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MSI Immerse GH50 Headset schwarz

Artikelnummer 8940895

EAN 4719072655204    SKU S37-0400020-SV1

MSI Immerse GH50 Headset schwarz

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Der Schutz für Ihre Geräte - Umfangreich und überall geschützt mit dem Geräteschutz.


über 60 verkauft
Beobachter: 9

Artikelbeschreibung

Seit dem 05.10.2019 im Sortiment

UNGLAUBLICHES KLANGERLEBNIS
Genieße ein intensives Klangerlebnis durch die hochwertigen 40-mm-Treiber, welche mit einem virtuellen 7.1-Surround-Sound- und Vibrationssystem ausgestattet sind und somit für ein unglaubliches Klangerlebnis sorgen.

RGB MYSTIC LIGHT
Passe die RGB-Beleuchtung und verschiedene Lichteffekte mithilfe des MSI Mystic Light-Dienstprogramms auf deine persönlichen Vorlieben an.

HOCHWERTIG UND FLEXIBEL
Das GH50 ist kompakt und leicht mitzunehmen. Die Metallkonstruktion bietet eine bessere Haltbarkeit und Stabilität.

ABNEHMBARES MIKROFON
Das unidirektionale Mikrofon sorgt für klare und einfache Kommunikation. Nehme das Mikrofon einfach jederzeit ab, wenn du es nicht benötigst.

HOHER TRAGEKOMFORT
Das Over-Ear-Design des GH50 bietet ein umfangreiches Klangerlebnis und erhöht den Tragekomfort. Die weichen, flauschigen Ohrpolster tragen dazu bei, dass sich das Headset selbst nach stundenlangen Gaming Sessions noch immer komfortabel anfühlt.

DRAGON CENTER UNTERSTÜTZUNG
Optimiere deine Einstellungen und Effekte mithilfe des Dragon Centers.

KABEL KONTROLLER
Stelle die Lautstärke, Stummschaltung des Mikrofons oder andere Funktionen einfach mit einer Hand ein.

EINFACHE HANDHABUNG
Eine Tragetasche zum Mitnehmen des Headsets ist im Lieferumfang enthalten, um dein Headset vor Kratzern oder Schäden zu schützen.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Immerse GH50 Headset
Bauform: Kopfbügel
Bauweise: halboffen
Anschlüsse: 1x USB
Besonderheiten: einseitige Kabelführung, gepolstert, kompatibel mit PS3, kompatibel mit PS4, kompatibel mit XBOX One, kompatibel mit XBOX360, Mikrofon, Stummtaste
Farbe: schwarz

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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3 5
     am 10.05.2020
Produkttester
MSI Immerse GH 50 Surround Headset Unboxing und Ersteindruck

Vielen Dank an MSI und Mindfactory für die Chance, das MSI Immerse GH 50 Surround Headset testen zu dürfen. Die Lieferung erfolgte wie immer schnell und zuverlässig, so wie ich es von Mindfactory gewohnt bin.

In meinem Unboxing und Ersteindruck möchte ich auf:
- Verpackung / Lieferumfang
- Verarbeitung / Anmutung
- Tragekomfort
- Anschluss / Quick Access Control
- Software (Dragon Center)
- Soundqualität
- 7.1 Sound - Vorteil für Shooter?
- Mikrofonqualität
- weitere Feature

eingehen und am Ende mein persönliches Fazit präsentieren.

Darum möchte ich keine Zeit verlieren und gleich mit dem Offensichtlichen beginnen.

Verpackung
==========
Die Verpackung des MSI Immerse GH 50 Headsets zeichnet sich durch ein schlichtes, in Weiß und Rot gehaltenes Design aus. Doch das ist nicht neu und von anderen MSI Headsets, wie dem MSI GH 30, bekannt. Mir persönlich gefällt es, doch viel wichtiger ist eigentlich, was in der Packung ist!

Öffnet man die Verpackung, so kommt zunächst eine braune Papphalterung mit eingeprägtem MSI Dragon Logo zum Vorschein, in der die Kopfhörer verstaut sind. Somit wird sichergestellt, dass das Headset selbst bei unsanftem Transport ohne Schäden ankommt.

Nimmt man die Kopfhörer samt Papphalterung heraus, kommt der weitere Lieferumfang ebenfalls zum Vorschein.

Lieferumfang
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Neben den Kopfhörern, mit angeschlossener Kabelfernbedienung (Quick Access Control), ist im Lieferumfang noch eine mehrsprachige Anleitung, das Ansteckmikrofon und ein kleiner Beutel für den sicheren Transport der Kopfhörer enthalten.

Hier hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, denn auswechselbare Ohrpolster, weitere Informationen oder etwas Merchandise für die MSI-Fans hätten hier sicher nicht geschadet und sind bei anderen Herstellern in dem Preissegment durchaus zu finden.

Doch kommen wir wieder zum wichtigen Teil, dem Headset!

Verarbeitung / Anmutung
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Das MSI GH 50 Headset ist hauptsächlich aus grauem Kunststoff gefertigt, welcher durch schwarze Akzente an den Seiten unterbrochen wird und einen hochwertigen ersten Eindruck hinterlässt.

Die Polsterung am Kopfbügel und an den Hörmuscheln besteht aus einem seidigen Kunstleder und ist angenehm weich. Damit sollten auch bei längeren Gaming-Sessions keine unangenehmen Druckstellen auftreten.

Ich kann mir jedoch vorstellen, dass das Material durch die Abschirmung zu "heißen Ohren" führen und Schwitzen begünstigen kann. Das Problem habe ich mit den Velourspolstern meiner aktuellen Kopfhörer nicht und sollte daher meiner Meinung nach berücksichtigt werden.

Das Ansteckmikrofon besteht aus einem flexibleren Kunststoff, der sich aufgrund seiner Eigenschaften von dem des restlichen Kopfhörers unterscheidet, jedoch eine ähnlich griffige Textur aufweist, die gut zum Rest des Headsets passt.

Die nicht austauschbare Verkabelung des Headsets ist mit einem geflochtenen Stoff ummantelt, was einen guten Eindruck macht, doch wie später noch zu lesen ist, einen kleinen Nachteil hat.

Alles in allem ist das Headset hochwertig verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Nichts knarzt, fühlt sich locker an oder weist Verarbeitungsmängel auf. Doch genug vom Aussehen, jetzt wird es Zeit für eine erste Anprobe!

Tragekomfort
===========
Beim ersten Aufsetzen fällt sofort auf, dass die Kopfhörer durch ihre geschlossene Bauweise und die anschmiegsamen Ohrpolster die äußere Geräuschkulisse sehr gut abschirmen. So ist es möglich, völlig ungestört ins Spielgeschehen einzutauchen und die Außenwelt zu vergessen.

Das Gewicht sowie die Klemmkraft sind angenehm und das Headset lässt sich gut auf dem Kopf einstellen. Die Ohrpolster haben eine gute Größe, jedoch gibt es deutlich größere Ohrpolster und mit sehr großen Ohren wird es sicher etwas eng.

Die Ohrpolster sind tief genug und meine Ohren haben keinen Kontakt zum darunterliegenden Gitter, welches nur durch einen dünnen Stoff geschützt wird, um den Sound nicht zu stark zu dämpfen.

Nach all dem Anprobieren möchte ich mich nun auch von den inneren Werten überzeugen und schließe das Headset an meinem Rechner an.

Anschluss / Quick Access Control
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Das Headset wird mittels vergoldetem USB-Stecker an einem freien USB-A Port angeschlossen und sofort vom System erkannt.

Zusätzlich kann man sich auf der MSI Website die passende Software (Dragon Center) herunterladen, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Am Kabel befindet sich nämlich noch die Quick Access Control, an der man alle wichtigen Einstellungen vornehmen kann.

Funktionen der Quick Access Control:

1. Lautstärkeregelung
2. Stummschaltung für das Mikrofon
3. Aktivierung / Deaktivierung der Bassanhebung
4. Aktivierung / Deaktivierung des 7.1 Sounds

Für mich persönlich ist das Feature jedoch nicht so wichtig, da ich mein Headset nur einmal einstelle und diese Einstellungen nicht ständig verändere.

Doch kommen wir nun zur Software, denn die hat es in sich.

Software Dragon Center
====================

Das Dragon Center dient nicht nur der Einstellung des GH 50 Headsets, sondern ist auch für die Steuerung und Synchronisation weiterer MSI Geräte zuständig.

Leider besitze ich keine weitere MSI-Hardware, sodass ich nun ein zusätzliches Programm installieren muss, um alle Feature des Headsets nutzen zu können.

Die Installation geht gut von der Hand, auch wenn zusätzlich noch das MSI SDK installiert und ein Account angelegt werden muss, damit alles wirklich funktioniert. Dieser Vorgang hat ungefähr 6 Minuten gedauert.

Das Dragon Center bietet verschiedene Möglichkeiten, um den ausgegebenen Ton sowie die Aufnahme über das Mikrofon einzustellen. So lässt sich der Ton leicht an den eigenen Geschmack anpassen und es können Effekte für die Aufnahme hinzugefügt werden.

Doch kommen wir nun zur spannendsten Frage, wie klingt es denn nun das MSI GH 50?

Soundqualität
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Das Headset ist neutral abgestimmt und bietet einen ordentlichen Sound, wenn man es nicht gerade mit einem reinen Hi-Fi-Kopfhörer vergleicht. Für alle, die primär Spiele damit erleben wollen, ist die gebotene Soundqualität vollkommen ausreichend.

Das Enhanced Bass Feature, welches sich an der Kabelfernbedienung aktivieren lässt, klingt etwas aufgesetzt und "brummig". In Spielen ist es noch zu ertragen, doch bei der Musikwiedergabe empfand ich es als störend, was zur schnellen Deaktivierung führte.

7.1 Sound Vorteil für Shooter?
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Jetzt kommen wir zum spannendsten Punkt auf meiner Liste, dem 7.1 Surround Sound. Von ihm habe ich mir einen Vorteil in Shootern versprochen, um besser Schritte orten zu können, doch nach dem Aktivieren herrschte leider Ernüchterung.

Der 7.1 Surround Sound wird nämlich nur simuliert und schafft es nicht, eine Räumlichkeit zu erzeugen, die eine bessere Ortbarkeit ermöglicht. Für mich persönlich klingt der Effekt eher wie ein Hall, der die Ortbarkeit sogar erschwert, warum ich die 7.1 Funktion wieder deaktiviert habe.

Schade eigentlich! Doch wie sieht es mit dem Mikrofon aus?

Mikrofonqualität
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Das ansteckbare Mikrofon klingt gut, ist jedoch nicht mit einem Standmikrofon zu vergleichen, wie mir von meinen Mitspielern bestätigt wurde. Die Stimme ist klar verständlich, jedoch lässt das Stimmvolumen etwas zu wünschen übrig.

Das mit Stoff ummantelte Kabel sieht gut aus, doch kann es zu Störgeräuschen führen, wenn es direkt unter dem Mikrofon an Kleidung oder einem Reißverschluss reibt. Ein gummiertes Kabel ist da weniger anfällig für Störgeräusche und wäre in diesem Fall wohl die bessere Wahl gewesen.

Auch die Effekte, die man im Dragon Center beim Mikrofon hinzufügen kann, sind eher eine nette Spielerei, bringen jedoch kaum Vorteile bei der Nutzung.

Das MSI GH 50 Headset hat jedoch noch weitere Feature, auf die ich gern eingehen möchte.

Weitere Feature
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RGB-Beleuchtung
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Am auffälligsten ist natürlich die RGB-Beleuchtung, die ein echter Hingucker ist und sich im Dragon-Center an die eigenen Vorlieben oder das restliche Setup anpassen lässt. Es ist sogar möglich, die Effekte mit anderen MSI-Geräten zu koppeln, was ich in Ermangelung von MSI-Hardware leider nicht testen konnte.

Allerdings ist mir bei der RGB-Beleuchtung etwas aufgefallen: Bei Effekten (z.B. Atmen), die zur Veränderung der Farben führen, brummen die Kopfhörer leicht. Wird nur eine Farbe ausgegeben oder ist die Beleuchtung komplett deaktiviert, tritt das Brummen nicht auf.

Faltfunktion
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Das Headset lässt sich zum besseren Transport zusammenfalten. Die Größe wird dadurch zwar nicht deutlich geringer, allerdings ist es dadurch kompakter und lässt sich im mitgelieferten Beutel gut transportieren.

Was halte ich nun vom MSI GH 50 Headset und konnte es meine Erwartungen erfüllen?

Fazit
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Das Headset ist alles in allem gut verarbeitet und erfüllt seinen Zweck, doch würde ich es für 75-80 ¤ kaufen? Da ich schon seit Jahren mit einem Hi-Fi-Kopfhörer und einem USB-Mikrofon unterwegs bin, wohl eher nicht. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass diese Kombination auch bedeutend teurer ist.


Für alle, die ein solide verarbeitetes Headset zum Zocken suchen, ist es auf jeden Fall einen Test wert, auch wenn Feature wie 7.1 Sound und Enhanced Bass meiner Meinung nach auf der Packung mehr versprechen als sie tatsächlich halten.

Das einzige Problem ist am Ende der Preis: Denn in diesem Preissegment gibt es ein riesiges Angebot an Alternativen, die zwar weniger Feature bieten, doch ihre Kernkompetenzen besser ausspielen können.

Da hilft nur eins, selbst ausprobieren und herausfinden, ob es den eigenen Ansprüchen genügt.
    
  
3 5
     am 01.05.2020
Produkttester
Allgemeines:
Bei dem Immerse GH50 von MSI handelt es sich um ein Gaming Headset im mittleren Preissegment, welches mir im Rahmen des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory zugesendet wurde und welches ich ausgiebig getestet habe.

Verpackung:
Das Headset kommt in einer schicken Verpackung aus Pappe. Außen sind Produktbilder und die Besonderheiten des Headsets aufgeführt. Das Headset selbst liegt im Inneren in einer Pappschale, es wird also an unnötigem Verpackungsmaterial aus Kunststoff gespart .

Lieferumfang:
Im Lieferumfang sind das Headset, das ansteckbare Mikrofon, ein Transportbeutel aus Stoff und eine Betriebsanleitung enthalten. Der Transportbeutel ist mit einem silbernen MSI Logo bedruckt. Der Lieferumfang fällt etwas spartanisch aus, wenn ich bedenke, dass bei meinem vorherigen Headset noch ein weiteres Paar Ohrpolster zum Wechseln, ein Verlängerungskabel und ein Adapter, der die Nutzung am Handy möglich machte, beilag.

Features:
Zuerst muss man die Fernbedienung erwähnen, die sich am Headset Kabel befindet. An dieser kann man das Mikrofon muten, den 7.1 Sound und das Vibrationssystem aktivieren.
Hier muss man lobend erwähnen, dass die Knöpfe sehr leicht zu bedienen sind und man ein visuelles Feedback erhält, ob man gemutet ist oder den 7.1 Sound aktiviert hat. So leuchtet zum Beispiel eine kleine Lampe auf der Mute-Taste wenn man sich gemutet hat, ebenso ist es beim 7.1 Sound. Bei aktiviertem 7.1 Sound hört sich alles etwas halliger an, es ist also kein großer Unterschied zum normalen Sound zu hören und ich lies ihn die meiste Zeit deaktiviert. Das Vibrationssystem habe ich fast gar nicht genutzt, da es mir etwas unnötig erscheint und es mich eher beim Spielen störte.

MSI Dragon Center:
Das MSI Dragon Center ist die Software, mit der man das Mystik Light, also die RGB Beleuchtung des Headsets, steuern kann. Zudem kann man auch etwas an den Sound und Mikrofon Einstellungen herumspielen. Das Programm kann man einfach über die MSI Internetseite herunterladen. Die Bedienung geht leicht von der Hand und es ist alles sehr übersichtlich gehalten. Da meine Tastatur und meine Maus in Rot leuchten stellte ich mir auch die RGB Beleuchtung des Headsets auf rot ein.

RGB Beleuchtung:
Wie schon gesagt ist die Beleuchtung ein nettes Feature und sieht auf dem Schreibtisch schick aus. Beim Spielen an sich hat man davon leider nichts, da man das Licht nicht sehen kann. Immerhin stört es einen aber nicht. Einen großen Negativpunkt gibt es dennoch, denn wenn ich meinen PC ausgeschaltet habe, leuchtet die RGB Beleuchtung trotzdem weiter. Ich muss das Headset dann immer vom PC trennen, da es sonst ja nur unnötig Strom verbraucht und es mich auch gestört hat.

Design:
Die Bügel des Headsets bestehen fast komplett aus matt grauem Kunststoff. Die Polster, die sich an beiden Ohrmuscheln und an der Unterseite des Bügels befinden sind schwarz. Auch das abnehmbare Mikrofon ist schwarz. Die Außenseiten de Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz. In der Mitte dieser befindet sich das MSI Logo, also ein Drachen, welcher mit Hilfe der MSI Ambilight Technologie leuchtet. Diese RGB Beleuchtung sticht durch das ansonsten ziemlich schlichte Designs des Headsets gut hervor. Vor allem in Kombination mit weiterer RGB Beleuchtung ist es ein echter Hingucker.

Verarbeitung:
Obwohl der Großteil des Headsets aus Kunststoff besteht hat es eine gute Haptik und wirkt keines Falls billig wenn man es anfasst. Die Polster sind auch gut verarbeitet und weisen Keinerlei Mängel auf. Einzig das Mikrofon wirkt etwas billig und konnte schöner verarbeitet worden sein. Man sieht recht deutlich, wo es aus 2 Kunststoff Teilen zusammen gesetzt wurde und verfügt außerdem nicht über einen Pop- Schutz.

Sound:
Trotz der 40 mm Treiber im Headset hört sich der Ton nur durchschnittlich an. Positiv muss man erwähnen, dass sich Bässe gut an hören. Der 7.1 Sound hört sich wie oben schon beschrieben etwas mau an. Zusätzlich gibt einen Harken beim 7.1 Sound. Wenn man mit seinen Freunden über TeamSpeak oder Discord kommuniziert und dabei den 7.1 Sound aktiviert hat hören sich diese unglaublich hallig an und man kann ihn daher nur verwenden, wenn man alleine Spielt. Der Vibrationsmodus rauscht bei mir immer ein wenig, auch wenn man eigentlich nichts hören sollte, sonst klingt der Sound einfach ein wenig bassiger, was von einem Rauschen begleitet wird. Ich verstehe nicht wirklich wofür das gut sein soll, hätte man meiner Meinung auch einfach weglassen können. Das größte Manko was ich feststellen konnte ist aber, dass ich immer ein leichtes rauschen auf der linken Seite habe. Nach Probieren aller USB Slots an meinem PC hat sich das Rauschen zwar minimiert, ganz weg bekommen habe ich es aber nicht.

Mikrofon:
Das Mikrofon wirkt wie oben schon angesprochen etwas billig. Es hat auch keinen Popschutz, wie ich es von anderen Headsets gewöhnt bin und es ist auch nicht so flexibel, dass man es gut bewegen kann. Die Qualität ist für TeamSpeak und Discord aber ausreichend.

Tragekomfort:
Durch die großen und weichen Ohrmuscheln und den gepolsterten Bügel am Kopf hat das Headset einen sehr großen Tragekomfort. Da das Headset größenverstellbar ist und man die Ohrmuscheln etwas seitlich drehen kann passt es sich wohl jeder Kopfform an und kann auch stundenlang ohne Probleme getragen werden.

Vergleich:
Vor dem MSI Immerse GH50 habe ich ein Hyper X Cloud Alpha genutzt. Die beiden Headsets liegen preislich in der gleichen Kategorie und lassen sich daher gut vergleichen. Obwohl das Cloud Alpha weder über 7.1 Sound, noch über eine Vibrationsfunktion verfügt, finde ich es hat die Nase im Vergleich vorne. Schon alleine, dass der Sound und die Mikrofonqualität meiner Meinung nach besser sind als beim GH50 ist ein großer Pluspunkt. Zudem hat es keine RGB Beleuchtung, trotzdem kann es optisch mit seiner Schlichtheit überzeugen.

Fazit:
Das MSI Immerse GH50 Gaming Headset hat seine Vor-, aber auch seine Nachteile. Die Features die es mitbringt, also die RGB Beleuchtung, der 7.1 Sound und die Vibrationsfunktion sind ganz nett, aber leider schwächelt es etwas beim Sound und bei der Mikrofonquallität. Besonders stört mich dabei das Rauschen auf der linken Seite und, dass die RGB Beleuchtung sich nicht abschaltet, wenn man den PC herunterfährt. Es handelt sich also um ein mittelmäßiges Headset, dass vor allem RGB Enthusiasten ansprechen wird.
    
  
3 5
     am 28.04.2020
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory habe ich ein MSI Immerse GH50 Gaming Headset zugeschickt bekommen.
Das Headset kam in einer schön simpel gehaltenen Verpackung an, welche nicht an tausend stellen zugeklebt war. Das nur als kleine Randnotiz, weil ich es immer nicht leiden kann, wenn das Auspacken der Produkte komplizierter ist als das Anschließen.
Auch der Inhalt der Verpackung ist auf das wichtigste beschränkt. Es liegt bei:
" Das Headset natürlich
" Das Ansteckmikrofon
" Eine Tasche zum verstauen
" Die Bedienungsanleitung mit den üblichen Garantiehinweisen etc.
Schon beim Auspacken des MSI Immerse GH50 zeigt sich seine größte Stärke: Die Verarbeitungsqualität ist, wie von MSI zu erwarten, sehr gut. Das Headset ist zwar aus Plastik, aber dennoch macht die metallic grau gummierte Oberfläche einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Verstärkungen aus Edelstahl, die stilvoll eingesetzten LED-Elemente an den Ohrmuscheln und die Kissen für Kopf und Ohren tragen zu diesem Eindruck bei. Das Kabel hat eine schöne Stoffummantelung, die es vor Kabelbrüchen schützen soll. Doch da kommen wir bereits zu dem ersten Problem, dass ich mit dem Headset habe. Ich finde das Kabel deutlich zu kurz. Ich denke die meisten Kunden werden das Kabel, wie auch ich, nicht unbedingt auf dem direkten Weg, quer über den Schreibtisch verlegen, sondern schön versteckt das Kabel managen. Dazu ist es für meinen Geschmack einfach ein wenig zu kurz. Ein weiterer Punkt, der mich am Kabel stört, ist dass es gar keinen 3,5mm Klinke Anschluss besitzt. Ich hätte es sehr gern gesehen, wenn man das GH50 via 3,5mm Klinke an den Voice Controller angeschlossen hätte. Dann würde sich nämlich auch die Verstautasche bezahlt machen. Denn nehmen wir mal an ich würde das Immerse GH50 gern mit auf meine nächste Reise im Flugzeug oder der Bahn nehmen. Dann würde ich gern die LEDs gänzlich abstellen und außerdem habe ich auf den meisten Reisen kein Gerät primär an mir, bei dem ich den Ton über USB ausgeben kann. Daher wäre das die perfekte Lösung, denn der 3,5mm Klinke Anschluss transportiert ja nur das Audiosignal und dadurch bleiben ja auch die LEDs aus. Allgemein hätte ich mir auch etwas mehr Optionen am Voice Controller gewünscht. Dieser hat zwar ein Mute-, sowie ein 7.1-Knopf, einen Lautstärkeregler sowie wie einen Schalter für die in dem Headset untergebrachten Vibrationsmotoren, aber mit einem Großteil der Funktionen kann ich leider eh nicht viel anfangen. Der Raumklang von dem virtuellen 7.1 Surroundsound ist eine nette Spielerei und bringt auch was in einigen Spielsituationen, aber ist recht nervig, wenn man während des Spielens mit seinen Kollegen auf Discord kommuniziert. Den Mute Button kann man sich leider Gottes auch sparen, weil bei mir das Mikrofon dauerhaft stumm gestellt ist, weil die Audioqualität des Mikros leider nicht dem Preis von round about 80€ gerecht wird. Tatsächlich muss ich sagen, dass das Mikrofon einer meiner größten Kritikpunkte am MSI Immerse GH50 ist. Im Preissegment bis 50€ hätte ich die Mikrofonqualität so hingenommen, aber für 70-80€ erwartet man einfach mehr! Glücklicherweise habe ich noch ein Studiomikrofon, welches ich ohnehin meistens nutze, weswegen mir das Mikrofon letztlich recht egal ist. Mit der Vibrationsfunktion des Headsets konnte ich leider auch gar nichts anfangen. Ich habe es probiert, aber es hat mich beim Spielen einfach nur gestört. Vermutlich ist das wie mit der Vibration an Controllern, der eine mag es, der andere nicht. Eine weitere Sache, die einfach nicht verstehe, ist das MSI Dragon Center. Ein riesiger Hersteller wie MSI muss es doch schaffen, eine vernünftige Software zu entwickeln, oder wenigstens entwickeln zu lassen. Das MSI Dragon Center ist unübersichtlich, verbuggt und fordert mehr Geduld als es Nutzen bringt. Ein Update hat zwar kürzlich einiges verbessert, wodurch zumindest das Steuern der LED-Elemente zuverlässig funktioniert, aber alles in allem ist das MSI Dragon Center einfach eine Katastrophe. Kommen wir zu den Sachen, die das MSI Immerse GH50 wirklich gut macht. Das Headset ist einfach verdammt bequem! Ich habe es Tagelang immer wieder in langen Gaming und Streaming Sessions getragen und hatte nie Probleme damit, dass das GH50 unbequem geworden ist. Im Gegenteil! Das MSI Immerse GH50 hätte ich noch viele Stunden weitertragen können. Da kann nicht jedes Headset von sich behaupten. Ich habe nämlich durch meinen recht kleinen Kopf immer das Problem, dass die Ohrmuscheln auf meinen Ohren aufliegen und dadurch die meistens Headsets nach kurzer Zeit sehr unbequem werden. Außerdem hatte ich mit allen Headsets die ich davor hatte Probleme damit, dass der Bügel auf dem Kopf nach ein paar Stunden unbequem wird. Auch das ist mit dem MSI Immerse GH50 gar kein Thema. Ein weiter Pluspunkt ist das Soundqualität. Das MSI Headset hat echt einen super Klang im Standard Modus. Ich habe alles an Schnick Schnack ausgestellt und bin total zufrieden. Das Verhältnis aus Höhen und Tiefen passt super gut. Man hört die Schritte der Gegner prima, aber es sind auch noch genug Bässe da, um sich mal ein Lied oder Video anzuschauen, ohne das Gefühl zu haben, dass das Äffchen mit der Drehorgel jetzt den Ton im PC angibt.
Fazit:
Für wen ist jetzt das MSI Immerse GH50 was? Meiner Meinung nach ist das MSI Immerse GH50 ein ideales Headset für aufstrebende Streamer und Content Creator die ohnehin ein hochwertiges externes Mikrofon besitzen. Das Headset bietet mit seiner Audioqualität einen idealen Kompromiss aus Präzision in Spielen und Unterhaltsamkeit in Entertainment. Des Weiteren ist der Tragekomfort so hoch, dass auch Gaming und Streaming Sessions über 12 Stunden denkbar sind. Auch die allgemeine Verarbeitungsqualität ist so gut, dass man sich wenigstens für zwei Jahre keine Gedanken um einen Nachfolger machen muss. Dennoch erwarte ich von MSI, dass in der zweiten Revision des MSI Immerse GH50 etwas nachgebessert wird. Gerade beim Mikrofon erwarte ich, dass nachgebessert wird. Ich wünsche mir auch etwas mehr Modularität in Sachen Klinke Anschluss. Sehr wünschenswert wäre auch, wenn man sich beim Voice Controller auf das Wichtige konzentriert. Die Audioqualität des MSI Immerse GH50 ist so genial! Warum dann nicht einfach zu dem Lautstärkeregler einen Bass- und Trebleregler ergänzen und den 7.1 und Rummble Schnick Schnack weglassen? Dann wäre das MSI Immerse GH50 meinerseits eine Uneingeschränkte Empfehlung für jeden, der nicht über 100 Euro für ein gutes und hochwertiges Headset ausgeben möchte!
    
  
3 5
     am 28.04.2020
Produkttester
Ich durfte das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion testen. Auf diesem Wege vielen Dank dafür.

Lieferumfang:
- GH50 Headset
- Einsteckmikrofon
- Transporttasche aus Stoff
- Bedienungsanleitung mit allen gängigen Sprachen
Design
Das Design, der Verpackung wirkt schlicht. MSI allerdings stellt meines Erachtens bei dem Design der Verpackung das Wesentliche in den Vordergrund, das Headset selbst und verzichtet auf sämtlichen Schnickschnack und Bling Bling. Die Beschreibung auf der Rückseite bildet die Grundlegenden Funktionen und im Lieferumfang erhältlichen Teile. Diese ist komplett auf Englisch.
Das HS selbst wird in einer passend zugeschnittenen Box aus Pappe angeliefert.
Nur die Ohrmuscheln (RGB Seiten) und das Mitgelieferte Zubehör ist in Kunststoff eingefasst. (Finde ich persönlich gut, da auf große Kunststoffverpackungen verzichtet wird.
Das Headset selbst ist Designtechnisch ein echter Hingucker, auch die RGB´s in den Ohrmuschel -> Mehr dazu im unteren Text.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des Headsets . Auf den ersten Blick ist allerdings das in der Produktbeschreibung erwähnte Metallgestell nicht zu sehen, da das Headset komplett mit dunkelgrauem Kunststoff ummantelt ist. Dies macht das Headset aber wie bereits erwähnt sehr stylisch und hochwertig.
Beim Verstellen der Länge kommt dann auch das im inneren liegende Metallgestell zum Vorschein.
Ich persönlich muss sagen, dass das Headset sehr massiv ist und man keine Angst haben muss, dass irgendetwas bei der Verstellung, oder bei dem Handling kaputt geht. Trotzdem ist an dieser Stelle der super Tragekomfort zu erwähnen. Auch um die Klappfunktion der Ohrmuscheln muss man sich an dieser Stelle keine Sorgen machen.
Auch bei den kippbaren Ohrmuscheln, die sich den Ohren anpassen muss ich sagen, dass ich keine Bedenken habe, dass hier etwas abbricht.
Die mitgelieferte Tragetasche ist auch sehr gut verarbeitet. Ich denke nur, dass diese in den wenigsten Fällen von den Anwendern genutzt wird.

Tragekomfort
Die Ohrpolster, sowie das Kopfpolster sind sehr weich und bestehen aus einem Kunststoff. Im Schnitt habe ich das Headset immer 4Stunden auf dem Kopf gehabt und muss sagen, dass es trotz 300gramm Gewicht kaum Spürbar ist. Das Einzige ist die Wärmeentwicklung im Bereich der Ohren durch die aus Kunststoff bestehenden aufliegenden Ohrmuscheln. -> Dies ist aber meiner Meinung nach kein Negativpunkt, da ich dies auch schon bei anderen Hochwertigen Headsets hatte.
Das Kabel selbst ist Nylonumwebt, wodurch eine weitaus höhere Lebensdauer als bei nicht umwebten Kabeln zu erwarten ist. Das Kabel selbst muss ich sagen, ist sehr schwer, was auch durch die Steuereinheit im Kabel, welche recht groß ausfällt, entsteht. Dies ist bei längerer Benutzung manchmal störend, aber wahrscheinlich nur eine Gewohnheitssache.
Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt. Das Mikrofon ist sehr klobig und leider nicht höhenverstellbar, sodass es sich durchgehend im unteren Sichtfeld befindet. Hier würde ich mir eine andere Lösung wünschen.

Montage
Die Montage des GH 50 erfolgt über USB-Anschluss. Das Headset verbindet sich dann automatisch mit dem PC. Es wird seitens MSI empfohlen zur Steuerung des Headsets (Soundanpassung und RGB) das MSI Dragon Center zu installieren. Dieses hatte ich bereits installiert, da bereits meine Grafikkarte und mein Mainboard von MSI sind.
Das Dragon Center stellt einige vorinstallierte Soundeinstellungen zur Verfügung, was super ist, aber für das Headset nicht den optimalen Klang bietet -> hier ist etwas Arbeit und Zeit zu investieren um für sich selbst den optimalen Klang für Games oder Musik zu finden. (Mehr dazu bei Punkt Leistung)
Hier komme ich zu der Bedienungsanleitung. Diese ist leider nicht wirklich hilfreich bei der Installation des Headsets. Hat man nicht bereits andere Komponenten und das Dragon Center bereits installiert, ist es sehr schwer herauszufinden über welches Tool man das Headset steuert.
Die Bedienungsanleitung würde ich mir für unerfahrenere Personen detaillierter wünschen. Beispiele wären z.B. eine detailliertere Beschreibung zum Dragon Center, oder den Einstellmöglichkeiten könnte ich mir hierfür vorstellen. MSI hat hier löblicherweise sämtliche Sprachen in der Bedienungsanleitung berücksichtigt. Auf der Seite bei MSI selbst kann man allerdings nicht meckern& der Aufbau, die Beschreibung und der Support sind super.
Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt, was anfangs relativ schwer geht. Aber ist das Mikrofon einmal eingesteckt, muss man sich keine Sorgen machen, dass man dies ausversehen abreißt, oder es sich ungewollt verstellt.
Die RGB Funktion auf beiden Ohrmuscheln finde ich genial und ist auch für nicht RGB-Fanatiker ein optisches Highlight. Diese lässt sich im Dragon Center beliebig einstellen und gibt einige Standard Modis (Blinken, Musik, Atmen& etc.) vor.

Die Steuereinheit im Kabel fällt recht groß aus, da hier sämtliche Schaltbare Funktionen untergebracht wurden. Über die Einheit kann man die Bass-Vibration Funktion aktivieren, das Mikro muten, die 7.1 Funktion steuern und die Lautstärke anpassen.

Leistung / Sound
Kommen wir zum Sound. Das Headset verfügt über einen virtuellen 7.1 Surround Sound mit Bass-Vibration Funktion. Diesen fand ich anfangs wirklich großartig, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich ein On-Ear Headset gewohnt war. Wenn man sich genauer mit dem Sound befasst wirkt die Standarteinstellung des GH50 leider etwas plump. Hier wurde in den Standarteinstellungen leider keinen großen Wert auf Höhen und Tiefen gelegt. Man hat die Möglichkeit dieses im Dragon Center anzupassen, was allerdings sehr umständlich und zeitintensiv ist. Einen optimalen Sound habe ich bis jetzt auch noch nicht herausgearbeitet. Dies fällt mir besonders in Games wie COD auf, in denen es mir in den meisten Fällen leider nicht möglich ist den Gegner akustisch zu orten. Hier würde ich mir von MSI Nachbesserung wünschen.
Das GH50 verfügt über eine Bass-Vibration Funktion, welche mich anfangs sehr gereizt hat. Allerdings ist dies nicht zu 100% umgesetzt. Beim Einschalten dieser Funktion an der Steuereinheit am Kabel, gibt es erst ein leichtes Knacken und danach ein Hintergrundrauschen. Bei Games wird dieses Rauschen dann teilweise zu einem Kratzen.
Bei Musik ist dies allerdings das Gegenteil, wenn an hier die "richtige" Einstellung im Dragon Center gewählt hat, macht es echt Spaß mit der Bass-Vibration Funktion Musik zu hören.

Fazit:
Das Headset ist mit knapp 78€ angesetzt, was ich nach meiner Einschätzung für das GH50 als Angemessen ansehe.
Das GH50 ist optisch und qualitativ sehr gut verarbeitet
Die Soundqualität und die Einstellbarkeit könnten für den Preis allerdings besser sein.

(+) Die Optik und Haptik sind großartig
(+) Super Tragekomfort auch nach längeren Sessions

(-) Soundqualität nicht ausgereift (virtueller 7.1 Surround Sound)
(-) Bass-Vibration Funktion leider nicht gut umgesetzt
(-) recht schweres Kabel
(-) nicht verstellbares Mikrofon
(-) Bedienungsanleitung könnte detaillierter sein
    
  
3 5
     am 27.04.2020
Produkttester
Mir wurde die Möglichkeit geboten, das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen einer Testers Keepers Aktion von Mindfactory.de zu testen. In diesem Review möchte ich meine Erfahrungen mit dem Headset teilen und meine Meinung darüber kundtun.

Erster Eindruck:
Das Headset besteht überwiegend aus Plastik. An der Innenseite des Bügels ist ein weiches Polster angebracht, das gleiche, welches auch an den Hörern ist. Das Headset ist nahezu gänzlich in einem matten dunklen Grau gehalten. Nur die Außenseiten der Hörer sind schwarz und glänzend, wodurch die RGB Effekte durch die Reflektionen stärker ausfallen.

Verarbeitung:
Zwar besteht das Headset fast ausschließlich aus Plastik, aber es fühlt sich qualitativ hochwertig an. Die Schaumpolster sehen gut verarbeitet aus und sitzen bequem.

Design:
Das GH50 Headset sieht sehr schlicht aus. Das ganze Plastik stellt keinen optischen Gewinn dar. Benutzt man die RGB Effekte wird aus dem ansonsten eher unauffälligen Headset eine gute Ergänzung zu einem RBG Setup. Es lässt sich aussuchen, ob das Headset optisch unauffällig ist oder in kräftigen RGB-Farben leuchtet. Dies möchte ich positiv anmerken, schließlich möchte nicht jeder ein bunt blinkendes Headset.

Montage:
Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit. Hier vermisse ich einen optionalen Aux-Anschluss, wie er bei vielen Konkurrenzprodukten zu finden ist. Dadurch, dass das Headset ausschließlich über USB angeschlossen werden muss, ist eine Benutzung fernab vom Rechner Zuhause nicht möglich. Musikhören mit dem Handy von unterwegs, fällt weg. Schade bei dem guten Klang, den das Headset beim Musikhören bietet.
Zum Einstellen der RGB-Beleuchtung ist die MSI Software "Dragon Center" erforderlich. Damit die RGB-Optionen für das Headset angezeigt werden, muss der Rechner neugestartet werden.

Sound:
Mein Ersteindruck vom Sound ist sehr positiv. Die Kopfhörer haben einen guten Klang mit einer Tendenz zur Basslastigkeit. In den Einstellungen im Dragon Center lassen sich viele Anpassungen vornehmen, um den Sound auf den jeweiligen Geschmack anzupassen. Über einfache Soundoptionen, wie der Lautstärke und der Links-Rechts Abmischung über die Einstellung der Sampler-Rate bis hin zu einem Equalizer mir zahlreichen auswählbaren Voreinstellungen und der Möglichkeit, seine eigene Konfigurationen vorzunehmen, kommt jeder auf seinen Wunschklang.
Auch wenn die Kopfhörer, meiner Meinung nach, ihre Stärken beim Musikhören entfalten, so sind sie auch beim Gaming sehr gut aufgestellt. Hier störte mich jedoch anfangs die beim Spielen durchaus bemerkbare Basslastigkeit der Kopfhörer. Diese musste ich für einen ausgewogenen Klang beim Spielen herunter stellen. Abseits davon liefert das GH50 einen klaren, präzisen Klang, mit dem man selbst leise Schritte in Spielen wie z.B. CS:GO hört.

Mikrofon:
So sehr ich anfangs vom Sound beeindruckt war, so ist die Mikrofonqualität doch etwas enttäuschend. Man wird einwandfrei verstanden, Rauschen ist nicht zu hören und auch Hintergrundgeräusche werden auf ein Minimum reduziert. Aber man hört sich sehr gedämpft an. Das können andere Headsets, wie zum Vergleich das HyperX Revolver oder das Steelseries Arctic 5 hörbar besser.

Tragekomfort:
Als ich das Headset zum ersten Mal aufsetzte, dachte ich mir; man, das sitzt aber fest auf dem Kopf. Und das denke ich noch immer. Ich benutze seit nunmehr mehr als zwei Jahren das Steelseries Arctic 5, welches unglaublich leicht auf dem Kopf sitzt. Manchmal vergisst man, dass man es noch auf dem Kopf hat. Im Vergleich hierzu sitzt das GH50 sehr fest. Das Headset sitzt aber dennoch sehr bequem und drückt auch nach mehreren Stunden Tragezeit nicht zu sehr auf den Kopf. Entgegen meiner anfänglichen Erwartungen fühlt sich das Headset gut und bequem auf dem Kopf an. Es sitzt fest, verrutscht nicht wenn man doch mal ruckartig den Kopf bewegt und bleibt durchweg bequem.

Einstellungsmöglichkeiten und die Software dahinter:
Läd man sich die MSI Software Dragon Center herunter, lassen sich allerhand Einstellungen und Optimierungen am Sound, Mikrofon und Licht vornehmen. Hier können sich Experten austoben und ihren eigenen Wunschsound erzeugen. Falls ihr alle Einstellungen sehen wollt, empfehle ich das weiter unten verlinkte Unboxing-Video. Im letzten Drittel des Videos werden euch die Einstellungsmöglichkeiten vorgestellt.

Virtueller 7.1 Sound:
Das GH50 biete virtuellen 7.1 Sound, der nach Wunsch über die Steuerung am Kabel an | oder ausgeschaltet werden kann. Ist diese Option aktiviert, simuliert das Headset den Klang, als ob es ein 7.1 Surround Headset wäre.
Mit dem virtuellen 7.1 Sound bin ich persönlich nicht warm geworden. Der Sound wird merklich verändert, sodass Richtungen präziser gehört werden können, aber der Klang hat sich | in meinen Ohren - dadurch verschlechtert. Wenn man Wert auf ein 7.1 System legt, empfehle ich ein Headset mit echtem 7.1 Surround Sound.
Kurz zusammengefasst also; Es ist ein Feature, welches höhere Richtungspräzision auf Kosten des Klangs bietet. Für den Preis akzeptabel, aber mit einem echten 7.1 Surround Headset nicht vergleichbar.


Fazit:
Das Immerse GH50 Headset von MSI wird für knapp 80¤ auf Mindfactory angeboten. Für diesem Preis bekommt man ein Headset geboten, welches seine Stärken und Schwächen besitzt. Das Headset bietet einen guten Sound mit Fokus auf solidem Bass, welcher von potenter Software unterstützt wird. Auf Wunsch lässt sich der Vibrationsmodus dazu schalten, wodurch ein noch besseres Bassgefühl erreicht wird. In actionreichen Singleplayer-Spielen empfand ich das durchaus als ein schönes Feature. Für Videos oder Gespräche sind die Vibrationen jedoch ungeeignet. Ebenso für Spiele, in denen es auf den Sound ankommt, um z.B. Schritte zu hören. Doch dieser Modus lässt sich über die kleine Steuerung am Kabel schnell deaktivieren. Auch Lautstärke, Mikrofon und virtueller 7.1 Sound können über die Steuerung geregelt werden.
Die einzige wirklich Schwäche dieses Headsets ist in meinen Augen das Mikrofon. Hier wurde definitiv nicht der Fokus bei der Entwicklung daraufgelegt und das ist merkbar. Man wird einwandfrei verstanden, ist nicht zu leise oder zu laut, übersteuert nicht und Hintergrundgeräusche werden gut ausgeblendet. Aber der Klang ist sehr gedämpft, leicht hallend. Während des Testens wurde mir gesagt, dass ich mich anhöre, als stünde ich in einer Kirche. Dies finde ich sehr schade, da das Headset ansonsten einen soliden Eindruck macht.
Auch wenn das Headset nicht mit dem virtuellen 7.1 Sound und dem Vibrationsmodus überzeugt, ist es trotz allem ein gutes Headset, was seine Pflichten erfüllt; der gute Sound kompensiert aber nicht ganz das mittelmäßige Mikrofon. In Summe verdient sich das GH50 3/5 Sterne.
    
  
3 5
     am 25.04.2020
Produkttester
Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung, in dessen inneren ist das Headset durch ein Inlet aus Pappe von dem Zubehör getrennt. Auf den ersten Blick wirkt das simpel und nicht wirklich hochwertig.

Lieferumfang
" Headset mit abnehmbarem Mikrofon
" Stofftasche
" Bedienungsanleitung

Hier ist nur das nötigste beigelegt, wobei die Tasche wohl von den meisten Benutzern nicht gebraucht wird. Hier hätte ich mir anderes Zubehör wie beispielsweise ein längeres Kabel oder einen Popschutz für das Mikrofon gefreut.

Design & Verarbeitung
Die Kopfhörer sind mattgrau und äußerlich fast komplett aus Kunststoff gefertigt, nur der Kopfbügel besteht im inneren aus Metall. Die Ohrpolster sind genau wie die Polsterung des Kopfbügels aus weichem Stoff, längere Gaming-Sessions steht damit nichts im Wege, denn auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch angenehm auf dem Kopf. Das Mikrofon ist abnehmbar und nur lässt sich mit etwas Übung auch während des Tragens einstecken. Auch das Mikrofon ist bis auf den 3.5mm Klinkenstecker komplett aus Kunststoff gefertigt und lässt sich nur schwer verbiegen, bleibt dann aber gut in der eingestellten Position. Zudem lässt es sich durch die rechteckige Form fast ausschließlich nach vorne und hinten verbiegen, also näher oder weiter vom Mund weg. Nach oben und unten ist es nur sehr schwer möglich, es scheint auch nicht vorgesehen zu sein. Dadurch muss man den Bügel des Headsets sehr weit vorne tragen, da das Mikrofon sonst auf eher auf Nasen oder Augenhöhe ist.
Die Kontrolleinheit im Kabel des Kopfhörers ist mir persönlich ein Dorn im Auge. Diese ist meiner Meinung nach zu groß und schwer geraten. Auf dieser Kontrolleinheit befinden sich zwei Knöpfe zum Stummschalten des Mikrofons und zum Aktivieren des virtuellen 7.1 Sounds, ein Schiebregler zum Aktivieren des Vibrationsmodus und an der Seite ein kleiner Regler zum Einstellen der Lautstärke. Zusätzlich befinden sich noch kleine LEDs in den Knöpfen, die anzeigen ob das Mikrofon stumm geschaltet ist oder der 7.1 Modus aktiviert ist. Mir ist bei der Nutzung aufgefallen, dass diese Kontrolleinheit beim Betrieb des Headsets nach einiger Zeit warm wird. Nicht heiß, aber schon handwarm.


Montage & Software
Nach dem ersten Einstecken des USB-Steckers ist mir direkt ein leises Brummen auf dem linken Ohr aufgefallen. Nach etwas austesten in der zugehörigen Software, dem MSI Dragon Center bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass das Brummen durch die Beleuchtung entsteht. Dabei ist das Brummen nur bei einigen Farben und auch nur auf dem linken Ohr wahrzunehmen, daher gehe ich von einer mangelnden Qualität der LEDs bzw. der Qualitätskontrolle von MSI aus. Die Beleuchtung kann auch mit anderen Produkten von MSI synchronisiert werden, in meinem Fall mit einem Mainboard mit OnBoard LEDs sowie einem angeschlossenem LED-Streifen im Gehäuse des PCs. Hier stehen viele verschiedene Modi zur Verfügung, die mir persönlich aber nicht genug eingestellt werden können. Hier würde ich mich z.B. beim "Atmen" Profil über einen Schiebregler zur Einstellung der Geschwindigkeit freuen. Zudem sind bei einigen Modi Headset und Mainboard nicht ganz synchron, was bei Farbwechseln natürlich schon gegeben sein sollte. Ansonsten kann im Dragon Center neben der Beleuchtung auch einiges am Sound sowie dem Mikrofon eingestellt werden.

Sound
Standardmäßig ist der Sound relativ flach und eher neutral, durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten in der Software und einen Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen kann dieser aber an jedermanns Vorlieben angepasst werden. Über die Kontrolleinheit kann der Ton von komplett aus bis aufs maximum aufgedreht werden, was meinem Empfinden nach auch wirklich sehr laut ist.
Der virtuelle 7.1 Modus und der Vibrationsmodus haben mich dagegen auch enttäuscht. Mit eingeschaltetem 7.1 hallt einfach jeder Sound, eine bessere Ortung in Shootern ist damit nicht möglich. Schaltet man den Vibrationsmodus ein, ist auch ohne Tonwiedergabe ein Grundrauschen vorhanden. Lässt man Musik laufen hört sich alles etwas Bass lastiger an. Von den Vibrationen an sich bekommt man nicht viel mit, außer man fasst die Ohrmuscheln an, dann merkt man das diese wirklich am Vibrieren sind. Im inneren kommt aber nur der Bass an, diesen kann man aber auch durch den Equalizer hochdrehen. Durch das trotzdem vorhandene Grundrauschen erschließt sich mir der Sinn hinter dem ganzen nicht wirklich.
Das Mikrofon ist nicht wirklich erwähnenswert, es gibt nichts Positives aber auch nichts Negatives zu sagen. Für den Voicechat in Spielen sollte es langen, professionellen Anwendern würde ich es allerdings nicht empfehlen. Dafür ist es ja aber auch nicht ausgelegt.

Preis-/Leistungsverhältnis
Der aktuelle Preis des Headsets liegt bei ca. 75 Euro, wenn der 7.1 oder der Vibrationsmodus einen Mehrwert darstellen würde, wäre dieser Preis auch durchaus gerechtfertigt. Mir persönlich sagen aber beide Features nicht zu, dazu kommt noch die Brummende Beleuchtung, die ich daher auch dauerhaft ausgeschaltet habe. Bleibt also ein "normales" Stereo Headset mit mittelmäßigem Sound und Mikrofon. Mir persönlich wäre das etwas zu viel Geld für ein Headset, welches zu großem Anteil aus Kunststoff besteht.

Vergleich
Momentan nutze ich am PC ein HyperX Cloud Alpha, welches ich im Angebot für 66 Euro gekauft habe. Dieses besteht viel aus Metall und auch Leder und hat zudem einen größeren Lieferumfang (verschiedene Kabel), dafür aber keine Beleuchtung oder verschiedene Modi. Dafür klingt es aber auch an jedem Gerät gleich, da nicht erst Software installiert und ein Equalizer eingestellt werden muss. Das Mikrofon ist in etwa gleichauf mit dem des hier getesteten GH50, der Sound ist dafür meines Erachtens deutlich besser. Jeder beurteilt Sound etwas anders, es kann auch sein das ich mich einfach an meine Kopfhörer gewöhnt habe.

Fazit
Mir persönlich hat das Headset zu viele Zusatzfunktionen, die zwar mal ganz nett zum Ausprobieren sind, in der Realität aber (zumindest bei mir) kaum bis nie zum Einsatz kommen werden, da sie entweder mit einer Einbuße (Brummen bei Beleuchtung, Rauschen bei Vibrationsmodus) einherkommen. Die Kontrolleinheit im Kabel stört weil sie zu groß ist, das Kabel an sich ist auch nicht unbedingt sehr lang. Ich konnte es kaum ordentlich verlegen, sondern musste es auf direktem Weg an den PC anschließen, da man ja auch mal mit aufgesetztem Headset aufsteht. Wer jedoch an 7.1 Sound gewöhnt ist oder mit dem Vibrationsmodus mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset durchaus zuschlagen. In dem gleichen Preisbereich gibt es meiner Meinung nach allerdings auch bessere alternativen ohne viel "Schnickschnack", dafür aber anständigem Sound.
    
  
3 5
     am 10.05.2020
Produkttester
MSI Immerse GH 50 Surround Headset Unboxing und Ersteindruck

Vielen Dank an MSI und Mindfactory für die Chance, das MSI Immerse GH 50 Surround Headset testen zu dürfen. Die Lieferung erfolgte wie immer schnell und zuverlässig, so wie ich es von Mindfactory gewohnt bin.

In meinem Unboxing und Ersteindruck möchte ich auf:
- Verpackung / Lieferumfang
- Verarbeitung / Anmutung
- Tragekomfort
- Anschluss / Quick Access Control
- Software (Dragon Center)
- Soundqualität
- 7.1 Sound - Vorteil für Shooter?
- Mikrofonqualität
- weitere Feature

eingehen und am Ende mein persönliches Fazit präsentieren.

Darum möchte ich keine Zeit verlieren und gleich mit dem Offensichtlichen beginnen.

Verpackung
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Die Verpackung des MSI Immerse GH 50 Headsets zeichnet sich durch ein schlichtes, in Weiß und Rot gehaltenes Design aus. Doch das ist nicht neu und von anderen MSI Headsets, wie dem MSI GH 30, bekannt. Mir persönlich gefällt es, doch viel wichtiger ist eigentlich, was in der Packung ist!

Öffnet man die Verpackung, so kommt zunächst eine braune Papphalterung mit eingeprägtem MSI Dragon Logo zum Vorschein, in der die Kopfhörer verstaut sind. Somit wird sichergestellt, dass das Headset selbst bei unsanftem Transport ohne Schäden ankommt.

Nimmt man die Kopfhörer samt Papphalterung heraus, kommt der weitere Lieferumfang ebenfalls zum Vorschein.

Lieferumfang
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Neben den Kopfhörern, mit angeschlossener Kabelfernbedienung (Quick Access Control), ist im Lieferumfang noch eine mehrsprachige Anleitung, das Ansteckmikrofon und ein kleiner Beutel für den sicheren Transport der Kopfhörer enthalten.

Hier hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, denn auswechselbare Ohrpolster, weitere Informationen oder etwas Merchandise für die MSI-Fans hätten hier sicher nicht geschadet und sind bei anderen Herstellern in dem Preissegment durchaus zu finden.

Doch kommen wir wieder zum wichtigen Teil, dem Headset!

Verarbeitung / Anmutung
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Das MSI GH 50 Headset ist hauptsächlich aus grauem Kunststoff gefertigt, welcher durch schwarze Akzente an den Seiten unterbrochen wird und einen hochwertigen ersten Eindruck hinterlässt.

Die Polsterung am Kopfbügel und an den Hörmuscheln besteht aus einem seidigen Kunstleder und ist angenehm weich. Damit sollten auch bei längeren Gaming-Sessions keine unangenehmen Druckstellen auftreten.

Ich kann mir jedoch vorstellen, dass das Material durch die Abschirmung zu "heißen Ohren" führen und Schwitzen begünstigen kann. Das Problem habe ich mit den Velourspolstern meiner aktuellen Kopfhörer nicht und sollte daher meiner Meinung nach berücksichtigt werden.

Das Ansteckmikrofon besteht aus einem flexibleren Kunststoff, der sich aufgrund seiner Eigenschaften von dem des restlichen Kopfhörers unterscheidet, jedoch eine ähnlich griffige Textur aufweist, die gut zum Rest des Headsets passt.

Die nicht austauschbare Verkabelung des Headsets ist mit einem geflochtenen Stoff ummantelt, was einen guten Eindruck macht, doch wie später noch zu lesen ist, einen kleinen Nachteil hat.

Alles in allem ist das Headset hochwertig verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Nichts knarzt, fühlt sich locker an oder weist Verarbeitungsmängel auf. Doch genug vom Aussehen, jetzt wird es Zeit für eine erste Anprobe!

Tragekomfort
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Beim ersten Aufsetzen fällt sofort auf, dass die Kopfhörer durch ihre geschlossene Bauweise und die anschmiegsamen Ohrpolster die äußere Geräuschkulisse sehr gut abschirmen. So ist es möglich, völlig ungestört ins Spielgeschehen einzutauchen und die Außenwelt zu vergessen.

Das Gewicht sowie die Klemmkraft sind angenehm und das Headset lässt sich gut auf dem Kopf einstellen. Die Ohrpolster haben eine gute Größe, jedoch gibt es deutlich größere Ohrpolster und mit sehr großen Ohren wird es sicher etwas eng.

Die Ohrpolster sind tief genug und meine Ohren haben keinen Kontakt zum darunterliegenden Gitter, welches nur durch einen dünnen Stoff geschützt wird, um den Sound nicht zu stark zu dämpfen.

Nach all dem Anprobieren möchte ich mich nun auch von den inneren Werten überzeugen und schließe das Headset an meinem Rechner an.

Anschluss / Quick Access Control
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Das Headset wird mittels vergoldetem USB-Stecker an einem freien USB-A Port angeschlossen und sofort vom System erkannt.

Zusätzlich kann man sich auf der MSI Website die passende Software (Dragon Center) herunterladen, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Am Kabel befindet sich nämlich noch die Quick Access Control, an der man alle wichtigen Einstellungen vornehmen kann.

Funktionen der Quick Access Control:

1. Lautstärkeregelung
2. Stummschaltung für das Mikrofon
3. Aktivierung / Deaktivierung der Bassanhebung
4. Aktivierung / Deaktivierung des 7.1 Sounds

Für mich persönlich ist das Feature jedoch nicht so wichtig, da ich mein Headset nur einmal einstelle und diese Einstellungen nicht ständig verändere.

Doch kommen wir nun zur Software, denn die hat es in sich.

Software Dragon Center
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Das Dragon Center dient nicht nur der Einstellung des GH 50 Headsets, sondern ist auch für die Steuerung und Synchronisation weiterer MSI Geräte zuständig.

Leider besitze ich keine weitere MSI-Hardware, sodass ich nun ein zusätzliches Programm installieren muss, um alle Feature des Headsets nutzen zu können.

Die Installation geht gut von der Hand, auch wenn zusätzlich noch das MSI SDK installiert und ein Account angelegt werden muss, damit alles wirklich funktioniert. Dieser Vorgang hat ungefähr 6 Minuten gedauert.

Das Dragon Center bietet verschiedene Möglichkeiten, um den ausgegebenen Ton sowie die Aufnahme über das Mikrofon einzustellen. So lässt sich der Ton leicht an den eigenen Geschmack anpassen und es können Effekte für die Aufnahme hinzugefügt werden.

Doch kommen wir nun zur spannendsten Frage, wie klingt es denn nun das MSI GH 50?

Soundqualität
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Das Headset ist neutral abgestimmt und bietet einen ordentlichen Sound, wenn man es nicht gerade mit einem reinen Hi-Fi-Kopfhörer vergleicht. Für alle, die primär Spiele damit erleben wollen, ist die gebotene Soundqualität vollkommen ausreichend.

Das Enhanced Bass Feature, welches sich an der Kabelfernbedienung aktivieren lässt, klingt etwas aufgesetzt und "brummig". In Spielen ist es noch zu ertragen, doch bei der Musikwiedergabe empfand ich es als störend, was zur schnellen Deaktivierung führte.

7.1 Sound Vorteil für Shooter?
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Jetzt kommen wir zum spannendsten Punkt auf meiner Liste, dem 7.1 Surround Sound. Von ihm habe ich mir einen Vorteil in Shootern versprochen, um besser Schritte orten zu können, doch nach dem Aktivieren herrschte leider Ernüchterung.

Der 7.1 Surround Sound wird nämlich nur simuliert und schafft es nicht, eine Räumlichkeit zu erzeugen, die eine bessere Ortbarkeit ermöglicht. Für mich persönlich klingt der Effekt eher wie ein Hall, der die Ortbarkeit sogar erschwert, warum ich die 7.1 Funktion wieder deaktiviert habe.

Schade eigentlich! Doch wie sieht es mit dem Mikrofon aus?

Mikrofonqualität
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Das ansteckbare Mikrofon klingt gut, ist jedoch nicht mit einem Standmikrofon zu vergleichen, wie mir von meinen Mitspielern bestätigt wurde. Die Stimme ist klar verständlich, jedoch lässt das Stimmvolumen etwas zu wünschen übrig.

Das mit Stoff ummantelte Kabel sieht gut aus, doch kann es zu Störgeräuschen führen, wenn es direkt unter dem Mikrofon an Kleidung oder einem Reißverschluss reibt. Ein gummiertes Kabel ist da weniger anfällig für Störgeräusche und wäre in diesem Fall wohl die bessere Wahl gewesen.

Auch die Effekte, die man im Dragon Center beim Mikrofon hinzufügen kann, sind eher eine nette Spielerei, bringen jedoch kaum Vorteile bei der Nutzung.

Das MSI GH 50 Headset hat jedoch noch weitere Feature, auf die ich gern eingehen möchte.

Weitere Feature
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RGB-Beleuchtung
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Am auffälligsten ist natürlich die RGB-Beleuchtung, die ein echter Hingucker ist und sich im Dragon-Center an die eigenen Vorlieben oder das restliche Setup anpassen lässt. Es ist sogar möglich, die Effekte mit anderen MSI-Geräten zu koppeln, was ich in Ermangelung von MSI-Hardware leider nicht testen konnte.

Allerdings ist mir bei der RGB-Beleuchtung etwas aufgefallen: Bei Effekten (z.B. Atmen), die zur Veränderung der Farben führen, brummen die Kopfhörer leicht. Wird nur eine Farbe ausgegeben oder ist die Beleuchtung komplett deaktiviert, tritt das Brummen nicht auf.

Faltfunktion
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Das Headset lässt sich zum besseren Transport zusammenfalten. Die Größe wird dadurch zwar nicht deutlich geringer, allerdings ist es dadurch kompakter und lässt sich im mitgelieferten Beutel gut transportieren.

Was halte ich nun vom MSI GH 50 Headset und konnte es meine Erwartungen erfüllen?

Fazit
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Das Headset ist alles in allem gut verarbeitet und erfüllt seinen Zweck, doch würde ich es für 75-80 ¤ kaufen? Da ich schon seit Jahren mit einem Hi-Fi-Kopfhörer und einem USB-Mikrofon unterwegs bin, wohl eher nicht. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass diese Kombination auch bedeutend teurer ist.


Für alle, die ein solide verarbeitetes Headset zum Zocken suchen, ist es auf jeden Fall einen Test wert, auch wenn Feature wie 7.1 Sound und Enhanced Bass meiner Meinung nach auf der Packung mehr versprechen als sie tatsächlich halten.

Das einzige Problem ist am Ende der Preis: Denn in diesem Preissegment gibt es ein riesiges Angebot an Alternativen, die zwar weniger Feature bieten, doch ihre Kernkompetenzen besser ausspielen können.

Da hilft nur eins, selbst ausprobieren und herausfinden, ob es den eigenen Ansprüchen genügt.
    
  
3 5
     am 01.05.2020
Produkttester
Allgemeines:
Bei dem Immerse GH50 von MSI handelt es sich um ein Gaming Headset im mittleren Preissegment, welches mir im Rahmen des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory zugesendet wurde und welches ich ausgiebig getestet habe.

Verpackung:
Das Headset kommt in einer schicken Verpackung aus Pappe. Außen sind Produktbilder und die Besonderheiten des Headsets aufgeführt. Das Headset selbst liegt im Inneren in einer Pappschale, es wird also an unnötigem Verpackungsmaterial aus Kunststoff gespart .

Lieferumfang:
Im Lieferumfang sind das Headset, das ansteckbare Mikrofon, ein Transportbeutel aus Stoff und eine Betriebsanleitung enthalten. Der Transportbeutel ist mit einem silbernen MSI Logo bedruckt. Der Lieferumfang fällt etwas spartanisch aus, wenn ich bedenke, dass bei meinem vorherigen Headset noch ein weiteres Paar Ohrpolster zum Wechseln, ein Verlängerungskabel und ein Adapter, der die Nutzung am Handy möglich machte, beilag.

Features:
Zuerst muss man die Fernbedienung erwähnen, die sich am Headset Kabel befindet. An dieser kann man das Mikrofon muten, den 7.1 Sound und das Vibrationssystem aktivieren.
Hier muss man lobend erwähnen, dass die Knöpfe sehr leicht zu bedienen sind und man ein visuelles Feedback erhält, ob man gemutet ist oder den 7.1 Sound aktiviert hat. So leuchtet zum Beispiel eine kleine Lampe auf der Mute-Taste wenn man sich gemutet hat, ebenso ist es beim 7.1 Sound. Bei aktiviertem 7.1 Sound hört sich alles etwas halliger an, es ist also kein großer Unterschied zum normalen Sound zu hören und ich lies ihn die meiste Zeit deaktiviert. Das Vibrationssystem habe ich fast gar nicht genutzt, da es mir etwas unnötig erscheint und es mich eher beim Spielen störte.

MSI Dragon Center:
Das MSI Dragon Center ist die Software, mit der man das Mystik Light, also die RGB Beleuchtung des Headsets, steuern kann. Zudem kann man auch etwas an den Sound und Mikrofon Einstellungen herumspielen. Das Programm kann man einfach über die MSI Internetseite herunterladen. Die Bedienung geht leicht von der Hand und es ist alles sehr übersichtlich gehalten. Da meine Tastatur und meine Maus in Rot leuchten stellte ich mir auch die RGB Beleuchtung des Headsets auf rot ein.

RGB Beleuchtung:
Wie schon gesagt ist die Beleuchtung ein nettes Feature und sieht auf dem Schreibtisch schick aus. Beim Spielen an sich hat man davon leider nichts, da man das Licht nicht sehen kann. Immerhin stört es einen aber nicht. Einen großen Negativpunkt gibt es dennoch, denn wenn ich meinen PC ausgeschaltet habe, leuchtet die RGB Beleuchtung trotzdem weiter. Ich muss das Headset dann immer vom PC trennen, da es sonst ja nur unnötig Strom verbraucht und es mich auch gestört hat.

Design:
Die Bügel des Headsets bestehen fast komplett aus matt grauem Kunststoff. Die Polster, die sich an beiden Ohrmuscheln und an der Unterseite des Bügels befinden sind schwarz. Auch das abnehmbare Mikrofon ist schwarz. Die Außenseiten de Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz. In der Mitte dieser befindet sich das MSI Logo, also ein Drachen, welcher mit Hilfe der MSI Ambilight Technologie leuchtet. Diese RGB Beleuchtung sticht durch das ansonsten ziemlich schlichte Designs des Headsets gut hervor. Vor allem in Kombination mit weiterer RGB Beleuchtung ist es ein echter Hingucker.

Verarbeitung:
Obwohl der Großteil des Headsets aus Kunststoff besteht hat es eine gute Haptik und wirkt keines Falls billig wenn man es anfasst. Die Polster sind auch gut verarbeitet und weisen Keinerlei Mängel auf. Einzig das Mikrofon wirkt etwas billig und konnte schöner verarbeitet worden sein. Man sieht recht deutlich, wo es aus 2 Kunststoff Teilen zusammen gesetzt wurde und verfügt außerdem nicht über einen Pop- Schutz.

Sound:
Trotz der 40 mm Treiber im Headset hört sich der Ton nur durchschnittlich an. Positiv muss man erwähnen, dass sich Bässe gut an hören. Der 7.1 Sound hört sich wie oben schon beschrieben etwas mau an. Zusätzlich gibt einen Harken beim 7.1 Sound. Wenn man mit seinen Freunden über TeamSpeak oder Discord kommuniziert und dabei den 7.1 Sound aktiviert hat hören sich diese unglaublich hallig an und man kann ihn daher nur verwenden, wenn man alleine Spielt. Der Vibrationsmodus rauscht bei mir immer ein wenig, auch wenn man eigentlich nichts hören sollte, sonst klingt der Sound einfach ein wenig bassiger, was von einem Rauschen begleitet wird. Ich verstehe nicht wirklich wofür das gut sein soll, hätte man meiner Meinung auch einfach weglassen können. Das größte Manko was ich feststellen konnte ist aber, dass ich immer ein leichtes rauschen auf der linken Seite habe. Nach Probieren aller USB Slots an meinem PC hat sich das Rauschen zwar minimiert, ganz weg bekommen habe ich es aber nicht.

Mikrofon:
Das Mikrofon wirkt wie oben schon angesprochen etwas billig. Es hat auch keinen Popschutz, wie ich es von anderen Headsets gewöhnt bin und es ist auch nicht so flexibel, dass man es gut bewegen kann. Die Qualität ist für TeamSpeak und Discord aber ausreichend.

Tragekomfort:
Durch die großen und weichen Ohrmuscheln und den gepolsterten Bügel am Kopf hat das Headset einen sehr großen Tragekomfort. Da das Headset größenverstellbar ist und man die Ohrmuscheln etwas seitlich drehen kann passt es sich wohl jeder Kopfform an und kann auch stundenlang ohne Probleme getragen werden.

Vergleich:
Vor dem MSI Immerse GH50 habe ich ein Hyper X Cloud Alpha genutzt. Die beiden Headsets liegen preislich in der gleichen Kategorie und lassen sich daher gut vergleichen. Obwohl das Cloud Alpha weder über 7.1 Sound, noch über eine Vibrationsfunktion verfügt, finde ich es hat die Nase im Vergleich vorne. Schon alleine, dass der Sound und die Mikrofonqualität meiner Meinung nach besser sind als beim GH50 ist ein großer Pluspunkt. Zudem hat es keine RGB Beleuchtung, trotzdem kann es optisch mit seiner Schlichtheit überzeugen.

Fazit:
Das MSI Immerse GH50 Gaming Headset hat seine Vor-, aber auch seine Nachteile. Die Features die es mitbringt, also die RGB Beleuchtung, der 7.1 Sound und die Vibrationsfunktion sind ganz nett, aber leider schwächelt es etwas beim Sound und bei der Mikrofonquallität. Besonders stört mich dabei das Rauschen auf der linken Seite und, dass die RGB Beleuchtung sich nicht abschaltet, wenn man den PC herunterfährt. Es handelt sich also um ein mittelmäßiges Headset, dass vor allem RGB Enthusiasten ansprechen wird.
    
  
3 5
     am 28.04.2020
Produkttester
Im Zuge des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory habe ich ein MSI Immerse GH50 Gaming Headset zugeschickt bekommen.
Das Headset kam in einer schön simpel gehaltenen Verpackung an, welche nicht an tausend stellen zugeklebt war. Das nur als kleine Randnotiz, weil ich es immer nicht leiden kann, wenn das Auspacken der Produkte komplizierter ist als das Anschließen.
Auch der Inhalt der Verpackung ist auf das wichtigste beschränkt. Es liegt bei:
" Das Headset natürlich
" Das Ansteckmikrofon
" Eine Tasche zum verstauen
" Die Bedienungsanleitung mit den üblichen Garantiehinweisen etc.
Schon beim Auspacken des MSI Immerse GH50 zeigt sich seine größte Stärke: Die Verarbeitungsqualität ist, wie von MSI zu erwarten, sehr gut. Das Headset ist zwar aus Plastik, aber dennoch macht die metallic grau gummierte Oberfläche einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Verstärkungen aus Edelstahl, die stilvoll eingesetzten LED-Elemente an den Ohrmuscheln und die Kissen für Kopf und Ohren tragen zu diesem Eindruck bei. Das Kabel hat eine schöne Stoffummantelung, die es vor Kabelbrüchen schützen soll. Doch da kommen wir bereits zu dem ersten Problem, dass ich mit dem Headset habe. Ich finde das Kabel deutlich zu kurz. Ich denke die meisten Kunden werden das Kabel, wie auch ich, nicht unbedingt auf dem direkten Weg, quer über den Schreibtisch verlegen, sondern schön versteckt das Kabel managen. Dazu ist es für meinen Geschmack einfach ein wenig zu kurz. Ein weiterer Punkt, der mich am Kabel stört, ist dass es gar keinen 3,5mm Klinke Anschluss besitzt. Ich hätte es sehr gern gesehen, wenn man das GH50 via 3,5mm Klinke an den Voice Controller angeschlossen hätte. Dann würde sich nämlich auch die Verstautasche bezahlt machen. Denn nehmen wir mal an ich würde das Immerse GH50 gern mit auf meine nächste Reise im Flugzeug oder der Bahn nehmen. Dann würde ich gern die LEDs gänzlich abstellen und außerdem habe ich auf den meisten Reisen kein Gerät primär an mir, bei dem ich den Ton über USB ausgeben kann. Daher wäre das die perfekte Lösung, denn der 3,5mm Klinke Anschluss transportiert ja nur das Audiosignal und dadurch bleiben ja auch die LEDs aus. Allgemein hätte ich mir auch etwas mehr Optionen am Voice Controller gewünscht. Dieser hat zwar ein Mute-, sowie ein 7.1-Knopf, einen Lautstärkeregler sowie wie einen Schalter für die in dem Headset untergebrachten Vibrationsmotoren, aber mit einem Großteil der Funktionen kann ich leider eh nicht viel anfangen. Der Raumklang von dem virtuellen 7.1 Surroundsound ist eine nette Spielerei und bringt auch was in einigen Spielsituationen, aber ist recht nervig, wenn man während des Spielens mit seinen Kollegen auf Discord kommuniziert. Den Mute Button kann man sich leider Gottes auch sparen, weil bei mir das Mikrofon dauerhaft stumm gestellt ist, weil die Audioqualität des Mikros leider nicht dem Preis von round about 80€ gerecht wird. Tatsächlich muss ich sagen, dass das Mikrofon einer meiner größten Kritikpunkte am MSI Immerse GH50 ist. Im Preissegment bis 50€ hätte ich die Mikrofonqualität so hingenommen, aber für 70-80€ erwartet man einfach mehr! Glücklicherweise habe ich noch ein Studiomikrofon, welches ich ohnehin meistens nutze, weswegen mir das Mikrofon letztlich recht egal ist. Mit der Vibrationsfunktion des Headsets konnte ich leider auch gar nichts anfangen. Ich habe es probiert, aber es hat mich beim Spielen einfach nur gestört. Vermutlich ist das wie mit der Vibration an Controllern, der eine mag es, der andere nicht. Eine weitere Sache, die einfach nicht verstehe, ist das MSI Dragon Center. Ein riesiger Hersteller wie MSI muss es doch schaffen, eine vernünftige Software zu entwickeln, oder wenigstens entwickeln zu lassen. Das MSI Dragon Center ist unübersichtlich, verbuggt und fordert mehr Geduld als es Nutzen bringt. Ein Update hat zwar kürzlich einiges verbessert, wodurch zumindest das Steuern der LED-Elemente zuverlässig funktioniert, aber alles in allem ist das MSI Dragon Center einfach eine Katastrophe. Kommen wir zu den Sachen, die das MSI Immerse GH50 wirklich gut macht. Das Headset ist einfach verdammt bequem! Ich habe es Tagelang immer wieder in langen Gaming und Streaming Sessions getragen und hatte nie Probleme damit, dass das GH50 unbequem geworden ist. Im Gegenteil! Das MSI Immerse GH50 hätte ich noch viele Stunden weitertragen können. Da kann nicht jedes Headset von sich behaupten. Ich habe nämlich durch meinen recht kleinen Kopf immer das Problem, dass die Ohrmuscheln auf meinen Ohren aufliegen und dadurch die meistens Headsets nach kurzer Zeit sehr unbequem werden. Außerdem hatte ich mit allen Headsets die ich davor hatte Probleme damit, dass der Bügel auf dem Kopf nach ein paar Stunden unbequem wird. Auch das ist mit dem MSI Immerse GH50 gar kein Thema. Ein weiter Pluspunkt ist das Soundqualität. Das MSI Headset hat echt einen super Klang im Standard Modus. Ich habe alles an Schnick Schnack ausgestellt und bin total zufrieden. Das Verhältnis aus Höhen und Tiefen passt super gut. Man hört die Schritte der Gegner prima, aber es sind auch noch genug Bässe da, um sich mal ein Lied oder Video anzuschauen, ohne das Gefühl zu haben, dass das Äffchen mit der Drehorgel jetzt den Ton im PC angibt.
Fazit:
Für wen ist jetzt das MSI Immerse GH50 was? Meiner Meinung nach ist das MSI Immerse GH50 ein ideales Headset für aufstrebende Streamer und Content Creator die ohnehin ein hochwertiges externes Mikrofon besitzen. Das Headset bietet mit seiner Audioqualität einen idealen Kompromiss aus Präzision in Spielen und Unterhaltsamkeit in Entertainment. Des Weiteren ist der Tragekomfort so hoch, dass auch Gaming und Streaming Sessions über 12 Stunden denkbar sind. Auch die allgemeine Verarbeitungsqualität ist so gut, dass man sich wenigstens für zwei Jahre keine Gedanken um einen Nachfolger machen muss. Dennoch erwarte ich von MSI, dass in der zweiten Revision des MSI Immerse GH50 etwas nachgebessert wird. Gerade beim Mikrofon erwarte ich, dass nachgebessert wird. Ich wünsche mir auch etwas mehr Modularität in Sachen Klinke Anschluss. Sehr wünschenswert wäre auch, wenn man sich beim Voice Controller auf das Wichtige konzentriert. Die Audioqualität des MSI Immerse GH50 ist so genial! Warum dann nicht einfach zu dem Lautstärkeregler einen Bass- und Trebleregler ergänzen und den 7.1 und Rummble Schnick Schnack weglassen? Dann wäre das MSI Immerse GH50 meinerseits eine Uneingeschränkte Empfehlung für jeden, der nicht über 100 Euro für ein gutes und hochwertiges Headset ausgeben möchte!
    
  
3 5
     am 28.04.2020
Produkttester
Ich durfte das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion testen. Auf diesem Wege vielen Dank dafür.

Lieferumfang:
- GH50 Headset
- Einsteckmikrofon
- Transporttasche aus Stoff
- Bedienungsanleitung mit allen gängigen Sprachen
Design
Das Design, der Verpackung wirkt schlicht. MSI allerdings stellt meines Erachtens bei dem Design der Verpackung das Wesentliche in den Vordergrund, das Headset selbst und verzichtet auf sämtlichen Schnickschnack und Bling Bling. Die Beschreibung auf der Rückseite bildet die Grundlegenden Funktionen und im Lieferumfang erhältlichen Teile. Diese ist komplett auf Englisch.
Das HS selbst wird in einer passend zugeschnittenen Box aus Pappe angeliefert.
Nur die Ohrmuscheln (RGB Seiten) und das Mitgelieferte Zubehör ist in Kunststoff eingefasst. (Finde ich persönlich gut, da auf große Kunststoffverpackungen verzichtet wird.
Das Headset selbst ist Designtechnisch ein echter Hingucker, auch die RGB´s in den Ohrmuschel -> Mehr dazu im unteren Text.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des Headsets . Auf den ersten Blick ist allerdings das in der Produktbeschreibung erwähnte Metallgestell nicht zu sehen, da das Headset komplett mit dunkelgrauem Kunststoff ummantelt ist. Dies macht das Headset aber wie bereits erwähnt sehr stylisch und hochwertig.
Beim Verstellen der Länge kommt dann auch das im inneren liegende Metallgestell zum Vorschein.
Ich persönlich muss sagen, dass das Headset sehr massiv ist und man keine Angst haben muss, dass irgendetwas bei der Verstellung, oder bei dem Handling kaputt geht. Trotzdem ist an dieser Stelle der super Tragekomfort zu erwähnen. Auch um die Klappfunktion der Ohrmuscheln muss man sich an dieser Stelle keine Sorgen machen.
Auch bei den kippbaren Ohrmuscheln, die sich den Ohren anpassen muss ich sagen, dass ich keine Bedenken habe, dass hier etwas abbricht.
Die mitgelieferte Tragetasche ist auch sehr gut verarbeitet. Ich denke nur, dass diese in den wenigsten Fällen von den Anwendern genutzt wird.

Tragekomfort
Die Ohrpolster, sowie das Kopfpolster sind sehr weich und bestehen aus einem Kunststoff. Im Schnitt habe ich das Headset immer 4Stunden auf dem Kopf gehabt und muss sagen, dass es trotz 300gramm Gewicht kaum Spürbar ist. Das Einzige ist die Wärmeentwicklung im Bereich der Ohren durch die aus Kunststoff bestehenden aufliegenden Ohrmuscheln. -> Dies ist aber meiner Meinung nach kein Negativpunkt, da ich dies auch schon bei anderen Hochwertigen Headsets hatte.
Das Kabel selbst ist Nylonumwebt, wodurch eine weitaus höhere Lebensdauer als bei nicht umwebten Kabeln zu erwarten ist. Das Kabel selbst muss ich sagen, ist sehr schwer, was auch durch die Steuereinheit im Kabel, welche recht groß ausfällt, entsteht. Dies ist bei längerer Benutzung manchmal störend, aber wahrscheinlich nur eine Gewohnheitssache.
Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt. Das Mikrofon ist sehr klobig und leider nicht höhenverstellbar, sodass es sich durchgehend im unteren Sichtfeld befindet. Hier würde ich mir eine andere Lösung wünschen.

Montage
Die Montage des GH 50 erfolgt über USB-Anschluss. Das Headset verbindet sich dann automatisch mit dem PC. Es wird seitens MSI empfohlen zur Steuerung des Headsets (Soundanpassung und RGB) das MSI Dragon Center zu installieren. Dieses hatte ich bereits installiert, da bereits meine Grafikkarte und mein Mainboard von MSI sind.
Das Dragon Center stellt einige vorinstallierte Soundeinstellungen zur Verfügung, was super ist, aber für das Headset nicht den optimalen Klang bietet -> hier ist etwas Arbeit und Zeit zu investieren um für sich selbst den optimalen Klang für Games oder Musik zu finden. (Mehr dazu bei Punkt Leistung)
Hier komme ich zu der Bedienungsanleitung. Diese ist leider nicht wirklich hilfreich bei der Installation des Headsets. Hat man nicht bereits andere Komponenten und das Dragon Center bereits installiert, ist es sehr schwer herauszufinden über welches Tool man das Headset steuert.
Die Bedienungsanleitung würde ich mir für unerfahrenere Personen detaillierter wünschen. Beispiele wären z.B. eine detailliertere Beschreibung zum Dragon Center, oder den Einstellmöglichkeiten könnte ich mir hierfür vorstellen. MSI hat hier löblicherweise sämtliche Sprachen in der Bedienungsanleitung berücksichtigt. Auf der Seite bei MSI selbst kann man allerdings nicht meckern& der Aufbau, die Beschreibung und der Support sind super.
Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt, was anfangs relativ schwer geht. Aber ist das Mikrofon einmal eingesteckt, muss man sich keine Sorgen machen, dass man dies ausversehen abreißt, oder es sich ungewollt verstellt.
Die RGB Funktion auf beiden Ohrmuscheln finde ich genial und ist auch für nicht RGB-Fanatiker ein optisches Highlight. Diese lässt sich im Dragon Center beliebig einstellen und gibt einige Standard Modis (Blinken, Musik, Atmen& etc.) vor.

Die Steuereinheit im Kabel fällt recht groß aus, da hier sämtliche Schaltbare Funktionen untergebracht wurden. Über die Einheit kann man die Bass-Vibration Funktion aktivieren, das Mikro muten, die 7.1 Funktion steuern und die Lautstärke anpassen.

Leistung / Sound
Kommen wir zum Sound. Das Headset verfügt über einen virtuellen 7.1 Surround Sound mit Bass-Vibration Funktion. Diesen fand ich anfangs wirklich großartig, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich ein On-Ear Headset gewohnt war. Wenn man sich genauer mit dem Sound befasst wirkt die Standarteinstellung des GH50 leider etwas plump. Hier wurde in den Standarteinstellungen leider keinen großen Wert auf Höhen und Tiefen gelegt. Man hat die Möglichkeit dieses im Dragon Center anzupassen, was allerdings sehr umständlich und zeitintensiv ist. Einen optimalen Sound habe ich bis jetzt auch noch nicht herausgearbeitet. Dies fällt mir besonders in Games wie COD auf, in denen es mir in den meisten Fällen leider nicht möglich ist den Gegner akustisch zu orten. Hier würde ich mir von MSI Nachbesserung wünschen.
Das GH50 verfügt über eine Bass-Vibration Funktion, welche mich anfangs sehr gereizt hat. Allerdings ist dies nicht zu 100% umgesetzt. Beim Einschalten dieser Funktion an der Steuereinheit am Kabel, gibt es erst ein leichtes Knacken und danach ein Hintergrundrauschen. Bei Games wird dieses Rauschen dann teilweise zu einem Kratzen.
Bei Musik ist dies allerdings das Gegenteil, wenn an hier die "richtige" Einstellung im Dragon Center gewählt hat, macht es echt Spaß mit der Bass-Vibration Funktion Musik zu hören.

Fazit:
Das Headset ist mit knapp 78€ angesetzt, was ich nach meiner Einschätzung für das GH50 als Angemessen ansehe.
Das GH50 ist optisch und qualitativ sehr gut verarbeitet
Die Soundqualität und die Einstellbarkeit könnten für den Preis allerdings besser sein.

(+) Die Optik und Haptik sind großartig
(+) Super Tragekomfort auch nach längeren Sessions

(-) Soundqualität nicht ausgereift (virtueller 7.1 Surround Sound)
(-) Bass-Vibration Funktion leider nicht gut umgesetzt
(-) recht schweres Kabel
(-) nicht verstellbares Mikrofon
(-) Bedienungsanleitung könnte detaillierter sein
    
  
3 5
     am 27.04.2020
Produkttester
Mir wurde die Möglichkeit geboten, das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen einer Testers Keepers Aktion von Mindfactory.de zu testen. In diesem Review möchte ich meine Erfahrungen mit dem Headset teilen und meine Meinung darüber kundtun.

Erster Eindruck:
Das Headset besteht überwiegend aus Plastik. An der Innenseite des Bügels ist ein weiches Polster angebracht, das gleiche, welches auch an den Hörern ist. Das Headset ist nahezu gänzlich in einem matten dunklen Grau gehalten. Nur die Außenseiten der Hörer sind schwarz und glänzend, wodurch die RGB Effekte durch die Reflektionen stärker ausfallen.

Verarbeitung:
Zwar besteht das Headset fast ausschließlich aus Plastik, aber es fühlt sich qualitativ hochwertig an. Die Schaumpolster sehen gut verarbeitet aus und sitzen bequem.

Design:
Das GH50 Headset sieht sehr schlicht aus. Das ganze Plastik stellt keinen optischen Gewinn dar. Benutzt man die RGB Effekte wird aus dem ansonsten eher unauffälligen Headset eine gute Ergänzung zu einem RBG Setup. Es lässt sich aussuchen, ob das Headset optisch unauffällig ist oder in kräftigen RGB-Farben leuchtet. Dies möchte ich positiv anmerken, schließlich möchte nicht jeder ein bunt blinkendes Headset.

Montage:
Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit. Hier vermisse ich einen optionalen Aux-Anschluss, wie er bei vielen Konkurrenzprodukten zu finden ist. Dadurch, dass das Headset ausschließlich über USB angeschlossen werden muss, ist eine Benutzung fernab vom Rechner Zuhause nicht möglich. Musikhören mit dem Handy von unterwegs, fällt weg. Schade bei dem guten Klang, den das Headset beim Musikhören bietet.
Zum Einstellen der RGB-Beleuchtung ist die MSI Software "Dragon Center" erforderlich. Damit die RGB-Optionen für das Headset angezeigt werden, muss der Rechner neugestartet werden.

Sound:
Mein Ersteindruck vom Sound ist sehr positiv. Die Kopfhörer haben einen guten Klang mit einer Tendenz zur Basslastigkeit. In den Einstellungen im Dragon Center lassen sich viele Anpassungen vornehmen, um den Sound auf den jeweiligen Geschmack anzupassen. Über einfache Soundoptionen, wie der Lautstärke und der Links-Rechts Abmischung über die Einstellung der Sampler-Rate bis hin zu einem Equalizer mir zahlreichen auswählbaren Voreinstellungen und der Möglichkeit, seine eigene Konfigurationen vorzunehmen, kommt jeder auf seinen Wunschklang.
Auch wenn die Kopfhörer, meiner Meinung nach, ihre Stärken beim Musikhören entfalten, so sind sie auch beim Gaming sehr gut aufgestellt. Hier störte mich jedoch anfangs die beim Spielen durchaus bemerkbare Basslastigkeit der Kopfhörer. Diese musste ich für einen ausgewogenen Klang beim Spielen herunter stellen. Abseits davon liefert das GH50 einen klaren, präzisen Klang, mit dem man selbst leise Schritte in Spielen wie z.B. CS:GO hört.

Mikrofon:
So sehr ich anfangs vom Sound beeindruckt war, so ist die Mikrofonqualität doch etwas enttäuschend. Man wird einwandfrei verstanden, Rauschen ist nicht zu hören und auch Hintergrundgeräusche werden auf ein Minimum reduziert. Aber man hört sich sehr gedämpft an. Das können andere Headsets, wie zum Vergleich das HyperX Revolver oder das Steelseries Arctic 5 hörbar besser.

Tragekomfort:
Als ich das Headset zum ersten Mal aufsetzte, dachte ich mir; man, das sitzt aber fest auf dem Kopf. Und das denke ich noch immer. Ich benutze seit nunmehr mehr als zwei Jahren das Steelseries Arctic 5, welches unglaublich leicht auf dem Kopf sitzt. Manchmal vergisst man, dass man es noch auf dem Kopf hat. Im Vergleich hierzu sitzt das GH50 sehr fest. Das Headset sitzt aber dennoch sehr bequem und drückt auch nach mehreren Stunden Tragezeit nicht zu sehr auf den Kopf. Entgegen meiner anfänglichen Erwartungen fühlt sich das Headset gut und bequem auf dem Kopf an. Es sitzt fest, verrutscht nicht wenn man doch mal ruckartig den Kopf bewegt und bleibt durchweg bequem.

Einstellungsmöglichkeiten und die Software dahinter:
Läd man sich die MSI Software Dragon Center herunter, lassen sich allerhand Einstellungen und Optimierungen am Sound, Mikrofon und Licht vornehmen. Hier können sich Experten austoben und ihren eigenen Wunschsound erzeugen. Falls ihr alle Einstellungen sehen wollt, empfehle ich das weiter unten verlinkte Unboxing-Video. Im letzten Drittel des Videos werden euch die Einstellungsmöglichkeiten vorgestellt.

Virtueller 7.1 Sound:
Das GH50 biete virtuellen 7.1 Sound, der nach Wunsch über die Steuerung am Kabel an | oder ausgeschaltet werden kann. Ist diese Option aktiviert, simuliert das Headset den Klang, als ob es ein 7.1 Surround Headset wäre.
Mit dem virtuellen 7.1 Sound bin ich persönlich nicht warm geworden. Der Sound wird merklich verändert, sodass Richtungen präziser gehört werden können, aber der Klang hat sich | in meinen Ohren - dadurch verschlechtert. Wenn man Wert auf ein 7.1 System legt, empfehle ich ein Headset mit echtem 7.1 Surround Sound.
Kurz zusammengefasst also; Es ist ein Feature, welches höhere Richtungspräzision auf Kosten des Klangs bietet. Für den Preis akzeptabel, aber mit einem echten 7.1 Surround Headset nicht vergleichbar.


Fazit:
Das Immerse GH50 Headset von MSI wird für knapp 80¤ auf Mindfactory angeboten. Für diesem Preis bekommt man ein Headset geboten, welches seine Stärken und Schwächen besitzt. Das Headset bietet einen guten Sound mit Fokus auf solidem Bass, welcher von potenter Software unterstützt wird. Auf Wunsch lässt sich der Vibrationsmodus dazu schalten, wodurch ein noch besseres Bassgefühl erreicht wird. In actionreichen Singleplayer-Spielen empfand ich das durchaus als ein schönes Feature. Für Videos oder Gespräche sind die Vibrationen jedoch ungeeignet. Ebenso für Spiele, in denen es auf den Sound ankommt, um z.B. Schritte zu hören. Doch dieser Modus lässt sich über die kleine Steuerung am Kabel schnell deaktivieren. Auch Lautstärke, Mikrofon und virtueller 7.1 Sound können über die Steuerung geregelt werden.
Die einzige wirklich Schwäche dieses Headsets ist in meinen Augen das Mikrofon. Hier wurde definitiv nicht der Fokus bei der Entwicklung daraufgelegt und das ist merkbar. Man wird einwandfrei verstanden, ist nicht zu leise oder zu laut, übersteuert nicht und Hintergrundgeräusche werden gut ausgeblendet. Aber der Klang ist sehr gedämpft, leicht hallend. Während des Testens wurde mir gesagt, dass ich mich anhöre, als stünde ich in einer Kirche. Dies finde ich sehr schade, da das Headset ansonsten einen soliden Eindruck macht.
Auch wenn das Headset nicht mit dem virtuellen 7.1 Sound und dem Vibrationsmodus überzeugt, ist es trotz allem ein gutes Headset, was seine Pflichten erfüllt; der gute Sound kompensiert aber nicht ganz das mittelmäßige Mikrofon. In Summe verdient sich das GH50 3/5 Sterne.
    
  
3 5
     am 25.04.2020
Produkttester
Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung, in dessen inneren ist das Headset durch ein Inlet aus Pappe von dem Zubehör getrennt. Auf den ersten Blick wirkt das simpel und nicht wirklich hochwertig.

Lieferumfang
" Headset mit abnehmbarem Mikrofon
" Stofftasche
" Bedienungsanleitung

Hier ist nur das nötigste beigelegt, wobei die Tasche wohl von den meisten Benutzern nicht gebraucht wird. Hier hätte ich mir anderes Zubehör wie beispielsweise ein längeres Kabel oder einen Popschutz für das Mikrofon gefreut.

Design & Verarbeitung
Die Kopfhörer sind mattgrau und äußerlich fast komplett aus Kunststoff gefertigt, nur der Kopfbügel besteht im inneren aus Metall. Die Ohrpolster sind genau wie die Polsterung des Kopfbügels aus weichem Stoff, längere Gaming-Sessions steht damit nichts im Wege, denn auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch angenehm auf dem Kopf. Das Mikrofon ist abnehmbar und nur lässt sich mit etwas Übung auch während des Tragens einstecken. Auch das Mikrofon ist bis auf den 3.5mm Klinkenstecker komplett aus Kunststoff gefertigt und lässt sich nur schwer verbiegen, bleibt dann aber gut in der eingestellten Position. Zudem lässt es sich durch die rechteckige Form fast ausschließlich nach vorne und hinten verbiegen, also näher oder weiter vom Mund weg. Nach oben und unten ist es nur sehr schwer möglich, es scheint auch nicht vorgesehen zu sein. Dadurch muss man den Bügel des Headsets sehr weit vorne tragen, da das Mikrofon sonst auf eher auf Nasen oder Augenhöhe ist.
Die Kontrolleinheit im Kabel des Kopfhörers ist mir persönlich ein Dorn im Auge. Diese ist meiner Meinung nach zu groß und schwer geraten. Auf dieser Kontrolleinheit befinden sich zwei Knöpfe zum Stummschalten des Mikrofons und zum Aktivieren des virtuellen 7.1 Sounds, ein Schiebregler zum Aktivieren des Vibrationsmodus und an der Seite ein kleiner Regler zum Einstellen der Lautstärke. Zusätzlich befinden sich noch kleine LEDs in den Knöpfen, die anzeigen ob das Mikrofon stumm geschaltet ist oder der 7.1 Modus aktiviert ist. Mir ist bei der Nutzung aufgefallen, dass diese Kontrolleinheit beim Betrieb des Headsets nach einiger Zeit warm wird. Nicht heiß, aber schon handwarm.


Montage & Software
Nach dem ersten Einstecken des USB-Steckers ist mir direkt ein leises Brummen auf dem linken Ohr aufgefallen. Nach etwas austesten in der zugehörigen Software, dem MSI Dragon Center bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass das Brummen durch die Beleuchtung entsteht. Dabei ist das Brummen nur bei einigen Farben und auch nur auf dem linken Ohr wahrzunehmen, daher gehe ich von einer mangelnden Qualität der LEDs bzw. der Qualitätskontrolle von MSI aus. Die Beleuchtung kann auch mit anderen Produkten von MSI synchronisiert werden, in meinem Fall mit einem Mainboard mit OnBoard LEDs sowie einem angeschlossenem LED-Streifen im Gehäuse des PCs. Hier stehen viele verschiedene Modi zur Verfügung, die mir persönlich aber nicht genug eingestellt werden können. Hier würde ich mich z.B. beim "Atmen" Profil über einen Schiebregler zur Einstellung der Geschwindigkeit freuen. Zudem sind bei einigen Modi Headset und Mainboard nicht ganz synchron, was bei Farbwechseln natürlich schon gegeben sein sollte. Ansonsten kann im Dragon Center neben der Beleuchtung auch einiges am Sound sowie dem Mikrofon eingestellt werden.

Sound
Standardmäßig ist der Sound relativ flach und eher neutral, durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten in der Software und einen Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen kann dieser aber an jedermanns Vorlieben angepasst werden. Über die Kontrolleinheit kann der Ton von komplett aus bis aufs maximum aufgedreht werden, was meinem Empfinden nach auch wirklich sehr laut ist.
Der virtuelle 7.1 Modus und der Vibrationsmodus haben mich dagegen auch enttäuscht. Mit eingeschaltetem 7.1 hallt einfach jeder Sound, eine bessere Ortung in Shootern ist damit nicht möglich. Schaltet man den Vibrationsmodus ein, ist auch ohne Tonwiedergabe ein Grundrauschen vorhanden. Lässt man Musik laufen hört sich alles etwas Bass lastiger an. Von den Vibrationen an sich bekommt man nicht viel mit, außer man fasst die Ohrmuscheln an, dann merkt man das diese wirklich am Vibrieren sind. Im inneren kommt aber nur der Bass an, diesen kann man aber auch durch den Equalizer hochdrehen. Durch das trotzdem vorhandene Grundrauschen erschließt sich mir der Sinn hinter dem ganzen nicht wirklich.
Das Mikrofon ist nicht wirklich erwähnenswert, es gibt nichts Positives aber auch nichts Negatives zu sagen. Für den Voicechat in Spielen sollte es langen, professionellen Anwendern würde ich es allerdings nicht empfehlen. Dafür ist es ja aber auch nicht ausgelegt.

Preis-/Leistungsverhältnis
Der aktuelle Preis des Headsets liegt bei ca. 75 Euro, wenn der 7.1 oder der Vibrationsmodus einen Mehrwert darstellen würde, wäre dieser Preis auch durchaus gerechtfertigt. Mir persönlich sagen aber beide Features nicht zu, dazu kommt noch die Brummende Beleuchtung, die ich daher auch dauerhaft ausgeschaltet habe. Bleibt also ein "normales" Stereo Headset mit mittelmäßigem Sound und Mikrofon. Mir persönlich wäre das etwas zu viel Geld für ein Headset, welches zu großem Anteil aus Kunststoff besteht.

Vergleich
Momentan nutze ich am PC ein HyperX Cloud Alpha, welches ich im Angebot für 66 Euro gekauft habe. Dieses besteht viel aus Metall und auch Leder und hat zudem einen größeren Lieferumfang (verschiedene Kabel), dafür aber keine Beleuchtung oder verschiedene Modi. Dafür klingt es aber auch an jedem Gerät gleich, da nicht erst Software installiert und ein Equalizer eingestellt werden muss. Das Mikrofon ist in etwa gleichauf mit dem des hier getesteten GH50, der Sound ist dafür meines Erachtens deutlich besser. Jeder beurteilt Sound etwas anders, es kann auch sein das ich mich einfach an meine Kopfhörer gewöhnt habe.

Fazit
Mir persönlich hat das Headset zu viele Zusatzfunktionen, die zwar mal ganz nett zum Ausprobieren sind, in der Realität aber (zumindest bei mir) kaum bis nie zum Einsatz kommen werden, da sie entweder mit einer Einbuße (Brummen bei Beleuchtung, Rauschen bei Vibrationsmodus) einherkommen. Die Kontrolleinheit im Kabel stört weil sie zu groß ist, das Kabel an sich ist auch nicht unbedingt sehr lang. Ich konnte es kaum ordentlich verlegen, sondern musste es auf direktem Weg an den PC anschließen, da man ja auch mal mit aufgesetztem Headset aufsteht. Wer jedoch an 7.1 Sound gewöhnt ist oder mit dem Vibrationsmodus mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset durchaus zuschlagen. In dem gleichen Preisbereich gibt es meiner Meinung nach allerdings auch bessere alternativen ohne viel "Schnickschnack", dafür aber anständigem Sound.
    
  

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