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MSI MPG CoreLiquid P13 360 schwarz All-in-One

Artikelnummer 9222321

EAN 4711377321310    SKU 306-7ZWGA11-L80

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MSI MPG CoreLiquid P13 360 schwarz All-in-One

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Artikelbeschreibung

Seit dem 07.08.2025 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: MPG CoreLiquid P13 360 schwarz
Typ: All-in-One
Sockel: 1700, 1851, AM4, AM5

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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3 5
     am 11.06.2026
Produkttester
MSI MPG CoreLiquid P13 360


Allgemeines:

Ich habe die MSI MPG CoreLiquid P13 360 im Rahmen des Testers Keepers Programm von MindFactory kostenlos erhalten. Dieses Review spiegelt allerdings meine persönliche Meinung, positiv wie negativ, wider. MindFactory hat keinen Einfluss auf dieses Review genommen.

Lieferumfang:

Die MSI MPG CoreLiquid P13 360 ist eine All-in-One Wasserkühlung mit einem 360mm großen Radiator und einem Display auf dem Pumpenkopf. Unterstützt werden alle gängigen/aktuellen Sockel wie AM4 und AM5, sowie die Sockel Intel LGA 1700 und 1851. Alles wird einbaubereit geliefert. Das befestigen der Lüfter entfällt. Diese sind bereits auf dem Radiator montiert.
Neben dem Montagematerial für die verschiedenen Sockel wird eine Plastikmanschette mitgeliefert, welche die Uni-Bracket abdecken soll, sowie ein Adapter von einem JAF 1-Stecker (MSI eigener Lüfter-Anschluss) auf einen 4-Pin-PWM-Anschluss und einen 3-Pin ARGB Anschluss.
Zu guter Letzt wird der Lieferumfang durch eine Portion Wärmeleitpaste ergänzt.

Verarbeitung und Design:

Die Verarbeitung ist, MSI typisch, gewohnt gut. Dies ist bereits die zweite AIO von MSI, die ich nutze. In meinem aktuellen System befindet sich, neben einem MSI Mainboard, noch eine MSI Grafikkarte. Nie gab es was in Sachen Verarbeitungsqualität zu meckern. Man findet an der AIO, insbesondere am Radiator oder am Montagematerial keine scharfen Kanten. Einziger Wermutstropfen sind die Lamellen des Radiators. Ich musste für die Montage die vorinstallierten Lüfter abschrauben. Dabei stellte ich fest, dass die Lamellen an drei Stellen etwas verbogen waren. Beeinträchtigt nicht die Funktion, schmälert aber den insgesamt sehr guten Gesamteindruck etwas.

Die Schläuche von der Pumpe zum Radiator sind knapp 40cm lang und somit lang genug um den Radiator in der Front oder am Gehäusedeckel zu montieren. Da mein Gehäuse im Deckel nur einen Radiator bis maximal 280mm aufnehmen kann, habe ich mich für eine Montage in der Front entschieden. Die Schläuche sind sehr wertig gesleevt und verlassen den Pumpenkopf an der Unterseite. Für mehr Variabilität sind die Schläuche am Pumpenkopf mit 90 Grad gewinkelten und drehbaren Verbindungsstücken angeschlossen. Schönes Detail ist, dass alle Kabel für den Anschluss der Lüfter, der Pumpe und des Displays unter dem Sleeve der Schläuche zum Radiator entlang geführt werden. Dies sorgt für einen aufgeräumten Look am Pumpenkopf.

Hier kommen wir auch direkt zu meinem ersten Kritikpunkt:

Die Kabel haben unterschiedliche Längen. Das Anschlusskabel für das Display und die Lüfter ist sehr großzügig dimensioniert. Das Kabel für den Pumpenanschluss ist deutlich kürzer.

Um zu erklären warum das problematisch sein kann, muss ich etwas ausholen. In den meisten Gehäusen im ATX Format gibt es drei Möglichkeiten eine AIO einzubauen. So kann in den meisten Fällen der Radiator im Deckel verbaut werden. Für diesen Fall ist das Kabel der Pumpe lang genug, da die Schläuche in der Regel zur Front geführt werden und sich der Anschluss für die Pumpe rechts oben am Mainboard befindet. Die beiden anderen Kabel sind so lang, dass man bei einem MSI-Board den EZ-Conn-Anschluss unten spielend erreichen kann. Gleiches gilt für die USB-Anschlüsse auf dem Board um das Display anzuschließen.

Für den Einbau in der Front gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum Einen kann man den Radiator so einbauen, dass die Schläuche nach oben zeigen. Ist nicht optimal, aber manchmal nicht anders zu lösen. Auch in diesem Fall sind alle Kabel lang genug.

Zum Anderen kann man den Radiator aber auch umdrehen, so dass die Schläuche nach unten geführt werden. Dies wäre die 1A Lösung für einen Einbau in der Front, da so ein plätscherndes Geräusch der Kühlflüssigkeit im Radiator verhindert werden kann, wenn über längere Zeit die Kühlflüssigkeit durch die Schläuche diffundiert.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Da die Kabel durch den Sleeve der Schläuche zum Radiator geführt werden, kommen sie, beim Einbau mit den Schläuchen nach unten, an einer ungünstigen Position heraus. Vielleicht reicht die Länge des Kabel gerade um die Pumpe anzuschließen, hinter dem Mainboard entlang ist dann aber definitiv nicht möglich. Wer den Radiator also wie ich in der Front und mit den Schläuchen nach unten einbauen will, benötigt ein Verlängerungskabel für 4-Pin-PWM-Anschlüsse. Ein solches Kabel bekommt man für ein paar Euro hier im Shop. Ist kein Beinbruch, sollte man aber mal gehört haben.

Auf dem Radiator sind bereits ab Werk drei 120mm ARGB Lüfter mit Cyclo-Blade-9 Design verbaut. Die Rotoren sind weiß gehalten und geben sämtliche Farbeffekte gut und kräftig wieder.

Besonders schön ist die unsichtbare Verkabelung per Daisychain. Am Radiator verlässt nur ein Kabel für den Anschluss der Lüfter den Sleeve. Dieses Kabel ist mit einem JAF 1-Stecker ausgestattet für EZ-Conn-Anschlüsse, einem MSI eigenen Anschluss, der den Vorteil hat, dass sowohl die Einstellungen der Drehzahlen und der ARGB Beleuchtung mit nur einem Kabel gesteuert werden können.

Die Drehzahl wird für alle drei Lüfter gleich geregelt. Die Farben und Effekte der ARGB Beleuchtung können hingegen für jeden Lüfter individuell gesteuert werden.

Kommen wir zum optischen Highlight der AIO, dem Pumpenkopf. Der Pumpenkopf verfügt über ein 2,1 Zoll großes LCD-Display. Dieses ist rund, wie der Pumpenkopf auch, und kann sämtliche Systeminformationen anzeigen. Von der CPU-Temperatur, der GPU-Auslastung bis hin zur Uhrzeit.
Aber damit nicht genug. Auch eigene Inhalte lassen sich auf dem Display abspielen, sei es als gespeicherte Video-Datei auf dem Rechner oder als YouTube-Link. Man kann das Display sogar als weiteren Monitor einbinden. Ich habe es mal ausprobiert, aber das erscheint mir mehr technische Spielerei, als wirklich einen nutzbaren Anwendungsfall zu erzeugen.

Gesteuert werden alle Funktionen mit der MSI eigenen Software MSI Center. Die Installation des Displays, sowie die Steuerung der Displayeffekte, aber auch der Lüfter-Drehzahlen und ARGB Effekte gelingt auf Anhieb. MSI Center nimmt euch bei der Erstinstallation des Displays an die Hand und führt euch Schritt für Schritt durch die Installation. Dafür einfach das Plug In EZ Display im MSI Center herunterladen.

Das Design des Pumpenkopfes gefällt mir ausgesprochen gut. Ein weiteres kleines, aber feines Detail ist die mitgelieferte EZ-Cap. Eine Kunststoffabdeckung, welche die Uni-Bracket, die Sockel-Montage-Klammer, fast vollständig abdeckt und für einer sehr cleane Optik sorgt.

In der Vergangenheit nutzte ich eine MSI MAG Coreliquid A15 360, welche ebenfalls über das Uni-Bracket-System verfügt. Auch, wenn ich mit der Leistung dieser AIO zufrieden war, hat mich immer wieder gestört, dass man auf die Uni-Bracket schaut. Insbesondere auf Bohrungen und Löcher, die man gar nicht für seinen Sockel benötigt.

Hier hat MSI nachgebessert. Gehalten wird die EZ-Cap durch Magnete. Einfach aufstecken, fertig.

Kühlleistung:

Die AIO muss in meinem Rechner einen 7800X3D kühlen und das tut sie sehr zuverlässig. Dieser Prozessor ist bekannt für seine moderate Abwärme. Erst bei einer CPU-Temperatur von 90 Grad kommt es zum sogenannten Thermal Throtteling und der Prozessor fährt die Leistung herunter, um ein Überhitzen zu verhindern. Aber so weit kommt es natürlich nicht mit dieser AIO.

Da ich ein Verfechter leiser Systeme bin, auch wenn ich mit viel mit Headset spiele, habe ich die Drehzahl aller Gehäuselüfter und der Lüfter der AIO auf ca. 1000 Umdrehungen pro Minute (RPM) normiert.

Bei dieser Drehzahl vernimmt man ein leises, aber nicht störendes Rauschen. Die Pumpengeschwindigkeit habe ich nicht reglementiert. Im IDLE-Betrieb sind die Lüfter der Grafikkarte abgestellt. So kann man auch das sonore Drehgeräusch der Pumpe wahrnehmen. Dies ist aber für meine Ohren nicht störend.

Nun aber zu den Temperaturen. Ich habe ARC-Raiders auf WHQD mit epischen Grafikeinstellungen und vollem Raytracing gespielt.

Im Maximum erreicht die CPU ca. 65 Grad und ist somit noch sehr weit von den oben erwähnten 90 Grad entfernt.

Bei älteren Titeln, wie z.B. Helldivers II (höchste Details in den Grafikeinstellungen), pendelte sich die Temperatur bei ca. 60 bis 65 Grad ein. Abgesehen von kurzen Ladezeiten. Hier war die Temperatur kurzfristig höher.

Wenn Lautstärke keine Rolle spielt und man die Drehzahl der Lüfter erhöht, sind spielend deutlich niedrigere Temperaturen möglich.

Fazit:

In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. MSI hat wieder auf die bekannte Uni-Bracket gesetzt. Diese macht die Montage spielend einfach für alle gängigen Sockel. Um diese Klammer abzudecken, wird die AIO mit einer Plastikmanschette geliefert, welche mit Magneten auf die Klammer aufgesteckt wird. Sorgt ganz einfach für eine cleane Optik.

Das Highlight ist natürlich das Display auf dem Pumpenkopf. Man kann sich Systeminformationen anzeigen lassen, eigene Videos abspielen oder auch YouTube-Links implementieren und diese abspielen. Optisch ist das ein absoluter Hingucker.

Das Geräusch der Pumpe ist bei geringen Drehzahlen wahrnehmbar, aber nicht störend. Und ich bin ziemlich pingelig, wenn es um Dinge wie Lautstärke geht.

Auch die Kühlleistung kann überzeugen. Selbst, wenn man die Drehzahlen der Lüfter ziemlich weit runterdreht, hält die AIO euren Prozessor kühl.

Ein Pluspunkt sind die vormontierten Lüfter, welche per Daisychain miteinander verkabelt sind. Über einen JAF 1 Anschluss lässt sich die Drehzahl von drei Lüftern regeln und jeder einzelne der Lüfter in Effekt und Farbe steuern. Habt ihr kein MSI Mainboard mit EZ-Conn-Anschluss liefert MSI einen Adapter mit.

Die Schläuche sind wertig gesleevt und die Anschlusskabel der AIO durch den Sleeve zum Radiator zu führen, sorgt wie die Plastikmanschette zur Abdeckung der Uni-Bracket, für eine schlichte und aufgeräumte Optik.

Kommen wir zu meinen Kritikpunkten.

Die Länge des Anschlusskabels für die Pumpe ist recht kurz. Baut man den Radiator in der Front mit den Schläuchen nach unten ein (so wie es optimal wäre), dann ist das Kabel mit einem ordentlichen Kabelmanagement einfach zu kurz um den Pumpenanschluss am Mainboard oben rechts zu erreichen. Die übrigen Kabel sind lang genug um sie hinter dem Mainboard entlangzuführen. Warum hat man denn das Pumpenkabel so kurz gemacht? Hier ist man gezwungen ein Adapterkabel zu kaufen. Gleiches gilt für die ein oder andere verbogene Lamelle des Radiators. Das passiert leider sehr schnell, mindert nicht die Kühlleistung, wohl aber ein wenig den Gesamteindruck.

Nun zum, wie ich finde, größten Makel der AIO. Dazu muss ich zunächst erklären wie mein Setup aussieht. Ich nutze zwei Monitore, wie es sicherlich einige Gamer tun. Der rechte Monitor ist mein Hauptmonitor auf dem ich spiele, der linke Monitor wird für andere Anwendungen genutzt. Das Display der AIO wird in der Systemsteuerung als dritter Monitor erkannt. In den Anzeigeneinstellungen habe ich diesen "dritten Monitor" zunächst ganz rechts platziert.

Wie bereits beschrieben habe ich die AIO in verschiedenen Spielen getestet um die erzielten Temperaturen anzusehen. Neben aktuellen Triple AAA Titeln, habe ich mich durch diverse ältere Titel gespielt. Mit einer einzigen Ausnahme passierte während des Spielens folgendes:

Wenn ich auf dem rechten Monitor, auf dem ich spielte, den Mauszeiger an dessen linken Rand bewegte, wo mein zweiter, linker, Monitor steht, verließ der Mauszeiger ständig das geöffnete Spiel und bewegte sich auf dem linken Monitor weiter. So als würde man mit dem Shortcut Alt + Tab eine andere, im Hintergrund geöffnete Anwendungen aufrufen wollen. Das führte in kompetitiven Spielen dazu, dass der Charakter einfach stehenblieb und nicht selten ging die Runde dadurch verloren.

Ich stellte dies zunächst bei Arc Raiders, aber auch in anderen Titeln wie Spiderman Remastered oder The Witcher 3 fest. Einzig in Helldivers II funktionierte alles wie es sollte. Nach einigen Internet-Recherchen handelte es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock

Ich habe also mit dem MSI und Mindfactory Kundensupport Kontakt aufgenommen. Beide haben immer sehr zügig geantwortet und waren sehr engagiert beim Versuch mir zu helfen. Auch MSI bestätigte, dass es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock handeln könnte und bot mir diverse Lösungsvorschläge an, die dieses Problem aber nicht beheben konnten. Laut MSI gibt es aktuell kein Treiber-Update für dieses Produkt.

Ich kann ausschließen, dass es an einem falschen Einbau liegt und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es an dem Display der AIO liegt, da ich aktuell einen Luftkühler verwende und bereits eine AIO ohne Display benutzt habe. Dann tritt dieses Problem nicht auf. Nutzt man nur einen Monitor funktioniert die alles so wie es soll. Es muss also an der Kombination aus dem Display der AIO und einem zweiten Monitor liegen.

Würde das oben beschriebe Problem mit dem Cursor Lock nicht bestehen, würde ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen für alle, die eine AIO mit einer sehr soliden Kühlleistung, einer guten Verarbeitung, ein schönen Optik und einem Display wollen, insbesondere vor dem Hintergrund des Preises von ca. 150¤.

Doch unter den genannten Umständen kann ich die AIO nicht für Nutzer mehrere Monitore empfehlen.
    
  
5 5
     am 21.03.2026
Produkttester
Im Rahmen der Mindfactory "Testers Keepers"-Aktion hatte ich die Möglichkeit, die MSI MPG CORELIQUID P13 360 in Schwarz in meinem System ausführlich zu testen. Verbaut wurde die AiO auf einem AMD Ryzen 7 7800X3D, also einer CPU, die in Sachen Temperaturverhalten durchaus sensibel reagiert und sich deshalb gut eignet, um eine Wasserkühlung realistisch zu beurteilen. Vorher war bei mir eine Arctic Liquid Freezer II 360 im Einsatz, die gerade bei der reinen Kühlleistung immer noch ein echter Maßstab ist. Der Umstieg auf die MSI-Lösung war deshalb für mich nicht nur ein optisches Upgrade, sondern auch ein direkter Vergleich mit einem sehr starken Konkurrenten.

Was bei der MSI CORELIQUID P13 sofort auffällt, ist das Design. Die Kühlung wirkt modern, hochwertig und deutlich mehr nach High-End als viele andere AiOs in dieser Klasse. Besonders der Pumpenkopf mit integriertem Display ist natürlich das auffälligste Merkmal. Im eingebauten Zustand macht das richtig was her und hebt die Kühlung klar von klassischeren Modellen ab. Gerade in einem Gehäuse mit Sichtfenster ist das ein echter Hingucker. Das Display lässt sich über MSI Center mit verschiedenen Inhalten belegen, etwa Temperaturen, Auslastung oder auch eigenen Bildern und Animationen. Das ist kein Must-have, aber definitiv ein Feature, das dem ganzen System mehr Charakter gibt. Dazu kommen die ARGB-Lüfter, die optisch gut zum Gesamtbild passen. In Schwarz wirkt das Ganze angenehm sauber und nicht überladen.

Auch bei der Verarbeitung hinterlässt die P13 einen guten Eindruck. Der Radiator ist sauber verarbeitet, die Lackierung ordentlich und die Materialien fühlen sich insgesamt wertig an. Was mir besonders gefallen hat, ist die Lösung mit der integrierten Kabelführung. Die Lüfterkabel verlaufen unter der Schlauchummantelung, wodurch deutlich weniger Kabelsalat sichtbar ist. Gerade wer Wert auf eine saubere Optik legt, wird das schnell zu schätzen wissen. Die Schläuche selbst sind stabil, ausreichend flexibel und wirken langlebig. Auch bei den Lüftern und der Pumpeneinheit gibt es nichts zu meckern | alles sitzt fest, nichts klappert oder wirkt billig.

Ein echter Pluspunkt ist die Montage. Ich muss ehrlich sagen, dass das einer der angenehmsten Punkte am gesamten Test war. MSI hat sich hier sichtbar Mühe gegeben, den Einbau so unkompliziert wie möglich zu machen. Die bereits vormontierten Lüfter sparen Zeit und Nerven, gerade wenn man keine Lust hat, erst noch alles einzeln am Radiator zu verschrauben. Das Montagesystem selbst ist übersichtlich, die Anleitung verständlich und der gesamte Einbau ging in meinem Fall schnell und problemlos über die Bühne. Im Vergleich zu manch anderer AiO war das hier erfreulich stressfrei. Außerdem ist der Radiator nicht ganz so massiv wie bei der Arctic Liquid Freezer II, was in meinem Fall bei der Kompatibilität mit Mainboard und RAM definitiv geholfen hat. Wer schon einmal mit zu dicken Radiatoren und engen Platzverhältnissen kämpfen musste, weiß das zu schätzen.

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Kühlleistung. Hier fällt mein Fazit gemischter aus. Grundsätzlich ist die MSI CORELIQUID P13 keine schlechte AiO | ganz im Gegenteil. Für normale Gaming-Lasten, Alltagsbetrieb und auch längere Sessions hält sie den 7800X3D solide im Griff. Im Idle lag ich ungefähr bei 40 Grad, was absolut in Ordnung ist. Auch im normalen Gaming-Betrieb bleiben die Temperaturen im akzeptablen Bereich. Allerdings zeigt sich unter echter Volllast, dass die Kühlung nicht ganz an meine bisherige Arctic Liquid Freezer II 360 herankommt. In Cinebench R23 oder anderen intensiven Lastszenarien lag die CPU bei mir ungefähr 5 bis 7 Grad höher als mit der Arctic. Das ist nicht dramatisch, aber eben doch sichtbar.

Woran das genau liegt, lässt sich schwer eindeutig sagen. Ich habe für den Test die mitgelieferte Wärmeleitpaste von MSI genutzt, zu der der Hersteller leider keine näheren technischen Angaben macht. Gerade für Nutzer, die gern vergleichen und optimieren, ist das etwas schade. Es könnte also sein, dass mit anderer Paste noch ein wenig mehr drin wäre. Möglich ist aber auch, dass die Unterschiede schlicht an der Radiatordicke, dem Lüftersetup oder der Pumpencharakteristik liegen. Fakt ist: Wer auf der Suche nach der maximal möglichen Kühlleistung ist, findet auf dem Markt stärkere Alternativen. Wer hingegen eine gute Gesamtlösung mit zusätzlichem Fokus auf Optik und Komfort sucht, bekommt hier trotzdem ein rundes Paket.

Positiv hervorheben muss man dabei die Lautstärke. Die Lüfter bleiben auch unter Last vergleichsweise angenehm und drehen nicht unangenehm aggressiv auf. Die Pumpe war in meinem Test ebenfalls unauffällig und hat keine störenden Nebengeräusche produziert. Insgesamt arbeitet die Kühlung also angenehm ruhig, was im Alltag oft wichtiger ist als die letzten zwei oder drei Grad Unterschied.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis kommt es stark darauf an, worauf man persönlich Wert legt. Rein über die nackte Kühlleistung betrachtet gibt es günstigere Modelle, die mindestens mithalten oder teilweise sogar besser performen. Die MSI P13 verkauft sich aber nicht nur über die Temperaturwerte, sondern klar auch über ihre Ausstattung. Das Display, die aufgeräumte Optik, die einfache Montage und das insgesamt moderne Erscheinungsbild sind hier ganz klar Teil des Pakets. Wer genau darauf Lust hat, bekommt auch etwas dafür geboten. Wer nur möglichst viel Kühlleistung fürs Geld will, wird sich vermutlich eher bei anderen Modellen umsehen.

Unterm Strich ist die MSI MPG CORELIQUID P13 360 Schwarz für mich eine AiO mit klaren Stärken, aber auch klarer Zielgruppe. Sie punktet mit starker Optik, sehr guter Verarbeitung, cleverer Kabelführung und wirklich einfacher Montage. Das Display ist mehr als nur Spielerei und macht im System richtig was her. Bei der reinen Performance muss man aber sagen, dass sie nicht ganz an die stärksten 360er-Lösungen am Markt herankommt. Für mich ist sie deshalb vor allem eine Kühlung für Nutzer, die ein sauberes, hochwertiges und modernes Setup wollen und dafür bereit sind, bei der absoluten Kühlleistung kleine Abstriche zu machen. Insgesamt also ein gelungenes Produkt mit Fokus auf Komfort und Design | nicht die kühlste AiO, aber definitiv eine der schickeren.
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4 5
     am 16.03.2026
Produkttester
Die MSI MPG Coreliquid P13 360mm im Praxiseinsatz

Bevor ich auf die Details der Kühlung eingehe, möchte ich kurz auf die Rahmenbedingungen dieses Tests hinweisen: Ich habe die MSI MPG Coreliquid P13 in der 360mm-Version im Rahmen der "Testers, Keepers"-Aktion von Mindfactory erhalten. In meinem bisherigen System war eine Arctic Liquid Freezer II 360mm verbaut, die oft als Referenz für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und brachiale Kühlleistung gilt. Als Test-CPU dient ein AMD Ryzen 7 7800X3D, der durch sein Design mit dem 3D-V-Cache sehr sensibel auf Temperaturveränderungen reagiert und die Kühlung vor eine echte Herausforderung stellt.

Design

Beim Design geht MSI mit der MPG Coreliquid P13 einen modernen Weg, der Eleganz und Funktionalität kombiniert. Das auffälligste Merkmal und für mich ein absolutes Highlight ist das integrierte Display auf dem Pumpendeckel. Es fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein und ist im Alltag extrem nützlich, um beispielsweise die CPU-Temperatur oder die aktuelle Auslastung direkt im Blick zu behalten, ohne ein Software-Overlay nutzen zu müssen. Die beiliegenden A-RGB-Lüfter sorgen für eine stimmige Beleuchtung, die durch das matte Schwarz der restlichen Komponenten sehr edel wirkt. Im direkten Vergleich zu meiner alten Arctic-Kühlung wirkt die MSI P13 deutlich zeitgemäßer und hochwertiger. Während die Arctic eher zweckmäßig und fast schon industriell aussieht, ist die MSI-Lösung ein echtes optisches Upgrade für Systeme mit Sichtfenster.

Verarbeitung

Hinsichtlich der Verarbeitung lässt die P13 kaum Wünsche offen. Ein besonders durchdachtes Detail ist die elegante Verkabelung: Die Kabel für die Lüfter verlaufen direkt unter der Schlauchummantelung. Das sorgt für eine extrem aufgeräumte Optik, da man keine störenden Kabelstränge sieht, die vom Radiator zum Pumpenblock führen. Die Schläuche selbst sind hochwertig gesleevt und bieten eine gute Balance zwischen Flexibilität und Stabilität. Auch die Pumpeneinheit macht einen sehr robusten Eindruck. Im Vergleich zu günstigeren All-in-One-Lösungen merkt man hier deutlich, dass MSI auf hochwertige Materialien setzt. Es gibt kein Spiel bei den Halterungen und auch die Lüfterrahmen wirken verwindungssteif, was Vibrationen im Betrieb effektiv vorbeugt.

Montage

Die Montage der MSI P13 war für mich eines der persönlichen Highlights dieses Tests. Das System ist absolut intuitiv und die Anleitung führt sicher durch die notwendigen Schritte. Ein massiver Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist, dass die Lüfter bereits ab Werk auf dem Radiator montiert sind. Das spart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Nerven beim Zusammenbau. In meinem Gehäuse bot die MSI P13 zudem eine hervorragende Kompatibilität. Da der Radiator der MSI dem Standardmaß entspricht und nicht so extrem massiv wie bei der Arctic ausfällt, gab es keinerlei Konflikte mit den VRM-Kühlern des Mainboards oder den RAM-Riegeln. Der gesamte Umbau war in Rekordzeit abgeschlossen.

Leistung

In der Paradedisziplin, der Kühlleistung, muss ich jedoch meinen Hauptkritikpunkt ansetzen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu meinem bisherigen System. Mein Ryzen 7 7800X3D bleibt im Idle zwar bei etwa 40 Grad, doch unter Last offenbaren sich die Schwächen. Während intensiver Gaming-Sessions oder Benchmarks liegen die Temperaturen spürbar höher als bei der Arctic Liquid Freezer II. Bei Volllast in Cinebench R23 erreichte die CPU-Werte, die etwa 5 bis 7 Grad über denen der Arctic lagen.
Hierbei muss ich erwähnen, dass ich für den Test die mitgelieferte Wärmeleitpaste von MSI verwendet habe. Zu dieser Paste gibt es leider keinerlei technische Angaben oder Spezifikationen seitens des Herstellers, was für Enthusiasten etwas unbefriedigend ist. Ob die deutlich schlechtere Kühlleistung an der Paste, der geringeren Radiatordicke oder der Pumpencharakteristik liegt, ist schwer zu sagen | im direkten Vergleich zieht die MSI P13 leistungstechnisch jedoch klar den Kürzeren. Positiv hervorzuheben ist lediglich, dass die Lüfter durch eine moderate Maximaldrehzahl selbst unter Last vergleichsweise leise bleiben und nicht extrem laut werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zwiegespalten. Man erwirbt hier eine Kühlung mit Premium-Features wie dem Display und der eleganten Kabelführung, die den Preis optisch rechtfertigt. Wer jedoch die maximale Kühlleistung für sein Geld sucht, wird enttäuscht. Ein weiterer Punkt ist die Software-Anbindung: Um das Display und die Beleuchtung zu steuern, wird das MSI Center benötigt. Diese Software reagierte auf meinem Testsystem teils recht träge, was bei der Einstellung der Display-Inhalte etwas Geduld erforderte. Für Nutzer, die Ästhetik über die letzten paar Grad Kühlleistung stellen, ist das Paket dennoch interessant, auch wenn der Preis im Hinblick auf die reine Performance ambitioniert ist.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Was die Haltbarkeit betrifft, machen die Komponenten einen soliden Eindruck. Die Verarbeitung der Schläuche und der Pumpe wirkt verlässlich. MSI gewährt auf das Produkt eine Garantie von drei Jahren, was für diese Preisklasse vergleichsweise kurz ist, wenn man bedenkt, dass andere namhafte Hersteller bis zu sechs Jahre bieten. Im Vergleich zu anderen 360mm-Modellen im Testfeld positioniert sich die P13 eher als Lifestyle-Produkt. Sie ist eine der schicksten und am einfachsten zu montierenden Optionen, bleibt aber bei der absoluten Kühl-Performance hinter den Spitzenreitern zurück.

Fazit

Die MSI MPG Coreliquid P13 360mm hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Meine persönlichen Highlights sind ganz klar die hervorragende, unkomplizierte Montage dank des UNI BRACKETS und das fantastische Display auf dem Pumpenblock, das den Rechner optisch massiv aufwertet. Auch die unter dem Sleeve versteckte Verkabelung sorgt für einen beneidenswert sauberen Look im Gehäuse.
Mein Hauptkritikpunkt ist jedoch die im Vergleich zu meiner vorherigen Kühlung deutlich schlechtere Kühlleistung. Dass MSI hier bei der Wärmeleitpaste spart und keine technischen Daten dazu liefert, passt nicht ganz zum Premium-Anspruch des restlichen Pakets. Wer eine extrem einfach zu installierende und optisch überragende AiO sucht und dafür bereit ist, ein paar Grad höhere Temperaturen in Kauf zu nehmen, wird mit der P13 glücklich. Wer jedoch das Maximum an Kühlpower für einen hitzigen Prozessor wie den 7800X3D sucht, muss hier leider Abstriche machen. Für mich persönlich ist sie ein optischer Gewinn mit funktionalen Kompromissen.
    
  
5 5
     am 12.03.2026
Produkttester
Einleitung

Im Rahmen eines Produkttests hatte ich die Möglichkeit, die MSI MPG CORELIQUID P13 ausführlich in meinem Gaming-PC zu testen. Mein aktuelles System besteht aus einem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard, einem AMD Ryzen 7 5800X Prozessor, einer RTX 3060 mit 12 GB Grafikspeicher, 32 GB Arbeitsspeicher sowie einem 850-Watt-Netzteil. Dieses System nutze ich sowohl für Gaming als auch für alltägliche Anwendungen und gelegentlich für produktive Aufgaben wie Videoverarbeitung oder Multitasking.

Da der Ryzen 7 5800X bekanntermaßen eine leistungsstarke, aber auch relativ warme CPU ist, war ich besonders gespannt darauf, wie gut die CORELIQUID P13 mit der Kühlung umgehen kann. Eine gute Wasserkühlung ist gerade bei solchen Prozessoren wichtig, um stabile Temperaturen, eine konstante Leistung und eine möglichst geringe Lautstärke zu gewährleisten.

Installation und Einbau

Der Einbau der MSI MPG CORELIQUID P13 verlief insgesamt unkompliziert und benutzerfreundlich. Die Verpackung enthält alle notwendigen Montagehalterungen für die gängigen CPU-Sockel, darunter auch den AM4-Sockel, der für meinen Ryzen 7 5800X benötigt wird. Dadurch konnte ich die Wasserkühlung problemlos auf meinem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard installieren.

Die Montageanleitung ist verständlich aufgebaut und erklärt die einzelnen Schritte übersichtlich. Besonders positiv ist, dass alle benötigten Schrauben und Halterungen klar sortiert und gekennzeichnet sind. Dadurch wird der Einbau auch für Nutzer erleichtert, die vielleicht noch nicht viel Erfahrung mit Wasserkühlungen haben.

Der Radiator ließ sich problemlos im Gehäuse montieren. Auch die Schläuche sind ausreichend lang und flexibel, sodass sie sich gut positionieren lassen, ohne unter Spannung zu stehen. Nach dem Anschluss der Lüfter und der Pumpe war das System schnell einsatzbereit.

Insgesamt hat der Einbau nur wenig Zeit in Anspruch genommen und verlief ohne größere Schwierigkeiten.

Kühlleistung im Alltag

Nach der Installation habe ich die Wasserkühlung sowohl im normalen Betrieb als auch unter Last getestet. Im Idle-Betrieb, also bei normalen Desktop-Anwendungen wie Surfen, Streaming oder Office-Arbeiten, bleiben die Temperaturen des Ryzen 7 5800X angenehm niedrig.

Auch bei längeren Gaming-Sessions zeigt sich die Kühlleistung der CORELIQUID P13 sehr überzeugend. Selbst bei anspruchsvolleren Spielen bleibt die CPU-Temperatur stabil und deutlich unter kritischen Werten. Gerade bei Spielen, die mehrere CPU-Kerne stark auslasten, ist eine stabile Kühlung besonders wichtig, um Leistungseinbrüche zu vermeiden.

Besonders positiv ist dabei, dass die Temperaturentwicklung sehr konstant bleibt. Auch nach längeren Gaming-Sessions oder intensiver Belastung steigt die Temperatur nicht plötzlich stark an. Das spricht für eine effiziente Wärmeübertragung zwischen CPU, Kühlblock und Radiator.

Damit eignet sich die CORELIQUID P13 sehr gut für leistungsstarke Gaming-Systeme oder Arbeitsrechner mit höherer CPU-Last.

Lautstärke

Ein weiterer wichtiger Punkt bei einer Wasserkühlung ist die Geräuschentwicklung. Hier konnte die CORELIQUID P13 ebenfalls überzeugen.

Im normalen Betrieb arbeiten die Lüfter sehr leise und sind kaum wahrnehmbar. Auch unter höherer Last bleibt das Geräuschniveau angenehm moderat. Natürlich drehen die Lüfter bei steigender Temperatur etwas schneller, doch selbst dann bleibt der Geräuschpegel auf einem angenehmen Niveau.

Gerade beim Gaming ist dies ein großer Vorteil, da ein lautes Kühlsystem schnell störend wirken kann. Die CORELIQUID P13 schafft hier einen guten Kompromiss zwischen Kühlleistung und Lautstärke.

Auch die Pumpe arbeitet ruhig und erzeugt keine störenden Vibrationen oder ungewöhnlichen Geräusche.

Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität der MSI MPG CORELIQUID P13 hinterlässt insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Der Radiator wirkt stabil und solide verarbeitet, während die Schläuche robust und hochwertig wirken. Auch die Anschlüsse und Befestigungspunkte machen einen langlebigen Eindruck.

Die Lüfter sind ebenfalls gut verarbeitet und laufen ruhig und gleichmäßig. Es sind keine störenden Geräusche oder Vibrationen aufgefallen, was für eine gute Qualitätskontrolle spricht.

Auch optisch passt die Kühlung gut zu modernen Gaming-Systemen. Das Design wirkt hochwertig und fügt sich gut in ein System mit anderen Gaming-Komponenten ein.

Verbesserungsvorschläge

Trotz des insgesamt sehr positiven Eindrucks gibt es einige kleine Punkte, die man noch verbessern könnte.

Zum einen könnte die Montageanleitung für absolute Einsteiger noch etwas ausführlicher sein. Zwar sind die grundlegenden Schritte gut erklärt, doch zusätzliche Bilder oder detailliertere Hinweise könnten den Einbau noch einfacher machen.

Ein weiterer möglicher Verbesserungspunkt wäre eine noch übersichtlichere Kabelführung. Gerade bei Systemen mit mehreren Lüftern kann sich schnell eine größere Anzahl an Kabeln ansammeln. Ein integrierter Lüfter-Hub oder eine vereinfachte Anschlusslösung könnte hier für mehr Komfort sorgen.

Diese Punkte beeinträchtigen die Funktion jedoch nicht und sind eher kleine Optimierungsmöglichkeiten.

Erwartungsansprüche

Meine Erwartungen an eine Wasserkühlung in dieser Leistungsklasse waren relativ hoch, insbesondere da sie eine leistungsstarke CPU wie den Ryzen 7 5800X kühlen soll. Insgesamt wurden diese Erwartungen jedoch vollständig erfüllt.

Die Kühlleistung ist überzeugend, die Installation relativ einfach und die Lautstärke angenehm niedrig. Besonders im Gaming-Alltag zeigt sich, dass die CORELIQUID P13 zuverlässig arbeitet und die CPU auch unter Last stabil kühl hält.

Damit erfüllt die Wasserkühlung genau die Anforderungen, die man an ein modernes Kühlsystem für Gaming-PCs stellt.

Weiterempfehlung und Fazit

Zusammenfassend hat mich die MSI MPG CORELIQUID P13 im Test sehr überzeugt. Sie bietet eine starke Kühlleistung, eine solide Verarbeitung und einen angenehm leisen Betrieb. Der Einbau ist relativ einfach und auch für weniger erfahrene Nutzer gut machbar.

Besonders in Kombination mit leistungsstarken Prozessoren wie dem Ryzen 7 5800X zeigt die Kühlung ihre Stärken und sorgt für stabile Temperaturen auch bei längerer Belastung.

Aus diesen Gründen würde ich die CORELIQUID P13 definitiv weiterempfehlen. Sie eignet sich sehr gut für Gaming-PCs, leistungsstarke Workstations oder Systeme, bei denen eine zuverlässige und leistungsfähige CPU-Kühlung benötigt wird.
    
  
5 5
     am 11.03.2026
Produkttester
MSI CORELIQUID P13 360 Wasserkühlung | Testers Keepers Aktion bei Mindfactory

Ich hatte das Glück, im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion eine MSI MPG CORELIQUID P13 360 Wasserkühlung zu gewinnen. In dieser Bewertung gehe ich auf Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis ein.
Dabei beleuchte ich auch einige besondere Punkte wie die Lüfterleistung und das Pumpengeräusch. Außerdem vergleiche ich die MSI MPG CORELIQUID P13 360 mit meiner zuvor verbauten, etwas günstigeren Variante, der MSI MAG CORELIQUID A13 360.
Zusätzlich habe ich ein Unboxing-Video auf YouTube erstellt. Wenn ihr möchtet, schaut gerne mal rein |
hier ist der Link dazu: https://youtu.be/8hwhNNCCkZE?si=-g4Fq3EARo4G4DQI

Design
Die MSI MPG CORELIQUID P13 360 gefällt mir vom Design her sehr gut. Der 360-mm-Radiator passt problemlos in mein Lian-Li 207 Digital Gehäuse und bietet gleichzeitig viel Fläche für die Kühlung. Die Lüfter haben eine tolle ARGB GEN 2 Beleuchtung und sehen richtig gut aus. Auch das matte Schwarz des Radiators gefällt mir sehr und passt meiner Meinung nach in so gut wie jedes System.
Nun aber zum Highlight: die Pumpe mit integriertem Monitor. Dieser Pumpenkopf ist sehr wuchtig und wirkt durch den Monitor sehr hochwertig und modern. Selbst im ausgeschalteten Zustand sieht man direkt: Hier ist nicht 0815 verbaut. So richtig cool wird es dann, wenn der PC eingeschaltet wird und der Pumpenkopf-Monitor zum Leben erwacht.
Über das MSI Center kann man sämtliche Bilder, Videos usw. einstellen, natürlich auch CPU-Temperatur, Frequenz und vieles mehr | da sind quasi keine Grenzen gesetzt. Das ist dann wirklich ein echtes Highlight im System.

Verarbeitung
Die Verarbeitung der MSI MPG CORELIQUID P13 360 ist meiner Meinung nach auf einem sehr hohen Niveau. Alle Kanten sind sauber verarbeitet, die Lackierung ist makellos und sowohl der Radiator als auch die Schläuche fühlen sich stabil und langlebig an. Besonders die Schläuche fühlen sich angenehm gummiartig an und sind nicht so starr wie bei manchen anderen AIO-Kühlungen.
Auch die Anschlüsse an der Pumpe wirken sehr solide, und die Lüfter machen insgesamt einen robusten und hochwertigen Eindruck. Die mitgelieferten Schrauben sowie die Befestigungsrahmen für die verschiedenen Systeme (AMD und Intel) sehen ebenfalls sehr hochwertig aus und fühlen sich entsprechend stabil an.

Montage
Die Montage in meinem Lian-Li 207 Digital Gehäuse war insgesamt unkompliziert. Die Lüfterkabel sowie die Anschlüsse für die Pumpe haben ausreichend Länge, und auch der interne USB-Anschluss für den Monitor ist mehr als lang genug.
Dank eines Adapterkabels von JAF auf CPU FAN / ARGB V2 hatte ich auch mit meinem Mainboard (MSI B550 Tomahawk Max WiFi) keinerlei Probleme. Wenn bei euch alles reibungslos funktionieren soll, benötigt ihr entweder einen JAF-Anschluss, einen PUMP FAN-Anschluss und einen internen USB-Anschluss | oder so wie in meinem Fall: einen internen USB-Anschluss, einen PUMP FAN-Anschluss, einen CPU FAN-Anschluss sowie einen ARGB-Anschluss.
Natürlich braucht ihr außerdem ein Gehäuse, das groß genug für eine 360-mm-Wasserkühlung ist. Anschließend installiert ihr noch das MSI Center, um den Pumpenmonitor so einzustellen, wie es euch am besten gefällt. Die Schläuche sind ein Stück weit kürzer als bei der MSI MAG CORELIQUID A13 360, was mir persönlich gut gefällt.

Leistung
Die Kühlleistung der MSI MPG CORELIQUID P13 360 ist sehr gut. Mit drei 120-mm-Lüftern auf einem 360-mm-Radiator kühlt sie meinen AMD Ryzen 7 5800X auch unter Volllast sehr zuverlässig. Im Ruhezustand hatte ich Temperaturen von etwa 33|34 Grad und unter Last im Benchmark lagen sie bei ungefähr 72|73 Grad.
Die Pumpe arbeitet dabei sehr leise, und auch die Lüfter sind angenehm fürs Ohr. Selbst unter Volllast sind sie zwar hörbar, klingen aber nicht aufdringlich oder schrill. Stattdessen hört man ein gleichmäßiges, angenehmes Luftgeräusch.
Auch bei längeren Gaming-Sessions oder Benchmarks bleibt die CPU-Temperatur stabil, ohne dass die Lüfter unangenehm laut werden.

Vergleich
MSI MPG CORELIQUID P13 360 vs. MSI MAG CORELIQUID A13 360
Was die Kühlleistung und die Lautstärke der Lüfter angeht, sind beide in meinem Fall nahezu identisch. Lediglich die Pumpe der MSI MAG CORELIQUID A13 360 ist, wenn überhaupt, minimal hörbar. Man muss schon sehr genau hinhören, um ein leichtes Surren wahrzunehmen.
Die Schläuche der P13 fühlen sich meiner Meinung nach noch ein Stück hochwertiger an. Und natürlich ist der Pumpenkopf mit integriertem Monitor bei der CORELIQUID P13 ein echtes Highlight.
Trotzdem ist die A13 für mich ein echter Preis-Leistungs-Kracher: gute Kühlleistung, eine sehr leise Pumpe und Lüfter sowie eine tolle ARGB GEN 2 Beleuchtung.

Preis-Leistungs-Verhältnis / Fazit
Die MSI MPG CORELIQUID P13 360 bietet meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kombiniert eine sehr gute Kühlleistung mit einem leisen Betrieb, hochwertiger Verarbeitung und einem absoluten Highlight: dem integrierten Monitor.
Der 360-mm-Radiator, die drei werkseitig installierten ARGB GEN2 Lüfter und die Monitor-Pumpe sorgen für ein rundes Gesamtpaket, das sowohl für High-End-Setups als auch für klassische Gaming-Setups sehr gut geeignet ist.
Mit MSI hat man außerdem einen Hersteller, der in Sachen Qualität und Support als zuverlässig gilt. Für mich persönlich ist der Preis für diese Leistung und das edle Monitor-Highlight absolut gerechtfertigt, und ich würde die MPG CORELIQUID P13 360 jederzeit weiterempfehlen.
    
  
3 5
     am 11.06.2026
Produkttester
MSI MPG CoreLiquid P13 360


Allgemeines:

Ich habe die MSI MPG CoreLiquid P13 360 im Rahmen des Testers Keepers Programm von MindFactory kostenlos erhalten. Dieses Review spiegelt allerdings meine persönliche Meinung, positiv wie negativ, wider. MindFactory hat keinen Einfluss auf dieses Review genommen.

Lieferumfang:

Die MSI MPG CoreLiquid P13 360 ist eine All-in-One Wasserkühlung mit einem 360mm großen Radiator und einem Display auf dem Pumpenkopf. Unterstützt werden alle gängigen/aktuellen Sockel wie AM4 und AM5, sowie die Sockel Intel LGA 1700 und 1851. Alles wird einbaubereit geliefert. Das befestigen der Lüfter entfällt. Diese sind bereits auf dem Radiator montiert.
Neben dem Montagematerial für die verschiedenen Sockel wird eine Plastikmanschette mitgeliefert, welche die Uni-Bracket abdecken soll, sowie ein Adapter von einem JAF 1-Stecker (MSI eigener Lüfter-Anschluss) auf einen 4-Pin-PWM-Anschluss und einen 3-Pin ARGB Anschluss.
Zu guter Letzt wird der Lieferumfang durch eine Portion Wärmeleitpaste ergänzt.

Verarbeitung und Design:

Die Verarbeitung ist, MSI typisch, gewohnt gut. Dies ist bereits die zweite AIO von MSI, die ich nutze. In meinem aktuellen System befindet sich, neben einem MSI Mainboard, noch eine MSI Grafikkarte. Nie gab es was in Sachen Verarbeitungsqualität zu meckern. Man findet an der AIO, insbesondere am Radiator oder am Montagematerial keine scharfen Kanten. Einziger Wermutstropfen sind die Lamellen des Radiators. Ich musste für die Montage die vorinstallierten Lüfter abschrauben. Dabei stellte ich fest, dass die Lamellen an drei Stellen etwas verbogen waren. Beeinträchtigt nicht die Funktion, schmälert aber den insgesamt sehr guten Gesamteindruck etwas.

Die Schläuche von der Pumpe zum Radiator sind knapp 40cm lang und somit lang genug um den Radiator in der Front oder am Gehäusedeckel zu montieren. Da mein Gehäuse im Deckel nur einen Radiator bis maximal 280mm aufnehmen kann, habe ich mich für eine Montage in der Front entschieden. Die Schläuche sind sehr wertig gesleevt und verlassen den Pumpenkopf an der Unterseite. Für mehr Variabilität sind die Schläuche am Pumpenkopf mit 90 Grad gewinkelten und drehbaren Verbindungsstücken angeschlossen. Schönes Detail ist, dass alle Kabel für den Anschluss der Lüfter, der Pumpe und des Displays unter dem Sleeve der Schläuche zum Radiator entlang geführt werden. Dies sorgt für einen aufgeräumten Look am Pumpenkopf.

Hier kommen wir auch direkt zu meinem ersten Kritikpunkt:

Die Kabel haben unterschiedliche Längen. Das Anschlusskabel für das Display und die Lüfter ist sehr großzügig dimensioniert. Das Kabel für den Pumpenanschluss ist deutlich kürzer.

Um zu erklären warum das problematisch sein kann, muss ich etwas ausholen. In den meisten Gehäusen im ATX Format gibt es drei Möglichkeiten eine AIO einzubauen. So kann in den meisten Fällen der Radiator im Deckel verbaut werden. Für diesen Fall ist das Kabel der Pumpe lang genug, da die Schläuche in der Regel zur Front geführt werden und sich der Anschluss für die Pumpe rechts oben am Mainboard befindet. Die beiden anderen Kabel sind so lang, dass man bei einem MSI-Board den EZ-Conn-Anschluss unten spielend erreichen kann. Gleiches gilt für die USB-Anschlüsse auf dem Board um das Display anzuschließen.

Für den Einbau in der Front gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum Einen kann man den Radiator so einbauen, dass die Schläuche nach oben zeigen. Ist nicht optimal, aber manchmal nicht anders zu lösen. Auch in diesem Fall sind alle Kabel lang genug.

Zum Anderen kann man den Radiator aber auch umdrehen, so dass die Schläuche nach unten geführt werden. Dies wäre die 1A Lösung für einen Einbau in der Front, da so ein plätscherndes Geräusch der Kühlflüssigkeit im Radiator verhindert werden kann, wenn über längere Zeit die Kühlflüssigkeit durch die Schläuche diffundiert.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Da die Kabel durch den Sleeve der Schläuche zum Radiator geführt werden, kommen sie, beim Einbau mit den Schläuchen nach unten, an einer ungünstigen Position heraus. Vielleicht reicht die Länge des Kabel gerade um die Pumpe anzuschließen, hinter dem Mainboard entlang ist dann aber definitiv nicht möglich. Wer den Radiator also wie ich in der Front und mit den Schläuchen nach unten einbauen will, benötigt ein Verlängerungskabel für 4-Pin-PWM-Anschlüsse. Ein solches Kabel bekommt man für ein paar Euro hier im Shop. Ist kein Beinbruch, sollte man aber mal gehört haben.

Auf dem Radiator sind bereits ab Werk drei 120mm ARGB Lüfter mit Cyclo-Blade-9 Design verbaut. Die Rotoren sind weiß gehalten und geben sämtliche Farbeffekte gut und kräftig wieder.

Besonders schön ist die unsichtbare Verkabelung per Daisychain. Am Radiator verlässt nur ein Kabel für den Anschluss der Lüfter den Sleeve. Dieses Kabel ist mit einem JAF 1-Stecker ausgestattet für EZ-Conn-Anschlüsse, einem MSI eigenen Anschluss, der den Vorteil hat, dass sowohl die Einstellungen der Drehzahlen und der ARGB Beleuchtung mit nur einem Kabel gesteuert werden können.

Die Drehzahl wird für alle drei Lüfter gleich geregelt. Die Farben und Effekte der ARGB Beleuchtung können hingegen für jeden Lüfter individuell gesteuert werden.

Kommen wir zum optischen Highlight der AIO, dem Pumpenkopf. Der Pumpenkopf verfügt über ein 2,1 Zoll großes LCD-Display. Dieses ist rund, wie der Pumpenkopf auch, und kann sämtliche Systeminformationen anzeigen. Von der CPU-Temperatur, der GPU-Auslastung bis hin zur Uhrzeit.
Aber damit nicht genug. Auch eigene Inhalte lassen sich auf dem Display abspielen, sei es als gespeicherte Video-Datei auf dem Rechner oder als YouTube-Link. Man kann das Display sogar als weiteren Monitor einbinden. Ich habe es mal ausprobiert, aber das erscheint mir mehr technische Spielerei, als wirklich einen nutzbaren Anwendungsfall zu erzeugen.

Gesteuert werden alle Funktionen mit der MSI eigenen Software MSI Center. Die Installation des Displays, sowie die Steuerung der Displayeffekte, aber auch der Lüfter-Drehzahlen und ARGB Effekte gelingt auf Anhieb. MSI Center nimmt euch bei der Erstinstallation des Displays an die Hand und führt euch Schritt für Schritt durch die Installation. Dafür einfach das Plug In EZ Display im MSI Center herunterladen.

Das Design des Pumpenkopfes gefällt mir ausgesprochen gut. Ein weiteres kleines, aber feines Detail ist die mitgelieferte EZ-Cap. Eine Kunststoffabdeckung, welche die Uni-Bracket, die Sockel-Montage-Klammer, fast vollständig abdeckt und für einer sehr cleane Optik sorgt.

In der Vergangenheit nutzte ich eine MSI MAG Coreliquid A15 360, welche ebenfalls über das Uni-Bracket-System verfügt. Auch, wenn ich mit der Leistung dieser AIO zufrieden war, hat mich immer wieder gestört, dass man auf die Uni-Bracket schaut. Insbesondere auf Bohrungen und Löcher, die man gar nicht für seinen Sockel benötigt.

Hier hat MSI nachgebessert. Gehalten wird die EZ-Cap durch Magnete. Einfach aufstecken, fertig.

Kühlleistung:

Die AIO muss in meinem Rechner einen 7800X3D kühlen und das tut sie sehr zuverlässig. Dieser Prozessor ist bekannt für seine moderate Abwärme. Erst bei einer CPU-Temperatur von 90 Grad kommt es zum sogenannten Thermal Throtteling und der Prozessor fährt die Leistung herunter, um ein Überhitzen zu verhindern. Aber so weit kommt es natürlich nicht mit dieser AIO.

Da ich ein Verfechter leiser Systeme bin, auch wenn ich mit viel mit Headset spiele, habe ich die Drehzahl aller Gehäuselüfter und der Lüfter der AIO auf ca. 1000 Umdrehungen pro Minute (RPM) normiert.

Bei dieser Drehzahl vernimmt man ein leises, aber nicht störendes Rauschen. Die Pumpengeschwindigkeit habe ich nicht reglementiert. Im IDLE-Betrieb sind die Lüfter der Grafikkarte abgestellt. So kann man auch das sonore Drehgeräusch der Pumpe wahrnehmen. Dies ist aber für meine Ohren nicht störend.

Nun aber zu den Temperaturen. Ich habe ARC-Raiders auf WHQD mit epischen Grafikeinstellungen und vollem Raytracing gespielt.

Im Maximum erreicht die CPU ca. 65 Grad und ist somit noch sehr weit von den oben erwähnten 90 Grad entfernt.

Bei älteren Titeln, wie z.B. Helldivers II (höchste Details in den Grafikeinstellungen), pendelte sich die Temperatur bei ca. 60 bis 65 Grad ein. Abgesehen von kurzen Ladezeiten. Hier war die Temperatur kurzfristig höher.

Wenn Lautstärke keine Rolle spielt und man die Drehzahl der Lüfter erhöht, sind spielend deutlich niedrigere Temperaturen möglich.

Fazit:

In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. MSI hat wieder auf die bekannte Uni-Bracket gesetzt. Diese macht die Montage spielend einfach für alle gängigen Sockel. Um diese Klammer abzudecken, wird die AIO mit einer Plastikmanschette geliefert, welche mit Magneten auf die Klammer aufgesteckt wird. Sorgt ganz einfach für eine cleane Optik.

Das Highlight ist natürlich das Display auf dem Pumpenkopf. Man kann sich Systeminformationen anzeigen lassen, eigene Videos abspielen oder auch YouTube-Links implementieren und diese abspielen. Optisch ist das ein absoluter Hingucker.

Das Geräusch der Pumpe ist bei geringen Drehzahlen wahrnehmbar, aber nicht störend. Und ich bin ziemlich pingelig, wenn es um Dinge wie Lautstärke geht.

Auch die Kühlleistung kann überzeugen. Selbst, wenn man die Drehzahlen der Lüfter ziemlich weit runterdreht, hält die AIO euren Prozessor kühl.

Ein Pluspunkt sind die vormontierten Lüfter, welche per Daisychain miteinander verkabelt sind. Über einen JAF 1 Anschluss lässt sich die Drehzahl von drei Lüftern regeln und jeder einzelne der Lüfter in Effekt und Farbe steuern. Habt ihr kein MSI Mainboard mit EZ-Conn-Anschluss liefert MSI einen Adapter mit.

Die Schläuche sind wertig gesleevt und die Anschlusskabel der AIO durch den Sleeve zum Radiator zu führen, sorgt wie die Plastikmanschette zur Abdeckung der Uni-Bracket, für eine schlichte und aufgeräumte Optik.

Kommen wir zu meinen Kritikpunkten.

Die Länge des Anschlusskabels für die Pumpe ist recht kurz. Baut man den Radiator in der Front mit den Schläuchen nach unten ein (so wie es optimal wäre), dann ist das Kabel mit einem ordentlichen Kabelmanagement einfach zu kurz um den Pumpenanschluss am Mainboard oben rechts zu erreichen. Die übrigen Kabel sind lang genug um sie hinter dem Mainboard entlangzuführen. Warum hat man denn das Pumpenkabel so kurz gemacht? Hier ist man gezwungen ein Adapterkabel zu kaufen. Gleiches gilt für die ein oder andere verbogene Lamelle des Radiators. Das passiert leider sehr schnell, mindert nicht die Kühlleistung, wohl aber ein wenig den Gesamteindruck.

Nun zum, wie ich finde, größten Makel der AIO. Dazu muss ich zunächst erklären wie mein Setup aussieht. Ich nutze zwei Monitore, wie es sicherlich einige Gamer tun. Der rechte Monitor ist mein Hauptmonitor auf dem ich spiele, der linke Monitor wird für andere Anwendungen genutzt. Das Display der AIO wird in der Systemsteuerung als dritter Monitor erkannt. In den Anzeigeneinstellungen habe ich diesen "dritten Monitor" zunächst ganz rechts platziert.

Wie bereits beschrieben habe ich die AIO in verschiedenen Spielen getestet um die erzielten Temperaturen anzusehen. Neben aktuellen Triple AAA Titeln, habe ich mich durch diverse ältere Titel gespielt. Mit einer einzigen Ausnahme passierte während des Spielens folgendes:

Wenn ich auf dem rechten Monitor, auf dem ich spielte, den Mauszeiger an dessen linken Rand bewegte, wo mein zweiter, linker, Monitor steht, verließ der Mauszeiger ständig das geöffnete Spiel und bewegte sich auf dem linken Monitor weiter. So als würde man mit dem Shortcut Alt + Tab eine andere, im Hintergrund geöffnete Anwendungen aufrufen wollen. Das führte in kompetitiven Spielen dazu, dass der Charakter einfach stehenblieb und nicht selten ging die Runde dadurch verloren.

Ich stellte dies zunächst bei Arc Raiders, aber auch in anderen Titeln wie Spiderman Remastered oder The Witcher 3 fest. Einzig in Helldivers II funktionierte alles wie es sollte. Nach einigen Internet-Recherchen handelte es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock

Ich habe also mit dem MSI und Mindfactory Kundensupport Kontakt aufgenommen. Beide haben immer sehr zügig geantwortet und waren sehr engagiert beim Versuch mir zu helfen. Auch MSI bestätigte, dass es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock handeln könnte und bot mir diverse Lösungsvorschläge an, die dieses Problem aber nicht beheben konnten. Laut MSI gibt es aktuell kein Treiber-Update für dieses Produkt.

Ich kann ausschließen, dass es an einem falschen Einbau liegt und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es an dem Display der AIO liegt, da ich aktuell einen Luftkühler verwende und bereits eine AIO ohne Display benutzt habe. Dann tritt dieses Problem nicht auf. Nutzt man nur einen Monitor funktioniert die alles so wie es soll. Es muss also an der Kombination aus dem Display der AIO und einem zweiten Monitor liegen.

Würde das oben beschriebe Problem mit dem Cursor Lock nicht bestehen, würde ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen für alle, die eine AIO mit einer sehr soliden Kühlleistung, einer guten Verarbeitung, ein schönen Optik und einem Display wollen, insbesondere vor dem Hintergrund des Preises von ca. 150¤.

Doch unter den genannten Umständen kann ich die AIO nicht für Nutzer mehrere Monitore empfehlen.
    
  
5 5
     am 21.03.2026
Produkttester
Im Rahmen der Mindfactory "Testers Keepers"-Aktion hatte ich die Möglichkeit, die MSI MPG CORELIQUID P13 360 in Schwarz in meinem System ausführlich zu testen. Verbaut wurde die AiO auf einem AMD Ryzen 7 7800X3D, also einer CPU, die in Sachen Temperaturverhalten durchaus sensibel reagiert und sich deshalb gut eignet, um eine Wasserkühlung realistisch zu beurteilen. Vorher war bei mir eine Arctic Liquid Freezer II 360 im Einsatz, die gerade bei der reinen Kühlleistung immer noch ein echter Maßstab ist. Der Umstieg auf die MSI-Lösung war deshalb für mich nicht nur ein optisches Upgrade, sondern auch ein direkter Vergleich mit einem sehr starken Konkurrenten.

Was bei der MSI CORELIQUID P13 sofort auffällt, ist das Design. Die Kühlung wirkt modern, hochwertig und deutlich mehr nach High-End als viele andere AiOs in dieser Klasse. Besonders der Pumpenkopf mit integriertem Display ist natürlich das auffälligste Merkmal. Im eingebauten Zustand macht das richtig was her und hebt die Kühlung klar von klassischeren Modellen ab. Gerade in einem Gehäuse mit Sichtfenster ist das ein echter Hingucker. Das Display lässt sich über MSI Center mit verschiedenen Inhalten belegen, etwa Temperaturen, Auslastung oder auch eigenen Bildern und Animationen. Das ist kein Must-have, aber definitiv ein Feature, das dem ganzen System mehr Charakter gibt. Dazu kommen die ARGB-Lüfter, die optisch gut zum Gesamtbild passen. In Schwarz wirkt das Ganze angenehm sauber und nicht überladen.

Auch bei der Verarbeitung hinterlässt die P13 einen guten Eindruck. Der Radiator ist sauber verarbeitet, die Lackierung ordentlich und die Materialien fühlen sich insgesamt wertig an. Was mir besonders gefallen hat, ist die Lösung mit der integrierten Kabelführung. Die Lüfterkabel verlaufen unter der Schlauchummantelung, wodurch deutlich weniger Kabelsalat sichtbar ist. Gerade wer Wert auf eine saubere Optik legt, wird das schnell zu schätzen wissen. Die Schläuche selbst sind stabil, ausreichend flexibel und wirken langlebig. Auch bei den Lüftern und der Pumpeneinheit gibt es nichts zu meckern | alles sitzt fest, nichts klappert oder wirkt billig.

Ein echter Pluspunkt ist die Montage. Ich muss ehrlich sagen, dass das einer der angenehmsten Punkte am gesamten Test war. MSI hat sich hier sichtbar Mühe gegeben, den Einbau so unkompliziert wie möglich zu machen. Die bereits vormontierten Lüfter sparen Zeit und Nerven, gerade wenn man keine Lust hat, erst noch alles einzeln am Radiator zu verschrauben. Das Montagesystem selbst ist übersichtlich, die Anleitung verständlich und der gesamte Einbau ging in meinem Fall schnell und problemlos über die Bühne. Im Vergleich zu manch anderer AiO war das hier erfreulich stressfrei. Außerdem ist der Radiator nicht ganz so massiv wie bei der Arctic Liquid Freezer II, was in meinem Fall bei der Kompatibilität mit Mainboard und RAM definitiv geholfen hat. Wer schon einmal mit zu dicken Radiatoren und engen Platzverhältnissen kämpfen musste, weiß das zu schätzen.

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Kühlleistung. Hier fällt mein Fazit gemischter aus. Grundsätzlich ist die MSI CORELIQUID P13 keine schlechte AiO | ganz im Gegenteil. Für normale Gaming-Lasten, Alltagsbetrieb und auch längere Sessions hält sie den 7800X3D solide im Griff. Im Idle lag ich ungefähr bei 40 Grad, was absolut in Ordnung ist. Auch im normalen Gaming-Betrieb bleiben die Temperaturen im akzeptablen Bereich. Allerdings zeigt sich unter echter Volllast, dass die Kühlung nicht ganz an meine bisherige Arctic Liquid Freezer II 360 herankommt. In Cinebench R23 oder anderen intensiven Lastszenarien lag die CPU bei mir ungefähr 5 bis 7 Grad höher als mit der Arctic. Das ist nicht dramatisch, aber eben doch sichtbar.

Woran das genau liegt, lässt sich schwer eindeutig sagen. Ich habe für den Test die mitgelieferte Wärmeleitpaste von MSI genutzt, zu der der Hersteller leider keine näheren technischen Angaben macht. Gerade für Nutzer, die gern vergleichen und optimieren, ist das etwas schade. Es könnte also sein, dass mit anderer Paste noch ein wenig mehr drin wäre. Möglich ist aber auch, dass die Unterschiede schlicht an der Radiatordicke, dem Lüftersetup oder der Pumpencharakteristik liegen. Fakt ist: Wer auf der Suche nach der maximal möglichen Kühlleistung ist, findet auf dem Markt stärkere Alternativen. Wer hingegen eine gute Gesamtlösung mit zusätzlichem Fokus auf Optik und Komfort sucht, bekommt hier trotzdem ein rundes Paket.

Positiv hervorheben muss man dabei die Lautstärke. Die Lüfter bleiben auch unter Last vergleichsweise angenehm und drehen nicht unangenehm aggressiv auf. Die Pumpe war in meinem Test ebenfalls unauffällig und hat keine störenden Nebengeräusche produziert. Insgesamt arbeitet die Kühlung also angenehm ruhig, was im Alltag oft wichtiger ist als die letzten zwei oder drei Grad Unterschied.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis kommt es stark darauf an, worauf man persönlich Wert legt. Rein über die nackte Kühlleistung betrachtet gibt es günstigere Modelle, die mindestens mithalten oder teilweise sogar besser performen. Die MSI P13 verkauft sich aber nicht nur über die Temperaturwerte, sondern klar auch über ihre Ausstattung. Das Display, die aufgeräumte Optik, die einfache Montage und das insgesamt moderne Erscheinungsbild sind hier ganz klar Teil des Pakets. Wer genau darauf Lust hat, bekommt auch etwas dafür geboten. Wer nur möglichst viel Kühlleistung fürs Geld will, wird sich vermutlich eher bei anderen Modellen umsehen.

Unterm Strich ist die MSI MPG CORELIQUID P13 360 Schwarz für mich eine AiO mit klaren Stärken, aber auch klarer Zielgruppe. Sie punktet mit starker Optik, sehr guter Verarbeitung, cleverer Kabelführung und wirklich einfacher Montage. Das Display ist mehr als nur Spielerei und macht im System richtig was her. Bei der reinen Performance muss man aber sagen, dass sie nicht ganz an die stärksten 360er-Lösungen am Markt herankommt. Für mich ist sie deshalb vor allem eine Kühlung für Nutzer, die ein sauberes, hochwertiges und modernes Setup wollen und dafür bereit sind, bei der absoluten Kühlleistung kleine Abstriche zu machen. Insgesamt also ein gelungenes Produkt mit Fokus auf Komfort und Design | nicht die kühlste AiO, aber definitiv eine der schickeren.
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4 5
     am 16.03.2026
Produkttester
Die MSI MPG Coreliquid P13 360mm im Praxiseinsatz

Bevor ich auf die Details der Kühlung eingehe, möchte ich kurz auf die Rahmenbedingungen dieses Tests hinweisen: Ich habe die MSI MPG Coreliquid P13 in der 360mm-Version im Rahmen der "Testers, Keepers"-Aktion von Mindfactory erhalten. In meinem bisherigen System war eine Arctic Liquid Freezer II 360mm verbaut, die oft als Referenz für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und brachiale Kühlleistung gilt. Als Test-CPU dient ein AMD Ryzen 7 7800X3D, der durch sein Design mit dem 3D-V-Cache sehr sensibel auf Temperaturveränderungen reagiert und die Kühlung vor eine echte Herausforderung stellt.

Design

Beim Design geht MSI mit der MPG Coreliquid P13 einen modernen Weg, der Eleganz und Funktionalität kombiniert. Das auffälligste Merkmal und für mich ein absolutes Highlight ist das integrierte Display auf dem Pumpendeckel. Es fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein und ist im Alltag extrem nützlich, um beispielsweise die CPU-Temperatur oder die aktuelle Auslastung direkt im Blick zu behalten, ohne ein Software-Overlay nutzen zu müssen. Die beiliegenden A-RGB-Lüfter sorgen für eine stimmige Beleuchtung, die durch das matte Schwarz der restlichen Komponenten sehr edel wirkt. Im direkten Vergleich zu meiner alten Arctic-Kühlung wirkt die MSI P13 deutlich zeitgemäßer und hochwertiger. Während die Arctic eher zweckmäßig und fast schon industriell aussieht, ist die MSI-Lösung ein echtes optisches Upgrade für Systeme mit Sichtfenster.

Verarbeitung

Hinsichtlich der Verarbeitung lässt die P13 kaum Wünsche offen. Ein besonders durchdachtes Detail ist die elegante Verkabelung: Die Kabel für die Lüfter verlaufen direkt unter der Schlauchummantelung. Das sorgt für eine extrem aufgeräumte Optik, da man keine störenden Kabelstränge sieht, die vom Radiator zum Pumpenblock führen. Die Schläuche selbst sind hochwertig gesleevt und bieten eine gute Balance zwischen Flexibilität und Stabilität. Auch die Pumpeneinheit macht einen sehr robusten Eindruck. Im Vergleich zu günstigeren All-in-One-Lösungen merkt man hier deutlich, dass MSI auf hochwertige Materialien setzt. Es gibt kein Spiel bei den Halterungen und auch die Lüfterrahmen wirken verwindungssteif, was Vibrationen im Betrieb effektiv vorbeugt.

Montage

Die Montage der MSI P13 war für mich eines der persönlichen Highlights dieses Tests. Das System ist absolut intuitiv und die Anleitung führt sicher durch die notwendigen Schritte. Ein massiver Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist, dass die Lüfter bereits ab Werk auf dem Radiator montiert sind. Das spart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Nerven beim Zusammenbau. In meinem Gehäuse bot die MSI P13 zudem eine hervorragende Kompatibilität. Da der Radiator der MSI dem Standardmaß entspricht und nicht so extrem massiv wie bei der Arctic ausfällt, gab es keinerlei Konflikte mit den VRM-Kühlern des Mainboards oder den RAM-Riegeln. Der gesamte Umbau war in Rekordzeit abgeschlossen.

Leistung

In der Paradedisziplin, der Kühlleistung, muss ich jedoch meinen Hauptkritikpunkt ansetzen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu meinem bisherigen System. Mein Ryzen 7 7800X3D bleibt im Idle zwar bei etwa 40 Grad, doch unter Last offenbaren sich die Schwächen. Während intensiver Gaming-Sessions oder Benchmarks liegen die Temperaturen spürbar höher als bei der Arctic Liquid Freezer II. Bei Volllast in Cinebench R23 erreichte die CPU-Werte, die etwa 5 bis 7 Grad über denen der Arctic lagen.
Hierbei muss ich erwähnen, dass ich für den Test die mitgelieferte Wärmeleitpaste von MSI verwendet habe. Zu dieser Paste gibt es leider keinerlei technische Angaben oder Spezifikationen seitens des Herstellers, was für Enthusiasten etwas unbefriedigend ist. Ob die deutlich schlechtere Kühlleistung an der Paste, der geringeren Radiatordicke oder der Pumpencharakteristik liegt, ist schwer zu sagen | im direkten Vergleich zieht die MSI P13 leistungstechnisch jedoch klar den Kürzeren. Positiv hervorzuheben ist lediglich, dass die Lüfter durch eine moderate Maximaldrehzahl selbst unter Last vergleichsweise leise bleiben und nicht extrem laut werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zwiegespalten. Man erwirbt hier eine Kühlung mit Premium-Features wie dem Display und der eleganten Kabelführung, die den Preis optisch rechtfertigt. Wer jedoch die maximale Kühlleistung für sein Geld sucht, wird enttäuscht. Ein weiterer Punkt ist die Software-Anbindung: Um das Display und die Beleuchtung zu steuern, wird das MSI Center benötigt. Diese Software reagierte auf meinem Testsystem teils recht träge, was bei der Einstellung der Display-Inhalte etwas Geduld erforderte. Für Nutzer, die Ästhetik über die letzten paar Grad Kühlleistung stellen, ist das Paket dennoch interessant, auch wenn der Preis im Hinblick auf die reine Performance ambitioniert ist.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Was die Haltbarkeit betrifft, machen die Komponenten einen soliden Eindruck. Die Verarbeitung der Schläuche und der Pumpe wirkt verlässlich. MSI gewährt auf das Produkt eine Garantie von drei Jahren, was für diese Preisklasse vergleichsweise kurz ist, wenn man bedenkt, dass andere namhafte Hersteller bis zu sechs Jahre bieten. Im Vergleich zu anderen 360mm-Modellen im Testfeld positioniert sich die P13 eher als Lifestyle-Produkt. Sie ist eine der schicksten und am einfachsten zu montierenden Optionen, bleibt aber bei der absoluten Kühl-Performance hinter den Spitzenreitern zurück.

Fazit

Die MSI MPG Coreliquid P13 360mm hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Meine persönlichen Highlights sind ganz klar die hervorragende, unkomplizierte Montage dank des UNI BRACKETS und das fantastische Display auf dem Pumpenblock, das den Rechner optisch massiv aufwertet. Auch die unter dem Sleeve versteckte Verkabelung sorgt für einen beneidenswert sauberen Look im Gehäuse.
Mein Hauptkritikpunkt ist jedoch die im Vergleich zu meiner vorherigen Kühlung deutlich schlechtere Kühlleistung. Dass MSI hier bei der Wärmeleitpaste spart und keine technischen Daten dazu liefert, passt nicht ganz zum Premium-Anspruch des restlichen Pakets. Wer eine extrem einfach zu installierende und optisch überragende AiO sucht und dafür bereit ist, ein paar Grad höhere Temperaturen in Kauf zu nehmen, wird mit der P13 glücklich. Wer jedoch das Maximum an Kühlpower für einen hitzigen Prozessor wie den 7800X3D sucht, muss hier leider Abstriche machen. Für mich persönlich ist sie ein optischer Gewinn mit funktionalen Kompromissen.
    
  
5 5
     am 12.03.2026
Produkttester
Einleitung

Im Rahmen eines Produkttests hatte ich die Möglichkeit, die MSI MPG CORELIQUID P13 ausführlich in meinem Gaming-PC zu testen. Mein aktuelles System besteht aus einem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard, einem AMD Ryzen 7 5800X Prozessor, einer RTX 3060 mit 12 GB Grafikspeicher, 32 GB Arbeitsspeicher sowie einem 850-Watt-Netzteil. Dieses System nutze ich sowohl für Gaming als auch für alltägliche Anwendungen und gelegentlich für produktive Aufgaben wie Videoverarbeitung oder Multitasking.

Da der Ryzen 7 5800X bekanntermaßen eine leistungsstarke, aber auch relativ warme CPU ist, war ich besonders gespannt darauf, wie gut die CORELIQUID P13 mit der Kühlung umgehen kann. Eine gute Wasserkühlung ist gerade bei solchen Prozessoren wichtig, um stabile Temperaturen, eine konstante Leistung und eine möglichst geringe Lautstärke zu gewährleisten.

Installation und Einbau

Der Einbau der MSI MPG CORELIQUID P13 verlief insgesamt unkompliziert und benutzerfreundlich. Die Verpackung enthält alle notwendigen Montagehalterungen für die gängigen CPU-Sockel, darunter auch den AM4-Sockel, der für meinen Ryzen 7 5800X benötigt wird. Dadurch konnte ich die Wasserkühlung problemlos auf meinem MSI MPG B550 Gaming Plus Mainboard installieren.

Die Montageanleitung ist verständlich aufgebaut und erklärt die einzelnen Schritte übersichtlich. Besonders positiv ist, dass alle benötigten Schrauben und Halterungen klar sortiert und gekennzeichnet sind. Dadurch wird der Einbau auch für Nutzer erleichtert, die vielleicht noch nicht viel Erfahrung mit Wasserkühlungen haben.

Der Radiator ließ sich problemlos im Gehäuse montieren. Auch die Schläuche sind ausreichend lang und flexibel, sodass sie sich gut positionieren lassen, ohne unter Spannung zu stehen. Nach dem Anschluss der Lüfter und der Pumpe war das System schnell einsatzbereit.

Insgesamt hat der Einbau nur wenig Zeit in Anspruch genommen und verlief ohne größere Schwierigkeiten.

Kühlleistung im Alltag

Nach der Installation habe ich die Wasserkühlung sowohl im normalen Betrieb als auch unter Last getestet. Im Idle-Betrieb, also bei normalen Desktop-Anwendungen wie Surfen, Streaming oder Office-Arbeiten, bleiben die Temperaturen des Ryzen 7 5800X angenehm niedrig.

Auch bei längeren Gaming-Sessions zeigt sich die Kühlleistung der CORELIQUID P13 sehr überzeugend. Selbst bei anspruchsvolleren Spielen bleibt die CPU-Temperatur stabil und deutlich unter kritischen Werten. Gerade bei Spielen, die mehrere CPU-Kerne stark auslasten, ist eine stabile Kühlung besonders wichtig, um Leistungseinbrüche zu vermeiden.

Besonders positiv ist dabei, dass die Temperaturentwicklung sehr konstant bleibt. Auch nach längeren Gaming-Sessions oder intensiver Belastung steigt die Temperatur nicht plötzlich stark an. Das spricht für eine effiziente Wärmeübertragung zwischen CPU, Kühlblock und Radiator.

Damit eignet sich die CORELIQUID P13 sehr gut für leistungsstarke Gaming-Systeme oder Arbeitsrechner mit höherer CPU-Last.

Lautstärke

Ein weiterer wichtiger Punkt bei einer Wasserkühlung ist die Geräuschentwicklung. Hier konnte die CORELIQUID P13 ebenfalls überzeugen.

Im normalen Betrieb arbeiten die Lüfter sehr leise und sind kaum wahrnehmbar. Auch unter höherer Last bleibt das Geräuschniveau angenehm moderat. Natürlich drehen die Lüfter bei steigender Temperatur etwas schneller, doch selbst dann bleibt der Geräuschpegel auf einem angenehmen Niveau.

Gerade beim Gaming ist dies ein großer Vorteil, da ein lautes Kühlsystem schnell störend wirken kann. Die CORELIQUID P13 schafft hier einen guten Kompromiss zwischen Kühlleistung und Lautstärke.

Auch die Pumpe arbeitet ruhig und erzeugt keine störenden Vibrationen oder ungewöhnlichen Geräusche.

Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität der MSI MPG CORELIQUID P13 hinterlässt insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Der Radiator wirkt stabil und solide verarbeitet, während die Schläuche robust und hochwertig wirken. Auch die Anschlüsse und Befestigungspunkte machen einen langlebigen Eindruck.

Die Lüfter sind ebenfalls gut verarbeitet und laufen ruhig und gleichmäßig. Es sind keine störenden Geräusche oder Vibrationen aufgefallen, was für eine gute Qualitätskontrolle spricht.

Auch optisch passt die Kühlung gut zu modernen Gaming-Systemen. Das Design wirkt hochwertig und fügt sich gut in ein System mit anderen Gaming-Komponenten ein.

Verbesserungsvorschläge

Trotz des insgesamt sehr positiven Eindrucks gibt es einige kleine Punkte, die man noch verbessern könnte.

Zum einen könnte die Montageanleitung für absolute Einsteiger noch etwas ausführlicher sein. Zwar sind die grundlegenden Schritte gut erklärt, doch zusätzliche Bilder oder detailliertere Hinweise könnten den Einbau noch einfacher machen.

Ein weiterer möglicher Verbesserungspunkt wäre eine noch übersichtlichere Kabelführung. Gerade bei Systemen mit mehreren Lüftern kann sich schnell eine größere Anzahl an Kabeln ansammeln. Ein integrierter Lüfter-Hub oder eine vereinfachte Anschlusslösung könnte hier für mehr Komfort sorgen.

Diese Punkte beeinträchtigen die Funktion jedoch nicht und sind eher kleine Optimierungsmöglichkeiten.

Erwartungsansprüche

Meine Erwartungen an eine Wasserkühlung in dieser Leistungsklasse waren relativ hoch, insbesondere da sie eine leistungsstarke CPU wie den Ryzen 7 5800X kühlen soll. Insgesamt wurden diese Erwartungen jedoch vollständig erfüllt.

Die Kühlleistung ist überzeugend, die Installation relativ einfach und die Lautstärke angenehm niedrig. Besonders im Gaming-Alltag zeigt sich, dass die CORELIQUID P13 zuverlässig arbeitet und die CPU auch unter Last stabil kühl hält.

Damit erfüllt die Wasserkühlung genau die Anforderungen, die man an ein modernes Kühlsystem für Gaming-PCs stellt.

Weiterempfehlung und Fazit

Zusammenfassend hat mich die MSI MPG CORELIQUID P13 im Test sehr überzeugt. Sie bietet eine starke Kühlleistung, eine solide Verarbeitung und einen angenehm leisen Betrieb. Der Einbau ist relativ einfach und auch für weniger erfahrene Nutzer gut machbar.

Besonders in Kombination mit leistungsstarken Prozessoren wie dem Ryzen 7 5800X zeigt die Kühlung ihre Stärken und sorgt für stabile Temperaturen auch bei längerer Belastung.

Aus diesen Gründen würde ich die CORELIQUID P13 definitiv weiterempfehlen. Sie eignet sich sehr gut für Gaming-PCs, leistungsstarke Workstations oder Systeme, bei denen eine zuverlässige und leistungsfähige CPU-Kühlung benötigt wird.
    
  
5 5
     am 11.03.2026
Produkttester
MSI CORELIQUID P13 360 Wasserkühlung | Testers Keepers Aktion bei Mindfactory

Ich hatte das Glück, im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion eine MSI MPG CORELIQUID P13 360 Wasserkühlung zu gewinnen. In dieser Bewertung gehe ich auf Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis ein.
Dabei beleuchte ich auch einige besondere Punkte wie die Lüfterleistung und das Pumpengeräusch. Außerdem vergleiche ich die MSI MPG CORELIQUID P13 360 mit meiner zuvor verbauten, etwas günstigeren Variante, der MSI MAG CORELIQUID A13 360.
Zusätzlich habe ich ein Unboxing-Video auf YouTube erstellt. Wenn ihr möchtet, schaut gerne mal rein |
hier ist der Link dazu: https://youtu.be/8hwhNNCCkZE?si=-g4Fq3EARo4G4DQI

Design
Die MSI MPG CORELIQUID P13 360 gefällt mir vom Design her sehr gut. Der 360-mm-Radiator passt problemlos in mein Lian-Li 207 Digital Gehäuse und bietet gleichzeitig viel Fläche für die Kühlung. Die Lüfter haben eine tolle ARGB GEN 2 Beleuchtung und sehen richtig gut aus. Auch das matte Schwarz des Radiators gefällt mir sehr und passt meiner Meinung nach in so gut wie jedes System.
Nun aber zum Highlight: die Pumpe mit integriertem Monitor. Dieser Pumpenkopf ist sehr wuchtig und wirkt durch den Monitor sehr hochwertig und modern. Selbst im ausgeschalteten Zustand sieht man direkt: Hier ist nicht 0815 verbaut. So richtig cool wird es dann, wenn der PC eingeschaltet wird und der Pumpenkopf-Monitor zum Leben erwacht.
Über das MSI Center kann man sämtliche Bilder, Videos usw. einstellen, natürlich auch CPU-Temperatur, Frequenz und vieles mehr | da sind quasi keine Grenzen gesetzt. Das ist dann wirklich ein echtes Highlight im System.

Verarbeitung
Die Verarbeitung der MSI MPG CORELIQUID P13 360 ist meiner Meinung nach auf einem sehr hohen Niveau. Alle Kanten sind sauber verarbeitet, die Lackierung ist makellos und sowohl der Radiator als auch die Schläuche fühlen sich stabil und langlebig an. Besonders die Schläuche fühlen sich angenehm gummiartig an und sind nicht so starr wie bei manchen anderen AIO-Kühlungen.
Auch die Anschlüsse an der Pumpe wirken sehr solide, und die Lüfter machen insgesamt einen robusten und hochwertigen Eindruck. Die mitgelieferten Schrauben sowie die Befestigungsrahmen für die verschiedenen Systeme (AMD und Intel) sehen ebenfalls sehr hochwertig aus und fühlen sich entsprechend stabil an.

Montage
Die Montage in meinem Lian-Li 207 Digital Gehäuse war insgesamt unkompliziert. Die Lüfterkabel sowie die Anschlüsse für die Pumpe haben ausreichend Länge, und auch der interne USB-Anschluss für den Monitor ist mehr als lang genug.
Dank eines Adapterkabels von JAF auf CPU FAN / ARGB V2 hatte ich auch mit meinem Mainboard (MSI B550 Tomahawk Max WiFi) keinerlei Probleme. Wenn bei euch alles reibungslos funktionieren soll, benötigt ihr entweder einen JAF-Anschluss, einen PUMP FAN-Anschluss und einen internen USB-Anschluss | oder so wie in meinem Fall: einen internen USB-Anschluss, einen PUMP FAN-Anschluss, einen CPU FAN-Anschluss sowie einen ARGB-Anschluss.
Natürlich braucht ihr außerdem ein Gehäuse, das groß genug für eine 360-mm-Wasserkühlung ist. Anschließend installiert ihr noch das MSI Center, um den Pumpenmonitor so einzustellen, wie es euch am besten gefällt. Die Schläuche sind ein Stück weit kürzer als bei der MSI MAG CORELIQUID A13 360, was mir persönlich gut gefällt.

Leistung
Die Kühlleistung der MSI MPG CORELIQUID P13 360 ist sehr gut. Mit drei 120-mm-Lüftern auf einem 360-mm-Radiator kühlt sie meinen AMD Ryzen 7 5800X auch unter Volllast sehr zuverlässig. Im Ruhezustand hatte ich Temperaturen von etwa 33|34 Grad und unter Last im Benchmark lagen sie bei ungefähr 72|73 Grad.
Die Pumpe arbeitet dabei sehr leise, und auch die Lüfter sind angenehm fürs Ohr. Selbst unter Volllast sind sie zwar hörbar, klingen aber nicht aufdringlich oder schrill. Stattdessen hört man ein gleichmäßiges, angenehmes Luftgeräusch.
Auch bei längeren Gaming-Sessions oder Benchmarks bleibt die CPU-Temperatur stabil, ohne dass die Lüfter unangenehm laut werden.

Vergleich
MSI MPG CORELIQUID P13 360 vs. MSI MAG CORELIQUID A13 360
Was die Kühlleistung und die Lautstärke der Lüfter angeht, sind beide in meinem Fall nahezu identisch. Lediglich die Pumpe der MSI MAG CORELIQUID A13 360 ist, wenn überhaupt, minimal hörbar. Man muss schon sehr genau hinhören, um ein leichtes Surren wahrzunehmen.
Die Schläuche der P13 fühlen sich meiner Meinung nach noch ein Stück hochwertiger an. Und natürlich ist der Pumpenkopf mit integriertem Monitor bei der CORELIQUID P13 ein echtes Highlight.
Trotzdem ist die A13 für mich ein echter Preis-Leistungs-Kracher: gute Kühlleistung, eine sehr leise Pumpe und Lüfter sowie eine tolle ARGB GEN 2 Beleuchtung.

Preis-Leistungs-Verhältnis / Fazit
Die MSI MPG CORELIQUID P13 360 bietet meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kombiniert eine sehr gute Kühlleistung mit einem leisen Betrieb, hochwertiger Verarbeitung und einem absoluten Highlight: dem integrierten Monitor.
Der 360-mm-Radiator, die drei werkseitig installierten ARGB GEN2 Lüfter und die Monitor-Pumpe sorgen für ein rundes Gesamtpaket, das sowohl für High-End-Setups als auch für klassische Gaming-Setups sehr gut geeignet ist.
Mit MSI hat man außerdem einen Hersteller, der in Sachen Qualität und Support als zuverlässig gilt. Für mich persönlich ist der Preis für diese Leistung und das edle Monitor-Highlight absolut gerechtfertigt, und ich würde die MPG CORELIQUID P13 360 jederzeit weiterempfehlen.
    
  
5 5
     am 28.01.2026
Verifizierter Kauf
Die Verarbeitungsqualität ist sehr hochwertig. Es fühl sich in der Hand sehr robust an.
Es kühlt die CPU sehr zuverlässig. ich liege meistens im unteren 30er Bereich, somit kein Fehlkauf und in jedem Fall einer Empfehlung wert.

Kleines Manko, ist das LCD-Display. Die Anzeige in dem Display wird leicht schräg angezeigt. Ansonsten funktioniert alles ganz gut mit der Visualisierung, sobald man es verstanden hat. Anfangs hatte ich kleine Probleme, da mein Desktop darin angezeigt wurde.
    
  
3 5
     am 24.01.2026
Verifizierter Kauf
Die P13 leistet gute Arbeit und Kühlt gut auf meinem Ryzen 7 9800X3D. Die Montage war auch simpel und ohne Probleme.
Einzig die Software (MSI Center) macht große Probleme: Eingestellte Werte und Anzeigen werden nicht übernommen, und falls doch sind sie nach dem nächsten Systemneustart wieder weg. Der Videoplayer funktioniert auch kaum bis gar nicht. Der "Bildschirmschoner" mit Datum und Uhrzeit funktioniert einwandfrei, aber das ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache.
    
  
5 5
     am 18.12.2025
Verifizierter Kauf
MSI MPG CoreLiquid P13 360 | Starkes Design mit solider Leistung

Die MSI MPG CoreLiquid P13 360 ist eine hochwertige 360-mm-AIO-Wasserkühlung, die besonders durch ihr modernes Design und das integrierte IPS-Display auf dem Pumpenblock überzeugt. Die Kühlleistung ist gut und für aktuelle High-End-CPUs ausreichend, auch unter Last bleibt das System angenehm leise.

Die drei ARGB-Lüfter sorgen für einen guten Airflow und passen optisch perfekt in Gaming-Builds. Die Montage ist einfach, und die Kompatibilität mit aktuellen Intel- und AMD-Sockeln ist gegeben. Kleine Abzüge gibt es gelegentlich für die MSI-Software, die nicht immer ganz zuverlässig arbeitet.

Fazit:
Eine stylische und leise Wasserkühlung mit ordentlicher Leistung und tollen Extras. Ideal für Nutzer, die Wert auf Optik und ein sauberes Setup legen, ohne absolute Spitzenleistung zu benötigen.
    
  

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