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EAN 4719072536022    SKU 7A35-001R

Artikelbeschreibung

Seit dem 11.09.2017 im Sortiment

Meistern Sie Ihr nächstes Spiel – einzigartiges Design und ultimatives Gaming-Feeling verhelfen zum bestmöglichen Spiele-Erlebnis.

Basierend auf den AMD™ Ryzen™ Prozessoren sowie der siebten Generation der A-Series/Athlon™ Prozessoren mit AM4 Sockel verfügt das X370 GAMING M7 ACK Mainboard über eine beachtliche Gaming-Ausstattung.

Am I/O-Panel stehen USB 3.1 Anschlüsse der zweiten Generation zur Verfügung sowie Clear CMOS & FlashBack+, Anschluss für die Gaming-Peripherie, Killer GAMING LAN und Golden Audio. Geschützt durch ein ansehnliches und funktionales Cover. Die Kühlkörper am Board werden durch RGB LED unterstützt und bieten eine optische Aufwertung. DDR4 Boost mit Stell Armor, M.2 Shield FROZR und PCI-E Stell Armor sorgen für umfangreichen Schutz und Optimierung der Komponenten.

Mit Mystic Light können die RGB LEDs angesteuert werden und individuell angepasst werden. Dabei stehen neben 16.8 Millionen Farben unterschiedliche Effekte zur Verfügung, die dem System das persönliche Etwas verleihen.

Für die nötige Performance sorgen die angebrachten Kühlkörper. Sechs Lüfter-Anschlüsse mit DC/PWM Modus bieten eine volle Lüfter-Kontrolle und ermöglichen die Kühlung, die Ihr System tatsächlich auch benötigt. Oder doch lieber wassergekühlt? Kein Problem.

MSI stellt eine umfangreiche Software zur Verfügung, über die sämtliche Einstellungen vorgenommen werden können, die zu einem erfolgreichen Spiel beitragen. Relevante Hotkeys für Gaming, Anschlüsse für Gaming-Peripherie von Maus bis hin zu Controllern und Game Boost lassen sich hier anpassen. Wer das Maximum rausholen möchte, greift auch gerne mal auf mehrere Grafikkarten zurück.

Das Mainboard unterstützt die aktuellsten Speicher. Dies ermöglicht erhebliche Vorteile im Spiel, da die Ladevorgänge wesentlich schneller sind! M.2 SHIELD FROZR gewährleistet optimale Kühlung und angepasste Performance. Greifen Sie hier direkt auf zwei M.2 SSDs zurück! Dank des U.2 Anschlusses mit Steel Armor erhalten Sie dabei eine Übertragungsrate von 32 Gb/s pro SSD.

Erleben Sie noch intensiveres Gaming dank bester Technologie. VR Boost befördert Sie mit nur einem Klick mitten ins Spielgeschehen. MSI Audio Boost bietet Ihnen hierbei ein kinoreifes Sound-Erlebnis.

Dominieren Sie im Spiel und erleben Sie fließende Gaming-Sessions. Dank Killer™ LAN verfügen Sie stets über eine stabile Verbindung und öffnen sich die Tür zu Ihren Online-Games!

Das X370 GAMING M7 ACK bieten Ihnen die Technologie für erfolgreiches Gaming – worauf warten Sie noch?


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 229,79*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 18 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

GRATIS ASSASSINS CREED® ORIGINS

Weitere Infos

GRATIS CORE FROZR XL

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: X370 GAMING M7 ACK
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD X370
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: nicht vorhanden
Grafikausgänge: nicht vorhanden
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-1866, DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2667, DDR4-2933, DDR4-3200
Anzahl PCIe x16 Slots: 2x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: 1x
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 1x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: Bluetooth V4.2
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 3x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 7x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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9 Bewertungen

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4 5
     am 11.11.2017
Ich habe dieses Mainboard im Rahmen einer Testers Keepers Aktion und damit kostenlos erhalten.

Mein System:
CPU: AMD Ryzen 5 1600
Kühler: Cooler Master MasterLiquid Lite 240
Grafikkarte: 4GB Asus GeForce GTX 1050 Ti ROG Strix OC
RAM: 16GB G.Skill Value DDR4-2400
Netzteil: Seasonic SS-650KM3
Gehäuse: Be Quiet! Pure Base 600
SATA SSD: 120GB Samsung SSD 840 Pro als Arbeitsplatte für größere Projekte
M.2 SSD: 250GB Samsung 960 Evo als Systemplatte
HDD: Seagate BarraCuda ST1000DM003 1TB als Datengrab
Betriebssystem: Win10 Pro x64

Lieferumfang Mainboard
- ATX-Blende
- SLI-Bridge
- MSI-Gaming Badge
- Quick Installation Guide
- Klebestreifen zu Kabelbenennung
- Treiber CD
- Anleitung zum Einbau von Kühler und RAM
- User Guide / Handbuch
- RGB Stripe connector
- 2x SATA Kabel gerade 90° Abgewinkelt
- 2x SATA Kabel gerade gerade
-
Lieferumfang WLAN-Karte
- WLAN Karte
- Schraube für Befestigung im Slot
- USB2 Kabel
- 2x WLAN Antenne


Design
Das Mainboard kommt in einem eleganten, schwarzen-grauen Design. Die gesamte Platine ist hierbei in Schwarz gehalten, die grauen Elemente entstehen durch Bauteile wie Kondensatoren oder Spannungswandler und der Steel Armor an RAM und PCI-E Slots sowie dem M.2 Shield FROZR.
Die Alu-Heatsinks der 12 Spannungswandler enthalten, im Gegensatz zu vielen anderen Boards, keine Heatpipe zur Verbindung der Blöcke, sondern sind Massiv aus einem Stück. Es ist kein zusätzlicher, vierpoliger EPS-Anschluss vorhanden wie zum Beispiel beim X370 Xpower Gaming Titanium. MSI hat nach eigenen Angaben das Heatshield überarbeitet, dass es nun besser funktionieren soll. Anfangs gab es dort Probleme, da sich das FROZR eher negativ auf die Temperatur auswirkte.
LED-Technisch bietet das Board auch einiges. MSI-Drachen auf dem FROZR, am Audio teil, am IO Cover und natürlich der externe Anschluss.

Auf dem Board finden wir einige OnBoard Indikator-LEDs, welche bei Problemen helfen sollen.
Jeder RAM-Slot besitzt eine solche, welche anzeigt, ob im Slot ein Riegel erkannt wird. Damit soll das nervige RAM-Riegeltauschen erleichtert werden, wenn mal ein Riegel nicht richtig sitzt oder erkannt wird und das System das Booten verweigert.
Die GPU-LED befindet sich nicht an den PCI-Slots, sondern über dem Prozessor. Sie ist auch nur für die in der CPU integrierte GPU zuständig. Somit leuchtet diese LED bei der Installation eines AM4 Ryzen Prozessors nicht, da diese bekanntlich keine iGPU besitzen und deshalb eine Grafikkarte nötig ist.
Die Fan LEDs zeigen die Funktion des CPU-Lüfters bzw. der angeschlossenen Pumpe an. Sie sind zweifarbig, wobei rot für PWM und grün für DC-Mode steht.
Weiter finden wir noch die bekannten EZ DEBUG LEDs welche Aufschluss über CPU, DRAM, VGA und Bootlauferk geben. Wird ein Element nicht erkannt oder tritt ein Fehler auf beginnt die entsprechende LED zu leuchten.
Die LEDs an den PCI-E Slots zeigen den Slot-Status an. So leuchtet die LED rot im x16 Modus und weiß bei x8, x4 oder x1 und ist ohne angeschlossene bzw. erkannte Karte abgeschaltet.
Die Bios-Flashback+ Led leuchtet nur, wenn gerade geflasht wird. Dies ist manchmal hilfreich, wenn man sich nicht sicher ist, ob der Prozess schon abgeschlossen ist oder nicht.
Und als Letztes gibt es noch eine 7-Segment-Anzeige mit zwei Ziffern. Auf dieser werden beim Booten die Durchlaufenen Schritte codiert dargestellt. Hier wird immer zuerst der Code auf der Anzeige eingeblendet und dann die entsprechende Aktion auf dem Mainboard ausgeführt. Hängt sich das Board nun auf oder funktioniert etwas nicht, so bleibt die entsprechende Ziffer auf der Anzeige erhalten und man kann über die Tabelle im User Guide auf Problemsuche gehen.

Verarbeitung
Schon beim ersten in die Hand nehmen fällt einem das hohe Gewicht des Boards auf. Es fühlt sich sehr hochwertig und massiv an, die Platine biegt sich nur beim Ein- und Ausstecken des 24-Poligen AXT-Power Steckers leicht durch. Selbst das große Plastikelement, welches über den Anschlüssen sitzt ist stabil genug um das Board daran zu halten. Allgemein sind alle Buchsen und Anschlüsse sehr stabil und ich hatte nirgends das Gefühl auch nur aufpassen zu müssen (ist natürlich trotzdem immer ratsam).

Benutzerfreundlichkeit der Software & Treiber
MSI LIVE UPDATE 6
Ich habe die Treiber CD erst einmal nicht beachtet, da der PC direkt booten konnte und auch ohne zusätzliche Treiber oder BIOS-Updates problemlos lief. Da ich es immer praktisch finde, wenn alles von einem Ort aus installiert und verwaltet wird, habe ich MSI LIVE UPDATE 6 installiert. Damit kann man ganz einfach die gewünschten Treiber und Programme installieren. Ein BIOS Update würde ich allerdings immer nur über das Flashback+ und einen USB-Stick machen, da es bei einer On-The-Fly Lösung ja doch mal zu Problemen kommen kann (Windows beschließt plötzlich neu zu starten, Antivirenprogramm/Firewall blockiert eine Aktion, &). MSI LIVE UPDATE 6 ist sehr benutzerfreundlich, allerdings auch etwas nervig was die Aktualisierungspolitik angeht. So habe ich den Modus Automatische Aktualisierung und unter Einstellungen dann Einmal im Monat aktiviert gehabt. Leider kam dann trotzdem bei jedem Bootvorgang oder gar Anmeldung im Benutzerkonto die Frage, ob ich nach Updates suchen will. Da mir das irgendwann auf den Keks ging habe ich die Erinnerung deaktiviert und schaue zukünftig selbst danach. Etwas komisch ist auch die Verwaltung bei mehreren Windows Benutzern. Es gab keine direkten Probleme, jedoch musste ich AMD Chipset Drivers und Killer Network Drivers jeweils bei beiden Nutzern (Zuerst Admin dann Standardnutzer) installieren. Der Audiotreiber und das Command Center selbst wurde direkt bei beiden Benutzern erkannt.

MSI GAMING APP
Funktioniert leider nicht unter dem Standard-User, sondern nur im Adminaccount. Es hilft auch nicht
das Programm als Administrator auszuführen. Dabei wird keine Fehlermeldung oder ähnliches ausgegeben, es passiert einfach nichts. Sonst ist die Gaming App ein tolles Programm, mit dem man die Beleuchtungseinstellungen des Boards vornehmen kann oder aus vordefinierten Leistungseinstellungen die Grafikleistung beeinflussen kann. Weiter sind noch nach einem Klick auf das Augensymbol verschiedene Modi einzustellen. Besonders interessant ist hier der Modus EyeRest, der den Blauanteil absenkt und so ein augenfreundlicheres Bild erzeugt. Natürlich sind dann die Farben alle verzerrt, aber wenn man nachts noch irgendwelche Texte auf weißem Hintergrund liest ist das durch aus mal interssant.

MSI COMMAND CENTER
Funktioniert auch im Win10 Standardnutzer! Hier können verschiedene Einstellungen wie zum Beispiel die Lüftersteuerung oder Spannungseinstellungen für CPU DRAM oder PROM. Außerdem kann hier der Game Boost aktiviert werden, der sozusagen ein Übertaten für Anfänger darstellt.

BIOS
Das MSI Click BIOS 5 gehört (meiner Meinung nach) übersichtlichsten überhaupt. Hier ist alles schnell gefunden und eingestellt. Hier gibt es den normalen und den advanced Modus. Im advanced Modus stehen deutlich mehr Funktionen zur Verfügung. Auch wenn man sich dann etwas durchkämpfen muss und dabei immer wissen sollte was man tut, finde ich das BIOS sehr ausgereift. Das Update auf die Version 1.20 war ein Kinderspiel und somit auch für jeden Laien unproblematisch.

Komfort bei der Handhabung
Ein wenig verwirrend fand ich allerdings das M.2 Heatshield was aber auch daranliegen kann, dass ich das erste Mal mit so etwas zu tun hatte. Das Shield ist im Auslieferungszustand mit zwei Schrauben befestigt. Werden diese gelöst, tauchen darunter die bekannten Schraublöcher für die M.2 Karten auf. Ich war dann doch sehr verwirrt, da es dort dann insgesamt 4 der Befestigungsschrauben für die SSD gab. Mein erster Gedanke war, dass man hier eine zusätzliche Schraube in der Mitte der SSD platziert, damit sich der Druck des FROZR gleichmäßiger verteilt. Dies ist aber so nicht möglich, da es die SSD beängstigend durchbiegen würde. Da ich nur eine M.2 SSD besitze, habe ich die überflüssige Schraube mal im anderen M.2 Slot zwischengelagert.

Die sonstige Handhabung war im Allgemeinen sehr gut. Klar ist es immer ein wenig mühsam die Schrauben bei den Heatsinks bzw. am IO-Panel zu verschrauben, aber das ist bei keinem Board anders.

Schön finde ich auch die SATA-Ports, da diese stabiler ausgeführt sind als bei manchen anderen Boards. Da man hier ja doch manchmal etwas wenig Platz hat und dann auch noch am SATA-Stecker den Metallbügel drücken muss, ist es schon von Vorteil, wenn sich dann nichts verbiegt und verschiebt.

Preis-/ Leistungsverhältnis und Vergleich zu anderen Produkten
Ich hatte zuvor ein Asus ROG Strix Z270F in der Hand, welches etwa 50-60 ¤ billiger war. Hier musste ich auf viele tolle Features wie das M.2 Shield oder den zweiten internen USB3 Anschluss verzichten.
Natürlich ist das nicht direkt vergleichbar, wegen anderem Chipsatz und anderem Sockel, aber vom Preis doch irgendwie in einer ähnlichen Gegend.

Mein altes Board ist ein MSI GAMING PLUS B350, welches etwa 90 ¤ kostet. Hier ist dann ein deutlicher Unterschied in Sachen Verarbeitungsqualität und Ausstattung zu merken. Alleine beim Onboard Sound der beiden Geräte liegen Welten. Faszinierenderweise ist mein Prozessor beim GAMING M7 ACK deutlich kühler als beim GAMING PLUS. Im Officebetrieb habe ich einen Unterschied von ca. 8 °C, welcher natürlich auch an einer besseren oder schlechteren Verteilung der Wärmeleitpaste liegen kann.

Da wir es hier mit einem Enthusiast Gaming Mainboard zu tun haben darf der Preis auch etwas höher sein, allerdings ist er momentan vielleicht noch etwas hoch.

Fazit
Ich bin an sich hellauf vom Mainboard begeistert. Die Verarbeitungsqualität und die Features spielen, wie nicht anders zu erwarten, im oberen Bereich mit. Allerdings denke ich, dass man auch eines des günstigeren X370 Mainboards kaufen kann (Ein halber Stern Abzug, da günstigere Boards ähnliche/gleiche Features bieten). Wichtig finde ich hierbei noch zu beachten, dass man eine WLAN-Karte dazu bekommt, was sich natürlich auch im Preis wiederspiegelt. Den zweiten halben Stern ziehe ich für die Software ab, die nicht ganz Win10 tauglich ist. Ich hätte schon erwartet, dass man die Software unter dem Standardnutzer normal betreiben kann bzw. zur not auch mit UAC Aufforderung.

ANMERKUNG:
Die eingebaute WLAN-Karte funktioniert 1A, damit kann ich endlich mein 15 m Kabel, das quer durch mein Zimmer läuft entfernen. Leider ist es mit der Karte NICHT möglich auf einen Amazon FireTV Stick per Miracast zu streamen was ich sehr schade finde.
    
  
5 5
     am 09.11.2017
Design

Das X370 GAMING M7 ACK lässt sich auf den ersten Blick sofort als Gaming Mainboard von MSI identifizieren. Das Symbol in Form eines Drachen ist das Markenzeichen von MSI und findet auf dem massivem North Bridge-Kühlkörper den ersten Blickfang.
Das PCB ist dezent in schwarz gehalten was mich positiv anspricht. Im ersten Moment könnte der Eindruck entstehen, dass es viel zu schlicht gehalten wurde doch der Teufel steckt im Detail.
Näheres dazu später.

Auf den zweiten Blick fällt der Schriftzug Enthusiast Gaming sowie Gaming M7 ins Auge.


Die Vermutung liegt nahe, dass dieses Modell in der Oberliga angesiedelt ist. Um genau zu sein soll es laut MSI zusammen mit dem XPower Gaming Titanium das oberste Segment der Produktlinie anführen.
Die Gaming Sparte ist insgesamt unterteilt in 3 Bereiche: Arsenal Gaming, Performance Gaming und schließlich wie der Name schon verrät Enthusiast Gaming für die Zocker unter uns mit Leidenschaft um Blut

Das Gaming Mainboard im ATX Format wird von den beiden M.2 Shield Frozr Kühlkörpern souverän unterstrichen die als physischen Schutz fungieren sowie den M.2 SSDs vor throtteln aufgrund zu hohen Temperaturen bewahren soll. Die bereits erschienenen Modelle X370 Gaming pro/Carbon/Carbon AC und X370 XPower Gaming Titanium besitzen diese Technik bereits.
Wohlgemerkt bietet dieses Board gleich 2 passive Kühlkörper statt nur einem. Des Weiteren wurden die Kühlkörper stark verbessert, sowohl in Haptik als auch Optik.
Eine weitere Neuheit die es bisher auf keinem anderen Board der Produktlinie gab sind die RGB Elemente im Bereich der PCI-E Slots. Diese sowie der massive Heatsink Kühlkörper der die Northbrige ziert und die Schutzabdeckung der Anschlüsse für die Peripherie Geräte wie Tastatur, Maus, Headset, Monitor und dergleichen haben RGB Elemente.




Verarbeitung

Die Verarbeitung des Mainboards liegt konstant auf hohem Niveau.
Das PCB wirkt sehr aufgeräumt. Die Positionierung der internen SATA Anschlüsse befinden sich genau an der richtigen Stelle, Die zwei verstärkten PCI-Express Slots sowie die vier DDR 4 Ram Bänke sind Produkte der Steel Armor und heben die durchweg tadellose Verarbeitung hervor.
Abgerundet wird das ganze durch eine doppelte Absicherung vor elektrostatischen Entladungen über die verschraubten Kontakte die das Mainboard im Tower hält.
Die verbauten Military Class 5 Bauteile wie zum Beispiel Chokes und Transistoren erfüllen den höchsten Qualitätsansprüchen in der gesamten Industrie. Dadurch wird gewährleistet, dass das ganze System kühler und stabiler läuft und den extrem Situationen wie Übertakten und Gaming gewachsen ist.

100 1418 - MSI X370 GAMING M7 ACK Testers Keepers



Features & Leistung

Auf dem X370 GAMING M7 ACK laufen alle RYZEN Prozessoren sowie Athlon Prozessoren der siebten Generation auf Basis des Sockels AM4.

DDR 4 Speicher wird mit bis zu 3200Mhz erkannt.

Die M.2 Shield Frozr, 2 passive Kühllösungen für M.2 SSDs sorgen dafür, dass die Transferrate konstant oben bleiben. Gleichzeitig schützen Sie die SSD.

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Ein sogenannter DDR4 Boost: Steel Armor erlaubt dank voll isolierten Signalwegen saubere Sinuskurven. Dadurch steigert sich die Leistungswerte des Arbeitsspeichers
Der patentierte VR Boost Chipsatz ermöglicht dank einer sauberen Signalverarbeitung über den speziellen USB Anschluss eine flüssigere VR Erfahrung ohne Latenzen
Die sogenannten Mystic Light und Mystic Light Synchronisation sind Möglichkeiten weitere RGB Peripherie über einen 4 poligen 12V Anschluss direkt auf dem Mainboard zu erweitern.
Mit der passenden Handy App und der Gaming App von MSI habt ihr die Möglichkeit über 16,8 Millionen Farben mit 17 Effekten zu kombinieren und diese mit anderer Hardware die RBG unterstützt zu synchronisieren.

Der Audio Boost 4 heizt der Realtek 1220 Soundkarte ordentlich ein. Der spezielle Audio Chipsatz ist gegen elektromagnetische Impulse geschützt und bietet einen Digital/Analog Wandler mit 120db SNR bei max. 32bit Abtastrate. Es können problemlos Kopfhörer bzw. Headsets mit bis zu 600 Ohm Impedanz angeschlossen werden. Dieses wird durch den integrierten Verstärker ermöglicht. Dank des DSD (Direct Stream Digital) hat die Audio Wiedergabe und Aufnahme von CDs eine 64fach höhere Qualität gegenüber der von herkömmlichen CDs. Die Nahamic 2 Technologie sorgt für eine bessere Ortung von Umgebungsgeräuschen wie z.B. von Gegnern und einen realistischen, virtuellen Surround-Sound.

NahimicSoundTracker - MSI X370 GAMING M7 ACK Testers Keepers

Wer seine M.2 SSDs sicher verbauen möchte hat dank des Turbo M.2 mit M.2 Shield FROZR gleich 2 Möglichkeiten diese sicher unterzubringen. Dank der passiven Kühlkörper sind konstante Transferraten bei Schutz vor Überhitzung und Throtteln gewährleitet.

Besonders hervorzuheben ist der Turbo U.2 Anschluss. Dieser Anschluss ist zukunftssicher da es die nächste Generation von SSDs mit dem Mainboard verbindet. Diese greift ohne Umwege auf 4 PCI-E Lanes zu und ermöglicht so wie bei den M.2 Slots Transferraten bis zu 32GB/s. Wie gewohnt mit dem erhöhten Schutz des Steel Armor.

Willkommen in der 2. Generation von USB 3.1, Die Weiterentwicklung in Form des Asmedia 2124 Chips ermöglicht es nun dank des Lightning USB Bandbreiten von bis zu 10Gb/s und 8Gb/s bei simultaner Benutzung des Typ A und C Anschlusses. Die Vergoldung der beiden USB 3.1 Anschlüsse tragen zu einer besseren Signal- und Datenübertragung bei.

Der ein oder andere kennt bestimmt die Problematik:
voller Vorfreude werden PC Komponenten gekauft und spätestens beim in Betrieb nehmen der Hardware wird festgestellt dass die CPU erst mit einem Bios Update läuft. Solche Bedenken sind dank des BIOS Flashback+ ab sofort nicht mehr vorhanden.
In Zukunft lassen sich neue BIOS Versionen ohne CPU , GPU und RAM aufspielen sowie zurücksetzen.

Military Class 5 Guard-Pro ist der aktuellste Industriestandart und sorgt für sehr hohe Qualität der Bauteile. So wird der beste Schutz und Effizienz gewährleistet.
Wer ein Multi GPU Gespann auf dem Mainboard nutzen möchte kann dieses bedenkenlos tun, Sowohl NVIDIA SLI als auch AMD Crossfire werden unterstützt.

Durch die brandneuen verbauten Netzwerkkomponenten E2500 und der Wireless AC 1535 aus dem Hause Killer Networking werden durch die Killer DoubleShot Pro Technologie und Killers Lag & Latency Reduction Latenzen auf ein minimum reduziert und Spielrelevante Daten priorisiert. Downloads, Streaming, Systemrelevante Downloads und Sprachchat werden auf der Wireless Lösung übertragen wärend die Kerndaten vom Spiel über das Ethernet gebundene Netzwerk laufen. Die Bandbreitenoptimierung läuft über die von Killer speziell entwickelte Software.

KILLERControllCenter - MSI X370 GAMING M7 ACK Testers Keepers KILLERDoubleshotPro - MSI X370 GAMING M7 ACK Testers Keepers

MSI legt dem Mainboard eine Hülle an Software bei:

Die Game Boost Funktion ermöglicht es das System mit nur 1 Klick zu übertakten und die Übersicht zu behalten. Alternativ ist dieses auch mit dem Potentiometer möglich der sich auf dem Mainboard befindet.

Mit der GAMING Hotkey Funktion hast du die Freiheit zu entscheiden welche Funktionen zusätzlich auf deiner Tastatur hinterlegt werden sollen. Ob Schnellstart von Spielen, verschiedene Übertaktungsprofile oder Sprachchat, es liegt in deiner Hand.

Bis zu 10% mehr Leistung lässt sich mit der X-Boost Funktion aus deinen SSDs holen. Automatisch erkennt das Programm um welches Modell es sich handelt und optimiert anschließend die Parameter.

Mit dem beigelegtem Gutschein für Xsplit Gamecaster hast du Premium Zugriff für 1 Jahr. Mit diesem Programm kannst du Spielemomente aufnehmen und dein Live Gameplay auf Twitch und YouTube streamen.

EZ Debug LED ermöglicht die schnelle Fehleranalyse des Systems. Sollte einmal aufgrund einer OC-Einstellung etwas nicht wie gewohnt funktionieren gibt das Mainboard über zwei 7-Segment Anzeigen Aufschluss um welches Bauteil es sich handelt bzw. in welchem Bereich der Fehler einzugrenzen gilt. Wenn alles optimal läuft zeigt das Display die Kerntemperatur des Prozessors an.

Das Click BIOS 5 ist ein modernes UEFI Bios welches sich mit der Maus bedienen lässt. Dank der skalierbaren Oberfläche lässt sich das Bios für jede Auflösung mit optimaler Schärfe darstellen.

Das X370 GAMING M7 ACK ist GAMING CERTIFIED, was bedeutet, dass es Dauerbelastungen von 24 Stunden On- und Offline Gaming standhält. Dieses wurde von professionellen eSports Spielern wie z.B Fnatic getestet.

MSI hat für Windows 10 eine WHQL Zertifizierung erhalten. Um diese Zertifizierung zu erhalten muss der Hersteller Kriterien seitens der Treiber erfüllen die im Windows Hardware Quality Lab anhand des eingeschickten Testprotokolls geprüft werden. Sind alle Kriterien erfüllt darf in diesem Fall MSI seine Treiber mit einem WHQL Symbol versehen.
Diese enthalten auch von Microsoft eine digitale Signatur. Diese Bescheinigt dem X370 GAMING M7 ACK dass die Treiber stabil sind, keine Programmierfehler enthalten.




Komfort bei der Handhabung, Bios und Treiber

Der Einbau der Hardware gestaltete sich unproblematisch. Wie immer hat es mir sehr viel Spaß gemacht die Komponenten zu vereinen. Lediglich das festschrauben des Mainboards im Gehäuse gestaltete sich mir etwas schwierig da ich kein Werkzeug mit magnetischem Bit-Kopf hatte. Ansonsten ließ sich das neue System unproblematisch in Betrieb nehmen.
Das innovative UEFI Bios lässt sich mit der Maus bedienen. Sehr praktisch.
Auf den ersten Blick fand ich mich eher zögerlich im Bios zurecht doch nachdem ich die Sprache auf Deutsch geändert hatte und viele der Begriffe eine detaillierte Erklärung hatten waren die ersten Einstellungen getätigt.

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Vorerst habe ich das System bestehend aus einem Ryzen R5 1600, 8GB Ram PC2400 und einer MSI GTX 1060 GAMING X 6GB in den Hertellerspezifiktationen betrieben.
Nachdem das System aufgesetzt war lud ich mir auf der MSI Homepage in der Rubrik Support die aktuellen Treiber für das Mainboard herunter und habe die CPU auf 3,7 GHZ übertaktet ohne die Spannung anzuheben.

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Die Software von MSI beinhaltet keine Bloatware worauf man bei der Installation achten müsste.
Die Gaming Software sowie der MSI Afterburner sind fester Bestandteil bei mir geworden.
Was ich noch super finde ist, dass ich mit dem MSI Live Update alle von MSI installierten Tools und Programme überprüfen kann ob sich diese auf dem aktuellen Stand befinden. Wenn nicht kann man diese ganz einfach mit einem Mausklick updaten.






Fazit

Aktuell kostet das X370 GAMING M7 ACK rund 215¤.
Für diesen Preis erhaltet Ihr ein Mainboard der Oberklasse.
Das Mainboard vereint aktuelle Technik mit den neusten Innovationen aus dem Hause MSI.
Egal welchen Features ich hier versuchen würde aufzulisten, MSI hat in Rücksicht auf die Anforderungen eines modernen Gamers nur hochwertige Komponenten verbaut, stets unter Berücksichtigung keine Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses bietet Euch für das Übertakten die besten Voraussetzungen in Kombination mit den erstklassigen Schutzmechanismen die Leistung aus Eurer Hardware zu kitzeln die Ihr zum Zocken braucht.
Der Preis von 215¤ ist nicht überzogen. Ich finde ihn angesichts der gebotenen Features sehr ansprechend.

Das Gesamtkonzept des neusten Gaming Mainboard der Enthusiast Produktreihe geht voll auf.
Alles wirkt durchdacht und aufgeräumt.
Die M7 Serie präsentiert sich in einem neuen, angenehm frischem Design das die Wolfs im Schafspelz Mentalität vermittelt. Als MSI noch in der Selbstfindungsphase war gab es Layouts mit einem kontrastreichem, für MSI typischem rot/schwarz. Diese wirkten abstrakt ohne feste Linien bzw. einem Konzept.
Dieses ist bei dem X370 GAMING M7 ACK nicht der Fall. Das PCB in schwarz ist nicht aufdringlich, die Kühlkörper heben sich dezent hervor, Durch die Steel Armor erhält es einen weiteren, maskulinen Touch. Wer es dezent mag wird mir bis hierhin zustimmen.
Auf Wunsch jedoch entfesselt MSI dank den RGB Elementen den Drachen.
Diese lassen sich individuell nach eigenem Geschmack einstellen. Ob die komplette Farbpalette oder eher dezent so wie ich es mag .



Ich hoffe ich konnte mit diesem Review einen kleinen Einblick schaffen und Euch bei der Entscheidungswahl helfen.
In diesem Sinne

Euer blue.chilli
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 08.11.2017
Das zurzeit beste Mainboard für die AM4 Plattform. Einen besonderen Dank geht an die Mindfactory AG und MSI, dass ich als Test Keeper tätig sein durfte.
MSI positioniert das neue X370 GAMING M7 ACK in der Oberklasse. Ausgestattet ist es mit einer etwas stärkeren Spannungsversorgung gegenüber dem X370 Xpower Gaming Titanium. Die Zahl der Spannungswandler ist von 10 auf 12 gestiegen. MSI setzt hier einen großen Aluminiumkühlkörper ein, der über Eck die 12 Spannungswandler kühlt.
Im Gegensatz zu anderen Highend - Modellen der Mitbewerber, deren Kühlsystem in der Regel aus zwei Aluminiumkühlkörpern besteht, das mithilfe eines Heatpipe verbunden wird, hat MSI quasi diese zwei Kühlkörper gleich aus einem großen Aluminiumkühlkörper gefertigt. Nur die Verbindung ist jetzt weniger fragil, geht eher in Richtung gebaut für die Ewigkeit.
Diese Designentscheidung, nur noch einen großen Kühlblock zu verwenden, ist keinesfalls ein negativer Punkt. In der Regel haben wir es bei den jetzigen Mainboards mit Kühlkörpern zu tun, die ihren Schwerpunkt auf das Design legen, anstatt ihren eigentlichen Zweck, die Spannungswandler zu kühlen.
Nimmt man den Kühlblock genauer in Augenschein, so stellt man fest, dass nicht nur Kühllamellen eingefräst, sondern auch kleine Lüftungsschächte eingearbeitet wurden.
Insgesamt gefällt mir hier die MSI Designentscheidung mehr, da eine sinnvolle, gute Kühlung der Spannungswandler gegeben ist, besonders im Hinblick auf mögliche Overclockingversuche.

Detailbetrachtung:

Das MSI X370 GAMING M7 ACK Platinendesign weist eine 8 Pin Buchse, ohne zusätzlichen vierpoligen Stecker für die Stromversorgung auf. Ausgestattet wird das Mainboard mit jeweils drei PCI-Express x16 und x1 (davon sind zwei PCI-Express 3.0 x16 Anschlüsse). Darüber hinaus verfügt es über zwei M2 Steckplätze, wovon das obere mit vier PCI-Express 3.0 Lanes angebunden ist. Der untere M2 Steckplatz wird mit vier PCI-Express 2.0 Lanes über dem Chipsatz angesprochen. Zusätzlich ist noch ein U2 Steckplatz auf dem Mainboard zu finden, der plattformbedingt durch die wenigen PCI-Express Lanes nicht zeitgleich mit dem ersten M2 Steckplatz verwendet werden kann. Dies gilt auch für den zweiten M2 Steckplatz, der wiederum nicht zeitgleich mit dem letzten PCI-Express x1 Steckplatz verwendet werden kann. Es handelt sich um kein MSI spezifisches Problem, dieser Makel liegt bei allen Highend AM4 Mainboards in ähnlicher Form vor. Näheres dazu lässt sich auf Seite 35 der Anleitung entnehmen.

Features und Leistung:

Beide M2 Steckplätze werden über einen gemeinsamen Kühlkörper Namens M2 Shield Frozr kühl gehalten. M2 Festplatten neigen bei intensiver Beanspruchung zu einer temperaturbedingten Leistungsdrosselung, im Fachjargon auch als Throttlen bezeichnet. Dieses Throttlen verzögert oder verhindert das M2 Shield Frozr. Die Kosten für ein M2 Passivkühler bewegen sich zwischen 10,- und 15,-¤, daher handelt es sich um ein sehr gutes Feature, das MSI ihrem Mainboarddesign hinzugefügt hat. Der M2 Kühlkörper ist komplett aus einem Stück Aluminium gefertigt worden und fühlt sich sehr wertig an. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass temperaturbedingte Leistungsdrosselung beim diesem überarbeiteten M2 Shield Frozr nicht mehr eintreten wird, sofern eine Gehäusebelüftung mit geringer Drehzahl vorhanden ist.
MSI Mitbewerber haben die Sinnhaftigkeit dieses Features ebenfalls erkannt und es in ihren Highend Mainboarddesigns übernommen. Unter dem M2 Kühler befindet sich der eigentliche Chipsatzkühler.


Weshalb ist eine separate WLAN PCI-Express Karte sinnvoll?

Wie der Name ACK schon andeutet, finden wir neben einem Ethernet von Killer, auch ein WLAN Modul mit dem Chip Killer 1535, das separat über eine PCI-Express 1x Karte realisiert wurde.
Hier stellt sich die Frage, weshalb jemand WLAN nutzen sollte, da bekanntermaßen gaming per Lan die geringste Latenzzeiten aufweist. Die Antwort ist simpel, nicht jeder kann seinen Computer per Lan-Kabel in Routerreichweite aufstellen, manche haben gar ihr Zimmer am anderen Ende des Hauses. Daher stellt WLAN für diese Personengruppe, die einzige Möglichkeit dar, um überhaupt an Onlinegaming teilzuhaben. Ich finde, dass MSI es mit einer PCI-Express 1x Karte das WLAN zu integrieren am Besten gelöst hat, denn wer es nicht benötigt, braucht es ja nicht anzuschließen. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern wie Asus, die ASUS ROG Crosshair VI Extreme hat das WLAN Modul am Mainboard fest verankert, ob man es will oder nicht. Es lässt sich vermutlich im Bios abschalten, aber in Zeiten von WLAN-Lücken wie Krack, weiß man nie, ob es nicht doch noch an ist. Bei MSI hat man schlichtweg die Wahlfreiheit.
Oft wird von selbst ernannten Experten behauptet, dass die Killer Ethernet Chips träge seien. Einen echten Beweis hierfür gibts bis heute nicht. Daher ist es unerheblich, ob der Chip von Intel, Killer oder Realtek kommt, sie schenken sich überhaupt nichts. Hier kann man ganz beruhigt sein. Wie vieles im Leben, ist es eine Frage des Glaubens, welcher Chip besser ist.

Gehäuse mit Sichtfenstern aus Glas profitieren von MSI Steel Armor!

Ein weiteres Features, den MSI diesem Mainboard hinzugefügt hat, nennt sich Steel Armor, mit deren Hilfe die Anschlüsse der PCI-Express x16, U2 und RAM Bänke vor elektromagnetischen Einflüssen geschützt werden soll. Da der Trend zu Gehäusen mit Sichtfenstern aus Glas tendiert, wie z. B. das Jonsbo C4, halte ich die Idee dahinter für sehr sinnvoll und gelungen.
Sowohl das I/O Panel als auch der Soundchip sind vor elektromagnetischen Einflüssen mit einer Abdeckung geschützt. Unter der Abdeckung finden wir 13 Chemi-Con-Soundkondensatoren, sofern ich mich nicht verzählt habe. Beim Soundchip hat MSI den ALC1220 von Realtek mit einer Audio Verstärkung von 600 Ohm (600©) für Kopfhörer in Verbindung mit Nahimic 2 realisiert. Zudem ist der Soundchip vom übrigen PCB getrennt, um Störungen auszuschließen. Das Ergebnis ist dementsprechend sehr gut.

Das Mainboard ist zudem mit zahlreichen LEDs ausgestattet, die 17 unterschiedliche Effekte Gehäuse mit Sichtfenstern aus Glas voll zur Geltung bringen. Zudem lassen sich am PC neue Farben zu den Effekten kreieren.


Darüber hinaus sind folgende Anschlüsse am I/O Panel ausgewiesen:

1x PS/2 keyboard/ mouse port
2x USB 2.0 Type-A ports
1x Clear CMOS button
1x Bios Flashback+ USB Anschluß für Bios Updates
6x USB 3.1 Gen1 Type-A ports
1x LAN port
1x USB 3.1 Gen2 Type-A port realisiert mit ASMedia ASM2142 Chip
1x USB 3.1 Gen2 Type-C port realisiert mit ASMedia ASM2142 Chip
1x Optical S/PDIF OUT // HD Audio connectors

An Mainboard Anschlüssen finden wir:
1x 24-pin ATX 12V power connector
1x 8-pin ATX 12V power connector
6x SATA 6Gb/s connectors
2x USB 2.0 connectors (support additional 4 USB 2.0 ports)
2x USB 3.1 Gen1 connectors (support additional 4 USB 3.1 Gen1 ports)
1x USB 3.1 Gen2 connector (supports additional 1 USB 3.1 Gen2 Type C port)
1x 4-pin CPU fan connector
1x 4-pin Pump-fan connector (supports up to 2A)
4x 4-pin system fan connectors
1x RGB LED connector
1x TPM module connector
1x Front panel audio connector
2x System panel connectors
1x Chassis Intrusion connector
1x Serial port connector
1x Flash BIOS button
1x Clear CMOS jumper
1x 2-Digit Debug Code LED

Besonderheiten
Grafikkartenanschlüsse, wie z.B. HDMI oder Displayport sind nicht vorhanden, daher ist eine Verwendung der zukünftigen Raven Ridge Prozessoren mit APU nur teilweise möglich. Was den Prozessorteil angeht, könnte es ganz normal funktionieren, eben nur mit zusätzlicher Grafikkarte.
Der Clear CMOS Button ist eine tolle Komfortfunktion, falls es mal passieren sollte, dass eine falsche Einstellung im Bios bzw. UEFI vorgenommen wurde und anschließen der PC nicht mehr starte. Früher musste man den Jumper auf der Platine umsetzen, um das CMOS zu löschen.
Bezüglich der Qualität des Mainboards kann man beruhigt sein, sie ist mit einem doppelten ESD (Elektrostatische Entladung) Schutz ausgestattet und hat MSI Militärkomponenten der Class 5. Hierzu zählen Titanium Choke, Dark Choke und Dark Cap. Das ist zurzeit die höchste Qualitätsklasse, die MSI zu bieten hat. Daher kann man mit einer gewissen Gelassenheit davon ausgehen, dass das MSI X370 GAMING M7 ACK ein sehr langes PC - Leben vor sich hat.
MSI legt dem Mainboard 4xSATA Anschlusskabel, eine SLI-Brücke, das I/O-Shield, eine Treiber&Utilities DVD, eine Anleitung, ein LED Extension Y Cable 80cm sowie Sata Klebesticker bei. Kabelbinder mit Klettverschluss fehlen leider. Darüber hinaus finden wir die WLAN / Blutooth PCI Express Karte, ein USB Kabel, eine Schraube und 2 Antennen fürs WLAN.
Getestet habe ich das Mainboard mit:
AMD Ryzen 1600X
G.Skill RibJaws 16GB CL16-16-16-36 / 1,35V
CPU Kühler Thermalright AXP-100RH
Netzteil Seasonic Focus Plus Platinum 550W ATX 2.4
Übertaktet habe ich den Ryzen mit der Hilfe des Ryzen Master Tools von AMD, weil es schlichtweg am einfachsten ist den Prozessor an sein Limit zu bringen. Ich konnte dem Prozessor einen Takt von 4 GHZ auf allen Kernen entlocken mit einer VCORE Spannung von 1,35 Volt.
Es liegt nicht am Mainboard, das da nicht mehr rauszuholen war, viel mehr kommt es darauf an, welches Exemplar eines Prozessors man erwischt. Die einen lassen sich super übertakten, die anderen weniger gut. Das Übertakten des RAM ging über das A-XMP Profils des Bios/UEFI leicht von der Hand, ich musste wenig tun.
Das Bios-Menü ist gegliedert in einen einfachen und einen erweiterten Modus. Im erweiterten Modus kann so ziemlich alles eingestellt werden, was das Gamer Herz begehrt. Über das Bios/UEFI Design gibt es keine zwei Meinungen, schwarz/rot und schwarzes Mainboard, es passt einfach gut.

Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zurzeit MSI mit dem X370 GAMING M7 ACK das beste AM4 Mainboard nach Preis/Leistungsgesichtspunkten bietet. Denn schauen wir uns doch mal das ASUS ROG Crosshair VI Extreme für einen Preis von zirka 330,-¤ an. Es bietet nur einen M2 Kühler an und WLAN lässt sich bei Bedarf nicht abbauen. Als Gamer möchte ich frei mein System nach Bedarf konfigurieren. Gerade Gamer greifen wie bereits weiter oben erwähnt wegen der Latenzen ungern zu WLAN. Daher sollte WLAN nur eine optionale Möglichkeit und nicht fest in einen Mainboard integriert sein, auch unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit. Die Krack Sicherheitslücke sollte einem zu denken geben, so etwas wird in Zukunft noch häufiger vorkommen.
Schön ist zudem das BIOS/UEFI Menü, da es sowohl Einsteiger mit einem einfachen Menü wie auch Erfahrene mit dem erweiterten Menü anspricht.
Besonders schön und einfach fand ich die A-XMP, wo RAM/Arbeitsspeicher konfiguriert werden können. Auch die gelungene Lüftersteuerung im BIOS/UEFI möchte ich lobend erwähnen. Als einzigen Negativpunkt habe ich Kabelbinder mit Klettverschluss vermisst.
    
  
5 5
     am 08.11.2017
Hallo Leute, heute darf ich euch das MSI X370 Gaming M7 ACK im Rahmen des Mindfactory Testers Keepers vorstellen.

Testsystem
Mainboard: MSI X370 Gaming M7 ACK
CPU: Ryzen 7 1700x
Kühler: be quiet! Pure Rock
RAM: 1x 8GB G.Skill Ripjaws V f4-2800C17-8GVR
Grafikkarte: MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX OC
Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 10 650W
Festplatten: 840 und 850 Samsung EVO SSD
OS: Windows 10, Creators Fall Update

Features
Aus dem Namen des Boards kann man schon einige Features herauslesen: X370 steht für den Ryzen Chipsatz der Oberklasse und das M7 für die höchste Modellreihe von MSI. In diesem Fall mit 12 Spannungswandler für stabiles Overclocking. Das ACK steht für das WLAN Modul in 802.11 n + ac als PCIe-x1-Adapterkarte mit Killer-Chip.
Weiter geht es mit dem M.2 SHIELD FROZR, also ein Shield das mit dem Chipsatzkühler verbunden ist und sich seine Kühlflächen an die 2 möglichen M.2 SSDs anschmiegt - um die SSDs auf optimalen Temperaturen zu halten. Die Slots sind mit PCIe 3.0 x4 und PCIe 2.0 x4 angebunden.
Auffällig sind die Steel Armors, sprich Stahlverstärkungen, die an den vier DDR4 und zwei PCIe Steckplätzen funkeln. Diese sollen die Slots vor mechanischer Überlastung schützen und machen optisch auf jeden fall etwas her.
Bei den PCIe Steckplätzen sind drei PCI-e Steckplätze in voller Größe und drei in x1-Größe verbaut. Die zwei Steel Armor PCI-e 3.0 Slots sind mit 16 und 8 Lanes bestückt. Der dritte x16 Slot läuft auf PCI-e 2.0 mit einer Lane. Also gibt es genug Platz für SLI oder Crossfire und ein paar Zusatzkarten wie das WLAN Modul.
Das Killer DoubleShot PRO Feature besteht aus dem Killer Ethernet und der Dual-Band-Karte (WiFi 802.11 n + ac). Beide Chips könnten zeitgleich genutzt werden, wobei die Killer Software die schnellere Verbindung priorisiert.
Der VR Boost-Chip verstärkt das USB Signal um lange Kabel mit VR-Brillen zu nutzen.
Beim I/O Panel gibt es keinen Grafikausgang, dafür mehr USB-Schnittstellen: elf USB-Ports um genau zu sein. Davon sind zwei mit USB 3.1 (Typ A + C), sechs mit USB 3.0 und drei mit USB 2.0 angebunden. Der 7.1 HD Audio Realtek überzeugt mit Nahimic 2 und Audio Boost 4.
Um SATA Platten anzuschließen habt ihr sechs SATA 3.0 Ports und einen U.2 Port zur Verfügung.

Zubehör
2 abgewinkelte SATA-Kabel
2 gerade SATA-Kabel
1 Splitterkabel für RGB-Stripes
1 I/O Blende
1 Killer WLAN Modul mit 2 Antennen und einem USB-Verbindungskabel
1 SLI-Bridge (Warum eigentlich nur eine?)
1 MSI Sticker
1 Handbuch
1 CD
1 Welcomecard


Design
Wie oben schon erwähnt stechen die Stahlverstärkungen edel ins Auge. Auf dem schwarz gehaltenen Mainboard setzen sie mit den Spulen tolle Akzente. Das Grau der Plastikverkleidungen harmoniert sehr gut mit dem Schwarz und Silber. Schon im unbeleuchteten Zustand macht das Board ganz schön was her. Ich besitze noch ein MSI Z270 M5 Board welches im gleichen Design gehalten ist und für mich ist diese Designlinie eine der schönsten im Mainboardbereich.
Auf blinkende LEDs stehe ich nicht so - also habe ich die Chipsatz und Kühler-LEDs per MSI Software ausgestellt. Die fünf PCIe LED-Steifen in Rot finde ich hingegen gut weil sie optisch die diversen Status-LEDs auf dem Mainboard zu einem bösen roten Look ergänzen.

Verarbeitung
Hier kann man eigentlich nichts an dem Produkt aussetzen. Es riecht nicht so intensiv nach Produktion wie Mainboards von Asus und ASRock, was ich MSI hoch anrechne. Die Verarbeitung ist sehr gut, da wackelt nichts. Alle Komponenten wirken sehr hochwertig - Military Class 5 und Guard-Pro kommen anscheinend nicht von ungefähr. Eine kleine Sache stört mich dann doch: Warum werden die Spannungswandlerkühler mit Plastik verkleidet? Die werden gehörig heiss und Plastik gehört meines Erachtens dort nicht hin - von der schlechteren Belüftung ganz abzusehen. Bei meinem Z270 Mainboard habe ich die Verkleidungen aus diesem Grund abgeschraubt.

Preis- / Leistungsverhältnis
Hohe Qualität und so viele Features haben ihren Preis. Ich denke, da sich Mainboard absichtlich im High-End Sektor positioniert ist auch der relativ hohe Preis gerechtfertigt. Alle Features sind solide und ein wenig überdimensioniert, was sich in eine längere Future-Proof-Spanne übersetzt. Ich bin gespannt wie sich dieses Mainboard dann nächstes Jahr mit den neuen Ryzen CPUs schlägt.

BIOS
Das Bios ist übersichtlich und einfach gehalten - schön in MSI Rot-Schwarz. Der gebürstete Stahl im Hintergrund erinnert ein wenig an das "brushed metal" von Apple aus dem Jahr 1999. Per Gameboost und XMP Knopf kann der ungeübte Benutzer mal ins Overclocking reinschnuppern. Jedoch könnte man den EZ-Mode auch ruhig bei einem Oberklassenboard per Default ausstellen. Optimal hingegen ist die Memory Try It Funktion. Hier könnt ihr von vielen Presets die optimale Speicherübertaktung wählen. Bei mir waren mit dem 2800 Mhz Speicher locker 3200 und 3333 Mhz drin. Das ging besser als bei meinem Z270 Board - nicht schlecht und das bei einem Ryzen Board, welche bekanntlich eher auf Kriegspfad mit Speichergeschwindigkeiten über 2800 Mhz stehen.
Eure custom OC-Profile sind abspeicherbar und nach misslungenen Overclocken per Tastenkombi schnell wiederherstellbar.
Leider zeigt die 2 stellige EZ Debug LED nicht die Temperaturen an wie bei meinem Z270 Board. Hoffentlich wird dafür noch ein Bios update nachgeliefert.

Fazit und Overclocking
Wie gerade schon beschrieben funktioniert die Speicherübertaktung auf diesem Board tadellos. Ich kann mir kaum ein besseres Szenario vorstellen. Also gibt es dafür beide Daumen hoch.
Mein Ryzen 1700x wollte jedoch nicht so richtig. Vielleicht bin ich von den Kaby Lake CPUs zu sehr verwöhnt, was das Übertakten angeht, aber mein Ryzen wollte nicht über 3.8 Ghz laufen. Da konnte ich die SOC und Vcore-Spannung auf Anschlag stellen - das Mainboard wollte einfach nicht starten. Angeblich erreichen nur 30% der 1700x Chips die 3.9 Ghz nicht, was mich wahrscheinlich zum Unglücklichen der Silicon Lottery macht. Nichts desto trotz läuft mein Ryzen mit 3.8 Ghz auf allen Cores und 1,35V (1,375V bei Loadline Calibration auf Auto) stabil. Wahrscheinlich kann ich da mit der Spannung noch weiter runter gehen.
Ich habe das Multithreading im Bios deaktiviert um ein bisschen höhere Singlecore-Geschwindigkeit für Spiele zu bekommen. Auch solltet ihr die Ryzen Chipset Driver von AMD herunterladen. Damit könnt ihr den Ryzen Balanced Mode anschalten, welcher ein paar FPS bringen kann. Schlussendlich solltet ihr auf jeden Fall eure Speicher über 2800 Mhz takten.
MSI hat mit dem X370 Gaming M7 ACK ein gelungenes Produkt geschaffen welches vor Features nur so protzt. Hier sollte der DDR4 Boost, das Killer Networking und die sehr gute SSD-Anbindung hervorgehoben werden.
So gibt es 4,5 von 5 Sterne von mir. Einen halben Stern Abzug muss ich geben, weil ich beim Ryzen OC nicht dort gelandet bin wo ich gerne hin wollte.
    
  
5 5
     am 08.11.2017
MSI X370 Gaming M7 ACK

Verpackung und Zubehör:

Die Verpackung des Mainboards ist MSI-typisch in Rot-schwarz gehalten. Das mitgelieferte Zubehör ist erstaunlich, am meisten haben mich beeindruckt, dass eine PCIe-WLAN-Karte mit Bluetooth-Fähigkeit und eine 2-way-SLI-Bridge dabei waren, sowie 4 S-ATA-Kabel. Das Mainboard selbst ist doppelt verpackt und standardmäßig in einer Antistatik-Folie verpackt.

Optik und Ausstattung:

Das Mainboard selbst ist schön neutral in schwarz gehalten und besitzt diverse Kühlelemente auf der Platine. Dadurch kann man auch die integrietrten LEDs zur Geltung bringen und hat nicht neben den LEDs einen starken Rotton im Augen. Die Slotblende für die Rückseite ist in einem schönen Rot-Ton gehalten. Es sind bereits auf der Rückseite genug USB-Anschlüsse vorhanden, sowohl USB 2, als auch USB 3 und sogar ein USB 3 Typ-C-Anschluss. Der PS/2-Anschluss ist meiner Meinung nach für die heutige Zeit etwas veraltet. Zum verwendeten Killer-Ethernet und die dazugehörige Software kommen wir später im Review. Die optische Hervorhebung der PCIe3 x16-Slots in Silber finde ich persönlich sehr schön, genauso wie der große stylische Kühlkörper für die bis zu zwei M.2 NVMe. Leider war preislich der Einbau nicht möglich für das Setup. Es sind 4 DIMM-Slots auf dem Mainboard vorhanden für bis zu jeweils 16GB DDR4 non-ECC. Summa sumarum ergibt das bei Maximalbestückung 64GB Arbeitsspeicher.

Handhabung und Einbau:

Der Einbau verlief sehr einfach, die dazugehörige CPU ließ sich sehr schnell und unkompliziert in den PGA-Sockel (Pin Grid Array/Pinkontakte) einsetzen. Vorsicht: Im Gegensatz zu Intel LGA-CPUs muss man beim Einbau generell deutlich vorsichtiger sein um keinen Pin zu verbiegen!
Obwohl das bestellte Gehäuse sehr grenzwertig bei der Ausmessung war konnte das Mainboard problemlos installiert werden. Mit dem Kabelmanagement hatte ich ebenfalls nur sehr geringe Probleme. Durch das Setup mit nur einem Arbeitsspeicher-Riegel konnte ich die Freiheit nutzen und das zu kurze Audio-Kabel für das Frontpanel zwischen den Slots DIMM A1 und DIMM B1 stecken. Sollte man eigentlich nicht, aber wenn das Kabel zu kurz ist muss das sein. Auch die Installation von Grafikkarte und Kühler verlief einwandfrei. Leider, was ich generell an AMD sehr bemängeln muss, ist die Befestigung des Kühlers. Aus Praxiserfahrung ist mir bekannt, dass die Halterungen nach gewisser Zeit einfach abbricht. Schlussfolgernd ist der CPU-Kühler dann nicht mehr richtig befestigt und es kann eine Beschädigung der CPU und des Mainboards zur Folge haben, dort gibt es auch weiterhin einen satten Minuspunkt. Dort, aber auch nur dort sollte sich AMD von Intel eine Scheibe abschneiden.

Verwendete Komponenten:
CPU: AMD Ryzen 5 1600 https://www.mindfactory.de/product info.php/AMD-Ryzen-5-1600-6x-3-20GHz-So-AM4-BOX 1159710.html
Kühler: EKL Ben Nevis Tower Kühler https://www.mindfactory.de/product info.php/EKL-Ben-Nevis-Tower-Kuehler 992035.html
Arbeitsspeicher: 1x16GB Crucial Ballistix @2400MHz https://www.mindfactory.de/product info.php/16GB-Crucial-Ballistix-Sport-LT-grau-DDR4-2400-DIMM-CL16-Single 1062356.html
SSD: Intenso SSD 120GB https://www.mindfactory.de/product info.php/120GB-Intenso-High-Performance-2-5Zoll--6-4cm--SATA-6Gb-s--3813430- 1035046.html
Grafikkarte: KFA2 GeForce GTX1050 Ti OC https://www.mindfactory.de/product info.php/4GB-KFA2-GeForce-GTX-1050-Ti-OC-Aktiv-PCIe-3-0-x16--Retail- 1126382.html
Netzteil: be quiet! Pure Power 10 300W: https://www.mindfactory.de/product info.php/300-Watt-be-quiet--Pure-Power-10-Non-Modular-80--Bronze 1138506.html
Betriebssystem: Windows 10 Pro

Erst-Inbetriebnahme:

Die Installation von Windows 10 verlief wie gewohnt reibungslos. Nach etwa 20 Minuten war Windows 10 komplett betriebsbereit. Anschließend noch die Treiber installiert und dann ging es los mit dem Testen. Was mir persönlich zu denken gab war die Tatsache, dass die CPU generell immer übertaktet war, obwohl ich das BIOS bislang noch nicht erforscht habe und alles per Default eingestellt war. Laut Taskmanager lief die CPU munter auf dauerhaft 3,59 GHz. Zu beachten gilt: Die Energie-Optionen von Windows wurden nicht(!) auf Höchsteistung gestellt, sondern auf Ausbalanciert belassen. Zum Vergleich mit meinem aktuellen Setup eines i7-4790k taktet dieser nur bei Höchstleistung dauerhaft auf 4,4GHz, bei Ausbalanciert gurkt dieser bei wenig Belastung nur bei rund 0,8-1,5GHz rum.

Treiber-Software:

Die Treibersoftware hat schon paar Minuten gebraucht, bis diese komplett installiert ist. Mit etwa 1,8GB (davon allein 1,1GB für Killer Ethernet) geht dort auch schon einiges an Platz verloren. Was ich persönlich schade finde, dass der Killer Ethernet Treiber leider an das dazugehörige Extra-Programm gebunden ist.

UEFI-BIOS:
Also das BIOS ist relativ übersichtlich. Etwas negativ finde ich den Button zur Ansicht auf die gewohnte Advanced-Ansicht. Für den Experten ist alles auch sehr übersichtlich dargestellt und auch der nur wenig Erfahrene kann dort auch mit den ein oder anderen Einstellungen etwas anfangen. Als ich schließlich sah, dass die SSD an Port 6 der S-ATA-Anschlüsse hing und das DVD-Laufwerk auf Port 2 habe Ich mit Hilfe des Board-Monitors herausgefunden, dass die S-ATA-Anschlüsse nicht wie gewohnt angeordnet sind. Es beginnt mittig unten, über die linke Seite und endet auf der rechten Seite. Ich kann mich gut erinnern, dass es rechts oben anfing und dann unten links geendet hatte.

Performance:

Den Performancetest habe ich ganz normal mit Passmark durchgeführt und anschließend gescreent. Von den Werten her kann man dazu nicht viel aussagen, außer, dass ich ein nicht übertaktetes Modell benutzt habe. Für die meisten Spiele reicht das auf jeden Fall aus, dort besteht kein Aufrüstbedarf, aller höchstens beim Arbeitsspeicher oder der Grafikkarte. Vor Allem bei der Arbeitsspeichertaktrate kann man mit diesem Mainboard deutlich viel mehr Leistung rausholen.



Preis/Leitung und Fazit:

Mit rund 215¤ ist das Mainboard preislich schon etwas in der oberen Liga. Von den Features her ist das Mainboard sehr gut. Die für das Mainboard optimierte PCIe-WLAN-Karte und die zahlreichen USB-Anschlüsse an der Rückseite rechtfertigen auch diesen relativ hohen Preis. Mir persönlich ist das Mainboard durch diese Features um etwas zu teuer, aber es ist auch ohne WLAN/Bluetooth-Karte den vollen Preis wert. Von der Optik her neutraler als das klassische Rot, das man von MSI kennt (Gaming X-Grafikkarten) und genau das ist sehr gut, dass man dadurch die LED-Effekte besser hervorheben kann.

Pro/Contra:
+ Schlichtes Design
+ Hervorhebung LEDs
+ Zahlreiche USB-Anschlüsse an der Rückseite
+ Einfache Handhabung und Installation
+ Zusätzliche PCIe-WLAN-Karte
+ Zusätzliche 2-way-SLI-Bridge
+ Passgenaues ATX-Format
+ CMOS-Reset-Knopf auf der Rückseite
- Kühler-Halterung könnte brechen
- Softwarebindung des Ethernet-Treibers
- S-ATA-Anordnung irreführend
- PGA-Sockel

Alles in allem ist dies ein sehr gutes und hochwertig verarbeitetes Mainboard mit diversen Zusatzfeatures, die einen so hohen Preis definitiv rechtfertigen. Es gab keine Komplikationen beim Einbau, bei der Installation und bei den Tests. Das Mainboard ist definitiv für Gamer weiterzuempfehlen. Mich stört leider weiterhin an AMD, dass die Desktop-CPUs nur als PGA-Sockel erscheinen. Lediglich die neuen Threadripper werden als LGA (Land Grid Array/Flächenkontakte) gefertigt.
    
  
5 5
     am 07.11.2017
Hier ist die Bewertung zu meinem Test, des MSI x370 Gaming M7 ACK, welches ich durch die Tester Keepers Aktion von Mindfactory und MSI zur Verfügung gestellt bekommen habe., dafür schon erstmal, vielen Dank.

Mein Testsystem besteht:

CPU  AMD Ryzen 5 1600x
Kühler  Cooler Master Liquid Master Lite 120 mm
Ram  Crucial Ballistix 4x 8 GB 2400 Mhz
VGA- KFA GTX 1070 Katana
SSD- 240 GB Transcend
SSD- 120 GB Sandisk
HDD- 2 TB Toshiba
PSU- 600 Watt be quiet! Pure Power
Case  Aerocool P7 C0

Erstmal zum Board

Das Board macht einen sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Eindruck. Farblich ist das Board in einem matten Schwarz gehalten und die passiven Kühl-Abdeckungen sind in einen Silbergrauen Ton gehalten, dadurch entsteht optisch das Design eines Stealth-Jets.

Über allen Widerständen und Elkos sind passive Kühlrippen zum Überhitzungsschutz vorhanden. Auch ist so ein Schutz gegen elektromagnetischen Interferenzen gegeben. Auf dem Board ist auch wieder der Post Debug Led zur einfachen Fehlerdiagnose angebracht.

Auf dem Board sind auch Leds + ein 4 Pin Port zum Anschluss von RGB Lüfter, die über die Mystic Light Software gesteuert werden können. MSI hat eine starke 12 phasige Spannungsversorgung integriert.

Für die PCIE 16x ((2x 3.0 + 1x 2.0) und 3x PCI-E 1 2.0 und die 4 DDR4 Ram Slots hat MSI die Steel Armor Verstärkung eingebaut, sodass auch eine mechanische Stabilität gegeben ist. Für die LAN-Verbindung, sorgt die Killer Double Shot Pro mit Gigabit-LAN und WLAN/ Bluetooth, mit einer zusätzlichen Erweiterungskarte.

Der Soundchip ist ein Realtek ALC 1220 mit Nahimic 2 (Audio Boost). Für VR, ist der VR Boost Chip onboard. Auch sind 2 M.2 Slots auf dem Board mit passiver Kühlabdeckung die als primäre Laufwerke genutzt werden können.
Das Board verfügt über 6 PWM Lüfter-Anschlüsse. Die Anschlüsse auf dem Board sind übersichtlich und gut steck bar angeordnet.

Für den Bios-Flash ist ein extra USB -Port am IQ-Panel + Clear C-Mos Button integriert. Das Board hat einen 8 Pin und einen 24 Pin Stromstecker. Das Einrasten der PCI-E VGA Karten ist leicht und auch wieder einfach per Druck am Sockel-Hebel zu lösen.

Der CPU-Sockel verfügt über die AMD-typische Backplate und auf dem Board ist der Klemmsockel, der sehr gut zu meiner AIO passte, sodass ich nichts verschrauben musste.

Die IQ-Blende hat hinten:

1x PS2, 1 clear CMOS Button, 3x USB 2.0, 6x USB 3.1 Gen 1 A Port, 1x USB 3.1 Gen 2 A Port,
1x USB 3.1 Gen 2 C Port, 5x OFC Audio Jacks, 1x optical S/PDIF out.
Das Board unterstützt alle AM4 CPUs, allerdings hat es keine Grafikausgänge für die Prozessoren mit eigener APU, wie bei den B350 Chipsätzen, so wird immer eine VGA Karte benötigt.

Zubehör

4 SATA-Kabel ( 2x gerade und 2x gewinkelte Stecker)
1 RGB Splitterkabel
1 IQ-Shield
1 x interne USB-Verlängerung
1x SLI-Bridge
1x WLAN /Bluetooth- Karte incl. 2 Antennen
1x MSI Dragon-Sticker
1x Handbuch
1x CD (Treiber und Tools ) Die Tools sind ; MSI X Boost für Festplattenoptimierung, RAMDisk,

Das Command Center für OC Einstellungen unter Windows, Gaming App, zum Einstellen, der LEDs und die Lüfter-Kontrolle im Silent oder OC-Modus, Das Smarttool, zum Installieren von Win 7, Super Charger, als Aufladehilfe für am USB-Port geschaltete Geräte und wie immer das Live Update zum Treiber und Software-Upgrade, Killer Network Manager, Nahimic Audio, Xsplit Gamecaster V2, Dragon Eye, CPU-Z MSI Gaming, Norton Internet Security Solution und Google Toolbar, Google Drive.

Bios

Bei meinem Board war die Bios Version 1.10 installiert, so habe ich dann gleich das Update, auf 1.20 gemacht. Es klappte über den USB-Flash-Anschluss problemlos.

Der Bios Startbildschirm ist übersichtlich gestaltet, es gibt einen EZ Mode für die Standardeinstellungen und den Advanced Mode, mit allen Einstellungen fürs Übertakten. Wie Spannung und Takt verändern. Der Hardware Monitor gibt auch die Möglichkeit alle angeschlossenen Lüfter einzustellen und die Temperatur zu überwachen.

Benutzerfreundlichkeit

Der Einbau von Board, CPU, Kühler, RAM, VGA und HDDs erfolgte problemlos, da genügend Platz, auch für lange VGA-Karten vorhanden ist. Die Einstellungen im Bios sind übersichtlich und ohne Schwierigkeiten zu schalten. Um dem CPU Sockel ist genügend Platz, auch für große Kühlkörper, so können auch höhere RAM-Chips, eingesetzt werden. Die SATA-Anschlüsse sind an der Boardkante gesetzt, das ist bei meinem Gehäuse leider etwas untauglich, da ich dadurch nur 3 Laufwerke anschließen kann, denn die Kabelschlitze liegen zu dicht am Board. Aber damit kann ich leben.

Auf dem Board ist auch ein Stecker für das Front USB 3.0 und für Front Audio, zum Gehäuse zu schalten.

Leistung

Der Betrieb mit dem Board ist sehr gut. Die Windowsinstallation läuft problemlos, die Hardware wird sofort erkannt und die MSI-Treiber habe ich von der Seite runtergeladen und dann installiert. Das WLAN funktioniert gut und schnell, es hat den A/C Standard im 2.4GHz und 5 GHz einstellbar. Es kann bis zu 867 Mbps Speed.

Der PC läuft bei mir täglich ca. 16-17 Stunden, das Board läuft immer stabil, im Silent Modus läuft die CPU mit 2100 MHz und absolut leise, ansonsten läuft die CPU im Game Modus bei mir, mit 3700 -3900 MHz, der PC ist zwar etwas hörbarer, da die Lüfter etwas höher drehen. Aber mit meinen 1400mm be quiet! Lüftern, ist es noch im guten Bereich.

Bisher habe ich mit diesem Board ein stabiles und schnelles System, mit allen nötigen Anschlüssen die ich auch gebrauchen kann. Nur mit dem Bluetooth. Da habe ich es noch nicht geschafft ein Gerät zu verbinden. Mein Smartphone und mein Bluetooth-Headset, lässt sich bisher nicht finden, aber ich arbeite noch daran.

Ich habe auch den 3D-Mark Benchmark Firestrike (V1.1), laufen lassen, bei diesem kam ich auf insgesamt 13897 Punkte und in Time Spy kam ich auf 5513 Punkte. Allerdings weiß ich da noch nicht, wie diese Ergebnisse einzuordnen sind.

Downloads gehen sehr schnell mit dem Killer WLAN z.B., habe ich 3D Mark in 15 Sekunden runtergeladen, auch das Installieren von Programmen geht sehr schnell.

Vergleich zu ähnlichen Produkten

Ich hatte vorher das Asus B350 Prime Plus Board und da sind die Unterschiede schon sehr groß. Es hat nur einen nativen M.2 Port, keine so große passive Kühlkörper auf dem Board und auch an den anderen Anschlüssen ist es einfacher gestrickt. Weniger Lüfterports; 3 Stück nur.

Preis Leistungsverhältnis

Der Preis liegt ja zurzeit bei 215,-€ und ist wohl für diese Ausstattung gerechtfertigt. Optisch ist dieses Board top. Auch das Zubehör ist optimal und so kann sich dieses Board echt sehen lassen. Ein besserer Audio-Chip wäre vielleicht noch eine Option. Da ich ein USB Headset mit eigener 7.1 Soundkarte habe, benötige ich den Onboard-Sound nicht.

Fazit

Pro:
" Gute Handhabung für OC, per Bios oder Software.
" Übersichtliches Bios
" RGB Beleuchtung
" Steel Armor
" 6 Lüfter Ports
" 2x PCIe 16 3.0
" 2x aktive M.2 Ports mit passiver Kühlung
" aktuelle IQ Ports
" Gutes Softwarepaket
" WLAN/Bluetooth Adapter

Neutral
" Realtec Onboard Sound
" Bluetooth, da noch einige Schwierigkeiten.
    
  
     am 06.11.2017
MSI hat im September das neue Oberklasse-Mainboard X370 Gaming M7 ACK für aktuelle AMD-Systeme veröffentlicht. Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich das Board kostenlos erhalten und konnte es auf Herz und Nieren testen.


Verpackung und Zubehör

Das Mainboard wird in einem stabilen Pappkarton geliefert. Im Inneren befindet sich natürliches das Board selbst in einer antistatischen Tasche sowie eine WLAN- bzw. Bluetooth-Karte inklusive aller benötigten Kabel und Schrauben, die Anschlussblende, vier SATA-Kabel, ein Splitter für den RGB-Anschluss, eine SLI-Brücke mit zwei Anschlüssen, Klebeschilder für die SATA-Kabel, ein MSI-Gaming-Aufkleber sowie die Treiber-CD und die Handbücher.

Die Anschlussblende wirkt sehr hochwertig, genauso wie das restliche Zubehör. Die SATA-Kabel unterstützen 6 Gbit/s, zwei haben an einem Ende einen gewinkelten Stecker, die anderen beiden haben an beiden Seiten gerade Stecker. Dinge wie die SLI-Brücke, die Klebeschilder für die SATA-Kabel und der MSI-Gaming-Aufkleber sind nette Dreingaben, brauche ich aber nicht unbedingt.


Überblick und Layout

Wie bereits erwähnt, unterstützt das Mainboard aktuelle Ryzen Prozessoren und APUs sowie die neueste Generation von Athlon CPUs. Sollte man eine APU auf diesem Board betreiben wollen, ist zu beachten, dass dieses Modell über keine Display-Anschlüsse verfügt, die integrierte Grafikeinheit wäre in diesem Fall also nicht nutzbar. Da es sich hier jedoch um ein Oberklasse-Mainboard handelt, ist allerdings auch zu erwarten, dass es mit einer High-End Ryzen CPU kombiniert wird, die fehlende Anschlüsse sollten also nicht weiter ins Gewicht fallen.

Weiterhin bietet das Gaming M7 ACK vier DDR4 Arbeitsspeicher-Slots, welche im Dual Channel Modus laufen sollten und bis zu 3200 MHz Taktfrequenz unterstützen. MSI bewirbt in diesem Zusammenhang die DDR4 Boost Technologie: So sind die Leiterbahnen besonders angeordnet und vom restlichen Board isoliert, um Interferenzen und Signalverzerrungen vorzubeugen. Daraus ergibt sich gleichzeitig auch eine bessere Übertaktungs-Performance, allerdings wohl erst bei Frequenzen oberhalb der angegebenen 3200 MHz. Der Abstand der RAM-Slots zum CPU-Sockel sollte auch für größere Kühler ausreichend sein, nur bei riesigen Modellen könnte es hier zu Problemen mit hohen Arbeitsspeicher-Riegeln kommen. Außerdem bieten die RAM-Slots die sogenannte Steel Armor, welche allerdings wohl eher wegen ihres Aussehens vorhanden ist, da RAM-Riegel mit ihrem geringen Gewicht den Slot quasi nicht belasten.

Auch bei den PCI-Express-Slots hat MSI nicht gespart. Das Board bietet zwei PCIe 3.0 x16-Slots, welche direkt mit der CPU verbunden sind, dabei sollte man jedoch beachten, dass bei gleichzeitiger Benutzung beide nur mit acht Lanes angebunden sind. Ebenso sind diese Slots mit MSIs Steel Armor ausgestattet, welche die Stabilität von schweren installierten Erweiterungskarten verbessern soll. Da ich allerdings auch zuvor noch nie Probleme mit normalen PCIe-Slots hatte, kann ich den Nutzen der Steel Armor nicht wirklich beurteilen. Diese Slots befinden sich an den ATX-Positionen zwei und fünf, wodurch genügend Platz zur CPU für große Kühler und gegebenenfalls zwischen zwei Grafikkarten in SLI bzw. CrossFire zur Verfügung steht. Weiterhin bietet das Gaming M7 ACK einen normalen x16-Slot, welcher allerdings nur mit 2.0 x4 Geschwindigkeit elektrisch an den Chipsatz angebunden ist. Außerdem besitzt das Board drei PCIe 2.0 x1 Slots, welche an den Chipsatz angebunden sind und für weitere Zusatzkarten, wie etwa die mitgelieferte WLAN- bzw. Bluetooth-Karte verwendet werden können.


Interne und externe Anschlüsse

Das MSI-Board stellt eine Vielzahl an Anschlüssen bereit. Für Massenspeicher stehen zwei M.2-Slots mit Kühlabdeckungen sowie sechs SATA-Anschlüsse (unterstützen 6 Gbit/s) und ein U.2-Anschluss bereit. Der obere der beiden M.2-Slots ist mit PCIe 3.0 x4 direkt an die CPU angebunden und unterstützt Laufwerke bis zu 110mm Länge, der untere ist per PCIe 2.0 x4 an den Chipsatz angebunden und nimmt Laufwerke bis zu 80mm Länge auf. Die Kühlabdeckungen auf den Slots sollen die Temperatur niedrig und damit die Geschwindigkeit bei langen Lese- bzw. Schreibvorgängen hochhalten, allerdings bieten die Kühlkörper kein wirkliches Profil, wodurch diese den eventuell vorhandenen Airflow vom CPU-Kühler nicht wirklich ausnutzen können. Da ich allerdings keine M.2-SSD zum Testen besitze, kann ich diese Annahme nicht bestätigen. Der U.2-Anschluss ist weiterhin mit der bekannten Steel Armor ausgestattet; da U.2-SSDs im Moment allerdings so gut wie nicht auf dem Markt vorhanden sind und der U.2-Anschluss quasi nicht strapaziert wird, ist die Armor wohl auch hier wegen ihrem Aussehen hinzugefügt worden.

Besonders an diesem Mainboard ist, dass es einen Anschluss für USB 3.1 Gen 2 an der Gehäusefront bietet, welcher in Zukunft, wenn mehr Gehäuse einen solchen Anschluss bieten, sicherlich nützlich sein wird. Außerdem bietet das Gaming M7 ACK jeweils zwei Header für USB 2.0 und 3.0 Front-Anschlüsse, es können also jeweils vier Anschlüsse mit dem entsprechenden Standard angebunden werden. Zu beachten ist jedoch, dass einer der USB 2.0 Anschlüsse verloren geht, wenn man die WLAN- bzw. Bluetooth-Karte verwendet. Für die Gehäusefront gibt es weiterhin zwei Header für die üblichen Knöpfe und LEDs sowie einen HD-Audio-Anschluss.

Insgesamt bietet MSI auf dem Board sechs Anschlüsse für Lüfter und Kühler: einen für den CPU-Lüfter, einen für eine Wasserkühler-Pumpe und vier für normale Gehäuselüfter mit PWM-Unterstützung, welche über das gesamte Mainboard verteilt sind. Außerdem ist ein 5050-Anschluss für RGB-LEDs vorhanden, welche über den mitgelieferten Splitter für zwei Geräte verwendet werden kann. Ein zweiter Anschluss wäre hier nett gewesen, um etwa bei spezieller Platzierung der RGB-LEDs das Verlegen der Kabel deutlich zu vereinfachen.

Bei den externen Anschlüssen findet man alles, was das Herz begehrt. Neben drei USB 2.0 Anschlüssen und sechs USB 3.1 Gen 1 Anschlüssen findet man zwei USB 3.1 Gen 2 Anschlüsse, jeweils einen Typ-A und einen Typ-C; diese werden über einen ASMedia ASM2142 Zusatzchip an den Chipsatz angebunden, während der interne Header für den Front-Anschluss direkt an die CPU angebunden ist. Außerdem findet man die üblichen Audioanschlüsse (fünf Mal 3,5mm-Klinke und ein optischer Anschluss), einen RJ45-LAN-Anschluss und einen PS/2-Anschluss.


Design, Verarbeitung und Kühlung

Der Kühlkörper für den Chipsatz und die M.2-Steckplätze bietet ein dunkelgraues Metallic-Design, welches mir persönlich sehr gut gefällt. Das zentrale MSI-Dragon-Logo bietet RGB-Beleuchtung, genauso wie das Cover über den externen Anschlüssen, welches dem Board ein hochwertiges Aussehen verleiht. Zwischen den PCIe-Slots befindet sich ebenfalls ein Ziercover mit Leuchtstreifen. Bevor ich das Board erhalten habe, war ich zunächst skeptisch, muss aber sagen, dass mir die Abdeckung designtechnisch ebenfalls ganz gut gefällt. Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass die LEDs eines Streifens an dieser Abdeckung die Farben teilweise unterschiedlich darstellen. Wenn ich zum Beispiel hellgrün als Farbe einstelle, so ist eine LED orange und die andere grün, was sich besonders an der Reflektion auf dem Netzteil als etwas störend herausstellt.

Das schwarze PCB und alles darauf wirkt sehr hochwertig und ist soweit einwandfrei verarbeitet. Die Abdeckungen und Cover sind zwar größtenteils aus Plastik, mal abgesehen von den kühlenden Komponenten, was der Qualität jedoch keinen Abbruch tut. Nur das gerade erwähnte Ziercover an den PCIe-Slots wirkt an den Enden etwas wackelig und das Material dünn, hier hätte eine bessere Befestigung sicher geholfen. MSI bewirbt bei diesem Board ebenfalls seine Military Class V Technologie: So werden ausschließlich hochwertige Kondensatoren, Drosseln und Phasen mit einer längeren Lebensdauer und höheren Effizienz verbaut; ebenso bietet das Board Schutz vor Überhitzung, Flüssigkeiten, Überspannung, elektrostatischen Entladungen und elektromagnetischen Interferenzen. Das heißt, dass man mit diesem Mainboard sicherlich lange Freude haben und dieses dabei recht effizient zu Werke gehen sollte.

Die Kühlkörper an der ordentlich dimensionierten Stromversorgung für die CPU besitzen einige Kerben, welche die Oberfläche für die Wärmeabgabe deutlich vergrößern. Das bedeutet, dass diese Kühlkörper ebenfalls vom potenziellen Airflow eines CPU-Luftkühlers profitieren können und die VRMs nicht nur über ihre thermische Kapazität kühl halten.


Besondere Features, Treiber und Software

MSI spendiert seinem Oberklasse-Board allerlei mehr oder weniger nützliche Features und (Zusatz)-Chips, welche dem Nutzer in Verbindung mit Zusatz-Software verschiedene Komfort-Funktionen bereitstellen sollen.

Zur Audio-Ausgabe wird hier der noch recht neue und hochwertige Realtek ALC1220 Codec verwendet, welcher von einem zusätzlichen Kopfhörerverstärker bis 600 Ohm und der MSI Audio Boost 4 Technologie unterstützt wird. Der Chip selbst spielt Audio mit bis zu 32 Bit bei einem Rauschabstand von sehr guten 120 dB ab, es kommen ausschließlich hochwertige Chemicon Kondensatoren zum Einsatz. Dadurch lassen sich mit diesem Setup selbst Hi-Fi-Kopfhörer problemlos und in hoher Qualität befeuern. Die Treiber-Software besitzt das Realtek-typische Layout und ist somit relativ einfach zu bedienen, auch wenn manche Optionen hier und da etwas versteckt sind. Außerdem ist die Nahimic 2 Software für das Board verfügbar, mit der man durchaus überzeugenden, virtuellen Surround Sound erhält. Außerdem bietet sie eine Klangoptimierung für Voice Clients wie TeamSpeak oder Discord, zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Anpassung der Sound-Ausgabe und einen visuellen Tracker, welcher die Quelle eines Sounds in einigen Videospielen auf dem Bildschirm einblenden kann; dieser sollte vor allem in Shootern wie CS:GO von Nutzen sein. Die Software ist übersichtlich gestaltet und bietet soweit alles, was man zur Perfektionierung des eigenen Sounds braucht. Ich persönlich bin vom Klang der Audio-Lösung sehr überzeugt und konnte im Vergleich zu meinem vorherigen Mainboard eine erhöhte Detailtreue und Klarheit, selbst bei weniger hochwertigem Audiomaterial wahrnehmen.

Zur Anbindung an das eigene Netzwerk setzt MSI bei diesem Board auf die Technologie und Software von Killer, welche bekannt für ihre hochwertigen und zuverlässigen Lösungen sind. Zur Verbindung per Kabel wird der Killer E2500 Controller mit max. 1 Gbit/s Datendurchsatz verwendet, für die kabellose Verbindung per WLAN steht der AC1535 Controller auf der beiliegenden PCIe 2.0 x1 Karte zur Verfügung, welcher ebenfalls Bluetooth 4.1 zur Anbindung weiterer Geräte wie Kopfhörer oder Smartphones bereitstellt. Hier wäre mir eine platzsparende, direkt an den rückseitigen Anschlüssen integrierte Lösung lieber gewesen, allerdings nutze ich sonst keine weiteren Zusatz-Steckkarten und es stehen noch genügend andere Slots zur Verfügung, weshalb dieser Kritikpunkt für mich persönlich zu vernachlässigen ist. Es wird aktuelles AC-WLAN mit theoretisch 867 Mbit/s Datendurchsatz unterstützt, wodurch eine stabile und schnelle Verbindung gewährleistet wird. Über den zur Verfügung stehenden Killer Network Manager lassen für verschiedene Programme Prioritäten und Bandbreitenlimits einstellen, was in einigen Situationen sicherlich nützlich werden könnte. Außerdem kann mithilfe von Double Shot Pro der Datenverkehr verschiedener Programme auf die LAN- und WLAN-Verbindung aufgeteilt werden, um etwaige Latenzen zu minimieren und den allgemeinen Datendurchsatz zu erhöhen. So etwas mag sicher für professionelle Spieler interessant sein, der durchschnittliche Spieler wird hier aber wohl eher von der eigenen Internetverbindung als der Bandbreite des internen Netzwerks ausgebremst.

Die zahlreichen auf dem Board verteilten und zusätzlich anschließbaren RGB-LEDs werden mithilfe der MSI Gaming App gesteuert. Über diese lassen sich außerdem Geschwindigkeitsprofile für die CPU und eine eventuell vorhandene MSI-Grafikkarte auswählen, welche eine automatische (wenn auch sehr konservative) Über- oder Untertaktung vornehmen. Außerdem lässt sich der Kontrast des Bildschirms entsprechend dem Nutzungsszenario anpassen und ein softwareseitiger Blaufilter zur Augenschonung aktivieren. Die LED-Einstellungen erlauben es, für jede LED-Gruppe eine Farbe aus dem gesamten Farbkreis selbst zu definieren und einen bestimmten Effekt, wie Atmen, Pulsieren, Blinken und viele mehr einzustellen. Allerdings habe ich hier zwei doch recht große Kritikpunkte: Zum einen lassen sich mehrere LED-Gruppen nicht miteinander koppeln, weshalb jede Gruppe mühselig einzeln eingestellt werden muss und so eine exakt gleiche Farbgebung quasi unmöglich wird. Außerdem liegt oft ein relativ großer Unterschied zwischen der in der Software angezeigten Farbe und der Farbe, die die LEDs schließlich ausstrahlen. Hier besteht meiner Meinung nach noch Verbesserungspotenzial, andere Hersteller sind mit ihrer Software schon weiter.

Abschließend möchte ich hier noch der Vollständigkeit halber den VR Boost Chip erwähnen, welcher angeblich für ein besonders starkes und stabiles Signal an einem der USB-Anschlüsse für einen besseren Betrieb von VR-Headsets sorgt. Den Nutzen dieses Chips kann ich zwar nicht direkt beurteilen, allerdings erscheint mir dieser Chip dann doch sehr als reines Marketing, da das Signal eines normalen USB-Anschlusses für ein HMD vollkommen ausreichend sein sollte.



BIOS und Übertakten

Das MSI Click BIOS 5 bietet fast alle Optionen, die man sich als Durchschnittsnutzer, aber auch als Übertakter oder Enthusiast wünschen kann. Im sogenannten EZ Mode sind alle wichtigen Systeminformationen und wichtige Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst, was mir persönlich ganz gut gefällt. Der erweiterte Modus hingegen ist durch die sechs Einstellungskacheln etwas unübersichtlicher und schwieriger zu navigieren als die Tab-Designs anderer Hersteller. Im OC-Menü findet man dann schließlich nahezu alles, was das Übertakter-Herz begehrt. Für die CPU lassen sich alle einzelnen Spannungen fixieren, außerdem wird die Konfiguration der Load Line (LLC) unterstützt; der Einstellbereich reicht hier vom leichten Anheben der Kurve bis zum Overvolting bei höheren Lastszenarien. Ohne Spannungserhöhung konnte ich meinen Ryzen 7 1700 so stabil auf 3,7 GHz übertakten. Was ich hier allerdings etwas vermisse, ist die Möglichkeit, einen Offset für die Spannung einzustellen, was quasi alle anderen Hersteller in ihren Designs anbieten und oftmals effizienter als eine fixe Spannung und Load Line Calibration sein kann. Beim RAM hingegen lassen sich alle Timings und Spannungen ebenfalls einzeln einstellen, außerdem können mitgelieferte XMP-Werte genutzt werden. So konnte ich mein Corsair-Kit problemlos auf die spezifizierten 2933 MHz übertakten, die Spannung wird dank XMP automatisch hochgeregelt. Auch sonst findet man jede noch so kleine Einstellung im BIOS wieder, was auf ein durchdachtes Design schließen lässt. Abschließend sei noch erwähnt, dass das Board mit der OC Engine 2 über einen externen Taktgeber verfügt, welcher umfangreiches BCLK-Overclocking ermöglicht.

Wer sich nicht mit den vielfältigen Einstellungen im BIOS herumschlagen möchte, kann außerdem auf den auf dem Board integrierten MSI Game Boost Drehknopf zurückgreifen. Dieser bietet verschiedene Stufen und übertaktet die CPU entsprechend der eingestellten Stufe. Für Unerfahrene ist das sicherlich ein nettes Feature, allerdings wird hier wohl eine deutlich höhere Spannung als nötig und ein niedrigerer Takt als möglich angelegt, weshalb diese Option für Fortgeschrittene eher nicht zu empfehlen ist.

Sollte doch einmal etwas schiefgehen, stehen zahlreiche Funktionen zur Diagnose und Wiederherstellung bereit. So lässt sich mithilfe von BIOS Flashback+ eine neue BIOS-Version auf das Board flashen, ohne andere Hardware verbaut zu haben, dazu dient der vertikal angebrachte USB-Anschluss an der Rückseite. Außerdem lässt sich der CMOS-Speicher einfach mithilfe des an den rückseitigen Anschlüssen angebrachten Knopfes leeren, um die Standardeinstellungen des BIOS wiederherzustellen. Bei Problemen mit der eigenen Hardware stehen außerdem eine Debug-LED mit zwei Ziffern in der unteren rechten Ecke des Mainboards sowie die EZ Debug LEDs bereit, welche direkt Probleme mit bestimmten Komponenten aufzeigen. Das einzige, was ich als Übertakter hier vermissen würde, sind Knöpfe für Start und Reset direkt auf der Platine.


Fazit

Insgesamt lässt sich sagen, dass MSI hier ein sehr gut ausgestattetes Mainboard für High-End-Systeme, Profi-Gamer, Übertakter und Enthusiasten abliefert. Verarbeitung und Design spielen ganz oben mit, ebenso die Fülle an Features, Anschlüssen und Optionen. Wünschenswert gewesen wäre direkt an den Anschlüssen integriertes WLAN bzw. Bluetooth statt einer Erweiterungskarte, softwaretechnisch ließe sich die fehlende Voltage-Offset-Option im BIOS sowie die fehlende Möglichkeit, LED-Gruppen miteinander zu koppeln. Auch sollten die Unterschiede in der Farbdarstellung zwischen Software und Realität verringert werden. Alles andere ist jedoch Jammern auf hohem Niveau, weshalb ich trotz des höherklassigen Preises eine Empfehlung für dieses Mainboard aussprechen kann.
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     am 04.11.2017
Hallo,

Erst einmal vielen Dank an MSI & Mindfactory das ich für euch das Mainboard testen durfte!

Zu testen war das MSI X370 Gaming M7 ACK Mainboard das für die AM4 Plattform mit dem X370 Chipsatz ausgelegt ist. Voraussetzung war es dazu ein Unboxing Video zu erstellen und einen Bericht zu schreiben.

Mein System

AMD Ryzen 1800x
MSI GeForce GTX 1080 GAMING X PLUS 8GB
Corsair Corsair Vengeance LPX (3200 MHz, 2 x 16GB)
Enermax Liqmax II 240 AMD AM4 Version Wasserkühlung
be quiet! Pure Power 600 Watt

Zur Verpackung

Auf der Vorderseite der Verpackung sieht man das Mainboard und auf der Rückseite werden die Features aufgeführt die das Mainboard hat. An und für sich macht die Verpackung einen recht hochwertigen Eindruck aber es ist halt nur ein bedruckter Pappkarton der einem vorab schon einige Informationen bieten soll.

Der Lieferumfang

Geliefert bekommt man (neben dem Mainboard selbst):
Die I.O Blende für das Gehäuse in schwarz / rot
Eine Treiber CD von AMD / MSI
4x SATA Kabel 2x abgewinkelt 2x gerade
2x MSI Mystic Light LED Verlängerungskabel
1x SLI Brücke
W-Lan Karte mit Antennen und Schraube
Verschiedene Bedienungsanleitungen für Installation und Handhabung
MSI Sticker

Die Features

Als Besonderheit hat MSI dem X370 Gaming M7 ACK ein kombiniertes WLAN-/Bluetooth-Modul, das nicht fest auf der Platine verlötet ist, sondern als PCIe-Steckkarte zum Lieferumfang gehört. Laut MSI sollen über die Dual-Band-Karte mit Unterstützung für MU-MIMO auf der ac-Frequenz Übertragungsraten von bis zu 867 Mbit/s möglich sein. MSI verspricht zudem für die Netzwerklösung von Killer via Killer DoubleShot PRO-Technologie die zeitgleiche Nutzung beider Chips, wodurch der Transfer von Daten jeweils die schnellste Verbindung erhält. Die Prioritäten der jeweiligen Applikationen lassen sich im Killer Control Center individuell festlegen.

Zu den weiteren Highlights der neuen AMD-Speerspitze zählen zwei Turbo M.2 Slots für schnelle, NVMe-basierte M.2 SSDs. Hier wird gewährleistet, dass die SSDs optimal gekühlt werden und es auch bei kontinuierlich hoher Performance nicht zu Leistungseinbrüchen durch thermale Drosselung kommt.

Weiterhin verfügt die Platine über einen 8 Kanal Audio Boost 4 powered Nahamic 2+ für einen guten Klang beim Online-Gaming. Zudem hat MSI Mystic Light RGB LEDs auf dem Mainboard installiert und Mystic Light Sync ist mit an Board und setzen das schwarze Mainboard gut in Szene.
Ansonsten bietet das Mainboard noch DDR4 Boost das Arbeitsspeicher bis 3200Mhz unterstützt, dazu aber später mehr.

Das Mainboard ist VR Ready und bringt wohl die Eigenschaft mit um mit der VR-Brille zocken zu können wenn man denn eine hat.

M.2 Shield FROZR
RGB Mystic Light
DDR4 Boost
Audio Boost
Wlan Karte
USB 3.1
Der Rest ist Standard!

Die Verarbeitung/Design

Die Verarbeitung des Mainboards erscheint mir recht hochwertig und dennoch schlicht gehalten.

Es sticht halt mit kleinen Dingen ins Auge wie z.B. das M.2 Shield das recht groß ist und natürlich sehr auffällig ist, zu dem hat man auf dem Mainboard noch die LEDs verbaut die man über die mitgelieferte Software ansteuern kann. Ansonsten muss ich sagen sieht es halt aus wie alle anderen Mainboard was den Aufbau / Optik angeht was ich persönlich sehr gut finde.

Zum Einbau

Das Mainboard hat die ATX Bauform und wird wie jedes andere Mainboard mit 9 Schrauben im Gehäuse angebracht. Man sollte daher beim Kauf darauf achten ob man das passende Gehäuse dafür hat.

Inbetriebnahme

Nachdem Umbau wurde alles direkt erkannt und es gab keine Probleme mit dem System. Das MSI Live Update Tool zeigte direkt an, das ein anderes Mainboard verbaut wurde und schlug direkt eine Neuinstallation der Treiber vor. Anschließend noch das neueste BIOS Update drauf und fertig. Somit war keine Neuinstallation von Windows notwendig.

Das BIOS & Software

Die Software ist sehr bedienerfreundlich gestaltet und auch jeder Anfänger sollte kinderleicht seine CPU übertakten oder Einstellungen am RAM vornehmen können. Neben der Lüftersteuerung gibt es noch viele andere Möglichkeiten sich das System auf seine Ansprüche zu konfigurieren. An dieser Stelle geht schon mal ein Lob an MSI raus für die überaus durchdachte Software.

Zwingend notwendig ist jedoch ein BIOS-Update durchzuführen! Im Moment laufen nicht alle Arbeitsspeicher auf den Mainboards mit voller Leistung wie angegeben! Obwohl angegeben wird das 500 Sets kompatibel sind sollte man genau gucken welchen Arbeitsspeicher man sich für dieses System zulegt.

Das heißt ein RAM mit 3200MHz läuft nur mit 2133MHz und das finde ich persönlich recht schwach seitens MSI / AMD. Denn es dauert immer recht lange bis neue BIOS-UPDATEs erscheinen. Andere Anbieter sind davon aber nicht ausgenommen dort existiert dasselbe Problem.

Mit der Übertaktung aus dem BIOS heraus kann man sie bis max. 3066MHz laufen lassen dann ist Ende obwohl gesagt wird das die Ryzen CPUs von dem hohen Speichertakt profitieren sollen. Auf YouTube gibt jedoch unzählige Videos wie die Timings / Voltage einzustellen sind um annähernd an die angegebene Leistung zu kommen die man gekauft hat.

Alternativ gibt es sonst noch von G.Skill Arbeitsspeicher den FLARE X, der wohl exakt für das System ausgelegt ist und das an Leistung bringt was man gekauft hat. Leider kann ich dazu keine Aussage treffen da ich selber Corsair Arbeitsspeicher in meinem System verbaut habe, dieser läuft aber wie man auf den Screenshot sieht auf 3066MHz was einige Tester bisher nur mit dem Arbeitsspeicher von Ballistix geschafft haben.

Am einfachsten kann man das BIOS-UPDATE mit dem MSI Live Update 6 durchführen. Dies kann man sich auf der Seite von MSI downloaden. Dieses Tool ist sehr überschaubar und einfach gestaltet und zeigt regelmäßig auf wenn neue Updates verfügbar sind.

Unter anderem gibt es noch offiziell von AMD eine Kompatibilitätsliste der unterstützen Arbeitsspeicher für die Ryzen Systeme! Dies sollte dem ein oder anderen dabei helfen die richtig Module für sein System zu finden. Ich denke diese Liste wird in Zukunft stetig größer werden mit den kommenden BIOS Updates.

Das Mystic Light

Für die RGB Fanatiker unter uns bestimmt ein interessantes Gimmick das man die Möglichkeit hat vom Desktop aus seine RGB-Stripes/Lichter zu steuern....... in meinen Augen kein wirkliches Highlight, sondern nur Spielerei die man hat aber nicht braucht! Aber wer es braucht und es nutzt wird, der wird damit seine Freude haben da es sehr leicht und einfach zu bedienen ist und das nur mit wenigen Mausklicks eingestellt werden kann. Im Screenshot sieht man, dass es nur wenige Klicks benötigt um die Einstellungen vorzunehmen.

Leistung

Ich hatte vorher ein MSI X370 Gaming Pro Carbon und kann leider so keinen Unterschied feststellen was Leistung und Übertaktung angeht! Es läuft bei mir auf demselben Niveau wie das Gaming Pro Carbon.

Die CPU AMD Ryzen1800x läuft auf 4Ghz und der Arbeitsspeicher läuft auf 3066MHz mehr ist leider einfach nicht drin was den Arbeitsspeicher angeht bei allen anderen Versuchen diesen auf die 3200MHz zu bekommen bin ich kläglich gescheitert.

Das ganze System läuft sehr stabil und wurde mit Spielen wie PUBG oder seit gestern auch COD WW2 getestet. Bisher hatte ich keine Probleme was das Mainboard angeht.

Fazit

Es ist ein gutes Mainboard das recht hochwertig verarbeitet ist! Jedoch kann man auch beruhigt zum günstigeren X370 Gaming Carbon greifen da kein Unterschied bei der Leistung / Features festzustellen war. Die einzigen Unterschiede waren die Optik und der Anschaffungspreis. Rundum bin ich voll und ganz zufrieden mit dem Board und hoffe das MSI / AMD die Probleme mit dem Arbeitsspeicher in Zukunft beheben können.
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     am 02.11.2017
Hallo und willkommen zu meinem Test des MSI X370 Gaming M7 ACK
An dieser Stelle ein Dankeschön an Mindfactory und MSI für das Bereitstellen des Boards.
Mein Testsystem besteht aus folgender Hardware:
AMD R7 1700 gekühlt von einem be quiet! Dark Rock Pro2
Crucial Ballistix 2x8GB 2667MHZ
Einer GTX 770 iChill Herculez von Inno3D
650 Watt be quiet! Dark Power
Einer 850 Evo mit 500GB als Systemplatte, zwei 840 Evo 250&120GB und einer 1TB HDD.
Verbaut in einem Corsair Vengeance C70 in weiß.

Features

Das Board bietet alles, was man im High-End Segment erwarten dürfte:
-Eine starke 12-phasige Spannungsversorgung.
-MSI Steel Armor Verstärkung der PCIe 16x- und RAM Slots, welche sowohl für mechanische
Stabilität sorgt, als auch zur Abschirmung gegen elektromagnetische Interferenzen dient.
-Post-Debug-LED zum einfachen Diagnostizieren von PC-Problemen.
-Aktuelle I/O mit zwei M.2-Slots, einem U.2-Port und insgesamt 3-mal USB 3.1 nach Gen 2 (1x
Intern, 2x Backpanel).
-Mystic Light und Mystic Light Sync, zur Steuerung der Onboard LEDs, als auch der über den
RGB Header angeschlossenen Beleuchtung.
-Killer DoubleShot PRO mit Gigabit Ethernet und eine Wlan/Bluetooth Erweiterungskarte.
-BIOS Flashback, komplett ohne Prozessor, Speicher oder Grafikkarte.
-Realtek® ALC1220 OnBoard Sound mit Nahimic 2 (Audio Boost 4)
-VR Boost-Chip für geringere Latenzen und daraus resultierend einer niedrigeren Anfälligkeit
für Motion Sickness.

Zubehör

Das Zubehör des Boards fällt ordentlich aus und besteht aus vier SATA-Kabeln (jeweils zweimal mit geraden und zweimal mit einem um 90° gewinkelten Anschluss), der obligatorischen ATX-Blende, einem RGB Splitter-Kabel, einer flexiblen SLI-Bridge, der Wlan/Bluetooth-Karte und diverser Anleitungen und Quickstart-Guides.



Design

Das Board ist hauptsächlich in einem matten Schwarz mit einzelnen grauen Akzenten gehalten und erinnert optisch etwas an das kantige martialische Design eines Stealth-Jets. Auf den Kühlblöcken der Spannungswandler, des Chipsatzes und auch auf dem I/O- und Onboard-Audio-Cover befinden sich RGB LEDs, welche dank des in dunklen Farben gehaltenen Boards so richtig zur Geltung kommen. Insgesamt macht das Board einen sehr hochwertigen Eindruck.

BIOS

Beim BIOS kommt MSIs aktuellste Version des Click Bios zum Einsatz.
Das BIOS bietet zwei verschiedene Darstellungsmodi: einen EZ Mode für eher unerfahrene Anwender; die Bedienung ist hier eher auf die Maus ausgelegt und mit Bildern und Text versehen. Alternativ gibt es den Advanced Mode für erfahrene Anwender mit komfortablerer Tastatur-Navigation.
Bei beiden Modes findet man aber direkt im Hauptmenü eine schnelle Übersicht über die derzeitig verwendete Version, anliegenden Taktraten, Spannungen und Temperaturen. Auch auf die Boot-Reihenfolge, das (A)-XMP-Profil und Game Boost kann von hier zugegriffen werden. Bei letzterem handelt es sich um ein vordefiniertes Übertaktungs-Profil.
Im Übertaktungsmenü lassen sich alle relevanten Einstellungen wie Takt, Spannung, Loadline-Calibration etc. für die CPU und den RAM vorgeben. Die Memory Try It!-Funktion ist an dieser Stelle eine einfache Möglichkeit, schnell stabile Werte für den RAM abseits der XMP-Profile zu finden, ohne manuell jeden Wert vorgeben zu müssen.
Das Flashen einer neueren BIOS Version geht mittels eines USB-Sticks und des M-Flash-Modes schnell und einfach von der Hand. Der gesamte Test wurde mit Version 7A35v12 durchgeführt.
Über den Hardware-Monitor lässt sich jeder der sechs Lüfter-Anschlüsse entweder per Spannung oder PWM und anpassbaren Lüfterkurven regeln. Einzig für den CPU-Lüfter würde ich mir, zur feineren Abstufung, mehr als die vier definierbaren Stufen wünschen.
Eine der besten Funktionen ist die Möglichkeit, mehrere Einstellungs-Profile zwischenzuspeichern, um beim Experimentieren, und nicht selten daraus resultierenden BIOS-Zurücksetzen, nicht wieder alle Werte von Hand eintragen zu müssen.
Einen Mangel muss ich an dieser Stelle jedoch trotzdem anmerken. In der aktuellen Version (7A35v12) neigt das Bios dazu, wichtige Werte wie die Spannung nicht immer korrekt zu übernehmen. Das manuelle Übertakten, und auch der Einsatz von Power States führt deswegen manchmal noch zu einem nicht-bootbaren System, ohne ersichtlichen Anwenderfehler.


Benutzerfreundlichkeit von Software und Treibern

Dem Board liegt zwar eine DVD mit Treibern und diversen Utilities bei, man sollte jene allerdings besser frisch und aktuell von der MSI-Website beziehen.
Hier wird aber auf jeden Fall einiges geboten. Angefangen bei kleinen Tuning-hilfen bis hin zu Feature-reicher Software, wie dem MSI Command Center und der Gaming APP.
Letztere ist essentiell, um die Beleuchtung des Boards einzustellen, bietet unter anderem aber auch Zugriff auf verschiedene Performance-Modes und Hardware-Monitoring mitsamt On-Screen-Display.
Mit MSI Dragon Eye bietet diese noch ein interessantes Gimmick für Leute, die mit nur einem Monitor arbeiten, aber trotzdem während des Spielens ein Video oder Stream schauen wollen. Der gewünschte Inhalt lässt sich einfach über das entsprechende Spiel legen.
Mittels des MSI Command Centers lassen sich Änderungen an den Taktraten, Spannungen und auch Lüfterkurven direkt im Betriebssystem vornehmen. Allerdings sollte man hier Vorsicht walten lassen, denn bei einem falsch gesetzten Wert ist der PC schneller aus als gewünscht. Auch muss die Software immer im Hintergrund laufen oder die Werte müssen manuell im BIOS nachgetragen werden, um die Änderungen permanent zu behalten.
Komfort bei der Handhabung
Die Handhabung ist in allen Punkten sehr benutzerfreundlich. Weder beim Einbau noch dem Einrichten traten in meinem Fall ernsthafte Probleme auf. Besonders der CMOS-Reset-Schalter am Backpanel bietet einen echten Mehrwert, sollte ein Übertaktungs-Unternehmen mal doch nicht erfolgreich ausfallen.

Vergleich zu ähnlichen Produkten

Zum Vergleich kann ich an dieser Stelle auf mein MSI B350 Tomahawk als bisheriges Board zurückgreifen. Das X370 Gaming M7 bietet eine konsequente Verbesserung in den meisten Aspekten. Gute Features wie die insgesamt sechs Lüfter-Anschlüsse, Steel Armor und der gewinkelte interne USB 3-Anschluss werden weitergeführt. Das BIOS wurde um einige Overclocking-Features und hilfreiche Beschreibungen erweitert.
Auf die nicht-gewinkelten SATA-Ports und die mittlerweile antiquierten PCI-Slots wurde sinnvollerweise verzichtet. Generell ist das Layout der PCIe-Slots damit um einiges besser und auch der obere M.2-Slot wird durch den Einsatz des M.2 Shield Frozr-Kühlers attraktiver. Eine High-End NVME SSD dürfte hier länger vor dem Drosseln bewahrt werden, als wenn sie direkt der Grafikkarten-Hitze ausgesetzt wäre.
Auch die Spannungsversorgung mitsamt Kühler wurde deutlich aufgebohrt. Während der etwas zu flache Kühler beim Tomahawk noch die Kühlung bei Verwendung eines Tower-Kühlers erschwert hatte, ist es hier deutlich einfacher, Frischluft an die Spannungswandler zu bekommen.
Neutral eingestellt bin ich zur OnBoard-Audio Lösung. Zwar wird hier ein durchaus vernünftiger Chip verbaut, allerdings fehlen mir im Treiber direkte Kontrolle über den Bass und die Höhen, ohne auf den Equalizer zurückgreifen zu müssen. Meine etwas in die Jahre gekommene Auzentech Forte bietet an dieser Stelle nach wie vor die bessere Ton-Ausgabe und einen definitiv besser klingenden Mikrofon-Eingang.
Anstatt des Killer NIC hätte ich allerdings aufgrund der geringeren CPU-Belastung und Treiber-Latenz eine Intel NIC wie auf anderen Boards der gehobenen Preisklasse bevorzugt.

Echte Konkurrenz gibt es nur in Form des Asrock X370 Taichi, welches bei einem ähnlichen Preis, auf dem Papier, mehr oder bessere Features bietet. Der Nutzen so mancher Verbesserung in der Realität ist allerdings fraglich und auch optisch ist das Board subjektiv gesehen deutlich weniger ansprechend.






Preis- Leistungsverhältnis

Der Preis des Boards lag zum Testzeitpunkt bei ca. 215¤ und siedelt sich damit im oberen Preis-Segment der X370 Boards an. Die Anschluss-Vielfalt lässt wenige Wünsche offen und auch die Optik und Verarbeitung ist tadellos. Sowohl die OnBoard-Audio Lösung sowie der Einsatz von Killer Netzwerk-Komponenten bleibt letztendlich eine Frage der persönlichen Präferenzen.
Gemessen an der Konkurrenz ist der Preis, je nach tatsächlich benötigtem Funktionsumfang, etwas hoch angesetzt, aber insgesamt gerechtfertigt.

Zusammenfassung

Pro:
+ Leicht zugängliche Übertaktungsfunktionen per BIOS oder Software.
+ Übersichtliches BIOS
+ Softwarepaket
+ RGB Beleuchtung
+ Steel Armor
+ 2x PCIe 16x
+ Aktuellste I/O


Neutral:
* OnBoard-Audio
* Killer-Ethernet


Contra:
- Unnötig hohe Spannung bei Verwendung der OC-Presets
- Anlaufschwierigkeiten in der aktuellen BIOS Version.
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