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ADATA XPG Levante II 360 schwarz All-in-One

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ADATA XPG Levante II 360 schwarz All-in-One

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über 10 verkauft
Beobachter: 6

Artikelbeschreibung

Seit dem 24.10.2025 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modell: XPG Levante II 360 schwarz
Typ: All-in-One
Sockel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 1851, AM4, AM5

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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5 5
     am 08.05.2026
Produkttester
Der ADATA XPG Levante II 360 in Schwarz hat mich insgesamt wirklich positiv überrascht. Schon beim ersten Auspacken macht der Kühler einen sehr wertigen Eindruck. Das Design ist modern, sauber und nicht übertrieben verspielt, was mir persönlich ziemlich gut gefällt. Besonders der Mirror-Effekt auf dem Kühlkörper, der direkt auf dem CPU-Bereich sitzt, sieht richtig edel aus und gibt dem Ganzen einen hochwertigen Look. Dazu kommen die schönen Farbeffekte, die dezent, aber wirkungsvoll zur Geltung kommen. Gerade in einem Gehäuse mit Glasfenster macht der Kühler optisch einiges her, ohne dabei billig oder überladen zu wirken.

Auch bei der Verarbeitung gibt es aus meiner Sicht nichts zu meckern. Der Kühler fühlt sich solide an und vermittelt direkt das Gefühl, dass hier kein günstiger Kompromiss verbaut wurde. Alles wirkt sauber gefertigt und ordentlich aufeinander abgestimmt. Gerade bei einer Wasserkühlung ist das für mich wichtig, weil das Produkt ja nicht nur gut aussehen, sondern auch langfristig zuverlässig arbeiten soll. Genau diesen Eindruck hinterlässt der Levante II 360 bei mir: hochwertig, stabil und durchdacht.

Die Montage verlief ebenfalls angenehm unkompliziert. Ich hatte nicht das Gefühl, mich mit einer unnötig komplizierten Lösung herumärgern zu müssen. Die einzelnen Schritte sind nachvollziehbar, und mit etwas Ruhe lässt sich der Kühler gut installieren. Natürlich sollte man bei einer 360-mm-AiO immer etwas sorgfältig arbeiten, aber insgesamt war der Einbau für mich gut machbar. Das ist für mich ein klarer Pluspunkt, weil nicht jeder Lust auf eine stundenlange Bastelaktion hat.

Am meisten zählt bei so einem Produkt am Ende natürlich die Leistung, und auch da kann der ADATA XPG Levante II 360 überzeugen. In meinem Test mit einer AMD Ryzen 5 7600 hat der Kühler im Vergleich zum vorher verwendeten Pure Rock 2 deutlich bessere Temperaturen geliefert. Die CPU blieb unter Last im Schnitt rund 8 bis 9 Grad kühler, und auch die Spitzenwerte waren klar niedriger. Das merkt man im Alltag nicht nur in den Zahlen, sondern auch im Gesamtgefühl beim Betrieb. Der Rechner wirkt damit einfach entspannter, und gerade bei längerer Belastung zeigt der Kühler, dass er Wärme gut abführen kann.

Für 79 Euro finde ich den Kühler ehrlich gesagt ziemlich stark. Klar, es gibt immer günstigere Lösungen, aber hier bekommt man nicht nur ordentliche Kühlleistung, sondern auch eine sehr ansprechende Optik und eine insgesamt hochwertige Ausführung. Für mich ist das ein solider Preis für das, was geboten wird. Besonders wenn man Wert auf ein schönes, stimmiges System legt und gleichzeitig nicht bei der Kühlung sparen möchte, passt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Im Vergleich zu ähnlichen Produkten wirkt der ADATA XPG Levante II 360 gut ausbalanciert. Manche Kühler sind optisch schön, liefern aber nur mittelmäßige Leistung. Andere kühlen ordentlich, sehen aber eher unspektakulär aus. Hier stimmt für mich die Mischung aus beidem. Das macht den Kühler für viele Nutzer interessant, vor allem für alle, die einen leistungsfähigen 360-mm-Kühler suchen, der auch optisch etwas hergibt.

Unterm Strich bin ich mit dem ADATA XPG Levante II 360 in Schwarz sehr zufrieden. Er sieht gut aus, ist sauber verarbeitet, lässt sich angenehm montieren und liefert eine wirklich überzeugende Kühlleistung. Gerade für 79 Euro ist das ein rundes Gesamtpaket, das auch bei stärkerer Last gut mithält. Für mich ist das ein Kühler, den man ohne Bauchschmerzen weiterempfehlen kann.
    
  
5 5
     am 08.05.2026
Produkttester
Die XPG Levante II 360 in Schwarz ist eine hochwertige All-in-One-Wasserkühlung, die ich als sinnvolles Upgrade für meinen AMD Ryzen 7 3800X in Betracht gezogen habe. Mein aktueller Kühler, der be quiet! Dark Rock 4, leistet solide Arbeit, stößt aber bei intensiven Lasten wie Gaming oder Rendering an Grenzen. Diese AIO bietet spürbare Verbesserungen in Kühlleistung und Optik zu einem fairen Preis von etwa 79 Euro.

Design:
Das Design überzeugt durch ein elegantes, modernes Erscheinungsbild: Der Pumpenblock verfügt über ein Infinity-Mirror-ARGB-Design, das eine faszinierende optische Tiefe erzeugt und in Schwarz unaufdringlich wirkt. Die drei 120-mm-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung harmonieren perfekt und lassen sich einfach mit dem Mainboard synchronisieren. Im Vergleich zu meinem schlichten Dark Rock 4 bringt die Levante II deutlich mehr Stil ins System, ohne überladen zu wirken. Besonders in einem Gaming-PC mit dezenter Beleuchtung rundet sie das Gesamtbild ab und hebt sich von rein funktionalen Luftkühlern ab.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau: Geflochtene Schläuche, eine vibrationsarme Dreiphasenpumpe mit Kupferbasis und nicht-leitendem Kühlmittel sorgen für Zuverlässigkeit. Die Lüfter mit Hydrauliklagern laufen leise und gleichmäßig bis 2000 RPM. Die 5-jährige Garantie unterstreicht die Qualität | ein Plus gegenüber günstigeren Alternativen, bei denen Langlebigkeitsprobleme häufiger auftreten. Insgesamt fühlt sich alles massiv an, ohne unnötigen Schnickschnack, was auf eine durchdachte Fertigung hindeutet.

Montage:
Die Montage ist unkompliziert und zeitsparend: Die Lüfter sind als 3-in-1-Einheit werkseitig montiert, was nur ein PWM- und ein ARGB-Kabel erfordert. Für AM4-Sockel (passend zu meinem 3800X) inkludiert das Kit passende Backplates und Schrauben | die Installation dauert inklusive Thermopaste etwa 15 Minuten. Einfacher als bei vielen anderen AIOs und sauberer als die Montage meines Dark Rock 4, da die Schrauben nur mit einem speziellen Kreuzschraubendreher (der im Lieferumfang dabei war) zu erreichen waren. Das minimale Kabelsalat erleichtert zudem das Cable Management im Gehäuse erheblich.

Leistung:
Die Kühlleistung ist beeindruckend für meinen 105W-TDP-Ryzen 7 3800X: In All-Core-Lasten wie Cinebench bleiben Temperaturen unter 65 °C, während der Dark Rock 4 bei 80-86 °C liegt | ein Unterschied von 10-15 °C. Mit 58 CFM Luftstrom und starkem Pumpendruck eignet sie sich gut für Overclocking, bei Geräuschpegeln von 35-40 dB(A) unter Last. Ein klares Upgrade für stabile Leistung in Anwendungen wie iRacing oder anderen CPU-lastigen Games. Selbst bei längeren Sessions in Diablo 2 Resurrected oder WoW merkt man die konstant niedrigen Temperaturen, die Throttling verhindern.

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Für 79 Euro bietet die Levante II ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis: 320W TDP-Kapazität, RGB und einfache Handhabung zum Preis einer guten Luftkühlung. Die Komponentenqualität und die Kühlreserven rechtfertigen den Preis voll und ganz, besonders da sie für anspruchsvolle CPUs wie meinen 3800X deutlich mehr bietet als Standard-Luftkühler. Für Budget-Builds mit High-End-Ansprüchen ist sie ideal und übertrifft Erwartungen in Bezug auf Vielseitigkeit und Effizienz.

Haltbarkeit & Vergleich:
Die Haltbarkeit ist durch robuste Komponenten und Lagertechnik gegeben | Langzeittests zeigen keine Leistungsabnahme, gestützt durch 5 Jahre Garantie. Gegen meinen Dark Rock 4 (langlebig, aber auf Luftkühlung beschränkt) ist sie zukunftssicherer für CPU-Upgrades. Im Vergleich zu be quiet! Silent Loop 3 360mm (ca. 140 ¤, sehr leise aber komplexere Montage) oder NZXT Kraken (ab 150 ¤, premium Optik aber höherer Preis) überzeugt die Levante II durch optimale Balance aus Preis, Stil und Leistung für 8-Kern-CPUs wie den 3800X. Besonders die vibrationsarme Pumpe und die vorinstallierten Lüfter machen sie langfristig attraktiv.

Zusammenfassend ist die XPG Levante II 360 eine empfehlenswerte Wahl für ein Upgrade von Luft- zu Wasserkühlung. Sie verbessert Temperaturen, Optik und Handhabung spürbar und passt perfekt zu anspruchsvollen Alltags- und Gaming-Szenarien.
    
  
4 5
     am 06.05.2026
Produkttester
Ich habe diesen Kühler von Mindfactory im Rahmen von "Testers Keepers" zum testen erhalten.
Weder Mindfactory noch XPG haben Einfluss auf diese Bewertung.

Der Kühler kommt in greller Verpackung.
Alles ist sicher verstaut. Neben der WaKü befinden sich in einem kleinen Beutel die jeweiligen Montage-Sets für Intel und AMD. Ebenso eine kurze Anleitung. Alles in allem sehr überschaubar.
Bei AMD wird zum Glück die Standard-Backplate genutzt.

Die beiliegende Anleitung ist IMHO unzureichend. Nicht jeder Arbeitsschritt wird eindeutig erklärt. Wer schon mal an einem PC gearbeitet hat, hat keine Probleme. Bei Laien sehe ich einen Folge-Thread in einem der üblichen Hardware-Foren.

Die Optik ist, wie immer, eine Fragen des Geschmacks. Mir gefällt der Mirror-Effekt sehr gut. Das Schwarz der Kühlung hebt diesen Effekt hervor. An der Pumpe kommt das am besten zur Geltung.
Ich weiß, die Farbe der Lüfter ist RGB-bedingt, aber es wirkt aus der Nähe minimal billig.

Die Anordnung und die Länge der Kabel ist nicht so gut. Hätte man die Lüfter anders herum angebracht, lägen sie näher an den Kabeln der Pumpe. Auch könnten die Kabel etwas länger sein.

Was mir gar nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man bei einem Lüfterschaden alle drei Lüfter austauschen muss. Das ist Unsinn. Es mag für die Optik förderlich sein, aber für die Praxis ist es echt ein Nachteil.

ABER:
Der Radiator hat Standard-Bohrungen für 120mm-Lüfter! Juhu! Man kann also im Notfall 3 separate Lüfter installieren.

Achtet vor dem Kauf auf eure Gehäusebreite und die Höhe der Kühlelemente eures Mainboards!

Die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste ist auf den ersten Blick OK. Sie fühlt sich ähnlich an wie Arctic MX-4.

Die Gewinde der Standoffs für Am4 waren bei mir echt schlecht geschnitten. 2 ließen sich nur mit sehr viel Kraft eindrehen. Die Rändelmuttern finde ich gut. Da hat man etwas mehr Gefühl beim festdrehen.

Test:
Ich nutze für den Test meinen Ryzen 7 5800X bei 4,65 GHz der von einem Endorfy Fortis 5 gekühlt wird. Das ist ein guter, oft empfohlener obere Mittelklasse-Kühler mit 14 cm-Lüfter und einer TDP von 220 Watt. Im Cinebench R23 30-Minuten-Test erreicht er hier ca. 80-85C°, je nach Raumtemperatur.

Um reichlich Hitze zu generieren und etwaiges Throtteling aufzuspüren habe ich zuerst den Cinebench R23 30-Minuten Stability-Test genutzt, der Extremfall. Aufgezeichnet habe ich die Temperaturen mit HWinfo64 und verglichen mit dem GenericLogViewer.
Außerdem habe ich 3dmark TimeSpy und FireStrike Extreme laufen lassen, da sind auch CPU-Benchmarks integriert. Ebenso habe ich HWinfo64 bei F1 24 laufen lassen.

Hier die Ergebnisse:

Cinebench R23 Fortis 5: Max 84,9°C - Durchschnitt 82,07°C
Cinebench R23 Levante: Max 79,1°C - Durchschnitt 77,13°C

FireStrike Extreme Fortis 5: Max 70°C - Durchschnitt 51°C
FireStrike Extreme Levante: Max 69°C - Durchschnitt 51°C

TimeSpy Fortis 5: Max 71°C - Durchschnitt 51°C
TimeSpy Levante: Max 67°C - Durchschnitt 52°C

F1 24 Fortis 5: Max 70,1°C - Durchschnitt 55,9°C
F1 24 Levante: Max 68,4°C - Durchschnitt 50,9°C

Im Schnitt ist die Levante natürlich kühler. Sie ist bis 320 Watt angepriesen. Den größten Unterschied gab es in Cinebench. In Spielen ist der Unterschied weniger deutlich. Ich habe irgendwie mehr erwartet. Für diese Leistung ist es aber auch sehr laut.

Fazit:
Eine recht gute Budget-AIO, wenn man die Lüfter in den Griff bekommt.
Unter Volllast ist es etwas laut.
Einige Dinge hätten besser durchdacht können. Wie die 3-in-1-Lüfter oder die Position der Kabel.

Wer einen schmalen Geldbeutel, aber Lust auf WaKü und RGB hat, kann hier getrost zugreifen.
Die Leistung ist gut, könnte aber auch besser sein.
    
  
5 5
     am 04.05.2026
Produkttester
Ich habe ein Exemplar der XPG Levante II 360 als Testmuster im Rahmen von "Testers Keepers"
erhalten. Auf meinen Testbericht hat dies jedoch keinen Einfluss, da ich das Produkt unabhängig
und nach meinen eigenen Kriterien bewertet habe.
Das Produkt wird in einem separaten, neutral gehaltenen Karton ausgeliefert, sodass von außen
nicht erkennbar ist, was sich im Inneren befindet. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Versand.
Die eigentliche Produktverpackung ist optisch ansprechend gestaltet und vermittelt bereits beim
Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Im Inneren ist alles sehr ordentlich und sicher verstaut,
sodass während des Transports nichts verrutschen kann. Zum Lieferumfang gehören neben der
AIO-Kühlung selbst zwei Handbücher in deutscher und englischer Sprache. Darüber hinaus sind
sämtliche Halterungen für unterschiedliche CPU-Sockel enthalten sowie die passenden Schrauben.
Besonders positiv fällt auf, dass die Schrauben jeweils separat in kleinen Tüten verpackt und klar
beschriftet sind, wodurch Verwechslungen effektiv vermieden werden.
Schon beim ersten Kontakt macht die AIO einen sehr hochwertigen Eindruck. Materialien und
Verarbeitung wirken durchdacht und robust. Eine besondere Eigenschaft dieses Modells ist der
innovative Lüfter mit drei Rotoren, die in einem gemeinsamen Rahmen untergebracht sind. Dieses
Design ist nicht nur optisch interessant, sondern spart auch Platz und vereinfacht die Montage
erheblich. Zusätzlich verfügt der Lüfter auf beiden Seiten über eine steuerbare ARGB-Beleuchtung,
die sich individuell anpassen lässt und für eine ansprechende Optik im Gehäuse sorgt.
Der Einbau verlief bei mir überraschend unkompliziert. Als eher unerfahrener Anwender benötigte
ich etwa 30 Minuten für die vollständige Installation. Das ist vor allem dem vormontierten 3-in-1-
Lüfter zu verdanken, der den Installationsaufwand deutlich reduziert. Auch das Kabelmanagement
wird durch den gemeinsamen Rahmen erheblich vereinfacht, da weniger einzelne Kabel verlegt
werden müssen. Die Kabellängen sind ausreichend bemessen, sowohl bei der Pumpe als auch bei
den Lüftern. Die Schläuche zwischen Wasserblock und Radiator sind ebenfalls lang genug, um eine
flexible Montage zu ermöglichen.
Technisch bietet die AIO eine Hochleistungspumpe mit zwei Kammern, die für eine effiziente
Kühlung sorgt. Ab Werk ist das System bereits mit einem nichtleitenden Kühlmittel befüllt, was
zusätzliche Sicherheit bietet. Die Wärmeleitpaste ist ebenfalls bereits auf dem Wasserblock
aufgetragen, sodass keine zusätzliche Paste benötigt wird. Das erleichtert den Einbau besonders für
Einsteiger.
In Bezug auf die Lautstärke konnte mich das System ebenfalls überzeugen. Im normalen Betrieb
arbeitet die Kühlung sehr leise und ist kaum hörbar. Erst unter hoher Last wird sie leicht
wahrnehmbar, bleibt dabei aber stets auf einem angenehmen Niveau.
In meinem System mit einem AMD Ryzen 7 5700X war die Kühlleistung mehr als ausreichend.
Selbst bei längeren Gaming-Sessions kam es zu keiner temperaturbedingten Leistungsdrosselung
der CPU, was für die Effizienz der Kühlung spricht.
Mein Fazit zur AIO-Kühlung von XPG fällt insgesamt sehr positiv aus. Wer eine leistungsstarke
Kühlung mit moderner RGB-Optik sucht, ohne direkt zum teuersten Premium-Modell greifen zu
wollen, erhält hier ein überzeugendes Gesamtpaket. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig, und
auch die gebotene Qualität weiß zu überzeugen. Wie bei allen 360-mm-Radiatoren sollte man
jedoch vor dem Kauf sicherstellen, dass das eigene Gehäuse ausreichend Platz bietet.
    
  
5 5
     am 30.04.2026
Produkttester
Ich habe ein Exemplar der XPG Levante II 360 als Testmuster im Rahmen von "Testers Keepers" bekommen. Auf meinen Test hat dies keinen Einfluss.
Das Paket der Levante II ist groß und schwer, drinnen alles gut verpackt mit einem Minimum an Plastik. Der Umfang ist, wie erwartet, Minimalistisch: AIO, Adapter für die verschiedenen Sockel, kleines Handbuch, fertig. Die Qualität der einzelnen Teile sieht stimmig aus, die Kabel könnten etwas hochwertiger sein, aber die versteckt man eh und packt man nur einmal an. Beim Radiator sind keine Finnen verbogen und die Lackierung sitzt auch.
Die Montage auf meinem Intel System war simpel: passenden Halter raussuchen, in den Kühler schieben und auf den neu angebrachten Sockeln montieren. Dann noch die Kabel an die passenden Buchsen und los gehts.
Auffällig ist hier, dass der Lüfter aus einem Rahmen mit 3 Rotoren besteht, also die früher drei einzelnen Lüfter zu einer Einheit zusammengefügt sind. Das ist irgendwie cool und wirkt praktisch, und weil der bereits auf dem Radiator vorinstalliert ist, geht die Montage noch schneller. Zumindest meistens, da für mich das einzelne Kabel zum Anschluss der Lüfter an der falsche Seite rauskam, musste ich 4 Schrauben lösen und den Lüfter umdrehen, damit das Kabel auf der anderen Seite raus kommt. Simpler geht es kaum noch. Das hat außerdem den Vorteil, dass man weniger mit Kabeln zu kämpfen hat. Optisch gibt es so keine Unterbrechungen in den RGB und Infinity-mirror Leisten. Das wertet das ganze wirklich auf, hätte ich nicht erwartet.
Wer eigene Lüfter montieren möchte, kann das gerne tun, es sind die normalen Gewindelöcher für 3x120mm Lüfter vorhanden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das metrische Schrauben sind.
Leider fiel mir dann das Negative auf: Was wenn ein Lüfter kaputt geht? Dann muss man zwei gute Rotoren mit wegwerfen. Aber das ist eher theoretisch und erstmal kaum praktisch, wann geht schon mal ein Lüfter kaputt? Viel faktischer war da die Tatsache, dass das Kabel zum Anschluss der Lüfter und Beleuchtung einen eigenen Stecker zum Lüfter hin hat. Ist das Kabel zu kurz, zu lang oder kaputt, kann man hoffentlich entweder Löten oder darf einen neuen Lüfter kaufen. Eine in meinen Augen schlechte Entscheidung des Herstellers. Die Seite zum Mainboard ist natürlich ein normaler 4-Pin Lüfter Anschluss und ein ARGB Stecker.
Der Lüfter selber ist übrigens nicht grade leise auf voller Drehzahl. Auf 100% dreht die Lautstärke gut auf, kühlt dafür aber auch entsprechend. Auf minimaler Drehzahl ist der natürlich leise und kühlt "irgendwie ok" | alles so wie man es erwartet. Was ich nicht verstehen kann, warum man die Pumpe regeln kann. Es gibt dabei nur zwei Zustände: "es kommt zu wenig Wasser an" oder "es kommt genug Wasser an". Mehr Drehzahl bringt keine bessere Leistung. Die Pumpe ist aber sehr leise bis unhörbar und gehört sicherlich zu den neuesten Modellen auf dem Markt.

Die Kühlleistung ist auf meinem Intel 14700k ziemlich ordentlich und hielt die CPU auf unter 60°C bei Last bei mittlerer Drehzahl der Lüfter. Entferne ich die Leistungslimitierungen P1 und P2 meiner Intel CPU, geht die 360er aber in die Knie. Dass brachte aber auch schon dickere Kühlungen zu Fall. Die fast 350W fördert keiner mehr gut weg ohne das die CPU drosselt. Wieder im normalen Arbeitszustand brauchte es nur eine kurze Definition der Lüfterkurve und die Levante II lief ruhig und kraftvoll. Genau so wünsche ich mir eine Kühlung.
    
  
5 5
     am 25.04.2026
Produkttester
Ich habe das Vergnügen dieses Produkt ausgiebig testen zu dürfen. Das Konzept Radiator und Lüfter als eine geschlossen Einheit zu konzipieren fand ich sehr interresant und hat mich neugierig gemacht. Der Hersteller XPG verspricht ein neues Design mit höchster Kühlleistung. Getestet wird am Ryzen 9 5950x auf einem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard. Die Steuerung der RGB läuft mit MSI Mystic Light Sync Problemlos. Verpackung ist schlicht aber Zweckmäßig. Zur Lieferung gehört die AIO-Wasserkühlung, Montagesätze für die verschieden CPU Sockel sowie ein kleiner Schraubendreher. Die Einbauanleitung bzw. Handbuch sind sehr kurz gehalten und hätten meine Erachtens etwas ausgiebiger Ausfallen können. Bei zwei Anschlußkabeln fehlt der Hinweis wofür diese verwendet werden sollen. Das Design ist bewusst einfach gehalten Style sehr ansprechend. Der Pumpenkopf verzichtet auf die LCD-Anzeige und kann trotzdem mit der RGB-Beleuchtung und dem Spiegeleffekt überzeugen und muss sich nicht verstecken. Eine gelungene Idee die sich von anderen hervorhebt. Die Lüfter sind im klassischen RGB-Design gehalten. Durch den Einbau im Deckel des Gehäuses geht der RGB-Effekt Größenteils verloren. Hiefür würde ich ein seitlichen Einbau empfehlen. Als positives Plus möchte ich die RGB-Belechtung an der Front des Radiators betonen, wo bei anderen die lediglich die Lüfterrahmen zu sehen sind ist hier eine Effektvolle Beleuchtung verbaut. Die Verarbeitung ist sehr kompakt und Hochwertig. Es wurden keine billigen Komponenten verbaut. Lüfter, Pumpe, Schläuche erweisen einen hohen Standart. Lediglich die Kabel und Stecker hätten besser ausgewählt werden können. Die erfüllen aber ihren Zweck. Die Montage war erfreulich einfach, die Demontage der alten Kühlung hat fast doppelt so gedauert. Die Montage der Lüfter entfällt komplett was ein erheblicher Zeitvorteil ist. Der Sockel für AMD CPU ist lediglich zum einschieben, welche die Montage ohne Schrauben etc. möglich macht. Die Anbausätze für die anderen Sockel sind getrennt verpackt und die Platten gekennzeichnet das man nicht vorher alles zusammen puzzlen muss. Der Kühlkörper ist mit ausreichen Wärmeleitpaste versehen. Kabel uns Schläuche haben die optimale Länge für einen bequemen Einbau ohne später Zuviel Platz im Gehäuse einzunehmen. Dadurch das der Pumpenkopf keine LCD Anzeige verbaut hat, wird eine Installation zusätzlicher Software unnötig. Eine Steuereinheit für die Lüfter und Beleuchtung ist auch nicht notwendig. Radiator und Lüfter Einheit Festgeschaubt und Pumpe auf die CPU und alles läuft sofort. Schneller und einfacher kann man keine AIO-Wasserkühlung einbauen. Mein Einbau als Laie hat ca 30 Minuten in Anspruch genommen. Der Betrieb auch unter Volllast ist sehr leise, aber bei fast 90 Grad Celsius sehr warm. Die Kühlleistung ist okay aber für zukünftige Modelle sicherlich noch ausbaufähig. Da liegen andere vormals verbaute AIO-Kühlung vorne. Im Vergleich zu vorher verbauten Modellen ist der Einbau absolut simple gehalten. Lediglich die Kühlleistung liegt ca. 5 Prozent unter anderen AIO-Wasserkühlungen, welche aber durch ein extrem leisen Betrieb wieder ausgeglichen wird. Lediglich ein leichtes Summen ist zu hören. Abschließend denke ich das für dieses Preissegment sicherlich eine effiziente, leise und Durchdachte Wasserkühlung. Mein Fazit lautet das man für das Geld eine optimale, durchdachte und eine für Anfänger leicht einzubauende Wasserkühlung bekommt, die sicherlich auch auf Dauer gut investiert ist für Gaming oder sonstigen Anwendungen.
    
  
5 5
     am 08.05.2026
Produkttester
Der ADATA XPG Levante II 360 in Schwarz hat mich insgesamt wirklich positiv überrascht. Schon beim ersten Auspacken macht der Kühler einen sehr wertigen Eindruck. Das Design ist modern, sauber und nicht übertrieben verspielt, was mir persönlich ziemlich gut gefällt. Besonders der Mirror-Effekt auf dem Kühlkörper, der direkt auf dem CPU-Bereich sitzt, sieht richtig edel aus und gibt dem Ganzen einen hochwertigen Look. Dazu kommen die schönen Farbeffekte, die dezent, aber wirkungsvoll zur Geltung kommen. Gerade in einem Gehäuse mit Glasfenster macht der Kühler optisch einiges her, ohne dabei billig oder überladen zu wirken.

Auch bei der Verarbeitung gibt es aus meiner Sicht nichts zu meckern. Der Kühler fühlt sich solide an und vermittelt direkt das Gefühl, dass hier kein günstiger Kompromiss verbaut wurde. Alles wirkt sauber gefertigt und ordentlich aufeinander abgestimmt. Gerade bei einer Wasserkühlung ist das für mich wichtig, weil das Produkt ja nicht nur gut aussehen, sondern auch langfristig zuverlässig arbeiten soll. Genau diesen Eindruck hinterlässt der Levante II 360 bei mir: hochwertig, stabil und durchdacht.

Die Montage verlief ebenfalls angenehm unkompliziert. Ich hatte nicht das Gefühl, mich mit einer unnötig komplizierten Lösung herumärgern zu müssen. Die einzelnen Schritte sind nachvollziehbar, und mit etwas Ruhe lässt sich der Kühler gut installieren. Natürlich sollte man bei einer 360-mm-AiO immer etwas sorgfältig arbeiten, aber insgesamt war der Einbau für mich gut machbar. Das ist für mich ein klarer Pluspunkt, weil nicht jeder Lust auf eine stundenlange Bastelaktion hat.

Am meisten zählt bei so einem Produkt am Ende natürlich die Leistung, und auch da kann der ADATA XPG Levante II 360 überzeugen. In meinem Test mit einer AMD Ryzen 5 7600 hat der Kühler im Vergleich zum vorher verwendeten Pure Rock 2 deutlich bessere Temperaturen geliefert. Die CPU blieb unter Last im Schnitt rund 8 bis 9 Grad kühler, und auch die Spitzenwerte waren klar niedriger. Das merkt man im Alltag nicht nur in den Zahlen, sondern auch im Gesamtgefühl beim Betrieb. Der Rechner wirkt damit einfach entspannter, und gerade bei längerer Belastung zeigt der Kühler, dass er Wärme gut abführen kann.

Für 79 Euro finde ich den Kühler ehrlich gesagt ziemlich stark. Klar, es gibt immer günstigere Lösungen, aber hier bekommt man nicht nur ordentliche Kühlleistung, sondern auch eine sehr ansprechende Optik und eine insgesamt hochwertige Ausführung. Für mich ist das ein solider Preis für das, was geboten wird. Besonders wenn man Wert auf ein schönes, stimmiges System legt und gleichzeitig nicht bei der Kühlung sparen möchte, passt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Im Vergleich zu ähnlichen Produkten wirkt der ADATA XPG Levante II 360 gut ausbalanciert. Manche Kühler sind optisch schön, liefern aber nur mittelmäßige Leistung. Andere kühlen ordentlich, sehen aber eher unspektakulär aus. Hier stimmt für mich die Mischung aus beidem. Das macht den Kühler für viele Nutzer interessant, vor allem für alle, die einen leistungsfähigen 360-mm-Kühler suchen, der auch optisch etwas hergibt.

Unterm Strich bin ich mit dem ADATA XPG Levante II 360 in Schwarz sehr zufrieden. Er sieht gut aus, ist sauber verarbeitet, lässt sich angenehm montieren und liefert eine wirklich überzeugende Kühlleistung. Gerade für 79 Euro ist das ein rundes Gesamtpaket, das auch bei stärkerer Last gut mithält. Für mich ist das ein Kühler, den man ohne Bauchschmerzen weiterempfehlen kann.
    
  
5 5
     am 08.05.2026
Produkttester
Die XPG Levante II 360 in Schwarz ist eine hochwertige All-in-One-Wasserkühlung, die ich als sinnvolles Upgrade für meinen AMD Ryzen 7 3800X in Betracht gezogen habe. Mein aktueller Kühler, der be quiet! Dark Rock 4, leistet solide Arbeit, stößt aber bei intensiven Lasten wie Gaming oder Rendering an Grenzen. Diese AIO bietet spürbare Verbesserungen in Kühlleistung und Optik zu einem fairen Preis von etwa 79 Euro.

Design:
Das Design überzeugt durch ein elegantes, modernes Erscheinungsbild: Der Pumpenblock verfügt über ein Infinity-Mirror-ARGB-Design, das eine faszinierende optische Tiefe erzeugt und in Schwarz unaufdringlich wirkt. Die drei 120-mm-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung harmonieren perfekt und lassen sich einfach mit dem Mainboard synchronisieren. Im Vergleich zu meinem schlichten Dark Rock 4 bringt die Levante II deutlich mehr Stil ins System, ohne überladen zu wirken. Besonders in einem Gaming-PC mit dezenter Beleuchtung rundet sie das Gesamtbild ab und hebt sich von rein funktionalen Luftkühlern ab.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau: Geflochtene Schläuche, eine vibrationsarme Dreiphasenpumpe mit Kupferbasis und nicht-leitendem Kühlmittel sorgen für Zuverlässigkeit. Die Lüfter mit Hydrauliklagern laufen leise und gleichmäßig bis 2000 RPM. Die 5-jährige Garantie unterstreicht die Qualität | ein Plus gegenüber günstigeren Alternativen, bei denen Langlebigkeitsprobleme häufiger auftreten. Insgesamt fühlt sich alles massiv an, ohne unnötigen Schnickschnack, was auf eine durchdachte Fertigung hindeutet.

Montage:
Die Montage ist unkompliziert und zeitsparend: Die Lüfter sind als 3-in-1-Einheit werkseitig montiert, was nur ein PWM- und ein ARGB-Kabel erfordert. Für AM4-Sockel (passend zu meinem 3800X) inkludiert das Kit passende Backplates und Schrauben | die Installation dauert inklusive Thermopaste etwa 15 Minuten. Einfacher als bei vielen anderen AIOs und sauberer als die Montage meines Dark Rock 4, da die Schrauben nur mit einem speziellen Kreuzschraubendreher (der im Lieferumfang dabei war) zu erreichen waren. Das minimale Kabelsalat erleichtert zudem das Cable Management im Gehäuse erheblich.

Leistung:
Die Kühlleistung ist beeindruckend für meinen 105W-TDP-Ryzen 7 3800X: In All-Core-Lasten wie Cinebench bleiben Temperaturen unter 65 °C, während der Dark Rock 4 bei 80-86 °C liegt | ein Unterschied von 10-15 °C. Mit 58 CFM Luftstrom und starkem Pumpendruck eignet sie sich gut für Overclocking, bei Geräuschpegeln von 35-40 dB(A) unter Last. Ein klares Upgrade für stabile Leistung in Anwendungen wie iRacing oder anderen CPU-lastigen Games. Selbst bei längeren Sessions in Diablo 2 Resurrected oder WoW merkt man die konstant niedrigen Temperaturen, die Throttling verhindern.

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Für 79 Euro bietet die Levante II ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis: 320W TDP-Kapazität, RGB und einfache Handhabung zum Preis einer guten Luftkühlung. Die Komponentenqualität und die Kühlreserven rechtfertigen den Preis voll und ganz, besonders da sie für anspruchsvolle CPUs wie meinen 3800X deutlich mehr bietet als Standard-Luftkühler. Für Budget-Builds mit High-End-Ansprüchen ist sie ideal und übertrifft Erwartungen in Bezug auf Vielseitigkeit und Effizienz.

Haltbarkeit & Vergleich:
Die Haltbarkeit ist durch robuste Komponenten und Lagertechnik gegeben | Langzeittests zeigen keine Leistungsabnahme, gestützt durch 5 Jahre Garantie. Gegen meinen Dark Rock 4 (langlebig, aber auf Luftkühlung beschränkt) ist sie zukunftssicherer für CPU-Upgrades. Im Vergleich zu be quiet! Silent Loop 3 360mm (ca. 140 ¤, sehr leise aber komplexere Montage) oder NZXT Kraken (ab 150 ¤, premium Optik aber höherer Preis) überzeugt die Levante II durch optimale Balance aus Preis, Stil und Leistung für 8-Kern-CPUs wie den 3800X. Besonders die vibrationsarme Pumpe und die vorinstallierten Lüfter machen sie langfristig attraktiv.

Zusammenfassend ist die XPG Levante II 360 eine empfehlenswerte Wahl für ein Upgrade von Luft- zu Wasserkühlung. Sie verbessert Temperaturen, Optik und Handhabung spürbar und passt perfekt zu anspruchsvollen Alltags- und Gaming-Szenarien.
    
  
4 5
     am 06.05.2026
Produkttester
Ich habe diesen Kühler von Mindfactory im Rahmen von "Testers Keepers" zum testen erhalten.
Weder Mindfactory noch XPG haben Einfluss auf diese Bewertung.

Der Kühler kommt in greller Verpackung.
Alles ist sicher verstaut. Neben der WaKü befinden sich in einem kleinen Beutel die jeweiligen Montage-Sets für Intel und AMD. Ebenso eine kurze Anleitung. Alles in allem sehr überschaubar.
Bei AMD wird zum Glück die Standard-Backplate genutzt.

Die beiliegende Anleitung ist IMHO unzureichend. Nicht jeder Arbeitsschritt wird eindeutig erklärt. Wer schon mal an einem PC gearbeitet hat, hat keine Probleme. Bei Laien sehe ich einen Folge-Thread in einem der üblichen Hardware-Foren.

Die Optik ist, wie immer, eine Fragen des Geschmacks. Mir gefällt der Mirror-Effekt sehr gut. Das Schwarz der Kühlung hebt diesen Effekt hervor. An der Pumpe kommt das am besten zur Geltung.
Ich weiß, die Farbe der Lüfter ist RGB-bedingt, aber es wirkt aus der Nähe minimal billig.

Die Anordnung und die Länge der Kabel ist nicht so gut. Hätte man die Lüfter anders herum angebracht, lägen sie näher an den Kabeln der Pumpe. Auch könnten die Kabel etwas länger sein.

Was mir gar nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man bei einem Lüfterschaden alle drei Lüfter austauschen muss. Das ist Unsinn. Es mag für die Optik förderlich sein, aber für die Praxis ist es echt ein Nachteil.

ABER:
Der Radiator hat Standard-Bohrungen für 120mm-Lüfter! Juhu! Man kann also im Notfall 3 separate Lüfter installieren.

Achtet vor dem Kauf auf eure Gehäusebreite und die Höhe der Kühlelemente eures Mainboards!

Die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste ist auf den ersten Blick OK. Sie fühlt sich ähnlich an wie Arctic MX-4.

Die Gewinde der Standoffs für Am4 waren bei mir echt schlecht geschnitten. 2 ließen sich nur mit sehr viel Kraft eindrehen. Die Rändelmuttern finde ich gut. Da hat man etwas mehr Gefühl beim festdrehen.

Test:
Ich nutze für den Test meinen Ryzen 7 5800X bei 4,65 GHz der von einem Endorfy Fortis 5 gekühlt wird. Das ist ein guter, oft empfohlener obere Mittelklasse-Kühler mit 14 cm-Lüfter und einer TDP von 220 Watt. Im Cinebench R23 30-Minuten-Test erreicht er hier ca. 80-85C°, je nach Raumtemperatur.

Um reichlich Hitze zu generieren und etwaiges Throtteling aufzuspüren habe ich zuerst den Cinebench R23 30-Minuten Stability-Test genutzt, der Extremfall. Aufgezeichnet habe ich die Temperaturen mit HWinfo64 und verglichen mit dem GenericLogViewer.
Außerdem habe ich 3dmark TimeSpy und FireStrike Extreme laufen lassen, da sind auch CPU-Benchmarks integriert. Ebenso habe ich HWinfo64 bei F1 24 laufen lassen.

Hier die Ergebnisse:

Cinebench R23 Fortis 5: Max 84,9°C - Durchschnitt 82,07°C
Cinebench R23 Levante: Max 79,1°C - Durchschnitt 77,13°C

FireStrike Extreme Fortis 5: Max 70°C - Durchschnitt 51°C
FireStrike Extreme Levante: Max 69°C - Durchschnitt 51°C

TimeSpy Fortis 5: Max 71°C - Durchschnitt 51°C
TimeSpy Levante: Max 67°C - Durchschnitt 52°C

F1 24 Fortis 5: Max 70,1°C - Durchschnitt 55,9°C
F1 24 Levante: Max 68,4°C - Durchschnitt 50,9°C

Im Schnitt ist die Levante natürlich kühler. Sie ist bis 320 Watt angepriesen. Den größten Unterschied gab es in Cinebench. In Spielen ist der Unterschied weniger deutlich. Ich habe irgendwie mehr erwartet. Für diese Leistung ist es aber auch sehr laut.

Fazit:
Eine recht gute Budget-AIO, wenn man die Lüfter in den Griff bekommt.
Unter Volllast ist es etwas laut.
Einige Dinge hätten besser durchdacht können. Wie die 3-in-1-Lüfter oder die Position der Kabel.

Wer einen schmalen Geldbeutel, aber Lust auf WaKü und RGB hat, kann hier getrost zugreifen.
Die Leistung ist gut, könnte aber auch besser sein.
    
  
5 5
     am 04.05.2026
Produkttester
Ich habe ein Exemplar der XPG Levante II 360 als Testmuster im Rahmen von "Testers Keepers"
erhalten. Auf meinen Testbericht hat dies jedoch keinen Einfluss, da ich das Produkt unabhängig
und nach meinen eigenen Kriterien bewertet habe.
Das Produkt wird in einem separaten, neutral gehaltenen Karton ausgeliefert, sodass von außen
nicht erkennbar ist, was sich im Inneren befindet. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Versand.
Die eigentliche Produktverpackung ist optisch ansprechend gestaltet und vermittelt bereits beim
Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Im Inneren ist alles sehr ordentlich und sicher verstaut,
sodass während des Transports nichts verrutschen kann. Zum Lieferumfang gehören neben der
AIO-Kühlung selbst zwei Handbücher in deutscher und englischer Sprache. Darüber hinaus sind
sämtliche Halterungen für unterschiedliche CPU-Sockel enthalten sowie die passenden Schrauben.
Besonders positiv fällt auf, dass die Schrauben jeweils separat in kleinen Tüten verpackt und klar
beschriftet sind, wodurch Verwechslungen effektiv vermieden werden.
Schon beim ersten Kontakt macht die AIO einen sehr hochwertigen Eindruck. Materialien und
Verarbeitung wirken durchdacht und robust. Eine besondere Eigenschaft dieses Modells ist der
innovative Lüfter mit drei Rotoren, die in einem gemeinsamen Rahmen untergebracht sind. Dieses
Design ist nicht nur optisch interessant, sondern spart auch Platz und vereinfacht die Montage
erheblich. Zusätzlich verfügt der Lüfter auf beiden Seiten über eine steuerbare ARGB-Beleuchtung,
die sich individuell anpassen lässt und für eine ansprechende Optik im Gehäuse sorgt.
Der Einbau verlief bei mir überraschend unkompliziert. Als eher unerfahrener Anwender benötigte
ich etwa 30 Minuten für die vollständige Installation. Das ist vor allem dem vormontierten 3-in-1-
Lüfter zu verdanken, der den Installationsaufwand deutlich reduziert. Auch das Kabelmanagement
wird durch den gemeinsamen Rahmen erheblich vereinfacht, da weniger einzelne Kabel verlegt
werden müssen. Die Kabellängen sind ausreichend bemessen, sowohl bei der Pumpe als auch bei
den Lüftern. Die Schläuche zwischen Wasserblock und Radiator sind ebenfalls lang genug, um eine
flexible Montage zu ermöglichen.
Technisch bietet die AIO eine Hochleistungspumpe mit zwei Kammern, die für eine effiziente
Kühlung sorgt. Ab Werk ist das System bereits mit einem nichtleitenden Kühlmittel befüllt, was
zusätzliche Sicherheit bietet. Die Wärmeleitpaste ist ebenfalls bereits auf dem Wasserblock
aufgetragen, sodass keine zusätzliche Paste benötigt wird. Das erleichtert den Einbau besonders für
Einsteiger.
In Bezug auf die Lautstärke konnte mich das System ebenfalls überzeugen. Im normalen Betrieb
arbeitet die Kühlung sehr leise und ist kaum hörbar. Erst unter hoher Last wird sie leicht
wahrnehmbar, bleibt dabei aber stets auf einem angenehmen Niveau.
In meinem System mit einem AMD Ryzen 7 5700X war die Kühlleistung mehr als ausreichend.
Selbst bei längeren Gaming-Sessions kam es zu keiner temperaturbedingten Leistungsdrosselung
der CPU, was für die Effizienz der Kühlung spricht.
Mein Fazit zur AIO-Kühlung von XPG fällt insgesamt sehr positiv aus. Wer eine leistungsstarke
Kühlung mit moderner RGB-Optik sucht, ohne direkt zum teuersten Premium-Modell greifen zu
wollen, erhält hier ein überzeugendes Gesamtpaket. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig, und
auch die gebotene Qualität weiß zu überzeugen. Wie bei allen 360-mm-Radiatoren sollte man
jedoch vor dem Kauf sicherstellen, dass das eigene Gehäuse ausreichend Platz bietet.
    
  
5 5
     am 30.04.2026
Produkttester
Ich habe ein Exemplar der XPG Levante II 360 als Testmuster im Rahmen von "Testers Keepers" bekommen. Auf meinen Test hat dies keinen Einfluss.
Das Paket der Levante II ist groß und schwer, drinnen alles gut verpackt mit einem Minimum an Plastik. Der Umfang ist, wie erwartet, Minimalistisch: AIO, Adapter für die verschiedenen Sockel, kleines Handbuch, fertig. Die Qualität der einzelnen Teile sieht stimmig aus, die Kabel könnten etwas hochwertiger sein, aber die versteckt man eh und packt man nur einmal an. Beim Radiator sind keine Finnen verbogen und die Lackierung sitzt auch.
Die Montage auf meinem Intel System war simpel: passenden Halter raussuchen, in den Kühler schieben und auf den neu angebrachten Sockeln montieren. Dann noch die Kabel an die passenden Buchsen und los gehts.
Auffällig ist hier, dass der Lüfter aus einem Rahmen mit 3 Rotoren besteht, also die früher drei einzelnen Lüfter zu einer Einheit zusammengefügt sind. Das ist irgendwie cool und wirkt praktisch, und weil der bereits auf dem Radiator vorinstalliert ist, geht die Montage noch schneller. Zumindest meistens, da für mich das einzelne Kabel zum Anschluss der Lüfter an der falsche Seite rauskam, musste ich 4 Schrauben lösen und den Lüfter umdrehen, damit das Kabel auf der anderen Seite raus kommt. Simpler geht es kaum noch. Das hat außerdem den Vorteil, dass man weniger mit Kabeln zu kämpfen hat. Optisch gibt es so keine Unterbrechungen in den RGB und Infinity-mirror Leisten. Das wertet das ganze wirklich auf, hätte ich nicht erwartet.
Wer eigene Lüfter montieren möchte, kann das gerne tun, es sind die normalen Gewindelöcher für 3x120mm Lüfter vorhanden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das metrische Schrauben sind.
Leider fiel mir dann das Negative auf: Was wenn ein Lüfter kaputt geht? Dann muss man zwei gute Rotoren mit wegwerfen. Aber das ist eher theoretisch und erstmal kaum praktisch, wann geht schon mal ein Lüfter kaputt? Viel faktischer war da die Tatsache, dass das Kabel zum Anschluss der Lüfter und Beleuchtung einen eigenen Stecker zum Lüfter hin hat. Ist das Kabel zu kurz, zu lang oder kaputt, kann man hoffentlich entweder Löten oder darf einen neuen Lüfter kaufen. Eine in meinen Augen schlechte Entscheidung des Herstellers. Die Seite zum Mainboard ist natürlich ein normaler 4-Pin Lüfter Anschluss und ein ARGB Stecker.
Der Lüfter selber ist übrigens nicht grade leise auf voller Drehzahl. Auf 100% dreht die Lautstärke gut auf, kühlt dafür aber auch entsprechend. Auf minimaler Drehzahl ist der natürlich leise und kühlt "irgendwie ok" | alles so wie man es erwartet. Was ich nicht verstehen kann, warum man die Pumpe regeln kann. Es gibt dabei nur zwei Zustände: "es kommt zu wenig Wasser an" oder "es kommt genug Wasser an". Mehr Drehzahl bringt keine bessere Leistung. Die Pumpe ist aber sehr leise bis unhörbar und gehört sicherlich zu den neuesten Modellen auf dem Markt.

Die Kühlleistung ist auf meinem Intel 14700k ziemlich ordentlich und hielt die CPU auf unter 60°C bei Last bei mittlerer Drehzahl der Lüfter. Entferne ich die Leistungslimitierungen P1 und P2 meiner Intel CPU, geht die 360er aber in die Knie. Dass brachte aber auch schon dickere Kühlungen zu Fall. Die fast 350W fördert keiner mehr gut weg ohne das die CPU drosselt. Wieder im normalen Arbeitszustand brauchte es nur eine kurze Definition der Lüfterkurve und die Levante II lief ruhig und kraftvoll. Genau so wünsche ich mir eine Kühlung.
    
  
5 5
     am 25.04.2026
Produkttester
Ich habe das Vergnügen dieses Produkt ausgiebig testen zu dürfen. Das Konzept Radiator und Lüfter als eine geschlossen Einheit zu konzipieren fand ich sehr interresant und hat mich neugierig gemacht. Der Hersteller XPG verspricht ein neues Design mit höchster Kühlleistung. Getestet wird am Ryzen 9 5950x auf einem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard. Die Steuerung der RGB läuft mit MSI Mystic Light Sync Problemlos. Verpackung ist schlicht aber Zweckmäßig. Zur Lieferung gehört die AIO-Wasserkühlung, Montagesätze für die verschieden CPU Sockel sowie ein kleiner Schraubendreher. Die Einbauanleitung bzw. Handbuch sind sehr kurz gehalten und hätten meine Erachtens etwas ausgiebiger Ausfallen können. Bei zwei Anschlußkabeln fehlt der Hinweis wofür diese verwendet werden sollen. Das Design ist bewusst einfach gehalten Style sehr ansprechend. Der Pumpenkopf verzichtet auf die LCD-Anzeige und kann trotzdem mit der RGB-Beleuchtung und dem Spiegeleffekt überzeugen und muss sich nicht verstecken. Eine gelungene Idee die sich von anderen hervorhebt. Die Lüfter sind im klassischen RGB-Design gehalten. Durch den Einbau im Deckel des Gehäuses geht der RGB-Effekt Größenteils verloren. Hiefür würde ich ein seitlichen Einbau empfehlen. Als positives Plus möchte ich die RGB-Belechtung an der Front des Radiators betonen, wo bei anderen die lediglich die Lüfterrahmen zu sehen sind ist hier eine Effektvolle Beleuchtung verbaut. Die Verarbeitung ist sehr kompakt und Hochwertig. Es wurden keine billigen Komponenten verbaut. Lüfter, Pumpe, Schläuche erweisen einen hohen Standart. Lediglich die Kabel und Stecker hätten besser ausgewählt werden können. Die erfüllen aber ihren Zweck. Die Montage war erfreulich einfach, die Demontage der alten Kühlung hat fast doppelt so gedauert. Die Montage der Lüfter entfällt komplett was ein erheblicher Zeitvorteil ist. Der Sockel für AMD CPU ist lediglich zum einschieben, welche die Montage ohne Schrauben etc. möglich macht. Die Anbausätze für die anderen Sockel sind getrennt verpackt und die Platten gekennzeichnet das man nicht vorher alles zusammen puzzlen muss. Der Kühlkörper ist mit ausreichen Wärmeleitpaste versehen. Kabel uns Schläuche haben die optimale Länge für einen bequemen Einbau ohne später Zuviel Platz im Gehäuse einzunehmen. Dadurch das der Pumpenkopf keine LCD Anzeige verbaut hat, wird eine Installation zusätzlicher Software unnötig. Eine Steuereinheit für die Lüfter und Beleuchtung ist auch nicht notwendig. Radiator und Lüfter Einheit Festgeschaubt und Pumpe auf die CPU und alles läuft sofort. Schneller und einfacher kann man keine AIO-Wasserkühlung einbauen. Mein Einbau als Laie hat ca 30 Minuten in Anspruch genommen. Der Betrieb auch unter Volllast ist sehr leise, aber bei fast 90 Grad Celsius sehr warm. Die Kühlleistung ist okay aber für zukünftige Modelle sicherlich noch ausbaufähig. Da liegen andere vormals verbaute AIO-Kühlung vorne. Im Vergleich zu vorher verbauten Modellen ist der Einbau absolut simple gehalten. Lediglich die Kühlleistung liegt ca. 5 Prozent unter anderen AIO-Wasserkühlungen, welche aber durch ein extrem leisen Betrieb wieder ausgeglichen wird. Lediglich ein leichtes Summen ist zu hören. Abschließend denke ich das für dieses Preissegment sicherlich eine effiziente, leise und Durchdachte Wasserkühlung. Mein Fazit lautet das man für das Geld eine optimale, durchdachte und eine für Anfänger leicht einzubauende Wasserkühlung bekommt, die sicherlich auch auf Dauer gut investiert ist für Gaming oder sonstigen Anwendungen.
    
  

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