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EAN 0843591024341    SKU CSSD-F480GBMP510

Artikelbeschreibung

Seit dem 16.10.2018 im Sortiment

Egal, ob Sie Spiele spielen, Bilder bearbeiten oder Videos erstellen, es ist Zeit für ein Upgrade auf NVMe, wenn Sie schneller arbeiten möchten.

Die CORSAIR Force MP510 NVMe PCIe Gen3 x4 M.2 SSD bietet Ihnen extreme Speicherleistung mit bis zu 3.480 MB / s sequenziellem Lesen und bis zu 3.000 MB / s sequenziellem Schreiben. Dies sorgt nicht nur für extreme Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben, sondern auch in Bezug zu den Antwortzeiten.

Der kompakte M.2 2280-Formfaktor erleichtert Ihnen die Installation in einem kompatiblen Mainboard oder Laptop. Die SSD verbinden Sie ganz einfach über eine Hochgeschwindigkeits-NVMe-PCIe-Gen3 x4-M.2-Schnittstelle.

Mit High-Density-3D-TLC-NAND erzielt die MP510 eine lange Schreibdauer und bietet die ideale Mischung aus Leistung, Ausdauer und Wert. So können Sie die extreme Speicherleistung für eine lange Zeit nutzen.

Mit der Corsair SSD Toolbox Software wird Ihnen zusätzlich die Möglichkeit geboten, erweiterte Laufwerkssteuerungen von Ihrem Desktop aus, einschließlich sicherer Löschung und Firmware-Updates, zu nutzen.


Technische Daten

Allgemein:
Kapazität: 480GB
Modellserie: Force Series MP510
Lesegeschwindigkeit bis zu: 3480 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 2000 MB/s
Formfaktor: M.2 2280
Schnittstelle: PCIe 3.0 x4
Controller: Phison PS5012-E12
Chiptyp: 3D-NAND TLC
MTBF (Lebensdauer): 1.800.000 Stunden
IOPS (Random 4K schreiben): 440.000
Besonderheiten: Low Power Standby

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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6 Bewertungen

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5 5
     am 26.11.2018
Corsair MP510 M.2 Testers Keepers Bericht

Das Fazit vorab für alle, die ungeduldig sind und nicht bis zum Ende lesen wollen: Die Corsair MP510 M.2 ist in der Tat eine sehr schnelle Festplatte mit schlichtem Design. Im Benchmark test von Crystal DiskMark erreicht sie beim Lesen 3450 MB pro Sekunde, beim Schreiben 2010 MB die Sekunde. Im Vergleich zur normalen HDD oder einer SSD ist das ein Quantensprung. Mit dem Ergebnis ist sie auf Augenhöhe den Samsung M.2

Versand und Verpackung:

Geliefert wurde die Corsair MP510 M.2 in einem sehr kleinen Karton von Mindfactory. Das Paket war so leicht, dass ich erst einmal kontrollieren musste, ob sich darin überhaupt was befindet. Die Festplatte liegt in einer Papphülle, die ein bisschen größer ist als sie selbst. Treiber oder Support Material sucht man hier leider aber vergeblich.

Auf der Verpackung sind alle Daten der SSD aufgeführt. Von den verschiedenen Geschwindigkeiten, die Datenträger Größe und ein Bild der Festplatte selber. In der Verpackung selber liegt noch ein winziges Infoblatt bei.

Das Design

Das Design der Corsair MP510 M.2 SSD selber ist sehr simpel gehalten. Eigentlich schade, da der Aufkleber für Gehäuse mit Seitenfenster echt wenig her macht. Da sind manche Konkurrenten in Sachen ausgefallenem Design schon viel weiter.

Verarbeitung

Die MP510 SSD ist sehr gut verarbeitet. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken an denen man sich verletzen könnte. Der Kühlaufkleber ist ordentlich angebracht. Im Großen und Ganzen macht sie aber einen soliden Eindruck von der Verarbeitungsqualität.

Die ersten Schritte

So, nachdem ich die Corsair MP510 SSD hier liegen hatte, musste ich erst einmal gucken, wie ich mein Windows 10 umkopiert bekomme bzw. war meine Angst, 200 GB Daten meiner SSD von Laufwerk C: zu verlieren. Die wichtigsten Daten habe ich sofort auf eine HDD geschoben, aber zur Beruhigung: Natürlich sind keine Daten verloren gegangen. Glücklicherweise habe ich jetzt auch endlich wieder ein einigermaßen aufgeräumtes System.

Nun konnte ich die M.2 SSD in mein bequiet Dark Base Gehäuse mit einem ASUS Strix Z270E Mainboard einbauen. Der Einbau verlief problemlos. Das ASUS Mainboard besitzt extra zwei M.2 steckplätze. Einschieben und mit einer Schraube fest fixieren und schon ist der Einbau geschafft. Lediglich die Schraube zum Festzuschrauben war für mich ein kleines Problem, da meine restliche Hardware ein bisschen im weg war und meine ungeschickten Finger die Schraube ins Gehäuse fallen ließen. Aber aus meiner Sicht kann jeder die M.2 SSD ohne Probleme installieren, der eine Schraube festdrehen kann. Schade finde ich, dass kein Befestigungsmaterial mitgeliefert wird. Aber beim Mainboard sind ja die passenden Schrauben dabei, falls man seinen Karton im Keller auf Anhieb findet.

Danach noch kurz im Bios die PCIe 3.0 Lanes auf x4 stellen und schon ist der erste Schritt geschafft.

Das Übertragen von Windows 10 war eine Arbeit von wenigen Minuten. Das MiniTool Partition Wizard Free hat mir dabei geholfen, den Klonvorgang des Betriebssystems zu erledigen. Für alle, die Angst vor diesem Schritt haben: Traut euch, es ist wirklich kein Problem. Einfach im Menü Migrate OS to SSD/HD Wizard auswählen und sich durch die drei Untermenüs klicken (wobei ich keine Änderung vornehmen musste).

Leistung

Der erste Neustart: Ich war richtig platt! Meine WD Blue SSD mit 250GB auf der mein Windows lief, war ja schon schnell aber mit der Corsair M.2 NVMe SSD konnte mein System den Neustart ungefähr halbieren. Im Vergleich habe ich vor dem Einbau die Zeit im Windows ausgelesen.

Corsair MP510: 14 Sek (Inklusive BIOS Verzögerung von 2Sek.)

WD Blue 250GB : 26 Sek

Mein System war innerhalb von Sekunden gebootet. Das kenne ich von der SSD oder HDD nur, wenn das System gerade ganz neu zusammengebaut wurde und noch nichts im Hintergrund gestartet wird. Aber hier wurden beim Windows Umkopieren sofort knapp 250GB Daten auf die Corsair SSD geschrieben. Ich habe vor der Installation der M.2 SSD noch ein paar Benchmarks der alten und neuen Platten durchlaufen lassen, um nicht nur die Geschwindigkeiten der neuen SSD mal zu zeigen, sondern um die Unterschiede zwischen Alt und Neu zu zeigen. Der Windows-Start geht jetzt auf jeden Fall schon locker doppelt so schnell und ca. viermal schneller als mit der HDD bisher.

Auch das Crystal DiskMark zeigt einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs an.

Corsair MP510 M.2 NVMe SSD

Sequenzielles LESEN : 3449.9MB/s

Sequenzielles SCHREIBEN: 2010.2MB/s



WD Blue 250GB SSD

Sequenzielles LESEN : 555,7 MB/s

Sequenzielles SCHREIBEN: 484,91 MB/s

As SSD Benchmark

Corsair MP510 M.2 NVMe SSD

Sequenzielles LESEN : 2942,34MB/s

Sequenzielles SCHREIBEN: 1828,63MB/s



WD Blue 250GB SSD

Sequenzielles LESEN : 508,84 MB/s

Sequenzielles SCHREIBEN: 487,62 MB/s


Die Corsair MP510 M.2 SSD verpasst die vom Hersteller angegeben Lesegeschwindigkeiten von 3480 MB/s in meinem Test nur ganz knapp. Ob der Otto-Normal-Benutzer wirklich einen bemerkbaren Unterschied zu den Herstellerangaben oder den Festplatten anderer Hersteller feststellen wird, wage ich zu bezweifeln. Für den Umsteiger von alten Festplatten ist es auf jeden Fall ein enormer Geschwindigkeitszuwachs.

Die Corsair MP510 ist nicht preiswerter als die Konkurrenz von Samsung und Co. Ich persönlich habe bis jetzt immer Samsung, Seagate oder halt WD Festplatten verbaut, doch jetzt scheint eben auch Corsair mit in dieses Segment gerückt zu sein. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zum Samsung Modell 970 Modell hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen. Die Samsung ist zumindest laut Datenblatt nochmal ein bisschen schneller im Schreiben.

Die Temperaturen halten sich laut Corsair Toolbox auch unter voller Last im Rahmen. Im Idle Mode liegen sie bei ca. 30-34 Grad und und Volllast bei 54 Grad.

Einsatz

So jetzt kommen wir aber mal weg von den Datenblättern und zum alltäglichen Gebrauch. Ich nutze die Corsair neben dem Betriebssystem auch für aktuelle Video- und Foto-Projekte. Natürlich ist die Größe immer noch nicht optimal mit effektiv nutzbaren 446 GB. Abzüglich von Windows und meinen auf C: installierten Programmen bleiben da noch 200 GB übrig. Ich habe mir angewöhnt, meine Video- und Foto-Projekte erst einmal auf C: zu bearbeiten und das fertige Produkt dann auf meine WD Blue SSD bzw. 8TB Seagate HDD zu kopieren. Durch diesen Workflow nutze ich die Geschwindigkeit der Corsair M.2 optimal aus. Selbst lediglich verknüpftes AVC Intra 100 oder DNxHD 240 HD Videomaterial wird ohne Verzögerung in der Timeline abgespielt. Selbst wenn Effekte im Spiel sind, ist die Datenübertragung noch schnell genug, um die Daten in Echtzeit abzuspielen. Auch der Export in Lightroom oder Photoshop, der bei meiner WD Blue SSD gerne mal länger gedauert hat, hat sich in der Zeit mehr als halbiert. Gerade bei Bilddateien von über 2 GB. Hier zeigt die M.2, was sie kann und wofür man sie nutzen sollte.


Software

Als letzten Punkt komm ich noch auf die Software von Corsair zu sprechen. Hier kann man mit den Status, Temperatur und Optimierung der Festplatte ganz leicht managen. Auch eventuelle Firmware-Updates kann man über die Software durchführen. Leider gibt es keinen Hinweis auf der Verpackung zu dieser Software, so dass viele sie wohl gar nicht nutzen werden, weil sie einfach nichts davon wissen. Lediglich das Design der Software oder die Übersichtlichkeit könnte man hier bemängeln. Doch meistens ist es nur eine Software, die man zwar installiert, aber dann doch solange das System stabil läuft, nie nutzt.

Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit kann ich in so kurzer Zeit natürlich noch nicht viel sagen. In all den Jahren hatte ich bis jetzt nur zwei Festplattenausfälle. Das lag aber an einem Fehler im Netzteil des Externen Gehäuses. Normalerweise werden Festplatten von mir ausgetauscht wenn sie einfach nicht mehr dem aktuellen Technik stand entsprechen. Vor ein paar Monaten habe ich noch eine Samsung 250 GB Festplatte mit unglaublichen Datenraten von 50Mb/s in meinem System gehabt. Für Word Dokumente reicht diese vollkommen aus. Deswegen denke ich mal, dass sie Jahre halten wird wenn. Außerdem sind keine beweglichen teile verbaut wie es z.B. bei alten HDD Festplatten der Fall ist. Deswegen ist die Corsair MP510 auch völlig geräuschfrei.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man bei Mindfactory die Corsair MP510 M.2 SSD für knapp 135 Euro. Für diesen Preis erhält man eine sehr schnelle M.2 NVMe SSD. Ich finde, dass es gut investiertes Geld für eine sehr gute Festplatte ist, die sich nicht hinter den Modellen von Samsung verstecken muss.

Fazit

Ich vergebe der Corsair MP510 mal 5 von 5 Sternen. Es gibt nichts wo ich meckern würde.

Positiv :

- einfacher Einbau

- schnelle Geschwindigkeiten

- völlig geräuschlos

- geringe zusätzliche Wärmeabgabe

- gute Verarbeitung


Negativ:

- Design zu schlicht

- fehlende Support-/Software-Hinweise in oder auf der Verpackung
    
  
5 5
     am 25.11.2018
Hier meine Bewertung für das Produkt „Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB“, welches ich glücklicherweise über die Aktion bewerben-bewerten-behalten erhalten habe. In diesem Zusammenhang nochmals Danke an Mindfactory.

Vorwort:
Bei der nachfolgenden Produktbewertung werde ich versuchen, das Produkt für jeden, auch nicht Profis, verständlich zu beschreiben. Ich habe die Corsair Force Series MP510-M.2NVMe SSD 480GB gegen eine weitverbreitete Samsung 860 EVO SSD 500GB in direktem Vergleich antreten lassen, da ich der Meinung bin, so die Leistungsstärke der Corsair mit einer M.2 (PCI3.0) Schnittstelle gegenüber einer SATA3 Schnittstelle für Interessenten besser vergleichen zu können.

Die wichtigsten Komponenten der Testkonfiguration im Überblick:
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro
CPU: AMD Ryzen 5 2600X
GPU: 8GB Sapphire Radeon RX 580 Nitro +
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit

Zum Produkt:

Design:
Die Corsair hat eine offene und schlichte Bauweise (nur Platine), auf der Oberseite ist ein schwarzer Aufkleber mit den Herstellerangaben, dieser hat lediglich nur eine optische Bedeutung (keine Kühleigenschaften). Der Platinenlayer ist schwarz gehalten, die Abmessungen (LxBxH)
80 mm x 22 mm x 3 mm.

Verarbeitung:
Auf den ersten Blick sieht die Verarbeitung hochwertig aus. Die Lötpunkte nach Abnahme des Etiketts (keine aktive Kühlfunktion) wurden mit einer Lupe überprüft, diese sehen alle hochwertig und gut verarbeitet aus. Selbst das Etikett macht einen stabilen Eindruck. Die Kontakte zur M.2 Schnittstelle sind beiderseits vergoldet.

Einbau:
Der Einbau in mein Mainboard stellte keine Herausforderung dar. Zuerst wird geprüft, welche Aufnahme im Mainboard passt (es sind mehrere vorhanden, je nach Abmessung der Platine). Dazu wird die Platine an den M.2 Anschluss geführt und geprüft, welche Aufnahme für die Befestigung der Platine übereinstimmt. Danach wird in der benötigten Aufnahme ein Halter (sollte dem Mainboard beiliegen) eingeschraubt. Die Platine wird nach getaner Vorarbeit an die M.2 Schnittstelle in einem Winkel von ca. 25-30 Grad herangeführt und in die Kontaktierung eingesteckt. Darauf ist zu achten, dass diese entsprechend der Einkerbung richtig montiert wird. Ist die Platine eingeführt, wird sie nun mit leichtem Druck nach unten an den vorher befestigten Halter verschraubt.

BIOS / UEFI:
Bei meiner Konfiguration wurde die Corsair im BIOS/UEFI sofort erkannt (wenn diese nicht sofort erkannt wird, ist ein BIOS/UEFI Update in den meisten Fällen zielführend). Eine Installation des Betriebssystem Windows 10 Pro in der 64 Bit Version stellte ebenfalls kein Problem dar. Nach Einrichtung im BIOS/UEFI (Boot Reihenfolge einstellen) startete der PC problemlos.
Grundsätzlich kann ich festhalten, dass eine Einrichtung im BIOS/UEFI gleich ist, wie es bei anderen Speichermedien der Fall ist. Wie zum Beispiel bei einer HDD, SSD usw..

Software:
Der Corsair Force MP510 liegt keine Software bei bzw. es wird darauf hingewiesen, dass es eine gibt. Auf der Herstellerseite kann man diese aber problemlos herunterladen. Produktsuche: MP510 -> Download -> Corsair SSD Toolbox v1.2.5.5 (5 MB). Mit dieser Software kann man dann u.a. seine M.2 SSD verwalten, Temperaturen prüfen, S.M.A.R.T , formatieren usw.

Features & Leistung :
Wie eingangs angesprochen steht hier der Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB die Samsung 860 EVO SSD 500GB zum Vergleich gegenüber.

Herstellerangaben der Leistungswerte:

Corsair MP510 SSD 480GB:

Bauform: Steckkarte
Kapazität: 480 GB
Schnittstelle: M.2, 2280
Interface: PCIe 3.0 x4
Lesen: 3480 MB/s
Schreiben: 2000 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 360.000
IOPS (4KB Random Write): 440.000
Stromverbrauch: 6,7W (Lesen), 4,8 W (Schreiben), 0.3W (Leerlauf),
0,002W (Schlafmodus)Ruhezustand:
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,8 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre

Samsung 860 EVO:

Bauform: 2,5 Zoll
Kapazität: 500 GB
Schnittstelle: 1x SATA/600
Interface: SATA
Lesen: max. 550 MB/s
Schreiben: max. 520 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 98.000
IOPS (4KB Random Write): 90.000
Stromverbrauch: Lesen/Schreiben 2.5 W
Ruhezustand: 0.05 W
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,5 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre


Hier nun die von mir ermittelten Praxismesswerte bzw. Zeiten im Überblick:

- Booten: Starten von Windows 10
Corsair: 9 Sekunden
Samsung 12 Sekunden

- Messung mit der Software AS SSD Benchmark (Leistungswerte):

Corsair Force Series MP510-M.2NVMe 480GB SSD

-Sequentielles Lesen: 3478,21 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 2001,48 MB/s

Samsung Evo 860 500 GB:

-Sequentielles Lesen: 528,28 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 501,17 MB/s

Bei beiden SSD´s wurden die angegebenen Werte des Herstellers bestätigt.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Für die gegebene Performance Leistung der M.2 Corsair MP 510 steht z. Zt. ein Preis von 135€ -145€, der Samsung 860 EVO zu einem Preis ca. 80 € gegenüber.
Die M.2 Corsair weist eine Kapazität von 480GB auf. Das heißt das GB pro Euro Verhältnis beläuft sich hier auf ca. 28 Cent pro GB Speicher.
Die Samsung 860 EVO SSD 500GB weist hingegen eine Kapazität von 500GB auf. Hier erhalten wir ein GB pro Euro Verhältnis von ca. 16 Cent pro GB Speicher. Dies macht demnach zurzeit einen Preisunterschied von ca.60€. Aufgrund der Performance -Vorteile der Corsair in allen Bereichen ist der Preisunterschied natürlich gerechtfertigt, ich denke aber, dass dieser Unterschied von zurzeit 60€ sich nach ein paar Wochen nach unten orientieren wird. Dennoch kann ich für die mir dargebotene Leistung der Corsair MP 510 eine Preisempfehlung vertreten.
Über den gewonnenen Performance-Gewinn einer M.2 SSD und deren Vorteile möchte ich an dieser Stelle einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt, die sogenannte PCI-Lane-Problematik, nicht außer Acht lassen. Hierbei könnte man sich unter Umständen mit dem Performance-Gewinn auch Performance -Einbußen einkaufen (siehe dazu Artikel: PCI-Lane-Problematik).

PCI-Lane-Problematik:
Eines vorweg: Leider musste ich bei einigen Rezessionen, die ich hier über die Corsair MP 510 gesehen habe, feststellen, dass die Kollegen, die eine mittelmäßige bis schlechte Bewertung wegen der nicht erreichten Übertragungsgeschwindigkeit gegeben haben, nicht das nachfolgende berücksichtigt haben. Wenn keine Lanes mehr zur Verfügung stehen (CPU bedingt z.B. Intel i7-8086K oder i5-4690K mit max. 16 Lanes), dann arbeitet diese M.2 SSD nicht mit den vollen Lanes (Leistung / Geschwindigkeit) bzw. „nur“ mit unter Umständen einer PCI 2.0 Anbindung. Daher können die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte auch nicht annähernd erreicht werden!!!

Zur PCI-Lane-Problematik ist folgendes zu sagen bzw. zu beachten, wenn man sich für eine M.2 SSD Schnittstellenkarte entscheidet. Eine sogenannte Lane ist eine „direkte verbundene Datenleitung“ der CPU über den PCI 3.0 Bus. Grundsätzlich verfügen die CPU´s über eine endliche Anzahl von sogenannten PCI 3.0 Lanes, die sie verwalten kann. Als Beispiel möchte ich hier die AMD Ryzen-Serie und auch INTEL-Prozessoren im mittel- bis hochklassigen Segment ansprechen. Die AMD Ryzen CPU´s (Serie 3, 5,7) verfügen in der Regel über 24 Lanes. INTEL-Prozessoren(i3, i5, i7)verfügen in der Regel über 16-20 Lanes. (High End Prozessoren wie zum Beispiel AMD Ryzen Threadripper und INTEL-Skylake X (i9) Prozessoren ausgenommen). Ich gehe im folgendem Beispiel von meiner Konfiguration, hier nochmals angesprochen, CPU AMD Ryzen5 2600X sowie das Mainboard MSI 470 Gaming Pro, aus. Ich versuche dieses wie eingangs erwähnt für jeden auch nicht Profi anschaulich zu erläutern und gehe daher nur auf die wesentlichen Punkte ein.

Für eine Grafikkarte werden 16 Lanes des PCI 3.0 Busses der CPU benötigt und auch in der Regel von dieser reserviert. Wird nun eine zweite Grafikkarte installiert, teilen sich die beiden Grafikkarten die 16 Lanes auf, das heißt jeweils 8 Lanes pro Grafikkarte stehen nun zur Verfügung. Da eine Lane 8 GT/s (Gigatransfers pro Sekunde) übertragen kann, ist im oben genannten Beispiel nur noch der halbe mögliche Datendurchsatz einer Grafikkarte möglich, da diese anstelle der 16 Lanes „nur noch“ 8 Lanes zur Datenübertragung verwenden kann. Wie man an dem oben genannten Beispiel der Grafikkarten sehen kann, teilt die CPU die Lanes so ein, wie sie diese benötigt, um entsprechend die verbaute Hardware „am Laufen zu halten“. Wenn man davon ausgeht, dass jeder bzw. viele eine Grafikkarte in ihrem System eingebaut haben, sind also 16 Lanes durch die Grafikkarte reserviert. Bei meiner Konfiguration habe ich demnach noch 8 Lanes zur Verfügung. Da die SATA Anschlüsse, USB Ports, Audio Decoder, Netzwerk usw. intern am Mainboards über 4 PCI 3.0 Lanes ebenfalls angeschlossen sind, habe ich demnach noch 4 Lanes für die M.2 Corsair zur Verfügung. Die M.2 Corsair MP 510 kann nun auch ihre volle Leistung abrufen und zur Verfügung stellen.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 4x Mainboard intern, 4x M.2 SSD) = volle Leistung.

Würde ich in dieser Konfiguration eine weitere M.2 SSD einbauen, wäre dieses nur noch mit 2 Lanes möglich (also mit der Hälfte der möglichen Datenleitungen), da 2 Lanes nun vom Mainboard (SATA Anschlüsse USB Ports usw.) „geteilt werden“ (Sharing), hätte dieses dann zur Folge, dass bei einem Einbau zweier M.2 SSD´s, in dem Beispiel SATA Ports, abgeschaltet werden und nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieses erkennt die CPU bereits beim Booten des Rechners automatisch und verwaltet dementsprechend die Lanes.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 2x Mainboard intern (Abschaltung von SATA Ports), 2x zweite M.2 SSD. = „halbe Leistung“, 4x erste M.2 SSD = volle Leistung)

Hinweis zu INTEL Prozessoren:
Natürlich funktioniert eine M.2 SSD auch hier, dennoch stehen wie oben genannt in der Regel 4-8 Lanes weniger zu Verfügung, demnach ist hier die Kapazität schneller erreicht bzw. schon erschöpft.
Hier kommt es demnach zu einem „Flaschenhals Effekt“ (maximale Datentransferrate zwischen Endgerät am I/O-Hub 4GB/s).

Fazit:
Die Corsair MP 510 bringt für den „normalen Alltagsgebrauch“ einen messbaren Performancegewinn gegenüber der Samsung EVO, der aber für den normal Verbraucher marginal erscheinen mag. Dennoch möchte ich nach dem Test diese nicht mehr missen und verwende diese weiterhin in meinem System. Alle Funktionen, ob Kopieren, Booten, Spielstart werden spürbar schneller ausgeführt. Gerade in Bezug auf größeren Datentransfer von Dateipaketen macht sich dieser Vorteil deutlich bemerkbar. Was mir ebenfalls auffiel, ist, dass bei ca. >60 Grand Datenübertragungseinbrüche messbar waren. Diese waren aber nur messbar wahrzunehmen. Bei ausreichender guter Belüftung im PC Gehäuse bzw. auf dem Mainboard (M.2 Kühler) sollte dieses messbare Verhalten keine Probleme darstellen. Spürbar war dieses nicht. Im normalen Gebrauch werden über 60 Grad denke ich kaum erreicht (wurde von mir erzwungen).

Darüber hinaus sollte man vorher prüfen, ob die CPU, das Mainboard und die entsprechende vorhandene eingebaute Hardware für den Einsatz einer M.2 SSD ohne Einbußen der Datenübertragungsgeschwindigkeit und der vorhandenen Peripherie erfüllt sind (ein Blick ins Mainboard Handbuch bzw. wie viele PCI 3.0 Lanes hat die CPU überhaupt (Herstellerseite), ist zielführend). Auf jede mögliche CPU und Mainboard Konfiguration kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Wenn der Preisunterschied von zurzeit 60€ sich der SSD (SATA) annähert, ist es durchaus eine sehr gute Alternative für Jedermann, um seinen PC zu konfigurieren oder aufzurüsten. Dennoch ist die Corsair MP 510 ein absolutes Geschwindigkeits-Monster. Wenn man die Voraussetzungen der eigenen Konfiguration geprüft hat und nicht Äpfel mit Birnen vergleicht (Lane Problematik), bekommt man hier eine super schnelle M.2 SSD.

Daher von meiner Seite aus eine „klare Kaufempfehlung“ aufgrund des Performance- und Geschwindigkeitsgewinns in allen Bereichen.
    
  
5 5
     am 25.11.2018
Hier meine Bewertung für das Produkt „Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB“, welches ich glücklicherweise über die Aktion bewerben-bewerten-behalten erhalten habe. In diesem Zusammenhang nochmals Danke an Mindfactory.

Vorwort:
Bei der nachfolgenden Produktbewertung werde ich versuchen, das Produkt für jeden, auch nicht Profis, verständlich zu beschreiben. Ich habe die Corsair Force Series MP510-M.2NVMe SSD 480GB gegen eine weitverbreitete Samsung 860 EVO SSD 500GB in direktem Vergleich antreten lassen, da ich der Meinung bin, so die Leistungsstärke der Corsair mit einer M.2 (PCI3.0) Schnittstelle gegenüber einer SATA3 Schnittstelle für Interessenten besser vergleichen zu können.

Die wichtigsten Komponenten der Testkonfiguration im Überblick:
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro
CPU: AMD Ryzen 5 2600X
GPU: 8GB Sapphire Radeon RX 580 Nitro +
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit

Zum Produkt:

Design:
Die Corsair hat eine offene und schlichte Bauweise (nur Platine), auf der Oberseite ist ein schwarzer Aufkleber mit den Herstellerangaben, dieser hat lediglich nur eine optische Bedeutung (keine Kühleigenschaften). Der Platinenlayer ist schwarz gehalten, die Abmessungen (LxBxH) 80 mm x 22 mm x 3 mm.

Verarbeitung:
Auf den ersten Blick sieht die Verarbeitung hochwertig aus. Die Lötpunkte nach Abnahme des Etiketts (keine aktive Kühlfunktion) wurden mit einer Lupe überprüft, diese sehen alle hochwertig und gut verarbeitet aus. Selbst das Etikett macht einen stabilen Eindruck. Die Kontakte zur M.2 Schnittstelle sind beiderseits vergoldet.

Einbau:
Der Einbau in mein Mainboard stellte keine Herausforderung dar. Zuerst wird geprüft, welche Aufnahme im Mainboard passt (es sind mehrere vorhanden, je nach Abmessung der Platine). Dazu wird die Platine an den M.2 Anschluss geführt und geprüft, welche Aufnahme für die Befestigung der Platine übereinstimmt. Danach wird in der benötigten Aufnahme ein Halter (sollte dem Mainboard beiliegen) eingeschraubt. Die Platine wird nach getaner Vorarbeit an die M.2 Schnittstelle in einem Winkel von ca. 25-30 Grad herangeführt und in die Kontaktierung eingesteckt. Darauf ist zu achten, dass diese entsprechend der Einkerbung richtig montiert wird. Ist die Platine eingeführt, wird sie nun mit leichtem Druck nach unten an den vorher befestigten Halter verschraubt.

BIOS / UEFI:
Bei meiner Konfiguration wurde die Corsair im BIOS/UEFI sofort erkannt (wenn diese nicht sofort erkannt wird, ist ein BIOS/UEFI Update in den meisten Fällen zielführend). Eine Installation des Betriebssystem Windows 10 Pro in der 64 Bit Version stellte ebenfalls kein Problem dar. Nach Einrichtung im BIOS/UEFI (Boot Reihenfolge einstellen) startete der PC problemlos.
Grundsätzlich kann ich festhalten, dass eine Einrichtung im BIOS/UEFI gleich ist, wie es bei anderen Speichermedien der Fall ist. Wie zum Beispiel bei einer HDD, SSD usw..

Software:
Der Corsair Force MP510 liegt keine Software bei bzw. es wird darauf hingewiesen, dass es eine gibt. Auf der Herstellerseite kann man diese aber problemlos herunterladen. Produktsuche: MP510 -> Download -> Corsair SSD Toolbox v1.2.5.5 (5 MB). Mit dieser Software kann man dann u.a. seine M.2 SSD verwalten, Temperaturen prüfen, S.M.A.R.T , formatieren usw.

Features & Leistung :
Wie eingangs angesprochen steht hier der Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB die Samsung 860 EVO SSD 500GB zum Vergleich gegenüber.

Herstellerangaben der Leistungswerte:

Corsair MP510 SSD 480GB:

Bauform: Steckkarte
Kapazität: 480 GB
Schnittstelle: M.2, 2280
Interface: PCIe 3.0 x4
Lesen: 3480 MB/s
Schreiben: 2000 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 360.000
IOPS (4KB Random Write): 440.000
Stromverbrauch: 6,7W (Lesen), 4,8 W (Schreiben), 0.3W (Leerlauf),
0,002W (Schlafmodus)Ruhezustand:
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,8 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre

Samsung 860 EVO:

Bauform: 2,5 Zoll
Kapazität: 500 GB
Schnittstelle: 1x SATA/600
Interface: SATA
Lesen: max. 550 MB/s
Schreiben: max. 520 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 98.000
IOPS (4KB Random Write): 90.000
Stromverbrauch: Lesen/Schreiben 2.5 W
Ruhezustand: 0.05 W
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,5 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre

Hier nun die von mir ermittelten Praxismesswerte bzw. Zeiten im Überblick:

- Booten: Starten von Windows 10
Corsair: 9 Sekunden
Samsung 12 Sekunden

- Messung mit der Software AS SSD Benchmark (Leistungswerte):

Corsair Force Series MP510-M.2NVMe 480GB SSD

-Sequentielles Lesen: 3478,21 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 2001,48 MB/s

Samsung Evo 860 500 GB:

-Sequentielles Lesen: 528,28 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 501,17 MB/s

Bei beiden SSD´s wurden demnach die angegebenen Werte des Herstellers bestätigt.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Für die gegebene Performance Leistung der M.2 Corsair MP 510 steht z. Zt. ein Preis von 135€ -145€, der Samsung 860 EVO zu einem Preis ca. 80 € gegenüber.
Die M.2 Corsair weist eine Kapazität von 480GB auf. Das heißt das GB pro Euro Verhältnis beläuft sich hier auf ca. 28 Cent pro GB Speicher.
Die Samsung 860 EVO SSD 500GB weist hingegen eine Kapazität von 500GB auf. Hier erhalten wir ein GB pro Euro Verhältnis von ca. 16 Cent pro GB Speicher. Dies macht demnach zurzeit einen Preisunterschied von ca.60€. Aufgrund der Performance -Vorteile der Corsair in allen Bereichen ist der Preisunterschied natürlich gerechtfertigt, ich denke aber, dass dieser Unterschied von zurzeit 60€ sich nach ein paar Wochen nach unten orientieren wird. Dennoch kann ich für die mir dargebotene Leistung der Corsair MP 510 eine Preisempfehlung vertreten.
Über den gewonnenen Performance-Gewinn einer M.2 SSD und deren Vorteile möchte ich an dieser Stelle einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt, die sogenannte PCI-Lane-Problematik, nicht außer Acht lassen. Hierbei könnte man sich unter Umständen mit dem Performance-Gewinn auch Performance -Einbußen einkaufen (siehe dazu Artikel: PCI-Lane-Problematik).

PCI-Lane-Problematik:
Eines vorweg: Leider musste ich bei einigen Rezessionen, die ich hier über die Corsair MP 510 gesehen habe, feststellen, dass die Kollegen, die eine mittelmäßige bis schlechte Bewertung wegen der nicht erreichten Übertragungsgeschwindigkeit gegeben haben, nicht das nachfolgende berücksichtigt haben. Wenn keine Lanes mehr zur Verfügung stehen (CPU bedingt z.B. Intel i7-8086K oder i5-4690K mit max. 16 Lanes), dann arbeitet diese M.2 SSD nicht mit den vollen Lanes (Leistung / Geschwindigkeit) bzw. „nur“ mit unter Umständen einer PCI 2.0 Anbindung. Daher können die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte auch nicht annähernd erreicht werden!!!

Zur PCI-Lane-Problematik ist folgendes zu sagen bzw. zu beachten, wenn man sich für eine M.2 SSD Schnittstellenkarte entscheidet. Eine sogenannte Lane ist eine „direkte verbundene Datenleitung“ der CPU über den PCI 3.0 Bus. Grundsätzlich verfügen die CPU´s über eine endliche Anzahl von sogenannten PCI 3.0 Lanes, die sie verwalten kann. Als Beispiel möchte ich hier die AMD Ryzen-Serie und auch INTEL-Prozessoren im mittel- bis hochklassigen Segment ansprechen. Die AMD Ryzen CPU´s (Serie 3, 5,7) verfügen in der Regel über 24 Lanes. INTEL-Prozessoren(i3, i5, i7)verfügen in der Regel über 16-20 Lanes. (High End Prozessoren wie zum Beispiel AMD Ryzen Threadripper und INTEL-Skylake X (i9) Prozessoren ausgenommen). Ich gehe im folgendem Beispiel von meiner Konfiguration, hier nochmals angesprochen, CPU AMD Ryzen5 2600X sowie das Mainboard MSI 470 Gaming Pro, aus. Ich versuche dieses wie eingangs erwähnt für jeden auch nicht Profi anschaulich zu erläutern und gehe daher nur auf die wesentlichen Punkte ein.

Für eine Grafikkarte werden 16 Lanes des PCI 3.0 Busses der CPU benötigt und auch in der Regel von dieser reserviert. Wird nun eine zweite Grafikkarte installiert, teilen sich die beiden Grafikkarten die 16 Lanes auf, das heißt jeweils 8 Lanes pro Grafikkarte stehen nun zur Verfügung. Da eine Lane 8 GT/s (Gigatransfers pro Sekunde) übertragen kann, ist im oben genannten Beispiel nur noch der halbe mögliche Datendurchsatz einer Grafikkarte möglich, da diese anstelle der 16 Lanes „nur noch“ 8 Lanes zur Datenübertragung verwenden kann. Wie man an dem oben genannten Beispiel der Grafikkarten sehen kann, teilt die CPU die Lanes so ein, wie sie diese benötigt, um entsprechend die verbaute Hardware „am Laufen zu halten“. Wenn man davon ausgeht, dass jeder bzw. viele eine Grafikkarte in ihrem System eingebaut haben, sind also 16 Lanes durch die Grafikkarte reserviert. Bei meiner Konfiguration habe ich demnach noch 8 Lanes zur Verfügung. Da die SATA Anschlüsse, USB Ports, Audio Decoder, Netzwerk usw. intern am Mainboards über 4 PCI 3.0 Lanes ebenfalls angeschlossen sind, habe ich demnach noch 4 Lanes für die M.2 Corsair zur Verfügung. Die M.2 Corsair MP 510 kann nun auch ihre volle Leistung abrufen und zur Verfügung stellen.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 4x Mainboard intern, 4x M.2 SSD) = volle Leistung.

Würde ich in dieser Konfiguration eine weitere M.2 SSD einbauen, wäre dieses nur noch mit 2 Lanes möglich (also mit der Hälfte der möglichen Datenleitungen), da 2 Lanes nun vom Mainboard (SATA Anschlüsse USB Ports usw.) „geteilt werden“ (Sharing), hätte dieses dann zur Folge, dass bei einem Einbau zweier M.2 SSD´s, in dem Beispiel SATA Ports, abgeschaltet werden und nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieses erkennt die CPU bereits beim Booten des Rechners automatisch und verwaltet dementsprechend die Lanes.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 2x Mainboard intern (Abschaltung von SATA Ports), 2x zweite M.2 SSD. = „halbe Leistung“, 4x erste M.2 SSD = volle Leistung)

Hinweis zu INTEL Prozessoren:
Natürlich funktioniert eine M.2 SSD auch hier, dennoch stehen wie oben genannt in der Regel 4-8 Lanes weniger zu Verfügung, demnach ist hier die Kapazität schneller erreicht bzw. schon erschöpft.
Hier kommt es demnach zu einem „Flaschenhals Effekt“ (maximale Datentransferrate zwischen Endgerät am I/O-Hub 4GB/s).

Fazit:
Die Corsair MP 510 bringt für den „normalen Alltagsgebrauch“ einen messbaren Performancegewinn gegenüber der Samsung EVO, der aber für den normal Verbraucher marginal erscheinen mag. Dennoch möchte ich nach dem Test diese nicht mehr missen und verwende diese weiterhin in meinem System. Alle Funktionen, ob Kopieren, Booten, Spielstart werden spürbar schneller ausgeführt. Gerade in Bezug auf größeren Datentransfer von Dateipaketen macht sich dieser Vorteil deutlich bemerkbar. Was mir ebenfalls auffiel, ist, dass bei ca. >60 Grand Datenübertragungseinbrüche messbar waren. Diese waren aber nur messbar wahrzunehmen. Bei ausreichender guter Belüftung im PC Gehäuse bzw. auf dem Mainboard (M.2 Kühler) sollte dieses messbare Verhalten keine Probleme darstellen. Spürbar war dieses nicht. Im normalen Gebrauch werden über 60 Grad denke ich kaum erreicht (wurde von mir erzwungen).

Darüber hinaus sollte man vorher prüfen, ob die CPU, das Mainboard und die entsprechende vorhandene eingebaute Hardware für den Einsatz einer M.2 SSD ohne Einbußen der Datenübertragungsgeschwindigkeit und der vorhandenen Peripherie erfüllt sind (ein Blick ins Mainboard Handbuch bzw. wie viele PCI 3.0 Lanes hat die CPU überhaupt (Herstellerseite), ist zielführend). Auf jede mögliche CPU und Mainboard Konfiguration kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Wenn der Preisunterschied von zurzeit 60€ sich der SSD (SATA) annähert, ist es durchaus eine sehr gute Alternative für Jedermann, um seinen PC zu konfigurieren oder aufzurüsten. Dennoch ist die Corsair MP 510 ein absolutes Geschwindigkeits-Monster. Wenn man die Voraussetzungen der eigenen Konfiguration geprüft hat und nicht Äpfel mit Birnen vergleicht (Lane Problematik), bekommt man hier eine super schnelle M.2 SSD.

Daher von meiner Seite aus eine „klare Kaufempfehlung“ aufgrund des Performance- und Geschwindigkeitsgewinns in allen Bereichen.
    
  
5 5
     am 25.11.2018
Hier meine Bewertung für das Produkt „Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB“, welches ich glücklicherweise über die Aktion bewerben-bewerten-behalten erhalten habe. In diesem Zusammenhang nochmals Danke an Mindfactory.

Vorwort:
Bei der nachfolgenden Produktbewertung werde ich versuchen, das Produkt für jeden, auch nicht Profis, verständlich zu beschreiben. Ich habe die Corsair Force Series MP510-M.2NVMe SSD 480GB gegen eine weitverbreitete Samsung 860 EVO SSD 500GB in direktem Vergleich antreten lassen, da ich der Meinung bin, so die Leistungsstärke der Corsair mit einer M.2 (PCI3.0) Schnittstelle gegenüber einer SATA3 Schnittstelle für Interessenten besser vergleichen zu können.

Die wichtigsten Komponenten der Testkonfiguration im Überblick:
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro
CPU: AMD Ryzen 5 2600X
GPU: 8GB Sapphire Radeon RX 580 Nitro +
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit

Zum Produkt:

Design:
Die Corsair hat eine offene und schlichte Bauweise (nur Platine), auf der Oberseite ist ein schwarzer Aufkleber mit den Herstellerangaben, dieser hat lediglich nur eine optische Bedeutung (keine Kühleigenschaften). Der Platinenlayer ist schwarz gehalten, die Abmessungen (LxBxH)
80 mm x 22 mm x 3 mm.

Verarbeitung:
Auf den ersten Blick sieht die Verarbeitung hochwertig aus. Die Lötpunkte nach Abnahme des Etiketts (keine aktive Kühlfunktion) wurden mit einer Lupe überprüft, diese sehen alle hochwertig und gut verarbeitet aus. Selbst das Etikett macht einen stabilen Eindruck. Die Kontakte zur M.2 Schnittstelle sind beiderseits vergoldet.

Einbau:
Der Einbau in mein Mainboard stellte keine Herausforderung dar. Zuerst wird geprüft, welche Aufnahme im Mainboard passt (es sind mehrere vorhanden, je nach Abmessung der Platine). Dazu wird die Platine an den M.2 Anschluss geführt und geprüft, welche Aufnahme für die Befestigung der Platine übereinstimmt. Danach wird in der benötigten Aufnahme ein Halter (sollte dem Mainboard beiliegen) eingeschraubt. Die Platine wird nach getaner Vorarbeit an die M.2 Schnittstelle in einem Winkel von ca. 25-30 Grad herangeführt und in die Kontaktierung eingesteckt. Darauf ist zu achten, dass diese entsprechend der Einkerbung richtig montiert wird. Ist die Platine eingeführt, wird sie nun mit leichtem Druck nach unten an den vorher befestigten Halter verschraubt.

BIOS / UEFI:
Bei meiner Konfiguration wurde die Corsair im BIOS/UEFI sofort erkannt (wenn diese nicht sofort erkannt wird, ist ein BIOS/UEFI Update in den meisten Fällen zielführend). Eine Installation des Betriebssystem Windows 10 Pro in der 64 Bit Version stellte ebenfalls kein Problem dar. Nach Einrichtung im BIOS/UEFI (Boot Reihenfolge einstellen) startete der PC problemlos.
Grundsätzlich kann ich festhalten, dass eine Einrichtung im BIOS/UEFI gleich ist, wie es bei anderen Speichermedien der Fall ist. Wie zum Beispiel bei einer HDD, SSD usw..

Software:
Der Corsair Force MP510 liegt keine Software bei bzw. es wird darauf hingewiesen, dass es eine gibt. Auf der Herstellerseite kann man diese aber problemlos herunterladen. Produktsuche: MP510 -> Download -> Corsair SSD Toolbox v1.2.5.5 (5 MB). Mit dieser Software kann man dann u.a. seine M.2 SSD verwalten, Temperaturen prüfen, S.M.A.R.T , formatieren usw.

Features & Leistung :
Wie eingangs angesprochen steht hier der Corsair Force Series MP510 – M.2 NVMe SSD 480GB die Samsung 860 EVO SSD 500GB zum Vergleich gegenüber.

Herstellerangaben der Leistungswerte:

Corsair MP510 SSD 480GB:

Bauform: Steckkarte
Kapazität: 480 GB
Schnittstelle: M.2, 2280
Interface: PCIe 3.0 x4
Lesen: 3480 MB/s
Schreiben: 2000 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 360.000
IOPS (4KB Random Write): 440.000
Stromverbrauch: 6,7W (Lesen), 4,8 W (Schreiben), 0.3W (Leerlauf),
0,002W (Schlafmodus)Ruhezustand:
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,8 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre

Samsung 860 EVO:

Bauform: 2,5 Zoll
Kapazität: 500 GB
Schnittstelle: 1x SATA/600
Interface: SATA
Lesen: max. 550 MB/s
Schreiben: max. 520 MB/s
IOPS (4KB Random Read): 98.000
IOPS (4KB Random Write): 90.000
Stromverbrauch: Lesen/Schreiben 2.5 W
Ruhezustand: 0.05 W
Durchschnittliche Lebenserwartung: 1,5 Mio. Stunden
Herstellergarantie: 5 Jahre


Hier nun die von mir ermittelten Praxismesswerte bzw. Zeiten im Überblick:

- Booten: Starten von Windows 10
Corsair: 9 Sekunden
Samsung 12 Sekunden

- Messung mit der Software AS SSD Benchmark (Leistungswerte):

Corsair Force Series MP510-M.2NVMe 480GB SSD

-Sequentielles Lesen: 3478,21 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 2001,48 MB/s

Samsung Evo 860 500 GB:

-Sequentielles Lesen: 528,28 MB/s
-Sequentielles Schreiben: 501,17 MB/s

Bei beiden SSD´s wurden die angegebenen Werte des Herstellers bestätigt.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Für die gegebene Performance Leistung der M.2 Corsair MP 510 steht z. Zt. ein Preis von 135€ -145€, der Samsung 860 EVO zu einem Preis ca. 80 € gegenüber.
Die M.2 Corsair weist eine Kapazität von 480GB auf. Das heißt das GB pro Euro Verhältnis beläuft sich hier auf ca. 28 Cent pro GB Speicher.
Die Samsung 860 EVO SSD 500GB weist hingegen eine Kapazität von 500GB auf. Hier erhalten wir ein GB pro Euro Verhältnis von ca. 16 Cent pro GB Speicher. Dies macht demnach zurzeit einen Preisunterschied von ca.60€. Aufgrund der Performance -Vorteile der Corsair in allen Bereichen ist der Preisunterschied natürlich gerechtfertigt, ich denke aber, dass dieser Unterschied von zurzeit 60€ sich nach ein paar Wochen nach unten orientieren wird. Dennoch kann ich für die mir dargebotene Leistung der Corsair MP 510 eine Preisempfehlung vertreten.
Über den gewonnenen Performance-Gewinn einer M.2 SSD und deren Vorteile möchte ich an dieser Stelle einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt, die sogenannte PCI-Lane-Problematik, nicht außer Acht lassen. Hierbei könnte man sich unter Umständen mit dem Performance-Gewinn auch Performance -Einbußen einkaufen (siehe dazu Artikel: PCI-Lane-Problematik).

PCI-Lane-Problematik:
Eines vorweg: Leider musste ich bei einigen Rezessionen, die ich hier über die Corsair MP 510 gesehen habe, feststellen, dass die Kollegen, die eine mittelmäßige bis schlechte Bewertung wegen der nicht erreichten Übertragungsgeschwindigkeit gegeben haben, nicht das nachfolgende berücksichtigt haben. Wenn keine Lanes mehr zur Verfügung stehen (CPU bedingt z.B. Intel i7-8086K oder i5-4690K mit max. 16 Lanes), dann arbeitet diese M.2 SSD nicht mit den vollen Lanes (Leistung / Geschwindigkeit) bzw. „nur“ mit unter Umständen einer PCI 2.0 Anbindung. Daher können die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte auch nicht annähernd erreicht werden!!!

Zur PCI-Lane-Problematik ist folgendes zu sagen bzw. zu beachten, wenn man sich für eine M.2 SSD Schnittstellenkarte entscheidet. Eine sogenannte Lane ist eine „direkte verbundene Datenleitung“ der CPU über den PCI 3.0 Bus. Grundsätzlich verfügen die CPU´s über eine endliche Anzahl von sogenannten PCI 3.0 Lanes, die sie verwalten kann. Als Beispiel möchte ich hier die AMD Ryzen-Serie und auch INTEL-Prozessoren im mittel- bis hochklassigen Segment ansprechen. Die AMD Ryzen CPU´s (Serie 3, 5,7) verfügen in der Regel über 24 Lanes. INTEL-Prozessoren(i3, i5, i7)verfügen in der Regel über 16-20 Lanes. (High End Prozessoren wie zum Beispiel AMD Ryzen Threadripper und INTEL-Skylake X (i9) Prozessoren ausgenommen).
Ich gehe im folgendem Beispiel von meiner Konfiguration, hier nochmals angesprochen, CPU AMD Ryzen5 2600X sowie das Mainboard MSI 470 Gaming Pro, aus. Ich versuche dieses wie eingangs erwähnt für jeden auch nicht Profi anschaulich zu erläutern und gehe daher nur auf die wesentlichen Punkte ein.

Für eine Grafikkarte werden 16 Lanes des PCI 3.0 Busses der CPU benötigt und auch in der Regel von dieser reserviert.
Wird nun eine zweite Grafikkarte installiert, teilen sich die beiden Grafikkarten die 16 Lanes auf, das heißt jeweils 8 Lanes pro Grafikkarte stehen nun zur Verfügung. Da eine Lane 8 GT/s (Gigatransfers pro Sekunde) übertragen kann, ist im oben genannten Beispiel nur noch der halbe mögliche Datendurchsatz einer Grafikkarte möglich, da diese anstelle der 16 Lanes „nur noch“ 8 Lanes zur Datenübertragung verwenden kann. Wie man an dem oben genannten Beispiel der Grafikkarten sehen kann, teilt die CPU die Lanes so ein, wie sie diese benötigt, um entsprechend die verbaute Hardware „am Laufen zu halten“. Wenn man davon ausgeht, dass jeder bzw. viele eine Grafikkarte in ihrem System eingebaut haben, sind also 16 Lanes durch die Grafikkarte reserviert. Bei meiner Konfiguration habe ich demnach noch 8 Lanes zur Verfügung. Da die SATA Anschlüsse, USB Ports, Audio Decoder, Netzwerk usw. intern am Mainboards über 4 PCI 3.0 Lanes ebenfalls angeschlossen sind, habe ich demnach noch 4 Lanes für die M.2 Corsair zur Verfügung. Die M.2 Corsair MP 510 kann nun auch ihre volle Leistung abrufen und zur Verfügung stellen.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 4x Mainboard intern, 4x M.2 SSD) = volle Leistung.

Würde ich in dieser Konfiguration eine weitere M.2 SSD einbauen, wäre dieses nur noch mit 2 Lanes möglich (also mit der Hälfte der möglichen Datenleitungen), da 2 Lanes nun vom Mainboard (SATA Anschlüsse USB Ports usw.) „geteilt werden“ (Sharing), hätte dieses dann zur Folge, dass bei einem Einbau zweier M.2 SSD´s, in dem Beispiel SATA Ports, abgeschaltet werden und nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieses erkennt die CPU bereits beim Booten des Rechners automatisch und verwaltet dementsprechend die Lanes.

Kurz gesagt 24 Lanes = (16x Grafikkarte, 2x Mainboard intern (Abschaltung von SATA Ports),
2x zweite M.2 SSD. = „halbe Leistung“, 4x erste M.2 SSD = volle Leistung)

Hinweis zu INTEL Prozessoren:
Natürlich funktioniert eine M.2 SSD auch hier, dennoch stehen wie oben genannt in der Regel 4-8 Lanes weniger zu Verfügung, demnach ist hier die Kapazität schneller erreicht bzw. schon erschöpft.
Hier kommt es demnach zu einem „Flaschenhals Effekt“ (maximale Datentransferrate zwischen Endgerät am I/O-Hub 4GB/s).

Fazit:
Die Corsair MP 510 bringt für den „normalen Alltagsgebrauch“ einen messbaren Performancegewinn gegenüber der Samsung EVO, der aber für den normal Verbraucher marginal erscheinen mag. Dennoch möchte ich nach dem Test diese nicht mehr missen und verwende diese weiterhin in meinem System. Alle Funktionen, ob Kopieren, Booten, Spielstart werden spürbar schneller ausgeführt. Gerade in Bezug auf größeren Datentransfer von Dateipaketen macht sich dieser Vorteil deutlich bemerkbar. Was mir ebenfalls auffiel, ist, dass bei ca. >60 Grand Datenübertragungseinbrüche messbar waren. Diese waren aber nur messbar wahrzunehmen. Bei ausreichender guter Belüftung im PC Gehäuse bzw. auf dem Mainboard (M.2 Kühler) sollte dieses messbare Verhalten keine Probleme darstellen. Spürbar war dieses nicht. Im normalen Gebrauch werden über 60 Grad denke ich kaum erreicht (wurde von mir erzwungen).

Darüber hinaus sollte man vorher prüfen, ob die CPU, das Mainboard und die entsprechende vorhandene eingebaute Hardware für den Einsatz einer M.2 SSD ohne Einbußen der Datenübertragungsgeschwindigkeit und der vorhandenen Peripherie erfüllt sind (ein Blick ins Mainboard Handbuch bzw. wie viele PCI 3.0 Lanes hat die CPU überhaupt (Herstellerseite), ist zielführend). Auf jede mögliche CPU und Mainboard Konfiguration kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Wenn der Preisunterschied von zurzeit 60€ sich der SSD (SATA) annähert, ist es durchaus eine sehr gute Alternative für Jedermann, um seinen PC zu konfigurieren oder aufzurüsten. Dennoch ist die Corsair MP 510 ein absolutes Geschwindigkeits-Monster. Wenn man die Voraussetzungen der eigenen Konfiguration geprüft hat und nicht Äpfel mit Birnen vergleicht (Lane Problematik), bekommt man hier eine super schnelle M.2 SSD.

Daher von meiner Seite aus eine „klare Kaufempfehlung“ aufgrund des Performance- und Geschwindigkeitsgewinns in allen Bereichen.
    
  
4 5
     am 20.11.2018
Bei der Konfiguration meines neuen Rechners, bin ich auf die Aktion "Testers Keepers - Corsair MP510" gestoßen. Ich habe mich natürlich sofort als Produkttester für die neue Corsair MP510 in der 480GB-Version angemeldet. Nach Ablauf des Aktionszeitraumes habe ich von Mindfactory eine E-Mail erhalten, wo ich informiert wurde das ich zum Produkttester ausgewählt wurde. Dies hat natürlich keinen Einfluss auf die folgende Bewertung des Produktes. Ich werde versuchen die Vorteile und Nachteile des Produktes aus einem neutralen Standpunkt zu bewerten.

Der für den Test verwendete Rechner besteht aus folgenden Bestandteilen:

Mainboard: MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon AC
CPU: Intel Core i7-8700K
RAM: 16 GB Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3200
GPU: MSi GeForce RTX 2080 Gaming Trio 8GB GDDR6
Gehäuse: Corsair Obsidian 500D
Kühlung: Corsair Hydro Series H150i Pro RGB 360mm (CPU)
Corsair Standardlüfter (1x hinten 1x oben)
Festplatten: Samsung 970 EVO 500GB M.2
Corsair MP510 Force Series 480GB M.2

Das verwendet Mainboard verfügt über zwei M.2 Steckplätze. Aus diesem Grund wurden die Tests der beiden M.2 SSD gleichzeiotig vorgenommen.

Die Produktbewertung ist nach folgenden Kriterien unterteilt:

- Lieferung
- Design
- Verarbeitung
- Benutzerfreundlichkeit Einbau, Software & Treiber
- Features & Leistung
- Vergleich Preis-/Leistungsverhältnis & Haltbarkeit/Garantie
- Fazit
- Fotos/Screenshots

- Lieferung

Hier nochmal ein großen Dank an Mindfactory für die sehr schnelle Lieferung. Aufgrund der kleinen Verpackung wurde bei mir die Zustellung über den Briefkasten erledigt.


- Design

Die SSD wird in einer sehr hochwertig aussehenden schwarz/gelben Verpackung versendet. In der äußeren Verpackung ist noch mal ein Plastik-Inlayer mit der SDD sowie ein kleines Infoblatt. Die SSD besticht durch dessen einfach und schlichtes Aussehen. Nach dem Einbau ist fast nur noch das schwarze Logo mit der silbernen Schrift "Corsair Force Series MP510" zu erkennen. Auf dem verbauten Mainboard sieht die SSD sehr hochwertig aus, jedoch unter Verwendung der verbauten LEDs geht die SSD unter und ist kaum noch sichtbar.

- Verarbeitung

Bei der ersten Betrachtung sieht die SSD sehr hochwertig verarbeitet aus. Auch auf dem zweiten Blick sind keinerlei Mängel zu erkennen. Die Kanten und Ecken sind gut verarbeitet und stellen kein Verletzungsrisiko dar.

- Benutzerfreundlichkeit Einbau, Software & Treiber

Der Einbau der SSD in das Mainboard ist eigentlich sehr einfach. Das Modul wird in die vorgesehene Schnittstelle geschoben. Dann wird die SSD mit einer kleinen Schraube (Zubehör Mainboard) am Mainboard festgeschraubt. Beim Einbau ist nur auf die Richtung der SSD zu achten, das die Aussparung an der richtigen Stelle liegt. Für alle die ihren PC selber zusammen bauen, sollten zum Anfang die SSD verbauen. Je nach Position des M.2-Steckplatzes kann es zu Problemen beim Einbau aufgrund des Platzmangels kommen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte dies aber auch kein Problem darstellen.

Da mit der SDD keine Software oder Treiber mitgeliefert wurden habe ich mich auf der Seite vom Corsair über mögliche Software/Treiber informiert. Das einzige auf was ich bei der Suche gestoßen bin, ist das Programm "Corsair SSD Toolbox". Nach der Installation öffnet sich ein kleines Fenster mit den verbauten Festplatten. Nach längerem suchen habe ich keine Möglichkeit gefunden die SSD über diese Tool einzurichten. Aus diesem Grund habe ich die SSD über Windows eingerichtet. Dies war sehr schnell erledigt und stellte keinerlei Probleme dar.

Nach Einrichtung der SSD war es möglich über die Toolbox verschiedene Vorgänge vorzunehmen bzw. Informationen auszulesen.

- Laufwerksinformationen
- S.M.A.R.T-Status der SSD (z.B. Zusammengesetzte Temperatur / Dateien Einheiten lesen- geschrieben / Einschaltstunden)
- Laufwerk klonen
- Optimieren
- Sicheres Löschen

- Features & Leistung

Von den angegebenen 480GB sind nach der Einrichtung lediglich 447GB verfügbar. Das ist aber leider bei allen Festplatten von den verschiedensten Herstellern normal. Bei der Corsair SSD liegt somit der verwendbare Speicher bei 93,125 %. Bei der Samsung SSD sind von 500GB nur noch 465GB verfügbar, somit liegt der verwendbare Speicher leicht unterhalb der Corsair bei 93%.

Für die Bestimmung der Lese- und Schreibgeschwindigkeiten wird das Programm "CrystalDiskMark 6" verwendet. Das Programm gibt die folgenden 4 Geschwindigkeiten an:

- Seq (Q32T1) - sequentiell / Zusammenhängende Datei an einem Stück gelesen bzw. geschrieben (32 Queues 1 Threads)
- 4KiB (8QT8) - Random 4K / 4kB große Dateien werden zufällig auf der Festplatte gelesen bzw. geschrieben (8 Queues 8 Threads)
- 4KiB (Q32T1) - Random 4K / 4kB große Dateien werden zufällig auf der Festplatte gelesen bzw. geschrieben (32 Queues 1 Threads)
- 4KiB (Q1T1) - Random 4K / 4kB große Dateien werden zufällig auf der Festplatte gelesen bzw. geschrieben (1 Queues 1 Threads)

Herstellerdaten:

Samsung: Seq: Lesen: 3400 MB/s Schreiben: 2300 MB/s
Corsair: Seq: Lesen: 3480 MB/s Schreiben: 2000 MB/s

Samsung 970 EVO: (15 Wiederholungen mit 1GB)

- Seq (Q32T1) : Lesen: 3550,2 MB/s Schreiben: 2510,6 MB/s
- 4KiB (8QT8) : Lesen: 1586,9 MB/s Schreiben: 1721,5 MB/s
- 4KiB (Q32T1) : Lesen: 367,0 MB/s Schreiben: 289,9 MB/s
- 4KiB (Q1T1) : Lesen: 40,09 MB/s Schreiben: 109,5 MB/s

Corsair MP510: (15 Wiederholungen mit 1GB)

- Seq (Q32T1) : Lesen: 3423,8 MB/s Schreiben: 2016,8 MB/s
- 4KiB (8QT8) : Lesen: 2020,4 MB/s Schreiben: 1726,3 MB/s
- 4KiB (Q32T1) : Lesen: 390,7 MB/s Schreiben: 282,4 MB/s
- 4KiB (Q1T1) : Lesen: 103,2 MB/s Schreiben: 134,1 MB/s

Samsung 970 EVO: (5 Wiederholungen mit 4GB)

- Seq (Q32T1) : Lesen: 3444,8 MB/s Schreiben: 2478,8 MB/s
- 4KiB (8QT8) : Lesen: 1241,8 MB/s Schreiben: 1779,2 MB/s
- 4KiB (Q32T1) : Lesen: 372,1 MB/s Schreiben: 297,5 MB/s
- 4KiB (Q1T1) : Lesen: 41,75 MB/s Schreiben: 109,8 MB/s

Corsair MP510: (5 Wiederholungen mit 4GB)

- Seq (Q32T1) : Lesen: 3377,9 MB/s Schreiben: 2003,1 MB/s
- 4KiB (8QT8) : Lesen: 2039,2 MB/s Schreiben: 1460,2 MB/s
- 4KiB (Q32T1) : Lesen: 390,5 MB/s Schreiben: 283,1 MB/s
- 4KiB (Q1T1) : Lesen: 103,3 MB/s Schreiben: 132,2 MB/s

In den oben zusehenden Werte ist erkennbar das beide SDD sehr nahe an den vom Hersteller angegebenen Werten liegen. Teilweise zeigen die SSD sogar bessere Werte. Die SSD vom Samsung zeigt im sequentiellen lesen/schreiben bessere Werte. Die SSD von Corsair zeigt dafür im Random 4K lesen/schreiben teilweise bessere Werte. Bei den SSD-Temperaturen während der Versuche zeigten beide SSD einen sehr ähnlichen Verlauf/max. Temperatur. Die Temperaturen lagen auch im angegebenen Temperaturbereich. Beim Öffnen bzw. Verwenden von Programmen/Spielen war zwischen den beiden SSDs kein Unterschied zu bemerken.

-Vergleich Preis-/Leistungsverhältnis & Haltbarkeit/Garantie

Da die Corsair MP510 480GB der direkte Konkurrent zur Samsung 970 EVO (500GB) ist lassen sich die beiden sehr gut vergleichen. Zum Zeitpunkt der Bewertung lag der niedrigste Preis der Samsung 970 EVO (500GB) bei Idealo.de bei 115,23€. Die Corsair lag bei 134,90€. Somit bezahlt man bei Corsair pro GB 0,3018€ und bei Samsung pro GB 0,2478€, das sind bei Samsung fast 18% weniger. Nichts desto trots haben beiden SSDs ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Gegensatz zu ähnlichen HDDs bzw. 2,5 Zoll SSDs.

Die Zuverlässigkeit der Corsair SSD wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben. Die Samsung SDD hingegen wird nur 1,5 mio Stunden angegeben. Beide Firmen geben ihrer SDD eine Garantie von 5 Jahren.

-Fazit

Pro:
- Design & Verarbeitung
- Benutzerfreundlicher Einbau
- kostenlose Software
- sehr stabile Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
- sehr kurze Ladezeiten vom BIOS/Programmen/Spielen
- gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- Zuverlässigkeit/Garantie

Kontra:
- Konkurrenzfähigkeit zu anderen Herstellern

- Fotos/Screenshots

- Hier leider nicht möglich (Forum)
    
  
5 5
     am 11.11.2018
Bewertung und Test zur 480 GB CORSAIR MP510 Force Series

Vorweg bereits ein herzliches Dankeschön an sowohl Mindfactory als auch Corsair für die Bereitstellung des Produktes zu Testzwecken. Die kostenlose Bereitstellung hat meine Bewertung allerdings in keiner Weise beeinflusst.
Die Bewertung wird sich in folgende Abschnitte einteilen:

Der erste Eindruck
Design,Verarbeitung, Lieferumfang und Verpackung
BIOS und Komfort bei der Handhabung
Software und Treiber
Features und Leistung und Vergleich
Preis-/ Leistungsverhältnis und Vergleich
Fazit

Eingebaut wurde die SSD in einen PC auf Basis eines MSI B450 Gaming Plus Mainboards mit einem Ryzen 5 2600, 16GB G.Skill RipJaws DDR4-3200 RAM und einer PowerColor RX580 Red Dragon V2.

Der erste Eindruck
Wie gewohnt wurde das Paket sehr schnell und in einem einwandfreien Zustand geliefert. Wissend, dass kein großes Produkt zu erwarten war, war ich dennoch über das wirklich kleine Paket überrascht. Mit Vorfreude auf das Produkt lag das Augenmerk allerdings nicht Lange auf dem Karton und dieser wurde umgehend geöffnet.


Design, Verarbeitung, Lieferumfang und Verpackung
Nach dem Öffnen erblickte ich eine noch kleinere Schachtel, die aber bereits auf den ersten Blick einen wertigen Eindruck vermittelt. Auf dieser sind noch einmal die Eckdaten der SSD zusammengefasst, sowie Name und Abbildung des Produkts, in einem fühlbaren Hochglanzdruck auf mattem Hintergrund. Auf der Rückseite werden erneut die ultraschnellen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3.480 MB/s angepriesen, ob aus Marketinggründen, oder zu Recht, dazu später mehr.
Also schnell die Verpackung geöffnet und endlich die SSD in Händen gehalten. Diese liegt ein einem kleinen Plastik-Tray, sicher verpackt. Ansonsten fiel mir noch eine kleine Garantiekarte entgegen, das war alles an Lieferumfang. Schön wäre noch eine Befestigungsschraube für das Mainboard gewesen, allerdings sollte man diese im Normalfall ja noch irgendwo rumliegen haben.
Die SSD an sich ist, wie zu erwarten, super leicht und super klein. Auf der Vorderseite ist der Name sowie das Firmenlogo aufgeklebt. Die Rückseite besteht aus unspektakulärem, schwarzen PCB. Trotz der Größe, sowie des Gewichts, hatte ich das Gefühl etwas hochwertiges in der Hand zu haben, vermutlich auch durch das schicke, schlichte Design.


BIOS und Komfort bei der Handhabung
Aber kommen wir langsam zu den spannenderen Teilen der Rezension. Als nächstes folgte selbstverständlich der Einbau in den PC. Hingegen vieler Kommentare die sich grundsätzlich mit Problemen bei der Erkennung von M.2 SSDs im BIOS befassen, hatte ich hier keinerlei Probleme. Direkt nach dem Einbau und des ersten Starten des PCs wurde die SSD erkannt und konnte sofort verwendet werden. Schnell den alten Windows Bootstick rausgesucht, eingesteckt und die Installation gestartet, die ohne Probleme beendet wurde. Die Zeiten hierzu findet ihr weiter unten, unter dem Punkt Leistung.
Beachten sollte man allerdings, dass beispielsweise im Falle meines Mainboards, durch die Nutzung einer M.2 SSD, SATA Port 5 und 6 nicht mehr zur Verfügung stehen. Da ich zuvor nicht ins Handbuch geschaut hatte, verwirrte mich dies zunächst, stellte aber kein Problem dar, da ich nur 2 weitere Festplatte betreibe. Nutzer, die auf all ihre Port angewiesen sind, sollte dies aber im Hinterkopf behalten.
Hier möchte ich auch noch kurz meine Erfahrungen zum grundsätzlichen Einbau loswerden. Wer vielleicht einen kleineren CPU Kühler hat, oder sich die Mühe macht seine Grafikkarte eventuell auszubauen, sollte hier absolut keine Probleme haben. Will sagen: Der Einbau ist kinderleicht. Einfach das entsprechende Gegenstück zur Aufnahme der Schraube entsprechend versetzen, SSD in den Slot einstecken, runter drücken und fixieren.
Bei mir dauerte dies in etwa 3 Minuten, wäre aber sicherlich schneller gegangen, wenn ich etwas mehr Platz gehabt hätte, oder mir die Mühe gemacht hätte den PC hinzulegen, damit mir die kleine Schraube nicht immer runter gefallen wäre.

Software und Treiber
Wie bereits geschrieben, lag der Packung weiter nichts bei. Dies ist auch nicht nötig, da es nicht erforderlich ist manuell irgendwelche Treiber zu installieren und die SSD ab dem ersten Moment einwandfrei funktioniert.
Für Interessierte bietet Corsair auf der Seite des Produkts das Programm Corsair SSD Toolbox an. Dieses ist bietet allerdings keine besonderen Funktionen, die ein anderes Programm nicht bietet. Man kann hier z.B. den S.M.A.R.T Staus auslesen, sicher löschen, die Festplatte klonen und grundsätzliche Laufwerksinformationen einholen.

Features und Leistung
Kommen wir zu dem Abschnitt, der wohl die meisten interessieren dürfte. Um allen ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu geben, ist vermutlich die bereits erwähnte Windows Installation ein guter Anfang. Das ganze wurde von einem in die Jahre gekommenen USB Stick aus gestartet und dauerte, vom Beginn bis zum ersten Auftauchen des Homescreens, im ersten Test 7 Minuten und 53 Sekunden und im zweiten Versuchen 7 Minuten und 23 Sekunden. Zwei meiner Meinung nach beeindruckende Werte.

Die Hitzeentwicklung hält sich hierbei auch in Grenzen. Bei normaler Nutzung liegt die Temperatur meist irgendwo zwischen 35°C und 42°C und das ganze in dem be quiet! Pure Base 600, das nicht unbedingt für den besten Airflow bekannt ist.
Auch im Test mit CrystalDiskMark konnte mich die SSD vollends überzeugen. Sie lieferte in mehreren Tests die angegebenen Geschwindigkeiten fast bis auf den den letzten MB/s genau. So hat sie eine Lesegeschwindigkeit von 3478,4 MB/s, bei angegebenen 3480 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 2007,6 MB/s bei angegebenen 2000 MB/s. Wirklich beeindruckend!

Preis-/ Leistungsverhältnis und Vergleich
Das Preis-/ Leistungsverhältnis ist in meinen Augen gut bis sehr gut, allerdings nicht überragend. Man gibt hier immer noch ziemlich viel Geld für vergleichsweise 'wenig' Speicher aus, vor allem da die Geschwindigkeit zwar teils spürbar besser ist, es sich hier aber um dennoch relativ kleine Sprünge gegenüber einer normalen SATA SSD handelt.
Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass sie aber im Vergleich zur Konkurrenz zum einen günstiger ist und zudem, im Gegensatz zu vielen anderen Produkten, die angegebenen Werte tatsächlich erreicht.

Fazit
Zusammengefasst und abschließend bleibt mir nur zu sagen, was sich im Text bisher angedeutet hat. Ich persönlich finde die SSD ziemlich gut, mit überzeugenden Geschwindigkeiten und einem schicken Design, das in jeden PC und auf jedes Mainboard passt. Leichte Abstriche gibt es beim Preis, da dieser zwar im Vergleich überzeugt, jedoch immer noch auf einem hohen Level ist. Nicht, dass die Leistung es nicht wert wäre, nur ist dies eher ein Produkt für Enthusiasten. Verstärkt wird dieser Eindruck auch dadurch, dass die erwähnten Zeiten im Test mit etwa CrystalDiskMark überzeugen und gut aussehen, der Zuwachs an Geschwindigkeit im realen Alltagsgebrauch nicht immer sofort spürbar ist.
Womit wir schon bei der Zielgruppe sind: Für mich ist diese SSD ein Produkt, dass genau das Richtige für jeden ist, der die maximale Leistung in seinem PC vereinen will. Des Weiteren ist es sicherlich eine interessante Option für alle, deren SATA Anschlüsse voll sind, oder die aus Kabelmanagement Gründen lieber auf ebendiese verzichten würden.

Pro
schlichtes/schickes Design, dass auf jedes Mainboard passt
starke Performance
Lese-/Schreibgeschwindigkeiten entsprechen den Angaben
leichter Einbau mit sofortiger Einsatzbereitschaft

Contra
etwas hoher Preis, etwas näher an die 100€ Grenze wäre sicherlich nicht schlecht
    
  

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