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NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ ALL Black Midi mit Lüfter retail

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NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ ALL Black Midi mit Lüfter retail

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über 20 verkauft
Beobachter: 75

Artikelbeschreibung

Seit dem 11.08.2026 im Sortiment

Das NZXT H6 FLOW (2026) RGB+ in Schwarz kombiniert ein luftoptimiertes Mesh-Design mit einer modernen, klaren Linienführung. Die großflächige Front und die seitlichen Öffnungen ermöglichen einen freien Luftstrom, wodurch die vorinstallierten RGB-Lüfter ihre Wirkung optimal entfalten können. Das Lichtbild wirkt gleichmäßig, kräftig und verleiht dem System eine dynamische Atmosphäre.Der Innenraum ist großzügig gestaltet und bietet reichlich Platz für leistungsstarke Hardware, inklusive großformatiger Grafikkarten und umfangreicher Kühlkonfigurationen. Die Dual-Chamber-Struktur sorgt für eine saubere Kabelführung und ein aufgeräumtes Gesamtbild. Die seitliche Glasfläche präsentiert die verbaute Technik elegant und unterstreicht den hochwertigen Charakter des Gehäuses. Insgesamt eignet sich dieses Modell ideal für Nutzer, die ein leistungsorientiertes System mit starker optischer Präsenz bevorzugen.


 

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5 5
     am 23.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | Ein Gehäuse, das nicht nur gut aussieht, sondern auch ordentlich was auf dem Kasten hat!

Design | Ein echter Hingucker!

Als ich das NZXT H6 Flow RGB+ zum ersten Mal gesehen habe, war mir eigentlich sofort klar: Das Teil muss auf meinen Schreibtisch!

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne an ihrem PC schrauben, ihre Hardware sorgfältig auswählen und auch optisch etwas aus ihrem Setup herausholen möchten. Schließlich steckt man nicht gerade wenig Geld und Zeit in seinen Rechner. Da wäre es doch schade, wenn die ganze schöne Hardware anschließend in irgendeinem langweiligen schwarzen Kasten verschwindet.

Und genau hier punktet das H6 Flow bei mir auf ganzer Linie.

Die großzügige Panoramasicht auf den Innenraum ist einfach ein Hingucker. Endlich kann man seine Komponenten ordentlich präsentieren, ohne dass störende Gehäusestreben die Sicht versperren. Besonders in Kombination mit der RGB-Beleuchtung sieht das Ganze richtig schick aus.

Was mir besonders gefällt: Trotz der auffälligen Optik wirkt das Gehäuse nicht überladen oder wie eine wilde RGB-Kirmes. Das Design ist modern, aufgeräumt und irgendwie genau die richtige Mischung aus schlicht und extravagant.

NZXT hat hier meiner Meinung nach einen richtig guten Job gemacht.

Verarbeitung | Hier fühlt sich nichts nach Billigware an

Bei der Verarbeitung bin ich tatsächlich ziemlich pingelig. Ich habe keine Lust auf dünnes Blech, klappernde Seitenteile oder irgendwelche Kunststoffelemente, bei denen man schon beim ersten Anfassen Angst haben muss, dass gleich etwas abbricht.

Umso positiver war mein erster Eindruck vom H6 Flow.

Das gesamte Gehäuse fühlt sich wirklich hochwertig an. Die einzelnen Elemente machen einen soliden Eindruck und auch die Konstruktion wirkt ordentlich durchdacht.

Man merkt einfach, dass hier nicht nur Wert auf eine schicke Außenhülle gelegt wurde, sondern auch auf das, was daruntersteckt.

Besonders gefällt mir, dass sich die Materialqualität durch das gesamte Gehäuse zieht. Es wirkt nichts lieblos zusammengeschustert oder so, als hätte man an den falschen Stellen den Rotstift angesetzt.

Natürlich kann ich nach der bisherigen Testzeit noch keine Aussage darüber treffen, wie das Gehäuse nach fünf Jahren aussieht. Aber rein vom Gefühl her würde ich sagen: Das Teil ist definitiv nicht für die Tonne nach dem nächsten Hardware-Upgrade gebaut.

Bisher gibt es von mir in Sachen Verarbeitung jedenfalls absolut nichts zu meckern.

Montage | Endlich Platz zum Schrauben!

Wer schon einmal einen kompletten Rechner in ein viel zu enges Gehäuse gequetscht hat, kennt das Problem: Man bekommt die Kabel kaum vernünftig verlegt, stößt ständig irgendwo mit den Fingern an und spätestens beim nächsten Hardwarewechsel fragt man sich, warum man sich das eigentlich antut.

Beim H6 Flow hat mir deshalb besonders das durchdachte Innenraumkonzept gefallen.

Durch den getrennten Aufbau der verschiedenen Bereiche lässt sich die Hardware schön präsentieren, während die weniger ansehnlichen Dinge wie Netzteil und Kabel aus dem direkten Sichtfeld verschwinden.

Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas finde ich das extrem wichtig. Schließlich möchte ich meine Grafikkarte, das Mainboard und die restlichen Komponenten sehen und nicht einen wilden Kabelsalat, der aussieht, als hätte jemand eine Schüssel Spaghetti über dem Rechner ausgekippt.

Auch die Möglichkeiten zur Kabelführung gefallen mir. Man hat ausreichend Spielraum, um die Leitungen ordentlich unterzubringen und das System sauber aufzubauen.

Das macht nicht nur optisch etwas her, sondern ist auch praktisch, wenn man später noch einmal an die Hardware muss.

Für mich ist ein gut durchdachtes Gehäuse eines, bei dem man merkt, dass die Entwickler selbst schon einmal einen Rechner zusammengebaut haben. Genau diesen Eindruck habe ich hier.

Kühlung und Leistung | Airflow ist nicht nur ein schickes Wort

Ein hübsches Gehäuse bringt natürlich herzlich wenig, wenn die Hardware darin anschließend vor sich hin schmort.

Gerade bei moderner Hardware ist eine vernünftige Kühlung wichtig. Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten können ordentlich Wärme produzieren, und die muss schließlich irgendwo hin.

Das H6 Flow macht auf mich in dieser Hinsicht einen sehr durchdachten Eindruck.

Besonders die Anordnung der Lüfter und die Gestaltung des Innenraums gefallen mir. Man erkennt, dass NZXT bei der Entwicklung nicht nur auf die Optik geschaut hat, sondern auch darauf, wie die Luft vernünftig durch das Gehäuse geführt werden kann.

Die RGB-Lüfter passen dabei hervorragend ins Gesamtbild und setzen die Hardware zusätzlich in Szene.

Ich finde es klasse, wenn ein Gehäuse nicht nur auf dem Schreibtisch gut aussieht, sondern auch die passenden Voraussetzungen für ein leistungsstarkes System mitbringt.

Konkrete Temperaturunterschiede zu anderen Gehäusen möchte ich allerdings nicht aus dem Hut zaubern. Dafür müsste man verschiedene Modelle unter identischen Bedingungen mit derselben Hardware und Lüfterkonfiguration testen.

Das Kühlkonzept des H6 Flow gefällt mir jedenfalls ausgesprochen gut.

Preis-Leistungs-Verhältnis | Qualität kostet, muss sich aber auch lohnen

Klar, das H6 Flow RGB+ ist kein Gehäuse, das man sich mal eben für ein paar Euro nebenbei in den Warenkorb legt.

Aber ich sehe das Ganze so: Wenn ich schon ordentlich Geld in meine Hardware investiere, möchte ich sie auch in einem vernünftigen Gehäuse unterbringen.

Und genau da bin ich lieber bereit, etwas mehr auszugeben, anstatt mich später über eine schlechte Verarbeitung, zu wenig Platz oder eine umständliche Montage zu ärgern.

Das H6 Flow bietet für mich eine sehr gelungene Kombination aus hochwertiger Verarbeitung, modernem Design und praktischen Funktionen.

Besonders die Panoramasicht und die durchdachte Aufteilung des Innenraums machen es für mich interessant.

Natürlich bekommt man für weniger Geld ebenfalls Gehäuse, die ihren Zweck erfüllen. Wer seinen Rechner allerdings auch gerne als Teil seines Setups präsentiert und nicht einfach nur unter den Schreibtisch stellt, dürfte hier deutlich mehr Freude haben.

Ich persönlich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des gebotenen Gesamtpakets absolut in Ordnung.

Haltbarkeit | Mal schauen, wie lange der Durchblick bleibt

Ein Punkt, auf den ich besonders gespannt bin, ist die langfristige Haltbarkeit der transparenten Flächen.

Aktuell sieht das Gehäuse wirklich klasse aus. Alles ist schön sauber, die Hardware kommt hervorragend zur Geltung und die gesamte Optik wirkt hochwertig.

Aber wir kennen das ja: Irgendwann muss man den Rechner reinigen, ein Bauteil austauschen oder das Gehäuse umstellen. Und selbst wenn man vorsichtig ist, lassen sich kleinere Gebrauchsspuren auf Dauer kaum vollständig vermeiden.

Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie die transparenten Flächen nach längerer Nutzung aussehen werden.

Bleibt die schöne Optik auch dann erhalten, wenn hier und da ein paar kleine Kratzer dazukommen? Oder fallen solche Spuren durch die Beleuchtung und den großzügigen Sichtbereich irgendwann stärker auf?

Das wird sich wohl erst im Langzeittest zeigen.

Ich möchte das ausdrücklich nicht als Kritikpunkt verstanden wissen. Bisher gibt es an der Optik nichts auszusetzen. Es ist einfach eine Frage, die ich mir bei einem Gehäuse mit so viel transparenter Fläche grundsätzlich stelle.

Im Vergleich zu klassischen Gehäusen mit geschlossenen Seitenwänden ist das natürlich ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Dafür bekommt man aber auch einen wesentlich schöneren Blick auf seine Hardware. Und ganz ehrlich: Wenn ich schon Geld in einen schicken PC investiere, möchte ich ihn auch sehen können!

Fazit | Würde ich es wieder nehmen? Definitiv!

Unterm Strich hat mich das NZXT H6 Flow RGB+ wirklich begeistert.

Das Gehäuse sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern fühlt sich auch genauso hochwertig an, wie ich es mir erhofft hatte.

Besonders die Verarbeitung, die Panoramasicht und der durchdachte Innenraum haben bei mir gepunktet. Man merkt an vielen Stellen, dass sich NZXT Gedanken darüber gemacht hat, wie ein modernes PC-Gehäuse nicht nur aussehen, sondern auch funktionieren sollte.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass hier Design und Funktionalität Hand in Hand gehen. Die Hardware lässt sich schön präsentieren, die Kabel verschwinden aus dem Blickfeld und das gesamte System wirkt ordentlich und aufgeräumt.

Ob die transparenten Flächen auch nach einigen Jahren noch genauso schick aussehen, wird sich zeigen. Momentan bin ich jedenfalls rundum zufrieden und freue mich jedes Mal, wenn ich meinen Rechner anschaue.

Für alle, die gerne an ihrem PC basteln, Wert auf hochwertige Materialien legen und ihre Hardware nicht in irgendeiner langweiligen Blechkiste verstecken möchten, ist das H6 Flow RGB+ meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Das Teil macht einfach richtig was her!
    
  
5 5
     am 17.09.2026
Produkttester
Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keeper Runde zu dem Gehäuse. Ich habe das Gehäuse kostenlos von Mindfactory bekommen. Die einzige Auflage ist einen ausführlichen Testbericht zu schreiben. Ich bin natürlich vor Freude schon positiv beeinflusst. Ansonsten eher der Durchschnitts-Budget-Gamer mit meiner persönlichen Meinung.
Das Design ist einfach Weltklasse. Das dezente Schwarz bringt die RGB-Beleuchtung sehr gut zur Geltung. Die Version die ich getestet habe verfügte über drei Lüfter im Bode, drei in der Front und einen an der Rückseite. Theoretisch könnten noch drei weitere an der Oberseite befestigt werden. Das Airflow-Konzept sieht vor, dass alle Lüfter frische Luft einsaugen und die Mesh-Gitter insbesondere oben, die warme Luft wieder raus lassen. Also voller Überdruck. Die unteren Lüfter pusten die kühle Luft, die Dank der ca. 3 cm hohen Füße von unten angesaugt werden direkt in die drei Lüfter meiner Grafikkarte. Supercool! Der hintere Lüfter pustet kühle Luft direkt in meinen CPU Luftkühler. Auch Supercool! Also in Punkto Airflow bin ich vollkommen überzeugt. Noch nicht ganz überzeugt bin ich, ob der Überdruck auch den Staub wieder raus drückt oder ob die Mesh-Gitter so fein sind, dass dieser gar nicht erst rein kommt. Wobei von unten noch ein Staubfilter vor den Bodenlüftern angebracht ist. Die Staubansammlung wird sich erst nach einiger Zeit beurteilen lassen. Alle sieben Lüfter lassen sich farblich einzeln steuern. Für Linux mussten die Treiber noch kurz in die OpenRGB Software implementiert werden, was mit Hilfe einer KI nicht sonderlich schwer war. Windows Nutzer werden es hier einfacher haben. Die RGB Show, die man dann erstellen kann bietet eine ganz neue Dimension der Unterhaltung. Ich habe einige Stunden damit zugebracht verschiedene Kombinationen und Effekte auszuprobieren.
Der zweite Höhepunkt ist die Glasseite, die sich bis über die Front erstreckt. Die Kante ist sehr schön abgerundet und teilt sich die Front seitlich noch mit drei weiteren RGB-Lüftern. Bei so einem ansprechenden, wie tief Blicken lassendem Design wird jeder Hobbybastler dann doch noch zum Kabelmanagement-Enthusiasten.
Das gesamte Design ist optisch und funktionell ausgeklügelt. So macht es wirklich Spaß einen Rechner zusammenzuschrauben. Netzteil, Kabelmanagement und Festplattenkäfig verschwinden hinter dem Mainboard längs der rechten Gehäusehälfte. Alle Lüfter sorgen für einen kräftigen Luftaustausch, bis auf die große Glasscheibe sind eigentlich überall Gitter verwendet worden aus denen die warme Luft wieder entweichen kann. Für mich steht normal immer die Funktion an erster Stelle und das Design ist nicht so wichtig. Aber wenn man seinen build in diesem Gehäuse fertig gestellt hat, dann macht das optisch schon einiges her.

Die Materialien sind alle sehr hochwertig. Sowohl die Glasscheibe, als auch die Mesh-Teile. Scharfe Kanten sucht man hier vergebens. Ich konnte kein billiges oder billig anmutendes Teil entdecken.

Das Gehäuse kam beim mir fix und fertig vormontiert an. Eine ausführliche Anleitung gehörte ebenso zum Zubehör wie ein kleiner, ebenfalls hochwertiger Sortierkasten für Schrauben. Auch eine stattliche Anzahl an Schrauben und ein paar Kabelbinder waren bereits enthalten. Das Gehäuse lässt sich auch ohne Schraubenzieher komplett öffnen. So lassen sich die Oberseite, die Glasscheibe und die rechte Seitenwand des Gehäuses leicht abnehmen. Das Mainboard ließ sich einfach einsetzen. Es gibt für sämtliche, gängige Mainboard-Formate beschriftete Gehäusehaltepunkte und entsprechende Gewindehalter. Das gesamte Kabelmanagement verschwindet "hinter" dem Mainboard. Dort befindet sich auch der RGB HUB, das Netzteil und der Schlitten für HDDs. Das alles macht das Zusammenbauen des Computers zum reinsten Vergnügen. Außerdem sind mir die schönen Gummibeläge positiv aufgefallen, die Vorne und Hinten unter den Standfüßen für sicheren Halt sorgen.

Zwei USB 3.2 Anschlüsse auf der Vorderseite und ein USB-C Anschluß, so wie ein 3,5mm Klinke-Anschluß sind wohl Standard. Ist man ehrlich braucht es mehr auch nicht.

Ich habe meinen AMD Ryzen 7600 und meine Radeon 9060 XTX aus einem Mini ITX Gehäuse transplantiert. Der Vergleich hinkt natürlich stark, da das NZXT H6 mehr als drei mal so viel Volumen hat und auch mehr als drei mal so viele Gehäuselüfter. Beim alten Gehäuse kam es schnell zu thermal throttling mit 95 Grad CPU Temperatur. Nicht so das H6. Hier kommt selbst bei mehrstündigen Cyberpunk Sessions die CPU Temperatur nicht über 70 Grad und auch die GPU bleibt stets cool. (unter 50 Grad) Auch der Geräuschpegel bleibt bei dieser Konfiguration angenehm leise.

Der Preis ist natürlich schon ordentlich für ein Gehäuse. Allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten. Hier bleiben aber auch keine Wünsche unerfüllt. Für die hochwertigen Materialien und die durchdachten Aufbau kann man schon mal so viel Geld ausgeben. Insbesondere schätze ich, dass dieses Gehäuse auch noch locker den nächsten und übernächsten build beherbergen kann. Wenn man dann noch wert darauf legt seine Hardware zu sehen oder zu präsentieren, dann ist es das Geld auf jeden Fall wert. Ich bin kein Gehäuse Profi aber ich denke mehr RGB-Lüfter pro Euro gibt es in der Klasse wahrscheinlich nicht.

Als kleinen Wermutstropfen habe ich bemerkt, dass es manchmal ungesund für die untere Lüfter-Reihe werden kann, wenn man das Gehäuse transportiert. Fährt man also mal auf eine LAN Party, sollte man aufpassen das Gehäuse nicht direkt unter den Lüftern zu greifen. Sonst besteht die Gefahr die Lüfter oder den Staubfilter von unten mit den Fingern einzudrücken. Das würde ich nicht wirklich als Problem einstufen.

Für jemanden, der stets am Gehäuse gespart hat ist so eine Qualität und ein Design eine Offenbarung. So viel Spaß einen Rechner zusammenzubasteln hatte ich schon seit Jahren nicht mehr.
    
  
4 5
     am 15.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | mein Produkttest
Mein erster Eindruck vom NZXT H6 Flow RGB+ war direkt sehr positiv. Schon beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass das Gehäuse sehr ordentlich und sicher verpackt ist. Gerade bei einem Gehäuse mit großen Glasflächen finde ich das wichtig. Bei mir ist alles ohne Beschädigungen angekommen und auch das Zubehör war sauber verstaut.
Was mir direkt gefallen hat, sind die Beschriftungen an den einzelnen Gehäuseteilen. Dadurch erkennt man schnell, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Teile abgenommen werden sollen. Das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, ist beim ersten Öffnen aber wirklich praktisch. Man muss nicht lange herumprobieren oder irgendwo unnötig stark ziehen.
Ebenfalls gut gelöst finde ich die kleine Kunststoffbox für die Schrauben. Sie befindet sich im Bereich des Festplattenschachts und sorgt dafür, dass das Zubehör nicht einfach lose im Karton oder Gehäuse herumliegt. Beim Aufbau hatte ich dadurch die Schrauben direkt griffbereit. Solche kleinen Details gefallen mir, weil man merkt, dass sich jemand Gedanken über den Aufbau gemacht hat.
Optisch gefällt mir das H6 sehr gut. Durch die große Glasfläche kommt die verbaute Hardware schön zur Geltung. Für mich ist das definitiv ein Gehäuse, das man sich auf den Schreibtisch stellen kann und nicht unter dem Tisch verstecken muss.
Das NZXT-Branding ist an mehreren Stellen dezent in das Gehäuse integriert. Besonders gut gefällt mir das beleuchtete NZXT-Logo. Es ist nicht übertrieben auffällig, passt aber sehr gut zur restlichen Beleuchtung.
Auch bei der Verarbeitung habe ich während des kompletten Umbaus nichts Größeres zu bemängeln. Scharfe Kanten sind mir keine aufgefallen und die einzelnen Gehäuseteile fühlen sich stabil und sauber verarbeitet an.
Die Seitenteile lassen sich einfach abnehmen und wieder montieren. Nur beim hinteren Seitenteil muss man etwas genauer hinschauen. Dort gibt es vorne drei Laschen, die richtig in die dafür vorgesehenen Ösen geführt werden müssen. Beim ersten Mal braucht man vielleicht einen Moment, danach ist das aber überhaupt kein Problem mehr.
Ein kleiner Minuspunkt ist die Oberfläche, da man Fingerabdrücke relativ schnell sieht. Gerade beim Aufbau fasst man das Gehäuse natürlich ständig an. Mit einem Tuch lassen sich die Spuren aber problemlos wieder entfernen, daher stört mich das nicht besonders.
Für den eigentlichen Test habe ich meinen zweiten PC verwendet. Verbaut sind ein Intel Core i9-14900KF, ein ASUS ROG Strix Z790 Gaming WiFi Mainboard, 32 GB RAM, eine AeroCool Mirage L360 und eine KFA2 RTX 4080 ST.
Der Einbau des Mainboards war wirklich unkompliziert. Im Gehäuse ist viel Platz vorhanden und man kommt während des Aufbaus gut an die wichtigen Stellen heran.
Besonders positiv ist mir das Kabelmanagement aufgefallen. Hinter dem Mainboard gibt es ausreichend Platz und es sind bereits Klettbefestigungen vorhanden. Damit konnte ich die verschiedenen Kabel sauber zusammenfassen und ordentlich verlegen.
Bei einem leistungsstarken System kommt einiges an Verkabelung zusammen, trotzdem hatte ich keine Probleme damit, alles auf der Rückseite unterzubringen. Von vorne wirkt der fertige PC dadurch sehr aufgeräumt. Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas ist das natürlich wichtig, da schlecht verlegte Kabel sonst sofort auffallen würden.
Auch der Einbau meiner AeroCool Mirage L360 mit 360-mm-Radiator war sehr einfach. Oberhalb des Mainboards sind ungefähr sechs Zentimeter Platz vorhanden. Das macht beim Einbau einer großen AIO einen deutlichen Unterschied.
Ich musste den Radiator nicht irgendwie zwischen Mainboard und Gehäuse quetschen oder lange herumprobieren. Er ließ sich ohne großes Gefummel montieren und auch danach war noch genug Platz vorhanden.
Gerade bei einem größeren ATX-Mainboard finde ich das angenehm. Bei anderen Gehäusen kann eine große AIO schnell dafür sorgen, dass man an bestimmte Anschlüsse im oberen Bereich kaum noch herankommt. Dieses Problem hatte ich beim H6 nicht.
Meine getestete Variante ist bereits mit insgesamt sieben Lüftern ausgestattet. Zusätzlich gibt es einen Lüfter- und RGB-Controller. Dieser wird mit dem Netzteil und einem internen USB-Header auf dem Mainboard verbunden. Die vorhandenen Lüfter sind dort bereits zusammengeführt.
Dadurch bleibt die Verkabelung übersichtlich und man muss nicht versuchen, jeden Lüfter einzeln auf verschiedene Anschlüsse des Mainboards zu verteilen.
Die verbauten Lüfter passen auch optisch sehr gut zum Gehäuse. Ich persönlich mag die Light Wings aus meinem anderen Enthusiasten-PC bei der Beleuchtung noch etwas lieber. Das ist aber einfach mein persönlicher Geschmack und kein wirklicher Kritikpunkt an den NZXT-Lüftern.
Gut finde ich außerdem, dass man bei der Lüfterwahl flexibel bleibt. Die verbauten Frontlüfter sind als kombinierte Einheit ausgeführt. Es liegen aber Adapter bei, mit denen dort auch drei einzelne Lüfter montiert werden können.
Das finde ich besonders für die Variante ohne vorinstallierte Lüfter interessant. Wer bereits gute Lüfter besitzt oder sein System gezielt auf geringe Lautstärke optimieren möchte, kann direkt seine eigenen Lüfter verwenden. Man muss dann nicht für Lüfter bezahlen, die man später sowieso wieder ausbauen würde.
Als Grafikkarte kommt bei mir eine KFA2 RTX 4080 ST zum Einsatz. Die Karte ist wirklich groß und vor allem ziemlich schwer. Trotzdem ließ sie sich problemlos in das H6 einbauen und es ist noch ausreichend Platz vorhanden.
Sehr praktisch finde ich hier die bereits vorhandene GPU-Stütze. Bei einer so schweren Grafikkarte ist das für mich ein sinnvolles Detail. Die Karte wird zusätzlich abgestützt und das gesamte Gewicht hängt nicht nur am PCIe-Slot und an der Verschraubung.
Auch mit der großen RTX 4080 wirkt der Innenraum nicht komplett vollgestopft. Die Hardware kommt durch das große Seitenfenster weiterhin gut zur Geltung.
Beim Airflow hat mich das H6 bisher besonders überzeugt. Durch die Position der Lüfter bekommt vor allem die Grafikkarte sehr direkt Frischluft. Genau das merkt man auch bei meinen Temperaturen.
Bei ungefähr 20 Grad Raumtemperatur liegt meine KFA2 RTX 4080 im Idle bei etwa 32 Grad. Unter Last erreicht sie ungefähr 66 Grad. Damit bin ich sehr zufrieden.
Der Intel Core i9-14900KF liegt im Idle bei ungefähr 42 Grad. Unter hoher CPU-Last mit Cinebench R23 erreicht er etwa 90 Grad.
Der 14900KF ist unter hoher Last natürlich kein besonders kühler Prozessor und Cinebench R23 belastet die CPU deutlich stärker als viele normale Anwendungen. Deshalb überrascht mich der Wert nicht.
Besonders interessant finde ich die GPU-Temperatur. Für mich zeigt sich dort sehr deutlich, dass die Position der Lüfter und die direkte Frischluftzufuhr funktionieren. Insgesamt bin ich mit den Temperaturen meines Systems im H6 sehr zufrieden.
Bei der Lautstärke hat sich im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse nicht besonders viel verändert. Ich würde nicht sagen, dass der PC jetzt deutlich lauter oder leiser geworden ist.
Was sich geändert hat, ist eher das Geräusch der Lüfter selbst. Die NZXT-Lüfter haben einfach einen etwas anderen Klang als die Lüfter, die ich vorher verwendet habe. Das empfinde ich nicht als schlechter, sondern eher als Gewöhnungssache.
Wer auf einen bestimmten Geräuschcharakter oder ein besonders leises System Wert legt und bereits seine bevorzugten Lüfter besitzt, hat durch die Variante ohne Lüfter und die beiliegenden Adapter aber ohnehin die Möglichkeit, seine eigene Konfiguration zu verwenden.
Der sehr gute Airflow hat für mich allerdings auch eine kleine Kehrseite. Die Lüftungsöffnungen sind relativ groß und dadurch kann Staub leichter in den Innenraum gelangen.
Im Vergleich zu meinem bisherigen Gehäuse von be quiet! habe ich den Eindruck, dass sich im H6 etwas schneller Staub sammelt. Hier hätte ich mir ein etwas feineres Mesh oder einen zusätzlichen Staubfilter gewünscht.
Natürlich muss man dabei auch bedenken, dass ein dichterer Filter wieder Einfluss auf den Luftdurchsatz haben kann. Beim H6 wurde meiner Ansicht nach klar der Airflow priorisiert. Für mich persönlich bedeutet das: lieber etwas häufiger sauber machen und dafür gute Temperaturen. Trotzdem sollte man diesen Punkt vor dem Kauf kennen.
Mein größter persönlicher Kritikpunkt betrifft allerdings einen eher speziellen Aufbau.
Eigentlich wollte ich für diesen Test meinen Enthusiasten-PC verwenden. Dort sind ein Intel Core Ultra 9 285K und eine AORUS RTX 5080 Waterforce verbaut. Das Problem dabei ist, dass sowohl die CPU als auch die Grafikkarte jeweils über eine eigene 360-mm-AIO gekühlt werden.
Genau hier bin ich an die Grenzen des H6 gestoßen. Vom Platzangebot her wirkt das Gehäuse zwar sehr großzügig, eine Konfiguration mit zwei 360-mm-Radiatoren ist so aber nicht vorgesehen.
Deshalb musste ich meinen ursprünglichen Plan ändern und bin für den Test auf mein zweites System mit dem i9-14900KF, der AeroCool Mirage L360 und der luftgekühlten RTX 4080 gewechselt.
Für die meisten Gaming-PCs dürfte das überhaupt keine Rolle spielen. Zwei getrennte 360-mm-AIOs sind schließlich alles andere als ein normaler Aufbau. Wer allerdings ebenfalls ein spezielleres High-End-System plant, sollte sich vor dem Kauf genau ansehen, welche Radiatorpositionen unterstützt werden.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich ungefähr 200 Euro für die von mir getestete Ausstattung in Ordnung.
Man bekommt ein gut verarbeitetes Gehäuse, sieben Lüfter, einen Lüfter- und RGB-Controller, eine GPU-Stütze, viel Platz und ein wirklich gutes Kabelmanagement. Wer einen komplett neuen Gaming-PC baut und noch keine eigenen Lüfter besitzt, bekommt damit schon ein ziemlich vollständiges Paket.
Wer dagegen bereits hochwertige Lüfter besitzt oder besonderen Wert auf ein sehr leises System legt, sollte sich auch die Version ohne vorinstallierte Lüfter ansehen. Durch die beiliegenden Adapter kann man vorne trotzdem drei einzelne Lüfter verwenden und sich die Kühlung so zusammenstellen, wie man möchte.
Zur langfristigen Haltbarkeit kann ich nach der relativ kurzen Testzeit natürlich noch keine endgültige Aussage treffen. Nach dem mehrfachen Öffnen und Schließen machen die Seitenteile, Befestigungen und Gewinde bisher aber einen stabilen Eindruck. Auch beim kompletten Umbau meines Systems ist mir nichts aufgefallen, was auf eine schwache Verarbeitung hindeuten würde.
Mein Fazit fällt insgesamt sehr positiv aus.
Der Aufbau meines PCs im NZXT H6 Flow RGB+ hat mir wirklich gut gefallen. Man hat viel Platz, das Kabelmanagement funktioniert gut und auch große Komponenten wie meine RTX 4080 und eine 360-mm-AIO lassen sich ohne Probleme unterbringen.
Auch die kleinen Details haben mir gefallen: die Beschriftung der Gehäuseteile, die Schraubenbox, die Klettbefestigungen, der Lüfter- und RGB-Controller und die vorhandene GPU-Stütze.
Optisch ist das H6 für mich ganz klar ein Gehäuse, das auf den Schreibtisch gehört. Durch das Glas, die Beleuchtung und den offenen Innenraum wird die Hardware sehr schön präsentiert.
Gleichzeitig wurde die Kühlung nicht für die Optik geopfert. Besonders meine RTX 4080 profitiert deutlich von der Position der Lüfter und die gemessenen Temperaturen gefallen mir sehr gut.
Perfekt ist das Gehäuse trotzdem nicht. Ich hätte mir etwas mehr Staubschutz gewünscht und mein ursprünglich geplantes System mit zwei 360-mm-AIOs konnte ich leider nicht verwenden. Dazu kommen Kleinigkeiten wie die sichtbaren Fingerabdrücke und der für mich etwas andere Klang der serienmäßigen Lüfter.
Für einen normalen leistungsstarken Gaming-PC mit einer großen Grafikkarte und einer 360-mm-AIO passt das Konzept aber sehr gut.
Wer sich einen neuen PC bauen möchte oder einen schönen Desktop-PC auf den Schreibtisch stellen will und dabei Wert auf viel Platz, gutes Kabelmanagement, starke Kühlung und eine schöne Präsentation der Hardware legt, ist mit dem NZXT H6 Flow RGB+ meiner Erfahrung nach sehr gut aufgehoben.
    
  
5 5
     am 12.09.2026
Produkttester
Ich hatte die Ehre, das NZXT H6 Flow zum Testen zu bekommen und bin bisher auch echt zufrieden damit. Sieht meiner Meinung nach in echt nochmal besser aus als auf den Bildern, vor allem weil es nicht so übertrieben nach Gaming aussieht. Keine unnötigen Kanten, eine solide aber nicht übertriebene RGB-Beleuchtung von Haus aus, einfach schön clean. Könnte man auch im Wohnzimmer stehen haben, ohne dass es sofort nach Gaming-Setup schreit. Das Panel-Layout wirkt auch einfach sehr aufgeräumt, nichts wirkt zusammengewürfelt, man sieht schon, dass sich da jemand Gedanken zur Optik gemacht hat, bevor überhaupt die Technik ins Spiel kommt.

Was mich ein kleines bisschen stört: durch diese gebogene Glasform ist es schon ein sehr großes Case. Man braucht also auch echt einen großen Tisch, wenn man's oben stehen haben will und weil's so gut aussieht, will man's ja auch nicht unterm Tisch verstecken. Daher für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu groß beziehungsweise breit. Aber das Glas selbst macht dafür einen richtig stabilen, hochwertigen Eindruck, merkt man schon beim Anfassen.

Der Airflow ist auch deutlich besser als bei meinem alten Gehäuse. Da wurde es teilweise schon ziemlich warm, beim H6 sind die Temperaturen bisher eigentlich völlig okay. Liegt sicher am Mesh-Frontpanel, da kommt einfach mehr Luft durch als bei geschlossenen Glasfronten. Mit den Lüftern, die schon dabei sind, hat man erstmal genug Airflow für den normalen Alltag, sei es beim Zocken oder wenn im Hintergrund einfach mehrere Programme gleichzeitig laufen. Ich hab mir allerdings zusätzlich noch für die Optik ne ordentliche Wasserkühlung mit eingebaut, da war auch noch jede Menge Platz für. Das macht das ganze Bild dann nochmal richtig rund, gerade durchs Glas sieht man den Radiator ja auch schön, und optisch ist das für mich einfach nochmal das Sahnehäubchen obendrauf. Die Lüfter hört man auch kaum, zumindest bei mir und meiner aktuellen Konfiguration, selbst wenn die mal unter Last hochdrehen, bleibt das eher im Hintergrund.

Der Einbau war soweit unkompliziert, auch wenn ich persönlich ein, zwei kleine Schwierigkeiten hatte, aber im Großen und Ganzen ging das schon gut. Grafikkarte und CPU-Kühler haben ohne Probleme gepasst, hier muss ich den "Grafikkartenhalter" hervorheben, sehr genial das war bei meinem alten Gehäuse nämlich immer nen Problem, hab ne Radeon 7900 GRE, das ist schon ein ganz schöner Brocken, der dann nur in dem Slot hängt, aber hinten jetzt quasi unterstützt wird durch den Halter. Rund ums Mainboard gibt's überall gute Kabeleinlässe, oben, an der Seite und unten, man konnte wirklich fast überall ein Kabel gut durchstecken. Was mir aber aufgefallen ist: weil man durchs Seitenteil ja auch reingucken kann, sieht man dann schon ein bisschen den Kabelsalat dahinter. Ich hab hinten im Case ehrlich gesagt auch echt ein ordentliches Durcheinander, weil einfach nicht so viel Platz war, alles ordentlich zu verstauen. Das liegt vor allem daran, dass das Netzteil seitlich sitzt und nicht wie bei anderen Gehäusen unten drunter, dadurch wird's hinten schnell etwas eng.

Man merkt beim Aufbau generell, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Auch die kleine Box mit den ganzen Schrauben und Kabelbindern war ganz nett verstaut im Case. Kleines nettes Detail ist auch der Schriftzug unten, der leuchtet, und auch hinten an den Blenden für die Grafikkarte steht nochmal der Markenname drauf. Wirkt insgesamt einfach durchdacht, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so bewusst wahrnimmt, aber die in Summe eben doch zum positiven Gesamteindruck beitragen.

Ein Punkt, der mir noch einfällt und den ich richtig gut finde: das Case super leicht zu öffnen ist. Oben und die beiden Seitenteile, also insgesamt drei Teile, lassen sich mit diesen Clips ganz einfach mit einem Ruck abnehmen. Finde ich sogar besser als eine Magnetlösung, weil es dadurch einfach besser hält und trotzdem immer noch super leicht zu öffnen ist.

Was mich etwas stört: der Power-Knopf sitzt unten. Ich fänd's besser, wenn der oben wäre, bin ich einfach so gewohnt. Vielleicht liegt's aber auch nur an der Gewöhnung, weil ich das bei meinen bisherigen Gehäusen bisher einfach immer anders hatte.

Und dann noch was zum Thema Staubschutz: eine wirklich durchdachte, dichte Staublösung ist es meiner Meinung nach nicht. Wie sich das über zwei, drei Jahre im Dauerbetrieb entwickelt, kann ich noch nicht sagen, das muss sich erst zeigen. Aber bisher, aus meiner bisherigen Erfahrung, setzt sich zumindest noch nicht übermäßig viel Staub ab, auch ohne wirklich aufwendige Schutzmaßnahmen an der Stelle. Da könnte NZXT aus meiner Sicht in Zukunft nochmal etwas nachbessern.

Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen fair. Für um die zweihundert Euro finde ich es auch schon gut angesetzt, man merkt einfach, dass man hier Qualität bekommt und nicht irgendwo gespart wurde, weder bei den Materialien noch bei den kleinen Details, die ich vorhin schon erwähnt hatte.

Bin unterm Strich insgesamt echt zufrieden mit dem Case. Es macht insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck, sowohl was Optik als auch was Technik angeht, und die kleinen Kritikpunkte wie der Power-Knopf oder der Staubschutz sind für mich am Ende eher Kleinigkeiten als echte Dealbreaker.
    
  
5 5
     am 11.09.2026
Produkttester
Anfang 2025 habe ich meinen Gaming-PC in das alte NZXT H6 Flow Black gebaut. Dank Mindfactory habe ich jetzt die Chance, meinen PC in das neue NZXT H6 Flow (2026) RGB+ All Black Midi zu bauen. Das RGB+-Set beinhaltet bereits von NZXT verbaute RGB-Lüfter. Mein Kaufkriterium war damals schon das Zweikammer-Gehäuse mit einem optimierten Luftstrom für meine Asus Strix RTX 3080 OC, welche sehr leistungshungrig (~360W) ist und entsprechend viel Abwärme produziert.
Zuvor hatte ich im unteren Bereich entsprechend 2x 140mm Lüfter von Lian Li (UNI FAN SL-INF 140mm) verbaut, die aber aufgrund der speziellen Architektur des Steckers in dem alten H6 nicht ohne mechanische Anpassung verbaut werden konnten. (Man musste leider die Anschlüsse absägen und modifizieren.)

Bei dem neuen Modell ist nun endlich Platz für 3x 120mm Lüfter, welche in dem Set sogar schon von NZXT in der Reverse-Optik verbaut sind (Baureihe F360 Core). Für mich heißt das: auf einer noch längeren Fläche mehr frische Luft für die Grafikkarte. Besonders wenn irgendwann mal eine noch längere Grafikkarte (RTX 5080 etc.) Einzug erhält, ist man bestens gerüstet.
Da der PC direkt auf dem Schreibtisch steht, ist die Optik natürlich auch entscheidend. Besonders freue ich mich bei der neuen Version auf das abgerundete Glas. In der alten H6-Variante besteht das Glas aus zwei einzelnen Elementen, welche an dem Punkt, wo sie aufeinandertreffen, einen unschönen "Spalt" erzeugen. Es war für den Preis irgendwie "ok", aber lange nicht perfekt.
Besonders smart, aber auch dringend nötig ist der ab Werk verbaute Grafikkartenhalter. Da unter der Grafikkarte bedingt durch die 3x 120mm Lüfter keine mögliche Abstellfläche für einen konventionellen Grafikkartenhalter Platz findet, ist dies konstruktiv die dezenteste und beste Wahl. Das Verwenden eines Grafikkartenhalters war zuvor beim alten H6 auch schon grenzwertig eng an den Lüftern, hier hat NZXT also perfekt nachgebessert!

Der Power-Button ist wieder wie gewohnt beleuchtet, jetzt aber nach links gewandert, was ein noch besseres Erreichen von meinem Sitzplatz aus ermöglicht. Neu ist der beleuchtete NZXT-Schriftzug auf der linken unteren Seite, welcher genau wie der Power-Button beleuchtet ist. Leider ohne RGB, sondern in einem dezenten Weiß. Mir gefällt es soweit, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies für Enthusiasten unbedingt auch ansteuerbar (RGB) sein muss, um seinen Build in ein komplett stimmiges Bild zu befördern.
Die Materialien sind wieder wie gewohnt wertig und es gibt keine scharfen Kanten | NZXT eben. Das rechte Seitenteil ist jetzt auch aus einem durchgehenden Mesh-Teil (das waren früher zwei einzelne). Dieses Mesh ziert jetzt auch großflächig den NZXT-Namen, wobei man meinen könnte, dass hier vielleicht etwas zu viel Marken-Branding stattfindet. Zum Glück aber sehr dezent, und bei mir steht die Seite eh Richtung Zimmerwand.

Was mich etwas beeindruckt hat, ist, dass eine kleine Plastikkiste im Set enthalten ist für Kabelbinder, Schrauben und Zubehör. Diese findet in der PC-Werkstatt sicher für lange Zeit ihren Platz, im Gegensatz zu den typischen kleinen Plastiktüten oder Pappschachteln, welche meist direkt im Müll landen.

Die vormontierten Lüfter sind wirklich wertig und vorverkabelt auf den NZXT RGB-Controller. Der 120mm Lüfter auf der Rückseite wird nicht mittels Langlöchern verbaut, sondern die vier Schrauben gehen durch das neue "Pillen-Loch"-Design. Man ist damit minimal weniger variabel, was die Positionierung angeht, aber man wird mit einer besseren Optik belohnt. Man kann die Höhenposition trotzdem anpassen, nur nicht mehr mm-genau, sondern entsprechend dem Raster der Bohrungen. Mir gefällt es.
Die Ansteuerung der Lüfter erfolgt über den in diesem Set verbauten NZXT RGB-Controller. Dieser braucht nur minimal Platz (etwa eine SSD). Sehr positiv ist in meinem Fall | da ich eine NZXT Kraken AIO habe |, dass ich die gesamte Beleuchtung der Lüfter und die Drehzahlen mit der NZXT-CAM-Software steuern kann.

An der Unterseite gibt es jetzt einen herausziehbaren Staubfilter, welcher die Reinigung erheblich erleichtert. Bei der alten Variante war dies einfach nur ein Mesh und die Reinigung war entsprechend aufwendig, da man das ganze Gehäuse kippen musste.
Der Umbau bzw. Umzug der PC-Hardware von dem alten H6-Gehäuse ins neue 2026er-Modell verlief wie gewohnt entspannt und einfach, ich habe dafür ca. 1,5h gebraucht. Der Deckel und die Seitenteile lassen sich einfach abziehen, da diese mit Druckknöpfen fixiert sind. Beim Vorgänger mussten dafür hinten noch zwei Rändelschrauben gelöst werden. Mich hat es bisher nicht gestört, ist aber alles in Ordnung, solange es hält. Das Mainboard und das Netzteil sind schnell montiert, das ist heute alles kein Hexenwerk mehr.

Was mich ganz leicht stört: Jetzt ist rechts vom Mainboard ein größerer Spalt (ggf. für Kabel?). Dies ist in meinen Augen nicht ganz so schön, da man etwas in die zweite Kammer schauen kann (Kabelgewirr). Das war im alten Modell etwas "cleaner" konstruiert. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht, ob ggf. andere Mainboard-Formfaktoren das erfordern? Mir ist aber bis heute nichts bekannt. Zum Glück fällt dies beim Schwarzen Gehäuse nicht so auf, bei einem Weißen Build wäre dies aber sichtbar. In der hinteren (2.) Kammer ist extrem viel Platz für die Kabelführung, das Netzteil und meine SSDs. Dies bin ich zwar schon von meinem alten Modell gewohnt, aber hier wirkt es doch noch etwas luftiger.
Auch können im oberen Bereich jetzt die Schläuche der AIO über dem Mainboard geführt werden. Man ist also nicht mehr zwingend daran gebunden, die Anschlussleitungen des Radiators zur Gehäusefront zu verlegen. Das ist zwar für die AIO-Schläuche vielleicht etwas "beklemmend", aber die cleane Optik ist dadurch gerade in diesem Fish-Tank-Gehäuse sensationell.

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit den Verbesserungen des 2026er-Modells. Wer das H6 vorher hatte, wird das neue H6 lieben. Der Preis von ca. 100 ¤ für die Basis ist echt solide und jeden Cent wert. Das Set von mir mit den 2x 360-Reverse-RGB-Core-Lüftern und 1x 120-RGB-Lüfter sowie RGB-Controller für nur knapp 100 ¤ mehr ist mehr als fair und echt zu empfehlen.
Lediglich bilde ich mir ein, dass die F360 NZXT-Lüfter auf der Vorderseite bei einem Sollwert von nur 4 % leicht rasseln. Die Lüfter auf der Unterseite und hinten haben dieses Verhalten nicht. Kann ein Montagsmodell oder eine Produktionsschwankung sein. Ist jetzt kein K.-o.-Kriterium, aber gerade wenn der PC auf dem Schreibtisch steht, bin ich da manchmal in ruhigen Momenten etwas empfindlich.

Das Upgrade vom alten H6 auf das neue ist nicht unbedingt für jeden erforderlich. Für meinen Teil war es das aber wert, besonders weil die Schläuche der AIO jetzt anders verlegt werden können.

LG Matthias
    
  
5 5
     am 23.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | Ein Gehäuse, das nicht nur gut aussieht, sondern auch ordentlich was auf dem Kasten hat!

Design | Ein echter Hingucker!

Als ich das NZXT H6 Flow RGB+ zum ersten Mal gesehen habe, war mir eigentlich sofort klar: Das Teil muss auf meinen Schreibtisch!

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne an ihrem PC schrauben, ihre Hardware sorgfältig auswählen und auch optisch etwas aus ihrem Setup herausholen möchten. Schließlich steckt man nicht gerade wenig Geld und Zeit in seinen Rechner. Da wäre es doch schade, wenn die ganze schöne Hardware anschließend in irgendeinem langweiligen schwarzen Kasten verschwindet.

Und genau hier punktet das H6 Flow bei mir auf ganzer Linie.

Die großzügige Panoramasicht auf den Innenraum ist einfach ein Hingucker. Endlich kann man seine Komponenten ordentlich präsentieren, ohne dass störende Gehäusestreben die Sicht versperren. Besonders in Kombination mit der RGB-Beleuchtung sieht das Ganze richtig schick aus.

Was mir besonders gefällt: Trotz der auffälligen Optik wirkt das Gehäuse nicht überladen oder wie eine wilde RGB-Kirmes. Das Design ist modern, aufgeräumt und irgendwie genau die richtige Mischung aus schlicht und extravagant.

NZXT hat hier meiner Meinung nach einen richtig guten Job gemacht.

Verarbeitung | Hier fühlt sich nichts nach Billigware an

Bei der Verarbeitung bin ich tatsächlich ziemlich pingelig. Ich habe keine Lust auf dünnes Blech, klappernde Seitenteile oder irgendwelche Kunststoffelemente, bei denen man schon beim ersten Anfassen Angst haben muss, dass gleich etwas abbricht.

Umso positiver war mein erster Eindruck vom H6 Flow.

Das gesamte Gehäuse fühlt sich wirklich hochwertig an. Die einzelnen Elemente machen einen soliden Eindruck und auch die Konstruktion wirkt ordentlich durchdacht.

Man merkt einfach, dass hier nicht nur Wert auf eine schicke Außenhülle gelegt wurde, sondern auch auf das, was daruntersteckt.

Besonders gefällt mir, dass sich die Materialqualität durch das gesamte Gehäuse zieht. Es wirkt nichts lieblos zusammengeschustert oder so, als hätte man an den falschen Stellen den Rotstift angesetzt.

Natürlich kann ich nach der bisherigen Testzeit noch keine Aussage darüber treffen, wie das Gehäuse nach fünf Jahren aussieht. Aber rein vom Gefühl her würde ich sagen: Das Teil ist definitiv nicht für die Tonne nach dem nächsten Hardware-Upgrade gebaut.

Bisher gibt es von mir in Sachen Verarbeitung jedenfalls absolut nichts zu meckern.

Montage | Endlich Platz zum Schrauben!

Wer schon einmal einen kompletten Rechner in ein viel zu enges Gehäuse gequetscht hat, kennt das Problem: Man bekommt die Kabel kaum vernünftig verlegt, stößt ständig irgendwo mit den Fingern an und spätestens beim nächsten Hardwarewechsel fragt man sich, warum man sich das eigentlich antut.

Beim H6 Flow hat mir deshalb besonders das durchdachte Innenraumkonzept gefallen.

Durch den getrennten Aufbau der verschiedenen Bereiche lässt sich die Hardware schön präsentieren, während die weniger ansehnlichen Dinge wie Netzteil und Kabel aus dem direkten Sichtfeld verschwinden.

Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas finde ich das extrem wichtig. Schließlich möchte ich meine Grafikkarte, das Mainboard und die restlichen Komponenten sehen und nicht einen wilden Kabelsalat, der aussieht, als hätte jemand eine Schüssel Spaghetti über dem Rechner ausgekippt.

Auch die Möglichkeiten zur Kabelführung gefallen mir. Man hat ausreichend Spielraum, um die Leitungen ordentlich unterzubringen und das System sauber aufzubauen.

Das macht nicht nur optisch etwas her, sondern ist auch praktisch, wenn man später noch einmal an die Hardware muss.

Für mich ist ein gut durchdachtes Gehäuse eines, bei dem man merkt, dass die Entwickler selbst schon einmal einen Rechner zusammengebaut haben. Genau diesen Eindruck habe ich hier.

Kühlung und Leistung | Airflow ist nicht nur ein schickes Wort

Ein hübsches Gehäuse bringt natürlich herzlich wenig, wenn die Hardware darin anschließend vor sich hin schmort.

Gerade bei moderner Hardware ist eine vernünftige Kühlung wichtig. Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten können ordentlich Wärme produzieren, und die muss schließlich irgendwo hin.

Das H6 Flow macht auf mich in dieser Hinsicht einen sehr durchdachten Eindruck.

Besonders die Anordnung der Lüfter und die Gestaltung des Innenraums gefallen mir. Man erkennt, dass NZXT bei der Entwicklung nicht nur auf die Optik geschaut hat, sondern auch darauf, wie die Luft vernünftig durch das Gehäuse geführt werden kann.

Die RGB-Lüfter passen dabei hervorragend ins Gesamtbild und setzen die Hardware zusätzlich in Szene.

Ich finde es klasse, wenn ein Gehäuse nicht nur auf dem Schreibtisch gut aussieht, sondern auch die passenden Voraussetzungen für ein leistungsstarkes System mitbringt.

Konkrete Temperaturunterschiede zu anderen Gehäusen möchte ich allerdings nicht aus dem Hut zaubern. Dafür müsste man verschiedene Modelle unter identischen Bedingungen mit derselben Hardware und Lüfterkonfiguration testen.

Das Kühlkonzept des H6 Flow gefällt mir jedenfalls ausgesprochen gut.

Preis-Leistungs-Verhältnis | Qualität kostet, muss sich aber auch lohnen

Klar, das H6 Flow RGB+ ist kein Gehäuse, das man sich mal eben für ein paar Euro nebenbei in den Warenkorb legt.

Aber ich sehe das Ganze so: Wenn ich schon ordentlich Geld in meine Hardware investiere, möchte ich sie auch in einem vernünftigen Gehäuse unterbringen.

Und genau da bin ich lieber bereit, etwas mehr auszugeben, anstatt mich später über eine schlechte Verarbeitung, zu wenig Platz oder eine umständliche Montage zu ärgern.

Das H6 Flow bietet für mich eine sehr gelungene Kombination aus hochwertiger Verarbeitung, modernem Design und praktischen Funktionen.

Besonders die Panoramasicht und die durchdachte Aufteilung des Innenraums machen es für mich interessant.

Natürlich bekommt man für weniger Geld ebenfalls Gehäuse, die ihren Zweck erfüllen. Wer seinen Rechner allerdings auch gerne als Teil seines Setups präsentiert und nicht einfach nur unter den Schreibtisch stellt, dürfte hier deutlich mehr Freude haben.

Ich persönlich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des gebotenen Gesamtpakets absolut in Ordnung.

Haltbarkeit | Mal schauen, wie lange der Durchblick bleibt

Ein Punkt, auf den ich besonders gespannt bin, ist die langfristige Haltbarkeit der transparenten Flächen.

Aktuell sieht das Gehäuse wirklich klasse aus. Alles ist schön sauber, die Hardware kommt hervorragend zur Geltung und die gesamte Optik wirkt hochwertig.

Aber wir kennen das ja: Irgendwann muss man den Rechner reinigen, ein Bauteil austauschen oder das Gehäuse umstellen. Und selbst wenn man vorsichtig ist, lassen sich kleinere Gebrauchsspuren auf Dauer kaum vollständig vermeiden.

Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie die transparenten Flächen nach längerer Nutzung aussehen werden.

Bleibt die schöne Optik auch dann erhalten, wenn hier und da ein paar kleine Kratzer dazukommen? Oder fallen solche Spuren durch die Beleuchtung und den großzügigen Sichtbereich irgendwann stärker auf?

Das wird sich wohl erst im Langzeittest zeigen.

Ich möchte das ausdrücklich nicht als Kritikpunkt verstanden wissen. Bisher gibt es an der Optik nichts auszusetzen. Es ist einfach eine Frage, die ich mir bei einem Gehäuse mit so viel transparenter Fläche grundsätzlich stelle.

Im Vergleich zu klassischen Gehäusen mit geschlossenen Seitenwänden ist das natürlich ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Dafür bekommt man aber auch einen wesentlich schöneren Blick auf seine Hardware. Und ganz ehrlich: Wenn ich schon Geld in einen schicken PC investiere, möchte ich ihn auch sehen können!

Fazit | Würde ich es wieder nehmen? Definitiv!

Unterm Strich hat mich das NZXT H6 Flow RGB+ wirklich begeistert.

Das Gehäuse sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern fühlt sich auch genauso hochwertig an, wie ich es mir erhofft hatte.

Besonders die Verarbeitung, die Panoramasicht und der durchdachte Innenraum haben bei mir gepunktet. Man merkt an vielen Stellen, dass sich NZXT Gedanken darüber gemacht hat, wie ein modernes PC-Gehäuse nicht nur aussehen, sondern auch funktionieren sollte.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass hier Design und Funktionalität Hand in Hand gehen. Die Hardware lässt sich schön präsentieren, die Kabel verschwinden aus dem Blickfeld und das gesamte System wirkt ordentlich und aufgeräumt.

Ob die transparenten Flächen auch nach einigen Jahren noch genauso schick aussehen, wird sich zeigen. Momentan bin ich jedenfalls rundum zufrieden und freue mich jedes Mal, wenn ich meinen Rechner anschaue.

Für alle, die gerne an ihrem PC basteln, Wert auf hochwertige Materialien legen und ihre Hardware nicht in irgendeiner langweiligen Blechkiste verstecken möchten, ist das H6 Flow RGB+ meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Das Teil macht einfach richtig was her!
    
  
5 5
     am 17.09.2026
Produkttester
Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keeper Runde zu dem Gehäuse. Ich habe das Gehäuse kostenlos von Mindfactory bekommen. Die einzige Auflage ist einen ausführlichen Testbericht zu schreiben. Ich bin natürlich vor Freude schon positiv beeinflusst. Ansonsten eher der Durchschnitts-Budget-Gamer mit meiner persönlichen Meinung.
Das Design ist einfach Weltklasse. Das dezente Schwarz bringt die RGB-Beleuchtung sehr gut zur Geltung. Die Version die ich getestet habe verfügte über drei Lüfter im Bode, drei in der Front und einen an der Rückseite. Theoretisch könnten noch drei weitere an der Oberseite befestigt werden. Das Airflow-Konzept sieht vor, dass alle Lüfter frische Luft einsaugen und die Mesh-Gitter insbesondere oben, die warme Luft wieder raus lassen. Also voller Überdruck. Die unteren Lüfter pusten die kühle Luft, die Dank der ca. 3 cm hohen Füße von unten angesaugt werden direkt in die drei Lüfter meiner Grafikkarte. Supercool! Der hintere Lüfter pustet kühle Luft direkt in meinen CPU Luftkühler. Auch Supercool! Also in Punkto Airflow bin ich vollkommen überzeugt. Noch nicht ganz überzeugt bin ich, ob der Überdruck auch den Staub wieder raus drückt oder ob die Mesh-Gitter so fein sind, dass dieser gar nicht erst rein kommt. Wobei von unten noch ein Staubfilter vor den Bodenlüftern angebracht ist. Die Staubansammlung wird sich erst nach einiger Zeit beurteilen lassen. Alle sieben Lüfter lassen sich farblich einzeln steuern. Für Linux mussten die Treiber noch kurz in die OpenRGB Software implementiert werden, was mit Hilfe einer KI nicht sonderlich schwer war. Windows Nutzer werden es hier einfacher haben. Die RGB Show, die man dann erstellen kann bietet eine ganz neue Dimension der Unterhaltung. Ich habe einige Stunden damit zugebracht verschiedene Kombinationen und Effekte auszuprobieren.
Der zweite Höhepunkt ist die Glasseite, die sich bis über die Front erstreckt. Die Kante ist sehr schön abgerundet und teilt sich die Front seitlich noch mit drei weiteren RGB-Lüftern. Bei so einem ansprechenden, wie tief Blicken lassendem Design wird jeder Hobbybastler dann doch noch zum Kabelmanagement-Enthusiasten.
Das gesamte Design ist optisch und funktionell ausgeklügelt. So macht es wirklich Spaß einen Rechner zusammenzuschrauben. Netzteil, Kabelmanagement und Festplattenkäfig verschwinden hinter dem Mainboard längs der rechten Gehäusehälfte. Alle Lüfter sorgen für einen kräftigen Luftaustausch, bis auf die große Glasscheibe sind eigentlich überall Gitter verwendet worden aus denen die warme Luft wieder entweichen kann. Für mich steht normal immer die Funktion an erster Stelle und das Design ist nicht so wichtig. Aber wenn man seinen build in diesem Gehäuse fertig gestellt hat, dann macht das optisch schon einiges her.

Die Materialien sind alle sehr hochwertig. Sowohl die Glasscheibe, als auch die Mesh-Teile. Scharfe Kanten sucht man hier vergebens. Ich konnte kein billiges oder billig anmutendes Teil entdecken.

Das Gehäuse kam beim mir fix und fertig vormontiert an. Eine ausführliche Anleitung gehörte ebenso zum Zubehör wie ein kleiner, ebenfalls hochwertiger Sortierkasten für Schrauben. Auch eine stattliche Anzahl an Schrauben und ein paar Kabelbinder waren bereits enthalten. Das Gehäuse lässt sich auch ohne Schraubenzieher komplett öffnen. So lassen sich die Oberseite, die Glasscheibe und die rechte Seitenwand des Gehäuses leicht abnehmen. Das Mainboard ließ sich einfach einsetzen. Es gibt für sämtliche, gängige Mainboard-Formate beschriftete Gehäusehaltepunkte und entsprechende Gewindehalter. Das gesamte Kabelmanagement verschwindet "hinter" dem Mainboard. Dort befindet sich auch der RGB HUB, das Netzteil und der Schlitten für HDDs. Das alles macht das Zusammenbauen des Computers zum reinsten Vergnügen. Außerdem sind mir die schönen Gummibeläge positiv aufgefallen, die Vorne und Hinten unter den Standfüßen für sicheren Halt sorgen.

Zwei USB 3.2 Anschlüsse auf der Vorderseite und ein USB-C Anschluß, so wie ein 3,5mm Klinke-Anschluß sind wohl Standard. Ist man ehrlich braucht es mehr auch nicht.

Ich habe meinen AMD Ryzen 7600 und meine Radeon 9060 XTX aus einem Mini ITX Gehäuse transplantiert. Der Vergleich hinkt natürlich stark, da das NZXT H6 mehr als drei mal so viel Volumen hat und auch mehr als drei mal so viele Gehäuselüfter. Beim alten Gehäuse kam es schnell zu thermal throttling mit 95 Grad CPU Temperatur. Nicht so das H6. Hier kommt selbst bei mehrstündigen Cyberpunk Sessions die CPU Temperatur nicht über 70 Grad und auch die GPU bleibt stets cool. (unter 50 Grad) Auch der Geräuschpegel bleibt bei dieser Konfiguration angenehm leise.

Der Preis ist natürlich schon ordentlich für ein Gehäuse. Allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten. Hier bleiben aber auch keine Wünsche unerfüllt. Für die hochwertigen Materialien und die durchdachten Aufbau kann man schon mal so viel Geld ausgeben. Insbesondere schätze ich, dass dieses Gehäuse auch noch locker den nächsten und übernächsten build beherbergen kann. Wenn man dann noch wert darauf legt seine Hardware zu sehen oder zu präsentieren, dann ist es das Geld auf jeden Fall wert. Ich bin kein Gehäuse Profi aber ich denke mehr RGB-Lüfter pro Euro gibt es in der Klasse wahrscheinlich nicht.

Als kleinen Wermutstropfen habe ich bemerkt, dass es manchmal ungesund für die untere Lüfter-Reihe werden kann, wenn man das Gehäuse transportiert. Fährt man also mal auf eine LAN Party, sollte man aufpassen das Gehäuse nicht direkt unter den Lüftern zu greifen. Sonst besteht die Gefahr die Lüfter oder den Staubfilter von unten mit den Fingern einzudrücken. Das würde ich nicht wirklich als Problem einstufen.

Für jemanden, der stets am Gehäuse gespart hat ist so eine Qualität und ein Design eine Offenbarung. So viel Spaß einen Rechner zusammenzubasteln hatte ich schon seit Jahren nicht mehr.
    
  
4 5
     am 15.09.2026
Produkttester
NZXT H6 Flow RGB+ | mein Produkttest
Mein erster Eindruck vom NZXT H6 Flow RGB+ war direkt sehr positiv. Schon beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass das Gehäuse sehr ordentlich und sicher verpackt ist. Gerade bei einem Gehäuse mit großen Glasflächen finde ich das wichtig. Bei mir ist alles ohne Beschädigungen angekommen und auch das Zubehör war sauber verstaut.
Was mir direkt gefallen hat, sind die Beschriftungen an den einzelnen Gehäuseteilen. Dadurch erkennt man schnell, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Teile abgenommen werden sollen. Das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, ist beim ersten Öffnen aber wirklich praktisch. Man muss nicht lange herumprobieren oder irgendwo unnötig stark ziehen.
Ebenfalls gut gelöst finde ich die kleine Kunststoffbox für die Schrauben. Sie befindet sich im Bereich des Festplattenschachts und sorgt dafür, dass das Zubehör nicht einfach lose im Karton oder Gehäuse herumliegt. Beim Aufbau hatte ich dadurch die Schrauben direkt griffbereit. Solche kleinen Details gefallen mir, weil man merkt, dass sich jemand Gedanken über den Aufbau gemacht hat.
Optisch gefällt mir das H6 sehr gut. Durch die große Glasfläche kommt die verbaute Hardware schön zur Geltung. Für mich ist das definitiv ein Gehäuse, das man sich auf den Schreibtisch stellen kann und nicht unter dem Tisch verstecken muss.
Das NZXT-Branding ist an mehreren Stellen dezent in das Gehäuse integriert. Besonders gut gefällt mir das beleuchtete NZXT-Logo. Es ist nicht übertrieben auffällig, passt aber sehr gut zur restlichen Beleuchtung.
Auch bei der Verarbeitung habe ich während des kompletten Umbaus nichts Größeres zu bemängeln. Scharfe Kanten sind mir keine aufgefallen und die einzelnen Gehäuseteile fühlen sich stabil und sauber verarbeitet an.
Die Seitenteile lassen sich einfach abnehmen und wieder montieren. Nur beim hinteren Seitenteil muss man etwas genauer hinschauen. Dort gibt es vorne drei Laschen, die richtig in die dafür vorgesehenen Ösen geführt werden müssen. Beim ersten Mal braucht man vielleicht einen Moment, danach ist das aber überhaupt kein Problem mehr.
Ein kleiner Minuspunkt ist die Oberfläche, da man Fingerabdrücke relativ schnell sieht. Gerade beim Aufbau fasst man das Gehäuse natürlich ständig an. Mit einem Tuch lassen sich die Spuren aber problemlos wieder entfernen, daher stört mich das nicht besonders.
Für den eigentlichen Test habe ich meinen zweiten PC verwendet. Verbaut sind ein Intel Core i9-14900KF, ein ASUS ROG Strix Z790 Gaming WiFi Mainboard, 32 GB RAM, eine AeroCool Mirage L360 und eine KFA2 RTX 4080 ST.
Der Einbau des Mainboards war wirklich unkompliziert. Im Gehäuse ist viel Platz vorhanden und man kommt während des Aufbaus gut an die wichtigen Stellen heran.
Besonders positiv ist mir das Kabelmanagement aufgefallen. Hinter dem Mainboard gibt es ausreichend Platz und es sind bereits Klettbefestigungen vorhanden. Damit konnte ich die verschiedenen Kabel sauber zusammenfassen und ordentlich verlegen.
Bei einem leistungsstarken System kommt einiges an Verkabelung zusammen, trotzdem hatte ich keine Probleme damit, alles auf der Rückseite unterzubringen. Von vorne wirkt der fertige PC dadurch sehr aufgeräumt. Gerade bei einem Gehäuse mit so viel Glas ist das natürlich wichtig, da schlecht verlegte Kabel sonst sofort auffallen würden.
Auch der Einbau meiner AeroCool Mirage L360 mit 360-mm-Radiator war sehr einfach. Oberhalb des Mainboards sind ungefähr sechs Zentimeter Platz vorhanden. Das macht beim Einbau einer großen AIO einen deutlichen Unterschied.
Ich musste den Radiator nicht irgendwie zwischen Mainboard und Gehäuse quetschen oder lange herumprobieren. Er ließ sich ohne großes Gefummel montieren und auch danach war noch genug Platz vorhanden.
Gerade bei einem größeren ATX-Mainboard finde ich das angenehm. Bei anderen Gehäusen kann eine große AIO schnell dafür sorgen, dass man an bestimmte Anschlüsse im oberen Bereich kaum noch herankommt. Dieses Problem hatte ich beim H6 nicht.
Meine getestete Variante ist bereits mit insgesamt sieben Lüftern ausgestattet. Zusätzlich gibt es einen Lüfter- und RGB-Controller. Dieser wird mit dem Netzteil und einem internen USB-Header auf dem Mainboard verbunden. Die vorhandenen Lüfter sind dort bereits zusammengeführt.
Dadurch bleibt die Verkabelung übersichtlich und man muss nicht versuchen, jeden Lüfter einzeln auf verschiedene Anschlüsse des Mainboards zu verteilen.
Die verbauten Lüfter passen auch optisch sehr gut zum Gehäuse. Ich persönlich mag die Light Wings aus meinem anderen Enthusiasten-PC bei der Beleuchtung noch etwas lieber. Das ist aber einfach mein persönlicher Geschmack und kein wirklicher Kritikpunkt an den NZXT-Lüftern.
Gut finde ich außerdem, dass man bei der Lüfterwahl flexibel bleibt. Die verbauten Frontlüfter sind als kombinierte Einheit ausgeführt. Es liegen aber Adapter bei, mit denen dort auch drei einzelne Lüfter montiert werden können.
Das finde ich besonders für die Variante ohne vorinstallierte Lüfter interessant. Wer bereits gute Lüfter besitzt oder sein System gezielt auf geringe Lautstärke optimieren möchte, kann direkt seine eigenen Lüfter verwenden. Man muss dann nicht für Lüfter bezahlen, die man später sowieso wieder ausbauen würde.
Als Grafikkarte kommt bei mir eine KFA2 RTX 4080 ST zum Einsatz. Die Karte ist wirklich groß und vor allem ziemlich schwer. Trotzdem ließ sie sich problemlos in das H6 einbauen und es ist noch ausreichend Platz vorhanden.
Sehr praktisch finde ich hier die bereits vorhandene GPU-Stütze. Bei einer so schweren Grafikkarte ist das für mich ein sinnvolles Detail. Die Karte wird zusätzlich abgestützt und das gesamte Gewicht hängt nicht nur am PCIe-Slot und an der Verschraubung.
Auch mit der großen RTX 4080 wirkt der Innenraum nicht komplett vollgestopft. Die Hardware kommt durch das große Seitenfenster weiterhin gut zur Geltung.
Beim Airflow hat mich das H6 bisher besonders überzeugt. Durch die Position der Lüfter bekommt vor allem die Grafikkarte sehr direkt Frischluft. Genau das merkt man auch bei meinen Temperaturen.
Bei ungefähr 20 Grad Raumtemperatur liegt meine KFA2 RTX 4080 im Idle bei etwa 32 Grad. Unter Last erreicht sie ungefähr 66 Grad. Damit bin ich sehr zufrieden.
Der Intel Core i9-14900KF liegt im Idle bei ungefähr 42 Grad. Unter hoher CPU-Last mit Cinebench R23 erreicht er etwa 90 Grad.
Der 14900KF ist unter hoher Last natürlich kein besonders kühler Prozessor und Cinebench R23 belastet die CPU deutlich stärker als viele normale Anwendungen. Deshalb überrascht mich der Wert nicht.
Besonders interessant finde ich die GPU-Temperatur. Für mich zeigt sich dort sehr deutlich, dass die Position der Lüfter und die direkte Frischluftzufuhr funktionieren. Insgesamt bin ich mit den Temperaturen meines Systems im H6 sehr zufrieden.
Bei der Lautstärke hat sich im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse nicht besonders viel verändert. Ich würde nicht sagen, dass der PC jetzt deutlich lauter oder leiser geworden ist.
Was sich geändert hat, ist eher das Geräusch der Lüfter selbst. Die NZXT-Lüfter haben einfach einen etwas anderen Klang als die Lüfter, die ich vorher verwendet habe. Das empfinde ich nicht als schlechter, sondern eher als Gewöhnungssache.
Wer auf einen bestimmten Geräuschcharakter oder ein besonders leises System Wert legt und bereits seine bevorzugten Lüfter besitzt, hat durch die Variante ohne Lüfter und die beiliegenden Adapter aber ohnehin die Möglichkeit, seine eigene Konfiguration zu verwenden.
Der sehr gute Airflow hat für mich allerdings auch eine kleine Kehrseite. Die Lüftungsöffnungen sind relativ groß und dadurch kann Staub leichter in den Innenraum gelangen.
Im Vergleich zu meinem bisherigen Gehäuse von be quiet! habe ich den Eindruck, dass sich im H6 etwas schneller Staub sammelt. Hier hätte ich mir ein etwas feineres Mesh oder einen zusätzlichen Staubfilter gewünscht.
Natürlich muss man dabei auch bedenken, dass ein dichterer Filter wieder Einfluss auf den Luftdurchsatz haben kann. Beim H6 wurde meiner Ansicht nach klar der Airflow priorisiert. Für mich persönlich bedeutet das: lieber etwas häufiger sauber machen und dafür gute Temperaturen. Trotzdem sollte man diesen Punkt vor dem Kauf kennen.
Mein größter persönlicher Kritikpunkt betrifft allerdings einen eher speziellen Aufbau.
Eigentlich wollte ich für diesen Test meinen Enthusiasten-PC verwenden. Dort sind ein Intel Core Ultra 9 285K und eine AORUS RTX 5080 Waterforce verbaut. Das Problem dabei ist, dass sowohl die CPU als auch die Grafikkarte jeweils über eine eigene 360-mm-AIO gekühlt werden.
Genau hier bin ich an die Grenzen des H6 gestoßen. Vom Platzangebot her wirkt das Gehäuse zwar sehr großzügig, eine Konfiguration mit zwei 360-mm-Radiatoren ist so aber nicht vorgesehen.
Deshalb musste ich meinen ursprünglichen Plan ändern und bin für den Test auf mein zweites System mit dem i9-14900KF, der AeroCool Mirage L360 und der luftgekühlten RTX 4080 gewechselt.
Für die meisten Gaming-PCs dürfte das überhaupt keine Rolle spielen. Zwei getrennte 360-mm-AIOs sind schließlich alles andere als ein normaler Aufbau. Wer allerdings ebenfalls ein spezielleres High-End-System plant, sollte sich vor dem Kauf genau ansehen, welche Radiatorpositionen unterstützt werden.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich ungefähr 200 Euro für die von mir getestete Ausstattung in Ordnung.
Man bekommt ein gut verarbeitetes Gehäuse, sieben Lüfter, einen Lüfter- und RGB-Controller, eine GPU-Stütze, viel Platz und ein wirklich gutes Kabelmanagement. Wer einen komplett neuen Gaming-PC baut und noch keine eigenen Lüfter besitzt, bekommt damit schon ein ziemlich vollständiges Paket.
Wer dagegen bereits hochwertige Lüfter besitzt oder besonderen Wert auf ein sehr leises System legt, sollte sich auch die Version ohne vorinstallierte Lüfter ansehen. Durch die beiliegenden Adapter kann man vorne trotzdem drei einzelne Lüfter verwenden und sich die Kühlung so zusammenstellen, wie man möchte.
Zur langfristigen Haltbarkeit kann ich nach der relativ kurzen Testzeit natürlich noch keine endgültige Aussage treffen. Nach dem mehrfachen Öffnen und Schließen machen die Seitenteile, Befestigungen und Gewinde bisher aber einen stabilen Eindruck. Auch beim kompletten Umbau meines Systems ist mir nichts aufgefallen, was auf eine schwache Verarbeitung hindeuten würde.
Mein Fazit fällt insgesamt sehr positiv aus.
Der Aufbau meines PCs im NZXT H6 Flow RGB+ hat mir wirklich gut gefallen. Man hat viel Platz, das Kabelmanagement funktioniert gut und auch große Komponenten wie meine RTX 4080 und eine 360-mm-AIO lassen sich ohne Probleme unterbringen.
Auch die kleinen Details haben mir gefallen: die Beschriftung der Gehäuseteile, die Schraubenbox, die Klettbefestigungen, der Lüfter- und RGB-Controller und die vorhandene GPU-Stütze.
Optisch ist das H6 für mich ganz klar ein Gehäuse, das auf den Schreibtisch gehört. Durch das Glas, die Beleuchtung und den offenen Innenraum wird die Hardware sehr schön präsentiert.
Gleichzeitig wurde die Kühlung nicht für die Optik geopfert. Besonders meine RTX 4080 profitiert deutlich von der Position der Lüfter und die gemessenen Temperaturen gefallen mir sehr gut.
Perfekt ist das Gehäuse trotzdem nicht. Ich hätte mir etwas mehr Staubschutz gewünscht und mein ursprünglich geplantes System mit zwei 360-mm-AIOs konnte ich leider nicht verwenden. Dazu kommen Kleinigkeiten wie die sichtbaren Fingerabdrücke und der für mich etwas andere Klang der serienmäßigen Lüfter.
Für einen normalen leistungsstarken Gaming-PC mit einer großen Grafikkarte und einer 360-mm-AIO passt das Konzept aber sehr gut.
Wer sich einen neuen PC bauen möchte oder einen schönen Desktop-PC auf den Schreibtisch stellen will und dabei Wert auf viel Platz, gutes Kabelmanagement, starke Kühlung und eine schöne Präsentation der Hardware legt, ist mit dem NZXT H6 Flow RGB+ meiner Erfahrung nach sehr gut aufgehoben.
    
  
5 5
     am 12.09.2026
Produkttester
Ich hatte die Ehre, das NZXT H6 Flow zum Testen zu bekommen und bin bisher auch echt zufrieden damit. Sieht meiner Meinung nach in echt nochmal besser aus als auf den Bildern, vor allem weil es nicht so übertrieben nach Gaming aussieht. Keine unnötigen Kanten, eine solide aber nicht übertriebene RGB-Beleuchtung von Haus aus, einfach schön clean. Könnte man auch im Wohnzimmer stehen haben, ohne dass es sofort nach Gaming-Setup schreit. Das Panel-Layout wirkt auch einfach sehr aufgeräumt, nichts wirkt zusammengewürfelt, man sieht schon, dass sich da jemand Gedanken zur Optik gemacht hat, bevor überhaupt die Technik ins Spiel kommt.

Was mich ein kleines bisschen stört: durch diese gebogene Glasform ist es schon ein sehr großes Case. Man braucht also auch echt einen großen Tisch, wenn man's oben stehen haben will und weil's so gut aussieht, will man's ja auch nicht unterm Tisch verstecken. Daher für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu groß beziehungsweise breit. Aber das Glas selbst macht dafür einen richtig stabilen, hochwertigen Eindruck, merkt man schon beim Anfassen.

Der Airflow ist auch deutlich besser als bei meinem alten Gehäuse. Da wurde es teilweise schon ziemlich warm, beim H6 sind die Temperaturen bisher eigentlich völlig okay. Liegt sicher am Mesh-Frontpanel, da kommt einfach mehr Luft durch als bei geschlossenen Glasfronten. Mit den Lüftern, die schon dabei sind, hat man erstmal genug Airflow für den normalen Alltag, sei es beim Zocken oder wenn im Hintergrund einfach mehrere Programme gleichzeitig laufen. Ich hab mir allerdings zusätzlich noch für die Optik ne ordentliche Wasserkühlung mit eingebaut, da war auch noch jede Menge Platz für. Das macht das ganze Bild dann nochmal richtig rund, gerade durchs Glas sieht man den Radiator ja auch schön, und optisch ist das für mich einfach nochmal das Sahnehäubchen obendrauf. Die Lüfter hört man auch kaum, zumindest bei mir und meiner aktuellen Konfiguration, selbst wenn die mal unter Last hochdrehen, bleibt das eher im Hintergrund.

Der Einbau war soweit unkompliziert, auch wenn ich persönlich ein, zwei kleine Schwierigkeiten hatte, aber im Großen und Ganzen ging das schon gut. Grafikkarte und CPU-Kühler haben ohne Probleme gepasst, hier muss ich den "Grafikkartenhalter" hervorheben, sehr genial das war bei meinem alten Gehäuse nämlich immer nen Problem, hab ne Radeon 7900 GRE, das ist schon ein ganz schöner Brocken, der dann nur in dem Slot hängt, aber hinten jetzt quasi unterstützt wird durch den Halter. Rund ums Mainboard gibt's überall gute Kabeleinlässe, oben, an der Seite und unten, man konnte wirklich fast überall ein Kabel gut durchstecken. Was mir aber aufgefallen ist: weil man durchs Seitenteil ja auch reingucken kann, sieht man dann schon ein bisschen den Kabelsalat dahinter. Ich hab hinten im Case ehrlich gesagt auch echt ein ordentliches Durcheinander, weil einfach nicht so viel Platz war, alles ordentlich zu verstauen. Das liegt vor allem daran, dass das Netzteil seitlich sitzt und nicht wie bei anderen Gehäusen unten drunter, dadurch wird's hinten schnell etwas eng.

Man merkt beim Aufbau generell, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Auch die kleine Box mit den ganzen Schrauben und Kabelbindern war ganz nett verstaut im Case. Kleines nettes Detail ist auch der Schriftzug unten, der leuchtet, und auch hinten an den Blenden für die Grafikkarte steht nochmal der Markenname drauf. Wirkt insgesamt einfach durchdacht, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so bewusst wahrnimmt, aber die in Summe eben doch zum positiven Gesamteindruck beitragen.

Ein Punkt, der mir noch einfällt und den ich richtig gut finde: das Case super leicht zu öffnen ist. Oben und die beiden Seitenteile, also insgesamt drei Teile, lassen sich mit diesen Clips ganz einfach mit einem Ruck abnehmen. Finde ich sogar besser als eine Magnetlösung, weil es dadurch einfach besser hält und trotzdem immer noch super leicht zu öffnen ist.

Was mich etwas stört: der Power-Knopf sitzt unten. Ich fänd's besser, wenn der oben wäre, bin ich einfach so gewohnt. Vielleicht liegt's aber auch nur an der Gewöhnung, weil ich das bei meinen bisherigen Gehäusen bisher einfach immer anders hatte.

Und dann noch was zum Thema Staubschutz: eine wirklich durchdachte, dichte Staublösung ist es meiner Meinung nach nicht. Wie sich das über zwei, drei Jahre im Dauerbetrieb entwickelt, kann ich noch nicht sagen, das muss sich erst zeigen. Aber bisher, aus meiner bisherigen Erfahrung, setzt sich zumindest noch nicht übermäßig viel Staub ab, auch ohne wirklich aufwendige Schutzmaßnahmen an der Stelle. Da könnte NZXT aus meiner Sicht in Zukunft nochmal etwas nachbessern.

Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen fair. Für um die zweihundert Euro finde ich es auch schon gut angesetzt, man merkt einfach, dass man hier Qualität bekommt und nicht irgendwo gespart wurde, weder bei den Materialien noch bei den kleinen Details, die ich vorhin schon erwähnt hatte.

Bin unterm Strich insgesamt echt zufrieden mit dem Case. Es macht insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck, sowohl was Optik als auch was Technik angeht, und die kleinen Kritikpunkte wie der Power-Knopf oder der Staubschutz sind für mich am Ende eher Kleinigkeiten als echte Dealbreaker.
    
  
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     am 11.09.2026
Produkttester
Anfang 2025 habe ich meinen Gaming-PC in das alte NZXT H6 Flow Black gebaut. Dank Mindfactory habe ich jetzt die Chance, meinen PC in das neue NZXT H6 Flow (2026) RGB+ All Black Midi zu bauen. Das RGB+-Set beinhaltet bereits von NZXT verbaute RGB-Lüfter. Mein Kaufkriterium war damals schon das Zweikammer-Gehäuse mit einem optimierten Luftstrom für meine Asus Strix RTX 3080 OC, welche sehr leistungshungrig (~360W) ist und entsprechend viel Abwärme produziert.
Zuvor hatte ich im unteren Bereich entsprechend 2x 140mm Lüfter von Lian Li (UNI FAN SL-INF 140mm) verbaut, die aber aufgrund der speziellen Architektur des Steckers in dem alten H6 nicht ohne mechanische Anpassung verbaut werden konnten. (Man musste leider die Anschlüsse absägen und modifizieren.)

Bei dem neuen Modell ist nun endlich Platz für 3x 120mm Lüfter, welche in dem Set sogar schon von NZXT in der Reverse-Optik verbaut sind (Baureihe F360 Core). Für mich heißt das: auf einer noch längeren Fläche mehr frische Luft für die Grafikkarte. Besonders wenn irgendwann mal eine noch längere Grafikkarte (RTX 5080 etc.) Einzug erhält, ist man bestens gerüstet.
Da der PC direkt auf dem Schreibtisch steht, ist die Optik natürlich auch entscheidend. Besonders freue ich mich bei der neuen Version auf das abgerundete Glas. In der alten H6-Variante besteht das Glas aus zwei einzelnen Elementen, welche an dem Punkt, wo sie aufeinandertreffen, einen unschönen "Spalt" erzeugen. Es war für den Preis irgendwie "ok", aber lange nicht perfekt.
Besonders smart, aber auch dringend nötig ist der ab Werk verbaute Grafikkartenhalter. Da unter der Grafikkarte bedingt durch die 3x 120mm Lüfter keine mögliche Abstellfläche für einen konventionellen Grafikkartenhalter Platz findet, ist dies konstruktiv die dezenteste und beste Wahl. Das Verwenden eines Grafikkartenhalters war zuvor beim alten H6 auch schon grenzwertig eng an den Lüftern, hier hat NZXT also perfekt nachgebessert!

Der Power-Button ist wieder wie gewohnt beleuchtet, jetzt aber nach links gewandert, was ein noch besseres Erreichen von meinem Sitzplatz aus ermöglicht. Neu ist der beleuchtete NZXT-Schriftzug auf der linken unteren Seite, welcher genau wie der Power-Button beleuchtet ist. Leider ohne RGB, sondern in einem dezenten Weiß. Mir gefällt es soweit, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies für Enthusiasten unbedingt auch ansteuerbar (RGB) sein muss, um seinen Build in ein komplett stimmiges Bild zu befördern.
Die Materialien sind wieder wie gewohnt wertig und es gibt keine scharfen Kanten | NZXT eben. Das rechte Seitenteil ist jetzt auch aus einem durchgehenden Mesh-Teil (das waren früher zwei einzelne). Dieses Mesh ziert jetzt auch großflächig den NZXT-Namen, wobei man meinen könnte, dass hier vielleicht etwas zu viel Marken-Branding stattfindet. Zum Glück aber sehr dezent, und bei mir steht die Seite eh Richtung Zimmerwand.

Was mich etwas beeindruckt hat, ist, dass eine kleine Plastikkiste im Set enthalten ist für Kabelbinder, Schrauben und Zubehör. Diese findet in der PC-Werkstatt sicher für lange Zeit ihren Platz, im Gegensatz zu den typischen kleinen Plastiktüten oder Pappschachteln, welche meist direkt im Müll landen.

Die vormontierten Lüfter sind wirklich wertig und vorverkabelt auf den NZXT RGB-Controller. Der 120mm Lüfter auf der Rückseite wird nicht mittels Langlöchern verbaut, sondern die vier Schrauben gehen durch das neue "Pillen-Loch"-Design. Man ist damit minimal weniger variabel, was die Positionierung angeht, aber man wird mit einer besseren Optik belohnt. Man kann die Höhenposition trotzdem anpassen, nur nicht mehr mm-genau, sondern entsprechend dem Raster der Bohrungen. Mir gefällt es.
Die Ansteuerung der Lüfter erfolgt über den in diesem Set verbauten NZXT RGB-Controller. Dieser braucht nur minimal Platz (etwa eine SSD). Sehr positiv ist in meinem Fall | da ich eine NZXT Kraken AIO habe |, dass ich die gesamte Beleuchtung der Lüfter und die Drehzahlen mit der NZXT-CAM-Software steuern kann.

An der Unterseite gibt es jetzt einen herausziehbaren Staubfilter, welcher die Reinigung erheblich erleichtert. Bei der alten Variante war dies einfach nur ein Mesh und die Reinigung war entsprechend aufwendig, da man das ganze Gehäuse kippen musste.
Der Umbau bzw. Umzug der PC-Hardware von dem alten H6-Gehäuse ins neue 2026er-Modell verlief wie gewohnt entspannt und einfach, ich habe dafür ca. 1,5h gebraucht. Der Deckel und die Seitenteile lassen sich einfach abziehen, da diese mit Druckknöpfen fixiert sind. Beim Vorgänger mussten dafür hinten noch zwei Rändelschrauben gelöst werden. Mich hat es bisher nicht gestört, ist aber alles in Ordnung, solange es hält. Das Mainboard und das Netzteil sind schnell montiert, das ist heute alles kein Hexenwerk mehr.

Was mich ganz leicht stört: Jetzt ist rechts vom Mainboard ein größerer Spalt (ggf. für Kabel?). Dies ist in meinen Augen nicht ganz so schön, da man etwas in die zweite Kammer schauen kann (Kabelgewirr). Das war im alten Modell etwas "cleaner" konstruiert. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht, ob ggf. andere Mainboard-Formfaktoren das erfordern? Mir ist aber bis heute nichts bekannt. Zum Glück fällt dies beim Schwarzen Gehäuse nicht so auf, bei einem Weißen Build wäre dies aber sichtbar. In der hinteren (2.) Kammer ist extrem viel Platz für die Kabelführung, das Netzteil und meine SSDs. Dies bin ich zwar schon von meinem alten Modell gewohnt, aber hier wirkt es doch noch etwas luftiger.
Auch können im oberen Bereich jetzt die Schläuche der AIO über dem Mainboard geführt werden. Man ist also nicht mehr zwingend daran gebunden, die Anschlussleitungen des Radiators zur Gehäusefront zu verlegen. Das ist zwar für die AIO-Schläuche vielleicht etwas "beklemmend", aber die cleane Optik ist dadurch gerade in diesem Fish-Tank-Gehäuse sensationell.

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit den Verbesserungen des 2026er-Modells. Wer das H6 vorher hatte, wird das neue H6 lieben. Der Preis von ca. 100 ¤ für die Basis ist echt solide und jeden Cent wert. Das Set von mir mit den 2x 360-Reverse-RGB-Core-Lüftern und 1x 120-RGB-Lüfter sowie RGB-Controller für nur knapp 100 ¤ mehr ist mehr als fair und echt zu empfehlen.
Lediglich bilde ich mir ein, dass die F360 NZXT-Lüfter auf der Vorderseite bei einem Sollwert von nur 4 % leicht rasseln. Die Lüfter auf der Unterseite und hinten haben dieses Verhalten nicht. Kann ein Montagsmodell oder eine Produktionsschwankung sein. Ist jetzt kein K.-o.-Kriterium, aber gerade wenn der PC auf dem Schreibtisch steht, bin ich da manchmal in ruhigen Momenten etwas empfindlich.

Das Upgrade vom alten H6 auf das neue ist nicht unbedingt für jeden erforderlich. Für meinen Teil war es das aber wert, besonders weil die Schläuche der AIO jetzt anders verlegt werden können.

LG Matthias
    
  

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