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Artikelbeschreibung

Seit dem 31.08.2018 im Sortiment

Ganz gleich ob Sie High-End-Gaming- und Multimediasysteme, extrem leise luftgekühlte Systeme, übertaktete und besonders leise wassergekühlte PCs oder schnell zu modifizierende Konfigurationen wünschen, das be quiet! Silent Base 601 bietet die idealen Voraussetzungen.

Dank der verbesserten geräuschreduzierenden Lufteinlässe und den zwei vorinstallierten Pure Wings 2 140mm Lüfter wird eine exzellente Luftströmung bei maximaler Geräuschlosigkeit geboten. Extra dicke Dämmmatten von 10 mm sind an der Vorder- und Rückseite sowie an den Seiten angebracht.

Mit der 3-Stufen-Lüftersteuerung können problemlos bis zu 3 Lüfter gesteuert werden. Dank des PSU-Cover und des ausgeklügelten HDD-Slot-Cover bietet das Silent Base 601 einen aufgeräumten Innenraum und somit eine verbesserte Luftzirkulation.

Die Installation des Netzteils erfolgt in wenigen Schritten von der Rückseite des Gehäuses aus. Herausnehmbare Halterungen ermöglichen darüber hinaus die einfache Installation von Radiatoren bis zu einer Größe von 360 mm. Im großzügig gemessenen Innenraum finden sogar E-ATX-Mainboards, große Kühler und Grafikkarten ihren Platz.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 109,74*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 9 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Silent Base 601
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz/orange
Einschübe: 3x 3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 1x 120mm, 1x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 120mm, 6x 140mm
Formfaktor: ATX, EATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 9x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 1x USB 2.0, 2x USB 3.0
Fenster: Nein
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 185mm, Grafikkarten bis max. 287mm, Kabelmanagement, Lueftersteuerung, Staubfilter, variable Lüfteranzahl
Länge: 532 mm
Breite: 240 mm
Höhe: 514 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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6 Bewertungen

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5 5
     am 13.12.2018
Verifizierter Kauf
Das Gehäuse ist schon groß, größer als mein alter Midi-Tower. Alles passt rein. Genug platz für Kabelmanagment hat man auch, Kabel vom Gehäuse sind von Anfang an "versteckt", man sieht die von Vorne nicht mehr. Staubschutz ist auch sehr gut. Das einzige was mich an dem Gehäuse bisschen stört ist die Lüftersteuerung, die hat nur 3 Anschlüsse für Lüfter, zudem kann man nur 3-Pin Lüfter anschließen, keine 4-Pin, das sollte man vor dem kauf zusätzlicher Lüfter beachten. Aber sonst Top Gehäuse!!!
    
  
4 5
     am 12.11.2018
Verifizierter Kauf
Ein geiles Case.
Einerseits flüsterleise, optisch ansprechend und super bedienbar(z.b. die Lüfter für den Deckel).

Meine zwei größten "Aber" sind lediglich die Kompromisse die dazu führen:
Zwar ist der Lüfer durch das herausnehmbare Fach(oben) leicht zu Montieren, aber durch die winzigen Schlitze kann man nicht viel Airflow erwarten.
Der Platz zwischen einem ATX-Mainboard und der PSU-Abdeckung ist extrem kurz gehalten, was eine nervige fieselei der Anschlusskabel, die sich meistens unten am Mainboard befinden bewirkt.
Es ist ein sehr schlichtes Gehäuse macht aber genau das was es verspricht.
Bin auch trotz dem Block oben sehr Begeistert von dem Case.
+Es ist extrem leise
+die Staubfilter taugen was (mein Zalman Z11 hatte die gefühlt nur für die Optik)
+Es sieht super aus (jaaaa ich weiß das ist subjektiv)

Mein persöhnlich größtes Manko war jedoch, dass die Breitenangabe zu klein ausfällt das Gehäuse ist ungefähr 24,8 breit was bei mir zu Problemen mit Tischbeinen geführt hat. An sich nichts Tragisches aber nervig wenn man sich drauf einstellt es passt.
Bei solchen Angaben zu sparen wenn man so viel in die Vermarktung der Produkte steckt ist mir schleierhaft.

Habe es mir im MIndstar zugelegt für 88€ alles andere ist meiner Meinung nach aber schon zu teuer(hauptgrund für die 4Sterne).

Fazit: Ja es sind Kleinigkeiten, aber Kleinigkeiten denen eigentlich schnell Abhilfe geschaffen werden kann
    
  
5 5
     am 29.10.2018
Liebe Leser/innen!

Wenn Ihr hier gelandet seid, dann hofft ihr bestimmt, ein paar Informationen zu dem relativ frisch erschienenen Gehäuse Silent Base 601 der Marke beQuiet zu erhaschen. Ich hatte das große Glück, nicht nur Teilnehmer an der von Mindfactory bewährten Aktion Testers Keepers zu sein, sondern auch tatsächlich zu einem dieser Tester ausgewählt zu werden. An dieser Stelle einen großen Dank an die Mindfactory AG und natürlich auch an die Listan GmbH respektive beQuiet für diese Chance.
Nach einigen kleinen Verzögerungen wurde mir das Gehäuse in einem ansprechenden Karton sicher und unversehrt angeliefert.

Das Gehäuse ist  wie ich es auch schon vom beQuiet Pure Base 600 her kannte  in zwei stabile Styropor- Formen verkeilt und zusätzlich in einer transparenten Folie umwickelt. So ist es gut gegen Bewegungen beim Transport abgefedert und weiterhin gegen Kratzer abgeschirmt.

Die bei der Lieferung beiliegenden Kleinteile wie ein zusätzlicher Einbauschacht für HDDs, Schrauben, Klettverschluss-Bänder und Halter für zusätzliche Lüfter sind in einem Karton im Inneren des Gehäuses zu finden, welcher wiederrum mit einem mit Plastik ummantelten Draht fixiert wurde. Alles in allem eine perfekt organisierte Lösung für den Transport, bei welchem es je nachdem auch mal ruppiger zugehen kann.
Nach dem Auspacken und Entfernen aller Kleinteile habe ich zunächst einen optischen Vergleich zu meinem bisherigen Gehäuse gezogen.

Man sieht hier schön, dass das Silent Base 601 deutlich mehr Platz bietet als das Pure Base 600, obwohl beide Varianten im Midi-Tower Bereich angesiedelt sind. Natürlich ist das Silent Base 601 nicht der Nachfolger des Pure Base 600, dennoch sieht man hier auch den typischen Aufbau eines Gehäuses aus den Reihen von beQuiet. Das Design des Silent Base 601 finde ich durch die orangen Streifen an der Front deutlich ansprechender, aber auch dort ist die Verwandtschaft klar zu erkennen.

Die generelle Verarbeitung des Silent Base 601 ist sehr hochwertig, da im Vergleich zum Pure Base 600 deutlich weniger Kunststoff verwendet wurde. So ist der Deckel als auch die Front aus robustem Metall, was die Stabilität und die allgemeine Verarbeitung merklich aufwertet.


Die folgende Hardware aus meinem alten Kasten wird vollständig in die neue Heimat umgesiedelt:

- Asus ROG Maximus VII Ranger
- I7 4790k (geköpft, auf 1.12 V-Core fixiert und alle Kerne auf 4,4 Ghz übertaktet)
- Thermalright HR-02 Macho Rev. B
- 4 x 8 GB G.Skill TridentX DDR3-2400 CL10 auf XMP-Profil
- Asus Strix GTX 1070 O8G (undervolted auf 0.850 mV und auf 1.823 MHz fixiert)
- beQuiet Dark Power Pro 10 550 Watt
- Samsung Evo 850 250 GB SSD
- Seagate ST1000DX001 1 TD SSHD
- 2 x 140mm beQuiet Silent Wings 2
- 3 x 140mm beQuiet Silent Wings 3 PWM

Da auch bei Gehäusen gewisse ISO-Standards eingehalten werden, gestaltet sich auch dieser Einbau relativ simpel. beQuiet hat hier eine besonders pfiffige Lösung für die Öffnung der Seitenwände verbaut: mittels eines einfachen Arretierungssystems können diese einfach mittels eines Knopfdrucks geöffnet und auch genauso leicht wieder montiert werden. Dies erspart den Schraubenzieher, wenn man auch vielleicht im laufenden Betrieb den Rechner öffnen muss, um ggf. nach Fehlerquellen zu suchen. Klasse!

Zur eigentlichen Montage: Das Mainboard wird im senkrecht lagernden Zustand auf die dafür vorgesehen Schrauböffnungen gelegt und entsprechend verschraubt. Ich habe den Kühler auf der CPU direkt drauf gelassen, da der Thermalright HR-02 Macho Rev. B zwar ein guter und leiser Kandidat ist, allerdings auch etwas fummelig zu montieren. Zudem breche ich mir gerne bei der Auftragung der Wärmeleitpaste einen ab; somit erspare ich mir das alles und montiere das Mainboard wie vorgesehen. Das Netzteil wird wie auch in der beiliegenden Anleitung beschrieben unten in den Kanal geschoben. An dieser Stelle ein wichtiger Tipp: die Kunststoffverkleidung über den in dem Schacht liegenden HDD-Käfig entfernen plus den erwähnten Käfig, um die Kabel des Netzteiles zu erreichen. Die Kabel können dann an der Rückwand des Towers wunderbar verteilt werden. Zum einen gibt es drei mit orangen Gummiumrandungen versehene Kabelkanäle, welche zum einen optisch gefallen, aber auch für ein sauberes Kabelmanagement sorgen. Zudem gibt es an vielen Stellen an der kompletten Rückseite kleine Ösen, welche für die Fixierung von Kabeln mithilfe von Kabelbindern oder den beigelegten Klettverschluss-Bändern genutzt werden können.

Eine sehr durchdachte Sache an der Rückwand bzgl. der Montage von 2,5 Datenträgern ist mir aufgefallen: ich wusste durch andere Tests bereits, was beim Silent Base 601 hier auf mich zukommt ergo, dass es Platz für zwei 2,5 Laufwerke geben wird. Allerdings ist dieser Schlitten auf zwei Ebenen montierbar, was auf den Bildern schön zu erkennen ist. Damit ist es möglich, bis zu vier 2,5 Laufwerke zu verbauen.

Allerdings wird dafür ein zweiter Schlitten benötigt, welcher dem Gehäuse leider nicht beilag. Diesen wird man aber sicherlich auf Nachfrage hin für einen kleinen Euro nachgeliefert bekommen (in diesem Falle direkt beim Hersteller). Mir persönlich hat dies sehr gefallen, da ich damit recht viel Möglichkeit zur Erweiterung meines Speicherplatzes habe.
Meine 3,5 SSHD findet im unteren Schacht neben dem Netzteil Platz. In der Front des Gehäuses setze ich zudem beide Silent Wings 2 von unten aufgebaut ein. Weiterhin lasse ich gleich die kleine Plastikabdeckung hinter der Front weg, damit die SSHD auch Frischluft bekommt.

Ein Silent Wings 3 PWM wird direkt an die Rückseite hinter dem CPU-Kühler montiert. Die letzten beiden Silent Wings 3 kommen in den Deckel. An dieser Stelle hat sich beQuiet auch ein sehr schönes Gimmick einfallen lassen: unter jenem Deckel ist eine Schiene angebracht, die mithilfe von zwei Schrauben fixiert ist und ganz einfach herausgenommen werden kann. Damit ist die Montage für die oberen Lüfter ein wahres Kinderspiel. Natürlich muss man gucken, dass man die Kabel bereits in die korrekte Richtung verlaufen lässt, um diese hinterher auch an der Hinterwand verlegen zu können.
Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, die beiden vorhandenen Pure Wings 2 gegen das eben erwähnte Setup auszutauschen, da ich mich bereits durch den Besitz des Pure Base 600 viel mit Airflow sowie Luftfördermassen und auch Geräuschentwicklung beschäftigt habe. Da ich aber beim Austausch auf Lösungen derselben Marke gegriffen habe, möge man mir an dieser Stelle verzeihen. Es wäre aber auch wünschenswert, wenn man gleich vorab bei einem auf Silent fokussiertem Gehäuse direkt auf die stärkeren Lüfter zurückgreifen würde und diese entsprechend vormontiert.
Zum guten Schluss wird noch die Grafikkarte verbaut und alle Kabel so ordentlich wie möglich verlegt, gruppiert und fixiert  hierbei immer mit dem Fokus, die Kabel nicht unter Spannung, Druck oder starkem Knicken zu haben.

Der erste Start glückt und der Gerät startet in seiner neuen Heimat in das Betriebssystem.

Jetzt interessieren uns natürlich die Kühl-Eigenschaften und das große Stichwort Silent. Alle installierten Lüfter werden bei mir im BIOS über die Option Turbo geregelt, wobei alle Lüfter auf die Sensoren des Mainboards adaptiv reagieren. Neben einem Test mit Prime95 in der Version 27.9 mit AVX-Erweiterung zeigt ein erster Test (Small FFT) nach ca. 5 Minuten eine Temperatur von 61 Grad auf dem wärmsten Kern des i7. Da Prime95 bekanntermaßen ein selten auftretendes Szenario widerspiegelt, habe ich mich natürlich auch an in meinem Alltag benutzte Software gewagt und CPU-lastige Titel wie The Division und Hitman Season 1 getestet. Mittels MSI Afterburner kann ich mir im laufenden Betrieb alle relevanten Informationen bzgl. der Auslastung und Temperatur meiner Hardware anzeigen lassen. Bei den genannten Titeln komme ich auf maximal 57 Grad (The Division) sowie 56 Grad (Hitman Season 1).

Wie verhält sich die Grafikkarte im Vergleich zu vorher? Hier gab es für mich keine Überraschungen. Durch das Undervolting und die Fixierung auf einen maximalen Wert von 1.823 MHz für den GPU-Takt habe ich im Pure Base bei einem Stresstest nie mehr als 60 Grad gesehen, das hat sich hier nicht geändert.
Eine große Freude habe ich bei meinen internen Datenträgern: durch den etwas größeren Abstand zwischen Rückwand des Mainboard-Trays und Seitenwand beim Silent Base 601 im Vergleich zum Pure Base 600 hat meine dort montierte 2,5 SSD nun eine maximale Temperatur von 32 Grad, vorher waren es bis zu 38 Grad. Die im unteren Schacht verbaute 3,5 SSHD profitiert nun deutlich von meinem Lüfter-Setup und wird nicht wärmer als 26 Grad. Spitze!

Was ist nun mit dem Silent? Rein subjektiv betrachtet kann ich das Gehäuse kaum hören. Meine Frau hat den Rechner eine Woche lang für Home-Office verwendet und behauptet das Gleiche. Ich habe aber dennoch mal die App Smart Tools auf meinem Galaxy S8 verwendet und die darin integrierte Schallmessung ausgeführt. In ca. 1 m Abstand wurde mir ein Wert von 2  3 dB angezeigt, was quasi einem leichten Windrauschen gleichzusetzen ist. Dies gilt sowohl im Leerlauf als auch unter Last. Da ich während des Spieles immer ein Headset nutze (Lioncast LX 50), höre ich noch nicht einmal das.
In Summe ist das beQuiet Silent Base 601 ein solides Gehäuse für die Mittelklasse, welches mit sinnvollen Features wie eine hochwertige und solide Verarbeitung aufwartet als auch viel Liebe zum Detail in Lösungen für eine einfache Montage sowie Möglichkeiten für ein ordentliches Kabelmanagement. Alle Komponenten wie zusätzliche Lüfter, Laufwerke sowie das Netzteil werden durch pfiffige Gummikupplungen bzw. Aufsätze entkoppelt, damit diese keine Vibrationen auf das Gehäuse übertragen. Vorne hinter der Front als auch am Boden befinden sich zwei Staubschutzfilter, welche für eine Reinigung leicht entnommen werden können. Natürlich gibt es aber auch negative Punkte: für den Preis  welcher im Schnitt 120 ¤ beträgt  hätten von Werk aus auch zwei Silent Wings verbaut werden können. Das ist sicherlich Meckern auf hohem Niveau, aber die Pure Wings 2 sind in Relation zu der Marke leider die low-budget-Variante und stören das Gesamtbild des insgesamt hochwertigen Eindruckes. Zudem finde ich die Öffnung zum Kabelbaum des Netzteils nicht sonderlich geschickt gelöst, da zum einen der ggf. montierte Festplattenkäfig demontiert sein muss als auch die darüber liegende Plastikverkleidung. Da hätte man auch mit einem Arretierungssystem wie bei den Seitenwänden arbeiten können, um den Zugang zu erleichtern.

Am Ende überwiegen aber die vielen positiven Eigenschaften, so dass ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann. Ich gebe aber den Tipp, die integrierten Lüfter gegen leisere auszutauschen und zudem noch mind. 2 weitere dazu zu kaufen, um einen optimalen Airflow hin zu bekommen.
    
  
5 5
     am 25.10.2018
Zunächst sind In meinem System folgende Komponenten verbaut:
Mainboard: Asus P8Z77V-LX
CPU: Intel i5-3570k @ 4,2Ghz
RAM: 16GB Corsair Vengeance DDR3 RAM @ 1866Mhz
Prozessorkühler: Alpenföhn Brocken 3 Black Edition
Grafikkarte: EVGA GTX 1080 FTW
Speicher: Seagate Barracuda 2TB SSHD, Seagate 1TB HDD, Crucial MX300 525GB SSD
Netzteil: be quiet! E10 Straight Power modulares Netzteil mit 600W

Design:
Das Gehäuse besteht zu großen Teilen aus matt schwarz gehaltenem Stahl. Dadurch wirkt es äußerst wertig und robust. Das Design ist dabei eher schlicht gehalten, lediglich die orangefarbenen Akzente fallen auf. Dadurch überzeugt das Gehäuse eher durch sein Understatement, als durch unkonventionelle Designelemente. Diese Unauffälligkeit passt dabei gut zu dem Konzept eines Silent Gehäuses.
Vor allem hat mir bei diesem Gehäuse die Lösung für die Seitenteile gefallen. Diese werden ohne Schnellschrauben gehalten und lassen sich auf Knopfdruck lösen. Dabei fallen sie einem nicht direkt entgegen, sondern stehen leicht ab und werden weiterhin gehalten. Sie lassen sich dann einfach entfernen und die Remontage ist genau so simpel. Sehr angenehm gestaltet sich dies bei den Kabeln auf der Rückseite. Die Platte kann einfach unten eingesteckt werden und wenn die Kabel noch ein wenig herausstehen werden sie nur leicht angedrückt.
Die Front ist ebenfalls durch einfaches nach oben ziehen zu entfernen, sodass auch der Staubfilter vorne und der für den Boden leicht gereinigt werden kann. Die Oberseite kann zwar nicht einfach demontiert werden, aber dafür kann die Lüfterhalterung nach Entfernen von zwei Schrauben herausgezogen werden. Andere Radiatoren oder Gehäuselüfter als ein einzelner mit 120mm/140mm können dort möglicherweise durch fehlende Luftdurchlässe in ihrer Effektivität gemindert werden. Hier sind nur an der Seite kleine Schlitze vorhanden, die Airflow hier nur begrenzt ermöglichen.

Verarbeitung:
Wie bei einem Gehäuse für über 100¤ zu erwarten, ist die Verarbeitung ausgezeichnet. Dabei sind die verwendeten Materialien qualitativ hochwertig und die Spaltmaße sind gut. Es sind viele Schnellschrauben vorhanden, die jedoch von Hand in einigen Fällen nicht zu lösen sind, da zu fest angezogen. Gerade die Befestigungsschrauben für den Festplatten-/ Netzteilschacht sind etwas schwergängig, aber mit einem Schraubendreher gut zu drehen. Die Gehäuseteile an sich sind jedoch gut gepasst und bieten keinen Spielraum für Lärm durch ungewolltes Mitschwingen der Teile. Die Ausbohrungen für das Mainboard und die Lüfter sind erwartungsgemäß passgenau und die Seitenteile, die Front und die Luftfilter sind fest aber einfach zu entfernen. Besonders hervorzuheben ist die großzügige Schalldämmung der Gehäusewände an der Front und an den Seiten. Hier wurde mit 10mm starken Dämmplatten gearbeitet, um auch niedrigere Frequenzen abfangen zu können.

Montage:
Ich habe mir kürzlich ein Fractal Design R6 bestellt, welches aufgrund eines fehlerhaften USB-Ports wieder zurückging. Daher kann ich hier einen direkten Vergleich bei der Montage ziehen. Der Einbau verlief, möglicherweise auch aufgrund meiner Übung mit dem anderen Gehäuse, vergleichsweise problemlos. Vor allem ist das Innere des Gehäuses ziemlich aufgeräumt, wenn man auf die Festplattenschächte verzichtet. So passt auch mein neuer Alpenföhn Brocken 3 problemlos hinein. Laut Herstellerangaben bietet das Gehäuse hier bis zu 18,5cm in der Höhe.
Für das Kabelmanagement war auf der Rückseite ausreichend Platz vorhanden. Zusammen mit den beigefügten Klettverschlüssen in den dafür vorgesehenen Halterungen ließen sich die Kabel gut in die gewünschten Bahnen lenken.
Das schwierigste war hierbei die Verkabelung der Festplatten. Zum einen ist nicht viel Platz auf der Rückseite vor den Festplatten, wenn man sich dazu entschließt zwei Stück unten mit im Netzteilschacht zu verbauen. Wenn man hier beide Festplattenslots (2,5/3,5 Zoll) belegt, sind dort einige nicht allzu schmale Kabel, die sich gegenseitig überlagern. Hier kann es etwas fummelig werden. Zum anderen ist unterhalb des Mainboards nur ein kleiner Spalt für die Gehäuse- und SATA-Kabel gelassen. Das bedeutet, dass ich bei meinem Mainboard keine gewinkelten SATA-Stecker am Mainboard selbst anschließen kann, da das Kabel dann mit dem Netzwerkschacht interferiert. Dies war beispielsweise bei dem Fractal Gehäuse besser gelöst. Dort war auch unterhalb des Mainboards eine größere Kabeldurchführung vorhanden. Bei neueren Mainboards sind die SATA-Anschlüsse jedoch meist seitlich, sodass dies wahrscheinlich kein Problem darstellen dürfte.
Ich habe bei meinem Einbau auf Lüfter an der Oberseite verzichtet. Den Deckel kann man zwar nicht ohne Weiteres abnehmen, aber für diesen Zweck kann die Lüfterhalterung oben nach dem Lösen von zwei Schrauben einfach herausgezogen werden.
Auch im Gehäuse bieten sich einige Möglichkeiten für den Einbau von Festplattenkäfigen, jedoch können diese, sofern in der gleichen Höhe montiert, die maximale Länge der Grafikkarte stark einschränken. Bei meinem Gehäuse wurde ein zusätzlicher Festplattenkäfig für eine Festplatte mitgeliefert. Dieser, sowie der im Netzteilschacht wurden mit passenden Rändelschrauben und Gummipuffern zur Montage geliefert. Auf der Rückseite, auf Höhe der Lüfterbackplate des Mainboards, können bis zu zwei SSDs verbaut werden. Die Halterung dafür lässt sich jedoch auch mittels einer Schnellschraube entfernen, sollte nachträglich ein Prozessorkühler mit Backplate eingebaut werden müssen.

Kühleigenschaften:
Auch wenn diese Gehäuse mit den gewinkelten Lufteinlässen und den massiven Dämmschichten den Fokus eindeutig auf einen möglichst ruhigen Betrieb legt, konnte ich beim zocken gute Temperaturwerte erreichen. Der Airflow ist hierbei durch die langen Lufteinlässe in der Front, sowie die Lüftungsschlitze hinten an der Oberseite, sowie wie üblich an der Rückseite gegeben. Dabei sind ab Werk zwei Silent Wings 2 Lüfter mit 140mm verbaut, einer vorne und einer hinten. Zusammen mit dem Brocken 3 hatte ich hier weder mit der Prozessor-, noch mit der Grafikkartentemperatur Probleme. Bei meinem Alltäglichen Gebrauch und auch bei mehrstündiger Last sind die Temperaturen nicht über 70°C gestiegen. Dabei habe ich die Stufe der Gehäuselüfter auf 1 von 3 belassen.

Leistung:
Das be quiet! Silent Base 601 zeichnet sich wie zu erwarten durch einen besonders leisen Betrieb aus. Dabei ist vor allem im Desktopbetrieb nichts von den Komponenten im Gehäuse zu hören. Und auch unter Last ist das System angenehm ruhig. Vor allem im Vergleich zu meinem vorherigen NZXT Phantom liegen hier Welten dazwischen. Zugegebenermaßen war das alte Gehäuse auch an fast allen Seiten mehr oder weniger offen. Um so erstaunlicher ist es, dass die Temperaturen sich im Vergleich zu vorher nicht nennenswert verändert haben. Dazu hat aber mit Sicherheit auch der Tausch meiner alten Corsair H60i AiO gegen den Alpenföhn beigetragen.
Lediglich die Ausstattung des Frontpanels lässt etwas zu wünschen übrig. Die 3-stufige Lüfterkontrolle ist gut und 2 USB 2.0-Ports, sowie einer mit USB 3.0 sind sicherlich ausreichend. Aber bereits mein mittlerweile 6 Jahre altes NZXT-Gehäuse hat insgesamt 4 USB-Anschlüsse geboten, zwei davon mit USB 3.0. Hier hätte ein weiterer Anschluss nicht geschadet, sei es nun 3.0, oder gar 3.1-C.

Preis-Leistungsverhältnis:
Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich gut. Vor allem die Kombination aus einem leisen Gehäuse mit dennoch guter Kühlleistung hat mich überzeugt. Wenn man jedoch auf ein Gehäuse mit Fenster aus ist und ein wenig mehr auszugeben bereit ist, sollte man sich alternativ noch das Dark Base 700 ansehen. Dort sind bereits Silent Wings 3 verbaut, sodass noch ein etwas besseres Preis-Leistungsverhältnis zu finden ist.
Abschließend bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Gehäuse. Der Einbau war einfach, die Verarbeitung ist top und bezüglich der Kühlung wurden zwar wie zu erwarten leichte Abstriche zugunsten des niedrigen Geräuschpegels gemacht, aber die Temperaturen sind trotzdem wirklich überraschend gut. Lediglich an der Front hätte man einen USB 3.1, oder zumindest einen zweiten USB 3.0 Anschluss zur Verfügung stellen können. Insgesamt bin ich aber froh, dieses Gehäuse testen und behalten zu dürfen, da es jetzt erstmal ein paar Jahre und einige Upgrades überdauern soll. Und ich habe keine Zweifel, dass es dazu in der Lage ist.
    
  
4 5
     am 24.10.2018
Verpackung und Lieferumfang
Das als Midi Tower gelistete be quiet! Silent Base 601 Gehäuse kam bei mir in einem recht neutral gehaltenen sehr großen (siehe dazu bei Design mehr) Karton an. Auf dem Karton selbst sind eine Skizze des Gehäuses sowie Angaben zu den Spezifikationen abgedruckt. Im Gegensatz zu anderen Produkten von be quiet! (zum Beispiel Netzteile oder Lüfter) wird hier auf eine aufwendige Außenverpackung des Produktes verzichtet. Sonst werden die Produkte in schwarze, glatte Kartons mit weißer Aufschrift verpackt. Vermutlich wird die aufwendigere Verpackung nur bei kleineren Produkten benutzt, hier wird wohl an den Kosten der Verpackung gespart. Vielleicht wird aber auch Mal an die Umwelt gedacht, was zu begrüßen wäre. Die Sicherung des Gehäuses in dem Karton kann als vorbildlich bezeichnet werden, das Gehäuse wird durch zwei sehr große Teile aus Styropor fixiert. Das Gehäuse selbst ist nochmal in eine Plastikfolie eingepackt. Im Karton ist eine Bedienungsanleitung enthalten, die in acht verschiedene Sprachen übersetzt wurde (englisch, deutsch, polnisch und viele mehr). Des Weiteren liegt ein kleinerer Karton bei, in dem sich ein Festplattenkäfig, eine Menge an Schrauben zur Befestigung von Festplatten, SSDs, Motherboard, Gummis zur HDD Entkopplung und Kabelbinder befinden.

Design
Nach der Entnahme des Gehäuses aus dem Karton und der Verpackung war ich zuerst erstaunt über die immensen Ausmaße des Gehäuses. Es wird ein Midi Tower erwartet und denkt es ist ein Big Tower. Dies wird auch noch einmal deutlich bei der Betrachtung der Abmessungen des Gehäuses. Die Abmessungen betragen dabei in der Länge 532 x Breite 240 x Höhe 514 mm. Zum Vergleich betragen die Abmessungen meines alten Gehäuses, auch ein Midi Tower, in der Länge 410 x Breite 195 x Höhe 430 mm. Da die Dimensionen des Towers größer sind als bei vielen anderen Gehäusen, sollte auch dementsprechend der Standplatz gut überlegt sein, eventuell muss dafür ein wenig mehr Platz geschaffen werden.
Auch das Gewicht des be quiet! Silent Base 601 spricht eine eindeutige Sprache: Mit etwas über 10 kg gehört dieses Gehäuse eindeutig zu den Schwergewichten in dieser Klasse. Auch hier der Vergleich zu meinem alten Tower: Hier beträgt das Gewicht lediglich 5,5 kg.
Den Großteil des Towers prägt eine matt schwarze Lackierung, die zu gefallen weiß. Sehr schön ist auch, dass das Heck des Gehäuses ebenfalls schwarz lackiert ist, andere Hersteller verzichten oftmals hier auf eine Lackierung, so dass der nackte Stahl zu sehen ist. Der mittlere Teil der Front des Gehäuses ist sehr schlicht gestaltet. Hier handelt es sich um eine einfache glatte Fläche. Dabei ist zu beachten, dass bei diesem Produkt keine 5,25 Aussparungen für bspw. ein DVD- bzw. BluRay-Laufwerk vorhanden ist. Allerdings führt der Verzicht darauf oft zu einem einheitlicheren Design und der Großteil der Software wird mittlerweile digital vertrieben. Links und rechts an der Front sind Lufteinlässe für die vorderen Lüfter vorhanden. Diese zieren Rennstreifen in den der für be quiet! typischen Farbe Orange. Bei der Betrachtung der Front fallen einem auch direkt die abgeschrägten oberen Kanten der Seitenteile auf. Einerseits sieht das ganz nett aus, andererseits sieht das Gehäuse dadurch sehr klobig bzw. klotzig aus. Die Seitenteile sind wie der mittlere Teil der Front sehr schlicht gehalten ohne irgendwelche Schnörkeleien. Das schlichte Design zieht sich auch beim Deckel weiter. Vorne auf dem Deckel befinden sich die Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon, 1x USB 2.0 und 2x USB 3.0. Leider wurde hier kein USB 3.1 C Anschluss angebracht. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Gehäuse erst vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde, ist dies negativ zu beurteilen. Des Weiteren finden sich im Deckel der An- und Ausschalter, der leuchtet, wenn der PC an ist, die Reset-Taste, Power und HDD LED sowie eine 3-stufige Lüftersteuerung, die drei Lüfter steuern kann. Hinten und an der Seite des Deckels befinden sich Lüftungsschlitze bzw. -einlässe für den Fall, dass innerhalb des Gehäuses oben Lüfter installiert werden.
Der Innenraum des be quiet! Silent Base 601 Gehäuses wirkt sehr großzügig und sehr aufgeräumt. Schön ist auch die Trennung der einzelnen Bereiche. Der untere Bereich ist für das Netzteil und die Festplatten vorgesehen. Dieser Bereich nimmt ca. ein Fünftel des Innenraumes ein und wird durch eine Abdeckung vom Rest abgetrennt. Im oberen Abteil ist der linke Bereich natürlich dem Motherboard vorbehalten, der mittige Bereich ist für die Kabelführung gedacht und der rechte Bereich ist für die Installation von Festplattenkäfigen vorgesehen. Der komplette Innenraum ist dabei matt schwarz lackiert. Allerdings stellt sich hier die Frage nach dem Warum. Da das Gehäuse kein Fenster hat, ist es egal, welche Farbe der Innenraum hat. Auch hier könnten demnach Ressourcen und eventuell auch Produktionskosten eingespart werden. Gleiches gilt auch für die orangenen Kabeldurchlässe und HDD-Entkopplungsgummis. Sie setzen zwar einen farblichen Akzent bzw. Kontrast im Innenraum, wenn aber das Seitenteil geschlossen wird, sieht man nichts mehr davon.
Das Design kann insgesamt als schlicht und funktional gesehen werden, die abgeschrägten Kanten der Seitenteile und die orangenen Streifen an der Front sind nette Akzente.

Verarbeitung
Bzgl. der Verarbeitung muss ich zuerst ein Mal auf einen ungewöhnlichen Punkt eingehen: Geruch. Als ich das Gehäuse auspackte und die Seitenteile abnahm, kam mir ein sehr unangenehmer Geruch entgegen. Ich kann hierbei nicht sagen, ob dieser Geruch vom Lack bzw. Beschichtung, Gummi, Plastik oder den Dämmmatten kommt. Ich habe das Gehäuse erst Mal fünf Tage offenstehen lassen, damit der unangenehme Geruch entschwinden kann, danach war es angenehmer.
Die verwendeten Materialen für das Gehäuse bestehen hauptsächlich aus Stahl, lediglich wenige Elemente bestehen aus Plastik bzw. Gummi wie z. B. Verschlusshaken der Seitenteile, Staubfilter etc. Da der Hauptanteil der Materialien aus Stahl besteht, hat dieses Gehäuse, wie oben bereits erwähnt, ein hohes Gewicht. Das Gewicht und die an der Unterseite gummierten Standfüße verleihen dem Gehäuse eine sehr gute Standfestigkeit. Natürlich könnte zur Reduzierung des Gewichts auch Aluminium verwendet werden, allerdings würde dies den Kaufpreis um einiges erhöhen.
Des Weiteren konnte ich auch keine scharfen Kanten entdecken bzw. erfühlen, so dass man sich ausversehen schneiden könnte.
Was ich ein wenig bemängele, ist die Dicke der Rahmen der beiden Staubfilter, sie könnten für meinen Geschmack ein wenig dicker sein. Sie machen einen etwas zerbrechlichen bzw. biegsamen Eindruck. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass, wenn der untere Staubfilter wieder eingesetzt wird, er auch wirklich im letzten Drittel in der dafür vorgesehenen Führung ist, ansonsten entsteht halt eine Lücke, durch die Staub in das Gehäuse gelangen kann. Dazu muss ein wenig umständlich unter das Gehäuse gegriffen werden.

Montage
Bei der Montage der einzelnen Komponenten hilft die Bedienungsanleitung mit sehr schönen Skizzen und ihren Beschreibungen. Die beiden Seitenteile lassen sich per einfachem Entriegelungsmechanismus ohne Werkzeug entnehmen. Der Einbau des Motherboards ist recht einfach. Ich würde mir hier jedoch einen entnehmbaren Motherboardschlitten wünschen, der den Einbau nochmals vereinfacht. Sehr schön ist auch die Verwendung von Rändelschrauben zur Fixierung der PCIe-Karten, es wird also kein Schraubendreher benötigt.
Der als Zubehör mitgelieferte Festplattenkäfig lässt sich ebenfalls einfach mittels Rändelschrauben am Motherboardschlitten befestigen. Eine mechanische Festplatte wird dann einfach mit vier Schrauben durch die HDD-Entkopplungsgummis befestigt. Die Gummis sorgen dafür, dass keine Schwingungen der Festplatten auf das Gehäuse übertragen werden, womit es ruhiger ist.
Der Einbau des Netzteils gestaltet sich auch interessant. Dazu wird zuerst die Netzteilhalter außen hinten am Gehäuse entfernt, die dann an das Netzteil geschraubt wird. Das Netzteil wird dann von hinten in das Gehäuse geschoben und befestigt. Allerdings ist der Platz zwischen dem verbauten Netzteil und dem bereits vorinstallierten Festplattenkäfig recht eng bemessen. Hier ist es definitiv von Vorteil, ein modulares Netzteil zu besitzen, da ansonsten die unnötigen Kabel irgendwie verstaut werden müssen.
Kabelmanagement ist auch nochmal ein Thema für sich. Sehr schön bei diesem Gehäuse ist, dass die Kabel auf der Rückseite des Motherboardschlittens geführt werden können und die mitgelieferten Kabelbinder dabei helfen. Dies verbessert auch nochmal die Luftzirkulation innerhalb des Gehäuses.

Ausstattung und Flexibilität
Das be quiet! Silent Base 601 Gehäuse punktet mit einer sehr guten Ausstattung und sehr hohen Flexibilität. Wie der Name des Gehäuses schon verrät, geht es hier um Stille, daher sind an den Seitenteilen, dem Deckel und der Front 1cm dicke Dämmmatten verklebt worden. Vorab sind auch bereits zwei, vorne und hinten jeweils ein, 140mm Pure Wings 2 Lüfter eingebaut. Das ist einerseits sehr schön, aber andererseits hätte be quiet! hier auch direkt die sehr guten und extrem leisen Silent Wings 3 spendieren können, wenn das Gehäuse schon Silent Base heißt. Sehr gut ist, dass das Gehäuse bereits eine 3-stufige Lüftersteuerung hat.
Ebenfalls bereits vorinstalliert ist ein Festplattenkäfig mit doppelter Höhe im unteren Bereich des Gehäuses, in den zwei 3,5 Festplatten oder 2 SSDs installiert werden können. Zwei SSDs können auch an der Rückseite des Mainboardschlittens installiert werden. In den mitgelieferten Festplattenkäfig mit einfacher Bauhöhe kann eine 3,5 Festplatte oder zwei SSDs eingebaut werden. Das Gehäuse bietet Platz für vier weitere Festplattenkäfige mit einfacher Bauhöhe. Falls man ein größeres Festplatten-Array einbauen oder sich ein eigenes NAS mit mehreren Festplatten basteln möchte, müssen dafür weitere Festplattenkäfige gekauft werden. Hier wäre es schön von be quiet!, wenn sie ein bis zwei weitere Käfige dem Gehäuse beilegen würden.
Des Weiteren bietet dieses Gehäuse die Möglichkeit Radiatoren bis zu einer Größe von 360mm in der Front oder dem Deckel zu installieren. Die sehr gute Bedienungsanleitung hilft hier beim Einbau. Sehr gut ist auch, dass sehr hohe CPU-Kühler, bis zu 185mm, und lange Grafikkarten, bis zu 449mm ohne Festplattenkäfige im unteren Bereich, sonst 287mm, installiert werden können.

Positiv/Negativ
+gute Verarbeitung
+viel Stahl, wenig Plastik
+vorinstallierte Lüfter
+sehr gute Luftzirkulation
+sehr gute Kühlung
+schlichtes Design
+Dämmung
+leise
+viele Einbaumöglichkeiten
-Geruch
-klobig
-Zubehörpolitik
-kein USB 3.1 C

Fazit
Alles in allem handelt es sich beim be quiet! Silent Base 601, um ein gutes, solides Gehäuse. Das Preis-/Leistungsverhältnis mit einem aktuellen Preis von ca. 101¤ geht in Ordnung. Wer auf einen sehr ruhigen PC, der dennoch sehr gut gekühlt wird, Wert legt und dabei auf optische Schnörkeleien verzichten kann, ist mit diesem Gehäuse gut beraten. Ich gebe diesem Gehäuse vier von fünf Sternen.
    
  
5 5
     am 29.09.2018
Verifizierter Kauf
kurz und knapp:
- sieht super aus
- tolle Verarbeitung
- das System ist deutlich leiser

beachtet: der Rechner wird mit diesem Case einige Zentimer breiter, ich war dann doch sehr überrascht wie breit das Ding eigentlich ist. Mein Tisch musste kurz und schmerzvoll "modifiziert" werden.
    
  

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