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ADATA XPG Levante II 360 schwarz All-in-One

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ADATA XPG Levante II 360 schwarz All-in-One

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Beobachter: 6

Artikelbeschreibung

Seit dem 24.10.2025 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modell: XPG Levante II 360 schwarz
Typ: All-in-One
Sockel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 1851, AM4, AM5

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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Reklamationsquote:

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4 5
     am 06.05.2026
Produkttester
Ich habe diesen Kühler von Mindfactory im Rahmen von "Testers Keepers" zum testen erhalten.
Weder Mindfactory noch XPG haben Einfluss auf diese Bewertung.

Der Kühler kommt in greller Verpackung.
Alles ist sicher verstaut. Neben der WaKü befinden sich in einem kleinen Beutel die jeweiligen Montage-Sets für Intel und AMD. Ebenso eine kurze Anleitung. Alles in allem sehr überschaubar.
Bei AMD wird zum Glück die Standard-Backplate genutzt.

Die beiliegende Anleitung ist IMHO unzureichend. Nicht jeder Arbeitsschritt wird eindeutig erklärt. Wer schon mal an einem PC gearbeitet hat, hat keine Probleme. Bei Laien sehe ich einen Folge-Thread in einem der üblichen Hardware-Foren.

Die Optik ist, wie immer, eine Fragen des Geschmacks. Mir gefällt der Mirror-Effekt sehr gut. Das Schwarz der Kühlung hebt diesen Effekt hervor. An der Pumpe kommt das am besten zur Geltung.
Ich weiß, die Farbe der Lüfter ist RGB-bedingt, aber es wirkt aus der Nähe minimal billig.

Die Anordnung und die Länge der Kabel ist nicht so gut. Hätte man die Lüfter anders herum angebracht, lägen sie näher an den Kabeln der Pumpe. Auch könnten die Kabel etwas länger sein.

Was mir gar nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man bei einem Lüfterschaden alle drei Lüfter austauschen muss. Das ist Unsinn. Es mag für die Optik förderlich sein, aber für die Praxis ist es echt ein Nachteil.

ABER:
Der Radiator hat Standard-Bohrungen für 120mm-Lüfter! Juhu! Man kann also im Notfall 3 separate Lüfter installieren.

Achtet vor dem Kauf auf eure Gehäusebreite und die Höhe der Kühlelemente eures Mainboards!

Die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste ist auf den ersten Blick OK. Sie fühlt sich ähnlich an wie Arctic MX-4.

Die Gewinde der Standoffs für Am4 waren bei mir echt schlecht geschnitten. 2 ließen sich nur mit sehr viel Kraft eindrehen. Die Rändelmuttern finde ich gut. Da hat man etwas mehr Gefühl beim festdrehen.

Test:
Ich nutze für den Test meinen Ryzen 7 5800X bei 4,65 GHz der von einem Endorfy Fortis 5 gekühlt wird. Das ist ein guter, oft empfohlener obere Mittelklasse-Kühler mit 14 cm-Lüfter und einer TDP von 220 Watt. Im Cinebench R23 30-Minuten-Test erreicht er hier ca. 80-85C°, je nach Raumtemperatur.

Um reichlich Hitze zu generieren und etwaiges Throtteling aufzuspüren habe ich zuerst den Cinebench R23 30-Minuten Stability-Test genutzt, der Extremfall. Aufgezeichnet habe ich die Temperaturen mit HWinfo64 und verglichen mit dem GenericLogViewer.
Außerdem habe ich 3dmark TimeSpy und FireStrike Extreme laufen lassen, da sind auch CPU-Benchmarks integriert. Ebenso habe ich HWinfo64 bei F1 24 laufen lassen.

Hier die Ergebnisse:

Cinebench R23 Fortis 5: Max 84,9°C - Durchschnitt 82,07°C
Cinebench R23 Levante: Max 79,1°C - Durchschnitt 77,13°C

FireStrike Extreme Fortis 5: Max 70°C - Durchschnitt 51°C
FireStrike Extreme Levante: Max 69°C - Durchschnitt 51°C

TimeSpy Fortis 5: Max 71°C - Durchschnitt 51°C
TimeSpy Levante: Max 67°C - Durchschnitt 52°C

F1 24 Fortis 5: Max 70,1°C - Durchschnitt 55,9°C
F1 24 Levante: Max 68,4°C - Durchschnitt 50,9°C

Im Schnitt ist die Levante natürlich kühler. Sie ist bis 320 Watt angepriesen. Den größten Unterschied gab es in Cinebench. In Spielen ist der Unterschied weniger deutlich. Ich habe irgendwie mehr erwartet. Für diese Leistung ist es aber auch sehr laut.

Fazit:
Eine recht gute Budget-AIO, wenn man die Lüfter in den Griff bekommt.
Unter Volllast ist es etwas laut.
Einige Dinge hätten besser durchdacht können. Wie die 3-in-1-Lüfter oder die Position der Kabel.

Wer einen schmalen Geldbeutel, aber Lust auf WaKü und RGB hat, kann hier getrost zugreifen.
Die Leistung ist gut, könnte aber auch besser sein.
    
  
4 5
     am 06.05.2026
Produkttester
Ich habe diesen Kühler von Mindfactory im Rahmen von "Testers Keepers" zum testen erhalten.
Weder Mindfactory noch XPG haben Einfluss auf diese Bewertung.

Der Kühler kommt in greller Verpackung.
Alles ist sicher verstaut. Neben der WaKü befinden sich in einem kleinen Beutel die jeweiligen Montage-Sets für Intel und AMD. Ebenso eine kurze Anleitung. Alles in allem sehr überschaubar.
Bei AMD wird zum Glück die Standard-Backplate genutzt.

Die beiliegende Anleitung ist IMHO unzureichend. Nicht jeder Arbeitsschritt wird eindeutig erklärt. Wer schon mal an einem PC gearbeitet hat, hat keine Probleme. Bei Laien sehe ich einen Folge-Thread in einem der üblichen Hardware-Foren.

Die Optik ist, wie immer, eine Fragen des Geschmacks. Mir gefällt der Mirror-Effekt sehr gut. Das Schwarz der Kühlung hebt diesen Effekt hervor. An der Pumpe kommt das am besten zur Geltung.
Ich weiß, die Farbe der Lüfter ist RGB-bedingt, aber es wirkt aus der Nähe minimal billig.

Die Anordnung und die Länge der Kabel ist nicht so gut. Hätte man die Lüfter anders herum angebracht, lägen sie näher an den Kabeln der Pumpe. Auch könnten die Kabel etwas länger sein.

Was mir gar nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man bei einem Lüfterschaden alle drei Lüfter austauschen muss. Das ist Unsinn. Es mag für die Optik förderlich sein, aber für die Praxis ist es echt ein Nachteil.

ABER:
Der Radiator hat Standard-Bohrungen für 120mm-Lüfter! Juhu! Man kann also im Notfall 3 separate Lüfter installieren.

Achtet vor dem Kauf auf eure Gehäusebreite und die Höhe der Kühlelemente eures Mainboards!

Die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste ist auf den ersten Blick OK. Sie fühlt sich ähnlich an wie Arctic MX-4.

Die Gewinde der Standoffs für Am4 waren bei mir echt schlecht geschnitten. 2 ließen sich nur mit sehr viel Kraft eindrehen. Die Rändelmuttern finde ich gut. Da hat man etwas mehr Gefühl beim festdrehen.

Test:
Ich nutze für den Test meinen Ryzen 7 5800X bei 4,65 GHz der von einem Endorfy Fortis 5 gekühlt wird. Das ist ein guter, oft empfohlener obere Mittelklasse-Kühler mit 14 cm-Lüfter und einer TDP von 220 Watt. Im Cinebench R23 30-Minuten-Test erreicht er hier ca. 80-85C°, je nach Raumtemperatur.

Um reichlich Hitze zu generieren und etwaiges Throtteling aufzuspüren habe ich zuerst den Cinebench R23 30-Minuten Stability-Test genutzt, der Extremfall. Aufgezeichnet habe ich die Temperaturen mit HWinfo64 und verglichen mit dem GenericLogViewer.
Außerdem habe ich 3dmark TimeSpy und FireStrike Extreme laufen lassen, da sind auch CPU-Benchmarks integriert. Ebenso habe ich HWinfo64 bei F1 24 laufen lassen.

Hier die Ergebnisse:

Cinebench R23 Fortis 5: Max 84,9°C - Durchschnitt 82,07°C
Cinebench R23 Levante: Max 79,1°C - Durchschnitt 77,13°C

FireStrike Extreme Fortis 5: Max 70°C - Durchschnitt 51°C
FireStrike Extreme Levante: Max 69°C - Durchschnitt 51°C

TimeSpy Fortis 5: Max 71°C - Durchschnitt 51°C
TimeSpy Levante: Max 67°C - Durchschnitt 52°C

F1 24 Fortis 5: Max 70,1°C - Durchschnitt 55,9°C
F1 24 Levante: Max 68,4°C - Durchschnitt 50,9°C

Im Schnitt ist die Levante natürlich kühler. Sie ist bis 320 Watt angepriesen. Den größten Unterschied gab es in Cinebench. In Spielen ist der Unterschied weniger deutlich. Ich habe irgendwie mehr erwartet. Für diese Leistung ist es aber auch sehr laut.

Fazit:
Eine recht gute Budget-AIO, wenn man die Lüfter in den Griff bekommt.
Unter Volllast ist es etwas laut.
Einige Dinge hätten besser durchdacht können. Wie die 3-in-1-Lüfter oder die Position der Kabel.

Wer einen schmalen Geldbeutel, aber Lust auf WaKü und RGB hat, kann hier getrost zugreifen.
Die Leistung ist gut, könnte aber auch besser sein.
    
  

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