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Artikelbeschreibung

Seit dem 21.06.2019 im Sortiment

Die ersten Boards für die neuen AMD Ryzen 3000er CPUs sind da. Diese sind mit einem AM4 Sockel ausgestattet und somit mit der zweiten und dritten Generation der AMD Ryzen CPUs kompatibel. Die neueste Gen4 PCI-E und M.2 Lösung mit bis zu 64GB/s Bandbreite für maximale Übertragungsgeschwindigkeit.

Ausgestattet mit den Frozr Kühlkörpern im Patentierten Design und Doppelkugellagern um die beste Kühlleistung zu gewähren. Das erweiterte Kühlkörper Design mit vergrößerter Kühlfläche verbindet den MOS Kühlkörper mit dem Chipsatz Kühlkörper. Der eingebaute M.2. Schield Frozr schützt die M.2 SSDs und verhindert eine Drosselung.

Hohe Taktraten sind beim professionellen Gaming unabdingbar. Die Core Boost Technik sorgt dafür, dass die Stromzufuhr überwacht wird und genau dann die Energie ausliefert, die auch gebraucht wird.

Die neueste Wireless Technologie WIFI 65 sorgt für Übertragungsraten bis zu 2400 Mbps. Die Vorinstallierte I/O-Blende sorgt für mehr Schutz und eine leichtere Handhabe.

Der Game Boost ermöglicht automatisiertes Overclocking in Sekundenschnelle und gibt dem PC einen Adrenalin shot. Damit der Spielspaß auf die Spitze getrieben werden kann, ist das Erleben von bester Audioqualität von Nöten. Mittels des Audio Boost von MSI, wird dem Zocker, unter dem Einsatz eines HD-Audioprozessors, eines Verstärkers und hochwertigen Audiokapazitoren, ein kristallklarer Klang geliefert.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 422,81*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 42 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MEG X570 ACE
Mainboard Sockel: So.AM4
Mainboard Chipsatz: AMD X570
Mainboard Formfaktor: ATX
Onboard Grafik: nicht vorhanden
Grafikausgänge: nicht vorhanden
MultiGPU Fähigkeit: AMD 3-Way CrossFireX, NVIDIA 2-Way SLI
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 32 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-2667, DDR4-2800, DDR4-2933, DDR4-3000, DDR4-3066, DDR4-3200, DDR4-3466, DDR4-3600, DDR4-3733, DDR4-3866, DDR4-4000, DDR4-4133, DDR4-4266, DDR4-4400, DDR4-4533, DDR4-4600
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 4.0 x16, 1x PCIe 4.0 x16 (x8), 1x PCIe 4.0 x16 (x4)
Anzahl PCIe x8 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x4 Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCIe x1 Slots: 2x
Anzahl PCI-X Slots: nicht vorhanden
Anzahl PCI Slots: nicht vorhanden
Anzahl AGP Slots: nicht vorhanden
Anzahl mSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl M.2 Anschlüsse: 2x M.2 bis 2280, 1x M.2 bis 22110
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 4x
Anzahl SATA 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 12GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 6GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl IDE Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl SAS 3GB/s Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Floppy Anschlüsse: nicht vorhanden
Soundcodec: Realtek ALC1220 Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 2500 MBit, 1x 1000 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth: Bluetooth V5.0 +
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 2x
Anzahl USB3.2 Gen 1 Anschlüsse (USB 3.0): 2x
Anzahl USB3.2 Gen 2 Anschlüsse (USB 3.1): 4x
Anzahl USB3.2 Gen 2x2 Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl FireWire Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Parallelport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl eSATA Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl Seriellport Anschlüsse: nicht vorhanden
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

(81%)
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42 Bewertungen

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RMA-Quote: 5%

 
 
5 5
     am 12.11.2019
Verifizierter Kauf
Einleitung:

MSI MEG X570 ACE!
Ein 3950x wird problemlos damit laufen.

Dies war auch der Grund warum ich mich für MSI entschied, alle anderen Hersteller waren nicht der Brüller. Ob es der Preis war ASUS, die Qualität Asrock, oder einfach beides Gigabyte.
Ich hatte die anderen Hersteller auch in den letzten Jahrzehnten beruflich als auch privat, aber wie ich immer schon sagte:
- Für Intel CPUs Asus und Gigabyte (Core i7 2600k Asrock No. 1)
und
- Für AMD CPUs nur MSI (evtl. Gigabyte)
- Alle anderen Hersteller, die es heute teilweise nicht mehr gibt, sind gar nicht passend.

Warum?!, weil das meine über gute 25-jährige Erfahrung ist.

Für alle technischen Details nur mal kurz auf Mindfactory die Details aufrufen, die muss ich ja nicht alle aufzählen. Und es gibt auch einige Tests im Netz.

Preis:
Das MSI MEG X570 ACE ist zu dem Preis OK. Nicht günstig, aber die Hardware ist aktuell Spitzenklasse. Ob es die hochwertigen Spannungswandler sind oder die Anzahl der Phasen oder das Layout, welches für mich aktuell das Beste ist.

Sound Realtek ALC1220 Codec:
Also das MSI hat einen sehr guten Soundchip mit passendem DAC. Ich bin begeistert für einen Onboard-Sound. Kein Knacken und sehr hohe Auflösung.

OC:
Aktuell werkelt ein 3700x @ 4.3 GHz All-Core bei max. 1,1 V mit Offset und weiterhin funktionierendem Runtertakten F und U.
Der Speicher ist ein 3200 Ballistix AT 4x16 GB Dual CL 16 18 18 18, den ich auf 3800 mit 16 19 18 18 fahre.

BIOS:
Das MB hat leider mit den letzten zwei AGESA Updates ABBA und 1.004 ein bissel Instabilität reingebracht.
Das sollte normalerweise andersherum sein. Naja, habe einfach von default LLC auf 4 gestellt und gut ist.

Schnittstellen:
- M.2 3x PCI 4.0, habe davon 2 belegt und die Kühlung funktioniert, max. 50 °C.
Div. USB-Typen mehr als ausreichend und ich habe ca. 12 USB Geräte aktiv.
In einem Gehäuse Sekira 500G optimal passend.

- Wifi: Ich bin eher der Kabeltyp, aber hiermit Spiele ich sogar. Top
- BT, echt super, funktioniert hervorragend und stabil
- SATA: Nur 4 Stück, aber hier habe ich 2x die alten SSDs und 1x HDD 4TB im Verbund mit einer 256 GB SSD als StoreMI angeschlossen. Funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten nun stabil, auch bei hohem Durchsatz und mehrfach Belastung.

Fazit:
Das Board ist sein Geld wert, auch wenn Leute lieber 100 ¤ sparen, vergesst es, kauft dieses, es wird sich auszahlen, wenn man sein System für mindestens 5 Jahre geplant hat, was ich immer so tue, dadurch amortisiert sich der hohe Anschaffungspreis.
    
  
1 5
     am 09.11.2019
Verifizierter Kauf
tl;dr: Kauf kein MSI-Board.

Das positive vorab: Wenn die Kiste mal läuft dann läuft das System 100% stabil. Betreibe das Board seit Mitte Juli mit einen 3900X, 64GB RAM 3333MHz, 1080TI, 2x M2 SSD auf Windows 10 und Debian 10 im Dual OS und hatte nicht einen einzigen Systemcrash - einfach toll.

Jetzt zum schlechten: Das BIOS/UEFI ist schlicht Müll.
Beim Cold-Start des Systems nach ca. 30-40s Power OFF landet man im 2-6x Black/Screen, manchmal dann System spec changed aber ich muss meisten die CLEAR-BIOS taste auf der Rückseite des Boards benutzen (Ohne diese Taste hätte ich das Board schon gegen die Wand geworfen). Ich glaube ich habe den ähnlichem/gleichen Fehler wie die 2 Sterne Bewertungen. Ich habe alle SATA Devices inkl. WD Festplatte ausgesteckt - das ist es bei mir nicht. GPU und Netzteil (800W Corsair Gold) waren schon in einem anderen Rechner im Einsatz. Da das System ja 100% stabil läuft ist für mich ziemlich deutlich, dass es das BIOS/Board sein muss.
Ich stehe seit gut 4 Wochen mit dem MSI Support in Kontakt, welcher mit BIOS Settings antwortet, von welchen es manche nicht gibt, oder es wird empfohlen auf das nächste BIOS Update zu warten. Die Ursache des Problem wurde bis jetzt weder gefunden noch behoben oder eine Verbesserung erziehlt.

Ansonsten erkennt beim Ändern von BIOS Settings das System nicht immer alle Changes und auch die Profile haben immer wieder Probleme mit manchen Settings wie z.B. der Boot Reihenfolge. Ich habe auch alles BIOS Updates inkl. Betas mitgemacht - keine wirkliche Veränderungen. Jetzt mit der v1.6 wurde Startzeit um ca. 70% Reduziert - das ist natürlich toll, aber wenn gute 3 Monate nach Release eine Verbesserung um 70% möglich ist, weiß man, dass man in der experimentellen Produktentwicklung steckt.

Ich warte jetzt noch auf die nächsten Empfehlungen des MSI Supports und denke/hoffe das ganze wird auf einen Austausch hinausläuft. Vielleicht ist es ja doch irgendwo ein kleiner Hardware defekt welcher das Problem verursacht.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 31.10.2019
Verifizierter Kauf
Das Mainboard ist sehr gut verarbeitet und optisch sehr ansprechend, einzig das bei meinem Noctua Kühler der 2. Lüfter nicht ideal angebracht werden kann, da die Arbeitsspeicher im Weg sind trübt das Ganze.
    
  
5 5
     am 15.10.2019
Verifizierter Kauf
Solide für den Preis. Alles in allem extrem Hochwertig und gutaussehend.

Das MSI MEG X570 Ace bietet so ziemlich alles, was man sich heutzutage von einem Motherboard wünschen kann (ausgenommen von ein bisschen Schnick Schnack, welcher für die NOCH höhere Preisklasse reserviert ist).

Qualität, Features, Aussehen, alles top!
Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, muss in solch einer Preisklasse jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe das Board während der Aktion gekauft, in der es eine Coolermaster 240mm AIO Wasserkühlung im Wert von weiteren 100¤ gratis dazu gab, was für mich den Deal besiegelte.

Aussehen ist wie immer Geschmackssache. Meiner Meinung nach ist das Ace das schönste des gesamten X570 Lineups von MSI. Das Schwarz/Gold Design, welches sich an allen markanten Stellen finden lässt, ist schlichtweg edel und episch. Der RGB Infinity Mirror fängt das Auge immer wieder und lässt sich über das MSI Dragon Center mit allerlei Modi ausstatten, kann allerdings auch abgeschaltet werden, für Leute die einen schlichteren look bevorzugen.

Die 3 Lightning Gen4 M.2 Slots sehen nicht nur gut aus, sondern bieten ebenfalls genug Platz für superschnelle M.2 SSDs bis hin zur 4. Generation von PCIe, die man mit entsprechenden NVMe SSDs nutzen kann. Mit gutem Luftfluss im Gehäuse leiten die Metall Abdeckungen deren Hitze ab.

Wo wir schon bei Slots sind: Sowohl die RAM, als auch die PCIe Slots sind mit einer Metall-Ummantelung verstärkt und bieten daher extra starken Halt, was gerade bei schwereren Grafikkarten ein wahrer Segen ist. Nicht zu schweigen davon, dass sie das Board nochmals hochwertiger wirken lassen. RAM Geschwindigkeiten bis weit über das optimale Maß von 3600 MHz für Zen 2 Prozessoren (Ryzen 3000) sollten jeden zufriedenstellen.

Was im Vergleich zu den meisten anderen X570 Boards heraussticht, sind zum einen die Platzierung des Chipset Lüfters, die ein wenig tiefer gelegen ist, und so nicht von der Grafikkarte blockiert wird, selbst wenn diese ein Triple Slot Design aufweist. Zum anderen die lange zentrale Heatpipe, welche die VRM Kühlung mit dem Chipset Kühler verbindet und so für optimale Hitze-Ableitung sorgt.

Apropos: Der Chipset Lüfter schaltet sich nur an, wenn er auch gebraucht wird und ist selbst dann kaum bis gar nicht hörbar. Natürlich können Enthusiasten aber auch dieses Verhalten nach Wünschen modifizieren.

Das BIOS ist gut zu verstehen und bietet alle Optionen die man möchte.

Kommen wir zu den IO Anschlüssen. Auch hier: Alles was man sich wünschen kann, bis hin zu eine anschließbaren WIFI Antenne, die simpel innerhalb von wenigen Sekunden aufzubauen ist und tadellos funktioniert. Genaueres ist den Bildern und dem Spec Sheet zu entnehmen.

Ebenso bei den inneren Anschlüssen. Fan Header sowohl normal als auch RGB sind reichlich verteilt, alles übliche von USB 2.0, 3.0, Type-C usw.
Was sich herausstellen lässt, sind der Power und Reset Knopf, sowie der drehbare OC Knopf, der Übertakten auf voreingestellte und getestete Modi sehr einfach gestaltet. Noch dazu wenige Zentimeter entfernt befindet sich die Statusanzeige, die für Enthusiasten ein hilfreiches Feedback Tool ist, aber für den normalen Nutzer selten bis nie Relevanz hat.

Es gäbe noch so einiges mehr über das Board zu erzählen, allerdings kann man das auch den offiziellen Dokumenten entnehmen.

Ein tolles Teil, ich bin super zufrieden, hab nen guten Deal gemacht (danke MSI für solche coolen Aktionen), mehr gibt es nicht zu sagen.
    
  
5 5
     am 11.10.2019
Verifizierter Kauf
Gut verarbeitetes Bord. Lüfter vom X570 nur beim Kaltstart für ein paar Sekunden zu hören, danach ist Ruhe. Die LED sind leider vom Kühler verdeckt, aber ist eh nur ein Goodie on top. Gute Bord für einen Ryzen 3900x
    
  
2 5
     am 30.09.2019
Verifizierter Kauf
Ich habe mir das ACE aus folgenden Gründen gekauft
1. Gute Spanungsversorgung und Kühlung was mir später für den 3950X sinnvol erscheint
2. 3* M2 slot mit "voller" Anbindug
3. keine all zu aufgringliche RGB
4. WLAN onboard
Das Board macht beim Auspacken schon richtig was her (ist aber Geschmacksache)
Beim Einbau der M2 SSD´s der erste klein Schock, bei den beiden unternen slots kann bei verwendung vom 2280er Format der Kühler nicht verwendet werden. OK kann ich mit leben
Also alles eingebaut und angeschlossen, nun fingen die/das Problem an.
Der Rechner startete nicht (Code 0A und VGA Led leuchtet Rot), Handbuch und im Internet gesucht einzige Info VGA-Karte Defekt o. fehlt. Also den 2. Rechner auf die alte GTX770 eingebaut und das selbe wieder, das gleiche mit einer GT730 (hat keine extra Stomanschlüsse). Also alles wieder auseinander und wieder zusammen immer die gleiche Fehlermeldung. Nun baute ich mein "altes" Board wieder ein und alles ging. Also alles für eine Rücksendung fertig gemacht und ins Bett.
Am nächsten Morgen habe ich dann noch einen Versuch gestartet, mit 1* Ram ,CPU mit Boxkühler und meiner RTX2080 und siehe da der Rechner startet, nun nach und nach die Kompnenten hizugefügt. Ergebnis das Board mag meine 1TB WD Festplatte nicht (lief/läuft in allen anderen Rechner).
Für einen solchen Preis finde ich das schon ziemlich entäuschend daher auch nur 2*
Sonst ist das Board wirklich Super und bietet soziemlich alles was man braucht und wünscht.
1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
     am 23.09.2019
Verifizierter Kauf
Grundsolides Motherboard. Leistung ist super und Lautheit ist ohne Beanstandung.
Beherbergt einen 3900X. Läuft stabil, schnell und zuverlässig.
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     am 22.09.2019
Verifizierter Kauf
Ein sehr gutes Bord von MSI, ist meine Meinung nach, ein Perfektes Bord für Rysen 3000.
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     am 21.09.2019
[SIZE=4]Erster Eindruck:[/SIZE]

Schon nach dem Auspacken fiel mir sofort die schöne schwarze, fast schon "Carbon artige" Optik ins Auge. Großartig, denn schwarz passt einfach zu allem und so bleiben einem unendlich viele Möglichkeiten, sich seine persönliche Lieblingsfarbgebung mit LEDs und anderen Komponenten zusammenzustellen.
Alles ist sicher verpackt und macht auf mich einen sehr wertigen Eindruck. Im Paket selbst sind alle Kabel zur sofortigen Inbetriebnahme vorhanden. Sehr gespannt war ich auf die M.2 Gen 4 Slots welche beim reinen Datenschaufeln noch einiges an Leistung versprechen.
Das MEG ACE ist für den AM4 Socket konzipiert und unterstützt sowohl die alten 2000er Ryzen CPUs als auch die neue 3000er Serie. Beim genauen Hinschauen erkennt man in der unteren rechten Ecke des Mainboards den aktiven Lüfter, welcher zwingend zum Kühlen des X570 Chipsatzes benötigt wird. Er arbeitet sehr laufruhig und wird Kugelgelagert. Aufgrund dessen ist er weder beim Spielen noch im leisen Officebetrieb nicht wahrnehmbar.
Die I/O Blende ist fest verbaut, was mir beim Einbau etwas Probleme bereitet hat, hier hätte ich mir doch eher eine Aufsatzblende gewünscht. Allerdings wirkt die Blende wertiger und gibt dem Mainboard viel Stabilität.

[SIZE=4]Lieferumfang[/SIZE]

Handbuch
Treiber-DVD
4 SATA-Kabel
3x Verlängerungskabel für LED
WIFI65 WLAN-Antenne
Aufkleber für Kabelmanagement
Drei M.2-Schrauben

[SIZE=4]Einbau und Montage[/SIZE]

Bei dem MSI MEG ACE handelt es sich um ein Mainboard im mittleren Preissegment. Aufgrund dessen erwarte ich, dass der Einbau sowie die Inbetriebnahme der Anschlüsse einfach und ohne Handbuch möglich sein sollten, da dafür eine gute Beschriftung Voraussetzung ist. Bis auf die Probleme mit der I/O Slot Blende hatte ich damit keinerlei Probleme. Das Mainboard passt in alle Gehäuse mit ATX Formfaktor. Die Anschlüsse für sämtliche Steckverbindungen sind auf dem Mainboard überaus gut beschriftet und die Anordnung dieser ist intuitiv. So findet man die externen USB-Anschlüsse z. B. wie gewohnt im unteren Teil und die Fan-Anschlüsse rund herum auf dem Mainboard verteilt. Gut gekennzeichnet mit z. B. "Sysfan XX" findet man sich hier sehr schnell zurecht und kann sehr schön mit der Verkabelung der einzelnen Lüfter im Gehäuse arbeiten und auch diese sehr ordentlich verlegen. Nach nicht mal 30 Minuten hatte ich alle Kabel angeschlossen und konnte das System zum ersten Mal booten. Auch toll und wie bereits von mir im Video erwähnt die SATA-Kabel Aufkleber, welche ich in meinem Zusammenbau nicht nur für die Beschriftung dafür, sondern auch für andere Kabelverbindungen verwendet habe. So sieht das ganze System schon wesentlich aufgeräumter aus.

[SIZE=4]Der erste Start[/SIZE]
Man wird mit einem MSI Logo begrüßt und gelangt nach Drücken der "ENTF" Taste dann auch sehr zügig ins BIOS. Das BIOS ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet ein grafisches Interface. Meine 32 GB DDR4 Speicher und der 3700X wurden sofort erkannt (Ein aktuelles BIOS ist somit enthalten und spart damit viel Arbeit). So wie ich es erwartet habe. Das BIOS bietet außerdem für Enthusiasten und Overclocker unzählige Möglichkeiten mit den Taktraten der CPU und des RAMs zu spielen.

[SIZE=4]Meine Konfiguration[/SIZE]
Zu meiner Konfiguration gehört eine 2080 Super, ebenfalls von MSI und 32 GB Arbeitsspeicher von Corsair. Als Festplatte habe ich mich für die Gigabyte Aorus NVME mit 1TB entschieden und auch diesen Kauf nicht bereut. Da hier einige andere bereits mit Benchmarks und Testergebnissen aussagekräftigere Ergebnisse präsentieren, werde ich euch als "Benchmarklaie" nur meine subjektiven Ergebnisse in wörtlicher Form bereitstellen.

[SIZE=4]Leistung in meiner Workspace[/SIZE]

Ich habe schon seit längerem über einen Neukauf nachgedacht, da mein alter I7 mit meinen Anforderungen nicht mehr zurechtkommt. Ich bin Designer und arbeite viel mit CAD Programmen. Für zu Hause brauchte ich also einen Computer, den ich sowohl dafür, als auch für meine große Leidenschaft, dem Computerspielen gleichermaßen benutzen konnte. Gar nicht so einfach, denn in der Zeit, in der ich Sequenzen im CAD rendere, möchte ich gerne nebenbei noch etwas spielen. Absolut unmöglich vorher. Allerdings jetzt, mit diesem System gar kein Problem. Beim Prozessor ist zwar noch Luft nach oben und mit einem volleren Portemonnaie hätte sich auch der 3900X oder 3950X angeboten. Aber ich bin begeistert, was das System in dieser Kombination leisten kann. Das Mainboard bindet alle von mir erworbenen Komponenten super an. Ich habe für mein Aufgabenfeld das perfekte System gefunden und habe sogar noch Upgrade-Möglichkeiten nach oben.

[SIZE=4]Features[/SIZE]

Kühlung der Spannungswandler und Soutbridge: Das Heatpipesystem welches MSI in diesem Mainboard verbaut, wirkt sehr wertig und unterstützt damit die einzelnen Aluminiumlamellen über die Kondensatoren/VRM zusätzlich. Wen der kleine Chipsatzlüfter nicht stört, kann über diesen zusätzlich noch etwas Kühlung erzeugen, da dieser mit dem Heatpipesystem verbunden ist. Ein klasse Design Gimmick für Overclocker und alle, die auf ein kühles System stehen.
OC Dial/Gamebooster: Durch einen kleinen Drehpoti hat man die Möglichkeit direkt "mechanisch" seine CPU zu übertakten, ohne dabei das BIOS besuchen zu müssen. Um z. B. in Spielen schnell mehr Leistung abzurufen, dreht man einfach an diesem und das Mainboard erhöht die VCORE und Taktrate sozusagen "on the fly".
BIOS Reset/Flash und Powerbutton: Es gibt insgesamt 2 BIOS-Reset Knöpfe und einen Powerbutton. Der Cmos Reset und Flash Taster befindet sich hinten in der I/O Blende, einen weiteren BIOS Reset Taster findet man auf dem Mainboard direkt neben dem Powerbutton. Ebenfalls klasse für Overclocker, die damit schnell ihr BIOS resetten müssen. Durch den Powerbutton lässt sich das Mainboard auch ohne Einbau in ein Gehäuse starten. In Testsystemen, um Hardware schnell miteinander vergleichen zu können, ist das ein großartiges Feature.
LED: Direkt hinter der I/O-Blende sitzt ein wuchtiges LED-Feld welches MSI "Mystic Light Infinity" nennt. Und wenn MSI von "Infinity" spricht, dann meint es das wohl auch. Über das BIOS oder der beiliegenden Software kann man diese LEDs frei ansteuern und nach seinen Wünschen in "unendlich" vielen Farben und Bewegung steuern. Ich habe mir aufgrund dessen, zum ersten Mal ein Gehäuse mit Sichtfenster gekauft.

[SIZE=4]Fazit[/SIZE]
Betrachtet man den Preis, werden viele eher zu einem Low Budget Board greifen, weil sie den Wert eines guten Mainboards vielleicht nicht direkt erkennen. Allerdings hat das MEG ACE X570 nicht nur offensichtliche Features zu bieten, wie WIFI 65/AX oder 2 Netzweradapter, GEN4 PCIE sowie ein sehr gut verarbeitetes Kühlungskonzept. Das Board ist im Wesentlichen einfach sehr gut verarbeitet. Es werden keine "billig" VRMs verbaut, sondern diese und der Controller dafür sind auf Langzeitbetrieb und viel OC-Potential ausgelegt. Für Enthusiasten gibt es in dem 400 Euro Preissegment eigentlich nur das Corsshair 8 Hero von Asus und das X570 Aorus Master von Gigabyte. MSI ist meiner Meinung nach nicht nur der Preis-/Leistungssieger, sondern gewinnt auch in Stabilität, BIOS und Konnektivität.
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     am 21.09.2019
Testbericht Produkttest MSI MEG X570 ACE | Entstanden im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion

Das MSI MEG X570 ACE (7C35-002R) ist ein Mainboard im ATX Formfaktor mit dem AMD CPU-Sockel AM4. Wie der Name des Mainboards schon verrät ist ein AMD X570 Chipsatz verbaut.
Rechts des CPU-Sockels gibt es vier RAM Slots für DDR4 DIMM Riegel. Dort können bis zu insgesamt 128 GB (maximal 32 GB pro Modul) Arbeitsspeicher mit einem Rating von bis zu DDR4-4600 (PC4-36800U) verbaut werden. Diese Frequenzen bedeuten in der Regel ein Übertakten der entsprechenden Komponenten.
Zur internen Erweiterung mit Steckkarten bietet das Mainboard insgesamt neun Erweiterungsslots. Davon sind drei PCIe 4.0 x16 Slots, wobei der oberste mit vollen 16, der mittlere mit acht und der unterste mit vier Lanes angebunden ist. Zwischen den x16 Slots befinden sich noch zwei PCIe 4.0 x1 Slots. Mit dem AMD X570 Chipsatz wird PCIe 4.0 in den Endkundenbereich eingeführt. Für den PCIe 4.0 werden jedoch zwingend Ryzen Prozessoren der dritten (3000er) Serie vorausgesetzt. Stand heute gibt es jedoch wenige Erweiterungskarten, die überhaupt vom gesteigerten Durchsatz profitieren können. (Verdoppelte Bandbreite von max. 15,75 GB/s zu 31.51 GB/s bei einem x16 Slot mit 16 Lanes.) Die Slots eignen sich natürlich für den Multi-GPU Betrieb mit entweder NVIDIA 2-Way-SLI (x8/ x8) oder AMD 2- bzw. 3-Way-CrossFireX (x8/ x8, x8/ x8/ x4). Drei weitere Erweiterungsslots sind vom Typ M.2 (Typ M-Key). Der oberste ud längste Slot ist per PCIe 4.0 mit vier Lanes angebunden und kann Module in den Längen 22110 (110 mm länge), 2280 (80 mm länge), 2260 (60 mm länge) oder 2242 (42 mm länge) aufnehmen. Darunter befinden sich dann zwei kürzere M.2/ M-Key Erweiterungsslots, die per PCIe 4.0 x4 bzw. SATA angebunden sind. Diese kürzeren Steckplätze können Module in den Längen 2280 (80 mm länge), 2260 (60 mm länge) oder 2242 (42 mm länge) aufnehmen. Zu guter Letzt ist auf dem Board noch ein M.2/ E-Key Steckplatz versteckt. In diesem per PCIe angebundenen Slot vom Typ 2230 (30 mm Länge) steckt bereits das WiFi+BlueTooth-Modul.
Zur intern Erweiterung über Anschlüsse bietet das MSI MEG X570 ACE insgesamt 15 verschiedene Möglichkeiten. Highlight ist mit Sicherheit der eine vom neuen X570 Chipsatz ermöglichte USB-C 3.1 (20-Pin Key-A Header) Anschluss. Dazu kommen noch vier USB 3.0 und vier USB 2.0 Ports, die jeweils auf den üblichen Doppelsteckern herausgeführt werden. Zum Anschluss von Laufwerken und Festplatten mittels SATA-Stecker befinden sich 6 vier Gb/s Ports auf dem Mainboard, die auch vom X570 Chipsatz bereitgestellt werden. Diese unterstützen natürlich die bereits vom Chipsatz unterstützen RAID-Modi 0, 1 und 10. Ganz unten links, in unmittelbarer Nähe zum Audio-Modul, befindet sich noch der übliche HD-Audio-Header. Ebenfalls befindet sich auf dem Board ein TPM-Header (Trusted Platform Module) in dem ein TPM-Modul eingesetzt werden kann.

Auf der externen I/O-Blende befinden sich insgesamt 19 Anschlüsse. Zwei davon sind für die von der CPU direkt bereit gestellten USB 3.1 Anschlüsse. Davon wiederum ist ein Anschluss in USB-C (3.1) und einer in USB-A (3.1) Ausführung verbaut. Die sechs weiteren USB Anschlüsse, alle in der USB-A-Buchsen Ausführung, werden intern vom X570 Chipsatz bereitgestellt. Zwei davon sind vom Typ USB 3.1, zwei vom Typ USB 3.0 und zwei vom Typ USB 2.0. Zu den USB-Anschlüssen gibt es auch noch einen PS/2 Combo-Port für den Anschluss einer Maus oder Tastatur. Mittels Realtek RTL8125AG wird ein 2.5GBase-T Ethernet Anschluss (RJ45) realisiert. Der andere RJ45 Ethernet Anschluss ist ein Gigabit Ethernet Anschluss vom verbauten Intel I211-AT Chip. Ein weiterer Intel Chip (AX200 - auf dem im bereits mit WiFI und Bluetooth Modul bestückten M.2 Slot) stellt die beiden auf der I/O Blende sich befindenden SMA-Port für externe WLAN-Antennen (mitgeliefert) zur Verfügung. Die verbleibenden Anschlüsse sind fünf 3,5" Klinke-Audio-Anschlüsse und eine Toslink-Buchse (optischer Audio-Ausgang). Auf der Blende sind zudem zwei externe Taster verbaut: Ein Taster um die BIOS-Einstellung zurückzusetzen (Clear-CMOS-Button) und ein weiterer Taster um das BIOS flashen zu können. (USB BIOS Flashback).

Auf der Platine befinden sich weitere Knöpfe, nämlich ein Power-Taster, ein Reset-Taster und ein "GameBoost"-Drehknopf. Mit diesem Drehknopf können verschiedene voreingestellte Leistungsstufen von 0 (Default) bis 11 (Maximalwert) leicht eingestellt werden. Hierbei werden verschiedene CPU-Taktfrequenzen gewählt. Beachten muss man jedoch, dass auch die CPU-Spannung angehoben wird. Also nichts anderes als ein Übertakten des Systems. Die entsprechenden Stufen können aber auch im BIOS-Menü ausgewählt werden. Diese Knöpfe sind aber eigentlich für den Benchtable-Betrieb relevant. Oder für die Inbetriebsetzung, denn im eingebauten Zustand kommt man hier schlecht ran. Ebenfalls interessant für Inbetriebsetzung und Diagnose ist die zweistellige Siebensegmentanzeige, die auf dem Mainboard verbaut ist.

Die Stromversorgung des Mainboards ist definitiv der Preiskategorie angemessen. Nämlich einmal ein 24-Pin ATX Stecker und zwei 8-Pin CPU Stromversorgungsstecker (EPS12V). Wo viel Wärme entstehen kann, muss sie auch abgeführt werden können. Dafür stellt das Mainboard sieben 4-Pin Lüfter-Anschluss-Header zur Verfügung. Einer dieser Header ist für einen CPU-Lüfter und ein weiterer ist für eine (Wasserkühlungs-)Pumpe vorgesehen.
Externe Beleuchtung wird auch vom Mainboard unterstützt. Hierfür sehen gleich vier Anschlussmöglichkeiten für RGB-LEDs zur Verfügung. Zwei davon sind für programmierbare LEDs wie solche vom Typ WS2812B (5V und Data Pins), einer für drei getrennte R-G-B-Lichtkanäle (+12V) und ein Header für LEDs nach Corsair-Standard. Es gibt noch einen weiteren 2-Pin LED-Header, der aber für den Endkunden-Einsatz unbedeutend ist. Über diesen Header kann im Laden das Mainboard ohne ein entsprechendes Restsystem beleuchtet werden.

Lieferumfang
Dem Mainboard ist folgendes Zubehör beigelegt:
" Ein gutes Mainboard-Handbuch mit vielen Bildern/ Zeichnungen und ausführlicher POST- und Error-Code Tabelle
" Eine Treiber- und Software-DVD
" Ein Quick-Start-Guide
" Eine Infokarte zur Produktregistrierung und ein Gewinnspiel-Flyer
" und MSI Stofftüte mit folgendem Inhalt:
" Eine Doppel-WLAN-Antenne mit zwei Anschlusskabeln (SMA Stecker)
" Vier SATA-Kabel, wovon zwei in der Ausführung mit geradem + geradem Stecker sind und zwei in der Ausführung mit geradem + abgewinkeltem Stecker sind.
" Ein 50 cm langes RGB-Y-Verlängerungskabel
" Ein 50 cm langes Corsair-RGB-Verlängerungskabel
" Ein 50 cm langes Corsair-zu-Rainbow-RGB-Verlängerungskabel
" Drei (einzeln verpackte) M.2-Schrauben
" Kabelmarkierungen für SATA-Kabel (Aufkleber)
" Ein metallisches MSI-Logo (Aufkleber)


Design und Verarbeitung
Design ist Geschmackssache, aber Wertigkeit kann man zumindest einigermaßen mess- und vergleichbar beurteilen. Das Produkt ist definitiv sehr wertig. Angefangen von der Verpackung - hier möchte ich den Stoffbeutel für das Zubehör und den stabile hochwertig bedruckte Karton hervorheben - bis hin zum Mainboard selbst. Das MSI MEG X570 ACE ist ordentlich verarbeitet - es gibt keinerlei scharfe Kanten, oder Fertigungsrückstände am Mainboard. Es macht einen sehr stabilen und schweren Eindruck. Großen Anteil daran haben die großen und schweren Abdeckungen des Mainboards, die ebenfalls zu großen Anteilen aus Metall bestehen. Stabil ist auch der richtige Begriff für die Kühler. Man kann das Mainboard an jedem beliebigen Kühlkörper hochheben und muss keine Angst davor haben etwas zu beschädigen. Nachteilig ist jedoch, dass gerade die Spannungswandlerkühlkörper eben sehr klobig wirken. Erfahrungsgemäß funktionieren filigranere Kühlkörper gerade in Verbindung mit einer Heatpipe besser als sehr massive Kühlkörper. Die reale 8-Phasen Spannungsversorgung (12 IR3555 MOSFETS für CPU und 2 solche für den Chipsatz (6+2 Konfiguration) auf Basis des IR35201 PWM Controllers wird dennoch mehr als ausreichend gekühlt.
Das hochwertige Aussehen wird auch von den feinen metallischen Blechen unterstrichen, die an den RAM und PCIe x16 Slots angebracht wurden. Damit werden die darunterliegenden, unspektakulären Kunststoffhalterungen gut aufgewertet. Die massive Konstruktion um die hintere I/O-Blende verdeckt nicht nur die eher hässlichen Einhausungen der Ports, sie dient auch als Befestigung für das "Mystic Light Infinty". Dieses kleine Highlight des Mainboards beruht auf dem Konzept des Infinity Mirrors. Hierbei wird eine LED-Leiste - in diesem Fall 15 programmierbare LEDs, die sich durch das "MSI Mystic Light", die MSI eigene LED-Steuerungslösung, ansteuern lassen - zwischen zwei spiegelnden Flächen angebracht. Die obere Fläche ist dabei teilweise durchsichtig und so entsteht eine optische Illusion, wie wenn über 50 LEDs in einer Matrix verbaut wären. Die große Abdeckung um die hintere I/O-Blende und das Mystic Light Infinity Panel erstreckt sich bis zum Spannungswandlerkühlkörper, in den die Blende auch integriert wurde. (Der Kühlkörper hat auf der Oberseite eine Aussparung in welche die Blende hinein passt.) Nach unten erstreckt sich die Blende bis zur untersten Montagebohrung des Mainboards. In diesem Bereich deckt sie die Komponenten der integrierten Audio-Lösung ab. (Realtek ALC1220 - 7.1 Surround Audio mit hochwertigen Feststoffkondensatoren)
Das PCB des Mainboards ist an den Flächen schwarz gehalten. Einzig die Abtrennung der Sound-Lösung wird durch eine gelb-orange farbige Linie hervorgehoben. Hier wurde der schwarze Schutzlack bewusst weggelassen um die Trennung der Kupferflächen zu zeigen. Ebenso gibt es an den Kanten des Mainboards keinen schwarzen Schutzlack und dadurch zeigen sich diese ebenfalls prominent in der gelb-orangenen Farbe des PCB Materials.
Die metallischen Abdeckungen des Mainboards sind in einem Grauton gehalten. Auf diesen Teilen befinden sich Akzentteile aus sehr dünnem, schwarz eloxiertem Aluminium. Diese schlagen die Brücke zwischen den grauen Abdeckungen und der großen schwarzen Kunststoffblende um die hintere I/O-Blende. Trotz der unterschiedlichen Werkstoffe ist die farbliche Integration gut gelungen. Die metallischen Blenden des MSI MEG X570 ACE haben neben der Aufgabe des Mainboard aufzuhübschen allesamt noch die Aufgabe für Kühlung zu sorgen. So fungieren die drei Blenden zwischen den PCIe X16 Slots nicht nur als Abdeckung für die darunterliegenden M.2-SSD Aufnahmen, sondern dienen auch als Kühlkörper für die zu montierenden M.2-SSDs. Deshalb sind die drei SSD-Kühlkörper auf der Rückseite mit großflächigen Wärmeleitpads bestückt.
Geschmackssache sind sicherlich die goldfarbenen Details und Schriftzüge. Mir persönlich gefallen sie nicht besonders, aber in Realität sehen die Schriftzüge hochwertig aus - das kommt auf sämtlichen Bildern leider nicht so rüber.
In Sachen Beleuchtung wurde meiner Meinung nach ein guter Kompromiss gefunden. Anhänger der RGB-Beleuchtung bekommen mit den Steuerungsmöglichkeiten externer RGB LEDs sämtliche Möglichkeiten diese anzubinden. Zudem haben sie das sehr interessante, aber relativ dezente "Mystic Light Infinity" auf dem Mainboard. Gegner der RGB Beleuchtung können trotzdem bedenkenlos zum Mainboard greifen, da das ganze PCB nicht beleuchtet wurde (immer eine schaltungstechnische Kompomisslösung) und das "Mystic Light Infinity" einfach deaktivieren. Das deaktivierte Panel sieht nämlich im ausgeschalteten Zustand auch gut aus - nämlich wie ein in Richtung CPU-Kühler geneigter Spiegel.


Montage
Auf dem ersten Blick werden keine Schwierigkeiten bei der Montage erwartet. Die fest montierte Blende erleichtert sogar die Montage. Einen Haken kann es jedoch bei der Montage geben: Im mittleren Bereich des Mainboards dürfen keine Abstandshalter an die im ATX-Standard üblichen Positionen geschraubt sein. Darauf wird auch nochmal im Handbuch und auf der Unterseite des Boards hingewiesen. Jedoch gibt es einige Gehäuse, gerade im unteren und mittleren Preisbereich, bei dem einige Abstandshalter fest verbaut sind. In deinem solchen Fall kann das Mainboard nicht ohne Modifikation am Gehäuse verbaut werden. Für eine weitere Einschränkung kann MSI jedoch nicht, sondern ist ein Nachteil der Sockel AM4 Befestigungspunkte: Beim AMD AM4 Sockel können Kühler nur in 180° Schritten gedreht werden. So kann die Ausrichtung des Lüfters nicht immer optimal an das Kühlkonzept des Gehäuseaufbaus angepasst werden. Darauf ist bei Auswahl von Gehäuse, Mainboard und CPU-Kühler zu achten.


Leistung und Kompatibilität
Bei diesem Test wurde standen Vergleichstests nicht im Fokus. Dafür fehlt mir die signifikante Menge an Vergleichshardware um einen nennenswerten Vergleichstest durchzuführen. Die Leistung des Gesamtsystems mit dem MSI MEG X570 ACE wurde gegen ein Gesamtsystem bestehend aus identischen Komponenten, jedoch mit einem MSI B450 Gaming Pro Carbon verglichen. Dies kann nur eine grobe Einordnung der Leistungsfähigkeit aufzeigen. Getestet wurde mit einem Testvideo, welches in Davinci Resolve gerendert wurde, einem Dirt Rally Benchmark (Hoch-Settings) und einem Kopiertest auf meine NAS (Ethernet).
Testsystem: AMD Ryzen 5 2600X, 16 GB GSKILL TridentZ RGB DDR4 3200, Samsung 960 PRO 512, AMD Radeon RX590 8GB.

Programm-----------MSI MEG X570 ACE-----MSI B450 Gaming Pro Carbon
Davinci Resolve----1:14:25----------------------1:15:09
Dirt Rally-------------79,5 FPS--------------------80,5 FPS
NAS Kopiertest-----7:12--------------------------9:44

Die Leistungsfähigkeit des Mainboards ist heute schwer einzuordnen. Solange keine Hardware die verdoppelte Bandbreite von PCIe 4.0 benutzen kann, ist auch kein großer Leistungssprung zu erwarten. Aber man hat die Gewissheit, dass man für de Zukunft gut gewappnet ist. Einzig beim Kopiertest war das neue Mainboard schneller als das alte, was wahrscheinlich auf die neuere Ethernet-Schnittstelle und bessere Anbindung der M.2 SSD (auch PCIe 4.0) zurückzuführen ist. Mein Fazit im Bereich der Leistungsfähigkeit fällt eher so aus: Das MSI MEG X570 ACE ist das richtige Mainboard, wenn man kein Flaschenhals im System erwarten will. Dieses Mainboard bietet den in der Zukunft wahrscheinlich benötigten Stand schon heute.
Neben der Leistung war eine andere Untersuchung für mich wichtiger: Die Unterstützung von älteren Ryzen Prozessoren bsp. aus der ersten Generation. Hierzu gibt es leider keine Auskunft von MSI. Auf der MSI Homepage werden nur Prozessoren der zweiten und dritten Ryzen Generation genannt. https://de.msi.com/Motherboard/support/MEG-X570-ACE#support-cpu Hier kann ich jedoch teilweise Entwarnung geben. Der Betrieb eines Ryzen 7 1700X klappte ohne Einschränkungen. Die Leistung des Systems war auch auf ähnlichem Niveau, wie im Vergleichssystem mit anderem Mainboard. Wie es bei anderen CPUs aussieht, kann ich leider nicht beurteilen.Eine völlige Entwarnung möchte ich aber auch nicht aussprechen, da es extrem viele Parameter gibt, die es zu untersuchen gilt. (Wie Arbeitsspeicher, verschiedene Anwendungen und Betriebssysteme...) Ich kann hier leider nur für meinen Anwendungsfall Entwarnung geben.


Fazit
Das MSI MEG X570 ACE ist ein sehr hochwertiges allround Mainboard. Das Preisniveau ist nicht gerade niedrig, dafür wird aber bei der Ausstattung der absolute Stand der Technik geboten. Zudem ist das Mainboard für Overclocker und Gamer gleichermaßen geeignet. Das Mainboard ist wahrscheinlich in keiner Kategorie das beste, dafür in allen sehr gut. Es gibt wahrscheinlich bessere Mainboards für Overclocking, aber dieses Mainboard bietet extrem viele Möglichkeiten und eine sehr gute Basis. Es gibt Mainboards mit mehr Anschlussmöglichkeiten für Peripherie, aber dieses Mainboard bietet auch überdurchschnittlich viel. Bei der Konnektivität wird überall Topleistung geboten 2,5G Ethernet, sehr schnelles WLAN, Bluetooth 5.0.. In jeder Kategorie einzelnen gibt es bestimmt besser ausgestattete, wie Boards mit 2x 10G, aber kaum ein Mainboard bietet durch die Bank diese Vielfalt auf durchgängig hohem Niveau. Wer also ein Mainboard ohne echte Schwächen sucht, welches aber auch alle möglichen zukünftigen Standards unterstützt (wie auch PCIe 4.0) macht mit dem MSI MEG X570 ACE ziemlich viel richtig.

Das Testobjekt wurde von Mindfactory.de zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder des Versenders auf den Testbericht fand nicht statt. Es bestand eine Verpflichtung zur Veröffentlichung innerhalb von zwei Wochen.
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