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Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower ohne Netzteil weiss

Artikelnummer 78494

EAN 5903018668482    SKU EY2A017

nur  124,89*
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Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower ohne Netzteil weiss

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Artikelbeschreibung

Seit dem 28.05.2025 im Sortiment

Arx 700 White ARGB - Hochwertiges Gehäuse für anspruchsvolle Builds

Das Arx 700 White ARGB ist ein großzügig dimensioniertes und optimal belüftetes PC-Gehäuse, das speziell für leistungsstarke Gaming- und Profi-Systeme entwickelt wurde. Mit seinem modernen Design in Weiß und der integrierten ARGB-Beleuchtung setzt es optische Akzente und überzeugt zugleich durch seine funktionale Ausstattung.

Maximale Kompatibilität & Flexibilität
Das Gehäuse unterstützt ATX-, microATX- und mini-ITX-Mainboards und bietet Platz für umfangreiche Hardware-Setups - inklusive Grafikkarten bis 410 mm Länge und CPU-Kühlern bis 179 mm Höhe. Auch große Netzteile mit bis zu 340 mm Länge finden problemlos Platz. Dank sieben Erweiterungsslots und flexibler Kühloptionen bist du für nahezu jedes Szenario gerüstet - egal ob Luft- oder Wasserkühlung.

Effiziente Kühlung mit bis zu 8 Lüftern
Das Arx 700 White ARGB bietet Platz für bis zu acht Lüfter sowie Radiatoren mit einer Länge von bis zu 360 mm an Front und Deckel. Bereits im Lieferumfang enthalten sind vier Stratus 140 White PWM ARGB-Lüfter, entwickelt in Zusammenarbeit mit Synergy Cooling. Diese sorgen für eine leise und effiziente Kühlung bei gleichzeitig langer Lebensdauer dank hochwertigem FDB-Lager. Die integrierte PWM-Steuerung erlaubt eine präzise Regelung der Lüftergeschwindigkeit.

Staubschutz & einfache Reinigung
Dank der perforierten Front- und Oberseite mit integrierten Staubfiltern sowie einem zusätzlichen Filter an der Gehäuseunterseite bleibt das System zuverlässig vor Staub geschützt. Alle Filter lassen sich leicht entnehmen und reinigen - für langfristig saubere und leistungsfähige Komponenten.

Design trifft auf Funktion
Eine Seitenwand aus gehärtetem Glas erlaubt jederzeit den Blick ins Innere und setzt RGB-beleuchtete Hardware stilvoll in Szene. Die durchdachte Kabelführung mit gummierten Durchführungen hinter dem Mainboard-Tray sorgt für einen aufgeräumten Look und verbessert zusätzlich die Luftzirkulation im Inneren.

Modernes I/O-Panel mit USB-C
Am oberen Frontbereich befindet sich das komfortabel zugängliche I/O-Panel mit zwei USB-A 3.2 Gen 1 Anschlüssen, Audioanschlüssen für Kopfhörer und Mikrofon sowie einem USB-C 3.2 Gen 2 Anschluss für besonders schnelle Datenübertragungen mit bis zu 10 Gbps - ideal für moderne Peripherie und mobile Geräte.

Individuelle ARGB-Beleuchtung
Die integrierten Stratus-Lüfter sind mit ARGB-LEDs ausgestattet und bieten eine Vielzahl an Lichteffekten. Über den mitgelieferten PWM- und ARGB-Controller kannst du Beleuchtung und Lüftergeschwindigkeit auch ohne kompatibles Mainboard steuern - wahlweise über das Mainboard oder bequem über die RESET-Taste am Gehäuse.

Das Arx 700 White ARGB kombiniert durchdachte Funktionalität, moderne Technik und ansprechendes Design. Es ist die perfekte Wahl für Gamer, Kreative und alle, die ein leistungsfähiges und optisch beeindruckendes PC-Gehäuse suchen.


Aktionen und wichtige Informationen

Endorfy Shop

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Arx 700 ARGB
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: weiss
Einschübe: 1x 2.5/3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 4x 140mm (RGB)
Erweiterbare Lüfter: 2x 140mm, 4x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x Mikrofon, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: beleuchtete Lüfter, CPU-Kühler bis max. 179mm, Grafikkarten bis max. 410mm, integrierte LED-Steuerung, Kabelmanagement, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 08.08.2025
Produkttester
Endorfy Arx 700 White ARGB | Weißer Riese mit Durchblick.

Erster Eindruck | Premium-Flair für unter 130/€

Schon beim Auspacken des Endorfy Arx 700 White ARGB wird klar: Dieses Gehäuse will mehr sein als ein typischer Mid-Tower. Es wirkt auf den ersten Blick erstaunlich edel und durchdacht, mit einer klaren Designsprache und einer Verarbeitung, die man sonst eher in höheren Preisklassen erwarten würde.

Das matt-weiße Finish ist durchgehend sauber lackiert, weder fleckig noch übermäßig glänzend. Besonders gelungen ist die Kombination aus der großzügig gelochten Mesh-Front und dem vollflächigen Tempered-Glass-Seitenpanel. Letzteres sitzt stabil im Rahmen, verzichtet auf unnötige Klammern oder Haltebügel und lässt sich mit zwei Thumbscrews bequem entfernen.

Die Größe des Gehäuses (486/×/228/×/472/mm) ist angenehm großzügig. Zwar spricht man hier offiziell von einem Mid-Tower, doch durch das Volumen und die Tiefe fühlt sich das Arx 700 fast wie ein kleiner Full-Tower an | ideal für moderne High-End-Komponenten.


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Verarbeitung & Design | Detailverliebtheit mit System

Alle Bauteile sind exakt eingepasst, die Stahlteile sind entgratet, nichts wackelt oder biegt sich übermäßig durch. Besonders positiv fällt auf:

Magnetisch befestigte Staubfilter an Front, Deckel und Boden

Gummierte Netzteilauflagefläche, die Vibrationen reduziert

Durchgängiges Belüftungskonzept, das kompromisslos auf Airflow setzt

Ein ARGB-Hub zur Synchronisierung der vier mitgelieferten Lüfter mit dem Mainboard

Modernes I/O-Panel mit USB-C, 2× USB-A, Audioanschlüssen und ARGB-Button


Auch die Innenseite ist komplett weiß lackiert, wodurch RGB-Komponenten besonders gut zur Geltung kommen. Das sorgt für einen homogenen Look | mit einer kleinen Ausnahme: Die schwarzen Kabel der Lüfter stechen im weißen Innenraum leider optisch heraus. Das ist kein Dealbreaker, aber ambitionierte Modder werden hier zu Sleeves oder Extensions greifen wollen.


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Vorinstallierte Kühlung | Vier Stratus 140 ARGB Fans inklusive

Eine der größten Stärken des Arx 700 ist ohne Zweifel die Kühlung. Bereits ab Werk sind vier hochwertige 140-mm-Stratus PWM-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung montiert:

3× an der Front für Frischluftzufuhr

1× am Heck zur Heißluftabfuhr


Die Lüfter sind angenehm leise, selbst unter Last. Dank PWM-Anbindung lassen sie sich problemlos über das Mainboard regeln | und über das integrierte Hub auch bequem synchronisieren.

Wer noch mehr Airflow will: Insgesamt finden bis zu 8 Lüfter Platz. Alternativ lassen sich auch bis zu zwei 360-mm-Radiatoren (oben + vorne) verbauen | was das Case ideal für Custom-Waküs oder AIOs macht.


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Einbau des Mainboards | Viel Platz, durchdachtes Layout

Der Einbau eines ATX-Mainboards gestaltet sich sehr komfortabel. Die Abstandshalter sind bereits vormontiert, was besonders für Anfänger hilfreich ist. Die Rückwand bietet mit ca. 23/mm Tiefe ausreichend Platz für Kabelmanagement | auch wenn man hier etwas sorgfältig arbeiten sollte, da die Kabelführung sonst schnell unordentlich wirkt.

Die Ausschnitte für die Kabel sind gut positioniert:

Seitlich vom Mainboard findet man großzügige Durchführungen

Der Bereich oberhalb des Boards ist ebenfalls zugänglich, ideal für EPS-Stecker

Am Boden lassen sich Kabel zum Netzteil sauber verlegen, ohne sich mit scharfen Kanten herumzuschlagen


Für Massenspeicher bietet das Gehäuse 2× 3,5"-HDD- und 2× 2,5"-SSD-Montageplätze. Alle Halterungen sind werkzeuglos oder mit einfachen Schraublösungen versehen. Der PSU-Tunnel ist zudem angenehm geräumig, sodass auch längere Netzteile bis 340/mm problemlos passen.


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Zusätzliche Lüfterinstallation | Maximale Kühlkontrolle

Ich habe zum Test noch zwei 120-mm-Lüfter am Deckel ergänzt, um das thermische Verhalten unter starker Last (Gaming + Rendern) zu simulieren. Der Einbau ging leicht von der Hand:

Die Montageschienen oben sind verschiebbar, was Flexibilität bei der Positionierung bietet

Durch das große Mesh oben kann der Luftstrom effizient entweichen

Der magnetische Filter ist schnell entfernt und wiedereinsetzbar


Mit insgesamt sechs aktiven Lüftern ist das System äußerst leise, selbst bei Volllast. Dank der luftigen Mesh-Front und dem offenen Aufbau erreicht das System niedrigere Temperaturen als viele Konkurrenzprodukte im selben Preissegment.


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Fazit | Endorfy Arx 700 White ARGB: Ein starker Kandidat für moderne Builds

Das Endorfy Arx 700 White ARGB hat mich durchweg positiv überrascht. Es kombiniert clevere Details, hochwertige Verarbeitung und beeindruckende Kühlleistung zu einem äußerst attraktiven Gesamtpaket.

Pro:

Sehr gute Verarbeitungsqualität und stabiles Gehäuse

Großzügiger Innenraum, auch für große GPUs und Radiatoren

Vier leise 140-mm-Lüfter ab Werk mit ARGB

Modernes Frontpanel inkl. USB-C

Magnetische Staubfilter, klare Struktur, einfach zu reinigen

Preislich sehr fair für die Ausstattung (~120/€)


Contra (leicht zu verkraften):

Schwarze Lüfterkabel im weißen Innenraum

Rückseitiger Raum für Kabel könnte minimal tiefer sein

Keine PCIe-Riser-Unterstützung für vertikale GPU-Montage


Gesamtbewertung:  (4,5 / 5)

Für ambitionierte PC-Bauer, RGB-Fans und all jene, die ein kühles, weißes System mit Stil wollen, ist das Arx 700 eine klare Empfehlung. Es liefert Performance, Luftstrom und Optik | und lässt trotzdem Luft nach oben für Individualisierung.
    
  
5 5
     am 06.08.2025
Produkttester
Als Erstes möchte ich mich wie andere Leute hier für das entgegengebrachte Vertrauen und den ermöglichten Produkttest bedanken.

Nun ein paar Worte zu mir, ich bin 36 Jahre jung, zocke während meiner Freizeit gerne am PC und erstelle regelmäßig Produktreviews zu verschiedenen mir zugeschickten Produkten.
Dabei ist mir nicht wichtig, ob ich Essen, Klamotten oder Technik teste. Es macht mir alles mega Spaß. Das ganze mache ich jetzt seit mehr als 4 Jahren und versuche immer das beste
aus meinen Berichten herauszuholen. Da ich absolut gerne technisch herumtüftle, war und ist dieser Test für mich ein richtig schöner gewesen. Aber nun gut.


Versand und Verpackung:
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Das Paket kam sehr schnell und sicher bei mir daheim an, hätte ich es selbst bestellt, würde ich sagen normaler bis schneller Versand. Was ich in der heutigen Zeit gut finde, aber leider
zu wenig sehe und erlebe. Das Endorfy Gehäuse wurde sehr sauber und sicher verpackt und es gibt keine Beschädigungen oder Kratzer etc.

Unboxing:
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Wird das Paket ausgepackt, fällt mir als erstes auf, dass alles sehr übersichtlich und einfach ist.
Ihr habt:

1 x das Endorfy Gehäuse
1 x Schrauben und Abstandhalter sowie Kabelbinder
1 x Gummischutz in Schwarz (für Kabelführung) falls andere Nuancen gewünscht sind
1 x kurze Bedienungsanleitung

Die Verarbeitung vom Endorfy Arx 700 ARGB macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Materialien fühlen sich robust an, nichts wirkt billig oder klapprig.
Die Seitenwand aus Glas lässt sich leicht abnehmen und sitzt gleichzeitig fest genug, um nicht zu verrutschen. Die Lackierung ist sauber und gleichmäßig aufgetragen,
selbst im Inneren des Gehäuses. Es gibt keine scharfen Kanten, an denen man sich schneiden könnte | was gerade beim Umbau Gold wert ist.

Umbau / Aufbau:
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Der Ausbau aus meinem alten Gehäuse ins Neue verlief wie immer bis auf einige Ausnahmen reibungslos. Was aber nichts mit dem Endorfygehäuse zu tun hat.
Zu meinen umgebauten Setup gehört:

ASRock B450M Pro4-F
AMD Ryzen 5 3500X
32 GB Arbeitsspeicher
AMD Radeon RX 5700 XT

Während und nach dem Umbau ist mir sehr positiv aufgefallen, dass ich extrem viel Platz nach "oben" habe um noch mehr nachzurüsten. Es ist ausreichend Platz
um sämtliche Kabel sehr einfach und schick verstauen zu können, sodass der Rechner durch die Glasscheibe schön aufgeräumt aussieht. Die mitgelieferten Schrauben
und Abstandshalter sind vollkommen ausreichend. Sollte dennoch mehr benötigt werden, gibt es ja dann noch extra Kabelbinder. Für den Umbau hab ich ungefähr 2 gemütliche Stunden
gebraucht, das geht sicherlich dem einen oder anderen schneller von der Hand. Jedoch hab ich ja kein Stress und genug Zeit gehabt. Gerade beim Kabelmanagement war ich überrascht,
wie gut durchdacht alles ist. Es gibt mehrere Öffnungen mit Gummierung, durch die ich meine Kabel sauber und strukturiert verlegen konnte, ohne dass es überladen aussieht.
Das macht nicht nur optisch was her, sondern verbessert auch den Airflow im Gehäuseinneren.

Optik:
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Wenn, alles fertig ist, steht das Weiße Endorfy Gehäuse super schick da. Es hat Ecken und Rundungen genau da wo sie passen und hingehören. Die Beleuchtung der 4 Lüfter bringt nochmal
eine ganz andere Atmosphäre ins Zimmer | besonders abends beim Zocken wirkt das Gesamtbild einfach stimmig. Die Farben lassen sich in verschiedenen Modi anzeigen | pulsierend, dauerhaft
oder im Wechsel. Außerdem könnt ihr noch weitere Lüfter bei Wunsch nachrüsten oder
kleinere Installieren. Oben habt ihr eure Frontpanel Leiste mit allen Anschlüssen, die man schnell
erreichen soll. Und hinten die üblichen verdächtigen Anschlüsse.

1 x USB-C-Anschluss
2 x USB-A Anschluss
sowie die Anschlüsse fürs Headset z. B.

Ich hab mich beim Umbau für die schwarzen Kunststoff-Einsätze für die Kabel entschieden, damit ich noch ein paar mehr dunkle Akzente setzen konnte.


Fazit:
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Abschließend möchte ich sagen, dass der Umbau durch den Platz im Inneren sehr angenehm und einfach war. Wünscht man sicher früher oder später besseres oder mehr Equipment in Form
von Hardware, so ist ein Upgrade oder die Erweiterung sehr leicht. Das Gehäuse ist stylisch schick und einfach gehalten, inkl. schickem Sichtfenster definitiv ein Blickfang in euerem Zimmer oder Büro.
Ohne Werkzeug kommt man schnell durch die fest integrierten Schrauben ins Innere und es können dort dann Veränderungen durchgeführt werden. Fast die komplette Kabelstruktur lässt sich auf der Rückseite
verstauen, so dass vorne schicke Sicht ist. Was ich auch noch gut finde ist, dass die hinteren Anschlüsse durch eine magnetische Tür verschließbar sind. Auch an der Vorderseite lässt sich die Front abnehmen, damit ihr
regelmäßig alles schön sauber machen könnt und ohne Sorgen ran kommt. Einziges Problem für alle die noch Laufwerke besitzen, es gibt kein Platz mehr dafür. Ich musste bei diesem Umbau auch auf meins verzichten
aber wann nutze ich das mal! Was mir ebenfalls aufgefallen ist: Die Geräuschkulisse bleibt angenehm ruhig. Die Lüfter drehen gleichmäßig und erzeugen keine nervigen Nebengeräusche wie Surren oder Rattern.
Auch das Gehäuse selbst wirkt gut entkoppelt | keine Vibrationen oder Klappergeräusche. Gerade für mich als Gamer, der oft mit Headset spielt, ist das wichtig. Wer seinen Rechner aber auch mal ohne Kopfhörer
nutzt, wird sich über die Ruhe freuen. Mein "altes" vorheriges Gehäuse war etwas kleiner und ich hatte somit weniger Platz im Gegensatz zu dem Endorfy.
    
  
4 5
     am 06.08.2025
Produkttester
Hallo,
Als mir die Tolle Nachricht zugesendet wurde das ich als Tester der Testers Keepers Aktion auserwählt wurde war, war ich sehr begeistert, das ich dieses schicke Weiße Endorfy ARX 700 ARGB White Computer Gehäuse testen durften. Diese Gelegenheit kam mir wie gerufen da ich mir sowieso ein neues Gehäuse anschaffen wollte. Weil es eine Aktion ist, wird es Natürlich in keinster Weise meine Bewertung beeinflussen.

Mein System im Überblick
Für diesen Test habe ich folgende Hardware verbaut:
- AMD Ryzen 5 7600X 6x 4.70GHz So.AM5
- ASRock B850M Steel Legend WiFi
- PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte
- 32GB Patriot VIPER VENOM RGB DDR5-7200 DIMM CL34 Dual Kit
- Thermaltake Toughpower GT 850W | Snow | Modular | 80 Plus Gold Netzteil
- Thermalright FW360 Weiß ARGB CPU Wasserkühlung, 360 AIO-Kühlung, IPS 320 x 240 Auflösung LCD-Bildschirm
Alle Komponenten sind in Weiß gehalten | ein bewusster Kontrast zum weißen Gehäuse, da mein bisheriges Computer Gehäuse! Corsair, optisch und funktional einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Klein und kompakt.
Verpackung & erst Eindruck
Das Gehäuse kam gut verpackt an, die Styropor-Dämmung war beim Auspacken sehr gut platziert. Die Glasscheibe war zusätzlich mit Schaumstoff geschützt, was ich sehr gut fand. Im Lieferumfang finden sich vier vorinstallierte 140-mm-ARGB-Lüfter, sowie ein PWM/ARGB-Hub, einiges an diversen Schrauben, Kabelbinder und Ersatz-Gummilaschen für die Kabeldurchführungen in schwarz. Die Anleitung ist ein gefaltetes Blatt Papier mit vielen kleinen Bildern die selbst erklärend sind. Online Forum gibt es aber eine ausführlichere Version.
Optisch ist das ARX 700 ARGB White ein echter Hingucker. Das Weiß ist sehr gleichmäßig, die Verarbeitung wirkt hochwertig und das große Tempered Glass Seitenteil setzt die Hardware gekonnt in Szene. Gerade mit meiner komplett weißen Hardware entsteht ein starker, moderner Luck! Das Computer Gehäuse ist sehr wuchtig und hat viel Platz.
Einbau & Platzangebot
Der Innenraum ist großzügig bemessen. Das ASRock B850M Steel Legend WiFi ließ sich problemlos verbauen, alle Abstandshalter waren bereits vormontiert. Die Thermalright FW360 Weiß ARGB CPU Wasserkühlung, 360 AIO-Kühlung, IPS 320 x 240 Auflösung LCD-Bildschirm passte ohne Probleme in den Deckel | hier ist wirklich viel Platz für große Radiatoren. Die PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte, immerhin fast 305 mm lang, hatte ebenfalls noch reichlich Luft zur Front. Das Netzteil Thermaltake Toughpower GT 850W | Snow | Modular | 80 Plus Gold ließ sich dank des modularen Rahmens einfach von hinten einschieben und verschrauben. Die werkzeuglose Montage der SSDs und die gummierten Kabeldurchführungen machen den Einbau sehr angenehm und sorgen für ein aufgeräumtes Gesamterscheinen. Das Kabelmanagement ist gut durchdacht: Sechs gummierte Durchführungen und ein breiter Kabelkanal hinter dem Mainboard sorgen dafür, dass auch dicke Kabel sauber verlegt werden können. Der mitgelieferte Hub reduziert den Kabelsalat, da nur je ein PWM- und ein ARGB-Kabel zum Mainboard geführt werden müssen. Die weißen Gummis der Durchführungen passen perfekt zum Gehäuse und unterstreichen den hochwertigen Eindruck.
Lüfter & Steuerung
Das Gehäuse ist ab Werk mit vier weißen Stratus 140mm ARGB-Lüftern ausgestattet, So konnte ich die komplette Lüfter- und Beleuchtungssteuerung bequem über die Mainboard Steuerrung laufen lassen, was für mich im Alltag einfach komfortabler ist. Die Integration ins Wasser Kühl Ökosystem verlief reibungslos, und die Lüfter harmonieren optisch sehr gut mit dem weißen Computer Gehäuse und der restlichen weißen Hardware.
Kühlung & Lautstärke
Das Airflow-Konzept ist überzeugend: Drei 140-mm-Lüfter in der Front, einer hinten, dazu großzügige Mesh-Flächen an Front, Deckel und Boden. Die Lüfter sind angenehm leise und sorgen für einen sehr guten Luftstrom. In meinem Test blieb der AMD Ryzen 5 7600X 6x 4.70GHz So.AM5 unter Last bei etwa 60-70 °C, die PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte erreichte maximal 64 °C am Hotspot | Werte, die absolut im grünen Bereich liegen. Die Lüfter sind bis etwa 1.000 U/min kaum hörbar und rauschen auch bei höherer Drehzahl nicht unangenehm.
Alltag & Vergleich zum meinen Corsair Gehäuse!
Im Alltag punktet das ENDORFY mit viel Platz hinter dem Mainboardtray, einem magnetischen Frontfilter, der sich leicht abnehmen lässt, und einer modernen I/O-Leiste mit zwei USB-A 3.2 Gen 1, einem USB-C 3.2 Gen 2 und dedizierten Audio-Buchsen. Die ARGB-Steuerung per Reset-Button ist praktisch, wenn man keine zusätzliche Software installieren möchte. Die Optik ist modern und auffällig, besonders mit weißer Hardware im weißen Computer Gehäuse.
Allerdings gibt es auch Punkte, in denen das Corsair! Für mich die Nase vorn hat. Die Dämmung ist dort deutlich besser, was sich vor allem bei sehr leisen Builds bemerkbar macht. Auch die Flexibilität beim Umbau und die Möglichkeit, das Mainboard zu invertieren, sind für mich Pluspunkte, die ich beim ENDORFY vermisse. Der Staubfilter am Boden des ARX 700 ist etwas fummelig zu entfernen und scharfkantig | hier ist das Corsair! Computer Gehäuse klar komfortabler.
Fazit & persönliche Entscheidung
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White ist ein modernes, hochwertig verarbeitetes Gehäuse mit viel Platz, sehr gutem Airflow und einer tollen Optik | gerade für Builds, die mit Kontrasten spielen wollen. Die vier leisen ARGB-Lüfter, das durchdachte Kabelmanagement und die vielen kleinen Komfort-Details machen es zu einer attraktiven Wahl, besonders im Preisbereich um 125/¤. Wer ein auffälliges, großes, luftiges und flexibles Gehäuse sucht, wird hier definitiv glücklich.

Trotz der vielen positiven Aspekte habe ich mich aber entschieden, wieder zum Corsair! zurückzukehren. Für meine persönlichen Ansprüche | insbesondere in Sachen Geräuschdämmung, Modularität, Größe und Flexibilität | ist das Corsair! einfach die bessere Wahl für mich. Das ENDORFY ist dennoch eine Empfehlung für alle, die Wert auf Design, Airflow, Platz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Wer wie ich auf maximale Anpassbarkeit und Dämmung setzt, wird beim anderen kleineren und Kompakteren glücklicher.
Wie das Build am Ende aussehen soll, ist natürlich Geschmackssache. Für einen Whitebuild sehe ich das ARX 700 White als gut geeignet an. Es gibt nur wenige schwarze Akzente wie den Powerbutton oder die Schrauben am Heck. Die Weißtöne sind auch sehr gut aufeinander abgestimmt, die Gummis der Kabeldurchlässe stechen nicht durch einen z.B. gelblicheren Ton heraus.
Die ARGB-Effekte sind mehr oder einiger Standard. Die Lüfter sind dabei gut abgestimmt und ergeben sehr weiche Übergänge und Verläufe. Die einzelnen LEDs sind nur bei genauerem Hinsehen deutlich erkennbar.
Die Meshfront ist dabei der Eyecatcher. Das Mesh ist vom Rand abgesetzt und erhält damit deutlich mehr Struktur als bei einer einfacher gestalteten Front.

Gesamtwertung: 4 von 5 Sternen | starkes Gehäuse, aber wegen der wuchtigen Größe ist es nicht ganz so meins.
    
  
5 5
     am 05.08.2025
Produkttester
Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower | Praxisnahe Produktbewertung (


Als PC-Enthusiast mit langjähriger Erfahrung habe ich den Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower im Rahmen der "Testers and Keepers"-Aktion von Mindfactory ausgiebig getestet. Diese Bewertung basiert auf vier Wochen realer Nutzung in verschiedenen Alltagssituationen - vom Büroeinsatz bis hin zu anspruchsvollem Gaming. Besonders interessant war der Vergleich mit meinem bisherigen Gehäuse (Lian Li O11 Dynamic) und einem günstigen No-Name-Modell. Die Bewertung konzentriert sich auf praxisrelevante Aspekte, die auch ohne spezielle Messgeräte nachvollziehbar sind. Sie gliedert sich in sechs Hauptbereiche: Design, Verarbeitung, Montage, Kühlleistung, Preis-Leistung und ein abschließendes Fazit.

Design
Das Erscheinungsbild des Arx 700 ARGB überzeugt durch seine ausgewogene Mischung aus Ästhetik und Funktionalität. Die Kombination aus schwarzem Stahlrahmen und der seitlichen Glasfläche verleiht dem Gehäuse ein hochwertiges Aussehen. Besonders gelungen sind die dezente RGB-Beleuchtung und die weißen Akzente, die dem Design eine elegante Note verleihen.

Die gelochte Front aus fein perforiertem Metall bietet nicht nur einen guten Blick auf die drei vorinstallierten RGB-Lüfter, sondern sorgt auch für eine effektive Belüftung. Im Vergleich zu meinem alten Lian Li mit seinen großen Glasflächen wirkt das Endorfy-Gehäuse dezenter und praktischer. Die Abmessungen sind für einen Mid-Tower großzügig bemessen, was sich besonders beim Einbau langer Grafikkarten und großer CPU-Kühler als vorteilhaft erwies.

Die Kabelführung mit gummierten Durchlässen macht einen professionellen Eindruck und erleichtert das Kabelmanagement deutlich. Die insgesamt durchdachte Anordnung aller Komponenten zeigt, dass hier Praxiserfahrung in die Entwicklung eingeflossen ist.

Verarbeitung
Die Verarbeitungsqualität des Arx 700 setzt Maßstäbe in dieser Preisklasse. Die verwendeten Materialien fühlen sich hochwertig an und vermitteln ein Gefühl von Stabilität ohne übermäßiges Gewicht. Alle Kanten sind sauber verarbeitet und bergen keine Verletzungsgefahr - ein Detail, das bei vielen günstigeren Gehäusen oft vernachlässigt wird.

Die Seitenteile lassen sich dank praktischer Daumenschrauben leicht öffnen und schließen, sitzen dabei aber absolut fest ohne Spiel. Das modulare Staubschutzsystem mit magnetisch befestigten Filtern an Front, Oberseite und Unterseite erweist sich im Alltag als äußerst praktisch. Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert - ein klarer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen.

Die vier mitgelieferten RGB-Lüfter laufen erstaunlich leise und vibrationsarm. Nach vier Wochen täglicher Nutzung sind keine ungewöhnlichen Geräusche oder Vibrationen aufgetreten. Kleinere Kritikpunkte: Die Gummifüße zeigen leichte Abnutzungsspuren, und die Höhenjustierung könnte etwas präziser sein. Bei genauem Hinsehen fallen minimale Toleranzen in den Blechstößen auf, die aber den Gesamteindruck kaum trüben.

Montage
Die Zusammenbau-Erfahrung mit dem Arx 700 war überwiegend positiv. Besonders praktisch erwiesen sich die vormontierten Abstandshalter für ATX-Mainboards, die mir viel Zeit ersparten. Das innovative Rahmensystem für das Netzteil ermöglichte den schnellsten und einfachsten PSU-Einbau, den ich je erlebt habe.

Beim Einbau meiner 360mm-Wasserkühlung im oberen Bereich zeigte sich die Stärke des durchdachten Designs. Trotz der drei 120mm-Lüfter blieb genug Platz für den dicken Radiator. Allerdings musste ich die Schläuche etwas umleiten, da die Anschlüsse meines Mainboards sehr nah am Rand positioniert waren. Hier wäre etwas mehr Spielraum wünschenswert gewesen.

Die Festplattenhalterungen stellten sich als größte Herausforderung heraus. Die optionalen Einbauorte über dem Netzteil bzw. hinter dem Mainboard-Tray erschwerten das Kabelmanagement spürbar. Der Wechsel einer SSD erforderte das komplette Ausräumen des Gehäuses - ein Schubladensystem wie bei einigen Konkurrenzmodellen wäre hier deutlich praktischer.

Positiv überraschte das vorbereitete Kabelmanagement: Die wichtigsten Steuerkabel waren vorsortiert und fixiert. Die gummierten Kabeldurchlässe ermöglichten ein sauberes Verlegen ohne Beschädigungsgefahr für die Isolierung. Insgesamt hinterließ die Montage einen sehr guten Eindruck, mit wenigen Verbesserungspotenzialen.

Kühlleiszung
Die thermische Performance des Arx 700 kann sich sehen lassen. Im normalen Betrieb (Büroanwendungen, Webbrowsing) bleibt das System angenehm leise und kühl. Selbst nach mehrstündiger Nutzung sind keine ungewöhnlichen Temperaturen zu spüren.

Bei anspruchsvollen Aufgaben wie Gaming oder Videobearbeitung zeigt das Gehäuse seine Stärken. Verglichen mit meinem alten Lian Li O11 Dynamic (mit sechs verbauten Lüftern) bleibt das System spürbar kühler, bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung. Die vier mitgelieferten Lüfter sind im Volllastbetrieb hörbar, aber nicht störend - ein angenehmes, gleichmäßiges Geräusch ohne störende Nebengeräusche.

Besonders beeindruckend war das Verhalten bei Dauerbelastung: Während langer Rendering-Sessions blieb das System stabil ohne merkliche Hitzestauung. Die offene Frontkonstruktion ermöglicht eine effektive Luftzirkulation, was sich besonders bei leistungshungrigen Komponenten bemerkbar macht.

Einzige Einschränkung: Bei sehr hohen Raumtemperaturen (über 30°C) wird die Kühlleistung spürbar reduziert, bleibt aber immer noch im akzeptablen Bereich. Der optionale Einbau zusätzlicher Lüfter im Bodenbereich könnte hier Abhilfe schaffen. Insgesamt überzeugt das thermische Konzept durch seine Effektivität und Alltagstauglichkeit.

Preisleistung
Mit einem Straßenpreis von 125€ bietet der Arx 700 ARGB ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die gebotene Qualität steht in vielen Bereichen deutlich teureren Modellen in nichts nach.

Allein die vier hochwertigen RGB-Lüfter haben einen beträchtlichen Gegenwert, dazu kommt das durchdachte Staubfiltersystem. Gegenüber Premium-Modellen fehlen zwar einige exklusive Features, aber die grundlegende Bauqualität und Performance können absolut mithalten.

Für anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf Qualität setzen ohne ein Vermögen ausgeben zu wollen, stellt der Arx 700 eine der besten Optionen am Markt dar. Auch nach intensiver Nutzung zeigen sich keine Verschleißerscheinungen - ein Zeichen für die langlebige Verarbeitung.

Fazit
Im direkten Vergleich mit drei Gehäusen unterschiedlicher Preisklassen zeigt der Arx 700 seine Stärken:

1. Gegenüber No-Name-Modellen:
- Deutlich bessere Verarbeitung
- Spürbar bessere Kühlleistung
- Effektiveres Staubmanagement

2. Gegenüber dem Lian Li O11 Dynamic:
- Vergleichbare Kühlleistung
- Leichter und handlicher
- Dezenteres, praktischeres Design

3. Gegenüber dem Fractal Design Meshify 2:
- Bessere RGB-Integration
- Einfacheres Kabelmanagement
- Flexiblerer Einbau großer Komponenten

Nach zwei wöchigenn täglicher Nutzung kann ich den Arx 700 ARGB uneingeschränkt empfehlen. Die Kombination aus guter Kühlung, hochwertiger Verarbeitung und durchdachtem Design überzeugt im Alltag. Zwar gibt es kleine Schwächen (Festplattenhalterungen, Füße), aber diese fallen angesichts der vielen Vorzüge kaum ins Gewicht.

Ein exzellentes Mittelklasse-Gehäuse, das in vielen Bereichen mit Premium-Modellen mithalten kann, zum deutlich günstigeren Preis.
    
  
5 5
     am 30.07.2025
Produkttester
Ich hatte die Gelegenheit, das ENDORFY ARX 700 ARGB White Gehäuse im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory ausführlich zu testen. In dieser Bewertung teile ich meine Eindrücke zu folgenden Punkten:
- Optik & Design
- Funktionsumfang
- Mein Setup
- Fazit

Optik / Design:
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White hat mich optisch sofort begeistert. Das schneeweiße Gehäuse, kombiniert mit einem großzügigen Seitenpanel aus gehärtetem Glas, wirkt hochwertig und modern. Durch das klare Seitenfenster wird der Blick auf die verbaute Hardware und die integrierten ARGB-Lüfter gelenkt. Die Beleuchtung ist gleichmäßig und lässt sich nahtlos an jedes Setup anpassen, was Farbverläufe und statische Farben gleichermaßen beeindruckend aussehen lässt.
Nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik überzeugt. Das Gehäuse besteht aus robusten, hochwertigen Materialien. Die weiße Pulverbeschichtung ist sauber verarbeitet, ohne scharfe Kanten oder Mängel. Der Stahlrahmen wirkt stabil, und die Seitenteile lassen sich leicht und sicher abnehmen, ohne den Eindruck von Instabilität zu erwecken.
Was mir besonders gefallen hat, ist das durchdachte Design. Die schlichte Front mit ihrem luftdurchlässigen Mesh-Gitter ist nicht nur modern, sondern erfüllt auch eine wichtige Funktion: Sie unterstützt die optimale Luftzirkulation. Dank des minimalistischen Designs ohne aufdringliche Logos passt das Gehäuse sowohl in ein professionelles Büro als auch in ein farbenfrohes Gaming-Zimmer.

Funktionsumfang:
Dieses Gehäuse bietet einen enormen Funktionsumfang, der sowohl Gamer als auch Enthusiasten anspricht. Der geräumige Innenraum bietet Platz für Mainboards bis zur E-ATX-Größe und selbst für große High-End-Grafikkarten mit bis zu 410 mm Länge, ohne dabei das Kabelmanagement zu beeinträchtigen.
Bereits vier vorinstallierte 140-mm-ARGB-Lüfter (drei in der Front, 1 auf der Rückseite) sorgen ab Werk für eine starke Luftzirkulation. Ihre Kühlleistung ist leise, aber effizient | auch im Dauerbetrieb bleibt das System angenehm ruhig. Die Lüfter lassen sich komfortabel über das Mainboard oder den mitgelieferten ARGB-Controller steuern. Für Nutzer, die auf Wasserkühlung setzen, bietet das Gehäuse Unterstützung für Radiatoren bis 360 mm oben und in der Front.
Ein großer Pluspunkt ist die werkzeuglos abnehmbare Frontpartie, die den Zugang zu den feinen Staubfiltern an Front, Deckel und Unterseite erheblich erleichtert. Das macht die Reinigung und Wartung des Systems erstaunlich einfach und sorgt dafür, dass der PC langfristig sauber bleibt.
Auch das Kabelmanagement wurde hervorragend gelöst. Auf der Rückseite ist ausreichend Platz und dank durchdachter Kabelführungen und Klettverschlüssen entsteht ein sauberes Gesamtbild, das den Luftstrom nicht behindert.
Das I/O-Panel ist mit zwei USB 3.0-Anschlüssen, einem USB-C-Anschluss, Audio Ein-/Ausgängen und einem separaten ARGB-Schalter modern ausgestattet. Alles ist robust verbaut und an der Gehäusekante gut erreichbar, was besonders bei einem Gehäuse auf dem Schreibtisch praktisch ist.

Mein Setup:
In meinem aktuellen System habe ich ein ASRock Z370 Extreme 4 Mainboard mit Intel i7-8700K, eine MSI RTX 2070 Armor, 64 GB RAM, zwei SATA-SSDs und eine SATA-HDD in ein Fractal Design Gehäuse eingebaut.
Besonders begeistert war ich vom leichten Einbau aller Komponenten. Keine knappen Zwischenräume, keine "Fingerakrobatik" | man merkt, dass sich die Entwickler Gedanken um die Nutzerfreundlichkeit gemacht haben. Die Montage der Datenträger ist unkompliziert: 2,5"-Einschübe sind für SSDs werkzeuglos nutzbar, und die entkoppelten 3,5"-Einschübe minimieren die Geräuschübertragung von HDDs.
Durch die gute Belüftung blieb das System auch bei längeren Gaming-Sessions oder CPU-intensiven Tasks im angenehm kühlen Bereich. Die Kombination aus großzügigem Raumangebot, durchdachtem Layout und effizienter Luftführung sorgt dafür, dass man jede moderne Konfiguration problemlos unterbringen und optimal kühlen kann.

Fazit:
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White ist ein absolut gelungenes PC-Gehäuse, das optisch und funktional überzeugt. Im Vergleich zu anderen Gehäusen in dieser Preisklasse bietet es viele Features, die man sonst nur bei teureren Modellen findet: vorinstallierte ARGB-Beleuchtung, ein USB-C-Anschluss am Frontpanel, flexible Radiator-Unterstützung, geräuschoptimierte Lüfter und ein großzügiger Innenraum mit hervorragenden Möglichkeiten für das Kabelmanagement.
Die Qualität der Materialien, die saubere Verarbeitung und die vielen praktischen Details | wie die leicht zu reinigenden Staubfilter und die abnehmbare Front | zeigen, dass hier mitgedacht wurde. Ob du ein minimalistisches, professionelles System oder ein leuchtendes RGB-Setup bauen möchtest, dieses Gehäuse bietet für beide Welten das passende Fundament.
Als Optimierungsvorschlag nenne ich die Möglichkeit die Grafikkarte liegend zu montieren, das steigert die Optik noch mal enorm, da sich durch das Seitenfenster alle Komponenten präsentieren können. Ob sich dadurch der Luftstrom negativ verändert, muss sich zeigen.
Insgesamt spreche ich für das ENDORFY ARX 700 ARGB White eine klare Kaufempfehlung aus. Es ist eine hervorragende Basis für jedes leistungsstarke System und bietet in dieser Preisklasse ein unschlagbares Gesamtpaket. Danke an Mindfactory für die Möglichkeit mich mit diesem tollen Gehäuse auseinander setzen und meine Hardware in ein neues Zuhause schrauben zu dürfen.
    
  
5 5
     am 30.07.2025
Produkttester
Im Rahmen der Testers and Keepers Aktion war ich einer der glücklichen, die dieses schicke Case testen durften. Natürlich wird das aber in keinster Weise meine Bewertung beeinflussen. Ihr dürft hier also meine ungefilterte, ehrliche Meinung Lesen.

Ich werde die Bewertung grob in folgende Punkte strukturieren:
- Design
- Verarbeitung
- Montage
- Leistung/Verhalten im Betrieb
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Fazit mit Vergleich zu anderen Cases

Design

Optisch macht das Gehäuse auf jeden Fall einiges her. Mattweißer Lack, auf einem komplett aus Metall gefertigtem Case, dazu eine hochwertige Seitenscheibe aus gehärtetem Glas mit weißem Rahmen, der jedoch hinter der Scheibe liegt. Dazu kommt das Arx 700 ARGB mit gleich vier der namensgebenden und bereits vorinstallierten ARGB Lüftern, welche natürlich auch ein optisches Highlight sind. Mir persönlich zu gute kam noch eine nette Beigabe, die Endorfy zum Gehäuse gepackt hat, nämlich schwarze Gummidurchführungen für die Kabel. So kann man entweder die im Lieferzustand montierten weißen nutzen, oder wie ich für einen Black and White Build ein wenig herumspielen. Auch das Frontpanel gefällt mir persönlich sehr gut, es ist schlicht aber Funktional.

Verarbeitung

Wie schon im Punkt Design angesprochen wirkt das Material hochwertig, was neben einer guten Optik auch eine hervorragende Haptik mit sich bringt. Gerade das Mesh an Front und Oberseite des Cases fühlt sich deutlich besser an, als bei meinem alten Gehäuse. Die Scheibe ist auch perfekt klar, wodurch man wunderbar seine Komponenten sehen kann. Die Meshfront und den Staubfilter auf der Oberseite kann man komplett abnehmen, die Front ist geklickt, die Oberseite mit einer selbsthaltenden Rendelschraube gesichert (wie auch die Seitenscheibe und Rückwand). Die Lüfter vorne sitzen zudem in einem komplett abnehbaren Montagerahmen, was für einen eventuellen Austausch der Lüfter bestimmt vorteilhaft ist. Am Boden ist ein durchgehender Staubfilter verbaut. Mein einziger kleiner Kritikpunkt sind die Füße des Gehäuses, da diese minimal unterschiedlich hoch sind und keine Gummierung aufweisen.
Nun zum Innenleben.
Hinter der Rückwand findet man einen ARGB und PWM Controller, der je fünf Anschlüsse bietet. Man hat also noch einen Anschluss frei. Dies habe ich genutzt, um gleich noch das Signal zu meinen alten Controller weiterzuleiten. Die Verarbeitung des Controllers ist auch hier deutlich besser als beim vormontierten in meinem alten Gehäuse, dazu gefällt mir die Positionierung an der vorderen oberen Ecke sehr gut. Die Kabel der Lüfter und des Frontpanels sind in bereits angebrachten Klettkabelbindern ordentlich zusammengeführt. Für die 2,5 und 3,5 Zoll Laufwerke wird hier auf Montagegummies gesetzt, hier muss ich die Vorteile erst noch mit der Zeit für mich entdecken, ich war abnehmbare Rahmen gewohnt, in die ich die Platten hineinklicken konnte. Als letzten Punkt bei der Verarbeitung möchte ich noch erwähnen, dass die PCIE Slot Blenden nicht lückenlos geöffnet werden können. Wer also seine Grafikkarte vertikal verbauen möchte und einen entsprechendes Mountingkit mit Riserkabel verwenden möchte, kann dies leider nicht tun. Wenn man das wie ich aber nicht vor haben sollte, dann sind die Blenden gut durchdacht, sitzen sehr gut und können von außen geschraubt werden. Die Schrauben sind durch eine Klappe auch sehr einfach zugänglich.

Montage

Beim Montieren fällt einem direkt auf, dass die Abstandshalter für das Mainboard schon für ATX platziert wurden. Wenn man also kein kleines mATX oder gar ITX Board in das Gehäuse steckt, kommt man hiermit super zurecht. Ich habe zu Testzwecken alle Lüfterplätze belegt, hierbei bin ich nur auf ein kleines Problem gestoßen. Der Lüfterplatz auf der Netzteilabdeckung ist etwas nah an der Rückwand, deswegen kann es hier zu Problemen mit den Anschlüssen auf dem Mainboard kommen. Ansonsten funktionierte die Montage problemlos. Wie schon angesprochen habe ich die Gummidurchführungen gegen die schwarzen ausgetauscht, das ging flott und sehr leicht von der Hand. Das Netzteil wird über einen per Rendelschrauben abnehmbaren Einbaurahmen montiert. Rahmen lösen, aufs die Rückseite des Netzteils schrauben, den Rahmen wieder befestigen, fertig. Beim Verlegen der Kabel habe ich mich sehr über die bereits erwähnten Klettkabelbinder gefreut, ich konnte das komplette Kabelmanagement damit bewältigen. Zudem ist genügend Platz oberhalb des Mainboards, womit man recht leicht die CPU Anschlüsse verlegen kann. Die Festplatten und SSDs sind auch schnell untergebracht, Gummis auf die Datenträger schrauben, in die großen, dafür vorgesehenen Löcher stecken und in die Richtung der Verengung am Loch schieben. Die Grafikkarte war aufgrund der leicht handbaren PCIE Blenden auch schnell montiert.

Leistung/Verhalten im Betrieb

Im Betrieb fiel mir direkt auf, dass die Lüfter scheinbar sogar einen 0DB Modus besitzen. Wenn man die Kurve entsprechend anpasst, dann laufen die Lüfter im Idle überhaupt nicht oder zumindest sehr leise. Dank des guten Airflows im Case musste ich nie höher als 40% gehen, um den Prozessor mit einem Luftkühler unter 70 Grad zu halten. Der ARGB Controller funktioniert auch einwandfrei, man kann ganz bequem über den Reset/LED Knopf am Frontpanel einen Modus aussuchen, der einem gefällt. Jedoch werde ich wahrscheinlich in Zukunft trotzdem lieber wieder über das Mainboard steuern, da ich die Software mittlerweile gewohnt bin. Zudem ist mir die Lagerung des Netzteils auf Schaumstofflagern positiv aufgefallen, genauso wie die Gummimontage der 3,5 Zoll Festplatte. Diese beiden Punkte bringen noch etwas zusätzliche Ruhe ins System.

Preis-/Leistungsverhältnis

Für einen Preispunkt von ca 125¤ bekommt man ein sehr gut verarbeitetes Gehäuse mit vielen komfortablen Funktionen. Abstriche muss man eigentlich nirgends wirklich machen, die Qualität überzeugt. Zugegebenermaßen habe ich für diese Preisklasse aber auch ein Ergebnis in dieser Art erwartet. Top Leistung zu einem angemessenen Preis.

Fazit

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Bisher hatte ich lediglich Gehäuse für knapp unter 100¤ verwendet, in manchen Systemen auch Budget Versionen für ca 40¤. Der Qualitätsunterschied ist wirklich imens, man merkt an so vielen Punkten, dass man auf etwas verzichtet hat. Insgesamt würde ich das Arx 700 ARGB mit 4,5 bis 5 Sternen bewerten. Meine einzigen Kritikpunkte sind eventuell die Standfüße, die nicht komplett abnehmbaren PCIE Blenden und die Positionierung der Montagepunkte für den Lüfter auf der Netzteilabdeckung. Allerdings fallen diese Punkte vermutlich nur bei den wenigsten Situationen und für eine Minderheit der Nutzer ins Gewicht, weshalb das Case stark an der Perfektion kratzt.
    
  
4 5
     am 29.07.2025
Produkttester
Ich wurde freundlicherweise als Produkttester dieses Gehäuses ausgewählt, dies beeinträchtigt jedoch in keiner Weise meine Bewertung, welche ich ehrlich und fundiert nachfolgend gerne hinterlasse.
Die Bewertung ist aufgegliedert in die Kategorien;

- Design
- Verarbeitung
- Montage
- Leistungsvergleich
- Preis Leistung
- Vergleich & Fazit

Design

Nach dem Auspacken, welches sehr minimalistisch gehalten ist, fällt einem direkt das cleane, aufgeräumte und leicht elegante Design auf. Besonders die weiße Lackierung gefällt mir optisch besser als bei meinem bisherigen NZXT H5 Gehäuses. Durch die große Glas-Seitenwand mit den ARGB-Lüftern ergibt sich im direkten Vergleich ein auffälligeres Gesamtbild, welches zumindest mich direkt angesprochen und überzeugt hat.

Die ARGB Beleuchtung harmoniert perfekt mit meinem restlichen Setup, die Farben lassen sich problemlos synchronisieren. Die Lüfter sind hinter der Frontblende schön angeordnet (bereits montiert) und verteilen die Beleuchtung gleichmäßig.

Was mir hingegen nicht so gefällt ist die Platzierung des Logos. Dieses sitzt meiner Meinung nach etwas deplatziert und nimmt dem cleanen Look die Eleganz, da dieses optisch an der Front doch zu stark heraussticht.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig. Alle Kanten sind sauber und auch die Lackierung hat keine unangenehmen Auffälligkeiten. Das Case ist sauber entgratet, selbst an Stellen, an denen man beim Einbau leicht mit den Händen entlangschrammt gibt es keine scharfen Kanten wie bei manch anderen Gehäusen. Das Seitenteil aus Glas wirkt sehr wertig und massiv, es lässt sich ebenfalls leicht demontieren.

Im direkten Vergleich zu meinem H5 von NZXT wirkt das Material des ARX minimal robuster, diese Einschätzung mag aber subjektiv sein. Besonders die abnehmbare Frontblende, welche mit einem Magneten festgehalten wird, gefällt mir aber weitaus besser als bei meinem bisherigen Gehäuse und lässt sich somit auch viel leichter reinigen. Ebenso kommt man so auch leicht an die Lüfter heran.

Einzig die vormontierten Lüfter wirken auf mich im Vergleich zum Rest des Gehäuses weniger wertig. Hier muss sich ein Langzeittest unter verschiedenen Lasten von der Qualität überzeugen. Im direkten Vergleich zu meinen bisherigen genutzten Lüftern von Corsair wirkt das Plastik aber sehr instabil.

Montage

Der Einbau meines bisherigen Systems in das neue Gehäuse lief extrem unkompliziert. Folgende Komponenten wurden verbaut:

Gigabyte X670 Mainboard
AMD 7800X3D
RTX 5070TI
Artic Freezer 36

Mein Artic Luftkühler passt problemlos ins Gehäuse, da der Innenraum sehr großzügig gestaltet ist. Im NZXT war der Einbau enger, insbesondere mit dem Seitenteil, da die Oberkante vom Lüfter sehr nah an das Glas reichte. Dies ist im ARX nicht der Fall, hier bleibt genügend Spielraum. Im direkten Vergleich gefällt mir dieser Umstand direkt besser, gerade da der Artic Lüfter im Zusammenspiel mit dem 7800X3D nicht selten vorkommt, könnte dies auch für andere interessant sein.

Das Kabelmanagement ist ebenfalls hervorragend. Es gibt ausreichend Kabeldurchführungen mit Gummierungen und vielen Ösen auf der Rückseite für Kabelbinder, sodass ich alle Kabel vom Netzteil und den Lüftern ordentlich und unsichtbar verlegen konnte. Das sorgt nicht nur für Befriedigung des inneren Monks, sondern verbessert auch den Airflow.

Die vormontierten Abstandshalter waren exakt positioniert für mein Mainboard, auch hier ein Pluspunkt

Leistung

Der Airflow ist ein wesentlicher Pluspunkt des ARX. Durch die komplett offene Mesh Front mit den vorinstallierten Lüftern ist der Luftstrom deutlich stärker als bei meinem NZXT Gehäuse. Dort war der Airflow aufgrund der teilgeschlossenen Front merklich eingeschränkt. Ich konnte dies auch an meinen Temperaturen messen:

NZXT H5: CPU (idle) 42 Grad / (Last) 78 Grad
GPU (idle) 36 Grad / (Last) 68 Grad

ARX 700: CPU (idle) 37 Grad / (Last) 72 Grad
GPU (idle) 32 Grad / (Last) 64 Grad

Diese Differenz in der Temperatur ist gerade beim Zocken, wofür ich den Rechner hauptsächlich nutze, spürbar. Da die Lüfter im ARX durch den besseren Airflow nicht zu hochdrehen müssen reduziert sich zusätzlich, zumindest subjektiv, auch die Lautstärke - Hier habe ich aber keine Vergleichswerte.
Das System bleibt aber insgesamt leise und wirkt auf mich sehr durchdacht.

Preis-Leistung

In der aktuellen Preisklasse bietet das Gehäuse meiner Meinung nach ein hervorragendes Gesamtpaket. Verglichen mit dem NZXT von mir, das trotz des damals höheren Preises keine vorinstallierten Lüfter hatte und einen schlechteren Airflow vorzuweisen hat, ist das ARX meiner Meinung nach klar überlegen.

Auch hier natürlich nochmals der Hinweis, dass mich die Qualität der Lüfter im ersten Augenblick nicht überzeugen konnte, hier werde ich vermutlich auf meine vorhandenen Corsair zurückgreifen, auch wenn ich dadurch natürlich weniger Beleuchtung im Case habe.

Vergleich & Fazit

Was bleibt also im direkten Vergleich zu meinem NZXT H5?
Das H5 ist minimal kompakter, was aber mit einem schlechteren Airflow einhergeht und den Einbau auch erschwert.
Hier punktet das ARX auf ganzer Linie. Wie die Vergleichswerte, welche ich weiter oben aufgeführt habe, verdeutlichen ist auch die Temperatur im ARX deutlich geringer. Das alleine ist für mich ein klarer Punkt, weswegen ich das ARX nutzen würde.

Insgesamt ist das ARX ein sehr starkes Gehäuse mit hervorragenden Airflow, extrem einfacher Montage (auch große Kühler wie der Artic Freezer haben hier genügend Freiraum) und recht wertiger Verarbeitung. Das Design und die Materialqualität überzeugen mich direkt. Ich habe aber auch wenige kleinere Kritikpunkte, welche eine perfekte Bewertung verhindert haben;

- Qualität der Lüfter wirkt im Vergleich zum Rest nicht stimmig
- Logoplatzierung an der Front
- minimalistische Anleitung

Insgesamt würde das Gehäuse also von mir 4,4 / 5 Sternen erhalten oder in Schulnoten eine 2
Empfehlung: Für alle, die einen starken Airflow benötigen/suchen, eine hochwertige Optik bevorzugen und ihr System gerne clean verbauen wollen, ist dieses Gehäuse eine klare Kaufempfehlung. Wenn einen Die Logoplatzierung nicht stört oder man ggf. kein Problem damit hat die Lüfter zu Wechseln, dann macht man mit dem Kauf keinen Fehler.

Ich möchte mich für die Möglichkeiten des Testens bedanken und hoffe ich konnte dem einen oder anderen die Entscheidung für dieses Gehäuse erleichtern.
    
  
5 5
     am 27.07.2025
Produkttester
Dank Mindfactory und Endorfy durfte ich das neue PC-Gehäuse Arx 700 ARGB testen. Als Vergleich diente mein bisheriger Midi-Tower, das Be quiet! Pure Base 500 (in Schwarz), das ich in den letzten Jahren genutzt habe. Das Arx 700 bringt mehr Volumen mit und setzt klar auf ein luftiges, modernes Design mit Fokus auf helle Farbgebung und durchgängige Mesh-Flächen. Es wirkt dabei optisch sehr aufgeräumt und richtet sich stilistisch klar an Nutzer, die einen minimalistischen oder kontrastreichen Schwarz/Weiß-Build bevorzugen. Das Gehäuse kam sicher verpackt und erstaunlich schnell innerhalb von zwei Tagen bei mir an.

Ich werde das Gehäuse im Rahmen dieses Produkttests nach den folgenden Kriterien bewerten: Design, Verarbeitung, Montage, Leistung, Preis-Leistung sowie Haltbarkeit. In den folgenden Abschnitten versuche ich auf jeden dieser Punkte detailliert einzugehen und vergebe für jede Kategorie eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen, wobei 5 Sterne für eine sehr gute bis hervorragende Leistung stehen. Am Ende ergibt sich daraus eine Gesamtbewertung, die alle Disziplinen zusammenfasst und hoffentlich einen umfassenden Eindruck vom Endorfy Arx 700 ARGB vermittelt.

Design - Modern, aufgeräumt und durchdacht:
Optisch ist das Gehäuse ein echter Hingucker. Es kommt in einem durchgehend weißen Design mit klaren Linien, großen Mesh-Flächen an Front und Deckel sowie einem nahtlosen Glas-Seitenteil, das ohne sichtbare Schrauben auskommt. Das wirkt im Vergleich zum Pure Base 500 deutlich hochwertiger - dort stören die sichtbaren Schrauben auf dem Glas. Besonders erwähnenswert ist die Lösung beim Kabelmanagement: Bereits vormontiert sind weiße Gummi-Kabeldurchführungen, die sauber eingelassen sind und für ein ordentliches Innenbild sorgen. Zusätzlich liefert Endorfy alternative schwarze Gummi-Durchführungen mit praktisch, falls man sich für einen Schwarz/Weiß-Build entscheidet oder dunkle Kontraste bevorzugt.
Die Kombination aus mattem Weiß, dunklen Kontrastelementen (Knöpfe und Schrauben sind schwarz) und dezentem RGB macht wirklich etwas her. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die schwarzen Schrauben am Heck stechen optisch leicht heraus - weiße Alternativen wären für ein reines White-Build perfekt gewesen. Trotzdem: Insgesamt ein sehr gelungenes, elegantes Design.
Bewertung Design: 4,5 / 5 Sternen

Verarbeitung - Sehr hochwertig, mit minimalem Verbesserungspotenzial:
Auch bei der Verarbeitung merkt man, dass Endorfy hier nicht gespart hat. Das Gehäuse ist aus stabilem Stahl gefertigt, das Seitenteil aus dickem, hochwertigem Glas kam sicher verpackt und mit Schutzfolie an. Die allgemeine Haptik ist robust, es gibt keine scharfen Kanten, die Passgenauigkeit ist hoch. Auch die Mesh-Front und der Deckel wirken solide und langlebig.
Ein kleiner Punktabzug ergibt sich durch einen leichten Spalt zwischen Glas und Front unten sowie eine kleine Einkerbung am Frontpanel - vermutlich durch den Transport. Das sind keine gravierenden Mängel, aber bei genauem Hinsehen sichtbar. Trotzdem überzeugt das Gesamtbild. Die Staubfilter vorne und unten sind aus Metall, wirken sehr langlebig und lassen sich leicht reinigen - ein klarer Pluspunkt gegenüber vielen Kunststofflösungen.
Bewertung Verarbeitung: 4,5 / 5 Sternen

Montage - Geräumig, vorbereitet und angenehm durchdacht:
Die Montage im Arx 700 verlief reibungslos. Sämtliche Kabel waren bereits ordentlich verlegt und vorbereitet, inklusive Anschluss an den integrierten ARGB- und PWM-Controller. So konnten die vier vormontierten 140-mm-RGB-Lüfter sofort genutzt werden, ohne dass man nachjustieren musste.
Das Gehäuse unterstützt die gängigsten Mainboard-Modelle bis zu einer eATX-Größe, was zusätzliche Flexibilität bringt. Es bietet Platz für CPU-Kühler mit einer Höhe bis zu 179/mm und Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 410/mm. Vier SSDs lassen sich auf der Rückseite sauber unterbringen. Zusätzlich gibt es in dem Netzteilsacht weiteren Platz für SSD/HDD. Das Netzteil kann sowohl von vorne als auch seitlich eingebaut werden.
Die Anleitung ist mit Bildern versehen und grundsätzlich verständlich. Für absolute PC-Neulinge könnten jedoch an einigen Stellen noch praktische Details ergänzt werden - etwa zur Verkabelung oder zur RGB-Steuerung.
Bewertung Montage: 5 / 5 Sternen

Leistung - Starker Airflow und leise Lüfter:
Kommen wir zur Kühlleistung: Das Gehäuse bringt von Haus aus vier 140-mm-ARGB-Lüfter mit, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch richtig Leistung bringen. In meinem System (mit Luftkühler, keine AIO) konnte ich unter Volllast CPU- und GPU-Temperaturen von max. 85°C beobachten (Ryzen 7 5700x und Rx 5700xt) das ist sehr ordentlich, besonders bei fast unhörbarer Lüfterdrehzahl. Die Lüfter laufen im Bereich von 200-1200 RPM, besitzen einen semi-passiven Modus (Abschaltung bei geringer Last) und erzeugen kein Pfeifen oder Rattern.
Verglichen mit meinem Bequiet Pure Base 500 ist das Kühlergebnis vergleichbar, aber die Flexibilität durch die mitgelieferte Lüftersteuerung (ARGB + PWM-Splitter) ist hier ein echter Vorteil. Die Bedienung funktioniert ohne Probleme und erlaubt individuelle Anpassungen, was Farbe und Drehzahl angeht. Auch im Silent-Betrieb gibt es keinerlei auffällige Geräusche.
Bewertung Leistung: 5 / 5 Sternen

Preis-Leistung - Gute Ausstattung für die Klasse:
Mit einem aktuellen Preis von rund 125¤ bietet das Arx 700 ARGB eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse nicht immer findet: Vier vormontierte, adressierbare RGB-Lüfter, ein funktionaler PWM-Controller, hochwertige Kabeldurchführungen, Glas-Seitenteil, durchgängige Mesh-Flächen und sinnvolle Staubfilter.
In der Mittelklasse hebt sich das Gehäuse damit deutlich ab. Viele Konkurrenten bieten entweder weniger Lüfter oder keine RGB-Steuerung hier ist beides inklusive. Auch der hohe Montagekomfort und das Platzangebot sprechen für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Haltbarkeit - Langlebig:
Das Gehäuse macht insgesamt einen sehr langlebigen Eindruck. Alle relevanten Bauteile vom Stahl über die Filter bis hin zum Seitenteil wirken stabil und sauber verarbeitet. Auch die Montagemöglichkeiten (z./B. Steckplatz-Abdeckungen mit magnetischer Blende) deuten darauf hin, dass hier auf langfristige Nutzung geachtet wurde.
Im direkten Vergleich zum Bequiet Pure Base 500 schneidet das Endorfy Arx 700 in mehreren Punkten besser ab: Es bietet mehr Raum für Komponenten, bessere Belüftungsmöglichkeiten, zusätzliche Lüfter ab Werk sowie modernere Details beim Design und Kabelmanagement. Die Dämmung ist vergleichbar gut beide Gehäuse sind im Betrieb angenehm leise und vibrationsarm.
Bewertung Haltbarkeit & Vergleich: 5 / 5 Sternen

Fazit - Ein durchdachtes Gehäuse für moderne Builds:
Das Endorfy Arx 700 ARGB ist ein gelungenes Gehäuse, das mit seiner Ausstattung, seinem durchdachten Aufbau und seiner Optik überzeugt. Es richtet sich an Nutzer, die Wert auf gutes Kabelmanagement, sauberen Airflow und einen klaren Look legen - ohne gleich ins Premium-Segment greifen zu müssen.
Die wenigen Schwächen im Detail (leichter Spalt, farblich nicht abgestimmte Schrauben) trüben das Gesamtbild kaum. Wer ein weißes Gehäuse mit RGB, viel Platz und hoher Alltagstauglichkeit sucht, wird hier mehr als fündig.
Gesamtbewertung: 4.83 von 5 Sternen
Rundung: 5 Sterne Gesamtwertung
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 24.07.2025
Produkttester
Ich habe das Endorfy Arx 700 ARGB im Zuge der Testers Keepers Aktion erhalten, danke an Endorfy und Mindfactory für diese Gelegenheit.

Das Gehäuse kommt sicher verpackt im Karton, auf dem, wie von Endorfy gewohnt, auf der Vorderseite eine komplette Darstellung des Gehäuses, auf der Rückseite ein Split der Komponenten sowie auf den Seiten einige technische Details in weiß mit blauen Akzenten aufgedruckt sind. Im Inneren befindet sich das in einer Schutzhülle aus Folie verpackte und mit Styroporteilen gesicherte Gehäuse, wobei in vorbildlicher Weise die Seite mit dem Glas noch einmal extra geschützt ist. Es lässt sich problemlos aus dem Karton entfernen und auspacken.

Das Gehäuse ist so gut wie ganz in weiß gehalten, nur die Bedienelemente auf der Oberseite, die Schrauben auf der Rückseite, welche gegen Herausfallen gesichert sind, und das Logo sind im Kontrast dazu in schwarz gestaltet. Das Gehäuse besteht aus Stahl, die Verkleidung der Vorderseite ist größtenteils aus Kunststoff. Sie ist leicht abgeschrägt und enthält das nach vorne abnehmbare Frontgitter, welches magnetisch gehalten wird und gleichzeitig als Staubfilter dient. Zusätzlich sind schmale Meshelemente auf den abgeschrägten Seiten eingelassen, die für zusätzliche Luftzufuhr sorgen sollen. Das Gehäuse wirkt sehr gleichmäßig und sauber verarbeitet, Spaltmaße sind sehr gut und es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken. Auch die Weißtöne sind gleichmäßig, trotz der verschiedenen Materialien.

Der obere Deckel ist mit einer einzelnen Rändelschraube befestigt, die man einfach mit den Fingern lösen kann. Auch dieser ist als Mesh gestaltet und soll als Staubgitter dienen, da auf der Oberseite meist die Luft nach außen strömt, sollte es hier keine Probleme geben. Die linke Seite ist als Glastür mit weißem Rand gestaltet und hat eine Dicke von 4mm, sie gewährt einen guten Blick ins Innere. Auf der Rückseite befinden sich die Aussparungen für das Mainboard und das Netzteil, welches an einem abnehmbaren Rahmen verschraubt und dann eingeschoben werden kann. Auf dem Boden sind zwei Moosgummistreifen zur Entkopplung des Netzteils aufgebracht. Weiterhin gibt es 7 Slotblenden, die einzeln verschraubt sind, wobei diese Schrauben schön durch eine aufklappbare Abdeckung versteckt sind, welche magnetisch haftet.
Die beiden Seitenteile sind jeweils mit 2 Schrauben gesichert, welche nicht herausfallen können. Hinter dem rechten Seitenteil verbergen sich die Anschlusskabel für die vorinstallierten 4x Stratus 140 White PWM ARGB Lüfter mit einem Drehzahlbereich zwischen 200 und 1200 U/min, wobei drei in der Front und einer an der Rückseite montiert ist, sowie die Anschlüsse für das Bedienpanel auf der Oberseite. Alles ist sauber verlegt und mit Klettband befestigt. Die Lüfter sind an einen integrierten PWM und ARGB Hub angeschlossen und können somit über einen einzelnen Header auf dem Mainboard angesteuert werden.
Auf der Unterseite befindet sich ein magnetisch befestigtes, nach vorne herausziehbares feinmaschiges Meshgitter, welches Staub verhindern soll. Für die Montage muss man das Gehäuse allerdings wieder etwas kippen, da die Führungen schon recht eng sind und der Filter nicht sehr stabil ist. Außerdem verläuft die Schiene durch die 4 verschraubten runden Standfüße, welche auf der Unterseite noch mal Moosgummi besitzen.

Das Gehäuse bietet Platz für mini-ITX, macroATX und ATX Mainboards, die Standoffs in schwarz sind bereits vormontiert. Es gibt sowohl über, neben als auch unter dem Mainboard-Tray genügend Durchlässe für alle Kabel, wobei diese mit weißen Gummiabdeckungen verkleidet sind. Beigelegt sind aber auch eine Reihe schwarzer Exemplare, so dass man diese auf Wunsch austauschen kann.
Insgesamt können bis zu 8 Lüftern bzw. oben und vorne bis zu 360mm Radiatoren verbaut werden. Außerdem kann bis zu 7 2.5'' Festplatten (bzw. eine 3.5'' Festplatte) verbauen, davon finden zwei auf der Abdeckung des Netzteils Platz, eine auf dem Boden hinter dem Netzteil und die restlichen auf der Rückseite des Mainboard-Trays.
Insgesamt können Grafikkarten bis zu einer Länge von 410 mm und CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 179 mm verbaut werden.

Fazit:
Das Gehäuse bietet genug Platz für einen problemlosen Einbau aller Komponenten und ein entspanntes Kabelmanagement, die vielen Durchlässe und Möglichkeiten zur Befestigung der Kabel helfen sehr. Auch optisch macht das Endorfy Arx 700 eine durchaus gute Figur, die schwarz gehaltenen Bedienelemente sind ein angenehmer Kontrast und sind wahrscheinlich weniger anfällig für Verschmutzungen. Es ist ordentlich verarbeitet und wirkt ansprechend schlicht. Ich hätte mir für das Frontgitter noch einen zusätzlichen, magnetisch befestigten Mesh-Staubfilter gewünscht, auch wenn Endorfy hier extra damit wirbt, dass dieser nur den Airflow behindern würde. Man wird wohl erst nach einiger Nutzungsdauer bewerten können, in wie weit hier ein engmaschigerer Staubfilter von Vorteil oder Nachteil wäre. Vielleicht bietet Endorfy diesen ja in Zukunft noch als optionales Zubehör an.
Das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich zwar auf Schrauben zur Festplattenbefestigung sowie die schwarzen Gummitüllen für die Kabeldurchführungen und einen Faltzettel mit einer Kurzanleitung, das ist aber auch völlig okay. Der PWM/RGB Hub sieht etwas schlicht aus, da dieser nur aus zwei verschraubten nackten Platinen besteht und Platz für bis zu 5 Lüftern bietet. Da er allerdings nicht noch mal extra mit Strom versorgt wird, sollte man hier auf die Leistungsfähigkeit des Anschlusses auf dem Mainboard achten. Die verbauten Stratus Lüfter sind mit jeweils 0.25 A spezifiziert, das sollte bei aktuellen Mainboards kein Problem darstellen.

Insgesamt ein optisch ansprechendes Gesamtpaket mit guter Kühlleistung, auch wenn man von den Lüftern kein optisches RGB-Feuerwerk erwarten darf. Diese kann man ja ansonsten bei Bedarf noch austauschen.
    
  
5 5
     am 15.07.2025
Produkttester
Ich möchte mich zuerst recht herzlich bei Mindfactory bedanken,
das ich an der Aktion Review & Win gezogen wurde.

Der Tower ist in der Original Verpackung einwandfrei angekommen.
Der Erste Eindruck ist wirklich super, die Verarbeitung ist sehr gut, passt alles super zusammen.
Die Schrauben lassen sich super öffnen, und was ich Top finde, das diese gesichert sind,
und nicht verloren gehen.

Das Glas ist sehr stabil, Qualitativ sehr hochwertig und fühlt sich richtig schwer an.
Das Vordere Panel lässt sich einfach entfernen, um an die Lüfter zu gelangen, da wackelt nichts, ist gut gelungen.
Was mir gefällt, das die obere Abdeckung fest ist verschraubt ist, aber sich leicht entfernen lässt.
( bei meinem jetzigen Gehäuse, ist das z.b nur eine Mesh Folie).
Die Ganzen vorinstallierten Lüfter sehen auf denn ersten Eindruck sehr gut aus.
Die ganzen USB sowie USB-C Anschlüsse sind von oben sehr gut zu erreichen.
Ich finde sehr toll die Öffnungen für das Kabelmanagement, und die Vorinstallierten Kabel sind ordentlich verlegt.

Meine ganze Hardware wie Mainboard, meine Wasserkühlung, Grafikkarte, Netzteil und meine SSD s,
haben sich super einbauen lassen, da alles sehr gut gepasst hat,
da ich über mein Mainboard keine Möglichkeit habe die Lüfter und Led s zu steuern, finde ich es super,
das sich diese von oben über denn Power LED Schalter steuern lassen.

Meine Kabel konnte ich nach meinem Geschmack super verlegen, da es dafür ausreichend Öffnungen gibt.

Ein Verbesserungsvorschlag wäre für mich, da das ganze Gehäuse Weiß ist, bitte die Äußeren Schrauben nicht Schwarz lassen,
und das untere Mesh Gitter am Netzteil, könnte auch wie oben fest verbaut sein, das ist das einzige was ich schade finde.

Für mich persönlich ist das Gehäuse Top, hat meine Erwartungen absolut erfüllt,
wüsste nicht was man besser machen sollte.

Meine Persönliche Meinung:
wer von einem Standard Schwarzem Gehäuse genug hat, wird wie ich mit diesem Gehäuse seinen Spaß haben.
Da mein Pc Zimmer, Monitor und Tisch weiß sind, sieht das Gehäuse daneben einfach Perfekt aus.
Ich bin begeistert und kann es definitiv empfehlen.
    
  
5 5
     am 08.08.2025
Produkttester
Endorfy Arx 700 White ARGB | Weißer Riese mit Durchblick.

Erster Eindruck | Premium-Flair für unter 130/€

Schon beim Auspacken des Endorfy Arx 700 White ARGB wird klar: Dieses Gehäuse will mehr sein als ein typischer Mid-Tower. Es wirkt auf den ersten Blick erstaunlich edel und durchdacht, mit einer klaren Designsprache und einer Verarbeitung, die man sonst eher in höheren Preisklassen erwarten würde.

Das matt-weiße Finish ist durchgehend sauber lackiert, weder fleckig noch übermäßig glänzend. Besonders gelungen ist die Kombination aus der großzügig gelochten Mesh-Front und dem vollflächigen Tempered-Glass-Seitenpanel. Letzteres sitzt stabil im Rahmen, verzichtet auf unnötige Klammern oder Haltebügel und lässt sich mit zwei Thumbscrews bequem entfernen.

Die Größe des Gehäuses (486/×/228/×/472/mm) ist angenehm großzügig. Zwar spricht man hier offiziell von einem Mid-Tower, doch durch das Volumen und die Tiefe fühlt sich das Arx 700 fast wie ein kleiner Full-Tower an | ideal für moderne High-End-Komponenten.


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Verarbeitung & Design | Detailverliebtheit mit System

Alle Bauteile sind exakt eingepasst, die Stahlteile sind entgratet, nichts wackelt oder biegt sich übermäßig durch. Besonders positiv fällt auf:

Magnetisch befestigte Staubfilter an Front, Deckel und Boden

Gummierte Netzteilauflagefläche, die Vibrationen reduziert

Durchgängiges Belüftungskonzept, das kompromisslos auf Airflow setzt

Ein ARGB-Hub zur Synchronisierung der vier mitgelieferten Lüfter mit dem Mainboard

Modernes I/O-Panel mit USB-C, 2× USB-A, Audioanschlüssen und ARGB-Button


Auch die Innenseite ist komplett weiß lackiert, wodurch RGB-Komponenten besonders gut zur Geltung kommen. Das sorgt für einen homogenen Look | mit einer kleinen Ausnahme: Die schwarzen Kabel der Lüfter stechen im weißen Innenraum leider optisch heraus. Das ist kein Dealbreaker, aber ambitionierte Modder werden hier zu Sleeves oder Extensions greifen wollen.


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Vorinstallierte Kühlung | Vier Stratus 140 ARGB Fans inklusive

Eine der größten Stärken des Arx 700 ist ohne Zweifel die Kühlung. Bereits ab Werk sind vier hochwertige 140-mm-Stratus PWM-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung montiert:

3× an der Front für Frischluftzufuhr

1× am Heck zur Heißluftabfuhr


Die Lüfter sind angenehm leise, selbst unter Last. Dank PWM-Anbindung lassen sie sich problemlos über das Mainboard regeln | und über das integrierte Hub auch bequem synchronisieren.

Wer noch mehr Airflow will: Insgesamt finden bis zu 8 Lüfter Platz. Alternativ lassen sich auch bis zu zwei 360-mm-Radiatoren (oben + vorne) verbauen | was das Case ideal für Custom-Waküs oder AIOs macht.


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Einbau des Mainboards | Viel Platz, durchdachtes Layout

Der Einbau eines ATX-Mainboards gestaltet sich sehr komfortabel. Die Abstandshalter sind bereits vormontiert, was besonders für Anfänger hilfreich ist. Die Rückwand bietet mit ca. 23/mm Tiefe ausreichend Platz für Kabelmanagement | auch wenn man hier etwas sorgfältig arbeiten sollte, da die Kabelführung sonst schnell unordentlich wirkt.

Die Ausschnitte für die Kabel sind gut positioniert:

Seitlich vom Mainboard findet man großzügige Durchführungen

Der Bereich oberhalb des Boards ist ebenfalls zugänglich, ideal für EPS-Stecker

Am Boden lassen sich Kabel zum Netzteil sauber verlegen, ohne sich mit scharfen Kanten herumzuschlagen


Für Massenspeicher bietet das Gehäuse 2× 3,5"-HDD- und 2× 2,5"-SSD-Montageplätze. Alle Halterungen sind werkzeuglos oder mit einfachen Schraublösungen versehen. Der PSU-Tunnel ist zudem angenehm geräumig, sodass auch längere Netzteile bis 340/mm problemlos passen.


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Zusätzliche Lüfterinstallation | Maximale Kühlkontrolle

Ich habe zum Test noch zwei 120-mm-Lüfter am Deckel ergänzt, um das thermische Verhalten unter starker Last (Gaming + Rendern) zu simulieren. Der Einbau ging leicht von der Hand:

Die Montageschienen oben sind verschiebbar, was Flexibilität bei der Positionierung bietet

Durch das große Mesh oben kann der Luftstrom effizient entweichen

Der magnetische Filter ist schnell entfernt und wiedereinsetzbar


Mit insgesamt sechs aktiven Lüftern ist das System äußerst leise, selbst bei Volllast. Dank der luftigen Mesh-Front und dem offenen Aufbau erreicht das System niedrigere Temperaturen als viele Konkurrenzprodukte im selben Preissegment.


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Fazit | Endorfy Arx 700 White ARGB: Ein starker Kandidat für moderne Builds

Das Endorfy Arx 700 White ARGB hat mich durchweg positiv überrascht. Es kombiniert clevere Details, hochwertige Verarbeitung und beeindruckende Kühlleistung zu einem äußerst attraktiven Gesamtpaket.

Pro:

Sehr gute Verarbeitungsqualität und stabiles Gehäuse

Großzügiger Innenraum, auch für große GPUs und Radiatoren

Vier leise 140-mm-Lüfter ab Werk mit ARGB

Modernes Frontpanel inkl. USB-C

Magnetische Staubfilter, klare Struktur, einfach zu reinigen

Preislich sehr fair für die Ausstattung (~120/€)


Contra (leicht zu verkraften):

Schwarze Lüfterkabel im weißen Innenraum

Rückseitiger Raum für Kabel könnte minimal tiefer sein

Keine PCIe-Riser-Unterstützung für vertikale GPU-Montage


Gesamtbewertung:  (4,5 / 5)

Für ambitionierte PC-Bauer, RGB-Fans und all jene, die ein kühles, weißes System mit Stil wollen, ist das Arx 700 eine klare Empfehlung. Es liefert Performance, Luftstrom und Optik | und lässt trotzdem Luft nach oben für Individualisierung.
    
  
5 5
     am 06.08.2025
Produkttester
Als Erstes möchte ich mich wie andere Leute hier für das entgegengebrachte Vertrauen und den ermöglichten Produkttest bedanken.

Nun ein paar Worte zu mir, ich bin 36 Jahre jung, zocke während meiner Freizeit gerne am PC und erstelle regelmäßig Produktreviews zu verschiedenen mir zugeschickten Produkten.
Dabei ist mir nicht wichtig, ob ich Essen, Klamotten oder Technik teste. Es macht mir alles mega Spaß. Das ganze mache ich jetzt seit mehr als 4 Jahren und versuche immer das beste
aus meinen Berichten herauszuholen. Da ich absolut gerne technisch herumtüftle, war und ist dieser Test für mich ein richtig schöner gewesen. Aber nun gut.


Versand und Verpackung:
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Das Paket kam sehr schnell und sicher bei mir daheim an, hätte ich es selbst bestellt, würde ich sagen normaler bis schneller Versand. Was ich in der heutigen Zeit gut finde, aber leider
zu wenig sehe und erlebe. Das Endorfy Gehäuse wurde sehr sauber und sicher verpackt und es gibt keine Beschädigungen oder Kratzer etc.

Unboxing:
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Wird das Paket ausgepackt, fällt mir als erstes auf, dass alles sehr übersichtlich und einfach ist.
Ihr habt:

1 x das Endorfy Gehäuse
1 x Schrauben und Abstandhalter sowie Kabelbinder
1 x Gummischutz in Schwarz (für Kabelführung) falls andere Nuancen gewünscht sind
1 x kurze Bedienungsanleitung

Die Verarbeitung vom Endorfy Arx 700 ARGB macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Materialien fühlen sich robust an, nichts wirkt billig oder klapprig.
Die Seitenwand aus Glas lässt sich leicht abnehmen und sitzt gleichzeitig fest genug, um nicht zu verrutschen. Die Lackierung ist sauber und gleichmäßig aufgetragen,
selbst im Inneren des Gehäuses. Es gibt keine scharfen Kanten, an denen man sich schneiden könnte | was gerade beim Umbau Gold wert ist.

Umbau / Aufbau:
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Der Ausbau aus meinem alten Gehäuse ins Neue verlief wie immer bis auf einige Ausnahmen reibungslos. Was aber nichts mit dem Endorfygehäuse zu tun hat.
Zu meinen umgebauten Setup gehört:

ASRock B450M Pro4-F
AMD Ryzen 5 3500X
32 GB Arbeitsspeicher
AMD Radeon RX 5700 XT

Während und nach dem Umbau ist mir sehr positiv aufgefallen, dass ich extrem viel Platz nach "oben" habe um noch mehr nachzurüsten. Es ist ausreichend Platz
um sämtliche Kabel sehr einfach und schick verstauen zu können, sodass der Rechner durch die Glasscheibe schön aufgeräumt aussieht. Die mitgelieferten Schrauben
und Abstandshalter sind vollkommen ausreichend. Sollte dennoch mehr benötigt werden, gibt es ja dann noch extra Kabelbinder. Für den Umbau hab ich ungefähr 2 gemütliche Stunden
gebraucht, das geht sicherlich dem einen oder anderen schneller von der Hand. Jedoch hab ich ja kein Stress und genug Zeit gehabt. Gerade beim Kabelmanagement war ich überrascht,
wie gut durchdacht alles ist. Es gibt mehrere Öffnungen mit Gummierung, durch die ich meine Kabel sauber und strukturiert verlegen konnte, ohne dass es überladen aussieht.
Das macht nicht nur optisch was her, sondern verbessert auch den Airflow im Gehäuseinneren.

Optik:
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Wenn, alles fertig ist, steht das Weiße Endorfy Gehäuse super schick da. Es hat Ecken und Rundungen genau da wo sie passen und hingehören. Die Beleuchtung der 4 Lüfter bringt nochmal
eine ganz andere Atmosphäre ins Zimmer | besonders abends beim Zocken wirkt das Gesamtbild einfach stimmig. Die Farben lassen sich in verschiedenen Modi anzeigen | pulsierend, dauerhaft
oder im Wechsel. Außerdem könnt ihr noch weitere Lüfter bei Wunsch nachrüsten oder
kleinere Installieren. Oben habt ihr eure Frontpanel Leiste mit allen Anschlüssen, die man schnell
erreichen soll. Und hinten die üblichen verdächtigen Anschlüsse.

1 x USB-C-Anschluss
2 x USB-A Anschluss
sowie die Anschlüsse fürs Headset z. B.

Ich hab mich beim Umbau für die schwarzen Kunststoff-Einsätze für die Kabel entschieden, damit ich noch ein paar mehr dunkle Akzente setzen konnte.


Fazit:
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Abschließend möchte ich sagen, dass der Umbau durch den Platz im Inneren sehr angenehm und einfach war. Wünscht man sicher früher oder später besseres oder mehr Equipment in Form
von Hardware, so ist ein Upgrade oder die Erweiterung sehr leicht. Das Gehäuse ist stylisch schick und einfach gehalten, inkl. schickem Sichtfenster definitiv ein Blickfang in euerem Zimmer oder Büro.
Ohne Werkzeug kommt man schnell durch die fest integrierten Schrauben ins Innere und es können dort dann Veränderungen durchgeführt werden. Fast die komplette Kabelstruktur lässt sich auf der Rückseite
verstauen, so dass vorne schicke Sicht ist. Was ich auch noch gut finde ist, dass die hinteren Anschlüsse durch eine magnetische Tür verschließbar sind. Auch an der Vorderseite lässt sich die Front abnehmen, damit ihr
regelmäßig alles schön sauber machen könnt und ohne Sorgen ran kommt. Einziges Problem für alle die noch Laufwerke besitzen, es gibt kein Platz mehr dafür. Ich musste bei diesem Umbau auch auf meins verzichten
aber wann nutze ich das mal! Was mir ebenfalls aufgefallen ist: Die Geräuschkulisse bleibt angenehm ruhig. Die Lüfter drehen gleichmäßig und erzeugen keine nervigen Nebengeräusche wie Surren oder Rattern.
Auch das Gehäuse selbst wirkt gut entkoppelt | keine Vibrationen oder Klappergeräusche. Gerade für mich als Gamer, der oft mit Headset spielt, ist das wichtig. Wer seinen Rechner aber auch mal ohne Kopfhörer
nutzt, wird sich über die Ruhe freuen. Mein "altes" vorheriges Gehäuse war etwas kleiner und ich hatte somit weniger Platz im Gegensatz zu dem Endorfy.
    
  
4 5
     am 06.08.2025
Produkttester
Hallo,
Als mir die Tolle Nachricht zugesendet wurde das ich als Tester der Testers Keepers Aktion auserwählt wurde war, war ich sehr begeistert, das ich dieses schicke Weiße Endorfy ARX 700 ARGB White Computer Gehäuse testen durften. Diese Gelegenheit kam mir wie gerufen da ich mir sowieso ein neues Gehäuse anschaffen wollte. Weil es eine Aktion ist, wird es Natürlich in keinster Weise meine Bewertung beeinflussen.

Mein System im Überblick
Für diesen Test habe ich folgende Hardware verbaut:
- AMD Ryzen 5 7600X 6x 4.70GHz So.AM5
- ASRock B850M Steel Legend WiFi
- PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte
- 32GB Patriot VIPER VENOM RGB DDR5-7200 DIMM CL34 Dual Kit
- Thermaltake Toughpower GT 850W | Snow | Modular | 80 Plus Gold Netzteil
- Thermalright FW360 Weiß ARGB CPU Wasserkühlung, 360 AIO-Kühlung, IPS 320 x 240 Auflösung LCD-Bildschirm
Alle Komponenten sind in Weiß gehalten | ein bewusster Kontrast zum weißen Gehäuse, da mein bisheriges Computer Gehäuse! Corsair, optisch und funktional einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Klein und kompakt.
Verpackung & erst Eindruck
Das Gehäuse kam gut verpackt an, die Styropor-Dämmung war beim Auspacken sehr gut platziert. Die Glasscheibe war zusätzlich mit Schaumstoff geschützt, was ich sehr gut fand. Im Lieferumfang finden sich vier vorinstallierte 140-mm-ARGB-Lüfter, sowie ein PWM/ARGB-Hub, einiges an diversen Schrauben, Kabelbinder und Ersatz-Gummilaschen für die Kabeldurchführungen in schwarz. Die Anleitung ist ein gefaltetes Blatt Papier mit vielen kleinen Bildern die selbst erklärend sind. Online Forum gibt es aber eine ausführlichere Version.
Optisch ist das ARX 700 ARGB White ein echter Hingucker. Das Weiß ist sehr gleichmäßig, die Verarbeitung wirkt hochwertig und das große Tempered Glass Seitenteil setzt die Hardware gekonnt in Szene. Gerade mit meiner komplett weißen Hardware entsteht ein starker, moderner Luck! Das Computer Gehäuse ist sehr wuchtig und hat viel Platz.
Einbau & Platzangebot
Der Innenraum ist großzügig bemessen. Das ASRock B850M Steel Legend WiFi ließ sich problemlos verbauen, alle Abstandshalter waren bereits vormontiert. Die Thermalright FW360 Weiß ARGB CPU Wasserkühlung, 360 AIO-Kühlung, IPS 320 x 240 Auflösung LCD-Bildschirm passte ohne Probleme in den Deckel | hier ist wirklich viel Platz für große Radiatoren. Die PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte, immerhin fast 305 mm lang, hatte ebenfalls noch reichlich Luft zur Front. Das Netzteil Thermaltake Toughpower GT 850W | Snow | Modular | 80 Plus Gold ließ sich dank des modularen Rahmens einfach von hinten einschieben und verschrauben. Die werkzeuglose Montage der SSDs und die gummierten Kabeldurchführungen machen den Einbau sehr angenehm und sorgen für ein aufgeräumtes Gesamterscheinen. Das Kabelmanagement ist gut durchdacht: Sechs gummierte Durchführungen und ein breiter Kabelkanal hinter dem Mainboard sorgen dafür, dass auch dicke Kabel sauber verlegt werden können. Der mitgelieferte Hub reduziert den Kabelsalat, da nur je ein PWM- und ein ARGB-Kabel zum Mainboard geführt werden müssen. Die weißen Gummis der Durchführungen passen perfekt zum Gehäuse und unterstreichen den hochwertigen Eindruck.
Lüfter & Steuerung
Das Gehäuse ist ab Werk mit vier weißen Stratus 140mm ARGB-Lüftern ausgestattet, So konnte ich die komplette Lüfter- und Beleuchtungssteuerung bequem über die Mainboard Steuerrung laufen lassen, was für mich im Alltag einfach komfortabler ist. Die Integration ins Wasser Kühl Ökosystem verlief reibungslos, und die Lüfter harmonieren optisch sehr gut mit dem weißen Computer Gehäuse und der restlichen weißen Hardware.
Kühlung & Lautstärke
Das Airflow-Konzept ist überzeugend: Drei 140-mm-Lüfter in der Front, einer hinten, dazu großzügige Mesh-Flächen an Front, Deckel und Boden. Die Lüfter sind angenehm leise und sorgen für einen sehr guten Luftstrom. In meinem Test blieb der AMD Ryzen 5 7600X 6x 4.70GHz So.AM5 unter Last bei etwa 60-70 °C, die PowerColor Hellhound AMD Radeon RX 6700 XT Gaming Grafikkarte erreichte maximal 64 °C am Hotspot | Werte, die absolut im grünen Bereich liegen. Die Lüfter sind bis etwa 1.000 U/min kaum hörbar und rauschen auch bei höherer Drehzahl nicht unangenehm.
Alltag & Vergleich zum meinen Corsair Gehäuse!
Im Alltag punktet das ENDORFY mit viel Platz hinter dem Mainboardtray, einem magnetischen Frontfilter, der sich leicht abnehmen lässt, und einer modernen I/O-Leiste mit zwei USB-A 3.2 Gen 1, einem USB-C 3.2 Gen 2 und dedizierten Audio-Buchsen. Die ARGB-Steuerung per Reset-Button ist praktisch, wenn man keine zusätzliche Software installieren möchte. Die Optik ist modern und auffällig, besonders mit weißer Hardware im weißen Computer Gehäuse.
Allerdings gibt es auch Punkte, in denen das Corsair! Für mich die Nase vorn hat. Die Dämmung ist dort deutlich besser, was sich vor allem bei sehr leisen Builds bemerkbar macht. Auch die Flexibilität beim Umbau und die Möglichkeit, das Mainboard zu invertieren, sind für mich Pluspunkte, die ich beim ENDORFY vermisse. Der Staubfilter am Boden des ARX 700 ist etwas fummelig zu entfernen und scharfkantig | hier ist das Corsair! Computer Gehäuse klar komfortabler.
Fazit & persönliche Entscheidung
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White ist ein modernes, hochwertig verarbeitetes Gehäuse mit viel Platz, sehr gutem Airflow und einer tollen Optik | gerade für Builds, die mit Kontrasten spielen wollen. Die vier leisen ARGB-Lüfter, das durchdachte Kabelmanagement und die vielen kleinen Komfort-Details machen es zu einer attraktiven Wahl, besonders im Preisbereich um 125/¤. Wer ein auffälliges, großes, luftiges und flexibles Gehäuse sucht, wird hier definitiv glücklich.

Trotz der vielen positiven Aspekte habe ich mich aber entschieden, wieder zum Corsair! zurückzukehren. Für meine persönlichen Ansprüche | insbesondere in Sachen Geräuschdämmung, Modularität, Größe und Flexibilität | ist das Corsair! einfach die bessere Wahl für mich. Das ENDORFY ist dennoch eine Empfehlung für alle, die Wert auf Design, Airflow, Platz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Wer wie ich auf maximale Anpassbarkeit und Dämmung setzt, wird beim anderen kleineren und Kompakteren glücklicher.
Wie das Build am Ende aussehen soll, ist natürlich Geschmackssache. Für einen Whitebuild sehe ich das ARX 700 White als gut geeignet an. Es gibt nur wenige schwarze Akzente wie den Powerbutton oder die Schrauben am Heck. Die Weißtöne sind auch sehr gut aufeinander abgestimmt, die Gummis der Kabeldurchlässe stechen nicht durch einen z.B. gelblicheren Ton heraus.
Die ARGB-Effekte sind mehr oder einiger Standard. Die Lüfter sind dabei gut abgestimmt und ergeben sehr weiche Übergänge und Verläufe. Die einzelnen LEDs sind nur bei genauerem Hinsehen deutlich erkennbar.
Die Meshfront ist dabei der Eyecatcher. Das Mesh ist vom Rand abgesetzt und erhält damit deutlich mehr Struktur als bei einer einfacher gestalteten Front.

Gesamtwertung: 4 von 5 Sternen | starkes Gehäuse, aber wegen der wuchtigen Größe ist es nicht ganz so meins.
    
  
5 5
     am 05.08.2025
Produkttester
Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower | Praxisnahe Produktbewertung (


Als PC-Enthusiast mit langjähriger Erfahrung habe ich den Endorfy Arx 700 ARGB Midi Tower im Rahmen der "Testers and Keepers"-Aktion von Mindfactory ausgiebig getestet. Diese Bewertung basiert auf vier Wochen realer Nutzung in verschiedenen Alltagssituationen - vom Büroeinsatz bis hin zu anspruchsvollem Gaming. Besonders interessant war der Vergleich mit meinem bisherigen Gehäuse (Lian Li O11 Dynamic) und einem günstigen No-Name-Modell. Die Bewertung konzentriert sich auf praxisrelevante Aspekte, die auch ohne spezielle Messgeräte nachvollziehbar sind. Sie gliedert sich in sechs Hauptbereiche: Design, Verarbeitung, Montage, Kühlleistung, Preis-Leistung und ein abschließendes Fazit.

Design
Das Erscheinungsbild des Arx 700 ARGB überzeugt durch seine ausgewogene Mischung aus Ästhetik und Funktionalität. Die Kombination aus schwarzem Stahlrahmen und der seitlichen Glasfläche verleiht dem Gehäuse ein hochwertiges Aussehen. Besonders gelungen sind die dezente RGB-Beleuchtung und die weißen Akzente, die dem Design eine elegante Note verleihen.

Die gelochte Front aus fein perforiertem Metall bietet nicht nur einen guten Blick auf die drei vorinstallierten RGB-Lüfter, sondern sorgt auch für eine effektive Belüftung. Im Vergleich zu meinem alten Lian Li mit seinen großen Glasflächen wirkt das Endorfy-Gehäuse dezenter und praktischer. Die Abmessungen sind für einen Mid-Tower großzügig bemessen, was sich besonders beim Einbau langer Grafikkarten und großer CPU-Kühler als vorteilhaft erwies.

Die Kabelführung mit gummierten Durchlässen macht einen professionellen Eindruck und erleichtert das Kabelmanagement deutlich. Die insgesamt durchdachte Anordnung aller Komponenten zeigt, dass hier Praxiserfahrung in die Entwicklung eingeflossen ist.

Verarbeitung
Die Verarbeitungsqualität des Arx 700 setzt Maßstäbe in dieser Preisklasse. Die verwendeten Materialien fühlen sich hochwertig an und vermitteln ein Gefühl von Stabilität ohne übermäßiges Gewicht. Alle Kanten sind sauber verarbeitet und bergen keine Verletzungsgefahr - ein Detail, das bei vielen günstigeren Gehäusen oft vernachlässigt wird.

Die Seitenteile lassen sich dank praktischer Daumenschrauben leicht öffnen und schließen, sitzen dabei aber absolut fest ohne Spiel. Das modulare Staubschutzsystem mit magnetisch befestigten Filtern an Front, Oberseite und Unterseite erweist sich im Alltag als äußerst praktisch. Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert - ein klarer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen.

Die vier mitgelieferten RGB-Lüfter laufen erstaunlich leise und vibrationsarm. Nach vier Wochen täglicher Nutzung sind keine ungewöhnlichen Geräusche oder Vibrationen aufgetreten. Kleinere Kritikpunkte: Die Gummifüße zeigen leichte Abnutzungsspuren, und die Höhenjustierung könnte etwas präziser sein. Bei genauem Hinsehen fallen minimale Toleranzen in den Blechstößen auf, die aber den Gesamteindruck kaum trüben.

Montage
Die Zusammenbau-Erfahrung mit dem Arx 700 war überwiegend positiv. Besonders praktisch erwiesen sich die vormontierten Abstandshalter für ATX-Mainboards, die mir viel Zeit ersparten. Das innovative Rahmensystem für das Netzteil ermöglichte den schnellsten und einfachsten PSU-Einbau, den ich je erlebt habe.

Beim Einbau meiner 360mm-Wasserkühlung im oberen Bereich zeigte sich die Stärke des durchdachten Designs. Trotz der drei 120mm-Lüfter blieb genug Platz für den dicken Radiator. Allerdings musste ich die Schläuche etwas umleiten, da die Anschlüsse meines Mainboards sehr nah am Rand positioniert waren. Hier wäre etwas mehr Spielraum wünschenswert gewesen.

Die Festplattenhalterungen stellten sich als größte Herausforderung heraus. Die optionalen Einbauorte über dem Netzteil bzw. hinter dem Mainboard-Tray erschwerten das Kabelmanagement spürbar. Der Wechsel einer SSD erforderte das komplette Ausräumen des Gehäuses - ein Schubladensystem wie bei einigen Konkurrenzmodellen wäre hier deutlich praktischer.

Positiv überraschte das vorbereitete Kabelmanagement: Die wichtigsten Steuerkabel waren vorsortiert und fixiert. Die gummierten Kabeldurchlässe ermöglichten ein sauberes Verlegen ohne Beschädigungsgefahr für die Isolierung. Insgesamt hinterließ die Montage einen sehr guten Eindruck, mit wenigen Verbesserungspotenzialen.

Kühlleiszung
Die thermische Performance des Arx 700 kann sich sehen lassen. Im normalen Betrieb (Büroanwendungen, Webbrowsing) bleibt das System angenehm leise und kühl. Selbst nach mehrstündiger Nutzung sind keine ungewöhnlichen Temperaturen zu spüren.

Bei anspruchsvollen Aufgaben wie Gaming oder Videobearbeitung zeigt das Gehäuse seine Stärken. Verglichen mit meinem alten Lian Li O11 Dynamic (mit sechs verbauten Lüftern) bleibt das System spürbar kühler, bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung. Die vier mitgelieferten Lüfter sind im Volllastbetrieb hörbar, aber nicht störend - ein angenehmes, gleichmäßiges Geräusch ohne störende Nebengeräusche.

Besonders beeindruckend war das Verhalten bei Dauerbelastung: Während langer Rendering-Sessions blieb das System stabil ohne merkliche Hitzestauung. Die offene Frontkonstruktion ermöglicht eine effektive Luftzirkulation, was sich besonders bei leistungshungrigen Komponenten bemerkbar macht.

Einzige Einschränkung: Bei sehr hohen Raumtemperaturen (über 30°C) wird die Kühlleistung spürbar reduziert, bleibt aber immer noch im akzeptablen Bereich. Der optionale Einbau zusätzlicher Lüfter im Bodenbereich könnte hier Abhilfe schaffen. Insgesamt überzeugt das thermische Konzept durch seine Effektivität und Alltagstauglichkeit.

Preisleistung
Mit einem Straßenpreis von 125€ bietet der Arx 700 ARGB ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die gebotene Qualität steht in vielen Bereichen deutlich teureren Modellen in nichts nach.

Allein die vier hochwertigen RGB-Lüfter haben einen beträchtlichen Gegenwert, dazu kommt das durchdachte Staubfiltersystem. Gegenüber Premium-Modellen fehlen zwar einige exklusive Features, aber die grundlegende Bauqualität und Performance können absolut mithalten.

Für anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf Qualität setzen ohne ein Vermögen ausgeben zu wollen, stellt der Arx 700 eine der besten Optionen am Markt dar. Auch nach intensiver Nutzung zeigen sich keine Verschleißerscheinungen - ein Zeichen für die langlebige Verarbeitung.

Fazit
Im direkten Vergleich mit drei Gehäusen unterschiedlicher Preisklassen zeigt der Arx 700 seine Stärken:

1. Gegenüber No-Name-Modellen:
- Deutlich bessere Verarbeitung
- Spürbar bessere Kühlleistung
- Effektiveres Staubmanagement

2. Gegenüber dem Lian Li O11 Dynamic:
- Vergleichbare Kühlleistung
- Leichter und handlicher
- Dezenteres, praktischeres Design

3. Gegenüber dem Fractal Design Meshify 2:
- Bessere RGB-Integration
- Einfacheres Kabelmanagement
- Flexiblerer Einbau großer Komponenten

Nach zwei wöchigenn täglicher Nutzung kann ich den Arx 700 ARGB uneingeschränkt empfehlen. Die Kombination aus guter Kühlung, hochwertiger Verarbeitung und durchdachtem Design überzeugt im Alltag. Zwar gibt es kleine Schwächen (Festplattenhalterungen, Füße), aber diese fallen angesichts der vielen Vorzüge kaum ins Gewicht.

Ein exzellentes Mittelklasse-Gehäuse, das in vielen Bereichen mit Premium-Modellen mithalten kann, zum deutlich günstigeren Preis.
    
  
5 5
     am 30.07.2025
Produkttester
Ich hatte die Gelegenheit, das ENDORFY ARX 700 ARGB White Gehäuse im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory ausführlich zu testen. In dieser Bewertung teile ich meine Eindrücke zu folgenden Punkten:
- Optik & Design
- Funktionsumfang
- Mein Setup
- Fazit

Optik / Design:
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White hat mich optisch sofort begeistert. Das schneeweiße Gehäuse, kombiniert mit einem großzügigen Seitenpanel aus gehärtetem Glas, wirkt hochwertig und modern. Durch das klare Seitenfenster wird der Blick auf die verbaute Hardware und die integrierten ARGB-Lüfter gelenkt. Die Beleuchtung ist gleichmäßig und lässt sich nahtlos an jedes Setup anpassen, was Farbverläufe und statische Farben gleichermaßen beeindruckend aussehen lässt.
Nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik überzeugt. Das Gehäuse besteht aus robusten, hochwertigen Materialien. Die weiße Pulverbeschichtung ist sauber verarbeitet, ohne scharfe Kanten oder Mängel. Der Stahlrahmen wirkt stabil, und die Seitenteile lassen sich leicht und sicher abnehmen, ohne den Eindruck von Instabilität zu erwecken.
Was mir besonders gefallen hat, ist das durchdachte Design. Die schlichte Front mit ihrem luftdurchlässigen Mesh-Gitter ist nicht nur modern, sondern erfüllt auch eine wichtige Funktion: Sie unterstützt die optimale Luftzirkulation. Dank des minimalistischen Designs ohne aufdringliche Logos passt das Gehäuse sowohl in ein professionelles Büro als auch in ein farbenfrohes Gaming-Zimmer.

Funktionsumfang:
Dieses Gehäuse bietet einen enormen Funktionsumfang, der sowohl Gamer als auch Enthusiasten anspricht. Der geräumige Innenraum bietet Platz für Mainboards bis zur E-ATX-Größe und selbst für große High-End-Grafikkarten mit bis zu 410 mm Länge, ohne dabei das Kabelmanagement zu beeinträchtigen.
Bereits vier vorinstallierte 140-mm-ARGB-Lüfter (drei in der Front, 1 auf der Rückseite) sorgen ab Werk für eine starke Luftzirkulation. Ihre Kühlleistung ist leise, aber effizient | auch im Dauerbetrieb bleibt das System angenehm ruhig. Die Lüfter lassen sich komfortabel über das Mainboard oder den mitgelieferten ARGB-Controller steuern. Für Nutzer, die auf Wasserkühlung setzen, bietet das Gehäuse Unterstützung für Radiatoren bis 360 mm oben und in der Front.
Ein großer Pluspunkt ist die werkzeuglos abnehmbare Frontpartie, die den Zugang zu den feinen Staubfiltern an Front, Deckel und Unterseite erheblich erleichtert. Das macht die Reinigung und Wartung des Systems erstaunlich einfach und sorgt dafür, dass der PC langfristig sauber bleibt.
Auch das Kabelmanagement wurde hervorragend gelöst. Auf der Rückseite ist ausreichend Platz und dank durchdachter Kabelführungen und Klettverschlüssen entsteht ein sauberes Gesamtbild, das den Luftstrom nicht behindert.
Das I/O-Panel ist mit zwei USB 3.0-Anschlüssen, einem USB-C-Anschluss, Audio Ein-/Ausgängen und einem separaten ARGB-Schalter modern ausgestattet. Alles ist robust verbaut und an der Gehäusekante gut erreichbar, was besonders bei einem Gehäuse auf dem Schreibtisch praktisch ist.

Mein Setup:
In meinem aktuellen System habe ich ein ASRock Z370 Extreme 4 Mainboard mit Intel i7-8700K, eine MSI RTX 2070 Armor, 64 GB RAM, zwei SATA-SSDs und eine SATA-HDD in ein Fractal Design Gehäuse eingebaut.
Besonders begeistert war ich vom leichten Einbau aller Komponenten. Keine knappen Zwischenräume, keine "Fingerakrobatik" | man merkt, dass sich die Entwickler Gedanken um die Nutzerfreundlichkeit gemacht haben. Die Montage der Datenträger ist unkompliziert: 2,5"-Einschübe sind für SSDs werkzeuglos nutzbar, und die entkoppelten 3,5"-Einschübe minimieren die Geräuschübertragung von HDDs.
Durch die gute Belüftung blieb das System auch bei längeren Gaming-Sessions oder CPU-intensiven Tasks im angenehm kühlen Bereich. Die Kombination aus großzügigem Raumangebot, durchdachtem Layout und effizienter Luftführung sorgt dafür, dass man jede moderne Konfiguration problemlos unterbringen und optimal kühlen kann.

Fazit:
Das ENDORFY ARX 700 ARGB White ist ein absolut gelungenes PC-Gehäuse, das optisch und funktional überzeugt. Im Vergleich zu anderen Gehäusen in dieser Preisklasse bietet es viele Features, die man sonst nur bei teureren Modellen findet: vorinstallierte ARGB-Beleuchtung, ein USB-C-Anschluss am Frontpanel, flexible Radiator-Unterstützung, geräuschoptimierte Lüfter und ein großzügiger Innenraum mit hervorragenden Möglichkeiten für das Kabelmanagement.
Die Qualität der Materialien, die saubere Verarbeitung und die vielen praktischen Details | wie die leicht zu reinigenden Staubfilter und die abnehmbare Front | zeigen, dass hier mitgedacht wurde. Ob du ein minimalistisches, professionelles System oder ein leuchtendes RGB-Setup bauen möchtest, dieses Gehäuse bietet für beide Welten das passende Fundament.
Als Optimierungsvorschlag nenne ich die Möglichkeit die Grafikkarte liegend zu montieren, das steigert die Optik noch mal enorm, da sich durch das Seitenfenster alle Komponenten präsentieren können. Ob sich dadurch der Luftstrom negativ verändert, muss sich zeigen.
Insgesamt spreche ich für das ENDORFY ARX 700 ARGB White eine klare Kaufempfehlung aus. Es ist eine hervorragende Basis für jedes leistungsstarke System und bietet in dieser Preisklasse ein unschlagbares Gesamtpaket. Danke an Mindfactory für die Möglichkeit mich mit diesem tollen Gehäuse auseinander setzen und meine Hardware in ein neues Zuhause schrauben zu dürfen.
    
  
5 5
     am 30.07.2025
Produkttester
Im Rahmen der Testers and Keepers Aktion war ich einer der glücklichen, die dieses schicke Case testen durften. Natürlich wird das aber in keinster Weise meine Bewertung beeinflussen. Ihr dürft hier also meine ungefilterte, ehrliche Meinung Lesen.

Ich werde die Bewertung grob in folgende Punkte strukturieren:
- Design
- Verarbeitung
- Montage
- Leistung/Verhalten im Betrieb
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Fazit mit Vergleich zu anderen Cases

Design

Optisch macht das Gehäuse auf jeden Fall einiges her. Mattweißer Lack, auf einem komplett aus Metall gefertigtem Case, dazu eine hochwertige Seitenscheibe aus gehärtetem Glas mit weißem Rahmen, der jedoch hinter der Scheibe liegt. Dazu kommt das Arx 700 ARGB mit gleich vier der namensgebenden und bereits vorinstallierten ARGB Lüftern, welche natürlich auch ein optisches Highlight sind. Mir persönlich zu gute kam noch eine nette Beigabe, die Endorfy zum Gehäuse gepackt hat, nämlich schwarze Gummidurchführungen für die Kabel. So kann man entweder die im Lieferzustand montierten weißen nutzen, oder wie ich für einen Black and White Build ein wenig herumspielen. Auch das Frontpanel gefällt mir persönlich sehr gut, es ist schlicht aber Funktional.

Verarbeitung

Wie schon im Punkt Design angesprochen wirkt das Material hochwertig, was neben einer guten Optik auch eine hervorragende Haptik mit sich bringt. Gerade das Mesh an Front und Oberseite des Cases fühlt sich deutlich besser an, als bei meinem alten Gehäuse. Die Scheibe ist auch perfekt klar, wodurch man wunderbar seine Komponenten sehen kann. Die Meshfront und den Staubfilter auf der Oberseite kann man komplett abnehmen, die Front ist geklickt, die Oberseite mit einer selbsthaltenden Rendelschraube gesichert (wie auch die Seitenscheibe und Rückwand). Die Lüfter vorne sitzen zudem in einem komplett abnehbaren Montagerahmen, was für einen eventuellen Austausch der Lüfter bestimmt vorteilhaft ist. Am Boden ist ein durchgehender Staubfilter verbaut. Mein einziger kleiner Kritikpunkt sind die Füße des Gehäuses, da diese minimal unterschiedlich hoch sind und keine Gummierung aufweisen.
Nun zum Innenleben.
Hinter der Rückwand findet man einen ARGB und PWM Controller, der je fünf Anschlüsse bietet. Man hat also noch einen Anschluss frei. Dies habe ich genutzt, um gleich noch das Signal zu meinen alten Controller weiterzuleiten. Die Verarbeitung des Controllers ist auch hier deutlich besser als beim vormontierten in meinem alten Gehäuse, dazu gefällt mir die Positionierung an der vorderen oberen Ecke sehr gut. Die Kabel der Lüfter und des Frontpanels sind in bereits angebrachten Klettkabelbindern ordentlich zusammengeführt. Für die 2,5 und 3,5 Zoll Laufwerke wird hier auf Montagegummies gesetzt, hier muss ich die Vorteile erst noch mit der Zeit für mich entdecken, ich war abnehmbare Rahmen gewohnt, in die ich die Platten hineinklicken konnte. Als letzten Punkt bei der Verarbeitung möchte ich noch erwähnen, dass die PCIE Slot Blenden nicht lückenlos geöffnet werden können. Wer also seine Grafikkarte vertikal verbauen möchte und einen entsprechendes Mountingkit mit Riserkabel verwenden möchte, kann dies leider nicht tun. Wenn man das wie ich aber nicht vor haben sollte, dann sind die Blenden gut durchdacht, sitzen sehr gut und können von außen geschraubt werden. Die Schrauben sind durch eine Klappe auch sehr einfach zugänglich.

Montage

Beim Montieren fällt einem direkt auf, dass die Abstandshalter für das Mainboard schon für ATX platziert wurden. Wenn man also kein kleines mATX oder gar ITX Board in das Gehäuse steckt, kommt man hiermit super zurecht. Ich habe zu Testzwecken alle Lüfterplätze belegt, hierbei bin ich nur auf ein kleines Problem gestoßen. Der Lüfterplatz auf der Netzteilabdeckung ist etwas nah an der Rückwand, deswegen kann es hier zu Problemen mit den Anschlüssen auf dem Mainboard kommen. Ansonsten funktionierte die Montage problemlos. Wie schon angesprochen habe ich die Gummidurchführungen gegen die schwarzen ausgetauscht, das ging flott und sehr leicht von der Hand. Das Netzteil wird über einen per Rendelschrauben abnehmbaren Einbaurahmen montiert. Rahmen lösen, aufs die Rückseite des Netzteils schrauben, den Rahmen wieder befestigen, fertig. Beim Verlegen der Kabel habe ich mich sehr über die bereits erwähnten Klettkabelbinder gefreut, ich konnte das komplette Kabelmanagement damit bewältigen. Zudem ist genügend Platz oberhalb des Mainboards, womit man recht leicht die CPU Anschlüsse verlegen kann. Die Festplatten und SSDs sind auch schnell untergebracht, Gummis auf die Datenträger schrauben, in die großen, dafür vorgesehenen Löcher stecken und in die Richtung der Verengung am Loch schieben. Die Grafikkarte war aufgrund der leicht handbaren PCIE Blenden auch schnell montiert.

Leistung/Verhalten im Betrieb

Im Betrieb fiel mir direkt auf, dass die Lüfter scheinbar sogar einen 0DB Modus besitzen. Wenn man die Kurve entsprechend anpasst, dann laufen die Lüfter im Idle überhaupt nicht oder zumindest sehr leise. Dank des guten Airflows im Case musste ich nie höher als 40% gehen, um den Prozessor mit einem Luftkühler unter 70 Grad zu halten. Der ARGB Controller funktioniert auch einwandfrei, man kann ganz bequem über den Reset/LED Knopf am Frontpanel einen Modus aussuchen, der einem gefällt. Jedoch werde ich wahrscheinlich in Zukunft trotzdem lieber wieder über das Mainboard steuern, da ich die Software mittlerweile gewohnt bin. Zudem ist mir die Lagerung des Netzteils auf Schaumstofflagern positiv aufgefallen, genauso wie die Gummimontage der 3,5 Zoll Festplatte. Diese beiden Punkte bringen noch etwas zusätzliche Ruhe ins System.

Preis-/Leistungsverhältnis

Für einen Preispunkt von ca 125¤ bekommt man ein sehr gut verarbeitetes Gehäuse mit vielen komfortablen Funktionen. Abstriche muss man eigentlich nirgends wirklich machen, die Qualität überzeugt. Zugegebenermaßen habe ich für diese Preisklasse aber auch ein Ergebnis in dieser Art erwartet. Top Leistung zu einem angemessenen Preis.

Fazit

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Bisher hatte ich lediglich Gehäuse für knapp unter 100¤ verwendet, in manchen Systemen auch Budget Versionen für ca 40¤. Der Qualitätsunterschied ist wirklich imens, man merkt an so vielen Punkten, dass man auf etwas verzichtet hat. Insgesamt würde ich das Arx 700 ARGB mit 4,5 bis 5 Sternen bewerten. Meine einzigen Kritikpunkte sind eventuell die Standfüße, die nicht komplett abnehmbaren PCIE Blenden und die Positionierung der Montagepunkte für den Lüfter auf der Netzteilabdeckung. Allerdings fallen diese Punkte vermutlich nur bei den wenigsten Situationen und für eine Minderheit der Nutzer ins Gewicht, weshalb das Case stark an der Perfektion kratzt.
    
  
4 5
     am 29.07.2025
Produkttester
Ich wurde freundlicherweise als Produkttester dieses Gehäuses ausgewählt, dies beeinträchtigt jedoch in keiner Weise meine Bewertung, welche ich ehrlich und fundiert nachfolgend gerne hinterlasse.
Die Bewertung ist aufgegliedert in die Kategorien;

- Design
- Verarbeitung
- Montage
- Leistungsvergleich
- Preis Leistung
- Vergleich & Fazit

Design

Nach dem Auspacken, welches sehr minimalistisch gehalten ist, fällt einem direkt das cleane, aufgeräumte und leicht elegante Design auf. Besonders die weiße Lackierung gefällt mir optisch besser als bei meinem bisherigen NZXT H5 Gehäuses. Durch die große Glas-Seitenwand mit den ARGB-Lüftern ergibt sich im direkten Vergleich ein auffälligeres Gesamtbild, welches zumindest mich direkt angesprochen und überzeugt hat.

Die ARGB Beleuchtung harmoniert perfekt mit meinem restlichen Setup, die Farben lassen sich problemlos synchronisieren. Die Lüfter sind hinter der Frontblende schön angeordnet (bereits montiert) und verteilen die Beleuchtung gleichmäßig.

Was mir hingegen nicht so gefällt ist die Platzierung des Logos. Dieses sitzt meiner Meinung nach etwas deplatziert und nimmt dem cleanen Look die Eleganz, da dieses optisch an der Front doch zu stark heraussticht.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig. Alle Kanten sind sauber und auch die Lackierung hat keine unangenehmen Auffälligkeiten. Das Case ist sauber entgratet, selbst an Stellen, an denen man beim Einbau leicht mit den Händen entlangschrammt gibt es keine scharfen Kanten wie bei manch anderen Gehäusen. Das Seitenteil aus Glas wirkt sehr wertig und massiv, es lässt sich ebenfalls leicht demontieren.

Im direkten Vergleich zu meinem H5 von NZXT wirkt das Material des ARX minimal robuster, diese Einschätzung mag aber subjektiv sein. Besonders die abnehmbare Frontblende, welche mit einem Magneten festgehalten wird, gefällt mir aber weitaus besser als bei meinem bisherigen Gehäuse und lässt sich somit auch viel leichter reinigen. Ebenso kommt man so auch leicht an die Lüfter heran.

Einzig die vormontierten Lüfter wirken auf mich im Vergleich zum Rest des Gehäuses weniger wertig. Hier muss sich ein Langzeittest unter verschiedenen Lasten von der Qualität überzeugen. Im direkten Vergleich zu meinen bisherigen genutzten Lüftern von Corsair wirkt das Plastik aber sehr instabil.

Montage

Der Einbau meines bisherigen Systems in das neue Gehäuse lief extrem unkompliziert. Folgende Komponenten wurden verbaut:

Gigabyte X670 Mainboard
AMD 7800X3D
RTX 5070TI
Artic Freezer 36

Mein Artic Luftkühler passt problemlos ins Gehäuse, da der Innenraum sehr großzügig gestaltet ist. Im NZXT war der Einbau enger, insbesondere mit dem Seitenteil, da die Oberkante vom Lüfter sehr nah an das Glas reichte. Dies ist im ARX nicht der Fall, hier bleibt genügend Spielraum. Im direkten Vergleich gefällt mir dieser Umstand direkt besser, gerade da der Artic Lüfter im Zusammenspiel mit dem 7800X3D nicht selten vorkommt, könnte dies auch für andere interessant sein.

Das Kabelmanagement ist ebenfalls hervorragend. Es gibt ausreichend Kabeldurchführungen mit Gummierungen und vielen Ösen auf der Rückseite für Kabelbinder, sodass ich alle Kabel vom Netzteil und den Lüftern ordentlich und unsichtbar verlegen konnte. Das sorgt nicht nur für Befriedigung des inneren Monks, sondern verbessert auch den Airflow.

Die vormontierten Abstandshalter waren exakt positioniert für mein Mainboard, auch hier ein Pluspunkt

Leistung

Der Airflow ist ein wesentlicher Pluspunkt des ARX. Durch die komplett offene Mesh Front mit den vorinstallierten Lüftern ist der Luftstrom deutlich stärker als bei meinem NZXT Gehäuse. Dort war der Airflow aufgrund der teilgeschlossenen Front merklich eingeschränkt. Ich konnte dies auch an meinen Temperaturen messen:

NZXT H5: CPU (idle) 42 Grad / (Last) 78 Grad
GPU (idle) 36 Grad / (Last) 68 Grad

ARX 700: CPU (idle) 37 Grad / (Last) 72 Grad
GPU (idle) 32 Grad / (Last) 64 Grad

Diese Differenz in der Temperatur ist gerade beim Zocken, wofür ich den Rechner hauptsächlich nutze, spürbar. Da die Lüfter im ARX durch den besseren Airflow nicht zu hochdrehen müssen reduziert sich zusätzlich, zumindest subjektiv, auch die Lautstärke - Hier habe ich aber keine Vergleichswerte.
Das System bleibt aber insgesamt leise und wirkt auf mich sehr durchdacht.

Preis-Leistung

In der aktuellen Preisklasse bietet das Gehäuse meiner Meinung nach ein hervorragendes Gesamtpaket. Verglichen mit dem NZXT von mir, das trotz des damals höheren Preises keine vorinstallierten Lüfter hatte und einen schlechteren Airflow vorzuweisen hat, ist das ARX meiner Meinung nach klar überlegen.

Auch hier natürlich nochmals der Hinweis, dass mich die Qualität der Lüfter im ersten Augenblick nicht überzeugen konnte, hier werde ich vermutlich auf meine vorhandenen Corsair zurückgreifen, auch wenn ich dadurch natürlich weniger Beleuchtung im Case habe.

Vergleich & Fazit

Was bleibt also im direkten Vergleich zu meinem NZXT H5?
Das H5 ist minimal kompakter, was aber mit einem schlechteren Airflow einhergeht und den Einbau auch erschwert.
Hier punktet das ARX auf ganzer Linie. Wie die Vergleichswerte, welche ich weiter oben aufgeführt habe, verdeutlichen ist auch die Temperatur im ARX deutlich geringer. Das alleine ist für mich ein klarer Punkt, weswegen ich das ARX nutzen würde.

Insgesamt ist das ARX ein sehr starkes Gehäuse mit hervorragenden Airflow, extrem einfacher Montage (auch große Kühler wie der Artic Freezer haben hier genügend Freiraum) und recht wertiger Verarbeitung. Das Design und die Materialqualität überzeugen mich direkt. Ich habe aber auch wenige kleinere Kritikpunkte, welche eine perfekte Bewertung verhindert haben;

- Qualität der Lüfter wirkt im Vergleich zum Rest nicht stimmig
- Logoplatzierung an der Front
- minimalistische Anleitung

Insgesamt würde das Gehäuse also von mir 4,4 / 5 Sternen erhalten oder in Schulnoten eine 2
Empfehlung: Für alle, die einen starken Airflow benötigen/suchen, eine hochwertige Optik bevorzugen und ihr System gerne clean verbauen wollen, ist dieses Gehäuse eine klare Kaufempfehlung. Wenn einen Die Logoplatzierung nicht stört oder man ggf. kein Problem damit hat die Lüfter zu Wechseln, dann macht man mit dem Kauf keinen Fehler.

Ich möchte mich für die Möglichkeiten des Testens bedanken und hoffe ich konnte dem einen oder anderen die Entscheidung für dieses Gehäuse erleichtern.
    
  
5 5
     am 27.07.2025
Produkttester
Dank Mindfactory und Endorfy durfte ich das neue PC-Gehäuse Arx 700 ARGB testen. Als Vergleich diente mein bisheriger Midi-Tower, das Be quiet! Pure Base 500 (in Schwarz), das ich in den letzten Jahren genutzt habe. Das Arx 700 bringt mehr Volumen mit und setzt klar auf ein luftiges, modernes Design mit Fokus auf helle Farbgebung und durchgängige Mesh-Flächen. Es wirkt dabei optisch sehr aufgeräumt und richtet sich stilistisch klar an Nutzer, die einen minimalistischen oder kontrastreichen Schwarz/Weiß-Build bevorzugen. Das Gehäuse kam sicher verpackt und erstaunlich schnell innerhalb von zwei Tagen bei mir an.

Ich werde das Gehäuse im Rahmen dieses Produkttests nach den folgenden Kriterien bewerten: Design, Verarbeitung, Montage, Leistung, Preis-Leistung sowie Haltbarkeit. In den folgenden Abschnitten versuche ich auf jeden dieser Punkte detailliert einzugehen und vergebe für jede Kategorie eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen, wobei 5 Sterne für eine sehr gute bis hervorragende Leistung stehen. Am Ende ergibt sich daraus eine Gesamtbewertung, die alle Disziplinen zusammenfasst und hoffentlich einen umfassenden Eindruck vom Endorfy Arx 700 ARGB vermittelt.

Design - Modern, aufgeräumt und durchdacht:
Optisch ist das Gehäuse ein echter Hingucker. Es kommt in einem durchgehend weißen Design mit klaren Linien, großen Mesh-Flächen an Front und Deckel sowie einem nahtlosen Glas-Seitenteil, das ohne sichtbare Schrauben auskommt. Das wirkt im Vergleich zum Pure Base 500 deutlich hochwertiger - dort stören die sichtbaren Schrauben auf dem Glas. Besonders erwähnenswert ist die Lösung beim Kabelmanagement: Bereits vormontiert sind weiße Gummi-Kabeldurchführungen, die sauber eingelassen sind und für ein ordentliches Innenbild sorgen. Zusätzlich liefert Endorfy alternative schwarze Gummi-Durchführungen mit praktisch, falls man sich für einen Schwarz/Weiß-Build entscheidet oder dunkle Kontraste bevorzugt.
Die Kombination aus mattem Weiß, dunklen Kontrastelementen (Knöpfe und Schrauben sind schwarz) und dezentem RGB macht wirklich etwas her. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die schwarzen Schrauben am Heck stechen optisch leicht heraus - weiße Alternativen wären für ein reines White-Build perfekt gewesen. Trotzdem: Insgesamt ein sehr gelungenes, elegantes Design.
Bewertung Design: 4,5 / 5 Sternen

Verarbeitung - Sehr hochwertig, mit minimalem Verbesserungspotenzial:
Auch bei der Verarbeitung merkt man, dass Endorfy hier nicht gespart hat. Das Gehäuse ist aus stabilem Stahl gefertigt, das Seitenteil aus dickem, hochwertigem Glas kam sicher verpackt und mit Schutzfolie an. Die allgemeine Haptik ist robust, es gibt keine scharfen Kanten, die Passgenauigkeit ist hoch. Auch die Mesh-Front und der Deckel wirken solide und langlebig.
Ein kleiner Punktabzug ergibt sich durch einen leichten Spalt zwischen Glas und Front unten sowie eine kleine Einkerbung am Frontpanel - vermutlich durch den Transport. Das sind keine gravierenden Mängel, aber bei genauem Hinsehen sichtbar. Trotzdem überzeugt das Gesamtbild. Die Staubfilter vorne und unten sind aus Metall, wirken sehr langlebig und lassen sich leicht reinigen - ein klarer Pluspunkt gegenüber vielen Kunststofflösungen.
Bewertung Verarbeitung: 4,5 / 5 Sternen

Montage - Geräumig, vorbereitet und angenehm durchdacht:
Die Montage im Arx 700 verlief reibungslos. Sämtliche Kabel waren bereits ordentlich verlegt und vorbereitet, inklusive Anschluss an den integrierten ARGB- und PWM-Controller. So konnten die vier vormontierten 140-mm-RGB-Lüfter sofort genutzt werden, ohne dass man nachjustieren musste.
Das Gehäuse unterstützt die gängigsten Mainboard-Modelle bis zu einer eATX-Größe, was zusätzliche Flexibilität bringt. Es bietet Platz für CPU-Kühler mit einer Höhe bis zu 179/mm und Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 410/mm. Vier SSDs lassen sich auf der Rückseite sauber unterbringen. Zusätzlich gibt es in dem Netzteilsacht weiteren Platz für SSD/HDD. Das Netzteil kann sowohl von vorne als auch seitlich eingebaut werden.
Die Anleitung ist mit Bildern versehen und grundsätzlich verständlich. Für absolute PC-Neulinge könnten jedoch an einigen Stellen noch praktische Details ergänzt werden - etwa zur Verkabelung oder zur RGB-Steuerung.
Bewertung Montage: 5 / 5 Sternen

Leistung - Starker Airflow und leise Lüfter:
Kommen wir zur Kühlleistung: Das Gehäuse bringt von Haus aus vier 140-mm-ARGB-Lüfter mit, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch richtig Leistung bringen. In meinem System (mit Luftkühler, keine AIO) konnte ich unter Volllast CPU- und GPU-Temperaturen von max. 85°C beobachten (Ryzen 7 5700x und Rx 5700xt) das ist sehr ordentlich, besonders bei fast unhörbarer Lüfterdrehzahl. Die Lüfter laufen im Bereich von 200-1200 RPM, besitzen einen semi-passiven Modus (Abschaltung bei geringer Last) und erzeugen kein Pfeifen oder Rattern.
Verglichen mit meinem Bequiet Pure Base 500 ist das Kühlergebnis vergleichbar, aber die Flexibilität durch die mitgelieferte Lüftersteuerung (ARGB + PWM-Splitter) ist hier ein echter Vorteil. Die Bedienung funktioniert ohne Probleme und erlaubt individuelle Anpassungen, was Farbe und Drehzahl angeht. Auch im Silent-Betrieb gibt es keinerlei auffällige Geräusche.
Bewertung Leistung: 5 / 5 Sternen

Preis-Leistung - Gute Ausstattung für die Klasse:
Mit einem aktuellen Preis von rund 125¤ bietet das Arx 700 ARGB eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse nicht immer findet: Vier vormontierte, adressierbare RGB-Lüfter, ein funktionaler PWM-Controller, hochwertige Kabeldurchführungen, Glas-Seitenteil, durchgängige Mesh-Flächen und sinnvolle Staubfilter.
In der Mittelklasse hebt sich das Gehäuse damit deutlich ab. Viele Konkurrenten bieten entweder weniger Lüfter oder keine RGB-Steuerung hier ist beides inklusive. Auch der hohe Montagekomfort und das Platzangebot sprechen für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Haltbarkeit - Langlebig:
Das Gehäuse macht insgesamt einen sehr langlebigen Eindruck. Alle relevanten Bauteile vom Stahl über die Filter bis hin zum Seitenteil wirken stabil und sauber verarbeitet. Auch die Montagemöglichkeiten (z./B. Steckplatz-Abdeckungen mit magnetischer Blende) deuten darauf hin, dass hier auf langfristige Nutzung geachtet wurde.
Im direkten Vergleich zum Bequiet Pure Base 500 schneidet das Endorfy Arx 700 in mehreren Punkten besser ab: Es bietet mehr Raum für Komponenten, bessere Belüftungsmöglichkeiten, zusätzliche Lüfter ab Werk sowie modernere Details beim Design und Kabelmanagement. Die Dämmung ist vergleichbar gut beide Gehäuse sind im Betrieb angenehm leise und vibrationsarm.
Bewertung Haltbarkeit & Vergleich: 5 / 5 Sternen

Fazit - Ein durchdachtes Gehäuse für moderne Builds:
Das Endorfy Arx 700 ARGB ist ein gelungenes Gehäuse, das mit seiner Ausstattung, seinem durchdachten Aufbau und seiner Optik überzeugt. Es richtet sich an Nutzer, die Wert auf gutes Kabelmanagement, sauberen Airflow und einen klaren Look legen - ohne gleich ins Premium-Segment greifen zu müssen.
Die wenigen Schwächen im Detail (leichter Spalt, farblich nicht abgestimmte Schrauben) trüben das Gesamtbild kaum. Wer ein weißes Gehäuse mit RGB, viel Platz und hoher Alltagstauglichkeit sucht, wird hier mehr als fündig.
Gesamtbewertung: 4.83 von 5 Sternen
Rundung: 5 Sterne Gesamtwertung
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 24.07.2025
Produkttester
Ich habe das Endorfy Arx 700 ARGB im Zuge der Testers Keepers Aktion erhalten, danke an Endorfy und Mindfactory für diese Gelegenheit.

Das Gehäuse kommt sicher verpackt im Karton, auf dem, wie von Endorfy gewohnt, auf der Vorderseite eine komplette Darstellung des Gehäuses, auf der Rückseite ein Split der Komponenten sowie auf den Seiten einige technische Details in weiß mit blauen Akzenten aufgedruckt sind. Im Inneren befindet sich das in einer Schutzhülle aus Folie verpackte und mit Styroporteilen gesicherte Gehäuse, wobei in vorbildlicher Weise die Seite mit dem Glas noch einmal extra geschützt ist. Es lässt sich problemlos aus dem Karton entfernen und auspacken.

Das Gehäuse ist so gut wie ganz in weiß gehalten, nur die Bedienelemente auf der Oberseite, die Schrauben auf der Rückseite, welche gegen Herausfallen gesichert sind, und das Logo sind im Kontrast dazu in schwarz gestaltet. Das Gehäuse besteht aus Stahl, die Verkleidung der Vorderseite ist größtenteils aus Kunststoff. Sie ist leicht abgeschrägt und enthält das nach vorne abnehmbare Frontgitter, welches magnetisch gehalten wird und gleichzeitig als Staubfilter dient. Zusätzlich sind schmale Meshelemente auf den abgeschrägten Seiten eingelassen, die für zusätzliche Luftzufuhr sorgen sollen. Das Gehäuse wirkt sehr gleichmäßig und sauber verarbeitet, Spaltmaße sind sehr gut und es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken. Auch die Weißtöne sind gleichmäßig, trotz der verschiedenen Materialien.

Der obere Deckel ist mit einer einzelnen Rändelschraube befestigt, die man einfach mit den Fingern lösen kann. Auch dieser ist als Mesh gestaltet und soll als Staubgitter dienen, da auf der Oberseite meist die Luft nach außen strömt, sollte es hier keine Probleme geben. Die linke Seite ist als Glastür mit weißem Rand gestaltet und hat eine Dicke von 4mm, sie gewährt einen guten Blick ins Innere. Auf der Rückseite befinden sich die Aussparungen für das Mainboard und das Netzteil, welches an einem abnehmbaren Rahmen verschraubt und dann eingeschoben werden kann. Auf dem Boden sind zwei Moosgummistreifen zur Entkopplung des Netzteils aufgebracht. Weiterhin gibt es 7 Slotblenden, die einzeln verschraubt sind, wobei diese Schrauben schön durch eine aufklappbare Abdeckung versteckt sind, welche magnetisch haftet.
Die beiden Seitenteile sind jeweils mit 2 Schrauben gesichert, welche nicht herausfallen können. Hinter dem rechten Seitenteil verbergen sich die Anschlusskabel für die vorinstallierten 4x Stratus 140 White PWM ARGB Lüfter mit einem Drehzahlbereich zwischen 200 und 1200 U/min, wobei drei in der Front und einer an der Rückseite montiert ist, sowie die Anschlüsse für das Bedienpanel auf der Oberseite. Alles ist sauber verlegt und mit Klettband befestigt. Die Lüfter sind an einen integrierten PWM und ARGB Hub angeschlossen und können somit über einen einzelnen Header auf dem Mainboard angesteuert werden.
Auf der Unterseite befindet sich ein magnetisch befestigtes, nach vorne herausziehbares feinmaschiges Meshgitter, welches Staub verhindern soll. Für die Montage muss man das Gehäuse allerdings wieder etwas kippen, da die Führungen schon recht eng sind und der Filter nicht sehr stabil ist. Außerdem verläuft die Schiene durch die 4 verschraubten runden Standfüße, welche auf der Unterseite noch mal Moosgummi besitzen.

Das Gehäuse bietet Platz für mini-ITX, macroATX und ATX Mainboards, die Standoffs in schwarz sind bereits vormontiert. Es gibt sowohl über, neben als auch unter dem Mainboard-Tray genügend Durchlässe für alle Kabel, wobei diese mit weißen Gummiabdeckungen verkleidet sind. Beigelegt sind aber auch eine Reihe schwarzer Exemplare, so dass man diese auf Wunsch austauschen kann.
Insgesamt können bis zu 8 Lüftern bzw. oben und vorne bis zu 360mm Radiatoren verbaut werden. Außerdem kann bis zu 7 2.5'' Festplatten (bzw. eine 3.5'' Festplatte) verbauen, davon finden zwei auf der Abdeckung des Netzteils Platz, eine auf dem Boden hinter dem Netzteil und die restlichen auf der Rückseite des Mainboard-Trays.
Insgesamt können Grafikkarten bis zu einer Länge von 410 mm und CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 179 mm verbaut werden.

Fazit:
Das Gehäuse bietet genug Platz für einen problemlosen Einbau aller Komponenten und ein entspanntes Kabelmanagement, die vielen Durchlässe und Möglichkeiten zur Befestigung der Kabel helfen sehr. Auch optisch macht das Endorfy Arx 700 eine durchaus gute Figur, die schwarz gehaltenen Bedienelemente sind ein angenehmer Kontrast und sind wahrscheinlich weniger anfällig für Verschmutzungen. Es ist ordentlich verarbeitet und wirkt ansprechend schlicht. Ich hätte mir für das Frontgitter noch einen zusätzlichen, magnetisch befestigten Mesh-Staubfilter gewünscht, auch wenn Endorfy hier extra damit wirbt, dass dieser nur den Airflow behindern würde. Man wird wohl erst nach einiger Nutzungsdauer bewerten können, in wie weit hier ein engmaschigerer Staubfilter von Vorteil oder Nachteil wäre. Vielleicht bietet Endorfy diesen ja in Zukunft noch als optionales Zubehör an.
Das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich zwar auf Schrauben zur Festplattenbefestigung sowie die schwarzen Gummitüllen für die Kabeldurchführungen und einen Faltzettel mit einer Kurzanleitung, das ist aber auch völlig okay. Der PWM/RGB Hub sieht etwas schlicht aus, da dieser nur aus zwei verschraubten nackten Platinen besteht und Platz für bis zu 5 Lüftern bietet. Da er allerdings nicht noch mal extra mit Strom versorgt wird, sollte man hier auf die Leistungsfähigkeit des Anschlusses auf dem Mainboard achten. Die verbauten Stratus Lüfter sind mit jeweils 0.25 A spezifiziert, das sollte bei aktuellen Mainboards kein Problem darstellen.

Insgesamt ein optisch ansprechendes Gesamtpaket mit guter Kühlleistung, auch wenn man von den Lüftern kein optisches RGB-Feuerwerk erwarten darf. Diese kann man ja ansonsten bei Bedarf noch austauschen.
    
  
5 5
     am 15.07.2025
Produkttester
Ich möchte mich zuerst recht herzlich bei Mindfactory bedanken,
das ich an der Aktion Review & Win gezogen wurde.

Der Tower ist in der Original Verpackung einwandfrei angekommen.
Der Erste Eindruck ist wirklich super, die Verarbeitung ist sehr gut, passt alles super zusammen.
Die Schrauben lassen sich super öffnen, und was ich Top finde, das diese gesichert sind,
und nicht verloren gehen.

Das Glas ist sehr stabil, Qualitativ sehr hochwertig und fühlt sich richtig schwer an.
Das Vordere Panel lässt sich einfach entfernen, um an die Lüfter zu gelangen, da wackelt nichts, ist gut gelungen.
Was mir gefällt, das die obere Abdeckung fest ist verschraubt ist, aber sich leicht entfernen lässt.
( bei meinem jetzigen Gehäuse, ist das z.b nur eine Mesh Folie).
Die Ganzen vorinstallierten Lüfter sehen auf denn ersten Eindruck sehr gut aus.
Die ganzen USB sowie USB-C Anschlüsse sind von oben sehr gut zu erreichen.
Ich finde sehr toll die Öffnungen für das Kabelmanagement, und die Vorinstallierten Kabel sind ordentlich verlegt.

Meine ganze Hardware wie Mainboard, meine Wasserkühlung, Grafikkarte, Netzteil und meine SSD s,
haben sich super einbauen lassen, da alles sehr gut gepasst hat,
da ich über mein Mainboard keine Möglichkeit habe die Lüfter und Led s zu steuern, finde ich es super,
das sich diese von oben über denn Power LED Schalter steuern lassen.

Meine Kabel konnte ich nach meinem Geschmack super verlegen, da es dafür ausreichend Öffnungen gibt.

Ein Verbesserungsvorschlag wäre für mich, da das ganze Gehäuse Weiß ist, bitte die Äußeren Schrauben nicht Schwarz lassen,
und das untere Mesh Gitter am Netzteil, könnte auch wie oben fest verbaut sein, das ist das einzige was ich schade finde.

Für mich persönlich ist das Gehäuse Top, hat meine Erwartungen absolut erfüllt,
wüsste nicht was man besser machen sollte.

Meine Persönliche Meinung:
wer von einem Standard Schwarzem Gehäuse genug hat, wird wie ich mit diesem Gehäuse seinen Spaß haben.
Da mein Pc Zimmer, Monitor und Tisch weiß sind, sieht das Gehäuse daneben einfach Perfekt aus.
Ich bin begeistert und kann es definitiv empfehlen.
    
  

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