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EAN 0718037865386    SKU WDS250G3X0C

Artikelbeschreibung

Seit dem 22.01.2019 im Sortiment

INNOVATIVE NVME SSD-PERFORMANCE

Die WD BLACK™ SN750 NVMe™ SSD bietet Top-Performance für Gaming- und Hardware-Enthusiasten, die ihren PC konfigurieren oder aufrüsten möchten. Die mit Speicherkapazitäten bis 2 TB erhältliche WD Black SN750 NVMe SSD zählt zu den leistungsstärksten Produkten auf dem Markt und sorgt dafür, dass Gamer immer ganz vorn mit dabei sind.

SPITZENLEISTUNG

Schnelligkeit ist entscheidend: Ob Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Systems insgesamt erhöhen oder einfach Games und Levels schneller laden wollen - die WD BLACK-Festplatte reduziert Wartezeiten, damit Sie die ganze Action in vollen Zügen genießen können.

SPEICHERPLATZ FÜR KOMPROMISSLOSE GAMING-PERFORMANCE

Das Herzstück der WD BLACK ist die revolutionäre NAND-Technologie. Durch Verdoppelung der Speicherdichte gegenüber der Vorgängergeneration definiert unser innovatives 3D NAND mit 64 Lagen die Grenzen der Speichertechnologie neu. Dies bedeutet erweiterte Kapazität auf einer Single-Sided-Festplatte, die nicht größer ist als ein Gumstick-Akku und dennoch genügend Speicherplatz für große Dateien und Videospiele bietet.

SCHLANKES DESIGN MIT TEMPERATURREGELUNG

Nicht alle Systeme sind gleich. PC unterscheiden sich in Bezug auf viele Faktoren, z. B. Grafikkarten, CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten, Performance und Aussehen. Die WD BLACK SSDs mit Temperaturregelung1 eignen sich ideal für PCs mit M.2-Formfaktor und sind die ideale Ergänzung für Systeme mit RGB-Beleuchtung und fortschrittlichen Kühltechnologien wie Wasserkühlung.

WD BLACK SSD DASHBOARD

Das WD BLACK SSD Dashboard ermöglicht die Optimierung der Performance mit dem Gaming-Modus. Dieser Modus deaktiviert die Energiesparfunktion der SSD, damit sie bei ressourcenintensiven Spielen auf voller Leistung fährt.


Aktionen und wichtige Informationen

WD Black SN750 NVMe SSD

Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Kapazität: 250GB
Modellserie: Black SN750 Gaming
Lesegeschwindigkeit bis zu: 3100 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 1600 MB/s
Cache: keine Angabe
Formfaktor: M.2 2280
Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 NVMe
Controller: Sandisk/WD
Chiptyp: 3D-NAND TLC
MTBF (Lebensdauer): 1.750.000 Stunden
IOPS (Random 4K schreiben): 180.000
Besonderheiten: NVM Express

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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6 Bewertungen

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RMA-Quote: 1%

 
 
5 5
     am 22.05.2019
Verifizierter Kauf
Was soll ich groß zu dieser M2 SSD sagen. Mir hat die Optik und die Leistung gefallen und deswegen habe ich es gekauft.

Aktuell ist die M2 auf einem Gigabyte Z390 Aorus Elite verbaut und darauf ist Windows installiert.
Habe auch 2 Spiele auf der "Platte" und die Ladezeiten sind gefühlt um einiges Schneller.

Da ich viel Photoshop mit RAW Format bearbeite | empfinde ich hier auch einen Leistungszuwachs.

Als treuer WD Kunde kam für mich auch keine andere M2 in Frage.
Ich hoffe das die Preise weiter sinken | damit ich mir für meine Spiele eine 1TB M2 SSD (natürlich wieder von WD) kaufen kann.
    
  
5 5
     am 08.03.2019
Produkttester
Produkttest Western Digital Black 250Gb SN750 Gaming M.2 2280 NVMe SSD
1. Versand: Die Lieferung kam wie üblich über DHL und erreichte mich flott zwei Tage nach Eingang der Versandbestätigung von Mindfactory.de. Wie gewohnt war die Versandverpackung solide und stabil.
2. Erster Eindruck und Lieferumfang: Die WD BACK SSD kam lediglich in einer schlichten Verpackung und mit der obligatorischen Garantiekarte. Der schwarze Karton wirkte wertig und optisch ansprechend. Die WD BLACK SSD wurde durch ein Plastikgehäuse gesichert welches gleichzeitig als Sichtfenster dient. Einziges Manko bisher: Leider fehlt eine passende Schraube, welche zum Einbau benötigt wird, mehr dazu aber beim Punkt "Einbau".
3. Design und Optik: Etwas schade finde ich, dass die WD BLACK SSD selbst zwar wie auf der Verpackung dargestellt "Black", also ganz aus schwarzem Kunststoff gefertigt ist. Leider bedeckt ein Schwarzer Aufkleber mit verschiedenen Seriennummern, Barcodes etc. fast die ganze Festplatte. Da mein PC in einem Gehäuse mit seitlichem Sichtfenster verbaut ist war ich zuerst etwas enttäuscht und wäre mit einer schlichten PCB Optik deutlich zufriedener gewesen. Glücklicherweise ist der M.2 Slot in meinem Fall aber so wie so an einer unauffälligen Stelle auf dem Mainboard platziert, sodass die SSD fast vollständig von meiner Grafikkarte verdeckt wird. Für Optik Enthusiasten mit anderem Mainboard Layout könnte der Aufkleber allerdings störend werden.
4. Einbau: Der Einbau gestaltete sich aufgrund der bereits genannten Position des M.2 Slots unter dem Steckplatz für die Grafikkarte etwas schwierig. Als erstes musste ich also meinte Festplatte aus dem Gehäuse nehmen, anschließend dann die WD BLACK SSD einbauen und danach Grafikkarte wiedereinsetzen. Sehr angenehm ist die Tatsache, dass M.2 SSDs ganz ohne weitere Kabel in das System verbaut werden können, im Vergleich zu einer SATA SSD spart man sich also zwei Kabel, ein Strom- und ein SATA-Kabel. Dies sorgt für ein aufgeräumtes Gehäuse und man braucht sich keine Gedanken über fehlende Kabel zu machen. Problematisch könnte in manchen fällen allerdings die oben erwähnte fehlende Schraube werden. Für die Installation der SSD ist ein Abstandhalter und eine kleine Schraube nötig. Glücklicherweise hatte ich von beidem genügend aufgehoben und konnte somit die SSD problemlos verbauen.
5. Aktivierung: Beim ersten Start meines PCs nach dem Einbau der neuen WD SSD hatte ich dann einige Probleme, meine alte SanDisk SSD wurde nicht mehr erkannt und mein PC startete nicht mehr. Um mich zu vergewissern, dass ich beim Einbau nichts beschädigt hatte baute ich also erst einmal die WD SSD wieder aus, daraufhin fuhr der PC wie gewohnt hoch. Einige weitere Versuche und etwas Recherche im Internet waren nötig, um den Grund für diese Probleme herauszufinden. Grund für den Ausfall war, dass der M.2 Slot zwei der SATA Anschlüsse auf dem Mainboard "lahmlegt" und meine SanDisk SSD in einem der beiden Anschlüsse angesteckt war. Als dieses Problem behoben war musste ich die neue SSD noch partitionieren, um sie dann endlich benutzen zu können.
6. Kompatibilität: Leider musste ich beim Benchmarken feststellen, dass die Leistung der SSD bei weitem nicht die der von Western Digital versprochenen entsprach, meine Messwerte ergaben im Vergleich folgendes:
Lesegeschwindigkeit 812 MB/s statt den versprochenen 3100 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: 785 MB/s statt versprochenen 1600 MB/s
Getestet auf meinem System:

CPU: Intel Core i7 4790K 4x 4.00GHz So.1150
RAM: 8GB Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 DIMM CL9 Dual Kit
GPU: 4096MB MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G Aktiv PCIe 3.0 x16
Prozessor Kühler: Thermalright HR-02 Macho Rev. B Tower Kühler
HDD: 1000GB Seagate Desktop HDD ST1000DM003 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s
SSD-1: 128GB SanDisk Solid State Disk 2.5"
SSD-2: 250GB WD250GB WD Black SN750 Gaming M.2 2280 NVMe PCIe 3.0 x4 (TEST)
PSU: 500 Watt be quiet! Straight Power 10-CM Modular 80+ Gold
Mainboard: ASRock Fatal1ty Z97 Killer Intel Z97 So.1150
Lüfter: be quiet! Silent Wings 3 (3 Stück)
OS: Windows 10 Home 64 bit
Gehäuse: Sharkoon T9 Value Blue Edition Midi Tower ohne Netzteil schwarz

Die fehlende Leistung erklärt sich also durch die fehlenden 4x PCIe lanes meines Mainboards. Leider kann ich also die WD BLACK SSD bis zu meinem ohnehin geplanten PC upgrade nicht auf voller Leistung nutzen und muss mich mit einer SATA SSD ähnlichen Leistung zufriedengeben.
7. Leistung: Um dennoch vergleichbare Leistungsdaten erheben zu können durfte ich mir für ein paar Tests den PC eines bekannten ausleihen. Leider stehen mir nicht alle Details seines PCs zur Verfügung darum nur das wichtigste:

CPU: Intel CORE I5-9600K 6X 3.7 GHZ
RAM: 16 GB DDR4
500 Watt be quiet!
MSI MAG Z390 Tomahawk (Chipsatz: Z390 / Atx)
2 TB SATA III WD BLUE WD20EZRZ
Windows 10 Home 64 bit

Sein System konnte die WD BLACK SSD an ihre grenzen bringen und erzielte folgende Werte:

Lesegeschwindigkeit 3021 MB/s statt den versprochenen 3100 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: 1142 MB/s statt versprochenen 1600 MB/s

Beide Werte sind im Vergleich zu einer herkömmlichen SATA SSD natürlich deutlich höher und können gerade bei professioneller Anwendung und Umgang mit großen Dateien sehr viel Zeit einsparen. Im Alltagsgebrauch (Öffnen von einfacheren Programmen, Textbearbeitung etc.) ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD kaum ein Unterschied bemerkbar. Da die SSD vom Hersteller mit dem Prädikat "Gaming" versehen ist unterzog ich sie auch noch einigen Praxistests. In Spielen wie "Forza Horizon 4" oder "Player Unknowns Battlegrounds" hatte ich in der Vergangenheit immer wieder mit Texturproblemen zu kämpfen da Texturen von meiner Langsamen HDD nicht schnell genug geladen wurden. Dieses langsame Laden führt zu einem sehr unangenehmen Spielerlebnis und beeinflusst den Spielspaß erheblich. Glücklicherweise behebt die schnellere SSD diese Fehler und kann Abhilfe schaffen.
8. Temperatur: Die 250Gb Variante der SSD kommt ohne passiven Kühlkörper und arbeitet in meinem System bei ca. 43°C. Laut Hersteller sind 0°-70° in Ordnung und die Temperatur somit unauffällig.
9. Fazit: Die 250Gb WD Black SN750 NVMe SSD ist Preis-Leistungsmäßig ein sehr solides Produkt, vergleichbar mit ähnlichen Produkten von anderen Herstellern eher auf der günstigen Seite bei ähnlichen Leistungsdaten. Der fehlende PCIe Anschluss ist natürlich ein Fehler meinerseits und schlägt sich nicht negativ auf mein Testergebnis nieder.
Vielen Dank an Mindfactory.de die mir die 250Gb WD Black SN750 NVMe SSD im Rahmen des "Testers | Keepers" Programms zur Verfügung gestellt haben.
    
  
5 5
     am 08.03.2019
Hallo Liebe Leser/innen. Ich durfte dank Mindfactory die SSD WD Black SN750 mit 250 GB ausgiebig testen. Das sind meine Ergebnisse.

Fakten
Die Western Digital Black SN750 ist eine leistungsfähige und preisgünstige NVMe SSD. Sie schneidet in den meisten Fällen mindestens so gut, wie die Konkurrenten ab und ist dabei günstiger. Die im Formfaktor M.2 2280 (also 80mm länge) gebaute SSD benutzt 4x PCIe Lanes, wodurch es die von WD geworbene Höchstleistung erreichen kann. Laut WD soll die 250 GByte Variante, die ich testete, 3100 Mbyte/s beim Lesen und 1600 Mbyte/s beim Schreiben erreichen. Die Varianten mit höherem Speicher sollen sogar satte 3.74 GB/s lesen und 3 GB/s schreiben. Sie kann wahlweise mit Kühlkörpern bestellt werden, die ab 500GB gewählt werden können.
Für die Black SSDs stellt WD ein Programm (Western Digital SSD Dashboard) zur Verfügung, womit man Informationen über das Gerät sich ansehen, die Firmware der SSD updaten und das "Gaming-Mode" in der SSD gesteuert werden kann. Alle der folgenden Tests wurden im Gaming-Mode ausgeführt, obwohl der Modus im Gegensatz zu normalem Modus keine Performanceschübe brachte. Ich nehme an, dass der Gaming-Modus es verhindert, dass die SSD sich in den Energiesparmodus bringt, wodurch die Reaktionszeit bei längerer Nutzung weiterhin kurz bleibt. Dazu konnte ich den höheren Akkuverbrauch bei Gaming-Mode im Laptop feststellen. Um den Modus umschalten zu können, muss man den Computer neustarten.

Hardware
Die Tests habe ich mit meinem Laptop und 2 Betriebssystemen vorgenommen, dass die folgende Konfiguration hat:
CPU Intel Xeon E3-1505M v6
RAM 32 GB DDR4-2400 ECC
GPU Nvidia Quadro M2200
Speicher - Toshiba SSD (NVMe) <- Windowspartition, primäre Arbeitspartition (Entwicklung, Design, virtuelle Maschinen)
- WD Black SSD (NVMe) <- Testprodukt
- Mushkin SSD (Sata6) <- Fedorapartition, sekundäre Arbeitspartition (3D, Simulationcaches)

Bei beiden Systemen habe ich die Tests nach einem Muster vollzogen. Dabei spielten am Anfang die Benchmarks eine Rolle. Als zweites waren "Praxisnahe" Benchmarks von Bedeutung, bei denen ich
" eine 20 GByte große Mülldatei (generiert mit dd-Befehl) und
" meinen Projektordner mit fast 500.000 Dateien und einer Gesamtmenge von 21 GByte, wobei rund 420.000 Dateien unter 100KB groß sind
von der und in die Platte kopiert. Zuletzt habe ich während der normalen Arbeit die Auslastung und die durchschnittliche Schreib- und Leseraten im Blick behalten. Die letzten Tests sind eher gefühlsorientiert und haben keine bzw. wenige Daten als Grundlage.

Tests - Windows
Da Windows in erster Linie nur mit wenigen Dateisystemen nativ klarkommt, habe ich auch nur mit dem Dateisystem NTFS getestet. Ich arbeite 75% meiner Arbeitszeit mit Windows und habe hier auch meine meisten Anwendungen, mit denen ich meine Inhalte generiere. In den Benchmarks erreichte ich nicht immer die Höchstwerte. Ich nutzte neben Crystal Disk Mark auch Atto Disk Benchmark, die teilweise ähnliche Werte hervorbrachte.
In den praktischen Tests konnte ich allgemein gute Ergebnisse erzielen. Das Kopieren meines gesamten Projektordners dauerte fast 40 Minuten. Wenn man jedoch die Menge der kleinen Dateien und vielen Ordner überdenkt, ist die Zahl sehr beeindruckend. Das Kopieren des Ordners auf einem per USB 3.0 angeschlossenen WD Red-Laufwerk dauerte vergleichsweise über 3h.
Die 20GB große Mülldatei wurde dagegen in 35 Sekunden kopiert, der Vorgang wurde aber etwa nach den ersten 5GB an Daten von rund 2GB/s auf 440MB/s gebremst. Dieser Effekt kann durch einen vollen Schreibcache entstehen.
Während der Arbeit an einem größeren Web-App-Projekt konnte ich keine Verbesserung der Performance feststellen, weil man mit sehr vielen kleinen Dateien hantiert. Jedoch konnte ich während der 3-dimensionalen Rauch- und Feuersimulation feststellen, dass meine Grafikkarte zum Engpass wurde, nicht mehr meine SSD. Wegen den Datenmengen arbeitete ich auf der Sata-SSD, die während der Simulation meistens bei 100% Schreiblast arbeitete und bei Wiedergaben nicht nachkam. Die Wiedergabe der Animation aus dem Cache zeigt mit WD Black keine Probleme.
Die ausgeschaltete Gaming-Mode brachte keine Performanceprobleme, außer, dass die Platte sich nach einer Weile der Nicht-Nutzung mehr paar 100 Millisekunden Zeit ließ, angesprochen zu werden. Das merkte man, wenn man nach einer Weile eines der Verzeichnisse aktualisierte/wechselte.

Tests | Fedora
Um beide Systeme und den Umgang mit der SSD vergleichen zu können, habe ich mich darum bemüht, gleiche Daten und Datenmengen zu übertragen. Zusätzlich prüfe ich die Performance des von Samsung entwickeltem Dateisystems F2FS.

NTFS
Zuerst habe ich mit den für Fedora (Linux Distribution) verfügbaren Anwendungen ein paar Benchmarks ausgeführt. Gnome integriertes Laufwerkmanager lieferte ähnliche Ergebnisse wie die Tests unter Windows ab. Leider stürzte die Schreibgeschwindigkeit aber ab 50. Mal schreiben auf 300 MB/s. Mit dem dd-Skript und hdparm konnte ich sogar deutlich höhere Werte kennzeichnen, welche bei 3,25 GB/s lesen und 1,9 GB/s schreiben lagen. Jedoch waren diese Zahlen mit fio nicht reproduzierbar. Dabei kam die SSD auf durchschnittlich 160 MB/s lesen und 190 MB/s schreiben.
In der Praxis ließen sich die letzten Zahlen leider ungefähr reproduzieren. Konstante 200 MB/s beim Schreiben und maximal 900 MB/s beim Lesen derselben Mülldatei, wie bei Windowstests. Der Projektordner wurde innerhalb von 1h auf die SSD übertragen.
Um zu schauen, wie sich die SSD im Gegensatz zu meiner Sata-SSD bei Zugriffszeiten schlägt, wurde auf beiden SSDs ein Webserver gestartet. Dieser Webserver (nginx) lieferte eine 1MB große Mülldatei aus. Von meinem Heimserver aus simulierte ich die Clients mit Hilfe des Apache HTTP Server Benchmarking Tools. Dieses Tool ruft die angegebene Webseite mit vielen parallelen Workern auf und simuliert Hunderte Benutzer von einem einzelnen Rechner aus. Bei dem Test mit 1.000 gleichzeitigen und 100.000 gesamten Anfragen konnte die Sata-SSD durchschnittlich etwa 15.000 Anfragen/Sekunde verarbeiten. Die WD Black jedoch schaffte beinahe 19.000 Anfragen in der Sekunde, also rund 27% mehr. Dadurch kann man die schnelleren Zugriffszeiten bestätigen. Laut dem integrierten Laufwerkmanager lag sie durchschnittlich bei 0,13 Millisekunden.

F2FS
Flash-Friendly File System ausgeschrieben, ist F2FS wie der Name auch schon sagt ein Dateisystem, entwickelt für Flashspeicher wie SSDs und SD-Speicherkarten. Der größte Vorteil der Nutzung dieses Dateisystems ist der Umgang mit Schreibvorgängen, die bei Flashspeicher-Zellen begrenzt sind. Durch die Nutzung des F2FS soll Lebensdauer der SSDs erheblich verbessert werden.
Mit diesem Dateisystem lieferten die Benchmarks bessere Werte, die aber trotzdem weit voneinander lagen. Laufwerkmanagerwerte lagen mit 3,3 GB/s lesen über dem von WD angegebenen Höchstwert und mit durchschnittlich 300 MB/s schreiben deutlich darunter. Mein dd-Skript lieferte sogar einen Höchstwert fürs Lesen von 7 GB/s an. Durchschnittliche Werte lagen trotzdem bei Werksangaben. Die Werte der anderen Programme wurden ebenfalls gebessert und lagen bei mehreren Tests näher an den Windowswerten. Die durchschnittliche Zugriffszeit betrug hier 0,09 Millisekunden, die rund 11.111 IOPS entspricht.
Beim Kopieren von der Mülldatei erreichte die SSD rund 1 GB/s beim Lesen und Schreiben und brauchte 19 Sekunden fürs Lesen und 23 Sekunden fürs Schreiben. Der Projektverzeichnis brauchte über 1 Stunde für die Übertragung.

Fazit
Die Black Gaming SSD von Western Digital ist von der Performance her einer der besten SSDs, die man in dieser Preisklasse finden kann. Mit seiner 2TB Variante würde sie auch gegen den Konkurrenten 970 Pro auftreten dürfen, der maximal 1TB-Karte liefert. Die Zugriffszeiten sind gering, die Lese- und Schreibraten sehr hoch. Bei den Benchmarks schnitt sie meiner Meinung nach sehr gut ab, obwohl unter Fedora Probleme entstanden. Ich denke, dass diese Fehler mit Treibern zusammenhingen und mit dem richtigen Dateisystem behoben werden können. Zudem gibt es leider das Dashboard von WD nicht für Linux und ich konnte auch keine andere Lösung finden Gaming-Modus auszuschalten, außer auf Windows zu wechseln. Während der Gaming-Modus wurden die SSD-Bereiche des Laptops viel wärmer unter Fedora als unter Windows, sogar im Leerlauf.
    
  
4 5
     am 07.03.2019
Produkttester
Zu allererst ganz großes Lob an Mindfactory für die Chance dieses Produkt im Rahmen des Testers Keepers Programm testen zu dürfen. Es ist mir eine große Ehre und macht Riesen Spaß. Zudem freut es mich wenn ich auch anderen potenziellen Käufern die Entscheidung für dieses Produkt leichter machen kann.

Design
Die SSD kommt, wie der Name schon vermuten lässt, in einem schwarzen Design daher. Wobei natürlich die Bezeichnung "Black in erster Linie für die Leistungsklasse steht! Die Beschriftung ist sehr gering und unauffällig gehalten. Das trifft sicherlich bei dem ein oder anderen Nutzer auf hohen Zuspruch, denn so fällt die SSD auf dunklen Mainboards kaum auf. Mit einer Bauhöhe von 2,38 mm lässt sich diese SSD sowohl in Desktop-PC als auch in kompatiblen Notebooks einbauen. Der verwendete Formfaktor ist der gängige M.2 2280 und wird von immer mehr aktuellen Mainboards unterstützt. Die maximale Leistung wird ausgeschöpft wenn der M.2 Slot auf dem Mainboard an vier PCIe 3.0 Lanes angebunden ist.
Verarbeitung
Der Formfaktor ist der weit verbreitete M.2 2280 und entfaltet das gesamte Potenzial wenn es in den M.2 Slot eingesetzt wird, welcher an vier PCI-e Lanes angebunden ist. Das schwarze Design ist ein echter Hingucker und sicherlich ein Kaufkriterium für Benutzer welche Wert auf die Optik bei einem PC legen, erst recht in Zeiten in denen der gesamte PC ohne großen Aufwand farblich abgestimmt werden kann und Mainboards nicht mehr Babyblau oder Grün mit Orangen Ram-Bänken sind.
Die Verarbeitung des PCBs lässt mich nicht an der Qualität zweifeln. Mir sind keine Dinge aufgefallen, welche auf eine schlechte Verarbeitung schließen würden.
Preis-/Leistungsverhältnis
Mit einem Preis zu ca. 79¤ ist diese SSD für die gebotene Leistung sehr attraktiv und sogar noch günstiger als das Vorgängermodell. Bei einem Preis von 0,32¤ pro GB, ist sie leider etwas teurer als die 500GB Variante. Trotzdem schlägt sie das Vergleichbare Modell von Samsung was Preis-/Leistung angeht.

Lese- und Schreibgeschwindigkeit
Folgende Daten wurde mit folgendem Testsystem ermittelt:
CPU: Intel Core I5-9600K
MB: Gigabyte Aorus Z390 Pro
Kühler: NZXT Kraken M22
RAM: 16 GB G.Skill Trident Z RGB 3200
Sys SSD: Samsung 840 Evo 120GB
Grafikkarte: MSI RTX 2070 Gaming Z
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 650
OS: Windows 10 Pro x64

Datenverschlüsselung
Die SSD bietet leider keine Hardware-Verschlüsselung. Dadurch müsste man auf eine Software zurückgreifen, welche den Nachteil hat, dass man sie auch an anderen Geräten nur mit der Software entschlüsseln kann. Bei Hardware - Verschlüsselung wäre das einfacher, da man dazu keine Software benötigt. Auch bei einem Einsatz in einem Mobilen Gerät wie einem Laptop wäre eine Hardware-Verschlüsselung sinnvoll, da solche Geräte leichter gestohlen werden können.
Kompatibilität
Bei einem Nachrüsten dieser SSD in einem älteren System, muss auf einige Dinge geachtet werden. Für den Fall, dass noch kein M2 Slot auf dem Mainboard vorhanden ist, gibt es spezielle Adapterkarten, wo eine M2 SSD eingebunden werden kann. Zudem muss das BIOS bzw UEFI, das booten von einer M2 erlauben. Intel Board ab Chipsatz Z170 unterstützen das booten von SSD so gut wie immer. Sollte das booten von SSD trotzdem nicht unterstützt werden, kann diese SSD nicht als Systemfestplatte dienen, wohl aber als Speicher im System. Für die maximale Leistung muss sie an einem PCIe Gen3 x4 Slot eingeschlossen werden. Sie ist aber abwärtskompatibel mit den folgenden Anschlüssen: PCIe Gen3 x2, PCIe Gen3 x1, PCIe Gen2 x4, PCIe Gen2 x2 und PCIe Gen2 x1.

Installation, Features, Software
Die installation ist sehr einfach. Die SSD wird in den passenden M.2 Slot gesteckt und mit einer Spezialschraube auf dem Mainboard fixiert. In meinem Falle bietet mein Mainboard einen Heatspreader, welcher ebenfalls darüber befestigt wird. Dadurch werden die Temperaturen geringer gehalten und es wird für einen längeren Zeitraum eine höhere Leistung erreicht, zum Beispiel bei einem großen Kopiervorgang.
Startet man die Software "Western Digital SSD Dashboard so ändert sich der Skin der Software automatisch in ein schwarzes Design, welches extra für SN750 Reihe entwickelt wurde. Auf der Oberfläche gibt es eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Gaming Mode welcher die Stromsparfunktion der SSD deaktiviert um dauerhaft die maximale Leistung zu haben.
Die Software bietet darüber hinaus Funktionen wie Firmware Update, Software Update, Diagnose und die Bereinigung der SSD. Außerdem lässt darüber einstellen, ob das Programm mit Windows gestartet werden soll.
Haltbarkeit & Vergleich
WD gibt auf diese SSD 5 Jahre Garantie bei einer erwarteten maximalen Schreibrate von ca 200 TB bevor die Zellen irreparabel werden.

Fazit
Zu der SSD bleibt eigentlich nur zu sagen, dass es eine enorme Verbesserung ist im Vergleich zu herkömmlichen SSDs. Die Größe mit 250 GB ist jedoch nicht mehr ganz so zeitgemäß. Ich würde eher zur 500GB oder 1TB Variante mit Kühlkörper (falls nicht schon am Mainboard vorhanden) greifen, da diese nochmal eine höhere Leistung haben und noch mehr Speicherplatz bieten. Trotzdem ist die 250GB WD Black SN750 Gaming M.2 jeden Cent wert. Die gebotene Leistung bei Spielen als bei Kopieren von größeren Datenmengen ist nicht Vergleichbar mit normalen SSDs. Das erleichtert den Alltag und macht dazu auch noch Spaß.
In diesem Sinne gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung wenn man eine M2 SSD haben möchte aber nicht den Aufpreis für eine größere Variante zahlen möchte.
    
  
3 5
     am 06.03.2019
Produkttester
Test zur 250 GB Western Digital Black SN750 Gaming M.2 2280 NVMe SSD


Einleitung/technische Daten:
Die NVMe Black SSD SN750 von Western Digital kommt in einer schlichten, schwarzen Verpackung geliefert. Meine getestete SSD ist die Variante mit 250 GB. Es gibt sie außerdem noch mit 500 GB und 1.000 GB Speichergröße.
Die über M.2 angebundene SSD hat eine maximale Leserate von bis zu 3100 MB/s und eine maximale Schreibrate von bis zu 1600 MB/s und hat einen TLC Speichertyp verbaut. Die Besonderheit gegenüber anderen SSDs ist hier die Anbindung über das NVMe Protokoll der WD Black und die damit verbundenen deutlich höheren Lese- und Schreibraten. Eine handelsübliche SSD ohne NVMe Anbindung hat meistens Geschwindigkeiten von rund 500 MB/s im Lesen und Schreiben. Die WD Black legt hier also um ein Vielfaches voraus.
Mein selbst durchgeführter Geschwindigkeitstest bestätigt die Herstellerangaben. Gemessen habe ich 3080,5 MB/s im Lesen und 1591,3 MB/s im Schreiben. Berücksichtigt man geringe Schwankungen im Messverfahren, können die Herstellerangaben ohne Weiteres unterschrieben werden.


Design:
Die WD Black SSD sieht auf der Verpackung sehr schön aus. Leider nur auf der Verpackung. Denn einmal ausgepackt begegnet man zuerst einem in der Tat schlichtem und schönen PCB in schwarz. Wäre doch nur der Aufkleber auf der M.2 SSD genauso schlicht. Neben dem WD-Black SN750 Schriftzug haben hier nämlich noch die Seriennummer, verschiedene Logos und weitere Ziffern und Strichcodes Platz gefunden. Eine schlichte SSD, wie sie die Verpackung verspricht, erhalt man damit leider nicht.
Auf dem Mainboard direkt unter der CPU eingebaut befindet sich die SSD genau mittig im System. Und wer ein Glasgehäuse hat und mit seiner Wasserkühlung (eine CPU Luftkühlung würde bei mir den M.2 Slot weitestgehend überdecken) viel Wert auf ein optisch ansprechendes System setzt, wird hier nicht ganz zufrieden sein.


Einbau:
Durch die M.2 Anbindung ist die SSD schnell und simpel auf dem Mainboard verbaut. Lediglich eine kleine Schraube, die dem Mainboard beiliegen sollte, wird zur Befestigung benötigt. Es wird also weder ein Stromkabel, noch ein SATA Kabel zum Mainboard benötigt. Für das Kabelmanagement und ein aufgeräumtes Gehäuse ist eine M.2 SSD somit die perfekte Lösung.


Performance und Gaming:
Im Alltagstest zeigt sich die Festplatte zuverlässig und schnell. Der Windows Betrieb läuft ohne verzögern und Programme öffnen sich flott. Jedoch ist hier subjektiv kein Unterschied zu meiner über SATA angebundenen SSD (ohne NVMe) zu spüren.
Weiter bezeichnet sich die WD Black SSD als "Gaming" SSD. Hier stellt sich für mich die Frage, was der Hersteller damit ausdrücken möchte. Eine speziell für Gamer ausgerichtete Festplatte ist schlichtweg sinnlos, da hierdurch keine höhere Leistung, geschweige denn mehr FPS, erzielt werden können. Hier wird versucht, durch den Zusatz "Gaming" eine größere Gruppe von Käufern anzusprechen und das Produkt markttechnisch besser zu positionieren.
Einen Vorteil bietet die SSD bezüglich der Start- und Ladezeiten. Gegenüber einer handelsüblichen SSD sind die Startzeiten eines Games jedoch nur wenige Sekunden geringer und auch der Windows Boot ist bei einer SSD mit circa 12 Sekunden ohnehin schon ziemlich schnell. Auch wenn die WD Black mit fast 20% schneller im Windows ist, sind die 2 Sekunden Zeitersparnis nicht spürbar, höchstens messbar (beide SSDs mit einem frisch installierten Windows 10 System getestet). Ähnlich verhält es sich mit den Ladezeiten. Sie variieren zwischen den beiden SSD Konkurrenten nur minimal. Ist man zudem im Multiplayer Bereich wie bei Rainbow Six: Siege unterwegs, muss ohnehin solange im Ladescreen gewartet werden, bis auch der Spieler mit der langsamsten Festplatte und den höchsten Grafikeinstellungen das Spiel geladen hat.
Auch beim Kopieren und Verschieben von Daten mit anderen Festplatten oder USB Sticks müssen die Geschwindigkeiten des zweiten Mediums im Blick behalten werden. Andererseits besteht auch hier kein Vorteil gegenüber langsameren SSDs.
Der Vorteil, den man also als Gamer mit der WD Black SSD hat, ist vernichtend gering. Hier lohnt es sich im Voraus darüber klar zu sein, für welchen Einsatzzweck die Festplatte benötigt wird.


Anwendungsbereich:
Als Datengrab für wenig genutzte Dateien ist die SSD unterfordert und schlichtweg zu schade. Die Stärken kann die Festplatte aber im professionellen Bereich ausspielen, wenn es um das Arbeiten mit wirklichen großen Dateien geht.
Häufig arbeiten Schneider und Video Bearbeiter mit aufwendigen Programmen und großen Dateien. Hier zahlt sich die NVMe SSD aus und ist ihren Aufpreis definitiv wert.


Fazit:
Eine klare Kaufempfehlung kann also nicht für jedermann gegeben werden. Klar sollte man sich über den Einsatzgebiet der SSD sein. Ein Windows 10 mit Office Programmen und ein paar Games laufen auf einer handelsüblichen, deutlich günstigeren SSD genauso schnell. Zumindest aber ist der Unterschied für einen solchen Anwender nicht spürbar.
Viel eher sollte man sich die Größe der SSD überlegen. 250 GB sind mit einem durchschnittlichen Software Setup und ein paar Games schnell gefüllt. Hinzu kommt, dass aktuell die Preise für jeglichen Festplattenspeicher sehr günstig sind und voraussichtlich weiter fallen. Für den Preis der WD Black NVMe SSD bekommt man sogar SSDs mit doppelter Speichergröße. Und auch hier sind Namenhafte und Zuverlässige Hersteller mit teilweise 5 Jahren Garantie dabei. Diese Faktoren sind bei Western Digital natürlich nicht zu vernachlässigen. Man bekommt ein Produkt eines Herstellers, der seinen guten Ruf nicht verlieren möchte. Auch wenn ich selbst mit Service von Western Digital noch nie zu tun hatte - und so wird es hoffentlich bleiben | konnte ich bisher nichts Negatives aus Fachkreisen hören. Zumal die Firma ohnehin für höchste Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Produkte steht.
Am Ende frage ich mich, wie sinnvoll eine solche NVMe SSD überhaupt ist. Im Anbetracht auf die angesprochenen großen Datenmengen, welche schneller bewegt und bearbeitet werden können, empfinde ich die 250 GB einfach als zu wenig. Effektiv hat die WD Black SSD 232,88 GB Speicherplatz. Installiert man das Windows System und einige Programme, wird der Platz zunehmend kleiner. Zum Arbeiten werden dann noch die (großen) Dateien selbst benötigt. Diese müssen auf der NVMe liegen. Selbst wenn ich sorgsam mit dem Platz umgehe und alle Daten nach Fertigstellung eines Projektes auf andere, langsamere aber dafür größeren im System eingebaute Festplatten verschiebe, habe ich lange Kopiervorgänge und Wartezeiten. Eine schnelle SSD mit einer solch geringen Kapazität halte ich schlichtweg für wenig sinnvoll und nicht für die Zukunft gerüstet. Die Speicher werden von Jahr zu Jahr größer und günstiger. Unsere Daten, Programme und Spiele wachsen in ihrer Größe mit. Hier sollte also zumindest zur 500 GB Variante gegriffen werden, um nicht nach wenigen Wochen Arbeit einen vollen Speicher befürchten zu müssen.
Professionellen Anwendern, nicht jedoch Gamern, welche auf die Geschwindigkeiten angewiesen sind und davon profitieren, kann ich die WD Black NVMe SSD empfehlen. Dem Standardanwender, also der breiten Masse, rate ich zu einer handelsüblichen (M.2) SSD ohne NVMe Protokoll. Damit lässt sich Geld sparen bzw. mehr Speicherplatz erwerben.
    
  
5 5
     am 01.03.2019
Produkttester
Produkttest zur WD Black SN750 NVMe 250GB SSD

TL;DR: Eine sehr gute, schnelle und solide M.2 Festplatte, dessen Preis ich für die 250GB Version absolut angemessen finde. Klare Kaufempfehlung!

Zuerst möchte ich anmerken, dass ich das Glück habe diese Festplatte im Rahmen der "Testers.Keepers." - Aktion von Mindfactory zu testen. Hierfür möchte ich mich herzlich bedanken!
Ich nutze diese SSD jetzt für mein Betriebssystem und Office-Programme. Mehr dazu später.

Vorweg liste ich hier einmal mein Setup, um klarzustellen in welcher Testumgebung die WD Black M.2 getestet wurde:

Gehäuse: Thermaltake Suppressor F31 (Tempered Glass Edition)
Netzteil/PSU: EVGA SuperNOVA G2 650W
Mainboard: Asus Prime Z270K
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX 16GB (4x4GB) CL16-18-18-35 @2666MHz
Prozessor: IntelCore i5 7600K (Serie:3,8-4.2GHz) übertaktet auf 4.8GHz @ 1,290V
Prozessorkühler: be quiet! Dark Rock Pro 4 (BK022), CPU nicht geköpft, Arctic MX-4 2019 Wärmeleitpaste
Gehäuselüfter: 5x be quiet! Shadow Wings 120mm
Grafikkarte: Asus Dual GeForce GTX1060 6GB (1506MHz, Boost 1708MHz)
Festplatten: -WD Black SN750 Gaming M.2 2280 NVMe (250GB) (Testprodukt)
-Crucial MX500 (500GB)
-Samsung EVO850 (500GB)
Betriebssystem: Windows10 Pro 64-bit

Um das Gesamtpaket der Bestellung bis zum Benchmark abzurunden, teile ich das Review in einige Punkte ein.

Versand:
Bereits nach zwei Tagen Wartezeit hielt ich das erwartete Paket in meinen Händen. Zuerst wirkte die Verpackung seitens Mindfactory sehr stabil, Nachdem ich die Herstellerverpackung sah, änderte ich meine Meinung allerdings. Die SSD ist in einem Plastikgehäuse (Sichtfenster) gesichert - zumindest wäre das der Plan. Leider rutsche die Festplatte in der Verpackung hin und her, nicht besonders vertrauenserweckend.. Bilder dazu sind vorhanden. Dies soll aber der einzige Negativpunkt sein.

Design:
Verpackung und Festplatte sind sehr ansprechend in der Optik, jedoch wäre eine Abdeckung auf der Festplatte noch die Kirsche obendrauf. Es gibt (es wurde jedenfalls angekündigt, heute gibt es dies noch nicht) diese SSD auch mit einem Kühlkörper (ab 500GB) optional bestellbar, dieser ist optisch ansprechender als die nackte Festplatte. Im Mainboard verbaut fällt die SSD allerdings kaum auf, Optik ist mir im PC persönlich nicht so wichtig, ich habe auch kein RGB verbaut, aber da gehen die Meinungen natürlich auseinander. Sehr schön an M.2 Festplatten finde ich, dass keine Leitungen benötigt werden, das Gehäuse wird etwas mehr gecleant, wovon ich ein großer Fan bin.

Verarbeitung:
Die M.2 wirkt sehr solide, WD gibt auf diese Festplatte fünf Jahre Garantie! Da ich dieses Review innerhalb der ersten 14 Tage der Nutzung abgebe, kann ich über die Lebensdauer oder ein Langzeittestverhalten nichts aussagen.

Kompatibilität:
Erstmal sollte man sich vor dem Kauf informieren, ob das eigene Mainboard mit dieser M.2 kompatibel ist. Ist dies nicht der Fall, gibt es auch Adapter, die mit geringen Leistungseinbußen wohl einfach zu verbauen sind. In meinem Fall hat mein Mainboard zwei Steckplätze für M.2 Festplatten. Je nachdem welchen man nutzt, werden gewisse SATA-Anschlüsse von der M.2 blockiert und man muss für konventionelle Festplatten auf übrig gebliebene Anschlüsse zurückgreifen. Ich habe sechs SATA-Anschlüsse und zwei werden von der M.2 blockiert, so habe ich also noch Anschlüsse für 4 weitere Module. Der Formfaktor der M.2 beträgt 2280, d.h. 22mm breit und 80mm lang. Ich habe auf meinem Mainboard den unteren M.2-Slot genutzt, weil mein DarkRock Pro 4 meinen Arbeitsspeicher, wie auch den oberen M.2-Slot blockiert, somit war es einfacher den anderen Slot zu nutzen, einen anderen Grund gibt es nicht. Eventuell muss man den M.2 Slot im BIOS aktivieren, dies geschah bei mir allerdings automatisch.

Einbau:
Sehr einfach! Zuerst nimmt man natürlich die Seitenverkleidung vom Gehäuse ab. In der Mainboardverpackung sucht man den Abstandshalter und die Schraube für die M.2 Festplatte, welche dies sind ist in der Mainboardanleitung nachzulesen. Oftmals ist auch schon ein Abstandshalter vorinstalliert am Mainboard, dies ist bei mir nicht der Fall, da müsste man aber nur erst die Schraube lösen, der Rest ist gleich wie folgt. Zuerst installiert man den Abstandshalter bei der 80mm-Markierung auf dem Mainboard, welchen man nur reindreht. Man setzt die M.2 in einem etwa 30-Grad Winkel an, rastet sie ein, die Einbaurichtung ist selbsterklärend (Platine unten, WD-Logo oben, Kontakte in Richtung Steckplatz) und drückt sie jetzt auf der linken Seite runter, sodass man die Schraube eindrehen kann. Dabei vorsichtig sein: Die Schraube muss keine Kurbelwelle halten, sie dient nur zur Fixierung! Schon ist es vollbracht, die Festplatte ist installiert, ohne Leitungen, Gott sei Dank!

Nutzung:
Wer die Festplatte nicht für ein Betriebssystem nutzen will, hat es noch etwas einfacher als ich. Hierzu kann man im BIOS nachsehen, ob die M.2 erkannt wird. Ist dies der Fall, erstellt man eine neue Partition mit der M.2 (Festplattenpartitionen erstellen und formatieren unter Windows suchen) und weist ihr ggf. einen Laufwerksbuchstaben zu, schon ist sie betriebsbereit. Da ich mit meinem Betriebssystem umgezogen bin, es beziehungsweise neu installiert habe, war es bei mir ein wenig mehr Arbeit, aber auch kein Problem. Man sollte dafür sicherstellen, dass, wenn man mit einem USB-Stick bootet, die M.2 im BIOS als zweite Bootoption direkt hinter dem Boot-USB-Stick steht. Ich habe außerdem die SATA-Kabel meiner anderen Festplatten während der Windwos-Neuinstallation getrennt.

Stromverbrauch und Temperatur:
Hier kann ich aufgrund von fehlenden Sensoren leider keine Aussagen treffen. WD gibt eine Temperaturspanne von 0-70 Grad Celsius an, das 250GB-Modell wird ohne Kühlkörper ausgeliefert. Wer will kann hier noch einen passiven Kühlkörper nachrüsten, welchen man bereits unter 10€ erwerben kann. Dies erhöht eventuell die Performance und Lebenszeit der M.2 etwas. Da in meinem Gehäuse genug Luft zirkuliert, verzichte ich zuerst auf eine passive Kühlung der M.2, vielleicht überlege ich mir dies nochmal, wenn der Sommer kommt. Der Stromverbrauch soll im Betrieb unter drei Watt liegen.

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Aktuell kostet die 250GB-Variante der WD Black SN750 NVMe rund 76€, das macht etwa 0,3€/GB. Sie ist etwas teurer als die Konkurrenz, allerdings auch etwas leistungsstärker. Außerdem sprechen die Garantie von fünf Jahren und der Ruf, dass WD Black Produkte ein Leben lang halten, für sich. Auf jeden Fall ist die Festplatte ihren Preis wert. Herkömmliche SSD-Festplatten sind natürlich günstiger zu haben, allerdings sind diese auch nicht so leistungsstark. Mit dieser M.2 Festplatte bewegt man sich im High-End-Bereich! Ob einem eine herkömmliche SSD reicht, entscheidet man am Ende natürlich selbst.

Benchmarks und Vergleich:
Angegeben vom Hersteller:
Lesen: 3100MB/s | Schreiben 1600MB/s (bis-zu-Werte)
Gemessen habe ich die Geschwindigkeiten mit CrystalDiskMark 6.0.2. Die Festplatte war dabei zu 67% mit Daten gefüllt. Die gemessenen Werte sind näher an den Herstellerangaben als zugegebenerweise erwartet:
Lesen: 3079,8MB/s | Schreiben: 1587,6MB/s.
Zum Vergleich die gemessenen Werte meiner Samsung EVO850 500GB (29% Datenfüllung):
Lesen: 550,1MB/s | Schreiben: 528,3MB/s.
Die M.2 liest also über den Daumen etwa sechs mal so schnell wie die konventionelle SSD, schreibt dabei drei mal so schnell. Dazu muss ich sagen, dass man in diesem High-End-Bereich keine großen Unterschiede bemerkt. Bei normaler Rechnernutzung wie zum Beispiel Surfen, Arbeiten oder Zocken merkt man den Unterschied zur SSD nur minimal. Allerdings bemerkt man den Unterschied zur SSD stark, wenn große Datenmengen ins Spiel kommen. Die M.2 macht einen riesigen Unterschied zur HDD, allerdings behaupte ich, dass für den normalen Nutzer eine herkömmliche SSD ausreicht, wie gesagt, die Unterschiede liegen im High-End-Bereich.

Vor- und Nachteile der WD Black SN750 NVMe 250GB:
Vorteile:
+Lese- und Schreibgeschwindigkeiten die den Herstellerangaben entsprechen und wahnsinnig hoch sind
+schönes Design, alleinstehend und im verbauten Zustand
+einfache Montage, einfache Inbetriebnahme, selbsterklärend, aber auch nachlesbar
+keine Kabel im Gehäuse
+platzsparend
+ganze fünf Jahre Garantie, mit denen man sich sicher fühlt
Nachteile:
-Serienmäßig kein Kühlkörper verbaut
-etwas teurer als die Konkurrenz (m.M.n. aber gerechtfertigt)
-Verpackung nicht optimal gelöst

Fazit: Für mich die optimale Wahl! Ich lege viel Wert auf Qualität, für die ich auch gerne einen Euro mehr zahle. Mein Betriebssystem ist auf die M.2 umgezogen, womit ich sehr zufrieden bin. Die 250GB-Variante hat natürlich keine grenzenlosen Kapazitäten, jedoch brauche ich diese auch nicht. Die Performance dieser SSD ist ohne Frage absolute Spitze, sie kann sich sehen lassen. Wie bereits erwähnt, werde ich im Sommer vermutlich noch einen Kühlkörper nachrüsten, um in diesem Sinne auf der sicheren Seite der Temperaturen zu bleiben. Die Optik gefällt mir, die Montage und Installation war ein Kinderspiel. Rundum ein perfektes Paket für jemanden der ein Upgrade sucht!
    
  

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