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Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 23.11.2016 im Sortiment

Das CoolForce 1 ist ein moderner Midi-Tower mit vielfältigen Möglichkeiten, sein eigenes Ding zu machen:

Egal, ob Sie nach Möglichkeiten suchen, mehr Festplatten einzubauen, eine leistungsstarke Luftkühlung oder individuelle Wasserkühlung unterzubringen, ob Sie gerne mit einer oder mehreren besonders langen Grafikkarten arbeiten oder doch lieber auf maximale Belüftung setzen möchten - das CoolForce 1 wird auch Sie mit seiner Vielseitigkeit begeistern.

Das CoolForce 1 bietet Ihnen einen überraschend offenen Innenraum mit freihängenden, individuell entnehmbaren Festplatten-Schlitten und einem hohen Deckel - ideal für Systeme mit leistungsfähiger Luftkühlung oder einer kompakten Wasserkühlung unterm Deckel. Denn Vielfältigkeit ist Trumpf bei unserem Gehäuse:

Wer auf Luftkühlung setzt, wird sich an dem ungehinderten, nicht durch HDD-Käfige blockierten Luftfluss im Gehäuse erfreuen. Mit CPU-Kühlern bis zu 165 mm Einbauhöhe und maximal sieben Lüfterplätzen kann selbst die heißeste Hardware ideal gekühlt werden. Beim CoolForce 1 sind bereits zwei 140 mm Lüfter in der Front und ein 120 mm Modell an der Gehäuserückseite vorinstalliert. Darüber hinaus können drei 120/140 mm unter dem Deckel und bei Bedarf ein 120 oder 140 mm Ventilator am Boden montiert werden. Dank der integrierten Lüftersteuerung können Sie bis zu drei Lüfter manuell in der Drehzahl regeln (5V, 7V, 12V).

Bekennende Wasserkühlung-Fans werden sich beim CoolForce 1 über die Möglichkeit freuen, dicke 360 mm Radiatoren unter dem Deckel anzubringen - schließlich stehen 65 mm zwischen dem Rand des Boards und dem Deckel zur Verfügung. Wem das noch nicht reicht, der nutzt die nach außen versetzten Löcher z.B. für ein System mit Push-Pull-Bestückung! Oder soll es doch lieber ein Radiator hinter der Front sein - dann kann man einfach den Käfig für die optischen Laufwerke entfernen und ein 240 oder 280 mm Modell unterbringen.

Ein echter Clou des CoolForce 1 ist der Zugriff auf die Frontlüfter. Nanoxia hat das Feedback der Kunden technisch umgesetzt - was es jetzt unglaublich einfach macht, die Lüfter einzubauen oder den Staubfilter zu säubern. Denn das I/O-Panel vom Rest der Front getrennt. So lässt sich mit einem Handgriff der untere Teil einfach abziehen, ohne Sorge haben zu müssen, dass man eventuell ein Kabel beschädigt. Einfacher geht's nicht!

Apropos I/O-Panel - hier finden sich nicht nur zwei USB 3.0 Anschlüsse, sondern auch ein USB 3.1 Typ C Anschluss. Dieser lässt sich extern auf einen entsprechenden Anschluss Ihres Mainboards durchschleifen und ist somit auch kompatibel zu USB 3.1 Gen. 2 mit bis zu 10 Gb/s Datenübertragung. Darüber hinaus ist hier der LED An/Aus Schalter lokalisiert, mit dem die beiden grün beleuchteten Rigid LED Leisten hinter der Front an- bzw. ausgeschaltet werden können.

Neben den drei freihängenden HDD-Schlitten mit optimaler Entkopplung finden sich noch zwei Montageplätze für 2,5 Zoll SSD - einer an der Rückseite des Mainboardträgers und einer am Gehäuseboden. Und wem fünf Festplatten einfach nicht ausreichen, der kann dank der vorinstallierten Montageschiene die Festplattenkapazität mit unseren im Handel erhältlich HDD-Käfigen beliebig erweitern!

Wer nicht auf optische Laufwerke verzichten möchte, erfreut sich an der Möglichkeit, zwei 5,25 Zoll Laufwerke werkzeuglos zu installieren. Und wer lieber einen Radiator unter dem Deckel oder hinter der Front verbauen will oder sich einfach über den zusätzlichen Platz freut, der kann den ODD-Käfig einfach ausbauen - denn dieser ist beim CoolForce 1 nur festgeschraubt.

Ihre High-End Hardware wird sich im CoolForce 1 besonders wohl fühlen:

Neben der effektiven Belüftung spricht insbesondere das Platzangebot für den schallgedämmten Midi-Tower. Grafikkarten bis zu 285 mm Länge passen problemlos ins Gehäuse, und bei Verzicht auf einen der freihängenden HDD-Schlitten können sogar Karten mit 425 mm Einbaulänge untergebracht werden. An der Gehäuserückseite finden sich gleich sieben PCI-Erweiterungsslots - der Einbau eines Multi-GPU Systems ist somit ohne Schwierigkeiten möglich.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: CoolForce 1 schallgedämmt
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 2.5 Zoll (intern), 2x 5.25 Zoll (extern), 3x 2.5/3.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 1x 120mm, 2x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 140mm, 7x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x LED-Switch, 1x MIC, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C, Lüftersteuerung
Fenster: Nein
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 165mm, Grafikkarten bis max. 285mm, Kabelmanagement, LED-Beleuchtung, Lueftersteuerung, Staubfilter
Länge: 525 mm
Breite: 207 mm
Höhe: 495 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 29.12.2016
Produkttester
1) Zubehör
Zum Zubehör gehören neben der Bedienungsanleitung noch eine kleine Schachtel mit allerlei nützlichem "Kleinkram" und drei verschiedenen Kabeln. Leider wurde dazu, anders als gewohnt (zum Beispiel im Deep Silence Gehäuse), keine exakten Angaben in der Anleitung gemacht, was leider negativ aufzuführen ist. In meiner Verpackung waren folgende Produkte enthalten:

20x Schrauben zur 3,5" Festplattenmontage
12x Schrauben für 3,5" Montagerahmen
11x Mainboard Abstandshalter
11x Schrauben zur Mainboard Montage
5x Kabelbinder
4x Schrauben zur Netzteilmontage
4x Schrauben zur 2,5" Festplattenmontage
2x SATA 3.0 Kombi-Anschlusskabel (gerade)
1x EPS Verlängerungskabel
1x Anschraubhilfe für Mainboard Abstandshalter
1x Slotblende

2) Design / Verarbeitung
Das Gehäuse Allgemein wurde in einem schlichten schwarzen Ton gehalten.

Vorderseite
Die Vorderseite ist komplett aus Plastik im "gebürstetem Aluminium Look" geformt, sieht eher schlicht aus mit grüner Akzentbeleuchtung sowie grünem Nanoxia Schriftzug an der Oberseite. Die Kanten sind hervorgehoben außer einer kleinen Aussparung links unten.

Rückseite
Die Rückseite wurde ebenso schlicht gehalten wie der Rest des Gehäuses, sie besteht komplett aus Metall. Oben sorgt eine Öffnung mit Wabenmuster für Belüftung, es ist Platz für einen Gehäuselüfter an der rechten oberen Seite, eine Öffnung für die Mainboard Anschlüsse links oben und die Slotverblendungen gleich darunter. Diese wurden bereits festgeschraubt und können entsprechend abgeschraubt werden bei Nichtgebrauch, anders als bei günstigen Gehäusen, in denen man die Slotverblendungen heraus brechen muss und somit nicht wieder verwendet werden können.

Oberseite
Die Oberseite besteht teils aus Metall (Grundgerüst) und einer etwas billig verarbeiteten Abdeckung, die relativ umständlich zu öffnen ist. Grundsätzlich dazu sagen kann man, dass diese nur abzunehmen ist, sollte man an der Oberseite noch zusätzliche Gehäuselüfter anbringen wollen. Die Idee ist nicht zu verachten, doch haben das andere Hersteller deutlich besser und schöner gelöst, zudem wurde kein Staubfilter unter der Abdeckung angebracht. An der vorderen Seite sind alle nötigen Anschlüsse zu finden, das wäre einmal eine USB 3.1 Buchse, zwei USB 3.0 Buchsen und Anschlüsse für den Kopfhörer. Des Weiteren sind der Einschaltknopf sowie Steuerung für die Lüfter dort angebracht, alles sehr praktisch wenn der Computer unten steht. Zu den Buchsen muss man hier leider auch wieder sagen, dass sie relativ weit aus dem Gehäuse stehen und nicht plan damit abschließen.

Unterseite
Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall. Daran befestigt wurden Standfüße aus Plastik mit einer ebenfalls sehr billig aussehenden Chrom Ummantelung. Bei meinem Modell waren bereits an zwei der vier Standfüße Schrammen an der Ummantelung, die man zwar nach Innen drehen konnte, was die unpassende Beschichtung allerdings nicht wettmachte. Wiederum positiv aufzuführen ist die Entkoppelung der Füße mit einer Schicht Schaumstoff. Unter der Öffnung für das Netzteil ist ein Staubfilter angebracht, der sich innerhalb der der Schienen leider ohne Widerstand hin und her schieben lässt. In der Mitte befindet sich eine weitere Wabenöffnung ohne Staubfilter die für einen weiteren Gehäuselüfter am Boden vorgesehen ist.

Seitenteile
Die Seitenteile wurden aus Metall gefertigt und haben an der Innenseite eine schalldämmende Schicht. Sie sind relativ schwer, fühlen sich allerdings sehr wertig an.

Innenleben
An den Öffnungen für das Kabelmanagement wurden Gummibeschichtungen angebracht, was in dieser Preisklasse Standard sein sollte. Leider befinden sich nur drei Metallschienen für 2.5 Zoll bis 3.5 Zoll Festplatten (inkl. Entkopplungsgummis), was einerseits relativ wenig erscheint, andererseits bei der heutigen Größe von HDDs absolut ausreichend ist. Dazu kommt eine SSD Montageplatte am Boden sowie eine an der Rückseite des Mainboard Trays, die beide ebenfalls aus Metall gefertigt wurden. Es gibt zwei 5.25 Zoll Schächte für Laufwerke inkl. Schieber für eine Schraubenlose Installation sowie drei bereits mit Schrauben vorinstallierte Gehäuselüfter in grüner und schwarzer Farbe an Vorder- und Rückseite. Die vorderen Gehäuselüfter wurden mit einem Staubfilter versehen. Sämtliche Schienen, Platten, Lüfter und dergleichen kann man problemlos entfernen oder wieder anbringen, je nachdem welches System man installieren möchte.

3) Montage
Mainboard (ATX)
Durch die zusätzliche Anschraubhilfe für die Abstandshalter ließen sich diese sehr einfach am Tray installieren. Leider wurde der jeweilige Formfaktor weder im Gehäuse selbst noch in der Bedienungsanleitung korrekt dargestellt, ein zusätzlicher Blick auf das zu installierende Mainboard war hier leider ein Muss, in meinem Falle musste ich zwei Abstandshalter neu justieren.

Optische Laufwerke
Durch die schraubenlosen Schieber an den beiden 5.25 Zoll Schächten ließ sich mein Laufwerk fast schon zu einfach installieren, letztendlich wackelte es mir aber einen Tick zu sehr, sodass ich die Schieber komplett entfernte und eine direkte Anbringung mit Schrauben vorzog. Für mein Kartenlesegerät benötigte ich einen separaten Adapter, den ich mir nachbestellen musste, da leider keiner im Gehäuse integriert war.

HDD/SSD
Die Easy Mount Adapter ließen sich ebenso einfach abnehmen und die HDDs damit verschrauben wie schon meine Laufwerke zuvor. Für die größere 3.5 Zoll HDD gab es bereits Entkopplungsgummis, für die kleineren 2.5 Zoll leider nicht, diese können allerdings mittig angebracht werden. Sobald die Mounts wieder in Ihren Schienen waren, ließen sich die benötigten Kabel ohne Probleme anstecken. Meine SSD brachte ich an der Montageplatte am Boden an. Insgesamt wirken die vier Festplatten bzw. SSD etwas verloren im Gehäuse aber davon sieht man später nichts mehr.

Gehäuselüfter
Es waren bereits drei Lüfter im Gehäuse installiert. Diese habe ich lediglich abgeschraubt und mit Entkoppler von neuem angebracht. Bei der Vorderseite war das etwas schwierig, da die Gummis zu weit weggestanden sind und so der Staubfilter nicht mehr Platz gefunden hätte aber ich habe sie einfach abgeschnitten. Leider sind diese in Schienen und keinen festen Löchern angebracht. Durch die Entkoppler sind sie nun etwas nach unten gerutscht, da der Halt nicht so exakt wie mit einer Schraube ist aber das sollte im Betrieb nicht weiter stören.

Netzteil
Für das Netzteil wurde sowohl an der Unterseite als auch an der Hinterseite bei den Schraublöchern Schaumstoff angebracht, um mögliche Schwingungen abfangen zu können. Die beiliegenden Schrauben konnte ich leider nicht für mein Netzteil gebrauchen, da sie zu kurz gewesen wären, hier habe ich die beim Netzteil beiliegenden genutzt.

Grafikkarte
Meine Asus GTX 1070 Grafikkarte passte perfekt und noch mit etwas Abstand in das Gehäuse, auch ohne auf einen HDD Mount verzichten zu müssen. Die Anbringung durch die einfach zu entfernenden Slotverblendungen gestaltete sich als sehr schnell und ohne weitere Umstände.

CPU / CPU Lüfter
Das Gehäuse ist bereits WaKü ready, allerdings benutze ich einen separaten Towerlüfter von bequiet zur Kühlung meiner CPU. Den Dark Rock Pro 3 habe ich bereits installiert, bevor ich das Mainboard eingesetzt hatte. Er ist ein wirklicher Brocken, passt allerdings ebenfalls perfekt in das Gehäuse und stößt bei Schließung beider Seitenteile nicht an.

4) Leistung
Die Kühlleistung der bereits vorinstallierten Lüfter ist überraschend gut, könnte allerdings etwas besser sein. Die fast undurchlässige Wand an der Vorderseite hatte mir etwas Sorgen bereitet aber das brach der Leistung keinen Zacken ab. Die Lüftersteuerung an der Vorderseite ist ein zusätzliches Plus, auch ist das Gehäuse an sich sehr leise durch das Dämmmaterial an der Seite, man hört kaum, dass der Computer in Betrieb ist.

5) Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist hier sehr gut. Man bekommt bei diesem Gehäuse relativ viele Extras für "wenig" Geld. Zum Testzeitpunkt beträgt der Preis nämlich für den CoolForce 1 rund 82,- EUR. Zu den Extras gehören hier der relativ neue USB 3.1 Anschluss, eine LED Beleuchtung, die bereits verbauten Gehäuselüfter, gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement, den mitgelieferten SATA Kombi Kabeln und vieles mehr. Zeitgleich muss man aber auch über so Manches wie den fehlenden Staubfiltern, fehlende HDD Käfige und Dergleichen hinweg sehen, die man gegeben falls nachkaufen muss.

6) Haltbarkeit
Ich habe sämtliche Schrauben, Slots, Schienen und alles, was sich an- und abschrauben lässt mehrmals genutzt und getestet, ohne wirkliche Abnutzungsspuren feststellen zu können. Leider habe ich mit meinem Schraubenschlüssel so manchen Kratzer im Metall hinterlassen, die man allerdings kaum sah aber ich trotz dessen mit schwarzem Stift übermalt habe und sie somit fast unsichtbar geworden sind.

7) Fazit
Ich bin noch etwas Zwiegestalten würde mir das Gehäuse für meine Zwecke wohl nicht wieder kaufen sondern lieber etwas mehr Geld für ein ausgereifteres wie den Deep Silence stecken. An sich ist es wirklich nicht schlecht und ein kleiner Geheimtipp aber die fehlende Qualität an den Standfüßen, an der Abdeckung der Oberseite, die fehlenden Staubfilter, die fehlende Möglichkeit eine andere Frontbeleuchtung wählen zu können und weitere Kleinigkeiten lassen mich dann doch etwas zurück schrecken. Hier würde ich lieber auf den USB 3.1 Anschluss verzichten, dafür auf mehr Qualität bei anderen Komponenten des Gehäuses setzen.
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4 5
     am 29.12.2016
Produkttester
1) Zubehör
Zum Zubehör gehören neben der Bedienungsanleitung noch eine kleine Schachtel mit allerlei nützlichem "Kleinkram" und drei verschiedenen Kabeln. Leider wurde dazu, anders als gewohnt (zum Beispiel im Deep Silence Gehäuse), keine exakten Angaben in der Anleitung gemacht, was leider negativ aufzuführen ist. In meiner Verpackung waren folgende Produkte enthalten:

20x Schrauben zur 3,5" Festplattenmontage
12x Schrauben für 3,5" Montagerahmen
11x Mainboard Abstandshalter
11x Schrauben zur Mainboard Montage
5x Kabelbinder
4x Schrauben zur Netzteilmontage
4x Schrauben zur 2,5" Festplattenmontage
2x SATA 3.0 Kombi-Anschlusskabel (gerade)
1x EPS Verlängerungskabel
1x Anschraubhilfe für Mainboard Abstandshalter
1x Slotblende

2) Design / Verarbeitung
Das Gehäuse Allgemein wurde in einem schlichten schwarzen Ton gehalten.

Vorderseite
Die Vorderseite ist komplett aus Plastik im "gebürstetem Aluminium Look" geformt, sieht eher schlicht aus mit grüner Akzentbeleuchtung sowie grünem Nanoxia Schriftzug an der Oberseite. Die Kanten sind hervorgehoben außer einer kleinen Aussparung links unten.

Rückseite
Die Rückseite wurde ebenso schlicht gehalten wie der Rest des Gehäuses, sie besteht komplett aus Metall. Oben sorgt eine Öffnung mit Wabenmuster für Belüftung, es ist Platz für einen Gehäuselüfter an der rechten oberen Seite, eine Öffnung für die Mainboard Anschlüsse links oben und die Slotverblendungen gleich darunter. Diese wurden bereits festgeschraubt und können entsprechend abgeschraubt werden bei Nichtgebrauch, anders als bei günstigen Gehäusen, in denen man die Slotverblendungen heraus brechen muss und somit nicht wieder verwendet werden können.

Oberseite
Die Oberseite besteht teils aus Metall (Grundgerüst) und einer etwas billig verarbeiteten Abdeckung, die relativ umständlich zu öffnen ist. Grundsätzlich dazu sagen kann man, dass diese nur abzunehmen ist, sollte man an der Oberseite noch zusätzliche Gehäuselüfter anbringen wollen. Die Idee ist nicht zu verachten, doch haben das andere Hersteller deutlich besser und schöner gelöst, zudem wurde kein Staubfilter unter der Abdeckung angebracht. An der vorderen Seite sind alle nötigen Anschlüsse zu finden, das wäre einmal eine USB 3.1 Buchse, zwei USB 3.0 Buchsen und Anschlüsse für den Kopfhörer. Des Weiteren sind der Einschaltknopf sowie Steuerung für die Lüfter dort angebracht, alles sehr praktisch wenn der Computer unten steht. Zu den Buchsen muss man hier leider auch wieder sagen, dass sie relativ weit aus dem Gehäuse stehen und nicht plan damit abschließen.

Unterseite
Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall. Daran befestigt wurden Standfüße aus Plastik mit einer ebenfalls sehr billig aussehenden Chrom Ummantelung. Bei meinem Modell waren bereits an zwei der vier Standfüße Schrammen an der Ummantelung, die man zwar nach Innen drehen konnte, was die unpassende Beschichtung allerdings nicht wettmachte. Wiederum positiv aufzuführen ist die Entkoppelung der Füße mit einer Schicht Schaumstoff. Unter der Öffnung für das Netzteil ist ein Staubfilter angebracht, der sich innerhalb der der Schienen leider ohne Widerstand hin und her schieben lässt. In der Mitte befindet sich eine weitere Wabenöffnung ohne Staubfilter die für einen weiteren Gehäuselüfter am Boden vorgesehen ist.

Seitenteile
Die Seitenteile wurden aus Metall gefertigt und haben an der Innenseite eine schalldämmende Schicht. Sie sind relativ schwer, fühlen sich allerdings sehr wertig an.

Innenleben
An den Öffnungen für das Kabelmanagement wurden Gummibeschichtungen angebracht, was in dieser Preisklasse Standard sein sollte. Leider befinden sich nur drei Metallschienen für 2.5 Zoll bis 3.5 Zoll Festplatten (inkl. Entkopplungsgummis), was einerseits relativ wenig erscheint, andererseits bei der heutigen Größe von HDDs absolut ausreichend ist. Dazu kommt eine SSD Montageplatte am Boden sowie eine an der Rückseite des Mainboard Trays, die beide ebenfalls aus Metall gefertigt wurden. Es gibt zwei 5.25 Zoll Schächte für Laufwerke inkl. Schieber für eine Schraubenlose Installation sowie drei bereits mit Schrauben vorinstallierte Gehäuselüfter in grüner und schwarzer Farbe an Vorder- und Rückseite. Die vorderen Gehäuselüfter wurden mit einem Staubfilter versehen. Sämtliche Schienen, Platten, Lüfter und dergleichen kann man problemlos entfernen oder wieder anbringen, je nachdem welches System man installieren möchte.

3) Montage
Mainboard (ATX)
Durch die zusätzliche Anschraubhilfe für die Abstandshalter ließen sich diese sehr einfach am Tray installieren. Leider wurde der jeweilige Formfaktor weder im Gehäuse selbst noch in der Bedienungsanleitung korrekt dargestellt, ein zusätzlicher Blick auf das zu installierende Mainboard war hier leider ein Muss, in meinem Falle musste ich zwei Abstandshalter neu justieren.

Optische Laufwerke
Durch die schraubenlosen Schieber an den beiden 5.25 Zoll Schächten ließ sich mein Laufwerk fast schon zu einfach installieren, letztendlich wackelte es mir aber einen Tick zu sehr, sodass ich die Schieber komplett entfernte und eine direkte Anbringung mit Schrauben vorzog. Für mein Kartenlesegerät benötigte ich einen separaten Adapter, den ich mir nachbestellen musste, da leider keiner im Gehäuse integriert war.

HDD/SSD
Die Easy Mount Adapter ließen sich ebenso einfach abnehmen und die HDDs damit verschrauben wie schon meine Laufwerke zuvor. Für die größere 3.5 Zoll HDD gab es bereits Entkopplungsgummis, für die kleineren 2.5 Zoll leider nicht, diese können allerdings mittig angebracht werden. Sobald die Mounts wieder in Ihren Schienen waren, ließen sich die benötigten Kabel ohne Probleme anstecken. Meine SSD brachte ich an der Montageplatte am Boden an. Insgesamt wirken die vier Festplatten bzw. SSD etwas verloren im Gehäuse aber davon sieht man später nichts mehr.

Gehäuselüfter
Es waren bereits drei Lüfter im Gehäuse installiert. Diese habe ich lediglich abgeschraubt und mit Entkoppler von neuem angebracht. Bei der Vorderseite war das etwas schwierig, da die Gummis zu weit weggestanden sind und so der Staubfilter nicht mehr Platz gefunden hätte aber ich habe sie einfach abgeschnitten. Leider sind diese in Schienen und keinen festen Löchern angebracht. Durch die Entkoppler sind sie nun etwas nach unten gerutscht, da der Halt nicht so exakt wie mit einer Schraube ist aber das sollte im Betrieb nicht weiter stören.

Netzteil
Für das Netzteil wurde sowohl an der Unterseite als auch an der Hinterseite bei den Schraublöchern Schaumstoff angebracht, um mögliche Schwingungen abfangen zu können. Die beiliegenden Schrauben konnte ich leider nicht für mein Netzteil gebrauchen, da sie zu kurz gewesen wären, hier habe ich die beim Netzteil beiliegenden genutzt.

Grafikkarte
Meine Asus GTX 1070 Grafikkarte passte perfekt und noch mit etwas Abstand in das Gehäuse, auch ohne auf einen HDD Mount verzichten zu müssen. Die Anbringung durch die einfach zu entfernenden Slotverblendungen gestaltete sich als sehr schnell und ohne weitere Umstände.

CPU / CPU Lüfter
Das Gehäuse ist bereits WaKü ready, allerdings benutze ich einen separaten Towerlüfter von bequiet zur Kühlung meiner CPU. Den Dark Rock Pro 3 habe ich bereits installiert, bevor ich das Mainboard eingesetzt hatte. Er ist ein wirklicher Brocken, passt allerdings ebenfalls perfekt in das Gehäuse und stößt bei Schließung beider Seitenteile nicht an.

4) Leistung
Die Kühlleistung der bereits vorinstallierten Lüfter ist überraschend gut, könnte allerdings etwas besser sein. Die fast undurchlässige Wand an der Vorderseite hatte mir etwas Sorgen bereitet aber das brach der Leistung keinen Zacken ab. Die Lüftersteuerung an der Vorderseite ist ein zusätzliches Plus, auch ist das Gehäuse an sich sehr leise durch das Dämmmaterial an der Seite, man hört kaum, dass der Computer in Betrieb ist.

5) Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist hier sehr gut. Man bekommt bei diesem Gehäuse relativ viele Extras für "wenig" Geld. Zum Testzeitpunkt beträgt der Preis nämlich für den CoolForce 1 rund 82,- EUR. Zu den Extras gehören hier der relativ neue USB 3.1 Anschluss, eine LED Beleuchtung, die bereits verbauten Gehäuselüfter, gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement, den mitgelieferten SATA Kombi Kabeln und vieles mehr. Zeitgleich muss man aber auch über so Manches wie den fehlenden Staubfiltern, fehlende HDD Käfige und Dergleichen hinweg sehen, die man gegeben falls nachkaufen muss.

6) Haltbarkeit
Ich habe sämtliche Schrauben, Slots, Schienen und alles, was sich an- und abschrauben lässt mehrmals genutzt und getestet, ohne wirkliche Abnutzungsspuren feststellen zu können. Leider habe ich mit meinem Schraubenschlüssel so manchen Kratzer im Metall hinterlassen, die man allerdings kaum sah aber ich trotz dessen mit schwarzem Stift übermalt habe und sie somit fast unsichtbar geworden sind.

7) Fazit
Ich bin noch etwas Zwiegestalten würde mir das Gehäuse für meine Zwecke wohl nicht wieder kaufen sondern lieber etwas mehr Geld für ein ausgereifteres wie den Deep Silence stecken. An sich ist es wirklich nicht schlecht und ein kleiner Geheimtipp aber die fehlende Qualität an den Standfüßen, an der Abdeckung der Oberseite, die fehlenden Staubfilter, die fehlende Möglichkeit eine andere Frontbeleuchtung wählen zu können und weitere Kleinigkeiten lassen mich dann doch etwas zurück schrecken. Hier würde ich lieber auf den USB 3.1 Anschluss verzichten, dafür auf mehr Qualität bei anderen Komponenten des Gehäuses setzen.
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