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EAN 0843591024334    SKU CSSD-F240GBMP510

Artikelbeschreibung

Seit dem 16.10.2018 im Sortiment

Egal, ob Sie Spiele spielen, Bilder bearbeiten oder Videos erstellen, es ist Zeit für ein Upgrade auf NVMe, wenn Sie schneller arbeiten möchten.

Die CORSAIR Force MP510 NVMe PCIe Gen3 x4 M.2 SSD bietet Ihnen extreme Speicherleistung mit bis zu 3.480 MB / s sequenziellem Lesen und bis zu 3.000 MB / s sequenziellem Schreiben. Dies sorgt nicht nur für extreme Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben, sondern auch in Bezug zu den Antwortzeiten.

Der kompakte M.2 2280-Formfaktor erleichtert Ihnen die Installation in einem kompatiblen Mainboard oder Laptop. Die SSD verbinden Sie ganz einfach über eine Hochgeschwindigkeits-NVMe-PCIe-Gen3 x4-M.2-Schnittstelle.

Mit High-Density-3D-TLC-NAND erzielt die MP510 eine lange Schreibdauer und bietet die ideale Mischung aus Leistung, Ausdauer und Wert. So können Sie die extreme Speicherleistung für eine lange Zeit nutzen.

Mit der Corsair SSD Toolbox Software wird Ihnen zusätzlich die Möglichkeit geboten, erweiterte Laufwerkssteuerungen von Ihrem Desktop aus, einschließlich sicherer Löschung und Firmware-Updates, zu nutzen.


Technische Daten

Allgemein:
Kapazität: 240GB
Modellserie: Force Series MP510
Lesegeschwindigkeit bis zu: 3100 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 1050 MB/s
Formfaktor: M.2 2280
Schnittstelle: PCIe 3.0 x4
Controller: Phison PS5012-E12
Chiptyp: 3D-NAND TLC
MTBF (Lebensdauer): 1.800.000 Stunden
IOPS (Random 4K schreiben): 240.000

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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13 Bewertungen

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4 5
     am 28.11.2018
Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

Vorwort:
Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

Verpackung / Einbau:
Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

Test
Mein Testsystem:
Intel I7-4790K
Gigabyte Z97X-UD5H
16GB DDR3 1866Mhz
Akasa M.2 to PCIe Adapter
Corsair MP510 240GB

Design:
Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

Bios / Software:
Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
Leistung:
Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
Hier sind meine Benchmarks (für Bilder siehe Forum):

AS SSD (1GB):
Seq Lesen 2488,59 MB/s Schreiben 991,17 MB/s
4K Lesen 52,91 MB/s Schreiben 150,07 MB/s
4K-64Thrd Lesen 907,17 MB/s Schreiben 915,47 MB/s
Zugriffszeit Lesen 0,072 ms Schreiben 0,025ms

ATTO Disk Benchmark:
Als Beispiel her nur der 64 MB Block Write 993,61 MB/s Read 2,84 GB/s

CrystalDiskMark (Angaben in MB/s):
Seq Q32T1 Read 3070,4 Write 1043,8
4KiB Q8T8 Read 642,0 Write 936,7
4KiB Q32T1 Read 270,7 Write 164,8
4KiB Q1T1 Read 45,40 Write 134,9

SSD-Z (nur Read):
Sequential Read 1,57 GB/s
Read Acces Time 0,074ms
Read IOPS QD32 155.179

Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GB/s beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MB/s lesen und 750 MB/s schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x (siehe CrystalDiskInfo).
Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GB/s zu 2 GB/s eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

Temperaturen:
Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
Im Idle kam die SSD nicht über 33 °C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 °C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 °C.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

Fazit:
- Sehr einfacher Einbau
- Schnelle SSD
- Geräuschlos
- Niedrige Temperaturen
- Gute und solide Verarbeitung

Kontra:
- Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
    
  
4 5
     am 28.11.2018
Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

Vorwort:
Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

Verpackung / Einbau:
Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

Test
Mein Testsystem:
Intel I7-4790K
Gigabyte Z97X-UD5H
16GB DDR3 1866Mhz
Akasa M.2 to PCIe Adapter
Corsair MP510 240GB

Design:
Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

Bios / Software:
Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
Leistung:
Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
Hier sind meine Benchmarks (für Bilder siehe Forum):

AS SSD (1GB):
Seq Lesen 2488,59 MB/s Schreiben 991,17 MB/s
4K Lesen 52,91 MB/s Schreiben 150,07 MB/s
4K-64Thrd Lesen 907,17 MB/s Schreiben 915,47 MB/s
Zugriffszeit Lesen 0,072 ms Schreiben 0,025ms

ATTO Disk Benchmark:
Als Beispiel her nur der 64 MB Block Write 993,61 MB/s Read 2,84 GB/s

CrystalDiskMark (Angaben in MB/s):
Seq Q32T1 Read 3070,4 Write 1043,8
4KiB Q8T8 Read 642,0 Write 936,7
4KiB Q32T1 Read 270,7 Write 164,8
4KiB Q1T1 Read 45,40 Write 134,9

SSD-Z (nur Read):
Sequential Read 1,57 GB/s
Read Acces Time 0,074ms
Read IOPS QD32 155.179

Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GB/s beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MB/s lesen und 750 MB/s schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x (siehe CrystalDiskInfo).
Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GB/s zu 2 GB/s eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

Temperaturen:
Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
Im Idle kam die SSD nicht über 33 °C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 °C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 °C.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

Fazit:
- Sehr einfacher Einbau
- Schnelle SSD
- Geräuschlos
- Niedrige Temperaturen
- Gute und solide Verarbeitung

Kontra:
- Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
    
  
4 5
     am 28.11.2018
Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

Vorwort:
Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

Verpackung / Einbau:
Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

Test
Mein Testsystem:
Intel I7-4790K
Gigabyte Z97X-UD5H
16GB DDR3 1866Mhz
Akasa M.2 to PCIe Adapter
Corsair MP510 240GB

Design:
Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

Bios / Software:
Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
Leistung:
Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
Hier sind meine Benchmarks (für Bilder siehe Forum):

AS SSD (1GB):
Seq Lesen 2488,59 MB/s Schreiben 991,17 MB/s
4K Lesen 52,91 MB/s Schreiben 150,07 MB/s
4K-64Thrd Lesen 907,17 MB/s Schreiben 915,47 MB/s
Zugriffszeit Lesen 0,072 ms Schreiben 0,025ms

ATTO Disk Benchmark:
Als Beispiel her nur der 64 MB Block Write 993,61 MB/s Read 2,84 GB/s

CrystalDiskMark (Angaben in MB/s):
Seq Q32T1 Read 3070,4 Write 1043,8
4KiB Q8T8 Read 642,0 Write 936,7
4KiB Q32T1 Read 270,7 Write 164,8
4KiB Q1T1 Read 45,40 Write 134,9

SSD-Z (nur Read):
Sequential Read 1,57 GB/s
Read Acces Time 0,074ms
Read IOPS QD32 155.179

Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GB/s beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MB/s lesen und 750 MB/s schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x (siehe CrystalDiskInfo).
Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GB/s zu 2 GB/s eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

Temperaturen:
Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
Im Idle kam die SSD nicht über 33 °C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 °C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 °C.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

Fazit:
- Sehr einfacher Einbau
- Schnelle SSD
- Geräuschlos
- Niedrige Temperaturen
- Gute und solide Verarbeitung

Kontra:
- Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
    
  
4 5
     am 26.11.2018
Ich habe das Produkt im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory gewonnen und bin einer der Glücklichen, die dieses Produkt kostenlos erhalten haben und testen dürfen. Dies wird meine Rezension und Meinung jedoch nicht beeinflussen.

Verpackung & Versand:
Der Versand ging reibungslos von statten und das Produkt war innerhalb weniger Tage da. Die Verpackung ist in gelb und schwarz gehalten und macht schon den Eindruck, dass man etwas Besonderes bekommt. Vergleichsweise habe ich eine M.2 SSD von Western Digital, dessen Verpackung deutlich sperriger und weniger Liebe zum Detail aufweisen kann.

Verarbeitung und Design:
Zu der Verarbeitung und dem Design von M.2 SSDs kann man grundsätzlich nicht viel sagen, aber man merkt, dass man selbst hier eine Schippe drauflegen kann. Der Fakt, dass die Platine bei diesem Modell nicht in grün wie üblich, sondern in schwarz ausgeführt ist, beweist das. Selbst der Tophersteller Samsung hat dies erst in der neuesten Serie eingeführt und zwar der 900er Serie. Die kleinen Lötverbindungen und Transistoren sehen sehr gut verarbeitet aus und der schwarze Aufkleber mit der Aufschrift Corsair MP510 macht einen schönen und schlichten Eindruck. Diejenigen die nicht nur auf die inneren Werte achten, sind mit der MP510 wirklich gut beraten!

Technische Daten und Wissenswertes:
Das Produkt hat 5 Jahre Garantie und über die Hersteller Website bekommt man ein Tool um die SSD zu verwalten und Firmware Updates durchzuführen. Über das zur Verfügung gestellte Tool kann gleichzeitig auch die Temperatur der SSD überwacht werden. Der Formfaktor der M.2 SSD ist 2280 und sie passt in fast alle gängigen Mainboards mit M.2 Sockel. Es gibt sie in 4 verschiedenen Ausführungen: 240, 480, 960 und 1920 Gigabyte. Das getestete 240 Gigabyte Modell hat einen 256 MB großen DDR3 Cache. Der eingebaute Controller ist ein Phison PS5012-E12. Der Chip ist ein Toshiba BiCS 3 (3D NAND). Die installierte Firmware (Version ECFM11.0) ist aktuell und benötigt daher kein Firmware Update. Laut Hersteller sollen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3100 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1050 MB/s möglich sein. Die Mindestbetriebsdauer bis Fehler auftreten können beläuft sich auf 1.800.000 Stunden und eine Mindestschreibmenge von 400 Terabyte welche sehr vielversprechend zu sein vermögen. Beim normalen, privaten Gebrauch sind diese jedoch kaum erreichbar. Die Verschlüsselung war im Vorgängermodell der MP500 nicht möglich. Mit der MP510 ist dieses Feature hinzugekommen

Testsystem:
Eingebaut habe ich sie auf einem ASUS ROG Maximus XI Code was schnell und unkompliziert von statten ging. Weitere teschniche Daten zum System:
Intel Core i7 9700k - ein Prozessor mit 8 Kernen
NZXT Kraken X62 als All-In-One Wasserkühlung für den Prozessor
32 GB Arbeitsspeicher von G.Skill Trident Z RGB
Nvidea GeForce RTX 2080 Founders Edition als Grafikkarte mit 8GB Speicher
ASUS ROG Thor 850 Watt als Netzteil
IN WIN 805i als Gehäuse mit insgesamt 5 verbauten Lüftern
Betriebssystem Windows 10 Pro x64

Inbetriebnahme:
Das einstecken der SSD in das Mainboard ist kinderleicht. Falls das Mainboard eine Abdeckung für die M.2 Steckplätze wie in meinem Fall besitzt, schraubt man diese zunächst ab. Es ist darauf zu achten, dass man den M.2 Riegel in den richtigen Steckplatz mit PCIe Betriebsmodus einsteckt. Dabei hält man den Riegel circa in einem 35° Winkel und schiebt sie vorsichtig ein. Danach drückt man sie herunter und befestigt sie lediglich mit einer Schraube. Der M.2 Riegel wird ohne weiteres vom BIOS erkannt und ist direkt Betriebsbereit. Mein benutztes System war jungfräulich und wurde mit dieser SSD das erste Mal in Betrieb genommen. Hauptsächlich wird das System zum Spielen und für Privatanwendungen genutzt. Nachdem ich Windows über ein USB Stick installiert habe konnte es los gehen. Im Gegensatz zu meinem alten System mit einer HDD Festplatte wird hier der Unterschied so richtig deutlich. Die Ladezeiten in spielen wie Playerunknowns Battlegrounds (PUBG) haben sich immens verkürzt und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viel Spaß das macht. Zuvor habe ich meinen Computer gestartet und habe in der Zwischenzeit bis er vollständig hochgefahren war etwas anderes unternommen. Das ist dank eines blitzschnellen M.2 SSDs nicht mehr nötig. Nun starte ich den Computer und kann mich direkt dran setzen ohne lange warten zu müssen. Die Temperaturen der SSD bleiben immer im Rahmen und steigen nicht auf ein bedenkliches Niveau. Falls dies doch der Fall sein sollte und die SSD zu heiß wird, in dem Fall 64°C beim Lesen und 60°C beim Schreiben, drosselt sich diese einfach runter. Bei einem guten Gehäuse mit zureichender Lüftung, beziehungsweise einem guten Mainboard dürfte dies aber nicht eintreffen.

Preis / Leistung:
Die Corsair MP510 ist eine M.2 SSD die für das obere Segment hergestellt wurde. Man kann es auch das Segment der Computer-Enthusiasten nennen. Sie kostet circa 70 Euro und ist ein ebenwürdiger Konkurrent zur Samsung 970 Evo (250 Gigabyte), die auch in dieser Preisklasse liegt und ebenfalls eine schwarze Platine besitzt. Die Samsung 970 Evo hat in Sachen Leistung jedoch die Nase ein bisschen vorn, da sie schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aufweisen kann. Hier sind es beim Lesen statt der 3100 MB/s ganze 3400 MB/s und beim Schreiben statt der 1050 MB/s ganze 1500 MB/s. Ein Leistungsunterschied von 8-48% je nach Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Ein wenig schade ist es, dass das 240 Gigabyte Modell das langsamste unter allen MP510 Modellen ist. Andererseits hat die MP510 eine längere Betriebsdauer und eine höhere Mindest-Datenschreibmenge als die 970 Evo und somit eine längere, garantierte Haltbarkeit. Für welche der beiden SSDs man sich also entscheidet ist Geschmackssache des Verbrauchers. Im Gegensatz zu HDDs sind die Preise pro Gigabyte natürlich vergleichsweise hoch, aber meiner Meinung nach den Preis wert. Wenn man sich allein die Zeitersparnis betrachtet, die durch diese Technik möglich ist und die Freuden die es mit sich bringt auf lange Ladezeiten zu verzichten.


Fazit:
Der Corsair MP510 ist ein M.2 SDD im superschnellen PCIe-Betrieb. Es sind sehr schnelle Systemstarts möglich und lange Ladezeiten gehören damit der Vergangenheit an. Ich persönlich habe mein System darauf installiert und bin sehr zufrieden. Jedem dem Zeit wichtig ist und der über eine M.2 Schnittstelle am System verfügt, kann ich zu Herzen legen sich eine M.2 SSD im PCIe Betrieb anzuschaffen.
    
  
5 5
     am 26.11.2018
Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am Gewinnspiel/Test. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde:
" Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
" Mainboard Asus Prime X470-Pro
" CPU AMD Ryzen 5 2600
" RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
" Soundkarte Asus Xonar D2X
" Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
" Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
" Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
SSD - 240GB SanDisk Ultra II
HDD - 500GB Samsung HD501LJ
HDD - 500GB Samsung HD502IJ
HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
Leider alles schon erlebt.

Einbau:
Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

BIOS Erkennung/Einstellung:
So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

Einrichtung im System (Ubuntu 18.10, Windows 10):
Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

Tests:
Nun zu den Fakten
Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

Test 1 (Windows auf separater SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1623.606 MB/s
" Sequential Write: 1046.592 MB/s

Test 2 (Windows auf M.2 SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1617.006 MB/s
" Sequential Write: 1038.946 MB/s

Test 3 (alte SanDisk SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 545.250 MB/s
" Sequential Write: 499.444 MB/s

Test 4 (eine der alten HDDs)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 74.323 MB/s
" Sequential Write: 75.368 MB/s

Auswertung der Tests:
Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MB/s Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 2/3 schneller.
Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice (Ja ich bin ein Freund von Open Source) wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

Kosten/Nutzen:
Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


Fazit:
Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MB/s, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
Ich bin begeistert.
    
  
4 5
     am 26.11.2018
Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am Gewinnspiel/Test. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde:
" Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
" Mainboard Asus Prime X470-Pro
" CPU AMD Ryzen 5 2600
" RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
" Soundkarte Asus Xonar D2X
" Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
" Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
" Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
SSD - 240GB SanDisk Ultra II
HDD - 500GB Samsung HD501LJ
HDD - 500GB Samsung HD502IJ
HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
Leider alles schon erlebt.

Einbau:
Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

BIOS Erkennung/Einstellung:
So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

Einrichtung im System (Ubuntu 18.10, Windows 10):
Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

Tests:
Nun zu den Fakten
Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

Test 1 (Windows auf separater SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1623.606 MB/s
" Sequential Write: 1046.592 MB/s

Test 2 (Windows auf M.2 SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1617.006 MB/s
" Sequential Write: 1038.946 MB/s

Test 3 (alte SanDisk SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 545.250 MB/s
" Sequential Write: 499.444 MB/s

Test 4 (eine der alten HDDs)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 74.323 MB/s
" Sequential Write: 75.368 MB/s

Auswertung der Tests:
Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MB/s Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 2/3 schneller.
Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice (Ja ich bin ein Freund von Open Source) wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

Kosten/Nutzen:
Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


Fazit:
Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MB/s, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
Ich bin begeistert.
    
  
     am 26.11.2018
# Testers Keepers Test # (Test mit Fotos im MF Forum: bit.ly/2zrXn2p)

0. Vorwort
Der nachfolgende Test wurde im Rahmen der Testers Keepers Aktion zur Corsair MP510 NVM SSD mit 240GB durchgeführt. Die m.2 Festplatte wurde von Mindfactory und Corsair bereitgestellt und ich/wir können sie nach dem Testen und dem veröffentlichen dieses Testberichts behalten, was aber keinen Einfluss auf meine Ergebnisse und Meinungen hat.

Da mein System schon ein wenig älter ist (Haswell/2014) und die Mainboard/Chipsatz Generation zu den ersten mit m.2 Anschluss gehört, ist dieser nicht mit aktuellen schnellen PCIe 3.0 4x (~3.500 MB/s max. reale Datenrate*) angebunden, sondern nur mit PCIe 2.0 2x (~850 MB/s max. reale Datenrate*), weshalb nicht die volle Geschwindigkeit der NVM SSD ausgenutzt werden kann und damit nicht das volle Potential zu Tage kommt – dies bitte ich beim Lesen zu berücksichtigen.
*Günsch, M. (2017): SSD-Tests & Vergleich: Empfehlungen mit PCIe & SATA für Juni 2017. Computerbase. Online unter: https://bit.ly/2Sb9tnv letzter Zugriff: 23.11.2018.

Testsystem:
Intel i7 4790k, Gigabyte H97-D3H, 16GB DDR3, RX 480 8GB,
Festplatten:
SSDs: Crucial MX100 256GB (SATA, System), Kingston SV300 480GB (SATA) & Corsair MP510 240GB (m.2)
HDD: WD 3TB & 4TB (SATA)
OS: Windows 8.1 64bit (6.3, Build 9600)


1. Einleitung
Die folgende Ausführung geht auf den Einbau, die Geschwindigkeit in verschiedenen Situationen und die potentiellen Vor- und Nachteile einer NVM SSD ein.

Die Corsair MP510 m.2 SSD wurde in ein „laufendes“ Windows 8.1 System integriert. Konkret bedeutet dies, dass keine Windows Neuinstallation vorgenommen wurde. Damit möchte die Integration der SSD sowie die Nutzung im alltäglichen Betrieb eines bestehenden Systems zeigen. Dazu gehört auch, dass nicht unter Laborbedingungen getestet wurde wie es z.B. Computerseiten machen (Alle SSDs frisch formatiert u. Ä.).
Meine Systemplatte bildet die Crucial MX100 mit 256GB, die Aufgrund ihrer Größe ziemlich voll ist – wie in den Benches zu sehen macht sich das aber kaum bemerkbar. Als weitere SSD nutze ich eine Kingston SV300 mit 480GB und zwei HDDs von WD mit 3 & 4TB für meine Fotos & Co. Die meisten Vergleiche werde ich zwischen den SSDs bringen, um aufzuzeigen, ob sich der Aufpreis zu einer NVM SSD lohnen kann, hierbei meine Anmerkung aus dem Vorwort beachten.

Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewehr und können Messtoleranzen beinhalten (Reaktionszeiten zum Zeitstoppen, Varianzen etc.)

2. Äußere Merkmale (Design & Verarbeitung)
Die Verpackung ist recht minimalistisch: die Festplatte ist in Plastikverpackt, dazu kommt nur noch ein kleiner Garantiehinweis – das wars. Das PCB, sowie der Aufkleber sind schlicht schwarz. Damit können sie sich recht unauffällig einem schwarzen Mainboard schmiegen.
Da es meine erste eigene m.2 SSD ist, war ich doch sehr über die Größe verwundert. Sie ist kaum breiter als ein 50cent Stück, nur ca. 3x so lang.

3. Einbau & Handhabung
Da mein Mainboard nur einen m.2 Anschluss hat und dieser zwischen CPU und GPU liegt muss die GPU, für den Einbau der SSD, ausgebaut werden. Anschließend erkennt man den recht kleinen Steckschlitz des m.2 Anschlusses. Sobald man dort die SSD reinsteckt hängt sie erst einmal um ca. 25° Grad zum Mainboard. Das ist ganz normal – denn jetzt muss man sie mit der Feststellschraube, die man vorher löst, wieder fixieren, sodass sie dann wieder parallel zum Mainboard steht und fest verankert ist. Ein kurzer Kontrollgriff und man stellt fest, dass sie sich nicht herausbewegen kann.
Was man auf jeden Fall beachten sollte und ggf. vergessen wird – wie auch bei mir, dass ich beim Kauf des Mainboards nicht darauf geachtet habe, weil ich nicht mit gerechnet hatte, dass man je nach Chipsatz und Platine evtl. zwei SATA Anschlüsse „verliert“, wenn man eine m.2 SSD auf dem Mainboard benutzt. So ist es jedenfalls bei mir und meiner Haswell Plattform. Das ist natürlich nicht ideal – gerade, wenn man eigentlich viele Festplatten nutzen will (+ DVD Laufwerk). Hier werde ich für die Zukunft nach einer PCIe Lösung schauen, wo man mind. zwei m.2 SSDs anschließen kann. Dann muss man beim Upgraden nicht so sehr darauf achten und ggf. ein viel teureres Mainboard nehmen. Mit dem potentiellen Verlust zweier SATA Anschlüsse macht sich schon ein Nachteil der m.2 Schnittstelle bemerkbar, der natürlich nicht bei jedem Zutrifft!

4. Leistung
Nachstehend einige Daten und Vergleiche, um das theoretische Leistungsplus der m.2 SSD in synthetischen Benchmarks als auch realen Beispielen aus zu machen. Dabei wurde die Corsair SSD mit meinen anderen beiden SATA SSDs verglichen – stellenweise auch mit einer meiner HDDs.

4.1 Benchmarks
Für die theoretischen Benchmarks habe ich mir die beiden Programme CrystalDiskMark(6.0.2 x64) und HD Tach (3.0.4.0) ausgesucht.
Abbildung 3 verdeutlicht bei verschiedenen Settings die Unterschiede zwischen SATA SSD und NVM SSD. Die Geschwindigkeit bleibt eher konstant hoch und bricht nicht so enorm ein wie beispielsweise die Kingston SV300. Die Crucial schlägt sich da doch noch etwas besser. Denoch sind die Leseraten mit teilweise bis über 3x und die Schreibraten sogar bis zu 7x schneller, je nach dem unter welchem Kriterium man schaut.
Die Beobachtung der konstanteren Leistung wird noch einmal mit HD Tach verdeutlicht.

(Für die Screenshots & Werte bitte in die Forum Review schauen: bit.ly/2zrXn2p)

4.2 Ladezeiten Games
Nach den theoretischen Benchmarks kommen nun einige Beispiele aus dem Anwendungsfeld des Gamings. Getestet werden Ladezeiten sowohl des Spiels selbst (ins Menü) als auch in einen Level. Hierbei gehe auch auf die Alpha von Star Citizien ein, bei der meine 4TB WD ganze 4min zum Starten des Spiels selbst braucht, die SSDs sind da deutlich schneller.

Star Citizien (Alpha 3.3.6): Ladezeit ins Menü
Mit der 4TB HDD plagte man sich nicht nur mit der langen Wartezeit herum, sondern auch Ingame war es trotz hoher FPS eine Ruckelorgie. Bei den SSDs war dies nicht der Fall.

WD 4TB: 4:05min
Crucial MX100: 36:50sek
Kingston SV300: 37:00sek
Corsair MP510: 35:30sek

Fallout 4: Ladezeit ins Game
Kingston SV300: ~10sek
Corsair MP510: ~10sek


KingdomCome: Ladezeit ins Menü
Crucial MX100: 33:00sek
Kingston SV300: 34:50sek
Corsair MP510: 33:60sek

Ladezeit ins Game
Crucial MX100: ~9:00sek
Kingston SV300: ~9:00sek
Corsair MP510: ~8:00sek

GTA V (Ladezeit in den Singleplayer)
Crucial MX100: 30:00sek
Kingston SV300: 31:60sek
Corsair MP510: 28:80sek

Um die Games auf möglichst vielen Platten zu testen, musste ich sie natürlich immer hin und her schieben – eine gute Möglichkeit, um die Zeit zu messen. Ideal wäre hierbei natürlich eine noch schnellere Platte oder eine RamDisk, damit man möglichst kein Bottleneck hat.

Kopieren:
StarCitizien (45GB)
Das Kopieren des SC Ordners von der 480GB SSD zur Corsair dauerte ca. 2:34min bei Ø-Schreibraten von 270MB/s.
Das Kopieren des SC Ordners von der Corsair SSD zur Crucial MX100 dauerte ca. 2:37min bei Schreibraten von ca. 225-315MB/s (Siehe Abb. 5).Gegen Ende wurde die Schreibrate immer langsamer bis < 230MB/s.


Hierbei sollte man auch beachten, dass die Schreib und Leseraten grundsätzlich bei größeren Dateien schneller sind als bei vielen kleinen.
Positiv: Kopieren zwischen der SATA SSD und NVM ist scheinbar/gefühlt schneller als von SATA SSD zu SATA SSD.

5. Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preisleistungsverhältnis der NVMs wird immer besser und die Konkurrenz steigt stätig. Sodass es mittlerweile sogar Platten für 15cent/GB gibt. Die Corsair MP510 mit 240GB ist mit gut 30cent/GB deutlich höher angesetzt, hat dafür mit bis zu 3GB/s aber auch teilweise die doppelte Leserate, als besagte 15cent/GB NVMs. Die aktuelle Preislage macht deutlich wohin die Reise geht, denn beide SSD Arten werden stetig günstiger. Die Frage bleibt aber, ob sich die höhere Geschwindigkeit lohnt, für den meist höheren Preis, sowie der Einschränkung der Schnittstelle – dazu mehr im Fazit.

6. Fazit
Ein abschließendes Fazit ist bei meiner Ausgangslage, dass ich zwei SATA Ports nicht parallel zum m.2 Anschluss nutzen kann sowie altersbedingten Plattform Einschränkungen (PCIe 2.0 2x statt PCIe 3.0 4x), nicht gerade leicht. Was anschließend noch positiv bleiben könnte, wären Gewinne im Realeinsatz und die bleiben so gut wie aus. Teilweise lädt ein Spiel 1-2 Sekunden schneller. Ich denke, dass rechtfertigt die Einschränkungen auf dieser Basis nicht. Wenn man viele Daten hin und her schiebt könnte sich eine NVM bestimmt lohnen, dann aber auch eine größere – denn m.2 Steckplätze sind stehts Mangelware. SATA Ports hat man in der Regel 6 – m.2. Ports 1-2. Erst bei HEDT gibt es stellenweise 3 Ports, aber da kosten die Mainboards auch 300-500€. Alternativ bleibt einem noch ein m.2 PCIe Adapter mit z.B. 1-4 Ports. Ich werde mir das auf jeden Fall näher anschauen, damit man auch Mainboard unabhängig bleibt.

MF Bewertungsskala: Zwischen 3-4 Sternen -
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 24.11.2018
Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am Gewinnspiel/Test. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde:
" Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
" Mainboard Asus Prime X470-Pro
" CPU AMD Ryzen 5 2600
" RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
" Soundkarte Asus Xonar D2X
" Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
" Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
" Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
SSD - 240GB SanDisk Ultra II
HDD - 500GB Samsung HD501LJ
HDD - 500GB Samsung HD502IJ
HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
Leider alles schon erlebt.

Einbau:
Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

BIOS Erkennung/Einstellung:
So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

Einrichtung im System (Ubuntu 18.10, Windows 10):
Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

Tests:
Nun zu den Fakten
Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

Test 1 (Windows auf separater SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1623.606 MB/s
" Sequential Write: 1046.592 MB/s

Test 2 (Windows auf M.2 SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1617.006 MB/s
" Sequential Write: 1038.946 MB/s

Test 3 (alte SanDisk SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 545.250 MB/s
" Sequential Write: 499.444 MB/s

Test 4 (eine der alten HDDs)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 74.323 MB/s
" Sequential Write: 75.368 MB/s

Auswertung der Tests:
Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MB/s Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 2/3 schneller.
Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice (Ja ich bin ein Freund von Open Source) wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

Kosten/Nutzen:
Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


Fazit:
Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MB/s, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
Ich bin begeistert.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?   
     am 23.11.2018
Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am Gewinnspiel/Test. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde:
" Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
" Mainboard Asus Prime X470-Pro
" CPU AMD Ryzen 5 2600
" RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
" Soundkarte Asus Xonar D2X
" Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
" Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
" Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
SSD - 240GB SanDisk Ultra II
HDD - 500GB Samsung HD501LJ
HDD - 500GB Samsung HD502IJ
HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
Leider alles schon erlebt.

Einbau:
Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

BIOS Erkennung/Einstellung:
So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

Einrichtung im System (Ubuntu 18.10, Windows 10):
Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

Tests:
Nun zu den Fakten
Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

Test 1 (Windows auf separater SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1623.606 MB/s
" Sequential Write: 1046.592 MB/s

Test 2 (Windows auf M.2 SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 1617.006 MB/s
" Sequential Write: 1038.946 MB/s

Test 3 (alte SanDisk SSD)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 545.250 MB/s
" Sequential Write: 499.444 MB/s

Test 4 (eine der alten HDDs)
-----------------------------------------------------------------------
" Sequential Read: 74.323 MB/s
" Sequential Write: 75.368 MB/s

Auswertung der Tests:
Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MB/s Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 2/3 schneller.
Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice (Ja ich bin ein Freund von Open Source) wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

Kosten/Nutzen:
Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


Fazit:
Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MB/s, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
Ich bin begeistert.
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     am 17.11.2018
Auch ich konnte im Rahmen der "Testers Keepers Aktion" von Mindfactory die SSD 240GB Corsair Force Series MP510 kostenlos testen. Dies beeinflusst meine Meinung und mein Testergebnis jedoch in keinster Weise.
Rahmenbedingungen:
Das PC-System wird ausschließlich zum Spielen und Arbeiten verwendet. Der Fokus liegt daher im Test verstärkt auf kurze Ladezyklen in Spielen sowie der täglichen Büroarbeit (schnelles booten, schnelle Transferraten bei der Verschiebung von Daten und von Start von Office-Anwendungen, Adobe und Entwicklungsumgebungen).
Für diesen Test wurde das OS (Windows10) komplett neu aufgesetzt sowie Tests mit den folgender Applikation und Spielen durchgeführt:

" Office 2019
" Fallout 76
" PUBG
" Borderlands 2

Das Testsystem:
o CPU: Intel Core i5 4690K Haswell @3.50GHz
o Mainboard: MSI Z97 Gaming 3
o DDR3: 4x4GB Crucial
o Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1070
o Festplatten:
o HDD | 1TB Western Digital WD10EZEX
o SSD | 250GB Samsung 850 EVO
o Windows 10 Pro x64

Der Flaschenhals ist hier ganz klar das Mainboard, welches aufgrund des Z97 Chipsatzes die M.2 Schnittstelle lediglich mit PCIe x2 Gen2 und somit maximal 1.0GBp/s bedient. Ich möchte in diesem Test trotz der Beschränkung auf die Vorzüge zur herkömmlichen SATA Schnittstelle, für die eine Samsung 850 EVO als Vergleich zum Einsatz kommt, eingehen.

Versand und Verpackung:
Die Verpackung ist sehr schlicht und klein gehalten, weshalb der Versand erfreulicherweise auch nicht per Paket erfolgte. Das Päckchen, versendet durch Mindfactory, hat in einen herkömmlichen Briefkasten gepasst. Die Verpackung ist, soweit bei Elektronik möglich, umweltbewusst gewählt. Keine überdimensionierte Verpackung, keine Folienverschweißung. Der Inhalt beschränkt sich auf die SSD sowie einem Garantieschein, m. E. vollkommen ausreichend. Eine Software per CD oder per QR-Code Verlinkung liegt nicht bei.

Installation:
Die Installation verlief problemlos und ist sehr simpel. Von den 3 möglichen Größen, die beim Einbau am Mainboard per Schraube möglich sind, wird die Corsair MP510 mit der dritten Schraube befestigt. Es handelt sich somit um die größtmögliche Ausprägung. Das Einschieben in das M.2. Modul verlief geschmeidig und ähnelt stark den DDR-RAM Steckplätzen.
Die SSD wurde von meinem System sofort erkannt. Ein BIOS Update auf die Version 2A. habe ich im Anschluss durchgeführt, um etwaige Folgefehler ausschließen zu können.
Die Windows10 Pro x64 Installation erfolgte über einen bootfähigen USB 3.0 Stick. Die Geschwindigkeit, mit welcher das OS installiert und einsatzbereit war, hat mich positiv überrascht. In gut 10 Minuten konnte die Installation abgeschlossen und das System konfiguriert werden.

Corsair SSD Toolbox:
Die von Corsair hauseigene Software "Corsair SSD Toolbox" ermöglicht das Auslesen der MO510 Spezifika sowie Temperaturangabe und aktuelle Firmware Version. Die SSD wird mit der Firmware Version ECFM11.0 ausgeliefert, welcher Stand 17.11.2018 der aktuellen Version entspricht. Ein Firmware Update kann über diese Software ebenfalls recht einfach erfolgen.
Die Software bietet zudem mit der Disk Clone Funktion die Möglichkeit, Daten von einem Ziellaufwerk zu einem anderen zu kopieren sowie eine Laufwerksverwaltung vor zu nehmen.
Die Volumenangaben, welche in der Software angezeigt werden, stimmen mit der verfügbaren Kapazität jedoch nicht überein.

Corsair SSD Toolbox:
Partition1: 53.8GB
Partition2: 185.5GB

OS:
Partition1: 50.1 GB
Partition2: 172 GB

Von den 240GB sind im Windowsbetrieb tatsächlich 222.1 GB nutzbar.

Leistung:
Wir bereits eingangs erwähnt liegt aufgrund des Mainboards durch PCIe x2 Gen2 eine Einschränkung im Durchsatz vor. Die MP510 habe ich daher gegen die Samsung EVO 850 SSD sowie der WesternDigital HDD antreten lassen. Beide Festplatten sind per SATA angeschlossen.
Die mit AS SSD Benchmark getesteten Werte zeigen klare Unterschiede. Die MP510 kommt aufgrund der Einschränkung im sequentiellen Lesen auf 763MB/s und im Schreiben auf 746MB/s. Die EVO 850 hingegen kommt im sequentiellen Lesen auf 515MB/s und im Schreiben auf lediglich 459MB/s. Erschreckend wird der Vergleich mit der Western Digital HDD die im sequentiellen Lesen auf 158MB/S und im Schreiben auf 158MB/s kommt.
Gravierende Sprünge, wie sie bereits in den anderen Bewertungen genannt werden, sind hier also nicht drin. Zur Frage, ob die Unterschiede zwischen der Samsung EVO 850 und der M.2 SSD spürbar sind kann ich mit einem "Ja, aber in geringe Ausmaße" beantworten. Die Bootzeit hat sich um 3 Sekunden verkürzt. Während Windows 10 mit der Samsung SSD noch 16 Sekunden zum Start gebraucht hat, liegt die Zeit mit der MP510 nun bei 13 Sekunden.

Folgend nochmals eine tabellarische Aufstellung der gemessenen Zeiten aus den oben genannten Applikationen:
o Office 2019 (Word, Excel, PowerPoint):
Samsung EVO 850: < 1 sek
Corsair MP510: < 1 sek
o Fallout 76:
Samsung EVO 850: 9.5 sek
Corsair MP510: 7 sek
o PUBG
Samsung EVO 850: 16.5 sek
Corsair MP510: 13 sek
o Borderlands 2
Samsung EVO 850: 10 sek
Corsair MP510: 9 sek

Auch die Ingame Ladezeiten fühlen sich gerunfügig schneller an. Die um den Faktor 1.5 höhere Lese- sowie Faktor 1.6 höher Schreibgeschwindigkeit konnten im offline Titel "Hitman The complete first season" die Ladezeit um 2 Sekunden verkürzen.

Der direkte Vergleich eines Kopiervorgangs einer 4.7GB Image im Windows 10 Betrieb zeigt nochmals die erhöhte Schreibgeschwindigkeit zwischen der Samsung SSD und der M.2 SSD. Beide Festplatten wurden mit 2 Partitionen angelegt und die Datei auf die zweite Partition derselben SSD kopiert.

Samsung EVO 850: 1 x M.2 zum Einsatz kommt, der eine erhöhte Durchsatzrate ermöglichen soll. Der Einbau, die Installation sowie der Betrieb machen einen sehr soliden Eindruck, schneller habe ich bisher noch keine Festplatte angeschlossen und zum Laufen gebracht. Die verkürzten Ladezeiten beim booten und in den Spielen sind positiv zu vermerken.

Fazit:
Wer das nötige Kleingeld hat und eine kleine und schnelle M.2 SSD sucht ist hier mit Sicherheit gut aufgehoben. Ich kann die MP510 unter Verwendung des Mainboard Chips Z97 ohne PCIe x4 Adapter jedoch nicht empfehlen. Hier ist man mit einer herkömmlichen SSD per SATA besser bedient. Ob es sich mit einem 20€ Adapter bei einem 240GB Speichermodul preislich noch lohnt, ist wieder eine andere Frage. Ich werde die Möglichkeit mit einem Adapter auf jeden Fall ausprobieren um für mein System noch mehr aus der Corsair MP510 herausholen zu können.
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