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EAN 5707119032568    SKU 62446

Artikelbeschreibung

Seit dem 30.01.2018 im Sortiment

Mit der RIVAL 600 Gaming Mouse aus dem Hause STEELSERIES bekommt das Wort Präzision eine neue Definition. Doch was ist der Grund dafür? Die Einführung des wohl fortschrittlichste Sensorsystems TrueMove3 +.

Die RIVAL 600 verfügt über gleich zwei Sensoren. Einen optischen Tiefensensor, welcher schon die niedrigsten Abhebungen mit bis 0,5 mm erkennt. Dies sorgt dafür, dass Ihre Genauigkeit sich extrem steigert. Der TrueMove3 heißt der optische Sensor, der den neuen Standard für alle Gaming-Sensoren setzt. Spricht man von TrueMove3 redet man von echtem 1:1 Tracking, was mit 12.000 CPI und 350 IPS realisiert wird. Tracking-Fehler und Verzögerungen gehören nun der Vergangenheit an.

Die RIVAL 600 Gaming Mouse ist ein beinahe ebenso höchst präzises Werkzeug, wie die Hände die es führt. Zumindest können Sie es zu solch individueller Präzision führen. Der gesamte Gewichtsbereich liegt zwischen 96 g und 128 g. Acht 4 g- Gewichte werden mitgeliefert, sodass Sie Ihre Maus so ausbalancieren können wie es Ihnen am besten passt. Aber das ist noch nicht alles! Mit 256 Gewicht- und Balance- Konfigurationen können Sie Ihrem Stilspiel noch weiter perfektionieren und diese Maus buchstäblich zu Ihrer Maus machen.

Die RIVAL 600 Gaming Maus wurde speziell für ESPORTS entwickelt und ist daher eine echte Profi-Mouse. Links- und Rechtklick sind mit einem modernsten Split-Trigger-System ausgestattet und gewährleisten unglaubliche 60 Millionen Klicks. Größtmöglichen Komfort bieten die Seitengriffe aus Silikon, welches speziell für die RIVAL 600 gemischt wurde und einen einzigartigen Grip gewährleistet.

Das Gehirn dieser Maus ist der leistungsstarke 32-Bit-ARM-Prozessor. Er ist für den Low-Latency-Betrieb verantwortlich und ermöglicht Ihnen das Speichern der CPI- und Ihren Sensoreinstellungen. Auch können Sie, dank 8 Zonen RGB, die Beleuchtung Ihrer Mouse genauso anpassen und verändern, wie es Ihnen beliebt. Gesteurt wird dies mit der STEELSERIES Engine Software.


Aktionen und wichtige Informationen

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Weitere Infos

Technische Daten

Allgemein:
Modell: Rival 600
Typ: kabelgebunden
Anzahl Tasten: 7 Tasten
Anschluss: USB
Sensor: IR/LED rot
Auflösung: 12000 dpi
Scrollrad: 2 Wege Scrollrad
Farbe: schwarz
Bauform: Rechtshänder-Design
Besonderheiten: abnehmbares Kabel, Gewichtsmagazin, Makros, Onboard Speicher, RGB-Multicolor Hintergrundbeleuchtung, Silikonummantelung
Sensortyp: TrueMove 3

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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7 Bewertungen

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Reklamationsquote

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RMA-Quote: 3%

 
 
5 5
     am 21.08.2018
Verifizierter Kauf
Super Maus. Sehr genau und macht was sie soll. nur ein Manko ist das man nur 2 DPI Einstellungen speichern kann.
    
  
5 5
     am 30.04.2018
Rezension der Steelseries Rival 600

Optik, Haptik und Bedienerfreundlichkeit

Gleich zu Anfang fiel mir das etwas kantige Profil der Rival 600 auf, was mir sehr gefiel. Schnittig im Design, die optisch reizvollen LED beleuchteten Bereiche und das angenehme Feeling der Black Soft Touch Oberfläche  das machte auf mich sofort einen sehr wertigen Eindruck.
Zur Rival 600 gehört ein abnehmbares gummiertes USB Kabel. Der Abstand des Kabels zur Unterlage ist genügend hoch, so daß keine Beeinträchtigungen seitens des Kabels beim Spielen entstehen. Die Kabellänge beträgt 2 m und ist durch die Gummierung flexibel und nicht steif.
Wenn man die Maus das erste Mal in die Hand nimmt, bemerkt man sofort das leichte Gewicht von nur 96 Gramm. Sie ist ein echtes Leichtgewicht unter den Mäusen.
Die ergonomischen Eigenschaften dieser Maus haben mich sofort überzeugt. Sie fügt sich wie von selbst in die Hand mit ihrem angenehm weichen und zugleich festen Grip. Dies rührt u.a. von den Silikonflächen an den Flanken der beiden Seitenteile her. Insgesamt ist die Ergonomie der Rival 600 für Rechtshänder gedacht.
Ich habe eine kleine bis mittelgroße Hand und benutze den sogenannten Calm Griff. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, daß die Maus mit ihren 131 mm zu groß für mich ist.
Im Gegenteil. Ich empfinde die Länge und Form der Maustasten als optimal im Gesamtdesign. Sie ist sehr gut für alle beiden Griffarten geeignet, für den Calm  sowie den Claw Griff.
Die Gesamthöhe der Maus von 43 mm und die Form der Handballenablage ist perfekt. Ich bin der Meinung, daß sie für kleinere wie für größere Hände sehr gut geeignet ist.

Taster, Tasten und Beleuchtung

Die Rival 600 besitzt 7 Tasten, die über die Steelseries Engine 3 frei programmierbar sind.
Die drei Daumentasten auf der linken Seite sind sehr gut erreichbar. Die nicht zu großen Tasten mit ihrem direkten und angenehm leichtem Druckpunkt sind wirklich ansprechend. Bei anderen Mäusen mit Daumentasten habe ich öfter das Problem gehabt, auf den Punkt genau die jeweilige Taste zu finden. Das galt vor allem für die vordere Daumentaste. Das ist mir bei bei dieser Maus in den vielen Spielstunden nicht passiert. Und wir wissen alle, wie überlebenswichtig es in einem Shooter sein kann, in Bruchteilen einer Sekunde die richtige Taste zu finden.
Zusätzlich zu den Daumentasten sind die linke, rechte und mittlere Maustaste und ein DPI Schalter programmierbar. Ich spiele meistens Shooter und RPG Action Games und komme sehr gut mit der Anzahl der Tasten aus.
Bei der Rival 600 haben wir sehr umfangreiche RGB-Beleuchtungsmöglichkeiten mit vielen Einstellungen. Die LED-RGB Beleuchtung kann über die Steelseries Engine 3 programmiert werden. Wenn man möchte, bis zu acht Beleuchtungszonen unabhängig voneinander.
Wer mehrere Steelseries Geräte besitzt, kann die Beleuchtungseffekte untereinander synchronisieren, Einstellungen abspeichern und teilen. Da bleiben kaum Wünsche offen und ist der Traum eines jeden Modders.
Natürlich kann man auch die Beleuchtungseffekte deaktivieren.
Die Steelseries Engine 3 Software ist auf der Homepage von Steelseries zum Download verfügbar.

Druckpunkt und Feedback

Bei den vielen Mäusen, die ich schon im besaß, achtete ich immer zuerst auf die Ergonomie, die Haptik und den Druckpunkt der Maustasten. Das waren für mich unter anderem die wichtigsten Kriterien. Weil ich oft Shooter spiele, bin ich da besonders sensibel. Bei der Rival 600 empfinde ich persönlich den Druckpunkt als sehr optimal. Er ist direkt, gefühlt nicht schwergängig, sehr präzise und mit einer klaren Rückmeldung.
Nun wird das jeder Spieler subjektiv anders empfinden, wie vieles beim Spielen.
Für mich ist das Auslösen des Klicks sehr angenehm.
Die Ursachen dafür liegen an der neuen revolutionären Split Trigger Mechanik der Schalter. Sie sind außerdem für die enorme Lebensdauer von 60 Millionen Klicks ausgelegt.

Funktionen und Features

Was mich neben den überzeugenden ergonomischen Eigenschaften noch ansprach, waren die technischen Features, die die Rival 600 auszeichnet.
Und da hat die Rival etwas ganz Besonderes zu bieten: sie hat nämlich zwei Sensoren.
Das innovative Sensorsystem True Move3+ hat einen True Move3 Sensor
mit bis zu 12000 CPI und 350 IPS. Die CPI kann ich in Einheiten von 100 CPI einstellen. Hier wird im Unterschied zu Konkurrenzprodukten nicht nur auf die reine CPI gesetzt. So habe ich ein absolut reines Umsetzungsverhalten der Mausbewegung auf das Mauspad  keine Latenzen, Zeigerzittern oder andere Verzerrungen.
Als Zweites haben wir einen zusätzlichen Tiefen-Sensor.
Im Gegensatz zu anderen Konkurrenzprodukten, berechnet diese Maus die Lift-Off Distanz nicht aus dem Input des Primärsensors, sondern mit einem Tiefensensor der jüngsten Generation. Die Einstellung der Lift-Off Distanz von 0,5 bis 2 mm kann ich in der Engine3 Software einstellen.
Der einzige kleine Kritikpunkt ist, daß ich keine nummerischen Angaben habe, sondern nur eine stufenweise Einstellung von niedrig zu hoch. Aber endlich habe ich jetzt das Gefühl einer vollständigen Kontrolle und beim Anheben oder Ablegen der Maus ist der Mauszeiger immer an der richtigen Stelle.
Die versprochene hervorragende Präzision kann ich nur bestätigen aus den vielen Spielstunden mit dieser Maus. Deswegen ist die Rival 600 mit ihrer innovativen Sensorleistung wie geschaffen für den E-Sport.
Mit Hilfe des 32-bit-Arm-Prozessors kann ich außerdem sämtliche Sensoreinstellungen, Beleuchtungseffekte, Schnelltasten und Makros abspeichern, um sie später z.B. bei Turnieren jederzeit abrufen zu können.

Wie ich schon sagte, ist die Rival 600 mit ihren 96 Gramm ein Leichtgewicht. Um dieses eventuell seinen eigenen Erfordernissen anzugleichen, stellt uns der Hersteller acht Gewichte mit jeweils 4 Gramm zur Verfügung. So kann man die Balance und das Gewicht bis 128 Gramm anpassen.
Persönlich benutze ich alle acht Gewichte, weil ich eine etwas schwerere Maus gerne mag. Das kann sich aber je nach Spielart auch ändern. Hier habe ich eine ausgeklügelte Gewichts- und Balanceanpassung zur Verfügung, die jeden Spieler begeistern wird.
Durch die abnehmbaren Seitenteile gelange ich unkompliziert an die jeweils mit vier Gewichten bestückbaren Plätze. Die Seitenteile werden mit zwei Magneten fixiert, die fest und sicher einrasten. Für mein Gefühl eine sehr gute und unkomplizierte Variante, mit der ich sehr zufrieden bin.
Da die Gewichte hintereinander an der Längsachse angeordnet werden können, bin ich in der Lage, die Balance genau auszutarieren. Für mich ist dies das beste bisher gelöste Gewichts- und Balancesystem bei Gaming-Mäusen.

Software

Bei der Software handelt es sich um die bekannte Steelseries Engine 3, die auf der Homepage von Steelseries herunter geladen werden kann.
Hier können wir eine endlose Anzahl von Spielprofilen anlegen und unsere Steelseries Geräte individuell für das jeweilige Spiel optimieren. Nach der Installation erkennt die Software die angeschlossenen Geräte, wie etwa Mäuse, Headsets und Keyboards.
Zwei CPI Einstellungen, sowie für Snaping, Polling Rate, Hub-Distanz, Beschleunigung und Verzögerung, Angle Snapping und Makro Editor besitzt die Engine. Sieben Tastenzuweisungen plus die des Scrolling-Rades kann ich für meine Maus benutzen. Der Makro Editor funktioniert selbsterklärend sehr gut.
Hinzu kommt, daß die Software einzelne Spiele erkennt und so direkt mit dem Game interagieren kann. Das gilt z.B. für CS:Go, Dota oder Minecraft. Die verfügbare Anzahl der Spiele wird sich noch erhöhen. Mit einer anderen Engine App kann ich mit Discord interagieren. Das sind nur einige von vielen Möglichkeiten aus der umfangreichen Software.
Weiterhin habe ich eine vielfältige Beleuchtungseinstellung. Wenn ich möchte, kann ich bis zu acht voneinander unabhängige Farbzonen einstellen. Das ganze RGB - Farbspektrum mit den unterschiedlichsten Farb- und Beleuchtungseffekten ist abrufbar. Ich kann mir sogar visuell Chatnachrichten anzeigen lassen. Eine Synchronisierung mit anderen Steelseries Geräten ist natürlich auch möglich.
Ich finde die Einstellmöglichkeiten der Steelseries Engine3 sehr intuitiv und übersichtlich.
Ich kam sofort mit den unterschiedlichsten Einstellungen zurecht und mußte nie lange suchen. Mir fiel auf, daß die Engine regelmäßig mit den aktuellsten Updates versorgt wird.

Langzeittest

Nach vielen intensiven Spielstunden bin ich absolut überzeugt von der Rival 600. Trotz ziemlicher Beanspruchung bemerkte ich keinerlei Verschleißerscheinungen, wie z.B. an den Seitengriffflächen. Die Silikonflächen machen für mich einen sehr hochwertigen Eindruck und das Griffgefühl ist sehr angenehm und sicher. Die mechanischen Schalter der Tasten sollen eine Lebensdauer von 60 Millionen Klicks haben. Das ist eine enorme Anzahl.
Ich besaß vorher die Rival 700 von Steelseries und sie war bis dahin die beste Maus für mich. Aber ich erkannte im Laufe der Zeit, die Rival 600 setzt da noch einen drauf.


Preis- und Leistungsverhältnis

Letztendlich wird der abschließende Eindruck immer subjektiv bleiben. Das liegt u.a. an den unterschiedlichen Spielweisen der Spieler, der Handgriffstellung und an der Größe der Hände. Aber in der Summe aller Eigenschaften, wobei für mich insbesondere die Haptik und die innovative Sensortechnik zählt, ist die Rival 600 eine der besten unter den jetzigen verfügbaren Gaming - Mäusen und überzeugte mich absolut. Deswegen ist der angegebene Preis mehr wie gerechtfertigt.

Wer hohe Ansprüche als Gamer an seine Peripheriegeräte hat, was sich letztendlich auch auf das Spiel auswirkt, dem empfehle ich uneingeschränkt die Rival 600.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 24.04.2018
Steelseries Rival 600 USB

Ich durfte die Steelseries Rival 600 USB-Maus für Mindfactory testen und habe euch einen kleinen Testbericht zusammengeschrieben.


Schon auf der Verpackung sieht man die Grundfarbe sowie die Felder, die eingefärbt werden können. Die Maus ist auf dem Cover in originaler Größe abgebildet, damit man sich gleich ein Bild machen kann.
Außerdem werden die wichtigsten Infos nochmal zusammengefasst.
Art der Sensorik (Truemove 3+ mit dem Hinweis auf The worlds best dual optical sensor system), Lift off distance, Abtastrate und -Dichte, welche Hand, welches Gewicht und wieviele Zonen unabhängig RGB-gefärbt werden können.


Beim Öffnen der Box wird man mit einem inspirierenden Spruch an alle Gamer begrüßt, bevor man das gute Stück endlich zu Gesicht bekommt. Booklet, Gewichte (8x4 Gramm) und Kabel (2M) sind gut verstaut und lenken nicht vom ersten Eindruck von der Maus ab.


Das Handbuch geht erst auf den Download der Steelseries Engine-Software ein, die für das Einpflegen von GameSense (reaktive Beleuchtung, haptische Warnungen und OLED-Nachrichten), Einstellungen der Farben und spielspezifische Tastenbelegungen und Makros benötigt wird.
Verfügbare Sprachen sind Englisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch Deutsch, Russisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch.
Des Weiteren wird kurz auf die einzelnen Bereiche der Maus eingegangen, gefolgt von der Konfiguration der beigefügten Gewichte.


Es können nach dem abziehen der magnetischen Seitenabdeckungen auf jeder Seite bis zu vier Gewichte platziert werden. Die Gewichte lassen sich leicht platzieren und entfernen und wirken dadurch etwas locker, werden jedoch von den Abdeckungen fest und ohne zu wackeln oder gar klappern am angestammten Platz gehalten. Das Gesamtgewicht kann somit von 96 Gramm ohne eingelegte Gewichte auf bis zu 126 Gramm mit allen acht Gewichten verändert werden. Beworben werden 256 weight and balance configurations, diese kommen durch die Möglichkeit zustande, die Gewichte von vorne nach hinten nach Belieben auf die dafür vorgesehenen Plätze verteilt werden können. Dadurch kann beispielsweise mehr Gewicht auf den hinteren Teil der Maus verlagert werden, um ihr mehr Stabilität in einem lockeren Griff zu geben. Sonderlich groß wirken die Unterschiede allerdings im ersten Test nicht, hier steht wohl die Vorliebe und Gewohnheit des einzelnen Users im Vordergrund.

Obwohl ich große Hände habe und mir selbst die ein oder andere größenverstellbare Maus zu klein war, liegt die Rival 600 dank ihrer langen Tasten und der flachen Rundung wunderbar in der Hand. Dabei ist es unerheblich, ob sie im Palm- oder im Claw-Griff gehalten wird. Meiner Freundin, die kleinere Hände hat, bietet sie dennoch genug Fläche für einen stabilen Griff, ohne selbst bei längerer Benutzung anstrengend zu werden. Allerdings sind mit einer kleineren Hand nicht alle drei seitlichen Knöpfe mit dem Daumen perfekt zu erreichen. Die Oberfläche ist fest gummiert, fühlt sich also weich an und ist griffig, reagiert aber trotzdem präzise auf jegliche Bewegungen der Hand und hat einen klaren Schwellwert des Klicks.

Das ebenfalls fest gummierte Mausrad ist leichtgängig, aber dennoch präzise. Beim Klick auf das Mausrad reagiert es sofort und bietet kein Spiel, was die Benutzung jedoch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr natürlich und präzise macht.
Eine Kuriosität allerdings ist die Benutzung des Mausrades, wie auch allen anderen Mäusen auf einem Mac- und Powerbook neuerer Generationen: da das Scrollen auf dem Mauspad andersrum ist als auf Windows-Laptops, funktioniert das Mausrad ebenfalls andersrum. Um also nach oben zu gelangen, muss man nach unten Scrollen. Die natürliche Scrollrichtung, wie Apple es nennt, lässt sich jedoch in den Systemeinstellungen wieder umkehren. Das dreht jedoch auch die Scrollrichtung auf dem Trackpad um, eine weitere Möglichkeit bietet die Software (s.u.).

Die Kalibrierung des speziellen, neuen lift off-Sensors wird ebenfalls kurz beschrieben  was aber völlig ausreichend ist, da sich das System tatsächlich und wie beschrieben mit kurzem halten der geschickt platzierten Taste konfiguriert (Auto-Modus).

Die Geschwindigkeit der Maus setzt sich (egal ob auf Windows oder auf Mac) jedoch bei jedem neuen Anstecken (ohne SteelSeries Engine) auf den Ausgangswert zurück, der für mein Empfinden zu niedrig ist. Durch einen Klick auf die selbe Taste, mit welcher auch der lift off-Sensor konfiguriert wird, lässt sich die Empfindlichkeit jedoch zwischen zwei Einstellungen wechseln. Besagte Taste ist clever so hinter dem Mausrad platziert, dass sie dort nicht stört und man auch bei hitzigen Gefechten und höherer APM nicht aus Versehen drauf klickt. Die Werkseinstellungen sind 800 und 1600 CPI.

Der Hersteller wirbt damit, dass in der Rival 600 der erste echte 1-zu-1-Sensor verbaut sei - und tatsächlich besticht sie durch extreme Präzision auf diversen Untergründen. Selbstredend sollte die Fläche möglichst grade und glatt sein, aber auch auf grob behandeltem Holz oder leicht reflektierenden Metallunterlagen funktioniert das Tracking zuverlässig. Speziell für Mäuse (oder gar das Gaming) entwickelte Unterlagen wie Stoff-, Gummi- oder Plastikpads erwähne ich nur am Rande, da darauf natürlich exzellente Ergebnisse erzielt werden. Diese bieten zusätzlich die besten Gleiteigenschaften, da auf gröberem Untergrund die Maus selbst nicht so gut gleitet, dementsprechend mehr Kraft nötig ist und die Hand schneller ermüdet. Nur (ungefärbtes) Glas ist keine Option, da die Positionsbestimmung über einen optischen Sensor erfolgt, der in dem Falle ins leere greift.

Damit allerdings diese Präzision erreicht werden kann, müssen unterstützende Systeme wie z.B. Zeigerbeschleunigung allerdings deaktiviert sein, da ansonsten die 1-zu-1-Übertragung nicht gegeben ist.

Sie ist, wie bei USB-Periphäriegeräten üblich, sowohl auf Windows als auch auf Mac OS plug-and-play.

Zur Reinigung sei an dieser Stelle noch ein kurzes Wort verloren:
Durch die großen Spalte zwischen den einzelnen Teilen lagert sich Schmutz relativ leicht an. Dadurch, dass die seitlichen Elemente allerdings entfernt werden können, gibt es keine Bereiche, an die man nicht gut kommt.

Nach dem eigentlichen Test der Grundfunktionen der Maus möchte ich noch einen kurzen Überblick über die Steelseries Engine und deren mögliche Konfiguration an der Rival 600 geben.

Die Software erlaubt etliche zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten, auf die ich jeweils mehr oder weniger tief eingehen werde.


Belegung aller Tasten:
Jede Taste lässt sich völlig frei belegen. Ob man beispielsweise die Funktion Linksklick auf einer der drei Daumentasten haben will, oder das hochscrolen auf der rechten Maustaste, ist nur der Anfang. Genauso kann man an dieser Stelle auch die Scrollrichtung umdrehen, ohne in die Systemeinstellungen und die natürliche Scrollrichtung von Macs einzugreifen. Alle Tasten der Tastatur wie Buchstaben, Umschalt, Steuerung, Alt, alles schnell wählbar. Danach wird es wirklich umfassend: Multimediafunktionen, Programme und Spiele starten, sowie Arbeitsschritte wie copy/paste, Fenster schließen und etliche andere sind ebenfalls möglich. Wem das immer noch nicht reicht, der kann sich seine eigenen Makros (mittels des integrierten Makro-Editors schnell, intuitiv und völlig selbsterklärend) programmieren. Allen Funktionen lässt sich Klick oder Klick-off zuweisen.

Empfindlichkeit:

Hier lassen sich zwei CPI-Werte in Schritten zu 100 zwischen 100 und 12000 einstellen, zwischen denen wie oben beschrieben auf Tastendruck gewechselt werden kann. Beim erneuten anstecken der Maus ist jeweils der erste aktiv.


Hubabstand:

Bestimmt den Abstand zur Oberfläche, bei dem noch eine Bewegung erkannt wird. Ein niedriger Wert bedeutet also, dass bereits leichtes Abheben der Maus ausreicht, um sie ohne Bewegung des Cursors auf dem Untergrund zu bewegen oder umzusetzen.
Dies ist die manuelle Anpassung der Konfiguration durch die lift off-Taste.


Beschleunigung / Verzögerung:

Ein höherer Wert bei Beschleunigung bewegt den Cursor bei schnellen Bewegungen der Maus schneller als die eingestellten CPI, während Verzögerung bei langsamen Bewegungen den Cursor verlangsamt.
Dies wirkt sich allerdings auf die 1-zu-1-Übertragung aus, die dementsprechend bei langsamen oder schnellen Bewegungen nicht mehr gegeben ist.


Angle Snapping:

Angle Snapping begradigt bei einer höheren Einstellung Schwankungen bei Linienbewegungen.
Allerdings hat auch dies Auswirkungen auf die 1-zu-1-Übertragung.


Polling-Rate:

Die Polling-Rate kann zwischen 125, 250, 500 und 1000 Hertz gewählt werden und bestimmt, wie oft die Maus pro Sekunde mit dem Computer kommuniziert.


Beleuchtung:

Die Rival 600 hat acht komplett unabhängig voneinander ansteuerbare Zonen, die sich mit verschiedenen Effekten und Farben belegen lassen.
Die Farben lassen sich entweder in 255 Schritten jeweils Rot, Grün und Blau oder als Hexadezimal-Code konfigurieren.
An Effekten gibt es Gleichbleibend, ColorShift (Farbwechsel mit vorher bestimmten Farben mit weichem Wechsel), Buntes Atmen (Farbwechsel mit vorher bestimmten Farben mit Wechsel über Schwarz) oder Reaktive Taste (Farbwechsel durch Klick auf die benachbarte Taste).


Fazit:

Nach der Wahl der gewünschten Unterlage und Abtastgenauigkeit bietet die Rivas 600 beeindruckende Präzision und entwickelt sich sehr schnell zu einer unbewussten Verlängerung des Arms. Mit der richtigen Wahl der Gewichte ist sie eine echte Wucht und der Cursor verhält sich genau so, wie man es will.
Auch nach langer und intensiver Benutzung wird die Hand nicht müde und die Steuerung nicht schwammig und unpräzise.
Der auf den ersten Blick hohe Preis ist durch die gute Verarbeitung und das gute Ansprechverhalten sowie die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten gerechtfertigt.
Ein rundum gelungenes Produkt für Gamer, die ein bereit sind, für hochwertige Technik ein paar Euro auszugeben. Höchste Ansprüche in den Bereichen Strategie oder Shooter sowie der Arbeit mit Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme werden definitiv erfüllt. Die Möglichkeiten, das Farbdesign den eigenen Vorstellungen anzupassen macht sie außerdem zu einem ansehnlichen Stück Peripherie - und sehr passend zu den anderen Produkten von SteelSeries.
    
  
4 5
     am 22.04.2018
Kurzes Vorwort: Review der Steelseries Rival 600 (USB kabelgebunden) im Rahmen der Testers Keepers Aktion  Die Maus wurde mir von Mindfactory kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, was aber in keinster Weise das Review beeinflusst hat.

Optik, Haptik (und Usability)
Was lässt sich groß zum Aussehen der Rival 600 verlieren? Nun& ein Freund von mir hatte es relativ passend erwähnt:
Die sieht ja doch ein wenig aus, wie meine Sensei& nur auf Crack!
Und irgendwie hat er recht. Neben den sonst relativ schlicht gehaltenen Mäusen von Steelseries fällt die Rival 600 durch die nach Rissen anmutenden LED-Akzente auf dem Rücken und den spitz zulaufenden Maustasten - die meiner Meinung nach etwas von einer Schlangenzunge haben - doch schon auf. Je nachdem ob man eher auf ein schlichtes Design steht oder auffallende Mäuse bevorzugt eher negativ oder positiv. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass Steelseries hier einen großartigen Kompromiss zwischen übertriebenen Gamingmäusen alla MadCatz oder ECHTPower und einem minimalistischeren Ansatz alla Mionix oder auch Razer gefunden hat.

Wer nun denkt, dass sich dieses Design nachteilig auf den Anfasskomfort auswirkt, der sei etwas beruhigt. Sowohl im Palm-Griff, als auch im Glaw-Griff (beides die Griffarten, für die die Rival 600 empfohlen wird) merkt man die Lichtrisse, die wohl sehr durch die abnehmbaren Seitenteile bedingt sind, oder andere Kanten nicht wirklich. (Gerade natürlich auch im Claw-Griff nicht  logisch, wenn die Handinnenfläche nur am Hinterteil der Maus aufliegt, oder? xD)
Warum nun nur etwas beruhigen? Naja& im Palm-Griff gibt es wenig Spielraum für Abweichungen von der perfekten Platzierung der Hand auf der Maus, wenn man eben keine der Vertiefungen etc. spüren möchte. Auch wenn ich eher die Fingertip-Haltung bevorzuge, waren Steelseries Mäuse für meine Hände (eher kleine Klavierspielerhände ;)) bisher immer großartig und ich bin automatisch in die Palmhaltung gewechselt, da die Maus sich so schön in meine Hand schmiegte. Bei der Rival 600 hat es etwas gedauert, bis ich die richtige Handposition gefunden hatte und ob das wirklich für jeden die bevorzugte Position ist sei auch dahingestellt.
Hat man dann aber die richtige Position gefunden, dann ist anschmiegen das richtige Wort. Die Maus fühlt sich auf der gesamten Oberfläche sehr geschmeidig und etwas& seidig (ist das nen Wort? oO) an und legt sich, wie mMn alle Steelseries-Mäuse, sehr gut in die Hand. Lediglich die abnehmbaren Seitenteile haben noch Stellen, die sich nach Plastik anfühlen. Hier wurde nur an den Stellen, wo die Finger und der Daumen aufliegen rutschfesterer Stoff (Silikon) angebracht. Und das leider nicht wirklich gut. Zwar sind die Bereiche wohlplatziert und auch das Gefühl ist nicht das schlechteste, aber gerade an den Ecken der Übergänge zum Plastik spürt man beim drüberfahren mit den Fingern ab und zu Kanten, die die Befürchtung aufkommen lassen, dass sich bei längerer Nutzung die Bereiche etwas lösen könnten und unangenehm werden könnten. Hier hätte Steelseries besser arbeiten können.

Das Mausrad ist gummiert und hat das von anderen Steelseries Mäusen bekannte, leichte Profil, welches ich als sehr angenehm beim Scrollen empfunden habe  es schien noch etwas mehr Grip zu geben und nicht so zu stören, als die oft gesehenen horizontalen Streifen.
Die abnehmbaren Seitenteile sind jeweils mit zwei Magneten an der Maus befestigt& und wenn ich hier von beFESTigt rede, dann meine ich das auch so. Wenn man nicht wüsste, dass Sie abnehmbar sind, dann gibt es eigentlich auch keine Anzeichen dafür. Die Magnete halten die Seitenteile stabil an Platz und Stelle und man muss schon etwas Kraft aufwenden um sie von der Maus zu lösen. Ich sage an der Stelle jetzt nicht, wie häufig mir beim Öffnen die kleinen Gewichte am Anfang aus ihrer Gummi-Halterung geflogen sind. J ;)
Die Maus fühlt sich also trotz ihrer besonderen Funktion als eine Maus an und man merkt zu keiner Zeit, dass sie auseinander genommen werden kann.

Taster & Tasten
Zusammen mit den beiden Standard-Maustasten (rechts, links) hat die Rival 600 insgesamt 7 Tasten, die komplett frei konfigurierbar sind. Drei davon sind an der Daumenseite befestigt, eine unterhalb der des Mausrads und das Mausrad ist natürlich auch noch eine eigene Taste.
Die drei Seitentasten geben ein gutes Feedback und sind auch nicht zu leicht zu drücken, geben also einen angenehmen Widerstand - damit man sie auch ja nicht ausversehen drückt. Überrascht hat mich das jetzt zwar nicht, da ich es einfach bei so einer Maus vorausgesetzt habe, allerdings darf es gerne positiv erwähnt werden  immerhin ist das gesamte Seitenteil plus Tasten abnehmbar und das Feedback liegt lediglich in der Maus. Es hätte also auch durchaus ein Schwachpunkt sein können. Ist er aber ganz und gar nicht.

Ähnliches darf man auch über die Taste unter dem Mausrad (standardmäßig die DPI-Wechseltaste) sagen. Sehr gutes Feedback und mMn perfekter Druckpunkt - zu erreichen ist sie auch sehr gut; lediglich Personen mit einem Claw-Griff könnten etwas Fingerakrobatik benötigen (Mag aber auch daran liegen, dass ich den Griff nicht gewohnt bin ;)) Personen mit, die lieber die Palmgriffhaltung bevorzugen könnten sich an der Größe des Buttons etwas stören, denn bei der Benutzung des Mausradbuttons kam mir die DPI-Taste doch das ein oder andere Mal in den Weg.
Da ich jemand bin, der sehr viel und sehr häufig die Mausradtaste verwendet ist sie bei mir allerdings die wichtigste der fünf zusätzlichen Tasten und hier muss man sagen, dass sich der gute Druckpunkt und das Feedback der anderen Tasten nicht wiederfinden lassen. Sicherlich darf die Taste nicht zu empfindlich sein und bei jedem Scrollen ausgelöst werden, dennoch finde ich, dass sie relativ spät auslöst und etwas robusteres Feedback hätte geben können (wenn das Sinn macht xD).

Wo die beiden üblichen, standardmäßig mit der Vorwärts- bzw. Rückwärtsfunktion belegten, Daumenbuttons ohne Probleme erreicht werden können, gestaltet es sich für die dritte, weiter vorne liegende Taste, doch etwas schwer. Wie gesagt sind meine Hände und Finger nicht die größten, aber ich habe keine wirkliche Griffhaltung (egal ob Claw oder Palm) gefunden bei der die Taste vorne wirklich angenehm und einfach zu betätigen war  und wenn doch, dann war es ziemlich schwer die hintere der Daumentasten zu drücken. Entsprechend glaube ich nicht, dass sie als konfigurierbare Taste für hitzige Situationen in Spielen wirklich brauchbar ist, aber kann sie mir in anderen, auch Alltagssituationen, sehr gut als zusätzliche Taste vorstellen. Vor allem auch, wenn man bedenkt, wie und womit die Tasten mit der Steelseries-Sofware anpassbar sind. Hier sind von selbsterstellten Makros, bis allen Tastaturtasten und das Starten von Programmen wirklich kaum Grenzen gesetzt. Bei mir wurde es am Ende eben das Umschalten zwischen dem Arbeitsprofil der Maus und dem Gaming-Profil. :D
Was die eigentlichen Maustasten angeht (links, rechts) angeht, kann man grundsätzlich nur das wiederholen, was ich oben schon mehrmals angesprochen habe: Sie lösen schnell aus und geben sowohl in Palm-, als auch in Claw-Haltung ein richtig gutes Feedback. Was sie auch fast müssen, denn die wohl gedämpften Klickgeräusche passen nicht wirklich zum knackigen Auslösen der Tasten. Das liest sich jetzt zwar wie ein Nachteil, so ist es aber gar nicht gemeint, denn leiser ist immer besser. :D
Ein Manko, welches nach etwas längerer Nutzung bei mir ab und an einmal auftrat war bei den beiden maustaten lediglich, dass es den Anschein hatte, als wenn Doppelklicks nicht perfekt angenommen wurden, oder ein Klick trotz spür- und hörbaren Feedback nicht ausgelöst hat. Da ich aber auch oft wieder in meine Fingertip-Haltung rutschte, gehe ich hier mal auf einen Fehler von meiner Seite aus. Erwähnen musste ich es aber.

Beleuchtung
Kommen wir zur Beleuchtung der Rival 600, die eigentlich wenig Wünsche übrig lässt. Normalerweise interessiert mich RGB nicht wirklich und ich bin da eher der Minimalist, allerdings sind die Einstellunsgmöglichkeiten der drei LED-Areale, die vom gesamten Farbspektrum mit pulsierendem Atmen, Farbverläufen und kurzes Aufflackern nach Tastenbetätigung gehen, so umfassend, dass auch ich mich länger mit der perfekten Farbfindung beschäftigt habe, als ich dachte.
Das lag zum einen Teil aber auch daran, dass die mittleren LED-Risse noch einmal in drei unterschiedlich einstellbare Bereiche untereilt war und hier der Farbverlauf bei einigen (gerade auch ausgefalleneren Kombinationen) etwas abgehakt aussah und es ein paar Anläufe brauchte um ein, für mich hübsches, Ergebnis zu bekommen. Zum anderen Teil lag es daran, dass die in der Software eingestellten Farben nicht wirklich perfekt auch auf die Maus übertragen wurden. Gerade wenn es in den helleren weiß Bereich ging und man nur einen leichten Farbtupfer haben wollte, kam die Maus an seine farblichen Grenzen. Gerade auch, weil das weiß nicht weiß war, sondern IMMER irgendwie einen Blaustich hatte. (Siehe Bild mit dem Weiß der Tastatur). Man sollte hier also darauf verzichten in die allzu hellen Farbereiche zu gehen und im mittleren Bereich zu schauen, ob man nicht doch lieber eine Farbe für alle drei Zonen nimmt.
Da die satten Farben aber sehr gut dargestellt werden und mit der ein oder anderen leichten Reglerverschiebung auch sicherlich eine ansprechende Farbe gefunden werden kann, werden RGB-Liebhaber hier auf ihre Kosten kommen. Die oben Erwähnten Mankos bleiben aber und trüben den Spaß trotzdem etwas  gerade Personen, die hier ein Kaufgrund sehen sollten es also beachten.
Kleiner Tipp: Wer noch etwas mehr Anpassung möchte schaut in der SteelseriesApp noch einmal im Reiter EngineApps nach PrismSync und stellt diese auch für seine Maus ein. Hier kann man zusätzlich noch eine Einstellung für den aktiven Modus, den Ruhemodus und den reaktiven Modus einstellen. Wer seine Maus also immer Grün leuchtend haben möchte und bei Klick einmal kurz pulsieren lassen möchte, der wird hier fündig. (Und für die ganz Wuschigen unter uns klappt das auch, wenn eine beliebige Taste der Tastatur gedrückt wird.xD) :crazyemote:

Funktionen / Features
Wenn es um einzigartige Funktionen und Features geht, dann denke ich müssen drei wichtige Punkte bei der Rival 600 genannt werden. Einmal ist es das wirklich einmalige Gewichtesystem, dann der sehr präzise TrueMove 3 Sensor und der Lift-Off-Sensor.

Die Gewichte (8x 4g) kommen in einem kleinen, feinen Gummicase, welches wirklich hübsch ist und als wirklich gute Aufbewahrungsbox für die nicht benötigten Gewichte dient. Die Box schließt gut, fasst sich gut an und wenn man möchte kann man sie noch um das Mauskabel clippen, dann weiß man wenigstens immer wo man die Gewichte findet ;)
Ich bin ja eher jemand, der mit dem Basisgewicht einer Maus zufrieden ist und sie so nimmt, wie sie ist, allerdings war die Rival 600 ohne Gewichte dann doch etwas sehr leicht für mich, so dass ich hier den ein oder anderen 4g Block in die Seiten packen musste. Dies geht (außer das schon angesprochene Aufmachen der Seiten und dem oft resultierenden wegfliegen der Gewichte) sehr einfach, denn die Gewichte werden einfach in eine 4er Gummileiste gesteckt und halten dort auch relativ gut. Es braucht vielleicht etwas Übung sie auch so in die Slots zu stecken, dass sie wirklich fest sitzen, aber dann sitzen sie auch. Die Möglichkeit das Gewicht noch auszubalancieren hat mir jetzt nicht so viel geholfen, aber das liegt zum großen Teil daran, dass ich durch meine gewohnte Fingertip-Haltung und den eigentlich kleinem Bewegungsradius der Maus keine großen Probleme mit einem möglichen Heben der Maus habe.
Da aber die Maus in Spielen, gerade in Palm-Haltung doch schon mal etwas mehr bewegt werden kann, ist es sicherlich ein Feature, das einigen helfen kann ihre Maus noch perfekter zu machen. Für mich war es leider bisher noch nichts, was ich persönlich vermisst hätte.

Den TrueMove3-Sensor hingegen hätte ich sehr vermisst. Ich kenne einige Mäuse und ich hatte auch schon ein paar, die sich damit gebrüstet haben den besten und präzisesten Sensor zu haben - mit oder ohne Lasertechnik sei einmal dahingestellt -, aber ich habe selten erlebt, dass eine Maus wirklich so präzise die Bewegungen 1 zu 1 wiedergibt. Kleinste Bewegungen werden korrekt weitergegeben und es macht einfach Spaß dieses Gefühl von kompletter Kontrolle zu haben. Hier also einmal: Chapeau! Ob es nun wirklich DER BESTE Sensor ist, kann ich nicht beurteilen, es ist aber ein verdammt Guter! :)

Das wohl einzigartigste Feature ist die Lift-Off-Distanzerkennung. Zwar ist die Möglichkeit der Einstellung nicht so präzise, wie man es eventuell erwartet hätte und man geht hier seitens Steelseries lieber mit Schritten, als mit einem völlig frei wählbaren Abstand per Schieberegler. Das ist aber völlig in Ordnung (Kritischer oder unangenehmer ist dieser Schritt bei anderen Einstellungen, wie Beschleunigung oder auch der CPI). Was ich nicht gedacht hätte ist, wie gut der Sensor funktioniert und wie schnell er auf der kleinsten Einstellung (0,5) schon keine Bewegungen mehr weitergibt. Auch hätte ich nicht gedacht, dass ich dieses Feature so gut finden würde, wie ich es tue. Warum? Naja, an sich hebe ich meine Maus nicht wirklich ab und wenn, dann durfte bisher auch gerne noch die ein oder andere Bewegung mit dabei sein (passierte ja eh nicht Häufig). Ich war es gewohnt und man konnte damit auch spielen. Jetzt aber mit einer gezwungeneren Palmhaltung ist es schön zu wissen, dass man die Maus in einigen CPI-Einstellungen auch einmal vom Mauspad abheben lassen kann ohne zu verziehen. Also ja: Ich habe den Abstand angepasst und bin glücklich damit. Zwar sind die Situationen in denen der Sensor greifen müsste immer noch sehr rar, aber es ist gut ihn bei sich zu wissen. :D

Software
Die Software von Steelseries ist sehr umfangreich und an einigen Stellen auch etwas zu Umfangreich für nur eine Maus. Gerade die vielen EngineApps, die für andere Peripherie von Steelseries Sinn macht, macht für die Maus eher weniger Sinn und verwirrt oft nur.
Die Einstellungen für die Maus selber sind dann allerdings wieder gut gewählt und dürften dem leidenschaftlichen Gamer dabei helfen vielleicht das Tickchen besser zu werden (z.B. durch die Begradigung der horizontalen und vertikalen Mausbewegungen). Aber auch der geneigte Office-Arbeiter kann durch die immensen Einstellungsmöglichkeiten der Maustasten (Makros, Tastenkombinationen etc.) seine wahre Freude haben und die ein oder andere Offenbarung erleben. (Copy & Paste schon einmal auf einer Maustaste gehabt? :D)
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass pro Konfiguration nur zwischen zwei CPI-Einstellungen gewählt und umgeschaltet werden kann, was aber mMn mehr wie ausreicht. Eine für die ganz Präzisen Situationen und eine für alle anderen. Wer mehr braucht kann sich ja pro Spiel und Spielsituation eine eigene Konfiguration anlegen und diese dann zum Umschalten auf die konfigurierbaren anderen Tasten legen. Ich brauchte es allerdings nicht. ;)
Insgesamt ist die Software gut und schön aufgebaut und liefert an genügend Stellen eine helfende Erklärung. Sie könnte an manchen Stellen zwar noch etwas mehr oder überhaupt eine Erklärung liefern (Makroerstellung z.B.), aber ich denke jemand der soweit gehen möchte mit seiner Maus, weiß entweder schon was er tut oder weiß wo er entsprechende Hilfe findet.

Langzeittest
Nach einer Woche ist es mMn noch schwer zu sagen und eigentlich spiegelt das gesamte Review meine Erfahrung mit der Maus für eine Woche wieder, aber ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich trotz meiner nativen Fingertiphaltung die Maus mehr wie lieb gewonnen habe und sie nun auch nicht mehr hergebe. Sicherlich gäbe es für meine Haltung bessere Mäuse, auch von Steelseries (Sensei), aber sie ist schon ein Schmuckstück. :D

Preis-/Leistungsverhältnis
Ich sage es wie es ist: Alleine der großartige Sensor wäre an sich das Geld (~90¤) wert. Die fantastische Haptik und die Lift-Off-Distanzerkennung machen es dann aber zu einem großartigen Preis-/Leistungsverhältnis. mMn bekommt man hier im Moment wirklich die beste aka präziseste Gamingmaus, egal ob man dazu neigt die Maus anzuheben oder nicht. Und gerade Palm. Und Claw-Griff-Spieler werden um diese Maus kaum rumkommen. Vorausgesetzt, sie sind wirklich leidenschaftliche FPS-Spieler. Für den Gelegenheitsspieler oder Spieler, die alles andere als FPS Spiele spielen ist diese Maus dann doch an vielen Stellen etwas über und man kann getrost zu einer ähnlich guten, aber günstigeren Maus greifen. Hier würde sich das Preisleistungsverhältnis nämlich fast wieder ins Negative bewegen. Immerhin würden und kommen die ausgeprägtestens Features nicht wirklich zur Geltung.

Wer also eine hochpräzise Gamingmaus in einem schlicht, sportlichen Design mit geschmeidiger Haptik und (ach und Lightshow nicht zu vergessen! ;)) braucht , der ist hier richtig und braucht nicht mehr weiter suchen. Für Menschen, die sich nicht gerne Gedanken machen wollen über tausend Einstellmöglichkeiten, die eventuell nur geringe Verbesserungen bringen & für Fingertip-Spieler ist die Maus allerdings eher zu viel bzw. für die Fingertip-Spieler sogar gar nichts.
Daher auch nur 4 Sterne (4,5 eigentlich, aber das geht ja nicht). Für mich ist sie eben nicht perfekt und hat eben auch noch den ein oder anderen erwähnten Makel, der nicht sein muss.
Für alle anderen: 5 Sterne :D
    
  
5 5
     am 15.04.2018
Produktbewertung Steelseries Rival 600 USB schwarz (kabelgebunden):

Von Mindfactory wurde ich im Rahmen einer Testers Keep-Aktion dazu ausgewählt die Gaming Maus Rival 600 von Steelseries zu testen und zu bewerten.

Unboxing

Geliefert wurde das Paket zeitnah von DHL  der Karton war unbeschädigt, also gewohnte Qualität von Mindfactory. Zum Vorschein kam die Verpackung der Maus  nochmals durch eine Folie geschützt. Die Maus selbst ist sehr schön in den Karton eingebettet. Kabel und Zubehör sind in dem kleinen schwarzen Karton und unter der Maus verstaut. Das Gesamtpaket hinterlässt sofort einen hochwertigen und ansprechenden Eindruck.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehört neben der Maus ein ca. 2m langes, schwarzes Micro-USB auf USB Kabel, 8 einzeln an die Maus anbringbare Gewichte in einer edlen Gummihülle sowie eine Bedienungsanleitung. Diese ist übrigens auf Englisch und in einer gekürzten Version unter anderem in Deutsch verfasst. Diese weist darüber hinaus auf eine Software hin, Steelseries Engine, die eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten rund um die Maus und andere Steelseries Produkte sofern vorhanden erlaubt.
Die beiden Seitenteile der Maus sind ohne Werkzeug abnehmbar. Darunter können die Gewichte angebracht werden. Die Seitenteile haften dennoch durch Magneten fest genug an der Maus, sodass bei Benutzung absolut nichts wackelt oder klappert.

Verwendung der Maus

Nun  was kann man schon groß zu einer Maus sagen? Im Grunde soll sie den Mauszeiger auf einem Computer bewegen, warum also sollte man dafür eine Menge Geld ausgeben? So habe auch ich darüber gedacht  bis ich diese Maus in den Händen halten durfte. Zuvor haben mich mehr oder weniger lange diverse billige Mäuse von unbekannten chinesischen Herstellern begleitet. Ich muss sagen, ich hatte eigentlich auch nie das Gefühl, dass mir dabei etwas fehlt. Dennoch möchte ich diese Maus nicht mehr hergeben und das hat einige Gründe:

Die Haptik dieser Maus ist ausgesprochen gut. Sie passt sich hervorragend an meine (rechte) Hand an. Wer jeden Tag am Computer arbeitet weiß, dass dies bei einer nicht-ergonomischen Maus schnell zu Schmerzen und Problemen mit dem Handgelenk führen kann. Mit dieser Maus wird dem bestmöglich entgegengewirkt. Auch die Materialien fühlen sich absolut hochwertig an, stinken nicht und ziehen keinen Schmutz an. All das hatte ich bei billigen Mäusen schon anders erlebt.

Ein weiterer Grund ist die Beleuchtung. Ich bin sowieso ein Fan von LEDs, mein ganzer Schreibtisch ist damit beleuchtet, und in dieses Bild fügt sich die Maus hervorragend ein. Über die Software lassen sich unzählige Farbkombinationen und Animationen erstellen, absolut beeindruckend. Mein Lieblingseffekt ist dabei die LED-Reaktion auf Musik, absolut der Wahnsinn!

Darüber bietet die Maus natürlich alles was fürs Gaming benötigt wird: Neben den schon erwähnten LEDs und dem edlen, aber doch sportlichen Design gibt es einen DPI-Knopf, der es während dem Spiel erlaubt die Mausempfindlichkeit zu ändern. Die Abstufungen lassen sich in der Software konfigurieren. Außerdem dient das Mausrad als Maus-(3)-Knopf. Beim Daumen finden sich darüber hinaus noch Taste 4, 5 und 6. Zwei davon sind klassisch mit Vor- und Zurück belegt, das kannte ich so auch schon von billigeren Mäusen. Vor allem beim browsen im Internet ist das sehr komfortabel. Der sechste Button ist standardmäßig nicht belegt. Die Software bietet dafür Möglichkeiten die von bestimmten Tasten über Windows- oder MacOS Funktionen zu selbst-kreierten Macros reichen. Alle Tasten haben einen hervorragenden Druckpunkt und sind nach meinem Empfinden angenehm leise.

Um das Gaming Erlebnis noch weiter zu verbessern arbeitet die Steelseries Rival 600 mit zwei Sensoren statt klassisch nur dem einen Lasersensor wie günstigere Mäuse. Bei dem zweiten Sensor handelt es sich dabei um einen Distanzmesser. Dadurch soll die Zuverlässigkeit der Maus verbessert werden. In der Software kann man die Distanz einstellen (es handelt sich dabei wirklich um winzige Abstände, also nichts unbedingt Sichtbares). Da ich meine Maus auf einer unbearbeiteten Holzplatte verwende kam es anfänglich deswegen tatsächlich eher zu Problemen, die Maus hat nicht zu 100% zuverlässig reagiert. Das ist besonders ärgerlich, wenn man gerade in einem Shooter im Gefecht ist. Ein Firmwareupdate welches automatisch durch die Desktop-Software von Steelseries durchgeführt wurde, sowie die Erhöhung des Distanzniveaus haben aber erfolgreich Abhilfe geschaffen. Der Sensor lässt sich auch durch längeres Drücken der DPI Taste kalibrieren, zumindest steht es so in der Bedienungsanleitung. Ob das wirklich einen Unterschied macht und funktioniert konnte ich nicht zuverlässig feststellen.

Ich habe die Maus nun über einen Zeitraum von circa zehn Tagen verwendet und getestet. Unter anderem habe ich damit folgende Spiele gespielt:
- Battlefield 1, Battlefield 4 und Battlefield Bad Company 2
- PUBG
- Minecraft (mit und ohne Mods)
- Total War: Rome II
Neben Spielen habe ich die Maus für alltägliches wie Browsen verwendet, aber auch zum Musik und Videos bearbeiten.

Fazit

Sowohl bei den Shootern als auch bei Minecraft oder Strategiespielen wie Rome II leistet die Maus hervorragende Arbeit. Sie zeichnet sich durch absolute Präzision und nach dem behobenen Fehler mit der Empfindlichkeit gegenüber dem Abstand zum Untergrund auch Zuverlässigkeit aus. Die erweiterten Multifunktionstasten sind sowohl in Spielen als auch in fast allen anderen Programmen wie dem Browser und Programmen aus dem Bereich Produktivität sehr hilfreich.

Das wichtigste ist jedoch, dass man mit diesem Produkt nicht einfach nur eine Maus erhält, die den Mauszeiger über das Display ziehen lässt. Man erhält ein vollkommen hochwertiges und durchdachtes Gesamtpaket für Gaming, Lifestyle und Produktivität. Die Software bietet mehr Funktionen als ich es erwartet hätte oder von anderen Herstellern kenne, ohne dabei unübersichtlich zu werden.

Ich war immer der Meinung, es sei schlichtweg unnötig für Peripherie eine Menge Geld auszugeben. Hat die Maus irgendwo eine LED verbaut, Gaming im Namen stehen und ein paar Sondertasten, dann passt das schon. Und ja, man kann mit solchen Mäusen wahrscheinlich ebenso gut zocken und arbeiten wie mit der Steelseries Rival 600. Aber das sind einfach nur Mäuse. Die Steelseries Rival 600 wird zu deiner Maus, denn sie ist ziemlich perfekt, ziemlich beeindruckend und vollkommen personalisierbar. Wer eine ganze Menge Zeit am PC verbringt, so wie ich das sowohl beruflich als auch in der Freizeit mache, der sollte sich überlegen wo er sparen möchte. An der Peripherie werde ich das in Zukunft nach diesem Eindruck wohl kaum noch tun!
    
  
5 5
     am 15.04.2018
Die Steelseries Rival 600 liegt sehr gut in der Hand, dabei verwende ich
den "Palmgrip". Wobei die beiden Haupttasten sehr angenehm unter den
Fingern liegen. Hierzu lässt sich auch direkt sagen, dass die rechte
Maustaste sich wesentlich leiser anhört als die linke Maustaste. Mir
persönlich ist die dritte Daumentaste zu weit vorne angesiedelt und
lässt sich auch mit einer etwas größeren Hand nur schwer erreichen. Die
beiden anderen Daumentasten liegen in angenehmer Höhe und lassen sich
hervorragend bedienen ohne den Daumen dafür viel bewegen zu müssen.
Während der Bedienung gleitet die Maus lautlos über das Mauspad und hat
mit einem Spielraum von 100 bis 12000 DPI für jeden eine passende
Geschwindigkeit dabei. In der Steelseries Engine (Steelseries Software)
lassen sich zwei DPI Profile festlegen angenehm über die DPI Taste unter
dem Mausrad bequem wechseln.
Die Gelpads am Rahmen sorgen für einen sehr angenehmen Sitz in der Hand
passen sich mit der Zeit den Fingern an um einen optimalen Griff zu
gewährleisten. Die Tasten selbst haben einen etwas stärkeren Widerstand,
was mir allerdings sehr entgegen kommt und reagieren mit einem
eindeutigem Klicken.
Dabei lässt sich noch bemerken, dass über die Steelseries Engine 3
einstellen lässt, ob die Aktionen schon beim Betätigen der Maustaste oder
erst beim Wiederloslassen der Taste in Kraft treten sollen.

Was mich während des Auspackens etwas gewundert hat, war die Tatsache, dass die Maus kein Kabel dran hatte. Das Anschlusskabel liegt in der Verpackung separat bei. Hier hatte ich meine ersten Bedenken ob das so
sinnvoll ist, da das Kabel gerade bei intensivem Gebrauch sich einfach
loswackeln könnte. Als ich das 2 Meter lange (habe ich extra
ausgemessen) Micro-USB-Kabel dann in die dafür vorgesehene Buchse
steckte, war mein Bedenken weggefegt: Das Kabel hält absolut bombenfest
in der Buchse und lässt sich nur nach etwas kräftigerem ziehen
entfernen. Die Vorteile davon liegen auf der Hand: Wenn die Maus für
LAN-Partys oder sonstiges mal transportiert werden muss, kann das Kabel
einfach ausgeklinkt und separat transportiert werden. Ich habe
bisher noch keine so einfache und effiziente Lösung gesehen, um einen
Kabelbruch zu verhindern. Des Weiteren lässt sich das Kabel durch den
Micro-USB Anschluss sehr leicht ersetzen und es bedarf keinem teuren
Spezialkabel.

Zur Beleuchtung: Ich bin großer Fan von schön beleuchteter PC Hardware.
Die Maus leuchtet in der Standardeinstellung einfach nur abwechselnd in
verschiedenen Farben. Über die Steelseries Engine lässt sich die
Beleuchtung frei variieren. Von normalen Color Shift, pulsierend oder
reaktive Tasten. Reaktive Tasten bedeutet, dass für eine oder mehrere
Zonen eine aktive Farbe und eine inaktive festgelegt wird. Wann immer
eine Maustaste betätigt wird, wechselt die Maus von der inaktiven zur
aktiven Farbe.
Die Beleuchtung ist in 8 verschiedene Zonen unterteilt, die sich alle
nach ganz persönlichen Vorlieben anpassen lassen.

Bei dem TrueMove3+ Feature musste ich mich tatsächlich erst einmal auf
der offiziellen Seite von Steeleries schlau machen was das sein soll. Es
gibt also einen zweiten Sensor an der Maus, dessen einzige Aufgabe es
ist, den Abstand zum Mauspad zu berechnen. Sobald die Maus angehoben
wird, schaltet die Maus den eigentlichen Bewegungssensor ab und man kann
die Maus bei nur minimaler Anhebung über das Mauspad bewegen ohne den
Cursor auf dem Bildschirm zu verschieben. Erst habe ich das gar nicht so
wirklich zur Kenntnis genommen, aber dann nach einiger Zeit mal wieder
meine alte Maus angeschlossen und erst dann bemerkt man das TrueMove3+
Feature und vermisst es ziemlich schnell.

Die acht Gewichte haben nahezu wirklich 4g, das tatsächliche Gewicht
liegt allerdings etwas niedriger: zwischen 3,75 g - 3,85 g, also trotzdem
noch vollkommen im Rahmen.
Um die Gewichte in die Maus einzusetzen, werden die Rahmen links und
rechts einfach mit dem Fingernagel weggeklappt. Links und rechts kommen
anschließend vier Felder zum Vorschein, in welche die Gewichte eingesetzt
werden. Die beiden Rahmen werden wieder dran gesetzt und schnappen
selbstständig über Magnete zu und werden dadurch an dem Mauskörper
gehalten. Die nicht benötigten Gewichte kann man in einer kleinen Tasche
aus Silikon einklippen und dort verwahren.
Durch die Gewichte kann das Handling der Maus ganz den eigenen Wünschen
angepasst werden. Die Rival 600 verhält sich mit zwei Gewichten vorne
anders als mit zwei Gewichten hinten. Ich persönlich bevorzuge den
ausgeglichen Stil mit zwei Gewichten an Vorne und zwei hinten.

Zum Handling: Die Maus lässt sich sehr gut und angenehm sowohl in Shootern, MMO als
auch RTS bedienen, auch wenn ich mir das ein oder andere mal
eine Taste oberhalb des Mausrades gewünscht hätte, um dort Shortcuts zu
speichern.
Die Spiele, die ich zum Testen gespielt habe, um wirklich möglichst viele
Situationen abzudecken, waren: Overwatch, World of Warcraft, Starcraft,
Mirrors Edge Catalyst und Dishonored 2.

Ein zusätzliches Feature, welches sich Angle Snapping nennt, ist mir
tatsächlich erst wesentlich später aufgefallen. Dieses Feature
verhindert, dass sich die Maus nach oben oder unten bewegt, wenn man die
Maus seitlich gerade ziehen möchte. Dies kann gerade für Spiele sehr
praktisch sein, in denen man als Sniper agiert oder auch für diverse
Bild- und Videobearbeitungsprogramme.

Noch ein Wort zur Software: Der Steelseries Engine 3. Sie ist wirklich
gut und einfach aufgebaut und bietet auch über die kleinen Fragezeichen
viele Hilfsstellungen, wenn man bei einem Feature, wie z.B. dem Angle
Snapping, nicht weiß um was es sich dabei handelt. Sehr gut gemacht und
wenn man mehrere Steelseries Produkte verwendet, werden alle dort
verwaltet und können in der Engine programmiert und bearbeitet werden.


Preislich ist diese Maus ehrlich gesagt schon fast zu günstig, wenn ich
sie mit den vorher besessenen Mäusen von Razer oder Roccat vergleiche.
Bei meiner alten Razer Copperhead kam es innerhalb von 2 Jahren zum
Kabelbruch, worum ich mir bei der Rival 600 wirklich keine Sorgen machen
muss. Während bei meiner Roccat Kone mit der Zeit scheinbar die
Federungen der Maustasten korridiert sind und die Tasten nicht mehr
zurückgesprungen sind. Hier benötigt es allerdings einen Langzeittest
für die Rival 600.

Das einzige wirkliche Manko, was ich an der Steelseries Rival 600
auszusetzen habe: Obwohl die Rahmen abbaubar sind und die Maus ohne
Rahmen perfekt symmetrisch ist, gibt es keine Rahmen für Linkshänder zu
kaufen. Außerdem würde ich mir noch Wechselrahmen in verschiedenen
Farben wünschen, muss aber nicht sein.
    
  
     am 16.03.2018
Verifizierter Kauf
Ich habe 2 Jahre lang die Rival 300 benutzt und bin nun auf die Rival 600 umgestiegen. Hab die Rival 600 jetzt etwas über eine Woche im Dauereinsatz und bin ich sehr zufrieden mit der Maus.

Sie liegt gut in der Hand und die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt. Alle Tasten sind bequem zu erreichen.

Die Software ist trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten wie Makros, Empfindlichkeit, RGB Beleuchtung und so weiter, übersichtlich und einfach zu bedienen.

Die Seitenteile für die Unterbringung der Gewichtsstücke werden durch Magneten sicher an ihrer Position gehalten und sind gleichzeitig sehr einfach abzunehmen.
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