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EAN 0843591024334    SKU CSSD-F240GBMP510

Artikelbeschreibung

Seit dem 16.10.2018 im Sortiment

Egal, ob Sie Spiele spielen, Bilder bearbeiten oder Videos erstellen, es ist Zeit für ein Upgrade auf NVMe, wenn Sie schneller arbeiten möchten.

Die CORSAIR Force MP510 NVMe PCIe Gen3 x4 M.2 SSD bietet Ihnen extreme Speicherleistung mit bis zu 3.480 MB / s sequenziellem Lesen und bis zu 3.000 MB / s sequenziellem Schreiben. Dies sorgt nicht nur für extreme Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben, sondern auch in Bezug zu den Antwortzeiten.

Der kompakte M.2 2280-Formfaktor erleichtert Ihnen die Installation in einem kompatiblen Mainboard oder Laptop. Die SSD verbinden Sie ganz einfach über eine Hochgeschwindigkeits-NVMe-PCIe-Gen3 x4-M.2-Schnittstelle.

Mit High-Density-3D-TLC-NAND erzielt die MP510 eine lange Schreibdauer und bietet die ideale Mischung aus Leistung, Ausdauer und Wert. So können Sie die extreme Speicherleistung für eine lange Zeit nutzen.

Mit der Corsair SSD Toolbox Software wird Ihnen zusätzlich die Möglichkeit geboten, erweiterte Laufwerkssteuerungen von Ihrem Desktop aus, einschließlich sicherer Löschung und Firmware-Updates, zu nutzen.


Technische Daten

Allgemein:
Kapazität: 240GB
Modellserie: Force Series MP510
Lesegeschwindigkeit bis zu: 3100 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 1050 MB/s
Formfaktor: M.2 2280
Schnittstelle: PCIe 3.0 x4
Controller: Phison PS5012-E12
Chiptyp: 3D-NAND TLC
MTBF (Lebensdauer): 1.800.000 Stunden
IOPS (Random 4K schreiben): 240.000

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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4 5
     am 15.11.2018
Bevor ich zum eigentlichen Test komme eine kleine Anmerkung: Ich habe die Corsair MP510 240GB im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory kostenlos erhalten, was meine eigene objektive Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

Verpackung und Einbau:
Die Verpackung der Corsair MP510 ist recht schmal und einfach gehalten. Außer einem kleinen Informationsheftchen für eventuelle Garantieansprüche lag nichts weiter bei. Die SSD selbst ist mit den Maßen 22x80mm und einem Gewicht von 55g im Vergleich zu normalen SATA SSDs geradezu winzig, wirkt aber dennoch sehr hochwertig verarbeitet. Der Einbau der SSD erfolgte schnell und unproblematisch auf einem MSI X470 Gaming Plus Mainboard. Die Corsair MP510 M.2 SSD wird hierbei nicht wie Festplatten im klassischen Sinne über ein SATA Kabel mit dem Mainboard verbunden, sondern über eine M.2 Schnittstelle direkt ans Mainboard gesteckt. Dies spart nicht nur Platz, sondern bietet auch die Möglichkeit für höhere Übertragungsraten. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, die SSD, wenn möglich, an eine PCI Express 3.0 Schnittstelle zu stecken, um ihr volles Potenziell auch ausschöpfen zu können. Fast alle der gängigen Mainboards im Mittelklasse bzw. High-end Segment besitzen heutzutage eine solche Schnittstelle.

Inbetriebnahme & Software:
Die Inbetriebnahme erfolgte nach Formatierung ohne weitere Probleme. Von den 240GB sind 223,55GB nutzbar. Die SSD lässt sich mit dem hauseigenen Programm Corsair SSD Toolbox problemlos verwalten und optimieren. So können der S.M.A.R.T Status auslesen, die Temperatur überwacht oder Daten auf der Festplatte sicher gelöscht werden. Auch ein einfaches Update auf zukünftige Firmware Versionen ist damit möglich. Das Programm an sich bietet nichts grundsätzlich Neues, ist jedoch speziell bei der anfänglichen Einrichtung "nice to have".

Leistung:
Vor dieser SSD besaß ich lediglich eine recht alte 256GB Crucial SSD (CT256MX100SSD1), welche ich in verschiedenen Benchmarks gegen die MP510 antreten ließ, um einen genauen Vergleich anstellen zu können. Hierbei kamen die gängigen Benchmark Programme AS SSD sowie CrystalDiskMark zum Einsatz. Die Benchmarks wurden jeweils 3x durchgeführt, um Falschmessungen auszuschließen und Mittelwerte bilden zu können.

Schon beim sequentiellen Lesen und Schreiben zeigen sich in CrystalDiskMark deutliche Unterschiede. Während die Crucial SSD nur auf Werte von 560.5MB/s beim Lesen und 334.3 MB/s beim Schreiben kam, lagen die Werte der Corsair M.2 SSD bei 3099.4 MB/s bzw. 1041.0 MB/s. Dies deckt sich mit den Herstellerangaben auf der Verpackung von max. 3100 MB/s beim sequentiellen Lesen und max. 1050 MB/s beim sequentiellen Schreiben. Somit ist hier festzustellen, dass die Corsair SSD hier gegenüber älteren SSD Modellen knapp 5x schneller Daten lesen und ca. 3x schneller Daten schreiben kann. Spaßeshalber habe ich auch die Lese- und Schreibwerte meiner HDD gemessen. Diese kommt nur auf 76.49 bzw. 62.42 MB/s und ist somit hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit in keiner Weise vergleichbar. Auch die etwas anspruchsvolleren und realitätsnäheren 4K Tests sprechen eine deutliche Sprache: hier ist die Corsair MP510 etwa doppelt so schnell wie eine SATA SSD:

Schaut man sich nun die AS SSD Benchmarks an, fällt auf, dass diese geringfügig schlechtere Werte sowohl für die Crucial als auch für die Corsair SSD liefern. Während die MP510 hier auf 2601,32 MB/s Schreiben und 975,79 MB/s Lesen kommt, liefert die Crucial SSD Werte von 521, 49 bzw. 302, 76 MB/s. Trotz der minimal niedrigeren Werte verbleibt die Corsair MP510 auch nach diesem Benchmark ca. 5x schneller beim Lesen und 3x schneller beim Schreiben von Daten. Welche Werte nun aussagekräftiger sind, kann hier jeder für sich selbst entscheiden, die Wahrheit wird wie so oft irgendwo dazwischen liegen. Auch die Zugriffszeiten der Corsair MP510 beim Lesen und Schreiben sind mit 0.033ms und 0.289 ms deutlich geringer als die älterer SSD (0.088ms/0.544ms), was zwar im Alltagsgebrauch nicht wirklich auffällt, aber für die Leistung der M.2 SSD spricht. Auffallend bei diesem Benchmark sind jedoch die gemessenen Unterschiede hinsichtlich der 4k Performance bei niedrigen (1GB) und hohen (10GB) Dateigrößen. Während die Crucial MX100 hier noch etwa gleichbleibende Ergebnisse liefert, fällt auf, dass die Leseraten der Corsair MP510 hier leicht einbrechen. Während beim 1GB Test noch 55,44 MB/s (4K) bzw. 1032,35 MB/s (4K-64Thrd) erreicht wurden, sinken diese Wert beim 10GB Test leicht ab auf 39.88 MB/s (4K) bzw. 663, 74 MB/s (4K-64Thrd). Da diese Tests jedoch die "Extrembedingungen" darstellen, welche im Normalbetrieb nur selten auftreten, sind die leichten Schwankungen hier zu vernachlässigen und wirken sich nicht weiter negativ auf das Gesamtbild aus:

Der Kompressionsbenchmark von AS SSD unterstützt hier die zuvor gemessenen Ergebnisse. Auch hier ist die MP510 etwa 5x so schnell beim Lesen und ca. 3x so schnell beim Schreiben. Der im Alltagsgebrauch wahrscheinlich repräsentativste Kopier-Benchmark zeigt etwa doppelt so hohe Transferraten für ISOs, Programme und Spiele bei deutlich geringerer Dauer:

Auch bei der Startzeit aktueller Spiele lassen sich klare Unterschiede erkennen. Gemessen wurde hier die Ladezeit von Far Cry 5 und Hitman First Season jeweils unter identischen Bedingungen.

Far Cry 5
HDD: 0:45min
Crucial SSD: 0:32min
Corsair MP510: 0:23min

Hitman First Season
HDD: 0:35min
Crucial SSD: 0:24min
Corsair: MP510: 0:19min

Wie man an Far Cry 5 sehen kann, lassen sich die Ladezeiten durch Einsatz von SSD Festplatten erheblich verringern. Speziell auf der Corsair MP510 brauchte das Spiel nur knapp die Hälfte der Zeit um zu laden. Auch bei Hitman First Season ist ein Plus von 5 Sekunden zur älteren SSD zu erkennen.

Testweise habe ich auch Windows 10 auf die Corsair SSD geklont. Während es schon auf der älteren SSD im Vergleich zu herkömmlichen HDD recht schnell startete, ist es nun fast direkt bereit, so als ob es auf HDD aus dem Standby booten würde! Im Vergleich zu den Ladezeiten der oben genannten Spiele ist der Geschwindigkeitsschub hier noch deutlicher spürbar.

Bezüglich der Temperatur der MP510 konnte ich keine Probleme oder Drosselungen feststellen. Die Temperaturen lagen bei mir deutlich unter 60 Grad. Ob dies einer zu geringen Beanspruchung oder der Kühlung im Gehäuse/am Mainboard geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen. Eine temperaturbedingte Drosselung bei höheren Temperaturen mag vielleicht bestehen, dennoch würde diese nur in wirklichen Extremfällen bei Dauernutzung wirklich eine Rolle spielen. Unter Normalbedingungen würden die meisten Anwender auch bei einem Leistungsabfall keine deutliche Verzögerung merken, da selbst dann die M.2 SSDs ihre Vorgängermodelle noch deutlich überlegen sind.

Preis-/Leistungsverhältnis
Die Corsair MP510 kostete zum Testzeitpunkt bei Mindfactory in der 240GB Variante etwa 70€, während ihr direkter Konkurrent - die Samsung 970 EVO 250GB - für 69€ dort zu haben ist. Dies ist natürlich im €/GB Vergleich zu herkömmlichen HDD noch recht teuer, da aber bei den Meisten der Use-Case verschieden sein sollte (SSD für OS/Programme/Spiele, HDD als "Datengrab"), sind diese Preise auch eher gerechtfertigt. Vergleicht man die technischen Daten der beiden SSDs miteinander, fällt auf, dass sich die Corsair MP510 im direkten Vergleich zu Samsungs Flaggschiff (wenn auch nur knapp) in Punkto Geschwindigkeit geschlagen geben muss. Die Samsung EVO 970 bietet hier eine Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 3400/1500 MB/s statt den 3100/1050 MB/s der MP510. Dieser Unterschied ist im alltäglichen Betrieb jedoch kaum wahrnehmbar. Positiv hervorzuheben ist, dass von Herstellerseite eine Betriebsdauer (MTBF) von 1.800.000h angegeben ist, während das Samsung Pendent nur 1.500.000h aufweist. Somit liegt hier keine der beiden SSDs klar vorne, wodurch es im Endeffekt nur auf persönliche Präferenzen ankommt. Auch die TBW Bewertung der MP510, welcher die Menge an Daten angibt, welche ohne Ausfall auf die SSD geschrieben werden können, ist mit 400 fast 3x so hoch wie die der Samsung EVO (150). Ebenfalls ist anzumerken, dass die MP510 in der 240GB Variante im Gegensatz zu den größeren Varianten (480GB, 960GB, 1920GB) die "langsamste" der neuen MP510 Reihe ist. Die größeren Varianten etwa bietet leicht höhere Lese - und deutlich höhere Schreibraten mit steigender Kapazität und sind somit der Konkurrenz von Samsung ebenbürtig bzw. auf Grund der längeren Haltbarkeit sogar überlegen. Ich persönlich würde mich trotz o.g. Kritik dennoch für die Corsair MP510 240GB entscheiden, da m.M.n. die Lebensdauer einer SSD deutlich wichtiger ist, als kaum messbare Geschwindigkeitsunterschiede.

Fazit
Sollte man sich nun also eine SSD zulegen und macht eine M.2 SSD überhaupt Sinn? Dies ist natürlich stark vom Use-Case abhängig. Nutzern älterer HDD Festplatten ist auf jeden Fall zu einem Upgrade zu raten. Allein die Ladezeiten der Spiele, die Bootzeiten von Windows und nicht zuletzt die Kopiergeschwindigkeit sind ein Unterschied wie Tag und Nacht. Doch auch Nutzer älterer SATA SSD sollten hier über ein Upgrade nachdenken, da auch hier - je nach vorheriger SSD - ein deutliches Leistungsplus erzielt werden kann. Somit kann die Corsair MP510 240GB hier uneingeschränkt empfohlen werden. Negativ anzumerken sind hier allein die minimal niedrigeren Transferraten im Vergleich zu anderen Konkurrenzprodukten sowie die Leistungsunterschiede zu größeren Varianten der Corsair Force Serie. Wer also das letzte bisschen Schnelligkeit & Leistung aus seinem PC herauskitzeln möchte, sollte - den passenden Geldbeutel vorausgesetzt - zu einem Modell mit mehr Kapazität aus der MP510 Reihe greifen. Alle anderen werden aber auch mit der Corsair MP510 glücklich!

Kurz zusammengefasst:

Pro:
- günstiger Preis von 70€
- hohe sequentielle Transferraten
- unproblematischer Einbau
- sehr lange Haltbarkeit (TBW/MTBF)
- sehr kurze Boot- und Ladezeiten

Contra:
- geringere sequentielle Transferraten der MP510 240GB im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller im selben Preissegment (Samsung 970 EVO) und zu anderen SSD der Force Serie mit höherer Kapazität
    
  
3 5
     am 14.11.2018
Als ich von der Aktion gehört habe, die Corsair Force MP510 zu testen, habe ich mich direkt angemeldet. Auf Grund der Tatsache, dass ich vor kurzem einen neuen Rechner zusammengestellt habe, eignet sich mein System daher bestens, um die MP10 auf Herz und Nieren zu testen.

Das Testsystem sieht wie Folgt aus:
Mainboard: ASUS TUF Z390-Pro Gaming
CPU: Intel i7-8086k 4GHz
DDR4 RAM: G.Skill 2x8GB CL16
Kühlung: Wasserkühlung von Alphacool (nur CPU)
Grafikkarte: Geforce GTX970

Das Mainboard bietet 2 M.2 Steckplätze an, welche jeweils im PCIe x4 Mode betrieben werden. Die Corsair Force MP510 ist somit das Nadelöhr für den Datenaustausch.

Im Folgenden sollen die Vor und Nachteile der M.2 SSD getestet werden. Hierzu werde ich Windows vollständig neu aufsetzen und ausschließlich nur zum testen der SSD verwenden, ohne weitere Programme zu installieren.

Der Test ist wie folgt gegliedert:

- Design
-  Verarbeitung
-  Software & Treiber
-  Komfort bei der Handhabung
-  Leistung
-  Preis-/ Leistungsverhältnis
-  Fazit

1. Design
Das Design ist kompakt, schlicht und unscheinbar in schwarz gehalten mit dem Firmenlogo und dem Firmennamen Corsair sowie groß daneben MP510. Dazu noch oben drüber Force Series sowie darunter ein paar technische Daten und die Kompatibilität.

2. Verarbeitung
Verarbeitet ist die SSD solide. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken an denen man sich verletzen kann. Allerdings ist auch kein Kühlkörper verbaut, sondern lediglich ein etwas dickerer Aufkleber auf der SSD. Ein kleiner Nachteil ist hier schon zu erkennen. Auf der Verpackung konnte ich nirgendwo die Maße der SSD sehen. Laut Mindfactory soll sie 22mm breit sowie 80mm lang sein und 55g wiegen. Diese Angaben sind zumindest beim Gewicht nicht korrekt. Die Maße sind: LxBxH: 80x22x2mm sowie das Gewicht von 7g.

3. Software & Treiber
in der Verpackung haben keine CD oder sonstige Speichermedien gelegen, welche auf zusätzliche Software hindeuten. Wenn man also den Rechner vollständig neu aufsetzt, ohne eine Verbindung zum Internet zu haben, ist demnach keine Software verfügbar.

4. Komfort bei der Handhabung
Der Einbau in das Mainboard war denkbar einfach. Einfach reinstecken, mit einer Schraube fixieren, fertig. Die Installation ist allerdings von Mainboard zu Mainboard verschieden. In meinem Fall gehört eigentlich noch ein großer Kühlkörper auf die SSD. Ich habe diesen jedoch weggelassen

5. Features & Leistung
Zu aller erst muss bei mir Windows installiert werden, da das System vollständig Jungfräulich ist. 11:00 min hat es bis zum Hallo gedauert inkl. Installation von einem langsamen USB Stick. weitere 1:15min bis zur Windows Oberfläche. Das Installieren der Softwarekomponenten von Windows Dauert dank der 25mbit Leitung ein wenig Länger. Hier ist das WLAN das Nadelöhr.
Nach erfolgreicher Installation wird Windows komplett heruntergefahren und neu gestartet. Die Zeit zwischen dem erlöschen des UEFI Screens vom Mainboard bis zum erscheinen des Windows Desktops sind sage und schreibe 8,98s! Das ist extrem zügig.

5.1 Leistung über den Benchmark test:
Nach der Installation von Windows sind noch genau 199GB auf der SSD frei. Sie ist nun C Luafwerk, daher kann der Benchmark durchaus als realistisch eingestuft werden.
Folgende Werte kamen hierbei raus:

User Benchmark:
sequentieller test: Lesen: 934 MB/s Schreiben: 985 MB/s
Random 4K: Lesen 35.7MB/s Schreiben 170 MB/s

AS SSD Benchmark Durchschnitt von 1GB:
sequentielles Lesen: 2363 MB/s Schreiben: 977MB/s
Random 4K Lesen: 45 MB/s Schreiben: 158 MB/s
4K-64Thrd Lesen: 1051 MB/s Schreiben: 887 MB/s
Zugriffszeit Lesen: 0,039ms Schreiben: 0,024ms

10GB im Schnitt:
sequentielles Lesen: 1325 MB/s Schreiben: 985 MB/s
Random 4K Lesen: 26 MB/s Schreiben: 160 MB/s
4K-64Thrd Lesen: 667 MB/s Schreiben: 720 MB/s
Zugriffszeit Lesen: 0,040ms Schreiben: 0,234ms

Transferrate:
ISO Datei 1229 MB/s
Programm: 855 MB/s
Spiel: 1239 MB/s

Man kann also sehr gut sehen, dass beide Benchmark Tests nahe beieinander liegen, sich jedoch nur im sequentiellen Lesen unterscheiden. Aufgefallen ist mir jedoch die starke Wärmeentwicklung der SSD während des 10 GB Testdurchlaufs. Im Idlemode hat die SSD Ca. 40°C Während des Tests beträgt die Temperatur jedoch 75°C ziemlich viel in meinen Augen! (Gemessen wurde die Temperatur berührungslos über ein IR Temperatur Messgerät)
Zudem ist mir aufgefallen, dass die Leistung der SSD stark Wärmeabhängig ist. Lasse ich den Test mehrmals hintereinander durchlaufen, wird die SSD heißer und die Werte verschlechtern sich. Ist der Test nur sehr kurz, sind die durchschnittlichen Werte deutlich besser.
Die Werte auf der Verpackung werden jedoch nicht erreicht. Ausschließlich beim sequentiellen Schreiben kommen die Werte annähernd an die 1050 MB/s heran.
Es ist also zwingend erforderlich, die SSD zu kühlen! Es sollte daher statt dem Aufkleber ein entsprechender passiver Kühlkörper verbaut werden, welcher mit einem Wärmeleitklebepad direkt auf den Speichermodulen sitzt. Dies schützt nicht nur die SSD vor Überhitzung, sondern auch vor zu schnellem Altern.
Da die Leistung nur im Desktop Betrieb gemessen wurde, können die Werte im Stand-Alone, also als Medien-Platte durchaus abweichend sein. Jedoch benötigt man dort in den seltensten Fällen eine solche SSD. Viel sinnvoller sind in meinen Augen die M.2 SSDs als Systempartition, bei der die Programme aktiv dort betrieben werden. Daher ist mein Benchmark Test durchaus realistisch anzusehen.

6. Preis Leistung:
Der aktuelle Preis von 71¤ ist für so eine SSD verhältnismäßig günstig, wenn man alleine nur die ¤/GB ansieht (0,2958¤/GB) Die 240 GB können jedoch nie ganz ausgeschöpft werden. Zum einen werden Systempartitionen erstellt, zum anderen sind die 240GB nur die Normgröße. Bei mir sind es 223,56GB laut Datenträgerverwaltung von Windows. Somit kommt man auf einen effektiven Preis von 0,3176¤/GB. oder 93% Nutzbarkeit der SSD (inkl. der Systempartitionen). Die Samsung 970 Evo 500GB, welche zudem noch höhere Werte angibt kommt bei 118,90¤ auf einen Preis von 0,2378¤/GB und damit deutlich günstiger als die Corsair. bei der 250GB Version der 970 EVO kommt man zudem bei einem derzeitigen Marktpreis von 69¤ auf 0,276¤/GB. Damit ist die Samsung SSD der Corsair trotz der besseren nominellen Leistung überlegen. Es müssten hier allerdings noch vergleichbare Tests gemacht werden.

7. Fazit:
Als Gesamtnote würde ich ihr eine 3 geben. Mir fehlen leider ein paar Vergleichswerte. Allerdings ist die starke Hitzeentwicklung und die damit einhergehende Leistungsminimierung ein Abzugskriterium. Weiterhin ist sie trotz der schlechteren Nominalleistung der Samsung 970 EVO unterlegen was das Preis/Leistungsverhältnis angeht. Die angegebenen Daten der Schreib bzw. Leserate werden auch nicht erreicht.
Positiv ist allerdings die Kompaktheit der Karte sowie die Verarbeitung.
Um konkurrenzfähig zu sein müsste allerdings der Preis noch etwas sinken. Sofern ich sie kaufen müsste, würde ich eher zu einer anderen SSD tendieren.
    
  
5 5
     am 10.11.2018
Ich habe die Corsair Force MP510 (240GB) im Rahmen von Testers Keepers zugeschickt bekommen und testen dürfen. Dies nimmt keinerlei Einfluss auf meine folgende Bewertung.
Die folgenden Aspekte stammen aus meiner eigenen Erfahrung mit der SSD und sollen einen guten Überblick auf die Vor- und Nachteile des Speichermediums geben.

Die SSD kommt verpackt in einem Plastikcover zusammen mit einem Informationsblatt über die Garantieansprüche bei defekter Ware an. Die SSD selbst macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Sie ist komplett in schwarz gehalten und mit silberner Schrift verziert, wie auch auf dem Produktfoto zu sehen. Mit 55g auf Maße von 22 x 80 mm liegt sie erstaunlich schwer in der Hand, was den Eindruck einer guten Verarbeitung noch einmal verstärkt.

Getestet auf dem MSI B350 PC MATE

Kompatibilität:

Solid State Drives des Formfaktors M.2 (früher NGFF Next Generation Form Factor) bieten durch die Unterstützung des PCI-Express-Interface bedeutend schnellere Datenraten als klassische SSDs, wodurch sie in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen haben. Man braucht sich heutzutage beim Kauf eines neueren Mainboards fast keinerlei Gedanken machen, ob diese den M.2 Formfaktor unterstützen, da dieser heutzutage getrost zum Standard gezählt werden kann. Bei der Auswahl muss also lediglich darauf geachtet werden, dass eine M.2-Kompatibilität angegeben ist. Wer sich ganz sicher sei will, den möchte ich an dieser Stelle auf den Artikel Das müssen Sie beim Kauf von M.2-SSDs beachten von PC Welt verweisen. Die MP510 hat einen PCI-Express 3.0 Anschluss.

Einbau und Inbetriebnahme:

Das Medium musste ich lediglich in die passende Schnittstelle einschieben (die Karten besitzen Aussparungen, ähnlich wie man es von den RAM-Modulen kennt, die ein falsches Einsetzen unmöglich machen) und mit einer Schraube links am Mainboard fixieren. Je nachdem, wo die passenden Slots auf dem Mainboard liegen, muss man für den Einbau seine Grafikkarte abbauen, da diese in manchen Fällen den passenden Slot überdeckt. Der SSD lag keine Schraube bei, allerdings sind bei jedem Mainboard, das die Nutzung der M.2 SSD unterstützt passende Schrauben beigelegt. Der Einbau ist also kinderleicht. Falls es hier unerwartet Schwierigkeiten geben sollte, stehen im Handbuch des Boards alle nötigen Informationen zum Einbau bereit.

Allgemeines:

Hier möchte ich auf ein paar relevante Punkte eingehen und auch ab und zu den direktem Vergleich zum Konkurrenten in diesem Preissegment ziehen, der Samsung 970 EVO 250 GB.

Die Corsair MP510 240GB kommt mit 256 MB DDR3 DRAM-Cache (nach der bekannten Formel 1MB pro GB) und hat eine angegebene Lebensdauer (MTBF) von 1.800.000 Stunden (970 EVO zum Vergleich 1.500.000 Stunden). Gleichzeitig hat Corsair den Garantiezeitraum von drei auf fünf Jahre gehoben. Durch ein Over-Provising von 7% steht die MP510 mit 240 GB Benutzerspeicher zur Verfügung (so auch in der Produktbeschreibung angegeben), der physische Speicher beträgt also 256 GB. Der verbaute Controller, der Phison PS5012-E12 ist relativ neu und verspricht ausgehend von den angegebenen Eckdaten eine gute Performance. Es werden 8 NADN-Kanäle und 32 NAND-Chip-Lines geboten. Die MP510 ist mit einer maximalen Schreiblast (TBW) von 400 TB angegeben, die 970 EVO mit 150 TB (für die 240/250 GB-Version). Der SLC-Cache ist von Corsair angegeben und entspricht 24 GB.


Performance:

Bevor ich hier auf meine getesteten Werte eingehe, muss ich sagen: Was für ein Speed-Monster! Wer wie ich den großen Umschwung von HDD auf SDD erlebt hat, weiß, was hier bereits für ein extremer Zuwachs an Performance und allgemeiner Geschwindigkeit vorliegt. Allerdings hauen die PCI-SSDs hier im Schnitt noch einmal knapp 6 x mehr an sequentiellen Lesen und Schreiben raus. Die MP510 ist mit bis zu 3100 MB/s im seq. Lesen und 1050 MB/s im seq. Schreiben angegeben. Damit ist sie zwar die langsamste aus der MP510-Reihe, mit zunehmender Speicherkapazität sind hier bis zu 3480 und 3000 MB/s möglich (960 GB-Version), allerdings steigert sich mit ihr das allgemeine Erlebnis im Gegensatz zu einer herkömmlichen SSD (500 MB/s Lesen und 350 MB/s Schreiben) deutlich. Mein System fährt nun in wenigen Sekunden hoch (Windows 10 auf der MP510 installiert) und im allgemeinen Desktop-Betrieb ist der Unterschied beim Verschieben von Daten, öffnen von Programmen o.ä sehr spürbar (habe vorher eine 128 GB SanDisk genutzt).
Im Test mit AS SSD Benchmark bin ich auf stabile Raten gekommen, die durchschnittlich den versprochenen Werten entsprechen (bei mir: 3088 MB/s Lesen und 1043 MB/s Schreiben). Was mir im ATTO Disk Benchmark positiv aufgefallen ist, sind die sehr stabilen Werte beim Lesen/Schreiben für unterschiedlich große Transfergrößen. Im Vergleich zu der Konkurrenz, wie der 970 EVO von Samsung, welche für 240 GB im gleichen Preisbereich wie die MP510 steht, muss sich die Corsair-Alternative also keinesfalls verstecken. Im Gegenteil, gerade die größeren Speichermedien von Corsair (960 GB) bieten noch höhere Transferraten als andere Hersteller und die momentan schnellsten auf dem herkömmlichen Markt.
Die Temperaturen lagen dabei auch nach längerer Beanspruchung in den gerade noch aushaltbaren Bereichen, stiegen allerdings sehr schnell auf 60-70  an. Die SSD ist auf der Oberseite mit einem schwarzen, weichen Kunststoffüberzug versehen (wo auch die silberne Beschriftung draufsteht), welcher wahrscheinlich auch zur Temperaturabfuhr dienen soll. Dies funktioniert hier also nur mäßig gut, besser geeignet wären wahrscheinlich Mainboards, welche noch extra Wärmeabführer zum Aufschrauben besitzen, dies war bei mir nicht der Fall.

Wann brauche ich eine solche SSD?

Wer eine signifikante Verbesserung der Performance im Desktop-Betrieb erreichen will, ist hier an der richtigen Adresse. Das Laden von Spielen wird zwar auch beschleunigt, hier ist der Aufstieg allerdings nicht so deutlich spürbar wie beim Hochfahren des Rechners. Wer also einen schmaleren Geldbeutel hat und lediglich an der Spieleperformance interessiert ist, sollte lieber zu einer Standard SSD mit dafür größerer Kapazität für das gleiche Geld greifen. Wer das Geld zur Verfügung hat (wobei die Preise für die M.2 SSD mittlerweile ohnehin echt klasse sind) sollte gar nicht lange überlegen und den Aufstieg wagen - es lohnt sich! Ich kann die MP510 unter den genannten Aspekten also guten Gewissens weiterempfehlen.

Pro:

- für vergleichsweise günstige Preise (69¤ für 240GB) gibt es einen unglaublichen Geschwindigkeits-Aufstieg im Vergleich zu SATA-SSDs; gutes Preis-Leistungs-Verhältniss
- einfacher Einbau, vor allem platzsparender, da keine extra Kabel benötigt werden
- die MP510 liefert stabile Transferraten
- das Speichermedium macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck (lange Lebensdauer!) und sieht gut aus, da schlicht gehalten
- CORSAIR SSD Toolbox Software bietet interessante Möglichkeiten wie die sichere Löschung von Daten. Die Software ist online gratis zu bewerben

Kontra:

- starke Temperaturentwicklung, was sich allerdings durch eine bessere Wärmeabfuhr verbessern lassen sollte (nichtsdestotrotz spielt die Temperatur hier für den normalen Nutzer keine größere Rolle)
- minimal kleinere seq. Schreibgeschwindigkeit der 240 GB-Version als andere Modelle im gleichen Preissegment von anderen Herstellern (970 EVO), was sich aber wahrscheinlich im normalen Betrieb nicht bemerkbar macht
    
  

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