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MSI MPG CoreLiquid P13 360 schwarz All-in-One

Artikelnummer 9222321

EAN 4711377321310    SKU 306-7ZWGA11-L80

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    Niederlande
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MSI MPG CoreLiquid P13 360 schwarz All-in-One

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über 50 verkauft
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Artikelbeschreibung

Seit dem 07.08.2025 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: MPG CoreLiquid P13 360 schwarz
Typ: All-in-One
Sockel: 1700, 1851, AM4, AM5

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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3 5
     am 11.06.2026
Produkttester
MSI MPG CoreLiquid P13 360


Allgemeines:

Ich habe die MSI MPG CoreLiquid P13 360 im Rahmen des Testers Keepers Programm von MindFactory kostenlos erhalten. Dieses Review spiegelt allerdings meine persönliche Meinung, positiv wie negativ, wider. MindFactory hat keinen Einfluss auf dieses Review genommen.

Lieferumfang:

Die MSI MPG CoreLiquid P13 360 ist eine All-in-One Wasserkühlung mit einem 360mm großen Radiator und einem Display auf dem Pumpenkopf. Unterstützt werden alle gängigen/aktuellen Sockel wie AM4 und AM5, sowie die Sockel Intel LGA 1700 und 1851. Alles wird einbaubereit geliefert. Das befestigen der Lüfter entfällt. Diese sind bereits auf dem Radiator montiert.
Neben dem Montagematerial für die verschiedenen Sockel wird eine Plastikmanschette mitgeliefert, welche die Uni-Bracket abdecken soll, sowie ein Adapter von einem JAF 1-Stecker (MSI eigener Lüfter-Anschluss) auf einen 4-Pin-PWM-Anschluss und einen 3-Pin ARGB Anschluss.
Zu guter Letzt wird der Lieferumfang durch eine Portion Wärmeleitpaste ergänzt.

Verarbeitung und Design:

Die Verarbeitung ist, MSI typisch, gewohnt gut. Dies ist bereits die zweite AIO von MSI, die ich nutze. In meinem aktuellen System befindet sich, neben einem MSI Mainboard, noch eine MSI Grafikkarte. Nie gab es was in Sachen Verarbeitungsqualität zu meckern. Man findet an der AIO, insbesondere am Radiator oder am Montagematerial keine scharfen Kanten. Einziger Wermutstropfen sind die Lamellen des Radiators. Ich musste für die Montage die vorinstallierten Lüfter abschrauben. Dabei stellte ich fest, dass die Lamellen an drei Stellen etwas verbogen waren. Beeinträchtigt nicht die Funktion, schmälert aber den insgesamt sehr guten Gesamteindruck etwas.

Die Schläuche von der Pumpe zum Radiator sind knapp 40cm lang und somit lang genug um den Radiator in der Front oder am Gehäusedeckel zu montieren. Da mein Gehäuse im Deckel nur einen Radiator bis maximal 280mm aufnehmen kann, habe ich mich für eine Montage in der Front entschieden. Die Schläuche sind sehr wertig gesleevt und verlassen den Pumpenkopf an der Unterseite. Für mehr Variabilität sind die Schläuche am Pumpenkopf mit 90 Grad gewinkelten und drehbaren Verbindungsstücken angeschlossen. Schönes Detail ist, dass alle Kabel für den Anschluss der Lüfter, der Pumpe und des Displays unter dem Sleeve der Schläuche zum Radiator entlang geführt werden. Dies sorgt für einen aufgeräumten Look am Pumpenkopf.

Hier kommen wir auch direkt zu meinem ersten Kritikpunkt:

Die Kabel haben unterschiedliche Längen. Das Anschlusskabel für das Display und die Lüfter ist sehr großzügig dimensioniert. Das Kabel für den Pumpenanschluss ist deutlich kürzer.

Um zu erklären warum das problematisch sein kann, muss ich etwas ausholen. In den meisten Gehäusen im ATX Format gibt es drei Möglichkeiten eine AIO einzubauen. So kann in den meisten Fällen der Radiator im Deckel verbaut werden. Für diesen Fall ist das Kabel der Pumpe lang genug, da die Schläuche in der Regel zur Front geführt werden und sich der Anschluss für die Pumpe rechts oben am Mainboard befindet. Die beiden anderen Kabel sind so lang, dass man bei einem MSI-Board den EZ-Conn-Anschluss unten spielend erreichen kann. Gleiches gilt für die USB-Anschlüsse auf dem Board um das Display anzuschließen.

Für den Einbau in der Front gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum Einen kann man den Radiator so einbauen, dass die Schläuche nach oben zeigen. Ist nicht optimal, aber manchmal nicht anders zu lösen. Auch in diesem Fall sind alle Kabel lang genug.

Zum Anderen kann man den Radiator aber auch umdrehen, so dass die Schläuche nach unten geführt werden. Dies wäre die 1A Lösung für einen Einbau in der Front, da so ein plätscherndes Geräusch der Kühlflüssigkeit im Radiator verhindert werden kann, wenn über längere Zeit die Kühlflüssigkeit durch die Schläuche diffundiert.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Da die Kabel durch den Sleeve der Schläuche zum Radiator geführt werden, kommen sie, beim Einbau mit den Schläuchen nach unten, an einer ungünstigen Position heraus. Vielleicht reicht die Länge des Kabel gerade um die Pumpe anzuschließen, hinter dem Mainboard entlang ist dann aber definitiv nicht möglich. Wer den Radiator also wie ich in der Front und mit den Schläuchen nach unten einbauen will, benötigt ein Verlängerungskabel für 4-Pin-PWM-Anschlüsse. Ein solches Kabel bekommt man für ein paar Euro hier im Shop. Ist kein Beinbruch, sollte man aber mal gehört haben.

Auf dem Radiator sind bereits ab Werk drei 120mm ARGB Lüfter mit Cyclo-Blade-9 Design verbaut. Die Rotoren sind weiß gehalten und geben sämtliche Farbeffekte gut und kräftig wieder.

Besonders schön ist die unsichtbare Verkabelung per Daisychain. Am Radiator verlässt nur ein Kabel für den Anschluss der Lüfter den Sleeve. Dieses Kabel ist mit einem JAF 1-Stecker ausgestattet für EZ-Conn-Anschlüsse, einem MSI eigenen Anschluss, der den Vorteil hat, dass sowohl die Einstellungen der Drehzahlen und der ARGB Beleuchtung mit nur einem Kabel gesteuert werden können.

Die Drehzahl wird für alle drei Lüfter gleich geregelt. Die Farben und Effekte der ARGB Beleuchtung können hingegen für jeden Lüfter individuell gesteuert werden.

Kommen wir zum optischen Highlight der AIO, dem Pumpenkopf. Der Pumpenkopf verfügt über ein 2,1 Zoll großes LCD-Display. Dieses ist rund, wie der Pumpenkopf auch, und kann sämtliche Systeminformationen anzeigen. Von der CPU-Temperatur, der GPU-Auslastung bis hin zur Uhrzeit.
Aber damit nicht genug. Auch eigene Inhalte lassen sich auf dem Display abspielen, sei es als gespeicherte Video-Datei auf dem Rechner oder als YouTube-Link. Man kann das Display sogar als weiteren Monitor einbinden. Ich habe es mal ausprobiert, aber das erscheint mir mehr technische Spielerei, als wirklich einen nutzbaren Anwendungsfall zu erzeugen.

Gesteuert werden alle Funktionen mit der MSI eigenen Software MSI Center. Die Installation des Displays, sowie die Steuerung der Displayeffekte, aber auch der Lüfter-Drehzahlen und ARGB Effekte gelingt auf Anhieb. MSI Center nimmt euch bei der Erstinstallation des Displays an die Hand und führt euch Schritt für Schritt durch die Installation. Dafür einfach das Plug In EZ Display im MSI Center herunterladen.

Das Design des Pumpenkopfes gefällt mir ausgesprochen gut. Ein weiteres kleines, aber feines Detail ist die mitgelieferte EZ-Cap. Eine Kunststoffabdeckung, welche die Uni-Bracket, die Sockel-Montage-Klammer, fast vollständig abdeckt und für einer sehr cleane Optik sorgt.

In der Vergangenheit nutzte ich eine MSI MAG Coreliquid A15 360, welche ebenfalls über das Uni-Bracket-System verfügt. Auch, wenn ich mit der Leistung dieser AIO zufrieden war, hat mich immer wieder gestört, dass man auf die Uni-Bracket schaut. Insbesondere auf Bohrungen und Löcher, die man gar nicht für seinen Sockel benötigt.

Hier hat MSI nachgebessert. Gehalten wird die EZ-Cap durch Magnete. Einfach aufstecken, fertig.

Kühlleistung:

Die AIO muss in meinem Rechner einen 7800X3D kühlen und das tut sie sehr zuverlässig. Dieser Prozessor ist bekannt für seine moderate Abwärme. Erst bei einer CPU-Temperatur von 90 Grad kommt es zum sogenannten Thermal Throtteling und der Prozessor fährt die Leistung herunter, um ein Überhitzen zu verhindern. Aber so weit kommt es natürlich nicht mit dieser AIO.

Da ich ein Verfechter leiser Systeme bin, auch wenn ich mit viel mit Headset spiele, habe ich die Drehzahl aller Gehäuselüfter und der Lüfter der AIO auf ca. 1000 Umdrehungen pro Minute (RPM) normiert.

Bei dieser Drehzahl vernimmt man ein leises, aber nicht störendes Rauschen. Die Pumpengeschwindigkeit habe ich nicht reglementiert. Im IDLE-Betrieb sind die Lüfter der Grafikkarte abgestellt. So kann man auch das sonore Drehgeräusch der Pumpe wahrnehmen. Dies ist aber für meine Ohren nicht störend.

Nun aber zu den Temperaturen. Ich habe ARC-Raiders auf WHQD mit epischen Grafikeinstellungen und vollem Raytracing gespielt.

Im Maximum erreicht die CPU ca. 65 Grad und ist somit noch sehr weit von den oben erwähnten 90 Grad entfernt.

Bei älteren Titeln, wie z.B. Helldivers II (höchste Details in den Grafikeinstellungen), pendelte sich die Temperatur bei ca. 60 bis 65 Grad ein. Abgesehen von kurzen Ladezeiten. Hier war die Temperatur kurzfristig höher.

Wenn Lautstärke keine Rolle spielt und man die Drehzahl der Lüfter erhöht, sind spielend deutlich niedrigere Temperaturen möglich.

Fazit:

In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. MSI hat wieder auf die bekannte Uni-Bracket gesetzt. Diese macht die Montage spielend einfach für alle gängigen Sockel. Um diese Klammer abzudecken, wird die AIO mit einer Plastikmanschette geliefert, welche mit Magneten auf die Klammer aufgesteckt wird. Sorgt ganz einfach für eine cleane Optik.

Das Highlight ist natürlich das Display auf dem Pumpenkopf. Man kann sich Systeminformationen anzeigen lassen, eigene Videos abspielen oder auch YouTube-Links implementieren und diese abspielen. Optisch ist das ein absoluter Hingucker.

Das Geräusch der Pumpe ist bei geringen Drehzahlen wahrnehmbar, aber nicht störend. Und ich bin ziemlich pingelig, wenn es um Dinge wie Lautstärke geht.

Auch die Kühlleistung kann überzeugen. Selbst, wenn man die Drehzahlen der Lüfter ziemlich weit runterdreht, hält die AIO euren Prozessor kühl.

Ein Pluspunkt sind die vormontierten Lüfter, welche per Daisychain miteinander verkabelt sind. Über einen JAF 1 Anschluss lässt sich die Drehzahl von drei Lüftern regeln und jeder einzelne der Lüfter in Effekt und Farbe steuern. Habt ihr kein MSI Mainboard mit EZ-Conn-Anschluss liefert MSI einen Adapter mit.

Die Schläuche sind wertig gesleevt und die Anschlusskabel der AIO durch den Sleeve zum Radiator zu führen, sorgt wie die Plastikmanschette zur Abdeckung der Uni-Bracket, für eine schlichte und aufgeräumte Optik.

Kommen wir zu meinen Kritikpunkten.

Die Länge des Anschlusskabels für die Pumpe ist recht kurz. Baut man den Radiator in der Front mit den Schläuchen nach unten ein (so wie es optimal wäre), dann ist das Kabel mit einem ordentlichen Kabelmanagement einfach zu kurz um den Pumpenanschluss am Mainboard oben rechts zu erreichen. Die übrigen Kabel sind lang genug um sie hinter dem Mainboard entlangzuführen. Warum hat man denn das Pumpenkabel so kurz gemacht? Hier ist man gezwungen ein Adapterkabel zu kaufen. Gleiches gilt für die ein oder andere verbogene Lamelle des Radiators. Das passiert leider sehr schnell, mindert nicht die Kühlleistung, wohl aber ein wenig den Gesamteindruck.

Nun zum, wie ich finde, größten Makel der AIO. Dazu muss ich zunächst erklären wie mein Setup aussieht. Ich nutze zwei Monitore, wie es sicherlich einige Gamer tun. Der rechte Monitor ist mein Hauptmonitor auf dem ich spiele, der linke Monitor wird für andere Anwendungen genutzt. Das Display der AIO wird in der Systemsteuerung als dritter Monitor erkannt. In den Anzeigeneinstellungen habe ich diesen "dritten Monitor" zunächst ganz rechts platziert.

Wie bereits beschrieben habe ich die AIO in verschiedenen Spielen getestet um die erzielten Temperaturen anzusehen. Neben aktuellen Triple AAA Titeln, habe ich mich durch diverse ältere Titel gespielt. Mit einer einzigen Ausnahme passierte während des Spielens folgendes:

Wenn ich auf dem rechten Monitor, auf dem ich spielte, den Mauszeiger an dessen linken Rand bewegte, wo mein zweiter, linker, Monitor steht, verließ der Mauszeiger ständig das geöffnete Spiel und bewegte sich auf dem linken Monitor weiter. So als würde man mit dem Shortcut Alt + Tab eine andere, im Hintergrund geöffnete Anwendungen aufrufen wollen. Das führte in kompetitiven Spielen dazu, dass der Charakter einfach stehenblieb und nicht selten ging die Runde dadurch verloren.

Ich stellte dies zunächst bei Arc Raiders, aber auch in anderen Titeln wie Spiderman Remastered oder The Witcher 3 fest. Einzig in Helldivers II funktionierte alles wie es sollte. Nach einigen Internet-Recherchen handelte es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock

Ich habe also mit dem MSI und Mindfactory Kundensupport Kontakt aufgenommen. Beide haben immer sehr zügig geantwortet und waren sehr engagiert beim Versuch mir zu helfen. Auch MSI bestätigte, dass es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock handeln könnte und bot mir diverse Lösungsvorschläge an, die dieses Problem aber nicht beheben konnten. Laut MSI gibt es aktuell kein Treiber-Update für dieses Produkt.

Ich kann ausschließen, dass es an einem falschen Einbau liegt und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es an dem Display der AIO liegt, da ich aktuell einen Luftkühler verwende und bereits eine AIO ohne Display benutzt habe. Dann tritt dieses Problem nicht auf. Nutzt man nur einen Monitor funktioniert die alles so wie es soll. Es muss also an der Kombination aus dem Display der AIO und einem zweiten Monitor liegen.

Würde das oben beschriebe Problem mit dem Cursor Lock nicht bestehen, würde ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen für alle, die eine AIO mit einer sehr soliden Kühlleistung, einer guten Verarbeitung, ein schönen Optik und einem Display wollen, insbesondere vor dem Hintergrund des Preises von ca. 150¤.

Doch unter den genannten Umständen kann ich die AIO nicht für Nutzer mehrere Monitore empfehlen.
    
  
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     am 11.06.2026
Produkttester
MSI MPG CoreLiquid P13 360


Allgemeines:

Ich habe die MSI MPG CoreLiquid P13 360 im Rahmen des Testers Keepers Programm von MindFactory kostenlos erhalten. Dieses Review spiegelt allerdings meine persönliche Meinung, positiv wie negativ, wider. MindFactory hat keinen Einfluss auf dieses Review genommen.

Lieferumfang:

Die MSI MPG CoreLiquid P13 360 ist eine All-in-One Wasserkühlung mit einem 360mm großen Radiator und einem Display auf dem Pumpenkopf. Unterstützt werden alle gängigen/aktuellen Sockel wie AM4 und AM5, sowie die Sockel Intel LGA 1700 und 1851. Alles wird einbaubereit geliefert. Das befestigen der Lüfter entfällt. Diese sind bereits auf dem Radiator montiert.
Neben dem Montagematerial für die verschiedenen Sockel wird eine Plastikmanschette mitgeliefert, welche die Uni-Bracket abdecken soll, sowie ein Adapter von einem JAF 1-Stecker (MSI eigener Lüfter-Anschluss) auf einen 4-Pin-PWM-Anschluss und einen 3-Pin ARGB Anschluss.
Zu guter Letzt wird der Lieferumfang durch eine Portion Wärmeleitpaste ergänzt.

Verarbeitung und Design:

Die Verarbeitung ist, MSI typisch, gewohnt gut. Dies ist bereits die zweite AIO von MSI, die ich nutze. In meinem aktuellen System befindet sich, neben einem MSI Mainboard, noch eine MSI Grafikkarte. Nie gab es was in Sachen Verarbeitungsqualität zu meckern. Man findet an der AIO, insbesondere am Radiator oder am Montagematerial keine scharfen Kanten. Einziger Wermutstropfen sind die Lamellen des Radiators. Ich musste für die Montage die vorinstallierten Lüfter abschrauben. Dabei stellte ich fest, dass die Lamellen an drei Stellen etwas verbogen waren. Beeinträchtigt nicht die Funktion, schmälert aber den insgesamt sehr guten Gesamteindruck etwas.

Die Schläuche von der Pumpe zum Radiator sind knapp 40cm lang und somit lang genug um den Radiator in der Front oder am Gehäusedeckel zu montieren. Da mein Gehäuse im Deckel nur einen Radiator bis maximal 280mm aufnehmen kann, habe ich mich für eine Montage in der Front entschieden. Die Schläuche sind sehr wertig gesleevt und verlassen den Pumpenkopf an der Unterseite. Für mehr Variabilität sind die Schläuche am Pumpenkopf mit 90 Grad gewinkelten und drehbaren Verbindungsstücken angeschlossen. Schönes Detail ist, dass alle Kabel für den Anschluss der Lüfter, der Pumpe und des Displays unter dem Sleeve der Schläuche zum Radiator entlang geführt werden. Dies sorgt für einen aufgeräumten Look am Pumpenkopf.

Hier kommen wir auch direkt zu meinem ersten Kritikpunkt:

Die Kabel haben unterschiedliche Längen. Das Anschlusskabel für das Display und die Lüfter ist sehr großzügig dimensioniert. Das Kabel für den Pumpenanschluss ist deutlich kürzer.

Um zu erklären warum das problematisch sein kann, muss ich etwas ausholen. In den meisten Gehäusen im ATX Format gibt es drei Möglichkeiten eine AIO einzubauen. So kann in den meisten Fällen der Radiator im Deckel verbaut werden. Für diesen Fall ist das Kabel der Pumpe lang genug, da die Schläuche in der Regel zur Front geführt werden und sich der Anschluss für die Pumpe rechts oben am Mainboard befindet. Die beiden anderen Kabel sind so lang, dass man bei einem MSI-Board den EZ-Conn-Anschluss unten spielend erreichen kann. Gleiches gilt für die USB-Anschlüsse auf dem Board um das Display anzuschließen.

Für den Einbau in der Front gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum Einen kann man den Radiator so einbauen, dass die Schläuche nach oben zeigen. Ist nicht optimal, aber manchmal nicht anders zu lösen. Auch in diesem Fall sind alle Kabel lang genug.

Zum Anderen kann man den Radiator aber auch umdrehen, so dass die Schläuche nach unten geführt werden. Dies wäre die 1A Lösung für einen Einbau in der Front, da so ein plätscherndes Geräusch der Kühlflüssigkeit im Radiator verhindert werden kann, wenn über längere Zeit die Kühlflüssigkeit durch die Schläuche diffundiert.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Da die Kabel durch den Sleeve der Schläuche zum Radiator geführt werden, kommen sie, beim Einbau mit den Schläuchen nach unten, an einer ungünstigen Position heraus. Vielleicht reicht die Länge des Kabel gerade um die Pumpe anzuschließen, hinter dem Mainboard entlang ist dann aber definitiv nicht möglich. Wer den Radiator also wie ich in der Front und mit den Schläuchen nach unten einbauen will, benötigt ein Verlängerungskabel für 4-Pin-PWM-Anschlüsse. Ein solches Kabel bekommt man für ein paar Euro hier im Shop. Ist kein Beinbruch, sollte man aber mal gehört haben.

Auf dem Radiator sind bereits ab Werk drei 120mm ARGB Lüfter mit Cyclo-Blade-9 Design verbaut. Die Rotoren sind weiß gehalten und geben sämtliche Farbeffekte gut und kräftig wieder.

Besonders schön ist die unsichtbare Verkabelung per Daisychain. Am Radiator verlässt nur ein Kabel für den Anschluss der Lüfter den Sleeve. Dieses Kabel ist mit einem JAF 1-Stecker ausgestattet für EZ-Conn-Anschlüsse, einem MSI eigenen Anschluss, der den Vorteil hat, dass sowohl die Einstellungen der Drehzahlen und der ARGB Beleuchtung mit nur einem Kabel gesteuert werden können.

Die Drehzahl wird für alle drei Lüfter gleich geregelt. Die Farben und Effekte der ARGB Beleuchtung können hingegen für jeden Lüfter individuell gesteuert werden.

Kommen wir zum optischen Highlight der AIO, dem Pumpenkopf. Der Pumpenkopf verfügt über ein 2,1 Zoll großes LCD-Display. Dieses ist rund, wie der Pumpenkopf auch, und kann sämtliche Systeminformationen anzeigen. Von der CPU-Temperatur, der GPU-Auslastung bis hin zur Uhrzeit.
Aber damit nicht genug. Auch eigene Inhalte lassen sich auf dem Display abspielen, sei es als gespeicherte Video-Datei auf dem Rechner oder als YouTube-Link. Man kann das Display sogar als weiteren Monitor einbinden. Ich habe es mal ausprobiert, aber das erscheint mir mehr technische Spielerei, als wirklich einen nutzbaren Anwendungsfall zu erzeugen.

Gesteuert werden alle Funktionen mit der MSI eigenen Software MSI Center. Die Installation des Displays, sowie die Steuerung der Displayeffekte, aber auch der Lüfter-Drehzahlen und ARGB Effekte gelingt auf Anhieb. MSI Center nimmt euch bei der Erstinstallation des Displays an die Hand und führt euch Schritt für Schritt durch die Installation. Dafür einfach das Plug In EZ Display im MSI Center herunterladen.

Das Design des Pumpenkopfes gefällt mir ausgesprochen gut. Ein weiteres kleines, aber feines Detail ist die mitgelieferte EZ-Cap. Eine Kunststoffabdeckung, welche die Uni-Bracket, die Sockel-Montage-Klammer, fast vollständig abdeckt und für einer sehr cleane Optik sorgt.

In der Vergangenheit nutzte ich eine MSI MAG Coreliquid A15 360, welche ebenfalls über das Uni-Bracket-System verfügt. Auch, wenn ich mit der Leistung dieser AIO zufrieden war, hat mich immer wieder gestört, dass man auf die Uni-Bracket schaut. Insbesondere auf Bohrungen und Löcher, die man gar nicht für seinen Sockel benötigt.

Hier hat MSI nachgebessert. Gehalten wird die EZ-Cap durch Magnete. Einfach aufstecken, fertig.

Kühlleistung:

Die AIO muss in meinem Rechner einen 7800X3D kühlen und das tut sie sehr zuverlässig. Dieser Prozessor ist bekannt für seine moderate Abwärme. Erst bei einer CPU-Temperatur von 90 Grad kommt es zum sogenannten Thermal Throtteling und der Prozessor fährt die Leistung herunter, um ein Überhitzen zu verhindern. Aber so weit kommt es natürlich nicht mit dieser AIO.

Da ich ein Verfechter leiser Systeme bin, auch wenn ich mit viel mit Headset spiele, habe ich die Drehzahl aller Gehäuselüfter und der Lüfter der AIO auf ca. 1000 Umdrehungen pro Minute (RPM) normiert.

Bei dieser Drehzahl vernimmt man ein leises, aber nicht störendes Rauschen. Die Pumpengeschwindigkeit habe ich nicht reglementiert. Im IDLE-Betrieb sind die Lüfter der Grafikkarte abgestellt. So kann man auch das sonore Drehgeräusch der Pumpe wahrnehmen. Dies ist aber für meine Ohren nicht störend.

Nun aber zu den Temperaturen. Ich habe ARC-Raiders auf WHQD mit epischen Grafikeinstellungen und vollem Raytracing gespielt.

Im Maximum erreicht die CPU ca. 65 Grad und ist somit noch sehr weit von den oben erwähnten 90 Grad entfernt.

Bei älteren Titeln, wie z.B. Helldivers II (höchste Details in den Grafikeinstellungen), pendelte sich die Temperatur bei ca. 60 bis 65 Grad ein. Abgesehen von kurzen Ladezeiten. Hier war die Temperatur kurzfristig höher.

Wenn Lautstärke keine Rolle spielt und man die Drehzahl der Lüfter erhöht, sind spielend deutlich niedrigere Temperaturen möglich.

Fazit:

In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. MSI hat wieder auf die bekannte Uni-Bracket gesetzt. Diese macht die Montage spielend einfach für alle gängigen Sockel. Um diese Klammer abzudecken, wird die AIO mit einer Plastikmanschette geliefert, welche mit Magneten auf die Klammer aufgesteckt wird. Sorgt ganz einfach für eine cleane Optik.

Das Highlight ist natürlich das Display auf dem Pumpenkopf. Man kann sich Systeminformationen anzeigen lassen, eigene Videos abspielen oder auch YouTube-Links implementieren und diese abspielen. Optisch ist das ein absoluter Hingucker.

Das Geräusch der Pumpe ist bei geringen Drehzahlen wahrnehmbar, aber nicht störend. Und ich bin ziemlich pingelig, wenn es um Dinge wie Lautstärke geht.

Auch die Kühlleistung kann überzeugen. Selbst, wenn man die Drehzahlen der Lüfter ziemlich weit runterdreht, hält die AIO euren Prozessor kühl.

Ein Pluspunkt sind die vormontierten Lüfter, welche per Daisychain miteinander verkabelt sind. Über einen JAF 1 Anschluss lässt sich die Drehzahl von drei Lüftern regeln und jeder einzelne der Lüfter in Effekt und Farbe steuern. Habt ihr kein MSI Mainboard mit EZ-Conn-Anschluss liefert MSI einen Adapter mit.

Die Schläuche sind wertig gesleevt und die Anschlusskabel der AIO durch den Sleeve zum Radiator zu führen, sorgt wie die Plastikmanschette zur Abdeckung der Uni-Bracket, für eine schlichte und aufgeräumte Optik.

Kommen wir zu meinen Kritikpunkten.

Die Länge des Anschlusskabels für die Pumpe ist recht kurz. Baut man den Radiator in der Front mit den Schläuchen nach unten ein (so wie es optimal wäre), dann ist das Kabel mit einem ordentlichen Kabelmanagement einfach zu kurz um den Pumpenanschluss am Mainboard oben rechts zu erreichen. Die übrigen Kabel sind lang genug um sie hinter dem Mainboard entlangzuführen. Warum hat man denn das Pumpenkabel so kurz gemacht? Hier ist man gezwungen ein Adapterkabel zu kaufen. Gleiches gilt für die ein oder andere verbogene Lamelle des Radiators. Das passiert leider sehr schnell, mindert nicht die Kühlleistung, wohl aber ein wenig den Gesamteindruck.

Nun zum, wie ich finde, größten Makel der AIO. Dazu muss ich zunächst erklären wie mein Setup aussieht. Ich nutze zwei Monitore, wie es sicherlich einige Gamer tun. Der rechte Monitor ist mein Hauptmonitor auf dem ich spiele, der linke Monitor wird für andere Anwendungen genutzt. Das Display der AIO wird in der Systemsteuerung als dritter Monitor erkannt. In den Anzeigeneinstellungen habe ich diesen "dritten Monitor" zunächst ganz rechts platziert.

Wie bereits beschrieben habe ich die AIO in verschiedenen Spielen getestet um die erzielten Temperaturen anzusehen. Neben aktuellen Triple AAA Titeln, habe ich mich durch diverse ältere Titel gespielt. Mit einer einzigen Ausnahme passierte während des Spielens folgendes:

Wenn ich auf dem rechten Monitor, auf dem ich spielte, den Mauszeiger an dessen linken Rand bewegte, wo mein zweiter, linker, Monitor steht, verließ der Mauszeiger ständig das geöffnete Spiel und bewegte sich auf dem linken Monitor weiter. So als würde man mit dem Shortcut Alt + Tab eine andere, im Hintergrund geöffnete Anwendungen aufrufen wollen. Das führte in kompetitiven Spielen dazu, dass der Charakter einfach stehenblieb und nicht selten ging die Runde dadurch verloren.

Ich stellte dies zunächst bei Arc Raiders, aber auch in anderen Titeln wie Spiderman Remastered oder The Witcher 3 fest. Einzig in Helldivers II funktionierte alles wie es sollte. Nach einigen Internet-Recherchen handelte es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock

Ich habe also mit dem MSI und Mindfactory Kundensupport Kontakt aufgenommen. Beide haben immer sehr zügig geantwortet und waren sehr engagiert beim Versuch mir zu helfen. Auch MSI bestätigte, dass es sich um ein Problem mit dem Cursor Lock handeln könnte und bot mir diverse Lösungsvorschläge an, die dieses Problem aber nicht beheben konnten. Laut MSI gibt es aktuell kein Treiber-Update für dieses Produkt.

Ich kann ausschließen, dass es an einem falschen Einbau liegt und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es an dem Display der AIO liegt, da ich aktuell einen Luftkühler verwende und bereits eine AIO ohne Display benutzt habe. Dann tritt dieses Problem nicht auf. Nutzt man nur einen Monitor funktioniert die alles so wie es soll. Es muss also an der Kombination aus dem Display der AIO und einem zweiten Monitor liegen.

Würde das oben beschriebe Problem mit dem Cursor Lock nicht bestehen, würde ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen für alle, die eine AIO mit einer sehr soliden Kühlleistung, einer guten Verarbeitung, ein schönen Optik und einem Display wollen, insbesondere vor dem Hintergrund des Preises von ca. 150¤.

Doch unter den genannten Umständen kann ich die AIO nicht für Nutzer mehrere Monitore empfehlen.
    
  
3 5
     am 24.01.2026
Verifizierter Kauf
Die P13 leistet gute Arbeit und Kühlt gut auf meinem Ryzen 7 9800X3D. Die Montage war auch simpel und ohne Probleme.
Einzig die Software (MSI Center) macht große Probleme: Eingestellte Werte und Anzeigen werden nicht übernommen, und falls doch sind sie nach dem nächsten Systemneustart wieder weg. Der Videoplayer funktioniert auch kaum bis gar nicht. Der "Bildschirmschoner" mit Datum und Uhrzeit funktioniert einwandfrei, aber das ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache.
    
  

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