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MSI Immerse GH50 Headset schwarz

Artikelnummer 8940895

EAN 4719072655204    SKU S37-0400020-SV1

MSI Immerse GH50 Headset schwarz

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Der Schutz für Ihre Geräte - Umfangreich und überall geschützt mit dem Geräteschutz.


über 60 verkauft
Beobachter: 9

Artikelbeschreibung

Seit dem 05.10.2019 im Sortiment

UNGLAUBLICHES KLANGERLEBNIS
Genieße ein intensives Klangerlebnis durch die hochwertigen 40-mm-Treiber, welche mit einem virtuellen 7.1-Surround-Sound- und Vibrationssystem ausgestattet sind und somit für ein unglaubliches Klangerlebnis sorgen.

RGB MYSTIC LIGHT
Passe die RGB-Beleuchtung und verschiedene Lichteffekte mithilfe des MSI Mystic Light-Dienstprogramms auf deine persönlichen Vorlieben an.

HOCHWERTIG UND FLEXIBEL
Das GH50 ist kompakt und leicht mitzunehmen. Die Metallkonstruktion bietet eine bessere Haltbarkeit und Stabilität.

ABNEHMBARES MIKROFON
Das unidirektionale Mikrofon sorgt für klare und einfache Kommunikation. Nehme das Mikrofon einfach jederzeit ab, wenn du es nicht benötigst.

HOHER TRAGEKOMFORT
Das Over-Ear-Design des GH50 bietet ein umfangreiches Klangerlebnis und erhöht den Tragekomfort. Die weichen, flauschigen Ohrpolster tragen dazu bei, dass sich das Headset selbst nach stundenlangen Gaming Sessions noch immer komfortabel anfühlt.

DRAGON CENTER UNTERSTÜTZUNG
Optimiere deine Einstellungen und Effekte mithilfe des Dragon Centers.

KABEL KONTROLLER
Stelle die Lautstärke, Stummschaltung des Mikrofons oder andere Funktionen einfach mit einer Hand ein.

EINFACHE HANDHABUNG
Eine Tragetasche zum Mitnehmen des Headsets ist im Lieferumfang enthalten, um dein Headset vor Kratzern oder Schäden zu schützen.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Immerse GH50 Headset
Bauform: Kopfbügel
Bauweise: halboffen
Anschlüsse: 1x USB
Besonderheiten: einseitige Kabelführung, gepolstert, kompatibel mit PS3, kompatibel mit PS4, kompatibel mit XBOX One, kompatibel mit XBOX360, Mikrofon, Stummtaste
Farbe: schwarz

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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Reklamationsquote: 8,33%

 
 
2 5
     am 29.04.2020
Produkttester
Ich hatte die Möglichkeit das Immerse GH50 Gaming Headset von MSI als Produkttester im Rahmen einer Testers Keepers Aktion der Mindfactory AG zu testen.

In dieser Produktbewertung teile ich im Folgenden meine Erfahrungen mit dem Produkt mit.

Verpackung
Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung in den Farben von MSI: rot und weiß.
Der Karton ist einfach gehalten, aber stabil genug um den Kopfhörer ausreichend zu schützen. Erfreulich ist an dieser Stelle, dass das Headset nicht zusätzlich in Plastik eingepackt ist. Einzig die Bedienungsanleitung, eine Tragetasche und das Mikrofon sind zusammen in einer separaten Tüte. Die Tüte muss beim Entpacken eingerissen werden.

Design
Das Design ist wenig auffällig. Es wirkt durch das matte Plastik wenig qualitativ hochwertig. Die Farbkombination aus dunkelgrau und schwarz muss man mögen. Mir hätte ein schlicht schwarzes Headset besser gefallen. Einziger Lichtblick in puncto Design sind in diesem Fall die RGB Effekte des Kopfhörers. Ein nettes Feature, wenn man auf RGB Effekte steht. Die RGB Effekte müssen aber nicht genutzt werden und lassen sich über die MSI-Software "Dragon Center" ausschalten.

Verarbeitung
Die Bedienungsanleitung ist einfach und kurz gehalten und verweist zur vertieften Entfaltung aller Möglichkeiten auf die MSI Website.

Komme ich nun aber zu der eigentlich wichtigen Verarbeitung des Headsets an sich. Die Verarbeitung der Ohrmuschelschützer ist ansprechend. Das Zusammenfalten des Headsets funktioniert einwandfrei und ist ohne Knackgeräusche. Das Headset lässt sich zudem leicht verstellen und hält dann die gewünschte Position. Das Kunstleder ist angenehm weich, könnte das Ohr aber noch besser "einbetten", aber es ist nun einmal auch kein Headset für 300 Euro. Ein längerer Gebrauch über mehrere Stunden (getestet längstens sechs Stunden am Stück) lässt das Ohr zwar warm werden, aber es entstehen keine Druckstellen. Es schließt am Ohr insgesamt gut ab. Ebenso das Kunstlederpolster am oberen Bügel drückt angenehm auf den Kopf. Das Gefühl des Tragekomforts hängt aber natürlich auch stark von den eigenen Ohren und der eigenen Kopfform ab.
Das USB-Kabel ist gut 220cm lang. Es ist nylon-/stoffummantelt und so durch äußere Einflüsse gut geschützt. Durch die Länge sollte sich das Headset für jeden Arbeitsplatz eignen. Kritisch anmerken muss ich an dieser Stelle, dass sich das Kabel nicht kürzen lässt. Für diejenigen, die den PC sehr nah dran stehen haben und/oder Frontbuchsen zum Anschluss verwenden, müssen das Kabel entsprecht mit Klammern aufwickelnd verkürzen, da ansonsten einfach "zu viel Kabel" herumliegt.
Das Steuerungstool liegt/hängt ungefähr auf der Höhe von 62cm unter dem Headset und ist damit aus meiner Sicht zu tief. Eine Positionierung näher am Headset käme mir persönlich entgegen, damit der Griff zum Muten/Entmuten des Mikrofons schneller gelingt. Ist aber vermutlich Gewöhnungssache. Allerdings ist dieses Tool auch relativ groß, weshalb es in diesem Fall praktisch ist, wenn es vor einem auf dem Schreibtisch liegen kann.
Beim Einstecken des Headsets an den PC kommt ein leises Surren in den Kopfhörer. Es wirkt, als wenn etwas in dem Ohr arbeitet. Ich habe dieses Surren zwar immer nur am Anfang wahrgenommen, aber es als sehr störend empfunden.

Montage
Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit (Windows 10). Das Mikrofon lässt sich einfach über einen Klinke-Stecker in der dafür vorgesehen Buchse fixieren. Eine falsche Montage ist ausgeschlossen.

Leistung
Da es als Gaming Headset verkauft wird, habe ich es überwiegend auch mit unterschiedlichen Spielen (z.B. Call of Duty Modern Warfare 2 | Warzone) getestet. Ein Helikopterflug ist mit eingeschalter Bassverstärkung super cool, für den eigentlichen Inhalt des Spiels ist ein Bassverstärker jedoch nicht zu empfehlen. Durch ein leichtes ständiges Surren im Hintergrund überhört man Schritte und taucht trotz 7.1 Sound nicht gänzlich ein in das Geschehen. Es ist kein echter 7.1 Sound, sondern eben nur virtueller Sound. Es wird einem somit suggeriert, dass es 7.1 Sound ist. Mich spricht dieses künstliche Tune-up nicht an. Die Grund-Audioqualität ist aber insgesamt hervorzuheben und durchweg positiv. Insbesondere wenn man Musik hört, stört mich an der Tonwiedergabe rein gar nichts. Bei der Wiedergabe von Filmen, wo eben wieder viele Dialoge zu den Hintergrundgeräuschen stattfinden, sind kleine Nuancen die zum Abzug führen.
Es finden sich mittels der MSI Software viele Einstellungsmöglichkeiten und ein Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen, damit das Herumexperimentieren bei der Suche nach dem perfekten Sound erleichtert wird.
Das Mikrofon ist aus meiner Sicht ein Schwachpunkt des Headsets. Mir wurde von verschiedenen Personen zurückgemeldet, dass ich mich blechern anhöre. Trotz Herumexperimentieren ließ sich keine Einstellung finden, wodurch sich die Ausgabequalität verbessert. Das Mikrofon ist zwar einfach zu (de-)montieren, allerdings ist es in der Handhabung sehr starr. Es lässt sich zwar Richtung Mund verbiegen, allerdings wirkt es so, als wenn das nicht gewollt ist und auch nicht zu häufig vorgenommen werden sollte. Beim Zurückbiegen knackt es leicht. Das Mikrofon hat nur zwei kleine Löcher die eine Sprachaufnahme ermöglichen. Das Mikrofon ist durch die unflexible Einstellung zudem durchgehend im unteren Sichtfeld.

Preis-/Leistungsverhältnis
Für einen Preis von ca. 78 ¤ bekommt man hier eine anständige Markenware von MSI. Allerdings darf man kein qualitativ vollends überzeugendes Produkt fürs Gaming erwarten.

Haltbarkeit & Vergleich zum SteelSeries Siberia v2
Im Vergleich zu meinem aktuellen SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset ist der 7.1 Klang natürlich deutlich besser. Zudem gibt es einen vibrierenden Bass, welcher tatsächlich für die Musikwiedergabe ganz gut ist. Allerdings kann aus meiner Sicht das MSI Immerse GH50 Gaming Headset nur durch RGB-Beleuchtung und den vibrierenden Bass punkten.

Fazit
Ich bin grundsätzlich ein treuer MSI-Kunde und bisher nie enttäuscht worden. An dem MSI Immerse GH50 Gaming Headset vermisse ich jedoch leider einige gewohnte Qualitäten, wie ein verstellbares Mikrofon und einen optionalen Aux-Anschluss. Ich nutze meine Headsets gerne in unterschiedlichen Bereichen und halte mir diese Optionen offen. Durch den USB-Anschluss fallen diese Optionen jedoch weg.
Da es zudem als Gaming Headset verkauft wird, spreche ich hiermit für Team-Ego-Shooter keine Kaufempfehlung aus. Wer hingegen im Single-Player-Modus unterwegs ist und vibrierenden Bass ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset bedenkenlos zugreifen, wenngleich es durchaus günstigere Alternativen gibt. Das Mikrofon hat mich allerdings zu sehr enttäuscht, weshalb ich es für Team-Ego-Shooter nicht empfehlen kann.
Zudem gibt es bis auf die RGB-Beleuchtung kein tatsächliches Goodie zum Headset. Für den Preis wäre zudem ein vernünftiges Case für die Kopfhörer oder austauschbare Ohrmuschelpolster möglich gewesen.
    
  
2 5
     am 24.04.2020
Produkttester
Test: MSI - Immerse GH50 - Gaming Headset

Wie der Name schon sagt, kann man mit dem Immerse GH50 von MSI in die Gaming Szene der Headsets "eintauchen". Dass dies nicht immer gut und sinnvoll sein muss, offenbart der folgende Test.

-Einleitung
Schon der Name des Headsets stiftet Verwirrung. Die Immerse-Serie von MSI beinhaltet bis dato das GH30, GH50, GH60 und GH70 (GH10 wäre noch eine InEar-Variante). Dabei sind GH30 und GH60 analoge Headsets mit Klinkenanschluss, während beim vorliegenden und beim GH70 auf digitale Schnittstellen, sprich USB, gesetzt wurde. Damit ist hier theoretisch schonmal die Basis für einen hohen Funktionsumfang gegeben. Optisch sind sich bei MSI allerdings jeweils GH30/GH50 und GH60/GH70 sehr ähnlich. Es bleibt also nur zu spekulieren, was es mit der Namensfindung auf sich hat.

-Lieferumfang
Die Kopfhörer kommen zusammen mit dem abnehmbaren Mikrofon, der Anleitung und einer Tragetasche. Für diesen Preis fällt dies also gering aus, wenn man bedenkt, dass beispielsweise bei meinen vorher genutzten Superlux HD681 EVO (reine Kopfhörer für ca. 30 € erhältlich) weitere Ohrpolster, ebenfalls eine Tasche, diverse Kabellängen und ein zum 3,5 mm-Anschluss zusätzlicher 6,3 mm-Adapter dabei war.

-Design und Verarbeitung
MSI spricht bei diesem Headset von einer "stabilen Metallkonstruktion". Sehen kann man dies zunächst nicht. Im Gegenteil sogar, es macht eher den Eindruck, als sei hier, wie so oft, ausschließlich mit Kunststoff gearbeitet worden. Erst beim Einstellen des Kopfbandes fällt einem das Innenleben auf. Und siehe da: ein wenig Metall. Der ansonsten viel vorkommende Kunststoff wirkt sich allerdings nicht unbedingt negativ auf die Optik aus. Das Headset macht in meinen Augen einen schlichten und hochwertigen Eindruck, welchen man mittels der LEDs und Mystic Light (siehe Software) noch weiter anpassen kann. Im Zusammenspiel mit dem metallischen Innenleben wird noch dazu tatsächlich eine stabile Konstruktion geschaffen, die selbst beim Zusammenfalten in keinster Weise den Eindruck macht, als könnte sie mal eben so zerbrechen.

Groß gehalten sind dabei die Ohrpolster. Dies ist allerdings keineswegs ein Kritikpunkt. Es ist positiv zu bewerten, da so in Durchmesser und Tiefe genügend Platz für die Ohren besteht. Das weiche Material kann zwar, wie ich schon feststellen konnte, schnell zu sehr warmen Ohren führen, schmiegt sich dabei aber sehr angenehm an. Eine Austauschmöglichkeit der Polster besteht offensichtlich nicht, was die Langlebigkeit des Produkts in Frage stellen lässt. Das Polster unter dem Kopfband wirkt zwar sehr schmal, ist aber durch die Einstellmöglichkeiten der Dreh- und Kippgelenke, sowie der Längenverstellung des Kopfbands schnell kaum noch zu spüren, sodass die 300 g des Headsets einem kaum noch auffallen.

Auffällig ist das anschließbare Mikrofon. Dieses ist ebenfalls in Kunststoff gehalten und macht noch dazu einen eher klobigen Eindruck. Gerade der Kopf fällt dabei sehr groß aus. Die streng geradlinige Form des Mikrofons sorgt außerdem dafür, dass dieses beim Nutzen im Augenwinkel erscheint. Letzteres ist allerdings schon nach kurzer Zeit kaum noch wahrzunehmen und die Form des Mikrofons sorgt mangels Ästhetik immerhin für Stabilität.

-Anschluss und Montage
Angeschlossen werden die Kopfhörer über einen vergoldeten USB-A-Stecker, welcher an einem knapp über 2 m langen Kabel hängt. Prinzipiell sollte dies also auch für Kabelmanagement ausreichen. Unterbrochen wird das Anschlusskabel durch einen InLine-Controller. Dieser ermöglicht das Zuschalten des 7.1 Surround Sounds, das Regeln der Lautstärke, das Stummschalten des Mikrofons, sowie das Zuschalten der Vibrationsfunktion, auf die ich später beim Sound noch eingehen werde. Diesem InLine-Controller folgen nur noch etwa 60 cm Kabel bis zum Eingang der Kopfhörer. Er fällt also entweder in den Schoß oder liegt auf dem Tisch, was einen schnellen Zugriff auf die besagten Funktionen zulässt. Leider reicht diese Länge nicht, um ihn dauerhaft fixieren zu können, da er für meine Verhältnisse sehr groß und störend schwer ausfällt.

Das Mikrofon wird links am Kopfhörer mittels eines 3,5 mm-Klinkensteckers angeschlossen. Beim ersten Mal fiel mir auf, dass dies sehr schwergängig vonstattenging. Schon beim zweiten Versuch gelang es aber sehr viel einfacher. Dabei sitzt es jeder Zeit fest und stabil am Kopfhörer. Ein versehentliches Entfernen halte ich also für unwahrscheinlich.

-Zugehörige Software
MSI bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit des Downloads des Dragon Centers. Neben Supportfunktionen und einiger herunterladbaren Tools bietet diese Software eine Möglichkeit zum Verändern der Einstellung von "Gaming Gear", unter dem auch Headsets zu finden sind. Ist man bereits Besitzer eines MSI-Mainboards, so sollte diese Software ohnehin schon vorhanden sein, was dafür sorgt, dass sich keine zusätzliche Software in das eigene System drängt.

Neben der allgemeinen Lautstärke ist es möglich die Ausgabequalität mittels der Abtastrate (Sample-Rate) einzustellen. Möglich sind dort 44,1 | 96 kHz als Abtastrate und 16 | 24 Bits in der Tiefe. Bei der Audioaufnahme durch das Mikrofon ist die obere Grenze bei 48 kHz. Außerdem kann man sich verschiedenster Equalizer bedienen oder sich selbst ein Profil mittels 10 Frequenzbändern und einer Intensität von ±20 dB kreieren. Unter Xears Effects sind mehrere synthetische Effekte oder gar Filter zu finden. Diese hängen zumeist mit virtuellem Surround zusammen, können aber auch beispielsweise den Bass dynamisch anpassen. Beim Mikrofon gibt es diese auch. Hier gibt es allerdings nur 4 sogenannte Magic Voice Funktionen, welche die Stimme männlich, weiblich, cartoonartig oder wie ein Monster erscheinen lassen sollen. Dabei handelt es sich aber eher um sinnfreie Spielereien, die im Alltag eines jeden vermutlich kaum Anwendung finden werden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Software ist die Mystic Light Funktion. Hier lassen sich die LEDs der Kopfhörer dank der USB-Verbindung in verschiedenen Farben ansteuern. Möglich sind dabei pulsierende Farbverläufe bis hin zu einer einheitlichen Farbe. Da keine adressierbaren Dioden verbaut sind, leuchten die beiden Seiten der Kopfhörer allerdings immer nur einheitlich. Zudem empfinde ich es als besonders ärgerlich, dass die Software keine synchrone Ansteuerung der LEDs zulässt. Selbst nach Drücken der Anwenden-Taste dauert es noch fast 2 Sekunden, bis die Änderung übernommen wird. Eine stufenlose Einstellung der Lieblingsfarbe ist somit unmöglich.

-Leistung
Nun der wichtigste Teil des Tests: der Sound und die Aufnahmequalität. Ersteres werde ich, soweit möglich, mit meinen schon genannten Superlux HD 681 EVO vergleichen.

Die Kopfhörer kommen mit einem 40 mm Neodym Treiber daher. Zusammen mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz, einer Impedanz von etwa 32 © und einer Empfindlichkeit von ungefähr 109 dB sind die Daten der Kopfhörer komplett. Zum Vergleich die Superlux-Kopfhörer für etwa 30 €: 50 mm (Neodym), 10-30.000 Hz, 32 © und 98 dB. Die Treibergröße allein ist kein aussagekräftiges Kriterium. Allerdings ist der Frequenzgang dies sehr wohl und dabei ist das Headset trotz des mehr als doppelt so hohen Preises schlechter ausgestattet. Selbstverständlich müsste man aber den Preis des Mikrofons abziehen.

Mein persönlicher Eindruck des Klangs im Auslieferungszustand ist, dass er sehr neutral, flach und damit "langweilig" erscheint. Sowohl Höhen als auch Tiefen werden nicht befriedigend wiedergegeben. Die voreingestellten Equalizer des Dragon Centers liefern dabei auch keine Abhilfe, wodurch man schlussendlich selber ranmuss, um sich seinen "perfekten" Ton zu konzipieren. Gerade Personen, die Equalizer vielleicht zum ersten Mal sehen, mögen dort so einige Schwierigkeiten haben und auch ich muss sagen, dass es mir schlussendlich nicht möglich war, den Ton rundum zufriedenstellend einzustellen. An dieser Stelle erwarte ich vom Hersteller, dass der Auslieferungszustand schon den objektiv rundum besten Ton liefert, was hier absolut nicht der Fall ist.
Die Xears Effekte und die 7.1-Funktion für Surround Sound sollen für mehr Räumlichkeit im Klang sorgen. Dem einher geht aber in allen Einstellungen eigentlich nur ein gewisser Hall. Man fühlt sich am Beispiel von Assassins Creed Odyssey also nicht, als stehe man mit singenden Bootsleuten auf einem Schiff in der Ägäis, sondern eher mit singenden Bootleuten in einer Höhle mit Wellen, um es mal bildlich darzustellen.

Die Vibrationsfunktion der Kopfhörer halte ich für eine wirklich gute Idee. Leider sieht die Ausführung anders aus. Schon beim Einschalten ist ein "Klick"-Geräusch zu hören auf das schließlich ein Grundrauschen folgt. Das Vibrieren soll den Bass unterstützen, was es auch tut. Allerdings sorgt das Vibrieren für einen sehr dumpfen Bass und ebenfalls für Kopfschmerzen nach einigen Minuten. Dabei ist zu erwähnen, dass dieser Bass sich bei Musik in die Techno-Richtung noch recht gut anhört, während er bei Rock versagt und leider auch an unpassenden Stellen zum Tragen kommt. Daher fehlt mir diesbezüglich eine Einstellmöglichkeit der Funktion.

Das Mikrofon habe ich an meinem PC und an einer PS4 Pro getestet. Auf der PS4 wird mir in Sprachchats berichtet, dass der Ton sehr leise sei und er sich nicht nach mir selbst anhören würde. Das zuvor genutzte beigelegte Headset von AKG zum Samsung Galaxy S10+ sei da deutlich besser gewesen. Dieser Eindruck lässt sich auch am PC bestätigen. Zwar ist es hier durchaus möglich die Lautstärke ausreichend anzupassen, doch verzerrt das Mikrofon die Stimme deutlich, weshalb es gelegentlich sein kann, dass man etwas "genervt" klingt.

-Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
Ich schwöre schon seit Jahren auf die Nutzung einfacher Stereo-Kopfhörer und eines Tischmikrofons, da man sehr oft liest und ich auch schon einmal die Erfahrung machen durfte, dass Headsets mit ähnlichem Anschaffungspreis tendenziell in beiden Kategorien schlechter abschneiden. Mit der Teilnahme an der Tester-Keepers-Aktion wollte ich den Headsets nochmal eine Chance geben und schauen, ob sich daran vielleicht etwas geändert hat. Allerdings konnte mir das vorliegende Headset wieder einmal vor Augen führen, dass sich eben nichts geändert hat. Mit einem Preis von etwa 75 € erhält man hier zwar einen netten Funktionsumfang und ein anständiges Design, aber die wesentlichen Dinge, wie Sound und Aufnahmequalität wurden etwas außer Acht gelassen. Da bekommt man schon zum halben Preis bessere Kopfhörer. Diese könnten zwar deutlich schlechter aussehen, doch sollte einen dies in den eigenen vier Wänden kaum interessieren. Brauchbare Mikrofone erhält man schließlich schon für etwa 50 €, wodurch man in einem ähnlichen Preisbereich landet, aber deutlich mehr Leistung bekommt. Angesichts dieser Testerfahrungen würde ich das Immerse GH50-Gaming Headset eher weniger weiterempfehlen.
    
  
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     am 29.04.2020
Produkttester
Ich hatte die Möglichkeit das Immerse GH50 Gaming Headset von MSI als Produkttester im Rahmen einer Testers Keepers Aktion der Mindfactory AG zu testen.

In dieser Produktbewertung teile ich im Folgenden meine Erfahrungen mit dem Produkt mit.

Verpackung
Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung in den Farben von MSI: rot und weiß.
Der Karton ist einfach gehalten, aber stabil genug um den Kopfhörer ausreichend zu schützen. Erfreulich ist an dieser Stelle, dass das Headset nicht zusätzlich in Plastik eingepackt ist. Einzig die Bedienungsanleitung, eine Tragetasche und das Mikrofon sind zusammen in einer separaten Tüte. Die Tüte muss beim Entpacken eingerissen werden.

Design
Das Design ist wenig auffällig. Es wirkt durch das matte Plastik wenig qualitativ hochwertig. Die Farbkombination aus dunkelgrau und schwarz muss man mögen. Mir hätte ein schlicht schwarzes Headset besser gefallen. Einziger Lichtblick in puncto Design sind in diesem Fall die RGB Effekte des Kopfhörers. Ein nettes Feature, wenn man auf RGB Effekte steht. Die RGB Effekte müssen aber nicht genutzt werden und lassen sich über die MSI-Software "Dragon Center" ausschalten.

Verarbeitung
Die Bedienungsanleitung ist einfach und kurz gehalten und verweist zur vertieften Entfaltung aller Möglichkeiten auf die MSI Website.

Komme ich nun aber zu der eigentlich wichtigen Verarbeitung des Headsets an sich. Die Verarbeitung der Ohrmuschelschützer ist ansprechend. Das Zusammenfalten des Headsets funktioniert einwandfrei und ist ohne Knackgeräusche. Das Headset lässt sich zudem leicht verstellen und hält dann die gewünschte Position. Das Kunstleder ist angenehm weich, könnte das Ohr aber noch besser "einbetten", aber es ist nun einmal auch kein Headset für 300 Euro. Ein längerer Gebrauch über mehrere Stunden (getestet längstens sechs Stunden am Stück) lässt das Ohr zwar warm werden, aber es entstehen keine Druckstellen. Es schließt am Ohr insgesamt gut ab. Ebenso das Kunstlederpolster am oberen Bügel drückt angenehm auf den Kopf. Das Gefühl des Tragekomforts hängt aber natürlich auch stark von den eigenen Ohren und der eigenen Kopfform ab.
Das USB-Kabel ist gut 220cm lang. Es ist nylon-/stoffummantelt und so durch äußere Einflüsse gut geschützt. Durch die Länge sollte sich das Headset für jeden Arbeitsplatz eignen. Kritisch anmerken muss ich an dieser Stelle, dass sich das Kabel nicht kürzen lässt. Für diejenigen, die den PC sehr nah dran stehen haben und/oder Frontbuchsen zum Anschluss verwenden, müssen das Kabel entsprecht mit Klammern aufwickelnd verkürzen, da ansonsten einfach "zu viel Kabel" herumliegt.
Das Steuerungstool liegt/hängt ungefähr auf der Höhe von 62cm unter dem Headset und ist damit aus meiner Sicht zu tief. Eine Positionierung näher am Headset käme mir persönlich entgegen, damit der Griff zum Muten/Entmuten des Mikrofons schneller gelingt. Ist aber vermutlich Gewöhnungssache. Allerdings ist dieses Tool auch relativ groß, weshalb es in diesem Fall praktisch ist, wenn es vor einem auf dem Schreibtisch liegen kann.
Beim Einstecken des Headsets an den PC kommt ein leises Surren in den Kopfhörer. Es wirkt, als wenn etwas in dem Ohr arbeitet. Ich habe dieses Surren zwar immer nur am Anfang wahrgenommen, aber es als sehr störend empfunden.

Montage
Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit (Windows 10). Das Mikrofon lässt sich einfach über einen Klinke-Stecker in der dafür vorgesehen Buchse fixieren. Eine falsche Montage ist ausgeschlossen.

Leistung
Da es als Gaming Headset verkauft wird, habe ich es überwiegend auch mit unterschiedlichen Spielen (z.B. Call of Duty Modern Warfare 2 | Warzone) getestet. Ein Helikopterflug ist mit eingeschalter Bassverstärkung super cool, für den eigentlichen Inhalt des Spiels ist ein Bassverstärker jedoch nicht zu empfehlen. Durch ein leichtes ständiges Surren im Hintergrund überhört man Schritte und taucht trotz 7.1 Sound nicht gänzlich ein in das Geschehen. Es ist kein echter 7.1 Sound, sondern eben nur virtueller Sound. Es wird einem somit suggeriert, dass es 7.1 Sound ist. Mich spricht dieses künstliche Tune-up nicht an. Die Grund-Audioqualität ist aber insgesamt hervorzuheben und durchweg positiv. Insbesondere wenn man Musik hört, stört mich an der Tonwiedergabe rein gar nichts. Bei der Wiedergabe von Filmen, wo eben wieder viele Dialoge zu den Hintergrundgeräuschen stattfinden, sind kleine Nuancen die zum Abzug führen.
Es finden sich mittels der MSI Software viele Einstellungsmöglichkeiten und ein Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen, damit das Herumexperimentieren bei der Suche nach dem perfekten Sound erleichtert wird.
Das Mikrofon ist aus meiner Sicht ein Schwachpunkt des Headsets. Mir wurde von verschiedenen Personen zurückgemeldet, dass ich mich blechern anhöre. Trotz Herumexperimentieren ließ sich keine Einstellung finden, wodurch sich die Ausgabequalität verbessert. Das Mikrofon ist zwar einfach zu (de-)montieren, allerdings ist es in der Handhabung sehr starr. Es lässt sich zwar Richtung Mund verbiegen, allerdings wirkt es so, als wenn das nicht gewollt ist und auch nicht zu häufig vorgenommen werden sollte. Beim Zurückbiegen knackt es leicht. Das Mikrofon hat nur zwei kleine Löcher die eine Sprachaufnahme ermöglichen. Das Mikrofon ist durch die unflexible Einstellung zudem durchgehend im unteren Sichtfeld.

Preis-/Leistungsverhältnis
Für einen Preis von ca. 78 ¤ bekommt man hier eine anständige Markenware von MSI. Allerdings darf man kein qualitativ vollends überzeugendes Produkt fürs Gaming erwarten.

Haltbarkeit & Vergleich zum SteelSeries Siberia v2
Im Vergleich zu meinem aktuellen SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset ist der 7.1 Klang natürlich deutlich besser. Zudem gibt es einen vibrierenden Bass, welcher tatsächlich für die Musikwiedergabe ganz gut ist. Allerdings kann aus meiner Sicht das MSI Immerse GH50 Gaming Headset nur durch RGB-Beleuchtung und den vibrierenden Bass punkten.

Fazit
Ich bin grundsätzlich ein treuer MSI-Kunde und bisher nie enttäuscht worden. An dem MSI Immerse GH50 Gaming Headset vermisse ich jedoch leider einige gewohnte Qualitäten, wie ein verstellbares Mikrofon und einen optionalen Aux-Anschluss. Ich nutze meine Headsets gerne in unterschiedlichen Bereichen und halte mir diese Optionen offen. Durch den USB-Anschluss fallen diese Optionen jedoch weg.
Da es zudem als Gaming Headset verkauft wird, spreche ich hiermit für Team-Ego-Shooter keine Kaufempfehlung aus. Wer hingegen im Single-Player-Modus unterwegs ist und vibrierenden Bass ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset bedenkenlos zugreifen, wenngleich es durchaus günstigere Alternativen gibt. Das Mikrofon hat mich allerdings zu sehr enttäuscht, weshalb ich es für Team-Ego-Shooter nicht empfehlen kann.
Zudem gibt es bis auf die RGB-Beleuchtung kein tatsächliches Goodie zum Headset. Für den Preis wäre zudem ein vernünftiges Case für die Kopfhörer oder austauschbare Ohrmuschelpolster möglich gewesen.
    
  
2 5
     am 24.04.2020
Produkttester
Test: MSI - Immerse GH50 - Gaming Headset

Wie der Name schon sagt, kann man mit dem Immerse GH50 von MSI in die Gaming Szene der Headsets "eintauchen". Dass dies nicht immer gut und sinnvoll sein muss, offenbart der folgende Test.

-Einleitung
Schon der Name des Headsets stiftet Verwirrung. Die Immerse-Serie von MSI beinhaltet bis dato das GH30, GH50, GH60 und GH70 (GH10 wäre noch eine InEar-Variante). Dabei sind GH30 und GH60 analoge Headsets mit Klinkenanschluss, während beim vorliegenden und beim GH70 auf digitale Schnittstellen, sprich USB, gesetzt wurde. Damit ist hier theoretisch schonmal die Basis für einen hohen Funktionsumfang gegeben. Optisch sind sich bei MSI allerdings jeweils GH30/GH50 und GH60/GH70 sehr ähnlich. Es bleibt also nur zu spekulieren, was es mit der Namensfindung auf sich hat.

-Lieferumfang
Die Kopfhörer kommen zusammen mit dem abnehmbaren Mikrofon, der Anleitung und einer Tragetasche. Für diesen Preis fällt dies also gering aus, wenn man bedenkt, dass beispielsweise bei meinen vorher genutzten Superlux HD681 EVO (reine Kopfhörer für ca. 30 € erhältlich) weitere Ohrpolster, ebenfalls eine Tasche, diverse Kabellängen und ein zum 3,5 mm-Anschluss zusätzlicher 6,3 mm-Adapter dabei war.

-Design und Verarbeitung
MSI spricht bei diesem Headset von einer "stabilen Metallkonstruktion". Sehen kann man dies zunächst nicht. Im Gegenteil sogar, es macht eher den Eindruck, als sei hier, wie so oft, ausschließlich mit Kunststoff gearbeitet worden. Erst beim Einstellen des Kopfbandes fällt einem das Innenleben auf. Und siehe da: ein wenig Metall. Der ansonsten viel vorkommende Kunststoff wirkt sich allerdings nicht unbedingt negativ auf die Optik aus. Das Headset macht in meinen Augen einen schlichten und hochwertigen Eindruck, welchen man mittels der LEDs und Mystic Light (siehe Software) noch weiter anpassen kann. Im Zusammenspiel mit dem metallischen Innenleben wird noch dazu tatsächlich eine stabile Konstruktion geschaffen, die selbst beim Zusammenfalten in keinster Weise den Eindruck macht, als könnte sie mal eben so zerbrechen.

Groß gehalten sind dabei die Ohrpolster. Dies ist allerdings keineswegs ein Kritikpunkt. Es ist positiv zu bewerten, da so in Durchmesser und Tiefe genügend Platz für die Ohren besteht. Das weiche Material kann zwar, wie ich schon feststellen konnte, schnell zu sehr warmen Ohren führen, schmiegt sich dabei aber sehr angenehm an. Eine Austauschmöglichkeit der Polster besteht offensichtlich nicht, was die Langlebigkeit des Produkts in Frage stellen lässt. Das Polster unter dem Kopfband wirkt zwar sehr schmal, ist aber durch die Einstellmöglichkeiten der Dreh- und Kippgelenke, sowie der Längenverstellung des Kopfbands schnell kaum noch zu spüren, sodass die 300 g des Headsets einem kaum noch auffallen.

Auffällig ist das anschließbare Mikrofon. Dieses ist ebenfalls in Kunststoff gehalten und macht noch dazu einen eher klobigen Eindruck. Gerade der Kopf fällt dabei sehr groß aus. Die streng geradlinige Form des Mikrofons sorgt außerdem dafür, dass dieses beim Nutzen im Augenwinkel erscheint. Letzteres ist allerdings schon nach kurzer Zeit kaum noch wahrzunehmen und die Form des Mikrofons sorgt mangels Ästhetik immerhin für Stabilität.

-Anschluss und Montage
Angeschlossen werden die Kopfhörer über einen vergoldeten USB-A-Stecker, welcher an einem knapp über 2 m langen Kabel hängt. Prinzipiell sollte dies also auch für Kabelmanagement ausreichen. Unterbrochen wird das Anschlusskabel durch einen InLine-Controller. Dieser ermöglicht das Zuschalten des 7.1 Surround Sounds, das Regeln der Lautstärke, das Stummschalten des Mikrofons, sowie das Zuschalten der Vibrationsfunktion, auf die ich später beim Sound noch eingehen werde. Diesem InLine-Controller folgen nur noch etwa 60 cm Kabel bis zum Eingang der Kopfhörer. Er fällt also entweder in den Schoß oder liegt auf dem Tisch, was einen schnellen Zugriff auf die besagten Funktionen zulässt. Leider reicht diese Länge nicht, um ihn dauerhaft fixieren zu können, da er für meine Verhältnisse sehr groß und störend schwer ausfällt.

Das Mikrofon wird links am Kopfhörer mittels eines 3,5 mm-Klinkensteckers angeschlossen. Beim ersten Mal fiel mir auf, dass dies sehr schwergängig vonstattenging. Schon beim zweiten Versuch gelang es aber sehr viel einfacher. Dabei sitzt es jeder Zeit fest und stabil am Kopfhörer. Ein versehentliches Entfernen halte ich also für unwahrscheinlich.

-Zugehörige Software
MSI bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit des Downloads des Dragon Centers. Neben Supportfunktionen und einiger herunterladbaren Tools bietet diese Software eine Möglichkeit zum Verändern der Einstellung von "Gaming Gear", unter dem auch Headsets zu finden sind. Ist man bereits Besitzer eines MSI-Mainboards, so sollte diese Software ohnehin schon vorhanden sein, was dafür sorgt, dass sich keine zusätzliche Software in das eigene System drängt.

Neben der allgemeinen Lautstärke ist es möglich die Ausgabequalität mittels der Abtastrate (Sample-Rate) einzustellen. Möglich sind dort 44,1 | 96 kHz als Abtastrate und 16 | 24 Bits in der Tiefe. Bei der Audioaufnahme durch das Mikrofon ist die obere Grenze bei 48 kHz. Außerdem kann man sich verschiedenster Equalizer bedienen oder sich selbst ein Profil mittels 10 Frequenzbändern und einer Intensität von ±20 dB kreieren. Unter Xears Effects sind mehrere synthetische Effekte oder gar Filter zu finden. Diese hängen zumeist mit virtuellem Surround zusammen, können aber auch beispielsweise den Bass dynamisch anpassen. Beim Mikrofon gibt es diese auch. Hier gibt es allerdings nur 4 sogenannte Magic Voice Funktionen, welche die Stimme männlich, weiblich, cartoonartig oder wie ein Monster erscheinen lassen sollen. Dabei handelt es sich aber eher um sinnfreie Spielereien, die im Alltag eines jeden vermutlich kaum Anwendung finden werden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Software ist die Mystic Light Funktion. Hier lassen sich die LEDs der Kopfhörer dank der USB-Verbindung in verschiedenen Farben ansteuern. Möglich sind dabei pulsierende Farbverläufe bis hin zu einer einheitlichen Farbe. Da keine adressierbaren Dioden verbaut sind, leuchten die beiden Seiten der Kopfhörer allerdings immer nur einheitlich. Zudem empfinde ich es als besonders ärgerlich, dass die Software keine synchrone Ansteuerung der LEDs zulässt. Selbst nach Drücken der Anwenden-Taste dauert es noch fast 2 Sekunden, bis die Änderung übernommen wird. Eine stufenlose Einstellung der Lieblingsfarbe ist somit unmöglich.

-Leistung
Nun der wichtigste Teil des Tests: der Sound und die Aufnahmequalität. Ersteres werde ich, soweit möglich, mit meinen schon genannten Superlux HD 681 EVO vergleichen.

Die Kopfhörer kommen mit einem 40 mm Neodym Treiber daher. Zusammen mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz, einer Impedanz von etwa 32 © und einer Empfindlichkeit von ungefähr 109 dB sind die Daten der Kopfhörer komplett. Zum Vergleich die Superlux-Kopfhörer für etwa 30 €: 50 mm (Neodym), 10-30.000 Hz, 32 © und 98 dB. Die Treibergröße allein ist kein aussagekräftiges Kriterium. Allerdings ist der Frequenzgang dies sehr wohl und dabei ist das Headset trotz des mehr als doppelt so hohen Preises schlechter ausgestattet. Selbstverständlich müsste man aber den Preis des Mikrofons abziehen.

Mein persönlicher Eindruck des Klangs im Auslieferungszustand ist, dass er sehr neutral, flach und damit "langweilig" erscheint. Sowohl Höhen als auch Tiefen werden nicht befriedigend wiedergegeben. Die voreingestellten Equalizer des Dragon Centers liefern dabei auch keine Abhilfe, wodurch man schlussendlich selber ranmuss, um sich seinen "perfekten" Ton zu konzipieren. Gerade Personen, die Equalizer vielleicht zum ersten Mal sehen, mögen dort so einige Schwierigkeiten haben und auch ich muss sagen, dass es mir schlussendlich nicht möglich war, den Ton rundum zufriedenstellend einzustellen. An dieser Stelle erwarte ich vom Hersteller, dass der Auslieferungszustand schon den objektiv rundum besten Ton liefert, was hier absolut nicht der Fall ist.
Die Xears Effekte und die 7.1-Funktion für Surround Sound sollen für mehr Räumlichkeit im Klang sorgen. Dem einher geht aber in allen Einstellungen eigentlich nur ein gewisser Hall. Man fühlt sich am Beispiel von Assassins Creed Odyssey also nicht, als stehe man mit singenden Bootsleuten auf einem Schiff in der Ägäis, sondern eher mit singenden Bootleuten in einer Höhle mit Wellen, um es mal bildlich darzustellen.

Die Vibrationsfunktion der Kopfhörer halte ich für eine wirklich gute Idee. Leider sieht die Ausführung anders aus. Schon beim Einschalten ist ein "Klick"-Geräusch zu hören auf das schließlich ein Grundrauschen folgt. Das Vibrieren soll den Bass unterstützen, was es auch tut. Allerdings sorgt das Vibrieren für einen sehr dumpfen Bass und ebenfalls für Kopfschmerzen nach einigen Minuten. Dabei ist zu erwähnen, dass dieser Bass sich bei Musik in die Techno-Richtung noch recht gut anhört, während er bei Rock versagt und leider auch an unpassenden Stellen zum Tragen kommt. Daher fehlt mir diesbezüglich eine Einstellmöglichkeit der Funktion.

Das Mikrofon habe ich an meinem PC und an einer PS4 Pro getestet. Auf der PS4 wird mir in Sprachchats berichtet, dass der Ton sehr leise sei und er sich nicht nach mir selbst anhören würde. Das zuvor genutzte beigelegte Headset von AKG zum Samsung Galaxy S10+ sei da deutlich besser gewesen. Dieser Eindruck lässt sich auch am PC bestätigen. Zwar ist es hier durchaus möglich die Lautstärke ausreichend anzupassen, doch verzerrt das Mikrofon die Stimme deutlich, weshalb es gelegentlich sein kann, dass man etwas "genervt" klingt.

-Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
Ich schwöre schon seit Jahren auf die Nutzung einfacher Stereo-Kopfhörer und eines Tischmikrofons, da man sehr oft liest und ich auch schon einmal die Erfahrung machen durfte, dass Headsets mit ähnlichem Anschaffungspreis tendenziell in beiden Kategorien schlechter abschneiden. Mit der Teilnahme an der Tester-Keepers-Aktion wollte ich den Headsets nochmal eine Chance geben und schauen, ob sich daran vielleicht etwas geändert hat. Allerdings konnte mir das vorliegende Headset wieder einmal vor Augen führen, dass sich eben nichts geändert hat. Mit einem Preis von etwa 75 € erhält man hier zwar einen netten Funktionsumfang und ein anständiges Design, aber die wesentlichen Dinge, wie Sound und Aufnahmequalität wurden etwas außer Acht gelassen. Da bekommt man schon zum halben Preis bessere Kopfhörer. Diese könnten zwar deutlich schlechter aussehen, doch sollte einen dies in den eigenen vier Wänden kaum interessieren. Brauchbare Mikrofone erhält man schließlich schon für etwa 50 €, wodurch man in einem ähnlichen Preisbereich landet, aber deutlich mehr Leistung bekommt. Angesichts dieser Testerfahrungen würde ich das Immerse GH50-Gaming Headset eher weniger weiterempfehlen.
    
  

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