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Artikelbeschreibung

Seit dem 11.04.2018 im Sortiment

Wer stagniert verliert. Diesen Leitsatz scheinen sich die Produktentwickler aus dem Hause THERMALRIGHT eindeutig zur Philosophie auserkoren zu haben. Die nächste Innovation auf dem Gebiet der Luftkühlung ist der ARO-M14 Grey CPU Kühler.

Mit der Drehzahl von 300 – 1.300 U/min des ARO-M14 Grey, geht eine beeindruckende Förderleistung von 28,7 – 125 Kubikmeter in der Stunde einher. Wer jetzt befürchtet, dass dies nur in Verbindung mit einer gigantischen Geräuschkulisse möglich ist, der irrt. Mit 15 – 21 dBa ist der ARO-M14 Grey schön leise. So können Sie geräuschbedingte Ablenkungen bereits im Vorfeld ausschließen. Mit einer 6 x 6 mm Heatpipe, kann die Wärme des Prozessors effektiv an den Kühlrippen abgegeben werden. Der Lüfter wird über den 4-Pin PWM angeschlossen und sorgt mit einen Abmessungen von 140 x 152 x 26,5 mm, für eine steife Brise.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: ARO-M14 AMD Ryzen CPU Kühler grau
für folgende Sockel geeignet: AM4
Bauart: Tower Kühler
Lüfter vorhanden: Ja
Lüfter dB(A): 15-21 dB(A)
Lüfter U/min: 300-1300 U/min
Luftfördermenge: 28.7-125 m³/h
Lüfteranschluss: 4-pin PWM
Länge: 152 mm
Breite: 129 mm
Höhe: 162 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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13 Bewertungen

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5 5
     am 29.10.2018
Verifizierter Kauf
Sehr guter Kühler, macht das was ich von Ihm erwarte.
    
  
4 5
     am 03.10.2018
Verifizierter Kauf
Er Tut was er soll "Kühlen" aber nach 1,5h BF1 auf Ultra Settings liegt der Ryzen 7 2700X dennoch bei 75 Grad
    
  
5 5
     am 30.09.2018
Verifizierter Kauf
Ist ein super Gerät.
Nur zu empfehlen.
    
  
5 5
     am 11.08.2018
Verifizierter Kauf
Ich hätte ihn schon vor Monaten als Produkttester haben können, musste da leider absagen, weil ich zwar einen R 5 2400G hatte, aber keine Gehäuse das einen 162mm Lüfter aufnahm.
Ich weiss der Box Lüfter reicht auch, aber ich wollte einen leisen Spiele PC, der dabei auch noch Kühl sein sollte und daher habe ich mir den gekauft.
Ich denke er ist Baugleich mit dem Thermalright Macho und nur die Befestigung ist für die Rysen CPU`s optimiert. Jedenfalls ist er nur bei den vollen 1300 U/min in einem angenehmen Säuseln zu vernehmen, die erreicht er bei mir im normalen Spielbetrieb aber nie und ist deswegen nicht wahrnehmbar. Ach ja, die Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen, trotzdem ist noch eine Tube dabei und natürlich der tolle Thermalright Schraubendreher.
Im IDL = 35 bis 40 Grad (bei 30 Grad außen Temp.)
unter Last, Prime 95 = max. 71 Grad (bei 30 Grad außen Temp.)
Ich finde das kann sich sehen lassen und kann ihn für ein leises System nur empfehlen. Versand und Verpackung MF wie immer Top.
    
  
5 5
     am 07.08.2018
Verifizierter Kauf
Gross, günstig, top Kühlleistung.
    
  
5 5
     am 07.08.2018
Verifizierter Kauf
Riesiger Kühler mit guter Kühlleistung auf Basis des Thermalright HR-02 Macho

Montage:

Der Thermalright ARO-M14 ist zwar ein riesiger Kühler, jedoch gestaltet sich die Montage als sehr einfach. Man muss lediglich das Mounting Kit an der bereits am Board befestigten Backplate befestigen und schon kann der Kühler angebracht werden. Das ist aufgrund des guten beigelegten Schraubendrehers kein Problem. Auch die Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen. Für weiterer Verwendungen liegt jedoch noch Wärmeleitpaste bei.

Zusätzlich muss nur der Lüfter mit den Klammern angebracht werden. Das ist zwar etwas fummelig, aber ist mit ein wenig Geduld schnell erledigt. Hier bietet sich auch die Möglichkeit direkt einen weiteren Lüfter anzubringen. Dies habe ich für den Test allerdings nicht gemacht.

Um den Ram muss man sich mit den Kühler auch keine Sorgen machen. Das Prdukt ist asymetrisch aufgebaut, sodass bei den Ramslots auch genug Platz für riesige Heatsinks für den Ram ist.
Da der Kühler relativ hoch ist, sollte man vorher überprüfen, ob er in das Case passt. Dazu muss man in den Daten zu den Gehäuse schauen, ob Kühler mit einer Höhe von 162 mm hineinpassen.

Kühlung:

Der eigentlich wichtigste Aspekt bei einen Kühler ist die Kühlleistung. Als Test CPU kommt der Ryzen 2600x, zum Einsatz. Als Gehäuse kommt das Nanoxia Deep Silence 3 zum Einsatz. Die Gehäuselüfter drehen dabei mit 100% Geschwindigkeit. Der CPU Lüfter dreht mit ca. 1000 Umdrehungen nicht auf Höchstleistung.
Wichtig: Die Zimmertemperatur während des Testes beträgt ca. 30°C die Temperaturen sind daher höher als im Normalfall.

Im Idle beträgt die CPU Temperatur gerade mal 35°C. Im Anbetracht der Raumtemperatur ein sehr guter Wert. Unter Last erhöht sich das ein wenig.
Mit normalen Precision Boost beträgt die CPU Temperatur bei voller Auslastung etwa 72°C. Die Taktraten sind dabei um die 4GHz. Allerdings ist die angelegte Spannung mit etwa 1,2 bis 1,3 Volt höher als sie sein müsste.
Bei 3,9 GHz (all-core) bei 1,12V beträgt die CPU Temperatur ca. 63°C.
Bei hohen Taktraten geht den Kühler allerdings die Puste aus. Bei 4.3 GHz (all-core) mit 1.42 Volt kommt die Temperatur gefährlich nahe an die 90°C. Das wird unter anderm an den hohen Umgebungstemperaturen und der hohen Spannung liegen.
Während gewöhlichen Zocken beträgt die Temperatur bei GTA 5 etwa 65°C. Dabei hat eine GTX 980 ti das Gehäuse zusätzlich ordentlich aufgeheizt.

Dadurch, dass der Lüfter größer ist als der Kühler, wird kühle Luft unter den Kühler direkt zur Kühlung der Spannungsversorgung transportiert. Dadurch wird nicht nur die CPU, sondern auch deren Spannungsversorgung gekühlt.

Lautstärke:

Aufgrund der großen Ausmaße braucht es für die Kühlungsleistung keinen schnell drehenden Lüfter. Der beigelegte Lüfter dreht daher maximal bis 1300 Umdrehungen. Unter Vollast ist der Lüfter zwar wahrnehmbar, er ist aber nicht besonders laut. Bis etwa 40% Geschwindigkeit ist er kaum wahrnehmbar.
Der Kühler eignet sich also auch für Freunde von leisen Systemen.


Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kühler ein gutes Preis Leistungsverhältnis hat. Die Kühlleistung ist für die aktuellen Ryzen CPUs ausreichend, solange man keine adsurb hohen Taktraten erreichen möchte. Auch die Montage gestaltet sich als sehr einfach und die Lautstärke stimmt auch.
Daher ein empfehlenswerter Kühler für Ryzen.
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     am 10.06.2018
Testbericht Thermalright ARO M14G



Vorwort:
Vorab einmal ein großes Dankeschön an Mindfactory für die Wahl als Produkttester für einen der Thermalright ARO M14 Tower Kühler.

Verpackung und Lieferumfang:
Das Aussehen der Verpackung ist an die der Ryzenprozessoren angelegt und wurde nur etwas vergrößert. Das Heatsink ist darin gut durch Polster geschützt und separat vom Lüfter getrennt verpackt worden. Im Lieferumfang befinden sich außerdem vier Halteklammern und Antivibrationspads sowie ein magnetischer Schraubendreher und eine kleine Spritze mit extra Wärmeleitpaste.

Design:
Das Design des Tower Kühlers ist eher schlicht gehalten. Er besteht wie die meisten CPU-Kühler seiner Art aus einem etwa 16cm hohen Heatsink aus Metall mit 6 Heatpipes. Das Heatsink ist ziemlich groß (15,2cm x 12,9cm), aber blockiert keine Steckplätze für den Arbeitsspeicher und sogar mit hohen Speicherriegeln gibt es da keine Probleme. Das Einzigartige an diesem Kühler ist aber die in meinem Fall graue Platte oben auf dem Kühlblock auf der das Wort Ryzen geschrieben ist, was ihn auch für Leute mit Fenster im Gehäuse attraktiv macht. Die Aufschrift liegt an der alleinigen Zielgruppe des Kühlers, nämlich die Besitzer einer neuen Ryzen CPU. Der Lüfter ist mit zwei Halteklammern am Tower befestigt und kann durch noch zwei Klammern, welche im Lieferumfang enthalten sind wahlweise durch einen weiteren unterstützt werden. Der weiße Lüfter, der in einem schwarzen Rahmen eingefasst ist passt meiner Meinung nach sehr gut zum Rest und rundet das ganze relativ edle Design dadurch perfekt ab. Das Ganze zusammen erinnert dabei sehr an die Thermalright Macho-modelle, welche im Gegensatz zum ARO M14 auch auf Intel Sockeln montiert werden können.

Verarbeitung:
Zuerst einmal zur Verarbeitung des Heatsinks und der Heatpipes: Das Heatsink ist relativ hochwertig verarbeitet, mir sind keine direkt sichtbaren Mängel aufgefallen. Das Ganze besteht laut Hersteller aus einer vernickelten Kupferbasis (C1100) welche auch beim Dark Rock Pro 3 von bequiet! als Material verwendet wurde. Keine der Lamellen des Heatsinks sind auf irgendeine Weise verformt und jede hat genau den gleichen Abstand zur nächsten. Alles ist äußerst stabil, jedoch haben sich beim Einbauen der Halteklammern die untersten Lamellen verbogen, wobei sie sich aber sehr einfach wieder in Form bringen lassen. Zum Lüfter kann man nur sagen, dass er ähnlich wie der Tower einen sehr soliden Eindruck macht. Dazu ist mir aufgefallen, dass man ihn während des Gebrauchs nie wirklich zu hören bekommt.
Im Vergleich mit dem AMD Wraith Spire ist definitiv ein Unterschied in der Verarbeitung erkennbar, wobei man mit dem Dark Rock von bequiet! meines Erachtens nach kaum einen Unterschied bemerkt.

Kompatibilität:
Wie oben schon gesagt ist die Zielgruppe des Kühlers ganz klar beschränkt auf die Besitzer einer Ryzen CPU, denn der Kühler ist nur mit dem AM-4 Sockel kompatibel. Um ihn auf einen Intelsockel montieren zu können braucht man dafür ein spezielles Montagekit von Thermalright. Außerdem sollte man sehr gut darauf achten, dass der Tower Kühler in das Gehäuse passt, denn durch seine enorme Größe kann es tatsächlich mal etwas knapper werden. Wie oben schon erwähnt blockiert der Kühler keine RAM-Bänke für den Arbeitsspeicher und lässt daher auch größere Module zu, was andere Kühler dieser Art häufig nicht tun.

Installation:
Die Installation lief ziemlich problemlos ab. Die Anleitung ist sehr einfach gehalten und daher leicht zu verstehen. Was bei der Montage wirklich praktisch ist, ist das man nicht mehr die Backplate des Mainboards entfernen und ersetzen muss. Bei dem ARO M14 kann man die Backplate vom Mainboard einfach weiterhin benutzen. Zuerst schraubt man in die Löcher der Backplate vier Rändelschrauben, auf denen man dann mit vier weiteren den Halterahmen für den Tower befestigt. Zuerst wackelt das ganze noch ein wenig, sitzt am Ende aber alles fest. Aufgrund dessen würde ich aber empfehlen den Einbau des Kühlers außerhalb des Gehäuses durchzuführen, da die Backplate wie in meinem Fall sonst während der Montage einfach abfallen könnte. Dann montiert man das Heatsink. Durch das Loch im Tower und dem mitgelieferten magnetischen Schraubendreher geht das ziemlich leicht, denn dadurch kommt man sehr gut an die hinteren Befestigungen des Kühlers. Wärmeleitpaste muss nicht mehr aufgetragen werden. Sie ist von Werk aus schon aufgetragen. Wahlweise lassen sich dann noch Antivibrationspads auf dem Heatsink anbringen, um die Geräuschentwicklung zu vermindern. Außerdem kann man noch einen zweiten Lüfter (nicht im Lieferumfang enthalten) auf der anderen Seite des montieren. Halteklammern und Antivibrationspads sind dafür schon beigelegt. Sollte man sein Mainboard oder Prozessor mal tauschen wollen, ist das auch kein Problem, denn es ist ja noch eine kleine Spritze mit extra Wärmeleitpaste vorhanden.

Temperatur/Geräuschentwicklung:

Das Testsystem:
CPU: Ryzen 5 1500x
Mainboard: Asus Prime B-350plus
Ram: 8gb 2666mhz Crucial Ballistix
GPU: Asus GTX 1060strix OC

Bei der Geräuschentwicklung kann man eigentlich nur sagen, dass es kaum Geräusche gibt. Den 140mm große PWM-Lüfter hört man so ziemlich nie, sofern er nicht mit seiner maximalen Drehzahl von 1300rpm dreht. Laut Hersteller soll der Lüfter maximal 21dB laut werden, was in etwa der gleichen Lautstärke des Dark Rocks 3 von bequiet! entspricht. In meinem Fall dreht der Lüfter aber nie mit seiner maximalen Drehzahl, was ihn so ziemlich unhörbar macht. Im Vergleich mit dem Wraith Spire von AMD ist ein deutlicher Unterschied bemerkbar. Dieser dreht nicht nur mit einer höheren Drehzahl, sondern ist dabei auch noch sehr gut wahrnehmbar.
Der Kühler ist für eine maximale TDP von 240Watt ausgelegt, was man auch schnell bemerkt.

Fortnite:
Bei dem mittlerweile sehr beliebten Spiel pendelt die Temperatur (bei höchsten Einstellungen) immer zwischen etwa 50°C und 60°C. Der Lüfter dreht dabei auf etwa 400-500 rpm und ist trotzdem immer noch schlecht hörbar.

Pubg:
Bei Pubg (hohe Einstellungen) gehen die Temperaturen nur selten über 60°C. Größtenteils verhält es sich wie bei Fortnite. Nur der Lüfter dreht dabei etwas schneller nämlich mit etwa 550rpm.

Overwatch:
In Overwatch (auf epischen Einstellungen) bleibt alles kühl. Die Temperatur steigt maximal auf 50°C an und bleibt da auch vorerst. Der Lüfter dreht gerade mal mit 350rpm und allgemein merkt man ziemlich gut, dass er hier unterfordert ist.

Fazit:

Der Thermalright ARO M14G ist ein sehr effektiver und gut verarbeiteter Tower Kühler, der sich definitiv für jeden Besitzer eines Ryzens lohnt. Er ist relativ leise und kann es definitiv mit höherklassigen Modellen aufnehmen. Er ist eine sehr gute und vor allem billigere Alternative zu anderen Tower Kühlern und ist außerdem durch sein attraktives Aussehen ein Hingucker in jedem Gehäuse. Der Kühler besticht außerdem durch den großzügigen Lieferumfang und der zusätzlichen Wärmeleitpaste. Dazu ist der Einbau sehr einfach und selbst für Laien ein Kinderspiel.
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     am 07.06.2018
Testers Keepers mit Thermalright ARO-M14

Einleitung

Einen CPU Kühler für Ryzen? Das soll nötig sein?
AMD liefert mit seinen Ryzen Prozessoren bereits einen potenten Kühler für seine CPUs aus und viele potenziellen Käufer stellen sich nun zu recht die Frage:
Lohnt sich der Kauf eines CPU-Kühlers überhaupt?
Ich habe mich im Rahmen des Testers Keepers als Produkttester beworben und bin einer der glücklichen die auserwählt wurden den ARO-M14 von Thermalright testen zu dürfen und diese Frage zu beantworten.
In meinem System ein AMD Ryzen 5 1600 in Kombination mit dem Asus Prime X370-Pro verbaut ist. Der r5 1600 läuft mit dem Standardtakt von 3,20GHz und dem mitgelieferten Boxed Lüfter von AMD. Da ich den Referenzkühler habe, werde ich den ARO-M14 auch im Folgenden mit diesem stets vergleichen.

Danksagung

Ich danke Thermalright und Mindfactory für das Bereitstellen des ARO-M14 und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Verpackung / Lieferumfang / Design und Verarbeitung

Der ARO-M14 kommt gut Verpackt und durch Schaumstoff gepolstert an.
Wer bisher nur Standardkühler kannte, wird von der Größe des ARO-M14 überrascht sein. Mit einer Größe von 152mm / 129mm / 162mm (L/B/H) ist der M14 ein echter Brocken. Obwohl auf der Front der Verpackung der Schriftzug Only For Ryzen prangert, passt der M14 nicht nur auf die AM4 Fassung, sondern auch auf die Sockel FM1, FM2(+), AM2(+) und AM3(+).
Beim Lieferumfang gibt sich Thermalright keine Blöße und liefert neben einer Ausführlichen deutschen Anleitung sämtliches für die Montage benötigtes Zubehör mit. Dazu gehören acht Anti-Vibrationspads (dadurch ist es möglich einen zweiten Lüfter zur Kühlung anzuschließen), vier Klammern zur Lüfter Fixierung, ein 140mm Lüfter, ein Schraubenzieher, eine Deckelplatte, voraufgetragene Wärmeleitpaste, eine Spritze mit Chill Factor 3, sowie einige Schrauben.

Wer in sein Gehäuse eine Seitenscheibe verbaut hat darf sich zudem freuen. Optisch macht der ARO-M14 eine starke Figur und sieht richtig aus. Die Verarbeitung ist absolut Spitze und lässt kein Spielraum für Beanstandung. Die oberste Lamelle existiert in den Farben Grau und Orange.


CPU-Kühler im Detail

Der ARO-M14 besitzt, 6 Heatpipes, 31 Lamellen und eine Bodenplatte. Die Heatpipes als auch die Bodenplatte sind vernickelt und verhindern somit das, das Metall korrodiert. Die Lamellen bestehen aus Aluminium. Der 140mm Kühler dreht mit 300 bis 1300 Umdrehung pro Minute und pustet somit bis zu 125 m³/h auf die Lamellen. Laut Thermalright geschieht das alles flüsterleise zwischen 15 und 21 dB. Strom bekommt der Kühler über den Standard 4-Pin PWM Anschluss.



Installation

Durch die gut erklärte deutsche Anleitung lässt sich der Lüfter Kühler ohne Probleme zusammenbauen. Da zu jedem Schritt ein passendes Bild in der Anleitung existiert, gibt es wenig Spielraum für Fehler. Um den Einbau möglichst einfach zu gestalten sollte man den PC mit genügend Licht vor sich auf den Schreibtisch liegen haben bzw. das Mainboard.
Bevor der eigentliche Einbau beginnt muss man zunächst (falls noch nicht geschehen) die beiden Retention Mount Module abschrauben (die beiden Plastikteile die links und rechts von der CPU angebracht sind). In die die Schraubenlöscher montiert man nun die dicken Schrauben die oben ebenfalls ein Gewinde haben. Auf diese Schrauben legt man den dünnen Metallrahmen auf und fixiert sie mit den beileigenen Schrauben.
Jetzt schnappen wir uns die Klammern und stecken sie in die Entsprechenden Bohrungen die außen an den Lamellen zu finden sind. Hier wird später der Lüfter befestigt d.h. steckt die Klammern auf dies Seite ein, wo später eure Lüfter befestigt werden soll. Der Bogen bei den Klammern, sollte zum Kühlkörper hinzeigen. Auch wenn sich die Lamellen etwas biegen müsst ihr keine Angst haben diese kaputt zu machen, da diese relativ flexibel sind. Sind die beiden Klammern angebracht (oder alle vier, wenn ihr zwei Lüfter anbringen wollt), schnappt ihr euch die Antivibrationspads. Diese werden an die Ecken des Kühlkörpers geklebt, an den der Lüfter befestigt wird. Sind diese angebracht können wir nun den Kühlkörper auf das Mainboard platzieren und festschrauben. Benutzt dazu den mitgelieferten Schraubenzieher, da dieser extra Lang ist und sich ideal zum Anschrauben eignet. Optional kann man vorab die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf schmieren, ich habe allerdings in diesen Fall darauf verzichtet und benutze die bereits aufgetragene. Nachdem festschrauben auf das Mainboards sollte alles Bombenfest sitzen und nichts wackeln. Zum Testen könnt ihr ruhig einmal den Kühlkörper anfassen und daran das ganze Mainboard hochheben.
Last but not least: Kommen wir zur Lüfter Installation! Steckt zunächst das Stromkabel des Lüfters an den PWM Anschluss an, anschließend klemmt ihr den Lüfter fest indem ihr ihn an den Kühlkörper wo die Antivibrationspads sind, anlegt und mit den Klammern fixiert. Die Klammern sind die einzige Halterung für den Lüfter und es gibt keine Schrauben oder Ähnliches.
Das war die Installation des Thermalright ARO-M14O!


Kühlleistung

Um die Kühlleistung des M14 zu testen habe ich diesen mit dem AMD Boxed Kühler Wraith Spire in zwei Tests verglichen um die beiden Kühler gegeneinander antreten zu lassen und dabei die Temperatur und (subjektive) Lautstärkeentwicklung zu vergleichen.

Im ersten Test vergleiche ich die beiden Lüfter im Normalbetrieb. Der PC läuft dazu 20 Minuten ohne Benutzung. Die Drehzahl wird automatisch vom PC gesteuert.
Der AMD Boxed Kühler hält die Prozessor Temperatur im Durschnitt ca. 43 und ist dabei kaum bis gar nicht hörbar. Der ARO-M14 kühlt den Prozessor auf ca. 34 Grad herunter. Komplett Lautlos!
Nachfolgend teste ich mit Prime95. Dies lastet alle 6 CPU Kerne auf 100%.
Nach 25 Minuten und voller Dreh Leistung wird die CPU mit dem AMD Wraith Spire im Durchschnitt 71 Grad und maximal 72 Grad heiß.
Der M14 kommt auf ca. 65 Grad, ist dabei aber deutlich leiser als der AMD Kühler und kaum zu hören.


Fazit

Kommen wir auf unsere Ausgansfrage zurück: Lohnt sich für einen AMD Prozessor einen extra Kühler anzuschaffen? Eine eindeutige Antwort gibt es.
Der Thermalright ARO-M14 verrichtet ohne Frage seinen Job sehr gut. Er Kühlt den Prozessor besser als der Boxed Kühler und ist dabei  was ich besonders wichtig finde  dabei durchgehend Flüsterleise. Die Verarbeitungsqualität ist 1A und der Preis von knapp 50¤ für den Thermalright ARO-M14 ist vollkommen gerecht und bietet eines der besten Preis-/ Leistungsverhältnissen für CPU Kühler.
Die Boxed Kühler vom AMD sind ausgezeichnet, aber alle AMD Besitzer die mehr Kühlung wollen bei deutlich geringeren Lautstärke kann ich den Thermalright ARO-M14 ohne Frage ans Herz legen.
Bei der Einbau höhe sollte man jedoch achtgeben: Mit 162 mm Höhe passt der Thermalright ARO-M14 nicht in jedes Gehäuse.

Ich bewerte den Lüfter mit 4,5/ von 5 Sternen.

Die Bilder habe ich gesammelt bei Imigur hochgeladen, da ich Probelme hatte sie hier hoch zu laden: https://imgur.com/a/IZ7Uuzz
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     am 04.06.2018
Ich habe dieses Produkt als Produkttester untersucht und möchte mein Fazit im folgenden erläutern.

Design:
Die Verpackung erinnert stark an die der Ryzen CPU Box, wofür der Lüfter auch konzipiert ist. Der Kühler im montierten Zustand sieht brachial aus durch den verbauten 140mm Fan. Überzeugend ist auch der Ryzenaufdruck auf der obersten Lamelle. Dadurch wird der Kühler für Gamer interessant, die ein Gehäuse mit Side Window haben und gerne ihren Rechner von innen präsentieren wollen. Denkbar zu dem schlichten weißen Lüfter wären zusätzliche Gehäuselüfter mit integrierten LED Stripes. Das einzige was das designtechnisch meiner Meinung nach nicht geht sind die Heatpipes. Die insgesamt 6 Heatpipes auf jeder Seite sehen schon fancy aus, jedoch die Enden, welche man von außen auch immer sieht hinterlassen einen etwas billigen Eindruck. Doch dazu mehr im folgenden Abschnitt.

Verarbeitung:
Der Ersteindruck sieht erst einmal ziemlich vernünftig aus. Schicke Aluheatpipes mit mattglänzender Optik. Auf der Kontaktfläche industriell eine Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen, welche gut durch eine Plastikschale von der Umwelt isoliert ist. Mitgelieferte Kleinteile wie Rändelschrauben oder Bügel sind vernünftig eingepackt doch etwas trübt auch hier das Bild. Die Enden der Heatpipes die unsauber verarbeitet sind. Teilweise finden sich an den Enden Grate welche eine Verletzungsgefahr darstellen. Besser macht das Hier klar BeQuiet mit seinen Dark Rock Kühlern. Wie auf den Bildern zusehen schließt hier der Kühler mit einer Art Schwarz lackiertem Deckel ab. Das sich die Lüfter in einer ähnlichen Preisklasse bewegen erwartet man schon eine solide Verarbeitung. Bei dem ARO M14G kommt noch hinzu das die Dichte der Lamellen kleiner ist und auch dort Garte zu finden sind, als beim Konkurrenten. Ich habe mich auch gefragt wieso auf jeder Lamelle etliche kleine Blechkanten nach oben gebogen sind. Vielleicht aus Optischen Gründen, jedoch nicht aus praktischen. Letzter Punkt den Gamer mit Mini ITX und Midi Gehäusen wahrscheinlich zum Kauf eines Anderen Kühler zwingt ist der Platz der durch den Kühler eingenommen wird, vor allem die Höhe. Thermalright verschenkt hier durch die schlecht abgeklemmten Heatpipes und das starre Bügelsystem des Lüfters ganze 1,5cm an Höhe. Dadurch können viele Side Windows etc. nicht mehr montiert werden. Dieses Problem erschloss sich auch bei der Montage in den Rechner meiner Freundin die ein Fractal Core 500 Mini ITX Gehäuse besitzt. Auch hier verweise ich auf meinen Dark Rock 2 Kühler von BeQuiet. Dieser hat zum einen flaches Ende der Pipes und zum anderen ein anderes Bügelsystem verbaut welchen erlaubt den Lüfter auch in der Höhe nach oben oder unten zu korrigieren. Diese 3 4 Millimeter sind entscheidend, wenn man einen solch großen Kühler verbauen will.

Test der Temperatur und Geräuschentwicklung:
Angaben zum System und vorher verbautem Kühler:
CPU: Ryzen 5 1600 6x3,2GHz
Lüfter: Xilence A402 Tower Kühler
RAM: 16GB Crucial Ballistix Sport LT grau DDR4-2400 DIMM CL16 Single
MB: Biostar X370GTN Mini ITX
Graka: MSI Geforce GTX 1050Ti OC Edition 4GB
HDD: Seagate Barracuda 1TB
SSD: 120GB WD Green (für BS)
BS: Windows 10 Education
Monitore: 2 Stück 1x 1920x1080P und 1x 1440x900P

Ausführung mit folgenden Einstellungen:
-Temperaturmessung mit Speedfan bei gleichzeitiger Abfrage der momentanen Umdrehung
-Lüftersteuerung über das Bios geregelt à bei 60°C sollen Lüfter mit maximaler Umdrehung laufen
-kein Overclocking an der CPU
-der Test wurde im geschlossenen Mini ITX Gehäuse (so weit möglich durchgeführt)
-beim Testprodukt konnte die Abdeckung durch die Höhe des Kühlers leider nicht komplett eingebaut werden

Testprogramme:
-PUBG Mittlere Settings, sehr hohes Antialising und hohe Sichtweite
-Prime95 im Modus Small FFTs für maximale Hitzeentwicklung

Testergebnisse PUBG Vergleiche zwischen Xilence A402 und Thermalright ARO-M14G
Grundsätzlich ist erst einmal zu sagen das der Xilence A402 in etwas höhere Temperaturbereiche gekommen ist als der Thermalright ARO-M14G. Was dadurch zu begründen ist, dass dieser doppelt so viele Heatpipes besitzt und auch statt einem 140mm Lüfter ein 92mm Lüfter verwendet.
Bei PUBG lagen die Temperaturen des Xilence A402 bei Temperaturen um die 65°C bei einem FPS-Bereich von 100-120 FPS im Flug, 70-95 FPS in Gebäuden und stabile 65-75 FPS, wenn man durch die Gegend gefahren ist und viele Chunks geladen werden mussten. Ähnliche FPS wurden auch mit dem Thermalright ARO-M14G erreicht. Jedoch bei kühleren Temperaturen von knapp 60°C. Die gleichen FPS lassen sich womöglich durch die 1050Ti erklären, da das Spiel auf dem FHD Monitor lief und auf einem 2. Monitor Teamspeak, Speedfan und andere Programme. Deutliche Unterschiede gab es jedoch in der Geräuschentwicklung. Da konnte der 140mm Lüfter Punkten denn selbst unter Volllast war dieser kaum zu hören. Wohl gemerkt, das ITX Gehäuse steht auf dem Tisch direkt neben dem FHD Monitor. Bei dem Xilence A402 wurde es unter Volllast mitunter etwas lauter. Die Lüftergeschwindigkeit hat bei dem ARO-M14G auch nie den Wert von 1200 min-1 überschritten. Messfehler können hier natürlich seitens Speedfan aufgetreten sein.

Testergebnisse Prime95 Small FTTs Vergleiche zwischen Xilence A402 und Thermalright ARO-M14G
Bei dem Stresstest erreichten beide Lüfter relativ schnell ihre Maximale Drehzahl. Beim Xilence A402 lag diese Laut Speedfan bei 2285 min-1. Hörbar war der Lüfter in einem erträglichen Geräuschpegel. Beim Zocken hat man meistens eh immer ein Headset auf und nimmt die Geräusche der Lüfter nicht wirklich war. Die Maximaltemperatur lag hier bei ca. 75°C. Der Thermalright ARO-M14G hatte eine maximal gemessene Lüftergeschwindigkeit von 1380 min-1. Auch bei der Geräuschentwicklung tat sich merklich nichts. Unter Stresstestbedingung ist er immer noch sehr leise unterwegs. Die maximale Temperatur, die die CPU erreicht hat lag bei 68°C und ist somit ca. 7°C Kühler als der Konkurrent.
Anmerkung. Das ITX Gehäuse hat noch 2 verbaute 120mm Ultra Slim Lüfter die einen guten Airflow erzeugen. Dadurch kann die entstandene Wärme gut abgeführt werden und hat dadurch Einfluss auf die Temperatur gehabt.

Fazit: Bei den beiden Tests konnte sich der Thermalright ARO-M14G wie zu erwarten war klar behaupten. Allein durch den superleisen Lüfter und eine deutlich bessere Wärmeabfuhr war die CPU immer in einem sehr coolen Bereich.

Installation:
Die Installation auf der CPU ging verhältnismäßig einfach. Durch die mitgelieferten Rändelschrauben und dem Rahmen der den Lüfter fixiert konnte man diesen Leicht auf der CPU ausrichten und montieren. Lediglich der Platz war sehr begrenzt. Das ist in einem Mini ITX Gehäuse jedoch an der Tagesordnung.

Haltbarkeit:
Da der Testzeitraum nicht ausreichend lang durchgeführt werden konnte, kann ich leider keine Angaben zur Haltbarkeit des Lüfters machen. Jedoch ist davon auszugehen das dieser eine sehr gute besitzt. Der Kühler ist robust gebaut und lediglich der Lüfter kann durch verschleiß der Lagerung eventuell kaputt gehen. Doch das ist auch nach Jahren eher unwahrscheinlich.

Testergebnis: 4/5 Sternen
-der Kühler erfüllt seine Erwartungen und hält die CPU in einem guten Temperaturbereich
-super leise, selbst unter Volllast
-Optisch sieht der Lüfter erst einmal ganz gut aus nur beim genauerem Hinsehen fallen einem unschöne Macken auf. Das schmälert das Gesamtbild etwas, spricht jedoch überhaupt nicht gegen die top Leistung
-durch die teileweise nur befriedigende Verarbeitung verschenkt man wertvollen Platz. Dadurch lassen sich mitunter die SideWindows etc. nicht mehr schließen
-im Vergleich zu anderen Tower Kühlern dieser Größe ist der Thermalright ARO-M14G vom Preis-Leistungs-Verhältnis top
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     am 04.06.2018
Thermalright ARO-M14G Testers Keepers

Der Macho Rev R. Thermalright hat die Ausstattung des Macho Rev B entschlackt, dem Kühler zwei neue Decklamellen wahlweise in orange oder grau mit RYZEN Emblem spendiert und die Grundplatte für den aktuellen AM4 Sockel optimiert.

Der Thermalright HR-02 Macho Rev B ist ein sehr beliebter Kühler für Intel und AMD Systeme. Für weniger geübte Schrauber war bisher die Suche nach einem ordentlichen Kühler für den AM4 Sockel noch mit viel Recherche verbunden, da die meisten Hersteller Nachrüstkit's erst nachreichen mussten bzw. war nicht immer klar ob Kühler A oder B jetzt bereits kompatibel ist oder nicht. Nicht jeder benötigt oder möchte eine AIO Wasserkühlung.

Auf diese Unsicherheit hat Thermalright reagiert und für die AMD Ryzen/AM4 Plattform ein fire and forget Model kurz vor dem Ryzen 2000 Release gezaubert. Ziemlich clever.

Im Rahmen des Testers Keepers Programms darf ich den ARO-M14, hier in der grauen Version (M14G) testen. Danke dafür. Dieser Test soll euch bei der Entscheidungsfindung eines passenden Kühlers helfen.


Die Verpackung und der Inhalt

Die Verpackung des ARO-M14 trägt das Ryzen-Logo. Hier wird jedem Interessenten sofort klar, das dieser Kühler exakt für AMDs neue Prozessorgeneration passt und jeglicher Zweifel und Unsicherheiten damit ausgeschlossen werden. Jedoch passt der Kühler auch auf die früheren Sockel FM1, FM2(+), AM2(+) und AM3(+). Für Intel wird bewusst kein Montagematerial mitgeliefert.

Nach dem Öffnen der Packung musste ich erst einmal kurz inne halten, da man doch von der Größe des Kühlers überrascht wird. Auch merkt man ihm seine 240 Watt Wärmeabfuhr durch das Gewicht schnell an. Mit dem Lüfter bringt er beachtliche 890 Gramm auf die Waage.

Zu dem Kühler wird noch hochwertige Chill Factor Wärmeleitpaste, der berühmte Thermalright Schraubendreher, acht Dämpfungsgummis, vier Halteklammern und natürlich der 140 mm Lüfter beigelegt. Für den erstmaligen Gebrauch ist bereits ab Werk die Wärmeleitpaste auf die Coldplate aufgetragen. Die vier zusätzlichen Dämpfungsgummis sowie die zwei Halteklammern sind (falls benötigt) für einen zweiten Lüfter. Das komplette Montagezubehör befindet sich in einem ordentlichem Zipp-Beutel. Sehr schön.


Die Montageanleitung

Oft sehr klein gedruckt und etwas unverständlich. Das macht Thermalright bei seinen Kühlern sehr gut. Kurz  knapp  knackig trifft's am Besten. Die Bilder sind eindeutig und unmissverständlich und auch für ungeübte Schrauber gut zu verstehen. Nichts ist nerviger als von vorn zu beginnen, weil die Anleitung nicht vernünftig ist.


Ein genauer Blick  Die Details

Ich konnte ihn drehen und wenden wie ich wollte, er ist absolut tadellos verarbeitet und macht für den geforderten Gegenwert von aktuell 45 +/- Euro einen absolut wertigen Ersteindruck. Sehr schön ist auch, das Thermalright die Heatpipes sowie die Grundplatte aus Kupfer vernickelt hat. Mir hat das reine, mit der Zeit anlaufende Kupfer bei vielen gerade günstigen Kühlern nie gefallen. Die obere Lamelle ist bei meinem Model grau eloxiert. Das Ryzen-Logo ist zwischen den Heatpipes eingeprägt. Sofort fallen einem auch die recht großen Abstände der einzelnen Lamellen auf. Einem geringen Widerstand steht demnach nichts im Wege und die Abführung der Wärme sollte somit sehr effektiv funktionieren. Doch hierzu später mehr.

Für die Coldplate (Grundplatte) nutzt Thermalright die vergrößerte, hochglanzpolierte und wie bereits erwähnt vernickelte Grundplatte der früheren Topmodelle Silver Arrow und Archon X2 aus eigenem Hause. Anstatt einem zusätzlichen Montagebügel befindet sich dieser beim M14 jetzt direkt in die Grundplatte integriert.

Der 140mm Lüfter ist ebenfalls ein zuverlässiger Bekannter des Macho Rev B. Es ist der TY 147 A und dreht seine Runden im PWM-Modus von 300 bis 1300 U/Min. Er ist verschleißarm kugelgelagert und sollte zusammen mit den selbstklebenden Antivibrations-Pads und den geringen Drehzahlen einen ruhigen Lauf versprechen. Wir werden sehen.


Die Montage

Der Einbau das Kühlers erfolgt wie bei fast allen Kühlern dieser Klasse vor dem Einbau der Mainboards. Hierzu werden bei allen AM4 Sockeln die ab Werk vormontierten Halterungen oberhalb und unterhalb des Sockels entfernt. Diese werden nur für Kühler mit Halteklammern wie dem aktuellen AMD Wraith Max benötigt.

Zeitgleich kann jetzt der Prozessor auf den Sockel gesetzt werden. Etwaige Fingerabdrücke sollten entfernt werden, da diese isolierend wirken. Ein guter Tipp ist Isopropanol aus der Apotheke für ein paar Cent. Nehme ich auch sehr gerne für die Reinigung von Objektiven, da es keine Rückstände hinterlässt und ewig hält.

Das Board sollte hierzu plan vor euch auf dem Tisch liegen. Die bei den Mainboards mitgelieferte Schaumstoffunterlage gibt noch Sicherheit und schont den Tisch ( & eventuell auch eure Nerven).

Die jetzt locker sitzende Backplate verbleibt an ihrem Ort. In diese werden die vier Abstandshalter verschraubt. Auf diese wiederum wird der Montagerahmen verschraubt. Je nach Sockel werden die unterschiedlichen Löcher im Rahmen benötigt. Im meinem Fall natürlich die für den AM4 Sockel.

Vor der eigentlichen Montage werden noch die Antivibrations-Pads und die Halteklammern am Kühler befestigt. Bei den Klammern ist etwas Vorsicht geboten. Leicht können die Lamellen mit einem beherzten Griff verbogen werden.

Jetzt kommt der Kühler. Bei der Erstmontage befindet sich bereits Wärmeleitpaste auf der Coldplate und kann direkt montiert werden. Ab der Zweitmontage solltet ihr jetzt die Paste auf den Prozessor geben. Der Kühler wird mit dem Überhang in Richtung Spannungsversorgung montiert. Beide Schrauben werden abwechselnd angezogen. Hierzu sollte jedem auch schnell der mitgelieferte Schraubendreher und das Loch im Kühler klar sein.

Im Anschluss noch den Lüfter in die Klammern einhängen und am Mainboard anschließen. Fertig! Diese Zeilen zu schreiben dauert länger als die Montage.

Achtung: Bei der Montage und dem späteren Einbau sind mir zwei wichtige Sachen aufgefallen diese euch helfen sollen.

1. Durch die Größe des Kühlkörpers und je nach Gehäuse (bei mir das Fractal Design R5) kommt ihr nach dem Einbau nicht mehr an den 12 Volt CPU-Anschluss des Mainboards im oberen Bereich. Diesen am Besten vor Einsatz des Boards anschließen.
2. Bei Einsatz von vier RAM-Modulen wird es am ersten Slot sehr eng wenn die Module breite Kühler haben (bei mir GSkill Ripjaws). Die AM4-Backplate hat aber noch etwas Spiel in den Löchern. Hier kann man fast 1mm gewinnen wenn man diese vor der Montage in Richtung Spannungswandler verschiebt.


Es geht los  Die Praxis

Erst einmal der Unterbau auf dem ich den ARO-M14 teste, damit ihr die Werte und Lastangaben nachvollziehen könnt und eventuell auf eure vorhandene Hardware umrechnen könnt.

Gehäuse Fractal Design R5 (Belüftung: 2x 140mm Front, 1x 140mm Rückseite)
MB Gigabyte Aorus X370 Gaming 5
CPU 24/7 Sweetspot AMD Ryzen 7 1700 @ 3,6 GHz 1,18V Standard VID 0,4V Idle  1,18V Last
CPU Extreme AMD Ryzen 7 1700 @ 4,0 GHz 1,4 V VID 1,385  1,44V
32GB GSkill DDR4-3200 DR @ 3200 MHz
CPU XFX RX480 GTR BE

Zum Auslesen der Sensoren wird HWInfo64 genutzt. In der Testphase hatte ich eine Raumtemperatur von 22  24° C im Zimmer. Eine heiße 30+° C Woche.

Direkt nach den ersten Minuten die Frage: Läuft er überhaupt?. Also Seitenwand wieder aufgemacht und nachgeschaut. Ja, er dreht seelenruhig seine Runden mit 550 U/Min. und die CPU pendelt zwischen 28 und 29° C. Der Wraith Spire lief bereits bei 1500 U/Min. und die CPU lag zwischen 32  37° C. Ein tolles lautloses Arbeiten im Windows/Office/Browser-Betrieb.

Weiter mit einigen Runden Battlefield 1 auf einem vollen 64 Mann Server. Auch hier schöne Werte. Bei durchschnittlich 900 U/Min. werden Temperaturen von 45  55° C gemessen. Der ermittelte Durchschnitt liegt bei 48° C. Der Kühler verrichtet auch hier lautlos seinen Dienst. Wieder ein hervorragendes Ergebnis. Der Spire lag hier bereits deutlich hörbar bei 2500 U/Min. und 65° C.

Weiter geht's mit Voll-Last. Hierfür habe ich alle Kerne per Prime95 ca. 1 Stunde voll auslasten lassen. HWInfo64 zeichnete wieder die auftretenden Temperaturen im Hintergrund auf. Es waren mindestens 57 und maximal 59° C. Es lag in dieser Zeit ein Verbrauch von 130-135 Watt an. Diesem konnte der M14 mit 1000-1100 U/Min. die Stirn bieten. Der Lüfter war nur durch ein tiefes Surren wahrnehmbar. Keinesfalls störend. Der Wraith Spire ist hier bereits über seiner Leistungsgrenze. Den Lauf habe ich bei rauschenden 2930 U/Min. und 84° C abgebrochen.

Da ich diese Werte so nicht erwartet hätte, wollte ich noch eine Schippe drauflegen. Er wird ja auch mit 240W Wärmeabfuhr beworben. Hierzu habe ich das oben beschriebene CPU Extreme Setting gewählt, dieses meine CPU bisher ohne Aussetzer bewältigt hatte. Prime95 konnte ich ebenfalls mit maximalen 68° C bei 1300 U/Min. durchlaufen lassen. Es lagen bei 1,4 Volt bis 180W CPU/SOC Verbrauch an. Der Lüfter war ebenfalls wahrnehmbar jedoch nicht störend.

Nach genauer Betrachtung der aufgezeichneten Temperaturen ist mir ein weiterer nicht von Thermalright beworbener Effekt aufgefallen. Die Spannungswandler blieben wesentlich kühler als mit einem hierfür empfohlenen Topblow-Kühler. Ebenfalls sanken die Temperaturen der Grafikkarte im Desktopbetrieb bzw. bei leichter Last. Die Kühler der Karte blieben wesentlich länger im Zero-Modus. Die Lamellen des Kühlers sind zum Rand leicht abgebogen. Somit wird ein Teil des Luftstromes auch auf die Kühler der Spannungswandler im oberen Bereich und auf die Grafikkarte unterhalb umgeleitet. Ich bin immer mehr begeistert.


Mein Fazit

Für aktuelle 45 Euro bekommt ihr eine hochwertige Verarbeitung, eine hervorragende leise Kühlung eures Ryzen sowie der umliegenden Komponenten. Den schicken Schraubendreher könnt ihr euch im Anschluss in die Vitrine legen.
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