https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1277016_0__72045.jpg

Artikelbeschreibung

Seit dem 27.09.2018 im Sortiment

Gamer wollen doch alle nur das Eine: Extreme Leistung! Das MEG Z390 ACE von MSI liefert und lässt Zocker-Herzen höherschlagen. Um das Gaming-Vergnügen weiter zu steigern, ermöglicht das MEG Z390 ACE parallel LAN und WLAN zu nutzen. So zockt man online über LAN und kann die anderen Onlineanwendungen über das WLAN laufen lassen.

Jeder weiß, dass SSDs enorme Geschwindigkeiten erreichen können. Doch wird die Wärmeentwicklung zu hoch, so büßen sie an Geschwindigkeit ein. Die integrierte Kühllösung M.2 Shield FROZR hilft der SSD auf die Sprünge und sorgt für angenehme Kühle, mit dem Ziel einer super SSD Performance.

Auch klanglich ist das MEG Z390 ACE ganz weit vorne. Der High Definition ALC1220 Audioprozessor, gepaart mit dem ESS AUDIO DAC und die vergoldeten Audioanschlüsse, sorgen für eine studioreife Klangqualität. So wird die Lust am Zocken noch weiter gesteigert und das Spielerlebnis verbessert.

USB 3.1 sorgt für blitzschnelle Transferraten und ermöglicht so eine rasante Übertragung von Spielen, Musik und Filme. Für einen reibungslosen Systembetrieb sorgt der DDR4 Boost und der Game Boost.

Damit das System auch optisch ein absoluter Hingucker ist, haben Sie die Möglichkeit unter Zuhilfenahme von MSI Mystic Light die Farbgebung des Systems zu personalisieren. Die Mystic Light App ist für PC, Tablet und Smartphone erhältlich.

***ACHTUNG:****
Derzeit ist die Nutzung des Z390 Mainboards nur in Verbindung mit den Intel® Core™ Prozessoren der 8. Generation und 9. Generation möglich. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte den Hersteller. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 280,01*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 24 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

MSI Z390 Launch

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MEG Z390 ACE
Mainboard Sockel: So.1151
Mainboard Chipsatz: Intel Z390
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: nicht vorhanden
Grafikausgänge: nicht vorhanden
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 16 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2133, DDR4-2400, DDR4-2600, DDR4-2800, DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3300, DDR4-3333, DDR4-3400, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4200, DDR4-4266, DDR4-4300, DDR4-4400, DDR4-4500
Anzahl PCIe x16 Slots: 3x PCIe 3.0 x16
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 3x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 2x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 1000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: Bluetooth V5
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 4x
Anzahl USB3.0 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: nicht vorhanden
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail
Anzahl USB3.1 Anschlüsse: 5x

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

(90%)
(90%)
(5%)
(5%)
(5%)
(5%)
2 Sterne
(0%)
(0%)
1 Stern
(0%)
(0%)

19 Bewertungen

4.8 von 5,0  anzeigen

Sie haben Erfahrungen mit diesem Artikel?

Geben Sie eine Bewertung ab

Reklamationsquote

:

RMA-Quote: 3%

 
 
5 5
     am 13.04.2019
Verifizierter Kauf
Design:

Ich habe ja für gewöhnlich immer etwas zu meckern wenn es um Design geht aber hier fällt es wirklich schwer etwas zu finden....
außer halt diesen dämlichen Drach den MSI überall hinknallt und der für 12 Jährige Twilight Fans sicherlich auch einiges an Coolness aufweist,
aber das nimmt mit Vollendung des 18. Lebensjahres sehr schnell ab, und mit Anfang 30 findet man es einfach nur noch peinlich.

Egal

Desing:
Sehr schlicht gehalten Grau auf schwarz ohne unnötigen Schnickschnack.
Die metall"armor" an den nicht benutzten Slots für PCIE und RAM sehen sehr wertig aus und je nach Licht im Tower refeltieren sie auch sehr schön.
MSI Verzichtet hier weitesgehend auf Cybermäßig aussehende Kunststoffabdeckung und RGB wo Platz dafür ist was ich auch freudig zur kenntnis nehme.

RGB

Das Mystik light am AIO ist irgendwie witzig und mal was anderes, aber auf der anderen Seite auch recht albern.
Mir kann es egal sein da es eh zu 2/3 vom Dark Rock pro 4 verdeckt wird.
Die RGB Effekte lassen sich über die MSI Software leicht einstellen und speichern.

Was ich ein wenig schade finde sind die dauerhaft leuchtenden Roten LEDs auf dem Board welchen einen (je nach Farbwahl)
unendlich hässlichen Kontrast bilden und das Gesamtbild in 90% der fälle (10% sind auf rot basierende Farben) Versauen.


Aufbau:

Auch hier kann man nur an Details meckern wenn auch an wesentlichen Details.
Beginnen wir bei den PCIe Slots.

PCIe
hier sind die physikalisch 16x Slots Komplett in Metall gefasst um Mechanischen Ansprüchen gerecht zu werden.
Wo auch immer diese Mechanischen Ansprüche sein sollen,das Gewicht der Graka tragen zu 90% die Arrtierschrauben und den Rest
hält der Sockel auch so. ABER da wo wirklich mechanische Beanspruchung stat findet, nämlich bei der beschissenen raste am hinterem ende
des Slots wird der billigste Kunststoff Verbaut und dann auch noch so hau dünn das er beim ersten lösen abbricht.
Das währ eigentlich ein Grund dieses 250 Brett mit -2 Sternen zu bewerten aber glücklicher weise braucht diesen hebel sowieso keine sau.

Zu dem Kommt hinzu das bei meiner Grafikkarte ein teil der Ausgänge Verdeckt wird. (funktioniert noch mit reinstecken aber klemmt halt)
Ich weis jetzt aber nicht ob das am Gehäuse (Dark Base 700), am Board, oder an der Graka selbst (2060 Gaming z) liegt.


RAM

Auch hier sind die Sockel komplett in Metall gefasst sieht hübsch aus ist total nutzlos.
Hier halten aber die Aritierungen ein ein und aushängen der riegel aus und brechen nicht gleich weg.

Sockel.

Hier gibt es nicht viel zu sagen da der bei allen Boards gleich ist (1511) man hat hier aber von seitens MSI mitgedacht und keine Großen Bauteile in die Nähe des Sockels gepackt so das man immer gut rankommt auch wenn im Tower
mal wenig platz ist.

AIO

Hier hat man auch so ziemlich alles an Anschlüssen was man braucht außer einen HDMI für die Onboard Grafik die im 1151 CPU ja nun mal immer mit drin hängt.
Kann man sagen braucht man eh nicht weil wer so ein Brett kauft benutzt keine Onboard Grafik. Aber es braucht auch niemand RGB und es wird trotzdem verbaut.

VRM

versorgt über 2x8pol massive Alu Kühlkörper, hier hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

Bios:

Sehr unübersichtlich und recht prollig in der Aufmachung da kann man definitiv noch dran arbeiten
Vom Funktionsumfang aber sehr gut XMP, Ram oc, CPU oc mit wenigen Klicks möglich und wenn mans versaut hat mit den Einstellungen wird der letzte stabile zustand geladen.



FAZIT


Sicherlich ein gutes und Hübsches Board mit vielen Reserven
An den Ram und PCIe Verriegelungen sollte aber etwas getan werden das ist irgendwie nicht stimmig.
Vllt sollte MSI erwachsen werden und ein wenig von seinem Prollgetuhe wegkommen
(Bios Aufmachung und der Kack Drache)
Das währe sicher ein Schritt in die richtige Richtung
    
  
5 5
     am 28.03.2019
Dieses Board habe ich zum Testen im Rahmen der "Test It 11" Aktion von MSI zur Verfügung gestellt bekommen, werde aber natürlich so objektiv wie möglich meine Bewertung abgeben.

Und eins direkt vorweg: Das MSI MEG Z390 ACE ist ein ATX-Board der absoluten Spitzenklasse. Es kommt aus der MEG Reihe ("MSI Enthusiast Gaming") und wird im Lineup von MSI mit Intels Top-Chipsatz Z390 für Prozessoren der 8. Und 9. Generation im LGA 1151 Sockel nur noch vom MSI MPG Godlike getoppt. Die reinen technischen Daten kann man sich ja auf den Produktseiten anschauen, daher komme ich zunächst zum mitgelieferten Zubehör. Neben dem üblichen "Papierkram" (Handbuch und Quick Installation Guide) sind eine Treiber-DVD, Labels zur Beschriftung von Kabeln, 4 SATA-Kabel, je 1 LED Y-, JCorsair- und JRainbow-Anschlusskabel, eine SLI-Bridge, 3 M.2 Schrauben, der obligatorische MSI-Aufkleber und ein WLAN-Antennenset enthalten.

Das I/O Shield ist für eine bessere Abschirmung und eine leichtere Montage vorinstalliert und bietet den passenden Rahmen für die Anschlüsse, die ich euch jetzt auch nicht einzeln runterbeten will, da ausreichend dokumentiert alles bekannte in mehr als ausreichender Zahl vorhanden.
Die technischen Finessen des MEG Z390 ACE in der Kurzübersicht: dedizierte Clear CMOS- und BIOS Flashback-Tasten um von außen das BIOS zurückzusetzen oder flashen zu können, vergoldete Audiostecker für den Audio Boost HD und mit Nahimic 3 und Voice Boost unterstützten Audiochip von Realtek mit 7.1-Kanal-HD-Audio und das Killer E2500 Gigabit LAN.

Das was dann nach dem Einbau des Boards meist nur noch beim Öffnen des Gehauses zu Gesicht bekommt wirkt durchweg durchdacht. Alle Anschlüsse sind gruppiert und auch im eingebauten Zustand noch gut zu erreichen. Die DDR4-Slots (bis zu 4.500 MHz overclocked) und die 3 PCIe-16x-Slots für die GPUs (2 NVidia-Karten im SLI bzw. 3 AMD ATI-Karten im Crossfire) sind mit dem Steel Armor genannten Schutz verstärkt, der diese Slots bei Einbau und Transport mit eingesteckter Grafikkarte vor Schäden und im Betrieb vor elektromagnetischen Interferenzen schützen soll. Das Board bietet Platz für 3 M.2-SSDs und einen davon kann man zudem noch mit den Shield FROZR genannten Heat Spreader versehen, um die SSD effektiver kühlen zu können. Überhaupt hat MSI das Board mit soliden, will nicht sagen massiven Kühlern versehen um für alle Chipsätze die beste Kühlung zu liefern. Aber auch für das Auge darf es was sein, daher ist auch das MSI eigene RGB-LED-System Mystic Light mit dabei und man kann das Board in 16,8 Millionen Farben und 17 Effekten erstrahlen lassen. Auch sind auf dem Board kleine LEDs verteilt, die einem bei der Fehlersuche und korrekter Installation helfen. Entweder über einfaches Leuchten oder über die Debug Code LED, die in Hex-Zeichen einen Fehlercode ausgeben kann. Ändert man häufiger etwas an seinem System oder will man das MEG Z390 ACE als Test Bench nutzen: kein Problem. Auch hier hat MSI mitgedacht und direkt auf dem Board eine Power- und eine Reset-Taste verbaut. Doch damit nicht genug, denn auch an die Overclocker ist gedacht: möchte man sein System übertakten, so kann man dies softwarebasiert über das BIOS tun, oder aber hardwarebasiert über den auf dem Board angebrachten GAME BOOST Drehschalter. In 11 Stufen kann man z.B. ein i7-8700K auf bis zu 5,0-5,4 GHz übertakten, was wunderbar funktioniert.
Die Performance im Betrieb ist großartig und ist | wie es bei einem solchen Board wie dem MEG Z390 ACE sein sollte | unaufgeregt unauffällig.

Das LAN (und das WLAN) ist stabil, der Sound hervorragend und alle benötigten Anschlüsse sind mehr als ausreichend vorhanden. Meine NVMe-SSD von Intel "rennt" auch mit hervorragender Geschwindigkeit. Neben dem USB-C Anschluss auf der Rückseite gibt es auch die Möglichkeit je 2 Front-USB 3.1 Gen2 in Typ C und A anzuschließen, ebenso wie 2x USB 2.0. Auch wenn normale USB-Peripherie noch nicht so sehr auf USB-C setzt, so gehört diesem Anschluss in meinen Augen die Zukunft.


Mein Fazit: Das MSI MEG Z390 ACE ist ein überragendes Board, welches nicht nur alle gängigen Anschlüsse aufweist, sondern auch technisch auf dem höchsten Stand ist, den MSI zu bieten hat. Der Sound ist ebenso wie die Performance überragend. Klar, man muss eine Stange Geld auf den Tresen legen, aber wer keine Kompromisse bei seinem Mainboard, dem Rückgrat eines jeden Rechners, eingehen will, der ist hier fündig geworden.
    
  
5 5
     am 10.03.2019
Verifizierter Kauf
Ich habe es von Anfang an nicht geschätzt. Einfach großartig.
    
  
5 5
     am 10.03.2019
Verifizierter Kauf
Ich habe es von Anfang an nicht geschätzt. Einfach großartig.
    
  
5 5
     am 15.02.2019
MSI MEG Z390 ACE

Hier meine Bewertung zu diesem Mainboard:

Zunächst erstmal schönen Dank an Mindfactory, dass sie mir das Mainboard zu Testzwecken zu Verfügung gestellt hat und ich einer der wenigen glücklichen Gewinner bin hier teilzunehmen. Dazu muss ich anmerken, dass ich nicht zu der Gamer Fraktion gehöre, sondern nur ein ganz normaler Windows Anwender bin, der das technische Knowhow hat, einen Rechner selber zusammen zu bauen. Den Letzen PC den ich für mich selber aufgebaut habe war 2009, also einige Zeit her. Ich muss auch zugeben, dass ich einige Anlauf Schwierigkeiten hatte, was Netzteil und M2 Installation betraf. Aber dazu komme ich noch später.

Zunächst das Unboxing:

MSI hat hier ganze Arbeit geleistet was das Zubehör betrifft. In keinem meiner vorherigen Boards von Markenhersteller, hatte ich so viel Zubehör im Lieferumfang wie bei dem Z390 ACE.

In der sehr Design Orientierten Verpackung mit Hinweisen zu Intel Core Inside und Intel Chipset Z390 Inside, besticht es auf der Rückseite mit alles Features, das das Board zu bieten hat. Auch die Warnhinweise zu Krebs, Geburtsfehler oder sonstigen reproduktiven Schäden soll erwähnt sein. Man braucht es deshalb auch nicht zu öffnen, um alle Informationen von der Verpackung zu erhalten. Im Innenteil befindet sich ein Tray mit dem Mainboard oben, und unten die Zubehörteile, die ich jetzt nicht im Einzelnen aufführen möchte, da meine Kollegen das schon in Ihrer Bewertung mit haben einfließen lassen. Was auffiel ist der geordnete und lückenloser Bezug zum Handbuch, ich konnte danach jedes Teil identifizieren. Viele Dinge waren hier neu für mich, wie zum Beispiel Kabel für die LED Beleuchtung, in 12V und 5 Volt JRGB 1 und 2 und Jrainbow 1, sowie ein spezielles Kabel für Corsair Connctor zur Individuellen Steuerung von 6 Lüftern.

Nachdem ich das Board in der Hand hatte, war ich verblüfft von dem Gewicht, da sehr viel Metall verarbeitet wurde, anstatt wie bei andern Herstellern Kunststoff. Speicherbanksteckplätze und PCI Slots sind hier aus Metall verarbeitet, was schon vom Design und Aussehen zu einem Hingucker macht. Auch der geordnete Aufbau des Boards mit vielen kleinen Gadgets, wie Power Button, Reset Knopf und Game Boost Knopf, fallen hier auf. Wie gesagt, da ich Windows Anwender bin, sind diese Features für mich eher nebensächlich. Für den professionellen Gamer eher ein Muss. Das Ganze wirkt sehr solide, edel und für den Betrachter ein wirklicher Hingucker. Ich habe dann auch für den kompletten Aufbau mehr auf Aussehen geachtet als auf High-Tech Bauteile, die ich als Anwender von Windows 10 nicht benötige.

Zusammenbau mit anderen Komponenten:

Um das System zu komplettieren habe ich folgende Teile verbaut:

Gehäuse: Cooler Master Case Maker 5t ATX Gehäuse
Netzteil: Sharkoon Silent Storm Cool Zero 850 Watt
Mainboard: MSI MEG Z 390 ACE
Processor: Intel Core I5-8500, 3 GHZ
Kühler: be quiet! Pure Rock Slim
Speicher: 16 GB 2666-16 Vengeance LPX
Festplatte M2: ADATA SSD 512 XPG Gammix S11 Pro Windows 10
Samsung SSD 840 EVO 250 GB, Daten aus dem alten PC
Seagate 2TB ST2000 DM006
Grafikkarte: MSI 4 GB D5 GTX 1050 Gaming X 4G
Das Rot der Grafikkarte und die der Speicher haben es mir angetan und deshalb fiel die Wahl auf die beiden Komponenten.

Montage:

Nach gründlichem Studium des Handbuchs in englischer Sprache habe ich als erstes die M2 SSD verbaut. Ich wollte diese in den gekühlten M2 3 einbauen. Da mein AData Riegel schon ein rotes Cover hatte, passte der also nicht. Ich bin dann auf M 1 Slot ausgewichen und dort installiert. Ich hatte die Teile schon vorher organisiert bevor mir Mindfactory das Board geschickt hat, sodass ich nicht das Handbuch zu Verfügung hatte, um mich schlau zu machen.
Genauso erging es mir mit dem Netzteil. Für meinen alten PC hatte ich ein be quiet! 700 Watt Netzteil mit nur einem Anschluss für die CPU PWR1 zur Verfügung. Nach Nachfrage beim technischen Support konnte ich dann das Problem lösen und ich kaufte mir dann das Sharkoon Silent Storm Cool Zero mit 2 x 4+4 CPU Connector. Man sollte halt vorher also genau durchlesen und planen bevor unnötiger Stress und Rennerei aufkommt.
Als nächstes habe ich den Prozessor vorsichtig eingesetzt. (Immer mit Nitril Gummi Handschuhen und mich selbst an der Heizung geerdet), ein Punkt Wärmeleitpaste auf die Mitte der CPU gesetzt. Danach kam die hakeligste Angelegenheit, die am meisten Konzentration und Fingerfertigkeit bereitet. Das anbringen des Kühlers auf dem Mainboard mit den Stiften. Es hat einige Mühe gekostet bis alle Stifte verankert waren. Bis dahin habe ich das Mainboard noch im Originalkasten gehabt. Nur kommt die Hochzeit mit dem Gehäuse. MSI hat hier vorbildlich die Schrauben, die zum Lieferumfang gehören, einzeln in Tüten verschweißt und jedes Schrauben-set bezeichnet. Auch die SATA Kabel und die drei LED Kabel waren einzeln verpackt und bezeichnet. Ein tolles Feature, es vereinfacht die Montage enorm. Nachdem nun das Board mit neun Abstandshalter und Schrauben befestigt wurde, kamen noch eine SSD Festplatte mit Daten aus dem alten PC und eine neue 2 Terrabyte ST 2000M006 von Seagate kommen hinzu. Da mein Gehäuse groß genug ist, hatte ich keine Mühe das Board in das Gehäuse zu befestigen. Als nächstes kam die Installation der Stromkabel und der SATA Kabel. Wie oben schon erwähnt musste ich das Netzteil tauschen, dass hieß alle Kabelverbinder wieder aufschneiden und das Netzteil musste raus, da fehlender 2ter 4+4 Connector. Das richtige Netzteil konnte dann am nächsten Tag installiert werden, die Stromkabel ordentlich verlegt und die SATA Kabel richtig zu dem Mainboard Anschluss zugeordnet werden. Um Verwechslung auszuschließen habe ich farbige SATA Kabel genommen. Hier der einzige Kritikpunkt: Die SATA Anschlüsse könnten nach oben zeigen, anstatt an die Seite. Auch ein zwischen Stecker zum Anschluss der Panel Kabel könnte man zum Zubehör mit beilegen. Ein großer Mitwettbewerber legt so einen Anschluss mit zum Board. Es erleichtert das Finden der Anschlüsse auf dem Board. Mit 59 Jahren lassen die Sehleistungen nach. Der Rest war einfach, USB 3.1 JUS B1 und B3 auf dem Board mit dem Stecker vom Gehäuse verbinden, die Fans waren vorinstalliert, einzig das von der CPU musste eingesteckt werden. Die Grafikkarte war von MSI habe ich in den ersten Slot gesteckt und dem Stromstecker 6+2Pin PCIe Connector verbunden. Nach nochmaliger Kontrolle aller Anschlüsse und Steckverbinder, speziell die am Netzteil (müssen fest verbunden sein) war die spannende Frage, ob ich alles richtig gemacht habe und ich das System zum Laufen bringe.

Mit Spannung habe ich den Stromstecker in Netzteil eingesteckt und auf die Powertaste gedrückt. Das System bootet und beeindruckend war das Lichterspiel auf der Rückseite des festverbauten I/O Panel in Regenbogenfarben. Auch die Kontrolllichter auf dem Board gingen an. Neu ist auch das DEBUG Code LED das beim Hochfahren des Rechners Fehlermeldungen anzeigt. Anhand der Nummern kann man im Handbuch nachschauen, was der Rechner gerademacht und welche Fehler man gemacht hat, z.B. eine falsche CPU installiert hat oder falsche Speichermodule verbaut worden sind. Das war bei mir nicht der Fall und ich war im Boot Menü drin. Ich kannte nur die alten Menüs und hier war mit dem MSI Bios waren Features drin, die ich auch noch nicht kannte. Die grafische Benutzeroberfläche ist sehr schön und selbsterklärend gestaltet, sodass ich es einfach hatte mich durch zu klicken. Das Boot Menü ist einfach gestaltet man kann mit der Maus die Reichenfolge der Laufwerke verändern. Auf der M2 kommt selbstverständlich das Windows 10, dass ich von eine USB Stick vom alten Rechner kopiert habe. Im Handbuch stehen alle Features im Einzelnen beschrieben, wie MYSTIC LIGHT, ein Programm zu Steuerung der LED Beleuchtung und Lüftersteuerung, Desweitern gibt es noch Nahimic3, ein Programm zur Verbessrung der Audio Qualität. Damit kann man unter 4 verschiedenen Audio Profilen für Musik, Spiele und Filme oder Kommunikation anwählen und modifizieren. Für Gamer ein bestimmt interessantes Feature.
Für die System Information steht der EZ Mode zur Verfügung. Dort wird die CPU / DDR Geschwindigkeit, Voltage, Mainboard Temperatur sowie BIOS Version. Des Weiteren findet man dort auch Boot Device Priority, Game Boost Schalter, Schalter für M-Flash, Hardware Monitor, XMP Switch für extreme Memory, wenn die Speicher das unterstützen.
Insgesamt finde ich das Boot Menü sehr aufgeräumt, fast selbsterklärend und übersichtlich dar-gestellt. Man kann sehr viel einstellen und auch für den der nicht das Extreme Leistungspotential herausholen möchte, trotzdem zu verstehen.

Leistung:

Wie schon gesagt, ich bin hier nicht der Gamer Spezialist. Mir geht es einfach darum einen schnellen Windows Rechner zu haben und für die nächsten 10 Jahre gerüstet zu sein. Sicher hätte man auch hier und dort an Bauteilen abspecken können. Die Herausforderung einen etwas komplizierteren Rechner mit hohen Leistungsreserven zusammen zu bauen war groß. Nachdem ich die M2 SSD formatiert habe, wurde Windows 10 installiert. Ich habe die Stoppuhr genommen und nach genau 19 Minuten war es soweit. 19,43 Sekunden hat er gebraucht bis er auf die Windowsoberfläche war. Für mich ein fantastischer Wert. Ich hatte noch nie so einen schnellen Start gehabt. Die Installation der Treiber für das Mainboard ging sehr flott voran. Nach mehreren Neustarts, die so um die 34 Sekunden gedauert haben, waren innerhalb ein paar Stunden die gängigste Software installiert, wie Office 365, PDF Reader, Google Chrome und Apps, die man braucht. Die Anwendungen öffnen sich sehr schnell und es läuft alles doppelt so schnell wie ein Core I5 von 2009.Ich habe mit Cine Bench R15 einen Benchmarktest gemacht, dabei wurde für die CPU einen Wert von 925 und für Open GL 112,83 fps festgestellt.

Preis / Leistungsverhältnis:

Mit 265,-¤ ist das Board im oberen Segment der Mittelklasse angesiedelt und erscheint auf den ersten Blick etwas teuer. Wenn man genauer hinsieht und sich die Features ansieht, die es bietet, ist der Preis gerechtfertigt. Es hat alle Features, dass das Herz begehrt. Allein schon Bluetooth findet man auf den wenigsten Boards. Ach ja, zu Bluetooth noch ein Satz: Bluetooth funktioniert nur Einwandfrei wenn die Wlan Antenne angeschlossen ist. Darin befindet sich nämlich der Empfänger. Ohne die Antenne hat man fast keinen Empfang. Die Verarbeitung ist hervorragend, das Design echt toll. Für den Gamer ist es bestimmt geniales Board, um alle Möglichkeiten auszunutzen, um die Beste Performance zu bekommen.

Haltbarkeit und Vergleich zu anderen Produkten:

Um hier eine Aussage zu treffen ist die Zeit zu kurz, um eine Bewertung in Haltbarkeit abzugeben. Mein altes Board hat von einem Mitwettbewerber Sockel LG 1055 und Core I5. 2 Kerne hat bis jetzt 10 Jahre gehalten, auch nur weil ich es gepflegt habe, das heißt zweimal jährlich mit Luft entstaubt habe. Es sollte ebenso lange halten. Ich werde den Prozessor nicht übertakten, schon mal wegen den Garantiebedingungen nicht.
Im Vergleich zu anderen Produkten von Mitwettbewerbern bietet das Board sehr viele Features und für den Gamer eine Menge an Übertaktungsmöglichkeiten um auch das letzte an Leistung herauszuholen. Als Windows Anwender sicher eine Nummer zu groß, aber wer Spaß an Technik hat, darf es ruhig ein bisschen mehr sein.

Fazit:

Das Board ist sein Geld Wert und ich würde es mir auch sofort kaufen, allein schon wegen den Features, die ich als Windows Anwender nutze. Jeder sollte selbst entscheiden wieviel er ausgeben möchte. Ich vergebe dem Board 5 Sterne. Ich habe nichts Negatives gefunden in meiner Bewertung. MSI hat hier wirklich großartige Arbeit geleistet und ich bin glücklich so ein Board besitzen zu dürfen. Auch nochmals ein Dankeschön an die MSI Marketing Abteilung, die mich in Fragen unterstützt hat.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 09.02.2019
MSI MEG Z390 ACE Review
TL;DR
MEG ausgesprochen MSI Enthusiast Gaming. Der Name ist Programm, das Mainboard ist perfekt geeignet für High End Gaming Hardware, die auch übertaktet werden soll. Es ist eine hervorragende Wahl um z.B. eine i9 9900k zu übertakten, unterstützt RAM bis max. 4500MHz (*DDR4 Boost 2@MSI) und Grafikkarten im Crossfire/SLI betrieb. Auch wenn es inzwischen neue Möglichkeiten zum übertakten gibt, per Software oder Game Boost Hardware Knob, die besten Ergebnisse erzielt man nach wie vor direkt übers BIOS/UEFI.
Design
Beim Design spielt natürlich der persönliche Geschmack eine große Rolle und aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass, der erste selbst zusammengebaute PC meistens einer Christbaumbeleuchtung gleicht und die folgenden PC s werden immer dunkler und leiser. In der Preiskategorie in der das Mainboard platziert ist, wird der größte Kundenkreis wahrscheinlich nicht erst den ersten PC zusammenbauen. Deshalb ist das schlichte und elegante, schwarz grau metallische Design, eine Goldrichtige Entscheidung. Ich persönlich finde es sehr sehr ansprechend und anfangs war ich noch etwas skeptisch, ob ich mich mit dem Mystic light anfreunden kann. Dazu kann ich jetzt sagen es passt einfach so gut dazu, dass ich begeistert bin. Es schaut sehr edel aus und kann komplett individuell konfiguriert werden, dabei ist auch so dezent das es überhaupt nicht stört, sondern einfach nur schön ist.
Für die Käufer die ein bisschen mehr Beleuchtung wollen, ist mit zusätzlichen RGB Anschlüssen auch gut vorgesorgt.

Verarbeitung
Betreffend der Verarbeitung fällt gleich ins Auge das sehr sorgfältig und mit Bedacht gearbeitet wurde, weil alle Komponenten möglichst symmetrisch angeordnet und auch alle Kondensatoren gleich ausgerichtet sind. Das ist besonders für Leute die Wert auf Ordnung legen äußerst befriedigend. Die mit Steel Armor eingefassten PCIe & DIMM Slots passen super zum Design und runden das elegante Gesamtbild ab.
Zusätzlich wurde auf winzige und doch wichtige Details geachtet, z.B. das bei der Beschriftung gleich erkenntlich ist, welche DIMM Slots zuerst belegt werden sollen, um nicht erst im Handbuch nachschauen zu müssen. Auch das vorinstallierte I/O Shield ist sehr praktisch und schaut top aus. Es macht auch Sinn auf der Rückseite das markentypische MSI schwarz-rot zu verwenden, weil es räumlich getrennt vom Board ist und nur beim Auspacken gleichzeitig mit dem inneren Design gesehen wird. (Im bezug auf unterschiedliche Farbschemas in meinem Unboxing Video)

Ausstattung
Die Ausstattung des Mainboards ist äußerst umfassend und sollte jegliche Wünsche erfüllen.
Erwähnenswert ist, dass sich 2x M.2 Slots einen PCIe Bus mit 3x SATA 3 Anschlüssen teilen und man nur drei davon gleichzeitig betreiben kann. Die übrigen M.2 und 3 SATA haben natürlich eine direkte Anbindung. Also nur wenn alle Steckplätze werden sollen muss man sich Gedanken darum machen.
Übertakten
Zum übertakten wurde das Mainboard mit 12 Phasen VRM ausgestattet und es sind 2x 8-pin 12 V ATX Stromanschlüsse vorhanden. Damit sollten auch extrem übertaktungs Versuche mit einer Strom hungrigen CPU wie der i9 9900k kein Problem sein. Übrigens ist, wenn man nicht gerade mit Flüssigstickstoff ein Rekordversuch aufstellen will, in der Regel auch 1x 8-pin 12 V ATX Anschluss ausreichend und ich konnte keinen Unterschied feststellen ob man CPU PWR Slot 1 oder 2 nutzt.

Das Übertakten selbst lässt sich inzwischen auf verschiedenen Wegen erreichen. Entweder über das Hardware Stellrad aka Game Boost auf dem Mainboard unten rechts, über die Software MSI Dragon Center oder wie schon seit jeher über das BIOS/UEFI. Während die ersten zwei Varianten sehr einfach zu bedienen sind, kann man sie leider für dauerhaftes Übertakten nicht empfehlen. Weil die CPU Spannung dabei sehr großzügig angehoben wird und dadurch mehr Abwärme produziert. Die Kunst des übertakten ist, die geringste nötige Spannung zu finden, die die CPU braucht um stabil zu laufen. Weil CPU s, obwohl sie vom gleichen Modell sind, nicht umbedingt gleich viel Spannung brauchen, geht kein Weg daran vorbei sich über das BIOS an die perfekte Einstellung ran zu Tasten.
Mit dem MSI Feature das sich Loadline calibration LCC nennt, wird einem das Übertakten deutlich einfacher gemacht. Es beinhaltet die Erfahrungswerte aus 1000, von MSI getesteten CPU s. Dadurch kann es die Spannung des CPU so anzupassen, dass die übertaktete CPU auch bei erhöhter Last stabil läuft. Kurz gesagt LLC kümmert sich um s sogenannte vdroop .

Weil Prime95 veraltete Linpack Binaries, sprich Befehls Bibliotheken, verwendet sollte man inzwischen das Programm Linpack Xtreme verwenden, das die aktuellen Binaries nutzt und dazu entwickelt wurde, um moderne Prozessoren zu Stresstesten. Damit wird erkennbar ob der CPU stabil läuft. (Wie auch von @Mike501/Niko im Forum beschrieben ;-)

Die mitgelieferte Dragon Center Software ist recht praktisch um einfache Anpassungen zu machen ohne extra ins BIOS wechseln zu müssen wie z.b. für die Lüfter Steuerung. Aber für ausführlichere Anpassungen ist es empfehlenswerter ins BIOS zu nutzen, weil es alle vorhandenen Einstellmöglichkeiten bietet und auch Beschreibungen zu den Features sind nur im BIOS vorhanden.

Über das MSI Click 5 BIOS kann ich nur schwärmen, noch nie habe ich ein so ausführliches, gut beschriebenes, teilweise mit Diagrammen erklärtes, UEFI genutzt. Der EZ Modus ist sehr einsteigerfreundlich und in dem Advanced Modus findet man dann wirklich alle Anpassungsmöglichkeiten. Dort erlebt man die jahrelange Hardware Erfahrung von MSI, von Enthusiasten für Enthusiasten . Nur das angesprochene und äußerst nützliche LLC Feature, hätte man meiner Meinung nach nicht in einem Untermenü verstecken sollen.

Speicher
Das SSD heat shield von MSI Frozr getauft schaut nicht nur schick aus, sondern funktioniert auch erstaunlich gut. Meine SSD ist dadurch um 15% kühler geblieben, 8 Grad weniger von maximal 53° auf 45° Celsius.

Netzwerk
Das Killer E2500 Gigabit gaming LAN funktioniert auf jeden Fall einwandfrei, die mitgelieferte Software ist nice to have, aber jetzt auch nichts besonderes. Von der Priorisierung merkt man solange das Netzwerk nicht ausgelastet ist nichts und wenn das Netzwerk voll ausgelastet ist, beispielsweise durch einen Download, dann hilft sie nicht viel und der ping ist dementsprechend hoch. Das könnte man verbessern indem man Bandbreite für spiele reserviert, aber dafür gibt es leider keine Einstellmöglichkeit. So kann man von einer zentralen Stelle alle up/Downloads limitierten anstatt es z.B. in dem Battlenet oder Steam Client, direkt zu machen. Was wie gesagt nice to have ist.

Wireless
Die Intel® Wireless-AC 9560 Antenne ist praktisch und erledigt ihren Job wird aber wohl in der Praxis meistens durch eine Kabelverbindung ersetzt, aber die integrierte Bluetooth Antenne ist immer nützlich um z.B. ein Xbox Controller zu verbinden.

Audio
Der Realtek ALC1220 HD Audio Chip hört sich sehr gut an. Die Zusammenarbeit mit Nahamic 3 bietet dazu eine Software die für s Gaming ausgelegt ist. Das Audio Erlebnis hängt natürlich von den Ausgabegeräten ab und kann von mir nur objektiv bewertet werden, aber ich war mehr als zufrieden damit.

Test-Setup
Zu meinem Test-Setup sollte man erwähnen, dass ich nur den CPU neu gekauft habe. Die anderen benötigten Bauteile wurden aus einem HP Fertig PC ausgeliehen, den ich von der Hochschule, für mein VR Projekt, zur Verfügung gestellt bekommen habe. Deswegen ist es ziemlich zusammengewürfelt und ich werde erst in der nächsten Zeit ein vernünftiges Komplettsystem draus bauen. Als Student hab ich leider nicht das nötige Kleingeld dafür, aber für Testzwecke ist es ausreichend.
Mit dem Intel Boxed Kühler ist an übertakten nicht so denken. Zwar habe ich den Game Boost und die Software Einstellungen mit dem Dragon Center mal kurz ausprobiert, aber durch die großzügige Core Volt Anpassung ist die CPU Temperatur schnell über 90 Grad geklettert. Dafür habe ich undervolting ausprobiert, das nach dem selben Prinzip vorgeht. Mit dem unterschied das man keine Probleme mit der Temperatur bekommt. Ich konnte mit Standard clock das System stabil von 1.06 Volt auf 0.92 v optimieren.
Das einzige was ich nicht testen konnte war der DDR4 RAM Boost 2 aber ich bin überzeugt davon, dass es einfach funktioniert. Jenseits der 3.2 Gigahertz Marke sind i.d.R. die RAM Übertaktungsergebnisse auch nur noch messbar, aber in der Praxis nicht spürbar.

Mainboard: MSI MEG Z390 ACE
CPU: Intel Core i5-9600k Intel Boxed Cooler
RAM: 1x SK Hynix DIMM 16GB, DDR4-2400, CL17, Dual Rank (Warum PC s mit nur einem RAM Riegel verkauft werden dürfen versteh ich auch nicht ;)
GPU: Nvidia GTX 1080,
PSU: be quiet! Dark Power Pro 600W
NVMe: Toshiba XG5 256GB

Preis-Leistung und Fazit
Aus dem MSI Sortiment ist nur noch das Godlike eine Stufe besser und teurer als das ACE. Der Kundenkreis der hier angesprochen wird, achtet auf jeden Fall deutlich mehr auf die Leistung, als auf den Preis. Dementsprechend ist die Qualität sehr hoch und Ausstattung äußerst umfangreich. Im Schnitt wird man wahrscheinlich nicht alle Features brauchen. Deswegen wird man auch günstigere Boards finden, die für den persönlichen Einsatzzweck genauso ausreichend sind, aber das wie wenn ich einen Porsche mit einem Hyundai vergleiche, fahren tun beide...
Das Board war mit Abstand das beste und edelste was ich je genutzt habe und es hat sehr viel Spaß gemacht es zu testen, an der Stelle möchte ich mich noch mal bei Mindfactory und MSI für das Testexemplar bedanken.
    
  
     am 09.02.2019
MSI MEG Z390 ACE

Hier meine Rezension zu dem Mainboard, das mir freundlicherweise mit der Testers Keepers Aktion zur Verfügung gestellt wurde.

Design/Layout/Features

Die Verpackung des MEG Z390 ACE kommt mit dem Standard-Produktfoto daher und der hochwertige Karton ist mit gestanzten Elementen versehen.
Das Board ist in schwarz/grau gehalten und Farbakzente werden nur durch den RGB-Spiegel am MOSFET-Bereich gesetzt. Dieser kann durch die Mystic Light Software mit externen Komponenten synchronisiert werden.
Der RGB-Spiegel ist dezent und bringt einen schönen optischen Akenzt. Hier kann ein klassisch schlichtes System mit Farbakzenten gebaut werden.


Die Anordnung der Komponenten wie dem Overclocking-Knopf und der Lüfter Anschlüsse sind sinnvoll und die Markierungen der Anschlüsse und Verbindungen sind durchdacht und klar. Es gibt hier extra Anschlüsse für CPU Lüfter und AIO-Kühlungseinheiten.


Die PCIe Erweiterungsslots sind optimal angeordnet und SLI sowie Crossfire werden vom PCIe Layout unterstützt. Drei M.2 Ports befinden sich dazwischen, wobei einer davon mit einer Kühlung versehen ist. Bei Benutzung der M.2 Slots werden allerding einige der SATA6 Anschlüsse abgeschaltet.
Es können vier Speichermodule mit bis zu 4133 Mhz im Dual Channel betrieben werden. Maximal 64GB. Diese können aber auch noch weiter übertaktet werden.
Es ist ein Intel 9560 802.11ac MU-MIMO Wave2 Wlan Adapter verbaut der gleichzeitig Wi-Fi und Bluetooth 5.0 Unterstützung enthält.
Eine große Verbesserung gegenüber dem Z370 Chipset stellt beim Z390 die Integration der nativen USB 3.1 Gen2 Verbindung dar und MSI hat die sehr gut eingebunden.
Es gibt fünf USB 3.1 Gen2 Type-A Ports an der Hinterseite plus einen USB 3.1 Gen2 Type-C Port. Zwei USB 3.1 Gen2 Type-C Ports sind zusätzlich über Header auf dem Board erreichbar.
Für den Stromfluss zur CPU sorgen zwei 8-pin 12 V ATX Anschlüsse, während ein Standard 24-pin 12 V ATX Anschluss alle anderen Komponenten auf dem Mainboard versorgt.

Das Eingebaute I/O Shield ist viel ansprechender als die Einsätze bei günstigeren Produkten.
Das rot-schwarze Farbschema sieht dazu noch stylisch aus.


Hier sind folgende Anschlüsse vorhanden:

" Clear CMOS Button
" USB 2.0 Ports
" Killer" E2500 Gigabit LAN
" Wi-Fi /Bluetooth Antenna Connectors
" HD Audio Connectors
" BIOS FLASHBACK+ Button
" USB 3.1 Gen2 Ports Type A+C
" USB 3.1 Gen2 Ports
" USB 3.1 Gen2 Ports
" Optical S/PDIF-Out


Der Lieferumfang beinhaltet:


Motherboard MEG Z390 ACE

Kabel:
SATA 6Gb/s Kabel 4
LED Y Kabel
LED JCORSAIR Kabel
LED JRAINBOW Kabel

Zubehör:
Antennenset
SLI HB BRÜCKE M
M.2 Schraube 3
Gehäuse-Aufkleber
SATA-Kabeletiketten
VIP-Karte
Treiber-DVD

Dokumentation:
Benutzerhandbuch
Schnellinstallationsanleitung


Verarbeitung

Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen hochwertig. Details wie zusätzliche Lötpunkte und Metallverstärkungen an den DDR Speicherbausteinen und PCI-Slots sorgen zusammen mit verstärkten Montagelöchern für mechanische Langlebigkeit.

Das PCB und die Bausteine sorgen mit guten Komponenten für Haltbarkeit und Schutz gegen elektrische Schwankungen und Feuchtigkeit.
Haptik des Boards und das höhere Gewicht hinterlassen zusätzlich einen sicheren Eindruck.



Montage

Einbau der CPU, des Arbeitsspeichers, der Grafikkarte und der Soundkarte verlief reibungslos. Dank der übersichtlichen Beschriftung ging auch der Lüfteranschluss schnell von statten. Mit den Abstandshaltern liegt das Bord sicher in meinem Corsair Gehäuse.
Für die volle Performance sollte die Grafikkarte im ersten/obersten PCIE-16-Slot eingebaut werden.
Ansonsten wird jeder zurechtkommen, der schon einmal ein Mainboard mit Komponenten bestückt hat und dieses in ein Gehäuse eingebaut hat. Hier ist es aber dann nochmal komfortabler und übersichtlicher gestaltet.
Die exzellente Bauweise und die Steifheit des Boards weiß man zu schätzen, wenn es an manchen Stellen im Gehäuse mal etwas eng wird und mit manueller Kraft nachgeholfen werden muss. Hier fühlt man sich auf der sicheren Seite.

Leistung

Das UEFI und die Übertaktungssoftware, das Dragon Center, haben ein sehr gelungenes Design und sind nach genauerer Ansicht auch leicht zu bedienen. In den einzelnen Profilen kann man schnell und verständlich die Tuning Optionen nutzen.
Das Dragon Center vereint einige essentielle Funktionen. Es gibt zahlreiche Auswahlmöglichkeiten das System zu verbessern und zu personalisieren. In der Live Update Sektion können aktuelle Treiber und Software heruntergeladen werden.
Mit dem Dragon Center kann der Prozessor übertaktet werden, ohne ins UEFI gehen zu müssen. CPU Multiplikator und Taktrate können hier verändert werden
Für Nutzer ohne Erfahrung und Fortgeschrittene ist es ein Leichtes CPU und andere Komponenten sicher manuell und automatisch zu übertakten. Die Game Boost Einstellung ist hier besonders hervorzuheben, da mit einem Knopfdruck die FPS in Spielen deutlich verbessert werden können.
Den Intel i5 8600K habe ich nur kurz mit Übertakt getestet. Hier habe ich nach Empfehlung 1.25v eingestellt. Die Temperaturen sind damit nie über 58 Grad angestiegen.
Auch die Voreinstellungen und die Hardware-Überwachung sind hier als besonders sinnvoll hervorzuheben. Spannung, Temperatur, Lüftergeschwindigkeit und CPU Frequenz sind hier übersichtlich dargestellt.
Die Lüftersteuerung mit der Total Fan Control ist im UEFI leicht zu Bedienen und funktioniert tadellos.
Die Soundlösung des Boards mit dem Realtek ALC1220 Codec und separatem Kopfhörerverstärker lässt bei Musik und Spielen keine Wünsche offen und ist auf dem Board in einer eigenen Sektion elektronisch abgeschirmt. Lediglich anspruchsvollere Musikgenießer brauchen hier vielleicht immer noch eine separate Lösung. Ich nutze immer noch die bewährte Xonar STX Soundkarte von Asus mit meinen Sennheiser HD 650 Kopfhörern.


Die Windows 10 Installation verlief fehlerfrei und mein System mit:
GeForce GTX 1050 Ti
DDR4 2666MHz
i5-8600k
Asus Xonar STX
Läuft seit Einbau stabil und ohne Probleme. Mit der Wlan Antenne erreiche ich 7MB/s von verfügbaren 10.



Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit

Funktionsumfang, Bauweise, Layout, Software und Design sind zusammen ein rundes Gesamtpaket und der aktuelle Preis von rund 260 Euro ist noch durchaus vertretbar. Hier muss immer abgewogen werden, ob die gebotenen Features genutzt werden oder nicht. Die meisten Nutzer werden nie alle gebotenen Features nutzen. Gamer und PC-Nerds werden den erweiterten Funktionsumfang sicher zu schätzen wissen und Zukunftssicherheit ist auch gewährleistet.
Preis-Leistung ist bei Boards von AsRock immer noch etwas besser und auch minderwertigere Bauteile halten auch sehr lange in Systemen durch.
Features und Qualität der Komponenten sind exzellent und das UEFI und besonders die Overclocking Software sind sehr modern, übersichtlich und gut zu benutzen.
Da schwarze Design ist ansprechend und lässt viele anderweitige Gestaltungsmöglichkeiten zu

Manchen wird vielleicht ein PS/2 Anschluss für das Keyboard, ein schnellerer Netzwerkanschluss oder ein Onboard Video-Anschluss fehlen, aber ich glaube insgesamt ist dies zu verschmerzen.

Interessierte Gamer mit Sinn für anspruchsvolle Features werden mit dem Mainboard nicht falsch machen, wenn der etwas höhere Preis verschmerzt werden kann.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Board und es wird mir die nächsten Jahre noch gute Dienste leisten.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 26.01.2019
Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen Dank an Mindfactory für die schnelle Bereitstellung des Mainboards MSI MEG Z390 ACE. Zu Testzwecken war ich einer der glücklichen Gewinner der Testers-Keepers-Aktion die Ende Dezember statt gefunden hat.

Im folgendem werde ich euch meine Erfahrungen bezüglich der aufgelisteten Punkte wie folgt präsentieren:

Design
Verarbeitung
Montage
Preis-/Leistungsverhältnis
Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Fazit

Dann mal los! ;-)

Design:

Das MSI MEG Z390 ACE wirkt auf den ersten Eindruck recht schlicht. Andre Mainboard-Hersteller aus dem Gaming-Bereich setzen vermehrt farbige Akzente und endlos viele LEDs ein um ein ansprechendes Design zu erzeugen. MSI verzichtet auf die ganzen optischen Spielereien und überzeugte mich mit der Vielzahl an Kühlkörpern und Metallverstärkungen an den PCI Express Slots, sowie der Einlässe für die Speicherriegel. Nichts desto trotz wurde speziell für Gamer und Case-Modder nicht ganz auf ein frohes Farbenspiel verzichtet, sodass sich auf der Abdeckung der hinteren Ein- und Ausgänge eine spiegelnde Oberfläche befindet, die im eingeschaltetem Zustand das "Mystic-Light" von hier aus quasi über das ganze Gehäuse mit einstellbaren Lichteffekten bestrahlt, so kommen auch all jene mit Seitenfenster bei diesem Board auf ihre Kosten. Ansonsten ist das Board ziemlich dunkel gehalten. Sowohl die Platine als auch alle Plastikteile sind schwarz. Für die Typenbezeichnung und Anschlüsse wurde ein großer, dicker und weißer Schriftzug verwendet, was es mir sehr leicht gemacht hat Kabel des Gehäuses richtig zu platzieren. Die Kühlkörper und Metallverstärkungen glänzen. Auffallend ist die bereits angebrachte I/O-Blende, viele USB-Anschlüsse und vergoldete Klinkeanschlüsse.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, das merkt man schon am Gewicht. Die Kühlkörper und Metallverstärkungen machen sich definitiv bemerkbar, geben mir aber ein gutes Gefühl für den späteren Anschluss meiner Grafikkarte. Alle verbauten Komponenten, egal ob Plastikteile oder Kondensatoren wirken sehr hochwertig. Die Lötstellen auf der Rückseite sehen super verarbeitet aus. Hier brauch man definitiv keine Angst haben, falls man beim Einbau etwas unachtsam vorgeht. (Bitte trotzdem vorsichtig sein! ;-) ) Das Mainboard ist in Anti-Statik-Folie eingepackt und mit Pappe von dem übrigen Inhalt/Zubehör getrennt. Auch der Karton wirkt recht edel und hochwertig.

Montage:

Die Montage in mein Gehäuse war super einfach. Klar das ist immer relativ viel Arbeit | besonders wenn man es ordentlich machen möchte. Fixiert werden kann das Mainboard mit neun Schrauben (die leider nicht im Lieferumfang enthalten waren) | macht nichts hab die von meinem alten Mainboard genommen. Ansonsten ist die Montage eher Gehäuse abhängig und hat nicht allzu viel mit dem Mainboard selbst zu tun. Ich für meinen Teil kam gut an alle Stecker und hatte genug Platz alle Komponenten richtig zu platzieren | besonders bei der CPU ein lästiges Thema, hier aber genug Platz drum herum | trotz Kühlkörper!
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle die vorinstallierte I/O-Blende, welche mich tatsächlich überrascht hat, da sie die Integration des Mainboards ins Gehäuse viel einfacher macht. Man hat dadurch einfach kein lästiges "rumgefummel" mehr mit dieser Blende und das Szenario des gar ganz Vergessens und dann doch nochmal alles von vorne anfangen kann ganz getrost vernachlässigt werden | ganz einfach, aber echt smart!
Etwas spannender wird es dann doch beim Anschluss der SSD über den M.2-Slot bei einer Platte natürlich klar das hier die Wahl auf den Slot mit dem Kühler fällt. Hier musste ich mich etwas in die Anleitung einlesen, da abhängig von der Länge der SSD andere Befestigungsmechanismen angewendet werden müssen.

Leistung:

Das Mainboard bietet drei - jede davon mit einer Metallverstärkung - PCIe 3.0 x16 Slots, damit auch schwere Grafikkarten ohne schlechtes Gewissen eingesetzt werden können. Außerdem bietet es noch drei weitere PCIe 3.0 x1-Slots für weitere Karten an.
Dabei fällt mir spontan nicht ein was es hier noch zu ergänzen gebe, da wir bereits mit einem mittle rweile zum Standard gewordenen integrierten HD ALC1220 Soundprozessor mit 7.1 Unterstützung, Bluetooth 5.0 (natürlich auch abwärtskompatibel) und eine richtig gute Wlan-Verbindung mit der mitgelieferten Wlan-Antenne mit Geschwindigkeit von bis zu 1.730 Mbit/s ausgestattet sind. Natürlich hat man auch die Möglichkeit den Gigabit-Ethernet-Anschluss zum herstellen einer Netzwerkverbindung zu nutzen. Hier habe ich sowohl bei der Wlan-Antenne, als auch beim Lan-Stecker fast die gleichen Werte beim Speedtest erhalten. Für den Arbeitsspeicher haben wir vier Slots zur Verfügung der insgesamt mit max. 64 GB belegt werden kann. Dabei wird bis zu den schnellen 4.500 Mhz DDR4-Riegeln fast alles unterstützt.
Das Mainboard kann auch ohne Gehäuse benutzt werden, da es Knöpfe zum Ein- und Ausschalten auf dem Mainboard hat und einen Drehregel mit acht Einstellungsmöglichkeiten zum automatischen Übertakten. Ich persönlich bin kein großer Befürworter des Übertaktens, da ich der festen Meinung bin, dass meine Hardware auch ohne diesen "Boost" mit Spielen und Anwendungen zurecht kommen muss. Aber für alle die dieses Feature nutzen möchten bietet das Board neben des genannten Drehknopfs auch im BIOS selbst zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zum Übertakten und Hardware überwachen, sowohl für Einsteiger als auch Profis. Dabei ist MSI seinem üblichem BIOS-UI treu geblieben, was treuen Kunden den Einstieg vereinfacht und gleichzeitig keine Hürde für Neukunden darstellt. Dabei lässt das Board keine Wünsche offen, sodass man beispielsweise seine Lüfter anhand der Lüfterkurve regeln kann, dass gilt sowohl für die 4- als auch für die 3-pin- Lüfter.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Das Mainboard kostet im Moment ~ 265,00 ¤, dass ist zwar auf den ersten Eindruck relativ viel Geld, dafür erhält man allerdings auch ziemlich viele nützliche Features und Funktionen die dem Benutzer auch für die Zukunft mit einer guten Performance ausstatten. Neben diversen Übertaktungsmöglichkeiten bietet das Board Bluetooth 5 und WLAN Unterstützung vom feinsten. Es hat meiner Meinung nach im Vergleich zu anderen Mainboards viele USB-Anschlüsse.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:

Nach einer rund zweiwöchigen Testzeit lässt sich zu der Haltbarkeit noch keine auf Fakten gestützte Aussage tätigen, allerdings bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Produkt und denke das aufgrund der verwendeten Materialien und der augenscheinlich sehr guten Verarbeitung keinesfalls Abzüge in Sachen Haltbarkeit gemacht werden müssen.

Im Vergleich zu ähnlichen Produkten finde ich das Board echt Klasse. Es ist mit ~ 265,00 ¤ zwar meiner Meinung nach an der oberen Grenze der Mittelklasse Modelle platziert, allerdings erhält man hierfür auch viele Features und Funktionen, die auch noch in den nächsten Jahren ohne Performance-Probleme eingesetzt werden können.

Fazit:

Aus meiner Sicht spricht abgesehen von dem Kaufpreis absolut nichts gegen einen Kauf. Ich würde mir das Mainboard (jetzt nachdem ich es getestet habe) jederzeit kaufen. Ich kann mir vorstellen das der Preis den ein oder anderen erschreckt, aber insgesamt betrachtet ist dieses Board jeden Cent Wert. Man erhält hier ein echt sehr gut ausgestattetes Produkt das sehr hochwertig verarbeitet wurde und vor allem in sich durchdacht ist. Keine Grafikkartenanschlüsse, weil Gamer sowieso min. eine gute externe GPU verwenden. Fixierte I/O Blende und jede Menge Kühler und Verstärkungen, sowie einfach Übertaktungsmöglichkeiten.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 26.01.2019
Servus ihr Lieben,

als aller erstes will ich mich bei Mindfactory bedanken, das ich einer der Glücklichen sein darf. Ich habe mich sehr darüber gefreut das ich an der Aktion teilnehmen darf.

Wie soll ich bloß anfangen? Das Z390 MEG Ace von MSI ist einfach der Hammer.

Fangen wir mal mit dem Design des Board's an:

Beim Herausholen des Mainboard's aus der Verpackung viel mir als erstes auf, unter anderem die Qualität, den Steel Armor der PCIe Slot's und den 4 DIMM Steckplätzen welche mit den Schwarzgrau getönten Kühlköper und dem aus PCB gefertigtem Mainboards harmonieren. Darunter befindet sich noch der Dragon der auf dem Kühlkörper unten rechts zu sehen ist gleich überhalb der M.2 Shield Frozr Kühlplatte.

Sehr Extravagant schön finde ich auch das Infinity Light ( im abgeschalteten Zustand sieht es aus wie ein verdunkelter Spiegel ) welches in RGB Farben für tolle Beleuchtung sorgt. Auch cool ist das die USB Ports (hinten) und der LAN Eingang beleuchtet sind. Einen negativen Punkt finde ich das der Drache ( unten rechts ) leider nicht beleuchtet wird und im dunkeln nur noch schwach zu sehen ist.

Auch schön sieht die W-Lan / Bluetooth Antenne aus, sie erinnert mich an mein Standfuß meines Acer Predator Blidschirms.

Fazit: Das Design des Mainboards ist sehr gut gelungen und es macht mir immer eine Freude drauf zuschauen.

Die Verarbeitung des Mainboards, finde ich, ist sehr edel und qualitativ. Was mir auch aufgefallen ist, sind die vielen gut aussehenden Spannungswandler, ich weiß es nicht genau aber ich nenne sie mal so, mit denen das Board versehen ist. Der Steel Armor findet an den 3 PCI Slots und den DDR Steckplätzen seinen sehr guten Platz. Auch mega gut finde ich, ist mir aufgefallen, das für die M.2 Slots verschiedene Kerben vorhanden sind, bedeutet es können dort nicht nur M.2 SSD module untergebracht werden mit dem Format 2280, sondern auch noch verschiedene andere wie z.B WLan Module etc. die ein anderes Format haben. Die Kühlrippen und die M2 Shield Frozr Kühlplatte sehen zusammen nicht nur gut aus sondern sind zudem auch gut verarbeitet, gemeint ist das sie nicht irgendwie umherwackeln.

Kleines Insider Wissen. Ich benutze eine Samsung EVO 970 500GB sie hat einen Formfaktor von 2280 die Zahl bedeutet, 22 mm breit und 80 mm lang :).

Die Montage bei mir ist wie immer gut gelaufen es gibt nichts was ich bemängeln könnte. Sehr praktisch ist die fest installierte I/O Abdeckung die für eine schnelle Installierung des Mainboards sorgt, nicht so wie bei anderen Mainboards bei denen diese seperat in der Verpackung liegt. Nicht zu vergessen, ich habe Abstandshalter für den Einbau des Board's benutzt. Ich will dies mal kurz ansprechen da ich bei einem anderen Review über das Z390 gelesen habe das mehrere Käufer ein Problem beim Einbau hatten. Durch die vier Schrauben auf der Rückseite des Mainboard's traten angeblich Probleme auf das Board an seine richtige Position zu bringen. Es kommt demnach darauf an welches Gehäuse man hat.
Also letztendlich einbauen kann es jedermann weil auch Abstandshalter vorhanden sind.

Fazit: Mainboard reinlegen, schauen das es gut sitzt und festschrauben, einfacher geht es ja wohl nicht. Alles ohne Probleme und wie gehabt, TOP.

Leistung & Features

Nach dem Einbau ging es ab ins BIOS.
Super tolle MSI Oberfläche welche auch noch gut und einfach zu bedienen ist.
Oben links kann man schnell seine jeweiligen Profile für seine Übertaktung übernehmen lassen. Der Hardware Monitor ist auch eine tolle sache und neu für mich, mit ihm können wir alles rund um Lüfter, Pumpen und CPU erfahren bezüglich der Temperaturen. Wenige Klicks entfernt habe ich meine SSD zum Booten ausgewählt und gespeichert.

Direkt nach den installierten Treiber führte ich ein Benchmark aus ( Cinebench R15 ) und habe festgestellt das die Leistung auf jeden fall gestiegen ist.

Mein System für den Test:
Intel Core i5-8400
GeForce 1060 GB OC
16 GB Trident Z RGB DDR4-2400 DIMM CL15
Z390 MSI ACE Mainboard :)
=> Vorher Z370 Aorus Ultra Gaming Mainboard.

Übrigens hat der tolle DDR4 Boost mir eine Benachrichtigung gezeigt das meine DDR's nicht optimal sitzen wodurch sie nicht optimiert werden. Zu sehen waren die 4 Steckplätze geordnet und gekenntzeichnet durch A1 B1 A2 B2. Ich wurde quasi vom Mainboard aufgefordert, meine jeweils 2x 8GB DDR's in Slot B1 und B2 zu platzieren. Tolles Feauture.

Durch die App , Killer E2500 die auf der Treiber CD vorhanden war, konnte ich leider kein verbessertes Ergebnis beim Spielen erkennen, vielleicht liegt es daran das ich eine 400.000 Glasfaser Leitung habe und mein Internet ohnehin schon für mich bestmögliche Latenzen hergibt.

Schnell & einfach lässt sich das System boosten durch die Dragon Center App ( siehe Screenshot ) welche das System, Monitor und OC Mode optimiert. Nicht so toll finde ich das man keine Informationen über dem erfährt was tatsächlich beim boosten gereinigt, gelöscht, entfernt oder sonstiges wird.

Im Groß und ganzen wird alles supergut kühl gehalten, nach einigen Stunden Spielzeit. Der Klang durch das eingebaute Audio HD Modul ( ALC1220 Audioprozessor ) und den vergoldeten Anschlüssen ist sehr klar und weist auf keine Störungen hin. Die Sprach-/Aufnahmequalität mit meinem Steel Series V2 ist wie zuvor sehr klar und deutlich zu verstehen, wobei das an dem jeweiligen Mikrofon abhängt.

Gutes Ergebnis legte auch das Benutzen des Wlans ab. Bei einem Speedtest erreichte ich im Durchschnitt exakt die gleichen Werte wie über die Nutzung des LAN Adapters.
Zu dem Preis-/Leistungsverhältnis kann ich nur sagen das man im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein kann. Für das was das Mainboard einem alles bietet ist der Preis sehr gerechtfertigt. Die Anschlussvielfalt ist überragend. Man muss sich keine Gedanken um zu wenige USB Anschlüsse machen, denn von diesen hat das Mainboard reichlich: 6x mal USB 3.1 Gen2 -Anschlüsse, davon einer mit Typ C-Steckverbindung und 4x mal USB 2.0 . Das Mainboard hat ein integriertes Bluetooth und W-lan Modul ( Bluetooth 5.0 und WIFI bis zu 1,73 Gb/s schnell ) wodurch man eine schnelle Datenübertragung erreichen kann. Auf dem Mainboard sind drei PCIe 3.0 Slot's verbaut, somit kann man ohne Probleme jegliche Grafikkarten anschließen und SLI, CrossFire (zwei Grafikkarten) betreiben.

Nochmal kurze Zusammenfassung des Zubehörs:
Eine Bedienungsanleitung, Treiber CD, 12V 4Pin Adapterkabel, 5V 3Pin Adapterkabel, MSI Werbung, WI-FI Antenne, 3x M.2 Schrauben, Kabelbeschriftungsaufkleber, die SLI-Brücke und ein Kabel für die Wasserpumpenkühler.

FAZIT zu allem:

Insgesamt kann ich sagen, dass das Z390 MSI ACE ein qua­li­ta­tiv hochwertiges Mainboard ist. Bei der Herstellung wurde an alles gedacht und nichts vergessen. Alles ist an seinem richtigen Platz. Die Leistung und die Features was das Mainboard hergibt übertrifft mein Z370 um weiten. Für alle Gamer und Fans da draußen kann ich es echt nur wei­ter­emp­feh­len.
Nochmals vielen Dank an Mindfactory das ich es für euch Testen durfte. Ich hatte an allem Spaß und Freude bei der Sache.

Liebe Grüße
Dennis Geier
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 26.01.2019
Zuerst vielen Dank an Mindfactory, die mir das MSI MEG Z390 ACE für einen Produkttest zur Verfügung gestellt haben. Der Gewinn hat mich sehr gefreut.

Verpackung und Versand:
Geliefert wurde das Paket wie von Mindfactory gewohnt gut verpackt. Der Versand mit DHL war sehr schnell und durch die Sendungsverfolgung stieg die Vorfreude.

Die Produktverpackung von MSI ist Außen hochwertig mit zahlreichen Produktinfos und Features bedruckt. Innen sind Mainboard und Zubehör sorgfältig voneinander getrennt und einzeln verpackt, das Mainboard antistatisch.

Inhalt:
Neben dem Mainboard befinden sich in der Verpackung mehrere Sata 6 Kabel, diverse RGB und LED Kabel, eine SLI Bridge, eine WLAN Antenne, M.2 Schrauben, Aufkleber für Kabel und das Gehäuse, eine Treiber CD, ein Quick Installation Guide und das Handbuch.

Features:
Das Z390 ACE verfügt über (fast) alle wichtigen und modernen Anschlüsse. Darüber hinaus hat es einige Features, die besonders hervorzuheben sind:

- 3 M.2 Slot, davon einer mit Heatspreader
- Vorinstalliertes IO Shield
- CMOS und Bios Reset auf dem IO Panel
- Start und Reset Tasten auf dem Mainboard
- Game Boost OC Knopf
- RGB Infinity Spiegel
- WLAN-Antenne
- Debug LED und Temperatur Anzeige

Auf einige der Features möchte ich jetzt schon nicht mehr verzichten. Die Start-, Reset- und CMOS- Buttons auf dem Mainboard, die Debug LED Anzeige, oder das vorinstallierte IO Shield sind super.

Für Debugging Maßnahmen dienen die Boot LEDs, die die Funktion von Prozessor, RAM und Grafikkarte anzeigen. Dazu ist eine digitale Debug LED Anzeige verbaut, die den Bootvorgang und Fehlercodes anzeigt. Unter laufendem Betrieb zeigt sie die Prozessortemperatur an. Wer also ein Gehäuse mit Glasscheibe an der Seite hat, kann seine CPU Temps sogar am Mainboard direkt ablesen.

Aber auch Kleinigkeiten, wie der horizontale USB 3 Anschluss für besseres Kabelmanagement, der M.2 Kühler unter der heißen Grafikkarte, die rundum gut positionierten Lüfter Anschlüsse etc. zeigen, wie durchdacht und gut ausgestattet das Mainboard ist.

Montage und Einrichtung:
Der Einbau war kinderleicht und das Mainboard funktionierte auf Anhieb. Mit dem vorinstallierten IO Shield geht es um einiges schneller. Alle Hardwarekomponenten wurden beim ersten Start sofort erkannt.

Das MSI Bios ist übersichtlich und ich habe mich sehr schnell darin zurechtgefunden, obwohl ich seit Jahren das ASUS Bios gewohnt war. Vor dem ersten Boot konnte ich darin schnell das XMP Profil für meinen RAM laden. Über den Bios Flash Port gelang auch das Bios Update ohne Schwierigkeiten. Übertaktet habe ich im Bios nicht. Dies wollte ich dieses Mal dem Overclocking Game Boost Knopf überlassen.

Ich betrachtete diesen Drehknopf zunächst skeptisch. Nach dem Ausprobieren war ich davon jedoch begeistert. Einmal auf die beliebige Stufe (0-11) gedreht, ist der Prozessor nach dem Neustart hochgetaktet. Er läuft stabil. Und das alles ohne Abstürze, Fehler und ohne großartiges Rumprobieren an diversen Einstellungen. Um die Übertaktung rückgängig zu machen, muss man den Knopf nur auf die Ausgangsposition zurückstellen und wieder neu starten. Noch einfacher kann man es wirklich nicht mehr machen.

Meinen i7 8700k taktete ich so innerhalb weniger Sekunden mit nur einem Handgriff auf konservative 4,9 GHz mit Stufe 6. Auch alle anderen Stufen funktionierten problemlos. Es sind laut Handbuch auf Stufe 11 bis zu 5,4 GHz für diesen Prozessor möglich.

Die Temperaturen waren dank meiner AiO mit 280mm Radiator nur um wenige Grad höher, als ohne Übertaktung. Einziger Nachteil ist natürlich, dass man dafür das Gehäuse öffnen muss. Die Übertaktung per Knopf geht dennoch schneller als jede manuelle Eingabe im Bios oder Software. Der Game Boost Knopf ist außerdem beleuchtet, damit man die einzelnen Stufen auch in einem dunklen Gehäuse erkennen kann.

Design:
Das Aussehen des Mainboards gefällt mir sehr gut. Ich stehe nicht auf zu bunte Farben, aggressive Gaming Designs, rote Drachen und übertriebene Weihnachtsbaumbeleuchtung. Dieses Mainboard ist elegant und dezent in dunklen matten Farben gehalten, mit kleineren Akzenten, nicht zu aufdringlich und dennoch sehr modern. Es wirkt insgesamt erwachsener, als andere MSI Boards vergangener Jahre. Das Drachenlogo ist nicht unbedingt mein Fall, wird aber ohnehin durch meine Grafikkarte überdeckt.

Die RGB Beleuchtung unter dem Infinity Spiegel wirkt live besser als auf den Bildern. Hier finde ich jedoch, dass die Konkurrenz, welche zum Teil OLED Displays auf den Mainboards verbaut, doch etwas die Nase vorn hat. Ob einem die RGB Beleuchtung zusagt, ist natürlich jedermanns Geschmacksache und zur Not kann man sie auch ausschalten und den schönen Infinity Spiegel als solchen bewundern.

Externe Anschlüsse:
Der einzige Kritikpunkt, der mir überhaupt aufgefallen ist, ist der fehlende Grafikanschluss am IO Panel. Ohne Grafikkarte gibt es von diesem Mainboard keine Bildausgabe. Dies ist natürlich schade, wenn man einen teuren Prozessor der 8. Oder 9. Intel Generation verbaut hat, welcher über eine eigene Grafikeinheit verfügt. Problematisch wird es, wenn Fehler auftreten oder die Grafikkarte kaputt ist, wenn man seine Grafikkarte verkauft und noch keine neue geliefert wurde etc. Dann kann man seinen PC erst einmal nicht nutzen.

Ansonsten ist das IO Panel jedoch sehr gut aufgebaut. Man findet USB Anschlüsse im Überfluss, unter Anderem einen USB C Port, einen BIOS Flash Port oder einen VR Port.
Über die vergoldeten Audiokanäle und den hochwertigen Soundchip klingen Musik, Filme und Games sehr gut. Mit normalem Gehör und Standardeinstellungen bemerke ich persönlich keinen Unterschied zu meinen Soundkarten.

Die BIOS und CMOS- Reset Buttons sind sehr hilfreich, da man diese ohne das Öffnen des Gehäuses und Umstecken von winzigen Jumpern, durchführen kann.


Haltbarkeit und Herstellervergleich:
Zur Qualität von MSI Mainboards muss man eigentlich nicht viel sagen, die ist wie immer hervorragend. Zu nennen wären dabei unter Anderem der doppelte ESD Schutz gegen elektrostatische Entladungen, oder auch die Steel Armor um PCIE und RAM Slots. Diese sieht nicht nur super aus, sie schützt auch Slots, Platine und Anschlüsse vor Verbiegen durch schwere Grafikkarten, oder durch zu starkes Eindrücken der Arbeitsspeicher-Riegel.
Im Vergleich zu Asus Strix Boards gefällt mir die MSI Armor deutlich besser. Außerdem bekommt man bei Z370 und Z390 Boards von ASUS derzeit keine RAM Armor in der Preisklasse des MEG ACE. Dafür liefern ASUS und Gigabyte bei Mainboards der gleichen Preisklasse mehr M.2 Heatshields.

Die RGB Software Mystic Light funktioniert bislang zuverlässiger als ASUS Aura, mit dem ich immer nur Probleme hatte. Das Bios ist ähnlich übersichtlich, wie das von ASUS. Das Design und die Farbe des MEG ACE gefällt mir diesmal deutlich besser, als die Konkurrenz. Dies ist jedoch Geschmackssache.

Zusammenfassend muss ich sagen, das Mainboard ist auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und bietet ein ähnliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Unterschiede sind dann lediglich in der Verfügbarkeit von Armor, Heat Shields, M.2 Slots etc. oder dem Design auszumachen. Ob man dieses Mainboard kauft, liegt mehr an den eigenen Bedürfnissen und dem Geschmack. Das Mainboard selbst ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Ich rechne damit, dass mir das Mainboard auch noch die nächsten Jahre Freude bereitet. Zukunftssicher ist es durch die vorhandenen Anschlüsse und beworbene Qualität durchaus.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 19 Bewertungen)

Video

MEG Z390 ACE
ACE YOUR ENEMY
1 Vorinstallierte I/O-Abdeckung
2 Clear CMOS & FlashBack+
3 Killer™ E2500 Gigabit LAN
4 USB 3.1 Gen2
5 Vergoldete Audioanschlüsse mit S/PDIF
6 Mystic Light Infinity
Grenzenloser Style durch personalisierte Farbgebung
7 Robuster Kühlkörper
für beste Kühlng und Leistung
8 Dual Front USB 3.1 Gen2 Typ-C
Kompatibel mit den aktuellsten PC-Gehäusen
9 DDR4 Boost mit Steel Armor
Optimierte Leiterbahnen und isolierte Speicherschaltungen
10 Triple Turbo M.2 mit Shield FROZR
Hält bis zu drei M.2 SSDs kühl und minimiert Leistungsdrosselung
11 Game Boost Button
Acht Modi für verbesserte Prozessorleistung
12 Audio Boost HD
Optimierter Sound durch dedizierte Audioprozessoren und ESS DAC
MSI MEG Z390 ACE overview
MYSTIC LIGHT INFINITY
Personalisiere und verändere die Farbgebung deines Boards mit Mystic Light Infinity. Lasse deinen PC dank Mystic Light Infinity mit intensiven Farben brandneu aussehen!
MSI MEG Z390 ACE Mystic Light
Farben anpassen Effekte anpassen Mystic Light App
Zertifizierte Mystic-Light-Sync-Partner:
Mystic Light Sync logo Mystic Light vendors
Vorinstallierte I/O-Abdeckung
Mit der bereits befestigten I/O-Abdeckung ist der Einbau des Motherboards um einiges einfacher und sicherer. Das zum Patent angemeldete Design schützt die Anschlüsse und beugt Schäden durch elektrostatische Entladung vor.
Vorinstallierte I/O-Abdeckung
DOMINIERE DAS SPIEL MIT NIEDRIGSTER LATENZ
Vernichte deine Gegner auf dem Schlachtfeld mit Hilfe von MSI GAMING LAN. MSI GAMING LAN zeichnet sich durch ausgesuchte Komponenten aus und sorgt für beste GAMING Leistung im Netzwerk.
Powered by:
Optimize Killer Gaming LAN
INTEL® WI-FI AC & BLUETOOTH
Nutze deinen LAN Port für Online Gaming, während du das WLAN für andere Online Anwendungen nutzt. Diese Next-Generation Intel® Wi-Fi / Bluetooth Lösung nutzt smarte MU-MIMO Technologie, damit die Wireless-Geschwindigkeit bis zu 1,73 Gb/s beschleunigt wird.
wifi devices
wifisticker
TRIPLE TURBO M.2 MIT M.2 SHIELD FROZR
Selbst die schnellsten SSDs arbeiten langsamer, sobald sie warmlaufen. Die innovative integrierte Kühllösung M.2 Shield FROZR bietet eine optimale Kühlleistung, damit die SSD stets maximale Leistung geben kann.
MEG Z390 ACE Shield
Without M.2 Shield With M.2 Shield
1 Minimiert Drosselung
2 Erhöht maximale Übertragungsraten
3 Sorgt für schnellere SSD-Performance
AUDIO BOOST HD
1
High Definition
ALC1220 Audioprozessor
audioboost 4
Unterstützt DSD Super Audio CD Wiedergabe und Aufnahme (64-fache Qualität einer herkömmlichen CD)
*120dB SNR / 32-bit
2
ESS AUDIO
DAC
audioboost ess dac
Stellt optimalen Sound, der wie natürlicher Analogton klingt, mit geringer Verzerrung nach, um eine perfekte und realistische Sound-Wiedergabe zu ermöglichen.
3
Hochwertige Audiokondensatoren
audioboost hight quality audio capacitors
Klangtreue, überragende Akustik und Realismus wird für studoreife Kopfhörer bereitgestellt.
4
Vergoldete Audioanschlüsse mit S/PDIF
Vergoldete Audioanschlüsse mit S/PDIF
Übertrage deinen Sound problemlos und frei von Verzerrung mit diesen vergoldeten Anschlüssen.
MSI MEG Z390 ACE AUDIO HD
Maximiere deine USB-Übertragung
Deine Lieblingsspiele, -Musik und -Filme über USB zu übertragen ging nie schneller. MSI bietet eine Vielzahl an USB 3.1-Anschlüsse an, die blitzschnelle Transferraten ermöglichen!
Beidseitig verwendbarer Anschluss USB Type-C
Beidseitig verwendbarer Anschluss

20% schneller mit DRAGON CENTER Optimierungen
MSI DRAGON CENTER
Dual Front USB 3.1 Gen2 Typ-C
Front USB 3.1 Gen2 Typ-C
Unerreichte Speicherleistung
MSI Motherboards sind mit einer Vielzahl an Features ausgestattet, die den Speicher deines Systems schneller, besser übertaktbar und stabiler macht.
Memory Signal Purity MSI MSI caption Andere MSI caption
DDR4 Boost performance
HÖCHSTE KOMPATIBILITÄT
Durch regelmäßige Speichertests mit allen großen Speicher-Marken unter extremsten Konditionen sorgen wir dafür, dass dein System stabil läuft.
HÖCHSTE KOMPATIBILITÄT chart
DDR4 Steel Armor
Mit DDR4 Steel Armor
Dein Vorteil im Spiel
Überliste und übertreffe deine Gegner mit einer einzigartigen Auswahl an MSI GAMING Tools. Clevere Hardware und Software Tools helfen dir immer einen Schritt vor der Konkurrenz zu sein.
Gaming Hotkey
Gaming Hotkey
Multi-GPU
Multi GPU
Sekundenschnelles Overclocking
Game Boost Sekundenschnelles Overclocking

Kunden kauften auch: