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Artikelbeschreibung

Seit dem 23.11.2016 im Sortiment

Das CoolForce 1 ist ein moderner Midi-Tower mit vielfältigen Möglichkeiten, sein eigenes Ding zu machen:

Egal, ob Sie nach Möglichkeiten suchen, mehr Festplatten einzubauen, eine leistungsstarke Luftkühlung oder individuelle Wasserkühlung unterzubringen, ob Sie gerne mit einer oder mehreren besonders langen Grafikkarten arbeiten oder doch lieber auf maximale Belüftung setzen möchten - das CoolForce 1 wird auch Sie mit seiner Vielseitigkeit begeistern.

Das CoolForce 1 bietet Ihnen einen überraschend offenen Innenraum mit freihängenden, individuell entnehmbaren Festplatten-Schlitten und einem hohen Deckel - ideal für Systeme mit leistungsfähiger Luftkühlung oder einer kompakten Wasserkühlung unterm Deckel. Denn Vielfältigkeit ist Trumpf bei unserem Gehäuse:

Wer auf Luftkühlung setzt, wird sich an dem ungehinderten, nicht durch HDD-Käfige blockierten Luftfluss im Gehäuse erfreuen. Mit CPU-Kühlern bis zu 165 mm Einbauhöhe und maximal sieben Lüfterplätzen kann selbst die heißeste Hardware ideal gekühlt werden. Beim CoolForce 1 sind bereits zwei 140 mm Lüfter in der Front und ein 120 mm Modell an der Gehäuserückseite vorinstalliert. Darüber hinaus können drei 120/140 mm unter dem Deckel und bei Bedarf ein 120 oder 140 mm Ventilator am Boden montiert werden. Dank der integrierten Lüftersteuerung können Sie bis zu drei Lüfter manuell in der Drehzahl regeln (5V, 7V, 12V).

Bekennende Wasserkühlung-Fans werden sich beim CoolForce 1 über die Möglichkeit freuen, dicke 360 mm Radiatoren unter dem Deckel anzubringen - schließlich stehen 65 mm zwischen dem Rand des Boards und dem Deckel zur Verfügung. Wem das noch nicht reicht, der nutzt die nach außen versetzten Löcher z.B. für ein System mit Push-Pull-Bestückung! Oder soll es doch lieber ein Radiator hinter der Front sein - dann kann man einfach den Käfig für die optischen Laufwerke entfernen und ein 240 oder 280 mm Modell unterbringen.

Ein echter Clou des CoolForce 1 ist der Zugriff auf die Frontlüfter. Nanoxia hat das Feedback der Kunden technisch umgesetzt - was es jetzt unglaublich einfach macht, die Lüfter einzubauen oder den Staubfilter zu säubern. Denn das I/O-Panel vom Rest der Front getrennt. So lässt sich mit einem Handgriff der untere Teil einfach abziehen, ohne Sorge haben zu müssen, dass man eventuell ein Kabel beschädigt. Einfacher geht's nicht!

Apropos I/O-Panel - hier finden sich nicht nur zwei USB 3.0 Anschlüsse, sondern auch ein USB 3.1 Typ C Anschluss. Dieser lässt sich extern auf einen entsprechenden Anschluss Ihres Mainboards durchschleifen und ist somit auch kompatibel zu USB 3.1 Gen. 2 mit bis zu 10 Gb/s Datenübertragung. Darüber hinaus ist hier der LED An/Aus Schalter lokalisiert, mit dem die beiden grün beleuchteten Rigid LED Leisten hinter der Front an- bzw. ausgeschaltet werden können.

Neben den drei freihängenden HDD-Schlitten mit optimaler Entkopplung finden sich noch zwei Montageplätze für 2,5 Zoll SSD - einer an der Rückseite des Mainboardträgers und einer am Gehäuseboden. Und wem fünf Festplatten einfach nicht ausreichen, der kann dank der vorinstallierten Montageschiene die Festplattenkapazität mit unseren im Handel erhältlich HDD-Käfigen beliebig erweitern!

Wer nicht auf optische Laufwerke verzichten möchte, erfreut sich an der Möglichkeit, zwei 5,25 Zoll Laufwerke werkzeuglos zu installieren. Und wer lieber einen Radiator unter dem Deckel oder hinter der Front verbauen will oder sich einfach über den zusätzlichen Platz freut, der kann den ODD-Käfig einfach ausbauen - denn dieser ist beim CoolForce 1 nur festgeschraubt.

Ihre High-End Hardware wird sich im CoolForce 1 besonders wohl fühlen:

Neben der effektiven Belüftung spricht insbesondere das Platzangebot für den schallgedämmten Midi-Tower. Grafikkarten bis zu 285 mm Länge passen problemlos ins Gehäuse, und bei Verzicht auf einen der freihängenden HDD-Schlitten können sogar Karten mit 425 mm Einbaulänge untergebracht werden. An der Gehäuserückseite finden sich gleich sieben PCI-Erweiterungsslots - der Einbau eines Multi-GPU Systems ist somit ohne Schwierigkeiten möglich.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: CoolForce 1 schallgedämmt
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 2.5 Zoll (intern), 2x 5.25 Zoll (extern), 3x 2.5/3.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 1x 120mm, 2x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 140mm, 7x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x LED-Switch, 1x MIC, 1x USB 3.1 Typ C, 2x USB 3.0, Lüftersteuerung
Fenster: Nein
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 165mm, Grafikkarten bis max. 285mm, Kabelmanagement, LED-Beleuchtung, Lueftersteuerung, Staubfilter
Länge: 525 mm
Breite: 207 mm
Höhe: 495 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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6 Bewertungen

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5 5
     am 30.09.2017
Verifizierter Kauf
Rezension des Nanoxia CoolForce 1 mit Tempered Glass Seitenteil



1.) Vorwort
1.1)Testobjekt
1.2)Funktionen
2.) Kundenprofil
3.) Vorgehensweise
4.) Mein Testsystem
5.) Verpackung und Inhalt (Punkte 10/10)
6.) Design und Verarbeitung (Punkte 10/10)
7.) Montage und Inbetriebnahme (Punkte10/10)
8.) Leistung (Punkte 10/10)
8.1) Leistungsvergleich be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster
9.) Preisleistungsverhalten (Punkte 10/10)
10.) Fazit und Ausblick (5/5)
11.) Mein Wertungssystem
11.1) Wertung Nanoxia CoolForce 1 Midi Tower Tempered Glass Seitenteil
11.2) Wertung be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster


1) Vorwort
Ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen und ein ganz dickes Danke Schön an das gesamte Mindfactory Team aussprechen, die mir die Möglichkeit gegeben haben, an der Coolforce Review & Win teilzunehmen. Ich hoffe, dass es neben der Testers Keepers Aktionen auch weitere Aktionen in Zukunft geben wird, wie zum Beispiel Review & Win, da ich dann mein Können unter Beweis stellen kann.
Ich habe mich dazu entschieden das Gehäuse in Kombination mit dem Mainboard ASRock Fatal1ty 990FX Killer, AMD 990FX, dem Corsair CX Series CX850M und dem Tempered Glass Seitenteil zu verbauen, da sie meiner Meinung nach optimal zu den Setting passen.Ich habe versucht die Komponenten so zusammenzustellen, dass sie folgende Kriterien erfüllen.
Optimales Design: Ich habe die Komponenten optisch und farblich aufeinander abgestimmt, damit sie für den Kunden auch ansprechend und modern wirken.
Performance: Der Computer sollte in der Lage sein ein gutes Ausgangskonzept auch für schwierige und langwierige Berechnungen zu sein.
Handhabung: Ein Computer der nur schick aussieht taugt nicht viel. Kriterien wie Staubresistenz und Wohlfühl-Faktor runden das Gesamtkonzept ab.

1.1) Testobjekt
Technische Details
Gehäusetyp: Midi-Tower
Abmessungen: 495 x 207 x 525 (H x B x T)
Material: Stahl, Kunststoff
Formfaktor: Mini-ITX, Micro-ATX, ATX
Laufwerksschächte:
2 x 5,25" (extern)
5 x 2,5" (intern)
3 x 3,5" (intern)
Gehäuselüfter:
2 x 140mm (Front / vorinstalliert)
1 x 120mm (Rückseite / vorinstalliert)
3 x 120/140mm (Oben /optional)
1 x 120/140mm (Unten /optional)
Gewicht: 9,9Kg
Max. Einbauhöhe CPU-Kühler: 165mm
Max. Grafikkartenlänge: 285mm (425mm ohne HDD-Käfigen)


1.2) Features:
Die Modelle der CoolForce Serie wenden sich insbesondere an Fans von wassergekühlten Systemen und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Installation von Radiatoren und anderen Komponenten. Das Gehäuse bietet ein besonders edles Front-Design, das gleichermaßen schlicht gehalten und doch dank vorinstallierter LEDs ein echter Hingucker ist.

Herausragende Features:
Das CoolForce 1 bietet viele praktische Features, wie das Nanoxia AirCover und die Easy-Mount HDD-Sleds. Als besonderes High-light sind hinter der Gehäusefront ab Werk gleich zwei Rigid LED Leisten vorinstalliert, die in typischem Nanoxia-Grün leuchten.
Das CoolForce 1 setzt auf einen weitestgehend freien Innenraum für maximale Variabilität bei der Installation von High-End Hardware oder Wasserkühlungs-Systemen. Besonders hervorzuheben sind hier die enorm praktischen, voll entkoppelten HDD-Schlitten. Diese können einzeln entnommen werden, um z.B. die Installation eines Radiators hinter der Front zu ermöglichen oder aber eine besonders lange Grafikkarte zu verbauen.
Die Front des Gehäuses ist im gleichen schlichten Design gehalten wie bei dem CoolForce 2 Rev.B, optisch auffällig sind die durch die Luftschlitze durchscheinenden LED-Leisten, sowie das grün beleuchtete Nanoxia-Logo. Zwei Schächte zur Installation von optischen Laufwerken stehen zur Verfügung. Die optischen Laufwerke werden selbstverständlich werkzeuglos montiert; der ODD-Käfig ist modular und kann bei Bedarf einfach entfernt werden.
Das I/O-Panel ist nun vom Rest der Front separiert, so dass die Front nun problemlos abgezogen werden kann. An der von vorne gesehen linken Seite finden sich 1 x True USB 3.1, 2 x USB 3.0 und der LED On/Off-Button, mit deren Hilfe man die Rigid LED Leisten jederzeit ganz bequem abschalten kann. In der rechten Seite sind HD-Audio Anschlüsse zu finden, sowie die 3-Stufen Lüfterregelung (5V, 7V, 12V). Power- und Reset-Button sind zentral lokalisiert.
Ebenfalls im Gehäusedeckel findet sich unser praktisches Nanoxia Air Cover. Diese Abdeckung kann ganz bequem entfernt werden, wenn im Deckel Lüfter oder Radiatoren installiert werden sollen. Hierdurch wird gewährleistet, dass der schlichte Look des Gehäuses gewahrt wird, ohne auf sinnvolle Features und Belüftungsmöglichkeiten zu verzichten.

Nahezu lautlos:
Beide Seitenteile sind mit geräuschreduzierenden Dämmmaterialien versehen. Diese sind darauf ausgelegt, auftretende Störgeräusche zu minimieren.
Bei den Easy-Mount HDD-Sleds setzen wir auf eine gummierte Entkopplung, um zu verhindern, dass Vibrationen von den Festplatten ans Gehäuse übergeben werden. Das Netzteil ruht auf gummierten Halterungen und wird auch zur Gehäuserückseite entkoppelt. Die edlen Gehäusefüße sind ebenfalls entkoppelt.
Durch die Verwendung von Materialien höchster Güte wird gewährleistet, dass das Gehäuse extrem stabil ist.
Mit zur Geräuscharmut des Gehäuses tragen die drei vorinstallierten Lüfter der CoolForce-Serie bei. Die Lüfterserie ist ganz auf eine bestmögliche Mischung aus Kühlleistung und Geräuschentwicklung entwickelt worden.

Intelligentes Belüftungssystem:
Hinter der Gehäusefront sind zwei 140 mm CoolForce Lüfter mit einer maximalen Drehzahl von 1.100 U/Min verbaut. An der Gehäuserückseite ist zudem ein 120 mm Lüfter mit 1.300 U/Min angebracht.
Wenn das AirCover entfernt wird, lassen sich unter dem Deckel zusätzlich drei 120 oder 140 mm Lüfter verbauen. Unter Verzicht auf die Montageschiene für einen HDD-Käfig lässt sich zudem ein weiterer 120 oder 140 mm Lüfter am Gehäuseboden verbauen. Somit lassen sich maximal sieben Lüfter im CoolForce 1 installieren.
Durch die serienmäßige Lüfter-Regelung für bis zu drei Ventilatoren kann jederzeit ein individueller Kompromiss zwischen niedrigen Systemtemperaturen und geringstmöglicher Geräuschentwicklung erzielt werden.

Watercooling Ready:
Für Wasserkühlungsenthusiasten unterstützt das CoolForce 1 auch komplexere Wasserkühlungssysteme. Hinter der Gehäusefront finden 280 mm Radiatoren oder kompakte Wasserkühlungen Platz, unter dem Deckel lassen sich problemlos 120, 240 oder 360 mm Radiatoren anbringen.
Zur Installation einer Wasserkühlung hinter der Gehäusefront ist ausreichend Platz für Slim-Radiatoren mit Lüftern vorhanden. Bei Verzicht auf die HDD-Sleds können auch besonders dicke Radiatoren im Push/Pull-Betrieb installiert werden.
Der Gehäusedeckel verfügt über spezielle, seitliche Befestigungspunkte, die eine größtmögliche Kompatibilität, insbesondere auch bei Verwendung besonders dicker Radiatoren ermöglichen. Durch den nach oben versetzten Gehäusedeckel sind 65 mm Platz zwischen der Oberseite des Mainboards und dem Deckel verfügbar.

Vielfältige Ausstattungsmerkmale:
Wie gewohnt bieten wir Kunden maximale Freiheit bei der Installation von Festplatten:
Für Fans von SSDs finden sich gleich zwei dedizierte Montagepunkte im Gehäuse  einer am Gehäuseboden, ein weiterer an der Rückseite des Mainboard-Trägers. Drei Easy-Mount HDD-Schlitten stehen zur Verfügung, um 2,5 oder 3,5 Laufwerke zu montieren.
Am Gehäuseboden ist zudem eine Montageschiene für unsere praktischen Festplattenkäfige angebracht. Für Anwender, die einen dickeren Radiator in der Front einbauen wollen und somit ggf. auf die HDD-Sleds verzichten müssen, besteht so die Möglichkeit, das System mit wenig Aufwand trotzdem mit Festplatten zu bestücken. Die HDD-Käfige sind separat im Handel erhältlich.
Im CoolForce 1 lassen sich jederzeit Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 285 mm installieren. Durch den Verzicht auf die Easy-Mount HDD-Sleds können sogar Karten mit 425 mm Einbaulänge untergebracht werden.
An der Gehäuserückseite finden sich zusätzlich vier gummierte Schlauchführungen für externe Wasserkühllösungen.
Neben High-End Grafikkarten lassen sich aktuelle CPU-Kühler bis zu 165 mm Einbauhöhe problemlos unterbringen. An der Gehäuserückseite finden sich gleich sieben PCI-Erweiterungsslots der Einbau eines Multi-GPU Systems ist somit ohne Schwierigkeiten möglich.


2)Kundenprofil
Ich finde das Aussehen dieses Gehäuses schon sehr edel und zu einem handelsüblichen Preis von unter 100,- vertretbar. Kunden die dieses Model kaufen achten ohne Zweifel auf das optische. Das Produkt sollte nicht zu einfach gestrickt sein und es darf hier und da auch gerne etwas bling bling Effekte geben. Entschuldigt meine Ausdrucksweise aber ich finde das Gehäuse schon ziemlich geil !


3) Vorgehensweise

Meiner Meinung nach muss das Produkt, dass ich bekommen habe, so kritisch, authentisch und objektiv wie mögliche getestet werden. Dies bedeutet es werden bestimmte Wertungskriterien und auch ein Wertungssystem eingeführt und anschließend wird dieses abgearbeitet.
Meiner Meinung nach muss jedes Produkt frei von Vorurteilen, und möglichst neutral beurteilt werden. Nur so kann man gewährleisten, dem Leser auch eine gewisse Nachvollziehbarkeit zu schaffen, indem er sich in dem Produkt auch wiederfindet oder eben auch nicht.
Was leider nicht möglich war, was jedoch meiner Meinung nach auch wichtig ist, ist ein Dauertest beziehungsweise die Haltbarkeit des Produktes zu testen. Im Vordergrund standen: Verpackung und Inhalt, Design und Verarbeitung, Montage und Inbetriebnahme, Leistung, Preisleistungsverhalten und Fazit und Ausblick.Was letztlich bedeutet, dass es maximal 55 Punkte zu ergattern gibt. Wir werden zusätzlich einen Leistungsvergleich und einen Endergebnis zu den Produkt be quiet! Silent Base 600 gedammt mit Sichtfenster einführen. Ich werde im folgenden auch halbe Punkte vergeben. Dies stellt die Vergleichbarkeit der Produkte besser dar. Ich werde in Zukunft ebenfalls auch zusätzliche Punkte vergeben, dies bedeutet, dass jede Kategorie noch einen weiteren halben Punkt und somit maximal 10,5 Punkte hat.


4)Mein Testsystem
CPU: AMD FX Series FX-9590 8x 4.70GHz
CPU-Kühler: Scythe Mugen 4 Tower Kühler
RAM: 16GBG.Skill Ares DDR3-2133
Grafik: MSI GeForce GTX 1060 Gaming X
Mainboard: ASRock Fatal1ty 990FX Killer AMD 990FX
Gehäuse: Nanoxia CoolForce 1 Tempered Glass Seitenteil
SSD: 240GB Crucial BX200 2.5
HDD: 1000GBWD Blue WD10EZEX
Netzteil: 850 Watt Corsair CX Series CX850M
DVD: LG Electronics GH24NSD1 DVD-Writer
Zubehör-Kit: Tempered Glass Seitenteil (zusätzlich bestellbar)


Dies ist mein Gaming-PC und er wird auch als Office Lösung benutzt. Ich habe die Settings so gewählt, dass ich das optimale in Optik, Performance und Wohlfühlfaktor heraushole.


5) Verpackung und Inhalt (9/10)
Das Gehäuse kam an einem Wochenende bei mir an. Ich war schon sehr gespannt was drinnen war. Die Seitenteile die aus Hartglass sind waren gut geschützt mit Styropor eingepackt. Außerdem gab es einen Zubehör Kit voll mit Schrauben und eine Kurzeinleitung. Ich konnte keine großartigen Mängel finden, obwohl ich das gesamte Gehäuse danach absuchte. Meiner Meinung nach ist das Gehäuse gut und sicher verpackt(9/10)

Lieferumfang:

CoolForce 1 Gehäuse
2 x SATA Daten/Strom Adapterkabel
8-PIN-Verlängerung
Montageschrauben
Kabelbinder
Bedienungsanleitung
Tempered Glass Seitenteil (zusätzlich bestellbar)

6) Design und Verarbeitung (8/10)
Nachdem ich das Tempered Glass Seitenteil eingebaut hatte befindet sich ,das wirklich sehr schick aussehende Seitenteil im Gehäuse. Der obere und untere Bereich besteht größtenteils aus Kunststoff und es finden sich jeweils noch Staubfilter aus Kunststoff, die den Gesamteindruck nicht schmälern. Im Inneren des Gehäuses befinden sich die Verarbeitung fast ausschließlich aus Stahl. Dort befinden sich 2*3,5 Zoll Laufwerke (extern), 5*2,5 Zoll (intern) und 3* 3,5 Zoll (intern) zum installieren von Laufwerken. Es können Lüfter als optimales Setting 2*140mm an der Front, 3*120/140mm oben, 1*120/140 mm unten und 1*120mm an der Rückseite befestigt werden. An diesen Gehäuse können jede Menge optischen Laufwerke und sonstige Laufwerke installiert werden was einen Pluspunkte gibt. Weiterhin gibt es 2*USB 3.0, Kopfhörer-und Mikrofonanschlüsse und ein Power und Reset Tasten.
Das Gehäuse hat genügend Staubfilter, allerdings zieht es den Staub wie ein Magnet an. Deswegen musste ich leider auch einen Punkt abziehen, weil man jeden zweiten Tag drüber wischen muss.(8/10)


7) Montage und Inbetriebnahme (8/10)
Zur Montage sind einige Punkte zu beachten. Zunächst ist zu kontrollieren, ob alle Schrauben und Ersatzteile vorhanden sind. Nachdem das Gehäuse ausgepackt wurde wird es darauf vorbereitet die gelisteten Einzelteile in sich zu vereinen. Der Einbau SSD und HDD, wie es sich für ein Gehäuse der neuartigen Bauweise gehört, klappt werkzeuglos. Es befindet sich hierbei ein Festplattenkäfig der einfach rein geschoben wird und anschließend mit einer gummiartigen Abstandhalter befestigt wird. Die SSD wird ebenfalls rein geschoben, allerdings rasten diese nicht unbedingt ordentlich ein, deswegen muss ich einen Punkt abziehen.
Als nächstes werden Motherboard und CPU-Kühler miteinander verschraubt und wenn dies gelungen ist werden Motherboard mit Gehäuse verschraubt. Es wird kontrolliert ob beide( Motherboard und CPU-Kühler) fest sitzen. Es folgen RAM, SSD, HDD und Lüfterregelung, diese werden ordnungsgemäß angeschlossen mit Kabeln. Anschließend werden 3*USB 3.0 Kopfhörer und Power und Resetknopf an das Board angeschlossen.
Das Kabelmanagement stellt eine große Herausforderung dar, denn es dauert geschlagene 20 Minuten bis dies fertig ist. Deshalb ziehe ich einen weiteren Punkt ab. (8/10)


8) Leistung(8/10)
Die Leistung und auch die Features dieses Gehäuses sind vielversprechend und lassen kaum Wünsche Ich habe den Airflow und die Lüfterregelung mit diversen Programmen getestet und es ist schon kaum zu glauben wie die warme Luft aus dem Gehäuse gepustet wird. Das Steigerungspotential ist wie ich finde gelungen, aber ich gehe davon aus, dass das System auch mit anderen Komponenten wie zum Beispiel mit dem Cooler Master MasterLiquid 240 Komplett-Wasserkühlung sogar noch besser abschneidet. (8/10)

8.1) Leistungsvergleich be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster

Ich möchte gerne einen Leistungsvergleich mit dem be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster machen, da es ein interessantes Konkurrenzmodell darstellt.

Zusätzliche Features:

1. Kurstoffseitenteil
2. insgesamt mehr Features
3. ausklappbare Front

Was sich aus dem Vergleich mit dem be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster ergibt ist, das sich die Ausstattung ein wenig besser ist und die Komponenten auch anders zusammengewürfelt sind. Es gibt mehr Anschlüsse und auch eine bessere Ausstattung, und außerdem beinhaltet es mehr Features in sinnvoller Art und Weise. Deswegen bekommt es auch zwei ein halb Punkte mehr.


9) Preisleistungsverhalten(9/10)
Für einen Preis von circa 110,- € bietet das Gehäuse schon eine ganze Menge. Es gibt jede Menge Features und eine gute Ausstattung und auch alles andere was das Herz begehrt. Für einen niedrigeren Preis von circa 10-15 € bietet das be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster eine minimal bessere Ausstattung für einen vernünftigen Preis. Ob sich der Preis lohnt, muss der Kunde jedoch selber entscheiden. Das Nanoxia CoolForce 1 mit Tempered Glass Seitenteil als auch die be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster Gehäuse eignen sich hervorragend als Gaming als auch als Office Lösung. (9,5/10)


10) Fazit und Ausblick (4/5)
Das Nanoxia CoolForce 1 mit Tempered Glass Seitenteil hat mich nicht restlos überzeugen können. Farben Features, hochwertiger Stahl und ein gehärtetes Seitenglas (zusätzlich bestellbar) sind einige Details die ich hier nennen will.
Nanoxia bietet für den Preis von circa 110 € ein Gehäuse mit vielen Features die herausstechen und auch viel Liebe zum Detail bieten, allerdings mit ein paar Schwächen im Endresultat zur Konkurrenz. Es handelt sich um ein hochwertiges Produkt, dass allerdings circa 15-20 € teurer ist als die Produkte anderer namhafter Hersteller. Dennoch ist der Preis berechtigt und eignet sich für Gaming und auch alle anderen Anwendungen. Als letztes muss ich noch in meinem endgültigen Urteil von diesem Gehäuse das Prädikat GUT vergeben. (4/5)


11) Mein Wertungssystem

53-55=hervorragend
48-52,5 =sehr gut
40,5-47,5 =gut
33-40 =zufriedenstellend
25,5-32,5 =ausreichend
0-25 =mangelhaft

11.1) Meine Wertung Nanoxia CoolForce 1 mit Tempered Glass Seitenteil.(Preis circa 110 €)

Verpackung und Inhalt: 9/10
Design und Verarbeitung 8/10
Montage und Inbetriebnahme: 8/10
Spieleleistung: 8/10
Preisleistungsverhalten: 9/10
Fazit und Ausblick: 4/5

Endergebnis: 46 Punkte = GUT

11.2) Meine Wertung be quiet! Silent Base 600 gedämmt mit Sichtfenster (Preis: 100 €)

Verpackung und Inhalt: 9,5/10
Design und Verarbeitung 9/10
Montage und Inbetriebnahme: 8/10
Spieleleistung: 8/10
Preisleistungsverhalten: 9/10
Fazit und Ausblick: 5/5

Endergebnis: 48,5 Punkte = SEHR GUT
    
  
5 5
     am 19.09.2017
Verifizierter Kauf
Ich habe mir das Nanoxia wegen dem günstigen Preis und dem Kabelmanagement geholt. Das Design ist eher sehr einfach gehalten, also ein viereckiger Kasten, keine Seitenfenster, kein besonderes Design. Das ändert sich beim näheren hinschauen aber schlagartig. Man kann ein Seitenfenster zusätzlich zum Gehäuse erwerben um seine geliebte Hardware zu begutachten. Das Gehäuse wird von dem Schriftzug Nanoxia verziert, welches sogar im Betrieb leuchtet. Die vielen Staubfilter vereinfachen insgesamt die Reinigung des Computers.

Inhaltsverzeichnis:
1.0 Allgemein
2.0 Kabelmanagment
3.0 HDD und SSD
4.0 Lüfter
5.0 Seitenfenster
6.0 Grafikkarten
7.0 Fazit

Pro:
+ günstig
+ Kabelmanagament
+ Staubfilter
+ 2x SSD Installationsmöglichkeiten
+ Bis zu 425mm Grafikkarten
+ Seitenfenster erhältlich
+ Schwer zu drückender Resetknopf

Neutral:
* Nur drei Vorinstallierte Lüfter
* Dämmt nur eingeschränkt
* Im Gamingbetrieb erreicht der PC eine Temperatur von 40-50°

Contra:
- Das Gehäuse ist Kratzer empfindlicher als andere
- Die Rückseite lässt sich schwer schließen bei mehreren Kabeln
- Die Kabel des Gehäuses sind teilweise nicht nachvollziehbar
- Front Staubfilter müssen mühselig durch die Frontverkleidung abgebaut werden.
- Es können mehr Lüfter standardmäßig verbaut sein

1.0 Allgemein
Nanoxia selbst, hat in vorherigen Gehäusen voll-Metallgehäuse verkauft. Das CoolForce 1 hat nur noch ein Metallgerüst mit Blechwänden. Der Kopfteil und die Front sind dagegen sogar nur noch aus Plastik.

Die Innenseite ist wie gewohnt mit Staubfilter (Oben ist abnehmbar für einen Staubfilter, es ist dort aber kein Staubfilter verbaut und muss wohl nachträglich nachgerüstet werden.

Die Verarbeitung vom Gehäuse ist zwischen Gut und Befriedigend. Es ist recht schwer, da das Grundgerüst aus Metall ist, aber auch sehr Kratzer anfällig. Die Seitenwände sind dagegen nur aus Blech mit einer dünnen Dämmwolle, die im aktuellen Betrieb keinen Unterschied zum vorherigen Gehäuse ausmachen. Wenn der PC die Leistung hochfährt, ist es sogar teilweise Lauter als mein altes ANTEC Gehäuse.

Die Frontverkleidung ziert den Namen "Nanoxia" das im eingeschalteten Betrieb grün leuchtet.
Die Front-USB sind bereits beide 3.0. Es besteht auch die Möglichkeit über die Frontpanels eine Externe Festplatte anzuschließen und die Systemlüfter zu regeln (Langsam Mittel Schnell). Der Startknopf hat einen schönen Druckpunkt und der Resetknopf ist schwer zu drücken (Fingernagel oder den Finger drauf pressen.)

Die Seiten sind zusätzlich mit Stoff versehen, so dass die Geräusche reduziert werden. Ob dadurch wirklich die Geräuschkulisse verringert wird bezweifel ich sehr, der PC ist jetzt nicht so leise, also man kann ihn hören, wobei es wahrscheinlich die gleichen Geräusche wie bei jedem anderen Gehäuse auch sind. Typisch summende Geräusche durch die Lüfter eben.

Im Lieferumfang befinden sich:
4x Schrauben für 2,5 Zoll Festplatten
20x Schrauben für 3,5 Zoll Festplatten
12x Schrauben für 3,5 Zoll Montagekasten wie z.B. SSD Erweiterungen
11x Schrauben um das Mainboard zu befestigen
5x Kabelbinder
11x Abstandshalter für das Mainboard
4x Netzteilschrauben
2x SATA 3.0 Kabel
1x Blende
1x Mainboard Abstandshalter Montagehilfe

2.0 Kabelmanagement
Das Kabelmanagement gefällt mir sehr gut, besonders deshalb, weil ich vorher ein Gehäuse ohne Kabelmanagement hatte. Im hinteren Bereich haben die Kabel leider sehr wenig Platz, und man muss am Ende die Kabel breiter verteilen und hoffen, dass die Rückwand sich schließen lässt. Ich weiß aber auch nicht, ob andere Gehäuse die selben Probleme haben.

Die Öffnungen für das Kabelmanagement sind sehr gut und groß genug für mehrere Kabel. Für mein Mainboard sind die Öffnungen leider etwas zu nah am Mainboard, wobei das kein Problem darstellt. Es passt alles perfekt ins System.

3.0 HDD und SSD
Ebenfalls zu bemängeln ist, dass die HDD Stellplätze (Rechts unten - 3 Kästen) nicht unbedingt die beste Platzierung waren. Der mittlere Kasten steht leider meinen Anschlüssen im Weg, so dass ich diesen Kasten direkt ausbauen musste und nicht nutzen kann. Vorteilhaft ist dagegen wieder, dass eine SSD auf der Rückseite, dort wo das Kabelmanagement ist angebaut werden kann und eine weitere im Inneren ganz unten Rechts. Hier wird kein extra Kasten für die SSD benötigt. - Viele Gehäuse haben keine SSD Vorrichtung, daher benötigt man bei vielen anderen Gehäusen einen Erweiterungskasten für die SSD. Bei dem CoolForce dagegen schraubt man die SSD einfach an und sie sitzt.

4.0 Lüfter / Wasserkühlung
Das Gehäuse hat drei vorinstallierte Lüfter, die über das Mainboard angeschlossen werden. Das Gehäuse verfügt zwar über Kabel, über die man die Lüfter anschließen kann, leider fehlt mir aber das Kabel um die Stromversorgung zu gewähren, deshalb sind alle Gehäuselüfter direkt am Mainboard verkabelt.

Vorinstallierte Lüfter:
1x 120mm (hinten)
2x 140mm (vorne)

Erweiterbar:
6x 140mm
7x 120mm

Obwohl es sich hierbei um einen Midi-Tower handelt, können Wasserkühlungen mit einer Maximalgröße von bis zu 360mm eingebaut werden. (Radiatoren)

5.0 Seitenfenster
Wer ein Fenster möchte, kann für einen kleinen Aufpreis ein großes Seitenfenster erwerben, dass Kratz- und Bruchfest ist. Das Seitenfenster lässt das Gehäuse noch einmal viel hochwertiger aussehen und bietet einen optimalen Blick auf seine geliebte Hardware.

Zusätzlich zum schönen Blickfang, ist das Seitenfenster gehärtet und somit Bruchfest. Es dürfte also nichts passieren, wenn man mal etwas kräftiger gegen das Seitenfenster kommt. Aber bitte nicht darauf einprügeln :)

6.0 Grafikkarten
Für Grafikkarten Liebhaber: Es ist mehr als genug Platz vorhanden! Endlich eine normale Grafikkarte kaufen und auch einbauen können. Meine GTX 970 hat nach hinten noch mehr als genug Luft, so dass auch eine 1080 ohne Probleme verbaut werden kann.

Die maximale Einbaugröße für Grafikkarten beträgt hier 425mm.

7.0 Fazit:
Wer ein gutes und günstiges Gehäuse sucht, der ist mit dem Nanoxia sehr gut bedient. Das Kabelmanagement könnte meiner Meinung nach etwas durchdachter sein, bietet aber genug Platz für alle Kabel um das System vorne Kabelfrei zu halten.
Die Gehäuselüfter sehen hochwertig aus und machen einen soliden Eindruck. Die Kabel sind im übrigen mit Stoff ummantelt, was ein großer Vorteil ist. Die Knöpfe lassen sich sehr gut bedienen, der Startknopf hat einen sehr guten Druckpunkt - Der Resetknopf ist tief genug verbaut damit die Katze den PC nicht neustarten kann.

Die Staubfilter sorgen für einen langanhaltenden Spaß bei einfacher Pflege. Einmal im Monat die Staubfilter säubern - Fertig. Lediglich an der Oberseite fehlt ein Staubfilter - Wobei hier auch kein Lüfter verbaut ist.

Ich kann hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
    
  
5 5
     am 03.07.2017
Verifizierter Kauf
Toll verarbeitetes Gehäuse!
Allerdings macht es das auch recht schwer - wer seinen PC des öfteren transportiert sollte dies bedenken.

Die Optik ist schön zurückhaltend - für den Server, den ich in das Gehäuse gebaut habe genau richtig.
    
  
4 5
     am 29.12.2016
1) Zubehör
Zum Zubehör gehören neben der Bedienungsanleitung noch eine kleine Schachtel mit allerlei nützlichem Kleinkram und drei verschiedenen Kabeln. Leider wurde dazu, anders als gewohnt (zum Beispiel im Deep Silence Gehäuse), keine exakten Angaben in der Anleitung gemacht, was leider negativ aufzuführen ist. In meiner Verpackung waren folgende Produkte enthalten:

20x Schrauben zur 3,5 Festplattenmontage
12x Schrauben für 3,5 Montagerahmen
11x Mainboard Abstandshalter
11x Schrauben zur Mainboard Montage
5x Kabelbinder
4x Schrauben zur Netzteilmontage
4x Schrauben zur 2,5 Festplattenmontage
2x SATA 3.0 Kombi-Anschlusskabel (gerade)
1x EPS Verlängerungskabel
1x Anschraubhilfe für Mainboard Abstandshalter
1x Slotblende

2) Design / Verarbeitung
Das Gehäuse Allgemein wurde in einem schlichten schwarzen Ton gehalten.

Vorderseite
Die Vorderseite ist komplett aus Plastik im gebürstetem Aluminium Look geformt, sieht eher schlicht aus mit grüner Akzentbeleuchtung sowie grünem Nanoxia Schriftzug an der Oberseite. Die Kanten sind hervorgehoben außer einer kleinen Aussparung links unten.

Rückseite
Die Rückseite wurde ebenso schlicht gehalten wie der Rest des Gehäuses, sie besteht komplett aus Metall. Oben sorgt eine Öffnung mit Wabenmuster für Belüftung, es ist Platz für einen Gehäuselüfter an der rechten oberen Seite, eine Öffnung für die Mainboard Anschlüsse links oben und die Slotverblendungen gleich darunter. Diese wurden bereits festgeschraubt und können entsprechend abgeschraubt werden bei Nichtgebrauch, anders als bei günstigen Gehäusen, in denen man die Slotverblendungen heraus brechen muss und somit nicht wieder verwendet werden können.

Oberseite
Die Oberseite besteht teils aus Metall (Grundgerüst) und einer etwas billig verarbeiteten Abdeckung, die relativ umständlich zu öffnen ist. Grundsätzlich dazu sagen kann man, dass diese nur abzunehmen ist, sollte man an der Oberseite noch zusätzliche Gehäuselüfter anbringen wollen. Die Idee ist nicht zu verachten, doch haben das andere Hersteller deutlich besser und schöner gelöst, zudem wurde kein Staubfilter unter der Abdeckung angebracht. An der vorderen Seite sind alle nötigen Anschlüsse zu finden, das wäre einmal eine USB 3.1 Buchse, zwei USB 3.0 Buchsen und Anschlüsse für den Kopfhörer. Des Weiteren sind der Einschaltknopf sowie Steuerung für die Lüfter dort angebracht, alles sehr praktisch wenn der Computer unten steht. Zu den Buchsen muss man hier leider auch wieder sagen, dass sie relativ weit aus dem Gehäuse stehen und nicht plan damit abschließen.

Unterseite
Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall. Daran befestigt wurden Standfüße aus Plastik mit einer ebenfalls sehr billig aussehenden Chrom Ummantelung. Bei meinem Modell waren bereits an zwei der vier Standfüße Schrammen an der Ummantelung, die man zwar nach Innen drehen konnte, was die unpassende Beschichtung allerdings nicht wettmachte. Wiederum positiv aufzuführen ist die Entkoppelung der Füße mit einer Schicht Schaumstoff. Unter der Öffnung für das Netzteil ist ein Staubfilter angebracht, der sich innerhalb der der Schienen leider ohne Widerstand hin und her schieben lässt. In der Mitte befindet sich eine weitere Wabenöffnung ohne Staubfilter die für einen weiteren Gehäuselüfter am Boden vorgesehen ist.

Seitenteile
Die Seitenteile wurden aus Metall gefertigt und haben an der Innenseite eine schalldämmende Schicht. Sie sind relativ schwer, fühlen sich allerdings sehr wertig an.

Innenleben
An den Öffnungen für das Kabelmanagement wurden Gummibeschichtungen angebracht, was in dieser Preisklasse Standard sein sollte. Leider befinden sich nur drei Metallschienen für 2.5 Zoll bis 3.5 Zoll Festplatten (inkl. Entkopplungsgummis), was einerseits relativ wenig erscheint, andererseits bei der heutigen Größe von HDDs absolut ausreichend ist. Dazu kommt eine SSD Montageplatte am Boden sowie eine an der Rückseite des Mainboard Trays, die beide ebenfalls aus Metall gefertigt wurden. Es gibt zwei 5.25 Zoll Schächte für Laufwerke inkl. Schieber für eine Schraubenlose Installation sowie drei bereits mit Schrauben vorinstallierte Gehäuselüfter in grüner und schwarzer Farbe an Vorder- und Rückseite. Die vorderen Gehäuselüfter wurden mit einem Staubfilter versehen. Sämtliche Schienen, Platten, Lüfter und dergleichen kann man problemlos entfernen oder wieder anbringen, je nachdem welches System man installieren möchte.

3) Montage
Mainboard (ATX)
Durch die zusätzliche Anschraubhilfe für die Abstandshalter ließen sich diese sehr einfach am Tray installieren. Leider wurde der jeweilige Formfaktor weder im Gehäuse selbst noch in der Bedienungsanleitung korrekt dargestellt, ein zusätzlicher Blick auf das zu installierende Mainboard war hier leider ein Muss, in meinem Falle musste ich zwei Abstandshalter neu justieren.

Optische Laufwerke
Durch die schraubenlosen Schieber an den beiden 5.25 Zoll Schächten ließ sich mein Laufwerk fast schon zu einfach installieren, letztendlich wackelte es mir aber einen Tick zu sehr, sodass ich die Schieber komplett entfernte und eine direkte Anbringung mit Schrauben vorzog. Für mein Kartenlesegerät benötigte ich einen separaten Adapter, den ich mir nachbestellen musste, da leider keiner im Gehäuse integriert war.

HDD/SSD
Die Easy Mount Adapter ließen sich ebenso einfach abnehmen und die HDDs damit verschrauben wie schon meine Laufwerke zuvor. Für die größere 3.5 Zoll HDD gab es bereits Entkopplungsgummis, für die kleineren 2.5 Zoll leider nicht, diese können allerdings mittig angebracht werden. Sobald die Mounts wieder in Ihren Schienen waren, ließen sich die benötigten Kabel ohne Probleme anstecken. Meine SSD brachte ich an der Montageplatte am Boden an. Insgesamt wirken die vier Festplatten bzw. SSD etwas verloren im Gehäuse aber davon sieht man später nichts mehr.

Gehäuselüfter
Es waren bereits drei Lüfter im Gehäuse installiert. Diese habe ich lediglich abgeschraubt und mit Entkoppler von neuem angebracht. Bei der Vorderseite war das etwas schwierig, da die Gummis zu weit weggestanden sind und so der Staubfilter nicht mehr Platz gefunden hätte aber ich habe sie einfach abgeschnitten. Leider sind diese in Schienen und keinen festen Löchern angebracht. Durch die Entkoppler sind sie nun etwas nach unten gerutscht, da der Halt nicht so exakt wie mit einer Schraube ist aber das sollte im Betrieb nicht weiter stören.

Netzteil
Für das Netzteil wurde sowohl an der Unterseite als auch an der Hinterseite bei den Schraublöchern Schaumstoff angebracht, um mögliche Schwingungen abfangen zu können. Die beiliegenden Schrauben konnte ich leider nicht für mein Netzteil gebrauchen, da sie zu kurz gewesen wären, hier habe ich die beim Netzteil beiliegenden genutzt.

Grafikkarte
Meine Asus GTX 1070 Grafikkarte passte perfekt und noch mit etwas Abstand in das Gehäuse, auch ohne auf einen HDD Mount verzichten zu müssen. Die Anbringung durch die einfach zu entfernenden Slotverblendungen gestaltete sich als sehr schnell und ohne weitere Umstände.

CPU / CPU Lüfter
Das Gehäuse ist bereits WaKü ready, allerdings benutze ich einen separaten Towerlüfter von bequiet zur Kühlung meiner CPU. Den Dark Rock Pro 3 habe ich bereits installiert, bevor ich das Mainboard eingesetzt hatte. Er ist ein wirklicher Brocken, passt allerdings ebenfalls perfekt in das Gehäuse und stößt bei Schließung beider Seitenteile nicht an.

4) Leistung
Die Kühlleistung der bereits vorinstallierten Lüfter ist überraschend gut, könnte allerdings etwas besser sein. Die fast undurchlässige Wand an der Vorderseite hatte mir etwas Sorgen bereitet aber das brach der Leistung keinen Zacken ab. Die Lüftersteuerung an der Vorderseite ist ein zusätzliches Plus, auch ist das Gehäuse an sich sehr leise durch das Dämmmaterial an der Seite, man hört kaum, dass der Computer in Betrieb ist.

5) Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist hier sehr gut. Man bekommt bei diesem Gehäuse relativ viele Extras für wenig Geld. Zum Testzeitpunkt beträgt der Preis nämlich für den CoolForce 1 rund 82,- EUR. Zu den Extras gehören hier der relativ neue USB 3.1 Anschluss, eine LED Beleuchtung, die bereits verbauten Gehäuselüfter, gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement, den mitgelieferten SATA Kombi Kabeln und vieles mehr. Zeitgleich muss man aber auch über so Manches wie den fehlenden Staubfiltern, fehlende HDD Käfige und Dergleichen hinweg sehen, die man gegeben falls nachkaufen muss.

6) Haltbarkeit
Ich habe sämtliche Schrauben, Slots, Schienen und alles, was sich an- und abschrauben lässt mehrmals genutzt und getestet, ohne wirkliche Abnutzungsspuren feststellen zu können. Leider habe ich mit meinem Schraubenschlüssel so manchen Kratzer im Metall hinterlassen, die man allerdings kaum sah aber ich trotz dessen mit schwarzem Stift übermalt habe und sie somit fast unsichtbar geworden sind.

7) Fazit
Ich bin noch etwas Zwiegestalten würde mir das Gehäuse für meine Zwecke wohl nicht wieder kaufen sondern lieber etwas mehr Geld für ein ausgereifteres wie den Deep Silence stecken. An sich ist es wirklich nicht schlecht und ein kleiner Geheimtipp aber die fehlende Qualität an den Standfüßen, an der Abdeckung der Oberseite, die fehlenden Staubfilter, die fehlende Möglichkeit eine andere Frontbeleuchtung wählen zu können und weitere Kleinigkeiten lassen mich dann doch etwas zurück schrecken. Hier würde ich lieber auf den USB 3.1 Anschluss verzichten, dafür auf mehr Qualität bei anderen Komponenten des Gehäuses setzen.
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5 5
     am 22.12.2016
Nanoxia stellt neue Gehäuse vor. Eines davon teste ich für euch - das Coolforce 1.
Es handelt sich hierbei um eine "Testen und Behalten" Aktion seitens Mindfactory und Nanoxia. Danke hierfür vorweg! :)

Eigentlich bin ich eher der Video-Typ aber momentan fehlt mir das Equipment. Stattdessen gibts einfach (fast) 4k Bilder von der Olympus Stylus 1.

Dies ist mein erster "offizieller" Test. Ich habe generell sehr oft Dinge getestet - dies bezog sich allerdings fast immer für den eigenen Bekanntenkreis.
Deswegen verzeiht, dass dies nicht "perfekt" ist. Ich versuche dennoch als Perfektionist auf die kleinsten Dinge zu achten um möglichst alles fair zu bewerten. Natürlich sind diese Tests hauptsächlich gespickt mit der eigenen Meinung - ich versuche dennoch etwas mehr objektiv zu bleiben um nicht alles sofort in den Himmel zu loben oder zu verteufeln.

Sollte ich was vergessen haben oder etwas falsch formuliert - gerne berichten! Ich bessere natürlich nach.

Ich bewerte die einzelnen Themen mit "Schulnoten" und fasse sie als Endnote nachher zusammen.

So, nun aber an das Eigentliche - nämlich der Test.
Mindfactory und Nanoxia haben da ein paar Vorgaben an die ich mich selbstverständlich halte.
Diese wären unter anderem:
das Design - immer die Sicht des Betrachters
die Verarbeitung - welche natürlich teilweise auch mit der eigenen Meinung gewürzt ist
die Montage - es muss alles sitzen und sollte natürlich auch möglichst Anwenderfreundlich sein
die Leistung - in meinem Auge definitiv für den Gaming und Overclocking Bereich wichtig, da grade Kühlung und Lautstärke zu den meisten Kriterien gehört
das Preis-/Leistungsverhältnis - sehr Betrachterlastig aber ich bleibe höchst objektiv ;)
die Haltbarkeit - es sollte zumindestens nicht zerfallen wenn man es anfässt

Soweit so gut! Um etwas Übersicht zu schaffen, hier auch nochmal ein Inhaltsverzeichnis mit ein paar Eigenthemen meinerseits.

1.0 Die (Um)Verpackung
2.0 Das Design
2.1 Innendesign
2.2 Materialwahl
3.0 Die Verarbeitung
4.0 Die Montage
4.1 Zubehör
4.2 Spezifikationen
4.3 Platz und Extremfälle
4.4 Das Handbuch
5.0 Leistung
5.1 Lautstärke
6.0 Preis-/Leistungsverhältnis
7.0 Haltbarkeit
7.1 Empfindlichkeit des Materials


[B]1.0 Die Umverpackung[/B]

Das Gehäuse kam in einem Karton an, der ordentlich beschrieben ist. Er enthält quasi alle Informationen über das Gehäuse, sogar bildlich dargestellt. Nettes Gimmik aufjedenfall aber meiner Meinung nach nicht wirklich nötig, da die Verpackung leider keine Umverpackung besitzt und deshalb die Aufschrift extrem empfindlich ist.
Achja, das ist vielleicht für die Käufer wichtig, die vorhaben das Gehäuse als Geschenk zu kaufen. Es hat keine Umverpackung, sodass bei Lieferung deutlich zu erkennen ist, was sich darin befindet. Sollte also entweder an den Nachbarn gehen oder dann ankommen, wenn der zu Beschenkende nicht anwesend ist.

Es ging also direkt nach der Musterung der Verpackung weiter ans Öffnen. Also mit Taschenmesser ran an den Speck. Wie gewohnt oben und die Seiten einer Öffnung aufschneiden und aufklappen.

Zusehen war das Gehäuse mit seinen Schaumstoffschützern(wer den Fachbegriff weiß, bitte einfügen :D).

Rausnehmen tut es sich ganz leicht auf der Seite mit der Stütze des Fußes oder wenn jemand weiteres den Karton festhält auch nach oben. Selbst über Kopf wäre eine Option. Einfach kreativ sein.
Danach die Schaumstoffschützer entfernen und die Tüte abnehmen. In der gewohnten Tüte befand sich dann auch ein kleines Handbuch. Das bearbeite ich dann allerdings später unter 4.4.

Im großen und ganzen eine gewöhnliche Verpackung, gibt ordentlich Stabilität - hat kaum Kleinteile.
Eine 1 für die Umverpackung!

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[B]2.0 Das Design[/B]

Das Design ist wie immer eine ziemlich schwierige Sache. Objektiv gesehen, kann man es nicht wirklich bewerten da es immer der eigene Geschmack ist.
Ich persönlich bin für so ziemlich alle Designs offen. Würde aber dennoch sagen, dass jemand, der schlichte Gehäuse mag, das Nanoxia Coolforce 1 als ein schönes Gehäuse ansehen wird. Allerdings ist das Design ja nichts neues von Nanoxia - was ja auch nicht schlimm sein muss.

In den letzten Jahren kamen vermehrt eher schlichte Gehäuse an den Mann und sind auch sehr beliebt. Das Design selbst ist sehr stark an das Coolforce 2 gehalten. Nanoxia setzt auch dieses Mal wieder auf schlichtes Design mit Akzenten. Die vordere sehr fein gebürstete Aluwand sieht sehr edel aus und wirkt ansprechend. Sie ist ein sehr gelungener Akzent. Um damit nicht zu übertreiben hat Nanoxia den Rest nicht gebürstet. Eine ziemlich gute Idee, wie ich finde - denn nicht jeder steht auf das gebürstete Alu - vorallem nicht überall.

Damit das Gehäuse nicht einfach nur eckig aussieht, hat Nanoxias Designer sich dazu entschieden, die Front aufzuhübschen. Der Innere Teil der Front ist sozusagen eine "Aussparung". Beziehungsweise hat die Front eine Umrandung. Unten jedoch hört die Umrandung auf. Das sieht ein wenig verwirrend aus, da es mich an einen Treter von einem Mülleimer erinnert. Allerdings wollte Nanoxia ja keine einseitige Umrandung - das kann ich natürlich verstehen.

Am oberen Teil des Rahmens befindet sich das Nanoxia Logo mit einer LED Beleuchtung in grün. Diese finde ich persönlich nicht sonderlich gut, weil man das Logo kaum sieht wenn man selbst von oben herab sieht. Es wirkt dort sehr verloren. Außerdem lässt es sich nicht per Knopf abschalten.

Die Füße sind silbern gehalten - wirken nicht sonderlich wertig haben aber immerhin eine Vibrationsdämpfung. Sie lassen sich allerdings nicht verstellen. Für das Netzteil gibt es einen Staubfilter, der nicht wirklich hochwertig ist aber seinen Job verrichtet. Er wird lediglich reingeschoben - nicht geschraubt, nicht eingerastet, leider.

Der Deckel ist sehr leicht abnehmbar und wirklich durchaus durchdacht. Für ein Überdruck Belüftungssystem ist es durchaus sinnvoll, damit die Luft in eine Richtung statt überall hingepresst wird. Wenn allerdings oben Lüfter oder eine Wakü angebracht werden soll und der Deckel ab muss, damit die Abwärme abgegeben werden kann, sieht das nicht sonderlich hübsch aus. Es wäre zumindest ein zweiter Deckel mit Luftdurchlass zu erwarten gewesen. Weiteres zur Belüftung dann unter Abschnitt 5.0.


Im großen und ganzen kann sich das Gehäuse äußerlich wirklich sehen lassen. Es trifft meinen persönlichen Geschmack sehr.
Dem Design würde ich angesichts der Verwirrung oben und dem Logo allerdings eher eine 1,5 geben.

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[B]2.1 Das Design Innen[/B]

Die Seitenteile abzunehmen war eine Kunst. Es zählt nicht in das Design mit ein aber Anwenderfreundlich ist dies nicht. Jemand der Angst hat etwas zu zerstören, würde das Gehäuse gar nicht ohne weiteres aufkriegen. Es gibt deutlich bessere Methoden, eine Gehäusewand so zu schließen, dass sie nicht in Schwingungen gerät. Selbst das tut diese Wand trotz starker Befestigung.

Innen hat das Gehäuse einen fast normalen Aufbau. Es ist sehr variabel gehalten, was ich persönlich wirklich gut finde. Nicht jedes Gehäuse kann so unkompliziert umfunktioniert werden. Beim Raufschauen weiß man direkt, wie man was an- und abbaut. Für jemanden, der das nicht oft gemacht hat aufjedenfall sehr Anwenderfreundlich.

Sehr auffällig sind die Festplatten"käfige" die nicht wie gewöhnlich aufeinandergereiht wie Käfige oder mit Schienen versehen sind. Sie sind frei hängend zur Seitenwand gerichtet was mir erst ein sehr mulmiges Gefühl gegeben hat. Es wirkte nicht sonderlich überlegt. Wenn man aber die Vorrichtung auf der anderen Seite ansieht und die Festplatte erst einmal eingebaut hat, merkt man schnell dass es nur ein Vorurteil war. Es hängt nichts und wackelt nichts. Ich war ziemlich erstaunt und positiv überrascht.

Die grünen Akzente innen fallen direkt ins Auge und sehen sehr gut aus. Die Kombination grün und schwarz ansich ist schon ein Königstier.

Leider waren die 5 1/4 Schächte wie immer aus dem Schiebe-Klack Design entworfen welche gerne Fingerschmerzen und genervte Momente hinterlassen. Dann doch
lieber auf normale Art festschrauben.
Für das Kabelmanagement kommen die gewohnten Gummis in den Einsatz die verhindern sollen, dass das Kabel an das Metall kommt und Reibungen verursacht. Diese

waren leider weniger positiv. Sie wirken sehr schön und schlicht aber haben die Tendenz sehr schnell rauszurutschen bei Durchführungen. Das kostet natürlich viel Zeit und Nerven beim Management der Kabel. Außerdem haben sie sehr beengte Positionierungen, welche für das "schönverlegen" der Kabel verhindert. Bei

manchen Mainboards kann man also das 24er ATX Kabel nicht direkt dort rausführen, wo auch die Buchse dafür ist. Schade.
An den Seitenwänden befinden sich Dämmmatten. Sie machen einen sehr guten Eindruck und sind in der Preisklasse durchaus angebracht. Das sind so ziemlich die einzigen Stellen wo gedämmt wird - was nicht heißen muss, dass es schlecht ist.
Die Lüfter sind grün gehalten und haben gesleevte Kabel. Sie wirken sehr edel und lassen sich gut bewegen.

Meine Bewertungen fällt also für das innere Design schlechter aus. Es hat seine Stärken und Schwächen.
Hierfür gebe ich eine glatte 2.

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[B]2.2 Materialwahl[/B]

Kurz und schmerzlos gesagt - die Materialwahl ist wie fast immer Metall und Plastik. Das Plastik hält sich in Grenzen.

Für die Materialwahl würde ich daher eine 1 geben. Man kann ja nicht alles aus Stahl machen.


[B]3.0 Die Verarbeitung[/B]

Die Verarbeitung ist sehr gut. Hier und da sind ein paar scharfe Kanten aber sie sind eher selten und an den Stellen wo die Hand weniger rumfleucht.
Das Gehäuse ansich hat sehr stabile Wände und Seitenteile. Es wackelt nirgends. Das Plastik hat eine sehr gute Verarbeitung - keine Auffälligen Patzer oder
Überschüssigen Reste.

Die Nieten sind einwandfrei und Ränder ordentlich verarbeitet.
Farbplatzer und Nasen waren gar nicht zu erkennen. Eine ordentliche Materialstärke ist überall vorhanden welche das Gehäuse formstabil lässt.
Was mich aber sehr gestört hat ist, dass das Gehäuse kaum richtig abschließt. Wer die LEDs nutzt weiß wovon ich spreche. Auf den Bildern ist das gut zu erkennen.

Was mich auch stört ist, dass es bei der Front zur Befestigung der Kabel ein Klebestreifen gibt. Dass dieser nach einem Jahr nicht mehr so klebt wie am Anfang ist hoffentlich klar...

Der Verarbeitung gebe ich damit eine 1,6.

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[B]
4.0 Die Montage[/B]

Für mich ist die Montage mitunter das Wichtigste überhaupt. Nicht nur die Freiheit was man gerne montieren möchte sondern auch, wie man es montiert. Häufig
sind viele Möglichkeiten gegeben etwas zu montieren aber die Wege dorthin sehr anstrengend und Zeitraubend. Nanoxia hat es im Coolforce 1 deutlich
vereinfacht.

Die Festplatten lassen sich sehr einfach montieren. Man nimmt den Einzelkäfig einfach ab, schraubt in Ruhe seine Festplatte oder SSD hinein und hängt es
einfach fertig in das Gehäuse. Wirklich tolles Gefühl. Klar geht das mit den Schienen noch schneller - aber mal ehrlich, sind die Käfige mit den Schienen
auch innerhalb von 10 Sekunden abgebaut und variabel?

Bei den 5 1/4 zoll Schächten wiederrum finde ich es grausam. Der Mechanismus mit "schieben" ist ein wirklich schlechte Idee. Mein erster Versuch ging zwar
gut tat aber ordentlich weh. Der zweite war so schwer, dass ich eine Männerhand dran gelassen hab - nichtmal die hat das ausgehalten.

Die Lüftermontage ist ziemlich einfach. Die Front unten anpacken und abziehen. Dann den Staubfilter entrasten und entnehmen - schon kann man die Lüfter
tauschen oder was man gern hätte. Auch der Hecklüfter lässt sich simpel anbringen, wie gewohnt.
Obere Lüfter werden ähnlich wie bei der Front angebracht. Nur dass es keinen Staubfilter gibt.

Bei Mainboardmontage gibt es nichts zu bemängeln. Wie gewohnt mit der Nuss die Abstände einschrauben, Mainboard reinlegen und anschrauben. Für einen Kühler
mit großer Backplate versorgt die großzügige Aussparung reichlich.
Das Netzteil lässt sich auch wunderbar anbringen - nur mit etwas mehr Druck arbeiten, da das Netzteil entkoppelt wird durch Gummifüße.


Die Montage verlief bis auf die 5 1/4 zoll Schächte also wunderbar. Dafür gibt es eine 1,4.

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[B]4.1 Zubehör[/B]

Beim Zubehör musste ich etwas staunen. Es lagen 2 Sata Verlängerungen bei - von Netzteil und Mainboard zur SSD/Festplatte/Laufwerk - gesleeved.
Eigentlich ein wirklich nettes Zubehör, wenn das Kabel zu kurz gerät oder man aufgrund von Sleeve sich dazu entscheidet. Allerdings haben die Sleeves ihre

Grenzen. Sie enden mit einem Schrumpfschlauch vor dem Stecker, sodass die farbigen Kabel am Ende zu sehen sind. Wer sich für die Optik entscheidet, würde
diese Kabel vermutlich nicht nutzen wollen, da die bunten Kabel kein schöner Anblick sind.

Es lag auch eine EPS Verlängerung bei - auch in sleeve. Leider auch hier, dasselbe Spiel. Da hätte man sich die Sleeves sparen können - ich war wirklich
enttäuscht aber dennoch überrascht - denn solche Verlängerungen sieht man nicht überall.

An Schrauben gab es:
1x Nuss für Abstandhalter
11x Abstandhalter (die normalen)
11x Mainboardschrauben (die ohne "Hut")
4x Netzteilschrauben
4x 5 1/4 Schrauben
12x SSD Schrauben (um 3 SSDs anzubringen)
15x 3,5 zoll Schrauben (um theoretisch 5 HDDs anzubringen - hab ich was übersehen?)
5x Kabelbinder

Was mir persönlich fehlt ist ein Speaker - der muss nicht hochwertig sein aber bei Mainboards liegen die mittlerweile kaum noch bei.
Ausserdem fehlen mir definitiv Schrauben für weitere Lüfter - nicht jeder Lüfter hat automatisch beiligende Schrauben.

Dem Zubehör gebe ich also eine 2.

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[B]4.2 Spezifikationen[/B]

Das Gehäuse bietet wie jedes andere auch Platz für Hardware. Nur wie viel und für was ist immer die Frage.
Ich vergleiche deswegen mit dem Enthoo Pro M von Phanteks, da es quasi fast diesselbe Preisklasse ist.

Dimension:
207 × 495 × 525 mm (B × H × T) (Nanoxia)
235 × 480 × 500 mm (B × H × T) (Phanteks)

Damit bietet das Nanoxia mehr in Höhe und Tiefe.

Gewicht:
9,9Kg (Nanoxia)
7,4Kg (Phanteks)

Das Nanoxia Gehäuse ist deutlich schwerer, dafür aber stabiler und gedämmt.


Lüfter:
Im Nanoxia kann man bis zu 7 Lüfter mit mindestens 120mm Größe verbauen.
Das Phanteks kann nur bis zu 5 aufnehmen.

Festplatten, 5 1/4 zoll Schächte und SSDs:
2x 5 1/4, 3x 3,5 zoll und 2x 2,5 zoll
oder 3 weitere SSDs wenn man sie in die 3,5 zoll Schächte baut. (Nanoxia)

1x 5 1/4, maximal 2x 3,5zoll oder maximal 4x 2,5 zoll. (Phanteks)

Im Schnitt also deutlich mehr Platz im Nanoxia.


CPU Lüfter Größe:
maximal 165mm (Nanoxia)
maximal 194mm (Phanteks)

Das Phanteks bietet also deutlich mehr Platz für die Kühlung der CPU.

Grafikkartenlänge:
maximal 425mm oder mit Festplattenhalterung nur 285mm (Nanoxia)
maximal 420mm oder mit Festplattenkäfig nur 300mm (Phanteks)

Auch hier bietet das Phanteks mehr Platz - auch wenn nicht viel.


Man sieht also, dass das Nanoxia doch mehr zu bieten hat und Qualitativ auf einer höheren Ebene zu positionieren ist.

Daher eine 1,3 für die Spezifikationen der Preisklasse und Größe.


[B]4.3 Platz und Extremfälle[/B]

Der Platz für Extremfälle ist wichtig. Jemand der eine riesige Grafikkarte oder einen riesigen CPU Kühler hat oder möchte braucht auch das richtige Gehäuse.
Um das zu testen habe ich meine GTX 1070 Hall Of Fame einplatziert um zu testen ob ich das riesige Flaggschiff mitsamt seiner Halterung einbauen kann.

Die Grafikkarte ist 317mm lang und passt wunderbar in das Coolforce 1 hinein insofern man den mittleren HDD Käfig entfernt. Leider jedoch bringt diese Karte
gute 1,3 Kg auf die Waage und sollte nach Möglichkeit gestützt werden. Deswegen bietet die Karte eine Haltestange an. Sie kann seitlich oder am Ende der
Karte angebracht werden. Leider passte die Stange weder an die Seite, noch ans Ende.

Für diesen Extremfall ist das Gehäuse dann doch nicht geeignet.
An CPU Kühler passt aber grade so der NH-D15 von Noctua hinein, das Flaggschiff unter den CPU Kühlern. Hier lässt das Gehäuse einen nicht einfach so stehen.

Dafür gibt es eine 2.

[URL=http://www.bilder-upload.eu [URL=http://www.bilder-upload.eu


[B]4.4 Das Handbuch[/B]

Beim Gehäuse liegt ein kleines Handbuch bei, welches in Deutsch und Englisch verfasst wurde. Es beinhaltet ein Inhaltsverzeichnis, welches sehr gut aufgebaut
ist. Hauptbestandteil ist natürlich die Anleitung zur Montage, welche für Anfänger natürlich nützlich sein könnte.
Was mir sofort auffiel ist, dass das Zubehör in keinster! Weise erwähnt wird. Ich finde dass das ein Muss ist und definitiv die Schrauben grafisch
dargestellt werden müssen. Wie soll jemand wissen, welche Schraube wohin gehört wenn er sowas zuvor noch nie gesehen hat?

Was ich auch nicht sehr gut fand war, dass im Handbuch keinerlei Informationen zu den I/O Kabeln vorhanden war. Klar wird in vielen Handbüchern der
Mainboardhersteller sowas sehr gut beschrieben - aber doppelt schadet doch nicht - oder?

Manche Abbildungen wie z.B. auf Seite 10 fand ich höchst amüsant. Jemand der keine Ahnung hat, wird damit ordentlich verwirrt.
Ansonsten fand ich das Handbuch kurz gehalten aber dennoch Informativ.
Dafür gibt es eine 2,5 aufgrund der fehlenden Inhalte die ich als wichtig erachte, wenn jemand zum ersten Mal seinen PC zusammensetzt.

[URL=http://www.bilder-upload.eu


[B]5.0 Die Leistung[/B]

Der wohl wichtigste Aspekt eines Gehäuses ist wohl die Leistung.
Vorweg gab es schonmal einen Test des Coolforce 2 - welches ähnliche Ergebnisse abliefert wie das Coolforce 1.

Ich habe 2 Gehäuse mit identischem Aufbau verwendet um den Test möglichst fair abzuhandeln.

Die Testkandidaten waren:
Gigabyte UD3P Rev 1.0
FX 6100 @Stockkühler
4GB RAM
GTX 1070 HOF
Be quiet! SP9 480W
Samsung 830 250GB

getestet in dem Coolforce 1 und dem Phanteks Enthoo Pro M.
Da im Coolforce 2x 140mm Lüfter und ein 120mm verbaut sind habe ich etwas ältere Industrials von Lian Li verwendet, mit dem selben Aufbau unter den gleichen
Bedingungen und Umdrehungen.

Prime 27.9 Blend test (default) als Stresstest für CPU und den Furmark Furry vom MSI Kombustor.

Ausgelesen wurde mit MSI Afterburner und HWInfo.

Die Lüfter vorne drehten mit 1000rpm.
Der hintere mit 600rpm.
CPU Kühler beim Coolforce 1 mit 3400 Umdrehungen,
beim Phanteks mit 2600.

Anzumerken ist, dass sich die CPU bei 50 grad bereits runtergetaktet hat und die Grafikkarte beim Nanoxia Coolforce extrem gebremst wurde, was dazu führte
dass die Grafikkarte die meiste Zeit nur bis zu 30% ausgelastet werden konnte und dennoch eine hohe Temperatur fuhr.




Der erste Eindruck der Lüfter sagten mir, dass Nanoxia ein Überdruck-Konzept anpeilte. Leider befinden sich vorne so gut wie gar keine! Einzugslöcher, sodass
die beiden großen Lüfter vorne gar keine Frischluft einziehen können.
Als ich beide Lüfter testweise deaktivierte und den Test wiederholte, konnte ich Temperaturtechnisch absolut keine Änderung feststellen. Fakt ist, dass die
Luftzirkulation gar nicht vorhanden ist und durch den hinteren Lüfter nur Unterdruck herrscht.

Schade, da habe ich besseres erwartet.

Hier gibts es eine 4,5.


[B]5.1 Lautstärke[/B]

Das Coolforce 1 bestitzt an den Füßen Gumminoppen, die Schwingungen an den Boden abgeben können, sowie 2 Dämmmatten an den Seitenwänden und viele
Entkopplungsgummis. Leider geriet das Gehäuse so stark in Schwingungen bei dem Stockkühler, dass das alles nichts half.
Es war subjektiv gesehen ein sehr unangenehmes Geräusch und durch die hohen Umdrehungen der Lüfter wirklich sehr laut.
Im Vergleich zum Phanteks aber war das Nanoxia trotz höherer Temperaturen noch deutlich leiser.

Es gibt also durchaus Verbesserungsbedarf.

Hier gibt es von mir eine 2 aufgrund dessen dass ich absichtlich den Stockkühler verwendete.


[B]6.0 Preis-/Leistungsverhältnis[/B]

Wenn man bedenkt, dass man ein gedämmtest mit bereits 3 ausgelieferten Lüftern ausgestattetes Gehäuse und ordentlicher Stärke erhält kann man sagen dass der
Preis von 82,02¤ (stand 21.12.16) durchaus gerechtfertigt wäre.
Das Gehäuse bietet durchaus eine Menge Platz, ein sauberes Bild und Möglichkeiten aber auch Schattenseiten, die berücksichtigt werden müssen.

Normal berücksichtige ich immer die Garantie mit ein in den Preis - da ich dazu aber keinerlei Informationen finde und bei Gehäusen generell eine Garantie
fast schon überflüssig ist lasse ich das außen vor.

Der Konkurrent Fractal Define R5 ist natürlich nochmal eine Ecke besser und bietet auch die Möglichkeit ein Fenster zu haben aber das Nanoxia ist einfach
günstiger im Vergleich. Wer also die 17¤ sparen möchte, kann auch zum Nanoxia greifen.

Was ich allerdings sehr bemängel ist die Luftzirkulation. Selbst das VG4-W konnte die Hardware besser kühlen - wenn auch ein bisschen Lauter. Hauptproblem
wird wohl die Front sein, da ist aufjedenfall Verbesserungsbedarf nötig.
Ansonsten finde ich subjetiv gesehen den Preis völlig in Ordnung für das was es zu bieten hat.

Von daher gebe ich eine 1,5.


[B]7.0 Haltbarkeit[/B]

Von der Haltbarkeit kann man nicht all zu viel erwähnen aber ich habe um das genauer zu testen einige Male ältere Hardware ein- und wieder ausgebaut um zu
schauen wie der Verschleiß ist. Das ganze habe ich 10x wiederholt und konnte keinerlei Abnutzungen erkennen, die entstanden sind, weil das Gehäuse eine
schlechte Qualität aufweist.

Im Vergleich: Beim VG4-W sind mir einige Kleinteile abgebrochen nachdem ich zum 6. Mal montiert habe.

Um darauf weiter einzugehen habe ich das Gehäuse auch 2x rumgetragen und bin mit rumgefahren. Wer behutsam mit umgeht, wird keinerlei Probleme in Sachen
Haltbarkeit herrausfinden.
Ein Dauerlauf der Lüfter (4 Tage) und LEDs hat bisher keine Fehler ergeben was nur gutes heißen kann.

Daher gebe ich der Haltbarkeit eine 1.


[B]7.1 Empfindlichkeit des Materials[/B]

Das Material ist nicht großartig empfindlich - an einer Stelle die man nicht gut sehen kann habe ich mit einem Schraubenzieher ein paar mal "lang gekratzt".
Es war kaum etwas zu sehen.
Beim Plastik war es prinzipiell genauso. Jedoch haben die Füße eine sehr empfindliche Oberfläche, welches durchaus nach ein paar mal rumschieben im Teppich
Kratzer hinterlässt und sie nicht mehr so glänzen lässt wie am ersten Tag.

Dafür gibt es eine 1,5.




[B]Aus der Endnote bildet sich also eine 1,8. (Falls ich mich nicht verrechnet hab)[/B]


Nochmal ein kleines Pro- und Contra Fazit:

[B]Pro:[/B]
schlichte Optik
viel Platz
gute Verarbeitung
gute Haltbarkeit
gutes Zubehör
gedämmt
3 Lüfter vorinstalliert

[B]Contra:[/B]
schlechte Luftzirkulation
Handbuch unvollständig
schlechtes Schnellinstallationssystem der 5 1/4 Schächte
kein anderer Deckel


Ich hoffe also, ihr konntet mein Review gut verfolgen, verstehen und hoffe auch, dass es euch gefallen hat! Mir jedenfalls machte es sehr viel Spaß und ich bin auch offen für weitere Tests.
Hoffentlich nimmt sich Nanoxia das alles zu Herzen und macht aus dem Gehäuse noch was besseres - und wenn nicht heute - dann halt in der nächsten Revision!
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5 5
     am 19.12.2016
Vor wenigen Tagen habe ich von Mindfactory ein nagelneues Nanoxia Coolforce 1, im Zuge der Testers&Keepers Aktion, zugeschickt bekommen. Es erreichte mich ein recht großer Karton, auf dem eine Zeichnung mit Beschriftung aller Teile des Gehäuses zu sehen ist.

Die erste Schwierigkeit hatte ich bereits beim auspacken, denn es war fast unmöglich das Gehäuse alleine oben aus der Schachtel zu ziehen, aber ich hatte zum Glück eine helfende Hand. Der erste Eindruck ist sehr wertig. Das Design überzeugt durch klare Linien, gute Spaltmaße, Front in matt-gebürsteter Optik und silberne vibrationsdämpfende Füße. Sehr positiv ist die abnehmbare Abdeckung für die Lüfter oder die Wasserkühlung, die sich in der Gehäusedecke befestigen lassen. Diese ist sehr präzise und ohne erkennbare Spalten eingepasst. Die Anschlüsse und Bedienelemente in der Gehäusedecke sind dort schön und sehr praktisch angebracht.

Die gedämmten Seitenteile sind mit jeweils zwei Thumbscrews befestigt und lassen sich beim ersten mal nur schwer aufschieben, sitzen aber dafür sehr fest am Gehäuse. Auf den ersten Blick wirkt innen alles sehr geräumig und aufgeräumt. Auf der Rückseite ist bereits ein Strang aus Kabeln, für die Stromversorgung und den Anschluss des Frontpanels, verlegt und mit Klettverschlüssen fixiert. Im Gehäuse befindet sich auch die Schachtel mit ausreichend vielen Schrauben, zwei abgewinkelten Sata Kombikabeln und einem Verlängerungskabel für die CPU Stromversorgung. Die beiliegende Anleitung, in Deutsch und Englisch, ist nur teilweise hilfreich und relativ knapp gehalten. Bis auf die frei hängenden Festplatten-Körbe, ist das gesamte Gehäuse sehr stabil und solide verarbeitet, ohne scharfe Kanten und Grate, nur der Schalter zur Gehäuselüftersteuerung wirkt etwas wackelig.

Nun zum Einbau der Komponenten. Die Mainboard-Abstandshalter-Positionen in der Anleitung passen nicht wirklich mit den beschrifteten Positionen auf dem Mainboard, die wiederum nicht mit den Bohrungen an meinem Mainboard übereinstimmen, zusammen. Es war also etwas Try&Error bis man die richtigen Positionen gefunden hat. Die Festplatten lassen sich problemlos in die entkoppelnden Körbe mit den beiliegenden Spezialschraube einauen. Das Netzteil lässt sich durch die zahlreichen Kabeldurchlässe sauber und ohne Kabelsalat einbauen. Ein sehr kritisches Teil, nämlich der Brocken 2 in der PCGH-Version, der nicht in mein altes Gehäuse, das Cooltek Antiphon, gepasst hat, passt auf den Millimeter genau hinein und soll damit nicht das einzige Teil bleiben, das nur sehr knapp im Gehäuse Platz findet. Die GTX 1070 Super Jetstream von Palit ist 285mm lang und das ist genau genau angegebene Maximallänge der Grafikkarte (mit dem Festplattenkäfig verbaut). Mit etwas Drücken und Ziehen und wenn man den Festplattenkäfig erst danach wieder einsetzt, passt die Grafikkarte auf den Millimeter genau hinein. Die SSD findet bequem hinter dem Mainboard platz. Einzig negativ ist, dass das Kabel für das Front-Audio leider etwas kurz ist und nur ganz knapp am Mainboard eingesteckt werden kann und der in der Front verbaute USB-C Anschluss nur zum durchschleifen des Rückseitigen Mainboard Anschlusses gedacht ist.

Endlich fertig verkabelt und unter Strom erstrahlt das elegante Nanoxia Logo in grün und die beiden in der Front verarbeiteten grünen LED-Leisten lassen sich per Taste ein und ausschalten, einzig die HDD-LED passt mit ihrer roten farbe nicht ganz ins Bild.
Fazit:
Das Gehäuse gefällt mir bis auf einige kleine Macken sehr gut und sieht mit der Beleuchtung und der matt-gebürsteten Vorderseite richtig gut aus. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und präzise. Es bietet genau genug Platz für meine Hardware und versorgt das ganze System mit ausreichend Frischluft. Das Kabelmanagement überzeugt mit vielen Kabeldruchlässen und Ösen für Kabelbinder. Mit den herausnehmbaren Käfigen und den zahlreichen Lufteinlässen ist das Gehäuse sehr flexibel und für einen Ausbau mit bis zu zwei Radiatoren für eine Wasserkühlung bestens geeignet. Meines Erachtens erhält man für einen absolut angemessenen Preis ein grundsolides PC-Gehäuse für Gaming und anspruchsvolles Arbeiten.

Positiv:
Hohe Verarbeitungsqualität
ausreichend Platz
Wakü ready
schönes Kabelmanagement
regelbare Gehäuselüfter
Dämmung
Belüftung
Preis von nur 82¤ (Stand 19.12.16)

Negativ:
klemmende Seitenteile
wackeliger Schalter für die Lüftersteuerung
USB-C Stecker mit externem Anschluss
rote Festplatten LED
relativ schwer

Ich kann dieses Gehäuse auf alle Fälle wärmstens Empfehlen und finde den Preis sehr angemessen.

Dankeschön an das Mindfactory-Team für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk.
    
  

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