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Artikelbeschreibung

Seit dem 11.04.2018 im Sortiment

Nur wer innovativ bleibt, kommt voran. Ein Leitsatz den sich die Produktentwickler aus dem Hause THERMALRIGHT nicht nur zur Aufgabe, sondern zur Philosophie gemacht haben. Ein Beweis dafür ist der neue CPU Kühler mit dem stolzen Namen ARO-M14 Orange.

Der 140 x 152 x 26,5 mm große Lüfter wird über den 4-Pin PWM angeschlossen und trägt maßgeblich dazu bei, dass die CPU niemals an Coolness einbüßen muss. Beeindruckend hierbei ist, dass trotz der hohen Drehzahl von 300 - 1.300 U/min und einer damit zustande kommenden Förderleistung von 28,7 - 125 Kubikmeter in der Stunde der Geräuschpegel auf ein wirklich angenehmes und mehr als aushaltbares Level gehalten wird. Mit 15 - 21 dBa ist die Lautstärke ARO-M14 Orange in etwa mit dem Ticken einer Armbanduhr vergleichbar. Für eine optimale Wärmeabfuhr, weg vom Prozessor und hin zu den Kühlrippen, sorgt die 6 x 6 mm Heatpipe.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: ARO-M14 AMD Ryzen CPU Kühler orange
für folgende Sockel geeignet: AM4
Bauart: Tower Kühler
Lüfter vorhanden: Ja
Lüfter dB(A): 15-21 dB(A)
Lüfter U/min: 300-1300 U/min
Luftfördermenge: 28.7-125 m³/h
Lüfteranschluss: 4-pin PWM
Länge: 152 mm
Breite: 129 mm
Höhe: 162 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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5 5
     am 14.06.2018
Produkttester
Design

Das generelle äußere Aussehen des Thermalright ARO-M14 CPU Kühlers (in Orange) macht einen äußerst soliden und hochwertigen Eindruck. Die Verpackung des Kühlers ist in einem schönen farblichen Design gehalten und überzeugt mit einem hochwertigen Eindruck. Ebenso überzeugt der Kühler mit seiner schieren Größe und seinem gutem aussehen, was meiner Meinung noch unterstrichen wird durch das orangene Design in meinem Falle, was auch farblich gut zu meinem AMD Ryzen orientiertem System passt. Noch nebenbei angemerkt, oben auf dem Kühler wurde der Ryzen Schriftzug integriert der Optisch auch gut aussieht, aber den man nicht immer so deutlich erkennt (je nach Beleuchtung). Der ARO-M14 ist zwar von den Maßen ein ziemlich großer CPU-Kühler jedoch hatte ich vom platz her in meinem m-Atx System keinerlei Probleme mit der Installation auch von der Breite her störte der Kühler auch nicht meine RAM Slots, jedenfalls 3 von meinen 4 Slots. Der vorderste Slot wurde leider durch den hervorstehenden Lüfter blockiert, da ich allerdings nur 3 Ram Riegel im System Laufen habe stellte dies kein Problem dar. Eventuell kann man das Problem mit Low Profile RAM lösen der vll. noch unter den Lüfter passt. Ansonsten kann man den Lüfter auch im Notfall auf der anderen Seite des Kühlers anbringen so dass er Richtung hinterer Lüfter des Gehäuses schaut. Anbei sage ich aber das, wenn man den Kühler in einem normalen ATX oder E-ATX System benutzt und die RAM Slots weiter weg sind vom CPU Sockel, das es dann bestimmt wieder zu 100% passen wird mit dem RAM.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Kühlers ist ziemlich gut, es sind keine Macken im Metall oder der orangenen Farbe des Kühlers erkennbar. Der dazugegebene Lüfter ist ganz gut und bleibt auch in den höheren RPM Bereichen "flüsterleise". Das einzige was ein wenig an dem Lüfter störend ist das der Thermalright Aufkleber nicht ganz mittig platziert wurde (jedenfalls bei meinem Exemplar). Somit hat man dann einen Sticker, der wenn sich der Lüfter dreht klar erkennbar andauernd bewegt da er nicht mittig sitzt. Ansonsten ist die gesamte Verarbeitung des Kühlers und seinem Zubehör sehr überzeugend.

Kompatibilität

Der Thermaltake ARO-M14 ist ein reiner AMD CPU-Kühler, der sich ausschließlich an die AMD Ryzen reihe richtet. Hierbei richtet er sich an die erste Ryzen Generation wie auch and die Ryzen 2000er Reihe.

Temperatur/ Geräuschentwicklung

Bei meinem Ryzen 5 1400 der auf 3,9 ghz übertaktet ist bleibt der ARO-M14 "flüsterleise" ob nun im Idle beim Surfen im Internet mit 28 Grad Celsius oder bei voller Auslastung des Prozessors mit Prime95 bei Max. 60 Grad Celsius bei schwülen Abendtemperaturen (mit nur grade mal 850 RPM). Betonung liegt auch auf das Wetter, weil bei ein paar Test vor ein paar Tagen wo das Wetter nicht ganz so heiß war, erreichte der Prozessor grade mal 55 Grad Celsius unter Voll-Last. Bei Spielen wie Black Ops 3, League of Legens, Farming Simulator 17 and The Isle pendelte die Temperatur meist zwischen 38-45 Grad Celsius in meinem Falle. Alles in allem kann ich sagen das der Prozessor trotz seiner Übertaktung auf fast 4 ghz angenehm Kühl bleibt und auch der ARO-M14 kaum ein Geräusch von sich gibt. Daher auch eine ziemlich gute Wahl anstelle des Boxed Kühlers von AMD, der auch schon nicht schlecht ist, wenn man sich da mal Intel mit seinen Boxed Kühlern ansieht. Ansonsten kann der Lüfter 300- 1.300 U/min schaffen, hat einen 4 Pin PWM Anschluss und hat eine maximale Kühlleistung von 240 Watt. Laut angaben aus dem Internet soll der Lüfter eine maximale Geräuschentwicklung von 15 | 21 db(A) haben, leider kann ich das nicht persönlich überprüfen da ich nicht das entsprechende Messgerät besitze.

Installation, Features

Die Installation des ARO-M14 war ziemlich leicht und ging schnell vonstatten. Im Gegensatz zu vielen Kühlern für z.B. den Sockel 1150 von Intel musste ich nicht erst eine Backplate, auf der Rückseite des Motherboards anbringen um den Kühler befestigen zu können. Alles was nötig war, war eine paar Schrauben und eine simple Halterung damit man den Kühler ganz entspannt auf dem CPU-Sockel befestigen konnte, ohne noch an der Rückweite des Motherboards rummachen zu müssen. Ansonsten war auch die Wärmeleitpaste schon bereits auf den Kühler fertig aufgetragen, anbei wurde aber auch noch eine weitere Tube Wärmeleitpaste hinzugegeben, die vom Anschein her auch ein wenig hochwertiger war. Des Weiteren gab es noch einen ziemlich langen Schraubenzieher dabei um alles richtig montieren zu können, der ebenfalls einen qualitativen Anschein machte. Das einzige was ein wenig schwierig war, ist die klammern des Lüfters am Kühlkörper zu befestigen. Diese klammern steckt man an insgesamt 4 Löchern des Kühlers hinein (2 Löcher pro klammer, oben/ unten). Diese Klammern jedoch sind aus ziemlich dünnem Metall weshalb ich ständig fürchtete eine der Klammern abzubrechen, auch wenn der Hersteller soweit mitgedacht hat und eine ersatzklammer mitgeliefert hat. Nachdem die Klammern saßen musste man den Lüfter nur noch in diesen Klammern einhaken. Leichter gesagt als getan, was anfangs als Leichte Aufgabe abgestempelt wurde war doch schwerer als gedacht. Allerdings sobald man den dreh raushatte ging es ganz gut die Klammern einzuhaken.

Abschließende Meinung

Meine abschließende Meinung ist das man mit dem ARO-M14 von Thermaltake absolut nichts falsch machen kann. Man erhält ihn für ca. 49¤ was ein echt guter Preis für eine solche Qualität und Leistung ist. Der Kühler sieht in der orangenen Ausführung echt super aus und der Ryzen Schriftzug gibt dem ganzen noch den letzten Schliff auch wenn man ihn nicht immer so gut sieht. An der Qualität des Produktes sowie der Verpackung oder des Zubehörs gibt es nicht zu beanstanden. Die Kühlleistung ist bei meinem Ryzen 5 1400, auf 3,9 ghz übertaktet, ist spitze und lange ausreichend. Die Installation des Kühlers funktioniert einwandfrei, bis auf anfängliche Probleme mit der Anbringung des Lüfters. Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen und nochmals beigelegt. Zubehör ist ebenfalls gut und ausreichend vorhanden. Alles in allem kann ich allen die noch einen Stock kühler in ihrem Ryzen System haben, nur empfehlen sich diesen Kühler für diesen Preis zuzulegen.
    
  
5 5
     am 11.06.2018
Produkttester
Ich habe den Prozessorkühler ARO-M14 in der Farbe Orange zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen | an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für diese Möglichkeit. Aber kommen wir gleich einmal zum Test:

Lieferumfang
Im Lieferumfang war alles enthalten, was man für die einwandfreie Montage des Kühlers benötigt. Einmal sind natürlich der Kühler selbst und der Lüfter enthalten. Dazu die Montageplatte für den AM4-Sockel | also vorrangig AMD Ryzen | und 4 Abstandshalter sowie Schrauben. Zusätzlich finden wir noch Metallklammern für 2 Lüfter, sodass wir optional noch einen zweiten Lüfter am Kühler betreiben können. Eine kleine Spritze mit Wärmeleitpaste und 4 Anti-Vibrationspads sind auch beigelegt. Wie bei den meisten Kühlern von Thermalright finden wir auch noch den hauseigenen langen Schraubendreher mit magnetischer Spitze, was die Montage enorm vereinfacht. Natürlich ist in dem Set auch eine Anleitung zur einfachen Installation des Kühlers vorhanden.
Design
Der ARO-M14 von Thermalright ist ein Prozessorkühler, der ausschließlich für AMD Ryzen | also AM4-Prozessoren | entwickelt wurde. Dabei ziert der Schriftzug "Ryzen" die oberste Kühlerlamelle und setzt dies somit dezent in Szene. ARO steht dabei für AMD Ryzen Only. Der ARO-M14 basiert auf dem Konzept und Design des HR-02 Macho Rev. B, lediglich die Montage wurde etwas angepasst. Somit kann man aber auch daraus schließen, dass er auf die anderen AMD-Sockel passt. Den ARO-M14 gibt es in den Farben Orange und Grau wobei dies die Farbe der obersten Kühlerlamelle mit dem Ryzen-Schriftzug ist. Den Lamellenabstand hat Thermalright mit ca. 3mm großzügig bemessen, welcher einen optimierten Luftstrom bewirken soll, sodass kein allzu starker | und somit auch lauterer | Lüfter benötigt wird. Alles in allem ist das Design sehr stimmig und passt gut zu anderen Komponenten im Computer.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des Kühlers ist sauber, es gibt keine scharfen oder ungenau ausgestanzten Kanten. Auch der Lüfter (ein 140mm Lüfter aus dem Hause Thermalright) wirkt hochwertig und klappert nicht. Abgegeben wird die Wärme über sechs kupferne Heatpipes an 31 Aluminiumlamellen, welche alle auch sauber verarbeitet sind. Lediglich die Enden der Heatpipes sehen "geknickt" aus. Da man dies aber aus dem PC heraus sowieso nicht so schnell erkennen kann, stellt es kein Problem dar. Zumal es die Kühlleistung in keiner Weise beeinflusst. Interessant ist hierbei auch die Integrierung der Heatpipes in die Bodenplatte | dies sieht man immer öfter und bildet meiner Meinung nach eine solidere Wärmeabfuhr als wenn die Bodenplatte aus den angeschnittenen Heatpipes gebildet wird. Die Heatpipes durchlaufen gerade den Kühlkörper und sind auch sauber vernickelt. Auch die Bodenplatte ist vernickelt ohne Verschmutzungen oder Produktionsfehler | hier gibt es also keinen Anlass zur Kritik. Durch alle Lamellen hindurch hat der Kühler ein Loch, um ihn mit dem beigelegten Schraubendreher leicht montieren zu können. Ohne den Lüfter wiegt der ARO-M14 ca. 700 Gramm und ist damit nicht gerade leicht. Der Lüfter dreht laut Hersteller mit einer Drehzahl im Bereich zwischen 300 und 1300 Umdrehungen pro Minute und wird per PWM geregelt.


Kompatibilität
Der ARO-M14 ist, wie oben schon angesprochen, ein "Ryzen Only"-Kühler und somit auf den Sockel AM4 von AMD ausgelegt. Zumindest in der Theorie dürfte der Kühler aber eben auch auf die übrigen AMD-Sockel passen | sprich FM1, FM2(+), AM2(+) und AM3(+). Für Intel sieht es hier eher grau aus. Klar, ein "Ryzen Only"-Kühler kauft man sich ja auch eigentlich nicht für einen Intel-Prozessor, aber für den Fall der Fälle wird es schwierig. Ich konnte jedoch auf Anfrage bei Thermalright herausfinden, dass es grundsätzlich für diesen Fall eine mehr oder weniger "kundenfreundliche Lösung" geben würde. Nach einiger Recherche fand ich auch heraus, dass Thermalright bestimmte Kits für höhere Sockelkompatibilität anbietet. Sprich: Es dürfte eine Lösung für Intel geben, Kosten- und Nutzenfaktor würden dann aber wahrscheinlich doch eher zu einem anderen Kühler raten.
Die Kompatibilität im Gehäuse selbst sieht hingegen etwas ungünstig aus. Der Lüfter des Kühlers liegt sehr nah am RAM an, wie man im Bild auch sehen kann. Mit 2 RAM Modulen stellt es kein Problem dar, bei 4 Modulen wird es aber wie gesagt schon sehr eng. Bei meinem RAM (G.Skill TridentZ 3466) passte der Kühler mit Lüfter jedoch knapp rein (ich habe die RAM Module auf den 1. Und 3. Slot gelegt, um eine Konfiguration mit 4 Modulen besser darstellen zu können). Wirklich ärgerlich sieht es aber aus, wenn man einen 2. Lüfter am Kühler installieren möchte | dieser passt zwar auch gut dahin, jedoch kann man dann keinen Lüfter auf Prozessorhöhe an der Rückseite im Gehäuse montieren (siehe Bild). Hier muss man also entscheiden, ob man einen 2. Lüfter am Kühler oder an der Rückseite des Gehäuses montieren möchte. Ist ärgerlich, aber die Welt geht davon zum Glück auch nicht unter

Installation / Features:
Die mitgelieferte Installationsanleitung ist nur in englischer Sprache verfasst. Eine deutsche Anleitung konnte ich auch nicht im Internet finden. Grundsätzlich ist dies erstmal kein großes Problem, da die Installation eines Prozessorkühlers zumindest bei Nicht-Laien kein großes Problem darstellt. Leider ist die Installation des ARO-M14 aber etwas anders | beispielsweise erfolgt die Installation komplett ohne Backplate, sodass also nur vier Halterungsschrauben von oben in das Mainboard geschraubt werden und darauf die Halterung für den Kühler montiert wird.
Meiner Meinung eine relativ fragwürdige Konstruktion&. Bei der Montage auf meinem Mainboard hat es aber grundsätzlich gut gehalten, daher werde ich nicht zu viel Kritik üben.
Das Konzept des ARO-M14 ist jedoch gut durchdacht und die Installation | wie gesagt | nicht schwer. Vor allem auch wegen des Schraubendrehers mit der magnetischen Spitze. Hier gibt es wiederum den Pluspunkt.

Test
Nun möchte ich hier die Ergebnisse des eigentlichen Kühlertests zusammentragen. Getestet habe ich dabei die Temperatur und die Geräuschentwicklung. Da ich aber keine fachmännische Technologie und Umgebung für die Messung der Geräuschkulisse besitze, wird der Geräuschtest eher subjektiv ausfallen | zumal jeder auch ein anderes Gespür für das Hören der Lüfter im Gehäuse hat und auch die Gehäusetypen sich selbst unterscheiden.
Als Prozessor diente dabei ein Ryzen 7 1800X auf einem Gigabyte AORUS AX370 Gaming 5 Mainboard. Mein Gehäuse ist ein Thermaltake X9 | das ist ein Cube-Gehäuse, welches sehr viel Platz für Lüfter, überlange Grafikkarten und Netzteile sowie ein vollmodulares Konzept bietet. In meinem Gehäuse befindet sich ein 200mm Lüfter in der Front, 6 x 120mm Lüfter im Deckel, 4 x 120mm Lüfter an der Seite und ein 140mm Lüfter hinten. Für den Test habe ich nur den Front- sowie Rückseiten Lüfter laufen lassen; beide jeweils auf halber Drehzahl, um ein möglichst durchschnittsmäßiges Gehäuse zu simulieren. Getestet habe ich die Temperatur mit CoreTemp und eine starke CPU-Auslastung habe ich mit Prime95 hervorgerufen.
Geräuschentwicklung: Der Lüfter ist sehr Laufruhig und im normalen Desktopbetrieb so ziemlich unhörbar | durch die Mainbordeigene (und angepasste) Lüftersteuerung dreht der Lüfter hier mit ca. 300-350 U/min. Mit einer Drehzahl von 650 U/min ist vom Lüfter ein leises rauschen wahrnehmbar. Für den normalen Spieler und Anwender definitiv nicht als störend einzustufen. Bei der vollen Drehzahl (welche bei mir bei ca. 1355 U/min lag) war vom Lüfter auf jeden Fall ein hörbares rauschen wahrnehmbar. Da es aber eher ein brummendes als ein helles rauschen war, empfand ich auch das nicht als nervend. Wenn man jetzt noch über Boxen/Headset Musik hört oder spielt, ist das Rauschen auch schnell übertönt. Der Fall der vollen Lüfterdrehzahl tritt aber sowieso normalerweise nicht auf, sodass die Lautstärke nicht als negativ einzustufen wäre.
Temperatur: Der ARO-M14 tritt direkt in die Fußstapfen des HR-02 Macho Rev. B und sollte daher ein überlegener Kühler auf dem Markt sein. Der Test bestätigt auch dies. Im Desktopbetrieb kam CoreTemp auf eine Temperatur zwischen 32 und 34°C. Im Spiel Far Cry 5 mit vollen Einstellungen (durchschnittlichem Sichtfeld) in Full-HD spuckt der Prozessor eine Temperatur von ca. 52-58°C aus, je nach Szenario. In Prime95 pegelt sich der Prozessor bei voller Last und bei 4 Ghz auf eine Temperatur von 70°C ein | der Lüfter drehte dabei mit festgesetzten 1300 U/min. Ähnliche Messwerte hatte ich auch früher mit dem Macho erreicht, jedoch auf einem anderen Board und mit anderem Prozessor. Natürlich sind die Werte auch abhängig von der Größe des Gehäuses, Anordnung der Komponenten und Anzahl der verwendeten Lüfter. Luft nach oben zum übertakten bleibt jedoch noch, da man ja nicht alle Tage einen Stresstest macht.

Haltbarkeit und Vergleich
Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen, meiner Meinung nach halten aber Prozessorkühler eigentlich am längsten von allen verbauten Komponenten. Da es keinen Wasserkontakt gibt und die Heatpipes sowie die die Bodenplatte vernickelt sind, dürfte es hier auch keine Probleme geben. Lediglich die Wärmeleitpaste sollte man alle paar Jahre wechseln. Beispielsweise habe ich noch einen Boxed-Kühler von Intel aus dem Jahre 2010 im Einsatz, welcher immer noch tadellos läuft.
Vergleichen kann man den ARO-M14 mit dem Noctua NH-D15. Der Noctua kostet ungefähr doppelt so viel wie der ARO-M14 und stellt einen Kühler der High-End Klasse dar. Er bringt demnach auch mehr Kühlleistung mit, womit sich in den einzelnen Szenarien ca. 6-10°C weniger herauskristallisiert haben. Jedoch hat der NH-D15 auch eine durchschnittlich höhere Lautheit, weshalb ich (da ich eigentlich sowieso nicht wirklich übertakte) zum ARO raten würde.

Fazit
Der ARO-M14 ist ein gelungener und qualitativ hochwertiger Prozessorkühler für die aktuellen AMD Ryzen-Generation. Er bringt aber auch Kompatibilität für die älteren Sockel mit und macht sich damit auch schmackhaft für Besitzer älterer Prozessoren. Der ARO-14 kann sich als würdiger Nachfolger für den HR-02 Macho Rev. B behaupten und bietet für den Preis eine sehr gute Kühlleistung. Auch der Lüfter läuft leise und bietet somit einen angenehmen Betrieb. Somit kann ich für den ARO-M14 eine klare Kaufempfehlung aussprechen | sowohl für den normalen Heimanwender, als auch für Spieler.
    
  
5 5
     am 08.06.2018
Produkttester
Vorwort und Einleitung

Ich bin in im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory als Produkttester für den "ARO-M14O" von Thermalright ausgewählt worden und habe ihn in diesem Rahmen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, was sich aber in keiner Weise auf den von mir verfassten Produkttest auswirkt.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung des Thermalright ARO-M14O ist ansprechend und erinnert stark von Farben und Optik an die Verpackung des AMD Ryzen Prozessors. Der Kühler ist gut in Schaumstoff verpackt, auch ist schon Wärmeleitpaste auf der Kontaktfläche zum Prozessor aufgetragen, welche zusätzlich durch eine Plastikabdeckung vor verwischen oder Schmutz geschützt ist. Der 120mm Lüfter von Thermalright liegt genauso gut von Schaumstoff geschützt über dem Kühler. Das restliche Zubehör für die Montage befindet sich in einem kleinen extra-Karton nochmals geschützt in kleinen Zip-Beuteln, bestehend aus:
" vier Am4 Abstandshaltern
" vier M3L6 Montageschrauben für den Rahmen
" drei M3L7 schrauben für die Kühlkörpermontage
" einem Montagerahmen für den Kühlkörper ausgelegt für AM4 , kann jedoch auch problemlos dank der Extrabohrungen auf Mainboards mit AM3+ Sockel montiert werden (ich hatte keine Möglichkeit die Kompatibilität mit älteren Sockeln wie dem AM2+, AM3 zu testen)
" acht Dämpfungsgummis für die Kontaktflächen zwischen Kühler und Lüfter, hierbei finde ich es sehr gut das Thermalright mehr als die, für den einen mitgelieferten 1200mm Lüfter gebrauchten Gummis beigelegt hat, falls man einen zweiten 1200mm Lüfter verbauen möchte
" eine 1g Tube Wärmeleitpaste, falls man die vom Werk aus aufgebrachte Wärmeleitpaste austauschen oder bei einem Umbau erneuern muss
" vier Halteklammern für 120mm Lüfter, auch hier wieder ein paar extra für Aufrüstung der Lüfter Anzahl
" einen Kreuzschlitzschraubendreher von Thermalright in der Größe PH2

Auf der Verpackung findet man außerdem außen die wichtigsten Spezifikationen in Englisch, Deutsch und Französisch.
Größe: B152 x L129 x H162 mm
Gewicht: 880g
Drehzahl: 300-1300 U/min (4 Pin PWM)
Lautstärke: 15-21 dB(A)
Sockel: Ryzen, Ryzen 2000

Anleitung

Die beiliegende Anleitung ist komplett in Englisch gehalten und in sechs Schritte eingeteilt. Die einzelnen Schritte sind zusätzlich mit Zeichnungen versehen um den Zusammenbau zu erleichtern auch wenn man kein Englisch können sollte.
Auch für Käufer mit englisch Kenntnissen sind die Bilder für die Montage sehr hilfreich da es durch die gute Bebilderung kaum die schriftliche Beschreibung braucht.

Design

Das Design des ARO-M14 in Orange passt sehr gut zum Farbthema des Ryzen Prozessors. Der Aufbau vom ARO-M14O baut dabei komplett auf dem Thermalright HR-02 Macho Tower Kühler auf. Der Unterschied ist eine leichte Erhöhung der der Lamellen zur hitzeabfuhr und natürlich die Vergrößerung der Kontaktfläche zum Prozessor der AM4 Sockelreihe. Die wichtigste Änderung ist aber das zum AM4 Sockel Passende mounting Zubehör (Montagerahmen und schrauben). Dies ist ein großer Vorteil gegenüber Nachrüstkits welche man oft nur nach langer Recherche für bereits ältere Kühler findet und natürlich nicht alle Hersteller für alle Modelle solche Kits anbieten. An das Farbthema des Ryzen knüpft auch die oberste Lamelle mit ihrem metallic Orange an und auch mit der unübersehbaren RYZEN Prägung, welche vor allem für Leute die ein Gehäuse mit Sichtfenster nutzen interessant ist. Insgesamt sieht der ARO-M14O recht massig aus was sich auch in dem Gewicht von rund 880g wiederspiegelt.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Kühlers ist auf den ersten Blick sehr gut. Man kann keine Grade an den Metallteilen erkennen oder fühlen. Auch die Kontaktfläche zum Prozessor ist massiv und wertig. Die Lamellen bestehen aus gestanztem Aluminium, wobei die oberste Orange eloxiert ist. Die Heatpipes bestehen vermutlich genau wie die Bodenplatte aus vernickeltem Kupfer. Zu der aufgebrachten Wärmeleitpaste finden sich leider keine Angaben in der Anleitung oder dem Karton deswegen kann ich zu ihr nicht viel sagen und muss schauen wie sie sich im Langzeittest verhält.
Der Lüfter macht einen soliden Eindruck und ist passend zum Kühler auch von Thermalright, hat einen vier Pin Anschluss und dreht sich spielfrei im unangeschlossenen Zustand. Die Klammern halten den Lüfter gut am Kühler fest ohne dass dabei Vibrationen entstehen, was vor allem durch die Gummidreiecke zwischen Kühler und Lüfter verhindert wird.
Kompatibilität
Der ARO-M14O ist laut Aufdruck auf dem Karton ausschließlich mit dem Ryzen und dem Ryzen 2000 kompatibel (AM4). Die Montageplatte hat jedoch mehrere Lochkreise um eine Montage auf anderen Sockeln zu ermöglichen, wie dem AM3+.
Schwierigkeiten bekommt man vor allem bei kleinen und schmalen Gehäusen. Der Kühler ist mit einer Höhe von 162mm selbst für einige normale ATX Gehäuse etwas zu groß.

Installation, Features

Die Installation des Kühlers ist fast selbsterklärend und einfach gestaltet. Die serienmäßige Backplate des Mainboards wird weiterhin verwendet. Nun müssen die vier Rändelschrauben und der Montagerahmen des Kühlers mit den vier M3L6 schrauben angebracht werden. Das ganze wird am besten mit ausgebautem Mainboard vorgenommen, wobei hier darauf zu achten ist das man das Mainboard am besten auf eine fusselfreie Unterlage legt wozu man die Schaumstoffverkleidungen des Kartons sehr gut benutzen kann. Bevor man den Kühler final montiert muss man noch die Lüfterhalteklammern anbringen was etwas mühsam ist, hierbei sollte man keine Angst haben sie etwas zu biegen da sie sonst nicht in die Bohrungen der Kühllamellen passen. Aber keine Angst der Bügel verliert dadurch nicht seine ursprüngliche Form und Funktion. Sobald der Kühler mit den beigelegten M3L7 schrauben auf dem Mainboard montiert ist und der Lüfter am CPU-Fan Anschluss angeschlossen ist kann es wieder eingebaut werden. Dies erwies sich bei meinem Gehäuse "Corsair Carbide SPEC-ALPHA" mit Sichtfenster leider als unmöglich da der kühler ca. 12mm zu hoch ist und man somit das Gehäuse nicht mehr schließen kann. Auch die breite des Kühlers passt nicht, da auch zur Oberseite des Gehäuses ca. 9mm fehlen und man ihn somit leider nicht mit diesem Gehäuse verwenden kann.
Ich kann diesen Lüfter also allen gewissenlos empfehlen die genug Platz für einen etwas größeren Tower Kühler haben. Alle die bereits ein Gehäuse besitzen, welches entweder recht schmal, klein oder mit sehr vielen Gehäuselüftern bestückt ist werden leider etwas Platzprobleme bekommen

Temperatur/ Geräuschentwicklung

Getestet wurde der ARO-M14O in folgendem System:
" Gehäuse: Corsair Carbide SPEC-ALPHA mit Sichtfenster Midi Tower
" Mainboard: MSI 970-G43
" Prozessor: AMD FX-8370 8x4,00GHz (AM3+)
" Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LP DDR3- 1600
" Systemfestplatte: Samsung 850 Evo 250GB
" Grafikkarte: Asus Radeon RX 460 Strix OC 4GB
" Netzteil: Corsair VS550
Das System musste für den Test behelfsmäßig ohne Gehäuse aufgebaut werden deswegen kann ich leider nicht sagen wie er sich im geschlossenen Gehäuse verhält.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

Zu der Haltbarkeit kann ich leider keine Angaben machen. Dies hat verschiedene Gründe; zum einen ist die Dauer des Testes mit 6 Tagen nicht ausreichend lang genug um die Lebensdauer auch nur annähernd beurteilen zu können zum anderen konnte der Kühler wie oben beschrieben leider nicht im Normalbetrieb des Setups getestet werden.
Der Vergleich mit der Arctic Liquid freezer 240 kann nicht unter gleichen Bedingungen durchgeführt werden. Im Vergleich mit der AIO Kühlung steht der ARO-M14O kaum in den Kühlungsergebnissen nach außer bei hohen Raumtemperaturen. Auch ist er minimal lauter, da meine Arctic Liquid freezer mit vier 120mm Lüftern in Push/Pull Konfiguration läuft und dadurch eine Drehzahl von 450 RPM reichen. Trotzdem überzeugt mich der niedrige Geräuschpegel des Lüfters deutlich.

Fazit

Nach dem Test zu dem ARO-M14 in Orange kann ich auf jeden Fall eine Kaufempfehlung geben mit dem Tipp sich vorher über die Größen seines Gehäuses im Klaren zu sein und die Abmaße seiner Systemkomponenten. Er hat eine ordentliche Kühlleistung und ein ansprechendes Design. Er hat eine qualitativ hochwertige Verarbeitung und läuft auch auf höchster Drehzahl noch sehr leise.
    
  
5 5
     am 06.06.2018
Produkttester
Da ich mir zum Release den Ryzen 2 2700X gegönnt habe, war ich doch sehr schnell vom beigelegten Wraith Prism genervt, sodass ich sehr erfreut war, als ich sah, dass es den ARO-M140 Tower-Kühler im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion gab. Hier werde ich auf meine Erfahrungen mit dem Kühler eingehen.


Verpackung

Der Kühler ist in einem durchaus edel gestalteten grau-orangefarbenen Karton verpackt, der Farbton und sonstige optische Elemente der Ryzen CPU Verpackung aufnimmt und somit gleich deutlich macht, dass es sich hier um ein Produkt handelt, dass nur für Ryzen Prozessoren gedacht ist, wobei es durchaus möglich sein sollte den Kühler auch auf den Vorgängern des AM4 Sockels zu montieren.

Nach dem Öffnen des Kartons fällt der erste Blick auf eine nicht wirklich akkurat gefaltete Montageanleitung und jede Menge Schaumstoffplatten, die den Lüfter und Kühlkörper sicher verstauen. Ganz unten im Karton befand sich eine weitere Schachtel mit dem sonstigen Zubehör.


Lieferumfang

Neben dem großen Kühlkörper befindet sich ein 140 mm TY-147A Lüfter im Lieferumfang. Dazu kommt die ein DIN-A4-Blatt umfassende englischsprachige Montageanleitung, eine Montageplatte mit den dafür nötigen Schrauben inklusive je einer Ersatzschraube. Auch bei den Halteklammern und Antivibrationsgummis für den Lüfter wurde nicht gespart und je ein weiterer Satz beigelegt. Abgerundet wird das Paket durch eine Tube "Reserve" Wärmeleitpaste und einen extra langen Schraubendreher mit magnetischer Spitze.


Design & Verarbeitung

Der ARO-M140 basiert auf dem Macho Rev.B und ist diesen in vielen Punkten ähnlich, wurde jedoch um ein meiner Meinung nach sehr sinnvolles Feature ergänzt.

Der Kühler hat, wie der Macho, sechs vernickelte Wärmerohre die in der vernickelten Bodenplatte enden. Die Wärmerohre verlaufen schräg nach hinten, sodass durch diesen asymmetrischen Aufbau die Kühlfinnen weiter hinten sitzen und somit gewährleistet wird, dass jede Art von Arbeitsspeicher verwendet werden kann. Leider ist es mit meinem Asus Prime X470 Pro so, dass der Lüfter den ersten Arbeitsspeicherslot bis knapp zur Hälfte überdeckt, sodass der G.SKILL TridentZ RGB Speicher ganz knapp nicht ohne weiteres Zutun in den ersten Slot passt. Durchaus möglich, dass es noch ein wenig Spiel gibt, sodass sich die Konstruktion aus Lüfter und Backplate innerhalb der Bohrungen des Mainboards ein wenig weiter nach hinten verschieben lässt. Dies hab ich jedoch nicht mehr probiert. Dazu sehe ich noch das Potenzial im Notfall den Rahmen des Lüfters etwas dünner zu feilen. Der Abstand zum ersten PCIe Slot ist ausreichend und verursache keine Probleme.

Ein schönes Detail sind die, im Gegensatz zum Macho, in der Bodenplatte integrierten Bohrungen zur Befestigung des Kühlkörpers am Montagerahmen. Somit entfällt ein bewegliches Teil, welches beim Festschrauben des Kühlers auch noch in Position gehalten werden müsste.

Der Kühlkörper besteht aus 31 Aluminiumlamellen, wovon die oberste orange eloxiert ist und ein Ryzen Schriftzug trägt. Dieses Design mit "nur" 31 Lamellen gefällt mir sehr gut, da die Lamellen so einen Abstand von 3,5 mm haben. Dies sollte dafür sorgen, dass die Luft leichter durch den Kühlkörper strömt und der Lüfter deshalb langsamer laufen kann. Ich vermute, dass dieses Design weitaus weniger anfällig für Staubansammlungen sein dürfte als bei anderen Kühlkörpern. Meine Erfahrungen mit meinem bisherigen Alpenföhn Brocken mit einem Lamellenabstand von knapp 2,5 mm war auf jeden Fall, dass Staub den Kühlkörper "verstopft" hat.

Die Verarbeitung ist sehr sauber und ich konnte auch keine scharfen Kanten entdecken, vor denen auf der Packung mit dem Zubehör gewarnt wurde. Einzig die Enden der Wärmerohre wirken ein wenig nach "Handarbeit".

Die Lamellen sind sehr dünn, sodass diese teilweise schon ganz leicht verbogen sind bzw. sich sehr leicht verbiegen lassen, was dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch tut.

Abschließend würde ich das Design als ansprechend beschreiben. Die oberste orange Lamelle mit den vernickelten Wärmerohrenden gibt dem ganzen das gewisse Etwas.


Installation

Zur Installation sollte ich anmerken, dass ich nicht ständig an Rechnern herumschraube und mir vielleicht auch deshalb ein paar kleinere Dinge passiert sind, die für erfahrene Bastler wahrscheinlich selbstverständlich sind, aber ich werde drauf eingehen damit dem oder der Ein oder Anderen diese "Probleme" erspart bleiben.

Die Montage gestaltet sich mithilfe der Montageanleitung als sehr einfach.

Zuerst klebt man die Antivibrationsgummis auf die vorderen Ecken des Kühlkörpers. Im nächsten Schritt werden die zwei Halteklammern für die Lüfter an der Vorderseite eingesetzt. Dazu müssen diese in Löcher die sich oben und unten in den Lamellen befinden eingeführt werden. Um Kratzer an der oberen Lamelle auf jeden Fall zu vermeiden, habe ich diese Klammer zuerst oben eingeführt und dann unten. Das Einführen ist eine kleine Fummelei, da die Stange der Halteklammer durch den Winkel immer mal wieder an den einzelnen Lamellen hängen bleibt. Insgesamt ist es jedoch kein Problem gewesen. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass die Halteklammern fest mit dem Kühlkörper verbunden sind und sich dadurch die spätere Befestigung des Lüfters sehr angenehmer gestaltet.


Der folgende Abschnitt hat bei mir die meisten "Probleme" verursacht, was vor allem dem Umstand geschuldet war, dass ich mir den Ausbau des Mainboards ersparen wollte.

Zuerst müssen die Standardhalterungen für die AMD "Klammerlüfter" entfernt werden. Ich habe natürlich alle vier Schrauben gelöst und dann fiel die Backplate nach unten weg. Glücklicherweise hat mein Gehäuse hinter dem Mainboard eine Öffnung. Somit blieb mir der Ausbau des Mainboards erspart. Einfacher wäre es gewesen erst eine Halterung zu demontieren. Dann an dieser Seite die zwei Abstandhalter zu montieren, um danach die zweite Halterung gegen die Abstandhalter zu tauschen.

Jetzt sitzt die Backplate wackelig mit ein paar Millimeter Spiel auf dem Board. Hier hätte ich mir den Hinweis in der Anleitung gewünscht, dass dieses vollkommen normal ist. Das hätte mir eine halbe Panikattacke und 10 Minuten Internetrecherche erspart ;).

Im nächsten Schritt wird der Montagerahmen mit vier Schrauben in die Abstandhalter geschraubt. Wärmeleitpaste ist bei der Erstinstallation nicht nötig, da diese schon auf der Bodenplatte aufgetragen ist. Danach wird der Kühlkörper auf die CPU gesetzt und mit zwei Schrauben am Montagerahmen fixiert. Dafür ist der lange Schraubendreher mit der Magnetspitze ein Segen, da man die Schrauben sonst schwer erreicht. Durch die Montage im Gehäuse kam für mich wieder das Problem hinzu, dass ich die Backplate anheben musste, damit die Schrauben fassen. Im Nachhinein wäre es einfacher gewesen etwas Schaumstoff hinter das Board zu legen, sodass die Backplate an das Board gedrückt wird.
All diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn das Mainboard nicht schon im Gehäuse eingebaut ist.

Abschließend muss der Lüfter vor den Kühlkörper gesetzt werden und mit den schon montierten Halteklammern befestigt werden, was im Vergleich zu anderen Konstruktionen sehr mühelos ging, da man die Klammern nicht gleichzeitig an Lüfter und Kühlkörper befestigen musste. Damit das Ganze ordentlich ausschaut darauf achten, dass das Thermalright Logo nach oben schaut und am Ende nicht vergessen den Stecker des Lüfters mit dem Mainboard zu verbinden.


Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit kann ich nach einem so kurzen Testzeitraum natürlich nichts sagen. Aus Erfahrung mit anderen CPU Tower-Kühlern würde ich erwarten, dass der Kühlkörper ewig hält.

Ein Lagerschaden des Lüfters lässt sich natürlich nie ganz ausschließen. Sollte der Fall jedoch eintreffen, würde sich das Problem mit einem günstigen neuen Lüfter ohne viel Aufwand beheben lassen.


Temperatur und Geräuschentwicklung

Getestet habe ich mit folgendem System:

Gehäuse: Fractal Design Define R5 PCGH-Edition
Prozessor: Ryzen 2 2700X
Mainboard: Asus Prime X470-Pro
Arbeitsspeicher: 2x 8 GB G.Skill TridentZ RGB (F4-3200C16D-16GTZR)
Grafikkarte: Gigabyte Radeon RX 480 G1 Gaming 4G
Netzteil: 520 Watt Seasonic M12II-520

Das Gehäuse verfügt über drei 140 mm 1000 U/min Lüfter, wovon sich zwei hinter der Fronttür verbergen. Der dritte Lüfter befindet sich an der Rückseite, um die warme Luft aus dem Gehäuse zu befördern. Die Lüfter lassen sich in drei Stufen (5/7/12 Volt) über einen manuellen Regler steuern. Die Lüfter sind auf 5Volt Stellung sehr leise.


Lautstärke

Im ersten Schritt habe ich die Geräuschkulisse des Lüfters bei verschiedenen Drehzahlen bewertet. Dabei ist der Lüfter bis ca. 850 U/min so leise, dass ich ihn nicht aus meinem geschlossenen Gehäuse heraushören kann. Bis 1000 U/min würde ich ihn noch als sehr Leise bezeichnen. Ab 1000 U/min wird der Lüfter deutlich hörbar und wird dann bei der Maximaldrehzahl von etwas über 1300 U/min störend laut. Jedoch ist der Lüfter selbst dann noch alles andere als nervtötend und im Vergleich zum Wraith Prism oder auch dem Grafikkartenlüfter als leise zu bezeichnen.

Temperaturen

Das Bestimmen der Temperaturen ist mit dem Ryzen 2700x gar nicht so einfach, da der standardmäßig aktivierte Core Performance Boost (CPB) immer noch mal ein bisschen Leistung und somit auch Abwärme nachgelegt, wenn der Prozessor gut gekühlt ist.

Da der Ryzen 2700x ein Temperaturoffset von 10 Grad hat, beziehe ich mich im Folgenden immer nur auf die mit HWiNFO64 ausgelesene tatsächliche Temperatur ohne Offset (Tdie).

Leerlauf und leichte Anwendungen

Die Temperatur liegt bei leichten Anwendungen wie Textverarbeitung, Softwareentwicklung, Internetsurfen und Video schauen im Schnitt bei 35 °C. Bei deaktivierten CPB wird es noch ein wenig kühler und die Temperaturen deutlich konstanter. Kurz gesagt ist es kühl.

Spiele

Die frühsommerliche Hitzewelle gab mir die Chance den Kühler bei verschärften Bedingungen und einer Raumtemperatur von 28 °C zu testen. Um es dem Kühler nicht zu einfach zu machen, war das Gehäuse geschlossen und die Gehäuselüfter liefen auf der 5 Volt Stufe. Um vergleichbare Temperaturen zu bekommen, habe ich den CPU-Lüfter mit in meinem gedämmten Gehäuse nicht hörbaren 800 U/min betrieben.

Die Temperaturen von PUBG, GTA5 und auch Cities: Skylines lagen dabei innerhalb einer Temperaturspanne von 54 bis 60 °C. Dies deckt sich auch mit meinen sonstigen Beobachtungen, bei denen eigentlich alle Spiele, die ich getestet habe, mit 600 bis 800 U/min in einem Temperaturfenster von 50 bis 60 °C gehalten wurden. Dabei laufen z. B. bei PUBG sogar bis zu vier Kerne auf 4.1 GHz.


Prime95

Da praxisnahe Anwendungen wie Spiele, Surfen und Ähnliches die CPU bei Weitem nicht an ihr Limit bringen und diese somit auch nicht genug Abwärme erzeugt, um den Kühler auf seine Leistungsfähigkeit zu testen habe ich noch Prime95 Small FFT (maximale Hitze) bemüht um zu sehen, was der ARO-M140 wirklich kann.

Bei diesem Test betrug die Raumtemperatur knapp 23 °C. Neben einem Test bei "schlechter" Gehäusebelüftung (Tür zu, 5V) habe ich auch einen Test mit optimaler Belüftung gemacht (Tür auf, 12V). Da wie schon erwähnt CPB die Werte verfälscht habe ich auch noch einen Testlauf mit deaktiviertem CPB und somit dem Basistakt von 3,7 GHz gemacht.

Im geschlossenen Gehäuse und 5 V Stellung der Lüfter war es nicht möglich die Temperatur mit weniger als 900 U/min unter 76 °C zu halten, sodass die Lüftersteuerung des Mainboards den Lüfter immer wieder kurz auf Maximaldrehzahl gestellt hat und somit keine aussagekräftige Temperatur gemessen werden konnte. Ansonsten lässt sich aber festhalten, dass selbst im schlecht belüfteten Gehäuse die Temperatur bei 1377 U/min um 70 Grad gehalten werden konnte.

Im gut belüfteten Gehäuse betrug die Temperatur mit nur 630 U/min 73 °C und mit 1377 U/min gerade mal 66 °C bei 3816 | 3916 MHz Taktfrequenz. Mit deaktivierten CPB und somit einer Frequenz von 3692 MHz waren die Temperaturen bei allen gemessen Drehzahlen ca. 11 °C niedriger.


Positiv ist mir auch aufgefallen, dass unter dem Kühler ein ordentlicher Luftzug herrscht. Inwieweit sich das positiv auf die VRM-Temperaturen auswirkt, vermag ich nicht zu sagen, aber es wird mit Sicherheit nicht schaden, dass es dort zu keinem Hitzestau kommt.

Abschließen muss erwähnt werden, dass die eingestellte Lüfterkurve einen starken Einfluss auf Temperaturen und Geräuschentwicklung hat. Die Kurven des Prime X470-Pro geben meiner Meinung nach zu hohe Drehzahlen vor und machen den Lüfter damit unnötig laut. Insbesondere bei den sehr hohen Raumtemperaturen war dies der Fall. Von daher sollte man auf jeden Fall die Lüfterkurve manuell einstellen, wenn das Board keine den eigenen Ansprüchen genügende Kurve bietet.


Vergleich zum Wraith Prism

Da der Wraith Prism dem Prozessor ohne weitere Kosten beiliegt, darf ein Vergleich nicht fehlen.

Optisch sieht der Prism im Betrieb durch seine umfangreiche RGB Beleuchtung und das Top-Blower-Design schon sehr sexy aus und läuft, wenn man RGB Beleuchtung mag, dem ARO den Rang ganz leicht ab. Im ausgeschalteten Zustand sieht die Sache wieder anders aus. Natürlich ist dies aber Geschmackssache und spielt auch nur eine Rolle, wenn man denn überhaupt ein Fenster in seinem Gehäuse hat.

Der Prism ist in der Lage die CPU ausreichend zu kühlen, sodass auch beim Prime 95 Small FFT Test ein Takt von 3840 MHz gehalten werden konnte. Dazu waren allerdings die vollen 3000 U/min nötig und die Temperatur betrug 80 °C. Durch einen Schalter lässt sich die Drehzahl noch ein wenig erhöhen und die Temperatur betrug dann 78 °C.

Dies hat jedoch seinen Preis. Die Lautstärke ist sehr hoch und wirklich unangenehm. Man muss dem Lüfter jedoch zugutehalten, dass er bis 1250 U/min sehr leise ist. Ab 2000 U/min wird der Lüfter störend laut und das steigert sich bis zur Maximaldrehzahl. Bei Spielen reichen bei einer Raumtemperatur von 26 °C jedoch auch 1700 | 2200 U/min um den Prozessor auf ca. 60 °C zu kühlen.

Wirklich störend war jedoch vor allem das laute und nervige Geräusch bei Geschwindigkeitswechseln des Lüfters, was letztendlich auch der Hauptgrund war mich nach Alternativen umzuschauen. Wobei hier eine optimale Temperaturkurve und sonstige Einstellungen des Mainboards auch bis zu einem gewissen Punkt Abhilfe schaffen würden.


Fazit

Der Thermalright ARO-M140 ist ein sauber verarbeiteter CPU-Kühler in einem ansprechenden Design. Die Montage ist trotz der von mir erwähnten Schwierigkeiten sehr einfach.

Die Kühlleistung ist sehr gut und die Temperatur der CPU übersteigt die 75 °C nicht, obwohl der Prozessor immer noch ein paar Briketts nachwirft.

Der Lüfter ist sehr leise und ist im "normalen" Alltagsbetrieb, wozu ich auch das Spielen zähle, unhörbar. Lediglich bei sehr starker Auslastung benötigt der Lüfter über 1000 U/min und wird dann deutlich hörbar und leicht störend. Jedoch selbst bei Maximaldrehzahl ist die Lautstärke nicht nervtötend und im Verhältnis zum Wraith Prism und vielen anderen Lüftern immer noch angenehm leise.

Ich persönlich bin mit dem Lüfter sehr glücklich, da ich den Rechner jetzt im leichten Betrieb überhaupt nicht mehr höre und die CPU dabei ausreichend gekühlt wird. Ich würde aber die Empfehlung aussprechen den Lüfter gleich mitzubestellen um den späteren Wechsel und die damit verbunden Probleme zu vermeiden. Für aktuell 44 ¤ kann man mit dem Lüfter nichts falsch machen, solange man langfristig bei der AM4 Plattform bleiben möchte und nicht ständig die den Prozessorhersteller wechselt.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 29.09.2019
Verifizierter Kauf
Guter und sehr leiser Kühler für meinen 3900X.
    
  
5 5
     am 17.08.2019
Verifizierter Kauf
Sieht schick aus, und hält den Ryzen 3700x im Idle Betrieb bei ca. 48°C ununter Volllast unter 70°C.
    
  
5 5
     am 15.08.2019
Verifizierter Kauf
ein Reisen Lüfter, Schnell und einfach zum einbauen
Super Schnelle Lieferung von Mindfactory
Alles in allem TOP

Jetzt brauch ich nur noch eine Ordentliche Grakka und ich könnte Streamen
    
  
5 5
     am 05.08.2019
Verifizierter Kauf
Lies sich gut verbauen und hält meinen Ryzen 5 3600 @4,2ghz auf guten 50-60Grad!
Verarbeitung und Zubehör wie gewohnt von Thermalright !!1A!!
    
  
5 5
     am 30.04.2019
Verifizierter Kauf
leider nicht gepast aber retoure ging schnell
0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 30.04.2019
Verifizierter Kauf
leider nicht gepast aber ohne Probleme gepast
2 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 17.04.2019
Einfache Installation ohne viel Gefummel. Der Lüfter des Kühlers ist riesig und dementsprechend flüsterleise. Allerdings muss man aufpassen, ob das Ding auch noch in das PC-Gehäuse passt.
    
  
5 5
     am 27.03.2019
Verifizierter Kauf
Groß, schick, leise und zuverlässig!
    
  
5 5
     am 24.03.2019
Verifizierter Kauf
Sehr leise und hält dabei meinen 2600x schön kühl. Montage des Lüfters auf den Lamellen erfordert etwas Geduld.
    
  
5 5
     am 15.03.2019
Verifizierter Kauf
Der perfekte Kühler für meinen Ryzen 7 2700x! Kühl, leise und schick dazu :)
Das Ding war erst nicht im Lager, aber die drei Tage Wartezeit haben sich gelohnt :)
    
  
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