beleuchtung und Software könnten etwas besser sein. Aber die perfekte Tastatur gibt es bekanntlich nicht, daher muss jeder selbst schauen, was für ihn ein bei einer Tastatur am wichtigsten ist. Wir werden sie auf jeden Fall am PC meiner Freundin auch weiterhin benutzen.
    
  
4 5
     am 06.08.2019
Produkttester
Vorwort
Als leidenschaftlicher Gamer habe ich, dank des Testers Keepers Programms, die Möglichkeit die Gigabyte AORUS K9 Optical | RED zu testen. Aktuell habe ich eine HyperX Alloy Elite RGB-MX mit roten Switches und bin mit dieser auch recht zufrieden. Jedoch ist sie eher "klobig" und die Gigabyte AORUS K9 Optical eben nicht, weshalb ich mich auch als Produkttester für diese Tastatur beworben habe. Vorab vielen Dank dafür.


First Look
Es gibt die Tastatur in folgenden Ausführungen:
- Gigabyte AORUS K9 Optical | RED
o Tastatur mit RED-Switches ausgestattet und 9x BLUE-Switches als Ersatz
- Gigabyte AORUS K9 Optical | BLUE
o Tastatur mit BLUE-Switches ausgestattet und 9x RED-Switches als Ersatz
Bei der hier angelieferten Tastatur handelt es sich um die Gigabyte AORUS K9 Optical | RED Edition. Die Tastatur ist in einem entsprechend nicht zu großen Karton angeliefert worden. Der Karton ist für mein empfinden auch weder zu groß noch zu klein, also genau passend. Der Karton ist zum Schutz der Tastatur noch mit Luftpolsterkissen gefüllt, somit sollte dem sicheren Transport nichts im Wege standen haben. Der Karton war recht schwer, was sich sehr wahrscheinlich auf die Hochwertigkeit des Produktes schieben lässt.

Der Gigabyte AORUS K9 Optical Karton selbst ist schwarz und zusätzlich farbig bedruckten Pappcover umhüllt. Für Leute die etwas zum Anschauen brauchen, sehr schön, für mich persönlich nicht so wichtig. Beim Öffnen des eigentlichen Kartons der AORUS K9 sind mir sofort die zusätzlichen PBT Keycaps, die Spezialzange und der extra Plastikschutz über der Tastatur und der PBT Keycaps ins Auge gesprungen. Insgesamt ein durchaus durchdachtes Verpackungsdesign | kompakt und sicher.


Lieferumfang
Im Lieferumfang der Tastatur sind folgende Dinge enthalten:
- die Tastatur
- neun austauschbare PBT Keycaps + Switches (W, A, S, D, ESC & die 4 Pfeiltasten + BLUE-Switches)
- Spezialzange zum Austauschen der PBT Keycaps und Switches
- Users-Guide K9 Optical (faltbarer Flyer)
- "Multi-media key guide" mit den wichtigsten Tastenkombinationen der FN Tasten als Pappkarte


Design und Verarbeitung
Als Pluspunkt der Tastatur sehe ich definitiv die robuste Bauart des Tastaturgehäuses, leider kein Aluminiumgehäuse, jedoch sehr robust. Die Tastatur in diesem kompakten und schlichten Design bringt laut Hersteller sage und schreibe ca. 1,2kg auf die Waage. Meiner HyperX Alloy Elite RGB nochmal 400g mehr, von daher bin ich das mittlerweile gewohnt. Ich finde es aber gut, dass die Tastaturen nicht mehr über den Tisch fliegen, wenn man ggfs. mal mit der Hand verrutscht oder hektischere Bewegungen auf der Tastatur macht. Ich finde hierdurch spürt man wieder die Hochwertigkeit des Produktes. Die Tastatur verfügt noch über eine "Art" Kabelmagement. Man Kann am hinteren Ende der Tastatur welchen Ausgang mit dem Kabel man gehen möchte | links, mitte oder rechts | was der Tastatur einen sicheren Stand, auch bei ausgefahrenen Standfüßen gewährleistet. Ich persönlich präferiere es die Füße der Tastatur immer ausgefahren zu lassen. Fühlt sich ergonomischer für mich an, aber sicherlich auch eine Sache des Geschmacks. Das Kabel ist mit einem Stoffsleeve umhüllt und fühlt sich sehr robust und gut verarbeitet an. Das Kabel ist leider nicht modular, wie ich es mir schon bei manch alter Tastatur gewünscht hätte. Dadurch ist die Tastatur natürlich direkt im Eimer, wenn denn einmal das Kabel defekt sein sollte, was hierbei eher länger dauern wird. Die PBT Keycaps sind sehr schlicht und einfach gehalten. Das Schreiben und Zocken mit der Tastatur fühlt sich an "wie aus einem Guss" | also sehr, sehr smooth. Im Großen und Ganzen hat mich die Tastatur auf den ersten, sowie auf den zweiten Blick überzeugt. Allerdings hätte ich mir die W, A, S, D - Tasten noch in geriffelter Form (Oberfläche) gewünscht. Dies ist nämlich bei meiner HyperX Alloy Elite RGB-MX der Fall, die diese von Haus aus als Austausch dabeihat. Dies dient als Prävention abzurutschen oder als Hilfe zur Suche der Tasten bei Nacht.


Software
Die Software RGB FUSION 2.0 von Gigabyte - steht frei zum Download bereit und soll die Tastatur mit entsprechenden Profilen (mehrere Profile z.B. für unterschiedliche Spiele o.ä.) zwecks Beleuchtung versorgen. Gesagt, getan. Software runtergeladen, installiert und gestartet.

Man kann über die "Quick selection" folgende Tastengruppen auswählen, um diese mit Beleuchtungsmodis zu versehen:
- ALL
- WASD
- ARROW KEYS
- Number column
- Function Key
- Number key

Oder jede Taste einzeln anklicken, um diese mit einer Farbe zu belegen.

Beleuchtungsmodis gibts folgende:
- STATIC | einfarbig
- PULSE | pulsierendes Aufleuchten der eingestellten Farbe
- RIPPLE | bei Tastendruck leuchtet die Taste auf und streut über die ganze Tastatur
- REACTIVE | die gedrückte Taste leuchtet auf und verschwindet wieder
- WAVE | wie der Name schon sagt | eine Welle nach rechts, nach links, nach oben oder nach unten
- OFF | stellt die Beleuchtung der Tastatur aus

Mit dieser Software kann man zusätzlich noch Schnellig- und Helligkeit für die jeweiligen Beleuchtungseffekte auswählen.

Ich wollte mir mehrere Profile anlegen und habe dieses auch prompt getan. Nur ist mir die Software beim erstellen der Profile öfters mal abgeschmiert und die Einstellungen sind verloren gegangen. Dieser Fehler trat auf, wenn ich mehrere Tasten (mehr als 4-6 Tasten) gleichzeitig mit einer neuen Farbe versehen wollte. Ich weiß nicht, ob es an meiner Rechnerkonfiguration lag oder ob dieses Problem bei anderen auch auftaucht. Des Weiteren muss die Software im Hintergrund laufen, sonst funktioniert die Beleuchtungsprofile "natürlich" nicht. Ich meine, dass ich bei meiner HyperX Alloy Elite RBG-MX 3 Profile in der Software speichern kann und diese dann über die Tastatur immer wieder aufrufen kann. Meiner Meinung nach hat HyperX die Beleuchtungsmöglichkeiten besser geregelt. Kommt immer darauf an wie viel einem die RBG Funktion an einer Tastatur bedeutet. Ich pesönlich finde, dass es natürlich etwas hermacht, aber es ist auch kein Muss für eine gute Tastatur. Wichtig sind die Tasten der Tastatur. Womit wir zum nächsten Punkt kommen


Betätigungskraft, Tastenwege
Verglichen mit den Cherry MX-RED Switches meiner HyperX Alloy Elite RGB-MX finde ich die Flaretech Optical Switches nochmal eine Nummer besser, jedoch sind sie auch um einiges Lauter als die der HyperX. Die Cherry MX Switches haben eine Entprellzeit von 5MS und die der Gigabyte AORUS K9 Optical eine Entprellzeit von .03MS. Somit sind diese noch schneller im Anschlag als meine jetzige und ich glaube, dass die Schnelligkeit des Tastendrucks in den meisten Onlinegames von Vorteil sein kann. Ich werde natürlich kein professioneller E-Sportler mehr jedoch macht es einfach Spaß, dass die Tastatur "quasi" sofort reagiert, wenn man die Taste anschlägt. Die Tasten zu betätigen fühlt sich insgesamt etwas weniger hochwertig an und der "Plastiksound" unterstützt dies noch. Jedoch vollkommen in Ordnung. Man redet hier auch über einen Gebrauchsgegenstand.

Ich habe noch die beigefügten BLUE Switches testweise eingesetzt, aber muss jedoch sagen, dass diese Switches gar nichts für mich sind, da man hier den Tastendruck deutlich spürt und die Tasten noch lauter als die RED Switches sind. Somit habe ich diese direkt wieder ausgetauscht und bin beim Auslieferungszustand, was die Switches angeht, geblieben.
Die Tastenwege sind recht kurz und man kommt problemlos an alle möglichen und nützlichen Kombinationen. Das einzige was mich ein wenig stört ist die Tatsache, dass die FN-Taste sich auf der rechten Seite der Leertaste zwischen der "WinLK" = Windowstaste Lock und der "STRG" befindet. Von Laptops ist man es meist gewohnt, dass diese sich auf der linken, unteren Tastaturseite befindet.

Ich weiß jedoch noch nicht ganz welche Tastatur ich in Zukunft zum zocken nehmen werde. Ich muss noch schauen, welche Tasten bzw. welche Switches sich für mich bewähren werden.


Features / Highlights
Das Highlight dieser Tastatur sind definitiv die mitgelieferten, zusätzlichen Flaretech Optical Switches | BLUE. Das wechseln der Switches und der PBT Keycaps funktioniert, dank Spezialzange für PBT Keycaps auf der einen Seite und für die Switches auf der anderen Seite (mit Beschriftung | eingraviert), problemlos. Leider finde ich die BLUE Switches nicht so optimal. Dies ist jedoch einfach Geschmackssache und kommt auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen an. Manche mögen es den Tastendruck zu spüren | manche nicht. Dadurch, dass man dem einzelnen die Möglichkeit gibt entsprechende Switches auszutauschen, passt sich der Hersteller durchaus an den Benutzer von heute an und gibt ihm somit einige Customizing Möglichkeiten.


Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis-/Leistungsverhältnis entspricht genau meinen Erwartungen was die Qualität und Verarbeitung des Produktes angeht. Man bekommt für seine 114,85¤ eine hochwertige Tastatur mit der Intention zum Gaming. Die Tastatur und die Keycaps machen einen soliden Eindruck und enttäuschen auch bei längerer Benutzung nicht. Wie bereits oben erwähnt, fühlt es sich manchmal etwas weniger hochwertig an.


Haltbarkeit & Vergleich
Dadurch, dass ich eine HyperX Alloy Elite (ca. 130¤) besitze, kann ich die HyperX durchaus zum Vergleich heranziehen und muss sagen, dass sich beide Tastaturen lohnen. Wer etwas mehr Robustheit haben möchte, sollte zur Alloy Elite greifen, da sie entsprechend ein Aluminiumgehäuse besitzt. Wer jedoch auf Kompaktheit und Schnörkellosigkeit setzt ist bei der Gigabyte AORUS K9 Optical vollkommen richtig und kommt auf seine Kosten. Switch-technisch kann ich leider keine Tipps geben, da man dort auf sein eigenes Empfinden "hören" muss. Tastaturen sind häufig eine Sache des Geschmacks und dieser entscheidet am Ende über PRO oder CONTRA. Der Eine mag es so, der Andere so. Ich bin mit beiden Tastaturen vollends zufrieden und werde wahrscheinlich zwischendurch immer mal wechseln um mich dann am Ende auf eine festzulegen.

Ich denke, dass beide Tastaturen in Sachen Haltbarkeit anderen Tastaturen einiges Voraus haben und man mit diesen Tastaturen eine Zeit verweilen kann. Am Ende entscheidest du, welche Tastatur die Richtige für dich ist.

In diesem Sinne: Happy Fragging!
    
  
4 5
     am 04.08.2019
Produkttester
Die AORUS K9 Optical von Gigabyte wurde mir freundlicherweise von Mindfactory über die "Testers Keepers" Aktion zur Verfügung gestellt. Die Tatsache, dass die Tastatur kostenlos war beeinflusst allerdings nicht meine nachfolgende Bewertung. Vielen Dank an dieser Stelle aber noch mal an Mindfactory.

Kommen wir nun zur Bewertung und gleich zu Beginn zum ersten Eindruck. Die Verpackung in der die K9 geliefert wird ist schlicht gehalten ein Aufkleber auf der Front zeigt an welche Version man sich ausgesucht hat. In meinem Fall war das die Ausführung mit Red Switches. Bei der Verpackung wurde auf unnötiges folieren und eintüten verzichtet was ich sehr positiv finde.

-Lieferumfang

Wenn man dann die Verpackung geöffnet hat liegta der Tastatur einiges an Zubehör bei. Neben den beiden Kurzanleitungen in Verschiedenen Sprachen und einem Kunststoff Tool zum wechseln der Tasten und Switches beinhaltet der Lieferumfang auch 9 Tasten in Orange (4x Pfeil-, W, A, S, D, und die Esc Taste) und 9 andere Switches bei. Leider habe ich keine verbindliche Beschreibung gefunden welcher Art die 9 extra Switches sind sie fühlen sich auf jeden Fall anders an. Weder auf der Seite von Gigabyte noch in der Produktbeschreibung auf Mindfactory habe ich etwas dazu gefunden) . Lediglich bei der Beschreibung des Tools steht dabei "for Blue or Red" also gehe ich davon aus das es sich bei den 9 um Blue Switches handelt.

-Design

Die Tastatur sieht sehr schick aus das Logo oben rechts ist ein echter Blickfang und die indirekte Beleuchtung der Tasten kommt auch gut. Die K9 ist kompakte und sollte auch auf kleinen Schreibtischen gut ihren Platz finden. Die Farben der RGB Beleuchtung kommen gut und deutlich durch lediglich bei den Zahlentasten werden die Satzzeichen nicht eben so stark beleuchtet wie die größeren Zahlen das sieht etwas merkwürdig aus.

-Verarbeitung

"Ganz schön schwerer Brocken" war mein erster Gedanke als ich das Teil aus der Verpackung genommen habe. Für die Größe der K9 hat sie schon ein ordentliches Gewicht. In meinen Augen aber positiv da ich für gewöhnlich meine Tastaturen nicht herum trage. Dadurch ergibt sich ein stabiler Stand auf dem Schreibtisch. Mir ist die K9 nie auch nur eine Millimeter verrutscht. Die Tastenoberfläche fühlt sich gut an die Orangen PBT Gaming Keys sogar noch mal eine Ecke besser. Auch die restlichen Oberflächen) lassen nicht auf billige Verarbeitung schließen. Das Kabel hat eine Sleeve aus Stoff ist aber leider nicht modular also gilt auch hier Kabel defekt | Tastatur defekt. Sehr schade.

-Software

Nun die Software ist wohl leider mein erster großer Kritikpunkt. Beim ersten Anschluss hat es gefühlt sehr lange gedauert bis die Tastatur als solche von meinem System erkannt wurde. Das kann an meinem System liegen hatte ich aber bis jetzt noch bei keinem anderen Gerät. Ich habe die Zeit nicht gestoppt aber es war so lange das ich schon dachte die Tastatur wäre kaputt. Als sie dann aber von Windows erkannt wurde hat alles sofort funktioniert. Die Software kann man sich ohne Probleme auf der offiziellen Seite von Gigabyte herunterladen und hier gingen meine Probleme los. Zum einen verstehe ich nicht warum ich zwei Programme laden muss eines für die Makros und Tastenbelegung und eine um die RGB zu steuern. Das Programm zur pBelegung der Tasten und Einrichtung für Makros ist derart unübersichtlich und nur in englischer Sprache verfügbar, dass ich schon nach kurzer Zeit aufgeben habe. Die Software für die RGB ist einfacher und etwas besser geschrieben leider aber trotzdem sehr hackelig. Sicher wenn man nur einen Regenbogen blink Effekt einstellen will kein Thema. Ich habe allerdings ein eigenes Layout das ich gerne auch so wieder bei der K9 gehabt hätte. Das ging leider nur bedingt. Egal wie oft ich bei der Esc und Strg Taste links auch Blau eingestellt habe nach dem Speichern sind die beiden Tasten immer wieder Rot beleuchtet. Dazu kommt das man den AORUS Schriftzug unten in der Mitte nicht in der Farbe verändern kann genau wie die Lämpchen für Numlock, Caplock und SCRLock oben rechts. Diese leuchten immer gleich was man auch macht. Das zerstört ein wenig die Optik und manchen vielleicht sogar das "Lichtkonzept". Mir selbst ist das nicht ganz so wichtig aber ich wollte es erwähnt haben.

-Features/ Highlights

Ein ganz klares Highlight der Tastatur sind die Switches. Ich bin kein Profi Spieler und mit Sicherheit macht die K9 aus mir keinen besseren Gamer aber selbst für mich sind die Tastenwege deutlich spürbar und fühlen sich sehr sauber an. Das Geräusch beim Tippen sorgt schon irgendwie für einen Flow in den man sich schreibt. Die Tatsache das die Tastatur Spritzwasser geschützt sein soll habe ich nicht getestet finde ich aber sehr gut da ich manchmal schon ein Tollpatsch bin. Für die 100 Millionen Anschläge war das Wochenende leider zu kurz also kann ich dazu nichts weiter sagen finde aber grundsätzlich Produkte gut bei denen auf Haltbarkeit gebaut wird hier hätte meiner Meinung nach ein Modulares Kabel noch mal extra beigetragen. Ein weiteres Highlight sind für mich die schon beschriebenen Extra Keys in Orange die gefallen mir sehr gut da ich mir eh schon immer die WASD in einer anderen Farbe beleuchten lasse. Was mir ein wenig fehlt sind extra belegbare Gaming Tasten.

-Betätigungskraft, Tastenwege

Wie oben schon erwähnt sind die Anschläge einfach ein Genuss. Für mich genau die richtigen Switches. Klar das ist absolut subjektiv aber für mich ist der Kraftaufwand und der Anschlag genau richtig.

-Preis-/Leistungsverhältnis

114Euro ist natürlich eine Ansage. Man bekommt aber ein gutes Gesamtproduckt für sein Geld. Zu einem sehr gut fehlt mir tatsächlich nur ein für mich qsehr wichtiger Bestandteil und zwar die Handballenauflage. Ich kann nicht ganz verstehen warum bei einem Produkt in dieser Preisklasse dieses Ergonomie Bauteil fehlt. Unterm Strich wird das Fehlen einer Auflage und die mittelmäßige Software der Grund sein aus dem ich nur vier Sterne vergeben werde statt fünf.

-Haltbarkeit & Vergleich

Die AORUS K9 macht einen sehr Stabilen Eindruck ich habe keine Bedenken, dass die 100 Millionen Anschläge nicht im Bereich des möglichen sind. Auch hier noch mal der Hinweis auf des Kabel meine Erfahrungen nach ist das die Schwachstelle an vielen Produkten.

Vergleichen möchte ich die K9 mit der Logitech G910 Orion Spectrum meine bisherige Tastatur. Die beiden liegen im Moment bei Mindfactory preislich praktisch genau gleich auf. Im Vergleich verliert die K9 für mich leider knapp was an den schon beschriebenen Punkten liegt. Fehlende Handauflage und nicht ausgereifte Software. Dazu hat die G910 auch noch frei belegbar Gaming Tasten und eine extra Multimedia Steuerung. Das wichtigste aber nämlich die Tastenanschläge gefallen mir persönlich bei der AORUS K9 besser. Also wenn hier auf Seiten von Gigabyte vielleicht noch etwas an der Software nachgebessert wird könnte sich für mich das Ranking auch noch ändern.

-Fazit

Für mich ist die AORUS K9 auf jeden Fall ihr Geld wert klar es gibt den ein oder anderen Punkt der mir persönlich nicht so gut gefallen hat aber unterm Strich muss jeder selbst entscheiden wie wichtig diese Punkte für ihn oder sie selbst sind. Ich habe die Tastatur in verschiedenen aktuellen Spielen getestet und in alle hatte ich eine positive Erfahrung mit der K9. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle die Wert auf beeindruckend gute Switches legen und auf eine Handballenauflage verzichten können.
    
  

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