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Artikelnummer 8987445

EAN 4719072727512    SKU 306-7G06P21-W57

MSI MPG Sekira 100P mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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über 50 verkauft
Beobachter: 37

Artikelbeschreibung

Seit dem 14.10.2020 im Sortiment

Das MSI MPG SEKIRA 100P wird aus hochqualitativen Materialien hergestellt und ist gespickt mit tollen Features, die eine atemberaubende Performance entfesseln. Die Oberseite des Gehäuses bildet ein zusätzliches Airflow System und enthält einen magnetischen Staubfilter für leichtes Entfernen und Reinigen. Insgesamt sind frei Filter verbaut, die Staub vom System fernhalten. Das Seitenfenster lässt Sie einen optimalen Blick in das Innere Ihres Systems werfen und lässt sich einfach ohne Schrauben durch einen Schließmechanismus öffnen und schließen. Das Gehäuse glänzt mit überzeugendem Airflow und ermöglicht damit die perfekte Kühlung für Ihr System. Bis zu sechs Lüfter können installiert werden.


Aktionen und wichtige Informationen

MSI SHOUT OUT

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Modellname: MPG Sekira 100P mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 2.5 Zoll (intern), 2x 3.5/2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 4x 120mm
Erweiterbare Lüfter: 4x 140mm
Formfaktor: ATX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: Kabelmanagement, RGB LED Beleuchtung, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 20.01.2021
Produkttester
Review MSI MPG SEKIRA 100P

Im Folgenden möchte ich meine Gedanken über das MSI MPG Sekira 100P mit euch teilen, nachdem ich es nun gut eine Woche intensiv aus mehreren Standpunkten untersucht habe. Um jeder/m es zu Ermöglichen entweder ein Gesamtbild zu bekommen oder einzelne Aspekte genauer zu erfahren gliedere ich meine Review wie folgt:
0. Mein Setup
1. Marketing Versprechen
2. Analyse der Konstruktion
3. Kühlpotential
4. Preis-Leistung
5. Fazit
Mein Setup dient rein zur Transparenz und schließt sowohl meine PC-Komponenten wie auch mein sonstiges Test Equipment ein. Bei den Marketing Versprechen gucke ich kurz: Was sagt MSI was das Gehäuse können soll und was wir erwarten können? Damit soll verhindert werden, dass vermeintlich Schwachstellen, eventuell gezielte Entscheidungen wahren z.B. das Fehlen von RGB in einem schlicht gemeinten Design. Die Analyse der Konstruktion geht unterteilt in weitere Bereiche das Gehäuse sehr genau durch und erklärt/hinterfragt jegliche Designentscheidung. Beim Kühlpotential teste ich wie gut Airflow in realisierbar ist und wie laut der PC dabei werden kann. Vor dem Fazit gucke ich mir dann noch die Preis-Leistung an und setze die zuvor etablierten Features und Fehler in den Kontext des deutschen Gehäuse Marktes. Dies dient vor allem dazu der/dem potenziellen Kunden/-in ein Gefühl zugeben, ob das Gehäuse es wert ist. Im Fazit fasse ich alles Obere zusammen und erläutere wem ich es empfehle und wem nicht.
0 Mein Setup
Auch wenn es für diesen Test nur von relativer Bedeutung ist möchte ich es aus Transparenz-gründen Teilen. Die Basis meines PCs bietet Gigabytes B550 Vision D, ausgerüstet mit einem AMD Ryzen 5 5600x und 2x8Gb Crucial Ballistix DDR4-3200 CL16. Für meine GPUs nutze ich zwei Gigabyte R9 270x, welche ähnlich wie die neuen RTX 3000 GPUs eine sogenanntes "blow-through-design" haben, das heißt sie leiten warme Luft weiter richtig Prozessor. Als Speicher nutze ich eine Corsair MP600 M.2 NVMe SSD, zwei 2,5 Zoll SSDs und eine Seagate Baracuda. Den Strom für mein System liefert ein Corsair HX1000i, wobei ich auch ein be quiet! System power 450W und ein Corsair RM750 Netzteil getestet habe... wieso seht ihr später.
Um erweiterte Kühlungstests zu machen nutze ich zwei Temperatursensoren. Diese dienen dazu zu testen ob z.B. die M.2 SSD, die Spannungswandler und sonstige heiße Stellen genug Luft abbekommen, um kalt gehalten zu bleiben.

1 Marketing
MSIs wirbt direkt zu Anfang mit "Spiele mit Stil", einem Motto, dass sich durch die gesamte Präsentation zieht. Versprochen werden dafür hochwertige Materialien (z.B. eine Aluminium Front) und großartige Features (z.B. USB 3.2 Typ C, 4 vorinstallierte Lüfter und vorinstallierte Luftfilterung. Vor allem wird auch auf den Support von bis zu EATX Mainboards und vielseitigen Radiator Konfiguration eingegangen.
Dadurch erwarte ich von dem Gehäuse, dass es ein sehr hochwertiges schönes Gehäuse ist, welches trotzdem einen angemessenen Airflow hat und kaum Kompromisse in Flexibilität macht. Was ich nicht erwarte ist ein perfektes Airflow Case mit vielen auffälligen Spielereien. Da die Präsentation nichts über Kabelmanagment oder Speichermedien sagt bin ich mal gespannt was mich da erwartet.
2 Analyse Konstruktion
Meine Analyse der Konstruktion behandelt das gegliederte Abgehen von Features und interessanten Bereichen des Gehäuses. Dazu ist es wie folgt gegliedert:
*PC Gliederung*
2.1 Konstruktion
Die Konstruktion -also die innere Metallstruktur- des Gehäuses ist durchgehend auf höchstem Niveau gehalten und man hat nie das Gefühl, dass zum Geld sparen merkbare Kompromisse eingegangen wurden. Alle kannten sind angenehm gebogen oder geschliffen. Wenn man das Gehäuse in der Hand hält fühlt es sich sehr hochwertig und schwer an, ohne jedoch ein absoluter Brocken zu sein.

2.2 Wände, Abdeckungen und Front I/O
Das Gehäuse hat auf der von vorne gesehen linken Seite eine großer durchgängige tempered-Glass Scheibe. Die Scheibe selber ist ziemlich dick und leicht verdunkelt und wirkt dadurch besonders hochwertig, vor allem wenn man sie aus dem Gehäuse in die Hand nimmt und anschaut. Am Gehäuse selber sieht sie aber natürlich auch Klasse aus und wirkt durch die schwarze Bemalung, welche die Halterung versteck, sehr clean und strahlt Klasse aus.
Das Glass-panel und die metallische Abdeckung auf der Rückseite lassen sich leicht abnehmen. Dazu muss man die zwei Rändelschrauben (thumb screws) auf der Rückseite der Oberen Abdeckung abnehmen und diese einfach Richtung Gehäuseende schieben. Dann lassen sich beide Seiten-Abdeckungen einfach einige Zentimeter anheben und anschließen rausnehmen.
Das Frontpanel ist aus Aluminium und strahlt vor allem durch das schöne Glaspanel echte Klasse aus. Wenn man das Gehäuse anschaut sieht es echt gut aus, da der größte Bereich in einfach (aber nicht langweiliges) dunkelgrau behandelt wurde und dann das reine Aluminium in Spalten durchschaut.
Oberhalb des Frontpanels befindet sich die I/O mit 2x USB A, 1x USB (3.1) C, Power, Reset, AUX out (Kopfhörer), AUX in (Mikrofon) und einer LED. Diese Features wurden allesamt schön ausgearbeitet und passen in den generellen Stiel. Mit den drei USB-Anschlüssen sollten für die meisten alle Ansprüche erfüllt sein und sollte man doch mehr brauchen bietet vor allem der USB C Anschluss genug Bandbreite für einen großen USB hub.
Insgesamt muss man sagen, dass die Abdeckungen allesamt dem versprochenen Stiel gerecht werden. Alles fühlt sich sehr hochwertig und gut verarbeitet an und die große abgedunkelte scheibe und das Aluminium Front-panel lassen das Gehäuse weniger wie ein RGB-Spielzeug als eine ernstzunehmende Maschine wirken.

2.3 Filter und Lüfter
Alle typischen Luft Einlässe (Netzteil, Front und Top) wurden mit magnetisch befestigten Filtern ausgestattet. Diese wirken sehr gut verarbeitet. In meinen Tests habe ich das Gehäuse sowohl mit als auch ohne die Filter laufen lassen, um zu gucken, wie sich die Lautstärke entwickelt. Dabei habe ich kaum einen Unterschied feststellen können und ich rate jeder/m die Filter zu nutzen. Natürlich sollte man jedoch die Filter an den Stellen entfernen, wo man Luft aus dem Gehäuse pusten will.
Die Lüfter sind MSI gebrandet, 12V, 120mm, 8 blättrig und nach meinem Test völlig in Ordnung für Airflow. Wenn man noch einen Radiator installieren will sollte man jedoch über bessere Lüfter nachdenken... zumindest, wenn man es leise mag.

2.5 Kabel-Management
In Sachen Kabelmanagement stand MSI beim Designen durch den kleinen Formfaktor mit relativ großem "Hauptraum" vor einer großen Challenge und MSI hat bestmöglich gelöst... was immer noch kein Traum ist.
Das Gehäuse bietet zwei Reihen an durch Gummi abgedeckte Kabel-Einlässe, mit denen sich alle Kabel Problemlos in die hintere Kammer des Gehäuses führen lassen. Dort wird es nun aber eng und die Kabellegung muss gut durchdacht sein. Anders als es die vorinstallierten Kabelbinder suggerieren ist es nämlich nicht möglich alle Kabel in einem Strang zu bündeln und wie in einer einzelne "Wirbelsäule" durch das Gehäuse zu führen. Dennoch ist es gut machbar und nicht die schlechteste Lösung in der Midi-Tower Klasse.
Für die I/O Anschlüsse hat MSI sich für einen mit Gummi abgedeckten Ausschnitt aus der Netzteilabdeckung entschieden, eine sehr gute und elegante Lösung, die perfekt wäre wenn man nicht einige Cent hätte sparen wollen einige Front I/O Kabel teilweise in bunten "Senf" Kabeln kommen zu lassen.

2.6 Netzteilabdeckung
Die Netzteilabdeckung ist an sich sehr Standard, verglichen mit anderen und hat somit auch die üblichen stärken und Schwächen. Ein Vorteil ist, dass sie beim Kabel-Management etwas Platz für eine gewisse Unordnung bzw. Organisation bieten. Ein Nachteil ist meist (auch hier), dass Radiatoren in der Front nur eine Maximale dicke haben dürfen und Custom Wasserkühlung nur selten in der unteren Ecke Platz für Komponenten wie Ausgleichsbehälter finden.
Nun gibts zwei große Nachteile die vor allem (aber nicht nur) bei diesem Gehäuse auffallen, dem einen widme ich den ganzen nächsten Punkt: 2.7 Speichermedien. Auf den ersten gehe ich hier ein: Die Abdeckung hat ein Loch, durch das man das Netzteil sehen kann. Die meisten die dieses Gehäuse kaufen tun es nicht, weil es funktioniert, sondern weil es Klasse zeigt, weil es Stielvoll ist; beeindruckend nicht wegen der vielen LEDs, sondern der Schlichtheit, die doch viel Spielraum bietet, den PC und seine Komponenten zu zeigen und in schau zu setzen. Nun habe ich zum Beispiel ein schwarz/weiß build -eine Kombination, die immer beliebter wird- und alles ist, drauf abgestimmt... alles außer das Netzteil. Ausgerechnet Netzteile gibt es kaum in diesem Stiel die das Gehäuse hat und wenn man wie ich in ein gutes Netzteil investiert hat kann man nicht jeden neuen PC ein neues Netzteil kaufen. Es ergibt sinn wieso MSI sich dazu entschieden hat, denn es gibt inzwischen viele RGB Netzteile und co. die im Schwester-Model 100R sicherlich nicht versteckt bleiben sollten. Da jegliches Metallstück mehrere Werkzeuge braucht, die einen 5-stelligen Betrag kosten ergibt es nur Sinn, dass man, wenn man zwei Gehäuse mit genau den gleichen Abmessungen hat dort das gleiche Teil verwendet, leider macht es das schwer den Stil, den MSI auf ganzer Linie verfolgt aufrecht zu erhalten.

2.7 Speichermedien
Das zweite Problem ist, dass unter der relativ kleinen Abdeckung zwei Sachen Platz finden müssen: Das Netzteil und die Speichermedien... und glaubt mir, dass wird eng! Mein non-modulares altes be quiet! System power 7 450W passt gerade noch so in das Gehäuse, wenn man die Festplatten-Halter nicht rausnimmt. Mein Corsair RM750 (semi-modular) und mein Corsair HX1000i (voll-modular) passen nicht zusammen mit den Festplatten unter die Abdeckung. Das heißt, dass man ein wirklich kleines Netzteil braucht, wenn man noch irgendein 3,5" HDD Datengrab hat und auch benutzt. Das alleine bringt mich persönlich zum Zweifeln, ob ich dieses Gehäuse langfristig nutzen möchte. Allen HDD Speicher in SSDs "umzuwandeln" ist für mich nicht lohnenswert und kostet mich mindestens 200-300¤. Zudem gibts auch für SSDs kaum richtigen Platz, aber dazu jetzt mehr.
Es gibt neben den 2 Festplatten Plätzen beim Netzteil noch 2 weitere Punkte eure 2,5" SSDs zu installieren: Auf der Rückseite der Motherboard Befestigung und oben auf der Netzteilabdeckung. Will man also mehr als 2 SSDs korrekt installieren muss man zwangsweise die Festplattenhalterung beim Netzteil nutzen, etwas was für die meisten nicht möglich sein wird.
Insgesamt sind die Kompromisse bei Speichermedien für mich der mit Abstand härteste Kritikpunkt ein potentieller Deal-breaker. Will man eine 3,5" HDD nutzen muss man ein kleines Netzteil haben, hat man das nicht kann man keine HDD nutzen. Während man SSDs noch ohne Befestigung problemlos und ohne Langzeitschäden einfach hinter der Abdeckung lose hängen lassen kann, geht das mit HDDs einfach nicht. Wer keine HDDs mehr hat oder einen Separaten NAS und maximal 2 SSDs hat muss sich hierdrüber keine Gedanken machen, alle anderen sollten sich das nochmal überlegen.
3 Kühlpotential
Um das Kühlpotential zu testen habe ich mein PC verschiedenen Situationen ausgesetzt und geguckt, ob die Kompromisse, die für Größe und Design in Sachen Airflow eingegangen wurden, etwas, was sonst möglich ist nicht zu tun oder die Hardware in gefährliche Temperaturbereiche bringt.
Dazu erkläre ich erst kurz die Methodik und schlüssele danach auf verschiedene Testbereiche auf, um darin zu zeigen welcher Test bestanden wurde und anschließend meine Erfahrungen kurz zu erläutern.

3.0 Methodik
Zum Testen Nutze ich sowohl mein MSI MPG Sekira 100P als auch mein vorheriges Gehäuse, das Corsair Air 540 Carbide. Dabei muss eins klar sein: das Corsair ist ein Cube, allein dafür gebaut guten Airflow zu haben. Hierbei geht es nicht darum welches Gehäuse bessert kühlt, sondern ob die "Vorteile" in Sachen Größe und Aussehen des MSIs einen dermaßen großen thermalen Nachteil bringen, dass es die Nutzung des PCs einschränkt. Um zu gucken, ob es tatsächlich am Gehäuse oder einfach der Hardware selbst liegt teste ich dieselben Limits in dem Corsair, dass quasi als "ideal" für geschlossene Gehäuse verstanden wird.
Auch wenn ich versuche die Umstände stets möglich gleich zu halten ist das für mich leider nie wirklich möglich. Auch kann ich nie genau sagen welcher thermale Vorteil vom Gehäuse und welcher von anderen Faktoren (zum Beispiel Luft, Kühlerleistung, Lüfter, die ich neben den MSI Lüftern nutze, Übertaktungsversuche etc.) herbeigerufen wird.
Stattfinden tun alle Tests bei derselben Einstellung der Zentralheizung (21 Grad), mit geschlossenem Fenster. Dabei laufen CPU und GPU Stress-test (Prime 95 und Furmark) oder Anwendungsszenarien (Blender Render, Cinebench und Assasins Creed Odyssey). Zudem teste ich RAM Übertaktung, um zu sehen, wie gut der Airflow über den RAM ist. Ich habe meinen Radiator (be quiet! Pure Loop 280mm) in der Oberseite installiert und alle MSI Lüfter wie vorinstalliert gelassen.
Jeder Testbereich hat eine von mir angegebene maximal Temperatur, wird diese nach einer Stunde Test nicht länger als eine Minute überschritten oder die Leistung gedrosselt gilt der Test als "Bestanden".

3.1 Prime95 (kein PBO)
Maximale CPU-Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Dank der 280mm Lüftung und der relativ kleinen TDP des Ryzen 5 5600x konnte auch innerhalb einer Stunde die Temperatur in Maßen gehalten werden. Die CPU hat dabei nie den Takt gedrosselt.
3.2 Prime 95 (PBO)
Maximale CPU-Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
AMDs eigenes Übertakt-tool Precision Boost Overdrive (PBO) nutzt Kühl und Leistungspotential um die CPU höher und mehr zu boosten. Also selbst wenn die CPU im ersten Test am Limit war (war sie nicht) würde PBO die Leistung nicht verändern, wenn jedoch Luft nach oben war konnte der Takt angehoben werden. Dabei konnte der Default durchschnittlich höher takten, aber auch das MSI muss sich mit den ergebnissen nicht verstecken.
3.3 Furmark
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): nicht bestanden
MSI MPG Sekira 100P: nicht bestanden
Durch die sehr ähnliche 360mm Belüftung der Grafikkarten war die Leistung in beiden Fällen sehr ähnlich. Durch den absolut harten und für Grafikkarten ungesunden Stress von Furmark wurden beide ordentlich heiß und während die unter nur etwas drosseln musste war die obere messbar am Drosseln. Da der Default den Test aber auch nicht bestanden hat, muss man davon ausgehen, dass es in einem geschlossenen System für meinen PC vielleicht einfach unmöglich ist.
3.4 Blender Render
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Wenig überraschend schafft das Gehäuse 1 Stunde bei Blender Rendern ohne zu Drosseln. Wichtig dabei ist auch, dass das MSI Gehäuse beim Arbeiten also keinen merkbaren Leistungsverlust gegenüber dem Default hat.
3.5 Cinebench R20
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Erneut schafft es das Gehäuse ohne Drosseln und ohne Merkbaren Nachteil zum Default.
3.6 Assasins Creed Odyssey
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Leider kann ich mit meiner aktuellen Hardware keine noch aktuelleren Titel angenehm testen. Jedoch habe ich meine Hardware einfach so hoch es ging mit diesem Spiel ausgelastet und mit beiden Gehäusen keinen Unterschied gemerkt.
3.7 RAM Temperaturen
Der RAM lief in allen Tests angemessen warm und hat 70 Grad nie überschritten. Auch ein Übertakten zu 3800MHz war Temperaturtechnisch möglich, wobei ich für höhere Takte wahrscheinlich an das Limit meiner RAM DIMMs gestoßen bin.
3.8 Chipsatz Temperaturen
Der Chipsatz wurde von mir in allen nicht CPU Tests geprüft. Dabei habe ich nie eine auffällig hohe Temperatur gemessen. Auch größere Datentransfers (die ich eh machen musste) die über den Chipsatz gingen haben ihm nichts Merkbares angetan.
3.9 Spannungswandler Temperaturen
Auch wenn die Spannungswandler in den CPU-Übertakt Szenarien merkbar heißer wurden habe ich in beiden Gehäusen ähnliche Werte gemessen. Auch wenn ich möglichst nah an den Wandlern gemessen habe kann ich leider nicht verlässlich sagen welcher Spannungswandler Temperaturen vorliegen, wenn ich z.B. 50 Grad messe. Daher kann ich nicht sagen unter welcher Temperatur die Wandler gehalten wurden, dafür aber, dass die Ergebnisse in beiden Gehäusen ähnlich waren.
3.10 Vertikale GPU
Leider habe ich keinen vertikalen GPU Mount, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass alle Karten die in den Vertikalen Halter (2 Slots breit) passen auch genug Luft bekommen sollten.
3.11 Radiator Support
Das Gehäuse erlaubt in der Front 120mm/140/240mm/280mm/360mm Radiatoren, wobei bei der Breite von custom Radiatoren darauf geachtet werden sollte, dass es eine Netzteilabdeckung gibt. Zudem wichtig zu beachten ist, dass ein 360mm Radiator nur dann installiert werden kann, wenn die 3,5" Festplattenhalterung herausgenommen wird. In dem oberen Panel kann man offiziell einen 120/240 Radiator installieren, auch wenn ich meinen 280mm auch installieren konnte. Hinten einen 120mm. Zudem sollte es in Custom Loops möglich sein die Front und Top Radiatoren zu verbinden.

4 Preis-Leistung
Bei der Preis-Leistung geht es vor allem um eins: Welche Features hat das Gehäuse und welche hat die Konkurrenz. Kurz gesagt: Was muss man sonst zahlen, um ein ähnliches Gehäuse zu bekommen?

Die Ausstattung des MSI MPG Sekira 100P mit 4 Lüftern ist zwar nicht bahnbrechend, aber in dem Preispunkt eher die Ausnahme. Selbst Airflow-Gehäuse wie das be quiet! Pure Base 500DX haben meist nur 2 Lüfter (1x 120mm und 1x 140mm).
In Sachen Airflow bietet MSI das in meinen Augen meisten, bevor man in den Bereich eines offenen oder meshed Front geht, etwas was dem cleanen, eleganten Stil des 100P einfach nicht gerecht wird. Dadurch sind Gehäuse wie das eben erwähnte Pure Base 500DX für die meisten interessierten wohl einfach keine Alternative, obwohl sie vermutlich doch mehr Airflow bieten.
Dem Design ähnlich kommen auch nicht viele. Es gibt zu dem Preis zwar auch schlichte Gehäuse wie das NZXT H510i in schwarz, jedoch ist es ein großer Unterschied, ob ein Gehäuse einfach schlicht ist oder hochwertig und stilvoll.

Das einzige Gehäuse, was ähnlich stilvoll, mit ähnlichem Kühlpotential und der gleichen Größen-Klasse ist, was ich finden konnte ist das Fractal Design Define 7 Compact Black. Während dieses Gehäuse wohl in Sachen Kabel-Management leicht vor dem 100P liegt kommt es mit 180¤ und 2 Lüftern weniger in einer völlig anderen Preisliga.

Für mich das Preis-Leistung nächste Gehäuse kommt aus dem eigenen Reihen: das MSI MPG Sekira 100R. An sich das gleiche Gehäuse, aber die 4 Lüfter sind 4 RGB Lüfter, es gibt eine RGB Lüfter Steuerung dazu und die halbe Front ist ebenfalls Glass und das alles für nur 5¤ mehr. Geht man also alleine nach dem was man zahlt und was man bekommt schlägt das 100R das 100P ohne Frage. Trotzdem rate ich euch, wenn ihr kein RGB wollt und die metallische Front wie sie ist mögt das 100P zu nehmen, was soll man mit RGB Funktion, wenn man es nicht braucht und wieso das Glas vorne, wenn nichts durchleuchtet?

5 Fazit und Empfehlung

MSI Verspricht mit dem MSI MPG Sekira 100P ein Gehäuse, wie es es nur selten gibt: Ein Elegantes Gehäuse, dass ohne viele Spielereien ein extrem hochwertiges Gefühl und Aussehen hat, das einem erlaubt beeindruckende PCs zu bauen und einen dabei nicht zwingt diesen in einer 90 Grad/0 Airflow Sauna zu backen.
Das MSI MPG Sekira 100P ist wahrhaftig kompromisslos hochwertig, dass dezent gefärbte Glass-Panel, die Aluminium-Front, die magnetischen Lüfter Filter und jegliche Metall Panels. Die Kabel können alle elegant und unauffällig hinter dem Mainboard geführt werden, zumindest wenn man sich etwas Mühe gibt. Mit der Netzteilabdeckung ergibt das so einen sehr cleanen Look, auch wenn man aufpassen muss, dass man das Netzteil sieht.
In Sachen Temperaturen muss sich das Sekira 100P auch nicht vor Airflow-Gehäusen verstecken, da durch die guten mitgelieferten Lüfter und die ausreichend großen Öffnungen in der Front stets genug frische Luft dort ist wo sie gebraucht wird.
Jedoch ist auch dieses Gehäuse nicht perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass die "Haupt-Kammer" wo alle PC-Komponenten einen Zentimeter schmaler währe und dieser Zentimeter mehr der "Kabel-Kammer" hinter dem Mainboard zugutekommen würde. So wie es jetzt ist muss man leider sehr genau und ausgeklügelt die Kabel legen. Ein jedoch viel größeres Problem ist, dass man keinerlei 3,5" HDDs nutzen kann, wenn man kein kompaktes Netzteil oder einen 360mm Radiator hathat. In dem Fall hat man auch nur offiziellen Support für 2 2,5" SSDs, das ist zu wenig in meinen Augen.

MSI hat alle ihre Versprechen gehalten, das Gehäuse ist tatsächlich sehr Airflow stark, liefert viel Radiator-support und ist einfach sehr hochwertig konstruiert. Den HDD/SSD Support haben sie aus gutem Grund bei der eigenen Präsentation nur für die Spezifikationen Liste aufbewahrt.

Insgesamt empfehle ich das System jeder/jedem die/den die Ästhetik anspricht, denn diese macht das Gehäuse echt perfekt. Ähnliche Gehäuse findet man nur schlechter ausgestattet und dann ab 180¤. Dieses Gehäuse bietet wirklich genug Airflow für jeglichen nutzen, ob gaming oder beruflich. Die einzigen Kompromisse, die man eingehen muss, sind das etwas schwierigere Kabel-Management und den potentiellen Verzicht auf HDDs, durch ein nicht kompaktes Netzteil und/oder ein 360mm Radiator.
    
  
5 5
     am 20.01.2021
Produkttester
Vorwort

Mir wurde im Rahmen der Tester Keepers Aktion das MSI MPG Sekira 100P zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei Mindfactory und MSI hierfür bedanken. In diesem Sinne: Dankeschön!

Das verbaute System

Derzeit nutze ich ein etwas älteres mid-range System von 2017 für dieses Case, welches aber definitiv aufgerüstet wird in absehbarer Zeit, um diesem Gehäuse würdig zu werden. Zu den Daten:
Mainboard: MSI B350 GAMING PLUS
CPU: AMD Ryzen 1600x
CPU Kühler: be quiet! Pure Rock Slim
RAM: 2x 8GB Crucial Ballistix Sport LT 8GB DDR4-2666 im Dual Channel
GPU: KFA2 GeForce GTX 1050 Ti OC (4GB)
Festplatten:
" ADATA SSD ULTIMATE SU650 (240GB)
" TOSHIBA HDWD110 (1TB)
" TOSHIBA MQ01ABD050V (500GB, ausgebaut aus einem Telekom TV Receiver)

Netzteil: 400 Watt be quiet! Pure Power 10 Non-Modular 80+ Silver

Ich nutze mein System fürs zocken von vor allem FPS Shootern und zum entwickeln von Programmen. Da ich Informatik studiere, erstelle ich auch gelegentlich Präsentationen oder verfasse Texte, also ich nutze konkret auch Office-Anwendungen. Ich bin quasi ein Allrounder.

Lieferumfang

Im Lieferumfang sind enthalten:
" das Gehäuse selbst natürlich
" ein Quick Installation Guide
" ein User Guide
" Schrauben:
o 17x M3 5mm
o 6x 6-32 6mm
o 2x 6-32 6mm (handdrehbare Schraube)
" 6x Kabelbinder
" ein 1 zu 3 Kühler-Splitter Kabel

Das 3-zu-1 Kühler-Kabel stellt für mich dar, dass MSI gut mitgedacht hat. Nicht jedes Mainboard hat unbedingt viele Steckplätze für Lüfter und somit wird direkt Abhilfe ohne große Einbußen geschaffen. Das Quick Installation Guide und User Guide beinhalten Informationen zu allen wichtigen Aspekten zur Montage und den Spezifikationen, der Großteil darin ist grafisch dargestellt. Diese sind schlicht gehalten und auf die wichtigen bzw. relevanten Aspekte zugeschnitten.

Design

Das Gehäuse hat zwar ein sehr schlicht gehaltenes, aber auch sehr schönes Design. Mir gefallen sehr die holzartig-geriffelte Front mit dem MSI Emblem drauf und die silberfarbigen Kanten, welche dem Case ein zeitloses Aussehen verleihen. Das Gehäuse ist auch ohne RGB oder jegliche anderweitiger Beleuchtung sehr schön. Für mich ist es ein Zeugnis dafür ist, dass es nicht immer an RGB Beleuchtung oder Ähnlichem bedarf, sondern auch ohne etwas sehr schick sein kann. Falls man natürlich Lust hat, kann man seine eigenen Beleuchtungen einbauen. Ein echter Hingucker ist dieses Gehäuse wert meiner Meinung nach.

Verarbeitung

Die Verarbeitung dieses Gehäuses ist sehr hochwertig, es wurde hierbei definitiv an keiner Stelle gespart. Das Aluminium fühlt sich an allen Seiten sehr hochwertig an, genau so wie das Glas am Seitenpanel. Das Seitenpanel ist aus echtem Glas gefertigt, ist sehr stabil und hat eine leichte Tönung, welche sehr schön wirkt. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild ist hochwertig, sondern auch das Material im Inneren fühlt sich haptisch ebenso qualitativ sehr hochwertig an.

Montage

In der Montage ist man dank der großen Vielfalt an Möglichkeiten, vor allem mit dem Cable-Management, sehr flexibel. Dies wiederum vereinfacht die Montage um einiges.
Die bildlichen Darstellungen im Quick Starter Guide sind sehr verständlich, jedoch nicht nötig für gekonnte PC-Monteure, da das meiste auch ohne Anleitung sehr selbsterklärend ist.
Sehr zu loben ist bereits vorhandene Kabelverlegung der Front-Anschlüsse, welche in Klettverschlüsse gebündelt sind. Diese sind weder zu lang noch zu kurz und können deshalb problemlos überall platziert werden. Für das Cable-Management wird auf flexible Gummiblenden gesetzt, welche sehr gut den dahinterliegenden Kabelsalat verdecken. Es sind überall sinnvoll platzierte Stellen, um Kabel geeignet anzubinden und durch zu führen. Somit ist Ende mit dem ganzen Kabelsalat. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Zwar finde ich die zwei Plätze hinter der CPU und unter dem Mainboard für 2.5 Zoll Festplatten sehr gut durchdacht, allerdings hätte es ein bisschen mehr Platz geben sollen dafür da z. B. dass SATA-Kabel oder das Kabel vom Netzteil Druck auf den Anschlüssen der SSD bzw. HDD haben kann und dies zu eventuellen Verkrümmungen führen könnte. Es ist zwar nicht viel Druck und somit nicht fatal, aber verbesserungswürdig. Erwähnenswert ist noch, dass bereits beide Festplatten Slots mit Gummi entkoppelt sind und somit keine Vibrationen an das Gehäuse von mechanischen Festplatten weitergetragen werden.

Leistung

Die vorinstallierten Lüfter am Gehäuse machen gute Arbeit. Es gibt kein PWM bei den vorinstallierten Lüftern, aber inzwischen regeln die meisten Mainboards das sowieso über Spannung, also ist es halb so wild, finde ich. Es gibt einen guten Airflow innerhalb des Gehäuses, weshalb mein System bleibt, auch bei höherer Last, also beispielsweise, wenn ich mal etwas zocke, sehr kühl bleibt, ohne zum Flughafen zu mutieren. Dies hat auch positive Auswirkungen auf mein In-Game Erlebnis, da ich dank der guten Kühlung stabile FPS habe, da weder CPU noch GPU runtertakten müssen. Zudem sind die Lüfter im Allgemeinen sehr leise und haben sogar unter höherer Last eine angenehme Lautstärke. Wem die vormontierten Lüfter nicht genug sind, hat die Möglichkeit, oberhalb des Gehäuses noch jeweils zwei zu montieren oder ein Radiator einer Wasserkühlung, was mir sehr gefällt, da hier einem die Möglichkeiten nicht vorweggenommen werden. Die Anschlussmöglichkeiten sind aktuell und haben sogar einen USB-C Steckplatz. Alle notwendigen Knöpfe sind dabei, sogar einer für LED. Das Gehäuse hat noch eine LED-Leuchte, welche zeigt ob der PC an oder aus ist. Die Leistung und Qualität der USB-Anschlüsse sind ebenfalls sehr zu loben.
Preis/-Leistungverhätlnis
Für ca. 120€ ist man mit diesem Gehäuse sehr gut bedient. Es wurde bereits an alles gedacht, da hat wohl MSI seine Erfahrungen als PC-Komponenten bzw. Motherboard Hersteller spielen lassen. Hier bekommt man hochwertige Qualität zum fairen Preis. Ich besitze bereits mehrere Produkte von MSI und bin mit diesen sehr zufrieden und kann MSI nur weiterempfehlen, da man bei diesem Hersteller nahezu nie enttäuscht wird.

Haltbarkeit

Wegen der hochwertigen Verarbeitung des Gehäuses und den Kabeln wird natürlich eine lange Haltbarkeit gewährleistet. Das Gehäuse schlägt mit einem zeitlosen Design, weshalb ich es für deutlich lange Zeit verwenden werde, da dieses sehr schön ist.


Fazit

Mein neues Gehäuse von Mindfactory überzeugt im MSI MPG Sekira 100P Test durch anstandslose Qualität, zeitlosem Aussehen und einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Wie bereits erwähnt, werde ich dieses Gehäuse für meine nächsten Systeme definitiv weiter übernehmen, da es für mich ein 1A Gehäuse darstellt. MSI hat hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet und in vielen Aspekten tiefgründig mitgedacht.
    
  
4 5
     am 19.01.2021
Produkttester
Verpackung:
Wie bei den meistens Gehäusen ist die Versandverpackung des MSI MPG Sekira100P auch die Gehäuseverpackung. Auf diesem sind einmal das Gehäuse abgebildet sowie die wichtigsten technischen Daten aufgelistet.
Das Gehäuse selber ist wie üblich mit zwei großen Styropor Teilen oben und unten im Karton gesichert gewesen. Diese waren sehr eng im Karton drin, was dafür sorgt, dass das Gehäuse im Karton nicht hin und her wackelt und Schäden während der Lieferung entstehen.
Unter dem Styropor war das Gehäuse nochmal in einer Folie eingepackt.

Design, Material und Verarbeitung:
Beginnen wir mit der Vorderseite des Gehäuses:
Die Front des Gehäuses ist sehr schlicht gehalten, wirkt aber trotzdem edel. Sie besteht aus einer geschliffenen Metalloberfläche, auf dem besonders das MSI Logo hervorsticht, welches in das Metall eingraviert ist. Um die Front abzurunden und keine scharfen Übergänge zu haben wurden hier die Kanten mit schmalen Fasen versehen, welche in Silber gehalten wurden und somit die Stirnseite von den übrigen Elementen leicht abhebt.
Oben befinden sich die Bedienelemente. Hier haben wir von links nach rechts gesehen: einen großen Power-Button, daneben einen kleinen Reset-Button, die Power-LED, einen USB-C Anschluss, zwei USB-3.2 A Anschlüsse, ein Mikrophon und Kopfhörer-Anschluss, sowie zuletzt noch ein LED-Button.
Hier musste bereits ein kleiner Kritikpunkt geäußert werden, da bei mir der Aufkleber für den Powerbutton leicht verschoben war und erst mit kräftigem Gegenduck das Plättchen auf seine richtige Stelle zurückging.
Die beiden Seitenelemente des Frontdeckels bestehen aus Lochblech, um hier einen guten Lufteinlass zu gewähren.
Unten befindet sich eine kleine Griffmulde, um die Abdeckung abziehen zu können. Hinter dieser befindet sich ein Staubfilter, der über zwei Klemmen gesichert ist. Dieser überdeckt die komplette Front und schützt das Innere.

Kommen wir zur Sichtseite des Gehäuses:
Hier wurde ein schönes, aus gehärtetem Glass, verarbeitetes Fenster eingesetzt, welches sehr gute Sicht auf die inneren Komponenten gibt. Die Glasscheibe besitzt einen schmalen schwarzgefärbten Rahmen, der aber absolut nicht störend auffällt oder die Sicht einschränkt.

Rückwand und Rückseite:
Bei der Rückwand wurde standartmäßig eine Metallwand genommen, um das spätere Kabelmanagement zu verstecken. Die Rückseite ist ebenfalls klassisch gehalten.

Weiter geht es mit dem Deckel:
Der Deckel ist wie die Front aus Metall gefertigt und besitzt diverse Lüftungsschlitze. Diese sind ungleichmäßig angeordnet, welches einen interessanten Look ergibt. Der Deckel ist durch zwei Schrauben an der Rückseite befestigt, die typischerweise per Hand gelöst werden können, die in meinem Fall aber sehr fest angezogen waren. Erst mithilfe eines Schraubenziehers gingen diese ab.
Unter dem Deckel befindet sich ein magnetisch gehaltener Staubfilter, der leicht entfernbar ist.


Innenraum
Um an das Innere des Gehäuses zu kommen muss man nur die beiden Schauben des Deckels lösen und diesen entfernen. Besonders auffallend ist hier, dass die Seitenelemente nach oben entfernt werden.

Im Innenraum des Gehäuses fällt sofort auf, dass bereits vier vormontierte Lüfter eingebaut sind. Es befinden sich drei 120mm 3Pin Lüfter von MSI in der Front und einer Hinten. Zwei Lüfter der Größe 120mm oder 140mm lassen sich zusätzlich an der Oberseite des Deckels montieren. Außerdem ist es möglich in der Front eine AIO mit einem Radiator mit einer Größe von 120mm, 240mm, 360mm, 140mm oder 280mm zu verbauen. Oben sind Radiatoren bis 280mm möglich und hinten lediglich nur ein 120mm.
Sehr positiv fällt hier auf, dass die Lüfter einen eigenen Kabeldurchlass haben, um die Kabel schnell auf die Rückseite zu führen.
Desweiteren, was mir positiv aufgefallen ist, dass das Gehäuse eine Netzteilabdeckung besitzt. Meiner Meinung sollte es Standard bei allen Gehäusen mit Scheiben sein. Die Abdeckung sorgt für ein aufgeräumtes Gehäuse und verdeckt die Kabel. Ebenfalls ein sehr nettes Detail ist, dass die Abdeckung eine Öffnung besitzt, die das Netzteil preisgibt. Dies hat den Vorteil, dass, wenn man ein Netzteil mit RGB Elementen hat, diese gut zu Geltung kommen, oder wenn man einfach schnell seine Netzteil-Daten ablesen möchte.
Auf der Netzteilabdeckung ist es möglich eine 2,5 Zoll SSD zu montieren. Sollte man dies aber nicht wollen, kann man die Montageplatte auch entfernen.
Das Gehäuse bietet mit sieben Gummidurchlässen viele Möglichkeiten die Kabel von der Rückseite nach innen zu legen. Zwei davon befinden sich über dem Mainboard, drei davon rechts und die letzen beiden sind in der Netzteilabdeckung verbaut.

Auf der Rückseite finden wir die Kabel, die von der Bedienoberfläche ins Gehäuse führen. Diese werden von bereits vier angebrachten Klettverschlüssen gehalten, die einem später das Kabelmanagement erleichtern.
Ganz unten befindet sich ein kleines Gestell das 2x 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen kann. Das Gestell ist mit fünf Schrauben gesichert. Vier davon befinden sich auf der Unterseite des Gehäuses und eine oben auf der Netzteilabdeckung. Entfernt man alle Schrauben, ist es möglich das Gestell weiter in Richtung des Netzteils zu versetzten. Dies ist sehr nützlich und auch notwendig, wenn man einen Radiator der Größe 360mm in der Front verbauen möchte, da sich ansonsten die Lüfter und das Gestell der Festplatten in die Quere kommen.
Rechts neben dem Gestell findet das Netzteil seinen Platz. Dies hat nach vorne hin zum Festplattengestell genügend Freiraum, damit auch ein nicht Modulares Netzteil verbaut werden kann. Unter dem Netzteil, auf der Unterseite des Gehäuses ist noch ein kleiner Staubfilter angebracht, um das Netzteil zu schützen.
Desweiteren ist auf der Rückseite noch ein zweiter Montageplatz für eine 2,5 Zoll SSD, sowie eine Montagemöglichkeit für einen Lüfter- oder RGB-Hub.

Zubehör
Im Lieferumfang sind neben dem Gehäuse noch einige Extras dabei gewesen.
Dies umfasst mehrere Schrauben für die Montage von Hardware, Kabelbinder und ein 4Pin PWM Lüfter Splitterkabel von 1 auf 3 Anschlüssen.
Außerdem waren noch die Bedienungsanleitung, ein Garantieheft und ein Aktionsflyer bei.

Montage
Um die Montagemöglichkeit und Handhabung des Gehäuses besser beurteilen zu können habe ich mein Zweit-System in das Gehäuse eingebaut. Dies umfasst ein:
ASRock 970M Pro3
AMD FX 6300 + Wraith Prism Boxed Kühler
8Gb DDR3 1600 MHz
EVGA GTX 680
Be Quiet System Power 9
3x Sharkoon Shark Blades RGB
PHANTEKS Verlängerungskabel-Set

Der Einbau der Komponenten verlief ohne Probleme. Da ich kein modulares Netzteil verbaut habe, benötigte es mehr Stauraum, um die übrigen Kabel verstecken zu können. Dies war aber kein Problem, da zwischen dem Netzteil und dem Festplattengestell genügend Platz vorhanden ist um überschüssige Kabel verstecken zu können. Es war sogar noch genügend Platz um gesleevte Verlängerungskabel anzubringen.
Um alle Lüfter zu belegen und dabei ein einheitliches Design zu haben, habe ich den hinten verbauten MSI Lüfter entfernt und ihn durch einen der drei RGB-Sharkoon Lüfter ersetzt.
Beim zusammenstecken der Kabel war es am schwierigsten das 4x4 Kabel für die CPU anzubringen, wegen der doch kompakten Bauweise des Gehäuses und weil der Kühler schon montiert war.
Die Frontkabel der Gehäusebedienung sind auch alle lang genug, damit sie ordentlich auf der Rückseite verlegt werden können und im Innenbereich noch bis zu einem mAtx Board nach oben reichen.
Im Großen und Ganzen ein gutes Gehäuse in dem viel und große Hardware reinpasst.

Fazit
Das Gehäuse überzeugt in vielen Bereichen und kann sich sehen lassen, aber leider gibt es auch einige Punkte die nicht so überzeugen können.
Positiv punktet hier auf jeden Fall die Verarbeitung. Alles ist solide verbaut, nichts wackelt oder hat Spiel und es fühlt sich sehr hochwertig an. Die Lüfter ziehen im Betrieb die Luft durch die Front perfekt an und genügend Platz für weitere Lüfter ist auch gegeben. Die Rückseite bietet genügend Platz für jede Menge Kabel.

Was mir nicht so gut gefallen hat ist, das es sich bei den verbauten Lüftern nur um 3Pin Lüfter handelt. Da macht es nicht so viel Sinn ein 4 Pin PWM Splitter mitzuliefern.
Desweiteren ist es schade, dass auf der Rückseite kein Lüfter-Hub schon mit angebracht ist. Das kenne ich von anderen Gehäusen besser, welche auch in niedrigeren Preisklassen sind. Für knapp 120¤ hätte das schon im Lieferumfang bei sein können, beim Sekira 100R ist schließlich auch ein RGB-Hub dabei und das kostet genauso viel. Ebenso macht der RGB-Button vorne auch nicht viel Sinn, wenn kein RGB-Hub vorhanden ist.
Preislich würde ich das Gehäuse eher bei 90¤ ansetzten und sehe dann auch eine klare Kaufempfehlung.

Ich bedanke mich nochmal Bei Mindfactory und MSI, dass mir dieses Gehäuse bereitgestellt wurde, ich es testen durfte und behalten darf.
    
  
5 5
     am 14.01.2021
Produkttester
Hallo,
Ich bin Julian und durfte das MSI MPG Sekira 100P (kostenlos zur Verfügung gestellt von Mindfactory und MSI) für euch testen. Die nachfolgende Rezension bzw. der Produkttest entspricht meiner eigenen Meinung und wurde innerhalb einer Woche nach Zustellung geschrieben.

Erster Eindruck:
Das MSI MPG Sekira 100P kommt gut mit Schaumstoff gepolstert zu euch nach Hause. In der Box befindet sich nur das Gehäuse und im Gehäuse noch das Zubehör.
Beim herausnehmen fällt sofort die 1A Verarbeitungsqualität auf, aber damit verbunden natürlich auch das hohe Gewicht.

Design:
Das Gehäuse besteht größtenteils aus Metall und Glas und ist auch dementsprechend stabil. Plastik wird nur an den Stellen eingesetzt, an denen man schlecht Metall oder Glas nutzen kann.
Bei den Kanten an der Frontblende muss man allerdings vorsichtig sein, diese sind durch die gerade Kante relativ scharf. Ich habe mir damit in den Finger geschnitten :/
Sehr viel überzeugender ist der Mechanismus zur Verankerung der Seitenteile. Man muss nur oben eine Metallblende mit 2 Schrauben lösen und kann dann ganz einfach die Seitenteile nach oben ziehen.
- Kritik: Die Schrauben waren bei mir mehr als Handfest angezogen, beim nächsten Gehäuse bitte etwas weniger festziehen.

Aufbau:
Das Sekira bietet Platz für bis zu 5 140mm und ein 120mm Lüfter, dazu besteht sowohl oben (280mm) als auch vorne (360mm) ausreichend Platz für mehrere Radiatoren. Die vorderen und oberen Lüfter haben Staubfilter. Der obere ist magnetisch, der vordere per Klick-Mechanismus hinter der Frontblende befestigt. Hier wurde wirklich gut mitgedacht!
Airflow ist in diesem Case wirklich super! Zudem ist neben jedem Lüfter auch ein Kabeldurchlass zur Rückseite damit die Kabel nicht im Weg hängen. Die Kabel-Durchlässe sind meistens auch mit einer "Gummi-Blende" versehen, damit man nicht in den Kabelsalat hinten im Case schaut.
Im Gehäuse sind bereits 4 120mm Lüfter vorinstalliert, diese sind für die Drehzahl relativ leise. Etwas schade ist es, dass auf DC Lüfter statt PWM gesetzt wurde. Im Zubehör befindet sich ein Splitter welcher einen PWM-Anschluss auf 3 PWM-Buchsen aufteilt, weshalb dann nicht gleich PWM Lüfter verbaut wurden ist mir ein Rätsel.
Apropos Zubehör: Dieses fällt relativ mager aus, wenige Schrauben und Mini-Kabelbinder, um EATX zu verbauen würden noch 2 Standoffs fehlen.
Die Optik des Gehäuses muss einem natürlich gefallen. Ich mag das minimalistische und trotzdem sehr edle Design sehr. Die Front besteht aus gebürstetem Aluminium, der Innenraum ist schwarz lackiert und die Scheibe leicht getönt.
Das Frontpanel ist am Gehäuse befestigt und bietet mit zwei USB 3.0, USB C und Kopfhörer- und Mikrofonanschluss gute Konnektivität. Allerdings frage ich mich weshalb der LED-Switch vom MSI MPG Sekira 100R mit im Frontpanel geblieben ist.
Die Knöpfe haben minimales Spiel und drücken immer zuverlässig, da habe ich bei anderen Herstellern schon deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht.
Auf der Rückseite befindet sich der 2. 2,5" Festplattenplatz, 2 3,5" Festplattenschächte (übrigens mit gutem Fixier-System, welche in die Festplatte hinein geklippt wird) und eine Art Kabelkanal mit Klett-Kabelbindern. Allerdings ist nicht super viel Platz in der Rückseite (oder ich bin einfach von meinem Big-Tower verwöhnt :D). Für Kabel Extension-Kits könnte zu wenig Platz sein. Auch hier hätten 5mm mehr gut getan.

Montage:
Für den Test habe ich folgendes System verbaut:
- AMD Ryzen 9 5900X
- ASUS ROG STRIX X570-E
- Corsair Vengeance RGB Pro 64GB
- AORUS RTX 2080 Ti
Der Einbau der Komponenten war einfach und hat gut funktioniert. Die Kabeldurchführungen unter dem Mainboard (also über dem Netzteil) machen für mich in der momentan Ausführung wenig Sinn. Es fehlen im Netzteilschacht ca 5mm Höhe damit man die Kabel einfach legen kann, momentan bekommt man schon bei dem USB3.0 Kabel vom Gehäuse etwas Probleme.
Über dem Netzteilschacht befindet sich einer der 2 2,5" Festplatten-Plätze. Für den Festplatten-Platz ist die Kabel-Durchführung im Netzteilschacht ein paar Millimeter zu weit entfernt, sodass ich keine abgewinkelten Kabel installieren konnte. Herkömmliche gerade Kabel funktionieren natürlich trotzdem ohne Probleme.
Der Festplatten-Platz kann mit einer Schraube und durch ein Steck-System befestigt werden.
Die Front kann einfach mit dem herkömmlich Pin-Einrastsystem gelöst werden, der Staubfilter dahinter wird eingeklickt und bietet ein feines Mesh in dem Staub vermutlich gut sitzen bleibt. Also genau richtig für den Zweck. Luft kommt trotzdem noch gut genug durch.
Genügend zur Montage, weiter mit der Leistung

Leistung:
Die Temperaturen waren wirklich in Ordnung und der PC war auch unter Volllast ziemlich leise. Hier fallen allerdings die mitgelieferten Lüfter wieder negativ auf, da diese leider kein PWM unterstützen. Durch die getönte Scheibe (übrigens Echt-Glas, kein billiges Plexi!) sieht man die Beleuchtung super. Die Tönung ist sehr dezent und trotzdem effektiv, sodass man mit etwas Geschick auch ein paar unschöne Kabel o.ä. verstecken kann.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Der Preis von zz. 120¤ ist angemessen, kein Preis-/Leistungskracher aber bei weitem KEIN Wucher, also eine gute Platzierung im Mittelfeld. Besonders wenn man das Design, die Verarbeitungsqualität und die Materialien beachtet kann man wirklich nicht meckern.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich:
Durch die sehr hochwertigen Materialien und ziemlich stabil wirkenden Bau, kann man eine sehr lange Haltbarkeit erwarten. Ich habe das Gehäuse zwar nicht durch die Gegend geworfen, aber wenn man mal mit dem Schraubendreher abrutscht und im Lack landet merkt man, dass auch der Lack ziemlich dick ist und nicht sofort Metall durchkommt.
Nur bei den Schrauben hätte ich wirklich mehr erwartet. Diese waren schon nach einem Einbau sichtbar abgenutzt und nach dem zweiten schon minimal deformiert (also der Schraubenkopf, das Gewinde war noch gut).
Wie man aber bestimmt in de, Produkttest lesen kann, hat das Gehäuse ein paar Ungereimtheiten, diese fallen aber vermutlich nur im direkten Vergleich zu anderen Gehäusen und mit viel Erfahrung bzw. Tests auf. Also eindeutig meckern auf hohem Niveau.

Verarbeitung:
Wie in dem Test bisher schon zu erahnen ist die Verarbeitung des Gehäuses selber erste Sahne. Keine großen Spaltmaße, super Verriegelungssysteme, hochwertige Materialien und selbst der Lack stimmt. Bei den Schrauben hätte ich mehr erwartet, aber naja& sind halt Schrauben. Die Lüfter machen bisher einen guten Eindruck, nur PWM wäre wünschenswert (ist auch ein PWM-Splitter dabei).

Fazit:
Ich habe mein System zweimal darin verbaut, damit mir möglichst viele Fehler auffallen, aber es gab nicht wirklich Fehler. Nur kleine Ungereimtheiten über die man problemlos hinwegsehen kann, natürlich würde ich mich über deren Behebung bei neuen Versionen freuen.

Wenn einem das Design gefällt, sollte man hier auf jeden Fall zuschlagen!


Abschließend auch nochmal vielen Dank an Mindfactory und MSI für die Bereitstellung des Gehäuses! Es hat wirklich Spaß gemacht darin zu testen.
(Für den Test hätte ich 14 Tage Zeit, habe mich aber schon nach der Zustellung an den Test gemacht.)
    
  
5 5
     am 14.01.2021
Produkttester
Technische Eigenschaften

Hersteller: MSI
Produkt Name: MPG SEKIRA 100P

Größe: 42cm (Länge) x 21,5cm (Breite) x 47,5cm (Höhe)

Frontanschlüsse (oben): 2 x USB 3.2 Gen 1 Typ-A
1 x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
1 x 3,5mm Klinke für Mikrofon
1 x 3,5mm Klinke für Audio

Frontschalter (oben): 1 x Power Ein- / Ausschalter
1 x Resetschalter

Mainboard Größen: EATX, ATX , mATX, ITX

PCI Slots: 7 Stück

Seitenfenster Material: Temperedglas

Vorinstallierte Lüfter: 3 x 120mm Gehäuselüfter (Model: )
1 x 120mm Gehäuselüfter (Model: )

Kühlvarianten:

Front Â’ 3 x 120mm Luftkühler (non-RGB)
2 x 240mm Luftkühler (non-RGB)
120mm / 240mm / 360mm Radiatoren

Hinten Â’ 120mm Lüfter (non-RGB)

Oben Â’ 2 x 120mm Lüfter
120mm / 240mm Radiatoren

(Magnetische Staubfilter für die Lüfter vorhanden)

Maximale GPU Länge: bis zu 340mm

Maximale CPU-Kühler Länge: bis zu 170mm

Netzteil kompatiblität: Standard ATX PSU bis maximal 25cm Länge
Achtung bei sehr langen PSU's Â’
nur ohne 3,5" HDD Käfig möglich!

HDD / SSD Plätze: 2 x 2,5" Einbaurahmen (im Gehäuseboden)
1 x 2,5" Gehäuse Rückwand
3 x 3,5" im HDD Käfig (in der PSU Kammer)

Gewicht (inkl. Verpackung): 9,65kg









Verpackung / Versand

Das MSI MPG SEKIRA 100P kommt gut und sicher Verpackt in einem Karton an indem das Gehäuse selbst nochmal separat in einer Platikfolie eingepackt ist und mit zwei Styroporelementen vor Stößen geschützt wird.

Kleines Manko ist mir allerdings aufgefallen:
Beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass eine Gehäuseschraube lose im Karton lag, welches wohl zu dem 2,5" Festplattenrahmen gehörte, da der Festplattenrahmen leider lose im Gehäuse selbst vorzufinden war.
Das hätte zu eventuellen Schäden oder Kratzern am Seitenglas oder im Innenraum des Gehäusebodens führen können. Es kam aber trotzdem alles völlig unbeschadet bei mir an!

Material

Das Gehäuse sieht wirklich sehr hochwertig aus und es ist wirklich nahezu komplett aus Metal. Plastik sucht man hier vergebens was mir sehr gut gefällt und es dadurch auch sehr Stabil ist. Hier wackelt nichts und ist fest miteinander verbunden. Es sind keine scharfen Kanten oder unlackierte stellen zu finden; es gibt hier nichts zu beanstanden!
Das Seitenfenster ist aus stabilen Temperedglass gefertigt und nicht aus Acrylglas wie man es von manch anderen Gehäusen kennt und somit stabil und vor allem kratzfest!

Alles wirklich super hochwertig verarbeitet! Daumen hoch!

Leistung

Das Gehäuse bietet von Werkaus mit den vorinstallierten Lüftern eine leise und gute Kühlleistung. Durch das Durchdachte Design kann ein guter Airflow erzeugt werden; Durch die Front kann mit den drei vor installierten Lüftern, seitlich ausreichend Frischluft angesaugt werden und wird durch den hinteren Lüfter und die obere Meshabdeckung wieder gut abgeführt werden können.
Ich habe das Gehäuse nur mit diesen vorinstallierten Lüftern Betrieben jedoch bietet das Gehäuse auch ausreichend Platz und Möglichkeiten eine eigene evtl. noch effizientere Kühllösungen nachrüsten zu können. Es kann in der Front eine bis zu 360mm und am Deckel bis zu 240mm oder Große Wasserkühlung angebracht werden. Alternativ könnte man auch einfach noch zwei extra 120mm oder 140mm Lüfter verbauen um die Wärmeabführung damit noch mehr unterstützen können.


Optik

Wie bereits erwähnt ist alles aus hochwertigen und gut lackierten Material in Schwarz gefertigt. Die Front ist aus gebürsteten Aluminium und fühlt sich nicht nur gut an sondern wirkt auch wirklich sehr edel! Selbst die Lüftermashes, die sich seitlich in an dem Frontdeckel befinden sind aus Metal gefertigt und fest damit verbunden. Im Auslieferungsumfang gibt es keine RGB Beleuchtung dabei jedoch vier unauffällige schwarze und effektive Lüfter von MSI.

Montage

Für den Test habe ich in das Gehäuse folgende Hardware von meinem zweit Rechner verbaut:

Mainboard: MSI B350 Thomahawk (ATX)
CPU: AMD Ryzen 1600x + Wraith Prism Boxed Kühler
RAM: G.Skill 8GB DDR4 (2 x 4GB)
PSU: Xilence 530w

Sonstiges: 1 x UV LED Stripe


Die Montage bei dem MSI Case ist quasi selbsterklärend und bietet gut durchdachte verbindungssysteme die ineinandergreifen. Die Front lässt sich einfach abziehen und ist nicht mit Kabeln verbunden sondern durch eine Kontaktplatte gelöst. Dadurch läuft man nicht gefahr evtl. Kabel versehentlich rauszureißen beim entfernen der Frontabdeckung. kannte ich so bisher noch von keinem anderen Gehäuseherstellern.
Um mit der Montage zu beginnen muss man einfach den Gehäusedeckel hinten mit zwei Schrauben lösen und kann so das eingehängte Seitenfenster aushängen. Das finde ich auch sehr gut gelöst und lässt sich einfach umsetzen.
Im Gehäuse findet man zwei 2,5" Festplattenrahmen und Metal vor welche am Gehäuseboden sichtbar verschraubt werden können oder aber auch entfernt werden könnten.
Auf der Rückseite befinden sich ausreichend Durchführungen die mit schwarzen Gummiblenden verdeckt sind um ein gutes Kabelmanagement umzusetzen und damit die Kabelwege im Sichtbereich möglich kurz halten zu können.
Die Gehäuserückwand bietet im inneren ausreichend Platz um gute Kabelführungen umsetzen zu können.
Von der Rückwand findet man außerdem noch einen 3,5" HDD Käfig (auch für 2,5" HDD/SSD geeigent) vor, den man bei Bedarf, wie z.B. einem längeren ATX Netzteil entfernen kann oder um den Platz für nicht benötigte Kabel nutzen zu können.

Preis-/Leistungsverhltnis

Das Case ist derzeit für ca. 120€ aufwärts zu kaufen und finde der Preis ist für dieses durchaus angemessen, da man eine wirklich gute Verarbeitung mit hochwerigen Materialien und dadurch entsprechende gesamt Qualität erhält.
Es sind außerdem noch vier gute und Leise Lüfter, die man dazubekommt und diese nicht noch extern dazukaufen muss. Andere Gehäuse für weniger Geld haben wesentlich mehr Plastikteile und keine so gute Verarbeitung und durchdachtes Design wie das MSI MPG SEKIRA 100P. Hier Lohnt der "Aufpreis" zu manchen Konkurenzprodukten anderer Hersteller !

Haltbarkeit

Wie oben schon erwähnt sucht man hier wirklich vergebens nach Plastik, lockeren Verbindungen oder größeren Verschleißteilen. Das Design und die Materialwahl ist wirklich gut durchdacht. Da hier fast alles aus Metal ist und z.B. das Seiten Fenster aus hochwertigen Temperedglass ist gehe ich davon aus, dass es lange funktionell und haltbar sein wird. Als beispiel möchte ich lobend erwähnen, dass die Seitenscheibe nur eingehangen wird und nicht verschraubt werden muss läuft man nicht Gefahr dass bei häufigen öffnen des Gehäuses die Gewinde mit der Zeit verschleißen.
Bei anderen Gehäusen ist mit das schon passiert, dass das Glas an den verschaubungen verkratzt/abplatzt oder eben Gewinde nicht mehr richtig packen. Die Front ist auch aus gebürsteten Aluminium was bei den Großteil der anderen Herstellern meist aus Plastik besteht und somit im gegensatz zu diesem Gehäuse anfälliger gegen Stöße oder Kratzer ist.
Die Schalter machen auch einen sehr guten Eindruck und fühlen sich auch sehr hochwertig an und wackeln nicht, sondern sind fest in der Führung.
Da ich nur 14 Tage Zeit habe sind diese Meinungen reine Einschätzungen und verglichen mit anderen Gehäusen die ich selbst besessen oder persönliche Erfahrungen gemacht habe.


Fazit

Dieses Gehäuse überzeugt durch sein schlichtes und edles Design und seiner sehr hochwertigen Verarbeitung! Es bietet viele, vorallem dem neusten standartentsprechende, Anschlussmöglichkeiten am Frontpanel und wird mit bereits vier vorinstallierten 120mm Lüftern von MSI ausgeliefert. Dadurch ist es direkt von Werk aus einsatzbereit und bietet ausreichende Kühlung! Das Design/Konzept von dem Gehäuse ist durchweg durchdacht und einfach zu handhaben und bietet viele Möglichkeiten sein Individuelles Computer Setup darin zu verbauen mit ausreichend Platz für ein schönes Kabelmanagement!

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!
    
  
5 5
     am 14.06.2021
Verifizierter Kauf
Wunderschönes Case!
Mein erstes hochwertiges Case und der Unterschied ist gewaltig. Vorher immer nur 20-30¤ Gehäuse verwendet und mich entsprechend abgequält und mir beinahe die Hände aufgeschlitzt.
Das Case ist sehr gut verarbeitet. Es wurde an jede noch so kleine Möglichkeit gedacht dem Kunden das Bauen zu erleichtern und die Freude zu erhöhen.
Das Material fühlt sich sehr wertig an und die 4 integrierten Lüfter sind angenehm leise.
    
  
5 5
     am 20.01.2021
Produkttester
Review MSI MPG SEKIRA 100P

Im Folgenden möchte ich meine Gedanken über das MSI MPG Sekira 100P mit euch teilen, nachdem ich es nun gut eine Woche intensiv aus mehreren Standpunkten untersucht habe. Um jeder/m es zu Ermöglichen entweder ein Gesamtbild zu bekommen oder einzelne Aspekte genauer zu erfahren gliedere ich meine Review wie folgt:
0. Mein Setup
1. Marketing Versprechen
2. Analyse der Konstruktion
3. Kühlpotential
4. Preis-Leistung
5. Fazit
Mein Setup dient rein zur Transparenz und schließt sowohl meine PC-Komponenten wie auch mein sonstiges Test Equipment ein. Bei den Marketing Versprechen gucke ich kurz: Was sagt MSI was das Gehäuse können soll und was wir erwarten können? Damit soll verhindert werden, dass vermeintlich Schwachstellen, eventuell gezielte Entscheidungen wahren z.B. das Fehlen von RGB in einem schlicht gemeinten Design. Die Analyse der Konstruktion geht unterteilt in weitere Bereiche das Gehäuse sehr genau durch und erklärt/hinterfragt jegliche Designentscheidung. Beim Kühlpotential teste ich wie gut Airflow in realisierbar ist und wie laut der PC dabei werden kann. Vor dem Fazit gucke ich mir dann noch die Preis-Leistung an und setze die zuvor etablierten Features und Fehler in den Kontext des deutschen Gehäuse Marktes. Dies dient vor allem dazu der/dem potenziellen Kunden/-in ein Gefühl zugeben, ob das Gehäuse es wert ist. Im Fazit fasse ich alles Obere zusammen und erläutere wem ich es empfehle und wem nicht.
0 Mein Setup
Auch wenn es für diesen Test nur von relativer Bedeutung ist möchte ich es aus Transparenz-gründen Teilen. Die Basis meines PCs bietet Gigabytes B550 Vision D, ausgerüstet mit einem AMD Ryzen 5 5600x und 2x8Gb Crucial Ballistix DDR4-3200 CL16. Für meine GPUs nutze ich zwei Gigabyte R9 270x, welche ähnlich wie die neuen RTX 3000 GPUs eine sogenanntes "blow-through-design" haben, das heißt sie leiten warme Luft weiter richtig Prozessor. Als Speicher nutze ich eine Corsair MP600 M.2 NVMe SSD, zwei 2,5 Zoll SSDs und eine Seagate Baracuda. Den Strom für mein System liefert ein Corsair HX1000i, wobei ich auch ein be quiet! System power 450W und ein Corsair RM750 Netzteil getestet habe... wieso seht ihr später.
Um erweiterte Kühlungstests zu machen nutze ich zwei Temperatursensoren. Diese dienen dazu zu testen ob z.B. die M.2 SSD, die Spannungswandler und sonstige heiße Stellen genug Luft abbekommen, um kalt gehalten zu bleiben.

1 Marketing
MSIs wirbt direkt zu Anfang mit "Spiele mit Stil", einem Motto, dass sich durch die gesamte Präsentation zieht. Versprochen werden dafür hochwertige Materialien (z.B. eine Aluminium Front) und großartige Features (z.B. USB 3.2 Typ C, 4 vorinstallierte Lüfter und vorinstallierte Luftfilterung. Vor allem wird auch auf den Support von bis zu EATX Mainboards und vielseitigen Radiator Konfiguration eingegangen.
Dadurch erwarte ich von dem Gehäuse, dass es ein sehr hochwertiges schönes Gehäuse ist, welches trotzdem einen angemessenen Airflow hat und kaum Kompromisse in Flexibilität macht. Was ich nicht erwarte ist ein perfektes Airflow Case mit vielen auffälligen Spielereien. Da die Präsentation nichts über Kabelmanagment oder Speichermedien sagt bin ich mal gespannt was mich da erwartet.
2 Analyse Konstruktion
Meine Analyse der Konstruktion behandelt das gegliederte Abgehen von Features und interessanten Bereichen des Gehäuses. Dazu ist es wie folgt gegliedert:
*PC Gliederung*
2.1 Konstruktion
Die Konstruktion -also die innere Metallstruktur- des Gehäuses ist durchgehend auf höchstem Niveau gehalten und man hat nie das Gefühl, dass zum Geld sparen merkbare Kompromisse eingegangen wurden. Alle kannten sind angenehm gebogen oder geschliffen. Wenn man das Gehäuse in der Hand hält fühlt es sich sehr hochwertig und schwer an, ohne jedoch ein absoluter Brocken zu sein.

2.2 Wände, Abdeckungen und Front I/O
Das Gehäuse hat auf der von vorne gesehen linken Seite eine großer durchgängige tempered-Glass Scheibe. Die Scheibe selber ist ziemlich dick und leicht verdunkelt und wirkt dadurch besonders hochwertig, vor allem wenn man sie aus dem Gehäuse in die Hand nimmt und anschaut. Am Gehäuse selber sieht sie aber natürlich auch Klasse aus und wirkt durch die schwarze Bemalung, welche die Halterung versteck, sehr clean und strahlt Klasse aus.
Das Glass-panel und die metallische Abdeckung auf der Rückseite lassen sich leicht abnehmen. Dazu muss man die zwei Rändelschrauben (thumb screws) auf der Rückseite der Oberen Abdeckung abnehmen und diese einfach Richtung Gehäuseende schieben. Dann lassen sich beide Seiten-Abdeckungen einfach einige Zentimeter anheben und anschließen rausnehmen.
Das Frontpanel ist aus Aluminium und strahlt vor allem durch das schöne Glaspanel echte Klasse aus. Wenn man das Gehäuse anschaut sieht es echt gut aus, da der größte Bereich in einfach (aber nicht langweiliges) dunkelgrau behandelt wurde und dann das reine Aluminium in Spalten durchschaut.
Oberhalb des Frontpanels befindet sich die I/O mit 2x USB A, 1x USB (3.1) C, Power, Reset, AUX out (Kopfhörer), AUX in (Mikrofon) und einer LED. Diese Features wurden allesamt schön ausgearbeitet und passen in den generellen Stiel. Mit den drei USB-Anschlüssen sollten für die meisten alle Ansprüche erfüllt sein und sollte man doch mehr brauchen bietet vor allem der USB C Anschluss genug Bandbreite für einen großen USB hub.
Insgesamt muss man sagen, dass die Abdeckungen allesamt dem versprochenen Stiel gerecht werden. Alles fühlt sich sehr hochwertig und gut verarbeitet an und die große abgedunkelte scheibe und das Aluminium Front-panel lassen das Gehäuse weniger wie ein RGB-Spielzeug als eine ernstzunehmende Maschine wirken.

2.3 Filter und Lüfter
Alle typischen Luft Einlässe (Netzteil, Front und Top) wurden mit magnetisch befestigten Filtern ausgestattet. Diese wirken sehr gut verarbeitet. In meinen Tests habe ich das Gehäuse sowohl mit als auch ohne die Filter laufen lassen, um zu gucken, wie sich die Lautstärke entwickelt. Dabei habe ich kaum einen Unterschied feststellen können und ich rate jeder/m die Filter zu nutzen. Natürlich sollte man jedoch die Filter an den Stellen entfernen, wo man Luft aus dem Gehäuse pusten will.
Die Lüfter sind MSI gebrandet, 12V, 120mm, 8 blättrig und nach meinem Test völlig in Ordnung für Airflow. Wenn man noch einen Radiator installieren will sollte man jedoch über bessere Lüfter nachdenken... zumindest, wenn man es leise mag.

2.5 Kabel-Management
In Sachen Kabelmanagement stand MSI beim Designen durch den kleinen Formfaktor mit relativ großem "Hauptraum" vor einer großen Challenge und MSI hat bestmöglich gelöst... was immer noch kein Traum ist.
Das Gehäuse bietet zwei Reihen an durch Gummi abgedeckte Kabel-Einlässe, mit denen sich alle Kabel Problemlos in die hintere Kammer des Gehäuses führen lassen. Dort wird es nun aber eng und die Kabellegung muss gut durchdacht sein. Anders als es die vorinstallierten Kabelbinder suggerieren ist es nämlich nicht möglich alle Kabel in einem Strang zu bündeln und wie in einer einzelne "Wirbelsäule" durch das Gehäuse zu führen. Dennoch ist es gut machbar und nicht die schlechteste Lösung in der Midi-Tower Klasse.
Für die I/O Anschlüsse hat MSI sich für einen mit Gummi abgedeckten Ausschnitt aus der Netzteilabdeckung entschieden, eine sehr gute und elegante Lösung, die perfekt wäre wenn man nicht einige Cent hätte sparen wollen einige Front I/O Kabel teilweise in bunten "Senf" Kabeln kommen zu lassen.

2.6 Netzteilabdeckung
Die Netzteilabdeckung ist an sich sehr Standard, verglichen mit anderen und hat somit auch die üblichen stärken und Schwächen. Ein Vorteil ist, dass sie beim Kabel-Management etwas Platz für eine gewisse Unordnung bzw. Organisation bieten. Ein Nachteil ist meist (auch hier), dass Radiatoren in der Front nur eine Maximale dicke haben dürfen und Custom Wasserkühlung nur selten in der unteren Ecke Platz für Komponenten wie Ausgleichsbehälter finden.
Nun gibts zwei große Nachteile die vor allem (aber nicht nur) bei diesem Gehäuse auffallen, dem einen widme ich den ganzen nächsten Punkt: 2.7 Speichermedien. Auf den ersten gehe ich hier ein: Die Abdeckung hat ein Loch, durch das man das Netzteil sehen kann. Die meisten die dieses Gehäuse kaufen tun es nicht, weil es funktioniert, sondern weil es Klasse zeigt, weil es Stielvoll ist; beeindruckend nicht wegen der vielen LEDs, sondern der Schlichtheit, die doch viel Spielraum bietet, den PC und seine Komponenten zu zeigen und in schau zu setzen. Nun habe ich zum Beispiel ein schwarz/weiß build -eine Kombination, die immer beliebter wird- und alles ist, drauf abgestimmt... alles außer das Netzteil. Ausgerechnet Netzteile gibt es kaum in diesem Stiel die das Gehäuse hat und wenn man wie ich in ein gutes Netzteil investiert hat kann man nicht jeden neuen PC ein neues Netzteil kaufen. Es ergibt sinn wieso MSI sich dazu entschieden hat, denn es gibt inzwischen viele RGB Netzteile und co. die im Schwester-Model 100R sicherlich nicht versteckt bleiben sollten. Da jegliches Metallstück mehrere Werkzeuge braucht, die einen 5-stelligen Betrag kosten ergibt es nur Sinn, dass man, wenn man zwei Gehäuse mit genau den gleichen Abmessungen hat dort das gleiche Teil verwendet, leider macht es das schwer den Stil, den MSI auf ganzer Linie verfolgt aufrecht zu erhalten.

2.7 Speichermedien
Das zweite Problem ist, dass unter der relativ kleinen Abdeckung zwei Sachen Platz finden müssen: Das Netzteil und die Speichermedien... und glaubt mir, dass wird eng! Mein non-modulares altes be quiet! System power 7 450W passt gerade noch so in das Gehäuse, wenn man die Festplatten-Halter nicht rausnimmt. Mein Corsair RM750 (semi-modular) und mein Corsair HX1000i (voll-modular) passen nicht zusammen mit den Festplatten unter die Abdeckung. Das heißt, dass man ein wirklich kleines Netzteil braucht, wenn man noch irgendein 3,5" HDD Datengrab hat und auch benutzt. Das alleine bringt mich persönlich zum Zweifeln, ob ich dieses Gehäuse langfristig nutzen möchte. Allen HDD Speicher in SSDs "umzuwandeln" ist für mich nicht lohnenswert und kostet mich mindestens 200-300¤. Zudem gibts auch für SSDs kaum richtigen Platz, aber dazu jetzt mehr.
Es gibt neben den 2 Festplatten Plätzen beim Netzteil noch 2 weitere Punkte eure 2,5" SSDs zu installieren: Auf der Rückseite der Motherboard Befestigung und oben auf der Netzteilabdeckung. Will man also mehr als 2 SSDs korrekt installieren muss man zwangsweise die Festplattenhalterung beim Netzteil nutzen, etwas was für die meisten nicht möglich sein wird.
Insgesamt sind die Kompromisse bei Speichermedien für mich der mit Abstand härteste Kritikpunkt ein potentieller Deal-breaker. Will man eine 3,5" HDD nutzen muss man ein kleines Netzteil haben, hat man das nicht kann man keine HDD nutzen. Während man SSDs noch ohne Befestigung problemlos und ohne Langzeitschäden einfach hinter der Abdeckung lose hängen lassen kann, geht das mit HDDs einfach nicht. Wer keine HDDs mehr hat oder einen Separaten NAS und maximal 2 SSDs hat muss sich hierdrüber keine Gedanken machen, alle anderen sollten sich das nochmal überlegen.
3 Kühlpotential
Um das Kühlpotential zu testen habe ich mein PC verschiedenen Situationen ausgesetzt und geguckt, ob die Kompromisse, die für Größe und Design in Sachen Airflow eingegangen wurden, etwas, was sonst möglich ist nicht zu tun oder die Hardware in gefährliche Temperaturbereiche bringt.
Dazu erkläre ich erst kurz die Methodik und schlüssele danach auf verschiedene Testbereiche auf, um darin zu zeigen welcher Test bestanden wurde und anschließend meine Erfahrungen kurz zu erläutern.

3.0 Methodik
Zum Testen Nutze ich sowohl mein MSI MPG Sekira 100P als auch mein vorheriges Gehäuse, das Corsair Air 540 Carbide. Dabei muss eins klar sein: das Corsair ist ein Cube, allein dafür gebaut guten Airflow zu haben. Hierbei geht es nicht darum welches Gehäuse bessert kühlt, sondern ob die "Vorteile" in Sachen Größe und Aussehen des MSIs einen dermaßen großen thermalen Nachteil bringen, dass es die Nutzung des PCs einschränkt. Um zu gucken, ob es tatsächlich am Gehäuse oder einfach der Hardware selbst liegt teste ich dieselben Limits in dem Corsair, dass quasi als "ideal" für geschlossene Gehäuse verstanden wird.
Auch wenn ich versuche die Umstände stets möglich gleich zu halten ist das für mich leider nie wirklich möglich. Auch kann ich nie genau sagen welcher thermale Vorteil vom Gehäuse und welcher von anderen Faktoren (zum Beispiel Luft, Kühlerleistung, Lüfter, die ich neben den MSI Lüftern nutze, Übertaktungsversuche etc.) herbeigerufen wird.
Stattfinden tun alle Tests bei derselben Einstellung der Zentralheizung (21 Grad), mit geschlossenem Fenster. Dabei laufen CPU und GPU Stress-test (Prime 95 und Furmark) oder Anwendungsszenarien (Blender Render, Cinebench und Assasins Creed Odyssey). Zudem teste ich RAM Übertaktung, um zu sehen, wie gut der Airflow über den RAM ist. Ich habe meinen Radiator (be quiet! Pure Loop 280mm) in der Oberseite installiert und alle MSI Lüfter wie vorinstalliert gelassen.
Jeder Testbereich hat eine von mir angegebene maximal Temperatur, wird diese nach einer Stunde Test nicht länger als eine Minute überschritten oder die Leistung gedrosselt gilt der Test als "Bestanden".

3.1 Prime95 (kein PBO)
Maximale CPU-Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Dank der 280mm Lüftung und der relativ kleinen TDP des Ryzen 5 5600x konnte auch innerhalb einer Stunde die Temperatur in Maßen gehalten werden. Die CPU hat dabei nie den Takt gedrosselt.
3.2 Prime 95 (PBO)
Maximale CPU-Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
AMDs eigenes Übertakt-tool Precision Boost Overdrive (PBO) nutzt Kühl und Leistungspotential um die CPU höher und mehr zu boosten. Also selbst wenn die CPU im ersten Test am Limit war (war sie nicht) würde PBO die Leistung nicht verändern, wenn jedoch Luft nach oben war konnte der Takt angehoben werden. Dabei konnte der Default durchschnittlich höher takten, aber auch das MSI muss sich mit den ergebnissen nicht verstecken.
3.3 Furmark
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): nicht bestanden
MSI MPG Sekira 100P: nicht bestanden
Durch die sehr ähnliche 360mm Belüftung der Grafikkarten war die Leistung in beiden Fällen sehr ähnlich. Durch den absolut harten und für Grafikkarten ungesunden Stress von Furmark wurden beide ordentlich heiß und während die unter nur etwas drosseln musste war die obere messbar am Drosseln. Da der Default den Test aber auch nicht bestanden hat, muss man davon ausgehen, dass es in einem geschlossenen System für meinen PC vielleicht einfach unmöglich ist.
3.4 Blender Render
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Wenig überraschend schafft das Gehäuse 1 Stunde bei Blender Rendern ohne zu Drosseln. Wichtig dabei ist auch, dass das MSI Gehäuse beim Arbeiten also keinen merkbaren Leistungsverlust gegenüber dem Default hat.
3.5 Cinebench R20
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Erneut schafft es das Gehäuse ohne Drosseln und ohne Merkbaren Nachteil zum Default.
3.6 Assasins Creed Odyssey
Maximale CPU- Temperatur: 92 Grad
Maximale GPU-Temperatur: 80 Grad
Corsair (default): Bestanden
MSI MPG Sekira 100P: Bestanden
Leider kann ich mit meiner aktuellen Hardware keine noch aktuelleren Titel angenehm testen. Jedoch habe ich meine Hardware einfach so hoch es ging mit diesem Spiel ausgelastet und mit beiden Gehäusen keinen Unterschied gemerkt.
3.7 RAM Temperaturen
Der RAM lief in allen Tests angemessen warm und hat 70 Grad nie überschritten. Auch ein Übertakten zu 3800MHz war Temperaturtechnisch möglich, wobei ich für höhere Takte wahrscheinlich an das Limit meiner RAM DIMMs gestoßen bin.
3.8 Chipsatz Temperaturen
Der Chipsatz wurde von mir in allen nicht CPU Tests geprüft. Dabei habe ich nie eine auffällig hohe Temperatur gemessen. Auch größere Datentransfers (die ich eh machen musste) die über den Chipsatz gingen haben ihm nichts Merkbares angetan.
3.9 Spannungswandler Temperaturen
Auch wenn die Spannungswandler in den CPU-Übertakt Szenarien merkbar heißer wurden habe ich in beiden Gehäusen ähnliche Werte gemessen. Auch wenn ich möglichst nah an den Wandlern gemessen habe kann ich leider nicht verlässlich sagen welcher Spannungswandler Temperaturen vorliegen, wenn ich z.B. 50 Grad messe. Daher kann ich nicht sagen unter welcher Temperatur die Wandler gehalten wurden, dafür aber, dass die Ergebnisse in beiden Gehäusen ähnlich waren.
3.10 Vertikale GPU
Leider habe ich keinen vertikalen GPU Mount, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass alle Karten die in den Vertikalen Halter (2 Slots breit) passen auch genug Luft bekommen sollten.
3.11 Radiator Support
Das Gehäuse erlaubt in der Front 120mm/140/240mm/280mm/360mm Radiatoren, wobei bei der Breite von custom Radiatoren darauf geachtet werden sollte, dass es eine Netzteilabdeckung gibt. Zudem wichtig zu beachten ist, dass ein 360mm Radiator nur dann installiert werden kann, wenn die 3,5" Festplattenhalterung herausgenommen wird. In dem oberen Panel kann man offiziell einen 120/240 Radiator installieren, auch wenn ich meinen 280mm auch installieren konnte. Hinten einen 120mm. Zudem sollte es in Custom Loops möglich sein die Front und Top Radiatoren zu verbinden.

4 Preis-Leistung
Bei der Preis-Leistung geht es vor allem um eins: Welche Features hat das Gehäuse und welche hat die Konkurrenz. Kurz gesagt: Was muss man sonst zahlen, um ein ähnliches Gehäuse zu bekommen?

Die Ausstattung des MSI MPG Sekira 100P mit 4 Lüftern ist zwar nicht bahnbrechend, aber in dem Preispunkt eher die Ausnahme. Selbst Airflow-Gehäuse wie das be quiet! Pure Base 500DX haben meist nur 2 Lüfter (1x 120mm und 1x 140mm).
In Sachen Airflow bietet MSI das in meinen Augen meisten, bevor man in den Bereich eines offenen oder meshed Front geht, etwas was dem cleanen, eleganten Stil des 100P einfach nicht gerecht wird. Dadurch sind Gehäuse wie das eben erwähnte Pure Base 500DX für die meisten interessierten wohl einfach keine Alternative, obwohl sie vermutlich doch mehr Airflow bieten.
Dem Design ähnlich kommen auch nicht viele. Es gibt zu dem Preis zwar auch schlichte Gehäuse wie das NZXT H510i in schwarz, jedoch ist es ein großer Unterschied, ob ein Gehäuse einfach schlicht ist oder hochwertig und stilvoll.

Das einzige Gehäuse, was ähnlich stilvoll, mit ähnlichem Kühlpotential und der gleichen Größen-Klasse ist, was ich finden konnte ist das Fractal Design Define 7 Compact Black. Während dieses Gehäuse wohl in Sachen Kabel-Management leicht vor dem 100P liegt kommt es mit 180¤ und 2 Lüftern weniger in einer völlig anderen Preisliga.

Für mich das Preis-Leistung nächste Gehäuse kommt aus dem eigenen Reihen: das MSI MPG Sekira 100R. An sich das gleiche Gehäuse, aber die 4 Lüfter sind 4 RGB Lüfter, es gibt eine RGB Lüfter Steuerung dazu und die halbe Front ist ebenfalls Glass und das alles für nur 5¤ mehr. Geht man also alleine nach dem was man zahlt und was man bekommt schlägt das 100R das 100P ohne Frage. Trotzdem rate ich euch, wenn ihr kein RGB wollt und die metallische Front wie sie ist mögt das 100P zu nehmen, was soll man mit RGB Funktion, wenn man es nicht braucht und wieso das Glas vorne, wenn nichts durchleuchtet?

5 Fazit und Empfehlung

MSI Verspricht mit dem MSI MPG Sekira 100P ein Gehäuse, wie es es nur selten gibt: Ein Elegantes Gehäuse, dass ohne viele Spielereien ein extrem hochwertiges Gefühl und Aussehen hat, das einem erlaubt beeindruckende PCs zu bauen und einen dabei nicht zwingt diesen in einer 90 Grad/0 Airflow Sauna zu backen.
Das MSI MPG Sekira 100P ist wahrhaftig kompromisslos hochwertig, dass dezent gefärbte Glass-Panel, die Aluminium-Front, die magnetischen Lüfter Filter und jegliche Metall Panels. Die Kabel können alle elegant und unauffällig hinter dem Mainboard geführt werden, zumindest wenn man sich etwas Mühe gibt. Mit der Netzteilabdeckung ergibt das so einen sehr cleanen Look, auch wenn man aufpassen muss, dass man das Netzteil sieht.
In Sachen Temperaturen muss sich das Sekira 100P auch nicht vor Airflow-Gehäusen verstecken, da durch die guten mitgelieferten Lüfter und die ausreichend großen Öffnungen in der Front stets genug frische Luft dort ist wo sie gebraucht wird.
Jedoch ist auch dieses Gehäuse nicht perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass die "Haupt-Kammer" wo alle PC-Komponenten einen Zentimeter schmaler währe und dieser Zentimeter mehr der "Kabel-Kammer" hinter dem Mainboard zugutekommen würde. So wie es jetzt ist muss man leider sehr genau und ausgeklügelt die Kabel legen. Ein jedoch viel größeres Problem ist, dass man keinerlei 3,5" HDDs nutzen kann, wenn man kein kompaktes Netzteil oder einen 360mm Radiator hathat. In dem Fall hat man auch nur offiziellen Support für 2 2,5" SSDs, das ist zu wenig in meinen Augen.

MSI hat alle ihre Versprechen gehalten, das Gehäuse ist tatsächlich sehr Airflow stark, liefert viel Radiator-support und ist einfach sehr hochwertig konstruiert. Den HDD/SSD Support haben sie aus gutem Grund bei der eigenen Präsentation nur für die Spezifikationen Liste aufbewahrt.

Insgesamt empfehle ich das System jeder/jedem die/den die Ästhetik anspricht, denn diese macht das Gehäuse echt perfekt. Ähnliche Gehäuse findet man nur schlechter ausgestattet und dann ab 180¤. Dieses Gehäuse bietet wirklich genug Airflow für jeglichen nutzen, ob gaming oder beruflich. Die einzigen Kompromisse, die man eingehen muss, sind das etwas schwierigere Kabel-Management und den potentiellen Verzicht auf HDDs, durch ein nicht kompaktes Netzteil und/oder ein 360mm Radiator.
    
  
5 5
     am 20.01.2021
Produkttester
Vorwort

Mir wurde im Rahmen der Tester Keepers Aktion das MSI MPG Sekira 100P zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei Mindfactory und MSI hierfür bedanken. In diesem Sinne: Dankeschön!

Das verbaute System

Derzeit nutze ich ein etwas älteres mid-range System von 2017 für dieses Case, welches aber definitiv aufgerüstet wird in absehbarer Zeit, um diesem Gehäuse würdig zu werden. Zu den Daten:
Mainboard: MSI B350 GAMING PLUS
CPU: AMD Ryzen 1600x
CPU Kühler: be quiet! Pure Rock Slim
RAM: 2x 8GB Crucial Ballistix Sport LT 8GB DDR4-2666 im Dual Channel
GPU: KFA2 GeForce GTX 1050 Ti OC (4GB)
Festplatten:
" ADATA SSD ULTIMATE SU650 (240GB)
" TOSHIBA HDWD110 (1TB)
" TOSHIBA MQ01ABD050V (500GB, ausgebaut aus einem Telekom TV Receiver)

Netzteil: 400 Watt be quiet! Pure Power 10 Non-Modular 80+ Silver

Ich nutze mein System fürs zocken von vor allem FPS Shootern und zum entwickeln von Programmen. Da ich Informatik studiere, erstelle ich auch gelegentlich Präsentationen oder verfasse Texte, also ich nutze konkret auch Office-Anwendungen. Ich bin quasi ein Allrounder.

Lieferumfang

Im Lieferumfang sind enthalten:
" das Gehäuse selbst natürlich
" ein Quick Installation Guide
" ein User Guide
" Schrauben:
o 17x M3 5mm
o 6x 6-32 6mm
o 2x 6-32 6mm (handdrehbare Schraube)
" 6x Kabelbinder
" ein 1 zu 3 Kühler-Splitter Kabel

Das 3-zu-1 Kühler-Kabel stellt für mich dar, dass MSI gut mitgedacht hat. Nicht jedes Mainboard hat unbedingt viele Steckplätze für Lüfter und somit wird direkt Abhilfe ohne große Einbußen geschaffen. Das Quick Installation Guide und User Guide beinhalten Informationen zu allen wichtigen Aspekten zur Montage und den Spezifikationen, der Großteil darin ist grafisch dargestellt. Diese sind schlicht gehalten und auf die wichtigen bzw. relevanten Aspekte zugeschnitten.

Design

Das Gehäuse hat zwar ein sehr schlicht gehaltenes, aber auch sehr schönes Design. Mir gefallen sehr die holzartig-geriffelte Front mit dem MSI Emblem drauf und die silberfarbigen Kanten, welche dem Case ein zeitloses Aussehen verleihen. Das Gehäuse ist auch ohne RGB oder jegliche anderweitiger Beleuchtung sehr schön. Für mich ist es ein Zeugnis dafür ist, dass es nicht immer an RGB Beleuchtung oder Ähnlichem bedarf, sondern auch ohne etwas sehr schick sein kann. Falls man natürlich Lust hat, kann man seine eigenen Beleuchtungen einbauen. Ein echter Hingucker ist dieses Gehäuse wert meiner Meinung nach.

Verarbeitung

Die Verarbeitung dieses Gehäuses ist sehr hochwertig, es wurde hierbei definitiv an keiner Stelle gespart. Das Aluminium fühlt sich an allen Seiten sehr hochwertig an, genau so wie das Glas am Seitenpanel. Das Seitenpanel ist aus echtem Glas gefertigt, ist sehr stabil und hat eine leichte Tönung, welche sehr schön wirkt. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild ist hochwertig, sondern auch das Material im Inneren fühlt sich haptisch ebenso qualitativ sehr hochwertig an.

Montage

In der Montage ist man dank der großen Vielfalt an Möglichkeiten, vor allem mit dem Cable-Management, sehr flexibel. Dies wiederum vereinfacht die Montage um einiges.
Die bildlichen Darstellungen im Quick Starter Guide sind sehr verständlich, jedoch nicht nötig für gekonnte PC-Monteure, da das meiste auch ohne Anleitung sehr selbsterklärend ist.
Sehr zu loben ist bereits vorhandene Kabelverlegung der Front-Anschlüsse, welche in Klettverschlüsse gebündelt sind. Diese sind weder zu lang noch zu kurz und können deshalb problemlos überall platziert werden. Für das Cable-Management wird auf flexible Gummiblenden gesetzt, welche sehr gut den dahinterliegenden Kabelsalat verdecken. Es sind überall sinnvoll platzierte Stellen, um Kabel geeignet anzubinden und durch zu führen. Somit ist Ende mit dem ganzen Kabelsalat. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Zwar finde ich die zwei Plätze hinter der CPU und unter dem Mainboard für 2.5 Zoll Festplatten sehr gut durchdacht, allerdings hätte es ein bisschen mehr Platz geben sollen dafür da z. B. dass SATA-Kabel oder das Kabel vom Netzteil Druck auf den Anschlüssen der SSD bzw. HDD haben kann und dies zu eventuellen Verkrümmungen führen könnte. Es ist zwar nicht viel Druck und somit nicht fatal, aber verbesserungswürdig. Erwähnenswert ist noch, dass bereits beide Festplatten Slots mit Gummi entkoppelt sind und somit keine Vibrationen an das Gehäuse von mechanischen Festplatten weitergetragen werden.

Leistung

Die vorinstallierten Lüfter am Gehäuse machen gute Arbeit. Es gibt kein PWM bei den vorinstallierten Lüftern, aber inzwischen regeln die meisten Mainboards das sowieso über Spannung, also ist es halb so wild, finde ich. Es gibt einen guten Airflow innerhalb des Gehäuses, weshalb mein System bleibt, auch bei höherer Last, also beispielsweise, wenn ich mal etwas zocke, sehr kühl bleibt, ohne zum Flughafen zu mutieren. Dies hat auch positive Auswirkungen auf mein In-Game Erlebnis, da ich dank der guten Kühlung stabile FPS habe, da weder CPU noch GPU runtertakten müssen. Zudem sind die Lüfter im Allgemeinen sehr leise und haben sogar unter höherer Last eine angenehme Lautstärke. Wem die vormontierten Lüfter nicht genug sind, hat die Möglichkeit, oberhalb des Gehäuses noch jeweils zwei zu montieren oder ein Radiator einer Wasserkühlung, was mir sehr gefällt, da hier einem die Möglichkeiten nicht vorweggenommen werden. Die Anschlussmöglichkeiten sind aktuell und haben sogar einen USB-C Steckplatz. Alle notwendigen Knöpfe sind dabei, sogar einer für LED. Das Gehäuse hat noch eine LED-Leuchte, welche zeigt ob der PC an oder aus ist. Die Leistung und Qualität der USB-Anschlüsse sind ebenfalls sehr zu loben.
Preis/-Leistungverhätlnis
Für ca. 120€ ist man mit diesem Gehäuse sehr gut bedient. Es wurde bereits an alles gedacht, da hat wohl MSI seine Erfahrungen als PC-Komponenten bzw. Motherboard Hersteller spielen lassen. Hier bekommt man hochwertige Qualität zum fairen Preis. Ich besitze bereits mehrere Produkte von MSI und bin mit diesen sehr zufrieden und kann MSI nur weiterempfehlen, da man bei diesem Hersteller nahezu nie enttäuscht wird.

Haltbarkeit

Wegen der hochwertigen Verarbeitung des Gehäuses und den Kabeln wird natürlich eine lange Haltbarkeit gewährleistet. Das Gehäuse schlägt mit einem zeitlosen Design, weshalb ich es für deutlich lange Zeit verwenden werde, da dieses sehr schön ist.


Fazit

Mein neues Gehäuse von Mindfactory überzeugt im MSI MPG Sekira 100P Test durch anstandslose Qualität, zeitlosem Aussehen und einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Wie bereits erwähnt, werde ich dieses Gehäuse für meine nächsten Systeme definitiv weiter übernehmen, da es für mich ein 1A Gehäuse darstellt. MSI hat hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet und in vielen Aspekten tiefgründig mitgedacht.
    
  
4 5
     am 19.01.2021
Produkttester
Verpackung:
Wie bei den meistens Gehäusen ist die Versandverpackung des MSI MPG Sekira100P auch die Gehäuseverpackung. Auf diesem sind einmal das Gehäuse abgebildet sowie die wichtigsten technischen Daten aufgelistet.
Das Gehäuse selber ist wie üblich mit zwei großen Styropor Teilen oben und unten im Karton gesichert gewesen. Diese waren sehr eng im Karton drin, was dafür sorgt, dass das Gehäuse im Karton nicht hin und her wackelt und Schäden während der Lieferung entstehen.
Unter dem Styropor war das Gehäuse nochmal in einer Folie eingepackt.

Design, Material und Verarbeitung:
Beginnen wir mit der Vorderseite des Gehäuses:
Die Front des Gehäuses ist sehr schlicht gehalten, wirkt aber trotzdem edel. Sie besteht aus einer geschliffenen Metalloberfläche, auf dem besonders das MSI Logo hervorsticht, welches in das Metall eingraviert ist. Um die Front abzurunden und keine scharfen Übergänge zu haben wurden hier die Kanten mit schmalen Fasen versehen, welche in Silber gehalten wurden und somit die Stirnseite von den übrigen Elementen leicht abhebt.
Oben befinden sich die Bedienelemente. Hier haben wir von links nach rechts gesehen: einen großen Power-Button, daneben einen kleinen Reset-Button, die Power-LED, einen USB-C Anschluss, zwei USB-3.2 A Anschlüsse, ein Mikrophon und Kopfhörer-Anschluss, sowie zuletzt noch ein LED-Button.
Hier musste bereits ein kleiner Kritikpunkt geäußert werden, da bei mir der Aufkleber für den Powerbutton leicht verschoben war und erst mit kräftigem Gegenduck das Plättchen auf seine richtige Stelle zurückging.
Die beiden Seitenelemente des Frontdeckels bestehen aus Lochblech, um hier einen guten Lufteinlass zu gewähren.
Unten befindet sich eine kleine Griffmulde, um die Abdeckung abziehen zu können. Hinter dieser befindet sich ein Staubfilter, der über zwei Klemmen gesichert ist. Dieser überdeckt die komplette Front und schützt das Innere.

Kommen wir zur Sichtseite des Gehäuses:
Hier wurde ein schönes, aus gehärtetem Glass, verarbeitetes Fenster eingesetzt, welches sehr gute Sicht auf die inneren Komponenten gibt. Die Glasscheibe besitzt einen schmalen schwarzgefärbten Rahmen, der aber absolut nicht störend auffällt oder die Sicht einschränkt.

Rückwand und Rückseite:
Bei der Rückwand wurde standartmäßig eine Metallwand genommen, um das spätere Kabelmanagement zu verstecken. Die Rückseite ist ebenfalls klassisch gehalten.

Weiter geht es mit dem Deckel:
Der Deckel ist wie die Front aus Metall gefertigt und besitzt diverse Lüftungsschlitze. Diese sind ungleichmäßig angeordnet, welches einen interessanten Look ergibt. Der Deckel ist durch zwei Schrauben an der Rückseite befestigt, die typischerweise per Hand gelöst werden können, die in meinem Fall aber sehr fest angezogen waren. Erst mithilfe eines Schraubenziehers gingen diese ab.
Unter dem Deckel befindet sich ein magnetisch gehaltener Staubfilter, der leicht entfernbar ist.


Innenraum
Um an das Innere des Gehäuses zu kommen muss man nur die beiden Schauben des Deckels lösen und diesen entfernen. Besonders auffallend ist hier, dass die Seitenelemente nach oben entfernt werden.

Im Innenraum des Gehäuses fällt sofort auf, dass bereits vier vormontierte Lüfter eingebaut sind. Es befinden sich drei 120mm 3Pin Lüfter von MSI in der Front und einer Hinten. Zwei Lüfter der Größe 120mm oder 140mm lassen sich zusätzlich an der Oberseite des Deckels montieren. Außerdem ist es möglich in der Front eine AIO mit einem Radiator mit einer Größe von 120mm, 240mm, 360mm, 140mm oder 280mm zu verbauen. Oben sind Radiatoren bis 280mm möglich und hinten lediglich nur ein 120mm.
Sehr positiv fällt hier auf, dass die Lüfter einen eigenen Kabeldurchlass haben, um die Kabel schnell auf die Rückseite zu führen.
Desweiteren, was mir positiv aufgefallen ist, dass das Gehäuse eine Netzteilabdeckung besitzt. Meiner Meinung sollte es Standard bei allen Gehäusen mit Scheiben sein. Die Abdeckung sorgt für ein aufgeräumtes Gehäuse und verdeckt die Kabel. Ebenfalls ein sehr nettes Detail ist, dass die Abdeckung eine Öffnung besitzt, die das Netzteil preisgibt. Dies hat den Vorteil, dass, wenn man ein Netzteil mit RGB Elementen hat, diese gut zu Geltung kommen, oder wenn man einfach schnell seine Netzteil-Daten ablesen möchte.
Auf der Netzteilabdeckung ist es möglich eine 2,5 Zoll SSD zu montieren. Sollte man dies aber nicht wollen, kann man die Montageplatte auch entfernen.
Das Gehäuse bietet mit sieben Gummidurchlässen viele Möglichkeiten die Kabel von der Rückseite nach innen zu legen. Zwei davon befinden sich über dem Mainboard, drei davon rechts und die letzen beiden sind in der Netzteilabdeckung verbaut.

Auf der Rückseite finden wir die Kabel, die von der Bedienoberfläche ins Gehäuse führen. Diese werden von bereits vier angebrachten Klettverschlüssen gehalten, die einem später das Kabelmanagement erleichtern.
Ganz unten befindet sich ein kleines Gestell das 2x 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen kann. Das Gestell ist mit fünf Schrauben gesichert. Vier davon befinden sich auf der Unterseite des Gehäuses und eine oben auf der Netzteilabdeckung. Entfernt man alle Schrauben, ist es möglich das Gestell weiter in Richtung des Netzteils zu versetzten. Dies ist sehr nützlich und auch notwendig, wenn man einen Radiator der Größe 360mm in der Front verbauen möchte, da sich ansonsten die Lüfter und das Gestell der Festplatten in die Quere kommen.
Rechts neben dem Gestell findet das Netzteil seinen Platz. Dies hat nach vorne hin zum Festplattengestell genügend Freiraum, damit auch ein nicht Modulares Netzteil verbaut werden kann. Unter dem Netzteil, auf der Unterseite des Gehäuses ist noch ein kleiner Staubfilter angebracht, um das Netzteil zu schützen.
Desweiteren ist auf der Rückseite noch ein zweiter Montageplatz für eine 2,5 Zoll SSD, sowie eine Montagemöglichkeit für einen Lüfter- oder RGB-Hub.

Zubehör
Im Lieferumfang sind neben dem Gehäuse noch einige Extras dabei gewesen.
Dies umfasst mehrere Schrauben für die Montage von Hardware, Kabelbinder und ein 4Pin PWM Lüfter Splitterkabel von 1 auf 3 Anschlüssen.
Außerdem waren noch die Bedienungsanleitung, ein Garantieheft und ein Aktionsflyer bei.

Montage
Um die Montagemöglichkeit und Handhabung des Gehäuses besser beurteilen zu können habe ich mein Zweit-System in das Gehäuse eingebaut. Dies umfasst ein:
ASRock 970M Pro3
AMD FX 6300 + Wraith Prism Boxed Kühler
8Gb DDR3 1600 MHz
EVGA GTX 680
Be Quiet System Power 9
3x Sharkoon Shark Blades RGB
PHANTEKS Verlängerungskabel-Set

Der Einbau der Komponenten verlief ohne Probleme. Da ich kein modulares Netzteil verbaut habe, benötigte es mehr Stauraum, um die übrigen Kabel verstecken zu können. Dies war aber kein Problem, da zwischen dem Netzteil und dem Festplattengestell genügend Platz vorhanden ist um überschüssige Kabel verstecken zu können. Es war sogar noch genügend Platz um gesleevte Verlängerungskabel anzubringen.
Um alle Lüfter zu belegen und dabei ein einheitliches Design zu haben, habe ich den hinten verbauten MSI Lüfter entfernt und ihn durch einen der drei RGB-Sharkoon Lüfter ersetzt.
Beim zusammenstecken der Kabel war es am schwierigsten das 4x4 Kabel für die CPU anzubringen, wegen der doch kompakten Bauweise des Gehäuses und weil der Kühler schon montiert war.
Die Frontkabel der Gehäusebedienung sind auch alle lang genug, damit sie ordentlich auf der Rückseite verlegt werden können und im Innenbereich noch bis zu einem mAtx Board nach oben reichen.
Im Großen und Ganzen ein gutes Gehäuse in dem viel und große Hardware reinpasst.

Fazit
Das Gehäuse überzeugt in vielen Bereichen und kann sich sehen lassen, aber leider gibt es auch einige Punkte die nicht so überzeugen können.
Positiv punktet hier auf jeden Fall die Verarbeitung. Alles ist solide verbaut, nichts wackelt oder hat Spiel und es fühlt sich sehr hochwertig an. Die Lüfter ziehen im Betrieb die Luft durch die Front perfekt an und genügend Platz für weitere Lüfter ist auch gegeben. Die Rückseite bietet genügend Platz für jede Menge Kabel.

Was mir nicht so gut gefallen hat ist, das es sich bei den verbauten Lüftern nur um 3Pin Lüfter handelt. Da macht es nicht so viel Sinn ein 4 Pin PWM Splitter mitzuliefern.
Desweiteren ist es schade, dass auf der Rückseite kein Lüfter-Hub schon mit angebracht ist. Das kenne ich von anderen Gehäusen besser, welche auch in niedrigeren Preisklassen sind. Für knapp 120¤ hätte das schon im Lieferumfang bei sein können, beim Sekira 100R ist schließlich auch ein RGB-Hub dabei und das kostet genauso viel. Ebenso macht der RGB-Button vorne auch nicht viel Sinn, wenn kein RGB-Hub vorhanden ist.
Preislich würde ich das Gehäuse eher bei 90¤ ansetzten und sehe dann auch eine klare Kaufempfehlung.

Ich bedanke mich nochmal Bei Mindfactory und MSI, dass mir dieses Gehäuse bereitgestellt wurde, ich es testen durfte und behalten darf.
    
  
5 5
     am 14.01.2021
Produkttester
Hallo,
Ich bin Julian und durfte das MSI MPG Sekira 100P (kostenlos zur Verfügung gestellt von Mindfactory und MSI) für euch testen. Die nachfolgende Rezension bzw. der Produkttest entspricht meiner eigenen Meinung und wurde innerhalb einer Woche nach Zustellung geschrieben.

Erster Eindruck:
Das MSI MPG Sekira 100P kommt gut mit Schaumstoff gepolstert zu euch nach Hause. In der Box befindet sich nur das Gehäuse und im Gehäuse noch das Zubehör.
Beim herausnehmen fällt sofort die 1A Verarbeitungsqualität auf, aber damit verbunden natürlich auch das hohe Gewicht.

Design:
Das Gehäuse besteht größtenteils aus Metall und Glas und ist auch dementsprechend stabil. Plastik wird nur an den Stellen eingesetzt, an denen man schlecht Metall oder Glas nutzen kann.
Bei den Kanten an der Frontblende muss man allerdings vorsichtig sein, diese sind durch die gerade Kante relativ scharf. Ich habe mir damit in den Finger geschnitten :/
Sehr viel überzeugender ist der Mechanismus zur Verankerung der Seitenteile. Man muss nur oben eine Metallblende mit 2 Schrauben lösen und kann dann ganz einfach die Seitenteile nach oben ziehen.
- Kritik: Die Schrauben waren bei mir mehr als Handfest angezogen, beim nächsten Gehäuse bitte etwas weniger festziehen.

Aufbau:
Das Sekira bietet Platz für bis zu 5 140mm und ein 120mm Lüfter, dazu besteht sowohl oben (280mm) als auch vorne (360mm) ausreichend Platz für mehrere Radiatoren. Die vorderen und oberen Lüfter haben Staubfilter. Der obere ist magnetisch, der vordere per Klick-Mechanismus hinter der Frontblende befestigt. Hier wurde wirklich gut mitgedacht!
Airflow ist in diesem Case wirklich super! Zudem ist neben jedem Lüfter auch ein Kabeldurchlass zur Rückseite damit die Kabel nicht im Weg hängen. Die Kabel-Durchlässe sind meistens auch mit einer "Gummi-Blende" versehen, damit man nicht in den Kabelsalat hinten im Case schaut.
Im Gehäuse sind bereits 4 120mm Lüfter vorinstalliert, diese sind für die Drehzahl relativ leise. Etwas schade ist es, dass auf DC Lüfter statt PWM gesetzt wurde. Im Zubehör befindet sich ein Splitter welcher einen PWM-Anschluss auf 3 PWM-Buchsen aufteilt, weshalb dann nicht gleich PWM Lüfter verbaut wurden ist mir ein Rätsel.
Apropos Zubehör: Dieses fällt relativ mager aus, wenige Schrauben und Mini-Kabelbinder, um EATX zu verbauen würden noch 2 Standoffs fehlen.
Die Optik des Gehäuses muss einem natürlich gefallen. Ich mag das minimalistische und trotzdem sehr edle Design sehr. Die Front besteht aus gebürstetem Aluminium, der Innenraum ist schwarz lackiert und die Scheibe leicht getönt.
Das Frontpanel ist am Gehäuse befestigt und bietet mit zwei USB 3.0, USB C und Kopfhörer- und Mikrofonanschluss gute Konnektivität. Allerdings frage ich mich weshalb der LED-Switch vom MSI MPG Sekira 100R mit im Frontpanel geblieben ist.
Die Knöpfe haben minimales Spiel und drücken immer zuverlässig, da habe ich bei anderen Herstellern schon deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht.
Auf der Rückseite befindet sich der 2. 2,5" Festplattenplatz, 2 3,5" Festplattenschächte (übrigens mit gutem Fixier-System, welche in die Festplatte hinein geklippt wird) und eine Art Kabelkanal mit Klett-Kabelbindern. Allerdings ist nicht super viel Platz in der Rückseite (oder ich bin einfach von meinem Big-Tower verwöhnt :D). Für Kabel Extension-Kits könnte zu wenig Platz sein. Auch hier hätten 5mm mehr gut getan.

Montage:
Für den Test habe ich folgendes System verbaut:
- AMD Ryzen 9 5900X
- ASUS ROG STRIX X570-E
- Corsair Vengeance RGB Pro 64GB
- AORUS RTX 2080 Ti
Der Einbau der Komponenten war einfach und hat gut funktioniert. Die Kabeldurchführungen unter dem Mainboard (also über dem Netzteil) machen für mich in der momentan Ausführung wenig Sinn. Es fehlen im Netzteilschacht ca 5mm Höhe damit man die Kabel einfach legen kann, momentan bekommt man schon bei dem USB3.0 Kabel vom Gehäuse etwas Probleme.
Über dem Netzteilschacht befindet sich einer der 2 2,5" Festplatten-Plätze. Für den Festplatten-Platz ist die Kabel-Durchführung im Netzteilschacht ein paar Millimeter zu weit entfernt, sodass ich keine abgewinkelten Kabel installieren konnte. Herkömmliche gerade Kabel funktionieren natürlich trotzdem ohne Probleme.
Der Festplatten-Platz kann mit einer Schraube und durch ein Steck-System befestigt werden.
Die Front kann einfach mit dem herkömmlich Pin-Einrastsystem gelöst werden, der Staubfilter dahinter wird eingeklickt und bietet ein feines Mesh in dem Staub vermutlich gut sitzen bleibt. Also genau richtig für den Zweck. Luft kommt trotzdem noch gut genug durch.
Genügend zur Montage, weiter mit der Leistung

Leistung:
Die Temperaturen waren wirklich in Ordnung und der PC war auch unter Volllast ziemlich leise. Hier fallen allerdings die mitgelieferten Lüfter wieder negativ auf, da diese leider kein PWM unterstützen. Durch die getönte Scheibe (übrigens Echt-Glas, kein billiges Plexi!) sieht man die Beleuchtung super. Die Tönung ist sehr dezent und trotzdem effektiv, sodass man mit etwas Geschick auch ein paar unschöne Kabel o.ä. verstecken kann.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Der Preis von zz. 120¤ ist angemessen, kein Preis-/Leistungskracher aber bei weitem KEIN Wucher, also eine gute Platzierung im Mittelfeld. Besonders wenn man das Design, die Verarbeitungsqualität und die Materialien beachtet kann man wirklich nicht meckern.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich:
Durch die sehr hochwertigen Materialien und ziemlich stabil wirkenden Bau, kann man eine sehr lange Haltbarkeit erwarten. Ich habe das Gehäuse zwar nicht durch die Gegend geworfen, aber wenn man mal mit dem Schraubendreher abrutscht und im Lack landet merkt man, dass auch der Lack ziemlich dick ist und nicht sofort Metall durchkommt.
Nur bei den Schrauben hätte ich wirklich mehr erwartet. Diese waren schon nach einem Einbau sichtbar abgenutzt und nach dem zweiten schon minimal deformiert (also der Schraubenkopf, das Gewinde war noch gut).
Wie man aber bestimmt in de, Produkttest lesen kann, hat das Gehäuse ein paar Ungereimtheiten, diese fallen aber vermutlich nur im direkten Vergleich zu anderen Gehäusen und mit viel Erfahrung bzw. Tests auf. Also eindeutig meckern auf hohem Niveau.

Verarbeitung:
Wie in dem Test bisher schon zu erahnen ist die Verarbeitung des Gehäuses selber erste Sahne. Keine großen Spaltmaße, super Verriegelungssysteme, hochwertige Materialien und selbst der Lack stimmt. Bei den Schrauben hätte ich mehr erwartet, aber naja& sind halt Schrauben. Die Lüfter machen bisher einen guten Eindruck, nur PWM wäre wünschenswert (ist auch ein PWM-Splitter dabei).

Fazit:
Ich habe mein System zweimal darin verbaut, damit mir möglichst viele Fehler auffallen, aber es gab nicht wirklich Fehler. Nur kleine Ungereimtheiten über die man problemlos hinwegsehen kann, natürlich würde ich mich über deren Behebung bei neuen Versionen freuen.

Wenn einem das Design gefällt, sollte man hier auf jeden Fall zuschlagen!


Abschließend auch nochmal vielen Dank an Mindfactory und MSI für die Bereitstellung des Gehäuses! Es hat wirklich Spaß gemacht darin zu testen.
(Für den Test hätte ich 14 Tage Zeit, habe mich aber schon nach der Zustellung an den Test gemacht.)
    
  
5 5
     am 14.01.2021
Produkttester
Technische Eigenschaften

Hersteller: MSI
Produkt Name: MPG SEKIRA 100P

Größe: 42cm (Länge) x 21,5cm (Breite) x 47,5cm (Höhe)

Frontanschlüsse (oben): 2 x USB 3.2 Gen 1 Typ-A
1 x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
1 x 3,5mm Klinke für Mikrofon
1 x 3,5mm Klinke für Audio

Frontschalter (oben): 1 x Power Ein- / Ausschalter
1 x Resetschalter

Mainboard Größen: EATX, ATX , mATX, ITX

PCI Slots: 7 Stück

Seitenfenster Material: Temperedglas

Vorinstallierte Lüfter: 3 x 120mm Gehäuselüfter (Model: )
1 x 120mm Gehäuselüfter (Model: )

Kühlvarianten:

Front Â’ 3 x 120mm Luftkühler (non-RGB)
2 x 240mm Luftkühler (non-RGB)
120mm / 240mm / 360mm Radiatoren

Hinten Â’ 120mm Lüfter (non-RGB)

Oben Â’ 2 x 120mm Lüfter
120mm / 240mm Radiatoren

(Magnetische Staubfilter für die Lüfter vorhanden)

Maximale GPU Länge: bis zu 340mm

Maximale CPU-Kühler Länge: bis zu 170mm

Netzteil kompatiblität: Standard ATX PSU bis maximal 25cm Länge
Achtung bei sehr langen PSU's Â’
nur ohne 3,5" HDD Käfig möglich!

HDD / SSD Plätze: 2 x 2,5" Einbaurahmen (im Gehäuseboden)
1 x 2,5" Gehäuse Rückwand
3 x 3,5" im HDD Käfig (in der PSU Kammer)

Gewicht (inkl. Verpackung): 9,65kg









Verpackung / Versand

Das MSI MPG SEKIRA 100P kommt gut und sicher Verpackt in einem Karton an indem das Gehäuse selbst nochmal separat in einer Platikfolie eingepackt ist und mit zwei Styroporelementen vor Stößen geschützt wird.

Kleines Manko ist mir allerdings aufgefallen:
Beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass eine Gehäuseschraube lose im Karton lag, welches wohl zu dem 2,5" Festplattenrahmen gehörte, da der Festplattenrahmen leider lose im Gehäuse selbst vorzufinden war.
Das hätte zu eventuellen Schäden oder Kratzern am Seitenglas oder im Innenraum des Gehäusebodens führen können. Es kam aber trotzdem alles völlig unbeschadet bei mir an!

Material

Das Gehäuse sieht wirklich sehr hochwertig aus und es ist wirklich nahezu komplett aus Metal. Plastik sucht man hier vergebens was mir sehr gut gefällt und es dadurch auch sehr Stabil ist. Hier wackelt nichts und ist fest miteinander verbunden. Es sind keine scharfen Kanten oder unlackierte stellen zu finden; es gibt hier nichts zu beanstanden!
Das Seitenfenster ist aus stabilen Temperedglass gefertigt und nicht aus Acrylglas wie man es von manch anderen Gehäusen kennt und somit stabil und vor allem kratzfest!

Alles wirklich super hochwertig verarbeitet! Daumen hoch!

Leistung

Das Gehäuse bietet von Werkaus mit den vorinstallierten Lüftern eine leise und gute Kühlleistung. Durch das Durchdachte Design kann ein guter Airflow erzeugt werden; Durch die Front kann mit den drei vor installierten Lüftern, seitlich ausreichend Frischluft angesaugt werden und wird durch den hinteren Lüfter und die obere Meshabdeckung wieder gut abgeführt werden können.
Ich habe das Gehäuse nur mit diesen vorinstallierten Lüftern Betrieben jedoch bietet das Gehäuse auch ausreichend Platz und Möglichkeiten eine eigene evtl. noch effizientere Kühllösungen nachrüsten zu können. Es kann in der Front eine bis zu 360mm und am Deckel bis zu 240mm oder Große Wasserkühlung angebracht werden. Alternativ könnte man auch einfach noch zwei extra 120mm oder 140mm Lüfter verbauen um die Wärmeabführung damit noch mehr unterstützen können.


Optik

Wie bereits erwähnt ist alles aus hochwertigen und gut lackierten Material in Schwarz gefertigt. Die Front ist aus gebürsteten Aluminium und fühlt sich nicht nur gut an sondern wirkt auch wirklich sehr edel! Selbst die Lüftermashes, die sich seitlich in an dem Frontdeckel befinden sind aus Metal gefertigt und fest damit verbunden. Im Auslieferungsumfang gibt es keine RGB Beleuchtung dabei jedoch vier unauffällige schwarze und effektive Lüfter von MSI.

Montage

Für den Test habe ich in das Gehäuse folgende Hardware von meinem zweit Rechner verbaut:

Mainboard: MSI B350 Thomahawk (ATX)
CPU: AMD Ryzen 1600x + Wraith Prism Boxed Kühler
RAM: G.Skill 8GB DDR4 (2 x 4GB)
PSU: Xilence 530w

Sonstiges: 1 x UV LED Stripe


Die Montage bei dem MSI Case ist quasi selbsterklärend und bietet gut durchdachte verbindungssysteme die ineinandergreifen. Die Front lässt sich einfach abziehen und ist nicht mit Kabeln verbunden sondern durch eine Kontaktplatte gelöst. Dadurch läuft man nicht gefahr evtl. Kabel versehentlich rauszureißen beim entfernen der Frontabdeckung. kannte ich so bisher noch von keinem anderen Gehäuseherstellern.
Um mit der Montage zu beginnen muss man einfach den Gehäusedeckel hinten mit zwei Schrauben lösen und kann so das eingehängte Seitenfenster aushängen. Das finde ich auch sehr gut gelöst und lässt sich einfach umsetzen.
Im Gehäuse findet man zwei 2,5" Festplattenrahmen und Metal vor welche am Gehäuseboden sichtbar verschraubt werden können oder aber auch entfernt werden könnten.
Auf der Rückseite befinden sich ausreichend Durchführungen die mit schwarzen Gummiblenden verdeckt sind um ein gutes Kabelmanagement umzusetzen und damit die Kabelwege im Sichtbereich möglich kurz halten zu können.
Die Gehäuserückwand bietet im inneren ausreichend Platz um gute Kabelführungen umsetzen zu können.
Von der Rückwand findet man außerdem noch einen 3,5" HDD Käfig (auch für 2,5" HDD/SSD geeigent) vor, den man bei Bedarf, wie z.B. einem längeren ATX Netzteil entfernen kann oder um den Platz für nicht benötigte Kabel nutzen zu können.

Preis-/Leistungsverhltnis

Das Case ist derzeit für ca. 120€ aufwärts zu kaufen und finde der Preis ist für dieses durchaus angemessen, da man eine wirklich gute Verarbeitung mit hochwerigen Materialien und dadurch entsprechende gesamt Qualität erhält.
Es sind außerdem noch vier gute und Leise Lüfter, die man dazubekommt und diese nicht noch extern dazukaufen muss. Andere Gehäuse für weniger Geld haben wesentlich mehr Plastikteile und keine so gute Verarbeitung und durchdachtes Design wie das MSI MPG SEKIRA 100P. Hier Lohnt der "Aufpreis" zu manchen Konkurenzprodukten anderer Hersteller !

Haltbarkeit

Wie oben schon erwähnt sucht man hier wirklich vergebens nach Plastik, lockeren Verbindungen oder größeren Verschleißteilen. Das Design und die Materialwahl ist wirklich gut durchdacht. Da hier fast alles aus Metal ist und z.B. das Seiten Fenster aus hochwertigen Temperedglass ist gehe ich davon aus, dass es lange funktionell und haltbar sein wird. Als beispiel möchte ich lobend erwähnen, dass die Seitenscheibe nur eingehangen wird und nicht verschraubt werden muss läuft man nicht Gefahr dass bei häufigen öffnen des Gehäuses die Gewinde mit der Zeit verschleißen.
Bei anderen Gehäusen ist mit das schon passiert, dass das Glas an den verschaubungen verkratzt/abplatzt oder eben Gewinde nicht mehr richtig packen. Die Front ist auch aus gebürsteten Aluminium was bei den Großteil der anderen Herstellern meist aus Plastik besteht und somit im gegensatz zu diesem Gehäuse anfälliger gegen Stöße oder Kratzer ist.
Die Schalter machen auch einen sehr guten Eindruck und fühlen sich auch sehr hochwertig an und wackeln nicht, sondern sind fest in der Führung.
Da ich nur 14 Tage Zeit habe sind diese Meinungen reine Einschätzungen und verglichen mit anderen Gehäusen die ich selbst besessen oder persönliche Erfahrungen gemacht habe.


Fazit

Dieses Gehäuse überzeugt durch sein schlichtes und edles Design und seiner sehr hochwertigen Verarbeitung! Es bietet viele, vorallem dem neusten standartentsprechende, Anschlussmöglichkeiten am Frontpanel und wird mit bereits vier vorinstallierten 120mm Lüftern von MSI ausgeliefert. Dadurch ist es direkt von Werk aus einsatzbereit und bietet ausreichende Kühlung! Das Design/Konzept von dem Gehäuse ist durchweg durchdacht und einfach zu handhaben und bietet viele Möglichkeiten sein Individuelles Computer Setup darin zu verbauen mit ausreichend Platz für ein schönes Kabelmanagement!

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!
    
  
5 5
     am 28.12.2020
Hey,
wie so viele war dieses Gehäuse diesen Dezember ein echter Preis-Leistungs-Sieger.
Folgende Gedanken zu dem Produkt möchte ich zusammenfassen:

Pro:
-Das Gehäuse ist schlicht in schwarz gehalten, bietet aber durch die Glasscheibe Gelegenheit für Farbspiele im Innern.
-4 vorinstallierte Lüfter, die ganz brauchbar erscheinen
-Kabelmanagement im Allgemeinen möglich
-Vibrationsarmut
-moderne Anschlussinfrastruktur an der Oberseite, darunter USB C 3.2
-in Kombination mit einem mATX Mainboard gutes Platzangebot im Innern

Optimierbar:
-Netzteile müssen bei Nutzung des 3,5 Zoll Einbaurahmens kompakt sein
-keine Möglichkeit des Einbaus von 5,25 Zoll Laufwerken

In Summe ein überzeugendes Produkt von MSI.
    
  
4 5
     am 22.12.2020
Verifizierter Kauf
Vorteile:
-USB-Typ-C-Port in der Front
-Je einen Port für Mikrofon und Kopfhörer
-Mainboards der Größen E-ATX, ATX, M-ATX oder Mini-ITX können verbaut werden
-Design sieht sehr wertig aus
-RGBs innen kommen über Seitenglas gut zur Geltung
-lüfter erfüllen ihren Zweck

Nachteile
-breite des Kabelkanals zu klein, hier hätten ein paar Zentimeter gut getan beim Zusammenbau
-größere Durchgänge zum Mainboard für die Leitungen wären besser gewesen
-gtx 970 lässt sich nicht gut mit den gelieferten schrauben befestigen (graka zu breit?)

Fazit
Super Gehäuse macht optisch wirklich etwas her und ich bin sehr zufrieden damit. Kühlung bisher überhaupt kein Problem und trotzdem sind die eingebauten Lüfter kaum zu hören.
    
  

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