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NZXT H510 Flow MidiTower Glasfenster weiß

Artikelnummer 70858

EAN 5060301699254    SKU CA-H52FW-01

NZXT H510 Flow MidiTower Glasfenster weiß

NZXT https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1427942_0__70858.jpg
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Artikelbeschreibung

Seit dem 06.10.2021 im Sortiment

Dieses kompakte Midi-Tower-Gehäuse eignet sich perfekt für High-Performance-Builds und verfügt über eine perforierte Frontplatte für maximale Luftzirkulation. Mit dem H510 Flow lässt sich leicht arbeiten und es bietet Flexibilität für eine Vielzahl an ATX-Komponenten. Die NZXT-typische Kabelführungsleiste und ein durchgehendes Seitenteil aus gehärtetem Glas machen das Gehäuse zum einzigartigen Hingucker.


NZXT H510 Flow. Formfaktor: Midi Tower, Typ: PC, Produktfarbe: Weiß. Installierte Lüfter (Vorderseite): 1x 120 mm, Durchmesser unterstützte Vorderseitenlüfter: 120,140 mm, Installierte Lüfter hinten: 1x 120 mm. Unterstützte Hard-Disk Drive Größen: 2.5,3.5 Zoll. Breite: 210 mm, Tiefe: 428 mm, Höhe: 460 mm

Aktionen und wichtige Informationen

NZXT Themenwelt

Weitere Infos

Technische Daten

Anschlüsse und Schnittstellen:
Audioanschlüsse: Ja
Audioausgang: Ja
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anzahl der Anschlüsse vom Typ A: 1
USB 3.2 Gen 2 (3.1 Gen 2) Anzahl der Anschlüsse vom Typ C: 1
Gewicht und Abmessungen:
Gewicht: 7,2 kg
Höhe: 460 mm
Breite: 210 mm
Tiefe: 428 mm
Speichermedium:
Unterstützte Hard-Disk Drive Größen: 2.5,3.5 Zoll
Kühlung:
Installierte Lüfter (Vorderseite): 1x 120 mm
Installierte Lüfter hinten: 1x 120 mm
Gebläsegeschwindigkeit: 1200 - 1200 RPM
Anzahl unterstützter vorderer Lüfter (max.): 2
Durchmesser unterstützte Vorderseitenlüfter: 120,140 mm
Durchmesser unterstützter Rückseitenlüfter: 120 mm
Unterstützte Lüfterdurchmesser (oben): 120,140 mm
Anzahl der unterstützten hinteren Lüfter (max.): 1
Anzahl der unterstützten oberen Lüfter (max.): 1
Unterstützte hintere Lüftergröße: 120 mm
Frontkühler-Größen unterstützend: 280 mm
Sonstige Funktionen:
Warentarifnummer (HS): 84733080
Design:
Material: Stahl, Gehärtetes Glas
Unterstützte Motherboards Formfaktoren: ATX, micro ATX, Mini-ITX
Verbessertes Kabelmanagement: Ja
Typ: PC
Formfaktor: Midi Tower
Produktfarbe: Weiß
Reset-Knopf: Ja
Anzahl der 3,5" Erweiterungseinschübe: 3
Seitenfenster: Ja
Max CPU Kühler-Höhe: 16,5 cm
Max Grafikkarten-Länge: 36 cm
Anzahl der Erweiterungsslots: 7
Anzahl der 2,5" Erweiterungseinschübe: 3
Ein-/Ausschalter: Ja
Gehärtete(s) Glaspaneel(e): Ja
Stromversorgung:
Netzteil enthalten: Nein

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 01.01.2022
Produkttester
Tester and Keeper - Testbericht

Im Rahmen des Tester and Keepers Programmes von Mindfactory, durfte ich das NZXT H510 Flow Gehäuse Testen. Beim Auspacken habe ich direkt den qualitativen Unterschied zu meinem alten Gehäuse, dem Coolermaster Storm stryker bemerkt. Da doch merklich Welten zwischen einem Midi Tower und einem Big Tower Gehäuse liegen, dies gab mir Bedenken, ob der Platz des Gehäuses, nicht etwas eng würde, wenn ich mein neues System darauf aufbaue.
Jedoch hat mich das Gehäuse, sehr positiv überrascht. Von Platz Problemen war nichts bemerkbar. Mir war es möglich alles herein zu bekommen und auch mit einer AIO Wasserkühlung hate ich bei weitem keine platzlichen Schwierigkeiten war genommen, dabei habe ich die Wasserkühlung von NZXT genutzt, die Kraken Z53, wobei die Z63 vermutlich auch ohne Probleme passen würde. Nach dem ersten Öffnen des Gehäuses, um mir einen gedanklichen Plan zur Verlegung der Kabel zu machen, empfand ich die bereits empfohlene Kabelführung des NZXT, als sinnvoll, strukturiert, sowie passend.

[Verarbeitung]
Das Gehäuse wirkt bereits beim Auspacken hochwertig und hinterlässt einen stimmigen Eindruck. Doch dieser soll nicht täuschen. Alle abnehmbaren Teile, ausgeschlossen der Glasplatte, sind aus hochwertigem Metall und einwandfrei lackiert. Lackfehler, Verfärbungen oder Ähnliches, was die Optik hätten Stören könnten, waren nicht festzustellen. Dazu ist das steck und schraub System sehr ausgereift und stabil, am Anfang hätte ich gedacht das die Front immer wieder abfällt, da diese nur gesteckt ist, doch ohne Schwierigkeiten ist die Gehäuseabdeckung abnehmbar und beweglich, ohne das diese einfach abfällt. Doch an den richtigen Stellen ordentlich gezogen und ohne viel Aufwand, lässt sich diese einfach abnehmen. Die Seiten Wände sind verschraubt, was ich als durchaus positiv empfinde, da die Schrauben nicht komplett herausnehmbar sind, so wird ein Verlust dieser verhindert.

[Design]
Das Design des Gehäuses ist sehr ansprechend modern sowie schlicht, was mir bei dem H510 Flow sehr gut gefällt ist, dass Gittermuster in der Front des Gehäuses. Dies Hilft zum einem dem Airflow von dem man sich den Namen ableiten kann und zum andern fügt es sich ausgezeichnet in das moderne Geschehen des Gamings ein.

[Montage]
Wie Oben bereits erwähnt habe ich mir ein neues System auf dieses Gehäuse aufgebaut, da mein Altes mittlerweile 7 Jahre alt war und ein Upgrade in Form von einer Komplettüberholung notwendig hatte. Da kam mir natürlich dieses Tester Gehäuse genau recht. An Komponenten habe ich verwendet:
Mainboard: Asus Prime Z590-A
CPU: Intel i7-11700K
Kühlung: NZXT Kraken Z53
Arbeitsspeicher: 2x 8GB DRR4
Grafikkarte: GTX960 (Durch das aktuelle Problem der wenig Verfügbaren musst ich auf mein Bestand greifen)
Netzteil: NZXT 750Watt

Die Montage des Mainboards, sowie die Verkabelung des Modularen Netzteils war leicht durchzuführen. Dies war meine erste Pc-Monatge und aufgrund der hervorragend zu verstehenden beiliegenden Anleitung, war es mir ein leichtes diese erfolgreich und ohne weitere Probleme durzuführen. Solange nicht das Power Cable für den Prozessor vergessen wird. Es ist genug Platz in dem Midi Tower, um das ATX Mainboard ordentlich zu verschrauben. Die Wasserkühlung von NZXT durfte natürlich auch nicht fehlen und beim Einbau dachte ich das Gehäuse wurde genau dafür geschaffen, da es perfekt beim ersten Mal saß und direkt passte. Was mich sehr begeistert hat, weil ich mit einer allgemeinen Frustration gerechnet habe, da ich bei einem Midi Gehäuse mit Platzmangel und eingeschränkter Erreichbarkeit zu allen Komponenten hingerechnet habe. Auch mit der zwar alten RTX 960 hat es mir Platzmäßig keine Bedenken bereitet, dass dort noch eine Größere hineinpasst. Das Kabel Management war mit Hilfe des vorgefertigten Systems ein Klacks und war in Handumdrehen ordentlich und sauber.

[Preis / Leistung]
Das Gehäuse liegt bei etwa 100 Euro und wird ausgeliefert mit einer kleinen Beutel an Kabeln und Kabelbinder, für den Front Aux auf Kopfhörer und Mikrofon sowie 2x 120mm Lüfter. Das Gehäuse spiegelt auf jeden Fall den Preis zu 100% wider, mit seiner Optik und einfachen Bau Art ist es für jeden etwas. Es ist schlicht und passt meiner Meinung nach überall hin, und durch die Größe passt es auch wunderbar auf den Schreibtisch, um den Blick immer ins Innere zu haben. Aber wer viel drum herum haben will so wie eingebaute RGB ist bei diesem Gehäuse falsch, dies müsste man nachrüsten. Wer aber ein sehr modernes Design orientiertes Gehäuse sucht, sollte bei NZXT in der Sammlung schauen und nicht viel Wert auf Größe Embleme und Logos setzt.

[Fazit]
Ich habe meine Meinung oben schon ab und zu erwähnt, dennoch kommt hier einmal mein Fazit zum Schluss. Mir hat das Gehäuse bei der Verwirklichung eines Neuen PCs geholfen da ich in dem Jungle an Angeboten und ähnlichen Design nicht mehr weiterwusste. Dennoch war vor dem Testen mein Entschluss auf diese Gehäuse Reihe gefallen. Weil das einfach, moderne und schlichte Design mir zugesagt hat, und man mit RGB Artikel wie der Wasserkühlung, Lüftern und Arbeitsspeicher noch viel mehr aus dem Gehäuse herausholen kann, was auch gut funktioniert hat und ich würde mir das Gehäuse so wieder Kaufen, wenn ich mich entscheiden müsste.
    
  
4 5
     am 14.12.2021
Produkttester
Im Rahmen der Tester | Keepers | Aktion von Mindfactory hatte ich die einzigartige Chance das Gehäuse: NZXT H510 Flow MidiTower mit Glasfenster in weiß testen zu können. Da ich zum Zeitpunkt der Lieferung im Urlaub war, kann ich aktuell nur von einer eineinhalb wöchigen Testzeit berichten. Trotz der Aktion versuche ich hier meine Eindrücke ungeschönt und doch recht subjektiv aus meiner Sicht darzulegen. Zu Allererst will ich, anders als gewöhnlich, gleich mal mit dem Fazit beginnen.

Fazit: Wie sagt man so schön, der erste Eindruck zählt und der letzte Eindruck bleibt für immer. Dieser Spruch ist meiner Meinung nach sehr passend für das NZXT Gehäuse. Die schlichte, klare, weiß | schwarze Außenhülle besticht durch klare Linien und ein Art Bauhausoptik. Auch durch das Design des Startknopfes und der vorhandenen Außenanschlüsse auf dem obigen Deckenblech hat man sofort einen aufgeräumten Eindruck, der sich auch innerhalb des Gehäuses weiter durchzieht. Im Inneren findet man zwei durchdachte Montageräume mit einer Montageplatte, einem Kabelmanagement auf der Rückseite und allgemein ein intelligentes Raummanagement. Gerade für Anfänger im Bereich PC Building punktet das NZXT H510 Flow mit leichter Bedienbarkeit und einfachen Befestigungsmöglichkeiten, aber auch erfahrene PC Spezialisten können sich hier voll und ganz austoben, da die einzelnen Hardwareräume schön und sauber abgetrennt sind. Abschließend noch ein paar Dinge, die mir sauer aufstoßen: für den Preis von über 100 ¤ erwarte ich schmalere Spaltmaße, eine bessere Lösung der Außenteilmontage und eine Abdeckung oder mindestens einen Staubschutz für die Lüftungsschlitze im oberen Gehäuseblech.

Nach meinem doch recht ausführlichen Fazit, komme ich zu meinen deutlich detaillierteren Ausführungen.

Unboxing/ Außenbegutachtung: Wie auch einige andere Tester bemerkten, kommt das Gehäuse super verpackt an. Nachdem ich es aus dem Pappkarton entnahm und von den Styroporabschirmungen sowie der Einpackfolie befreite, kam ein wunderschönes weiß | schwarzes Metallgehäuse zum Vorschein. Alles ist festmontiert und es gibt nichts, was wackelt oder den Anschein macht, dass es jeden Moment auseinanderfallen würde. Das spricht schon einmal für eine gute Verarbeitungsqualität, was für den Preis auch einfach sein sollte. Die einsehbare Gehäuseseite mit der Glasfront ist zusätzlich mit einer durchsichtigen Folie geschützt. Von außen sieht das NZXT H510 Flow einfach sehr elegant aus. Den Stil würde ich als Bauhausstil unter den Gehäusen beschreiben. Wie auch im Immobilienbereich, besticht das Aussehen durch klare Kanten, simple Geometrien und man erkennt, dass hier die Funktionalität ohne künstlerische Extravaganz im Vordergrund steht. Die metallene Verarbeitung empfinde ich als sehr wertig und muss sagen, dass ich nirgendswo abgeplatzte Ecken oder Kanten erkenne, auch ist die Beschichtung überall ordentlich verarbeitet.

Erste Schritte/ Auseinanderbauen: Nachdem wir nun eine Außenbetrachtung durchgeführt haben, schauen wir uns mal an, wie das Gehäuse zusammengesetzt bzw. auseinander bau bar ist. Man kann die perforierte Frontabdeckung vollständig abnehmen, um Zugriff zu den Frontlüftern zu bekommen. Dahinter befindet sich ein passender Staubfilter, der auch abtrennbar und somit saubermachbar ist. Interessant ist das Design dieser Abdeckung. Um einen guten Luftstrom zu gewährleisten wurden zahlreiche runde Perforationen in die Abdeckung eingebracht, somit kann wirklich auch sehr viel Luft durchgelassen werden. Die abnehmbare Front ist mit einer Art flexibler Einrastfunktion versehen. Eine sehr interessante Lösung, die scheinbar auch teilweise bei den Seitenteilen weiterverwendet wurde. Zu der seitlichen Glasscheibe kommend, welche sich links von der Front aus befindet, muss man genau eine Schraube am oberen, hinteren Rückblech aufschreiben, um diese aus dem Gehäuse heraus zu lösen. Die Gehäuseschrauben der seitlichen Glasscheibe und auch der gegenüberliegenden Blechwand sind alle drei leicht lösbar. Auch hier ist ein, für mich neuer, Mechanismus verbaut, denn die Schrauben hängen in einer Führung, sodass Sie nach dem Lösen nicht einfach runterfallen und verloren gehen, sondern noch etwas darin festgehalten werden. Die Glasseite ist zudem, wie auch die perforierte Front wieder mit dem speziellen, flexiblen Einrastmechanismus versehen. Man hat das Gefühl, dass die Befestigung mit nur einer Schraube das Glas sehr unsicher in den Angeln hängt, doch tatsächlich reicht dies völlig aus und im montierten Zustand ist alles fest. Nachdem die einsehbare Seite herausgenommen wurde, hat man einen super Einblick in die Montagezelle. Auf der anderen Seite befindet sich das Seitenblech, welches zur Abdeckung des Kabelmanagement dient und zugleich den Zugang zum Verbau des Netzteils und der Festplatten dient. Diese Abdeckung muss auf der Frontseite leider sehr umständlich am Gehäuse in Blechösen gepfriemelt werden, damit man es danach mit Schrauben hinten befestigt. Diese Montagelösung ist tatsächlich umständlich gemacht und ausbaufähig. Nichtsdestotrotz ist das Seitenteil, einmal eingepasst und verschraubt, festsitzend und wackelt nicht. Auf der Unterseite des Gehäuses ist ein weiterer Staubfilter befestigt, der herausnehmbar und sauber machbar ist. Dieser Filter ist dort platziert, da wir im NZXT H510 Flow ein nach unten gerichtetes Netzteil verbauen. Hier merkt man, dass die Designer bzw. Entwickler des Gehäuses echt mitgedacht haben oder eben einfach einen Plan hatten. In der ersten Betrachtung dachte ich mir, warum steht es auf 4 solch hohen Füßen, mittlerweile kenne ich die Antwort, denn es dient dem besseren Luftstrom und der Zirkulation unter dem Netzteil. Wirklich eine sehr saubere Lösung.
Alles in Allem kann ich positiv erwähnen, dass das Gehäuse allein mit den verschiedensten Möglichkeiten des Auseinanderbauens schon sehr durchdacht und ansehnlich ist.

Innenraumbetrachtung: Nun schauen wir uns doch einmal den Innenraum des NZXT H510 Flow genauer an. Sobald man die zwei Seitenteile, die Glasscheibe und die Blechseite demontiert hat, ergibt sich ein wunderschön aufgeräumtes Bild voller Montagemöglichkeiten. Auf der einsehbaren Seite werden später Mainboard, Prozessor + Kühler, Grafikkarte, Lüftungssystem (Wasser- oder Luftkühlung) und die Arbeitsspeicher montiert. Hier gibt der Hersteller eine maximale Grafikkartenlänge von 36 cm an. Ich muss sagen, dass dies ziemlich knapp bemessen, aber passend ist. Meine Testgrafikkarte war 35,5 cm lang und passte. Wie auch schon von anderen Testern festgestellt, ist das Thema Wasserkühlung etwas spezieller. Wenn man sein System damit kühlen möchte, sollte man definitiv auf das System von NZXT zurückgreifen um extrem unnötige Fummelarbeiten zu vermeiden. Ansonsten lässt sich ein Mainboard nebst aller weiteren Bauteile sehr gut montieren. Auch sehr auffällig ist der stylisch aussehende, hervorstehende Metallbügel hinter dem man die Kabel, gut versteckt, in die Kabelführungen auf der anderen Montageblechseite zum Netzteil nach unten führen kann. Was leider schade ist, aber in der aktuellen Zeit auch nicht mehr zu erwarten, ist die fehlende Möglichkeit ein Laufwerk zu montieren und das ist auch in der Front gar nicht mehr vorgesehen. Manche Menschen, z.B. ich, benötigen rein beruflich gesehen sowas tatsächlich noch.
Wenn wir uns nun noch den Innenraum unter dem Hauptraum von der Blechseite aus betrachten, dann sehen wir einen quadratischen Einschub. Dort wird hinten, mit der Oberseite nach unten das Netzteil eingebaut und verschraubt. An der vorderen Seite sitzt der Festplatteneinschub. Die räumliche Trennung der Festplatten zu allen anderen PC-Komponenten hat den Vorteil, dass man relativ schnell an die verbauten Speichermedien kommt um Veränderungen oder einen Austausch vorzunehmen. Der Aufbau des NZXT H510 Flow ist sehr durchdacht, denn allein die Trennung der Montageräume macht das ganze Gehäuse sehr aufgeräumt und übersichtlich.
Wenn ich den Sachverhalt der fehlenden Laufwerke als kleinen Wehrmutstropfen außer Acht lasse, kann ich resümieren, dass inneren Räume mit allen Möglichkeiten, dem ausgeklügelten Kabelmanagement und der schlichten Eleganz wirklich gut gelungen ist.
Zu guter Letzt will ich noch sagen, dass auch mein Testsystem im NZXT deutlich besser gekühlt wurde und wesentliche 2-3°C kälter war, als in meinem alten Gehäuse.
    
  
4 5
     am 13.12.2021
Produkttester
Dank des Testen Bewerten und behalten Gewinnspiels konnte ich das NZXT H510 Flow in den letzten Tagen testen.

Die Lieferung war wie gewohnt bei namhaften Herstellern gut gepolstert und durch Mindfactory ohne Transportschäden geliefert wurden.
Im Lieferumfang ist Verkabelungsmaterial, verschieden Schrauben für den Einbau der SSD/HDD, 1 Headset- Audioanschluss- Splitter, 2 Geschwindigkeit geregelte Lüfter sowie ein Handbuch enthalten.
Es werden 2x 2,5" SSD caddies geliefert welche entweder versteckt auf die Rückseite des Motherboard oder auf der gelochten Riffelblech Netzteil Abdeckung zur Präsentation der SSD verbaut werden können.
Es wird ein 3,5" HDD Case mit geliefert welches bis zu 3 3,5" HDDs aufnehmen kann.

Das Gehäuse ist wie bei NZXT üblich sehr gut verarbeitet, das Designe ist bleibt der H510 Baureihe treu und besticht durch sein schlichtes Geradliniges Designe. Das Gehäuse wird ohne vor installiertes RGB Zubehör geliefert.

Trotzdem dass das H510 Flow relativ kompakt ist, wurde es konzipiert um hohen CPU Lüftern und langen Grafikarten ausreichend Platz zu bieten.
Das H510 Flow hebt sich durch eine Mashfront von seinen Geschwister Modeln ab, welche das Atmen des Systems vereinfacht und hinter einem Staubfilter an der Front vor überdurchschnittliche Verschmutzung schützen soll.
Der Netzteiltunnel ist für das Netzteil welches hinter einem Staubfilter vor starken Verschmutzungen geschützt ist und einem HDD Case was bis zu 3 HDDs fasst, leider ist der Ein- und Ausbau des Cases nicht so einfach. Das Case wird von außen am Rahmen verschraubt und ermöglicht leider keine Werkzeugfreie Montage von neuen HDDs, auch an der Entkopplung wurde leider gespart was Vibrationen des Gehäuses und oder erhöhter Geräuschkulisse führen kann. Die überflüssigen oder zulangen Kabel finden in diesen Bereich ausreichen Platz um sie unsichtbar zu verstecken.
Der Einbau einer Grafikarte ist leider nur Vertikal geplant und bringt keine Horizontale Vorbereitung mit, wer das möchte sollte zu einem H510 Elite oder eine Gehäuse der H7XX Modelreihe greifen.
Das I/O-Panel ist schlicht gehalten und mit einem Audioausgang, jeweils USB 3.2 USB Typ A und USB Typ-C ausgestattet, was dem Gehäuse seine übliche aufgeräumte Form erhält und keine überladene Front liefert, das Gehäuse ermöglicht keinen Einbau eines Wechselmedien Gerätes, hier muss man bei Bedarf auf USB Varianten zurück greifen.
Das Gehäuse bringt keine RGB Technik mit NZXT hat aber allerlei Zubehör um dem abzuhelfen oder wer hier seine Vorlieben hat kann zum Zubehör Lieferant seines Vertrauens für RGB Beleuchtung gehen und sich sein Individuellen RGB Style einbauen.

Kommen wir zu meinem Test System und den Erfahrungen welche ich mit dem Einbau gewonnen habe.
Das System:
MSI MAG Z490 Unify
Intel i5 10600K
Asus Radeon RX570
2x M.2 SSD, 1x SSD Crucial 250 GB
MSI MAG Coreliquid 240R
be quiet! Dark Power 750 W mit Modularem Kabelbaum

Der Einbau des Motherboards war schnell erledigt die Abstandhalter passten zu meinen Befestigungspunkten und somit war das schnell erledigt.
Das Anstecken des USB3.1 Gen Steckers und des SATA Kabels machte mir mit der noch eingebauten NZXT- Cable Bar Probleme, also Werkzeug her und diese ausbauen, sonst bricht man sich gefühlt die Finger.
Meine 240er AIO Wasserkühlung hat an der Frontlüfter Halterung genügend Platz, aber AIOs mit 3 Lüftern werden hier nicht reinpassen. Wie man die AIO anbaut, kann man sich aussuchen. Wenn man mehr Platz für die Grafikkarte benötigt, kann man zwischen Front Panel und Lüfter Halterung die AIO quetschen, den Radiator hinter der Lüfter Halterung und Lüfter vor der Halterung oder die gesamte AIO hinter die Lüfter Halterung meine MSI MAG CORELIQUID 240R 240mm passte hier noch rein mit 52mm gesamt Höhe. Vor dem Einbau der AIO sollte man überprüfen was man an Schrauben hat und zu welcher Art des Einbaus sie passen würden Stichwort Schraubenlänge oder Anzahl.
Die beiden Lüfter Slots über dem Mainboard sind leider zu nahe am Board um hier eine Single Lüfter AIO anbauen zu können, aber die 2 Lüfter welche mit geliefert werden können zusammen mit eine AIO an der Front genug Zugluft erzeugen um die warme Luft aus dem Gehäuse zu transportieren.
Hier kommt dann auch der Vorteil der neuen Front zum Tragen da die Lüfter die Luft nicht mehr durch kleine Seiten schlitze hinein Saugen müssen sondern nur noch ein Filter und das Riffelblech zwischen ihnen und der benötigten Frischluft steht. Die 2 mitgelieferten Lüfter können durch das Motherboard oder andere Steuergeräte die Abluft managen und somit die Zugluft erhöhen oder bei nicht benötigter Kühlleistung leise und langsam mitlaufen.
Meine Radeon Grafikkarte passte anstandslos rein und bekommt von der Frontlüftung genug Luft zu geschoben.
Ich habe mich bei dem SSD Einbau für die Horizontale hinter dem Motherboard entschieden, die Crucial ist nicht der Hingucker und muss nicht auf dem Netzteilschacht präsentiert werden. Der Einbau gestaltet sich denkbar einfach die SSD wird an das caddie geschraubt und das caddie wird an die vorgesehen einrastpunkte am Blech auf der Motherboard Rückseite eingesteckt und durch ein Schraube fixiert, die Montage auf dem Netzteiltunnel wird durch einfaches arretieren mittels des Riffelbleches gelöst.
Das Netzteil wird einfach von außen mit Lüfter nach unten verschraubt und drückt die Warme Abluft nach hinten raus, dank des vorhandenen gelochten Riffelblechs wird der Netzteiltunnel nicht zum Backoffen bei hoher Belastung für Netzteil und HDDs sondern kann die Wärme nach oben in die Gehäusekühlung abgeben.
Das Kabel Management von NZXT ist in Ordnung es werden Kabelbinder und Klettverschluss Schlaufen mitgeliefert um die Kabel an ihrem Ort zu halten, aber wie immer ist immer ein Kabel zu kurz oder zu viel um es in die vorgesehenen Kabelführungen zu zwingen, man sollte aber wie schon erwähnt vorher die NZXT- Cable Bar ausbauen und nach dem Verkabeln wieder einbauen, erleichtert das Anschließen der Motherboard Stecker ganze enorm.

Fazit:
Alles in allen ist das NZXT H510 Flow mit der neuen Front ein Schönes durchdachtes Gehäuse, ob mit oder ohne RGB Zubehör was sich gut in ein Büro oder Gaming Setup wieder findet. Das Designe macht dem verstaubten Denken welches Gehäuse unter den Tisch verbannt ein Ende und bringt den PC zu einem Status als designe Element in einem Raum.
Der Preis ist etwas hoch angesetzt was die Überlegung nahe bringt das nächstgrößere Model, wenn ausreichend Platzvorhanden ist bei NZXT oder andere Modelle mit ähnlichem designe oder Bauform, aber günstiger zu wählen.
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5 5
     am 09.12.2021
Produkttester
[Produkt wurde von MindFactory und NZXT kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt]

Das Gehäuse steht bei mir im Vergleich zu einem NZXT S340, quasi die alte abgespeckte Variante.
Direkt beim auspacken ist mir aufgefallen dass das Gehäuse Stabiler ist und optisch viel wertiger aussieht.
Nun gut, erstmal alle Seiten abgemacht und das innere angeschaut, es erwartet einen das typische NZXT 2 Kammerdesign, sprich das Netzteil ist vom Rest abgetrennt was das Kabel Management deutlich schöner macht.
Neu dabei sind diesmal sogar Kabelführungen auf der Rückseite mit gut platzierten Ösen um die Kabel mit Kabelbindern fest zu machen. (Anmerkung: Es sind ein paar bereits fest verbaute Klettverschluss Kabelbinder vorhanden)

Für mich war es definitiv spannend wie sich die Temperatur verhält im Gegensatz zu meinem alten S340.
Also erstmal Benchmark im alten Gehäuse gemacht.
Ryzen 2600x mit einer Antec 240er AIO
Im Idle bewegt es sich so bei 38° und beim Benchmark gerne so bei 81°.
Im neuen Gehäuse ist es definitiv Kühler:
Im Idle sind wir nun bei ca. 37° und im Benchmark sind die Temperaturen auf 74° gesunken. Das ist definitiv eine Verbesserung zum alten Gehäuse, klasse!
Die mitgelieferten Lüfter tuen was Sie sollen, aber einer davon ist jetzt nach ca 10 Stunden Betrieb etwas laut geworden, da müsste man evtl. nochmal ansetzen.
Dazu muss ich aber sagen fairerweise, diese sind ein enormer Sprung nach oben von der Qualität im Vergleich zu den alten. Diese waren leider nicht so durchsatzstark. Gut gemacht NXZT!

Verarbeitung:
Das Gehäuse ist super verarbeitet, es sind keine scharfen Kanten oder Unebenheiten im Lack zu sehen. Die Schrauben laufen flüssig, was auch nicht selbstverständlich ist.
Der Lack scheint sehr mit einer Pulverbeschichtung angebracht worden zu sein, dadurch wird er schön resistent und zeigt nicht so schnell Kratzer.
Wie oben erwähnt ist die Stabilität des Gehäuses (im Leerzustand) deutlich verbessert worden, das Material fühlt sich auch etwas dicker an.

Optik
In meinen Augen ist es sehr schlicht, was es für mich sehr attraktiv macht.
Die neue Mesh Front sieht hochwertig aus und man wird nicht von zu vielen offensichtlichen Logos erschlagen.

Features:
Die abnehmbare Front ist super zum Reinigen, gerade den dahinterliegenden Filter.
Was mich aber etwas enttäuscht hat -> die Montageplatte in der Front um die Lüfter / Radiatoren zu befestigen ist entfernbar, aber leider nicht über die Front, man muss das Case leider öffnen um diese zu entfernen. Genug Platz vorne wäre da gewesen und es wäre schön gewesen das man da etwas flexibler ist, gerade auch wegen der Lüfterpositionierung.

Klasse finde ich dass die Front Panel Anschlüsse als ein Stecker angebracht sind, das erspart einem viel "Fummelei" beim verkabeln. Wer es dennoch auf die alte Art und Weise mag | ein Adapter um die Stecker einzeln zu haben, liegt ebenfalls bei.
Weiter zum Thema Zubehör: das übliche Zubehör wie Schrauben, Stand Offs, Kabelbinder sind natürlich dabei.
Außerdem ist noch ein 3,5mm Klinke Adapter dabei um an der Front getrennt Kopfhörer und Mikrofon anzuschließen.
Apropos Frontanschlüsse, der USB 3.0 Anschluss ist nicht wie üblich Blau sondern im NXZT Lila, netter Touch definitiv.

Montage:
Dank der schlau angelegten Kabelführung ist alles super schnell und einfach verlegt.
Was allerdings ein bisschen hindernd ist, ist die NXZT Blende innerhalb des Gehäuses, ja Sie sieht schick aus, aber dadurch wird der 24 Pin Anschluss ziemlich gequetscht. (Die Blende kann bei Bedarf entfernt werden)
Ansonsten ist genug Platz für alles, in der Front kann man einen 240 / 280 Radiator installieren, es wird dann zwar ein bisschen Eng wenn man eine RTX 3000er Karte hat. Aber so ein Gehäuse wird auch nicht unbedingt für Custom Wasserkühlung gewählt.
Eine AIO passt definitiv rein, durch die neue Front ist es aber nicht mehr so nötig wie mit dem alten S340 wo nur an der Seite ein paar Luftdurchlässe zu erahnen waren.

Preis / Leistung:
Das Gehäuse liegt bei ca. 100€ +/- , da muss man doch schon sehr Tief in die Tasche greifen für ein "einfaches Standard" Gehäuse. Wer aber auf den NZXZ Style steht (ja, Ich z.B.) für den wird es nicht zu teuer sein. Die 2 mitgelieferten AER Lüfter sind ok, wenn ich das aber mit anderen Herstellern vergleiche muss da noch etwas gemacht werden. (Die Konkurrenz hat vielleicht auch nur 1-2 Lüfter dabei, aber diese sind z.B. RGB, wenn man es mag | aber definitiv teurer).
Ein Preis von ca. 75-80€ fände ich persönlich angemessener.

Fazit:
Mir gefällt das Case sehr gut, klar hier und da sind ein paar Sachen die mich stören, aber ein zu 100% perfektes Case wird man nicht finden.
Ich habe meine Parts in das Case reingebaut und diese bleiben auch da drin.
Es sieht in dem Weiß mit der Glasfront und dem Flow Design vorne sehr Edel aus und macht definitiv was her.
Ein Weißes Mainboard ist schon geordert und sobald die neue CPU da ist, wird dieses auch verbaut.

Abschließend:
Für wen lohnt sich das Case?
Ich würde sagen für alle die, die kein Standard oder zurzeit gehyptes Case wollen. Das Case ist schlecht, elegant und Zeitlos.
Die Qualität des Cases ist sehr gut, gut verarbeitet das Glas ist mit Metall am Rand verstärkt und macht summa summarum einen sehr wertigen und stabilen Eindruck.
Man sollte aber definitiv einplanen noch zusätzliche oder komplett neue Lüfter zu kaufen.
Die inkludierten reichen vollkommen aus, aber für einen kleinen Aufpreis bekommt man bessere.
Ansonsten kann ich es sehr empfehlen, auch für First Builder. Es ist alles gut aufgebaut, die Kabeldurchlässe sind an den richtigen Stellen und man ist sehr flexibel, egal ob man mit einer Wasserkühlung oder Luftkühlung arbeiten will.

Man sollte aber bevor man alles kauft definitiv den NXZT Builder auf der Homepage in Anspruch nehmen, da es immer noch ein Mid-Tower Gehäuse ist und der Platz dementsprechend begrenzt ist.
Mir hat der Test sehr viel Spaß gemacht und ich werde weiterhin NZXT Kunde bleiben.
Deswegen hab ich für einen Kunden direkt 5 Stück bestellt um ein paar PC´s umzurüsten für einen besseren Luftstrom, da die Silent Gehäuse nicht wirklich Silent sind wenn die Grafikkartenlüfter auf 100% laufen.

Vielen Dank noch einmal an Mindfactory und NZXT für den Test.
Ich hoffe ich konnte einigen von euch das Case näher bringen!
Alex
    
  
5 5
     am 07.12.2021
Produkttester
Dank der Kooperation von Mindfactory und NZXT, konnte ich an deren Testers, Keepers Programm teilnehmen. Zu gewinnen gab es H510 Flow PC Cases von NZXT in schwarz oder weiß, als Gegenleistung macht man dafür ein Unboxing Video und verfasst einen detaillierten Bericht zum Produkt.
Ich habe mich für das Gehäuse in weiß entschieden da mir das Zusammenspiel aus der sehr kantigen, minimalistischen Form und den geschwärzten Seitenscheibe in dieser Farbkombination doch sehr gefallen hat. Ich interessierte mich auch vor dem Programm für genau dieses Gehäuse und dann kam das natürlich sehr gelegen. Ich selbst besitze seit 2014 das NZXT Phantom 410 Gehäuse und hatte nun vor meinen PC auf einen neueren Stand zu bringen. Da es hier vorrangig nur um das Gehäuse geht werde ich auf andere Komponenten nicht näher eingehen. Zu sagen gibt es also das mein altes Case in den nun 7 bzw. 8 Jahren einiges mitgemacht hat, von LAN Partys bis hin zu Umzügen usw. auch hat die Sonne hier und da ihre gelblichen Flecken in den weißen Kunststoff eingebrannt. Des Weitern ließen die Spaltmaße auch zu wünschen übrig da sich insbesondere die Kunststoffteile um den Metallrahmen herum über die Zeit wohl etwas verbogen hatten. Aber genug vom alten Case&
Beim Unboxing des H510 Flow ist mir positiv aufgefallen, dass alles sehr stabil verpackt war, sprich Case in Folie verpackt und darum eine dicker Styroporschutz an Front und Rückseite, die Seitenscheibe war ebenfalls mit einer separaten Schutzfolie vor Kratzern geschützt. Im Inneren war ein Karton in einem der HDD Einschübe verstaut, welcher Kleinteile wie unterschiedliche Schrauben, Kabel und Kabelbinder enthält sowie auch eine Anleitung zum Demontieren der einzelnen Bestandteile und Einbauhinweise für die einzelnen Komponenten wie Mainboards, SSDs, HDDs, etc.
Nachdem ich nun gestern ein neues Mainboard, CPU, RAM, PSU, AIO Wasserkühlung und GPU verbaut habe , kann ich auch zum Thema Platzangebot im Case, Möglichkeiten für Kabelmanagement, etc. eine Meinung abgeben. Positiv aufgefallen ist die gute Verarbeitung und Passgenauigkeit von bzw. Mainboardanschlussöffnung (oder wie auch immer man das nennt :D ) an der Rückseite des Towers sowie sämtliche Schraubverbindungen im Inneren. Auch positiv angekommen sind die vorinstallierten zwei schwarzen 120 mm Lüfter (allerdings ohne RGB ) sowie die weiße, angehobene Zierleiste, welche als stylische Kabeldurchführung dient und dabei echt Top aussieht. Die Möglichkeit eine Grafikkarte vertikal einzubauen ist natürlich ebenfalls erste Sahne. Weitere Kabeldurchführungen sind unter und über dem Mainboard möglich. Oberhalb der im unteren Teil zu verbauenden PSU ist ein Lochblech, welches gegebenenfalls die Montage von weiteren SSDs ermöglicht ( zwei SSD Slots sind hinter dem Mainboard angebracht ). Die Frontabdeckung lässt sich super einfach abnehmen da sie oben lediglich von Kugelkopfhalterungen gehalten wird und zusätzlich außenrum durch Magneten gehalten wird, anders sieht die Befestigung der beiden Seitenwände aus. Während die linke geschwärzte Glasfront durch eine Daumenschraube im oberen, hinter seitigen Gehäusebereich und oben auch von Kugelkopfhaltern gehalten wird, wird die Blechwand auf der rechten Seite durch zwei, ebenfalls rückseitig befestigten Schrauben (oben und unten ) an Ort und Stelle gehalten. Hinter dem Lochblech der Front und an der Unterseite beim PSU Lüfterausgang sind sehr feine Staubfiltermatten verbaut, welche wirklich sehr einfach zu entnehmen und Reinigen sind. Der Powerschalter an der Gehäuseoberseite leuchtet bei angeschaltetem PC an einer Umrandung in neutralem, sehr schönen weiß und macht beim betätigen einen sehr wertigen und haltbaren Eindruck. Die Verarbeitung ist im Allgemeinen wirklich sehr gut, wenn man die Spaltmaße, Materialauswahl, Materialqualität, usw beachtet, allerdings sind bereits jetzt schon minimale Lackplatzer an den äußeren Ecken zu sehen, die allerdings ohne genaueres hinsehen nicht wirklich auffallen. Da es sich hier um lackiertes Blech, bzw. Glas handelt kann man nicht mit Verfärbungen durch UV Einwirkung oder Ähnlichem rechen. Als etwas frimelig empfand ich den Einbau des 28 mm Radiators mitsamt 140 mm Lüftern. Da ich mich hier für das AORUS WATERFORCE X 280 entschieden habe und eben nicht für eine NZXT AIO kann es natürlich sein das dies meine eigene Schuld ist, denn der Nachfüllstutzen am Radiator verhinderte einen Einbau mit den Schläuchen oben, da dieser an bereits erwähnter Kabeldurchfürungsleiste hängen blieb und ich das ganze dann einmal umgekehrt einbauen musste. Ein großer Negativpunkt ist, das oben im Oberteil nur ein einziger 120 mm oder 140 mm Lüfter verbaut werden kann, und das die Befestigungsschrauben konstruktionsbedingt von außen sichtbar sind, was dem cleanen, minimalistischen, schicken Gesamtbild nicht unbedingt einen Gefallen tut. Insgesamt kann man also hinten einen 120 mm Lüfter, oben einen 120 mm oder 140 mm Lüfter und vorne 2 120 mm bzw. 140 mm Lüfter oder Radiator bis zur Größe 280 mm verbauen. Obwohl die Kabelseite im Inneren vor Befestigungsmöglichkeiten für Kabelbinder strotzt und auch vorgegebene Kabelführungen mit Klettbefestigungen bestehen, ist das Platzangebot rein von der Tiefe her etwas klein bemessen ( vor allem wenn man ein nicht modulares Netzteil benutzt und den ganzen überflüssigen Kabelsalat noch mit rein quetschen muss ). Kleines Manko wäre eventuell noch das man die eventuell verbauten RGB Lüfter an der Front durch einen Spalt zwischen Glasseite und Lochfront schimmern sehen kann, das stört allerdings nicht wirklich und fällt auch nicht auf wenn man nicht explizit nach Fehlern sucht ;)...
Alles in Allem bin ich sehr glücklich und zufrieden mit dem Case und kann bestätigen das die Verarbeitungsqualität von NZXT offensichtlich sehr zugelegt hat. Das Gehäuse ist nun durch die Flow Variante endlich auch für einen vernünftigen Luftstrom und guter Kühlung ausgelegt und auch nur deshalb für mich interessant geworden. Wer also ein preislich vernünftiges Gehäuse sucht, welches in einem einmalig minimalistischen und modernen Design daherkommt und eine sehr gute Qualität aufweist wird hier, oder bei den anderen Größen dieser Casefamile definitiv fündig. Ich hoffe der Hersteller wird in Zukunft mehr Wert auf guten Airflow legen, so wie es auch hier geschehen ist, denn wie man sieht kann man beides super kombinieren: Style und Nutzbarkeit. Im Anschluss möchte ich mich bei NZXT und Mindfactory dafür bedanken dieses tolle Produkt testen zu dürfen und meine Meinung darüber zu teilen. Positive wie negative Aspekte möchte ich ungefiltert vermitteln und weder zum Kauf drängen, noch davon abraten... Ihr werdet aber wohl kein so gut aussehendes ( wenn man auf diesen Style steht ) und gleichzeitig durchdachtes Case bei irgendwem anders finden.
    
  
5 5
     am 06.12.2021
Produkttester
Design
Das NZXT H510 Flow ist ein minimalistisch, schickes PC-Gehäuse. Es ist als Gaming Gehäuse erkennbar, aber dabei trotzdem noch elegant und etwas anmutig. Während andere sich versuchen im Detail zu verlieren, setzt das H510 Flow auf stilsicheren Minimalismus. Es wirkt fast ein bisschen so, als hätte sich Apple entschieden Gaming Hardware rauszubringen. Für meinen persönlichen Geschmack ist dieses Gehäuse jedenfalls sehr schön umgesetzt.
Gerade die große Neuerung, die Mesh Vorderseite, die erst dem Gehäuse das "Flow" im Namen verleiht, ist wahnsinnig schlicht und schön umgesetzt. Ein echter Hingucker.
Dieser Minimalismus wird auch bei den Anschlüssen in der Front umgesetzt. Dort finden sich lediglich einen USB-A, ein USB-C, einen Klinkenanschluss sowie der Power Button. Für den ein oder anderen könnte das schon zu wenig Auswahl sein. Zu dem Klinkenanschluss muss dazu gesagt werden, dass dieser sowohl ein Ausgang als auch ein Mikrofoneingang ist. Sollte das Headset nur mit zwei separaten Anschlüssen auskommen, so liegt ein entsprechendes Adapterkabel bei.

Verarbeitung und Haptik
Die Verarbeitung wirkt auf den ersten Blick gut. Es sitzt alles so wie es soll. Es gibt keine scharfen Kanten und der Lack auf dem Gehäuse ist gleichmäßig verteilt. Die Oberflächen fühlen sich etwas rau an. So wie man es von einer Pulverlackbeschichtung kennt.

Montage
Als Hintergrund zu meiner Person: Ich baue schon seit ca 15 Jahren meine PCs selbst zusammen, informiere mich regelmäßig über neue Hardware und bin mehr oder weniger enthusiastisch, wenn es um das Thema Computer Hardware geht. Ich weiß, die verbaute Hardware sieht nicht unbedingt so aus& Aber was soll ich euch zum Thema Grafikkarten schon sagen&
Long Story short: Ich denke ich habe etwas Ahnung von der Materie und kann sagen, dass ich sehr begeistertert von dem Gehäuse bin. Das Gehäuse lässt sich ohne Schraubendreher öffnen. Lediglich das Mainboard und die SSD Rahmen müssen geschraubt werden.
Für die Front Lüfter lässt sich eine Schiene entfernen, so dass man diese bequem außerhalb des Gehäuses montieren kann und anschließend nur die Schiene einsetzt. Dort ist Platz für zwei 140 oder 120 mm Lüfter. Alternativ kann dort auch ein Radiator eingesetzt werden. Wo wir auch schon zum ersten Manko des Gehäuses kommen. Der Radiator lässt sich nur vorne einsetzten. Auf der Oberseite des Gehäuses ist dafür kein Platz. Lediglich ein einfacher (also nur mit einem Lüfter) Radiator könnte dort montiert werden. Alternativ kann dort auch ein 140mm Lüfter montiert werden.
Auf der Rückseite des Mainboards sind schon Kabelführungen vorhanden, bei denen Platz für die dicken Mainboard Kabel, sowie sämtliche SATA-, Lüfter-, LED-, Kabel usw. Platz ist. Diese Führungen helfen ganz gut, um die Kabel erstmal zurechtzulegen und am Ende mit Klettverschluss oder Kabelbindern zu fixieren. Zwischen den Kabelführungen finden sich auch zwei Schienen um dort 2,5 Zoll Festplatten oder SSDs zu montieren.
Ebenfalls findet sich dort Platz um eine Lüfter- und/oder RGB-Steuerung unterzubringen. Ich habe mir die von NZXT besorgt und dort magnetisch befestigt.
Unten in der Netzteilkammer ist Platz für ein ATX Netzteil samt aller zu langem Kabel. Ebenfalls sind dort noch 3 Festplatteneinschübe für 3,5" Festplatten.
Was besonders cool ist, ist die weiße Sichtblende, die von oben nach unten durch das Gehäuse verläuft. Diese verdeckt gekonnt den Blick in den hinteren Teil des Gehäuses und führt die Kabel nach hinten, ohne auf die Gummiabdichtungen zurückzugreifen, die man von anderen Gehäuse Herstellern kennt.
Alles in allem ist die Montage einfach verlaufen. Es gibt viele sinnvolle Gimmicks im Gehäuse.

Leistung
Der Punkt Leistung ist schwer zu beschreiben, ohne eine Referenz zu haben. Mein Vorgängergehäuse war ein Fractal Design Define 7 compact. Dieses kommt mir höherwertig verarbeitet vor, hat allerdings gewaltige Einbusen im Style. Der ist, wenn auch Geschmacksache, bei dem NZXT H510 Flow wirklich gelungen.
Sehr schade ist allerdings, dass die zwei vormontierten Lüfter weder PWM noch RGB Unterstützung haben. Ich meine& Common. Das Gehäuse ist doch dafür gebaut zu leuchten wie sonst nur der Weihnachtsbaum an Weihnachten. Dann lasst sie wenigstens ganz weg und produziert weniger Plastikmüll.
In meinem Fall habe ich den vorderen Lüfter ganz entfernt und durch zwei NZXT AER RGB 2 140 mm Lüfter ersetzt. Diese verschönern die Front auch direkt um mindestens 100 Prozent. Und ich glaube auch die Gaming Leistung ist seitdem um 10% gestiegen& ;)

Um wieder ernst zu werden: Die Kosten des Gehäuses müssen also direkt mit zwei multipliziert werden, damit man wenigstens ein paar Farben im Gehäuse hat. Zumindest wenn man dabei auch auf Hardware von NZXT setzen möchte. Zu den weiteren Lüftern gehört nämlich noch mindestens eine Lüfter-/RBG-Steuerung.
Um fair zu bleiben, das muss bei den Gehäusen anderer Hersteller natürlich auch beachtet werden. Hat man das Geld aber investiert, hat man ein echt schickes Gehäuse, was auch einen echt guten Flow bietet. In meinem Fall ist die CPU gut 5°C im idle und ganze 16°C Kühler als in meinem Vorgängergehäuse.
Was ich etwas "nervig" finde, ist die Lesezugriffsleuchte. Diese habe ich bei meinen vorherigen PCs schon ganz nicht mehr angeschlossen, weil entweder gar nicht vorhanden oder mir es egal ist. Bei diese Gehäuse ist sie aber in die Powerleuchte, also den Ring um den Powerknopf, integriert. D.h. dieser Ring blinkt ununterbrochen. Je nachdem wo man sitzt und man diese Leuchte im Augenwinkel sieht, ist das ganz schön nervig. Bei anderen Gehäusen war ich es ebenfalls gewohnt, dass die Stecker für den Power Knopf, Power Leuchte, Resetknopf, etc. einzeln steckbar sind. Man konnte also unwichtige Dinge nicht anschließen. Das ist bei dem NZXT Gehäuse nicht möglich, da dies ein einzelner Stecker ist. Eine Knipszange könnte hierbei helfen.

Preis-/Leistungsverhältnis
Ich habe gelesen, dass viele andere Tester das Gehäuse zu teuer finden. Klar, würde ich dafür auch lieber 80 anstatt 110 Euro zahlen. Aber ich wäre auch durchaus bereit für das Gehäuse den Vollpreis zu zahlen. Primär wegen der Optik. Sekundär hat man hier aber auch einen guten Flow und die Verarbeitung ist wirklich okay. Vielleicht kein Fractal Design Niveau, aber gut. (sorry, habe keine anderen Referenzen).

Haltbarkeit
Naja, ich weiß ja nicht, was du mit deinen Gehäusen machst. Damit zu rodeln, würde es vermutlich relativ schnell nicht mehr gut aussehen lassen. Aber ich bin mir auch sicher, dass man dabei ziemlich blöd aussieht, wenn man in einem PC Gehäuse rodelt&
Im Best Case steht es so lange hier rum, bis ich eine neue Grafikkarte finde oder doch mal aus Langeweile mein Mainboard aufrüste. Bis dahin erfreue ich mich über den Anblick. Und solange mein Blick nicht tötet, wird es halten. :D
    
  
5 5
     am 03.12.2021
Produkttester
Dank Mindfactory hatte ich die Chance das Gehäuse ausgiebig zu testen. Großes Dank meinerseits hierfür. Hier meine ersten Eindrücke nach Montage und einer Woche Nutzung.

Lieferung:
Man erhält das Gehäuse wie gewohnt gepolstert mit Styropor eingekleidet und eingehüllt in eine Klarsichtfolie. Schlicht, effektiv und somit wird unnötigen Müll vermieden. Cleaner und sicherer Eindruck, passend zu einem modernen Gehäuse.

Aufbau:
Der erste Eindruck, den man von dem Gehäuse erhält ist die Kombination aus dem getönten Seitenfenster und dem mattweisen Gehäuserahmen, sowie der Mash-Gitterfront. Es wirkt direkt von Anfang an mehr wie ein überzeugendes Stück Designkunst als ein reines PC Gehäuse, wie bei Vielen der NZXT Gehäuse. Das Gitternetz verspricht einen sauberen Luftstrom durch das Gehäuse, also eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger dem H510. Es handelt sich weiterhin um einen Midi-Tower der für ATX-Mainboard ausgelegt ist. Auch bei der Länge der GPUs sollte man sich hier vor dem Kauf vergewissern, ob die gebotenen 360mm für den eigenen Wunsch ausreichend sind.

Der Deckel/Topcase hält am hinteren Ende eine gelöcherte Aussparung für 120mm sowie 140mm Lüfter für den Abtransport der aufgestauten Warmluft, sowie einen USB 3.2; USB-C, Audioanschluss und Powerbutton bereit. Es wirkt alles sehr aufgeräumt und zielorientiert. Als wolle man möglichst wenig von dem sauberen Aufbau des Gehäuses ablenken. Die Kanten sind soweit abgerundet, dass es bei der finalen Montage zu keiner Verletzung kommen kann.

Das Frontpanel besteht aus einem Mesh-Gitternetz, welches das dahinterliegende Staubschutzgitter sehr gut verbirgt. Man kann die Front jederzeit zur Reinigung mit einem leichten Zug via verbauter Druckknöpfe abnehmen. Bei Lieferung ist ein 120mm Lüfter verbaut, dieser Kann um einen zweiten erweitert oder alternativ in zwei 140mm Lüfter ausgetauscht werden. Besonders mit dem Einsatz von passenden RGB-Lüftern erzielt man hier durch die indirekte Belichtung des Meshnetzes einen eindrucksvollen Effekt. Es besteht des Weiteren die Option einen bis zu 280mm Radiator in der Front unterzubringen, was zu diesem Zeitpunkt leider nicht getestet werden konnte. Das Logo von NZXT ist schlicht und unauffällig im unteren Bereich der Front angebracht, so als wolle NZXT sagen das Gehäuse allein spricht so sehr für sich, jeder wisse eh, dass es von Ihnen stammt.

Und nun kommen wir zu dem Herzstück, dem Seitenfenster. Mit der leichten Tönig ist es perfekt für den matten Look des gesamten Gehäuses. Sehr zu empfehlen ist dies ebenso mit passenden RGP Lüftern in der Front oder einigen passenden RGB Strips, die besonders in hellem Weiß das Innenleben in das perfekte Licht rücken. Die Verarbeitung des Seitenfenstereinsatzes ist hochwertig, sodass man sich keine Sorgen um einen Schaden am Glas machen muss, falls man es zur Reinigung einmal abnehmen sollte.

Die Rückseite
Auf der Rückseite sitzt ein vormontierter 120mm Lüfter, der passend zum gedachten Luftstrom die Warmluft nach hinten aus dem Gehäuse herauszieht. Ansonsten sitzen wie gewohnt die Slotbleche an Ort und Stelle und können durch das Lösen zweier Schrauben entfernt werden. Die Montage der GPUs wird hier sehr einfach gestaltet.

Lüftung & Staubschutz
Wie schon der Name des Gehäuses verrät, geht es bei diesem Projekt um die maximale Lüftung auf
kleinstem Raum. Hier hat NZXT wirklich super Arbeit geleistet. Die Front kann mit zwei Lüftern (120mm oder 140mm) ausgestattet werden. Das Lüftungsgitter der Front ist komplett mit einem Staubschutzgitter versehen, welcher jederzeit dank leichter Druckknöpfe abgenommen und gereinigt werden kann. Der Deckel verfügt über eine Montage für einen Lüfter (120mm oder 140mm) leider jedoch ohne einen Staubschutz, was keine Einschränkung ist, da hier die erwärmte Luft aus dem Gehäuse gedrückt werden sollte. Am hinteren Ende des Gehäuses befindet sich ein schon vormontierter 120mm Lüfter, Dieser lässt sich nicht gegen einen 140mm tauschen. Am Boden des Gehäuses befinden sich Lüftungsgitter und ein abnehmbarer Staubschutzgitter, passend für euer Netzteil. Gerade bei dem Einsatz des Gehäuses in staubigen Regionen wie dem Fußboden ist es klasse die Filter regelmäßig und einfach säubern zu können. Das Lüftungsprinzip ist demnach vorne die kühle Luft anzusaugen und nach hinten und teilweise nach oben heraus zu drücken. Kennt man eigentlich, doch was macht das FLOW so besonders? Der Vorteil hier liegt an den Öffnungen wie zb. dem Gitternetz der Front. Durch die groben Maschen kann ausreichend Luft in das Gehäuse gesogen werden ohne das eindrucksvolle Design des Gehäuses negativ zu beeinflussen. Das hat NZXT überzeugend lösen können.

Montage
Dank der durchdachten Verarbeitung des Gehäuses ist der Aufbau des PCs wirklich angenehm. Keine scharfen Kanten oder Ecken an denen man sich oder seine Hardware beschädigen kann. Die Schrauben der Seitenfenster sind wie gewohnt per Hand oder Schraubendreher lösbar. Lobenswert ist das Kabelmanagement auf der Rückseite, das besonders meinen inneren Monk applaudieren lässt.
Dank der Klettverschlüsse lassen sich die Kabel sauber anordnen und fixieren. Je nach Kabelanzahl sowie Stärke müssen hier jedoch wie gewohnt Kabelbinder zum Einsatz kommen, da die Klettverschlussbänder nicht passend platziert sind. NXZT gerne bei dem nächsten Gehäuse mehr davon anbringen, damit die durchdachte Kabelführungskurve auch genutzt werden kann. Anstatt der zwei Bahnen gerne nur eine, dafür mehr Verschlüsse. Danke.
Die SSDs lassen sich wie erwarten sehr leicht und unkompliziert bestücken. Besonders die Option der 3x 3,5Zoll HDDs erstaunen mich, da sich das kleine Gehäuse hier wirklich als Platzwunder entpuppt. Hierfür müssen Schrauben auf der Unterseite des Gehäuses gelöst werden. Anschließend nimmt man das drei Festplattenshelf heraus und montiert die Festplatten. Zwei 3,5 Zoll HDDs in dem Cage, eine darauf. Anschließend setzt man den Festplattenträger in das Gehäuse ein und verschraubt es wieder. Ja es gibt im Vergleich bei anderen Herstellern wie be quiet! leichtere Montageoptionen wie Einzelcages oder Mountschienen, jedoch sollte man sich überlegen wie oft man Festplatten ein und ausbauen möchte und ob dies wirklich einen Einfluss auf die Vorteile dieses Gehäuses hat.

Lieferumfang:
Bei dem Gehäuse befinden sich weiterhin zwei schon verbaute Lüfter mit jeweils 120mm (jeweils einer in der Front, soweit einer Hinten). Die passenden Schrauben, Kabelbinder sowie die Anleitung liegen in einer gesonderten Pappverpackung in dem Gehäuse für euch bereit. Außerdem liegt eine Kabelverlängerung für das Mainboard sowie ein Adapter für Klinke (Aufteilung von Mikrofon und Audioausgang) der Lieferung bei.

Manko/Abstriche:
Wasserkühlung: Etwas schade finde ich, dass man in dem ganzen Gehäuse keine Möglichkeit findet eine 360mm AiO Wasserkühlung unterzubringen. Dies ist natürlich dem kleinen Formfaktor geschuldet und da NZXT selbst passende 240mm Wasserkühlungen anbietet wie die Nzxt Kraken X53 oder die Nzxt Kraken Z53. Dies sollte jedoch gerade bei dem Wechsel von einem anderen Gehäuse Bedacht werden.
Seitenwände: Je nach Vorgängergehäuse hat man das Gefühl sehr dünne Seitenwände in den Händen zu halten, bei dem Aufbau des PCs verfliegt jedoch dieser Gedanke. Alles ist sehr stabil und durchdacht gebaut.
Die Folie: Die Folie schützt das Glas und der Moment die Folie abziehen zu können und das Fenster in den frisch fertig gebauten PC einsetzten zu dürfen ist für uns alle jedes Mal aufs Neue eine Freude, doch leider muss man hier direkt weitermachen und den Glas-Aufkleber zusätzlich abziehen | Dieser geht vergleichsweise schwer ab. Aber ich denke das ist zu verzeihen.
Leider werden bei dem Gehäuse, wie in der Preisklasse zu erwarten, keine gesonderte Lüftersteuerung mitgeliefert, Dies muss direkt auf euren Mainboard passieren. Das wäre natürlich noch ein großer Pluspunkt für all jene, die das Gehäuse direkt out of the box verwenden möchten. Da ich persönlich eh auf passende weiße 140mm RGB Lüfter gewechselt bin, war das für mich jedoch nebensächlich.

Fazit / Preis-Leistung:
Das H510 Flow ist für mich das gelungenste Gehäuse der H500 Reihe von NZXT. Der Airflow ist klasse und macht auch auf reiner Luftkühlung wirklich Spaß. Selbst wenn die GPU mal etwas mehr leisten muss, wird jegliche warme Luft sofort aus dem Gehäuse transportiert. Die Kombination aus minimalistischem Design, Verarbeitung und Leistung ist Spitzenklasse und für dieses Preisniveau wirklich beeindruckend. Verglichen mit anderen Gehäusen dieser Preisklasse überzeugt das Gehäuse auf ganzer Linie, ob durch den Luftstrom, den vielen Festplatten Slots, der Kabelführung oder dem stilvollen Design. Im Vergleich zu dem be Quiet pure base 600 schafft es einen deutlich angenehmeren Luftstrom durch das Gehäuse ohne hierbei durch erhöhte Lautstärke das Arbeitsumfeld zu beeinträgtigen.

Mein kleiner Tipp zum Abschluss: Die Front mit 2x 140mm RGB Lüfter ausstatten wertet das Gesamterlebnis des Gehäuses noch einmal auf. Je nach Lust und Laune können natürlich auch RBG Strips das Case zum Leuchten bringen. Die Matte Oberfläche wirkt weiterhin sehr edel, ob mit oder ohne aktiver Beleuchtung.

Ich bin sehr froh
Viel Spaß mit diesem wunderbaren Stück Design.
    
  
4 5
     am 01.12.2021
Produkttester
Als glücklicher Gewinner der Testers Keepers Aktion wurde mir das NZXT H510 Flow in weiß zur Verfügung gestellt und ich hatte nun ausreichend Zeit, das Produkt ausführlich unter die Lupe zu nehmen.

Vor 2-3 Wochen hatte ich meinen ersten eigenen Custombuild PC zusammengebaut, daher habe ich ein paar Erfahrungswerte, dich ich hier in die Bewertung einbringe möchte. Das von mir verbaute Gehäuse war in einer niedrigeren Preisklasse allerdings gibt es doch ein paar Parallelen auf die ich später eingehen werde.

Das Gehäuse kam in einem schlichten aber angenehm dicken Karton mit NZXT Logo, was für das Produkt zwar unerheblich ist allerdings ist mir auch bei der Verpackung eine gewisse wertige Haptik wichtig.

Das Gehäuse fällt durch die klaren Linien auf und durch das getönte Glasfenster, welches dem Gehäuse den charakteristischen Look verleiht. Das getönte Glas in Verbindung mit einer AIO Kühlung und anderen RGB Komponenten macht einen sehr schicken Eindruck.
Jedoch wäre bei einem Preis von 110€ UVP eine Kunstofffenster nicht angemessen, da es schon Gehäuse im 50€ Preissegment mit Sichtfenster aus gehärteten Glas gibt.

Was mir positiv aufgefallen ist, ist die IO welche sehr aufgeräumt und wertig verbaut ist, allerdings sind eine Kopfhörer/Mikrofon-Kombibuckse, 1x USB-C Anschluss und 1xUSB 3.0 A Anschluss nicht wirklich viel. Da wäre ein weiterer Anschluss für USB 3.0 oder auch ein RGB Switch durchaus sinnvoll.

Mit der größte Pluspunkt für mich als Laien war das Kabelmanagement im H510 die vorbereitete Kabelführung ist top. Und es ist ausreichend Platz für alle Kabel vorhanden.
Dadurch gab es gerade beim 24- und 8 Pin Kabel für GPU und Mainboard überhaupt kein Probleme diese zu ihren Steckplätzen zu führen. 5 von 5 Sternen hierfür. Auf den beigefügten Bildern kann man zudem die Klettstraps sehen, welche die Kabelführung zusätzlich vereinfachen. Darüberhinaus sind im Lieferumfang noch ein paar zusätliche Kabelbinder enthalten.
Was nicht unüblich ist, aber doch immer wieder hilfreich.

Verbauen kann man sowohl Mini-ITX, MicroATX und ATX Mainboards was durch die bereits verbauten Abstandshalter einfach ausfällt, da dieses sich bei dem ein oder anderen Gehäuse etwas frickelig gestalten kann.
Auf der Rückseite der Montageplatte befinden sich zwei Buchten für 2'5 SATA SSDs und im unteren Bereich nochmal 2 Festplattenschächte für 3'5er. Das ist meiner Meinung nach vollkommen ausreichend.

Dass es sich um ein Gehäuse im höheren Preissegment handelt, sieht man auch den Blenden für GPU und Co. da diese verschraubt sind und nicht rausgebrochen werden müssen, was zu unschönen Dellen führen kann.

Bereits verbaut sind zwei Aer F 120mm Lüfter, einer am hinteren Auslass neben dem Platz für die IO Blende und vorne an der Gehäusefront als Einlass, welche zudem über ein Staubschutzgitter verfügt.

Die bereits verbauten Aer F 120mm Lüfter sind angenehm Leise und haben keine unangenehmen Kratz-oder Schleifgeräusche verursacht. Auch für diese ist bereits und die Kabelführung vorbereitet, so das man die 3 poligen Stecker simple und sauber zum Mainboard legen kann.

Ein ausziehbares Staubschutzgitter ist ebenfalls für das Netzteil vorhanden welchen zwar sehr sinnvoll ist aber eben auch Standard für ein Gehäuse dieser Preisklasse sein sollte. Was ich allerdings vermisse ist ein Staubschutz für den oberen Gehäuselüfterplatz, gerade da verirrt sich das ein oder andere Staubkorn doch mal gerne.

Zu meinem Fazit:

Gerade als Laie hatte ich bei meinem ersten PC Build Schwierigkeiten, den Kabelstrang aus 24pin, 8pin und SATA Kabeln ordentlich und ansehnlich zu verlegen. Dieses Problem hatte ich so in keiner Form bei dem NZXT H510.
Es ist meiner Meinung nach mehr als ausreichend Platz vorhanden um alle benötigten Kabel unterzubringen.
So lässt sich gut Zeit sparen und auch ein Neuling im PC-Bau wird ohne Probleme zu Recht kommen.

Allerdings gibt es auch ein paar Minuspunkte, die ich ansprechen muss.
So sind die oberen Gehäusekanten (siehe Bilder) wirklich mangelhaft verarbeitet und passen so leider garnicht dem ansonsten wertigen Eindruck. Zumal diese auch sehr exponiert liegen und dadurch unweigerlich auffallen. Das ist bei einer UVP von 110€ ein No Go.

Das Seitenpanel ohne Sichtfenster wird mit 3 kleine Blechhalterung in Position gehalten was bei Ein-und Ausbau auch einen eher minderwertigen Eindruck vermittelt. Da hätte ich mir größere Führungsschienen oben und unten gewünscht.

Alles in allem ist es aber ein sehr schönes Gehäuse, welches an den meisten Stellen wertig verarbeitet ist und was viele nützliche Features aufweist. Leider ist die Verarbeitung nicht an allen Stellen so gut was so nicht zu der Preisvorstellung des Herstellers passt. Da muss dringend nachgebessert werden.

Für 80€ und weniger wäre das Gehäuse eine unbedingte Kaufempfehlung aber für den UVP von 110€ kann ich das Gehäuse nicht guten Gewissens empfehlen.
    
  
5 5
     am 01.12.2021
Produkttester
Das neue Gehäuse aus dem Hause NZXT sticht durch sein schlichtes und gradliniges Design ins Auge. Im Vergleich zu seinem Vorgänger dem H510, welches eine geschlossene Front besaß, zeichnet sich das H510 Flow durch seine Meshfront aus und soll somit einen guten Airflow gewährleisten. Die Maße des Gehäuses sind mit 210 x 460 x 428 mm kompakt gehalten und platzsparend. Die 6.6 kg können sich auch sehen lassen. Der UVP liegt bei 109¤ und liegt somit ein wenig über dem Durchschnitt.
Besonders fällt das Glasfenster auf, mit seinen getönten Scheiben, welches sich wunderbar in das Gesamtbild einfügt und hervorragend zu dem geschlossenen Stahl am Unterteilt des Gehäuses einfügt. Die Farben weiß und schwarz, wie in meinem Fall, runden das Bild ab.
Die Front lässt sich sehr einfach abnehmen und verfügt zudem über einen entsprechenden Staubfilter. In die Front können bis zu 2 Lüfter platziert werden. Wenn man auf RGB-Lüfter steht, würde dies sicher einen coolen Effekt durch die grobmaschige Front hervorrufen.
Auch das I/O-Panel wurde NZXT Typisch sehr schlicht gehalten und verfügt über ein USB 3.0 Port, einen USB-Typ-C Anschluss und eine 3,5mm Klinkenbuchse, sowie natürlich einen On/Off Schalter. Der Resettknopf fehlt mir allerdings. Zudem ist es möglich lediglich einen 120- oder 140-mm Lüfter in den Gehäusedeckel einzubauen.
Das Gehäuse steht auf 4 Standfüßen, die eine Gummibeschichtung aufweisen. Unter dem Netzteil befindet sich zudem ebenfalls ein Staubfilter, der ganz einfach zur Reinigung entfernt werden kann. Der Laufwerkskäfig kann mit 4 Schrauben ebenfalls spielend leicht entfernt werden. An der Rückwand bietet das Gehäuse Platz für einen 120-mm- Lüfter und darunter befinden sich sieben horizontale Erweiterungskartenslots.
Schaut man sich das Innere des Gehäuses an, kann neben ATX Mainboards auch entweder ein Mini-ITX sowie ein MacroATX Mainboard verwendet werden. Ebenso finden die immer größer werdenden Grafikkarten mit bis zu 360mm Länge ihren Platz in das Gehäuse, wie auch meine RTX 2070 Super, die ich bei diesem Test eingebaut habe. Zudem kann ein CPU-Kühler mit bis zu 165 mm Höhe verbaut werden. Dies konnte ich allerdings nicht testen, da ich auf die Kraken X53 AIO Wasserkühlung von NZXT setzte, die ich sehr einfach in die Front einbauen konnte. Sollte man auf eine größere AIO setzen, bietet das Gehäuse Platz für bis zu 280 mm Radiatoren in der Front. Hinten passt maximal eine 120mm Kühlung rein.
Kommen wir jetzt zu dem Zusammenbau. Dabei möchte ich kurz noch auf den Lieferumfang eingehen, der mich doch ein wenig positiv überrascht hat. Neben der üblichen Bedienungsanleitung den passenden Schrauben, ein paar Kabelbindern, kommt das Gehäuse mit einem klinken Adapter und einem Splitter, der genutzt werden kann, um die kleinen nervigen Einzelstecker vom Gehäuse einfach mit dem Mainboard zu verbinden. Vor allem mir hat dies sehr geholfen, da ich diese kleine Fummellei sehr nervig finde.

Als Testsystem kamen folgende Komponenten zum Einsatz:
Mainboard: Gigabyte Aorus B450 Elite
CPU: Ryzen 5 3600
GPU: RTX 2070 Super
SSD: Samsung Evo 980 PRO M2
HDD: 2 x 1 TB 3,5 Zoll Festpaltten
CPU-Kühler: NZXT Kraken X53
Netzteil: EVGA 750 Watt SuperNova
RAM: 32 GB DDR4-3600
Nachdem ich das Netzteil schnell an seinen Platz gebracht habe, was bei Günstigeren Gehäusen (Aero Cool) nicht der Fall war, und das ATX Mainboard verschraubt habe, wollte ich testen, ob sich alle Stromkabel leicht anschließen ließen, da ich in der Vergangenheit mit einem Aero Cool Gehäuse im Anschluss festgestellt habe, dass sich das CPU-Kabel durch mangelnden Platz nicht mehr verbinden ließ. In dem Fall hier, ließen sich alle Kabel leicht anschließen. Das Kabelmanagement fällt im Allgemeinen gut aus, da sich alle Kabel sehr leicht unterbringen ließen. In der Mitte der Backplate ist eine zweigleisige Kabelführung eingebaut, die über Klettverschlüsse verfügt und somit die Kabel sicher an Ihrem Platz halten soll, doch gelingt dies nicht ganz, da meiner Meinung nach, ein dritter Klettverschluss nötig gewesen wäre, um die Kabel in der Kurve halten zu können. Zudem ist die rechte Führung nur schwer benutzbar, da sonst die Klettverschlüsse nicht ordentlich zu verschließen sind. Da hätte man bei dem sonst guten Kabelmanagement noch ein bisschen nachbessern können. Alles in allem lässt sich das Gehäuse aber trotzdem noch sehr einfach schließen. Vergleicht man dies mit anderen Gehäusen, die ich besessen habe, ist das keine Norm. Denke ich zurück, hatte ich schon größere Wutanfälle, da ich bei vielen Kabeln, oftmals ewig gebraucht habe, um das Gehäuse zu schließen. Zum Anbringen der SSDs muss man lediglich die Halterungen an der Rückseite des Mainboardtrays entfernen, die Festplatten mit den Schrauben an den Haltern befestigen und wieder an der Rückseite anbringen. Um die 3,5 Zoll HDD Festplatten einzubauen, musste ich wie anfangs erwähnt, den Festplattenkäfig ausschrauben und konnte dann die Festplatten montieren. Dies hat ebenfalls gut geklappt, doch bevorzuge ich, die herausnehmbaren Schubfächer, die man beispielsweise von einem Corsair Gehäuse kennt. Alles in allem fand ich den Zusammenbau aber sehr einfach und problemlos.
Um noch auf den Airflow des Gehäuses einzugehen, hält das Gehäuse meiner Meinung nach was es verspricht. Der Mitgelieferte vordere Lüfter saugt die Luft an und der Hintere drückt sie effektiv wieder aus dem Gehäuse raus. Der entstehende Airflow konnte somit dem übermäßigen aufheizen der Komponenten vorbeugen. Wem die zwei mitgelieferten Lüfter nicht reichen, und wer den Airflow weiter verbessern möchte, der kann einen weiteren Lüfter in den Deckel und in die Front einbauen. Da ich ein RGB-Fan bin, habe ich dies natürlich ebenfalls ausprobiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Fazit
Meiner Meinung nach ist das H510 Flow von NZXT ein in dieser Preisklasse sehr gutes Gehäuse mit nur ganz kleinen Abstrichen.
Lediglich das I/O Panel ohne Resettknopf und nur einem 3.0 USB-Anschluss, sowie einem USB-C-Anschluss, einer Klinkenbuchse und die Kabelführung auf der Rückseite, haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Doch sieht man mal davon ab, so bietet das Gehäuse für rund 100¤ bietet alles was man braucht. Der Zusammenbau ist sehr leicht und kann auch sehr gut von unerfahrenen Neulingen einfach durchgeführt werden, da durch das sehr gute Kabelmanagement und ausreichend Platz für die Kabel des Netzteiles gesorgt ist. Vor allem das nervige verschließen der Rückseite, welches bei vielen Gehäusen vorkommt, fällt hier komplett weg. Alle Komponenten lassen sich einfach verbauen und anschließen. Genug Platz für erweiterbare Festplatten und SSDs gibt es ebenfalls. Auch die Ausstattung ist mit zwei voreingebauten Lüftern sehr gut. Das schlichte und wertige Design, mit der getönten Glasfront, finde ich persönlich sehr ansprechend. Jeder RGB Fanatiker, kann hier seinen Fantasien freien Lauf lassen und seine Komponenten super in Szene setzen, dazu sehen RGB Lüfter in der Front einfach super aus.
    
  
4 5
     am 25.11.2021
Produkttester
Als NZXT 2019 die Gehäuse H510 und H510 Elite herausbrachte, sind die beiden Cases schnell in die Top-Verkaufsschlager aufgestiegen. Das cleane Äußere war auch für mich der Grund, warum ich für ein neues Projekt sofort ein H510 gekauft habe. Damals hat die Basisvariante mit nur ca. 80¤ einen echt guten Preis mit sich gebracht. Über die Jahre habe ich aber, wie so viele andere, gerade mit neuerer Hardware und nun einer RTX 3080 immer höhere Temperaturen erreicht. Deswegen war ich nun um so froher, im Rahmen der Testers Keepers Kampagne das H510 Flow ausprobieren zu dürfen. Im Grunde genommen ist das Flow genau das gleiche Gehäuse, aber mit eben mit einem Mesh-Eingang an der Front, der rein theoretisch Airflow massiv verbessern sollte.

Und in der Tat, das H510 Flow behebt das größte Problem der früheren H510s. Aber auch der Preis ist eben gestiegen. Mit 110¤ UVP ist das Case jetzt für mich in einer komplett anderen Preisklasse und muss sich natürlich auch mit anderen Cases messen.

Der Stil des H510 ist relativ einfach geblieben - sehr rechteckig, mit nichts als klaren Linien und einem echt coolen getönten Glaspanel.

Die IO des Gehäuses befindet sich weiterhin oben | hier hat sich nichts geändert - und besteht aus einer Kopfhörer/Mikrofon-Kombibuchse, einem USB Typ-C-Anschluss und einem USB 3.0 Typ-A-Anschluss. Zum ursprünglichen Preis von 80¤ ist das echt gut gewesen, aber jetzt zum neuen Preis von 110¤ fällt die IO meiner Meinung nach leider etwas mager aus. Da hätte ich mindestens einen weiteren Typ-A-Anschluss erwartet | USB-C braucht am Gaming-PC ja sowieso fast niemand.

Das vordere Mesh bietet ist großzügig perforiert, dahinter findet sich ein Filter, der dafür sorgt, dass Ihr System nicht zu schmutzig wird. Wie auf dem beigefügten Bild zu erkennen hat sogar das Netzteil hat seinen eigenen Filter, der hinter dem Gehäuse herausgezogen wird. Hier gibt es wirklich volle Punktzahl | im Test von einschlägigen YouTubern haben die Filter auch fast keine Perfomancen-Einbußen, was ich an dieser Stelle noch nicht ausprobiert habe.

Das Gehäuse ist aus lackiertem Stahl gefertigt, und obwohl das für ein Gehäuse dieses Kalibers nicht unerwartet ist, bin ich von der Verarbeitung ehrlich gesagt nicht sonderlich beeindruckt. Ich konnte ein paar (kleinere) Mängel in der Lackierung an den Kanten einiger Paneele feststellen. Außerdem ist das Seitenpaneel auf der Seite des Kabelmanagements ist ziemlich grob gebaut.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist das Gehäuse sehr gut in zwei Styropor-Ständern eingepackt und wird wohl meistens in der OVP versandt. Sollten hier keine starken Stöße von der Seite kommen, sollte das Gehäuse wohl in den meisten Fällen heile bleiben.

Ein Blick ins Innere des Gehäuses zeigt, dass es auch zu den einfachsten ATX-Gehäusen gehört, mit einem großen oberen Fach, in das ein ATX-Motherboard, GPUs bis zu einer Länge von 14,5 Zoll (360 mm) und CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 6,5 Zoll (165 mm) passen.

An der Vorderseite des Gehäuses kann man bis zu zwei 140-mm-Lüfter oder einen 280-mm-Radiator anbringen, und die Halterung ist zur einfachen Installation abnehmbar. Der hintere Auslass unterstützt einen 120-mm-Lüfter, und die Oberseite kann einen 140-mm-Spinner aufnehmen. Zwei 120-mm-Aer-F-Lüfter sind im Lieferumfang enthalten, die an den Ansaug- und Auslasspositionen installiert werden.


Schaut man sich die Rückseite an findet man die Netzteilkammer und den Kabelmanagementbereich. Hier hinten ist selbst Platz für das größte ATX-Netzteil, zwei 3,5-Zoll-Laufwerke im HDD-Caddy und zwei 2,5-Zoll-Laufwerke in SSD-Schlitten. Die für NZXT berühmte Kabelmanagementleiste ist ebenfalls vorhanden.

Doch so sehr ich das System auch mögen möchte, ich wünschte, es wären hier über die Jahre mehr Verbesserungen eingebaut worden. So bietet u.a. die Kabelführung für mich nicht einfach nicht genug Platz, um alle Kabel bequem unterzubringen.

Was natürlich Geschmacksache ist: mir persönlich gefällt das Aussehen eines Mesh-Eingangs einfach sehr viel besser als Glas, da es einfach viel professioneller aussieht. So kann man jetzt mit dem Case wirklich cleane (RGB-freie) Gaming-Rigs bauen.

Bei den beiden Lüftern, die dem H510 Flow beiliegen, handelt es sich um 120-mm-Lüfter ohne RGB, die keine PWM-Unterstützung haben. Ihre maximale Drehzahl ist auf etwa 1250 RPM begrenzt, was jetzt zwar nicht besonders hoch ist, aber den Vorteil einer angenehmen, leisen Leistung mit sich bringt. Bei mir haben die Lüfter im Ruhezustand ein minimal hörbares Motorgeräusch verursacht, was man aber vernachlässigen kann.

Alles in allem ist das H510 Flow ein anständiges Gehäuse. Es fühlt sich nach heutigen Maßstäben ein wenig veraltet an, aber das Gehäuse ist gut verarbeitet, und sein Stil gefällt mir sehr gut. Aber bei diesem Preis hätte ich anstelle von NZXT das Gehäuse wirklich mit einem zusätzlichen USB 3.0 Typ-A Anschluss ausgestattet | vielleicht ist so etwas ja bei einer zukünftigen Revision drin, man kann ja noch hoffen. Die Verarbeitungsqualität war bei meinem Exemplar nicht unbedingt zufriedenstellend, das kenne ich eigentlich schon besser von NZXT. Es gibt ein paar größere Fugen an der rechten Seite, und wie beschrieben hat das Case Unterstützung für einen 240-mm-AIO an der Oberseite.

Und muss man natürlich auch noch über den Preis diskutieren, den NZXT ja bei 110¤ UVP angibt, welcher allgemein der Attraktivität des Gehäuses nicht unbedingt zuträglich ist. Bei 110¤ fällt es mir wirklich schwer, dieses Case an den normalen Hobbybauer zu empfehlen - es sei denn, es ist im Angebot oder der Preis senkt sich über Zeit noch.

Typischerweise liegen die UVP-Preise von NXZT meiner Erfahrung nach allerdings recht nah am tatsächlichen Verkaufspreis, so dass ich eigentlich auch nicht bezweifle, dass das Gehäuse so ungefähr in diesem Preisspektrum angeboten wird. Das große Problem dabei ist die Konkurrenz. Letzte Woche habe ich bei einem Kollegen das Lian Li O11 Air Mini unter die Lupe genommen - ein Gehäuse, das ebenfalls 110¤ kostet, aber mit Aluminiumteilen um einiges schicker aussieht und außerdem ein viel schöneres, besser durchdachtes Innendesign, viel mehr Radiator-Support und drei PWM-Lüfter hat. Das Gehäuse von NZXT kommt hier leider nur mit zwei Lüftern, und die können kein PWM.

Wenn Sie ein Gehäuse mit einem traditionelleren Formfaktor suchen, gibt es das Meshify 2 Compact von Fractal Design - ein Gehäuse, das ebenfalls mit drei Lüftern und einem viel besseren Innendesign und besserer Radiatorunterstützung ausgestattet ist und außerdem | genau wie das NZXT H510 Flow | ebenfalls 110¤ kostet. Dieses Gehäuse habe ich persönlich noch nicht testen können, aber allerdings bereits viel Gutes hierüber gehört.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Das H510 Flow ist ein wirklich gutes Gehäuse, aber eben nur für ca. 80¤. Mit 110¤ ist das H510 Flow einfach überteuert. Je nachdem wie Preise sich hier entwickeln sollten, wird das H510 Flow natürlich evtl. zum Kauftipp.
    
  
5 5
     am 03.12.2022
Verifizierter Kauf
Habe das Case gekauft um ein Low Budget Case mit schlechten Airflow abzulösen. Gute Verarbeitung und Materialstärke, das ganze Gehäuse ist nach Einbau eher zu schwer als zu leicht und instabil. Habe das H510 (ohne Flow) nicht gehabt, kann mir aber gut vorstellen das moderne Hardware darin zu heiß wird. Mit dem Airflow optimierten Front Panel von diesem NZXT H510 Flow komme ich mit einem Ryzen 5 3600 (mit Tower Cooler) nicht an 60°C und einer RX 5700 XT Thicc II auf max 72°C unter Volllast.
So ziemlich alles ist Modular, PCI-E Slots, Frontblende mit Staubfilter, Einbaurahmen Front für 2 Lüfter oder AiO, Festplattenkäfig. Entfernt man den Käfig hat man reichlich Platz die Kabel vernünftig zu verstauen und einen sauberen Look hinzubekommen.
Das Glasseitenteil ist sehr dunkel, ja, dafür ziehe ich aber keinen Stern ab, das kann man auf Bildern und Reviews schon erkennen wenn man sich damit vor dem Kauf auseinandersetzt.
    
  
5 5
     am 27.11.2022
Verifizierter Kauf
Super qualität, kabel binder und andere Kabel management Maßnahmen sind eingebaut. Nur zu empfehlen.
    
  
5 5
     am 03.10.2022
Verifizierter Kauf
Meiner Meinung nach einfach ein gelungenes Gehäuse
    
  
1 5
     am 01.10.2022
Verifizierter Kauf
Dieses Gehäuse hasse ich wirklich mit jeder Zelle meines Körpers!
Absolut nichts darin ist entkoppelt, ständig surrt, summt oder vibriert irgendwas. Lüfter und Hardware sind in meinem Computer für Silent ausgelegt, das Gehäuse aber raubt mir wirklich den letzten Nerv!!
Teurer Preis für ein Gehäuse, welches in Sachen Verarbeitung einem 30¤ Case kein Stück voraus ist.
Der eine Stern bezieht sich darauf dass es ganz nett aussieht, zu mehr reicht es aber absolut nicht.

Ich wünschte mir mittlerweile dass ich einfach ein AeroCool Case anstelle von diesem Haufen Blechschrott gekauft hätte.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 26.09.2022
Verifizierter Kauf
Sehr gutes Case, gute Preis Leistung und gutes Kabelmanagement.
    
  
5 5
     am 14.09.2022
Verifizierter Kauf
sehr gute Verarbeitung viel platz und einfache Montage
    
  
5 5
     am 13.09.2022
Verifizierter Kauf
5 Sterne, da man hier für derzeit rund 80¤ ein sehr gutes Airflow-Gehäuse bekommt! Die Temperaturen waren in diesem Gehäuse ein Träumchen. Ich betrieb einen 5800x3D mit einer RX6800 in diesem Gehäuse. Optisch, wie technisch gewohnter NZXT Standard. Top! :)
    
  
5 5
     am 31.08.2022
Verifizierter Kauf
sehr schönes Produkt danke
    
  
5 5
     am 06.08.2022
Verifizierter Kauf
Das Gehäuse erfüllt meine Ansprüche komplett. Es sieht schick aus, der Airflow in dem Gehäuse ist gut. Das Kabelmanagement ist ebenfalls sehr angenehm, da auf der Rückseite bereits Vorrichtungen sind, um das Kabel dementsprechend zu verlegen. Man hat genug Platz um alles einzubauen. Klare Kaufempfehlung.
    
  
5 5
     am 21.07.2022
Verifizierter Kauf
Sehr schönes Gehäuse, bin ein fan von dem simplen design und die Mesh front hat die Temperaturen in meinem PC deutlich verbessert im vergleich zu meinem alten Gehäuse. Lieferung war auch sehr schnell. Alles top
    
  
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NZXT: ungewöhnliche Designs für individuelle PCs

NZXT ist ein US-amerikanischer PC-Hardware-Hersteller für PC-Gehäuse, PC-Komponenten und weiteres Zubehör. Fokusgruppe ist dabei die Gaming-Community. 2004 war das Gründungsjahr des Unternehmens, dessen erstes Produkt, ein Modding-Tower, wegen der Frontaufsätze an die Protagonisten von Transformers erinnerte. Das war für die Firma der Startschuss für den zunehmenden Erfolg am Markt, den NZXT heute hat. Nach wie vor sind PC-Gehäuse das Steckenpferd des Herstellers, der sein Sortiment über die Jahre hinweg allerdings um Mainboards, Netzteile, Wasserkühlungen, LEDs und weiteres Zubehör erweitert hat.

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NZXT - Extravaganz am und im Tower

Die neueren Gehäuse tendieren zu einem minimalistischen Look. Dank der verglasten Sidepanels einiger Gehäuse-Modelle können Gamer sich allerdings beim Zusammenstellen des PC-Innenlebens so richtig auslassen und mit LED-Leuchtstreifen oder beleuchteten Lüftern ein Lichtfeuerwerk beim Zocken entfachen. Generell ist NZXT die ideale Marke, wenn es um ungewöhnliches Design geht. Langweilige Gehäuse gibt es bei NZXT nicht, dafür eine Vielzahl an extravaganten Towern für Gamer und sogar für Liebhaber des Overclockings. Die Funktionalität kommt bei all dem Design nicht zu kurz. NZXT lässt Gamer-Herzen höherschlagen.

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