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NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ ALL Black Midi mit Lüfter retail

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NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ ALL Black Midi mit Lüfter retail

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Gesetzliches Gewährleistungsrecht
über 20 verkauft
Beobachter: 60

Artikelbeschreibung

Seit dem 11.08.2026 im Sortiment

Das NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ in Schwarz kombiniert ein luftoptimiertes Mesh-Design mit einer modernen, klaren Linienführung. Die großflächige Front und die seitlichen Öffnungen ermöglichen einen freien Luftstrom, wodurch die vorinstallierten RGB-Lüfter ihre Wirkung optimal entfalten können. Das Lichtbild wirkt gleichmäßig, kräftig und verleiht dem System eine dynamische Atmosphäre.Der Innenraum ist großzügig gestaltet und bietet reichlich Platz für leistungsstarke Hardware, inklusive großformatiger Grafikkarten und umfangreicher Kühlkonfigurationen. Die Dual-Chamber-Struktur sorgt für eine saubere Kabelführung und ein aufgeräumtes Gesamtbild. Die seitliche Glasfläche präsentiert die verbaute Technik elegant und unterstreicht den hochwertigen Charakter des Gehäuses. Insgesamt eignet sich dieses Modell ideal für Nutzer, die ein leistungsorientiertes System mit starker optischer Präsenz bevorzugen.


 

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5 5
     am 23.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | Ein Gehäuse, das nicht nur gut aussieht, sondern auch ordentlich was auf dem Kasten hat!

Design | Ein echter Hingucker!

Als ich das NZXT H6 Flow RGB+ zum ersten Mal gesehen habe, war mir eigentlich sofort klar: Das Teil muss auf meinen Schreibtisch!

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne an ihrem PC schrauben, ihre Hardware sorgfältig auswählen und auch optisch etwas aus ihrem Setup herausholen möchten. Schließlich steckt man nicht gerade wenig Geld und Zeit in seinen Rechner. Da wäre es doch schade, wenn die ganze schöne Hardware anschließend in irgendeinem langweiligen schwarzen Kasten verschwindet.

Und genau hier punktet das H6 Flow bei mir auf ganzer Linie.

Die großzügige Panoramasicht auf den Innenraum ist einfach ein Hingucker. Endlich kann man seine Komponenten ordentlich präsentieren, ohne dass störende Gehäusestreben die Sicht versperren. Besonders in Kombination mit der RGB-Beleuchtung sieht das Ganze richtig schick aus.

Was mir besonders gefällt: Trotz der auffälligen Optik wirkt das Gehäuse nicht überladen oder wie eine wilde RGB-Kirmes. Das Design ist modern, aufgeräumt und irgendwie genau die richtige Mischung aus schlicht und extravagant.

NZXT hat hier meiner Meinung nach einen richtig guten Job gemacht.

Verarbeitung | Hier fühlt sich nichts nach Billigware an

Bei der Verarbeitung bin ich tatsächlich ziemlich pingelig. Ich habe keine Lust auf dünnes Blech, klappernde Seitenteile oder irgendwelche Kunststoffelemente, bei denen man schon beim ersten Anfassen Angst haben muss, dass gleich etwas abbricht.

Umso positiver war mein erster Eindruck vom H6 Flow.

Das gesamte Gehäuse fühlt sich wirklich hochwertig an. Die einzelnen Elemente machen einen soliden Eindruck und auch die Konstruktion wirkt ordentlich durchdacht.

Man merkt einfach, dass hier nicht nur Wert auf eine schicke Außenhülle gelegt wurde, sondern auch auf das, was daruntersteckt.

Besonders gefällt mir, dass sich die Materialqualität durch das gesamte Gehäuse zieht. Es wirkt nichts lieblos zusammengeschustert oder so, als hätte man an den falschen Stellen den Rotstift angesetzt.

Natürlich kann ich nach der bisherigen Testzeit noch keine Aussage darüber treffen, wie das Gehäuse nach fünf Jahren aussieht. Aber rein vom Gefühl her würde ich sagen: Das Teil ist definitiv nicht für die Tonne nach dem nächsten Hardware-Upgrade gebaut.

Bisher gibt es von mir in Sachen Verarbeitung jedenfalls absolut nichts zu meckern.

Montage | Endlich Platz zum Schrauben!

Wer schon einmal einen kompletten Rechner in ein viel zu enges Gehäuse gequetscht hat, kennt das Problem: Man bekommt die Kabel kaum vernünftig verlegt, stößt ständig irgendwo mit den Fingern an und spätestens beim nächsten Hardwarewechsel fragt man sich, warum man sich das eigentlich antut.

Beim H6 Flow hat mir deshalb besonders das durchdachte Innenraumkonzept gefallen.

Durch den getrennten Aufbau der verschiedenen Bereiche lässt sich die Hardware schön präsentieren, während die weniger ansehnlichen Dinge wie Netzteil und Kabel aus dem direkten Sichtfeld verschwinden.

Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas finde ich das extrem wichtig. Schließlich möchte ich meine Grafikkarte, das Mainboard und die restlichen Komponenten sehen und nicht einen wilden Kabelsalat, der aussieht, als hätte jemand eine Schüssel Spaghetti über dem Rechner ausgekippt.

Auch die Möglichkeiten zur Kabelführung gefallen mir. Man hat ausreichend Spielraum, um die Leitungen ordentlich unterzubringen und das System sauber aufzubauen.

Das macht nicht nur optisch etwas her, sondern ist auch praktisch, wenn man später noch einmal an die Hardware muss.

Für mich ist ein gut durchdachtes Gehäuse eines, bei dem man merkt, dass die Entwickler selbst schon einmal einen Rechner zusammengebaut haben. Genau diesen Eindruck habe ich hier.

Kühlung und Leistung | Airflow ist nicht nur ein schickes Wort

Ein hübsches Gehäuse bringt natürlich herzlich wenig, wenn die Hardware darin anschließend vor sich hin schmort.

Gerade bei moderner Hardware ist eine vernünftige Kühlung wichtig. Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten können ordentlich Wärme produzieren, und die muss schließlich irgendwo hin.

Das H6 Flow macht auf mich in dieser Hinsicht einen sehr durchdachten Eindruck.

Besonders die Anordnung der Lüfter und die Gestaltung des Innenraums gefallen mir. Man erkennt, dass NZXT bei der Entwicklung nicht nur auf die Optik geschaut hat, sondern auch darauf, wie die Luft vernünftig durch das Gehäuse geführt werden kann.

Die RGB-Lüfter passen dabei hervorragend ins Gesamtbild und setzen die Hardware zusätzlich in Szene.

Ich finde es klasse, wenn ein Gehäuse nicht nur auf dem Schreibtisch gut aussieht, sondern auch die passenden Voraussetzungen für ein leistungsstarkes System mitbringt.

Konkrete Temperaturunterschiede zu anderen Gehäusen möchte ich allerdings nicht aus dem Hut zaubern. Dafür müsste man verschiedene Modelle unter identischen Bedingungen mit derselben Hardware und Lüfterkonfiguration testen.

Das Kühlkonzept des H6 Flow gefällt mir jedenfalls ausgesprochen gut.

Preis-Leistungs-Verhältnis | Qualität kostet, muss sich aber auch lohnen

Klar, das H6 Flow RGB+ ist kein Gehäuse, das man sich mal eben für ein paar Euro nebenbei in den Warenkorb legt.

Aber ich sehe das Ganze so: Wenn ich schon ordentlich Geld in meine Hardware investiere, möchte ich sie auch in einem vernünftigen Gehäuse unterbringen.

Und genau da bin ich lieber bereit, etwas mehr auszugeben, anstatt mich später über eine schlechte Verarbeitung, zu wenig Platz oder eine umständliche Montage zu ärgern.

Das H6 Flow bietet für mich eine sehr gelungene Kombination aus hochwertiger Verarbeitung, modernem Design und praktischen Funktionen.

Besonders die Panoramasicht und die durchdachte Aufteilung des Innenraums machen es für mich interessant.

Natürlich bekommt man für weniger Geld ebenfalls Gehäuse, die ihren Zweck erfüllen. Wer seinen Rechner allerdings auch gerne als Teil seines Setups präsentiert und nicht einfach nur unter den Schreibtisch stellt, dürfte hier deutlich mehr Freude haben.

Ich persönlich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des gebotenen Gesamtpakets absolut in Ordnung.

Haltbarkeit | Mal schauen, wie lange der Durchblick bleibt

Ein Punkt, auf den ich besonders gespannt bin, ist die langfristige Haltbarkeit der transparenten Flächen.

Aktuell sieht das Gehäuse wirklich klasse aus. Alles ist schön sauber, die Hardware kommt hervorragend zur Geltung und die gesamte Optik wirkt hochwertig.

Aber wir kennen das ja: Irgendwann muss man den Rechner reinigen, ein Bauteil austauschen oder das Gehäuse umstellen. Und selbst wenn man vorsichtig ist, lassen sich kleinere Gebrauchsspuren auf Dauer kaum vollständig vermeiden.

Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie die transparenten Flächen nach längerer Nutzung aussehen werden.

Bleibt die schöne Optik auch dann erhalten, wenn hier und da ein paar kleine Kratzer dazukommen? Oder fallen solche Spuren durch die Beleuchtung und den großzügigen Sichtbereich irgendwann stärker auf?

Das wird sich wohl erst im Langzeittest zeigen.

Ich möchte das ausdrücklich nicht als Kritikpunkt verstanden wissen. Bisher gibt es an der Optik nichts auszusetzen. Es ist einfach eine Frage, die ich mir bei einem Gehäuse mit so viel transparenter Fläche grundsätzlich stelle.

Im Vergleich zu klassischen Gehäusen mit geschlossenen Seitenwänden ist das natürlich ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Dafür bekommt man aber auch einen wesentlich schöneren Blick auf seine Hardware. Und ganz ehrlich: Wenn ich schon Geld in einen schicken PC investiere, möchte ich ihn auch sehen können!

Fazit | Würde ich es wieder nehmen? Definitiv!

Unterm Strich hat mich das NZXT H6 Flow RGB+ wirklich begeistert.

Das Gehäuse sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern fühlt sich auch genauso hochwertig an, wie ich es mir erhofft hatte.

Besonders die Verarbeitung, die Panoramasicht und der durchdachte Innenraum haben bei mir gepunktet. Man merkt an vielen Stellen, dass sich NZXT Gedanken darüber gemacht hat, wie ein modernes PC-Gehäuse nicht nur aussehen, sondern auch funktionieren sollte.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass hier Design und Funktionalität Hand in Hand gehen. Die Hardware lässt sich schön präsentieren, die Kabel verschwinden aus dem Blickfeld und das gesamte System wirkt ordentlich und aufgeräumt.

Ob die transparenten Flächen auch nach einigen Jahren noch genauso schick aussehen, wird sich zeigen. Momentan bin ich jedenfalls rundum zufrieden und freue mich jedes Mal, wenn ich meinen Rechner anschaue.

Für alle, die gerne an ihrem PC basteln, Wert auf hochwertige Materialien legen und ihre Hardware nicht in irgendeiner langweiligen Blechkiste verstecken möchten, ist das H6 Flow RGB+ meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Das Teil macht einfach richtig was her!
    
  
5 5
     am 17.09.2026
Produkttester
Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keeper Runde zu dem Gehäuse. Ich habe das Gehäuse kostenlos von Mindfactory bekommen. Die einzige Auflage ist einen ausführlichen Testbericht zu schreiben. Ich bin natürlich vor Freude schon positiv beeinflusst. Ansonsten eher der Durchschnitts-Budget-Gamer mit meiner persönlichen Meinung.
Das Design ist einfach Weltklasse. Das dezente Schwarz bringt die RGB-Beleuchtung sehr gut zur Geltung. Die Version die ich getestet habe verfügte über drei Lüfter im Bode, drei in der Front und einen an der Rückseite. Theoretisch könnten noch drei weitere an der Oberseite befestigt werden. Das Airflow-Konzept sieht vor, dass alle Lüfter frische Luft einsaugen und die Mesh-Gitter insbesondere oben, die warme Luft wieder raus lassen. Also voller Überdruck. Die unteren Lüfter pusten die kühle Luft, die Dank der ca. 3 cm hohen Füße von unten angesaugt werden direkt in die drei Lüfter meiner Grafikkarte. Supercool! Der hintere Lüfter pustet kühle Luft direkt in meinen CPU Luftkühler. Auch Supercool! Also in Punkto Airflow bin ich vollkommen überzeugt. Noch nicht ganz überzeugt bin ich, ob der Überdruck auch den Staub wieder raus drückt oder ob die Mesh-Gitter so fein sind, dass dieser gar nicht erst rein kommt. Wobei von unten noch ein Staubfilter vor den Bodenlüftern angebracht ist. Die Staubansammlung wird sich erst nach einiger Zeit beurteilen lassen. Alle sieben Lüfter lassen sich farblich einzeln steuern. Für Linux mussten die Treiber noch kurz in die OpenRGB Software implementiert werden, was mit Hilfe einer KI nicht sonderlich schwer war. Windows Nutzer werden es hier einfacher haben. Die RGB Show, die man dann erstellen kann bietet eine ganz neue Dimension der Unterhaltung. Ich habe einige Stunden damit zugebracht verschiedene Kombinationen und Effekte auszuprobieren.
Der zweite Höhepunkt ist die Glasseite, die sich bis über die Front erstreckt. Die Kante ist sehr schön abgerundet und teilt sich die Front seitlich noch mit drei weiteren RGB-Lüftern. Bei so einem ansprechenden, wie tief Blicken lassendem Design wird jeder Hobbybastler dann doch noch zum Kabelmanagement-Enthusiasten.
Das gesamte Design ist optisch und funktionell ausgeklügelt. So macht es wirklich Spaß einen Rechner zusammenzuschrauben. Netzteil, Kabelmanagement und Festplattenkäfig verschwinden hinter dem Mainboard längs der rechten Gehäusehälfte. Alle Lüfter sorgen für einen kräftigen Luftaustausch, bis auf die große Glasscheibe sind eigentlich überall Gitter verwendet worden aus denen die warme Luft wieder entweichen kann. Für mich steht normal immer die Funktion an erster Stelle und das Design ist nicht so wichtig. Aber wenn man seinen build in diesem Gehäuse fertig gestellt hat, dann macht das optisch schon einiges her.

Die Materialien sind alle sehr hochwertig. Sowohl die Glasscheibe, als auch die Mesh-Teile. Scharfe Kanten sucht man hier vergebens. Ich konnte kein billiges oder billig anmutendes Teil entdecken.

Das Gehäuse kam beim mir fix und fertig vormontiert an. Eine ausführliche Anleitung gehörte ebenso zum Zubehör wie ein kleiner, ebenfalls hochwertiger Sortierkasten für Schrauben. Auch eine stattliche Anzahl an Schrauben und ein paar Kabelbinder waren bereits enthalten. Das Gehäuse lässt sich auch ohne Schraubenzieher komplett öffnen. So lassen sich die Oberseite, die Glasscheibe und die rechte Seitenwand des Gehäuses leicht abnehmen. Das Mainboard ließ sich einfach einsetzen. Es gibt für sämtliche, gängige Mainboard-Formate beschriftete Gehäusehaltepunkte und entsprechende Gewindehalter. Das gesamte Kabelmanagement verschwindet "hinter" dem Mainboard. Dort befindet sich auch der RGB HUB, das Netzteil und der Schlitten für HDDs. Das alles macht das Zusammenbauen des Computers zum reinsten Vergnügen. Außerdem sind mir die schönen Gummibeläge positiv aufgefallen, die Vorne und Hinten unter den Standfüßen für sicheren Halt sorgen.

Zwei USB 3.2 Anschlüsse auf der Vorderseite und ein USB-C Anschluß, so wie ein 3,5mm Klinke-Anschluß sind wohl Standard. Ist man ehrlich braucht es mehr auch nicht.

Ich habe meinen AMD Ryzen 7600 und meine Radeon 9060 XTX aus einem Mini ITX Gehäuse transplantiert. Der Vergleich hinkt natürlich stark, da das NZXT H6 mehr als drei mal so viel Volumen hat und auch mehr als drei mal so viele Gehäuselüfter. Beim alten Gehäuse kam es schnell zu thermal throttling mit 95 Grad CPU Temperatur. Nicht so das H6. Hier kommt selbst bei mehrstündigen Cyberpunk Sessions die CPU Temperatur nicht über 70 Grad und auch die GPU bleibt stets cool. (unter 50 Grad) Auch der Geräuschpegel bleibt bei dieser Konfiguration angenehm leise.

Der Preis ist natürlich schon ordentlich für ein Gehäuse. Allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten. Hier bleiben aber auch keine Wünsche unerfüllt. Für die hochwertigen Materialien und die durchdachten Aufbau kann man schon mal so viel Geld ausgeben. Insbesondere schätze ich, dass dieses Gehäuse auch noch locker den nächsten und übernächsten build beherbergen kann. Wenn man dann noch wert darauf legt seine Hardware zu sehen oder zu präsentieren, dann ist es das Geld auf jeden Fall wert. Ich bin kein Gehäuse Profi aber ich denke mehr RGB-Lüfter pro Euro gibt es in der Klasse wahrscheinlich nicht.

Als kleinen Wermutstropfen habe ich bemerkt, dass es manchmal ungesund für die untere Lüfter-Reihe werden kann, wenn man das Gehäuse transportiert. Fährt man also mal auf eine LAN Party, sollte man aufpassen das Gehäuse nicht direkt unter den Lüftern zu greifen. Sonst besteht die Gefahr die Lüfter oder den Staubfilter von unten mit den Fingern einzudrücken. Das würde ich nicht wirklich als Problem einstufen.

Für jemanden, der stets am Gehäuse gespart hat ist so eine Qualität und ein Design eine Offenbarung. So viel Spaß einen Rechner zusammenzubasteln hatte ich schon seit Jahren nicht mehr.
    
  
5 5
     am 12.09.2026
Produkttester
Ich hatte die Ehre, das NZXT H6 Flow zum Testen zu bekommen und bin bisher auch echt zufrieden damit. Sieht meiner Meinung nach in echt nochmal besser aus als auf den Bildern, vor allem weil es nicht so übertrieben nach Gaming aussieht. Keine unnötigen Kanten, eine solide aber nicht übertriebene RGB-Beleuchtung von Haus aus, einfach schön clean. Könnte man auch im Wohnzimmer stehen haben, ohne dass es sofort nach Gaming-Setup schreit. Das Panel-Layout wirkt auch einfach sehr aufgeräumt, nichts wirkt zusammengewürfelt, man sieht schon, dass sich da jemand Gedanken zur Optik gemacht hat, bevor überhaupt die Technik ins Spiel kommt.

Was mich ein kleines bisschen stört: durch diese gebogene Glasform ist es schon ein sehr großes Case. Man braucht also auch echt einen großen Tisch, wenn man's oben stehen haben will und weil's so gut aussieht, will man's ja auch nicht unterm Tisch verstecken. Daher für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu groß beziehungsweise breit. Aber das Glas selbst macht dafür einen richtig stabilen, hochwertigen Eindruck, merkt man schon beim Anfassen.

Der Airflow ist auch deutlich besser als bei meinem alten Gehäuse. Da wurde es teilweise schon ziemlich warm, beim H6 sind die Temperaturen bisher eigentlich völlig okay. Liegt sicher am Mesh-Frontpanel, da kommt einfach mehr Luft durch als bei geschlossenen Glasfronten. Mit den Lüftern, die schon dabei sind, hat man erstmal genug Airflow für den normalen Alltag, sei es beim Zocken oder wenn im Hintergrund einfach mehrere Programme gleichzeitig laufen. Ich hab mir allerdings zusätzlich noch für die Optik ne ordentliche Wasserkühlung mit eingebaut, da war auch noch jede Menge Platz für. Das macht das ganze Bild dann nochmal richtig rund, gerade durchs Glas sieht man den Radiator ja auch schön, und optisch ist das für mich einfach nochmal das Sahnehäubchen obendrauf. Die Lüfter hört man auch kaum, zumindest bei mir und meiner aktuellen Konfiguration, selbst wenn die mal unter Last hochdrehen, bleibt das eher im Hintergrund.

Der Einbau war soweit unkompliziert, auch wenn ich persönlich ein, zwei kleine Schwierigkeiten hatte, aber im Großen und Ganzen ging das schon gut. Grafikkarte und CPU-Kühler haben ohne Probleme gepasst, hier muss ich den "Grafikkartenhalter" hervorheben, sehr genial das war bei meinem alten Gehäuse nämlich immer nen Problem, hab ne Radeon 7900 GRE, das ist schon ein ganz schöner Brocken, der dann nur in dem Slot hängt, aber hinten jetzt quasi unterstützt wird durch den Halter. Rund ums Mainboard gibt's überall gute Kabeleinlässe, oben, an der Seite und unten, man konnte wirklich fast überall ein Kabel gut durchstecken. Was mir aber aufgefallen ist: weil man durchs Seitenteil ja auch reingucken kann, sieht man dann schon ein bisschen den Kabelsalat dahinter. Ich hab hinten im Case ehrlich gesagt auch echt ein ordentliches Durcheinander, weil einfach nicht so viel Platz war, alles ordentlich zu verstauen. Das liegt vor allem daran, dass das Netzteil seitlich sitzt und nicht wie bei anderen Gehäusen unten drunter, dadurch wird's hinten schnell etwas eng.

Man merkt beim Aufbau generell, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Auch die kleine Box mit den ganzen Schrauben und Kabelbindern war ganz nett verstaut im Case. Kleines nettes Detail ist auch der Schriftzug unten, der leuchtet, und auch hinten an den Blenden für die Grafikkarte steht nochmal der Markenname drauf. Wirkt insgesamt einfach durchdacht, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so bewusst wahrnimmt, aber die in Summe eben doch zum positiven Gesamteindruck beitragen.

Ein Punkt, der mir noch einfällt und den ich richtig gut finde: das Case super leicht zu öffnen ist. Oben und die beiden Seitenteile, also insgesamt drei Teile, lassen sich mit diesen Clips ganz einfach mit einem Ruck abnehmen. Finde ich sogar besser als eine Magnetlösung, weil es dadurch einfach besser hält und trotzdem immer noch super leicht zu öffnen ist.

Was mich etwas stört: der Power-Knopf sitzt unten. Ich fänd's besser, wenn der oben wäre, bin ich einfach so gewohnt. Vielleicht liegt's aber auch nur an der Gewöhnung, weil ich das bei meinen bisherigen Gehäusen bisher einfach immer anders hatte.

Und dann noch was zum Thema Staubschutz: eine wirklich durchdachte, dichte Staublösung ist es meiner Meinung nach nicht. Wie sich das über zwei, drei Jahre im Dauerbetrieb entwickelt, kann ich noch nicht sagen, das muss sich erst zeigen. Aber bisher, aus meiner bisherigen Erfahrung, setzt sich zumindest noch nicht übermäßig viel Staub ab, auch ohne wirklich aufwendige Schutzmaßnahmen an der Stelle. Da könnte NZXT aus meiner Sicht in Zukunft nochmal etwas nachbessern.

Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen fair. Für um die zweihundert Euro finde ich es auch schon gut angesetzt, man merkt einfach, dass man hier Qualität bekommt und nicht irgendwo gespart wurde, weder bei den Materialien noch bei den kleinen Details, die ich vorhin schon erwähnt hatte.

Bin unterm Strich insgesamt echt zufrieden mit dem Case. Es macht insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck, sowohl was Optik als auch was Technik angeht, und die kleinen Kritikpunkte wie der Power-Knopf oder der Staubschutz sind für mich am Ende eher Kleinigkeiten als echte Dealbreaker.
    
  
5 5
     am 11.09.2026
Produkttester
Anfang 2025 habe ich meinen Gaming-PC in das alte NZXT H6 Flow Black gebaut. Dank Mindfactory habe ich jetzt die Chance, meinen PC in das neue NZXT H6 Flow (2026) RGB+ All Black Midi zu bauen. Das RGB+-Set beinhaltet bereits von NZXT verbaute RGB-Lüfter. Mein Kaufkriterium war damals schon das Zweikammer-Gehäuse mit einem optimierten Luftstrom für meine Asus Strix RTX 3080 OC, welche sehr leistungshungrig (~360W) ist und entsprechend viel Abwärme produziert.
Zuvor hatte ich im unteren Bereich entsprechend 2x 140mm Lüfter von Lian Li (UNI FAN SL-INF 140mm) verbaut, die aber aufgrund der speziellen Architektur des Steckers in dem alten H6 nicht ohne mechanische Anpassung verbaut werden konnten. (Man musste leider die Anschlüsse absägen und modifizieren.)

Bei dem neuen Modell ist nun endlich Platz für 3x 120mm Lüfter, welche in dem Set sogar schon von NZXT in der Reverse-Optik verbaut sind (Baureihe F360 Core). Für mich heißt das: auf einer noch längeren Fläche mehr frische Luft für die Grafikkarte. Besonders wenn irgendwann mal eine noch längere Grafikkarte (RTX 5080 etc.) Einzug erhält, ist man bestens gerüstet.
Da der PC direkt auf dem Schreibtisch steht, ist die Optik natürlich auch entscheidend. Besonders freue ich mich bei der neuen Version auf das abgerundete Glas. In der alten H6-Variante besteht das Glas aus zwei einzelnen Elementen, welche an dem Punkt, wo sie aufeinandertreffen, einen unschönen "Spalt" erzeugen. Es war für den Preis irgendwie "ok", aber lange nicht perfekt.
Besonders smart, aber auch dringend nötig ist der ab Werk verbaute Grafikkartenhalter. Da unter der Grafikkarte bedingt durch die 3x 120mm Lüfter keine mögliche Abstellfläche für einen konventionellen Grafikkartenhalter Platz findet, ist dies konstruktiv die dezenteste und beste Wahl. Das Verwenden eines Grafikkartenhalters war zuvor beim alten H6 auch schon grenzwertig eng an den Lüftern, hier hat NZXT also perfekt nachgebessert!

Der Power-Button ist wieder wie gewohnt beleuchtet, jetzt aber nach links gewandert, was ein noch besseres Erreichen von meinem Sitzplatz aus ermöglicht. Neu ist der beleuchtete NZXT-Schriftzug auf der linken unteren Seite, welcher genau wie der Power-Button beleuchtet ist. Leider ohne RGB, sondern in einem dezenten Weiß. Mir gefällt es soweit, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies für Enthusiasten unbedingt auch ansteuerbar (RGB) sein muss, um seinen Build in ein komplett stimmiges Bild zu befördern.
Die Materialien sind wieder wie gewohnt wertig und es gibt keine scharfen Kanten | NZXT eben. Das rechte Seitenteil ist jetzt auch aus einem durchgehenden Mesh-Teil (das waren früher zwei einzelne). Dieses Mesh ziert jetzt auch großflächig den NZXT-Namen, wobei man meinen könnte, dass hier vielleicht etwas zu viel Marken-Branding stattfindet. Zum Glück aber sehr dezent, und bei mir steht die Seite eh Richtung Zimmerwand.

Was mich etwas beeindruckt hat, ist, dass eine kleine Plastikkiste im Set enthalten ist für Kabelbinder, Schrauben und Zubehör. Diese findet in der PC-Werkstatt sicher für lange Zeit ihren Platz, im Gegensatz zu den typischen kleinen Plastiktüten oder Pappschachteln, welche meist direkt im Müll landen.

Die vormontierten Lüfter sind wirklich wertig und vorverkabelt auf den NZXT RGB-Controller. Der 120mm Lüfter auf der Rückseite wird nicht mittels Langlöchern verbaut, sondern die vier Schrauben gehen durch das neue "Pillen-Loch"-Design. Man ist damit minimal weniger variabel, was die Positionierung angeht, aber man wird mit einer besseren Optik belohnt. Man kann die Höhenposition trotzdem anpassen, nur nicht mehr mm-genau, sondern entsprechend dem Raster der Bohrungen. Mir gefällt es.
Die Ansteuerung der Lüfter erfolgt über den in diesem Set verbauten NZXT RGB-Controller. Dieser braucht nur minimal Platz (etwa eine SSD). Sehr positiv ist in meinem Fall | da ich eine NZXT Kraken AIO habe |, dass ich die gesamte Beleuchtung der Lüfter und die Drehzahlen mit der NZXT-CAM-Software steuern kann.

An der Unterseite gibt es jetzt einen herausziehbaren Staubfilter, welcher die Reinigung erheblich erleichtert. Bei der alten Variante war dies einfach nur ein Mesh und die Reinigung war entsprechend aufwendig, da man das ganze Gehäuse kippen musste.
Der Umbau bzw. Umzug der PC-Hardware von dem alten H6-Gehäuse ins neue 2026er-Modell verlief wie gewohnt entspannt und einfach, ich habe dafür ca. 1,5h gebraucht. Der Deckel und die Seitenteile lassen sich einfach abziehen, da diese mit Druckknöpfen fixiert sind. Beim Vorgänger mussten dafür hinten noch zwei Rändelschrauben gelöst werden. Mich hat es bisher nicht gestört, ist aber alles in Ordnung, solange es hält. Das Mainboard und das Netzteil sind schnell montiert, das ist heute alles kein Hexenwerk mehr.

Was mich ganz leicht stört: Jetzt ist rechts vom Mainboard ein größerer Spalt (ggf. für Kabel?). Dies ist in meinen Augen nicht ganz so schön, da man etwas in die zweite Kammer schauen kann (Kabelgewirr). Das war im alten Modell etwas "cleaner" konstruiert. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht, ob ggf. andere Mainboard-Formfaktoren das erfordern? Mir ist aber bis heute nichts bekannt. Zum Glück fällt dies beim Schwarzen Gehäuse nicht so auf, bei einem Weißen Build wäre dies aber sichtbar. In der hinteren (2.) Kammer ist extrem viel Platz für die Kabelführung, das Netzteil und meine SSDs. Dies bin ich zwar schon von meinem alten Modell gewohnt, aber hier wirkt es doch noch etwas luftiger.
Auch können im oberen Bereich jetzt die Schläuche der AIO über dem Mainboard geführt werden. Man ist also nicht mehr zwingend daran gebunden, die Anschlussleitungen des Radiators zur Gehäusefront zu verlegen. Das ist zwar für die AIO-Schläuche vielleicht etwas "beklemmend", aber die cleane Optik ist dadurch gerade in diesem Fish-Tank-Gehäuse sensationell.

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit den Verbesserungen des 2026er-Modells. Wer das H6 vorher hatte, wird das neue H6 lieben. Der Preis von ca. 100 ¤ für die Basis ist echt solide und jeden Cent wert. Das Set von mir mit den 2x 360-Reverse-RGB-Core-Lüftern und 1x 120-RGB-Lüfter sowie RGB-Controller für nur knapp 100 ¤ mehr ist mehr als fair und echt zu empfehlen.
Lediglich bilde ich mir ein, dass die F360 NZXT-Lüfter auf der Vorderseite bei einem Sollwert von nur 4 % leicht rasseln. Die Lüfter auf der Unterseite und hinten haben dieses Verhalten nicht. Kann ein Montagsmodell oder eine Produktionsschwankung sein. Ist jetzt kein K.-o.-Kriterium, aber gerade wenn der PC auf dem Schreibtisch steht, bin ich da manchmal in ruhigen Momenten etwas empfindlich.

Das Upgrade vom alten H6 auf das neue ist nicht unbedingt für jeden erforderlich. Für meinen Teil war es das aber wert, besonders weil die Schläuche der AIO jetzt anders verlegt werden können.

LG Matthias
    
  
5 5
     am 23.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | Ein Gehäuse, das nicht nur gut aussieht, sondern auch ordentlich was auf dem Kasten hat!

Design | Ein echter Hingucker!

Als ich das NZXT H6 Flow RGB+ zum ersten Mal gesehen habe, war mir eigentlich sofort klar: Das Teil muss auf meinen Schreibtisch!

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne an ihrem PC schrauben, ihre Hardware sorgfältig auswählen und auch optisch etwas aus ihrem Setup herausholen möchten. Schließlich steckt man nicht gerade wenig Geld und Zeit in seinen Rechner. Da wäre es doch schade, wenn die ganze schöne Hardware anschließend in irgendeinem langweiligen schwarzen Kasten verschwindet.

Und genau hier punktet das H6 Flow bei mir auf ganzer Linie.

Die großzügige Panoramasicht auf den Innenraum ist einfach ein Hingucker. Endlich kann man seine Komponenten ordentlich präsentieren, ohne dass störende Gehäusestreben die Sicht versperren. Besonders in Kombination mit der RGB-Beleuchtung sieht das Ganze richtig schick aus.

Was mir besonders gefällt: Trotz der auffälligen Optik wirkt das Gehäuse nicht überladen oder wie eine wilde RGB-Kirmes. Das Design ist modern, aufgeräumt und irgendwie genau die richtige Mischung aus schlicht und extravagant.

NZXT hat hier meiner Meinung nach einen richtig guten Job gemacht.

Verarbeitung | Hier fühlt sich nichts nach Billigware an

Bei der Verarbeitung bin ich tatsächlich ziemlich pingelig. Ich habe keine Lust auf dünnes Blech, klappernde Seitenteile oder irgendwelche Kunststoffelemente, bei denen man schon beim ersten Anfassen Angst haben muss, dass gleich etwas abbricht.

Umso positiver war mein erster Eindruck vom H6 Flow.

Das gesamte Gehäuse fühlt sich wirklich hochwertig an. Die einzelnen Elemente machen einen soliden Eindruck und auch die Konstruktion wirkt ordentlich durchdacht.

Man merkt einfach, dass hier nicht nur Wert auf eine schicke Außenhülle gelegt wurde, sondern auch auf das, was daruntersteckt.

Besonders gefällt mir, dass sich die Materialqualität durch das gesamte Gehäuse zieht. Es wirkt nichts lieblos zusammengeschustert oder so, als hätte man an den falschen Stellen den Rotstift angesetzt.

Natürlich kann ich nach der bisherigen Testzeit noch keine Aussage darüber treffen, wie das Gehäuse nach fünf Jahren aussieht. Aber rein vom Gefühl her würde ich sagen: Das Teil ist definitiv nicht für die Tonne nach dem nächsten Hardware-Upgrade gebaut.

Bisher gibt es von mir in Sachen Verarbeitung jedenfalls absolut nichts zu meckern.

Montage | Endlich Platz zum Schrauben!

Wer schon einmal einen kompletten Rechner in ein viel zu enges Gehäuse gequetscht hat, kennt das Problem: Man bekommt die Kabel kaum vernünftig verlegt, stößt ständig irgendwo mit den Fingern an und spätestens beim nächsten Hardwarewechsel fragt man sich, warum man sich das eigentlich antut.

Beim H6 Flow hat mir deshalb besonders das durchdachte Innenraumkonzept gefallen.

Durch den getrennten Aufbau der verschiedenen Bereiche lässt sich die Hardware schön präsentieren, während die weniger ansehnlichen Dinge wie Netzteil und Kabel aus dem direkten Sichtfeld verschwinden.

Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas finde ich das extrem wichtig. Schließlich möchte ich meine Grafikkarte, das Mainboard und die restlichen Komponenten sehen und nicht einen wilden Kabelsalat, der aussieht, als hätte jemand eine Schüssel Spaghetti über dem Rechner ausgekippt.

Auch die Möglichkeiten zur Kabelführung gefallen mir. Man hat ausreichend Spielraum, um die Leitungen ordentlich unterzubringen und das System sauber aufzubauen.

Das macht nicht nur optisch etwas her, sondern ist auch praktisch, wenn man später noch einmal an die Hardware muss.

Für mich ist ein gut durchdachtes Gehäuse eines, bei dem man merkt, dass die Entwickler selbst schon einmal einen Rechner zusammengebaut haben. Genau diesen Eindruck habe ich hier.

Kühlung und Leistung | Airflow ist nicht nur ein schickes Wort

Ein hübsches Gehäuse bringt natürlich herzlich wenig, wenn die Hardware darin anschließend vor sich hin schmort.

Gerade bei moderner Hardware ist eine vernünftige Kühlung wichtig. Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten können ordentlich Wärme produzieren, und die muss schließlich irgendwo hin.

Das H6 Flow macht auf mich in dieser Hinsicht einen sehr durchdachten Eindruck.

Besonders die Anordnung der Lüfter und die Gestaltung des Innenraums gefallen mir. Man erkennt, dass NZXT bei der Entwicklung nicht nur auf die Optik geschaut hat, sondern auch darauf, wie die Luft vernünftig durch das Gehäuse geführt werden kann.

Die RGB-Lüfter passen dabei hervorragend ins Gesamtbild und setzen die Hardware zusätzlich in Szene.

Ich finde es klasse, wenn ein Gehäuse nicht nur auf dem Schreibtisch gut aussieht, sondern auch die passenden Voraussetzungen für ein leistungsstarkes System mitbringt.

Konkrete Temperaturunterschiede zu anderen Gehäusen möchte ich allerdings nicht aus dem Hut zaubern. Dafür müsste man verschiedene Modelle unter identischen Bedingungen mit derselben Hardware und Lüfterkonfiguration testen.

Das Kühlkonzept des H6 Flow gefällt mir jedenfalls ausgesprochen gut.

Preis-Leistungs-Verhältnis | Qualität kostet, muss sich aber auch lohnen

Klar, das H6 Flow RGB+ ist kein Gehäuse, das man sich mal eben für ein paar Euro nebenbei in den Warenkorb legt.

Aber ich sehe das Ganze so: Wenn ich schon ordentlich Geld in meine Hardware investiere, möchte ich sie auch in einem vernünftigen Gehäuse unterbringen.

Und genau da bin ich lieber bereit, etwas mehr auszugeben, anstatt mich später über eine schlechte Verarbeitung, zu wenig Platz oder eine umständliche Montage zu ärgern.

Das H6 Flow bietet für mich eine sehr gelungene Kombination aus hochwertiger Verarbeitung, modernem Design und praktischen Funktionen.

Besonders die Panoramasicht und die durchdachte Aufteilung des Innenraums machen es für mich interessant.

Natürlich bekommt man für weniger Geld ebenfalls Gehäuse, die ihren Zweck erfüllen. Wer seinen Rechner allerdings auch gerne als Teil seines Setups präsentiert und nicht einfach nur unter den Schreibtisch stellt, dürfte hier deutlich mehr Freude haben.

Ich persönlich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des gebotenen Gesamtpakets absolut in Ordnung.

Haltbarkeit | Mal schauen, wie lange der Durchblick bleibt

Ein Punkt, auf den ich besonders gespannt bin, ist die langfristige Haltbarkeit der transparenten Flächen.

Aktuell sieht das Gehäuse wirklich klasse aus. Alles ist schön sauber, die Hardware kommt hervorragend zur Geltung und die gesamte Optik wirkt hochwertig.

Aber wir kennen das ja: Irgendwann muss man den Rechner reinigen, ein Bauteil austauschen oder das Gehäuse umstellen. Und selbst wenn man vorsichtig ist, lassen sich kleinere Gebrauchsspuren auf Dauer kaum vollständig vermeiden.

Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie die transparenten Flächen nach längerer Nutzung aussehen werden.

Bleibt die schöne Optik auch dann erhalten, wenn hier und da ein paar kleine Kratzer dazukommen? Oder fallen solche Spuren durch die Beleuchtung und den großzügigen Sichtbereich irgendwann stärker auf?

Das wird sich wohl erst im Langzeittest zeigen.

Ich möchte das ausdrücklich nicht als Kritikpunkt verstanden wissen. Bisher gibt es an der Optik nichts auszusetzen. Es ist einfach eine Frage, die ich mir bei einem Gehäuse mit so viel transparenter Fläche grundsätzlich stelle.

Im Vergleich zu klassischen Gehäusen mit geschlossenen Seitenwänden ist das natürlich ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Dafür bekommt man aber auch einen wesentlich schöneren Blick auf seine Hardware. Und ganz ehrlich: Wenn ich schon Geld in einen schicken PC investiere, möchte ich ihn auch sehen können!

Fazit | Würde ich es wieder nehmen? Definitiv!

Unterm Strich hat mich das NZXT H6 Flow RGB+ wirklich begeistert.

Das Gehäuse sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern fühlt sich auch genauso hochwertig an, wie ich es mir erhofft hatte.

Besonders die Verarbeitung, die Panoramasicht und der durchdachte Innenraum haben bei mir gepunktet. Man merkt an vielen Stellen, dass sich NZXT Gedanken darüber gemacht hat, wie ein modernes PC-Gehäuse nicht nur aussehen, sondern auch funktionieren sollte.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass hier Design und Funktionalität Hand in Hand gehen. Die Hardware lässt sich schön präsentieren, die Kabel verschwinden aus dem Blickfeld und das gesamte System wirkt ordentlich und aufgeräumt.

Ob die transparenten Flächen auch nach einigen Jahren noch genauso schick aussehen, wird sich zeigen. Momentan bin ich jedenfalls rundum zufrieden und freue mich jedes Mal, wenn ich meinen Rechner anschaue.

Für alle, die gerne an ihrem PC basteln, Wert auf hochwertige Materialien legen und ihre Hardware nicht in irgendeiner langweiligen Blechkiste verstecken möchten, ist das H6 Flow RGB+ meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Das Teil macht einfach richtig was her!
    
  
5 5
     am 17.09.2026
Produkttester
Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keeper Runde zu dem Gehäuse. Ich habe das Gehäuse kostenlos von Mindfactory bekommen. Die einzige Auflage ist einen ausführlichen Testbericht zu schreiben. Ich bin natürlich vor Freude schon positiv beeinflusst. Ansonsten eher der Durchschnitts-Budget-Gamer mit meiner persönlichen Meinung.
Das Design ist einfach Weltklasse. Das dezente Schwarz bringt die RGB-Beleuchtung sehr gut zur Geltung. Die Version die ich getestet habe verfügte über drei Lüfter im Bode, drei in der Front und einen an der Rückseite. Theoretisch könnten noch drei weitere an der Oberseite befestigt werden. Das Airflow-Konzept sieht vor, dass alle Lüfter frische Luft einsaugen und die Mesh-Gitter insbesondere oben, die warme Luft wieder raus lassen. Also voller Überdruck. Die unteren Lüfter pusten die kühle Luft, die Dank der ca. 3 cm hohen Füße von unten angesaugt werden direkt in die drei Lüfter meiner Grafikkarte. Supercool! Der hintere Lüfter pustet kühle Luft direkt in meinen CPU Luftkühler. Auch Supercool! Also in Punkto Airflow bin ich vollkommen überzeugt. Noch nicht ganz überzeugt bin ich, ob der Überdruck auch den Staub wieder raus drückt oder ob die Mesh-Gitter so fein sind, dass dieser gar nicht erst rein kommt. Wobei von unten noch ein Staubfilter vor den Bodenlüftern angebracht ist. Die Staubansammlung wird sich erst nach einiger Zeit beurteilen lassen. Alle sieben Lüfter lassen sich farblich einzeln steuern. Für Linux mussten die Treiber noch kurz in die OpenRGB Software implementiert werden, was mit Hilfe einer KI nicht sonderlich schwer war. Windows Nutzer werden es hier einfacher haben. Die RGB Show, die man dann erstellen kann bietet eine ganz neue Dimension der Unterhaltung. Ich habe einige Stunden damit zugebracht verschiedene Kombinationen und Effekte auszuprobieren.
Der zweite Höhepunkt ist die Glasseite, die sich bis über die Front erstreckt. Die Kante ist sehr schön abgerundet und teilt sich die Front seitlich noch mit drei weiteren RGB-Lüftern. Bei so einem ansprechenden, wie tief Blicken lassendem Design wird jeder Hobbybastler dann doch noch zum Kabelmanagement-Enthusiasten.
Das gesamte Design ist optisch und funktionell ausgeklügelt. So macht es wirklich Spaß einen Rechner zusammenzuschrauben. Netzteil, Kabelmanagement und Festplattenkäfig verschwinden hinter dem Mainboard längs der rechten Gehäusehälfte. Alle Lüfter sorgen für einen kräftigen Luftaustausch, bis auf die große Glasscheibe sind eigentlich überall Gitter verwendet worden aus denen die warme Luft wieder entweichen kann. Für mich steht normal immer die Funktion an erster Stelle und das Design ist nicht so wichtig. Aber wenn man seinen build in diesem Gehäuse fertig gestellt hat, dann macht das optisch schon einiges her.

Die Materialien sind alle sehr hochwertig. Sowohl die Glasscheibe, als auch die Mesh-Teile. Scharfe Kanten sucht man hier vergebens. Ich konnte kein billiges oder billig anmutendes Teil entdecken.

Das Gehäuse kam beim mir fix und fertig vormontiert an. Eine ausführliche Anleitung gehörte ebenso zum Zubehör wie ein kleiner, ebenfalls hochwertiger Sortierkasten für Schrauben. Auch eine stattliche Anzahl an Schrauben und ein paar Kabelbinder waren bereits enthalten. Das Gehäuse lässt sich auch ohne Schraubenzieher komplett öffnen. So lassen sich die Oberseite, die Glasscheibe und die rechte Seitenwand des Gehäuses leicht abnehmen. Das Mainboard ließ sich einfach einsetzen. Es gibt für sämtliche, gängige Mainboard-Formate beschriftete Gehäusehaltepunkte und entsprechende Gewindehalter. Das gesamte Kabelmanagement verschwindet "hinter" dem Mainboard. Dort befindet sich auch der RGB HUB, das Netzteil und der Schlitten für HDDs. Das alles macht das Zusammenbauen des Computers zum reinsten Vergnügen. Außerdem sind mir die schönen Gummibeläge positiv aufgefallen, die Vorne und Hinten unter den Standfüßen für sicheren Halt sorgen.

Zwei USB 3.2 Anschlüsse auf der Vorderseite und ein USB-C Anschluß, so wie ein 3,5mm Klinke-Anschluß sind wohl Standard. Ist man ehrlich braucht es mehr auch nicht.

Ich habe meinen AMD Ryzen 7600 und meine Radeon 9060 XTX aus einem Mini ITX Gehäuse transplantiert. Der Vergleich hinkt natürlich stark, da das NZXT H6 mehr als drei mal so viel Volumen hat und auch mehr als drei mal so viele Gehäuselüfter. Beim alten Gehäuse kam es schnell zu thermal throttling mit 95 Grad CPU Temperatur. Nicht so das H6. Hier kommt selbst bei mehrstündigen Cyberpunk Sessions die CPU Temperatur nicht über 70 Grad und auch die GPU bleibt stets cool. (unter 50 Grad) Auch der Geräuschpegel bleibt bei dieser Konfiguration angenehm leise.

Der Preis ist natürlich schon ordentlich für ein Gehäuse. Allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten. Hier bleiben aber auch keine Wünsche unerfüllt. Für die hochwertigen Materialien und die durchdachten Aufbau kann man schon mal so viel Geld ausgeben. Insbesondere schätze ich, dass dieses Gehäuse auch noch locker den nächsten und übernächsten build beherbergen kann. Wenn man dann noch wert darauf legt seine Hardware zu sehen oder zu präsentieren, dann ist es das Geld auf jeden Fall wert. Ich bin kein Gehäuse Profi aber ich denke mehr RGB-Lüfter pro Euro gibt es in der Klasse wahrscheinlich nicht.

Als kleinen Wermutstropfen habe ich bemerkt, dass es manchmal ungesund für die untere Lüfter-Reihe werden kann, wenn man das Gehäuse transportiert. Fährt man also mal auf eine LAN Party, sollte man aufpassen das Gehäuse nicht direkt unter den Lüftern zu greifen. Sonst besteht die Gefahr die Lüfter oder den Staubfilter von unten mit den Fingern einzudrücken. Das würde ich nicht wirklich als Problem einstufen.

Für jemanden, der stets am Gehäuse gespart hat ist so eine Qualität und ein Design eine Offenbarung. So viel Spaß einen Rechner zusammenzubasteln hatte ich schon seit Jahren nicht mehr.
    
  
5 5
     am 12.09.2026
Produkttester
Ich hatte die Ehre, das NZXT H6 Flow zum Testen zu bekommen und bin bisher auch echt zufrieden damit. Sieht meiner Meinung nach in echt nochmal besser aus als auf den Bildern, vor allem weil es nicht so übertrieben nach Gaming aussieht. Keine unnötigen Kanten, eine solide aber nicht übertriebene RGB-Beleuchtung von Haus aus, einfach schön clean. Könnte man auch im Wohnzimmer stehen haben, ohne dass es sofort nach Gaming-Setup schreit. Das Panel-Layout wirkt auch einfach sehr aufgeräumt, nichts wirkt zusammengewürfelt, man sieht schon, dass sich da jemand Gedanken zur Optik gemacht hat, bevor überhaupt die Technik ins Spiel kommt.

Was mich ein kleines bisschen stört: durch diese gebogene Glasform ist es schon ein sehr großes Case. Man braucht also auch echt einen großen Tisch, wenn man's oben stehen haben will und weil's so gut aussieht, will man's ja auch nicht unterm Tisch verstecken. Daher für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu groß beziehungsweise breit. Aber das Glas selbst macht dafür einen richtig stabilen, hochwertigen Eindruck, merkt man schon beim Anfassen.

Der Airflow ist auch deutlich besser als bei meinem alten Gehäuse. Da wurde es teilweise schon ziemlich warm, beim H6 sind die Temperaturen bisher eigentlich völlig okay. Liegt sicher am Mesh-Frontpanel, da kommt einfach mehr Luft durch als bei geschlossenen Glasfronten. Mit den Lüftern, die schon dabei sind, hat man erstmal genug Airflow für den normalen Alltag, sei es beim Zocken oder wenn im Hintergrund einfach mehrere Programme gleichzeitig laufen. Ich hab mir allerdings zusätzlich noch für die Optik ne ordentliche Wasserkühlung mit eingebaut, da war auch noch jede Menge Platz für. Das macht das ganze Bild dann nochmal richtig rund, gerade durchs Glas sieht man den Radiator ja auch schön, und optisch ist das für mich einfach nochmal das Sahnehäubchen obendrauf. Die Lüfter hört man auch kaum, zumindest bei mir und meiner aktuellen Konfiguration, selbst wenn die mal unter Last hochdrehen, bleibt das eher im Hintergrund.

Der Einbau war soweit unkompliziert, auch wenn ich persönlich ein, zwei kleine Schwierigkeiten hatte, aber im Großen und Ganzen ging das schon gut. Grafikkarte und CPU-Kühler haben ohne Probleme gepasst, hier muss ich den "Grafikkartenhalter" hervorheben, sehr genial das war bei meinem alten Gehäuse nämlich immer nen Problem, hab ne Radeon 7900 GRE, das ist schon ein ganz schöner Brocken, der dann nur in dem Slot hängt, aber hinten jetzt quasi unterstützt wird durch den Halter. Rund ums Mainboard gibt's überall gute Kabeleinlässe, oben, an der Seite und unten, man konnte wirklich fast überall ein Kabel gut durchstecken. Was mir aber aufgefallen ist: weil man durchs Seitenteil ja auch reingucken kann, sieht man dann schon ein bisschen den Kabelsalat dahinter. Ich hab hinten im Case ehrlich gesagt auch echt ein ordentliches Durcheinander, weil einfach nicht so viel Platz war, alles ordentlich zu verstauen. Das liegt vor allem daran, dass das Netzteil seitlich sitzt und nicht wie bei anderen Gehäusen unten drunter, dadurch wird's hinten schnell etwas eng.

Man merkt beim Aufbau generell, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Auch die kleine Box mit den ganzen Schrauben und Kabelbindern war ganz nett verstaut im Case. Kleines nettes Detail ist auch der Schriftzug unten, der leuchtet, und auch hinten an den Blenden für die Grafikkarte steht nochmal der Markenname drauf. Wirkt insgesamt einfach durchdacht, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so bewusst wahrnimmt, aber die in Summe eben doch zum positiven Gesamteindruck beitragen.

Ein Punkt, der mir noch einfällt und den ich richtig gut finde: das Case super leicht zu öffnen ist. Oben und die beiden Seitenteile, also insgesamt drei Teile, lassen sich mit diesen Clips ganz einfach mit einem Ruck abnehmen. Finde ich sogar besser als eine Magnetlösung, weil es dadurch einfach besser hält und trotzdem immer noch super leicht zu öffnen ist.

Was mich etwas stört: der Power-Knopf sitzt unten. Ich fänd's besser, wenn der oben wäre, bin ich einfach so gewohnt. Vielleicht liegt's aber auch nur an der Gewöhnung, weil ich das bei meinen bisherigen Gehäusen bisher einfach immer anders hatte.

Und dann noch was zum Thema Staubschutz: eine wirklich durchdachte, dichte Staublösung ist es meiner Meinung nach nicht. Wie sich das über zwei, drei Jahre im Dauerbetrieb entwickelt, kann ich noch nicht sagen, das muss sich erst zeigen. Aber bisher, aus meiner bisherigen Erfahrung, setzt sich zumindest noch nicht übermäßig viel Staub ab, auch ohne wirklich aufwendige Schutzmaßnahmen an der Stelle. Da könnte NZXT aus meiner Sicht in Zukunft nochmal etwas nachbessern.

Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen fair. Für um die zweihundert Euro finde ich es auch schon gut angesetzt, man merkt einfach, dass man hier Qualität bekommt und nicht irgendwo gespart wurde, weder bei den Materialien noch bei den kleinen Details, die ich vorhin schon erwähnt hatte.

Bin unterm Strich insgesamt echt zufrieden mit dem Case. Es macht insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck, sowohl was Optik als auch was Technik angeht, und die kleinen Kritikpunkte wie der Power-Knopf oder der Staubschutz sind für mich am Ende eher Kleinigkeiten als echte Dealbreaker.
    
  
5 5
     am 11.09.2026
Produkttester
Anfang 2025 habe ich meinen Gaming-PC in das alte NZXT H6 Flow Black gebaut. Dank Mindfactory habe ich jetzt die Chance, meinen PC in das neue NZXT H6 Flow (2026) RGB+ All Black Midi zu bauen. Das RGB+-Set beinhaltet bereits von NZXT verbaute RGB-Lüfter. Mein Kaufkriterium war damals schon das Zweikammer-Gehäuse mit einem optimierten Luftstrom für meine Asus Strix RTX 3080 OC, welche sehr leistungshungrig (~360W) ist und entsprechend viel Abwärme produziert.
Zuvor hatte ich im unteren Bereich entsprechend 2x 140mm Lüfter von Lian Li (UNI FAN SL-INF 140mm) verbaut, die aber aufgrund der speziellen Architektur des Steckers in dem alten H6 nicht ohne mechanische Anpassung verbaut werden konnten. (Man musste leider die Anschlüsse absägen und modifizieren.)

Bei dem neuen Modell ist nun endlich Platz für 3x 120mm Lüfter, welche in dem Set sogar schon von NZXT in der Reverse-Optik verbaut sind (Baureihe F360 Core). Für mich heißt das: auf einer noch längeren Fläche mehr frische Luft für die Grafikkarte. Besonders wenn irgendwann mal eine noch längere Grafikkarte (RTX 5080 etc.) Einzug erhält, ist man bestens gerüstet.
Da der PC direkt auf dem Schreibtisch steht, ist die Optik natürlich auch entscheidend. Besonders freue ich mich bei der neuen Version auf das abgerundete Glas. In der alten H6-Variante besteht das Glas aus zwei einzelnen Elementen, welche an dem Punkt, wo sie aufeinandertreffen, einen unschönen "Spalt" erzeugen. Es war für den Preis irgendwie "ok", aber lange nicht perfekt.
Besonders smart, aber auch dringend nötig ist der ab Werk verbaute Grafikkartenhalter. Da unter der Grafikkarte bedingt durch die 3x 120mm Lüfter keine mögliche Abstellfläche für einen konventionellen Grafikkartenhalter Platz findet, ist dies konstruktiv die dezenteste und beste Wahl. Das Verwenden eines Grafikkartenhalters war zuvor beim alten H6 auch schon grenzwertig eng an den Lüftern, hier hat NZXT also perfekt nachgebessert!

Der Power-Button ist wieder wie gewohnt beleuchtet, jetzt aber nach links gewandert, was ein noch besseres Erreichen von meinem Sitzplatz aus ermöglicht. Neu ist der beleuchtete NZXT-Schriftzug auf der linken unteren Seite, welcher genau wie der Power-Button beleuchtet ist. Leider ohne RGB, sondern in einem dezenten Weiß. Mir gefällt es soweit, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies für Enthusiasten unbedingt auch ansteuerbar (RGB) sein muss, um seinen Build in ein komplett stimmiges Bild zu befördern.
Die Materialien sind wieder wie gewohnt wertig und es gibt keine scharfen Kanten | NZXT eben. Das rechte Seitenteil ist jetzt auch aus einem durchgehenden Mesh-Teil (das waren früher zwei einzelne). Dieses Mesh ziert jetzt auch großflächig den NZXT-Namen, wobei man meinen könnte, dass hier vielleicht etwas zu viel Marken-Branding stattfindet. Zum Glück aber sehr dezent, und bei mir steht die Seite eh Richtung Zimmerwand.

Was mich etwas beeindruckt hat, ist, dass eine kleine Plastikkiste im Set enthalten ist für Kabelbinder, Schrauben und Zubehör. Diese findet in der PC-Werkstatt sicher für lange Zeit ihren Platz, im Gegensatz zu den typischen kleinen Plastiktüten oder Pappschachteln, welche meist direkt im Müll landen.

Die vormontierten Lüfter sind wirklich wertig und vorverkabelt auf den NZXT RGB-Controller. Der 120mm Lüfter auf der Rückseite wird nicht mittels Langlöchern verbaut, sondern die vier Schrauben gehen durch das neue "Pillen-Loch"-Design. Man ist damit minimal weniger variabel, was die Positionierung angeht, aber man wird mit einer besseren Optik belohnt. Man kann die Höhenposition trotzdem anpassen, nur nicht mehr mm-genau, sondern entsprechend dem Raster der Bohrungen. Mir gefällt es.
Die Ansteuerung der Lüfter erfolgt über den in diesem Set verbauten NZXT RGB-Controller. Dieser braucht nur minimal Platz (etwa eine SSD). Sehr positiv ist in meinem Fall | da ich eine NZXT Kraken AIO habe |, dass ich die gesamte Beleuchtung der Lüfter und die Drehzahlen mit der NZXT-CAM-Software steuern kann.

An der Unterseite gibt es jetzt einen herausziehbaren Staubfilter, welcher die Reinigung erheblich erleichtert. Bei der alten Variante war dies einfach nur ein Mesh und die Reinigung war entsprechend aufwendig, da man das ganze Gehäuse kippen musste.
Der Umbau bzw. Umzug der PC-Hardware von dem alten H6-Gehäuse ins neue 2026er-Modell verlief wie gewohnt entspannt und einfach, ich habe dafür ca. 1,5h gebraucht. Der Deckel und die Seitenteile lassen sich einfach abziehen, da diese mit Druckknöpfen fixiert sind. Beim Vorgänger mussten dafür hinten noch zwei Rändelschrauben gelöst werden. Mich hat es bisher nicht gestört, ist aber alles in Ordnung, solange es hält. Das Mainboard und das Netzteil sind schnell montiert, das ist heute alles kein Hexenwerk mehr.

Was mich ganz leicht stört: Jetzt ist rechts vom Mainboard ein größerer Spalt (ggf. für Kabel?). Dies ist in meinen Augen nicht ganz so schön, da man etwas in die zweite Kammer schauen kann (Kabelgewirr). Das war im alten Modell etwas "cleaner" konstruiert. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht, ob ggf. andere Mainboard-Formfaktoren das erfordern? Mir ist aber bis heute nichts bekannt. Zum Glück fällt dies beim Schwarzen Gehäuse nicht so auf, bei einem Weißen Build wäre dies aber sichtbar. In der hinteren (2.) Kammer ist extrem viel Platz für die Kabelführung, das Netzteil und meine SSDs. Dies bin ich zwar schon von meinem alten Modell gewohnt, aber hier wirkt es doch noch etwas luftiger.
Auch können im oberen Bereich jetzt die Schläuche der AIO über dem Mainboard geführt werden. Man ist also nicht mehr zwingend daran gebunden, die Anschlussleitungen des Radiators zur Gehäusefront zu verlegen. Das ist zwar für die AIO-Schläuche vielleicht etwas "beklemmend", aber die cleane Optik ist dadurch gerade in diesem Fish-Tank-Gehäuse sensationell.

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit den Verbesserungen des 2026er-Modells. Wer das H6 vorher hatte, wird das neue H6 lieben. Der Preis von ca. 100 ¤ für die Basis ist echt solide und jeden Cent wert. Das Set von mir mit den 2x 360-Reverse-RGB-Core-Lüftern und 1x 120-RGB-Lüfter sowie RGB-Controller für nur knapp 100 ¤ mehr ist mehr als fair und echt zu empfehlen.
Lediglich bilde ich mir ein, dass die F360 NZXT-Lüfter auf der Vorderseite bei einem Sollwert von nur 4 % leicht rasseln. Die Lüfter auf der Unterseite und hinten haben dieses Verhalten nicht. Kann ein Montagsmodell oder eine Produktionsschwankung sein. Ist jetzt kein K.-o.-Kriterium, aber gerade wenn der PC auf dem Schreibtisch steht, bin ich da manchmal in ruhigen Momenten etwas empfindlich.

Das Upgrade vom alten H6 auf das neue ist nicht unbedingt für jeden erforderlich. Für meinen Teil war es das aber wert, besonders weil die Schläuche der AIO jetzt anders verlegt werden können.

LG Matthias
    
  

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